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Ä r zteblatt Baden-Württemberg
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Amts- und Mitteilungsblatt der ärztlichen Körperschaften | ISSN 0720-3489 | E 1041 | 76. Jahrgang | Gentner Verlag
08 | 2021
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Inhalt
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Social icon
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@AerzteblattBW
Editorial Corona und die Medien
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Kammern und KV
Reflexe Bereits in der Antike wurden erste Erkenntnisse über unwillkürliche, rasche und stets gleichartige Reaktion eines Organismus auf einen bestimmten Reiz beschrieben. Erstmals verwendete Descartes im Rahmen seiner physikalisch-mechanistischen Betrachtung des Menschen hierfür den Begriff „Reflex“. In der Zeit nach Descartes haben Persönlichkeiten wie Willis, Hales, von Haller, Whytt, Unzer, Prochaska, Bell, Magendie, Hall, Müller, Pflüger, von Helmholtz, Erb, Pawlow, Sherrington, Hoffmann und weitere Wissenschaftler aus der Zeit von zirka 1950 bis heute besondere Beiträge zur Reflexlehre geleistet. Lange Zeit wurden die frühkindlichen Reflexe „stiefmütterlich“ behandelt. Eine besondere Rolle hatte Thomas Willis, der bereits Mitte des 17. Jahrhunderts eine Reihe von Untersuchungen im Bereich neurologischer Krankheiten von Kindern durchführte und dokumentierte. Die eigentliche Epoche der Entdeckung frühkindlicher Reflexe – und damit die Entwicklung der Kinderneurologie – dauerte etwa 100 Jahre, von Mitte des 19. bis Mitte des 20. Jahrhunderts. Auf den Titelseiten zeigt das Ärzteblatt Baden-Württemberg in diesem Jahr Motive aus dem ärztlichen Alltag; auf allen Titel motiven stehen die Patienten im Mittelpunkt. Ermöglicht wird die Serie durch die Baden- Württembergische Bank (BW-Bank). Die Bank verdeutlicht damit ihre enge Beziehung zur Medizin und zur Ärzteschaft im Südwesten, nicht zuletzt, weil ihre Beratungsspezialisten für Heilberufe seit über 25 Jahren kompetente Unterstützung und Beratung in allen wirtschaftlichen Fragen von Medizinern bieten. Die BW-Bank ist mit 22 Heilberufe-Standorten und 160 Filialen im Land vor Ort. Mehr Informationen zum umfangreichen Leistungsangebot für Heilberufler sowie zu den Kontakt daten der Heilberufe-Standorte in Ihrer Nähe erhalten Sie unter: www.bw-bank.de/heilberufe E-Mail: heilberufe@bw-bank.de Telefon: 07 11 / 1 24-4 50 21
Niederschwelliges Gesprächsangebot Moderne Kammerverwaltung Vertreterversammlung der KVBW Vertreterversammlung der Landesärztekammer docdirekt wird fortgesetzt Communiqué zu Pandemien Zweiter Impfgipfel der Landesregierung
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Vertreter versammlung der KVBW
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Vertreterversamm lung der Landes ärztekammer
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Vermischtes Fatales Signal an Klinikbeschäftigte Landkarte Hochschulmedizin Hausärzte dringend gesucht Schnellere Corona-Impfung Universitätsmedizin Baden-Württemberg Interview: „Wir sind Weltmeister im Datenschutz“ Radonvorsorgegebiete Meine Meinung: Anhaltend unerhörte Zumutungen Vermittlung von Digitalkompetenz Meine Meinung: Minister Spahn bringt Ärzteschaft Manieren bei Organspende in der Patientenverfügung Prüfen, rufen, drücken Namen und Nachrichten Bundestagswahl: Gesundheitsagenden der Parteien Neue Bücher
448 448 449 450 450 451 452 452 453
453 454 454 455
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Veranstaltungsübersicht 460 Bekanntmachungen 463
„Wir sind Weltmeister im Datenschutz“
Impressum 491 Spendenaufruf Heftige Überschwemmungen, eingestürzte Häuser, Vermisste und Tote – in vielen Regionen Deutschlands haben Unwetter große Zerstörung v erursacht. Ärztinnen und Ärzte, Pflegekräfte, Praxismitarbeiterinnen und -mitarbeiter sowie viele weitere Beschäftigte aus dem Gesundheitswesen setzen sich seither unter extrem schwierigen Bedingungen dafür ein, die medi zinische Versorgung in den Katastrophengebieten zu sichern und Menschen in Not zu helfen. Auch viele Arztpraxen sind zerstört wurden. Krankenhäuser sind beschädigt und mussten teilweise geräumt werden, vielerorts ist medizinisches Gerät unbrauchbar geworden. Allein in Nordrhein sind mehr als 100 Arztpraxen von der Flutkatastrophe betroffen. In Rheinland-Pfalz melden sich immer mehr Ärztinnen und Ärzte aus den betroffenen Gebieten, die die medizinische Versorgung nicht mehr aufrechterhalten können. Viele von ihnen stehen buchstäblich vor den Trümmern ihrer Existenz. Die Bundesärztekammer hat sich gemeinsam mit den Landesärztekammern aus den betroffenen Hochwasserregionen mit einem Spendenaufruf an alle Ärztinnen und Ärzte in Deutschland gewandt und um Geldspenden für die in Not geratenen Kollegen gebeten:
Gesundheitsagenden der Parteien
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Editorial Foto: Istar Buscher, SWR
Wissenschaftsjournalismus – unverzichtbar, nicht nur in Pandemie-Zeiten
Corona und die Medien Dr. P. Hünerfeld
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orona ist weniger gefährlich als die Grippe, Masken schützen nicht, es wird keine zweite Welle geben – Aussagen, die sich im Nachhinein als Blödsinn herausstellten, gab es zu Beginn der Pandemie oft in den Medien. Und wir haben die Pandemie lange unterschätzt. Dabei wussten wir eigentlich, was auf uns zukommen kann. Noch im Dezember 2019 gab es eine
Corona-Dokus des Autors im SWR-Fernsehen Das Intensiv-Team – Im Kampf gegen die dritte Welle (31. 03. 2021)
Die Lebensretter – Im Dauereinsatz gegen Corona (16. 12. 2020)
Heilung schwerer Corona- Fälle – Die Lebensretter der Uniklinik Freiburg (11. 03. 2020)
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Veranstaltungshinweise Die Baden-Württembergische Bank (BW-Bank) veranstaltet in der Reihe „RECHT UND FINANZEN AM ABEND“ ein Seminar zum Thema: CORONA bringt Fortschritt – Arztpraxen werden digital: – Steuerliche Vergünstigungen durch CORONA – Der Weg in die digitale Steuerwelt mit Ihrem Steuer berater! Termine und Veranstaltungsorte: • 15. September 2021 (18.30 Uhr) in Freiburg • 22. September 2021 (18.30 Uhr) in Villingen-Schwenningen Inhalte: Wir gehen mit Ihnen auf einen kurzen Streifzug zu Themen, die Arztpraxen Corona-bedingt auf wirtschaftlichen Ebenen zu verkraften hatten: • Wie haben das erfolgreiche Praxen gemacht? • Auf was muss ich achten, wenn ich Förderungen beantragt und erhalten habe? • Welche Chancen bietet die Digitalisierung in der Zusammenarbeit mit meinem Steuerberater? • Wie werden Digitalisierungsvorhaben vom Staat gefördert? Daneben wird es ausreichend Raum für Ihre Erfahrungen und Fragen und damit zu einer gewinnbringenden Diskussion für alle Teilnehmer geben. Referentin: Claudia Himmelsbach Steuerberaterin/Dipl. Betriebswirtin (BA), Fachberaterin für den Heilberufebereich (IFU/ISM GMBH) und für Mediation (DSTV E. V.), Zertifizierte Mediatorin im Heilberufebereich (MAB) Kanzlei: STEUERrat Himmelsbach & Partner, Villingen-Schwenningen Information und Anmeldung: BW-Bank Freiburg, Claudia Wolf, Telefon (07 61) 2 18 05-37, E-Mail: claudia.wolf@bw-bank.de BW-Bank Villingen-Schwenningen, Tobias Müller, Telefon (0 77 20) 39 05-18, E-Mail: tobias.mueller@bw-bank.de Teilnahmebedingungen: Die Veranstaltung ist für die Teilnehmer kostenfrei. Die Durchführung steht unter dem Vorbehalt der zum jeweiligen Zeitpunkt geltenden440 Corona-Regeln -Verordnungen. ÄBW 08und | 2021
Reihe von Rückblicken auf die Spanische Grippe. Zum Hundertjährigen Jubiläum ein schaurigeres Erinnern mit wohligem Gruseln. Pandemien? Weit, weit weg – die Schweinegrippe vor zwölf Jahren: viel Lärm um (fast) nichts. Was kann uns schon passieren? Das Virus hat uns mit heruntergelassenen Hosen erwischt. Zu wenig Schutzkleidung, zu wenig Masken, zu wenig Händedesinfektionsmittel. Es fehlte am nötigsten. Wir mussten kollektiv die bittere Erfahrung machen, wie verletzlich wir sind, wie schnell das Gefühl der Sicherheit dahin sein kann, wie plötzlich nichts mehr richtig planbar ist in unserer durchgetakteten Welt. Dabei haben die Medien den Sprung in die Pandemie zu Anfang besser geschafft als etwa das Gesundheitswesen. Reporterinnen und Reporter schwärmen aus, Sondersendungen und Hintergrundberichte – Krisen gehören zum medialen Alltagsgeschäft. Die Vollbremsung in den Krankenhäusern dagegen, das Einstellen des Elektivgeschäfts, eine große Zahl hochinfektiöser Patienten: Ein Kraftakt, der alle unvorbereitet traf. Als Arzt, der seit zwanzig Jahren als Journalist in der Wissenschaftsredaktion des SWR arbeitet, habe ich in Freiburg und Baden- Baden unmittelbar miterlebt, wie sich die Kliniken in kürzester Zeit auf die neue Lage einstellen mussten. Allein mit der Kamera habe ich die Intensivteams, ihre Patienten und deren Angehörige begleitet - und mit mir haben die Zuschauerinnen und Zuschauer erlebt, was eine schwere Covid-19-Erkrankung bedeutet – für alle Betroffenen. Millionenfach gesehen in ARD- Extra-Sendungen, Tagesthemen, Dokumentationen und den Sozialen Medien. Miterleben und Verstehen – das kann das Verhalten der Menschen unmittelbar beeinflussen. Nehme ich die unsichtbare Bedrohung ernst? Weniger Kontakte, Abstand halten, Maske tragen und Hände waschen? Den Medien kommt in der Pandemie deshalb eine besondere Verantwortung zu. Nicht alle Medien sind dieser Ver antwortung gerecht geworden. Der Öffentlich-Rechtliche Rundfunk und die anderen Qualitätsmedien haben
aber aus meiner Sicht sehr vieles richtig gemacht. Die Pandemie zeigt dabei die Stärken, aber auch die Grenzen und Schwächen der Medien auf. Die größte Schwäche: falsche Balance. Im politischen Journalismus sollen alle Meinungen abgebildet werden. Wenn es dagegen um Wissenschaft geht, sollte alles plausibel und gut begründet sein. Immer wieder aber wurde vermeintlich wissenschaftlichen Meinungen Raum gegeben, die lediglich auf unbewiesenen Behauptungen gründeten. Oft um der Zuspitzung willen. Das führt zu einer falschen Balance zwischen gesichertem Wissen und wenig fundierten Behauptungen. Beim Rezipienten entsteht der Eindruck: Die einen sagen so – die anderen so. Das kann in der Pandemie fatal sein, wenn ich daraufhin die Gefahr nicht mehr ernst nehme und mich riskant verhalte. In der Pandemie zeigte sich denn auch schnell die Stärke des Wissenschaftsjournalismus: Fakten checken, neue Studienergebnisse fundiert bewerten, wichtige Erkenntnisse schnell verbreiten, aber auch falsche Einschätzungen klar benennen. Dafür braucht es gut ausgebildete Wissenschaftsjournalistinnen und -journalisten, die die Spreu vom Weizen trennen. Über ein Verständnis der Zusammenhänge die Menschen befähigen, vernünftig zu handeln. Vor allem aber auch: Die Grenzen des Wissens dabei deutlich machen, die Unsicherheit und Vorläufigkeit neuer wissenschaftlicher Erkenntnisse erklären und so in der Flut neuer Erkenntnisse Orientierung geben – für Laien wohlgemerkt. Das ist gerade bei Gesundheitsthemen essenziell – nicht nur in der Pandemie. In der Pandemie zeigen sich aber auch die Grenzen der traditionellen Medien: Wir erreichen nicht mehr alle Menschen. Gerade in den Quartieren, in denen die Ansteckungsrate besonders hoch und die Impfbereitschaft besonders niedrig ist, erreichen die großen Qualitätsmedien die Menschen nur bedingt. Diese Menschen zu erreichen ist in der jetzigen Phase der Pandemie die größte Herausforderung – für die Medien, die Politik und vor allem für das Gesundheitswesen. Denn noch ist die Pandemie nicht vorbei und wir sollten uns hüten, Corona zu unterschätzen, wie im vergangenen Sommer. Dr. Patrick Hünerfeld, Arzt und Journalist, SWR Wissenschaftsredaktion, Baden-Baden
Kammern und KV Digitales Kammergeflüster für neue Mitglieder
Niederschwelliges Gesprächsangebot
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er Einstieg als Arzt oder Ärztin und die Orientierung in der Ärztekammer können im ersten Moment herausfordernd sein. Guter Rat und praktische Tipps müssen aber nicht immer teuer sein. Ein kurzweiliger und informativer erster Anlaufpunkt für neue Kammermitglieder ist das schon traditionelle Kammergeflüster der Bezirksärztekammer Nordwürttemberg. Pandemiebedingt fand die Infoveranstaltung in diesem Jahr erstmals digital statt. Die 45 angemeldeten Teilnehmer hatten Mitte Mai die Möglichkeit, sich mit Mitarbeitenden der Ärztekammer und mit jungen, berufspolitisch engagierten Kolleginnen und Kollegen aus dem Ausschuss „Junge Kammer“ unkompliziert und persönlich auszutauschen und die eigenen Herzensangelegenheiten und Fragen online zu besprechen. Hierfür hatte die Bezirksärztekam-
mer Nordwürttemberg eigens virtuelle „Gruppenräume“ eingerichtet, in denen thematisch separiert intensiv und in kleiner Runde diskutiert werden konnte. Auf großes Interesse stießen dabei naturgemäß die Gruppenräume zur Weiterbildung, aber auch die Impulse zur ärztlichen Selbstverwaltung und zum Versorgungswerk wurden interessiert nachgefragt und haben so manches Fragezeichen bei den Teilnehmern klären können. Eingeleitet wurde die Veranstaltung mit einem Denkanstoß vom Vorsitzenden des Ausschusses „Junge Kammer“, Dr. Matthias Zuchowski, und seiner Frage, was es eigentlich bedeute, Arzt oder Ärztin zu sein. Auch wenn die persönliche Begegnung digital nicht gleichwertig ersetzt werden kann, zeigte sich Kammerpräsident Dr. Klaus Baier vollumfänglich zufrieden: „Ein niederschwelliges Gesprächsangebot machen, kompetent in-
Geschäftsführer Helmut Kohn in Ruhestand verabschiedet
Moderne Kammerverwaltung
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er langjährige Geschäftsführer der Bezirksärztekammer Nordbaden, Helmut Kohn, wurde zum 31. Juli 2021, nach Erreichen der gesetzlichen Altersgrenze, in den wohlverdienten Ruhestand verabschiedet. Der 1955 in Crailsheim geborene Volljurist kam nach dem Studium der Rechtswissenschaften in Tübingen und Lausanne und beruflichen Stationen beim Landratsamt Heilbronn, dem Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Sozialordnung, der Führungsakademie des Landes Baden-Württemberg sowie dem Staatsministerium Baden-Württemberg – zuletzt im Range eines Regierungsdirektors – am 1. Juli 1994 zur Bezirksärztekammer und übernahm nach dem Ausscheiden von Dr. iur. Hans-Jürgen Rieger am 1. Januar 1995 die Position des Geschäftsführers. Der erfahrene Verwaltungsjurist hat dabei das Gesicht der Geschäfts-
stelle der Bezirksärztekammer Nordbaden nachhaltig geprägt und aufgrund seiner Erfahrungen in der Landesverwaltung die Entwicklung zu einer modernen Kammerverwaltung vorangetrieben. Ein wichtiges Anliegen war ihm dabei immer, dass in einer mitgliederorientierten Organisationsstruktur die wesentlichen Grund satzentscheidungen zentral getroffen und die mitgliedernahen Dienstleistungen möglichst dezentral unter Berücksichtigung der regionalen Gegebenheiten erbracht werden. Während der Amtszeiten der Kam merpräsidenten Prof. Dr. Stefan Wysocki, PD Dr. Christian Benninger, Prof. Dr. Herbert Zeuner und Prof. Dr. Dr. Christof Hofele konnten dabei unter anderem Projekte wie der Aufbau der Gemeinsamen Gutachterstelle für Fragen der GOÄ, die Professionalisierung der Akademie für ärztliche Fortbildung sowie insbesondere der Neubau des
formieren und die jungen Kolleginnen und Kollegen an die Kammer heranführen – das ist uns mit dem digitalen Kammergeflüster auch unter Corona- Vorzeichen toll gelungen.“
Kammergebäudes der Bezirksärztekammer realisiert werden. Im Jahr 2014 war Helmut Kohn maßgeblich an der historischen Aufarbeitung der Kammergeschichte aus Anlass des 150. Jubiläums der Ärztlichen Selbstverwaltung ausgehend von den Anfängen im Jahr 1864 im Großherzogtum Baden sowie an der Vorbereitung des Festaktes im Schloss Gottesaue in Karlsruhe beteiligt. Aufgrund seiner umfassenden Kennt nisse gerade im Bereich des öffentlichen Rechts hat er auch an der Ausarbeitung von Kammersatzungen wie beispielsweise der Novelle der Notfalldienstordnung entscheidend mitgewirkt. Sein Rechtsrat und ins besondere seine allgemein verständlichen und plastisch auf den ärztlichen Alltag übertragenen Erläuterungen auch komplexer Rechtsfragen wurden sowohl vom Vorstand der Bezirksärztekammer als auch von rat suchenden Kammermitgliedern gleichermaßen geschätzt. Die Nachfolge in der Geschäftsführung hat Martin Ulmer, der langjährige stellvertretende Geschäftsführer der Bezirksärztekammer, an getreten.
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H. Kohn
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Kammern und KV Glanzleistung, Rahmenbedingungen, künftige KV-Aufgaben, Starterseminare, Corona-Pandemie
Vertreterversammlung der KVBW
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itte Juli konnte die Vertreterversammlung der Kassenärztlichen Vereinigung Baden-Würt temberg (KVBW) erstmals seit Beginn der Pandemie wieder in Präsenz tagen.
Glanzleistung
Dr. N. Metke
Der KVBW-Vorstandsvorsitzende Dr. Norbert Metke sprach von einer „Glanzleistung“, als er die Arbeit und das Engagement der niedergelassenen Ärztinnen und Ärzte während der Corona-Pandemie lobte. Allerdings be klagte er die fehlende Anerkennung dieser Leistungen durch die Bundespolitik. In Abwandlung des Filmklassiker-Titels sagte der KVBW-Chef „Denn sie wissen nicht, was wir tun.“
Rahmenbedingungen
Fotos: OE
Dr. J. Fechner
Beim Blick in die Zukunft war dem KVBW-Chef klar, dass sich die Rahmenbedingungen für die ambulante Medizin wandeln. Nach seiner Überzeugung werde es eine zunehmende Wettbewerbssituation mit weiteren Anbietern ärztlicher Leistungen geben. Grundlagen hierfür seien unter anderem die Öffnung der Krankenhäuser für die ambulante Versorgung sowie die zunehmende Zahl von durch Fremdinvestoren getragenen Versorgungseinrichtungen. Auch die zurückgehende Niederlassungsbereitschaft der jungen Ärztegeneration und der Wunsch nach Anstellung, die Substitution ärztlicher Tätigkeiten durch andere Gesundheitsberufe sowie die
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vermehrte Delegation tragen nach Überzeugung von Dr. Metke hierzu bei. Dies alles erfordere eine Strukturund Angebotsänderung aufseiten inhabergeführter Praxen, um den Wettbewerb mit kapitalmäßig bestens ausgestatteten Dritten erfolgreich bestehen zu können. Dies werde nach Auffassung von Dr. Metke nur in größeren Angebotsstrukturen möglich, beispielsweise inhabergeführten MVZs. Die Vorteile selbstständiger Tätigkeit würden seiner Meinung nach auch mit angestellten Ärztinnen und Ärzten zu erreichen sein, wenn sie inhaberseitig an den MVZs beteiligt werden.
Künftige KV-Aufgabe Den Fortbestand niedergelassener Tätigkeit sichere derjenige, der die höchste Qualifikation innerhalb seiner Tätigkeit erreiche und der in hoher Präsenz bis zu 24/7 in Konkurrenz zu Krankenhäusern und fremdgeeigneten MVZs tätig werde. Diesen Wandel der ambulanten Tätigkeit zu begleiten und die Voraussetzungen hierfür zu schaffen, werde künftig die zentrale Aufgabe von Kassenärztlichen Vereinigungen und freien Verbänden sein, betonte Dr. Metke.
Starterseminare Ein ganz anderes Thema war der KVBW-Spitze nicht weniger wichtig: Knapp 40 Prozent aller neu Niedergelassenen hätten in der Vergangenheit die sogenannten „Starterseminare“ besucht. Dennoch leiste sein Haus 130.000 Abrechnungs- und 70.000 Verordnungsmanagement-Beratungen pro Jahr. Um diese Zahl zu reduzieren, werde die KVBW künftig neue Onlinemodule und Präsenzveranstaltungen auflegen, um – ergänzt durch Seminare der Management-Akademie – passgenaue Beratungsangebote für Systemerfahrene und „auffällig Gewordene“ zu entwickeln.
Corona-Pandemie Auch die Pandemie nahm bei der Vertreterversammlung breiten Raum
ein. KVBW-Vize Dr. Johannes Fechner erläuterte, dass im Südwesten die Niedergelassenen einen Tag zuvor 61.000 Mal geimpft hätten, während dies in den Impfzentren nur 39.000 Mal erfolgt sei. Dennoch habe man der Landesregierung keine zeitnahe Schließung der Zentren empfehlen können, weil dafür in den Praxen die nötigen Kapazitäten fehlten. Dr. Fechner bemängelte das Impfhonorar von 20 Euro, während der Pieks im Zentrum mancherorts in Deutschland deutlich besser honoriert werde. Zahlreiche Delegierte beklagten, dass sie durch die Pandemie an die Grenzen ihrer Belastbarkeit gekommen seien. Konkret ging es unter anderem um gesetzliche Vorgaben wie beispielsweise die Regelung, dass Ärztinnen und Ärzte ab August Ergebnisse aus Bürgertests auf SARS-CoV-2 auf die Corona-Warn-App verlinken sollen und dieser Mehraufwand nicht adäquat vergütet werde.
Beschlüsse Nach intensiver und teilweise kontroverser Aussprache fasste die Vertreterversammlung zahlreiche Beschlüsse zu ganz unterschiedlichen Themen. Unter anderem forderte sie das Bundesgesundheitsministerium einstimmig auf, die Etablierung weiterer Telematikinfrastruktur-Komponenten wie beispielsweise ePA, eAU, e-Rezept und weitere bis zum Ende der pandemischen Situation in der Bundesrepublik aufzuschieben. Ferner wurden eine leistungsadäquate Vergütung der Corona-Impfleistungen sowie – analog den Leistungszulagen im stationären- und Pflegebereich – eine Leistungszulage zulasten der Solidargemeinschaft für die Mitarbeitenden in den Praxen gefordert. Darüber hinaus wurde auch eine gesonderte Vergütung von COVID-Impf aktionen verlangt, die durch den ambulanten Sektor außerhalb der regulären Sprechzeiten durchgeführt werden. Hier sei eine gesonderte Abrechnungsziffer zu schaffen, die den tatsächlichen organisatorischen Mehraufwand und die erhöhten Personalkosten abbilde.
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Die „Zukunft der Ärzteschaft“ als roter Faden
Vertreterversammlung der Landesärztekammer
Kammerpräsident Dr. W. Miller
Vizepräsidentin A. Trasselli
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unge Menschen schon im Studium an die Arbeit und Aufgaben der ärztlichen Selbstverwaltung heranführen und damit perspektivisch auch ihr aktives Engagement in der Ärztekammer fördern: Für dieses ambitionierte Projekt hat die Vertreterversammlung der Landesärztekammer Baden-Württemberg nun den Weg frei gemacht. Die Delegierten stimmten Ende Juli mit großer Mehrheit für das entsprechende Regelwerk, das Medizinstudierenden im Praktischen Jahr (sogenannte PJler) fortan erlaubt, freiwillige Kammermitglieder zu werden. Nach formaler Bekanntmachung der entsprechenden Satzungsänderungen im Ärzteblatt Baden-Württemberg wird die Neuregelung in Kraft treten.
Leidenschaftliche Debatten
Rechnungsführer Dr. N. Fischer
Die Social-MediaKanäle der Landesärztekammer: Social icon
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Die Delegierten tagten auf dem Gelände des Stuttgarter Flughafens unter strengen Hygieneauflagen; erstmals seit Beginn der Pandemie war es der baden-württembergischen Ärzteschaft wieder möglich, sich für den besonderen Anlass in Präsenz zu treffen und essenzielle ärztliche und gesamtgesellschaftliche Zukunftsthe men in direktem Austausch anzu packen. Die Delegierten debattierten unter der Leitung von Kammerprä sident Dr. Wolfgang Miller und Vizepräsidentin Agnes Trasselli leidenschaftlich, dabei aber stets offen und ausgewogen. Allen Delegierten war anzumerken, welch zentralen Stellen wert für sie die ärztliche Nachwuchsgewinnung und das Erfordernis, junge Menschen für die ärztliche
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AerztekammerBW
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Selbstverwaltung zu interessieren, einnahm. Dies sei der richtige Weg, um die jungen Leute für Berufsleben und Berufspolitik zu motivieren, war sich die Mehrheit der Delegierten in der Versammlung einig. Angehende Ärztinnen und Ärzte erhalten demnach den Zugang zur Kammerwelt so niedrigschwellig wie möglich und beitragsfrei. Der langjährige Wunsch der Vertreterversammlung, PJ-Studierenden die Kammermitgliedschaft anzubieten, war erst im Frühjahr durch eine Novelle des Heilberufe-Kammergesetzes realisierbar geworden. Die nun auf den Weg gebrachte Regelung ermöglicht es PJlern unter anderem, Fortbildungsangebote der Kreisärzteschaften wahrzunehmen, berufspolitische Erfahrungen zu sammeln, Kon takte zu knüpfen und sich zu ver netzen – eine wichtige Voraussetzung dafür, dass der Einstieg in das Berufsleben gelingt und die Bedeutung einer starken ärztlichen Selbstverwaltung vor Augen geführt wird. Darüber hinaus können die PJler als Kammermitglieder das Ärzteblatt Baden-Württemberg sowie das Deutsche Ärzteblatt beziehen und sich somit über alle relevanten Entwicklungen auf dem Laufenden halten.
Qualität der Weiterbildung Neben der perspektivischen Gewinnung junger Menschen für die Kammer ging es in der Vertreterversammlung auch um diejenigen, die bereits Ärztinnen und Ärzte sind, aber noch eher am Anfang ihres beruflichen Weges stehen: Bereits in seinem
Bericht zur Lage hatte Kammerprä sident Dr. Wolfgang Miller die Chancen der neuen Weiterbildungsordnung, insbesondere die kontinuierliche Dokumentation im eLogbuch, herausgestellt. Wenn die ersten Erfahrungen vorliegen, soll entschieden werden, wie die Kammer die Befugten und die Weiterzubildenden am besten unterstützen kann. Die Delegierten tauschten sich über zahlreiche Anregungen aus, von der Einführung von Seminaren für Weiterbildungsbefugte, Qualitätskriterien für eine gute Weiterbildung, verschiedene Optionen von Befristungen einerseits und Planungssicherheit für die Kolleginnen und Kollegen in Weiterbildung andererseits, bis hin zu einer persönlichen Kontaktaufnahme mit den Befugten und den Ärztinnen und Ärzten in Weiterbildung vor Ort an der Weiterbildungsstätte. Die Bandbreite der diskutierten Vorschläge war groß, die begleitende Diskussion entsprechend tiefgehend. Alle Delegierten waren sich einig, dass die Qualität der Weiterbildung als Kern thema ärztlicher Selbstverwaltung von der Ärztekammer bestmöglich unterstützt und begleitet werden soll. Nach konzentriertem Austausch aller Argumente beauftragte die Versammlung den Kammervorstand mit der Ausarbeitung eines ausgewogenen Konzeptes, um dann auf dieser Grundlage konkrete Vorgaben abzustimmen.
Zukunft der Ärzteschaft Die „Zukunft der Ärzteschaft“ zog sich als roter Faden auch durch die
Kammern und KV anderen Tagesordnungspunkte der Vertreterversammlung. So beleuchtete Präsident Dr. Miller in seinem Bericht zur Lage unter anderem das Thema „Klimawandel und Gesundheit“ und betonte die Selbstverpflichtung des Kammervorstands, bei allen Investitionen oder operativen Entscheidungen die Folgen für das Klima mit zu berücksichtigen. Hinsichtlich der Digitalisierung sei die Kammer auf einem sehr guten Weg: „Eine leistungsfähige IT, digitale Dokumentenarchive, interaktive Anwendungen für unsere Mitglieder – viel davon ist in der Kammer in Arbeit oder bereits umgesetzt“, sagte Dr. Miller. Kammerportal, Webanwendungen und E-Logbuch seien nur einige Beispiele dafür, dass der digitale Ausbau vorangehe. Er hob in diesem Zusammenhang hervor, dass die Vertretersammlung mit ihren Entscheidungen der vergangenen Jahre den Grundstein für sämtliche Entwicklungen gelegt hatte. Prozessgestaltung im wertschätzenden Miteinander war ein weiterer Punkt, den der Kammerpräsident in seinem Vortrag ansprach, denn auch in der Kammer selbst seien nach seinen Worten alle Weichen für eine effektive Zukunftsplanung gestellt: „Die Bereiche Selbstverwaltung, Geschäftsstellen, Service und Dienstleistungen, Kommunikation und Finanzieren sind definiert, jeder Bereich entwickelt sich weiter.“ – Erfreulich für die Kammermitglieder war unter anderem ein aktueller Finanzbericht von Vorstandsmitglied und Rechnungsführer Dr. Norbert Fischer, der den Delegierten vor Augen führte, dass die Corona-Pandemie zwar auch in der Ärztekammer zu unvorherseh baren Ausgaben geführt hatte, die „Finanzampel“ jedoch aufgrund sofort eingeleiteter Maßnahmen auch weiterhin auf „grün“ stehe.
Corona: Rückblick und Ausblick Der Bewältigung der Corona-Pandemie widmeten Kammerpräsident Dr. Miller und Vizepräsidentin Agnes Trasselli einen eigenen Themenblock.
Unter dem Schlagwort „Ein Jahr mit Corona“ fassten sie die umfangreichen organisatorischen und inhaltlichen Kammeraktivitäten der vergangenen Zeit zur Virusbekämpfung kurz und prägnant zusammen. Mitorganisation der Impfkampagne, Personalvermittlung von Ärztinnen und Ärzten dahin, wo sie vor Ort mit ihrem Knowhow gebraucht wurden und werden, Einrichtung von Stellenportalen, Aufklärung und Information der Öffentlichkeit, Koordination mit Partnern sowie die Vertretung der berufspolitischen Interessen: Dies und mehr brachte das Präsidium den Delegierten näher und stellte auf diese Weise heraus, wie vielfältig die Ärzteschaft und die ärztliche Selbstverwaltung in der Pandemiezeit gefordert waren – und welch’ herausragenden Beitrag die Ärztinnen und Ärzte zur Bewältigung der Krise bereits geleistet haben. Auch die Delegierten teilten in der anschließenden Diskussion ihre Erfahrungen, benannten zutage getretene Schwachstellen der Pandemiebekämpfung und lenkten den Fokus auf noch offene Probleme. Debattiert wurde unter anderem über körperliche und psychische Pandemiefolgen für Kinder und Jugendliche, über den Impffortschritt, über eine notwendige Stärkung des Öffentlichen Gesundheitsdienstes, über Bürokratiehindernisse und über pandemiebedinge Folgeerkrankungen, mit denen zu rechnen sei. Zu verschiedenen Aspekten fassten die Delegierten dezidierte Beschlüsse (siehe Kasten). Deutlich wurde der Anspruch der Ärzteschaft formuliert, die Corona- Impfungen gesellschaftlich weiter voranzutreiben. Klar erkennbar war auch die Haltung, aus Gründen des Gesundheitsschutzes vollständig Geimpften mehr Freiheiten und gesellschaftliche Teilhabe zu ermöglichen als Ungeimpften. Die baden-württembergischen Ärztevertreter stellten sich damit mehrheitlich hinter entsprechende Überlegungen der Landesregierung.
Entschließungen Die Vertreterversammlung fasste mehrere Entschließungen, die wir aus Platzgründen nur stark verkürzt wiedergeben. Alle Beschlüsse sind jedoch im Volltext auf der Website der Landesärztekammer Baden-Württemberg nachlesbar (www.ärztekammer-bw.de). Covid-19 Einzel-Impfstoff Es sind alle Anstrengungen zu unternehmen, damit Covid-19- Impfstoff als Einzel-Impfstoff möglichst rasch in Fertigspritzen hergestellt und in den Vertrieb gebracht wird. Professionalisierung der Pandemiebekämpfung Politische Entscheidungsträger im Land und im Bund wurden aufgefordert, die Pandemiebekämpfung durch umfassende Einbeziehung und Beachtung der Priorität medizinischer Expertise zu professionalisieren. Die Ärzteschaft erwarte proaktives, fachadäquates Handeln aller Entscheidungsträger. Persönliche Schutzausrüstung Schutzausrüstung sollte möglichst aus deutscher bzw. europäischer Produktion stammen. Bei Ausschreibungen sollen nichtmonetäre Kriterien wie ökologischer Fußabdruck, Transportwege, europäische Zertifizierungssiegel und Qualitätsstandards stärker gewichtet werden. Unterstützung der COVAX-Initiative Die Landesregierung wurde aufgefordert, zur Verteilungsgerechtigkeit mit Corona-Impfstoff beizutragen und durch die Abgabe nicht verwendeten oder benötigten Impfstoffes aus Baden-Württemberg über die internationale COVAX-Initiative der WHO an Länder des globalen Südens zu einer dortigen Verbesserung der Impfquoten beizutragen. Folgen der Coronapandemie für Kinder und Jugendliche Der Vorstand der Landesärztekammer wurde aufgefordert, auf die politisch Verantwortlichen in Landesregierung, Kommunen und Schulträgern einzuwirken, kurzfristig alle erforderlichen Maßnahmen zu ergreifen, sodass nach den Sommerferien ein sicherer Besuch von Kitas und Schulen für alle Kinder und Jugendlichen in Präsenz möglich ist. Katastrophenschutzpläne für Klimakrisen Städte, Kommunen und Landkreise wurden aufgefordert, bestehende Katastrophenschutzpläne auf die Tauglichkeit im Falle von klimabedingten Krisenfällen wie Hitzewellen, Extremwetterlagen etc. zu überprüfen und gegebenenfalls anzupassen. Dies betrifft neben Maßnahmenkatalogen insbesondere die Effektivität von Warninstrumenten in Kommunikationsketten und die Vernetzung bestehender Hilfe-Strukturen des Katastrophenschutzes und der Gesundheitsversorgung. Klimaneutralität der Dienstgebäude Der Vorstand der Landesärztekammer wurde beauftragt, einen Maßnahmenplan zur Reduzierung des CO₂-Ausstoßes der Dienstgebäude zu erstellen. Dieser soll Grundlage zur Umsetzung künftiger Maßnahmen sein. Sachstandsbericht zur Klimaneutralität Der Vorstand der Landesärztekammer wurde beauftragt, jährlich Bericht über den Stand der Umsetzung der Anstrengungen zur Erreichung von Klimaneutralität in allen Geschäftsstellen abzulegen. Delegierte am Mikrofon: Dr. K. Amann, Dr. K. Baier, Dr. S. Bilger, Dr. K. Binder, Dr. U. Bös, Dr. H.-O. Bürger, Dr. S. Colopi Glage, Dr. J. de Laporte, Dr. G. du Bois, Dr. M. Eissler, Prof. Dr. M. Faist, Dr. R. Freßle, U. Geiger, Dr. S. Gösele, Dr. B. Grashoff, Dr. J. Grauer, M. Haist, Dr. P. Hezler-Rusch, M. Körner, Dr. B. Kuhn, Dr. J. Kußmann, Dr. I. Lenz, Dr. T. Lohmann, Dr. D. Lorenzen, Dr. R. T. Maitra, Dr. M. Meinhardt, Dr. N. Metke, C. Mohrhardt, PD Dr. M. Preusch, Dr. B. Puhahn Schmeiser, Dr. I. Rothe-Kirchberger, Prof. Dr. T. Seufferlein, Dr. A. Siebenborn, Dr. J. Suder, Dr. H. Warnecke, Dr. G. Weißgerber, Prof. Dr. M. Wilke
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Kammern und KV Telemedizin-Projekt entlastet Praxen und Notaufnahmen
docdirekt wird fortgesetzt Weitere Infos:
www.docdirekt.de
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it Fernbehandlungen bei docdirekt können die Arztpraxen und Notaufnahmen in Baden- Württemberg von vermeidbaren Konsultationen entlastet werden. Das zeigt die nun abgeschlossene Evaluation. Das Institut für Allgemeinmedizin des Universitätsklinikums Schleswig-Holstein hatte das Projekt der Kassenärztlichen Vereinigung Baden-Württemberg (KVBW) von 2018 bis 2020 wissenschaftlich evaluiert. Ziel war es, docdirekt im Hinblick auf die Akzeptanz von Versorgungsangeboten zur ausschließlichen Fernbehandlung aus
Impfquote in Baden-Württemberg weiter erhöhen
Zweiter Impfgipfel der Landesregierung
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Gemeinsame E rklärung des zweiten Impfgipfels
Kampagne #dranbleibenBW
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eim zweiten digitalen Impfgipfel der Landesregierung dis kutierten Mitte Juli mehr als 300 Teilnehmerinnen und Teilnehm er, wie die Impfquote in Baden- Württemberg weiter erhöht werden kann. Mit dabei: die Spitzen von Landesärztekammer und Kassenärztlicher Vereinigung Baden- Württemberg. Zwar waren Mitte Juli 45 Prozent der Menschen im Land bereits vollständig geimpft und 58 Prozent hatten mindestens eine erste Impfung erhalten, doch ließ zu diesem Zeitpunkt das Impftempo auch im Südwesten spürbar nach. Verabschiedet wurde deshalb eine gemeinsame Erklärung. Ziel aller Beteiligten ist es, in einer gemeinsamen Kraftanstrengung die Impfungen noch stärker zu den Menschen zu bringen, unter Beteiligung von Hilfsorganisationen, dem Ehrenamt und weiteren Initiativen. Die Informations- und Aktionskampagne des Landes #dranbleibenBW unterstützt die Akteurinnen und Akteure vor Ort bei der zielgruppengerechten und passgenauen Ansprache.
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der Patienten-, Anwender- und Organisationsperspektive zu untersuchen. Weitere Ergebnisse: Am wichtigsten bei einer ausschließlichen Fernbehandlung wurde von den Teilnehmenden der „schnelle ärztliche Kontakt“ empfunden. Ebenfalls wichtig fanden die Patientinnen und Patienten den „Datenschutz“ und „geschulte Teleärzte“. Der Aspekt „Bequemlichkeit“, wie beispielsweise nicht im Wartezimmer sitzen zu müssen, spielte hingegen eine untergeordnete Rolle. Außerdem ergab die Evaluation: Die Tätigkeit bei docdirekt könnte besonders für Ärztinnen und Ärzte
attraktiv sein, die flexibel aus dem Homeoffice in Elternzeit oder im Ruhe stand die telemedizinische Behandlung in Teilzeit erbringen. Daher wäre eine Tätigkeit bei docdirekt im Home office eine Möglichkeit, die Anzahl der ambulant tätigen Ärztinnen und Ärzte zu erhöhen und damit zur Sicherstellung der ambulanten medizinischen Versorgung beizutragen. Das zukunftsweisende Projekt war am 16. April 2018 an den Start gegangen. Voraussetzung war die Genehmigung durch die Landesärztekammer Baden-Württemberg, die im Rahmen von Modellversuchen die Fernbehandlung – also ohne vorherigen Kontakt von Patientin und Patient mit Ärztin oder Arzt – ermöglicht hatte. Die KVBW erprobte damit bundesweit erstmals die ausschließliche Fernbehandlung für Kassenpatientinnen und Kassenpatienten. – Aufgrund der positiven Evaluations-Ergebnisse von docdirekt hat die KVBW-Vertreterversammlung Mitte Juli die Fortsetzung des Angebots beschlossen.
Konsultativtagung deutschsprachigen Ärzteorganisationen
Communiqué zu Pandemien
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nfang Juli kamen die deutschsprachigen Ärzteorganisationen mit Vertretern aus Deutschland, Österreich, Schweiz, Südtirol und Luxemburg zu einer Konsultativtagung in Wien zusammen. Für die Landesärztekammer Baden-Württemberg nahm Kammerpräsident Dr. Wolfgang Miller an dem Treffen teil und brachte so die Expertise der Ärzteschaft im Südwesten Deutschlands ein. Gemeinsam verabschiedeten die Repräsentationen der mehr als 500.000 Ärztinnen und Ärzte ein Communiqué, in dem sie davor warnen, dass Pandemien in kürzeren Abständen auftreten und sich in einer globalisierten Welt schneller denn je ausbreiten werden. Die Politik wurde deshalb aufgefordert, aus der Corona- Pandemie die Lehre zu ziehen, umfängliche Pandemiepläne zu entwickeln und auch regelmäßig zu testen. Grundlage sollte eine sachliche Fehleranalyse in allen Ländern sein. Politisches Handeln in der Pandemie brauche anders als bisher eine brei te, gesicherte wissenschaftliche Basis.
Die Zusammenarbeit zwischen Vertretern der Ärzteschaft und politischen Entscheidungsträgern sei dabei zentral, denn nur so könne wissenschaftliche Expertise in den gesellschaftspolitischen Diskurs eingebracht werden. Es sei zudem essenziell, über Studien aufzuzeigen, welche Langzeit folgen und Auswirkungen auf den Gesundheitszustand der Bevölkerung aufgetreten seien – auf physischer ebenso wie auf psychischer und sozialer Ebene. Die Ärzteorganisationen warnten vor langfristigen, gravierenden Kollateraleffekten infolge sozialer Isolation; diese Folgen gelte es, insbesondere für Kinder wie für ältere Menschen genauestens zu analysieren. Darüber hinaus müsse es Ziel sein, dass Europa künftig im Bereich wichtiger Medizinprodukte und Arzneimittel sowie in der medizinischen Forschung und Entwicklung möglichst unabhängig agiert. Dann erst könne Europa zügig auf Gesundheitskrisen reagieren und eine hohe Qualität in der Versorgung auch in Pandemiezeiten sicherstellen.
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ATLAS MEDICUS® Infodienst: die Benchmarks für Ihre Arztpraxis. Trotz des Rettungsschirms der Bundesregierung ging die Corona-Pandemie nicht spurlos an den Arztpraxen vorbei. Der Infodienst des ATLAS MEDICUS® weist die regionalen Vergleichsdaten aus, um die Praxis nach der Pandemie wieder auf Kurs zu bringen.
Die Corona-Pandemie hat Arztpraxen vor große Herausforderungen gestellt. Viele Themen wie Schutzausrüstung und Hygienekonzepte wurden in den Praxen schnell und gut umgesetzt. Einiges davon wird sicher auch nach der Pandemie erhalten bleiben. Mit dem Lockdown gingen sofort die Patientenzahlen zurück. Je nach Fachrichtung und Möglichkeit, Verdachtsfälle oder COVID-19-Patienten zu behandeln, waren sehr deutliche Unterschiede zu beobachten.
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Baden-Württemberg
Dokumente
Marktdaten Einnahmen je Arzt
Fallzahl je Arzt HZV/Quartal
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Finanzierungsvolumen
Fallzahl je Arzt privat/Quartal
101
Investitionsempfehlungen
50,15 %
Raumbedarf
Cashflow
52,67 %
Versorgungswerke
Personalkostenquote
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Leistungsdaten
Umsatzrentabilität
108 TEUR
K(Z)V
Kennziffer-Rating
1.114
Einnahmen je Mitarbeiter
1
366 TEUR
Fallzahl je Arzt GKV/Quartal
Honorarübersicht
27,37 %
Vgl. Zentralinstitut für die kassenärztliche Versorgung in Deutschland (ZI), Veränderung der vertragsärztlichen Leistungsinanspruchnahme während der COVID-Krise
Sie haben Interesse an den Benchmarks Ihrer Fachgruppe?
Wie ist die eigene Praxis durch die Pandemie gekommen? Diese Frage treibt sicher viele Niedergelassene um. Wie war der Patientenrückgang im Vergleich zur Fachgruppe? Haben andere Praxen einen höheren oder geringeren Umsatzrückgang? Mit dem in der BW-Bank eingesetzten
SCHNELLBERICHT
INFODIENST
Keine ausgeprägten Nachholeffekte. Bei der hausärztlichen Versorgung waren besonders Kinderärzte vom Fallzahlrückgang betroffen. Beim ersten Lockdown (1. bis 24. April 2020) wurden 34,5 % weniger Kinder behandelt als im Vorjahreszeitraum. Dazu hat auch die Regelung, Vorsorgeuntersuchungen zu verschieben, beigetragen. Ebenso verzeichneten Fachärzte im gleichen Zeitraum einen Fallzahlrückgang von 26,3 %. Eine Auswertung des Zentralinstituts für die kassenärztliche Versorgung (ZI) zeigt, dass mit Schließung und Öffnung von Schulen, Geschäften und Gastronomie die Praxisfallzahlen sanken oder anstiegen1. In fast allen Fachgruppen stiegen die Fallzahlen in den Öffnungsphasen auf das Niveau von 2019 an. Einen ausgeprägten Nachholeffekt aus den Quartalen, die in den Lockdown fielen, gab es nicht. Eine detaillierte Darstellung der wirtschaftlichen Gesichtspunkte der COVID-19-Pandemie und aktuellen Corona-Leistungen für Praxen finden Sie unter: www.bw-bank.de/heilberufe
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Vermischtes Marburger Bund kritisiert Ausschluss der Ärztinnen und Ärzte von Corona-Prämie 2.0
Fatales Signal an Klinikbeschäftigte
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Foto: Getty Images – Mario Guti
er Marburger Bund Baden-Württemberg hat kritisiert, dass zahl reiche Arbeitgeber im Südwesten Ärztinnen und Ärzte von der Corona-Prämie 2.0 ausschließen. „In den Hochphasen der Pandemie haben die Beschäftigten auf den Intensivstationen im Land – darunter auch Ärztinnen und Ärzte – mit großem Einsatz und unter schwierigsten Bedingungen
Leben gerettet. Teilweise fehlte persönliche Schutzausrüstung wie Atemschutzmasken, Medikamente waren knapp und durch den Mangel an Beatmungsgeräten musste bei der Behandlung von Covid-19-Patienten improvisiert werden. Dass die Ärztinnen und Ärzte, die einem hohen Risiko ausgesetzt waren selbst an Covid-19 zu erkranken, jetzt als einzige Berufsgruppe von der Corona-Prämie 2.0 ausgeschlossen werden, ist eine Bankrott erklärung der hierfür verantwortlichen Personen aus Politik und Klinikgeschäftsführungen“, sagte die 1. Landesvorsitzende Sylvia Ottmüller. Der 2. Landesvorsitzender, Dr. Jörg Woll, ergänzte: „Es geht uns nicht um den Geldbetrag, von dem die betroffenen Ärztinnen und Ärzte ausgeschlossen wurden. Einige Klinikärztinnen und -ärzte haben den Betrag, den sie bei der ersten Prämienauszahlung erhalten haben, beispielsweise an
gemeinnützige Organisationen gespendet. Vielmehr geht es uns um das fatale Signal, dass sich hinter dem Ausschluss verbirgt – nämlich fehlende Wertschätzung der Arbeit der Krankenhausärztinnen und -ärzte in der Corona-Pandemie.“ Ottmüller erläuterte weiter, dass die Arbeit in den Kliniken nur im Team funktioniere. Der Ausschluss einer einzigen Berufsgruppe von einer Prämie, die ja symbolisch den Dank für die harte Arbeit ausdrücke, die im Zuge der Pandemie geleistet wurde, stoße berufsgruppenübergreifend auf großes Unverständnis. Die Kliniken im Land könnten unkompliziert und schnell einen Ausgleich für die Bankrotterklärung der Bundespolitik schaffen. Die Arbeitgeber wurden aufgefordert, aktiv zu werden und besonders von der Corona-Pandemie belasteten Ärztinnen und Ärzten als Ausgleich beispielsweise einen extra Urlaubstag zu gewähren. In der Gesetzesbegründung zur Corona-Prämie 2.0 hatte der Deutsche Bundestag explizit beschlossen, Ärztinnen und Ärzte von der Prämie auszuschließen. Im Rahmen der ersten Corona-Prämie war dies nicht der Fall.
Monitoringinstrument mit wichtigen Indikatoren und Kennzahlen
Landkarte Hochschulmedizin
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eit 2002 veröffentlicht der Medizinische Fakultätentag regelmäßig die Landkarte Hochschulmedizin als ein Monitoringinstrument, das wichtige Indikatoren und Kennzahlen abbildet. Konkret verbirgt sich hinter der Landkarte Hochschulmedizin eine umfangreiche Datenbank, in der Kapazitäten, Strukturen und inhaltliche Schwerpunkte der Hochschulmedizin detailliert dargestellt werden. Inzwischen liegt sie in sechster Auflage vor und kann online genutzt werden. Die Landkarte verzichtet bewusst auf Wertungen und Rankings. Stattdessen berücksichtigt sie die Strukturvielfalt der universitätsmedizinischen Standorte. Unter diesem Aspekt wurden in der aktuellen Version einige Neuerungen umgesetzt. Beispielsweise wurden einige Kennzahlen an den Kerndatensatz Forschung des Wissen-
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schaftsrats angepasst, um trotz der profilbildenden Diversität der einzelnen Standorte eine bessere Vergleichbarkeit mit anderen Erhebungen zu ermöglichen. Ergänzend zu dieser Datenaktualisierung wird die Landkarte im Sommer 2021 auf ein nutzerfreundliches Format umgestellt. In der Rückschau der neu erstellten Daten lässt sich ableiten, dass etwa zwei Drittel der Standorte der Universitätsmedizin mittlerweile Tenure- Track- Programme anbieten. Damit schaffen die Medizinischen Fakultäten neue Karrierewege für Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in der Forschung. Auch der Ausbau der Deutschen Zentren für Gesundheitsforschung spiegelt sich in den Daten wider. Erfreulich ist ein Anstieg der Weitere Infos:
Kooperationen um rund 40 Prozent im Vergleich zur letzten Erhebung von 2016. Dadurch festigen die Medizinischen Fakultäten ihre kooperativen Strukturen – untereinander sowie gemeinsam mit den außeruniversitären Einrichtungen im Bereich der Gesundheitsforschung. Insgesamt sorgt die Landkarte Hochschulmedizin dafür, dass Diskussionen um Ausstattung, Ausrichtung und Qualität der Standorte auf einer soliden Datenbasis geführt werden können. Mit ihrer breiten Angebots palette ist die Landkarte jedoch für viele Nutzerinnen und Nutzer interessant: Sie schafft Transparenz für Wissenschaftler und politische Entscheidungsträger, aber auch für Studierende und Patienten.
www.landkarte-hochschulmedizin.de
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Vermischtes Genossenschaftsmodell soll Heuberg für Ärztinnen und Ärzte interessant machen
Hausärzte dringend gesucht
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s fehlen Ärzte, vor allem auf dem Land. Doch was tun, um diesem Trend zu begegnen? Auf dem Heuberg soll ein Genossenschaftsmodell für Besserung sorgen. Die Gemeinde Bubsheim und drei Ärzte aus Kolbingen, Aldingen und Tuttlingen legten Ende Juni dafür den Grundstein: Sie gründeten gemeinsam die Gesundheitsnetz Heuberg eG. Ziel der Genossenschaft ist, die wohnortnahe medizinische Versorgung auf dem Heuberg langfristig zu sichern, indem Ärztinnen und Ärzte, Kommunen und bei Bedarf auch Kliniken zusammengebracht werden. Den Anstoß für den Prozess hatte die Gemeinde Bubsheim gegeben. „Wir möchten etwas für die Gesundheitsversorgung unserer Bürger tun“, erläutert Bürgermeister Thomas Leibinger. „Um erfolgreich zu sein, ist es jedoch notwendig, dass die Konzeption für eine gesicherte Gesundheitsversorgung
den Heuberg insgesamt in den Blick nehmen muss. Der Grundstein ist nun gelegt, und die Genossenschaft freut sich auf Gespräche mit interessierten Ärzten und Gemeinden.“ Erste Erfahrungen aus ähnlichen Projekten im Süd- und Nordschwarzwald sollen auf dem Heuberg einfließen. Das geringe Risiko für alle Beteiligten ist dabei ein wichtiges Argument, denn die Haftung beschränkt sich auf die Einlage beziehungsweise die Genossenschaftsanteile. Damit ist dieses Modell insbesondere für Kommunen sehr attraktiv. Ein weiterer Grund: Alle Genossen können ihre Vorstellungen einbringen und die Ziele der Genossenschaft aktiv verfolgen. Das wirtschaftliche Risiko fällt weg, die Ärztinnen und Ärzte werden von administrativen Tätigkeiten entlastet, sie haben keine Personalverantwortung und können darüber hinaus
in einem ärztlichen Team und – wenn gewünscht – in Teilzeit arbeiten. Beruf, Familie und Freizeit lassen sich so leichter vereinbaren. Auch die Etablierten sollen profitieren: Ärztinnen und Ärzte, die bislang keinen Nachfolger fanden, können ihre Praxis im Idealfall doch noch übergeben. Das sichert den Bestand an Arztpraxen in der Region. Zudem ermöglicht es den Ausscheidenden, die Arbeit in ihrer Praxis schrittweise zu reduzieren und ihr Wissen an junge Kollegen weiterzugeben. Wie sich die Genossenschaft auf dem Heuberg etabliert, kann noch nicht vorhergesagt werden. Das Modell stellt sich aber den Bedürfnissen und Wünschen junger Ärztinnen und Ärzte und bietet ein attraktives Angebot. Im Nordschwarzwald ist es so gelungen, innerhalb weniger Monate zwei neue Kolleginnen zu finden. Das erhoffen sich die Akteure auch für den Heuberg und freuen sich auf weitere Interessenten aus der Ärzteschaft. Getreu dem genossenschaftlichen Motto: „Was einer allein nicht schafft, das schaffen viele.“ Anzeige
29. – 30. November 2019
Ärzte-Seminare Karlsruhe: Messe Karlsruhe zweitägige Fortbildung für Neurologen Vom 26. bis 27. November finden die ÄrzteSeminare Karlsruhe, seit beinahe 30 Jahren eine der renommiertesten medizinischen Fachkongresse im Südwesten Deutschlands, statt. Fachspezifische zweitägige Intensivkurse bieten Hausärzten, Neurologen sowie Gynäkologen und Hebammen eine fokussierte und kompakte Fortbildung.
zahl neurologischer Themen von Schlaganfall, Muskelerkrankungen sowie Parkinson und Bewegungsstörungen über Neurologie und Kultur bis hin zu NeuroimmunologischeErkrankungen. Aktuelle Studiendaten zu den wichtigsten neurologischen Krankheitsbildern als auch deren Anwendung auf den einzelnen Patienten sind Teil der Fortbildung.
Highlight sind in diesem Jahr die Vorträge des Musikphysiologen Prof. Dr. Stefan Koelsch aus Norwegen zu Musik und Neurologie sowie des Straßburger Experten Prof. Dr. Jérôme De Seze zu NMOSD. Prof. Dr. Peter Berlit, Generalsekretär der Deutschen Gesellschaft für Neurologie, wird zum Thema Neurologie und Schwangerschaft sprechen.
Ausblick: Intensivkurs Neurologie Unter Leitung von Prof. Dr. Georg Gahn, Direktor der Klinik für Neurologie am Städtischen Klinikum Karlsruhe, beschäftigt sich der Intensivkurs Neurologie mit einer Viel-
Die ausgewiesenen Experten gehen in ihren Vorträgen zudem auf entzündliche neurologische Erkrankungen wie Sars-CoVid-19 und Neuroborreliose sowie den kindlichen und juvenilen Schlaganfall ein. Ein besonderes
Für die Veranstaltung wurden bei der Landesärztekammer Baden-Württemberg 14 Fortbildungspunkte beantragt.
Termin:
Veranstaltungsort:
Ärzte-Seminare Karlsruhe
Messe Karlsruhe
Informationen zum Umgang mit dem Coronavirus:
Messe Konferenz Center
Programm, Teilnahmegebühren und Anmeldung finden Sie hier:
Freitag, 26. Nov. 2021 Samstag, 27. Nov. 2021
Messeallee 1, 76287 Rheinstetten
www.aerzte-seminare-karlsruhe.de
umgang-mit-dem-coronavirus
www.aerzte-seminare-karlsruhe.de/
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Vermischtes Weniger Bürokratie und kostendeckende Vergütung gefordert
Schnellere Corona-Impfung
Foto: Getty Images – peterschreiber.media
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ine Umfrage bei rund 1.200 niedergelassenen Haus- und Fach ärztinnen und -ärzten zur aktuellen Lage der Corona-Impfkampagne kam Ende Juni zu dem Ergebnis, dass für rund 80 Prozent eine zügige Impfung der Bevölkerung ausschließlich über die Praxen nur möglich ist, wenn Bürokratiehürden abgebaut werden und eine kostendeckende Bezahlung eingeführt wird. „Die Haus- und Fachärztinnen und -ärzte freuen sich, endlich impfen zu können. Seit dem Start der Impfung durch die niedergelassenen Praxen haben die Corona-Impfungen richtig Fahrt aufgenommen. Der Bürokratieaufwand neben dem normalen Praxis geschäft ist allerdings enorm. Ohne
diesen Aufwand könnten wir die Imp fungen um ein Vielfaches beschleunigen und auf den großen Kostenfaktor Impfzentren verzichten, kommentierte Dr. Werner Baumgärtner, Vorstands chef vom MEDI GENO Deutschland. Für 79,3 Prozent der Befragten sind effiziente Impfungen ohne Impfzentren nur machbar, wenn die Vergütung in den Praxen angehoben wird, sodass zusätzliches Personal eingestellt werden kann. Aktuell können Praxen 20 Euro für eine Covid-19- Impfung abrechnen. Das deckt jedoch nicht einmal die Kosten für Personalaufwand und Praxisräume. In den Impfzentren hingegen werden pro Spritze etwa 200 bis 300 Euro gezahlt.
Universitätskliniken im Südwesten gründen gemeinsamen Verein
Universitätsmedizin Baden-Württemberg
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aden-Württemberg ist ein international bedeutender Medizin- Standort. Dazu tragen maßgeblich die Universitätskliniken und Medizinischen Fakultäten in Freiburg, Heidelberg, Mannheim, Tübingen und Ulm bei. Die baden-württembergischen Universitätskliniken und Medizinischen Fakultäten des Landes sind nun einen außergewöhnlichen Weg gegangen: Freiburg, Heidelberg, Tübingen und Ulm haben einen gemeinsamen Verein gegründet, um in Forschung, Lehre und Krankenversorgung künftig standortübergreifend noch enger zusammenzuarbeiten. Das Land fördert und unterstützt die Zusammenarbeit der Universitätskliniken und medizinführenden Universitäten. Durch die Bündelung der Kräfte möchte die Landesregierung den Gesundheitsstandort Baden- Württemberg noch stärker und kri-
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senfester machen. Bereits Anfang des Jahres hat die Landesregierung entschieden, den Kooperationsverbund der Universitätskliniken und Medizinischen Fakultäten bis einschließlich 2022 mit 80 Millionen Euro zu unterstützen. Zweck des Vereins ist die Förde rung des standortübergreifenden Zu sammenwirkens der vier baden-württembergischen Universitätskliniken und der fünf Medizinischen Fakultäten der Universitäten in Forschung, Lehre und Krankenversorgung. Die Mit glieder wollen Baden-Württemberg als Vorreiter einer nachhaltigen, hochwertigen Gesundheitsversorgung für alle Bürgerinnen und Bürger unabhängig von deren Wohnort ausbauen. Sie sollen als Gestalter einer zukunftsweisenden, über die Grenzen von Baden-Württemberg ausstrahlen den Gesundheitswirtschaft wirken.
Insbesondere die Digitalisierung und künstliche Intelligenz sollen dafür eingesetzt werden, innovative Lösungen für die Krankenversorgung, Forschung, Lehre und Translation zu erarbeiten. Die Digitalisierung soll auch für mehr Transparenz und innovative, datenbasierte Lösungen genutzt werden. Ein Ziel ist es etwa, dass Patientenpfade und best practice der universitären Medizin in Baden-Württemberg unmittelbar analysiert, gelehrt und allen Leistungserbringern und Patientinnen und Patienten in Webportalen oder Apps zur Verfügung gestellt werden. Die Mitglieder des Vereins werden neue Strukturen schaffen und vorhandene Strukturen effizienter nutzen – beispielsweise Hubs für eine strukturierte Vernetzung einrichten oder regionale Netzwerke von Lehrkrankenhäusern und Lehrpraxen aktivieren.
Vermischtes Interview · Dr. Schmid aus Östringen über Herausforderungen durch die ePA
„Wir sind Weltmeister im Datenschutz“
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llgemeinarzt Dr. Udo Schmid führt ein hausärztliches Zentrum in Östringen im Landkreis Karls ruhe. Er sieht in der elektronischen Patientenakte (ePA) ein nützliches Instrument für Patienten und medizinische Einrichtungen.
Welche Herausforderungen sehen Sie persönlich durch die Einführung der ePA für Ihre Praxis? Dr. Schmid: Technisch gesehen habe ich keine Angst vor der Einführung der ePA. Das Problem ist eher, wie auch hier in Östringen, einen guten und schnellen Internetanschluss zu bekommen. Die Glasfaser ist leider noch nicht der Standard. Aber auch der Faktor Mensch spielt eine große Rolle. Ich muss die Skeptiker, also jene Patienten und Kollegen, die nicht technikaffin sind oder Bedenken beim Datenschutz haben, überzeugen. Und das kostet viel Zeit. Die Patienten sind diejenigen, die für die Freigabe der ePA-Inhalte verantwortlich sind. Wollen sie nicht, bekommen wir die Daten nicht digital verwaltet. Da sehe ich schon auch uns Ärzte in der Pflicht.
Könnte die ePA positive Auswirkungen auf eine reduzierte Bürokratie im Praxisalltag haben? Dr. Schmid: Die Gleichung weniger Papier und mehr digitale Struktur führt in meinen Augen zu Arbeits erleichterungen, das heißt auch weniger Bürokratie. Aber, das muss man auch sagen, digitale Anwendungen werden auch von manchen Patienten ausgenutzt. Wir bieten in unserer Praxis die Möglichkeit an, mit uns per E-Mail oder per Voicemail zu kommunizieren. Es kommt vor, dass Patienten dann vier oder fünf digitale Nachrichten hinterlassen. Was ich sagen will, bei der Digitalisierung dürfen wir den Blick auf das Wesentliche nicht ver lieren und nicht in eine digitale Bürokratie verfallen.
Welche konkreten Erleichterungen durch die ePA erwarten Sie? Dr. Schmid: Ganz klar mehr Behandlungssicherheit und Zeitersparnis. Das Besorgen und Hinterherrennen von fehlenden Facharzt- oder Krankenhaus-Befunden kostet unsere Angestellten enorm viel Zeit. Der Datenaustausch bei komplexen Krank heitsfällen ist sehr wichtig. Es wäre fantastisch, wenn der Befund meiner Kolleginnen und Kollegen da ist, wenn der Patient vor mir sitzt und alles viel schneller einsehbar ist. Das muss das Ziel sein. Es kann doch nicht sein, dass beispielsweise ein Radio loge immer noch faxt oder Bilder eintütet, um sie zur Post zu tragen.
Für welche Behandlungsfälle sehen Sie einen großen Nutzen durch den Einsatz der ePA? Dr. Schmid: Bei schweren Fällen, das heißt bei Patienten, die chronisch oder mehrfach und komplex erkrankt sind und bei den oben erwähnten schwierigen Patienten, die Ärztehopping betreiben. Viele Untersuchungen bedeuten auch immer gleich viele Daten, die transportiert werden müssen. Wir müssen aber vom physischen Datentransport wegkommen.
Wie sehen Ihre Kolleginnen und Kollegen die Einführung der ePA? Dr. Schmid: Mein Eindruck ist, dass einige Kolleginnen und Kollegen keine Arbeitserleichterung durch die ePA sehen. Sie fürchten digitalen Stress, wie beispielsweise die Meldung von Coronaimpfungen und anschließend die extrem zeitaufwendige Abrechnung der Impfung in Einzelscheinen der Patienten. Warum kann nicht mit der Meldung der Impfungen gleichzeitig die Abrechnung erledigt sein – ich denke, es ist nicht zu viel verlangt in Zeiten massiver Überlastung von Kolleginnen und Kollegen? Hier müssen wir generell in Deutschland pragmatischer denken – effizienter Pragmatismus sollte hier über deutscher Gründlichkeit stehen. Aber gerade während der Pandemie ha
ben – so hoffe ich zumindest – auch die größten Skeptiker gemerkt, dass wir einen möglichst einfachen digitalen Datenaustausch benötigen.
Welche technischen Vorkehrungen müssen in Ihrer Praxis getroffen werden? Dr. Schmid: A und O ist ein schneller Internetanschluss für einen schnellen Datenaustausch. Kein Hirngespinst ist die Haftungsfrage. Wer haftet, wenn mein Praxissystem geknackt wurde? Wir haben bei uns in der Praxis einen Netzwerkadministrator angestellt, der uns bei technischen Fragen und Sicherheitsfragen zur Seite steht. Er war während der Pandemie zeitweise der wichtigste Angestellte in unserem Team.
Dr. U. Schmid
Was würden Sie sich im Zusammenhang mit der ePA zukünftig wünschen? Dr. Schmid: Wir müssen die Ba lance zwischen Perfektionismus und Pragmatismus finden. Natürlich ist es wichtig, dass alle datenschutzrechtlichen und technischen Fragen geklärt sein müssen. Wir sind Weltmeister im Datenschutz, aber nicht im Datenaustausch. Zwischen diesen beiden Polen gilt es den Mittelweg zu finden. Ohne digitale Technik wird es nicht mehr gehen.
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Praxisabgabeseminar. Med-Seminare (falls erforderlich, wird die Veranstaltung als Webinar durchgeführt)
Mittwoch, 15.09.2021, 19.00 Uhr | Derendingerstr. 50, 72072 Tübingen Mittwoch, 06.10.2021, 19.00 Uhr | Jahnstr. 4, 4. OG, 70597 Stuttgart Mittwoch, 17.11.2021, 19.00 Uhr | Jahnstr. 4, 4. OG, 70597 Stuttgart • Nachbesetzungsverfahren • Geeigneten Nachfolger finden • Optimaler Abgabezeitpunkt • Praxiswert, steuerliche Fragen Referenten: Tobias Krämer, Sina Altmann, Barbara Brenner und Misel Stojkovic. Die Seminargebühr übernimmt MLP. Anmeldung mit QR-Code oder bei Frau Olga Kopp Tel 0711 13258 53, Fax -80 med-seminare-stuttgart@mlp.de
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Vermischtes 29 Gemeinden im südlichen und mittleren Schwarzwald
Radonvorsorgegebiete
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Karte der Radonvorsorgegebiete in Baden-Württemberg Quelle: Regierungspräsidium Freiburg, Landesamt für Geologie, Rohstoffe und Bergbau
as baden-württembergische Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft hat mit einer Allgemeinverfügung die Radonvorsorgegebiete in Baden- Württemberg ausgewiesen. Die Aus weisung von insgesamt 29 Gemeinden im südlichen und mittleren Schwarzwald beruht auf einer Vorhersage des Bundesamtes für Strahlenschutz (BfS) und einer zusätzlichen Betrachtung der geologischen Karte für Uran in Gesteinen, aus denen das Radon stammt. Die Festlegung bedeutet jedoch nicht, dass der Radonwert in jedem Gebäude der Gemeinden zu hoch ist, sondern nur, dass die geschätzte Wahrscheinlichkeit dafür ungefähr dreimal höher ist als im bundesweiten Durchschnitt. Daher sind Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber in diesen Gebieten verpflichtet, an Arbeitsplätzen im Erdund Kellergeschoss Radon zu messen und gegebenenfalls bei erhöhten Werten Vorsorgemaßnahmen zu treffen. Bei
neuen Gebäuden muss von vornherein ein besserer Schutz eingeplant werden. Radon ist überall in der Umwelt vorhanden. Es kann über Spalten, Risse und undichte Fugen aus dem Boden in Gebäude eindringen und sich bei schlechter Durchlüftung in der Luft anreichern. Wissenschaftliche Studien belegen, dass schon vergleichsweise geringe Radonmengen in Gebäuden über Jahrzehnte hinweg bei den Bewohnerinnen und Bewohnern zu Lungenkrebs führen kann. Radon zählt nach dem Rauchen zu den häufigsten Ursachen für Lungenkrebs. Nicht jede Region ist in gleichem Maße von der Thematik betroffen. Für einen optimalen Schutz der Bevölkerung sind in einigen Gebieten besondere Maßnahmen zu treffen. Dazu sieht das Strahlenschutzgesetz die Ausweisung von sogenannten Radon vorsorgegebieten vor. Weitere Infos:
www.radon-lubw.de
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Anhaltend unerhörte Zumutungen Meine Meinung
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as Pandemiejahr beschert den niedergelassenen Ärztinnen und Ärzten Belastungen von inakzeptablem Ausmaß. Zweifellos sind wir die Helden der Bewältigungsstrategien, gemeinsam mit Krankenhaus-Ärztinnen und -Ärzten sowie unserem Personal. Die Niedergelassenen versorgten den weitaus größten Teil der COVID-Erkrankten. Wir sind der Motor, der mit Impfungen in den Praxen sichtbar die Zahl der Geimpften nach oben schnellen ließ und sekundär jede Öffnungsklausel für die Wirtschaft beschleunigte. Und worin besteht der Dank? In anhaltend unerhörten Zumutungen, die ich auflisten möchte. Zu Beginn wussten niedergelassene Praxen nicht, wie viel Impfstoff sie pro Woche erwarten konnten, was den Frust bei allen beteiligten Praxen und vor allem den Patienten enorm erhöht hat. – 20 Euro pro Impfling sind nicht kostendeckend. Impfzentren erhal-
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ten 200 bis 300 Euro pro Fall, davon die Kollegen 130 Euro pro Stunde. – Das Bürokratiemonster COVID ist der Gipfel. Man muss eine Garage anmieten, um Einverständnis- und Aufklärungsbögen zu horten. – Trotz Pandemie überziehen uns die Kassen mit einer Flut von Prüfungen für Bagatell-Summen. In der KV Bayern waren es 460.000 Anträge im Jahr. Drei Millionen Euro wurden zurückgefordert. Verwaltungskosten der Bearbeitung 5,3 Mil lionen Euro. – Wer Geld verdienen wollte, hat statt zu Impfen ein Schnelltestzentrum er öffnet (abgerechnet wurden allein im Juli 193 Millionen Euro für diese Zentren, die zu einem wesentlichen Anteil von Nicht-KV-Mitgliedern erbracht werden). Minister Spahn verfügte dann über eine Rechtsverordnung, dass die Kassenärztlichen Vereinigungen als Prüfer der Schnelltestzentren agieren müssen. – Pflegekräfte in Krankenhäusern und in den Heimen bekamen eine steuerfreie Corona-
Prämie, unsere angestellten MFAs nichts. Aber sie leisten Überstunden, müssen sich beim Impfmanagement bedrohen und beschimpfen lassen und sind am Rande ihrer Leistungs fähigkeit. – Vergessen darf ich nicht den täglichen Druck unserer Interessenvertreter beziehungsweise aus dem Bundesgesundheitsministerium, die Telematikinfrastruktur, den eHBA etc. gängig zu machen. – Schließlich sollen wir die ePA für ein paar Cent befüllen. Meine klugen Patienten haben kein Verlangen danach. Ich noch weniger, zumal der Nutzen in der Adhärenz unserer vertrauensvollen Beziehung gleich Null ist. Geduld oder Leidensfähigkeit ist die Tugend der Esel. Unser Dilemma ist die Folge der Jahrzehnte ohne nachhaltiges „Nein“ ertragenen Zumutungen. Ich sehe schwarz für die Zukunft der niedergelassenen freiberuf lichen Praxis. Dr. Anne Gräfin Vitzthum
Vermischtes Digitale Vernetzung von Gesundheitsinformationen und Gesundheitsdaten
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und die Hälfte der Bevölkerung in Deutschland hat eingeschränkte Fähigkeiten, digital Gesundheitsinformationen aufzufinden, sie zu verstehen und dementsprechend aufgeklärt zu handeln. Die Landesregierung und die Europäische Union investieren mehr als fünf Millionen Euro in Projekte, welche die digitale Gesundheitskompetenz fördern. Damit nimmt Baden-Württemberg eine bundesweite Spitzenposition bei der Vermittlung von Digitalkompetenz im Gesundheitswesen ein. Das Projekt „Förderung der digi talen Gesundheitskompetenz bei Patienten und Bürgern“ der Koordinierungsstelle Telemedizin Baden-Württemberg (KTBW) bietet digitale Gesundheitsanwendungen zum An fassen. Dabei kommt beispielsweise ein DigitalHealth-Bus zum Einsatz, der an öffentlichen Plätzen die Möglichkeit bietet, verschiedene Gesundheitsanwendun gen auszuprobieren. Auch die Schulung von Multiplikatoren im Gesundheits wesen, die Einrichtung von Showrooms und die Einrichtung von digitalen Betreuungsplattformen gehören zu den Projektinhalten. Das Projekt erhält im Rahmen des Forums Gesundheitsstandort rund 2 Millionen Euro. Bei DIKOMED-BW werden stationäre und mobile Showrooms im medizinischen und pflegerischen Bereich
aufgebaut und jeweils einhundert Multiplikatorinnen und Multiplikatoren zur Digitalkompetenz geschult. Zudem werden die Projektträger für das Medizinstudium und für die Pflegeausbildung Inhalte entwickeln, die in die Lehrpläne einfließen sollen. Das Projekt wird unter anderem von der Landesärztekammer, der Kassenärztlichen Vereinigung und der Dualen Hochschule durchgeführt und von der KTBW koordiniert. Der Fonds REACT-EU des Europäischen Sozialfonds trägt dazu bei, die sozialen Folgen der COVID-19-Pandemie zu bewältigen und eine nachhaltige, digitale und stabile Erholung der Wirtschaft vorzubereiten. Das Ziel der Förderlinie „Digitale Befähigung in Medizin und Akutpflege“ ist es, Strategien, Programme und Angebote zur digitalen Befähigung von Leistungserbringenden, Studierenden und Auszubildenden zu entwickeln. Fünf Projekte erhalten von der EU Unterstützung in Höhe von rund 3,2 Millionen Euro. Im Projekt „DIGI-KULTur“ entwickelt und testet die BEN Europe Institute GmbH in Stuttgart und Sindelfingen eine Blended-Learning-Sprachschulung für ausländische Fachkräfte in der Akutpflege. Die Deutsche Angestellten-Akademie GmbH erhält eine Förderung
Foto: Getty Images – ipopba
Vermittlung von Digitalkompetenz
für das Projekt „Digitale Kompetenz als Bestandteil des Lehrplans der Pfle geschule der DAA Singen“. EU-Mittel erhält auch die Gesundheitsakademie Bodensee-Oberschwa ben GmbH für das Projekt „Digitale Befähigung von Pflegefachkräften und von Auszubildenden der generalistischen Pflegeausbildung für die Anwendung digitaler Tools in der Akutpflege“. Das fünfte aus EU-Mitteln finanzierte Projekt „Digitale Qualifizierung von Pflegefachpersonen in Akutpflege und Langzeitpflege sowie weiteren sozialpflegerischen Berufen“ adressiert neben Pflegenden auch Fachkräfte des Hospizes und der Behindertenhilfe und wird in Karlsruhe durch das Diakonische Werk Baden durchgeführt.
Minister Spahn bringt Ärzteschaft Manieren bei Meine Meinung
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ie Bemühungen des Gesundheitsministers Jens Spahn, die Digitalisierung voranzutreiben, haben neben den hohen Kosten für die Ärztinnen und Ärzte auch einen erzieherischen Effekt. Durch die gläserne Patientenakte, auf die Patienten zukünftig vollen Zugriff h aben, wird sich die Ausdrucksweise der Ärzteschaft nachhaltig bessern. Als Anhaltspunkt für alle Kolleginnen und Kollegen könnten Formulierungen der Personalzeugnisse als Vorlage dienen. Hier ein paar Vorschläge für die Übersetzung der bisherigen Texte in der Patientenakte oder im Arztbrief und wie diese neu, digital und spahnkonform gestaltet werden könnten:
Bisher „Therapieziel Gewichtsabnahme“ würde dann neu heißen „Der Patient befindet sich mit seinem Gewicht auf einem hohen Niveau.“ – „Patient misst weder Blutdruck noch Blutzuckerwerte“ heißt dann in Zukunft „Selbstkontrollen führt der Patient nach eigenem Ermessen durch.“ – „Patient hält sich nicht an die Empfehlungen und nimmt die Medikamente unregelmäßig ein“ würde dann neu heißen „Der Patient hat sich stets bemüht, seine Gesundheit zu verbessern.“ Es ist schon eine schöne neue digitale Welt, die uns hier übergestülpt wird. Ein Schelm, wer dabei denkt, dass Verlogenheit staatlich protegiert würde! Dr. Joachim Kieferle
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Vermischtes Wünsche sollten eindeutig und widerspruchsfrei dokumentiert werden
Organspende in der Patientenverfügung
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ie Erstellung einer Patientenverfügung ist eine Möglichkeit, das Selbstbestimmungsrecht für das eigene Lebensende wahrzunehmen. Dazu kann auch der Wunsch einer Organspende nach dem Tod gehören. Mit der neuen Broschüre „Organspende in der Patientenverfügung – Wünsche eindeutig dokumentieren“ hat die Bundeszentrale für
Bestellung / Download der Broschüre
gesundheitliche Aufklärung in Zusammenarbeit mit der Bundesnotarkammer wichtige Informationen erstellt, die verständlich erläutern, wie eine widerspruchsfreie Dokumentation der persönlichen Entscheidung zu einer Organspende in einer Patientenverfügung formuliert werden kann. Die Formulierung der Bereitschaft zur Organspende in einer Patientenverfügung sollte mit Bedacht getroffen werden, damit diese nicht im Widerspruch zu einem geäußerten Wunsch nach einer Organspende steht. Werden bestimmte intensiv medizinische Maßnahmen wie eine künstliche Beatmung in der Patientenverfügung ausgeschlossen, kann keine Diagnose des Hirntods erfolgen. Hierfür sind zwingend die künstliche Beatmung und die Aufrechterhaltung des Herz-Kreislauf-Systems erforderlich. Eine grundsätzlich gewollte Organspende der verstorbenen Person ließe sich somit nicht umsetzen. Hier sorgt die neue Bro-
Helferquote nur 40 Prozent
Prüfen, rufen, drücken
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Eine Initiative von: Berufsverband Deutscher Anästhesisten e. V. Deutsche Gesellschaft für Anästhesiologie und Intensivmedizin e. V.
xperten für Notfallmedizin haben nach dem Kollaps des dänischen Fußball-Nationalspielers Christian Eriksen bei der Europameisterschaft auf die Bedeutung einer unmittelbaren Herzdruckmassage hin gewiesen: „Millionen Menschen haben miterlebt, wie wichtig und wie wirkungsvoll diese Maßnahme bei einem Herzstillstand ist“, sagte Prof. Dr. Götz Geldner, Präsident des Berufsverbandes Deutscher Anästhesisten und Ärztlicher Direktor der Klinik für Anästhesiologie, Intensivmedizin, Notfallmedizin und Schmerztherapie des Klinikums Ludwigsburg. Wie die Profis in Kopenhagen gezeigt hätten, müssten die Handgriffe schnell und effektiv ausgeführt werden. Nur dann habe der Patient gute Überlebens chancen. Eriksen war im EM-Spiel gegen Finnland zusammengebrochen und
In Kooperation mit: German Resuscitation Council e. V. Stiftung Deutsche Anästhesiologie
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musste auf dem Rasen wiederbelebt werden. Ursache für den Herzstillstand war offenbar ein Herzinfarkt. „Es kann jeden Menschen immer und überall treffen“, machte Prof. Geldner deutlich. Auch Jüngere und sogar Hochleistungssportler könnten einen plötzlichen Herzstillstand erleiden. Deshalb solle jeder Bürger die drei Schritte „prüfen, rufen, drücken“ verinnerlichen: Prüfen, ob ein Hilfsbedürftiger bewusstlos ist. Hilfe rufen, am besten über den Notruf 112. Und schließlich „drücken“: Beide Hände auf der Mitte des Brustkorbs aufsetzen und den Brustkorb einhundertmal pro Minute vier bis fünf Zentimeter in Richtung Boden drücken: „Das menschliche Gehirn kann höchstens fünf Minuten ohne Sauerstoff auskommen“, betonte Prof. Geldner. „Je länger es bis zur Herzdruckmassage dauert, desto schlechter sind die
schüre für die entsprechenden Informationen und bietet Klarheit. Neue, bisher unveröffentlichte Daten der Repräsentativbefragung „Wissen, Einstellung und Verhalten der Allgemeinbevölkerung zur Organspende in Deutschland 2020“ belegen, dass 28 Prozent der Befragten eine Patientenverfügung besitzen. Von ihnen geben 46 Prozent an, sich darin auch zur Organ- und Gewebespende zu äußern. Fünf Prozent derjenigen, die sich für eine Organund Gewebespende entschieden haben, dokumentierten dies ausschließlich in der Patientenverfügung und acht Prozent im Organspendeausweis und in der Patientenverfügung. Die Broschüre „Organspende in der Patientenverfügung – Wünsche eindeutig dokumentieren“ informiert darüber, was eine Patientenverfügung leisten kann, an wen sich eine Patientenverfügung richtet, wie sie aufbewahrt werden sollte oder wie sie im zentralen Vorsorgeregister hinterlegt werden kann.
Chancen, eine Behinderung oder den Tod des Patienten zu vermeiden.“ Die Deutschen könnten bei der Ersten Hilfe bei einem Herzstillstand noch viel aufholen: Nach Angaben des Deutschen Reanimationsregisters führen Passanten und andere Helfer nur in etwas mehr als 40 Prozent der Fälle die lebensrettende Herzdruckmassage aus. Andere Staaten haben hier deutlich bessere Ergebnisse. In den Niederlanden und in skandinavischen Ländern liegt die Laienhelfer- Quote beispielsweise bei mehr als 60 Prozent. Welche Maßnahmen bei einem Herzstillstand ausgeführt werden müssen, erklären der Berufsverband Deutscher Anästhesisten und die Deutsche Gesellschaft für Anästhesiologie und Intensivmedizin in ihrer Kampagne „Ein Leben retten“ und in der „Woche der Wiederbelebung“. Im Rahmen der Aktionswoche in diesem Jahr vom 20. bis 26. September werden professionelle Helfer, Krankenhäuser und andere Institutionen auch über die Laien-Reanimation in Zeiten von Corona informieren.
Vermischtes Foto: AO Foundation
Neue Ämter und wichtige Auszeichnungen
Namen und Nachrichten
Hohe Auszeichnung für Prof. Jütte Prof. Dr. Robert Jütte hat jetzt die Otto-Hirsch-Auszeichnung 2020 der Stadt Stuttgart erhalten. Geehrt wurde er für sein Lebenswerk als Medizinhistoriker und aufgrund seiner national wie international außerordentlich geschätzten journalistischen und wissenschaftlichen Leistungen im Hinblick auf das Judentum und für sein herausragendes Eintreten für die christlich-jüdische Zusammenarbeit sowie für ein gegenseitiges Verständnis der Kulturen und Religionen im Geiste gesellschaftlicher wie religiöser Toleranz.
Hohes Amt für Prof. Köttgen Seit Juni gehört Prof. Dr. Anna Köttgen der Nationalen Akademie der Wissenschaften – Leopoldina an. Prof. Köttgen ist Professorin für Genetische Epidemiologie an der Medizinischen Fakultät der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg und Direktorin des Instituts für Genetische Epidemiologie am Universitätsklinikum Freiburg. Sie gilt international als Expertin für die Analyse hochkomplexer Genomdaten, die in bevölkerungsweiten Studien untersucht werden. Insbesondere beschäftigt sie sich mit den genetischen Ursachen von Nierenerkrankungen, Gicht und anderen Stoffwechselkrankheiten. Die Wahl zum Mitglied in die Leopoldina ist für Wissenschaftler eine der höchsten akademischen Auszeichnungen und Würdigungen.
Württembergische Krebspreise
Im Beisein der niederländischen Königin Máxima, Namensgeberin des Prinses Máxima Centrums für pädiatrische Onkologie in Utrecht, unterzeichneten Vertreter des Prinses Máxima Centrums, des Hopp-Kindertumorzentrums Heidelberg (KiTZ), des Universitätsklinikums Heidelberg (UKHD) und des Deutschen Krebsforschungszentrums (DKFZ) ein Memorandum zur strategischen Zusammenarbeit in der europäischen Kinderonkologie. Krebskranke Kinder haben immer noch nicht die gleichen Behandlungsmöglichkeiten wie Erwachsene und ein Fünftel der Patienten überlebt die Erkrankung nicht. Der von KiTZ und Prinses Máxima Centrum gegründete Forschungsfonds soll der europäischen kinderonkologischen Forschung jetzt einen entscheidenden Impuls geben, um nebenwirkungsärmere und speziell auf Kinder zugeschnittene Therapien zu entwickeln.
Prof. F. Gebhard
Foto: Robert-Bosch-Stiftung
Der Ärztliche Direktor der Klinik für Unfall-, Hand-, Plastische und Wiederherstellungschirurgie, Sektion Plastische Chirurgie, Prof. Florian Gebhard, ist neuer Präsident der AO Foundation, einer medizinischen Stiftung, die sich der Forschung, Entwicklung und Weiter- und Ausbildung im Bereich chirurgische Behandlung von Muskuloskelettalen Erkrankungen verschrieben hat. Die AO ist eine medizinisch geleitete, Non-Profit Organisation. Rund 385.000 weltweit tätige Mitglieder und Experten aus dem Bereich Medizin und Gesundheitswesen bilden ein globales Netzwerk.
Bessere Behandlungschancen für krebskranke Kinder in Europa
Prof. Dr. R. Jütte
Entwicklung eines neuen Malariamedikaments Das Institut für Tropenmedizin, Reisemedizin und Humanparasitologie des Universitätsklinikums Tübingen ist federführend an einem von der European and Developing Countries Clinical Trials Partnership (EDCTP) geförderten Projekt zur Entwicklung einer neuen Kombinationstherapie gegen Malaria beteiligt. Die EDCTP fördert das Projekt mit dem Namen „SINDOFO“ mit 9,8 Millionen Euro für einen Zeitraum von fünf Jahren, bei dem erstmals zwei Substanzen, Ferroquine und MMV253, kombiniert zum Einsatz kommen. Das Forschungskonsortium, bestehend aus insgesamt vier afrikanischen und drei europäischen Partnern, wird von Tübingen aus koordiniert.
Foto: Universitätsklinikum Freiburg / Britt Schilling
Hohes Amt für Prof. Gebhard
Prof. Dr. A. Köttgen
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Niederlassungsseminar. Med-Seminare (falls erforderlich, wird die Veranstaltung als Webinar durchgeführt)
Mit dem Württembergischen Krebspreis 2021, dotiert mit 25.000 Euro, wurde PD Dr. Christian Schürch ausgezeichnet. Damit wurde sein Projekt „Verbesserte Diagnostik des Hautlymphoms durch hochmultiparametrische Mikroskopie“ am Universitätsklinikum Tübingen, Institut für Pathologie, gewürdigt. –Der Nachwuchspreis 2021 ist in diesem Jahr mit 15.000 Euro dotiert und wurde an Dr. Sonja Ludwig vom Universitätsklinikum Mannheim, Klinik für Hals-Nasen-Ohrenheilkunde, Kopf- und Halschirurgie, für ihr Projekt „Charakterisierung von Speichelexosomen als Flüssigbiomarker von Kopf-Hals-Tumoren“ verliehen.
Mittwoch, 22.09.2021, 19.00 Uhr | Derendingerstr. 50, 72072 Tübingen Mittwoch, 20.10.2021, 19.00 Uhr | Jahnstr. 4, 4. OG, 70597 Stuttgart Mittwoch, 24.11.2021, 19.00 Uhr | Jahnstr. 4, 4. OG, 70597 Stuttgart • Idealer Ablauf der Niederlassung • Kaufpreisermittlung, Finanzierung • Gesetzliche Rahmenbedingungen • Praxissuche Referenten: Tobias Krämer, Sina Altmann, Barbara Brenner und Misel Stojkovic. Die Seminargebühr übernimmt MLP. Anmeldung mit QR-Code oder bei Frau Olga Kopp Tel 0711 13258 53, Fax -80 med-seminare-stuttgart@mlp.de
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Vermischtes Gesundheit ist wichtiger Bestandteil der Wahlprogramme aller Parteien
Gesundheitsagenden der Parteien
Das Ärzteblatt Baden-Württemberg stellt in einem kurz gefassten Überblick ausgewählte arztbezogene Inhalte der etablierten Parteien einander gegenüber. Mehr Details zu diesen und weiteren gesundheitspolitischen Vorhaben finden sich in den jeweiligen Wahlprogrammen, die mit den unten stehenden QR-Codes abgerufen werden können.
Am 26. September ist Bundestags wahl. Das Thema Gesundheit spielt in den Wahlprogrammen aller etablierten Parteien eine entscheidende Rolle (als etabliert gelten Parteien, die seit
der letzten Bundestagswahl entweder im Bundestag oder in einem Landtag ununterbrochen mit mindestens fünf Abgeordneten vertreten sind.).
Pandemie
Die Pandemie habe die herausragende Bedeutung des Öffentlichen Gesundheitsdienstes für einen wirksamen Schutz der Gesundheit der Bevölkerung deutlich werden lassen. Die Corona-Krise habe aber auch allen vor Augen geführt, dass eine nachhaltige Verstärkung des Öffentlichen Gesundheitsdienstes als eine unverzichtbare Säule des Gesundheitswesens dringend geboten ist.
Die Corona-Krise habe gezeigt: Der öffentliche Gesundheitsdienst brauche bessere Rahmenbedingungen, eine bessere Ausstattung, auch mit Blick auf die digitale Infrastruktur – Hardware ebenso wie Software, und eine konkurrenzfähige Vergütung. Dann kann auch dessen sozialpolitisch wichtigste Auf gabe, die wirtschaftlich Schwächeren in Gesundheitsfragen zu unterstützen, besser gemeistert werden.
Um Pandemien zukünftig effektiv und nachvollziehbar zu bekämpfen, sollen Stufen zur Eindämmung von Pandemien im Infektionsschutzgesetz definiert, Pandemieschutzpläne aktualisiert und ein unabhängiger sowie interdisziplinärer Pandemierat eingerichtet werden. Mit einer klaren Kommunikationsstrategie sollen Datengrundlagen, Entscheidungsgründe und -wege transparent gemacht werden.
Vertragsärzteschaft
Die CDU/CSU will dafür sorgen, dass alle Bürgerinnen und Bürger einen digitalen, wohnortnahen und möglichst barrierefreien Weg zum Haus- und Facharzt haben. Sie setzt sich verstärkt für den flächendeckenden Ausbau des psycho- therapeutischen Behandlungsangebots für Kinder und Jugendliche ein.
Die Begriffe Vertragsarzt, Hausarzt und Facharzt kommen im Wahlprogramm nicht vor. Eine Neuordnung der Rollenverteilung zwischen ambulantem und stationärem Sektor durch eine Über windung der Sektorengrenzen wird angestrebt.
Die Primärversorgung durch Hausärztinnen und -ärzte sowie weitere Gesundheits berufe soll weiter gestärkt werden. Ambulante und stationäre Angebote sollen übergreifend geplant und regionale Ver sorgungsverbünde mit enger Anbindung an die Kommunen gefördert werden. Die strikte Trennung von EBM und GOÄ soll aufgehoben werden.
Krankenhäuser
Die Ziele einer bedarfsgerechten und flächendeckenden Grund- und Regelversorgung in der Krankenhausplanung und insbesondere in der Krankenhaus finanzierung sollen wesentlich stärker berücksichtigt werden, gerade mit Blick auf den ländlichen Raum. Gleichzeitig soll im Interesse der Patientensicherheit für komplexe Behandlungen eine stärkere Bündelung entsprechender klinischer Angebote erreicht werden.
Eine qualitativ hochwertige Gesundheitsversorgung könne am besten durch eine Neuordnung der Rollenverteilung zwischen ambulantem und stationärem Sektor, durch eine Überwindung der Sektorengrenzen und eine gute Koor dination und Kooperation der medi zinischen, psychotherapeutischen und pflegerischen Berufe gelingen. Es brauche darum eine stärkere Öffnung von Krankenhäusern für ambulante, teambasierte und interdisziplinäre Formen der Versorgung.
Es brauche eine verbindlichere Landes krankenhausplanung, die die öffentlichen Versorgungsinteressen an Grund-, Schwerpunkt- und Maximalversorgung definiere. Welche Angebote es vor Ort gebe, dürfe nicht davon abhängen, was sich rentiert oder was sich Träger noch leisten können, sondern müsse sich danach richten, was nötig sei. Der Trend hin zu Privatisierung soll umgekehrt werden. Die Konzentration auf ertragreiche Angebote müsse ein Ende haben. Kliniken sollen in Zukunft nicht mehr nur nach Fallzahl, sondern auch nach ihrem gesellschaftlichen Auftrag finanziert werden.
Krankenversicherung
Zur Finanzierung der gesetzlichen Krankenversicherung wird auf ein kommensabhängige paritätische Beiträge, Eigenbeteiligung und einen Steueranteil für versicherungsfremde Leistungen gesetzt.
Die SPD will eine Bürgerversicherung einführen. Das bedeute: Gleich guter Zugang zur medizinischen Versorgung für alle, eine solidarische Finanzierung und hohe Qualität der Leistungen.
Ziel ist eine solidarisch finanzierte Bürgerversicherung. So soll – auch vor dem Hintergrund künftiger Kostensteigerungen im Gesundheitswesen – für eine stabile und solidarische Lastenteilung gesorgt werden.
Weitere Informationen
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Bild: Margarita Cheblokova
Vermischtes
Die Agrarforschung einschließlich der epidemiologischen Forschung soll gestärkt werden, um den Ausbruch und die Ver breitung von Tierseuchen deutlich schneller zu erkennen und eingrenzen zu können. Die Linke fordert dafür ein spezialisiertes Epidemiologisches Zentrum, um z. B. ein Frühwarnsystem für Pandemierisiken zu entwickeln.
Für die AfD ist die Verunsicherung der Bürger mit willkürlichen Grenzwerten, nicht nachvoll ziehbaren Maßnahmen und Einschränkungen von Grundrechten durch Verwaltungsermächtigungen unter Umgehung der Parlamente inakzeptabel. Die Pflicht zum Tragen einer Maske sowie eine verpflichtende Impfung, Immunitätsausweise, sowie Tracking Apps oder sonstige Überwachungsmaßnahmen werden abgelehnt.
Die Freien Demokraten wollen dem Robert- Koch-Institut politische Unabhängigkeit garantieren. Der Staat müsse auf pandemische Notlagen mit verhältnismäßigen Maßnahmen reagieren können. Dazu bedürfe es einer klaren rechtlichen Definition. Das RKI dürfe keine politikabhängige Behörde sein, sondern sei nach dem Vorbild der Deutschen Bundesbank zu einer unabhängigen Institution umzuwandeln.
Die Linke tritt für eine gute, flächendeckende, barrierefreie und bedarfsdeckende gesundheitliche Versorgung in Stadt und Land ein. Regionale Versorgungszentren sollen mittelfristig zum Rückgrat der wohnortnahen Versorgung werden. Es soll geprüft werden, Kaufpreise für „Kassensitze“ für Ärztinnen und Ärzte zu begrenzen.
Nicht Kopfpauschalen, Budgetierung und willkürliche Honorarkürzungen innerhalb der GKV, sondern eine leistungsgerechte Be zahlung der Mediziner sichere eine bedarfs orientierte Betreuung des einzelnen Patienten. Eine unverhältnismäßige Leistungsausweitung werde durch flankierende Maß nahmen vermieden. Die AfD tritt ein für eine leistungsorientierte Bezahlung der Mediziner.
Die Freien Berufe im Gesundheitswesen sollen gestärkt werden. Niedergelassene Ärztinnen und Ärzte sollen in medizinischen Fragen autonom und frei von Weisungen Dritter entscheiden können. Die Sektorenbarriere zwischen dem ambulanten und dem stationären Versorgungsbereich soll konsequent abgebaut und die Verzahnung und Vernetzung aller Versorgungsbereiche weiterentwickelt werden.
Nach Ansicht der Linken ist es falsch, dass Krankenhäuser nach Fallpauschalen und mit Gewinnorientierung wirtschaften müssen. Sie will Krankenhäuser und Pflegekonzerne von der Börse nehmen und sie nach Bedarf und Gemeinwohl organisieren. Fallpauschalen sollen abgeschafft, Krankenhäuser und Pflegeheime wieder in gemeinnützige Hand, jenseits von Markt und Profitmacherei, überführt werden. – Öffentliche Krankenhäuser sollen in ihrer Planung dafür sorgen, dass die Durchführung von Schwangerschaftsabbrüchen gesichert ist.
Die AfD fordert die Einführung eines Individualbudgets für Krankenhäuser. Hierin sollen die Prüfungsergebnisse des erweiterten neuen Medizinischen Dienstes im Gesundheitswesen (MDG), der tatsächliche Bedarf in der Bevölkerung vor Ort sowie die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit des jeweiligen Krankenhauses einfließen. Mit Blick auf die Trägervielfalt und die Zurverfügungstellung leistungsfähiger Krankenhausstrukturen fordert die AfD eine Begrenzung privater Träger im Krankenhausbereich bei max. 60 %.
Es wird eine nachhaltige Verbesserung der Investitionsfinanzierung für maximalversorgende und kleinere spezialisierte Krankenhäuser gefordert. Höhere Qualität müsse durch das Vergütungssystem belohnt werden. Die Struktur reform im stationären Sektor müsse verant wortungsvoll weiterentwickelt und Fehlanreize für eine Überversorgung sowie ein Über angebot an Krankenhausleistungen bereinigt werden. Eine Ungleichbehandlung von privaten, öffentlichen und konfessionellen Trägern wird genauso abgelehnt wie eine Planungshoheit der Krankenkassen.
Durch Abschaffung der Beitragsbemessungsgrenze soll der Beitrag für die Krankenversicherung von zirka 15 Prozent auf weniger als 12 Prozent des Bruttolohns sinken.
Die AfD schlägt eine Zusammenlegung von sozialer Pflegeversicherung und gesetzlicher Krankenversicherung vor, um häufig auf tretende Schnittstellenprobleme bei der Versorgung von Pflegebedürftigen zu ver meiden.
Die FDP setzt sich für einen qualitäts-, effizienzund innovationssteigernden Wettbewerb unter den Kassen ein. Dazu soll der gesetzliche Spielraum für Verträge zwischen Krankenkassen und Leistungserbringern ausgeweitet werden.
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Vermischtes
Neue Bücher Amyotrophe Lateralsklerose T. Meyer. 220 Seiten, W. Kohlhammer, ISBN 978-3170368415, 29,00 Euro Die Diagnose und Behandlung der fortschreitenden und unheilbaren Erkrankung stellen die Patienten und ihre behandelnden Ärzte, Therapeuten und Versorger vor große Herausforderungen. Das Buch bietet Antworten auf Fragen zu Diagnosestellung, Prognose, Medikation, Ernährung, Beatmung und Hilfsmittelversorgung sowie zu grundlegenden Themen der sozialen Teil habe, Therapiebegrenzung, Patientenverfügung und Palliativversorgung.
Glücklich im Arztberuf C. Bialon, 159 Seiten, Springer, ISBN 978-3662622360, 19,99 Euro Die Allgemeinärztin aus Kirchheim unter Teck behandelt in sieben Kapiteln das Thema Glück im Beruf: Was bedeutet Glück in Bezug auf mein Arztsein? Was sind meine Ziele, Ressourcen und wo liegt der Fokus? Wissenschaftlich fundiert und doch ganz persönlich werden die Inhalte an Alltagsbeispielen nachvollziehbar. Der Ratgeber bietet praktische Tipps und zeigt anwendungsnah, welche äußeren und inneren Faktoren für ein erfülltes Berufsleben wichtig sind.
Gesundheitsförderung und Versorgung im ländlichen Raum C. Weidmann, B. Reime, 360 Seiten, Hogrefe, ISBN 978-3456859798, 49,95 Euro Die Verbesserung der gesundheitlichen Versorgung von Menschen im Sozialraum „Land“ ist im Hochschulbereich und bei Entscheidungsträgern verschiedener föderaler Ebenen stärker denn je im Fokus. Die Nachfrage nach erfolgreichen Konzepten und Erfahrungsberichten ist groß. In diesem Werk beleuchten Experten unterschiedliche Best Practice-Ansätze zur Prävention und Gesundheitsförderung aus verschiedenen Perspektiven.
Das Gesundheitswesen im freien Fall N. S. Shazi-König, 200 Seiten, Daniel Funk, ISBN 978-3982173696, 17,95 Euro Die Schriesheimer „Autorin, Aktivistin und Ärztin aus Leidenschaft“ zieht nach zwanzigjähriger deutscher Gesundheits-Spar-Politik Bilanz und legt Zahlen und Fakten vor. Sie lässt die Leser hinter die Kulissen schauen und beschreibt, „wie die Sparpolitik das Gesundheitswesen vernichtet“. Sie gibt Antwort auf die Frage, ob wir noch immer eines der besten Gesundheitssysteme der Welt haben oder der Schein trügt.
Der verlorene Patient
Jeder Magen hat seinen Reiz
U. Arunagirinathan, 224 Seiten, Rowohlt, ISBN 978-3499002991, 16,00 Euro
M. Schäffer, 288 Seiten, Heyne, ISBN 978-3453207387, 18,00 Euro
Krankenhäuser und Praxen haben sich mehr und mehr zu Wirtschaftsunternehmen entwickelt – zum Nachteil der Patienten und des Personals. Einerseits ist das System auf Gewinn ausgerichtet, andererseits ist dabei eine enorme Verschwendung an menschlichen und materiellen Ressourcen zu beobachten. Überversorgung und Mangel sind die beiden Seiten einer Medaille. Das Buch ist ein Appell für eine wirklich patientenorientierte Medizin.
Der Stuttgarter Chirurg erklärt in diesem populärwissenschaftlichen Sachbuch, warum sich der Magen nicht selbst verdaut, die Magensäure vor Infektionen und krebserregenden Substanzen schützt, was gegen Reflux hilft, wie Schluckauf entsteht, welche Magenbeschwerden alarmierend und welche harmlos sind oder warum Stress auf den Magen schlägt oder Diäten nicht unbedingt magenfreundlich sind. Ein umfassender und charmanter Blick auf ein vielseitiges Organ.
Keine Angst vor dem kleinen Piks! S. Mottl-Link, F. Schumann, 32 Seiten, Loewe, ISBN 978-3743212114, 10,00 Euro Die Heidelberger Ärztin will Kindern die Furcht vor dem Arztbesuch nehmen. In ihrem lustigen Bilderbuch erfahren Kinder ab drei Jahren viel Wissenswertes über die Körperabwehr und das Impfen. Kinder und Eltern lernen, wie eine Impfung funktioniert und wie man sich optimal darauf vorbereitet. Ein besonderes Körperbuch, das auch Grundlage für sachgerechte Eltern-Kind- Gespräche rund ums Impfen sein kann.
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Gute Besserung C. Cantzler, S. Harendza, S. Blandzinski, Auftrag:spiel Cantzler, 16,90 Euro Die Spieler leiten als Oberärzte jeweils ein Krankenhausteam und sind dafür verantwortlich, dass die Patienten mit der Versorgung zufrieden sind, die Arbeitskraft der Pflegekräfte und der Ärztinnen und Ärzte sorgsam eingesetzt wird und gleichzeitig die Finanzen des Hospitals stimmen. Nur wenn alle Beteiligten dabei Hand in Hand arbeiten, heißt es am Ende: „Gute Besserung!“ – Für 2 bis 4 Spieler ab zehn Jahren. Spieldauer: 20 bis 40 Minuten.
Foto: Fabio Parenzan
e n i l n O – o d Gra
52. Internationaler Seminarkongress 23. bis 25. August 2021 – Online Veranstalter:
Vorläufiges Programm: • Chancen und Nutzen von Künstlicher Intelligenz – Anwendung in der Medizin (Theorie und Praxis) • DMP: COPD/Asthma/Diabetes Mellitus I und II/KHK • Bewegung als Medizin • Notfallmedizin und Akutversorgung • Umweltmedizin und Reisemedizin im Zeitalter von Globalisierung und Klimawandel • Arbeitsunfälle und Berufskrankheiten: Gutachten und Auswirkungen • Aktuelles aus der Pädiatrie Für Rückfragen stehen Ihnen Frau Obermaier und Herr Schulte von der Bayerischen Landesärztekammer gerne zur Verfügung: • a.obermaier@blaek.de – 089 4147-499 • j.schulte@blaek.de – 089 4147-381
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Landesärztekammer Baden-Württemberg Körperschaft des öffentlichen Rechts
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Klinik für Diagnostische und Interventionelle Radiologie des Universitätsklinikums Ulm Albert-Einstein-Allee 23, 89081 Ulm Prof. Dr. Meinrad Beer / Prof. Dr. J. Lotz Anmeldung Klinik für Diagnostische und Interventionelle Radiologie des Universitätsklinikums Ulm Barbara.Pietschmann@uniklinik-ulm.de 0731-500-61008
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Zum Gedenken Dr. med. Günter Steinert, Lörrach Prof. Dr. med. Reinhard Dannheim, Stuttgart Dr. med. Ingrid Keller, Offenburg Dr. med. Dr. phil. Ursula Bleckmann, Waiblingen, Rems Dr. med. Wolfgang Rieber, Zell Dr. med. Margarete Zeller, Bad Herrenalb Dr. med. Heinz-Dieter Lonhard, Blaubeuren Dr. med. Hans-Holger Kaudse, Titisee-Neustadt Gunter Schild, Eberbach Dr. med. Jochen Wiesener, Friedrichshafen Dr. med. Volker Boas, Vaihingen an der Enz Dr. med. Nikolaus Mühle, Waldbronn Rainer Schmitt, Bruchsal Dr. med. Wolfgang Vogl, Hilzingen Marzela Jung, Inzigkofen Klaus Keller, Heilbronn, Neckar Dr. med. Adolf Schifferer, Mannheim Dr. medic / Med. Inst. Bukarest Gheorghe Nedelcu, Rheinfelden Dr. med. Gerhard Schiebe, Tübingen Dr. med. Knut Korth, Merzhausen Dr. med. Peter Widmann, Balingen Dr. med. Jutta Holz-Bernhard, Konstanz Anke-Maria Amos, Rottenburg Dr. med. Hans-Ulrich May, Bretten, Baden Dr. med. Manfred Mohr, Edingen-Neckarhausen Dr. med. Jürgen Scheu, Ladenburg Dr. med. Thomas Brosch, Ulm Dr. med. Rolf Moritz, Sinsheim
Bekanntmachungen
Wir trauern um unsere Kolleginnen und Kollegen * 08. 06. 1943 † 28. 04. 2021 * 08. 08. 1936 † 29. 04. 2021 * 28. 08. 1936 † 20. 05. 2021 * 10. 02. 1928 † 21. 05. 2021 * 10. 06. 1941 † 25. 05. 2021
Landesausschuss Ärzte/Krankenkassen Geschäftsstelle: Albstadtweg 11 70567 Stuttgart (Möhringen) Telefon (07 11) 78 75-33 92 Fax (07 11) 78 75-32 74
* 10. 12. 1923 † 01. 06. 2021 * 24. 05. 1926 † 05. 06. 2021 * 26. 10. 1944 † 07. 06. 2021 * 09. 02. 1956 † 09. 06. 2021 * 29. 12. 1942 † 10. 06. 2021 * * * * * * *
01. 07. 1950 06. 12. 1931 27. 07. 1960 07. 02. 1957 16. 04. 1947 02. 11. 1951 28. 11. 1939
† † † † † † †
11. 06. 2021 13. 06. 2021 17. 06. 2021 17. 06. 2021 20. 06. 2021 22. 06. 2021 22. 06. 2021
* * * * * *
07. 02. 1938 21. 01. 1932 08. 05. 1936 12. 04. 1962 31. 10. 1940 05. 05. 1969
† † † † † †
23. 06. 2021 24. 06. 2021 25. 06. 2021 25. 06. 2021 27. 06. 2021 30. 06. 2021
* 23. 01. 1935 † 30. 06. 2021 * * * *
09. 06. 1947 09. 12. 1945 05. 08. 1958 08. 06. 1946
† † † †
01. 07. 2021 01. 07. 2021 02. 07. 2021 06. 07. 2021
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Landesausschuss der Ärzte und Krankenkassen für Baden-Württemberg Beschluss: Feststellung von Ü berversorgung Der Landesausschuss der Ärzte und Krankenkassen für Baden- Württemberg stellt mit Beschluss vom 30. Juni 2021 gemäß § 103 Abs. 1 Satz 1 SGB V i. V. mit § 16 b Abs. 1 Ärzte-ZV arztgruppenbe zogen für nachstehende Planungsbereiche nach Maßgabe der Planungsblätter Überversorgung fest: Hausärztliche Versorgung: Hausärzte: Bad Krozingen/Staufen, Breisach, Freiburg, Haslach/Hausach/ Wolfach, Müllheim, Waldkirch Stockach, Heidelberg, Weinheim, Wiesloch/Walldorf, Münsingen, Reutlingen, Überlingen, Wangen, Vaihingen. Allgemeine fachärztliche Versorgung: Augenärzte: Alb-Donau-Kreis, Baden-Baden/ Rastatt, Biberach, Böblingen, Bodenseekreis, Breisgau-Hochschwarzwald, Calw, Emmendingen, Esslingen, Freiburg, Göppingen, Heidelberg, Heidenheim, Landkreis Heilbronn, Stadt Heilbronn, Landkreis Karlsruhe, Stadt Karlsruhe, Konstanz, Lörrach, Ludwigsburg, Main-Tauber-Kreis, Mannheim, Neckar-Odenwald-Kreis, Ortenaukreis, Ostalbkreis, Pforzheim, Rems-Murr-Kreis, Reutlingen, Rhein-Neckar-Kreis, Rottweil, Schwäbisch Hall, SchwarzwaldBaar-Kreis, Sigmaringen, Stuttgart, Tübingen, Tuttlingen, Ulm, Waldshut.
Chirurgen und Orthopäden: Alb-Donau-Kreis, Baden-Baden/ Rastatt, Biberach, Böblingen, Bodenseekreis, Breisgau-Hochschwarzwald, Calw, Emmendingen, Enzkreis, Esslingen, Freiburg, Freudenstadt, Göppingen, Heidel berg, Heidenheim, Landkreis Heilbronn, Stadt Heilbronn, Hohen lohekreis, Landkreis Karlsruhe, Stadt Karlsruhe, Konstanz, Lörrach, Ludwigsburg, Main-Tauber-Kreis, Mannheim, Neckar-Odenwald- Kreis, Ortenaukreis, Ostalbkreis, Pforzheim, Ravensburg, RemsMurr-Kreis, Reutlingen, RheinNeckar-Kreis, Rottweil, Schwäbisch Hall, Schwarzwald-Baar-Kreis, Sigmaringen, Stuttgart, Tübingen, Tuttlingen, Ulm, Waldshut, Zollernalbkreis. Frauenärzte: Alb-Donau-Kreis, Baden-Baden/ Rastatt, Biberach, Böblingen, Bodenseekreis, Breisgau-Hochschwarzwald, Calw, Emmendingen, Enzkreis, Esslingen, Freiburg, Freudenstadt, Göppingen, Heidel berg, Heidenheim, Landkreis Heilbronn, Stadt Heilbronn, Hohen lohekreis, Landkreis Karlsruhe, Stadt Karlsruhe, Konstanz, Lörrach, Ludwigsburg, Main-Tauber-Kreis, Mannheim, Neckar-Odenwald- Kreis, Ortenaukreis, Ostalbkreis, Pforzheim, Ravensburg, RemsMurr-Kreis, Reutlingen, RheinNeckar-Kreis, Schwäbisch Hall, Schwarzwald-Baar-Kreis, Sigmaringen, Stuttgart, Tübingen, Tuttlingen, Ulm, Zollernalbkreis. HNO-Ärzte: Alb-Donau-Kreis, Baden-Baden/ Rastatt, Biberach, Böblingen, Bodenseekreis, Breisgau-Hochschwarzwald, Calw, Emmendingen, Esslingen, Freiburg, Freudenstadt, Göppingen, Heidelberg, Stadt Heilbronn, Landkreis Karlsruhe, Stadt Karlsruhe, Konstanz, Lörrach, Ludwigsburg, Main-Tauber-Kreis, Mannheim, Ortenaukreis, Pforzheim, Ravensburg, Rems-MurrKreis, Reutlingen, Rhein-NeckarKreis, Rottweil, Stuttgart, Tübingen, Tuttlingen, Ulm, Zollernalbkreis.
ÄBW 08 | 2021
463
Bekanntmachungen Hautärzte: Alb-Donau-Kreis, Baden-Baden/ Rastatt, Biberach, Böblingen, Bodenseekreis, Breisgau-Hochschwarzwald, Calw, Emmendingen, Esslingen, Freiburg, Heidelberg, Heidenheim, Landkreis Heilbronn, Stadt Heilbronn, Hohenlohekreis, Landkreis Karlsruhe, Stadt Karlsruhe, Konstanz, Ludwigsburg, Main-Tauber-Kreis, Mannheim, Ortenaukreis, Ostalbkreis, Pforzheim, Ravensburg, Rems-MurrKreis, Reutlingen, Rhein-NeckarKreis, Rottweil, SchwarzwaldBaar-Kreis, Stuttgart, Tübingen, Ulm. Kinderärzte: Alb-Donau-Kreis, Baden-Baden/ Rastatt, Böblingen, Bodenseekreis, Breisgau-Hochschwarzwald, Emmendingen, Esslingen, Freiburg, Freudenstadt, Heidelberg, Heidenheim, Landkreis Heilbronn, Stadt Heilbronn, Hohenlohekreis, Landkreis Karlsruhe, Stadt Karlsruhe, Konstanz, Lörrach, Ludwigsburg, Main-Tauber-Kreis, Mannheim, Ortenaukreis, Ostalbkreis, Pforzheim, Ravensburg, Rems-MurrKreis, Reutlingen, Rhein-NeckarKreis, Schwäbisch Hall, Schwarzwald-Baar-Kreis, Stuttgart, Tübingen, Ulm, Waldshut, Zollern albkreis. Nervenärzte: Alb-Donau-Kreis, Bodenseekreis, Breisgau-Hochschwarzwald, Calw, Emmendingen, Esslingen, Freiburg, Göppingen, Heidelberg, Heidenheim, Landkreis Heilbronn, Stadt Heilbronn, Hohenlohekreis, Stadt Karlsruhe, Konstanz, Lörrach, Ludwigsburg, Main-Tauber-Kreis, Mannheim, Ortenaukreis, Pforzheim, Ravensburg, Reutlingen, Rhein-Neckar-Kreis, Schwäbisch Hall, Schwarzwald-Baar-Kreis, Stuttgart, Tübingen, Ulm. Psychotherapeuten: Alb-Donau-Kreis, Böblingen, Bodenseekreis, Breisgau-Hochschwarzwald, Calw, Emmendingen, Freiburg, Göppingen, Heidelberg, Stadt Heilbronn, Stadt Karlsruhe, Konstanz, Lörrach, Main-TauberKreis, Mannheim, Ortenaukreis, Pforzheim, Ravensburg, RemsMurr-Kreis, Reutlingen, RheinNeckar-Kreis, Rottweil, Schwäbisch Hall, Schwarzwald-Baar-Kreis, Sigmaringen, Stuttgart, Tübingen, Tuttlingen, Ulm, Waldshut, Zollern albkreis.
464
Urologen: Alb-Donau-Kreis, Baden-Baden/ Rastatt, Biberach, Böblingen, Bodenseekreis, Breisgau-Hochschwarzwald, Calw, Emmendingen, Enzkreis, Esslingen, Freiburg, Freudenstadt, Göppingen, Heidel berg, Heidenheim, Landkreis Heilbronn, Stadt Heilbronn, Hohen lohekreis, Landkreis Karlsruhe, Stadt Karlsruhe, Konstanz, Lörrach, Ludwigsburg, Main-Tauber-Kreis, Mannheim, Neckar-Odenwald- Kreis, Ortenaukreis, Ostalbkreis, Pforzheim, Ravensburg, RemsMurr-Kreis, Reutlingen, RheinNeckar-Kreis, Rottweil, Schwäbisch Hall, Schwarzwald-Baar-Kreis, Sigmaringen, Stuttgart, Tübingen, Tuttlingen, Ulm, Waldshut, Zollernalbkreis. Spezialisierte fachärztliche Versorgung: Anästhesisten: Region Bodensee-Oberschwaben, Region Donau-Iller, Region Heilbronn-Franken, Region Hochrhein- Bodensee, Region Mittlerer Ober rhein, Region Neckar-Alb, Region Nordschwarzwald, Region Ostwürttemberg, Region Rhein-Neckar, Region Schwarzwald-Baar-Heuberg, Region Stuttgart, Region Südlicher Oberrhein. Fachärztlich tätige Internisten: Region Bodensee-Oberschwaben, Region Donau-Iller, Region Heilbronn-Franken, Region Hochrhein- Bodensee, Region Mittlerer Ober rhein, Region Neckar-Alb, Region Nordschwarzwald, Region Ostwürttemberg, Region Rhein-Neckar, Region Schwarzwald-Baar-Heuberg, Region Stuttgart, Region Südlicher Oberrhein. Kinder- und Jugendpsychiater: Region Bodensee-Oberschwaben, Region Donau-Iller, Region Rhein-Neckar, Region Südlicher Oberrhein. Radiologen: Region Bodensee-Oberschwaben, Region Donau-Iller, Region Heilbronn-Franken, Region Hochrhein- Bodensee, Region Mittlerer Ober rhein, Region Neckar-Alb, Region Nordschwarzwald, Region Ostwürttemberg, Region Rhein-Neckar, Region Schwarzwald-Baar-Heuberg, Region Stuttgart, Region Südlicher Oberrhein.
ÄBW 08 | 2021
Gesonderte fachärztliche Versorgung: Humangenetiker: Land Baden-Württemberg. Laborärzte: Land Baden-Württemberg. Neurochirurgen: Land Baden-Württemberg. Strahlentherapeuten: Land Baden-Württemberg. Transfusionsmediziner: Land Baden-Württemberg.
Feststellung, dass der a llgemeine bedarfsgerechte Versorgungsgrad um 40 Prozent überschritten ist Der Landesausschuss der Ärzte und Krankenkassen für Baden- Württemberg stellt mit Beschluss vom 30. Juni 2021 gemäß § 103 Abs. 1 Satz 3 SGB V arztgruppenbezogen nach Maßgabe der Planungsblätter fest, dass in folgenden Planungsbereichen ein Versorgungsgrad von 140 Prozent erreicht oder überschritten ist: Allgemeine fachärztliche Versorgung: Augenärzte: Freiburg, Heidelberg, Stadt Heilbronn, Konstanz, Pforzheim, Ulm. Chirurgen und Orthopäden: Alb-Donau-Kreis, Baden-Baden/ Rastatt, Bodenseekreis, Freiburg, Göppingen, Heidelberg, Stadt Heilbronn, Stadt Karlsruhe, Konstanz, Ludwigsburg, Main-TauberKreis, Pforzheim, Ravensburg, Reutlingen, Rottweil, Schwarzwald-Baar-Kreis, Stuttgart, Tübingen, Ulm. Frauenärzte: Bodenseekreis, Emmendingen, Ulm. HNO-Ärzte: Ulm. Hautärzte: Baden-Baden/Rastatt, Bodenseekreis, Breisgau-Hochschwarzwald, Heidenheim, Stadt Heilbronn, Konstanz, Tübingen. Kinderärzte: Bodenseekreis, Heidelberg. Nervenärzte: Freiburg, Emmendingen, Freiburg, Heidelberg, Stadt Heilbronn, Konstanz, Tübingen, Ulm.
Psychotherapeuten: Heidelberg, Bodenseekreis, Breis gau-Hochschwarzwald, Freiburg, Heidelberg, Stadt Karlsruhe, Konstanz, Mannheim, Ravensburg, Tübingen, Zollernalbkreis. Urologen: Bodenseekreis, Emmendingen, Freiburg, Heidelberg, Stadt Heilbronn, Pforzheim, Ulm, Waldshut. Spezialisierte fachärztliche Versorgung: Anästhesisten: Region Donau-Iller, Region Neckar-Alb, Region Nordschwarzwald, Region Rhein-Neckar, Region Südlicher Oberrhein. Fachärztlich tätige Internisten: Region Donau-Iller, Region Mittlerer Oberrhein, Region Neckar- Alb, Region Rhein-Neckar, Region Südlicher Oberrhein. Kinder- und Jugendpsychiater: Region Südlicher Oberrhein. Radiologen: Region Donau-Iller, Region Mittlerer Oberrhein, Region Rhein-Neckar, Region Stuttgart. Gesonderte fachärztliche Versorgung: Humangenetiker: Land Baden-Württemberg.
Aufhebung von Zulassungsbeschränkungen Der Landesausschuss der Ärzte und Krankenkassen für Baden- Württemberg stellt mit Beschluss vom 30. Juni 2021 gemäß § 103 Abs. 3 SGB V i. V. mit § 16 b Abs. 3 Ärzte-ZV fest, dass für die nachstehenden Arztgruppen in den genannten Planungsbereichen in Baden-Württemberg die Voraussetzungen für eine Überver sorgung entfallen sind. Er hebt daher insoweit die mit früheren Beschlüssen angeordneten Zulassungsbeschränkungen auf. Hausärztliche Versorgung: Hausärzte: Biberach, Ehingen, Lahr, Sinsheim, Wertheim. Allgemeine fachärztliche Versorgung: Augenärzte: Ravensburg.
Bekanntmachungen Hautärzte: Enzkreis. Nervenärzte: Biberach. Psychotherapeuten: Freudenstadt. Gesonderte fachärztliche ersorgung: Pathologen: Land Baden-Württemberg. Der Landesausschuss versieht mit verbindlicher Wirkung für die Zulassungsausschüsse seine Aufhebungsbeschlüsse mit der Auflage, dass Zulassungen – soweit sie bei der Ermittlung des Versorgungsgrades zu berücksichtigen sind – nur in einem solchen Umfang erfolgen dürfen, bis für die Arztgruppe Überversorgung eingetreten ist. Zulassungen nach § 101 Abs. 1 Satz 1 Nr. 4 SGB V und Anstellungen nach § 101 Abs. 1 Satz 1 Nr. 5 SGB V sind vorrangig umzuwandeln und bei der Arztzahl der jeweiligen Arztgruppe mitzurechnen, wobei die Zulassungen nach Nr. 4 den Anstel lungen voran gehen. Maßgeblich für die Beendigung der Zulassungs- und Leistungsbegrenzung ist die Reihenfolge der jeweils längsten Dauer der gemeinsamen Berufsausübung oder der Anstellung. Ist danach noch keine Überversorgung eingetreten, ist über entsprechende Anträge auf (Neu-)Zulassung zu entscheiden, die mit den nach § 18 Ärzte-ZV erforderlichen vollständigen Unterlagen innerhalb einer Bewerbungsfrist bis einschließlich 25. August 2021 beim jeweils zuständigen Zulassungsausschuss eingegangen sind. Die Entscheidung erfolgt nach pflichtgemäßem Ermessen unter Berücksichtigung der beruflichen Eignung, der Dauer der bisherigen ärztlichen Tätigkeit, des Approbationsalters und der Dauer der Eintragung in die Warteliste für den jeweiligen Planungs bereich. Bei hiernach gleicher Eignung von Bewerbern soll die räumliche Wahl des Vertragsarztsitzes im Hinblick auf die bestmögliche Patientenversorgung, Entscheidung nach Versorgungsgesichtspunkten sowie die Belange von Menschen mit Behinderung beim Zugang zur Versorgung berücksichtigt werden.
Anordnung von Zulassungsbeschränkungen Der Landesausschuss der Ärzte und Krankenkassen für Baden- Württemberg stellt mit Beschluss vom 30. Juni 2021 fest, dass für bestimmte Arztgruppen eine Überversorgung vorliegt. Er ordnet daher gemäß § 103 Abs. 1 Satz 2 SGB V i. V. mit § 16 b Abs. 2 Ärzte- ZV mit verbindlicher Wirkung Zulassungsbeschränkungen an, und zwar für die nachstehenden Planungsbereiche: Hausärztliche Versorgung: Hausärzte: Haslach/Hausach/Wolfach, Vaihingen, Wiesloch/Walldorf, Wangen. Allgemeine fachärztliche Versorgung: Frauenärzte: Sigmaringen, Stuttgart. HNO-Ärzte: Main-Tauber-Kreis. Kinderärzte: Esslingen, Zollernalbkreis. Psychotherapeuten: Rems-Murr-Kreis.
Feststellung der Mindestversorgungsanteile für die Gruppe der Psychotherapeuten Der Landesausschuss der Ärzte und Krankenkassen für Baden- Württemberg stellt mit Beschluss vom 30. Juni 2021 fest, dass in den nachstehenden Planungsbereichen für ärztliche Psychotherapeuten ein Mindestversorgungsanteil in Höhe von 25 Prozent und für Ärzte sowie Psychotherapeuten, die ausschließlich Kinder und Jugend liche psychotherapeutisch behandeln, ein Mindestversorgungs anteil in Höhe von 20 Prozent noch nicht ausgeschöpft ist: Ärztliche Psychotherapeuten: Alb-Donau-Kreis, Böblingen, Göppingen, Stadt Heilbronn, Lörrach, Ortenaukreis, Rems-Murr- Kreis, Reutlingen, Rhein-NeckarKreis, Rottweil, Schwäbisch Hall, Sigmaringen, Tuttlingen, Waldshut, Zollernalbkreis.
Ärzte und Psychotherapeuten, die ausschließlich Kinder und Jugendliche psycho therapeutisch behandeln: Calw, Schwarzwald-Baar-Kreis. Der Landesausschuss der Ärzte und Krankenkassen für Baden- Württemberg stellt mit Beschluss vom 30. Juni 2021 gemäß § 101 Abs. 4 Satz 5 SGB V i. V. mit § 25 Abs. 2 Bedarfsplanungs-Richtlinie fest, dass in den nachstehenden Planungsbereichen für Fachärzte für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie der Anteil in Höhe von 50 Prozent innerhalb des Mindestversorgungsanteils der ärztlichen Psychotherapeuten noch nicht ausgeschöpft ist: Psychosomatiker: Bodenseekreis, Calw, Schwarzwald-Baar-Kreis. Der Zulassungsausschuss darf bis zur Höhe der in den Planungsblättern ausgewiesenen Anzahl Zulassungen erteilen. Zulassungen nach § 101 Abs. 1 Satz 1 Nr. 4 SGB V und Anstellungen nach § 101 Abs. 1 Satz 1 Nr. 5 SGB V sind dabei jeweils vorrangig umzuwandeln, wobei die Zulassungen nach Nr. 4 den Anstellungen voran gehen. Maßgeblich für die Beendigung der Zulassungs- und Leistungsbegrenzung ist die Reihenfolge der jeweils längsten Dauer der gemeinsamen Berufsausübung oder der Anstellung. Ist danach der vorgesehene Mindestversorgungsanteil noch nicht ausgeschöpft, ist über entsprechende Anträge auf (Neu)Zulassung zu entscheiden, die mit den nach § 18 Ärzte-ZV erforderlichen vollständigen Unterlagen innerhalb einer Bewerbungsfrist bis einschließlich 25. August 2021 beim jeweils zuständigen Zulassungsausschuss eingegangen sind. Die Entscheidung erfolgt nach pflicht gemäßem Ermessen unter Berücksichtigung der beruflichen Eignung, der Dauer der bisherigen ärztlichen/psychotherapeutischen Tätigkeit, des Approbationsalters und der Dauer der Eintragung in die Warteliste für den jeweiligen Planungsbereich. Bei hiernach gleicher Eignung von Bewerbern soll die räumliche Wahl des Vertragsarztes/-psychotherapeuten im Hinblick auf die bestmögliche
Patientenversorgung, die Entscheidung nach Versorgungs gesichtspunkten sowie die Belange von Menschen mit Behinderung beim Zugang zur Versorgung berücksichtigt werden.
Feststellung der Mindestversorgungsanteile für die Gruppe der Nervenärzte Der Landesausschuss der Ärzte und Krankenkassen für Baden- Württemberg mit Beschluss vom 30. Juni 2021 stellt gemäß § 101 Abs. 1 Satz 8 SGB V i. V. mit § 12 Abs. 5 Bedarfsplanungs-Richtlinie fest, dass in den nachstehenden Planungsbereichen der Mindestversorgungsanteil von jeweils 50 Prozent der Differenz aus dem Versorgungsanteil in Höhe von 100 Prozent der regionalen Verhältniszahl und der tatsächlichen Anzahl der Nervenärzte sowie der Ärzte mit doppelter Facharzt anerkennung in den Gebieten Neurologie und Psychiatrie einerseits für Neurologen und anderer seits für Psychiater sowie Fachärzte für Psychiatrie und Psychotherapie noch nicht ausgeschöpft ist. Weiterhin ist für die Nervenärzte sowie die Ärzte mit doppelter Facharztanerkennung in den Gebieten Neurologie und Psychia trie ein Mindestversorgungsanteil in Höhe von 25 Prozent noch nicht ausgeschöpft: Nervenärzte sowie Ärzte mit doppelter Facharztanerkennung in den Gebieten Neurologie und Psychiatrie: Hohenlohekreis. Neurologen: Alb-Donau-Kreis, Landkreis Heilbronn. Psychiater: Calw, Main-Tauber-Kreis, Pforzheim, Ravensburg, Schwäbisch Hall.
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Bekanntmachungen Der Zulassungsausschuss darf bis zur Höhe der in den Planungsblättern ausgewiesenen Anzahl Zulassungen erteilen. Zulassungen nach § 101 Abs. 1 Satz 1 Nr. 4 SGB V und Anstellungen nach § 101 Abs. 1 Satz 1 Nr. 5 SGB V sind dabei jeweils vorrangig umzuwandeln, wobei die Zulassungen nach Nr. 4 den Anstellungen voran gehen. Maßgeblich für die Beendigung der Zulassungs- und Leistungsbegrenzung ist die Reihenfolge der jeweils längsten Dauer der gemeinsamen Berufsausübung oder der Anstellung. Ist danach der vorgesehene Mindestversorgungsanteil noch nicht ausgeschöpft, ist über entsprechende Anträge auf (Neu-) Zulassung zu entscheiden, die mit den nach § 18 Ärzte-ZV erforderlichen vollständigen Unterlagen innerhalb einer Bewerbungsfrist bis einschließlich 25. August 2021 beim jeweils zuständigen Zulassungsausschuss eingegangen sind. Die Entscheidung erfolgt nach pflichtgemäßem Ermessen unter Berücksichtigung der beruflichen Eignung, der Dauer der bisherigen ärztlichen/psychotherapeutischen Tätigkeit, des Approbationsalters und der Dauer der Eintragung in die Warteliste für den jeweiligen Planungsbereich. Bei hiernach gleicher Eignung von Bewerbern soll die räumliche Wahl des Vertragsarztes/-psychotherapeuten im Hinblick auf die bestmögliche Patientenversorgung, die Entscheidung nach Versorgungsgesichtspunkten sowie die Belange von Menschen mit Behinderung beim Zugang zur Versorgung berücksichtigt werden.
Feststellung der Mindestversorgungsanteile für die Gruppe der Fachinternisten Der Landesausschuss der Ärzte und Krankenkassen für Baden- Württemberg stellt mit Beschluss vom 30. Juni 2021 gemäß § 101 Abs. 1 Satz 8 SGB V i. V. mit § 13 Abs. 6 Nr. 1 Bedarfsplanungs- Richtlinie fest, dass in den nachstehenden Planungsbereichen für die Rheumatologen ein Mindestversorgungsanteil in Höhe von 8 Prozent noch nicht aus geschöpft ist:
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Rheumatologen: Region Heilbronn-Franken, Region Hochrhein-Bodensee, Region Nordschwarzwald, Region Ostwürttemberg, Region Schwarzwald-Baar-Heuberg. Der Zulassungsausschuss darf bis zur Höhe der in den Planungsblättern ausgewiesenen Anzahl Zulassungen erteilen. Zulassungen nach § 101 Abs. 1 Satz 1 Nr. 4 SGB V und Anstellungen nach § 101 Abs. 1 Satz 1 Nr. 5 SGB V sind dabei jeweils vorrangig umzuwandeln, wobei die Zulassungen nach Nr. 4 den Anstellungen voran gehen. Maßgeblich für die Beendigung der Zulassungs- und Leistungsbegrenzung ist die Reihenfolge der jeweils längsten Dauer der gemeinsamen Berufsausübung oder der Anstellung. Ist danach der vorgesehene Mindestversorgungsanteil noch nicht ausgeschöpft, ist über entsprechende Anträge auf (Neu)Zulassung zu entscheiden, die mit den nach § 18 Ärzte-ZV erforderlichen vollständigen Unterlagen innerhalb einer Bewerbungsfrist bis einschließlich 25. August 2021 beim jeweils zuständigen Zulassungsausschuss eingegangen sind. Die Entscheidung erfolgt nach pflichtgemäßem Ermessen unter Berücksichtigung der beruflichen Eignung, der Dauer der bisherigen ärztlichen/psychotherapeutischen Tätigkeit, des Approbationsalters und der Dauer der Eintragung in die Warteliste für den jeweiligen Planungsbereich. Bei hiernach gleicher Eignung von Bewerbern soll die räumliche Wahl des Vertragsarztes/-psychotherapeuten im Hinblick auf die bestmögliche Patientenversorgung, die Entscheidung nach Versorgungsgesichtspunkten sowie die Belange von Menschen mit Behinderung beim Zugang zur Versorgung berücksichtigt werden.
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Feststellung der Höchstversorgungsanteile für die Gruppe der Fachinternisten Der Landesausschuss der Ärzte und Krankenkassen für Baden- Württemberg stellt mit Beschluss vom 30. Juni 2021 gemäß § 101 Abs. 1 Satz 8 SGB V i. V. mit § 13 Abs. 6 Nr. 2 bis 5 Bedarfsplanungs- Richtlinie fest, dass in den nachstehenden Planungsbereichen für Kardiologen ein Höchstversorgungsanteil in Höhe von 33 Prozent, für Gastroenterologen ein Höchstversorgungsanteil in Höhe von 19 Prozent, für Pneumologen ein Höchstversorgungsanteil in Höhe von 18 Prozent und für Nephrologen ein Höchstversorgungsanteil in Höhe von 25 Prozent erreicht bzw. überschritten ist: Kardiologen: Region Bodensee-Oberschwaben, Region Donau-Iller, Region Hochrhein-Bodensee, Region Mittlerer Oberrhein, Region Neckar-Alb, Region Rhein-Neckar, Region Stuttgart, Region Südlicher Ober rhein. Gastroenterologen: Region Bodensee-Oberschwaben, Region Donau-Iller, Region Mittlerer Oberrhein, Region Neckar- Alb, Region Nordschwarzwald, Region Rhein-Neckar, Region Stuttgart. Pneumologen: Region Donau-Iller, Region Ostwürttemberg, Region Rhein-Neckar. Nephrologen: Region Heilbronn-Franken, Region Mittlerer Oberrhein, Region Nordschwarzwald, Region Rhein- Neckar, Region Schwarzwald- Baar-Heuberg, Region Südlicher Oberrhein. Der Zulassungsausschuss hat bei Zulassungen und Nachbesetzungen eines Fachinternisten sicherzustellen, dass die Höchstversorgungsanteile nicht überschritten werden.
Der Landesausschuss der Ärzte und Krankenkassen für Baden- Württemberg stellt mit Beschluss vom 30. Juni 2021 gemäß § 101 Abs. 1 Satz 8 SGB V i. V. mit § 13 Abs. 6 Nr. 2 bis 5 Bedarfsplanungs- Richtlinie fest, dass in den nachstehenden Planungsbereichen für Kardiologen ein Höchstversorgungsanteil in Höhe von 33 Prozent, für Gastroenterologen ein Höchstversorgungsanteil in Höhe von 19 Prozent, für Pneumologen ein Höchstversorgungsanteil in Höhe von 18 Prozent und für Nephrologen ein Höchstversorgungsanteil in Höhe von 25 Prozent noch nicht erreicht ist: Kardiologen: Region Heilbronn-Franken, Region Nordschwarzwald, Schwarzwald-Baar-Heuberg. Gastroenterologen: Region Heilbronn-Franken, Region Hochrhein-Bodensee, Region Ostwürttemberg, Region Schwarzwald-Baar-Heuberg, Region Südlicher Oberrhein. Pneumologen: Region Bodensee-Oberschwaben, Region Heilbronn-Franken, Region Hochrhein-Bodensee, Region Mittlerer Oberrhein, Region Neckar-Alb, Region Nordschwarzwald, Region Schwarzwald-Baar-Heuberg, Region Stuttgart, Region Südlicher Oberrhein. Nephrologen: Region Bodensee-Oberschwaben, Region Donau-Iller, Region Hochrhein-Bodensee, Region Neckar- Alb, Region Ostwürttemberg, Region Stuttgart. Der Zulassungsausschuss hat bei Zulassungen und Nachbeset zungen eines Fachinternisten sicherzustellen, dass die Höchstversorgungsanteile nicht überschritten werden. Stuttgart, 30. Juni 2021 Landesausschuss der Ärzte und Krankenkassen für Baden-Württemberg Stefan Kuntze Vorsitzender
Bekanntmachungen
Landesärztekammer Baden-Württemberg Geschäftsstelle: Jahnstraße 40 70597 Stuttgart ( Degerloch) Telefon (07 11) 7 69 89-0 Fax (07 11) 7 69 89-50
Weitere Infos unter www.läk-bw.de
Live-Online-Seminarreihe: „Gelungene Patienten kommunikation im Rahmen Ihrer Videosprechstunde“ Eine Fortbildung der Landesärztekammer Baden-Württemberg Um sicher zu stellen, dass Ihr Patientengespräch auch virtuell optimal verläuft, sollten Sie einige Aspekte beachten: raumtechnisch, aber noch stärker in punkto Einstellung, Ausstrahlung, Wahrnehmung, verbalen und non verbalen Verhaltensweisen. Im direkten Dialog und anhand Ihrer Praxisbeispiele stellen wir Ihnen w irkungsvolle Tools vor, um auch per Video eine tragfähige Vertrauensbasis zum Patienten aufzubauen. Hier nützen Ihnen einige der oft unterschätzten Kniffe. So können Sie Kernpunkte schnell erkennen und einleuchtend vermitteln und auch bei sensiblen Themen oder schwie rigen Gesprächspartnern das Bestmögliche aus diesem Termin machen. Unser Impuls-Seminar besteht aus drei aufeinander aufbauenden, jedoch auch einzeln buchbaren Teilen. Für jeden Teil erhalten Sie eine Teilnahmebescheinigung, sowie Fortbildungspunkte. Referentin: Ariane Hanfstein Termine: Teil I: Dienstag, 14. September 2021 19.00–20.30 Uhr
Was Sie beachten sollten, um auch online das Vertrauen Ihrer Patienten aufzubauen • Ihre Praxissituation • Raum, Licht und Ton • Innere Haltung und erster Eindruck • Möglichkeiten und Grenzen vermitteln • Vertrauen schaffen – verbal und nonverbal • Die Kunst des Blickkontakts • Ihre Wahrnehmung schärfen • Mit dem Offensichtlichen arbeiten Teilnehmerbeitrag: 30,– Euro Fortbildungspunkte: Die Veranstaltung ist mit 3 Punkten auf das Fortbildungszertifikat der Landesärztekammer Baden-Württemberg anerkannt. Teil II: Dienstag, 21. September 2021 19.00–20.30 Uhr Welche Tools Sie nutzen können, um das Wichtige punktgenau zu erfahren und verständlich zu vermitteln • Ihre Anliegen • Körpersprache – Mimik, Gestik, Haltung zielgerecht e insetzen • Anschaulich formulieren • Zielgerecht fragen • Aktives Zuhören nutzen • Beispiele, Bilder und Modelle nutzen • Eindrucksvoll zusammenfassen • Verantwortung beim Patienten lassen Teilnehmerbeitrag: 30,– Euro Fortbildungspunkte: Die Veranstaltung ist mit 3 Punkten auf das Fortbildungszertifikat der Landesärztekammer Baden-Württemberg anerkannt. Teil III: Dienstag, 28. September 2021 19.00–20.30 Uhr Souveräner Umgang mit schwierigen Patientinnen/ Patienten und kritischen Situationen • Ihre Konfliktfälle • Herausfordernde Situationen meistern • Spezielle Patiententypen angemessen beraten • Vierfarbmodell (optional) • Das Kernziel im Auge behalten und das Gespräch entsprechend führen und leiten
Teilnehmerbeitrag: 30,– Euro Fortbildungspunkte: Die Veranstaltung ist mit 3 Punkten auf das Fortbildungszertifikat der Landesärztekammer Baden-Württemberg anerkannt. Anmeldung: Über das Portal der Landesärztekammer erforderlich. www.aerztekammer-bw.de/portal e Login e Fortbildungsanmeldung/-angebot Ansprechpartner: Landesärztekammer Baden-Württemberg, Stabsstelle eHealth, Frau Janot, Jahnstraße 1, 70597 Stuttgart, Telefon (07 11) 7 69 89-2670, E-Mail: ehealth@laek-bw.de
Verkehrsmedizinische Fortbildung und Qualifikation gemäß dem Curriculum der Bundesärztekammer „Verkehrsmedizinische Begutachtung“ und der Fahrerlaubnisverordnung (FeV) Eine Blended Learning Fortbildung Termin: eLearning: Donnerstag, 23. September – Freitag, 15. Oktober 2021 Präsenzphase: 22.–24. Oktober 2021 (Sa–So) Anmeldeschluss: Donnerstag, 9. September 2021 Modul I bis IV ist ausgebucht Ein weiterer Kurs findet im März 2022 statt: eLearning: Donnerstag, 17. Februar – Freitag, 18. März 2022 Präsenzphase: 25.–27. März 2022 (Fr–So) Anmeldeschluss: Freitag, 4. Februar 2022 Ziel des Curriculums ist die Steigerung verkehrsmedizinischer Kompetenz bei Ärzten, damit sie einerseits die Patienten verantwortungsvoll in Krankheit und Alter im Hinblick auf die Mobilität begleiten und andererseits qualitativ hochstehende Gutachten im Rahmen der gesamtgesellschaftlichen Ansprüche erstatten können. Ärzte sind verpflichtet, ihre Patienten zu beraten und aufzuklären, wenn Fahrsicherheit oder Fahreignung gefährdet sind. Neue
medizinische Erkenntnisse und/ oder Technologien sind hierbei ebenso zu berücksichtigen wie die juristischen Anforderungen. Der Stundenumfang der verkehrsmedizinischen Qualifikation nach § 11 Abs. 2 Satz 3 Nr. 1 FeV beträgt 24 Stunden (Modul I bis IV). Um unterschiedlichen Anforderungen zu entsprechen, ist das Curriculum modular aufgebaut: • Fachärzte, die Kompetenzen in der Patientenaufklärung und -beratung erwerben möchten, können die Module I und II als Fortbildung absolvieren, ohne eine formale Qualifikation zu erwerben. • Fachärzte, welche die verkehrsmedizinische Qualifikation nach FeV zum Erstellen von Gutachten erwerben möchten, müssen die Module I bis IV absolvieren. • Fachärzte, die Kenntnisse zur Probenentnahme im Rahmen der Chemisch-Toxikologischen- Untersuchungen erwerben möchten, können das ergänzende Modul V absolvieren. (Das Modul II „Relevante Regelwerke für die verkehrsmedizi nische Begutachtung“, wird als eLearning-Modul angeboten.) Mögliche Modul-Kombinationen: Modul I – II (6 h) Kompetenz in der Patientenaufklärung und -beratung ohne formale Qualifikation Modul I – IV (24 h) Verkehrsmedizinische Qualifikation nach § 11 Abs. 2 Satz 3 Nr. 1 FeV Modul V (4 h) CTU-Kriterien, Chemisch-toxikologische Analytik, Probenentnahme Hinweis: Für die Eignungsuntersuchungen (Screening) für Lkw-, Bus- und Taxifahrer (Fahrgast beförderung) nach Anlage 5 Nr. 1 FeV muss der Arzt keine verkehrsmedizinische Qualifikation nachweisen. Die entsprechenden Untersuchungen können nach den Vorgaben des in der Fahrerlaubnis-Verordnung enthaltenen amtlichen Musters durchgeführt und bescheinigt werden. Veranstalter: Landesärztekammer Baden-Württemberg Ort: In Stuttgart, Location wird noch bekanntgegeben.
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Bekanntmachungen Kosten: Das Kursentgelt ist abhängig vom gebuchten Modul- Paket und beinhaltet Kurskosten, Unterlagen und Verpflegung. Fortbildungspunkte: Der Kurs ist mit Punkten auf das Fortbildungszertifikat der Landesärztekammer Baden- Württemberg a nerkannt, Anzahl je nach gewähltem Modul. Anmeldung: Ausschließlich online über das Portal der Landesärztekammer Baden-Württemberg: www.aerztekammer-bw.de/ portal e Login e Fortbildungs anmeldung/-angebot Ansprechpartner: Landesärztekammer Baden-Württemberg, Fortbildung und Qualitätssicherung, Jahnstr. 40, 70597 Stuttgart Fax (07 11) 7 69 89-82 E-Mail: fortbildungen@laek-bw.de www.aerztekammer-bw.de (Webcode: 1511) Oktober 2021: Frau Mangold Telefon (07 11) 7 69 89-24 März 2022: Frau Schreck Telefon (07 11) 7 69 89-426
Refresherkurs „Verkehrsmedizinische Begutachtung“ für Fachärzte mit „Verkehrsmedizinischer Qualifikation“ Eine Veranstaltung der Landesärztekammer Baden-Württemberg Termin: Samstag, 11. September 2021 9.30–16.00 Uhr Ort: In den Räumen der Bezirks ärztekammer Nordwürttemberg, Jahnstraße 5, 70597 Stuttgart, oder online Die Landesärztekammer Baden- Württemberg bietet seit 1999 den Kurs zur „Verkehrsmedizinischen Begutachtung“, auf Basis des 16-Stunden-Curriculums der Bundesärztekammer, an. 2016 erfolgte eine Überarbeitung des Curriculums. Neue wissenschaft liche Erkenntnisse und inhaltlich erweiterte europäische Regelungen, die sich auf die deutsche
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Fahrerlaubnisverordnung (FeV) auswirken, sowie die als notwendig erachtete Verbesserung der Gutachtenqualität, machten d iese erforderlich. Der Stundenumfang der verkehrs medizinischen Qualifikation nach § 11 Abs. 2 Satz 3 Nr. 1 FeV hat sich dadurch von 16 auf 24 (Modul I bis IV) erhöht. Aufgrund der sukzessiven Änderungen und Ergänzungen der Fahrerlaubnis-Verordnung (FeV) und der Begutachtungsleitlinien der Bundesanstalt für Straßen wesen BASt, bietet die Landesärztekammer Baden-Württemberg einen eintägigen Refresherkurs zur verkehrsmedizinischen Begut achtung an. Die Fortbildung richtet sich vorrangig an Fachärzte die bereits die „Verkehrsmedizinische Qualifi kation“ vor 2017 erworben haben und sich gerne über rechtliche und medizinische Entwicklungen/ Änderungen/Ergänzungen in der verkehrsmedizinischen Begut achtung informieren möchten. Programm: 9.30–9.40 Uhr Begrüßung – Einführung – Moderation Anette Henninger, Fachärztin, Leiterin Abteilung Fortbildung und Qualitätssicherung der Landesärztekammer Baden- Württemberg, Stuttgart 9.40–10.40 Uhr Rechtliche Entwicklungen und Änderungen auf EU- und Bundesebene Fahrerlaubnis-Verordnung (FeV) und Begutachtungsleitlinien zur Kraftfahreignung Dr. med. Martina Albrecht, LRDin Leiterin Referat U1: Fahreignung, Fahrausbildung, Kraftfahrerrehabilitation der Bundesanstalt für Straßenwesen BASt, Bergisch Gladbach 10.40–12.40 Uhr Entwicklungen – Änderungen – Ergänzungen aus medizinischer Sicht auf Basis der Begut achtungsleitlinien zur Kraftfahr eignung Dr. med. Marcus Tieschky, Freiberuflicher MPU-Gutachter im Auftrag der pima-mpu GmbH, Oberschleißheim
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12.40–13.10 Uhr Mittagspause 13.10–14.10 Uhr Medizinisches Cannabis und Fahreignung Dr. med. Marcus Tieschky 14.10–15.40 Uhr Gutachtenerstellung Aktualisierte Grundlagen und praktische Übungen Dr. med. Kirsten M. Stein, Selbständig, öffentlich bestellte Gerichtsärztin, Eppelheim 15.40–16.00 Uhr Resümee Anette Henninger, Landesärztekammer Baden-Württemberg Anmeldung: Anmeldung erforderlich! Ausschließlich online über das Portal der Landesärztekammer: www.aerztekammer-bw.de/ portal e Login e Fortbildungsanmeldung/-angebot Diese in Präsenz geplante Fort bildung wird aufgrund der hohen Nachfrage voraussichtlich online stattfinden (Bereits Angemeldete erhalten weitere Informationen per E-Mail). Ein weiterer Kurs ist in Planung für das 4. Quartal 2021. Nähere Informationen folgen in der September-Ausgabe. Teilnehmerbeitrag: 160,– Euro Fortbildungspunkte: Die Veranstaltung ist mit 8 Punkten auf das Fortbildungszertifikat der Landesärztekammer Baden-Württemberg anerkannt. Kontakt: Landesärztekammer Baden-Württemberg, Abteilung Fortbildung und Qualitätssicherung, Frau Mangold, Jahnstraße 40, 70597 Stuttgart, Telefon (07 11) 7 69 89-24, Fax (07 11) 7 69 89-82, E-Mail: fortbildungen@laek-bw.de, Homepage: www.aerztekammer-bw.de
Symposium Die Versorgung Geflüchteter in der ärztlichen/ psychotherapeutischen Praxis Eine Veranstaltung mit dem Menschenrechtsbeauftragten der Landesärztekammer Baden-Württemberg in Zusammenarbeit mit refugio stuttgart e. v. und der IPPNW-Regionalgruppe Stuttgart Termin: Mittwoch, 20. Oktober 2021 19.00–21.00 Uhr Ort: In den Räumen der Bezirks ärztekammer Nordwürttemberg, Jahnstr. 5, 70597 Stuttgart Programm: Die medizinische Versorgung geflüchteter Menschen bleibt auch im Jahr 2021 eine Herausforderung, wie der Versorgungsbericht der Landesärztekammer zur Lage traumatisierter Geflüchteter gezeigt hat. In dem jetzigen Symposium soll nicht nur die Situation der medizinischen Versorgung Geflüchteter dargestellt werden, sondern mit konkreten Beispielen aus ärztlicher und psychotherapeutischer Sicht ganz praktische Hilfestellungen für die tägliche ärztliche und psychotherapeutische Praxis aufgezeigt werden. Die Veranstaltung wird von der Landesärztekammer gemeinsam mit der Regionalgruppe Stuttgart der Ärzte zur Verhütung des Atomkrieges – Ärzte in sozialer Ver antwortung (IPPNW) und refugio stuttgart e. v., dem psychosozialen Zentrum für traumatisierte Flüchtlinge in der Region Stuttgart, gestaltet. Moderation Dr. med. Robin T. Maitra, MPH Menschenrechtsbeauftragter der Landesärztekammer Baden-Württemberg, Mitglied des Vorstandes der Landesärztekammer Baden-Württemberg 19.00–19.10 Uhr Begrüßung und Einführung Dr. med. Robin T. Maitra, MPH
Bekanntmachungen 19.10–19.30 Uhr 3. Versorgungsbericht Baden-Württemberg Traumatisierte Geflüchtete 2020 Dr. med. Robin T. Maitra, MPH 19.30–19.50 Uhr Situation der Geflüchteten im Land unter Bezug der politischen Lage Dr. med. Thomas Nowotny, Niedergelassener Kinder- und Jugendarzt, Stephanskirchen 19.50–20.10 Uhr Best Practice: Vorstellung refugio stuttgart e. v. Dipl.-Psych. Ulrike Schneck, Fachliche Leitung refugio stuttgart e. v. 20.10–20.40 Uhr Best Practice: Möglichkeiten der Zusammenarbeit Dr. med. Jörg Schmid, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, Psychoanalyse, Stuttgart Dipl.-Psych. Ulrike Schneck, Fachliche Leitung refugio stuttgart e. v. 20.40–21.00 Uhr Diskussion und Resümee Dr. med. Robin T. Maitra, MPH Teilnehmerbeitrag: Die Teilnahme ist kostenfrei. Anmeldung erforderlich – eine Teilnahme ohne Anmeldebestätigung ist nicht möglich. Anmeldung: Ausschließlich online über das Portal der Landesärztekammer: www.aerztekammer-bw.de/ portal e Login e Fortbildungsanmeldung/-angebot Die Teilnehmerzahl ist corona bedingt derzeit begrenzt, sollten für Präsenzveranstaltungen im Oktober höhere Teilnehmerzahlen möglich werden, würden wir die Teilnehmerzahlen nach oben anpassen und Interessenten auf der Warteliste könnten nachrücken. Fortbildungspunkte: Die Veranstaltung ist mit 2 Punkten auf das Fortbildungszertifikat der Landesärztekammer Baden- Württemberg anerkannt
Kontakt: Landesärztekammer Baden-Württemberg, bteilung Fortbildung und Qualitätssicherung, Frau Mangold, Jahnstraße 40, 70597 Stuttgart, Telefon (07 11) 7 69 89-24, Fax (07 11) 7 69 89-82, E-Mail: fortbildungen@laek-bw.de, Homepage: www.aerztekammer-bw.de
Symposium „Healthcare with selfcare – Ärztliche Gesundheit im Fokus“ Termin: Samstag, 16. Oktober 2021 9.30–14.30 Uhr Der ärztliche Berufsalltag in Klinik und Praxis ist fordernd. Durch den hohen Anspruch, permanent eine Patientenversorgung auf höchstem Niveau zu leisten und unter dem Druck von Ökonomisierung und zunehmender Digitalisierung des Gesundheitswesens arbeiten viele Ärztinnen und Ärzte chronisch an der Belastungsgrenze oder darüber hinaus. Ist der Arztberuf also ein Gesundheitsrisiko? Wie komme ich raus aus dem Hamsterrad? Gesund bleiben im täglichen ärztlichen Stress – wie geht das? Häufig spielen beim Thema „Ärztliche Gesundheit“ ein hoher Selbstanspruch und mangelnde Selbstfürsorge eine große Rolle. Für ein hochwertig versorgendes Gesundheitswesen ist jedoch nach der Genfer Konvention das Wohlbefinden von Ärztinnen und Ärzten essenziell. Selbstfürsorge und Resilienz sind Fähigkeiten, die immer wieder trainiert und geübt werden müssen, ganz ähnlich dem Bewegungs apparat und der Muskulatur. Dabei ist es das Zusammenspiel der mentalen, seelischen und körperlichen Faktoren, die zu einer stabilen Konstitution in der Ausübung des ärztlichen Berufes führen. Das Symposium richtet sich gleichermaßen an junge wie auch an erfahrene, langjährig tätige Kolleginnen und Kollegen aus Klinik und Praxis und stellt Zusammenhänge und Konzepte mit dem Fokus auf eine präventive Ziel
setzung vor. Der Veranstaltungsort im Waldaupark in naturnaher Umgebung am Waldrand von Stuttgart-Degerloch gelegen bietet hierfür einen idealen Rahmen. Stressmanagement, emotionale Reflektion, Entspannungstech niken, Konfliktlösung und Acht samkeit tragen zur Stärkung der Resilienz bei. Resilienz-förderndes Verhalten, Korrektur bisheriger Einstellungen und externe Unterstützung durch Experten können Hilfestellung bieten und ein Umdenken ermöglichen. Moderation Frau Dr. Martina Hoeft Vorsitzende des Ausschusses „Arztberuf und Familie“ der Landesärztekammer Baden-Württemberg Frau Agnes Trasselli Vizepräsidentin der Landeärztekammer Baden-Württemberg, Mitglied des Ausschusses „Arztberuf und Familie“ der Landesärztekammer Baden-Württemberg 9.30–9.45 Uhr Begrüßung und Einführung in das Thema Frau Dr. Martina Hoeft Vorsitzende des Ausschusses „Arztberuf und Familie“ der Landesärztekammer Baden-Württemberg Frau Agnes Trasselli Vizepräsidentin der Landeärztekammer Baden-Württemberg, Mitglied des Ausschusses „Arztberuf und Familie“ der Landesärztekammer Baden-Württemberg Grußwort Dr. Wolfgang Miller Präsident der Landesärztekammer Baden-Württemberg 9.45–10.00 Uhr Prävention von Anfang an. Was wünschen sich Berufs anfänger*innen? Bericht aus beruflichem Alltag Dr. med. Verena Windisch Mitglied des Ausschusses „Arztberuf und Familie“ 10.00–10.45 Uhr (Mehr) Resilienz im Arztberuf Dr. med. Maxi Braun Oberärztin, Psychosomatische Klinik Kloster Dießen
10.45–11.15 Uhr Diskussion zu ersten beiden Vorträgen 11.15–11.45 Uhr Stress bei der Arbeit – welche Unterstützung bietet die Ärztekammer? Agnes Trasselli Vizepräsidentin der Landeärztekammer Baden-Württemberg, Mitglied des Ausschusses „Arztberuf und Familie“ der Landesärztekammer Baden-Württemberg 11.45–12.15 Uhr Mittagspause 12.15–12.45 Uhr Raus aus dem Hamsterrad! Andreas Rieck Referent für vinzentinische Spiritualität, Vinzenz von Paul Kliniken GmbH, Marienhospital Stuttgart 12.45–13.30 Uhr Wirksame Strategien für gesundheitsförderliches Selbstmanagement in herausfordernden Zeiten – präventiv und bei akutem Bedarf Dr. med. Dipl. rer. Pol. Gunther Schmidt Facharzt für psychosomatische Medizin und Psychotherapie, Milton-Erickson-Institut Heidelberg 13.30–14.30 Uhr Diskussion mit allen Referenten und Resümee Anmeldung: Ausschließlich online über das Portal der Landesärztekammer bis zum 06. 10. 2021 möglich. www.aerztekammer-bw.de/ portal e Login e Fortbildungs anmeldung/-angebot Bitte beachten Sie, dass eine Anmeldung zu einem späteren Zeitpunkt aus technischen Gründen nicht möglich ist. Veranstaltungsort: SSB-Veranstaltungszentrum Waldaupark Friedrich-Strobel-Weg 4–6 70597 Stuttgart Unkostenbeitrag: 30,– €
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Bekanntmachungen Fortbildungspunkte: Die Veranstaltung ist mit 6 Punkten auf das Fortbildungszertifikat der Landesärztekammer Baden-Württemberg anerkannt. Ansprechpartner: Landesärztekammer Baden-Württemberg Abteilung Fortbildung und Qualitätssicherung Frau Hagdorn Jahnstr. 40, 70597 Stuttgart Tel.: 0711 76989-830 Fax: 0711 76989-880830 E-Mail: fortbildungen@laek-bw.de
Symposium „ Cannabis in Deutschland – Quo vadis“ Eine Veranstaltung des Ausschusses „Suchtmedizin“ der Landesärztekammer Baden-Württemberg Termin: Mittwoch, 17. November 2021 10.00–16.00 Uhr Das Cannabisfeld in Deutschland ist ein weites und die Debatte darum intensiv, derzeit jedoch von Corona übertönt. Sowohl die Vereinfachung der Verordnung von Cannabis zur Therapie steht zur Debatte wie auch die Lega lisierung von Cannabis zum Freizeitkonsum. Seit März 2017 ist Cannabis als Medizin unter bestimmten Bedingungen im Rahmen der GKV erstattungsfähig. Sowohl seitens der Bundesärztekammer wie auch der Suchtfachgesellschaften werden aussage fähige wissenschaftliche Studien zur medizinischen Wirksamkeit und Anwendung gefordert. Umfragen zeigen über die Jahrzehnte eine steigende Zustimmung zur Legalisierung von C annabis zum Freizeitkonsum. Noch sind die Gegner einer „Legalisierung“ in der Mehrheit. Entsprechend der Umfragedaten scheint sich die Politik zu positionieren. Insbe sondere den Bereich des Freizeit konsums wollen wir in unserem diesjährigen Symposium beleuchten, wenn es in der Alltagspraxis hier auch vielfache Überschneidungen gibt. Unser Symposium soll über den aktuellen Wissens-
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stand informieren und zur weiteren sachlichen Abwägung beitragen. Aufgrund der unsicheren Corona- Lage planen wir die Veranstaltung als Hybridveranstaltung. 10.00–10.30 Uhr Einführung und Moderation Frau Dr. med. Paula Hezler-Rusch Vorsitzende des Ausschusses „Suchtmedizin“ der Landesärztekammer Baden-Württemberg Frau Anette Henninger Ärztliche Leitung Abteilung Fortbildung und Qualitätssicherung der Landeärztekammer Baden-Württemberg Begrüßung Dr. med. Wolfgang Miller Präsident der Landesärztekammer Baden-Württemberg Grußwort Minister Mane Lucha MdL Ministerium für Soziales, Gesundheit und Integration Baden-Württemberg 10.30–11.10 Uhr Potential und Risiken von Cannabis. Was wissen wir mehr seit der Caprisstudie? – Aktueller Stand der Debatte Vortrag und Diskussion PD Dr. rer. nat. Eva Hoch Klinik und Poliklinik für Psychiatrie und Psychotherapie Klinikum der Universität München Campus Innenstadt 11.10–11.50 Uhr Rauschkonsum von Cannabinoiden und Komorbidität von psychischen Störungen Vortrag und Diskussion Prof. Dr. med. Ulrich Preuss Vitos Herborn gemeinnützige GmbH 11.50–12.35 Uhr Mittagspause
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12.35–13.15 Uhr Cannabiskonsum bei Jugend lichen – Die neue Normalität? Vortrag und Diskussion Prof. Dr. med. Rainer Thomasius Suchtbereich Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf
Oder Sie können sich zur Online-Teilnahme per Livestream anmelden, unter: Online-Teilnahme per Livestream „Cannabis in Deutschland – Quo vadis“
13.15–13.55 Uhr Cannabisregulierung im europäischen und außer europäischen Ausland Vortrag und Diskussion Dr. rer. medic. Wilfried Kunstmann Dezernat 1 – Versorgung und Bevölkerungsmedizin Bundesärztekammer Berlin
Bitte beachten Sie, dass eine Anmeldung zu einem späteren Zeitpunkt aus technischen Gründen nicht möglich ist. Bei einer Online-Teilnahme erhalten Sie einen personalisierten Zugang, welcher nicht weiter gegen werden kann.
13.55–14.10 Uhr Pause 14.10–14.50 Uhr Cannabis in der Schweiz – die aktuelle Lage und geplante Studien Vortrag und Diskussion Prof. Dr. med. Marc Walter Klinik für Erwachsene und Privatklinik Universitäre Psychiatrische Kliniken (UPK) Basel 14.50–15.30 Uhr Substitution von Cannabis – Was sind die Vorteile? Vortrag und Diskussion Prof. Daniele Zullino Service d’Addictologie Département de Santé Mentale et Psychiatrie Hôpitaux Universitaires de Genève 15.30–16.00 Uhr Expertenrunde – Pro-Contra-Debatte Frau Dr. med. Hezler-Rusch Anmeldung: Ausschließlich über das Portal der Landesärztekammer bis zum 10. 11. 2021 möglich. www.aerztekammer-bw.de/ portal e Login e Fortbildungs anmeldung/-angebot Sie können sich entweder zur Präsenz-Teilnahme im Hospitalhof (begrenzte Plätze) anmelden, unter: Präsenzveranstaltung „Cannabis in Deutschland – Quo vadis“ im Hospitalhof
Unkostenbeitrag: Für die Veranstaltung fällt ein Unkostenbeitrag in Höhe von 20,– € an. Fortbildungspunkte: Die Veranstaltung ist mit 6 Punkten auf das Fortbildungszertifikat der Landesärztekammer Baden-Württemberg anerkannt. Ansprechpartner: Landesärztekammer Baden-Württemberg Abteilung Fortbildung und Qualitätssicherung Frau Hagdorn Jahnstr. 40 70597 Stuttgart Tel.: 0711 76989-830 Fax: 0711 76989-880830 E-Mail: sonja.hagdorn@laek-bw.de
Landeseinheitliche Abschlussprüfung Winter 2021/22 für Medizinische Fachangestellte Der schriftliche Teil der Abschluss prüfung für Medizinische Fach angestellte beginnt am 9. November 2021 und wird am 10. und 11. November 2021 fortgesetzt. Die Termine der praktischen Prüfung werden den Prüflingen von den Bezirksärztekammern bzw. den Berufsschulen jeweils mitgeteilt. Die Anmeldefrist zur Zulassung zur Prüfung endet am 15. September 2021 (vgl. §§ 7 und 10 der Prüfungsordnung für die Abschlussprüfung der Medizinischen Fachangestellten der Landesärztekammer Baden- Württemberg ÄBW 02/2007).
Bekanntmachungen Wahl der Vertreter der Landes ärztekammer in der Baden-Württembergischen Versorgungsanstalt für Ärzte, Z ahnärzte und Tierärzte in Tübingen Die Wahl der Vertreter der Landes ärztekammer in der Versorgungsanstalt für die nächste Wahl periode vom 1. Mai 2022 bis 30. April 2026 ist von der 5. Vertreterversammlung am 20. November 2021 durchzuführen (§ 1 der Satzung der Landesärztekammer Baden-Württemberg über die Wahl der Vertreter der Landes ärztekammer in der Versorgungsanstalt für Ärzte, Zahnärzte und Tierärzte vom 18. Oktober 1984). Gewählt wird aufgrund von Wahlvorschlägen nach dem Verhältniswahlsystem. Von insgesamt 30 zu wählenden Vertretern entfallen auf die Bezirksärztekammer Nordwürttemberg 9 Vertreter Bezirksärztekammer Nordbaden 8 Vertreter Bezirksärztekammer Südbaden 7 Vertreter Bezirksärztekammer Südwürttemberg 6 Vertreter Wählbar ist jedes an der Versorgungsanstalt teilnehmende Mitglied der Landesärztekammer, gegen das keine Maßnahme nach § 58 Nr. 4 oder 5 Heilberufe- Kammergesetz Baden-Württemberg verhängt ist. Aus dem Bereich einer Bezirksärztekammer ist nur wählbar, wer der Bezirksärzte kammer zugehört. Die Wahlvorschläge sind schriftlich bei der Landesärztekammer spätestens eine Woche vor der Sitzung der Vertreterversammlung der Landesärztekammer ein zureichen, also spätestens bis Freitag, den 12. November 2021 um 24.00 Uhr. Die Bewerber müssen getrennt nach den einzelnen Bereichen der Bezirksärztekammern aufgeführt werden und durchlaufende Ziffern erhalten. Die Wahlvorschläge dürfen nur Bewerber enthalten, die nach dem Vorgenannten wählbar sind. Dies bedeutet, dass ein Wahlvorschlag zwingend mindestens 9 Bewerber aus Nordwürttemberg, 8 Bewerber aus Nordbaden, 7 Bewerber aus Südbaden und 6 Bewerber aus
Südwürttemberg enthalten muss. Zusätzlich sollten aus jeder Bezirksärztekammer mindestens 2 Bewerber mehr in den Wahlvorschlag aufgenommen werden als Vertreter aus dieser Bezirks ärztekammer zu wählen sind. Alle aufgenommenen Bewerber sind dann mit fortlaufenden Ziffern durchzunummerieren, wobei durch Zwischenüberschriften die Zugehörigkeit zu den einzelnen Bezirksärztekammern deutlich gemacht werden muss. Der Wahlvorschlag soll ein Kennwort erhalten. Fehlt ein solches, so gilt der Name des an erster Stelle stehenden Bewerbers als Kennwort. Die Wahlvorschläge sollen die verschiedenartigen Teilnehmerbelange, insbesondere auch den Altersaufbau der Berufs angehörigen, berücksichtigen. Den Wahlvorschlägen sind Erklärungen der Bewerber beizufügen, dass sie der Aufnahme in den Wahlvorschlag zustimmen. Der Wahlvorschlag muss von mindestens fünf Mitgliedern der Landesärztekammer unter zeichnet sein, die Teilnehmer der Versorgungsanstalt sind. Wichtig ist, dass sich Wahl vorschläge nicht nur auf einen Bezirksärztekammerbereich beschränken können. Da nach dem Gesetz über die Versorgungsanstalt die Vertreter in der Versorgungsanstalt von den Vertretern der Landesärztekammer zu wählen sind, wählt nach den Prinzipien der unechten Teilortswahl im Kommunalwahlrecht jeder Wähler die Vertreter aller Bezirksärztekammern und übt damit seinen Einfluss auf die Bildung der gesamten Vertretung aus. Der Wähler hat mithin so viele Stimmen wie Bewerber insgesamt in die Vertreterversammlung der Versorgungsanstalt zu wählen sind. Über die Zulassung der Wahlvorschläge entscheidet der Vorstand der Landesärztekammer.
Termin: individuell auf Anfrage/ Zeitrahmen 4 Stunden
Geschäftsstelle: Jahnstraße 5 70597 Stuttgart ( Degerloch) Telefon (07 11) 7 69 81-0 Fax (07 11) 7 69 81-5 00
Fortbildungen der Bezirksärztekammer Nordwürttemberg Im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie behalten wir uns weiterhin vor, Fortbildungen ggf. kurzfristig abzusagen bzw. unsere Veranstaltungen als Web-Seminare durchzufüh ren. Bitte informieren Sie sich zum aktuellen Stand auf der Homepage bzw. telefonisch oder per Mail, ob und in welcher Form die Fortbildung stattfindet.
Notfalltraining in Ihrer Arztpraxis Jemand wird im Wartezimmer bewusstlos, ein Patient erleidet einen Schlaganfall oder im schlimmsten Fall einen Herz- Kreislauf-Stillstand. Notfälle passieren! Sind Sie darauf vorbereitet? Wir unterstützen Sie bei der Vorbereitung in Ihrer Praxis. Unsere Trainer besprechen mit Ihnen den Ablauf im Notfall, geben Tipps zu Ihrer Ausstattung und üben mit Ihnen und Ihrem Team Notfall situationen direkt vor Ort. Ziel des Trainings ist es, höhere Sicherheit in der Versorgung von Notfallpatienten zu vermitteln, die notfallmedizinischen Kenntnisse aufzufrischen und Ihr Per sonal als Einheit agieren zu lassen. Vom Erkennen eines Notfall patienten bis zur Übergabe an den Notarzt wird die Behandlung und Organisation durchgesprochen und praktisch umgesetzt. Durch die Übung wird das Erlernte gefestigt.
Zielgruppe: Ärzte aller Fach richtungen, Praxisteam Ansprechpartner und Anmeldung: Fachbereich Arbeitsschutz & Notfallmedizin, Jahnstr. 5, 70597 Stuttgart, Telefon (07 11) 7 69 81-603/-605, Fax (07 11) 7 69 81-500, Mail: notfallmedizin@baek-nw.de Teilnehmerbeitrag: Die Kosten für ein Notfalltraining mit max. 10 Teilnehmern (größere Gruppen auf Anfrage) belaufen sich auf 220,– Euro zzgl. Fahrtkosten von 0,30 Euro/km. Veranstaltungsort: In Ihrer Praxis Änderungen bleiben vorbehalten.
Deeskalation in Ihrer Arztpraxis (Seminar für alle nieder gelassenen Ärzte inklusive ihrem Praxisteam) Reagieren Sie sicher und schützen Sie sich und ihr Team bei verbaler und körperlicher Gewalt! Ein gesteigertes Anspruchsdenken von Patienten an eine sofortige Versorgung in medizinischen Einrichtungen führt unter anderem immer häufiger zu Konfliktsitua tionen zwischen Personal und Patienten. „Ärztinnen und Ärzte sind Retter und Helfer. Sie verdienen für ihre Arbeit Respekt, Unterstützung und vor allem Schutz vor jeglicher Form verbaler und körperlicher Gewalt.“ (Resolution des Vorstandes der Bundesärztekammer vom 24. 08. 2018) Die Bezirksärztekammer Nordwürttemberg bietet Ihnen ein dafür speziell konzipiertes Training in Ihrer Arztpraxis. Sie lernen, auf aggressive Patienten deeskalierend einzuwirken und die Situation zu entschärfen. Neben dem theoretischen Handwerkszeug für die verbale Deeskalation lernen Sie zudem in Rollenspielen, die räumlichen Gegebenheiten Ihrer Praxis zu nutzen, Fallen zu vermeiden und sich anhand weniger und leicht zu erlernender Techniken verteidigen zu können. Zudem erfahren Sie einige juristische Hintergründe,
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Bekanntmachungen die in diesem Zusammenhang wichtig sind. Termin: individuell auf Anfrage/Zeitrahmen 3 Stunden Zielgruppe: das komplette Praxisteam Ansprechpartner und Anmeldung: Fachbereich Arbeitsschutz und Notfallmedizin, Jahnstr. 5, 70597 Stuttgart, Telefon (07 11) 7 69 81-603/-605, Fax (07 11) 7 69 81-500, E-Mail: notfallmedizin@baek-nw.de Teilnehmerbeitrag: Die Kosten für ein Training in Ihrer Praxis belaufen sich auf 180,– Euro zzgl. Fahrtkosten von 0,30 Euro/km. Veranstaltungsort: Ihre Praxis Änderungen bleiben vorbehalten.
Rechtliche Fragen in der Arztpraxis Sie haben rechtliche Fragen zur täglichen Arbeit in Ihrer Arztpraxis? Im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Rechtliche Fragen in der Arztpraxis“ werden verschiedene rechtliche Themen aufgegriffen und praxisnahe Hinweise vermittelt. Jede Veranstaltung widmet sich einem aktuellen Schwerpunktthema, das vorab bekannt gegeben wird. Am Mittwoch, den 6. Oktober 2021 beantworten Ihnen die Experten Ihre Fragen zum Thema „Webauftritt für Praxen – Was gibt es für Möglichkeiten und was muss man beachten?“. Unsere Referenten geben Ihnen Sicherheit, Tipps und Hilfestel lungen für die weitere tägliche Arbeit. Gerne können Sie uns Ihre Fragen zum Thema vorab zukommen lassen. Nutzen Sie die Gelegenheit zum Austausch und zur Diskussion mit unseren Experten. Termin: Mittwoch, 6. Oktober 2021 als Onlineseminar von 18.00–20.30 Uhr Zielgruppe: Niedergelassene Ärzte, leitende Mitarbeiter in Praxen und MVZs
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Anmeldung: www.aerztekammer-bw.de/ portal e Login e Fortbildungsanmeldung/-angebot Ansprechpartner: Fachbereich Fortbildung, Jahnstr. 5, 70597 Stuttgart, Telefon (07 11) 7 69 81-211, Fax (07 11) 7 69 81-500, E-Mail: fortbildung@baek-nw.de Teilnehmerbeitrag: 30,– Euro Veranstaltungsort: online Fortbildungspunkte: 3 Punkte Änderungen bleiben vorbehalten.
Degerlocher Ethikgespräch Stehen auch Sie oft vor wich tigen Entscheidungen in der Praxis oder im Krankenhaus, bei denen Sie nicht nur medizinisch sinnvolle, sondern auch ethische Aspekte berücksichtigen müssen? Die Degerlocher Ethikgespräche sollen Ihnen helfen, hierbei Sicherheit zu erlangen. Zusammen erörtern wir im Plenum und in Kleingruppen ethische Fragestellungen aus Ihrem Behandlungsund Pflegealltag. Dabei wird insbesondere auf das allgemeine Wohlergehen und die Berücksichtigung des Willens der Patienten geachtet. Das Tagesthema am Mittwoch, den 27. Oktober 2021 lautet „Leihmutterschaft – wie unethisch ist sie? Wir freuen uns auf einen inten siven Austausch mit Ihnen durch spannende Fragestellungen. Ihre AG Medizinethik Bezirksärztekammer Nordwürttemberg Termin: Mittwoch, 27. Oktober 2021 ggf. als Präsenzveranstaltung 18.00–21.45 Uhr Zielgruppe: Ärzte aller Fachrichtungen, Angehörige von Gesundheitsfachberufen, Seelsorger Anmeldung: www.aerztekammer-bw.de/ portal e Login e Fortbildungsanmeldung/-angebot Ansprechpartner: Fachbereich Fortbildung, Jahnstr. 5, 70597 Stuttgart, Telefon (07 11) 7 69 81-211, Fax (07 11) 7 69 81-500, E-Mail: fortbildung@baek-nw.de
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Teilnehmerbeitrag: 20,– Euro Veranstaltungsort: online oder ggf. in Präsenz in der Bezirksärzte kammer in Stuttgart Fortbildungspunkte: 5 Punkte Änderungen bleiben vorbehalten.
Deeskalation und Selbstverteidigung im Berufsalltag Die Hemmschwelle zur An wendung von Gewalt scheint immer weiter zu sinken. Dies kann in Verbindung mit einem scheinbar immer höheren Anspruch an eine sofortige und umfassende Versorgung in medizinischen Einrichtungen zu Konfliktsituationen zwischen Personal und Patienten führen. In diesen Konfliktsituationen ist ruhiges und kontrolliertes Handeln erforderlich. Aber wie können Sie und Ihr Personal angemessen reagieren? In unserer Veranstaltung „Deeskalation und Selbstverteidigung im Berufsalltag“ lernen Sie Möglichkeiten kennen, wie Sie und Ihr Personal auf solche Situationen deeskalierend einwirken können. Neben theoretischen Inhalten lernen Sie anhand von praktischen Übungen einfache Selbstverteidigungstechniken kennen und wie sie als letzte Alternative anzuwenden sind. Abschließend wird das Thema „Notwehr und deren Grenzen aus juristischer Sicht“ erläutert und bewertet. Aufgrund der praktischen Übungen empfehlen wir das Tragen bequemer/sportlicher Kleidung. Termin: Freitag, 17. September 2021 18.00–22.00 Uhr Zielgruppe: Ärzte aller Fachrichtungen, Angehörige von Gesundheitsfachberufen, Mitarbeiter medizinischer Einrichtungen mit Patientenkontakt Anmeldung: www.aerztekammer-bw.de/ portal e Login e Fortbildungsanmeldung/-angebot
Ansprechpartner: Fachbereich Fortbildung, Jahnstr. 5, 70597 Stuttgart, Telefon (07 11) 7 69 81-211, Fax (07 11) 7 69 81-500, E-Mail: fortbildung@baek-nw.de Teilnehmerbeitrag: 65,– Euro Veranstaltungsort: Bezirksärztekammer Nordwürttemberg, Jahnstraße 5, 70597 Stuttgart Fortbildungspunkte: 5 Punkte Änderungen bleiben vorbehalten.
Grundlagen der Privatabrechnung (GOÄ) für Ärzte • Privatabrechnung – wie funktioniert sie? • Worauf muss ich achten? • Wie arbeite ich mit der GOÄ? • Welche Gebührensätze gibt es? Fragen, die sich vermutlich jede Ärztin und jeder Arzt stellt, der sich in einer eigenen Praxis niederlassen möchte. Dieses Seminar bietet Ihnen einen Einstieg oder eine Auffrischung der Grundlagen der Gebührenordnung für Ärzte. Gemeinsam werden wir alle Ihre offenen Fragen klären und uns einen Überblick über den rechtlichen Rahmen, die Anforderungen der Dokumentation, sowie den Unterschied zwischen EBM und GOÄ verschaffen. Das Seminar wird in Zusammenarbeit mit der PVS-Akademie veranstaltet. Inhalte: • Rechtliche Grundlagen und Bestimmungen der privatärztlichen Abrechnung • Aufbau der Gebührenordnung • Unterschiede zwischen EBM und GOÄ • Klärung und Anwendung wichtiger Begriffe • Arbeit mit der Gebühren ordnung • Fallbeispiele Lehrgangsmaterialien: • Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ) • Seminarskript Termin: Mittwoch, 29. September 2021 14.00–18.00 Uhr Zielgruppe: Interessierte Ärzte aller Fachrichtungen, insbesondere Berufseinsteiger und Wiedereinsteiger
Bekanntmachungen Anmeldung: Akademie der PVS Baden-Württemberg GmbH, Bruno-Jacoby-Weg 12, 70597 Stuttgart, Telefon (07 11) 63 39 00 92, Fax (07 11) 63 39 00 94, E-Mail: info@pvs-akademie.de; www.pvs-akademie.de Ansprechpartner: Fachbereich Fortbildung, Jahnstr. 5, 70597 Stuttgart, Telefon (07 11) 7 69 81-211, Fax (07 11) 7 69 81-500, E-Mail: fortbildung@baek-nw.de Teilnehmerbeitrag: 99,– Euro inkl. Seminarunterlagen Veranstaltungsort: online oder Bezirksärztekammer Nordwürttemberg, Jahnstraße 5, 70597 Stuttgart Fortbildungspunkte: 5 Punkte Änderungen bleiben vorbehalten.
Anmeldung: www.aerztekammer-bw.de/ portal e Login e Fortbildungsanmeldung/-angebot Ansprechpartner: Fachbereich Fortbildung, Jahnstr. 5, 70597 Stuttgart, Telefon (07 11) 7 69 81-211, Fax (07 11) 7 69 81-500, E-Mail: fortbildung@baek-nw.de Teilnehmerbeitrag: 98,– Euro Veranstaltungsort: Hybrid-Veranstaltung Teilnahme online oder in Präsenz in der Bezirksärztekammer Nordwürttemberg möglich Fortbildungspunkte: 8 Punkte Änderungen bleiben vorbehalten.
30. Psychosomatischer Tag
Erweitern Sie Ihre Kenntnisse für unbewusste, seelische Vorgänge und finden Sie dadurch effizienter Zugang zur inneren Situation des Patienten und zur Dynamik des psychotherapeutischen Dialogs. Eignen Sie sich gleichzeitig die von den Richtlinien der Landesärztekammer Baden-Württemberg vorgegebenen theoretischen und praktischen Bausteine für die Weiterbildung zum Facharzt für: • Psychiatrie und Psychotherapie • Kinder- und Jugendpsychiatrie und -psychotherapie • Psychosomatische Medizin und Psychotherapie sowie für die Zusatzbezeichnung Psychotherapie an. Hierfür wird 2021 der Kurs II von drei Blockkursen angeboten. Diese spannenden Themen bereiche erwarten Sie u. a.: • Behandlung psychosomatischer Patienten • Psychosenbehandlung • Operationalisierte Psycho dynamische Diagnostik (OPD) • Akutbehandlung und Krisenintervention • Gruppentherapie • Essstörungen • Spezifika der ambulanten Behandlung und der Behandlung von Kindern und Jugendlichen Durchführung mit Fallsupervision, Technik sowie praxisorientierten Seminaren.
Sie können keine körperliche Ursache der Beschwerden Ihres Patienten feststellen? Sie vermuten, dass hinter den somatischen Beschwerden ein psychisches Leiden steckt? Für eine umfassende Behandlung Ihrer Patienten ist eine kontinuierliche Auffrischung und Erweiterung Ihrer Kenntnisse im Fachgebiet der Psychosomatik essentiell. Bereits während der Weiterbildung kristallisiert sich die Bedeutung fundierter psychosomatischer Kenntnisse heraus. Um diese weiter zu vertiefen, laden wir Sie zum 30. Psycho somatischen Tag ein. Neben dem Curriculum Psychosomatische Grundversorgung bietet der Psychosomatische Tag ihnen seit 30 Jahren topaktuelle und spannende Themen mit hervorragenden Referenten, damit Sie Ihre Fachkenntnisse über das Wechselspiel zwischen Körper und Psyche erweitern können. Die Teilnahme am Psycho somatischen Tag kann auf die curriculare Fortbildung Psychosomatische Grundversorgung angerechnet werden. Termin: Samstag, 9. Oktober 2021 9.00–16.15 Uhr Zielgruppe: Ärzte aller Fachrichtungen
Baustein Psychotherapie (tiefenpsychologisch fundiert) – Kurs II
Zielgruppe: Ärzte in Weiterbildung zum Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, Kinder- und Jugendpsychiatrie und -psychotherapie, Psychosomatische Medizin und Psychotherapie sowie in Zusatzweiterbildung Psychotherapie Termin: 10.–15. Oktober 2021 So–Fr, ganztags Anmeldung: www.aerztekammer-bw.de/ portal e Login e Fortbildungsanmeldung/-angebot Ansprechpartner: Fachbereich Fortbildung, Bezirks ärztekammer Nordwürttemberg, Jahnstr. 5, 70597 Stuttgart, Telefon (07 11) 7 69 81-211, Fax (07 11) 7 69 81-500, E-Mail: fortbildung@baek-nw.de Veranstaltungsort: Kloster Heiligkreuztal, Am Münster 7, 88499 Heiligkreuztal Teilnehmerbeitrag: 690,– Euro inkl. Seminarunterlagen, zzgl. Verpflegung und Übernachtung (falls gewünscht) Fortbildungspunkte: 55 Punkte Änderungen bleiben vorbehalten.
Beratung zur Patientenverfügung und gesundheitliche Vorausplanung – eine Aufgabe für Hausärzte Die Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht ist eine wichtige Möglichkeit für Ihre Patienten, ihr Recht auf Selbstbestimmung wahrzunehmen und eigenständig zu entscheiden, welche medizinischen und lebenserhaltenden Maßnahmen ergriffen werden sollen, wenn sie im Ernstfall dazu nicht mehr in der Lage sind. Die ärztliche Beratung zur Patientenverfügung ist ein anspruchsvolles und sensibles Thema, bei dem Sie als Arzt ethische, recht liche und medizinische Gesichtspunkte berücksichtigen müssen. Im Rahmen dieses Seminars werden nachfolgende Fragestellungen zur Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht geklärt und diskutiert, um Ihnen praktische Hilfestellungen für Ihren Praxisalltag an die Hand zu geben:
Wie können Sie Patienten bestmöglich zum Thema Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht beraten? • Welche Bedeutung und welche Konsequenzen haben Vorsorge vollmachten und Patientenverfügungen in Ihrer praktischen ärztlichen Tätigkeit? • Wie sind die gesetzlichen Regelungen zur Patienten verfügung? Innerhalb der Veranstaltung wird der Inhalt der relevanten Gesetze besprochen und ein evaluiertes und seit Jahren erprobtes regionales Beratungsangebot der Esslinger Initiative e. V. vorgestellt. Die konkreten Inhalte des Programmes werden noch bekanntgegeben. Termin: Freitag, 15. Oktober 2021 13.30–17.00 Uhr Zielgruppe: Ärzte aller Fachrichtungen Anmeldung: www.aerztekammer-bw.de/ portal e Login e Fortbildungsanmeldung/-angebot Ansprechpartner: Fachbereich Fortbildung, Jahnstr. 5, 70597 Stuttgart, Telefon (07 11) 7 69 81-211, Fax (07 11) 7 69 81-500, E-Mail: fortbildung@baek-nw.de Teilnehmerbeitrag: 60,– Euro Veranstaltungsort: Bezirks ärztekammer Nordwürttemberg, Jahnstraße 5, 70597 Stuttgart Fortbildungspunkte: 5 Punkte Änderungen bleiben vorbehalten.
Offene Rechnungen in der Arztpraxis – wie gehe ich damit um? Ihre Patienten bezahlen ihre Rechnungen nicht und Sie wissen nicht welche Schritte Sie wann einleiten sollen? Kein Problem, wir erarbeiten mit Ihnen gemeinsam Lösungsansätze zum Umgang mit offenen Rechnungen. Mit unserer Unterstützung können Sie die Handhabung für Ihre Praxis optimieren, um in Zukunft sicher auf ähnliche Situationen reagieren zu können.
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Bekanntmachungen Inhalte des Workshops sind: • Professioneller Umgang mit Nichtzahlern • Sinnvolle Mahnläufe in Ihrer Arztpraxis • Erstellung eines gerichtlichen Mahnbescheides • Ratenzahlung • Abgabe der offenen Forde rungen an einen Dienstleister – sinnvoll oder nicht? • Verjährung Termin: Samstag, 23. Oktober 2021 10.00–16.15 Uhr Zielgruppe: Ärzte aller Fachrichtungen, Medizinische Fachangestellte, Abrechnungspersonal Anmeldung: www.aerztekammer-bw.de/ portal e Login e Fortbildungsanmeldung/-angebot Ansprechpartner: Fachbereich Fortbildung, Jahnstr. 5, 70597 Stuttgart, Telefon (07 11) 7 69 81-211, Fax (07 11) 7 69 81-500, E-Mail: fortbildung@baek-nw.de Teilnehmerbeitrag: 70,– Euro inkl. Verpflegung und Seminar unterlagen Veranstaltungsort: Bezirks ärztekammer Nordwürttemberg, Jahnstraße 5, 70597 Stuttgart Fortbildungspunkte: 7 Punkte Änderungen bleiben vorbehalten.
Akutfälle aller Fachgebiete Sie sind seit vielen Jahren ärztlich tätig, in der eigenen Praxis oder als Vertreter, im Notfalldienst oder auch in der Klinik? Sie möchten sich auf dem L aufenden halten und interessieren sich für Neuerungen in der Medizin auch fachgebietsüber greifend? Sie sind vielleicht schon im Ruhestand? Dann ist die Fortbildung Akut fälle aller Fachgebiete ideal, um Ihr Know-how zu erweitern und auf den neuesten Stand zu bringen, denn: Sobald Sie im Notfalldienst tätig sind, werden Sie mit Patientenbeschwerden aus nahezu allen Bereichen der Medizin konfrontiert. Entsprechend erhalten Sie einen kompakten Überblick vom Auge bis
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zum Zeh, von der Haut bis zum Darm. Wir vermitteln Ihnen die wichtigsten Informationen zu Krankheits-/Notfallbildern folgender Bereiche: • Kardiologie (u. a. akutes Koronarsyndrom, Hypertonie) • Pädiatrie (u. a. Infekte, Durchfall, Erbrechen) • Neurologie (u. a. Schlaganfall, Schwindel, Migräne) • HNO (u. a. Nasenbluten, Entzündungen) • Abdomen (u. a. Gastroenteritis, Bauchschmerzen) • Chirurgische Notfälle (u. a. Traumata, Wunden) • Gynäkologie (u. a. Blutungen) Anhand von detaillierten Fall beispielen und Vorträgen werden Ihnen die aktuellen Diagnostikund Therapieempfehlungen zu relevanten Krankheitsbildern nahegebracht. In praktischen Übungen können Sie Ihre Fähigkeiten und Ihr Wissen auffrischen. Selbstverständlich wird auf lebens bedrohliche Situationen bis hin zur Reanimationspflicht eingegangen. Sie haben schon länger keinen Blasenkatheter mehr gelegt oder eine Reanimation mit Hilfsmitteln durchgeführt? Beides können Sie hier am Phantom üben. Darüber hinaus werden wichtige organisatorische Fragen des Notfalldienstes in Baden-Württemberg geklärt. Termin: 12.–14. November 2021 Freitagnachmittag bis Sonntagmittag Zielgruppe: Ärzte aller Fachrichtungen, Ärzte in Weiterbildung Anmeldung: www.aerztekammer-bw.de/ portal e Login e Fortbildungsanmeldung/-angebot Ansprechpartner: Fachbereich Fortbildung, Jahnstr. 5, 70597 Stuttgart, Telefon (07 11) 7 69 81-211, Fax (07 11) 7 69 81-500, E-Mail: fortbildung@baek-nw.de Teilnehmerbeitrag: 250,– Euro Veranstaltungsort: Bezirks ärztekammer Nordwürttemberg, Jahnstraße 5, 70597 Stuttgart Fortbildungspunkte: 28 Punkte Änderungen bleiben vorbehalten.
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Bezirksärztekammer Nordbaden Geschäftsstelle: Zimmerstraße 4 76137 Karlsruhe Telefon (07 21) 1 60 24-0 Fax (07 21) 1 60 24-2 22
Fortbildungen der Bezirksärztekammer Nordbaden Im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie behalten wir uns weiterhin vor, Fortbildungen ggf. kurzfristig abzusagen bzw. unsere Veranstaltungen als Web-Seminare durchzuführen. Bitte informieren Sie sich zum aktuellen Stand auf der Homepage bzw. telefonisch oder per Mail, ob und in welcher Form die Fortbildung statt findet. Zu Präsenzveranstaltungen nicht zugelassen werden können Personen, die ungeschützten Kontakt zu mit vom Coronavirus infizierten Personen hatten, die sich innerhalb der letzten 14 Tage in einem ausländischen Corona-Risikogebiet aufgehalten haben oder die selbst Symptome von Covid-19 vorweisen. Bitte melden Sie sich zu unseren Fortbildungsveranstaltungen über unser Seminarverwaltungsprogramm (SVmed) im Portal der Landesärztekammer an: Bei einer Neuregistrierung im Portal (inkl. SVmed): www.aerztekammer-bw.de/ 10aerzte/00portal/ selbstregistrierung/ Bei bestehendem Konto in SVmed oder im Portal: https://elp25.com/svmed/bw/ Bei Rückfragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung. Bezirksärztekammer Nordbaden, Akademie für Ärztliche Fortbildung, Zimmerstr. 4, 76137 Karlsruhe, Telefon (07 21) 1 60 24-131/-132, Fax (07 21) 1 60 24-333, E-Mail: fortbildungsakademie@ baek-nb.de
Workshop „Wertschätzende Kommunikation“ für medizinische Fachangestellte In Zeiten überfüllter Praxen und eines teils erhöhten Erwartungsdrucks spielt der Erstkontakt mit Patientinnen und Patienten eine entscheidende Rolle für das weitere Verhältnis zwischen Arzt(praxis) und Patienten. Hier wirkt sich die kommunikative Kompetenz von Medizinischen Fachangestellten außerordentlich positiv aus. Durch eine gelingende Kommunikation kann aber nicht nur der Kontakt mit Patienten bzw. deren Angehörigen positiver gestaltet, sondern auch die Kooperationsfähigkeit im Team gestärkt werden. In unserem Workshop lernen die Teilnehmenden die „Wertschätzende Kommunikation“ als eine Methode, mit anderen einfühlend und zugleich geradlinig zu kommunizieren. Die Teilnehmenden erleben, wie sie berufliche Beziehungen so gestalten können, dass sie von Wertschätzung und Vertrauen geprägt sind. Auf der Grundlage eigener Beispiele aus ihrem beruflichen Alltag trainieren sie unter Anleitung einer qualifizierten und erfahrenen Trainerin ganz praxisnah (interaktiv, Rollenspiele, Fallbearbeitung) ein professionelles Kommunikationsverhalten. So lernen sie, ihre Fähigkeit zur Empathie zu erweitern und auch in schwierigen, emo tionsgeladenen Situationen eine wertschätzende Haltung einzunehmen. Der Nutzen für die Teilnehmenden sowie letztlich für die Praxis zeigt sich in mehr Kooperation, größerer persönlicher Stabilität, effizienterer Zielerreichung und empathischerem Kontakt zu Patienten und deren Angehörigen. Termin: Donnerstag, 23. September 2021 14.00–17.15 Uhr und Freitag, 24. September 2021 8.30–16.00 Uhr Referentin: Birgit Brand-Hörsting, Trainerin Wertschätzende Kommunikation (nach Dr. M. Rosenberg)
Bekanntmachungen Veranstaltungsort: Bezirksärztekammer Nordbaden, Zimmerstr. 4, 76137 Karlsruhe Zielgruppe: Medizinische Fachangestellte Gebühr: 130,– Euro inkl. Seminarunterlagen und Verpflegung Teilnahmebedingungen: Unsere ausführlichen Teilnahmebedingungen entnehmen Sie bitte der Homepage. Anmeldung: Online über das Portal der Landesärztekammer Baden-Württemberg www.aerztekammer-bw.de e Login e Fortbildungsanmeldung/ -angebot Die Teilnehmerzahl ist auf 14 Personen begrenzt!
Vorankündigung: Psychosomatik-Web-Seminar mit Dr. med. Dipl. rer. pol. Gunther Schmidt Weitere Informationen in Kürze. Termin: Mittwoch, 29. September 2021 18.00–ca. 19.30 Uhr Referent: Dr. med. Dipl. rer. pol. Gunther Schmidt, Facharzt für psychosomatische Medizin und Psychotherapie, Ärztlicher Direktor der sysTelios Privatklinik Siedelsbrunn für Psychotherapie und psychosomatische Gesundheitsentwicklung, Leiter des Milton-Erickson-Instituts Heidelberg. Wissenschaftliche Leitung: Dr. med. Elisabeth Daikeler, Fachärztin für Psychotherapeutische Medizin, Psychiatrie und Psychotherapie Dr. med. Thomas Lohmann, niedergelassener Facharzt für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie, Psychiatrie und Neurologie, Suchtmedizin; ehem. Chefarzt der Klinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie am Klinikum Nordschwarzwald Veranstaltungsart: Web-Seminar – rechtzeitig vor Veranstaltung erhalten Sie einen Link. Zielgruppe: Ärztinnen und Ärzte aller Fachrichtungen
Gebühr: 15,– Euro Fortbildungspunkte: 2 Anmeldung in Kürze: Online über das Portal der Landesärztekammer Baden-Württemberg www.aerztekammer-bw.de/portal e Login e Fortbildungsanmeldung/-angebot
Train the Trainer Kurse – für Weiterbilder Angesichts der neuen Weiter bildungsordnung einerseits und einer zu geringen Anzahl an Ärztinnen und Ärzten in Weiterbildung andererseits wird es zunehmend wichtig, die Weiterbildung im ambulanten und stationären Sektor strukturiert und effizient zu gestalten und nach modernen Qualitätskriterien zu optimieren. Unser modular aufgebauter Kurs unterstützt Sie als Weiterbilder bei der täglichen Arbeit mit den ÄiW. Vermittelt werden wichtige Neuerungen der WBO samt eLogbuch sowie grundlegende Rahmenbedingungen organisatorischer und rechtlicher Natur. Workshops zu Curriculums erstellung, Feedbackgesprächen, didaktischen Methoden und Kommunikationstechniken sollen zusätzlich wichtige Hilfestellung leisten. Angesprochen sind alle Fach ärztinnen und Fachärzte, die als Weiterbilder Ärztinnen und Ärzte in Weiterbildung beschäftigen oder dies künftig tun wollen. Falls Sie ÄiW zum Facharzt für Allgemeinmedizin anleiten, auch im Rahmen einer Rotation, und Interesse an der Teilnahme an der KWBW-Verbundweiterbildung plus haben, können Sie ein ergänzendes KWBW-Modul von online besuchen. Es legt den Schwerpunkt auf die Vernetzung und den Austausch der Teil nehmerinnen und Teilnehmer. Bitte sprechen Sie uns bei Interesse an. Die beiden Termine sind unabhängig voneinander buchbar; da sie sich aber inhaltlich ergänzen, empfehlen wir den Besuch beider Module.
Termine: Modul 1: 2. Oktober 2021 Modul 2: 4. Dezember 2021 jeweils Samstag, 9.00–17.30 Uhr Referenten u. a.: Jan Griewatz, Stellvertretender Leiter des Kompetenzzentrums Medizindidaktik Baden-Württemberg, Tübingen Dipl.-Verwaltungswirt (FH) Otto Schmidt, Leiter des Sachgebietes ärztliche Weiterbildung der Bezirksärztekammer Nordbaden Jan-Ulrich Schuster, Niederlassungs- und Kooperationsberater, Kassenärztliche Vereinigung Baden-Württemberg Dr. med. Folkert Fehr, nieder gelassener Facharzt für Kinderund Jugendmedizin, Mitglied des Arbeitsausschusses des Weiter bildungsausschusses der Bezirks ärztekammer Nordbaden Prof. Dr. med. Marcus Siebolds, Facharzt für Innere Medizin, Dekan des Fachbereichs Gesundheitswesen der Katholischen Hochschule Nordrhein-Westfalen, Abteilung Köln Wissenschaftliche Leitung: Dr./Univ. Pisa Susanna Colopi- Glage, niedergelassene Fachärztin für Allgemeinmedizin, Vizepräsidentin der Bezirksärztekammer Nordbaden Veranstaltungsort: Bezirksärztekammer Nordbaden, Zimmerstr. 4, 76137 Karlsruhe Zielgruppe: Fachärztinnen und Fachärzte, die als Weiterbilder Ärztinnen und Ärzte in Weiter bildung beschäftigen oder dies künftig tun wollen. Gebühr: 95,– Euro pro Modul, inkl. Seminarunterlagen und Verpflegung Anmeldung: Online über das Portal der Landesärztekammer Baden-Württemberg www.aerztekammer-bw.de/ portal e Login e Fortbildungsanmeldung/-angebot
Schmerzpatienten: Vom Warnzeichen bis zur therapeutischen Begegnung Beim akuten Schmerz gilt es, schnellstmöglich wichtige Warnsignale richtig zu interpretieren, um gegebenenfalls lebens bedrohliche Zustände zu erfassen und die richtigen weiteren Schritte einzuleiten. Somit ist das Thema Schmerz in Praxis und Klinik allgegenwärtig. Sind Warnsignale ausgeschlossen, soll der Chronifizierung von Schmerzen gemeinsamen mit den Patienten vorgebeugt werden. Mindestens 10 Prozent aller Deutschen leiden an chronischen Schmerzen und erfahren dadurch vielfältige Einschränkungen im privaten und beruflichen Leben. Im ersten Teil dieser Fortbildung werden organspezifisch die wichtigsten typischen und atypischen somatischen Schmerzursachen vorgestellt – mit besonderem Fokus auf mögliche Fallstricke von der Anamnese bis zur Medikation. Im zweiten Teil liegt der Schwerpunkt auf den psychosozialen Aspekten der Schmerzpatienten und der Grundlagen der Beziehungsgestaltung. Schon die Erstbegegnung kann bedeutsam sein. Hierzu werden im letzten Teil praktische Übungen in Kleingruppen durchgeführt und anschließend reflektiert. Termin: Samstag, 16. Oktober 2021 9.00–15.00 Uhr Referenten: Dr. med. Joachim Aspacher Dr. med. Elisabeth Daikeler Prof. Dr. med. Bernd-Dieter Gonska Dr. med. Jürgen Kußmann Andreas Niestroj Prof. Dr. med. Marcus Schiltenwolf Dr. med. Kerstin Tykocinski Wissenschaftliche Leitung: Prof. Dr. med. Marcus Schiltenwolf Veranstaltungsort: Bezirksärztekammer Nordbaden, Zimmerstr. 4, 76137 Karlsruhe Zielgruppe: Ärztinnen und Ärzte aller Fachrichtungen Gebühr: 60,– Euro inkl. Seminar unterlagen und Verpflegung Fortbildungspunkte: 8 Punkte
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Bekanntmachungen Anmeldung: Online über das Portal der Landesärztekammer Baden-Württemberg www.aerztekammer-bw.de/ portal e Login e Fortbildungsanmeldung/-angebot Die Teilnehmerzahl ist begrenzt!
Fortbildungsreihe „Klinische Sonographie“ Endlich wieder vor Ort möglich: Unsere bewährte Sonographiereihe. Die Ultraschalluntersuchung ist eine relativ preiswerte, nebenwirkungsarme und aussagefähige diagnostische Methode. Sie ist aber in besonderem Maße von der Kompetenz des Sonographeurs abhängig. In unserer Reihe können Sie Ihre sonographischen Grundkenntnisse vertiefen. Nach einer kurzen Einführung werden klinische Casuistiken vorgestellt mit Demonstration sonographischer Befunde im klinischen Kontext (Anamnese, Labor, radiologische Schnittbildgebung etc). Indikationszeitpunkte, diagnos tische Aussagekraft, technische Möglichkeiten, Grenzen und Akzeptanz der Ultraschalldiagnostik sollen kritisch gewürdigt werden. Im Anschluss können Sie eigene sonographische Problemfälle diskutieren, Ihre praktischen Kenntnisse erweitern und in gegenseitiger Untersuchung mit Ultraschallgeräten unter Anleitung üben. 1. Termin: Mittwoch, 20. Oktober 2021 16.00 – ca. 20.00 Uhr „Appendicitis, Ileocoecitis und Divertikulitis“ 2. Termin: Mittwoch, 17. November 2021 16.00 – ca. 20.00 Uhr „Beiträge der Sonographie zur Hypertoniediagnostik“ Wissenschaftliche Leitung: Dr. med. Karl-Heinz Seitz, Oberarzt Medizinische Klinik I, Städtisches Klinikum Karlsruhe Veranstaltungsort: Bezirksärztekammer Nordbaden, Zimmerstr. 4, 76137 Karlsruhe
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Zielgruppe: In klinischer Ausbildung befindliche Kollegen, die bestimmte Themen im Rahmen der Spezialisierung evtl. nur eingeschränkt vertiefen können und niedergelassene Kollegen, die ihre Kenntnisse auffrischen wollen. Gebühr: 55,– Euro für Weiter bildungsassistenten/65,– Euro für Fachärzte inkl. Seminarunterlagen und Verpflegung Fortbildungspunkte: 8 Punkte, mit Lernerfolgskontrolle Anmeldung: Online über das Portal der Landesärztekammer Baden-Württemberg www.aerztekammer-bw.de/ portal e Login e Fortbildungsanmeldung/-angebot Die Teilnehmerzahl ist begrenzt!
Fortbildung des Ausschusses Ärztinnen: Workshop „Erfolgreicher kommunizieren“ Ob Einzelgespräche, Meetings oder konkrete Arbeitssituationen in hierarchisch unterschiedlichen Konstellationen: Für den Erfolg oder Misserfolg im Gespräch mit anderen Ärztinnen und Ärzten ist die Art der Kommunikation und des Auftretens manchmal entscheidender als die Sachkompetenz: Die notwendige Überzeugungskraft, Souveränität und Glaubwürdigkeit hängen in hohem Maße von sprachlichem Ausdrucksvermögen, Körpersprache, Stimme, psychologischem Geschick, Rollenverständnis und innerer Haltung ab. Insgesamt stellt die Kommunikationsfähigkeit einen wesentlichen Aspekt persönlicher Sozialkompetenz dar, die gerade im beruf lichen Alltag immer unverzichtbarer wird. In diesem Workshop in deutscher Sprache wird bei maximal 7 Teilnehmenden sehr individuell auf die persönlichen sprecherischen und sprachlichen Voraussetzungen eingegangen. Unter Wahrung ihrer Sprecherpersönlichkeit und unterstützt durch Videoanalysen und Simulationen, werden anhand konkreter beruflicher Situationen und von Beispielen Ihre Stärken hervorgehoben und eventuelle Schwächen abgemildert.
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Termine: Freitag, 22. Oktober 2021 14.00–18.30 Uhr und Samstag, 23. Oktober 2021 9.00–13.30 Uhr Referentin: Wilma Küspert, Sprechwissenschaftliche Beratung, Training, Coaching Wissenschaftliche Leitung: Dr. med. Nicola Buhlinger-Göpfarth, Fachärztin für Allgemeinmedizin, Pforzheim Vorsitzende Ausschuss Ärztinnen der Bezirksärztekammer Nordbaden Veranstaltungsort: Bezirksärztekammer Nordbaden, Zimmerstr. 4, 76137 Karlsruhe Zielgruppe: Ärztinnen und Ärzte aller Fachrichtungen Gebühr: 295,– Euro inkl. Seminar unterlagen und Verpflegung Fortbildungspunkte: 14 Punkte Anmeldung: Online über das Portal der Landesärztekammer Baden-Württemberg www.aerztekammer-bw.de/ portal e Login e Fortbildungsanmeldung/-angebot Nur noch Wartelistenplätze verfügbar!
Vorankündigung: Als Web-Seminar: SARS-CoV-2: Infektion – Verlauf – Folgen Seit Frühjahr 2020 dominiert die Corona-Pandemie das Leben des medizinischen Personals wie auch der gesamten Gesellschaft. Waren anfangs Krankheitsverlauf und Risikogruppen, Behandlungsmöglichkeiten und auch Folgen einer Erkrankung noch recht unklar, so haben wir inzwischen deutlich dazugelernt. Mit unserem Online-Symposium wollen wir den aktuellen medizinischen Stand zu SARS-CoV-2 darlegen. Dazu werden die Erfahrungen und Erkenntnisse aus den verschiedenen medizinischen Fachgebieten, aber auch in psychisch-seelsorgerischer Hinsicht erörtert: Wie läuft die Akuterkrankung aus Sicht beteiligter Fachrichtungen wie Virologie, Pneumologie, Kardiologie ab? In welchen Formen äußert sich das sogenannte Post-Covid bzw. Long-Covid-Syndrom? Und welche Perspektiven ergeben sich für die Zukunft bzgl. somatischer und psychischer
Akut- wie Langzeitbehandlung? Hochkarätige Referentinnen und Referenten werden Ihnen den aktuellen Forschungsstand von Ihrem jeweiligen fachlichen Standpunkt aus vortragen. Ziel der Veranstaltung ist es, die bisherigen Erkenntnisse zu subsumieren und eine interdisziplinäre Herangehensweise zu fördern. Termin: Samstag, 23. Oktober 2021 9.00–ca. 13.00 Uhr Referenten u. a.: Prof. Dr. med. Claudius Jacobshagen, Direktor der Klinik für Kardiologie, Intensiv medizin und Angiologie, ViDia Christliche Kliniken Karlsruhe Prof. Dr. med. Constanze Wendt, Fachärztin für Hygiene und Umweltmedizin, Fachärztin für Mikrobiologie und Infektions epidemiologie, MVZ Dr. Limbach und Kollegen GbR, Heidelberg Dr. Hans-Arved Willberg, Sozialund Verhaltenswissenschaftler, Philosoph und Theologe, Beratungspraxis Life Consult, Institut für Seelsorgeausbildung (ISA), Ettlingen Wissenschaftliche Leitung: Dr. med. Jürgen Kußmann, Ärzt licher Leiter Ambulantes Zentrum für Rehabilitation und Prävention Am Entenfang, Karlsruhe, Facharzt für Chirurgie, Orthopädie und Unfallchirurgie; Notfallmedizin, Sozialmedizin Veranstaltungsort: Online – einen Zugangslink erhalten Sie rechtzeitig vor Veranstaltungs beginn. Zielgruppe: Ärztinnen und Ärzte aller Fachrichtungen Anmeldung in Kürze: Online über das Portal der Landesärztekammer Baden-Württemberg www.aerztekammer-bw.de/ portal e Login e Fortbildungsanmeldung/-angebot Die Teilnehmerzahl ist technisch bedingt leider b egrenzt!
Bekanntmachungen Als Web-Seminar: Medizinische Notfälle an Bord von Flugzeugen Die Zahl der Flugreisenden steigt von Jahr zu Jahr und damit auch das Risiko von medizinischen Notfällen bei älteren Menschen, Menschen mit Vorerkrankungen oder auch bei Gesunden. Tritt ein medizinischer Zwischenfall an Bord eines Flugzeuges auf, wird in der Regel nach einem anwesenden Arzt gefragt. Nach deutschem Recht ist ein Arzt verpflichtet, medizinische Hilfe zu leisten. Doch was bedeutet dies in einem Flugzeug? Zahl reiche Fragen kommen auf: Wie sieht das medizinische Equipment an Bord aus? Ist eine außerplanmäßige Zwischen landung nötig? Welches Haftungsrecht gilt an Bord? Damit Ärztinnen und Ärzte in dieser außergewöhnlichen Belastungssituation souverän agieren, adäquate Entscheidungen treffen und angemessene Behandlungsformen anwenden können, sollen ihnen Handlungsgrundsätze und Orientierungshilfen vermittelt werden. Zur Vertiefung Ihrer erworbenen Kenntnisse bieten wir am Dienstag, den 7. Dezember 2021 einen zweiten Teil der Fortbildung an, bei welchem Sie die theoretischen Grundlagen aus dem ersten Teil des Seminars praktisch auf Fallbeispiele anwenden können. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt! Termin: Mittwoch, 27. Oktober 2021 18.00–21.00 Uhr Referenten: Dr. med. Christopher Neuhaus, FA für Anästhesiologie, Notfallmedizin, Universitätsklinikum Heidelberg, Mitglied im Vorstand der Deutschen Gesellschaft für Luft- und Raumfahrtmedizin e. V. Julius Springer, Senior First Officer A380, CRM-Trainer, Deutsche Lufthansa AG Wissenschaftliche Leitung: Dr. med. Christopher Neuhaus Veranstaltungsart: Web-Seminar – rechtzeitig vor Veranstaltung erhalten Sie einen Link.
Zielgruppe: Ärztinnen und Ärzte aller Fachrichtungen Gebühr: 25,– Euro Fortbildungspunkte: 4 Anmeldung: Online über das Portal der Landesärztekammer Baden-Württemberg www.aerztekammer-bw.de/ portal e Login e Fortbildungsanmeldung/-angebot Die Teilnehmerzahl ist technisch bedingt leider begrenzt!
EKG in der hausärztlichen Versorgung Die manuelle Auswertung des Elektrokardiogramms ist trotz Computerprogrammen noch immer unentbehrlich. Wünschen auch Sie sich mehr Sicherheit bei der Interpretation von EKG-Kurven? In unserem Seminar werden zunächst die Grundlagen der EKG- Befundung aufgefrischt und im Hinblick auf Klinik und hausärzt liche Versorgung aktualisiert. Die Referenten erläutern mögliche Störfaktoren bei der EKG-Ableitung und zeigen spezifische Veränderungen bei den häufigen Herz erkrankungen und bei Notfällen auf. Thematisch in Module gegliedert erlernen Sie interaktiv die Grundlagen der EKG-Diag nostik, was Struktur- und Rhythmusanomalien anbelangt. Die Teilnehmer werden selbst EKGs auswerten und können diese anschließend im Plenum diskutieren. Lernziel des Seminars ist, sich durch praktische Übungen anhand von Fallbeispielen mehr Sicherheit und Routine in der EKG-Auswertung anzueignen. Die praktische Anwendbarkeit für die hausärztliche Versorgung steht im Mittelpunkt dieser Fortbildung. Grundlagen aus dem Studium werden vorausgesetzt. Termin: Samstag, 20. November 2021 9.00–ca. 16.00 Uhr
Referenten und wissenschaft liche Leitung: Giw Nayebagha, Oberarzt Medizinische Klinik Abt. III, Kardiologie/ Angiologie/ Intensivmedizin, ViDia Christliche Kliniken Karlsruhe, Standort St. Vincentius-Kliniken Dr. med. Gerd Ringwald, niedergelassener FA für Innere Medizin, SP Kardiologie, Kardiologie im Friedrichspalais, Zentrum für Herz- Kreislauf-Erkrankungen Bruchsal Veranstaltungsort: Bezirksärztekammer Nordbaden, Zimmerstr. 4, 76137 Karlsruhe Zielgruppe: niedergelassene Fachärzte für Allgemeinmedizin und Innere Medizin Gebühr: 115,– Euro inkl. Seminarunterlagen und Verpflegung Fortbildungspunkte: 10 Punkte Anmeldung: Online über das Portal der Landesärztekammer Baden-Württemberg www.aerztekammer-bw.de e Login e Fortbildungsanmeldung/-angebot Die Teilnehmerzahl ist begrenzt!
Vorankündigung: Ärzteseminare Karlsruhe „Hausarzt Spezial – Fokus Infektiologie“ Am 26. und 27. November 2021 finden die Ärzte-Seminare Karlsruhe als zweitägige Intensivkurse für Hausärzte, Neurologen und Gynäkologen im Konferenz Center der Messe Karlsruhe statt. Der Fokus des Seminars „Hausarzt Spezial“ liegt in diesem Jahr auf dem Gebiet der Infektiologie. Es erwarten Sie praxisnahe Vorträge von hochkarätigen Refe renten und ausreichend Zeit für eine intensive Diskussion der Vorträge. Detaillierte Informationen zum Programm und zur Anmeldung finden Sie in Kürze unter www.aerzte-seminare-karlsruhe.de Termine: Freitag, 26. November 2021 13.45–19.00 Uhr und Samstag, 27. November 2021 9.00–17.45 Uhr
Wissenschaftliche Leitung: Prof. Dr. med. Michael Geißler, Marianne Difflipp-Eppele Veranstaltungsort: Messe Karlsruhe, Messeallee 1, 76287 Rheinstetten Zielgruppe: Hausärztinnen und Hausärzte Fortbildungspunkte: 16 Punkte beantragt
Fortbildung für Weiterbildungsassistenten „Fit für die Notfallambulanz und den ersten Dienst“ Wer kennt sie nicht, die Aufregung vor dem ersten Nachtdienst in der Klinik oder dem ersten Notdienst. Habe ich alles richtiggemacht? Wann muss ich den Oberarzt rufen? Kann der Patient ambulant behandelt werden oder muss er stationär eingewiesen/aufgenommen werden, gar auf die Intensivstation? Solche und ähnliche Fragen müssen oft einsam und zunehmend ohne ausreichende Vorbereitung beantwortet werden. Das Seminar möchte einen Beitrag zur besseren Ausbildung in diesem Bereich leisten. Die häufigsten Erkrankungen und Notfälle sollen an Hand von lehrreichen Fallbeispielen aus dem Ambulanz- und Stationsalltag dargestellt und interaktiv mit Ihnen das sinnvolle diagnostische und therapeutische Vorgehen besprochen werden. Es wird genug Zeit für Fragen und Diskussion bleiben. Bringen Sie auch Ihre eigenen Fälle – zumindest aus dem Gedächtnis – mit. Teilnehmende an den „Will kommensabenden für Neuappro bierte“ der Bezirksärztekammer Nordbaden erhalten rabattierten Zugang zur Fortbildung. Der nächste Termin ist der 15. September 2021. Einladungen hierzu erfolgen separat. Vorläufiges Programm: 8.15–8.30 Uhr Begrüßung und Einführung Dr. med. Joachim Aspacher und Arbeitskreis „Junge Kammer“ Bezirksärztekammer Nordbaden
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Bekanntmachungen 8.30–9.15 Uhr Häufige neurologische Erkrankungen in der internistischen Notfallambulanz – was muss man wissen? Teil I: Schwindel, Epilepsie, Delir Dr. med. Hans Molitor 9.15–10.00 Uhr Bauchschmerz, Durchfall, Erbrechen und gastrointesti naler Blutverlust. Wie gehe ich strukturiert vor? Dr. med. Joachim Aspacher 10.00–10.30 Uhr Kaffeepause 10.30–11.15 Uhr Häufige neurologische Erkrankungen in der internistischen Notfallambulanz – was muss man wissen? Teil II: Schlaganfall, Kopfschmerz, Meningitis, Enzephalitis, Querschnitts lähmung Dr. med. Wolf Esser 11.15–12.15 Uhr Der Patient mit Fieber – wann harmlos, wann gefährlich? Dr. med. Joachim Aspacher 12.15–13.00 Uhr Mittagspause 13.00 Uhr und 14.00 Uhr Die aufregende Herzrhythmus störung – ein kleines Seminar für den Notfall Giw Nayebagha 13.00 Uhr und 14.00 Uhr Die gezielte Ultraschalluntersuchung in der Notfall ambulanz (point of care) – mit praktischen Demonstra tionen Dr. med. Peter Matheiowetz, Dott. Aldo Marano 15.00–15.45 Uhr Leitsymptom Atemnot und Thoraxschmerzen – spannende Fallbeispiele aus dem Alltag Dott. Aldo Marano
Wissenschaftliche Leitung: Dr. med. Joachim Aspacher, Sektionsleiter Gastroenterologie/ Endokrinologie/Diabetologie, SRH Klinikum Karlsbad-Langensteinbach Veranstaltungsort: Bezirksärztekammer Nordbaden, Zimmerstr. 4, 76137 Karlsruhe Zielgruppe: Weiterbildungs assistentinnen und -assistenten Gebühr: 50,– Euro inkl. Seminar unterlagen und Verpflegung Fortbildungspunkte: 8 Punkte Anmeldung: Online über das Portal der Landesärztekammer Baden-Württemberg www.aerztekammer-bw.de/ portal e Login e Fortbildungsanmeldung/-angebot Die Teilnehmerzahl ist begrenzt!
Als Web-Seminar: Vorankündigung „Tag der Psychosomatik“ Psychosomatische Erkrankungen finden in allen Fachgebieten zunehmend an Bedeutung, die ganzheitliche Betrachtungsweise in der Medizin zeigt dabei auf, wie eng Körper und Psyche miteinander verflochten sind. Einerseits haben Patienten mit körperlichen Erkrankungen auch psychische Symptome, andererseits gibt es psychische und psycho somatische Erkrankungen, die mit körperlichen Symptomen einhergehen. Als Sonderform der Psychosomatischen Medizin beschäftigt sie sich zudem mit somatoformen Störungen. An unserem Tag der Psycho somatik erfahren Sie spannende Neuerungen der psychosoma tischen Medizin. Thematisiert werden zum Beispiel verschiedene psychosomatische Erkrankungen in der Dermatologie und Gastro enterologie. Termin: Samstag, 4. Dezember 2021 9.00–ca. 12.00 Uhr
Termin: Samstag, 27. November 2021 8.15–15.45 Uhr
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Referenten u. a.: Dr. med. Uwe Gieler, Facharzt für Dermatologie und Facharzt für Psychosomatik und Psychotherapie, Justus-Liebig-Universität Gießen Dr. med. Ute Martens, Oberärztin der Klinik für Allgemeine Innere Medizin und Psychosomatik, Heidelberg Wissenschaftliche Leitung: Dr. med. Elisabeth Daikeler, Fachärztin Psychotherapeutische Medizin, Psychiatrie und Psychotherapie Dr. med. Thomas Lohmann, niedergelassener Facharzt für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie, Psychiatrie und Neurologie, Suchtmedizin, ehem. Chefarzt der Klinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie am Klinikum Nordschwarzwald Veranstaltungsart: Web-Seminar – rechtzeitig vor Veranstaltung erhalten Sie einen Link. Zielgruppe: Ärztinnen und Ärzte aller Fachrichtungen Anmeldung in Kürze: Online über das Portal der Landesärztekammer Baden-Württemberg www.aerztekammer-bw.de e Login e Fortbildungsanmeldung/ -angebot
Als Web-Seminar: Medizinische Notfälle an Bord von Flugzeugen Teil 2: Case Reports In Teil 2 der Fortbildungsreihe „Notfälle an Bord von Flugzeugen“ werden die theoretischen Grundlagen aus dem ersten Teil des Seminars auf Fallbeispiele angewandt. Hierbei können Teilnehmer reale Notfälle diskutieren und Strategien für Vorgehensweisen, Entscheidungsfindung und Therapie im Ernstfall entwickeln. Zugangsvoraussetzung für diesen Kurs ist die Teilnahme am Kurs „Medizinische Notfälle an Bord von Flugzeugen“ in den letzten beiden Jahren (aktuell am 27. Oktober 2021 als Web-Seminar). Termin: Dienstag, 7. Dezember 2021 18.00–20.15 Uhr
Referenten: Dr. med. Christopher Neuhaus, FA für Anästhesiologie, Notfallmedizin, Universitätsklinikum Heidelberg, Mitglied im Vorstand der Deutschen Gesellschaft für Luft- und Raumfahrtmedizin e. V. Julius Springer, Senior First Officer A380, CRM-Trainer, Deutsche Lufthansa AG Wissenschaftliche Leitung: Dr. med. Christopher Neuhaus Veranstaltungsart: Web-Seminar – rechtzeitig vor Veranstaltung erhalten Sie einen Link. Zielgruppe: Ärztinnen und Ärzte aller Fachrichtungen Gebühr: 25,– Euro Fortbildungspunkte: 3 Anmeldung: Online über das Portal der Landesärztekammer Baden-Württemberg www.aerztekammer-bw.de/ portal e Login e Fortbildungsanmeldung/-angebot Die Teilnehmerzahl ist begrenzt!
Vorankündigung: Gemeinsames Symposium der Bezirksärztekammer Nordbaden mit der Bezirkszahnärztekammer Karlsruhe: Von der Wiege bis zur Bahre. Wissenswertes über Mundgesundheit für Ärzte und Zahnärzte Mit unserem gemeinsamen Symposium mit der Bezirkszahnärztekammer Karlsruhe wollen wir eine seit 2016 bestehende, anregende Tradition fortführen. Thematisch dreht sich das Symposium diesmal um die Deutsche Mundgesundheitsstudie (DMS). Sie ist die einzige bundesweit repräsentative Studie zur Mundgesundheit mit äußerst vielfäl tigen Themen: Entwicklung der Karieserfahrung (DMFT) bei Kindern, Entwicklung von kariesfreien Gebissen bei Kindern, Zahnverluste und Zahnersatz bei jüngeren Senioren, eigene Zähne und Zahnersatz bei jüngeren Senioren, Mundgesundheit von älteren Senioren mit Pflegebedarf, prognostizierter parodontaler Behandlungsbedarf durch demografischen Wandel, und auch der internationale Vergleich fehlt nicht (G7-Staaten).
Bekanntmachungen Unsere Fortbildung wird die Studie vorstellen und präventive Themen der Mundgesundheit in den verschiedenen Lebensaltern aus beiderlei Perspektive angehen. Ziel der Veranstaltung ist es, die effektive Zusammenarbeit bzgl. Mundgesundheit und die Prä vention zwischen Human- und Zahnmedizinern zu intensivieren. Das Thema war bereits für 2020 vorgesehen, musste aber pandemiebedingt leider verschoben werden. Termin: Samstag, 15. Januar 2022 9.00 – ca. 14.00 Uhr Wissenschaftliche Leitung und Moderation: Apl. Prof. Dr. med. Dr. med. dent. Christof Hofele, M. Sc., Präsident der Bezirksärztekammer Nordbaden Zielgruppe: Ärztinnen und Ärzte aller Fachrichtungen Anmeldung in Kürze: Online über das Portal der Landesärztekammer Baden-Württemberg www.aerztekammer-bw.de e Login e Fortbildungsanmeldung/ -angebot Die Teilnehmerzahl ist leider begrenzt!
Vorankündigung: Kompaktkurs Notfallmedizin (gem. Weiterbildungsordnung zur Erlangung der Zusatzweiterbildung „Notfallmedizin“) Die Akademie für Ärztliche Fortbildung der Bezirksärztekammer Nordbaden bietet den Kompaktkurs Notfallmedizin („80 Stunden kurs“) in Kooperation mit der DRK-Medizinakademie in Karls ruhe an. Die Inhalte des Kurses richten sich nach dem aktuellen Kursbuch „Allgemeine und spezielle Notfallbehandlung“ der Bundesärztekammer. Die Teilnahme am Weiterbildungs kurs steht allen approbierten Ärzten und Ärztinnen sowie Ärzten und Ärztinnen mit einer Berufs erlaubnis zur vorübergehenden Ausübung des Berufs nach § 10 der Bundesärzteordnung (BÄO) offen.
Die Voraussetzungen zum Erwerb der Zusatzweiterbildung „Notfallmedizin“ sind nicht bundeseinheitlich geregelt. Bitte informieren Sie sich bei der für Sie zuständigen Ärztekammer. Termin geplant: 18.–26. März 2022 (Fr–Sa) ganztägig Kursleitung: Dr. med. Heiko Baumann, DESA, MHBA, FA für Anästhesiologie, ZWB Notfallmedizin, Intensiv medizin und Palliativmedizin, FK Leitender Notarzt, ViDia Christ liche Kliniken Karlsruhe, Standort St. Vincentius-Kliniken Lutz Zöller, FA für Anästhesiologie, ZWB Notfallmedizin und Intensiv medizin, FK Leitender Notarzt, ViDia Christliche Kliniken Karlsruhe, Standort Diakonissenkrankenhaus Wissenschaftliche Leitung: Prof. Dr. med. Bernd-Dieter Gonska, FA für Innere Medizin, SP Kardiologie, ehem. Direktor der Klinik für Kardiologie, Intensivmedizin und Angiologie, ViDia Christliche Kliniken Karlsruhe, Standort St. Vincentius-Kliniken Veranstaltungsort: Bezirksärztekammer Nordbaden, Zimmerstr. 4, 76137 Karlsruhe, teils online Zielgruppe: approbierte Ärztinnen und Ärzte mit Berufserlaubnis, die die Zusatzweiterbildung Notfallmedizin erlangen möchten Gebühr: 1.190,– Euro inkl. Seminarunterlagen und Tagesverpflegung Fortbildungspunkte: 80 Punkte Weitere Informationen: www.drk-karlsruhe.de/notarztkurs Anmeldung in Kürze: Online über das Portal der Landesärztekammer Baden-Württemberg www.aerztekammer-bw.de/ portal e Login e Fortbildungsanmeldung/-angebot Die Teilnehmerzahl ist begrenzt!
Bezirksärztekammer Südbaden Geschäftsstelle: Sundgauallee 27 79114 Freiburg/Br. Telefon (07 61) 6 00 47-0 Fax (07 61) 89 28 68
Akademie für ärztliche Fort- und Weiterbildung Südbaden Im Zusammenhang mit der Corona- Pandemie behalten wir uns weiterhin vor, Fortbildungen ggf. kurzfristig abzusagen bzw. unsere Veranstaltungen als Web- Seminare durchzuführen. Bitte informieren Sie sich zum aktuellen Stand auf der Homepage bzw. telefonisch oder per Mail, ob und in welcher Form die Fortbildung stattfindet. Bitte melden Sie sich zu unseren Fortbildungsveranstaltungen über unser Seminarverwaltungsprogramm (SVmed) in dem Portal der Landesärztekammer an: www.aerztekammer-bw.de/ portal e Login e Fortbildungsanmeldung/ -angebot Alle Veranstaltungen sind von der Landesärztekammer BW anerkannt und auf das Fortbildungszertifikat anrechenbar.
Antibiotic Stewardship (ABS) – Blended Learning Leitung: Prof. Dr. med. Sebastian Schulz-Stübner, Deutsches Beratungszentrum für Hygiene (BZH GmbH), Freiburg Ein Ziel der Deutschen Antibiotika- Resistenzstrategie (DART) der Bundesregierung ist neben der Prävention nosokomialer Infek tionen die Bekämpfung der Antibiotikaresistenzen durch Antibiotic Stewardship (ABS). Mit ABS sind „Strategien zum ratio nalen Einsatz von Antiinfektiva“ gemeint, das heißt ein systema tisches, nachhaltiges Bemühen um Verbesserung und Sicher stellung einer rationalen Praxis zur Antiinfektivaverordnung. Der
nach dem Curriculum der Bundes ärztekammer gestaltete Kurs zum ABS-beauftragten Arzt stellt für die in klinischen Einrichtungen tätigen Ärzte ein Angebot dar, um ihre vorhandenen Kenntnisse und Erfahrungen in rationaler Antiinfektivastrategie systematisch weiter zu vertiefen und aufzu frischen. Nach erfolgreicher Ableistung des Kurses verfügen die Teil nehmer über folgende Kenntnisse/ Befähigungen zur Behandlung von Kindern/Erwachsenen: – Kenntnisse zu Antiinfektiva: Spektrum, Pharmakokinetik, Wechselwirkungen, unerwünschte Ereignisse und Wirkungen – Grundlagen der medizinischen Mikrobiologie, der Diagnostik und der antimikrobiellen Resistenztestung – Kenntnis und Implementierung einschlägiger Antibiotika- Therapieleitlinien – Beteiligung und Unterstützung von Kommunikationsstrukturen zu Antiinfektiva (u. a. Durchführung von Schulungen) – Kenntnisse und Befähigung zu Anwendungen beim Infektions management ABS-beauftragte Ärzte können in Analogie zum Hygienebeauftragten Arzt die Funktion eines abteilungsbezogenen Ansprechpartners wahrnehmen. Die Befähigung zum ABS-beauftragten Arzt kann bereits im Rahmen der Weiterbildungszeit erworben werden. Der Kurs wird als Blended Learning mit 20 E-Learning-Einheiten und daran anschließenden 2 Tagen live-online Seminar mit nochmals 20 Lerneinheiten durchgeführt. Die E-Learning-Einheiten müssen vor dem live-online Seminar absolviert werden und schließen jeweils einzeln mit einer Lernerfolgskontrolle ab. Eine zusätzliche Prüfung vor oder an den live-online Seminartagen erfolgt nicht. Termine: E-Learning: ab Dienstag, 11. Januar 2022 Live-online Seminar: 28. und 29. April 2022 E-Learning: ab Mittwoch, 1. Juni 2022
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Bekanntmachungen Präsenztage: 22. und 23. September 2022 E-Learning: ab Donnerstag, 1. September 2022 Live-online Seminar: 1. und 2. Dezember 2022 Zeit: Donnerstag, 9.00 s.t. – ca.18.45 Uhr Freitag, 8.00 s.t. – ca. 17.00 Uhr Ort: online Entgelt: siehe Webseite Fortbildungspunkte: 60
Termin: E-Learning (Selbstlernphase): ab Mittwoch, 1. September 2021 Live-online Seminar: 25. und 26. November 2021 Zeit: Donnerstag, 9.00 s.t. – ca. 18.45 Uhr Freitag, 8.00 s.t. – ca. 17.00 Uhr Ort: online Entgelt: 600,– Euro Fortbildungspunkte: 60
Hygienebeauftragter Arzt – Blended Learning (Online-Seminar)
Informationsveranstaltung zu Weiterbildung und Logbuch für WB-Befugte
Leitung: Prof. Dr. med. Sebastian Schulz-Stübner, Deutsches Beratungszentrum für Hygiene (BZH GmbH), Freiburg Zum Hygienebeauftragten Arzt kann nur bestellt werden, wer über eine mindestens zweijährige Berufserfahrung verfügt und spezielle Kenntnisse auf dem Gebiet der Hygiene und der medizinischen Mikrobiologie erworben hat. Die Mindestanforderung bein haltet den Besuch eines vierzigstündigen Kurses nach dem Curriculum der Bundesärzte kammer. Regelmäßig bieten wir in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Beratungszentrum für Hygiene (BZH) die curriculäre Fortbildung „Hygienebeauftragter Arzt“ als Blended Learning mit einer verkürzten Anzahl von live-online Seminartagen in Kombination mit E-Learning an. Der Kurs entspricht gleichzeitig dem Modul I der curriculären Fortbildung „Krankenhaushygiene“. Die internetbasierten 20 Kurs einheiten müssen vor dem live-online Seminar absolviert werden. Die verbleibenden 20 Lerneinheiten werden in einem 2-Tages live-online Seminar vorgestellt. Die E-Learning-Einheiten müssen vor dem live-online Seminar absolviert werden und schließen jeweils einzeln mit einer Lernerfolgskontrolle ab. Eine zusätzliche Prüfung vor oder an den live-online Seminartagen erfolgt nicht.
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Leitung: Dr. med. Peter Tränkle, Vorsitzender des Weiterbildungsausschusses der Bezirksärzte kammer Südbaden Die Veranstaltung richtet sich an Weiterbildungsbefugte und an Kolleginnen und Kollegen, die eine Weiterbildungsbefugnis neu beantragen wollen. Die bisherigen Befugnisse nach WBO 2006 gelten noch für eine Übergangsfrist ab Bekanntmachung der neuen Weiterbildungsordnung zum 1. 7. 2020. Weiterbildungs befugnisse können seit 1. 1. 2020 ausschließlich online und ausschließlich nach der WBO 2020 beantragt werden. Das Logbuch ist ab 1. 1. 2020 ebenfalls ausschließlich online zu führen, wenn die Weiterbildung ab 1. 1. 2020 begonnen wurde. Gerne wollen wir Sie in die Neue Weiterbildungsordnung und in das Logbuch über eine Live Demonstration einführen. Kursinhalte: Begrüßung Dr. med. Paula Hezler-Rusch, Präsidentin der Bezirksärzte kammer Südbaden Formale und praktische Aspekte der Weiterbildung: Auf was muss ich achten? Dr. med. Peter Tränkle, Vorsitzen der des Weiterbildungsausschusses der Bezirksärztekammer Südbaden Neue WBO und E-Logbuch Dr. med. Peter Tränkle, Vorsitzender des Weiterbildungsausschusses der Bezirksärztekammer Südbaden Live Demonstration des E-Logbuchs Hr. Ulf Kester, Softwarearchitekt, Steadforce München
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Termin: Mittwoch, 10. November 2021 Zeit: 19.00 s.t. – ca. 21.00 Uhr Ort: online Entgelt: 30,– Euro Fortbildungspunkte: beantragt
Info zu Weiterbildung und Logbuch für Assistenzärztinnen und -ärzte Leitung: Dr. med. Peter Tränkle, Vorsitzender des Weiterbildungsausschusses der Bezirksärzte kammer Südbaden Dieses Seminar ist ein Angebot an alle, die frisch approbiert sind oder sich bereits in der Weiter bildung zum Facharzt befinden. Nach der Approbation erfolgt der Berufseinstieg als Assistenzarzt und damit beginnt für junge Ärztinnen und Ärzte die Facharzt ausbildung. In Deutschland ist eine mehrjährige Ausbildung Voraussetzung für den Titel des Facharztes. Die Ausbildung er fordert in der Regel 5 bis 6 Jahre Weiterbildungszeit, dabei ist die Dauer abhängig vom g ewählten Fachbereich. In dieser Veranstaltung wollen wir alle Fragen rund um Weiterbildung und Logbuch beant worten. Kursinhalte: Begrüßung Dr. med. Paula Hezler-Rusch, Präsidentin der Bezirksärzte kammer Südbaden Praktische Aspekte der Weiterbildung: Auf was muss ich achten? Dr. med. Peter Tränkle, Vorsitzender des Weiterbildungsaus schusses der Bezirksärztekammer Südbaden Formale Aspekte der Weiter bildung: Was benötige ich zur Beantragung des Facharzttitels? Dipl. Verwaltungswirt Andreas Vögele, Abteilung Weiterbildung, Bezirksärztekammer Südbaden Erfahrungen aus Sicht der Weiterzubildenden Dr. med. Sarah Wendel; Dr. med. Kristina Unteregger; Dr. med. Teresa Henle Neue Weiterbildungsordnung und E-Logbuch Dr. med. Peter Tränkle, Vorsitzender des Weiterbildungsaus schusses der Bezirksärztekammer Südbaden
Termin: Mittwoch, 27. Oktober 2021 Zeit: 18.00 – ca. 21.15 Uhr Ort: online Entgelt: kostenfrei – Anmeldung erforderlich Fortbildungspunkte: 4
Medizinische Hypnose für Ärzte Leitung: PD Dr. med. Uwe Ross, Freiburg Einführungskurs In diesem einführenden Workshop werden auf der Basis aktueller neurophysiologischer Erkenntnisse wirkungsvolle Ad-hoc-Interven tionen der modernen Hypnose bei akuten und chronischen Schmerzen, somatoformen Störungen, Schlafstörungen, Spannungszuständen, nichtorganischen Schwindelbeschwerden und Tinnitus praktisch erfahrbar vermittelt. In der täglichen Praxis angewendet, können die Beschwerden für den Patienten durch Hypnose- Techniken unmittelbar erlebbar reduziert werden. Wesentlicher Vorteil hypnotherapeutischer Ansätze in der Behandlung dieser Störungen ist zudem, dass sie – konsequent ressourcen- und lösungsorientiert eingesetzt – vermehrt die unwillkürlich- unbewusste Erlebnisebene des Patienten einbeziehen und unter anderem bei Schmerz objektivierbare psychobiologische Wirkungen entfalten. Teilnehmerinnen und Teilnehmer erwerben methodische Fertigkeiten in der Anwendung spezieller Hypnose-Tech niken zur Beschwerdeminderung und zur Aktivierung innerer Ressourcen bei psychosomatischen Störungen sowie bei Spannungszuständen, zum Beispiel vor medizinischen Eingriffen. Termin: Samstag, 25. September 2021 (Warteliste) Zeit: 9.00 s.t. – 16.00 Uhr Ort: Haus der Ärzte, Sundgauallee 27, Freiburg Entgelt: 100,– Euro Fortbildungspunkte: 10
Bekanntmachungen Workshop „Impfen“ – Online-Seminar Leitung: Dr. med. Rosemarie Mazzola, Freiburg Prof. Dr. Markus Hufnagel, Freiburg Die Impfprophylaxe zählt zu den wichtigsten Errungenschaften der modernen Medizin, und ohne Zweifel gibt es nationale und internationale Impferfolge – die Ausrottung der Pocken und die Rückdrängung der Kinder lähmung in ganz Europa sind die beiden prominentesten Beispiele. Es gibt in Deutschland aber auch Impfdefizite! Unzureichende Impf raten und in deren Folge Masern- Epidemien sowie jedes Jahr aufs Neue vermeidbare Todesfälle durch Influenza. International kann Deutschland beim Impfen kaum mithalten. So sind beispiels weise Nord- und Südamerika, aber auch einige Staaten in Afrika masernfrei. Demgegenüber ist wissenschaftlich gut dokumentiert, dass die Deutschen Weltmeister im Export von Masern sind. Auch im Europäischen Vergleich steht Deutschland weit hinten, was die Impfvorsorge betrifft. Die Gründe sind vielfältig. Wesent lich ist sicherlich auch ein defizitärer Wissensstand der Ärzteschaft, wie Statistiken belegen. Trotz des schon bestehenden Fortbildungsangebots finden wir in Hausarztpraxen Impflücken zwischen 35 und 55 Prozent, bei den Frauen ärzten mögen sich die Zahlen in einem ähnlichen Rahmen bewegen. Selbst bei Pädiatern gibt es mancherorts Impflücken zwischen 5 und 20 Prozent. In der Mehrzahl Routineleistungen, die einfach nur vergessen werden und das, obwohl Impfleistungen budgetneutral sind. Inhalt des Seminars: – Grundlagen des Impfens, Epidemiologie-Impfstofftypen – Impfsystem in Deutschland – Impfpräventable Erkrankungen – Risiken, Nebenwirkungen – Impfen von Risikopatienten – Vorgehen in der Praxis – Diskussion von Fallbeispielen
Termine: Samstag, 11. Dezember 2021 Zeit: 9.00 s.t. – ca. 15.30 Uhr Ort: online Verwaltungskostenpauschale: Entgelt: 50,– Euro Fortbildungspunkte: 9
Notfallmedizin Leitung: Dr. med. Daniel Schmitz, Dr. med. Daniel Herschel, Kompetenzzentrum Notfallmedizin St. Josefskrankenhaus Freiburg, Matthias Ziegler B. A., DRK BW Notarztseminar zum Erwerb der Zusatzbezeichnung „Notfallmedizin“ gem. Curriculum der Bundesärztekammer in Freiburg Das Seminar wird entsprechend dem Curriculum der Bundesärzte kammer durchgeführt und ist bundesweit anerkannt. Die Teilnehmer erhalten eine qualitativ hochwertige Ausbildung im Bereich der Notfallmedizin auf Grundlage aktueller interna tionaler Richtlinien wie ERC und ATLS Algorithmen. Sichergestellt wird ein hoher Anteil an praktischen Übungen und Simulationen in kleinen Arbeitsgruppen. Ein bezogen werden zudem alle an der Notfallversorgung beteiligten Organisationen wie Feuerwehr und Polizei. Seminarinhalte: – Grundlagen und Basistherapie – Internistische Notfälle I und II – Traumatologische Notfälle I und II – Spezielle Notfälle und Einsatz taktik Termin: 22.–30. November 2021 (Warteliste) (Mo–Di, ohne Sonntag) Zeit: 8.00 s.t. – ca. 18.30 Uhr Ort: N. N. Entgelt: 1.200,– Euro Fortbildungspunkte: 80
Notarztseminar zum Erwerb der Zusatzbezeichnung „Notfallmedizin“ gem. Curriculum der Bundesärztekammer in Villingen-Schwenningen Leitung: Prof. Dr. med. Bernhard Kumle, Direktor der Klinik für Akut und Notfallmedizin, Prof. Dr. med. Sebastian G. Russo, MaHM, DEAA, Direktor der Klinik für Anästhesiologie, Intensiv-, Notfall- und Schmerzmedizin, Dr. Manfred Kleimaier, Klinik für Anästhesie und Intensivmedizin, Schwarzwald-Baar Klinikum Villingen-Schwenningen, Matthias Ziegler B. A. DRK Landesschule Baden-Württemberg gGmbH Das Seminar wird entsprechend dem Curriculum der Bundes ärztekammer durchgeführt und ist bundesweit anerkannt. Die Teilnehmer erhalten eine qualitativ hochwertige Ausbildung im Bereich der Notfall medizin auf Grundlage aktueller internationaler Richtlinien wie ERC und ATLS Algorithmen. Sichergestellt wird ein hoher Anteil an praktischen Übungen und Simulationen in kleinen Arbeitsgruppen. Seminarinhalte: – Grundlagen und Basistherapie – Internistische Notfälle I und II – Traumatologische Notfälle I und II – Spezielle Notfälle und Einsatz taktik Termin: April 2022 (geplant) Zeit: 8.00 s.t. – ca. 18.30 Uhr Ort: Schwarzwald-Baar Klinikum, Klinikstr. 11, 78052 Villingen-Schwenningen Entgelt: 1.200,– Euro Fortbildungspunkte: 80
Notfalltraining für Notärzte – Refresher-Kurs Leitung: Dr. med. Daniel Schmitz, Dr. med. Christian Schaller, Dr. med. Daniel Herschel, Kompetenz zentrum Notfallmedizin St. Josefskrankenhaus Freiburg, Matthias Ziegler B. A., DRK BW
Der Refresher-Kurs Notfalltraining für Notärzte wendet sich an Ärztinnen und Ärzte, die vor längerer Zeit die Zusatzqualifikation Notfallmedizin/Fachkundenachweis Rettungsdienst erworben haben und sich auf den Wiedereinstieg in die Notfallmedizin vorbereiten möchten oder für Ihre Tätigkeit in der Notfallmedizin ein praxisnahes „Update“ benötigen. Kursinhalte: Tag 1: Wiederholung der Grundlagen (Erstuntersuchung, Reanimation, Atemwegssicherung), Herzrhythmusstörungen und ihre Therapie Tag 2: Kindernotfälle Tag 3: Traumaversorgung Tag 4: Chirurgische Skills, Notfallnarkose, Teaminteraktion und Crew Ressource Management Lernformen: Vorträge, Diskus sionen, Praxistraining, Fallbesprechungen Wir empfehlen Ihnen alle 4 Tage zu besuchen, um Ihre Kenntnisse auf den aktuellen Stand zu bringen. Die Tage sind auch einzeln buchbar. Termine: 20. und 21. Mai 2022 (Teil 1) 24. und 25 Juni 2022 (Teil 2) Zeit: jeweils Freitag und S amstag, 9.00 s.t. – ca. 18.30 Uhr Ort: DRK Landesschule Baden-Württemberg gGmbH, Rimsinger Weg 15 Entgelt: 200,– Euro/Tag Fortbildungspunkte: 12 pro Tag
Notfalltraining für Ärzte Leitung: Dr. med. Daniel Schmitz, Dr. med. Christian Schaller, Dr. med. Daniel Herschel, Kom petenzzentrum Notfallmedizin St. Josefskrankenhaus Freiburg, Matthias Ziegler B. A., DRK BW Grundkurs Medizinische Notfallsituationen können uns jeden Tag begegnen: in der Klinik, in unserer Praxis oder aber auf der Straße. Im entscheidenden Moment die rich tigen Maßnahmen zu ergreifen und mit der lebensnotwendigen Therapie zu beginnen, gehört zu dem Anspruch, dem sich im Alltag jeder Arzt und jede Ärztin stellen muss.
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Bekanntmachungen In diesem Tagesseminar wird Ihnen das Handwerkszeug für eine erfolgreiche Notfallversorgung vermittelt. Anhand von kurzen Vorträgen, praktischen Unter weisungen und realitätsnahen Übungen können Sie Ihr Notfallwissen auf den neuesten Stand der Empfehlungen bringen und erlernen die richtigen Schritte der ärztlichen Erstversorgung und Notfallbehandlung. Nach Besuch des Grundkurses können Sie sich zu einem Notfalltraining der Themengebiete „Herz“, „Unfall“ oder „Kind“ anmelden. Kursinhalte: Grundlagen der Notfallversorgung – Reanimation – Beatmung und Atemwegssicherung – typische Notfallsituationen – Medikamentenapplikation – Teamführung und Notfallmanagement Termine: 25. September 2021 (Warteliste) 22. Januar 2022 (geplant) Zeit: jeweils Samstag, 9.00 s.t. – 17.00 Uhr Ort: DRK Landesschule Baden-Württemberg gGmbH, Rimsinger Weg 15A, Freiburg Entgelt: siehe Webseite Fortbildungspunkte: 11
Themengebiet „Unfall“ – Traumatologische Notfälle Medizinische Notfallsituationen können uns jeden Tag begegnen: in der Klinik, in unserer Praxis oder aber auf der Straße. Notfälle aus dem Bereich „Unfall“ spielen dabei sowohl im Straßenverkehr, in heimischer Umgebung oder beim Sport eine bedeutende Rolle. In diesem Tagesseminar erhalten Sie einen Überblick über die typischen traumatologischen Notfallbilder. Anhand von kurzen Vorträgen, praktischen Unter weisungen und realitätsnahen Übungen können Sie Ihr Notfallwissen auf den neuesten Stand der Empfehlungen bringen und erlernen die richtigen Schritte der ärztlichen Erstversorgung und Notfallbehandlung bei Unfällen. Voraussetzung für die Teilnahme am Kurs ist der Besuch des Grundkurses oder vergleichbare Kenntnisse.
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Kursinhalte: Grundlagen der Notfallversorgung, strukturierte Untersuchung des Traumapatienten, Trauma mechanismen, typische Verlet zungsmuster, Erstversorgung und Immobilisation Termin: Samstag, 19. Februar 2022 (geplant) Zeit: 9.00 s.t. – 17.00 Uhr Ort: DRK Landesschule Baden-Württemberg gGmbH, Rimsinger Weg 15A, Freiburg Entgelt: siehe Webseite Fortbildungspunkte: 11
Themengebiet „Herz“ – Kardiologische Notfälle Medizinische Notfallsituationen können uns jeden Tag begegnen: in der Klinik, in unserer Praxis oder aber auf der Straße. Notfälle aus dem Bereich „Kardiologie“ stellen dabei eine häufige Notfall kategorie dar. In diesem Tagesseminar erhalten Sie einen Überblick über die typischen kardiologischen Notfallbilder. Anhand von kurzen Vorträgen, praktischen Unter weisungen und realitätsnahen Übungen können Sie Ihr Notfallwissen auf den neuesten Stand der Empfehlungen bringen und erlernen die richtigen Schritte der ärztlichen Erstversorgung und Notfallbehandlung bei kardio logischen Notfällen. Voraussetzung für die Teilnahme am Kurs ist der Besuch des Grundkurses oder vergleichbare Kenntnisse. Kursinhalte: Grundlagen der Notfallversorgung, Reanimation, Herzrhythmusstörungen, Herzinfarkt, akute Herzinsuffizienz, hypertensiver Notfall Termin: Samstag, 26. März 2022 (geplant) Zeit: 9.00 s.t. – 17.00 Uhr Ort: DRK Landesschule Baden-Württemberg gGmbH, Rimsinger Weg 15A, Freiburg Entgelt: siehe Webseite Fortbildungspunkte: 11
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Themengebiet „Kind“ – Pädiatrische Notfälle Medizinische Notfallsituationen können uns jeden Tag begegnen: in der Klinik, in unserer Praxis oder aber auf der Straße. Notfälle aus dem Bereich „Pädiatrie“ stellen eine besondere Herausforderung für jeden Arzt/jede Ärztin dar: Unsicherheiten im Umgang mit schwer erkrankten und verletzen Kindern sind dabei allgegenwärtig. In diesem Tagesseminar erhalten Sie einen Überblick über die typischen pädiatrischen Notfallbilder. Anhand von kurzen Vorträgen, praktischen Unterweisungen und realitätsnahen Übungen können Sie Ihr Notfallwissen auf den neuesten Stand der Empfehlungen bringen und erlernen die richtigen Schritte der ärztlichen Erstversorgung und Notfallbehandlung bei Notfällen rund um Kinder. Voraussetzung für die Teilnahme am Kurs ist der Besuch des Grundkurses oder vergleichbare Kenntnisse. Kursinhalte: Grundlagen der Notfallversorgung beim Kind, Besonderheiten des kindlichen Organismus, typische Krankheitsbilder und Notfälle, typische Verletzungen bei Unfällen mit Kindern, Reanimation und Atemwegssicherung Termin: Samstag, 23. Juli 2022 (geplant) Zeit: 9.00 s.t. – 17.00 Uhr Ort: DRK Landesschule Baden-Württemberg gGmbH, Rimsinger Weg 15A, Freiburg Entgelt: siehe Webseite Fortbildungspunkte: 11
Notfalltraining für Arzt und Praxisteam Leitung: Dr. med. Stefan Leisinger, Maulburg Durchführung: Jürgen Weber, SIMED, Freiamt Im Praxisalltag kann es ganz unvorhersehbar zu verschiedensten Notfällen kommen. Es ist dann die Aufgabe des Praxisteams die Erstversorgung sicherzustellen, die Notfallmaßnahmen durch zuführen und lebensrettende
Entscheidungen zu fällen. In diesem Tagesseminar werden Sie fit gemacht für den Notfall: bei kurzen Vorträgen, praktischen Übungen und Fallbeispielen lernen Sie im Praxisteam alles, was Sie im Notfall beherrschen müssen. Kursinhalte: – Grundlagen der Notfall versorgung Reanimation – Beatmung und Atemwegs sicherung – typische Notfallsituationen – Teamführung und Notfall management Bitte beachten Sie: Teilnehmende (Arzt & MFA) müssen sich separat anmelden und dabei jeweils persönlich unseren AGB und Datenschutzbestimmungen zustimmen. Termine: 29. September 2021 8. Dezember 2021 (geplant) Zeit: jeweils Mittwoch, 15.00 s.t. – 19.00 Uhr Ort: Haus der Ärzte, Sundgauallee 27, Freiburg Entgelt: 75,– Euro pro Person Fortbildungspunkte: 7
Palliativmedizin – Wochenendkurs (Basiskurs) Leitung: Dr. med. Michael Sigler, Freiburg Der Basiskurs wird entsprechend den curricularen Vorgaben des Kursbuches Palliativmedizin der Bundesärztekammer und den Empfehlungen der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin e. V. durchgeführt und ist bundes weit anerkannt. Voraussetzungen zum Erwerb der Zusatzbezeichnung – Facharztanerkennung – 40 Stunden Kurs-Weiterbildung gemäß § 4 Abs. 8 in Palliativmedizin – Weiterbildungszeit: 12 Monate bei einem Weiterbildungsbefugten gemäß § 5 Abs. 1 Satz 2 oder anteilig ersetzbar durch 120 Stunden Fallseminar einschließlich Supervision
Bekanntmachungen Seit 2003 treffen sich im Rahmen der vom Arbeitskreis Palliativ medizin Freiburg durchgeführten und von der Akademie für ärzt liche Fort- und Weiterbildung der Bezirksärztekammer Südbaden getragenen palliativmedizinischen Basiskurse Ärztinnen und Ärzte aus den unterschiedlichsten Fachgruppen, aus Praxis und Klinik, zur gemeinsamen Fortbildung. Schwerpunkte des Seminars sind die von der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin gegliederten Inhalte, nämlich Schmerztherapie und Symptomkontrolle, Kommunikation und Ethik in gut aus gewogenem Verhältnis. Ob der Basiskurs als Ausgangspunkt einer intensivierten Ausbildung zum Palliativmediziner, einer Orientierung oder einer Rekapitulation bereits bekannter Fakten dient, ist dabei nebensächlich – der Kurs soll allen Interessierten eine Hilfe im beruflichen (und vielleicht auch persönlichen) Alltag sein. Termine 2021 (Warteliste): 22./23. Oktober 2021 und 19./20. November 2021 und 10./11. Dezember 2021 Zeit: freitags: 14.00 s.t. – 18.30 Uhr, samstags, 9.00 s.t.–18.30 Uhr Ort: Caritas Tagungszentrum, Freiburg Entgelt: 600,– Euro Fortbildungspunkte: 40
Palliativmedizin – Basisseminar Wochenkurs Leitung: Prof. Dr. med. Dipl.-Theol. Dipl.-Caritaswiss. Gerhild Becker MSc Palliative Care (King’s College London), Universitätsklinikum Freiburg, Lehrstuhl für Palliativmedizin Der Basiskurs wird entsprechend den curricularen Vorgaben des Kursbuches Palliativmedizin der Bundesärztekammer und den Empfehlungen der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin e. V. durchgeführt und ist bundesweit anerkannt.
Voraussetzungen zum Erwerb der Zusatzbezeichnung: – Facharztanerkennung – 40 Stunden Kurs-Weiterbildung gemäß § 4 Abs. 8 in Palliativ medizin – Weiterbildungszeit: 12 Monate bei einem Weiterbildungs befugten gemäß § 5 Abs. 1 Satz 2 oder anteilig ersetzbar durch 120 Stunden Fallseminar einschließlich Supervision Kursinhalte und Ziele: – Vermittlung von medizinischen Kenntnissen und Fertigkeiten – Reflexion der Angemessenheit diagnostischer und therapeu tischer Maßnahmen – Sensibilisierung für eine bedürfnisorientierte und vorausschauende Betreuung – Vermittlung von Basiswissen in den Bereichen Ethik und Recht – Sensibilisierung für existentielle, spirituelle und psychosoziale Bedürfnisse der Patienten und ihrer Angehörigen – Besonderheiten der Kommunikation
Program in Palliative Care Education genutzt (Verbundprojekt der durch die Deutsche Krebshilfe geförderten Akademien für Palliativmedizin in Zusammen arbeit mit der Harvard Medical School, Center for Palliative Care, Boston, USA und der Christopherus Akademie, Interdisziplinäres Zentrum für Palliativmedizin der Universität München). Das Fallseminar besteht aus 3 Modulen à 40 Kurseinheiten, die sich über jeweils fünf Tage erstrecken. Modul 1 Der Schwerkranke, sterbende Patient, sein soziales Umfeld und das behandelnde Team Modul 2 Der individuelle Prozess des Sterbens im gesellschaftlichen Kontext Modul 3 Professionelles Handeln in der Palliativmedizin
Termin: 31. Januar – 4. Februar 2022 Zeit: Montag–Freitag, 9.00 s.t. – ca. 17.30 Uhr Ort: i. d. R. Haus der Ärzte, Sundgauallee 27, Freiburg Entgelt: siehe Webseite Fortbildungspunkte: 40
Termine (ggf. online): Modul 3: 4.–8. Oktober 2021 (Warteliste) Zeit: Montag–Freitag, 9.00 s.t. – ca. 17.30 Uhr Ort: i. d. R. Haus der Ärzte, Sundgauallee 27, Freiburg (ggf. online) Entgelt: siehe Webseite Fortbildungspunkte: 120 (pro Modul 40 Punkte)
Palliativmedizin Fallseminar
Prüferworkshop
Leitung: Prof. Dr. med. Dipl.-Theol. Dipl.-Caritaswiss. Gerhild Becker MSc Palliative Care (King’s College London), Lehrstuhl für Palliativmedizin, Universitätsklinikum Freiburg Das Kursangebot wendet sich an Ärztinnen und Ärzte in Klinik und Praxis, die bereits den Basiskurs Palliativmedizin (40 Kurseinheiten) erfolgreich absolviert haben und sich in der Betreuung Schwerkranker und Sterbender besonders engagieren möchten. Das Fallseminar ist multidisziplinär konzipiert und beachtet die Empfehlungen der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin e. V. und der Bundesärztekammer, die in Zusammenarbeit mit anderen medizinischen Fachgesellschaften erarbeitet wurden. Weiterhin werden Kursinhalte des German
Leitung: Dr. med. Paula Hezler- Rusch, Konstanz Prüferinnen und Prüfer in Fach arztprüfungen müssen unterschiedlichste Anforderungen berücksichtigen. Ziel einer Prüfung ist es, die Kenntnisse und Fertigkeiten des Prüflings möglichst umfassend abzubilden, um zu einem objektiven und fairen U rteil zu gelangen. Die Prüfungsfragen sollten deshalb sowohl ein bestimmtes inhaltliches Spektrum abdecken als auch im Schwierigkeitsgrad variieren. Weiter muss natürlich auch jede Prüfung bestimmten formalen Ansprüchen gerecht werden. Dies alles ist vom Prüfungsgremium während der Prüfung „in Echtzeit“ umzusetzen.
Kursinhalte: Rechtliche Aspekte bei der Abnahme von Prüfungen Dr. med. Paula Hezler-Rusch, Präsidentin der Bezirksärzte kammer Südbaden Prüfungsfragen entwickeln Dr. med. Irmgard Streitlein-Böhme, Dr. med. Klaus Böhme MME, Abteilung für Allgemeinmedizin, Ruhr Universität Bochum Prüfungssimulation Dr. med. Irmgard Streitlein-Böhme, Dr. med. Klaus Böhme MME, Abteilung für Allgemeinmedizin, Ruhr Universität Bochum Termin: Freitag, 29. Oktober 2021 Zeit: 14.00 s.t. – ca. 18.00 Uhr Ort: i. d. R. Haus der Ärzte, Sundgauallee 27, Freiburg (ggf. online) Entgelt: 60,– Euro Fortbildungspunkte: 4
Psychosomatische Grundversorgung Die aktuelle Weiterbildungs ordnung schreibt für nahezu alle Fachgebiete den Erwerb von Kenntnissen in psychosomatischer Grundversorgung vor. Diese Qualifikation kann durch Teilnahme an den Kursen entsprechend den jeweiligen Vorgaben der WBO erworben werden. Die Vorgaben beinhalten beispielsweise für Kolleginnen und Kollegen in 5-jähriger Weiterbildung zum Facharzt für Allgemeinmedizin Kenntnisse über 80 Stunden Psychosomatik: 20 Std. Theorie, 30 Std. verbale Intervention sowie 30 Std. Balintgruppenarbeit. Diese werden durch den Besuch von 10 Samstagsterminen à 8 Stunden nach eigener Wahl nachgewiesen. Alternativ können auch 5 Samstagsveranstaltungen mit dem Wochenkurs PGV kombiniert werden. Dieser findet in der Rehaklinik Glotterbad bei Freiburg statt. Die Leistungen nach den EBM- Ziffern 35100/35110 (Theorie seminare, Reflexion der Arzt- Patient-Beziehung, verbale Interventionstechniken) dürfen nur von Ärzten erbracht werden, die eine Qualifikation durch Teilnahme an einem 80-stündigen Seminar erworben haben (z. B. 10 Samstagstermine des
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Bekanntmachungen vorliegenden Curriculums; bei Kombination mit dem Blockkurs sind die Vorgaben der Psycho therapievereinbarung bez. der Balint- oder patientenbezogenen Selbsterfahrungsgruppen zu beachten). Im Rahmen der Verträge zur hausarztzentrierten Versorgung (HZV) ist das Seminar PGV für die Qualifikation Psychosomatik anrechenbar. Tageskurse (8 Std.) 2. Oktober 2021 Depressionen, Burnout 16. Oktober 2021 (Warteliste) Psychoonkologie am Beispiel des Mammakarzinoms 10. Dezember 2021 (geplant) Motivierende Gesprächsführung Zeit: i. d. R. 9.00 s.t. – 16.00 Uhr Ort: i. d. R. Haus der Ärzte, Sundgauallee 27, Freiburg Entgelt: 100,– Euro pro Samstag Fortbildungspunkte: jeweils 8 Wochenkurs (40 Std.): Termine: 8.–12. November 2021 (Warteliste) Zeit: Montag–Freitag, 9.00 s.t. – 16.30 Uhr Ort: online Entgelt: 450,– Euro pro Kurs Fortbildungspunkte: 40
eLearning zur Diagnosestellung psychischer Störungen Leitung: Prof. Dr. Mathias Berger In diesem E-Learning im Themen bereich Psychosomatische Grundversorgung erfahren Sie, wie Sie effizient und kompetent die wichtigsten psychischen Störungen diagnostizieren können. Anhand von Video-Demonstrationen wird die Vorgehensweise bei verschiedenen Störungsbildern gezeigt. Sie bekommen Anleitungen für diagnostische Interviews als Download und können diese in Ihrer täglichen Praxis anwenden. Als Besonderheit zur Unterstützung bei der praktischen Umsetzung können Sie einen Erfahrungsbericht einreichen und bekommen professionelles Feedback.
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Nach Zahlungseingang steht Ihnen das E-Learning rund um die Uhr zur Verfügung. Die Bearbeitung dauert insgesamt ca. 6 Stunden und endet mit einem Abschlusstest. Das erfolgreichen abgeschlossene eLearning kombiniert mit dem Besuch der zusätzlich angebotenen Balintgruppe kann als Ersatz für einen Präsenz-Samstag anerkannt werden. Termin: 24/7 Ort: online Entgelt: 80,– Euro Fortbildungspunkte: 16 Details und Anmeldung: www.baek-sb.de/akademie
Reisemedizin Basisseminar Reisemedizin gem. Curriculum der Bundesärzte kammer (32 Std.) „Reisemedizinische Gesundheitsberatung“ Leitung: Dr. Rosemarie Mazzola, Freiburg; Prof. Dr. med. Winfried Kern, Freiburg Das 32-stündige Seminar Reisemedizin vermittelt dem Arzt Basiswissen für eine qualifizierte, auf individuelle Bedürfnisse zugeschnittene reisemedizinische Beratung. In zwei Wochenendblöcken werden Grundlagen der Tropenmedizin behandelt, Gesundheitsrisiken im Zusammenhang mit Reisen aufgezeigt und die entsprechenden Vorsorgemaßnahmen besprochen. Aspekte der Flug-, Tauch- und Höhen medizin sind ebenso Inhalt wie Erkrankungen bei Reiserück kehrern. In Ergänzung zu den Vorträgen wird aktuelles Lernund Informationsmaterial zur Verfügung gestellt und die Möglichkeit geboten, eigene „Problemfälle“ mit den Referenten zu erörtern. Teilnehmer, die das komplette Seminar absolviert haben, können am letzten Tag an einem Multiple- Choice-Test teilnehmen. Bei erfolgreichem Abschluss erhalten Sie eine Teilnahmebescheinigung, die als Basis-Zertifikat „Reise- Gesundheits-Beratung“ vom Deutschen Fachverband Reisemedizin (DFR) anerkannt wird.
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Die Bescheinigung „Reise medizinische Gesundheits beratung“ wird außerdem für die Beantragung zur Zulassung als Gelbfieberstelle benötigt. Termine: Teil 1: 28. und 29. Januar 2022 Teil 2: 25. und 26. Februar 2022 Zeit: jeweils Freitag und Samstag, ganztägig Ort: Haus der Ärzte, Sundgauallee 27, Freiburg Entgelt: siehe Webseite Fortbildungspunkte: 32
Aufbaumodule zum Erwerb des Fachzertifikats der Deutschen F achgesellschaft für Reisemedizin e. V. (DFR) Leitung: Dr. Rosemarie Mazzola, Freiburg; Prof. Dr. Winfried Kern, Freiburg Die Reisemedizin versteht sich heute als fachgebietsübergrei fende Disziplin. Eine umfassende Darstellung der vielseitigen Aspekte der Reisemedizin ist mit dem Basiszertifikat „Reisemedizinische Gesundheits-Beratung“ allein nicht mehr möglich. Daher hat die Deutsche Fachgesellschaft Reisemedizin (DFR) unter Berücksichtigung der Stellungnahmen internationaler Institutionen (WHO, ISTM) einen Kanon von Themen und Kenntnissen zusammengestellt, der „Reisemedizin“ nach heutigem Verständnis repräsentiert. Diese Konzeption ist in ein 128 Stunden umfassendes Curriculum eingeflossen als „Fachzertifikat Reisemedizin“. Nach dem Erwerb des Basiszertifikates (32 Stunden) sind weitere 13 Aufbaumodule mit nochmals insgesamt 96 Stunden zu ab solvieren, die jeweils einen spe ziellen Schwerpunkt der Reisemedizin zum Thema haben. Zu jedem Modul ist eine Lernerfolgskontrolle erforderlich. Anschließend kann bei der Deutschen Fach gesellschaft für Reisemedizin e. V. (DFR) das Fachzertifikat Reise medizin beantragt werden. Die folgenden Aufbaumodule werden im Zweijahresrhythmus angeboten:
1: Geomedizinische Länderkunde/ Schlangen und Gifttiere 2: Internationaler Tourismus und Reiserecht/Kreuzfahrt/Schifffahrtsmedizin/Praxis der reise medizinischen Beratung 3: Flugreisemedizin/Klima und Klimabelastungen 4: Trekking und Höhenmedizin/ Haut-/Sonnenschutz 5: Tauchsportmedizin 6: Internationale Arbeitseinsätze/ Langzeitaufenthalte 7: Risikogruppen und Reisen 8: Reisen mit chronischer Krankheit, Teil A 9: Reisen mit chronischer Krankheit, Teil B 10: Reisen mit chronischer Krankheit, Teil C 11: Unfälle und Reisemedizinische Assistance 12: Gesundheitsstörungen bei Reise-Rückkehrern 13: Ärztliche Reisebegleitung Ärzte und Ärztinnen, die sich nur für bestimmte Themen des Fachzertifikats interessieren, können selbstverständlich auch teilnehmen. Ebenso können Inhaber von Gelbfieberimpfstellen die jährlich geforderten 8 Fort bildungspunkte mit diesen Seminaren erwerben. Die Reihenfolge der Seminare (Basisseminar und Aufbaumodule) ist NICHT vorgeschrieben. Termine: jeweils Freitag und Samstag Module 11 und 4: 22. und 23. Oktober 2021 – Online-Seminar Module 3 und 5: 1. und 2 Juli 2022 Module 13 und 14: 22. und 23. Juli 2022 (geplant) Zeit: ganztägig Ort: i. d. R. Haus der Ärzte, Sundgauallee 27, Freiburg Entgelt: siehe Webseite Fortbildungspunkte: jeweils 16, 14 Punkte (Modul 11 und 4)
Bekanntmachungen Reisemedizin Refresher-Seminar Leitung: Dr. Rosemarie Mazzola, Freiburg; Prof. Dr. med. Winfried Kern, Freiburg Alles ändert sich ständig, so auch die Präsenz der Infektionserreger und die Empfehlungen in der Reisemedizin. Bereits vorhandene Erreger breiten sich aus, neue Infektionen treten auf: Die reisemedizinischen Empfehlungen werden angepasst und neue Impfstoffe auf den Markt gebracht. Für alle Kolleginnen und Kollegen, welche das Basisseminar „Reisemedizinische Gesundheitsberatung“ besucht haben oder vergleichbare Kenntnisse besitzen, bieten wir daher ein Refresher- Seminar an. Besucher dieses Kurses erhalten einen Überblick über neue Entwicklungen auf dem Gebiet der Reisemedizin. So wird die aktu elle Weltseuchenlage vorgestellt und auf Änderungen bei den Empfehlungen zur Malariaprophylaxe und zur Impfprävention hingewiesen. Die Dozenten besprechen, auch anhand von Kasuistiken, interessante reiseund tropenmedizinische Themen. Darüber hinaus haben die Teilnehmer die Möglichkeit, eigene Fallbeispiele einzubringen und mit den Referenten und Kollegen zu diskutieren. Das Basiszertifikat Reisemedizin und das Fachzertifikat der Deutschen Fachgesellschaft Reise medizin (DFR) sowie das DTG- Zertifikat Reisemedizin der Deutschen Gesellschaft für Tropen medizin und globale Gesundheit (DTG) sind 3 Jahre gültig, das Basis-Zertifikat des Centrums für Reisemedizin Düsseldorf (CRM) ist 2 Jahre gültig Sie erhalten im Anschluss an das Refresherseminar eine Teilnahme bescheinigung. Dieses Refresher- Seminar wird von der DFR, der DTG und des CRM für die Verlängerung der Basiszertifikate und anteilig für die Verlängerung des Fachzertifikats anerkannt. Ebenso wird das Refresher seminar für die Verlängerung der Ermächtigung zur Gelb fieberimpfung anerkannt.
Seminarinhalt: – Aktuelle Weltseuchenlage – Aktuelle Malariasituation und -empfehlungen, – Aktuelle Impfempfehlungen, Änderungen und neue Impfstoffe Weitere Themen werden ca. 4 Wochen vor Beginn veröffentlicht. Termin: Samstag, 26. März 2022 Zeit: 9.00 s.t. – 16.30 Uhr Ort: Haus der Ärzte, Sundgauallee 27, Freiburg Entgelt: siehe Webseite Fortbildungspunkte: 10
Weiterbildungsseminar Spezielle Schmerztherapie, 80 Std. gemäß Curriculum der Bundes ärztekammer Die Zusatzweiterbildung „Spezielle Schmerztherapie“ umfasst in Ergänzung zu einer Facharztkompetenz die Erkennung und Behandlung chronisch schmerzkranker Patienten, bei denen der Schmerz seine Leit- und Warn funktion verloren und einen selbstständigen Krankheitswert erlangt hat. Zum Erwerb der Zusatzbezeichnung ist neben der Absolvierung einer Weiterbildungszeit von 12 Monaten bei einem Weiter bildungsbefugten gem. § 5 Abs. 1 der Besuch eines 80-stündigen Weiterbildungskurses erforderlich. Der Gesamtkurs kann auch als Genehmigungsvoraussetzung zur Abrechnung von Leistungen i. R. der Qualitätssicherungsvereinbarung Akupunktur der KV Baden-Württemberg dienen. Seminarinhalte: Block A: Grundwissen über Pathogenese, Diagnostik und Therapie von chronischen Schmerzen, Psychische Störungen mit Leitsymptom Schmerz und psychosomatische Wechselwirkungen bei chronischen Schmerz zuständen Block B: Medikamentöse Schmerztherapie/Neuropathische Schmerzen, Interventionelle und andere nicht-medikamentöse Verfahren in der Schmerztherapie – Kopfschmerz
Block C: Schmerzen bei vaskulären und viszeralen Erkrankungen, Schmerzen im Alter und bei Kindern und Jugendlichen, Tumorschmerz und Palliativmedizin Block D: Muskuloskelettale Schmerzen, Rückenschmerz, Schulter-Nackenschmerz, Muskelschmerz, weit verbreitete Schmerzen (widespread pain), Fibromyalgie, Gelenkerkrankungen Der Besuch des Kurses wird auch solchen Kolleginnen und Kollegen empfohlen, die sich einen um fassenden Überblick über die aktuelle Entwicklung in der Schmerz therapie aneignen möchten. Die Blöcke sind einzeln buchbar. Termine: Block C und D: 18.–22. Oktober 2021 (Warteliste) Block A und B: 17.–21. Juli 2023 (geplant) Block C und D: 16.–20. Oktober 2023 (geplant) Zeit: Montag–Freitag, 9.00 s.t. – ca. 16.30 Uhr Ort: Haus der Ärzte, Sundgauallee 27, Freiburg, ggf. online Entgelt: siehe Webseite Fortbildungspunkte: 80
Suchtmedizin ist deshalb eine Querschnittsaufgabe für alle Fachgebiete, und sie ist keineswegs auf den relativ kleinen Kreis der Drogenabhängigen beschränkt. Die Fähigkeit zum Erkennen einer möglichen Abhängigkeitserkrankung bzw. Gefährdung – sei es nun durch Alkohol, Medikamente oder Drogen – gehört zum notwendigen Rüstzeug aller Ärztinnen und Ärzte. In der aktuellen Weiterbildungsordnung ist die Suchtmedizin als Zusatzweiterbildung geführt. Diese beinhaltet eine 50-stündige Kursweiterbildung sowie eine abschließende Prüfung. Ärzte, die nach der Kursweiterbildung substituieren, können bei der Kassenärztlichen Vereinigung einen Antrag auf Erstattung des Teilnahmeentgeltes stellen. Termine: 11.–15. Oktober 2021 (Warteliste) 7.–11. Februar 2022 (geplant) Zeit: Montag–Freitag, 9.00 s.t. – 18.00 Uhr Ort: Haus der Ärzte, Sundgauallee 27, Freiburg, ggf. auch online Entgelt: siehe Webseite Fortbildungspunkte: 50
Suchtmedizin Kursweiterbildung Suchtmedizin zur Erlangung der Zusatzbezeichnung gem. WBO 2006
Suchtmedizin – Sucht Update
Leitung: Dr. Rüdiger Gellert, Freiburg, Dr. Friedemann Hagenbuch, Zentrum f. Psychiatrie Emmendingen und Dr. Andreas Jähne, Rhein-Jura Klinik Bad Säckingen Suchttherapie geht alle an! Abhängigkeitserkrankungen begegnen beinahe täglich jeder Ärztin, jedem Arzt, ob in der Praxis oder im Krankenhaus tätig. Besonders der Substanzmissbrauch von Alkohol, Nikotin, stimulierenden Substanzen und auch Medikamenten bei Jugendlichen stellt eine unübersehbare Heraus forderung für die Ärzteschaft insgesamt dar.
Leitung: Dr. Rüdiger Gellert, Freiburg, Dr. Friedemann Hagenbuch, Zentrum f. Psychiatrie Emmendingen und Dr. Andreas Jähne, Rhein-Jura Klinik Bad Säckingen Aktuelle Aspekte der Sucht medizin – Hybridveranstaltung Um alle Inhaber dieses Zusatz titels sowie besonders am Thema Suchtmedizin interessierte Kolleginnen und Kollegen stets über aktuelle Entwicklungen auf diesem Fachgebiet zu informieren, bieten wir wieder ein Sucht Update an. In prägnanten Kurzreferaten werden suchtmedizinische Themen mit viel Raum für Diskussion und Austausch dargestellt. Die Referenten arbeiten größtenteils in „badischen“ Einrichtungen, so dass auch Fragen der lokalen Kooperation thematisiert werden können. Zielgruppe der Veranstaltung sind neben Ärztinnen und Ärzten alle anderen Berufs-
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Bekanntmachungen gruppen, die sich im stationären oder ambulanten Behandlungskontext mit Suchtfragen beschäftigen. Termin: Mittwoch, 10. November 2021 Zeit: 15.00–18.15 Uhr Ort: online und im Haus der Ärzte, Sundgauallee 27, Freiburg, Online-Plätze verfügbar Entgelt: kostenfrei, Anmeldung erforderlich! Fortbildungspunkte: 4
Suchtmedizinische Versorgung Fortbildung für Nichtärztliche Medizinische Fachberufe Leitung: Dr. med. Paula Hezler- Rusch, Konstanz 7 Prozent der erwachsenen Bevölkerung in Deutschland betreiben einen Alkoholmissbrauch oder sind alkoholabhängig. Zirka 3 Millionen gelten als medikamentenabhängig oder zumindest abhängigkeitsgefährdet. 600.000 Menschen sind abhängig von illegalen Drogen, konsumieren oder missbrauchen sie, davon sind 150.000 bis 180.000 opiatabhängig. 2015 hat die Bundesärztekammer in Zusammenarbeit mit der Deutschen Gesellschaft für Suchtmedizin ein Fortbildungscurriculum für die suchtmedizinische Versorgung erstellt. Der Verband der medizinischen Fachberufe war beteiligt. Das Curriculum umfasst 60 Stunden. Die Inhalte sind auf den Wahlteil der Fachwirtin für ambulante Versorgung anrechenbar. Die Fortbildung wird von der Akademie für ärzt liche Fort- und Weiterbildung der Bezirksärztekammer Süd baden in Zusammenarbeit mit der Bezirksärztekammer Nordwürttemberg angeboten. 4 Stunden der 60 Stunden sind über eine Hausarbeit abzuleisten, die dann Grundlage eines abschließenden Kolloquiums ist.
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Zielgruppe: Medizinische Fachangestellte, Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen in Kliniken, Rehabilitationseinrichtungen, Justiz, Praxen, Ambulanzen, im öffentlichen Gesundheitsdienst und in Suchtberatungsstellen. Termine: jeweils Freitag und Samstag Teil 1: 21. und 22. Januar 2022 Teil 2: 25. und 26. Februar 2022 Teil 3: 1. und 2. April 2022 Teil 4: 6. und 7. Mai 2022 Ort: Haus der Ärzte, Sundgauallee 27, Freiburg Entgelt: siehe Webseite
Train the Trainer Leitung: Dr. med. Paula Hezler- Rusch, Konstanz Dieses Seminar soll ihnen die Planung und Durchführung von Weiterbildung in allen Fachgebieten erleichtern. Dabei werden die Referenten wichtige Hinweise zu den organisatorischen und rechtlichen Rahmenbedingungen einer anerkennungsfähigen Weiterbildung geben. Grundzüge medizindidaktischer Kenntnisse werden vermittelt. Weiter werden Vorschläge gemacht für Lernmöglichkeiten und -unterstützung, zum Beispiel im Rahmen von Weiterbildungsgesprächen, konstruktivem Feedback, sowie Fallbesprechungen. Auch administrative Aspekte werden aufgegriffen und die „Tools“, wie WB-med und Logbuch, in der aktuellen Form vorgestellt. Dieses Seminar ist ein Angebot an alle Fachärztinnen und Fachärzte, die als Weiterbildungsbefugte Ärztinnen und Ärzte in Weiterbildung beschäftigen. Kursinhalte: WB-Plan, Vorbereitung des Arztes in Weiterbildung Dr. med. Paula Hezler-Rusch, Präsidentin der Bezirksärzte kammer Südbaden Arzt als Ausbilder: Pflichten eines WB-Befugten, Inhalte von Arbeitszeugnissen Dr. iur. Regine Kiesecker, Geschäftsführerin der Bezirksärztekammer Südwürttemberg
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WB in der BÄK: WBO 2020, Logbuch, etc. Dr. med. Ulrich Voshaar, Vize präsident der Bezirksärztekammer Südbaden Arzt als Ausbilder: Voraus setzung für die KV-Förderung, Beschäftigung von Vertretern bzw. angestellten Ärzten Prof. Dr. med. Michael Faist, Sprecher des Bezirksbeirats Freiburg der Kassenärztlichen Vereinigung Baden-Württemberg Medizindidaktik: Weiter bildungsziele, Lehr- und Lernmethoden, Lernerfolgs kontrollen: Supervision und konstruktives Feedback, Weiterbildungsgespräche Dr. med. Irmgard Streitlein-Böhme, Dr. med. Klaus Böhme MME, Abteilung für Allgemeinmedizin, Ruhr Universität Bochum Termin: Samstag, 30. Oktober 2021 Zeit: 10.00 s.t. – 16.00 Uhr Ort: Haus der Ärzte, Sundgauallee 27, Freiburg, ggf. auch online Entgelt: siehe Webseite Fortbildungspunkte: 6
Train the Trainer KWBW-Modul (online) Leitung: Dr. med. Martina Bischoff, KWBW Verbundweiterbildung plus, Freiburg Dieses Seminar ist ein Angebot an alle Fachärztinnen und Fach ärzte, die Ärzte in Weiterbildung zum Facharzt für Allgemein medizin anleiten. Sie bekommen Hinweise zu den Besonderheiten der ambulanten Weiterbildung mit der neuen kompetenzbasierten Weiter bildungsordnung. Es wird ein Strukturmodel für die WB der ÄiW vorgestellt und die Über tragung auf die eigene Praxis erarbeitet. Unter anderem werden das Kompetenzzentrum Weiterbildung Baden-Württemberg (KWBW) und die Weiterbildung im Verbund vorgestellt. Das KWBW-Modul versteht sich als Zusatzmodul zum Train the Trainer-Seminar am Folgetag.
Kursinhalte: – Einführung in das Thema WB Allgemeinmedizin, Erfahrungsaustausch als WBB – Besonderheiten in der ambulanten WB Allgemeinmedizin – Gemeinsam Weiterbilden in der KWBW Verbundsweiter bildung plus – Weiterbilden im KWBW – Förderung, Anträge, P1-Pauschale, Online-Netzwerke – Struktur der Weiterbildung in der täglichen Praxis Termin: Freitag, 29. Oktober 2021 Zeit: 16.00 s.t.–20.00 Uhr Ort: online Entgelt: siehe Webseite Fortbildungspunkte: 5 Anmeldung erforderlich! Auskunft: Information und Anmeldung: www.baek-sb.de/akademie Akademie für Ärztliche Fort- und Weiterbildung Südbaden, Sundgauallee 27, 79114 Freiburg, Telefon (07 61) 6 00-47 37/47 38/47 39, Fax (07 61) 6 00-47 44, E-Mail: akademie@baek-sb.de Bei Rückfragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung. Änderungen bleiben vorbehalten.
Bekanntmachungen Bezirksärztekammer Südwürttemberg Geschäftsstelle: Haldenhaustraße 11 72770 Reutlingen Tel. (0 71 21) 9 17-24 15/-24 16 Fax (0 71 21) 9 17-24 00
Kurse der Bezirksärztekammer Südwürttemberg Die hier angekündigten Ver anstaltungen stehen unter dem Vorbehalt der weiteren Entwicklung der COVID-19 Pandemielage. Es kann nicht ausgeschlossen werden, dass Veranstaltungen entfallen oder aufgrund neuer Hygiene-Vorgaben ggf. in Form von Web-Seminaren durchgeführt werden müssen. Die Teilnehmer werden in einem solchen Fall rechtzeitig darüber informiert. Die Anrechnung der Fortbildungspunkte bleibt auch in einem solchen Fall erhalten.
Impfseminar gemäß dem Curriculum der Bundesärztekammer Nachdem Edward Jenner die Impfung gegen Pocken (nach heute nicht mehr akzeptablen Versuchen an Minderjährigen) etabliert hatte, wurde ihm vom damaligen amerikanischen Präsidenten Thomas Jefferson in einem Dankschreiben beschieden: „Medicine has never before produced any single improvement of such utility“. Seit dem frühen 19. Jahrhundert hat sich an dieser Einschätzung wenig geändert, weswegen wir auch dieses Jahr wieder eine große Veranstaltung zu diesem Thema ins Programm genommen haben. Explizit alle Ärztinnen und Ärzte dürfen impfen, und zur Unterstützung und Information unserer Kammermitglieder hat die Fortbildungsakademie der Bezirks ärztekammer Südwürttemberg schon seit vielen Jahren einen Impfkurs im Programm, der sich inhaltlich und zeitlich am Impf-
Curriculum der Bundesärzte kammer ausrichtet. Er ist dafür gedacht, bei Ihnen alte Erkenntnisse aufzufrischen und Ihnen neue näher zu bringen. Natürlich war das Thema „Impfungen“ im letzten Jahr wie sonst wohl nie in der jüngeren Vergangenheit ein Thema nicht nur für Fachkreise, und natürlich macht sich dies auch im Programm unseres diesjährigen Impfseminars bemerkbar. Wir freuen uns besonders, dass uns erneut Prof. Mertens, als Kammermitglied in Südwürttemberg und Vorsitzender der ständigen Impfkommission, über die Arbeit und Aufgaben der STIKO berichten wird. Neu haben wir in diesem Jahr einen Vortrag zu den rechtlichen Aspekten von Impfungen und möglichen Impfpflichten ins Programm genommen. Ebenfalls neu ist ein Beitrag zu den komplexen Mechanismen der Entwicklung von Immunität, sowie zu Empfehlungen zu Impfungen bei Personen mit eingeschränkter Immunfunktion. Die bewährten Klassiker sind aber auch wieder im Programm enthalten: allgemeine und spezielle Impfempfehlungen (natürlich mit einem Schwerpunkt auf Corona) ebenso wie Reiseimpfungen und Empfehlungen zur Verordnung und Abrechnung. Diese Fortbildungsveranstaltung ist vom Landesgesundheitsamt Baden-Württemberg für die Fortgeltung erteilter Ermächtigungen zur Gelbfieberimpfung anerkannt. Programm: Die STIKO und ihre Funktion N. N. Rechtliche Aspekte zur Impfung, Impfpflicht Dr. med. Andreas Wende Mechanismen der Immunitätsentwicklung Prof. Dr. med. Claudia Lengerke STIKO-Empfehlungen I: Generell empfohlene Impfungen Dr. med. Tobias Pantalitschka STIKO-Empfehlungen II: Indikationsimpfungen Dr. med. Walburga Armann Spezielle Impffragestellungen bei Patienten mit eingeschränkter Immunfunktion PD Dr. med. Manfred Hönig
Reiseimpfungen, Reise- und tropenmedizinische Kasuistiken Dr. med. Johannes Schäfer Impfungen – Das Wichtigste zur Verordnung und Abrechnung Dr. rer. nat. Franziska Leipoldt Termin: Samstag, 11. September 2021 9.00–17.00 Uhr (Anmeldungs-Nr. 32/2021) Leitung: Prof. Dr. med. Marko Wilke, Präsident der Bezirksärztekammer Südwürttemberg Ort: Ärztehaus, Haldenhaustr. 11, 72770 Reutlingen Gebühr: 50,– Euro Punkte: 8 Anmeldung:
Kommunikationstraining – In schwierigen Situationen das Richtige sagen Ungefähr 200.000 Gespräche führt ein Arzt im Laufe seines Berufslebens. Dies verdeutlicht, wie wichtig eine gelingende Gesprächsführung für eine stabile Patient-Arzt-Beziehung ist, denn je besser der Arzt auf den Patienten eingehen und sich in sein Gegenüber hineinversetzen kann, desto größer wird der Therapieerfolg und die daraus resultierende Compliance des Patienten. Dabei steht nicht nur die verbale Kommunikation im Vordergrund, sondern jene der intuitiven oder nonverbalen Kommunikation, mittels Mimik, Körpersprache, Gestik, Sprachmelodie und Sprachbilder. Diese Erkenntnis e rscheint im Praxisalltag als selbstver ständlich, es ist jedoch äußerst bedeutsam sich immer wieder ihrer Grundmaxime zu vergegenwärtigen, vor allem in schwierigen Arzt-Patienten-Gesprächssitua tionen, in einer hochmodernen, technisierten, evidenzbasierten Medizin. Hauptsächlich das subjektive Erleben des Patienten entscheidet darüber, ob die Kommunikation zwischen Arzt und Patient gelingt oder entgleist. Wenn dies bereits im „normalen“ ärztlichen Gespräch zuweilen nicht
leicht ist, wie v erhält es sich dann erst in „schwierigen“ Gesprächs situationen, das heißt in schwierigen Situationen das Richtige zu sagen. Dieses Seminar behandelt sowohl den Umgang mit „schwierigen“ Gesprächssituationen als auch mit „schwierigen“ Patienten. Dabei sollen sowohl Grundkomponenten einer zwischenmensch lichen Kommunikation als auch spezifische Grundlagen einer ärztlichen Gesprächsführung vermittelt werden, basierend auf den Grundmaximen der Authentizität, Akzeptanz und Empathie. Ebenfalls soll auf die eigenen Ressourcen im Umgang mit „schwierigen“ Patienten Bezug genommen werden, wie Sie sich in schwierigen Gesprächssitua tionen stabilisieren können. Für den Praxisbezug werden interaktive Sequenzen angeboten und durchgeführt (in Form von Kleingruppenarbeiten, „Unternehmensdrama“, Aufstellungen, etc.). Termin: Samstag, 11. September 2021 9.00–16.30 Uhr (Anmeldungs-Nr. 48/2021) Leitung: Christina Zeep, Diplom- Psychologin, Mitarbeiterin der Sektion für Suchtmedizin und Suchtforschung, Universitätsklinik für Psychiatrie und Psychotherapie, Tübingen Ort: Ärztehaus, Haldenhaustr. 11, 72770 Reutlingen Gebühr: 120,– Euro Punkte: 10 Die Veranstaltung ist als Fort bildung im DMP Brustkrebs bei der KV BW anerkannt. Anmeldung:
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Bekanntmachungen EKG-Basisseminar In diesem Seminar werden die Grundlagen der EKG-Befundung vermittelt, mögliche Störfaktoren bei der EKG-Ableitung besprochen und die typischen Veränderungen bei häufigen Herzerkrankungen dargestellt. Anschließend können die Teilnehmer in kleinen Gruppen an Fallbeispielen selbst EKGs auswerten und die Ergebnisse werden im Plenum diskutiert. Am Nachmittag steht die Rolle des EKGs in der Praxis im Mittelpunkt und es werden an Kasuistiken EKG-Bilder bei chronischen Herzerkrankungen und bei Notfällen vorgestellt. Termin: Samstag, 18. September 2021 9.00–16.50 Uhr (Anmeldungs-Nr. 31/2021) Ort: Ärztehaus, Haldenhaustr. 11, 72770 Reutlingen Gebühr: 35,– Euro Punkte: 11 Anmeldung:
Blitzlicht: Online-Seminarreihe zu aktuellen Themen in der Medizin Manche Themen in der Medizin werden plötzlich aktuell und/ oder gewinnen an Bedeutung. In dieser neuen Seminarreihe, wollen wir uns genau solchen „Blitzlicht-Themen“ widmen. Dazu bitten wir ausgewiesene Expertinnen und Experten, ein aktuelles Thema gezielt zu beleuchten, und laden Sie anschließend zu kollegialem Austausch und reger Diskussion ein. Diese Seminarreihe ist bewusst im Online-Format angelegt, um Ihnen so die Möglichkeit zu geben, sie gut in Ihren Arbeitsalltag zu integrieren. Programm: Im Dialog: Selbstbestimmtes Sterben 19.30–19.45 Uhr
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Impulsvortrag Prof. Dr. med. Dr. phil. Urban Wiesing, Universitätsklinikum Tübingen, Institut für Ethik und Geschichte der Medizin 19.45–20.00 Uhr Impulsvortrag Dr. med. Hans-Otto Bürger, Hausarzt, Vogt, Vorstandsmitglied der Bezirksärztekammer Südwürttemberg 20.00–21.00 Uhr Austausch und Diskussion Termin: Donnerstag, 30. September 2021 19.30–21.00 Uhr (Anmeldungs-Nr. 59/2021) Leitung: Dr. med. Sophia Blankenhorn, Vizepräsidentin Bezirks ärztekammer Südwürttemberg Gebühr: 20,– Euro Punkte: 2 Anmeldung:
Peripartale psychische Erkrankungen (PPE) – Risiko für Mutter und Kind (Warteliste) Psychische Erkrankungen rund um die Schwangerschaft, Geburt und das Wochenbett werden in unserer Gesellschaft tabuisiert, verschwiegen und oft nicht wahrgenommen. Allerdings stellen sie für Schwangere und junge Mütter eine z usätzliche Herausforderung dar und sind als Risikofaktoren für das Kindeswohl bekannt. Ohne adäquate Behandlung können peripartale psychische Erkrankungen schwere Folgen für die Mutter selbst, die Mutter- Kind-Beziehung bis hin zur Kindeswohlgefährdung und für die Partnerschaft haben. Ziel des Kurses ist es Gynäkologen, Hebammen sowie Haus-, Allgemein- und Kinderärzte als die p rimären Ansprechpartner betroffener Frauen in der Peri partalperiode für charakteristische Störungsbilder und deren Therapiemöglichkeiten zu sensibilisieren.
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Anhand praxisnaher Empfehlungen werden diagnostische und therapeutische Handlungskompetenzen für den klinischen Alltag vermittelt, um die betroffenen Frauen zu unterstützen und ggf. zu motivieren, psychiatrischpsychotherapeutische Frühinterventionen und Unterstützungsangebote der Jugendhilfe in Anspruch zu nehmen. Termin: Samstag, 2. Oktober 2021 9.00–14.00 Uhr (Anmeldungs-Nr. 49/2021) Leitung: Dr. med. Joachim Suder, Facharzt für Kinder- und Jugendmedizin, Tübingen Ort: Ärztehaus, Haldenhaustr. 11, 72770 Reutlingen Gebühr: 35,– Euro Punkte: 6 Anmeldung:
Notfälle im (Praxis-)Alltag: Refresherkurs auch für den ärztlichen Notfall- und Bereitschaftsdienst Der Ausgangspunkt für das jeweilige Seminar sind die oft im Vordergrund stehenden Leit symptome möglicher Notfälle, die neben den notwendigen diagnostischen Schritten auch bereits parallel therapeutische Gegenmaßnahmen erfordern. Bei kleineren Notfällen werden dabei die Diagnostik und Therapie so dargestellt, dass der Patient unmittelbar behandelt und der Notfall unter Kontrolle gebracht wird. Bei schwereren oder potenziell lebensgefährlichen Notfällen werden die erforderlichen ersten Maßnahmen vermittelt, damit der Patient in einem stabilen Zustand in ein Krankenhaus gebracht werden und dort weiter behandelt werden kann. Bei den Referenten handelt es sich überwiegend um Fachärzte für Allgemeinmedizin bzw. für Innere Medizin mit der Zusatz bezeichnung Notfallmedizin bzw. Fachkunde Rettungsdienst. Sie stellen das jeweilige Leitsymptom im Rahmen eines 30-minütigen
Referats vor und gehen dabei die diagnostischen und therapeu tischen Erstmaßnahmen ein. Anschließend werden mit den Teilnehmern offen gebliebene Fragen ausführlich diskutiert. Leitsymptome: Vergiftungen – Thermische Wunden – Bisswunden In diesem Seminar werden folgende Leitsymptome praxisnah erörtert: • Vergiftungen • Thermische Wunden Dr. med. Jörg-Uwe Renz, Facharzt für Allgemeinmedizin, Reutlingen • Bisswunden Dr. med. Hartmut Pfäfflin, Facharzt für Chirurgie und Unfall chirurgie Filderklinik, Filderstadt- Bonlanden Termin: Mittwoch, 6. Oktober 2021 16.30–18.50 Uhr (Anmeldungs-Nr. 25/2021) Leitsymptome: Akute Haut probleme – Akute Allergien – Probleme mit den Augen In diesem Seminar werden folgende Leitsymptome praxisnah erörtert: • Akute Hautprobleme Dr. med. Germar Büngener, Facharzt für Allgemeinmedizin, Friedrichshafen • Akute Allergien Dr. med. univ. Sebastian Volc, Facharzt für Haut- und Geschlechts krankheiten, Allergologe, Uni versitäts-Hautklinik, Tübingen • Probleme mit den Augen: Akute Sehstörung, Fremd körper, rotes Auge Dr. med. Anna Bruckmann, Fachärztin für Augenheilkunde, Tübingen Termin: Mittwoch, 17. November 2021 16.30–18.50 Uhr (Anmeldungs-Nr. 26/2021) Ort: Ärztehaus, Haldenhaustr. 11, 72770 Reutlingen Gebühr: je 25,– Euro inkl. Skripte, Verpflegung und Getränke Punkte: je 3 Anmeldung:
Bekanntmachungen Vorbereitung Fachgespräch Allgemeinmedizin In diesem Seminar wird der formale Ablauf eines Fachgespräches vorgestellt und an einem Fall beispiel ausführlich demonstriert. Anschließend werden in kleinen Gruppen mit weiteren Kasuistiken und unter Mitwirkung der Teilnehmer Fachgespräche simuliert und danach im Plenum besprochen. Dieses Seminar richtet sich damit vorwiegend an die Ärztinnen und Ärzte in der Weiterbildung Allgemeinmedizin, die sich auf das Fachgespräch vorbereiten. Termin: Freitag, 8. Oktober 2021 17.00–21.30 Uhr (Anmeldungs-Nr. 28/2021) Leitung: Dr. med. Dipl.-Phys. Manfred Eissler, Facharzt für Allgemeinmedizin, Reutlingen Ort: Ärztehaus, Haldenhaustr. 11, 72770 Reutlingen Gebühr: 150,– Euro Punkte: 7 Anmeldung:
Megacode-Training In diesem Kurs wird die praktische Kompetenz für die Kardiopulmonale Reanimation (CRP) vermittelt. Zunächst wird der Reanimationsalgorithmus vorgestellt und der Ablauf der CRP bei unterschied lichen Ausgangssituationen demonstriert. Danach üben die Teilnehmer in kleinen Gruppen praktisch das Vorgehen an Megacode-Puppen in simulierten Notfallsituationen. Termin: Samstag, 13. November 2021 9.00–13.15 Uhr (Anmeldungs-Nr. 36/2021) Leitung: Dr. med. Christian Milz, Facharzt für Innere Medizin, Notfallmedizin, leitender Notarzt, Leutkirch Ort: Ärztehaus, Haldenhaustr. 11, 72770 Reutlingen
Gebühr: 75,– Euro Punkte: 7 Anmeldung:
Erste ärztliche Hilfe bei Notfallpatienten – Allgemeine Grundlagen Zur Notfallbehandlung ist jeder approbierte Arzt verpflichtet, gleichgültig, welche Tätigkeit er ausübt, gleichgültig, ob er beamteter, angestellter oder niedergelassener Arzt ist. Auch Ärzte in Familienpause oder im Ruhestand trifft diese Verpflichtung zur Notfallbehandlung. Ausschlaggebend ist die Approbation als Arzt. Diese allgemeine Pflicht jedes approbierten Arztes zur Notfallbehandlung hat nichts mit dem organisierten Ärztlichen Notfalldienst an sprechstundenfreien Tagen und an Wochenenden zu tun. Die Verpflichtung zur Hilfeleistung ist eine gesetzliche und berufsrechtliche Pflicht des Arztes und hat in der Ethik des ärztlichen Berufes ihre Basis. Dieses Seminar fasst das erforderliche Grundwissen für die erste ärztliche Hilfe zusammen: Notfall anamnese, Basis-Check des Notfallpatienten, Rettungskette, Lagerungsarten, Therapieschema bei Reanimation, Eigenschutz, Priorität der Maßnahmen, Ausstattung der Arzttasche, Notfallmedikamente. Termin: Samstag, 27. November 2021 9.00–13.15 Uhr (Anmeldungs-Nr. 34/2021) Leitung: Dr. med. Christian Milz, Facharzt für Innere Medizin, Notfallmedizin, leitender Notarzt, Leutkirch Ort: Ärztehaus, Haldenhaustr. 11, 72770 Reutlingen Gebühr: 35,– Euro inkl. Skripte, Verpflegung und Getränke Punkte: 5 Anmeldung:
Demenz aktuell 2021: Demenz – Was nun? Die Diagnose einer Demenz erkrankung stellt nicht nur den Betroffenen, sondern auch sein Umfeld vor enorme Herausfor derungen. Viele ganz praktische, aber auch komplizierte rechtliche Fragen sind zu klären. Nicht selten wird hier zunächst der (Haus-)Arzt der erste Ansprechpartner sein. In diesem Seminar sollen Sie als betreuender Arzt genau diese praxisrelevanten Hinweise und Informationen erhalten, um Betroffenen und Angehörigen ihre Möglichkeiten aufzeigen und sie auf diesem schwierigen Weg zu begleiten. Hierbei sind auch und gerade frühzeitige Informationen zu Themen rund um die rechtliche Betreuung von enormer Bedeutung. Zu den drängenden Fragen gehört insbesondere auch das Thema selbstbestimmtes, aber auch sicheres Wohnen. Neben den verschiedenen betreuungsrecht lichen Aspekten werden wir in diesem Seminar daher auch Beispiele von innovativen Wohnund Versorgungsformen vorstellen, die am Bedarf demenzkrankter Bewohner ausgerichtet sind. Termin: Mittwoch, 1. Dezember 2021 19.00–21.45 Uhr (Anmeldungs-Nr. 42/2021) Leitung: Prof. Dr. med. Marko Wilke, Präsident der Bezirksärztekammer Südwürttemberg Ort: Ärztehaus, Haldenhaustr. 11, 72770 Reutlingen Gebühr: kostenfrei Punkte: 3 Anmeldung:
Seminarreihe Allgemeinmedizin: Gendermedizin: Der (nicht ganz so) kleine Unterschied Sie alle kennen das aus Ihrer klinischen Praxis: eine bestimmte Krankheit ist häufiger bei Männern, oder nimmt bei Frauen einen völlig anderen Verlauf (wie zuletzt
sehr eindrücklich bei COVID19). Implizit ist damit Gendermedizin, also geschlechtersensible Medizin, schon lange kein Nischenthema mehr, sondern Teil eines modernen, individualisierten Ansatzes in der Medizin. Auch epidemiologisch zeigen sich schon lange tiefgreifende Unterschiede zwischen den Geschlechtern, und zwar eben nicht nur in Häufigkeit und Ausprägung, sondern eben auch in Bezug auf Ursachen, prädisponierende Risiken und den Umgang mit Gesundheit und Krankheit. Im medizinischen Diskurs werden diese Unterschiede als syste matische und klinisch relevante Faktoren aber noch zu wenig bekannt oder berücksichtigt. Dieses Seminar befasst sich daher ideologiefrei, konkret und praxisnah mit geschlechterspezifischen Aspekten unserer alltäglichen Medizin in Diagnostik und Therapie und in unterschiedlichen klinischen Gebieten. Themenübersicht: • Medikamente in Mann und Frau • Gender ist mehr als Mann und Frau • Geschlechtsspezifische Unterschiede bei Erkrankungen des Herz-Kreislauf-Systems • Psychische Erkrankungen bei Frau und Mann • Stoffwechsel, Diabetes, Adipositas • Endokrinologische Unterschiede • Die Wechseljahre beim Mann • Immunsystem und Autoimmun erkrankungen Diese Seminarreihe richtet sich sowohl an interessierte und langjährig tätige Ärztinnen und Ärzte aller Fachrichtungen, die die Seminare als Aktualisierungsfortbildung nutzen möchten, als auch an alle interessierten Ärztinnen und Ärzte in Vorbereitung auf ihre Facharztprüfung. Termin: Samstag, 4. Dezember 2021 9.00–16.15 Uhr (Anmeldungs-Nr. 17/2021) Leitung: Dr. med. Sophia Blankenhorn, Vizepräsidentin der Bezirks ärztekammer Südwürttemberg Ort: Ärztehaus, Haldenhaustr. 11, 72770 Reutlingen
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Bekanntmachungen Gebühr: 50,– Euro Punkte: 8 Anmeldung:
Stressbewältigung durch Achtsamkeit Die wachsende berufliche Belastung und die unverändert schwierigen Arbeitsbedingungen für Ärztinnen und Ärzte sind unbestritten. Die physischen und psychischen Anforderungen, die durch den Umgang mit kranken und sterbenden Menschen, durch den permanenten Zeitdruck und die ökonomischen Herausforderungen entstehen, führen zu einer zunehmenden Verschärfung der angespannten Situation. Das erfahrungsorientierte Seminar „Stressbewältigung durch Achtsamkeit“ basiert auf dem „Mindfulness-Based Stress Reduction Programm“ (MBSR). Dieses Programm wurde Ende der siebziger Jahre in den USA von Prof. Dr. Jon Kabat-Zinn an der Universitäts klinik von Massachusetts ent wickelt. Inzwischen belegen zahlreiche wissenschaftliche Studien die Wirksamkeit dieses Programms. Grundlage des Seminars ist die intensive Schulung der Achtsamkeit im Alltag und in der Stille. Achtsamkeit bedeutet, die Aufmerksamkeit immer wieder zum gegenwärtigen Moment zurückzubringen. Durch geleitete Meditationen und sanfte Körperübungen lernen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer, Atmung, Körperempfindungen, Gedanken und Gefühle wahr zunehmen ohne sie zu bewerten. Die Praxis der Achtsamkeit be fähigt dazu, die gewohnheits mäßigen Verhaltensweisen im Umgang mit innerem und äußerem Stress, mit Krankheiten und Schwierigkeiten zu erkennen. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer lernen immer wieder innezuhalten und den Herausforderungen des Lebens mit mehr Ruhe, Klarheit und Akzeptanz zu begegnen.
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Ziele des Seminars sind: • Verständnis für die Grundlagen der Achtsamkeitspraxis zu bekommen • eigene Erfahrungen mit Achtsamkeits-Übungen zu machen • Anregungen zu erhalten, um Achtsamkeit in den eigenen Alltag bzw. Berufsalltag zu integrieren • ein Behandlungskonzept kennenzulernen, das auch bei den Patienten zur Anwendung kommen kann Termin: Samstag, 4. Dezember 2021 9.00–16.45 Uhr (Anmeldungs-Nr. 22/2021) Leitung: Markus Zeh, Diplom- Pädagoge und MBSR-Lehrer, Tübingen Ort: Ärztehaus, Haldenhaustr. 11, 72770 Reutlingen Gebühr: 200,– Euro inkl. Ver pflegung, Skript und Yoga-Matte Punkte: 10
Refresher Palliativmedizin Zielgruppe dieses Seminars sind Ärztinnen und Ärzte, die bereits die Kurs-Weiterbildung Palliativmedizin (Grundkurs, 40 UE) absolviert haben, sowie palliativ medizinisch Interessierte aller Fachrichtungen. Ziel des Seminars ist es, • Sie auf den aktuellen medizinischen und pflegerischen Stand in ausgewählten Themen der Palliativmedizin zu bringen • einen eigenen Fall, der Sie umtreibt, in geschütztem Rahmen unter Supervision für sich zu klären • Ihnen die Gelegenheit zu geben, in kleinen Gruppen die Fragen und Probleme des Arbeitsalltags fallorientiert und praxisnah zu diskutieren • sich mit Kollegen auszutauschen und Ihnen neue positive Impulse für die tägliche Arbeit zu geben • einen geschützten Rahmen für die Reflexion des eigenen Arbeitsalltags zu bieten Programm: Thematische Einführung Dr. med. Christina Paul
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Teil I Dr. med. Christina Paul Palliative Onkologie für Nicht-Onkologen: Praxistipps im Therapiedschungel Refresher Schmerztherapie PLUS: Cannabis und CBD inkl. Verordnungspraxis Am emotionalen Abgrund: Ärztlich assistierter Suizid – aktuelle Entwicklungen Teil II Dr. med. Christina Paul Christina Zeep Eigene Fallkasuistiken in interaktiver Gruppenarbeit unter Supervision Termin: Sonntag, 5. Dezember 2021 9.00–16.30 Uhr (Anmeldungs-Nr. 55/2021) Leitung: Dr. med. Christina Paul, Tropenklinik Paul Lechler Krankenhaus, Oberärztin Palliativstation, Ärztl. Leiterin Tübinger Projekt Häusliche Betreuung Schwerkranker, Fachärztin für Innere Medizin, Hämatologie und Onkologie, Palliativmedizin, Akupunktur Ort: Ärztehaus, Haldenhaustr. 11, 72770 Reutlingen Gebühr: 150,– Euro Punkte: 8 Anmeldung:
Train the Trainer: Online-Modul II Das Online-Modul II ist ein Angebot an alle Fachärztinnen und Fachärzte, die als Weiterbilder Ärztinnen und Ärzte in Weiterbildung zum Facharzt für Allgemeinmedizin anleiten (also Haus ärztinnen und Hausärzte und die Kolleginnen und Kollegen, die ÄiW für Allgemeinmedizin im Rahmen einer Rotation weiter bilden). Der Schwerpunkt des Online- Moduls II (Software Zoom®), das am Vorabend des Moduls I stattfindet, liegt auf den Besonderheiten der ambulanten Weiterbildung. Im kollegialen Austausch werden praktische Tipps wie ein Strukturmodell für die Weiter bildung und dessen Umsetzung
in der eigenen Praxis vorgestellt. Zudem werden das Kompetenzzentrum Weiterbildung Baden- Württemberg (KWBW), die Weiter bildung im Verbund sowie die KWBW Verbundweiterbildungplus (http://www.kwbw.de) vorgestellt. Das Programm beinhaltet die Themen: • Einführung in das Thema WB Allgemeinmedizin, Erfahrungsaustausch als WBB • Besonderheiten in der ambulanten WB Allgemeinmedizin • Gemeinsam Weiterbilden in der KWBW Verbundweiterbildung plus • Weiterbilden im KWBW – Förderung, Anträge, P1-Pauschale, Online-Netzwerke • Struktur der Weiterbildung in der täglichen Praxis ! Dieses Modul kann nur gemeinsam mit Modul I absolviert werden. Ärzte, die an der HzV teilnehmen und einen Arzt in Weiterbildung beschäftigen, sind durch die Teilnahme an beiden Modulen (I und II) berechtigt, in Kooperation mit dem KWBW die P1-Pauschale abzurechnen. Termin: Freitag, 10. Dezember 2021 16.00–20.00 Uhr (Anmeldungs-Nr. 56/2021) Leitung: Dr. med. Simon Schwill, Leitung KWBW, Heidelberg Gebühr: 60,– Euro Punkte: 5 Anmeldung:
Train the Trainer: Modul I Modul I des Train the Trainer- Seminars richtet sich an weiterbildende Ärztinnen und Ärzte aller Fachrichtungen. Im ersten Teil dieses Moduls werden ausführlich und praxisnah die formalen und rechtlichen Aspekte der neu in Kraft getre tenen Weiterbildungsordnung vermittelt.
Impressum Im zweiten Teil des Moduls stehen didaktische Themen, wie zum Beispiel kompetenzbezogene didaktische Grundlagen der Weiterbildung oder das systematische lernfördernde Feedback im Vordergrund. Das Programm beinhaltet die Themen: • Arzt als Ausbilder: Pflichten eines WB-Befugten, Inhalte vor Arbeitszeugnissen • Rahmenbedingungen der Förderung der Weiterbildung und Maßnahmen der Koordinierungsstelle Weiterbildung Allgemeinmedizin • Von Übergangsregelungen bis neue WBO – Herausforderung für Ärzte und Selbstverwaltung • Kompetenzbezogene Lehr- und Lernmethoden • Feedback als Kernelement einer guten Weiterbildung in der WBO Termin: Samstag, 11. Dezember 2021 9.00–16.15 Uhr (Anmeldungs-Nr. 57/2021) Leitung: Dr. med. Sophia Blankenhorn, Vizepräsidentin der Bezirks ärztekammer Südwürttemberg Ort: Ärztehaus, Haldenhaustr. 11, 72770 Reutlingen Gebühr: 120,– Euro Punkte: 8 Anmeldung:
a nerkannt ist, eingewiesen und geschult. Gegenstand sind Inhalte der einzelnen Gruppentherapiesitzungen sowie mögliche Schwierigkeiten und Probleme in der Behandlung von abhängigen Rauchern. Voraussetzung für die Teilnahme an diesem Aufbaukurs ist die erfolgreiche Teilnahme am Grundkurs Tabakentwöhnung. Termin: Samstag, 11. Dezember 2021 9.00–16.30 Uhr (Anmeldungs-Nr. 41/2021) Leitung: Dipl.-Psych. Christina Zeep, Sektion für Suchtmedizin und Suchtforschung, Universitäts klinik für Psychiatrie und Psychotherapie Ort: Ärztehaus, Haldenhaustr. 11, 72770 Reutlingen Gebühr: 100,– Euro Punkte: 8 Anmeldung:
Notfallmanagement – Fortbildungen in Ihrer Arztpraxis • individuell • nach Absprache Dr. med. Karl-Otto Walz, Neue Str. 72, 89073 Ulm
Notfallmanagement – Fortbildungen in Ihrer Arztpraxis (Ravensburg, Friedrichshafen) Tabakentwöhnung mit strukturiertem Therapie programm nach dem Curriculum „Qualifikation Tabakentwöhnung“ der Bundesärztekammer – Aufbaukurs In diesem Aufbaukurs werden Kenntnisse zu verhaltenstherapeutischen Techniken im Gruppensetting vermittelt. Durch das Absolvieren dieses Kurses erfüllen die Teilnehmer die Anforderungen zum Anbieten von Tabakentwöhnungskursen nach § 20 SGB V. Die Teilnehmer werden in die Durchführung des Programms „Nichtraucher in 6 Schritten“, das über die Zentrale Prüfstelle Prävention von den Krankenkassen als Präventionsmaßnahme
• individuell • nach Absprache Dr. med. Christian Milz, Ottmannshofer Str. 44, 88299 Leutkirch Auskunft/Anmeldung: Akademie für Ärztliche Fortbildung bei der Bezirks ärztekammer Südwürttemberg, Haldenhaustr. 11, 72770 Reutlingen, Telefon (0 71 21) 9 17-24 15 oder -24 16, Fax (0 71 21) 9 17-24 00, E-Mail: fortbildung@baek-sw.de
Hinweis:
Die Änderung der Zustelladresse für das ÄBW ist bitte ausschließlich an die zuständige Bezirksärztekammer zu melden. Weitere Informationen: www.ärzteblatt-bw.de
Kompetenzzentrum Weiterbildung Baden-Württemberg (KWBW) Im Neuenheimer Feld 130.3 69120 Heidelberg Telefon (0 62 21) 56-71 75 kwbw.AMED@med.uni-heidelberg.de
weiterbildung-allgemeinmedizin.de
KWBW Verbundweiterbildung plus Wir stehen für eine bessere Weiterbildung in der Allgemeinmedizin! Einstieg jederzeit möglich – auch für Quereinsteiger! Wir begleiten Sie während der gesamten Weiterbildung. Die KWBW Verbundweiter bildung plus bietet ein strukturiertes Seminar- und Mentoring- Programm in persönlicher Atmosphäre. Regionale Vernetzung steht bei uns im Mittelpunkt! Für Weiterbildende werden Train-the-Trainer-Seminare angeboten. Kursinhalte: In industrieunabhängigen Seminaren erhalten Sie das Handwerkzeug für die hausärztliche Versorgung: Symptombezogene Beratungs anlässe wie Brennen beim Wasserlassen oder Ohrenschmerzen, praktische Übungen wie Urin katheter legen oder Unter suchungstechniken des Bewegungsapparates und auch Umgang mit chronischen Krankheiten wie Diabetes oder Depression werden ebenso strukturiert vermittelt wie beispielsweise Abrechnung, Praxisorganisation oder Wundmanagement. In Train-the-Trainer-Seminaren unterstützen wir Sie bei der Umsetzung der Weiterbildung in Ihrer Praxis. Alle Termine 2021 und einfache Anmeldung unter: www.kwbw.de
Herausgeber: Landesärztekammer Baden-Württemberg und Kassenärztliche Vereinigung Baden-Württemberg Herausgebergremium: Dr. med. Wolfgang Miller (Vorsitzender), Dr. med. Norbert Metke (stellv. Vorsitzender), Dr. med. Klaus Baier (Rechnungsführer), Dr. med. Frank-Dieter Braun, Dr. med. Johannes Fechner, Dr. med. Paula Hezler-Rusch, Prof. Dr. med. Christof Hofele, Dr. med. Anne Gräfin Vitzthum, Prof. Dr. med. Marko Wilke Verantwortlicher Chefredakteur: Dr. med. Oliver Erens (OE) Anschrift Redaktion: Jahnstraße 38 A, 70597 Stuttgart Postfach 70 03 61, 70573 Stuttgart Telefon +49 (0) 711 / 7 69 89-45 aebw@aebw.de Verlag und Auftragsmanagement: Alfons W. Gentner Verlag GmbH & Co. KG Forststraße 131, 70193 Stuttgart Postfach 10 17 42, 70015 Stuttgart Anzeigenleitung: Axel Hollenbach Telefon +49 (0) 711 / 6 36 72-8 27 Telefax +49 (0) 711 / 6 36 72-7 60 hollenbach@gentner.de Auftrags-Management: Melanie Schweigler (Leitung) Telefon +49 (0) 711 / 6 367 2-8 62 schweigler@gentner.de Rudolf Beck Telefon +49 (0) 711 / 6 36 72-8 61 Telefax +49 (0) 711 / 6 36 72-7 60 beck@gentner.de Gesamtleitung Media Sales: Oliver Scheel (verantwortlich) Telefon +49 (0) 711 / 6 36 72-8 37 Telefax +49 (0) 711 / 6 36 72-7 60 scheel@gentner.de Z. Zt. ist Anzeigenpreisliste Nr. 64 vom 1. 1. 2021 gültig. Layout und Gestaltung: GreenTomato GmbH, Stuttgart Druck: Vogel Druck und Medienservice GmbH, Höchberg Internet: www.ärzteblatt-bw.de Bezugspreise: Inland: jährlich 112,90 € zzgl. Versandkosten 21,00 € (inkl. der jeweils gült igen MwSt.). EU-Länder-E mpfänger mit UST-ID-Nr. und Ausland: jährlich 112,90 € zzgl. Versandkosten 36,00 € EU-Länder ohne UST-ID-Nr.: jährlich 112,90 € zzgl. Versandkosten 36,00 € zzgl. MwSt. (Export- oder Importland). Einzelheft: 15,00 € zzgl. Versandkosten. Bei Neubestellungen gelten die zum Zeitpunkt des Bestell eingangs gültigen Bezugspreise. Durch den Kammerbeitrag ist der Bezugspreis für Mitglieder der Landesärztekammer Baden-Württemberg abgegolten. Bezugsbedingungen: Bestellungen sind jederzeit beim Leserservice oder bei Buchhandlungen im In- und Ausland möglich. Abonnements verlängern sich um ein Jahr, wenn sie nicht schriftlich mit einer Frist von drei Monaten zum Ende des Bezugsjahres beim Leserservice gekündigt werden. Die Abonnementpreise werden im Voraus in Rechnung gestellt oder bei Teilnahme am Lastschriftverfahren bei den Kreditinstituten abgebucht. Redaktionsschluss für redaktionelle Beiträge ist jeweils der 15. des vorangehenden Monats. Mit Namen und Signum des Verfassers gezeichnete Artikel entsprechen nicht unbedingt der Meinung der Schriftleitung. Für unverlangt eingesandte Manuskripte übernehmen Schriftleitung und Verlag keine Haftung. Bei Einsendungen an die Schriftleitung wird das Einverständnis zur vollen oder auszugsweisen Veröffentlichung vor ausgesetzt. Die Redaktion behält sich Kürzungen von Leserbriefen vor. Die systematische Ordnung der Zeitschrift sowie alle in ihr enthaltenen einzelnen Beiträge und Abbildungen sind urheberrechtlich geschützt. Mit der Annahme eines Beitrages zur Veröffentlichung erwirbt der Verlag vom Autor umfassende Nutzungsrechte in inhaltlich unbeschränkter und ausschließlicher Form, insbesondere Rechte zur wei teren Vervielfältigung und Verbreitung zu gewerblichen Zwecken mit hilfe mechanischer, digitaler oder anderer Verfahren. Bis auf Widerruf (socialmedia@gentner.de) gilt dies auch für die Verwendung von Bildern, Graphiken sowie audiovisueller Werke in den Social Media- Kanälen Facebook, Twitter, Google+ und YouTube. Kein Teil dieser Zeitschrift darf außerhalb der engen Grenzen urheberrechtlicher Ausnahmebestimmungen ohne schriftliche Einwilligung des Verlages in irgendeiner Form – durch Fotokopie, Mikrofilm oder andere Verfahren – reproduziert oder in eine von Maschinen, insbesondere von Datenverarbeitungsanlagen verwendbare Sprache übertragen werden. Die Wiedergabe von Gebrauchsnamen, Handelsnamen, Warenbezeichnungen u. dgl. in dieser Zeitschrift berechtigt nicht zu der Annahme, dass solche Namen ohne Weiteres von jedermann benutzt werden dür fen; oft handelt es sich um gesetzlich geschützte eingetragene Warenzeichen, auch wenn sie nicht als solche gekennzeichnet sind. Im Ärzteblatt Baden-Württemberg werden für die Bezeichnungen der einzelnen Gruppen nicht durchgehend beide Formen – männlich und weiblich – verwendet. Sämtliche Personenbezeichnungen gelten im Sinne der Gleichbehandlung für alle Geschlechter. Die verkürzte Sprachform hat nur redaktionelle Gründe und beinhaltet keine Wertung. Erscheinungsweise: 12 Ausgaben pro Jahr jeweils zur Monatsmitte ISSN 0720-3489
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Beschreibung
ID
15366
FA/Ä f. Arbeitsmedizin / Betriebsmediziner, Arzt/-in zur Weiterbildung FA/Ä Arbeitsmedizin
Berliner Luft gewünscht? Umzug geplant? Grünes Berliner Umland? Wir ...
74523
Betriebsarzt / Facharzt für Arbeitsmedizin (m/w/d)
76131
Ärztin/Arzt (w/m/d)
Beim Regierungspräsidium Karlsruhe ist im Referat 25 Ärztliche ...
#JWDU
79102
Fachärztin/Facharzt für Allgemeinmedizin/Innere Medizin (Vollzeit/Teilzeit) und Weiterbildungsassistent Allgemeinmedizin
Fachärztin/Facharzt für Allgemeinmedizin/Innere Medizin (Vollzeit/Teilzeit) und Weiterbildungsassistent Allgemeinmedizin Ab ...
#DTMU
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Psychologin / Psychologe / Fachärztin / Facharzt als Psychoonkologin / Psychoonkologe (w|m|d) Frauenklinik
#EKDY
82014
Ärzte (m/w/d) in Teil- (mind. 30 Std.) oder Vollzeit (39 Std.) gesucht
#DHZS
83233
Facharzt (m/w/d) für Allgemeinmedizin
Bei der Justizvollzugsanstalt Bernau ist zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine ...
#KDPL
84428
Ärzte (m/w/d) aus den Bereichen: Kinder- / Jugendmedizin - Orthopädie - Psychotherapie - Dermatologie
Für die ärztliche und therapeutische Versorgung von Buchbach und ...
#BUQC
85276
Oberarzt Innere Medizin Kardiologie (m/w/d)
Wir suchen zum nächstmöglichen Zeitpunkt einen Oberarzt Innere Medizin ...
#EVHN
90439
Kinderärztin (m/w/d) TZ
Kinderärztin (m/w/d) TZ ab Mitte/Ende 2021 für moderne Praxis ...
#UMGQ
91282
Fachärztin / Facharzt für Allgemeinmedizin oder Innere Medizin
Verwirklichen Sie sich beruflich in einer der schönsten Regionen ...
#LZCS
97828
FA/FÄ für Kinder- und Jugendpsychiatrie (m/w/d) in VZ
Das Medizinische Versorgungszentrum Michelrieth im Raum Würzburg-Marktheidenfeld sucht ab ...
#YMAF
#BLTX
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Bild: GettyImages
4. Bewerbung abschicken und Traumjob starten
STELLENANGEBOTE Facharzt für Orthopädie oder FA Orthopädie/Unfallchirurgie (m/w/d), für eine orthopädisch/unfallchirurgische Praxis in Kempten (Allgäu) gesucht. Anstellung in Teilzeit flexibel vereinbar. Dr. Dirk Theurer, Bahnhofstr. 42, 87435 Kempten dirktheurer@hotmail.com Für unsere umsatzstarke, alteingesessene Gemeinschaftspraxis (Allgemein mediziner + Internist /FA Pneumologie) in Leinfelden-Echterdingen suchen wir in den nächsten 1– 3 Jahren eine Nachfolgerin oder Nachfolger ggf. auch in Anstellung oder als Jobsharing in Vollzeit oder Teilzeit. Zusatzausbildungen in Naturheilverfahren, Akupunktur, Chirotherapie wünschenswert, nicht Bedingung. Bei Interesse: praxis@dres-huber.de
Für die ärztliche und therapeutische Versorgung von Buchbach und dem Umland entstand bis Mai 2021 das Gesundheitszentrum Buchbach mit 800 m² Praxis- sowie 450 m² altersgerechten Wohnflächen.
Biete in einem sehr freundlichen Team für eine HNO-Praxis im Raum Wiesloch-Walldorf Stelle in Teilzeit oder Vollzeit ab Januar 2022.
Für zwei Praxiseinheiten (135 m² und 76 m²) suchen wir ab sofort
Zuschriften erbeten unter ÄBW 5817 an den Gentner Verlag, PF 10 17 42, 70015 Stuttgart oder per E-Mail an chiffre@aebw.de.
Ärzte (m/w/d) aus den Bereichen: - Kinder- / Jugendmedizin (Arztsitz vorhanden)
- Dermatologie (Filiale)
Fachärztin/Facharzt Augenheilkunde (konservativ u. operativ) in Vollzeit für operative Gemeinschaftspraxis mit Op-Zentrum (Cataract, Femto-Lasik, IVOM, PPV) im Raum Karlsruhe gesucht. Bewerbung bitte an info@dr-kohm.de
- Orthopädie (Filiale) - Psychotherapie
Pädiatrie WB-Stelle
auch TZ, ab 1. 9. 2021, WB-Befugnis 2 Jahre. Praxis Dr. von Butler, 73732 Esslingen am Neckar Tel.: (07 11) 30 05 38 80
Standort: „Aktiv – Innovativ – Lebenswert“ lautet das Motto des Marktes Buchbach. Dieses beschreibt in drei Worten den Charakter unserer familienfreundlichen Marktgemeinde im Nordwesten des Landkreises Mühldorf am Inn, die durch die Nähe zu den Landkreisen Erding und Landshut ein Einzugsgebiet von über 15.000 Einwohnern hat. Etwa 60 km östlich von München punktet der Markt Buchbach neben seiner traumhaften Lage sowie einem äußerst attraktiven Vereins- und Kulturleben auch mit umfangreichen Bildungsmöglichkeiten und einer hervorragenden örtlichen und überregionalen Infrastruktur: Mit dem Auto erreichen Sie München über die A94 in nur 35 min. Zudem gibt es über den ca. 4 km entfernten Bahnhof in Schwindegg eine Eilzuganbindung in die Landeshauptstadt und nach Mühldorf am Inn. Durch den knapp 45 km entfernten Flughafen München hat man zudem, ohne Beeinträchtigung der Lebensqualität durch Fluglärm, eine hervorragende Anbindung in die ganze Welt.
Facharzt (m/w/d) für Allgemein medizin oder Innere Medizin in Teilzeit für Hausarztpraxis mit nettem Team in Tübingen gesucht. Tel. 017620117028 od. bewerb-drhartmann@e-mail.de
Gastroenterologin/Gastroenterologe (w/m/d) gesucht
Anstellung: Teil- oder Vollzeit, WB-Ermächtigung: 1 Jahr Diabetologie. Option: Praxisübernahme. Homepage: www.dr-reymann.de Details & Kontakt: praxis@dr-reymann.de
Mietpreis pro m²: 9,80 Euro
Wir helfen beim Krafttanken, Gesundwerden, Freudeschenken und vielem mehr - verstärken Sie unser Team als
Kontakt: Marktgemeinde Buchbach Gesundheitszentrum Tel.: +49 (172) 7802560
Arzt / Facharzt (m/w/d) ab sofort, in Voll- oder Teilzeit (20 - 40 h/Woche), unbefristet Wir bieten Ihnen: • Eine abwechslungsreiche Tätigkeit in einem kompetenten und engagierten Team • Sozialleistungen eines etablierten Dienstleistungsunternehmens • Planbare und familienfreundliche Arbeitszeiten • Urlaubsanspruch über dem gesetzlichen Rahmen • Flache Hierarchien
Dozent gesucht
Arzt/Ärtzin gesucht für med. Fächer zur Ausbildung von Heilpraktiker in Stuttgart auf Honorarbasis. Tel. 0172 7233936
Urologe/-in im Raum Karlsruhe/Heidelberg/Mannheim zum 1.10.2021 od. später in VZ oder TZ gesucht, Vorbereitung als BAG-Partner möglich. Große, moderne, gut etablierte urologische Praxis mit umfangr. operativer Tätigkeit sucht Facharzt/-ärztin od. WB-Assistent/-in ab 3./4. Jahr (WBE f. 24 Mon. vorh.). Zuschriften erbeten unter info@uromedic-kraichgau.de
Bitte richten Sie Ihre Bewerbung per E-Mail als PDF an bewerbung@mikina.de oder per Post an: Fachklinik Mikina . Katja Lutz . Franz-Peter-Sigel-Straße 46 . 76669 Bad Schönborn. Nähere Informationen & Online-Bewerbung: www.jobs-mutterkind-kliniken.de
Bestens beraten. Unsere Beratung für Heilberufe. Branchenvergleich Standortanalyse
Praxiswertermittlung Heilberufe-Seminare
Infos unter Telefon 0711 124-45019
Ein Unternehmen der LBBW-Gruppe
F0220002_10_03_AZ_BW_Heilberufe_183x40.pdf - Jul_17_2020
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Liquiditätsplanung Vermögensmanagement www.bw-bank.de/heilberufe
STELLENANGEBOTE FA/FÄ f. Allgemeinmed./Innere Med. in TZ ab sofort für HA-Praxis Raum MA/HD gesucht. Attraktives Gehalt. Keine Dienste. Mobil: (01 74) 4 21 26 37
Wir suchen zum nächstmöglichen Zeitpunkt Sie als
Facharzt / Fachärztin* für Allgemeinmedizin / Innere Medizin für unsere Hausarztpraxis im MVZ in Teilzeit (bis zu 75 %)
Das im Jahr 2018 am Robert-Bosch-Krankenhaus (RBK) gegründete Medizinische Versorgungszentrum (MVZ) bietet seinen Patienten eine hausärztliche Versorgung mit dem Schwerpunkt Innere Medizin an. Das MVZ ist auch Lehrpraxis der Universität Tübingen. Neben der allgemein hausärztlichen Versorgung bietet die Hausarztpraxis zudem Impfberatungen, Wundversorgung, Gesundheits-Check-Ups, Ultraschalluntersuchungen sowie 24-Stunden-EKGs und Blutdruckmessungen an. Die Praxis steht Ihren Patienten durchgehend von 9:00 bis 19:00 Uhr zur Verfügung und versorgt diese sowohl vor Ort als auch per Videosprechstunde. Ihr Profil ... Facharzt / Fachärztin* in der Allgemeinmedizin oder Inneren Medizin ... Engagierte, freundliche und verantwortungsbewusste Persönlichkeit ... Interesse an hausärztlicher Versorgung Wir bieten Ihnen ... Eine attraktive Vergütung und ein bezuschusstes Jobticket oder JobRad
... Teilnahme am ärztlichen Notdienst der hausärztlichen Vereinigung mit entsprechender Vergütung ... Ein umfangreiches Fort- und Weiterbildungsprogramm ... Möglichkeiten einer günstigen Mitarbeiterwohnung und Kinderbetreuung in einer nahegelegenen Kindertagesstätte Für weitere Informationen steht Ihnen Herr Dirk Pannes, Leiter des Medizinischen Versorgungszentrums, unter 0711/8101-2158 oder Frau Nadine Ade, Praxismanagerin, unter 0711/8101-2770, gerne telefonisch zur Verfügung. Haben wir Ihr Interesse geweckt? Dann richten Sie bitte Ihre aussagefähige Bewerbung per E-Mail an personal@rbk.de oder per Post an die Robert-Bosch-Krankenhaus GmbH Personalabteilung Auerbachstraße 110 70376 Stuttgart www.rbk-mvz.de
SIERRA LEONE © Peter Bräunig
* Wir stellen Menschen ein – unabhängig vom Geschlecht
Vertragsärztlich geführtes MVZ Kirchheim/ Teck sucht zum nächstmöglichen Zeitpunkt einen Facharzt (m/w/d) für Kinder- und Jugendmedizin. Die Stelle ist unbefristet und in Voll- oder Teilzeit zu besetzen. Bewerbungen bitte an: MVZ Kirchheim GmbH z. H. Frau Katharina Solomaier Steingaustraße 13 73230 Kirchheim/Teck bewerbung@mvz-kirchheim.de
FA Ortho. (m/w/d) in Anstellung 50–100 % für Praxis in Lörrach gesucht. Einstieg möglich. www.das-orthopaedicum.de m.buechele@das-orthopaedicum.de AUGEN Facharzt (m/w/d) für Region Alpenland (Allgäu). Im Team oder eigenständig. TZ möglich. Bewerbung bitte an bewerbung@ augenklinik-kempten.de
Gynäkologische Praxis sucht Arzt /Ärztin zur Anstellung im Lkr. Stuttgart-Stadt. Tel.: 0151/15192509
SPENDEN SIE ZUVERSICHT IN BANGEN MOMENTEN Mit Ihrer Spende rettet ÄRZTE OHNE GRENZEN Leben: Mit 30 Euro können wir zum Beispiel 75 an Lungenentzündung erkrankte Kinder mit Antibiotika und einem fiebersenkenden Mittel behandeln. Private Spender*innen ermöglichen unsere unabhängige Hilfe – jede Spende macht uns stark! Spendenkonto: Bank für Sozialwirtschaft IBAN: DE 72 3702 0500 0009 7097 00 BIC: BFSWDE33XXX www.aerzte-ohne-grenzen.de / spenden
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STELLENANGEBOTE
geriatrische reha-klinik bethel welzheim Wir suchen - im Rahmen einer Altersnachfolge zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine/n
Fachärztin / Facharzt
Zum nächstmöglichen Termin
Facharzt für Neurologie (m/w/d) in Voll- und Teilzeit gesucht.
vorzugsweise auf dem Gebiet der Inneren Medizin oder angrenzender Gebiete.
Wir sind ein Medizinisches Versorgungszentrum mit Schwerpunkt Neurologie und Psychiatrie. Zudem ist ein Studienzentrum angeschlossen. Unser Zentrum liegt in Stuttgart-Mitte, direkt am Olgaeck.
Die Zusatzbezeichnung Geriatrie kann in der Klinik erworben werden.
Derzeit arbeiten fünf Neurologen, zwei Psychiater und fünf Psychotherapeuten im Team. mind ist besonders durch seinen Multiple-Sklerose-Schwerpunkt bekannt.
Wir freuen uns über Ihre aussagekräftige Bewerbung unter der Kennziffer RKWE-0621 an: Geriatrische Reha-Klinik Bethel Welzheim Personalabteilung Schorndorfer Str. 81, 73642 Welzheim
RKWE@BethelNet.de, Tel: 07182 / 801-0
Lernen Sie uns kennen: www.reha-klinik-bethel-welzheim.de
© arche noVa/Axel Fassio
geriatrische reha-klinik bethel welzheim 73642 welzheim
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Wir bieten ein sehr kollegiales und dynamisches Team Eine verantwortungsvolle und selbstständige Tätigkeit Familienfreundliche Arbeitszeiten Individueller und unbefristeter Arbeitsvertrag Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr
Weitere Informationen finden Sie auch auf unserer Homepage mind-stuttgart.de. Ihr Profil: • Sie sind approbierte(r) Arzt/Ärztin • Sie arbeiten mit hoher Patientenorientierung • Sie besitzen Teamfähigkeit und Empathie Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung an Geschäftsführer Jochen Rau Telefon: 0711 12896982 jochen.rau@mind-stuttgart.de
FA für Frauenheilkunde (m/w/d) Moderne gynäkologische Gemeinschaftspraxis in Stuttgart sucht U nterstützung zum nächstmöglichen Zeitpunkt. Teil- oder Vollzeit und Anstellung oder Freiberuflichkeit kann individuell abgesprochen werden. Kontakt: frauenarztstelle-stuttgart@web.de Freie Stelle in Praxis für Allgemein-, Notfall- u. Palliativmedizin in Offenburg Teilzeit 15 bis 20 Std. Weiterbildungsassistent oder Facharzt, Weiterbildungsermächtigung 48 Monate, Topp Team, Topp Bedingungen (u. a. 8 Wochen Urlaub). Erwartet: besonderer Teamplayer Kontakt über: praxis@dr-achim-wacker.de oder 07819707774
Nothilfe ist gut – Vorsorge ist besser Aktion Deutschland Hilft leistet Nothilfe nach schweren Katastrophen und hilft Familien, sich besser zu schützen. Erdbebensicheres Bauen rettet Leben. Getreidespeicher wappnen gegen Hunger. Und Hygieneprojekte bekämpfen Seuchen wie Corona. Das verhindert Leid, noch bevor es geschieht. Helfen Sie vorausschauend. Werden Sie Förderer! Spendenkonto: DE62 3702 0500 0000 1020 30 Jetzt Förderer werden: www.Aktion-Deutschland-Hilft.de
Approbierte Ärzte (m/w/d) im Angestelltenverhältnis für Approbierte Ärzte (m/w/d) im in Angestelltenverhältnis für unser Plasmaspendezentrum Mannheim und Stuttgart unser Plasmaspendezentrum Mannheim und Stuttgart • Teil-/Vollzeit • auch Seniorenärzte • in kein Nacht-/Feier-/Sonntagsdienst • Teil-/Vollzeit • auch Seniorenärzte • kein Nacht-/Feier-/Sonntagsdienst Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung! WirGmbH freuenI Colmarer uns auf Ihre Bewerbung! Plasmavita Healthcare Straße 22 I 60528 Frankfurt am Main Plasmavita Healthcare GmbH Colmarer Straße 22 I 60528 Frankfurt am Main z. IHd. Fr. Nitschmann z. Hd. Fr. Nitschmann Jobs@plasmavita.de Jobs@plasmavita.de
Fachärztin/Facharzt für Allgemeinmedizin/Innere Medizin (Vollzeit/Teilzeit) und Weiterbildungsassistent Allgemeinmedizin Ab sofort in großer und moderner Hausarztpraxis (nördliche Ortenau) gesucht. Es bietet sich ein großes Spektrum der Allgemeinmedizin, Inneren Medizin sowie Akut-Medizin. Wir Sind ein motiviertes junges Team und bieten gute Arbeitsbedingungen sowie eine moderne Praxis-Ausstattung. E-Mail: christoph.klein@hausaerzte-im-hofgut.de, Tel. 015110369209
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ÄBW 08 | 2021
STELLENANGEBOTE
behandlungen Teilnahme am Bereitschaftsdienst
Teamgeist
Was Sie sich vorstellen faire Vergütung nach AVR-Württemberg 4. Buch, Jahressonderzahlung und betriebliche Altersvorsorge abwechslungsreiche patientenorientierte Tätigkeit in der stationären und ambulanten Rehabilitation regelmäßige Fort- und Weiterbildungen ein angenehmes und familienfreundliches Arbeitsklima
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Die Diedetaillierte detaillierteStellenbeschreibung Stellenbeschreibungfinden findenSie Sieunter: unter:
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Ansprechpartner: Chefarzt Herr Prof. Dr. Sommer Tel. 07161 601-9220 oder Email norbert.sommer@christophsbad.de Berwerbungen an: bewerbung@christophsbad.de oder Klinikum Christophsbad, Herr Gutt, Faurndauer Str. 6-28, 73035 Göppingen
Kleinanzeigen im Ärzteblatt Baden-Württemberg ÄBW 08 | 2021
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STELLENANGEBOTE
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