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Ärzteblatt Baden-Württemberg 07-2021

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www.ärzteblatt-bw.de

Ä r zteblatt Baden-Württemberg

Foto: © iStock / Getty Images – Obencem

Amts- und Mitteilungsblatt der ärztlichen Körperschaften | ISSN 0720-3489 | E 1041 | 76. Jahrgang | Gentner Verlag

07 | 2021


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Inhalt

01 | 2020

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Editorial Kinderschutz geht uns alle an

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Kammern und KV Unterstützung für die Allgemeinmedizin

Perkussion Die in der körperlichen Untersuchung ein­ gesetzte Technik ist bereits seit der Antike bekannt. Als neuzeitlicher Begründer gilt Joseph Leopold von Auenbrugger (1722 – 1809), der die Perkussion für die Untersuchung des Brustkorbs systematisch entwickelte und erstmals 1761 beschrieb. Er verwendete die direkte Perkussion, bei der man mit den vier Fingern einer Hand aus der im Handgelenk schwingenden Hand direkt auf das zu untersuchende Organ klopft. Später wurde die indirekte Perkussion entwickelt, bei der ein Finger der einen Hand (der so genannte Plessimeterfinger) flach auf die zu untersuchende Körperoberfläche gedrückt wird. Mit einem Finger der anderen Hand oder mit einem Perkussionshämmerchen wird dann auf diesen Finger geklopft. Die Schallschwingungen übertragen sich vom aufliegenden Plessimeter­ finger auf das darunterliegende Gewebe, das in Eigenschwingungen versetzt wird. Diagnostische Hinweise erhält man aus der Schallqualität. Auf den Titelseiten zeigt das Ärzteblatt Baden-Württemberg in diesem Jahr Motive aus dem ärztlichen Alltag; auf allen Titel­ motiven stehen die Patienten im Mittelpunkt. Ermöglicht wird die Serie durch die BadenWürttembergische Bank (BW-Bank). Die Bank verdeutlicht damit ihre enge Beziehung zur Medizin und zur Ärzteschaft im Südwesten, nicht zuletzt, weil ihre Beratungsspezialisten für Heilberufe seit über 25 Jahren kompetente Unterstützung und Beratung in allen wirtschaftlichen Fragen von Medizinern bieten. Die BW-Bank ist mit 22 Heilberufe-Standorten und 160 Filialen im Land vor Ort.

Interview · „Unsere Angebote kommen an“ Das eRezept ist am Start Elektronische Patientenakte kommt Intensive Diskussion über Rolle der Ärzteschaft Organspende ist und bleibt wichtig Pandemieplanung in der Arztpraxis Tätigkeitsbericht der Landesärztekammer

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Unterstützung für die Allgemeinmedizin

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Vermischtes Namen und Nachrichten Forschung aus der Praxis für die Praxis Grenzüberschreitende Gesundheitsversorgung Zentrale Bedeutung der STIKO Wenn Hitze zum Risiko wird Organspende in der Patientenverfügung Hospizförderung deutlich gestärkt Faltkunst mit Erbgut Neue Bücher

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Elektronische Patientenakte kommt

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Veranstaltungsübersicht 400

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Bekanntmachungen 403 Impressum 426

Intensive Diskussion über Rolle der Ärzteschaft

Mehr Informationen zum umfangreichen Leistungsangebot für ­Heil­berufler sowie zu den Kontaktdaten der Heilberufe-Standorte in I­hrer ­Nähe erhalten Sie unter: www.bw-bank.de/heilberufe E-Mail: heilberufe@bw-bank.de Telefon: 07 11 / 1 24-4 50 21

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Faltkunst mit Erbgut

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Editorial Gewaltfreies Aufwachsen von Kindern und Jugendlichen – ein Nachhaltigkeitsziel

Kinderschutz geht uns alle an

D Prof. Dr. J. Fegert

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ie jüngsten Zahlen der polizeilichen Kriminalstatistik 2020 haben aufgerüttelt. 152 Kinder waren im Jahr 2020 gewaltsam zu Tode gekommen. Die meisten von ihnen waren zum Zeitpunkt des Todes jünger als sechs Jahre. Die Misshandlungen Schutzbefohlener stiegen um 10 Prozent im Vergleich zum Vorjahr, sexueller Kindesmissbrauch um knapp 7 Prozent. Deutlich angestiegen mit 53 Prozent sind die Zahlen der Tatverdächtigen mit Besitz und Weitergabe von Missbrauchsabbildungen sogenannter Kinderpornografie. Das von der Statistik beschriebene kriminalistische Hellfeld ist aber nur die Spitze des Eisbergs der Gewalt gegen Kinder und reflektiert gerade im Bereich der Kinderpornografie eher die angestiegene Ermittlungstätigkeit der Polizei und sollte nicht vorschnell allein wegen der zeitlichen Koinzidenz als Folge der Corona-Pandemie bezeichnet werden. Seit Jahren beteiligen wir uns vom Kompetenzzentrum Kinderschutz in der Medizin in Baden-Württemberg und vom Traumaforschungszentrum in Ulm an der Aufhellung des Dunkelfelds. Unsere Ergebnisse zeigen, dass ungefähr ein Drittel der heute erwachsenen Deutschen berichten, in der Kindheit vernachlässigt, misshandelt oder missbraucht worden zu sein. Die WHO schreibt deshalb in ihrem Bericht zur Prävention von Kindesmisshandlung in der europäischen Region, dass gerade auch in der Medizin noch sehr viel Luft nach oben ist. Wir organisieren mit Partnern in Berlin und Freiburg von Ulm aus die rund um die Uhr erreichbare Medizinische Kinderschutzhotline, die alle Angehörigen der Heilberufe jederzeit in Kinderschutzfragen anrufen können (0800-19 210 00). In der Hotline beobachteten wir im ersten Lockdown zunächst einen Rückgang des Anrufervolumens auf 70 Prozent und auch die Art der beobachteten Fälle hat sich verschoben zuungunsten von sexualisierter Gewalt und emotionaler Gewalt. Zwar war dieser Rückgang im Vergleich zu dem allgemeinen Rückgang in der Inanspruchnahme medizinischer Leistungen eher geringer ausgeprägt, dennoch zeigte sich, als

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die Schulen wieder geöffnet wurden und Kinder sich wieder an Klassenkameraden, Lehrerinnen und Lehrer, Eltern von Freundeskindern und andere sogenannte wesentliche Personen in ihrem nahen Umfeld wenden konnten, dass ein Rebound-Phänomen mit einer überschießenden Nachfrage aufgrund einer erhöhten Vorstellung in den Praxen und Krankenhäusern beobachtet werden konnte. Gerade die niedergelassenen Kolleginnen und Kollegen in der Allgemeinarztpraxis oder in der Kinder- und Jugendmedizin sind oft Erstansprechpartner und es freut uns als Betreiber der Hotline, dass mittlerweile knapp zwei Drittel der Anrufe aus dem Bereich der niedergelassenen Kolleginnen und Kollegen kommen. Wichtigste Fragen sind neben differentialdiagnostischen Überlegungen Fragen nach dem Hilfesystem und zur Schweigepflicht. Vielen Kolleginnen und Kollegen ist immer noch nicht bekannt, dass im Gesetz zur Kooperation und Information im Kinderschutz eine explizite Befugnisnorm zur Weitergabe von Informationen bei gewichtigen Anhaltspunkten für eine Kindesmisshandlung an das Jugendamt geschaffen wurde. Die jüngste Reform der Jugendhilfegesetzgebung hat die Zusammenarbeit zwischen Jugendhilfe und uns Ärztinnen und Ärzten durch Möglichkeiten zum Austausch und Betonung der Notwendigkeit der Rückmeldung noch erweitert. Wir müssen uns angesichts des allmählichen Wegs aus der Krise im Herbst, wenn hoffentlich wieder in größerem Umfang Präsenzbeschulung stattfinden wird, auf zahlreiche Probleme einstellen, die dann auch mit entsprechenden personellen Kapazitäten zeitnah gelöst werden müssen. Kinder und Jugendliche mit Schutzund Behandlungsbedarf werden vor allem nach Schulbeginn im Herbst in noch weiter gestiegener Zahl ins Versorgungsnetz drängen und wir sollten dann darauf vorbereitet sein, schnell eine Einschätzung des Behandlungsund Hilfebedarfs vorzunehmen und entsprechende Hilfen umzusetzen. Kinderschutz ist eine Daueraufgabe. Der tatsächliche Skandal sind nicht

einzelne Skandalfälle, sondern der eigentliche Skandal ist der alltägliche Missbrauch, die alltägliche Misshandlung und Vernachlässigung von Kindern und Jugendlichen. Hier hat die Ärzteschaft eine besondere Bedeutung und Verantwortung, da Ärztinnen und Ärzte häufig Gate-Keeper auf dem Weg zu Schutz und Hilfe sind – Vertrauenspersonen, denen sich viele Betroffene auch nach Jahren erst anvertrauen. Wie wir aus zahllosen Berichten von Betroffenen wissen, waren Angehörige der Heilberufe privilegierte Ansprechpartner und sie hatten eine zentrale Rolle auf dem Weg in Therapie, Hilfe und Schutz. Gleichzeitig wurden aber sehr häufig Erwartungen der Betroffenen enttäuscht. Noch schlimmer – manche Patientinnen und Patienten wurden im Bereich der Heilberufe Opfer sexualisierter Gewalt. Das Risiko ist gerade in der Kinder- und Jugendpsychiatrie und Psychotherapie aufgrund der lang dauernden Nähebeziehung im Behandlungsverhältnis besonders groß, aber Übergriffe kommen auch in allen anderen Bereichen vor, wo Patienten mehr oder weniger abhängig oder schutzlos ausgeliefert sind. Krankenhäuser und Praxen müssen deshalb Kompetenzorte in Bezug auf die Erkennung von Kindesmisshandlung und in Bezug auf das Vermitteln von Schutz und Hilfe sein, sie müssen aber auch Schutzorte sein, in denen auf der Basis einer individuellen Gefährdungsanalyse ein Schutzkonzept für den Tätigkeitsbereich erarbeitet wird. Kinderschutz geht uns alle an und ist eine riesige Herausforderung für die gesamte Gesellschaft. Die Coronapandemie hat zu mehr Belastungen geführt, sie hat aber vor allem auch wie mit dem Brennglas unsere Defizite und Dysfunktionalitäten in der alltäglichen Arbeit und Zusammenarbeit mit anderen Professionen aufgezeigt. Es liegt nun an jedem Einzelnen von uns, hier Konsequenzen zu ziehen, damit in Zukunft Kinder gewaltfrei aufwachsen können und Betroffene schneller Schutz, Hilfe und Therapie erhalten können. Prof. Dr. Jörg M. Fegert Ärztlicher Direktor der Klinik für Kinder- und ­Jugendpsychiatrie am Universitätsklinikum Ulm


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Kammern und KV Gemeinsame Koordinierungsstelle von Ärzteschaft und Krankenhausgesellschaft

Unterstützung für die Allgemeinmedizin

V

Die Social-MediaKanäle der Landesärzte­kammer: Social icon

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@AerztekammerBW

AerztekammerBW

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beziehungsweise Facharzt für Allgemeinmedizin beim ärztlichen Nachwuchs heutzutage früher konkretisiert als zur Gründungszeit der KoStA. Es ist ein großer Erfolg der gemeinsamen Bemühungen, dass es gelungen ist, die Bedeutung und Vielseitigkeit der Tätigkeit als Allgemeinmediziner stärker in den Fokus zu rücken und wieder mehr angehende Mediziner für diesen Weiterbildungsbereich zu begeistern. Die KoStA unterstützt die Ärztinnen und Ärzte in Weiterbildung unter anderem bei der Suche nach den gewünschten Weiterbildungsstellen. Individuelle Gestaltungsmöglichkeiten sind bei der Weiterbildung zum Allgemeinmediziner deutlich stärker gegeben als in vielen anderen Weiterbildungen – dies betrifft zum einen die Fachbereiche, die ausgewählt werden können, zum anderen aber auch die Aufteilung der Weiterbildung zwischen Krankenhaus und Arztpraxis. Da die Weiterbildung vermehrt in Teilzeit absolviert wird und somit durchschnittlich zirka sieben Jahre dauert, lohnt es sich umso mehr, diese Zeit genau zu planen. Eine Entwicklung der letzten Jahre ist, dass beispielsweise immer häufiger die Weiterbildung im ambulanten Bereich begonnen wird - sei es, um ein besseres Bild von der Hausarzttätigkeit zu gewinnen, sei es aufgrund einer besseren Vereinbarkeit von

Familie und Beruf wegen fehlender Nachtdienste. Die KoStA evaluiert ferner den Erfolg des Förderprogramms Allgemeinmedizin, mit dem Weiterbildungsstellen finanzielle Zuschüsse zum Gehalt der Ärztinnen und Ärzte in Weiterbildung erhalten können. Dabei wird auch untersucht, ob sie im Anschluss an ihre Facharztprüfung in Baden-Württemberg als Allgemeinmediziner tätig sind. Dabei lässt sich feststellen, dass die Niederlassung oder Anstellung der ehemals geförderten Ärztinnen und Ärzte in Weiterbildung nicht bevorzugt in Städten und Ballungszentren erfolgt, sondern sich tatsächlich weitgehend mit der Patientenverteilung in städtischen und ländlichen Regionen deckt. Das bedeutet natürlich leider nicht, dass jede ländliche oder städtische Hausarztpraxis nachbesetzt werden kann. Das wichtigste Kriterium bei der Wahl des Ortes der vertragsärztlichen Tätigkeit ist der letzte Ort der Weiterbildungsstätte. Dieses Kriterium ist wesentlich entscheidender als der Geburts- oder Studienort. Das gilt sowohl für die Zulassung als auch für die Anstellung. Das bedeutet, dass die vertragsärztliche Tätigkeit der ehemals geförderten Ärztinnen und Ärzte in Weiterbildung mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit in einem Radius von fünf Kilometern der letzten Weiterbildungsstätte begonnen wird. Weitere Infos:

www.allgemeinmedizin-bw.de

Foto: Getty Images – nibis

or zehn Jahren wurde die Koordinierungsstelle zur Förderung der Weiterbildung in Allgemeinmedizin (KoStA) in Baden-Württemberg gegründet. Sie unterstützt nicht nur Medizinstudierende sowie Ärztinnen und Ärzte, die die Facharztweiterbildung in Allgemeinmedizin anstreben, sondern auch die Anbieter entsprechender Weiterbildungs­ stellen. Gründungsmitglieder der KoStA sind die Krankenhausgesellschaft, die Landesärztekammer und die Kassenärztliche Vereinigung. Weitere Beteiligte sind das Kompetenzzentrum Weiterbildung der Verbundweiterbildungplus mit allen universitären allgemeinmedizinischen Einrichtungen in Freiburg, Heidelberg, Tübingen und Ulm. Im Beirat der KoStA sind die Ministerien für Wissenschaft, Soziales und Integration und die vier Bezirksärztekammern integriert. Somit sind alle Organisationen, die an der allgemeinmedizinischen Weiterbildung beteiligt sind, vertreten. Eine enge Zusammenarbeit hat sich auch mit den Koordinierungsstellen der benachbarten Bundesländer Bayern und Hessen entwickelt. Die KoStA hat ihre Aktivitäten sukzessive ausgebaut und verzeichnet zwischenzeitlich mehr als 1.200 Beratungsanfragen pro Jahr. Erfreulicherweise haben sich Anfragen von Medizinstudierenden in den letzten Jahren auf einen Anteil von zirka 35 Prozent erhöht. Das zeigt deutlich, dass sich der Berufswunsch Fachärztin

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Kammern und KV Interview · Frank Portenhauser leitet die Geschäftsstelle der KoStA

„Unsere Angebote kommen an“

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BW-Chefredakteur Dr. Oliver Erens sprach mit Frank Portenhauser, der die Geschäftsstelle der Koordinierungsstelle zur Förderung der Weiterbildung in Allgemeinmedizin (KoStA) leitet, die seit zehn Jahren ihren Sitz bei der Kassenärztlichen Vereinigung Baden-Württemberg hat.

Was hat vor zehn Jahren zur Gründung der KoStA geführt?

berg. Die KoStA berät hierbei alle Beteiligten – also Weiterzubildende, Weiterbilder und Chefarzt – über die Details beider Förderverfahren. Sehr erfreulich ist, dass sich die Anzahl der Weiterzubildenden deutlich gesteigert hat – im ambulanten Bereich hat sie sich in den letzten Jahren von 352 in 2010 auf 1.126 in 2020 sogar mehr als verdreifacht. Auch wenn damit der Bedarf an Allgemeinmedizinern nicht komplett

F. Portenhauser: Ausschlaggebend war § 7 der Fördervereinbarung zur Weiterbildung der Allgemeinmedizin auf Bundesebene, der die Gründung solcher Koordinierungsstellen in jedem Bundesland vorgesehen hat. In Baden-Württemberg waren sich alle Beteiligten einig, dass hier ein Bedarf besteht, die Weiterbildung der Allgemeinmedizin besser zu koordinieren, weshalb die Gründung sehr schnell auf den Weg gebracht wurde.

Wie sieht die Förderung in der ambulanten und stationären ­Versorgung aus? F. Portenhauser: Die stationäre Förderung erfolgt für das jeweilige Krankenhaus, wo die weiterzubildende Person beschäftigt ist, zentral über die Deutsche Krankenhausgesellschaft in Berlin. Im ambulanten Bereich stellt der Vertragsarzt mit einer Weiterbildungsbefugnis gemeinsam mit der weiterzubildenden Person den Förderantrag bei der Kassenärztlichen Vereinigung Baden-Württem-

Weiterbildungs-Börse

Regionale Initiativen

Frank Portenhauser,

gedeckt werden kann, hoffen wir, dass der Trend weiterhin so positiv verläuft.

tes Jahr war jeder Fünfte der geförderten Weiterzubildenden ein Quereinsteiger, hatte also bereits einen Facharztabschluss. Sehr häufig sind dabei Fachärztinnen und Fachärzte für Anästhesie oder Chirurgie zu nennen, aber auch seltenere Fachgebiete bis hin zur Nuklearmedizin oder Humangenetik. Das macht die Beratung natürlich sehr spannend und abwechslungsreich.

Fördern Sie auch „Quereinsteiger“, die von einer anderen Facharzt­ weiterbildung in die Allgemein­ medizin wechseln wollen?

Wie sind die Weiterbildungs­ verbünde organisiert und welche Vorteile ­haben sie?

F. Portenhauser: In Baden-Württemberg werden Quereinsteiger aus allen Gebieten der unmittelbaren Patientenversorgung gefördert. Letz-

F. Portenhauser: Im Idealfall sollten Krankenhaus und niedergelassene Weiterbilder vor Ort sehr eng kooperieren und ein attraktives Rotationsmodell für die Zeit der WeiterbilAnzeige

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Kammern und KV dung anbieten. Auf der Website der KoStA, die gerade komplett überarbeitet wurde, findet sich eine Karte mit allen Weiterbildungsverbünden im Südwesten und genauen Informationen. Wir haben seit einem Jahr, bedingt durch Corona, natürlich auch die digitalen Angebote ausgebaut. Wo wir beispielsweise bisher einen Messestand bei einer Karrieremesse an einer Universitätsklinik hatten, können wir nun über digitale Informationsangebote Medizinstudierende sogar in China und Mexiko erreichen.

Mitte letzten Jahres wurde die Weiterbildungsordnung – auch in der Allgemeinmedizin – novelliert. Sind schon ­Auswirkungen zu bemerken? F. Portenhauser: Wir können bei Weiterzubildenden und Weiterbildern einen stark erhöhten BeratungsAnzeige

Veranstaltungshinweis

management akademie der Kassenärztlichen Vereinigung Baden-Württemberg

Die Management Akademie der Kassenärztlichen Vereinigung Baden-Württemberg (MAK) lädt zu einer Fortbildungs­ veranstaltung für Ärzte ein. Veranstaltungstitel: Praxis sucht Nachfolger Ziele: Sie denken kurz- oder mittelfristig an eine Übergabe Ihrer Praxis? Dann sollten die Weichen für eine reibungslose Praxisnachfolge jetzt richtig gestellt werden. Vom optimalen Abgabezeitpunkt über die Wahl des Nachfolgers bis hin zur Gestaltung der Praxisübertragung gibt es viel zu regeln. In diesem Seminar verdeut­ lichen wir, wie zukünftige Praxisabgeber ihre berechtigten ­Interessen als Unternehmer wahren können. Wir zeigen auf, was Sie beachten müssen, damit eine reibungslose Praxisübergabe zulassungs- und privatrechtlich gelingt. Weitere Informationen zur Veranstaltung finden Sie im Internet unter www.mak-bw.de. Referenten: •  Carola Bullinger, Diplom-Volkswirtin, KV Baden-Württemberg •  Inga Fink, Diplom-Ökonomin (FH), KV Baden-Württemberg •  Dilek Oktay, Bachelor of Science Health Care Management, KV Baden-Württemberg Termin und Veranstaltungsort: •  9. Oktober 2021 (10.00 Uhr bis ca. 13.00 Uhr), KVBW Karlsruhe, Keßlerstraße 1, 76185 Karlsruhe Information und Anmeldung: •  Management Akademie der KV Baden-Württemberg, Telefon (07 11) 78 75-35 35, Fax (07 11) 78 75-48-38 88, E-Mail: info@mak-bw.de •  oder Online-Anmeldung unter www.mak-bw.de Teilnahmegebühr: 69,– Euro (inklusive Unterlagen, Verpflegung, Getränke). Fortbildungspunkte: 384 4

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bedarf feststellen. Weiterhin schätzen die Weiterzubildenden die erweiterten flexiblen Möglichkeiten der neuen Weiterbildungsordnung sehr.

Wie zufrieden sind Sie mit der Zusammenarbeit der medizini­ schen Fakultäten? F. Portenhauser: Das hat sich in den letzten Jahren sehr gut entwickelt. Im Jahr 2016 gab es gesetzlich neu die Möglichkeit, dass die Weiterbildungsprogramme der Universitäten auch über das Förderprogramm der Allgemeinmedizin finanziell unterstützt werden konnten. Das Angebot, das sich in Baden-Württemberg schon lange unter dem Label Verbundweiterbildungplus etabliert hatte, konnte mit diesen Fördergeldern zum Kompetenzzentrum Weiterbildung Baden-Württemberg ausgebaut werden und ist nun an allen Universitätsstandorten in Freiburg, Heidelberg, Tübingen und Ulm präsent. Somit erreichen wir die Zielgruppen mit Seminartagen und Mentoring-Angeboten viel effektiver und lokaler als vorher. Darüber hinaus finden sogenannte „Train-the-Trainer-Seminare“, also Seminare für die Weiterbilder, kooperativ zwischen den Universitäten und Bezirksärztekammern statt. Diese Kooperationen verstärken die Impulse zur Förderung der Allgemeinmedizin auf verschiedenen Ebenen und unterstützen die Netzwerkentwicklung. – Da lässt sich wirklich von einer Erfolgsgeschichte sprechen, was die Zusammenarbeit aller Beteiligten im Rahmen der KoStA betrifft.

Was wünschen Sie sich für die Zukunft? F. Portenhauser: Ich wünsche mir, dass wir weiterhin gemeinsam mit allen Beteiligten der KoStA dieser großen Herausforderung der Sicherstellung der allgemeinmedizinischen und vor allem hausärztlichen Versorgung mit aller Kraft und kreativen Ideen begegnen. Mehrere Entwicklungen, über die ich mich freue, machen mich zuversichtlich. Die Allgemeinmedizin genießt bei den Medizinstudierenden wieder ein erhöhtes Interesse. Das ist ein toller Erfolg der universitären Einrichtun-

gen in Baden-Württemberg. Und es entstehen immer mehr kreative regionale Initiativen, getragen von engagierten niedergelassenen Ärzten, Landkreisen oder Kommunen. Angefangen von den DonauDocs über Docs4Pfenz bis hin zur Initiative im Landkreis Waldshut haben sich hier großartige Ideen entwickelt, die nicht nur nachgeahmt werden, sondern mit regionalen Spezifika umgesetzt werden. Diese unterstützen wir sehr gerne und veröffentlichen sie auf der Website der KoStA. Jeder kann gerne auf uns zukommen, um beratend weitere lokale Initiativen zu veröffentlichen und neue zu entwickeln. Nur gemeinsam lässt sich diese Herausforderung stemmen.

Regionale Weiterbildungs­ verbünde Weitere Unterstützungsangebote, wie beispielsweise die Suche nach Wohnraum oder die Suche nach einem Arbeitsplatz für den Partner, können helfen, dass junge Weiterzubildende gleich mit der ganzen Familie ein regionales Angebot annehmen können und dann mit großer Wahrscheinlichkeit nicht nur die Weiterbildung in dieser Region abschließen, sondern sich anschließend auch dort niederlassen.

Wie stark werden Ihre Angebote angenommen und was hat die KoStA bisher bewirkt? F. Portenhauser: Aus Evaluationen, die die Landesärztekammer jährlich durchführt, wissen wir, dass die Angebote der KoStA bei der Zielgruppe ankommen. Geschätzt wird unter anderem die übergreifende Beratung und die Hilfe bei der Suche nach einem Weiterbilder. Das erfolgt in Beratungsgesprächen oder über unsere online-Weiterbildungs-Börse.


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Kammern und KV Ärztinnen und Ärzte in Praxis und Klinik benötigen den elektronischen Heilberufsausweis

Das eRezept ist am Start

D Informationen der ­gematik zum eRezept für Ärztinnen und Ärzte

as elektronische Rezept (eRezept) dürfte schon bald zu den am meisten genutzten Anwendungen in der Telematikinfrastruktur zählen. Es löst im Laufe dieses Jahres nach und nach das altbekannte rosa Papierrezept (Muster 16) ab. Ab Januar 2022 ist die Nutzung des eRezepts zur Verordnung verschreibungspflichtiger Arzneimittel und Rezepturen für alle Vertragsärztinnen und Vertragsärzte verpflichtend. Auch Entlassrezepte in Krankenhäusern müssen ab diesem Zeitpunkt als eRezept ausgestellt werden – es sei denn, die Ausstellung des eRezepts ist aus technischen Gründen nicht möglich oder die Dienste und Komponenten der Telematikinfrastruktur stehen nicht zur Verfügung.

Beispieldarstellung für einen Token-Ausdruck zur Einlösung eines eRezepts

Einführungsstufen des eRezepts die Fokusregion Berlin-Brandenburg. Anschließend ist die bundesweite Einführung des eRezepts das ambitionierte Ziel. Das eRezept wird in mehreren Stufen eingeführt. In der ersten Stufe sollen alle apothekenpflichtigen Arzneimittel elektronisch verordnet werden, wobei auf der Empfängerseite öffentliche Apotheken und Versandapotheken eingebunden werden. Auch in der ausschließlichen Fernbehandlung soll das eRezept zum Einsatz kommen. Die zweite Stufe des eRezepts startet am 1. Januar 2023. Dann sollen auch Verordnungen von Betäubungs-

mitteln und T-Rezepte folgen. Hierbei müssen das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte sowie die Landesgesundheitsbehörden eingebunden werden. Mit der dritten Stufe können Verordnungen für Heil- und Hilfsmittel über das eRezept abgebildet und auch Antrags- und Abrechnungsprozesse mit der Krankenkasse elektronisch durchgeführt werden.

2.  Das eRezept wird elektronisch ­signiert

3.  Der Patient erhält mit einem ­Rezeptcode den Zugang zum ­Rezept

Abbildungen: gematik GmbH

Technisch möglich soll die Ausstellung von eRezepten seit dem 1. Juli 2021 sein. Die gematik war gesetzlich dazu verpflichtet, die technischen Komponenten bis zum 30. Juni 2021 zu entwickeln und bereitzustellen. Dazu gehörte auch eine eRezept-App, die zukünftig von den Patientinnen und Patienten über den App-Store oder Google Play direkt auf das Smartphone geladen werden kann. Seit Juli besteht eine dreimonatige Testphase; räumlich begrenzt auf

1.  Arzneimittel werden wie gewohnt im Praxisverwaltungssystem ­verordnet

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Kammern und KV

In weitere Stufen sind eine grenzüberschreitende Einlösung und die Einbindung weiterer Akteure und Formate vorgesehen. Im aktuell vom Bundestag beschlossenen Digitale-Versorgungund-Pflege-Modernisierungs-Gesetz (DVPMG) sind darüber hinaus folgende Termine festgelegt: •  Januar 2023 – elektronische Verordnung von digitalen Gesundheitsanwendungen (DiGA), •  Juli 2024 – elektronische Verordnung von häuslicher Krankenpflege und außerklinischer Intensivpflege, •  Juli 2025 – elektronische Verordnungen von Soziotherapien nach § 37a SGB V, •  Juli 2026 – elektronische Verordnungen von Heilmitteln und Hilfsmitteln, Verbandmittel, Harn- und Blutteststreifen, Medizinprodukte.

Welche Komponenten werden benötigt und wie ist der Prozess? Um ein eRezept ausstellen zu können, benötigen Ärztinnen und Ärzte einen elektronischen Heilberufsausweis (eHBA), mit dem sie eine sogenannte qualifizierte elektronische Signatur (QES) erstellen können. Die QES ist der eigenhändigen Unterschrift rechtlich gleichgestellt. Auch ist eine Anpassung (Update) des Praxisverwaltungssystems notwendig. Für die Nutzung der sogenannten „Komfortsignatur“ ist ein Update des Konnektors erforderlich. Das eRezept wird über das Praxis-IT-System ausgefüllt und mittels eHBA digital unterschrieben. Bei einem Ausfall der Infrastruktur oder

einzelner Komponenten kann als Ersatzverfahren weiterhin das Papierrezept genutzt werden. Ein eRezept kann eine Fertigarzneimittel- beziehungsweise Wirkstoffverordnung, eine Rezeptur oder eine per Freitextfeld beschriebene Verordnung enthalten. Inhaltlich sind die Angaben identisch mit dem Papierrezept. Bis zu drei Arzneimittel (Rezeptcodes) lassen sich in einem Sammelcode zusammenfassen. Aus dem Praxissystem wird das eRezept über die Telematikinfrastruktur an einen gesicherten eRezept-Server – einen sogenannten Fachdienst – übermittelt. In dem Fachdienst werden alle eRezepte verschlüsselt abgelegt. Von dort aus werden die Verordnungen schließlich in die eRezept-App des Patienten und in die Apothekensysteme heruntergeladen.

Alternativ zum eRezept auf dem Smartphone, können Patienten – wenn sie es wünschen – einen Papier­ ausdruck in der Arztpraxis erhalten und in der Apotheke vorlegen. Der Papierausdruck des Rezepts ist mit einem 2D-Barcode und Informationen zu den verschriebenen Arzneimitteln versehen. In diesem Fall benötigt die Praxis einen Drucker, der mindestens eine Auflösung von 450 dpi drucken kann. Alle Schritte zur Vorbereitung des Rezeptes einschließlich des Ausdruckens, falls der Versicherte das wünscht, können von Praxisangestellten vorgenommen werden – vor allem, wenn es sich um ein Wiederholungsrezept handelt.

Einlösen des eRezepts in der (Versand-) Apotheke Nutzen Patientinnen und Patienten die eRezept-App über ihr Smartphone, können sie das eRezept vom eRezept-Server in ihre App laden. Für das Einlösen gibt es zwei Möglichkeiten: •  Das eRezept wird persönlich in einer Vor-Ort-Apotheke vorgezeigt. •  Oder die Patienten wählen die Apotheke per Smartphone aus und senden das eRezept an diese Apotheke. Bei dieser kann es sich auch um eine Versandapotheke handeln. Über die eRezept-App können Patientinnen und Patienten zudem bereits eingelöste Rezepte und Protokolldaten einsehen. Bezüglich der Dauer der Einlösbarkeit des eRezepts gelten die gleichen Regelungen wie beim Papierrezept. Informationen zu dispensierten Arzneimitteln sollen für Patientinnen und Patienten zukünftig ebenfalls in einer Arzneimittelliste abgelegt werden. Diese dient als Grundlage für Informationen des elektronischen Medikationsplans und kann in der elektronischen Patientenakte abgelegt werden. Wurde ein eRezept eingelöst, wird es nach 100 Tagen automatisch vom eRezept-Server (Fachdienst) gelöscht. Die Abrechnung des eRezepts erfolgt für gesetzlich Versicherte wie bisher über das Apothekenrechen-

zentrum (ARZ). Nach der Abgabe des Arzneimittels erhält die Apotheke eine Bestätigung vom Fachdienst in der Telematikinfrastruktur und kann damit die Abrechnung des eRezepts gegenüber der jeweiligen Krankenkasse vornehmen.

In loser Folge informiert das Ärzteblatt BadenWürttemberg über die Digitalisierung im Gesundheitswesen. Zuletzt haben wir folgende Beiträge veröffentlicht: Heft 5/2021: Sichere Kommunikation im Gesundheitswesen Heft 4/2021: Frist für eHeilberufs­ ausweis läuft Heft 1/2021: Weitere Inhalte der ­elektronischen Patientenakte Heft 12/2020: Der elektronische Medikationsplan Heft 11/2020: Notfalldatenmanagement

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Da kommt Freude auf! Ein bisschen Arbeitserleichterung kann viel bewirken. Daher wird es Zeit, über eine Praxissoftware nachzudenken, die alle nötigen Funktionen bietet und trotzdem einfach zu bedienen ist. Welche Software das ist? Na, medatixx: modern, funktional und mit Gute-Laune-Potenzial! Damit auch Sie von einer effizienten Arbeitsweise profitieren können, haben wir ein passendes Angebot geschnürt: Sie erhalten die Praxissoftware medatixx mit drei Zugriffslizenzen und die Online-Terminbuchung x.webtermin für 99,90 €* statt 144,90 €. Sparen Sie also ein Jahr lang jeden Monat 45,00 €. Näheres unter gute-laune.medatixx.de

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Kammern und KV Datenschutz und Informationssicherheit stehen an erster Stelle

Elektronische Patientenakte kommt

Funktionen der ePA zum Start Aus Sicht der Versicherten bietet die ePA drei grundlegende Funktionen: Die Berechtigungsverwaltung, um einer Praxis und damit allen Praxis-Mitarbeitern ein Zugriffsrecht auf die Akte einzuräumen, die Dokumentenverwaltung und die Protokolleinsicht der letzten drei Jahre, um nachzuvollziehen, wer etwas in der Akte getan hat. Für Ärztinnen und Ärzte ist das Hoch- und Herunterladen von Dokumentenkopien die Hauptfunktionalität der ePA. Im Anamnesegespräch können sie in der ePA gezielt Dokumente mithilfe von Schlagworten suchen.

Speichern von Dokumenten in der ePA Die ePA ist eine patientengeführte Akte. Das heißt, Patientinnen und Patienten entscheiden, welche Dokumente in der ePA abgelegt und wann sie wieder gelöscht werden. Jeder Zugriff wird protokolliert. Ärztinnen und Ärzte sind seit 1. Juli verpflichtet, Kopien von patientenbezogenen Dokumenten in Die Vorträge der Referenten des eHealth Forums sowie eine FAQ-Liste zur elektronischen Patientenakte hat die Kassenärztliche Weitere Infos: Vereinigung Baden-Würtwww.e-health-forum.de temberg online hinterlegt.

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Foto: Getty Images / anilakkus /GreenTomato

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eit 1. Januar 2021 bieten die Krankenkassen ihren Versicherten eine ePA-App an, darin können Patienten Befunde, Diagnosen, Röntgenbilder oder Medikationspläne zentral speichern. Seit 1. Juli 2021 sollen auch die Ärztinnen und Ärzte die elektronische Patientenakte (ePA) befüllen. Wie die ePA genau funktioniert, darüber informierte die Kassenärztliche Vereinigung Baden-­ Württemberg bei ihrem eHealth Forum gemeinsam mit Experten des health innovation hub (hih) des Bundesgesundheitsministeriums sowie der gematik. Weit über 300 Teilnehmer waren bei der Online-Veranstaltung live dabei und diskutierten kontrovers.

der ePA zu speichern. Dies betrifft jedoch nur den aktuellen Behandlungskontext. „Im Versorgungsalltag sollte bei der Abstimmung über das Hochladen von Dokumenten maßgeblich die Frage gestellt werden, wer von dem Dokument profitieren kann, wenn dieses bei der Anamnese vorliegt“, so Charly Bunar, Strategischer Produktmanager der gematik.

Nutzen für Ärztinnen und Ärzte Ärztinnen und Ärzte haben mit der ePA die Möglichkeit, auf Informationen zuzugreifen, die an verschiedenen Orten erstellt, aber nicht weitergegeben wurden. „Heute ist die Beschaffung von Informationen, beispielsweise eines stationären Entlassbriefes, oft mit hohem Zeitaufwand verbunden, der durch das Vorhandensein des Briefes in der ePA eingespart werden kann. Die ePA hilft uns dabei, uns als Ärzte besser zu vernetzen“, so der Anästhesist und hih-Experte Dr. Philipp Stachwitz.

Datenschutz und Datensicherheit „Die Themen Datenschutz und Informationssicherheit stehen für uns an erster Stelle“, betonte Charly Bunar von der gematik. „Die ePA ist für die Versicherten konzipiert und muss daher sicherstellen, dass eine Verarbeitung der sensiblen medizinischen Daten nur durch berechtigte Personen geschieht. Die Telematikinfrastruktur gewährleistet die dafür benötigten sicheren Authentifizierungsverfahren. Faktisch ist daher ein Zugriff unberechtigter Dritter, wie der Krankenkasse oder des Arbeitgebers, ausgeschlossen.“

Weitere Ausbaustufen Die Funktionen der ePA werden immer umfangreicher. Ab dem Jahr 2022 werden der elektronische Impf­ ausweis, das elektronische Kinderuntersuchungsheft und der elektronische Mutterpass Einzug in die ePA halten. Neben der ePA wird der Austausch von Informationen mit allen Beteiligten im Gesundheitswesen sukzessive digitalisiert: Ab dem 1. Oktober 2021 wird auch die elek­ tronische Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung (eAU) und ab dem 1. Januar 2022 das E-Rezept eingeführt.

Kritik an Telematikinfrastruktur und ePA-Fristen Vonseiten der Ärzteschaft wurde die Störanfälligkeit der Telematikinfrastruktur sowie die festgelegten Fristen und die damit verbundenen Sanktionen für die Einführung von ePA, eAU sowie eRezept kritisiert. Die derzeit gültigen Fristen seien unrealistisch – es fehlten die benötigten Konnektoren-Updates sowie die elektronischen Heilberufsausweise. Bislang hält der Gesetzgeber jedoch an den geplanten Einführungsterminen fest.

eHBA hat lange Lieferzeiten Der elektronische Heilberufsausweis (eHBA) ist unter anderem für die Nutzung der ePA, der eAU und des eRezepts notwendig. Angesichts der langen Lieferzeiten bei der Ausgabe des eHBA empfiehlt die Kassenärztliche Vereinigung Baden-Württemberg, den eHBA im Portal der Landesärztekammer Baden-Württemberg schnellstmöglich zu bestellen.


Kammern und KV Fortbildung der Landesärztekammer nahm assistierten Suizid in den Fokus

Intensive Diskussion über Rolle der Ärzteschaft tern und zu einem eigenen Urteil zu kommen.“ Die Südwest-Ärzteschaft werde mit all ihrem Wissen und Können gefordert sein; die Fortbildung könne ein wichtiger Baustein sein, sich bestmöglich auf schwierige Entscheidungen vorzubereiten. In der gut frequentierten virtuellen Veranstaltung, die vom Präsidium der Landesärztekammer moderiert wurde, stellte Dr. Miller zu Beginn die Komplexität des Themas heraus. Es gehe keinesfalls darum, dem Suizid Vorschub zu leisten; gleichzeitig müssten Ärztinnen und Ärzte im Angesicht der Problematik umfänglich unterstützt werden. Es gelte, klar herauszuarbeiten, wofür Ärztinnen und Ärzte mit der Bandbreite ihres Wirkens stehen. Prof. Dr. Karsten Scholz, Leiter der Rechtsabteilung der Bundesärztekammer, referierte über rechtliche Zusammenhänge und Konsequenzen, die sich aus dem Urteil des Bundesverfassungsgerichts ergaben, und lieferte pointierte Denkanstöße für die weitere Diskussion. Unter anderem stellte er die Fragen, wie es sich mit einem Bedarf für Leitlinien zur Feststellung des freien Willens und mit Beratungsanforderungen und Aufklärungspflichten für die Ärzteschaft bei suizidwilligen Patienten verhalte. Prof. Dr. Dr. Urban Wiesing, ärztlicher Direktor des Instituts für Ethik und Geschichte der Medizin an der Universität Tübingen, beschäftigte sich mit ethischen Gesichtspunkten. Er unterstrich die Bedeutung der gesellschaftlichen Pluralität und verwies unter anderem auf Studien, die die prinzipielle Bereitschaft von Ärztinnen und Ärzten untersuchten, unter bestimmten Bedingungen Patienten beim Suizid zu assistieren. Es gehe darum, der Pluralität gerecht zu werden, hob Prof. Wiesing hervor. Es sei Aufgabe der Ärzteschaft, diejenigen, die über rein palliative Sterbebegleitung hinausgehen wollen, und diejenigen, die dies grundsätzlich ablehnen, vorurteilsfrei und mit gleichen Kräften zu unterstützen. Dr. Dietmar Beck, Leitender Arzt Palliative Care Team im Diakonie-Kli-

nikum Stuttgart, vermittelte unter anderem einen Eindruck von der Komplexität der palliativmedizinischen Arbeit, bei der Fragestellungen rund um die PEG-Ernährung, die Langzeitbeatmung und die Beachtung von Patientenverfügungen zum medizinischen Alltag gehören. Auch Dr. Beck sprach sich dafür aus, den assistierten Suizid nicht zu stigmatisieren, sondern offen auf neue Entwicklungen zu reagieren. Monsignore Dr. Christian Hermes, Stadtdekan und Vorsitzender des Caritasrats Stuttgart, stellte christliche Positionen vor und warnte auch vor der Gefahr, dass Druck auf alte und/ oder kranke Menschen aufgebaut werden könnte, Suizidhilfe in Anspruch zu nehmen, um Angehörigen und Freunden nicht zur Last zu fallen. Dies habe auch Auswirkungen auf die Gesellschaft als Ganzes. Im ärztlichen Bereich identifizierte er großen Bedarf an berufsethischer Aus- und Weiterbildung für Ärztinnen und Ärzte. Nach den Vorträgen wurden die Referenten in Diskussionen eingebunden und beantworteten Fragen aus dem Chat. Das Fazit des Kammerpräsidenten und der Vizepräsidentin am Ende der Veranstaltung fiel differenziert aus: Die Diskussion sei noch längst nicht abgeschlossen, gerade Ärztinnen und Ärzten komme bei diesem Thema große Verantwortung zu. Sie seien nicht nur mit medizinischem, sondern auch ganz zentral mit ethischem Know-how gefragt, um Leid bestmöglich zu lindern.

Prof. Dr. U. Wiesing

Msgr. Dr. C. Hermes

Dr. D. Beck

Prof. Dr. K. Scholz

Fotos: OE

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er assistierte Suizid und die Ärzteschaft: ein sensibles, kontroverses und für viele auch emotionales Thema. Ärztinnen und Ärzte können in ihrem Berufsalltag jederzeit mit dem Wunsch eines Patienten nach assistiertem Suizid konfrontiert sein. Wie ist also umzugehen mit diesbezüglichen Unsicherheiten und Veränderungen des ärztlichen Selbstverständnisses? Sind Ärztinnen und Ärzte ausschließlich dem Leben und der Gesundheit ihrer Patienten verpflichtet? Oder ist im Einzelfall das Hinausgehen über die rein palliative Sterbebegleitung als letzte Pflicht gegenüber dem Patienten zu sehen? Die Landesärztekammer Baden-­ Württemberg bot zu diesem Thema Ende Juni eine hochkarätig besetzte, virtuelle Fortbildungsveranstaltung: Experten verschiedener Fachrichtungen beleuchteten den assistierten Suizid aus ihren jeweiligen Blickwinkeln und kamen nicht nur untereinander ins Gespräch, sondern bezogen auch die online teilnehmenden Ärztinnen und Ärzte ein, die per Chat Fragen stellten und Impulse gaben. Viel wurde seit dem Urteil des Bundesverfassungsgerichts zum §  217 StGB, das das Verbot der geschäftsmäßigen Förderung der Selbsttötung für nichtig erklärte, diskutiert. Auch die Rolle der Ärzteschaft wurde bereits beleuchtet – zuletzt hatte sich der 124. Deutsche Ärztetag im Mai diesen Jahres mit der Thematik beschäftigt. Die Landesärztekammer sorgte nun mit der Fortbildung dafür, die Diskussion über die Rolle der Ärzteschaft beim assistierten Suizid ins Land zu tragen: „Unsere Ärztinnen und Ärzte sollen in der Breite die Möglichkeit bekommen, unterschiedliche Perspektiven kennenzulernen und eigene Schlüsse daraus zu ziehen“, betonten Dr. Wolfgang Miller, Präsident der Landesärztekammer Baden-Württemberg, sowie Vizepräsidentin Agnes Trasselli gleichermaßen. „Das Thema ist komplex und durchaus kontrovers, es gibt mehr als eine Sichtweise. Umso wichtiger ist es, verschiedene Standpunkte zu erör-

Kammerpräsident Dr. W. Miller und Vizepräsidentin A. Trasselli

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Kammern und KV Jeder Einzelne kann in die Situation geraten, auf ein Spenderorgan angewiesen zu sein

Organspende ist und bleibt wichtig

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Foto: Getty Images – Martin-Lang

rganspende ist und bleibt wichtig – daran ändert auch die Corona-Pandemie nichts. Die Landesärztekammer Baden-Württemberg hat daher zum Tag der Organspende die Bevölkerung dazu aufgerufen, sich intensiv mit diesem Thema auseinanderzusetzen. „Nach wie vor bestimmt Corona den öffentlichen Diskurs. Wir dürfen aber nicht vergessen, dass auch die Organspende hochrelevant

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(DSO) wurden in Baden-Württemberg im Zeitraum Januar bis April 2021 insgesamt 110 Organe postmortal gespendet. In diesem Zeitraum gab es 131 organspendebezogene Kontakte; gemeint sind damit die Unterstützungstätigkeiten der DSO – von der ersten telefonischen Beratung bis hin zur Koordinierung der tatsächlichen Organspende. Im Gesamtverlauf des Vorjahres 2020 registrierte die DSO in Baden-Württemberg 341 postmortal gespendete Organe und 422 organspendebezogene Kontakte. Kammerpräsident Dr. Miller zog aus Ärztesicht Bilanz: Natürlich komme es im Jahresverlauf zu Schwankungen hinsichtlich der Spendenbereitschaft und der durchgeführten Transplantationen. Dennoch hätten es die Ärztinnen und Ärzte in den Krankenhäusern ist und jeden etwas angeht“, sagte zusammen mit der DSO geschafft, Dr. Wolfgang Miller, Präsident der dem wichtigen Thema Organspende Landesärztekammer Baden-Württem- einen unverändert großen Stellenwert berg. Das Thema sei komplex, berge im Klinikgeschehen einzuräumen. BeUnsicherheiten und berühre sensible sonders hervorzuheben sei die Arbeit Lebensbereiche. Dennoch gelte: Die der Transplantationsbeauftragten, die Bereitschaft zur Organspende könne nach wie vor – auch in der Pandemie – nicht nur Leben retten. Jeder Einzelne großes Engagement zeigten. Aufgabe könne auch jederzeit selbst in die Si- dieser Ärztinnen und Ärzte ist es, die tuation geraten, auf ein Spenderorgan Organspende vor Ort im Krankenhaus angewiesen zu sein. „Der Tag der Or- zu organisieren: Sie betreuen und beganspende erinnert uns daran, dass wir gleiten die Angehörigen in angemesuns auch Zeit für die Klärung wichtiger sener Weise, identifizieren und melden Lebensfragen nehmen sollten, die ab- potenzielle Organspender und beraten seits des aktuellen Pandemiegesche- das Krankenhauspersonal. „Wir danken hens stehen“, sagte Dr. Miller. für diesen Einsatz und freuen uns, dass Nach aktuellen Zahlen der Deut- das Thema auch in schwierigen Zeiten schen Stiftung Organtransplantation unverändert großen ärztlichen Rückhalt hat“, so Dr. Miller. Die große Mehrheit der Bürger stehe einer Organspende positiv gegenüber und immer mehr besäßen einen Organspendeausweis. Ihr Spezialist in allen Rechtsfragen für „Personen, die sich für eine Ärzte, Zahnärzte, Apotheken, Krankenhausträger, Spende entschieden haben, Berufsverbände und alle anderen Unternehmen möchten mehrheitlich andes Gesundheitswesens. deren helfen und ihrem Tod einen Sinn geben. Aber leider Wir sind bundesweit für Sie aktiv. Ihre nächstgelegene Kanzlei ist die Zahl der Patienten, die befindet sich in Heidelberg, Hamburg oder Berlin. dringend auf ein Spenderorgan warten, noch immer viel höher als die der tatsächlichen Spender“, so Dr. Miller. Rechtsanwälte & Fachanwälte für Medizinrecht | Steuerrecht Die Landesärztekammer Kanzlei Heidelberg | Römerstraße 9 | 69115 Heidelberg bemüht sich seit jeher darum, Telefon +49 (0)6221 659 790 | E-Mail heidelberg@praxisrecht.de die Organspende zu fördern.

PRAXISRECHT.de

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So hat sie unter anderem die Stärkung der Transplantationsbeauftragten als zentralen Punkt zur Verbesserung der Situation benannt und das Thema in die ärztliche Weiterbildung integriert. Zudem befürwortet sie, Aufklärung über Organspende in den Lehrplänen allgemeinbildender Schulen zu verankern. Darüber hinaus arbeiten die Landesärztekammer und die DSO eng zusammen: Erst im März hatte die DSO mit Unterstützung und Zertifizierung der Kammer ein Online-Curriculum für am Beginn ihrer Tätigkeit stehende Transplantationsbeauftragte organisiert. Die Landesärztekammer hat zum Tag der Organspende auch auf das Thema Lebendspende aufmerksam gemacht. Bei dieser Form der Organübertragung stellen gesunde Menschen als Spender im Rahmen gesetzlicher Vorgaben eigene Organe für eine Transplantation zur Verfügung – transplantiert werden vor allem Nieren und Teile der Leber. Die Transplantation muss für den Spender gesundheitlich vertretbar sein, auch müssen Spender und ­Empfänger verwandt sein oder in einem engen persönlichen Näheverhältnis stehen. Die Landesärztekammer hat bei ihren vier Bezirksärztekammern sogenannte Lebendspendekommissionen eingerichtet. Sie werden auf Antrag der Transplantationszentren aktiv; ihre Aufgabe ist unter anderem, nach Abschluss aller medizinischen und psychologischen Untersuchungen die Freiwilligkeit der Lebendorganspende und das besondere Näheverhältnis zwischen Spender und Organempfänger zu prüfen. Im Jahr 2020 gingen 87 Anträge zur Lebendorganspende ein. Im weiteren Verlauf wurden sieben Anträge zurückgezogen und die übrigen 80 Anträge von den Kommissionen genehmigt. Am häufigsten ging es um Nierentransplantationen. Dr. Miller: „Den Mitgliedern der Kommissionen, die die Voraussetzung für die Lebendspende prüfen und über die nötige Sorgfalt wachen, gebührt ebenfalls großer Dank. Es bleibt zu hoffen, dass auch die Lebendspende weiter ins öffentliche Bewusstsein dringt und für intensive Beschäftigung mit dem Thema sorgt.“


Kammern und KV Überarbeitete Broschüre des Kompetenzzentrums Hygiene und Medizinprodukte

Pandemieplanung in der Arztpraxis

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m Arztpraxen rund um die einrichtungsinterne Organisation zu unterstützen, hat das Kompetenzzentrum Hygiene und Medizinprodukte der Kassenärztlichen Vereinigungen und der Kassenärztlichen Bundesvereinigung bereits im Oktober 2020 die Broschüre „Pandemieplanung in der Arztpraxis. Eine Anleitung zum Umgang mit Corona“ veröffentlicht (das ÄBW berichtete). Die Broschüre beschrieb in ihrer ersten Auflage übersichtlich, was zur Festlegung von geeigneten Hygienemaßnahmen und einer strukturierten Pandemie-Planung in der Arztpraxis zum Schutz der dort Tätigen sowie der Bevölkerung wichtig ist. So wurden diverse Checklisten erstellt, die beispielsweise die organisatorischen Maßnahmen zur zeitlichen und räumlichen Trennung der Patientenkontakte beschrieben. Mehrere Mustervorlagen wie beispielsweise die „Ergänzung zum Hygieneplan bzgl. CO-

VID-19“ eigneten sich zur schnellen Anpassung der erforderlichen Maßnahmen an die eigene Praxis. Abgerundet wurden die Checklisten und die Mustervorlagen durch verschiedene Hinweise, die wertvolle Hinter-

Neue Publikation dokumentiert vielfältige Aktivitäten der ärztlichen Selbstverwaltung im Pandemiejahr

Tätigkeitsbericht der Landesärztekammer

grundinformationen liefern. Die Broschüre war sowohl ausgedruckt vor Ort als auch in digitaler Form nutzbar. Sowohl die rege Nutzung der Broschüre als auch das Fortschreiten des Pandemiegeschehens waren für die Autorinnen und Autoren Anlass, die Broschüre zu überarbeiten und auf den neusten Stand zu bringen. So wurde der Inhalt unter anderem um die Themen „Schnell- und Selbsttests“ und „Impfung“ ergänzt. Der Beginn der Corona-Pandemie Anfang 2020 war verknüpft mit einem weltweit gestiegenen Bedarf an persönlicher Schutzausrüstung bei gleichzeitigem Zusammenbruch der jeweiligen Lieferketten. Da sich der Markt für die erforderlichen Schutzmaterialien mittlerweile weitestgehend erholt hat, kann in der neuen Auflage der Broschüre auf Hinweise zum ressourcenschonenden Umgang bzw. das Zurückgreifen auf geeignete Alternativen verzichtet werden. Die zweite Auflage der Broschüre „Pandemieplanung in der Arztpraxis. Eine Anleitung zum Umgang mit Corona“ steht auf der Website der Kassenärztlichen Vereinigung Baden-Württemberg zum Download zur Verfügung. Weitere Infos:

www.kvbawue.de

Download der Broschüre

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as Jahr 2020 war pandemiebedingt ein Jahr der Veränderungen und ein Jahr der Neuorientierung.Die Ärztinnen und Ärzte waren oft im Dauereinsatz, in den Kliniken und Praxen, in den rasch aufgebauten Fieberambulanzenund Abstrichzentren. Auf 116 Seiten fokussiert der soeben erschienene Tätigkeitsbericht der Landesärztekammer auf das vergangene Jahr und dokumentiert die vielfältigen Aktivitäten der ärztlichen Selbstverwaltung. Die Publikation kann im Internetauftritt heruntergeladen oder kostenlos als gedrucktes Exemplar bestellt werden. Weitere Informationen:

www.ärztekammer-bw.de

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Niederlassungsseminar. Med-Seminare (falls erforderlich, wird die Veranstaltung als Webinar durchgeführt)

Mittwoch, 24.03.2021, 19.00 Uhr | Jahnstr. 4, 4. OG, 70597 Stuttgart Mittwoch, 21.04.2021, 19.00 Uhr | Derendingerstr. 50, 72072 Tübingen Mittwoch, 19.05.2021, 19.00 Uhr | Jahnstr. 4, 4. OG, 70597 Stuttgart Mittwoch, 23.06.2021, 19.00 Uhr | Jahnstr. 4, 4. OG, 70597 Stuttgart Mittwoch, 21.07.2021, 19.00 Uhr | Jahnstr. 4, 4. OG, 70597 Stuttgart • Idealer Ablauf der Niederlassung • Kaufpreisermittlung, Finanzierung • Gesetzliche Rahmenbedingungen • Praxissuche Referenten: Tobias Krämer, Sina Altmann, Barbara Brenner und Misel Stojkovic. Die Seminargebühr übernimmt MLP. Anmeldung mit QR-Code oder bei Frau Olga Kopp Tel 0711 13258 53, Fax -80 med-seminare-stuttgart@mlp.de

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Vermischtes

Namen und Nachrichten Hohes Amt für Prof. Neu

Prof. Dr. A. Neu

Prof. Dr. Andreas Neu ist neuer Präsident der Deutschen Diabetes Gesellschaft. Er ist kommissarischer Ärztlicher Direktor der Abteilung für Neuropädiatrie, Entwicklungsneurologie und Sozialpädiatrie an der Kinderklinik des Universitätsklinikums Tübingen. Er folgt Prof. Dr. Monika Kellerer, Chefärztin der Klinik für Innere Medizin 1 am Marienhospital Stuttgart, die nun das Amt der Past-Präsidentin innehat. Zum Vizepräsidenten wurde Prof. Dr. Andreas Fritsche gewählt; stellvertretender Leiter des Instituts für Diabetesforschung und Metabolische Erkrankungen des Helmholtzzentrums München an der Universität Tübingen.

Hohe Auszeichnung für Dr. Tausch

Dr. E. Tausch

Für seine wissenschaftlichen Arbeiten zur Chronischen Lymphatischen Leukämie (CLL) hat Dr. Eugen Tausch, Assistenzarzt an der Klinik für Innere Medizin III des Universitätsklinikums Ulm, jetzt einen von drei Publikationspreisen 2020 der Else Kröner-Fresenius-Stiftung (EKFS) erhalten. Mit seiner Forschung leistet er einen wichtigen Beitrag zur personalisierten Medizin der CLL. Die Auszeichnung wird als besondere Anerkennung für die drei besten veröffentlichten Forschungsleistungen aus der Förderung der EKFS eines Jahres an Nachwuchswissenschaftler vergeben.

Foto: Universitätsklinikum Freiburg

Hohe Auszeichnung für Prof. Seufert

Prof. Dr. J. Seufert

Die Deutsche Diabetes Gesellschaft hat die Hellmut-­ Otto-Medaille an Prof. Dr. Jochen Seufert in Würdigung seines herausragenden Einsatzes bei der Förderung des wissenschaftlichen und klinischen Nachwuchses in der Diabetologie verliehen. Er leitet die Abteilung Endokrinologie und Diabetologie der Klinik für Innere Medizin II des Universitätsklinikums Freiburg. Neben seinen klinischen und wissenschaftlichen Tätigkeiten ist Prof. Seufert Mitglied in Gremien für die Beratung der Gesundheitspolitik zum Thema Diabetes mellitus auf Landes- und Bundesebene.

Dr. Köhler wiedergewählt

Dr. Dr. C. Köhler

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Dr. Dr. Carsten Köhler vom Institut für Tropenmedizin, Reisemedizin und Humanparasitologie des Universitätsklinikums der Universität Tübingen, Kompetenzzentrum Tropenmedizin Baden-Württemberg, bleibt die nächsten zwei Jahre erster Vorsitzender der Deutschen Gesellschaft für Tropenmedizin, Reisemedizin und Globalen Gesundheit. Er steht der wissenschaftlichen Fachgesellschaft bereits seit 2016 vor. Zu den Aufgaben des Verbandes zählt es, Strategien zu entwickeln, um eine medizinisch hoch qualifizierte Versorgung im Bereich der Tropen- und Reisemedizin in Deutschland sicherzustellen sowie die Aus- und Weiterbildung des Nachwuchses auf diesen Gebieten sowie im Bereich der Globalen Gesundheit zu fördern.

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Ausgezeichnete Krebsforschung Professorin Dr. Konstanze Döhner, Oberärztin an der Klinik für Innere Medizin III des Universitätsklinikums Ulm, und Professor Dr. Hartmut Döhner, Ärztlicher Direktor derselben Klinik, sind mit der Johann-Georg-Zimmermann-Medaille für ihre Verdienste in der Krebsforschung ausgezeichnet worden, mit der sie wichtige Beiträge zur Entschlüsselung und klinischen Charakterisierung von genetischen Veränderungen bei der Akuten Myeloischen Leukämie leisten. Darüber hinaus haben sie Pionierarbeit in der translationalen Forschung und der personalisierten Krebsmedizin geleistet. Die Auszeichnung wird von der Förderstiftung MHH plus, der zentralen Förderstiftung der Medizinischen Hochschule Hannover, verliehen. Gestiftet wird die Auszeichnung von der Deutschen Hypothe- Professor Dr. H. Döhner und kenbank. Prof Dr. K. Döhner

Ottmüller führt Marburger Bund Sylvia Ottmüller, Fachärztin für Gynäkologie und Geburtshilfe aus Stuttgart, wurde von der Hauptversammlung des Marburger Bund-Landesverbandes zur neuen Ersten Vorsitzenden gewählt. Sie folgt auf Dr. Frank J. Reuther aus Ulm, der nach zehn Jahren im Amt nicht mehr zur Wahl angetreten war. Zweiter Vorsitzender wurde der Freiburger Dr. Jörg Woll, ebenfalls Facharzt für Gynäkologie und Geburtshilfe. Dem Marburger Bund gehören als Verband der angestellten und beamteten Ärztinnen und Ärzte in Baden-Württemberg rund 18.000 Mitglieder an.

S. Ottmüller

Dr. J. Woll

Anderthalb Jahrhunderte Augenheilkunde in Freiburg Bereits vor mehr als 3.600 Jahren wurden in babylonischen Gesetzestafeln Vorschriften für Augenoperationen erlassen. Seit dem 12. Jahrhundert breitete sich die Augenheilkunde auch in Europa verstärkt aus. Zunächst war sie ein Teil der Chirurgie und bildete sich erst im 18. und 19. Jahrhundert zu einem eigenständigen Fach heraus. Freiburg war bereits in den Anfängen dabei und so feiert die Klinik für Augenheilkunde am Universitätsklinikum Freiburg dieses Jahr das 150-jährige Bestehen der universitären Augenheilkunde. In den 150 Jahren ihres Bestehens haben sieben Ärztliche Direktoren den hervorragenden Ruf der Klinik für Augenheilkunde am Universitätsklinikum Freiburg geprägt. Am Universitätsklinikum Freiburg wurden im Jahr 2019 fast 30.000 augenärztliche Operationen vorgenommen und mehr als 72.000 ambulante Patientinnen und Patienten behandelt. Mit ihren digitalen Angeboten nimmt die Klinik für Augenheilkunde zudem eine Vorreiterrolle am Universitätsklinikum Freiburg ein.

Foto: Universitätsklinikum Ulm

Neue Ämter und wichtige Auszeichnungen


Vermischtes Forschungspraxennetz Baden-Württemberg sucht Hausarztpraxen

Forschung aus der Praxis für die Praxis

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ie medizinische Versorgung findet zum großen Teil in den Hausarztpraxen statt. Und in Zukunft wird der Anteil chronisch kranker und multimorbider Patientinnen und Patienten weiter zunehmen, gleichzeitig werden die medizinischen Möglichkeiten immer vielfältiger und komplexer. In Verbindung damit wird in der Allgemeinmedizin häufig beklagt, dass Forschungsergebnisse oftmals nicht aus der hausärztlichen Versorgungsebene kommen, denn aktuell findet Forschung vor allem im Krankenhaussektor statt. Die Ergebnisse aus diesen Studien sind aber häufig nicht auf das hausärztliche Setting übertragbar.

Um die Fragestellungen und Erkenntnisse aus den Hausarztpraxen als wichtigen Ansatz aufgreifen zu können, wurde 2020 das Forschungspraxennetz Baden-Württemberg initiiert. Dabei handelt es sich um einen überregionalen Zusammenschluss von Ärztinnen und Ärzten sowie Wissenschaftlern und Wissenschaftlerinnen an den Allgemeinmedizinischen Instituten der Universitätskliniken Heidelberg, Freiburg, Ulm und Tübingen sowie der Fakultät für Informatik an der Hochschule Reutlingen. Unter Gesamtprojektleitung des Instituts für Allgemeinmedizin und Interprofessionelle Versorgung am Universitätsklinikum Tübingen soll das Netzwerk aus 150 hausärztlichen For-

schungspraxen und universitären Einrichtungen der Allgemeinmedizin in Baden-Württemberg aufgebaut werden. Ziel ist es, sie und die Allgemeinmedizin stärker in die medizinische Forschung einzubinden. Das Projekt ist auf fünf Jahre angelegt. In der Zeit sollen der Aufbau und die Verstetigung einer nachhaltigen Netzwerkinfrastruktur hausärztlicher Forschungspraxen und universitärer Einrichtungen der Allgemeinmedizin in Baden-Württemberg erfolgen, um die Primärversorgung von Patientinnen und Patienten zu verbessern und die Allgemeinmedizin zu stärken. Weitere Infos:

www.forschungspraxennetz-bw.de

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Französisch-deutsche Zusammenarbeit im stationären und ambulanten Bereich

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ie Patientenversorgung macht in Europa nicht an nationalen Grenzen Halt. Das zeigte sich beispielhaft im Frühjahr, als während der ersten Corona-Welle schwer kranke Patienten aus Frankreich in baden-württembergischen Intensivbetten behandelt wurden. Grenzüberschreitende Zusammenarbeit im Gesundheitswesen soll jedoch nicht auf unbürokratische Nachbarschaftshilfe im Katastrophenfall beschränkt bleiben, sondern eine strukturierte Basis erhalten. Das hat sich das Projekt PAMINA zum Ziel gesetzt; der Name ist ein Akronym, das sich aus Palatinat (Pfalz), Mittlerer Oberrhein und Nord Alsace (Nordelsass) zusammensetzt. Das Projekt identifiziert Bedarf und Interesse an deutsch-französischen Kooperationen in der Gesundheitsversorgung in der Grenzregion Nordelsass/Baden-Württemberg/Rheinland-Pfalz und erarbeitet Lösungsvorschläge für bürokratische und rechtliche Hemm-

nisse. An dem zukunftsweisenden Projekt beteilig sind Ärztinnen und Ärzte, Kliniken und Krankenkassen sowie weitere Partner. Insbesondere eine deutsch-französische Kooperation in Baden-Württemberg zeigt in den vorläufigen Ergebnissen der PAMINA-Studie großes Potenzial: Dabei geht es um die Behandlung von neurochirurgischen Notfällen aus der Region um das französische Wissembourg im Städtischen Klinikum Karlsruhe. Neben einer weiteren Kooperation zwischen den Kliniken Haguenau und Mittelbaden sowie zwei Klinik-Kooperationen in Rheinland-Pfalz stehen auch die Möglichkeiten der Zusammenarbeit im ambulanten Bereich im Fokus. Denn eine Vorab-Studie im Jahr 2018 hat im fraglichen Grenzgebiet, das auf baden-württembergischer Seite immerhin rund 800.000 Einwohner zählt, eine geringe Hausarztdichte auf deutscher Seite und eine ungleiche Verteilung von Fachärzten aufgezeigt.

Die derzeit laufende Studie prüft verschiedene Szenarien der gemeinschaftlichen ambulanten Versorgung und eines deutsch-französischen Ärztenetzwerks. Sowohl bei den Projekten im stationären Bereich als auch bei Optionen für die ambulante Versorgung müssen im nächsten Schritt Fragen unter anderem der Kostenübernahme und der Abrechnung, des Patiententransports und der Vereinbarkeit der unterschiedlichen ärztlichen Praxis in den beiden Ländern geklärt werden.

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Foto: Getty Images – nicodemos

Grenzüberschreitende Gesundheitsversorgung

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Vermischtes Wissenschaftlich fundierte und Evidenz-verpflichtete Impfempfehlungen

Zentrale Bedeutung der STIKO

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ie Empfehlungen der Ständigen Impfkommission (STIKO) am Robert-Koch-Institut haben eine wichtige Funktion für die Transparenz, Klarheit, Verlässlichkeit und Akzeptanz staatlichen Handelns im Sinne des öffentlichen Gesundheitsschutzes der Bevölkerung. Die STIKO hat nach dem Infektionsschutzgesetz die mandatierte Aufgabe, Empfehlungen zu Schutzimpfungen herauszugeben. Diese sind maßgeblich für die Länder, Gesundheitsämter und impfenden Ärztinnen und Ärzte, im Falle der Impfung von Kindern auch für die Aufklärung der Eltern beziehungsweise Sorgeberechtigten. Die obersten Landesgesundheitsbehörden sprechen öffentliche Empfehlungen für Schutzimpfungen oder andere Maßnahmen der spezifischen Prophylaxe auf der Grundlage der jeweiligen Empfehlungen der Ständigen Impfkommission aus. 28 wissenschaftliche Fachgesellschaften und deren Arbeitsgemein-

schaft sehen die jüngste kontroverse Diskussion um Impfziele, Priorisierung und der Verknüpfung von Impfung und Öffnungsstrategien mit Sorge, insbesondere, was die zentrale Rolle der Ständigen Impfkommission betrifft. Daher haben sie der STIKO in einer öffentlichen Stellungnahme ihr ausdrückliches Vertrauen ausgesprochen. Impfempfehlungen der STIKO seien eine wichtige Vorbereitung von politischen Entscheidungsfindungen bei der SARS-CoV-2 Pandemiebekämpfung in Deutschland, heißt es in dem Papier. Es erfolge ein strukturierter Prozess der Risikobewertung auf den derzeit besten verfügbaren wissenschaftlichen Erkenntnissen und hieraus abgeleitet die Verabschiedung konkreter wissenschaftlicher Empfehlungen auf einer gesetzlich verankerten Basis. Dem Auftrag der Herausgabe von Impfempfehlungen und von Kriterien

einer Priorisierung sei die STIKO bislang in wissenschaftlich begründeter und der verfügbaren Evidenz verpflichteten Weise nachgekommen. Hieraus resultierte bisher auch der notwendige breite gesellschaftliche Konsens. Die Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften unterstütze nachdrücklich die Arbeit der STIKO und ihren Auftrag, auf der Basis wissenschaftlicher Erkenntnisse unabhängig und frei von Beeinflussung, Risikoabschätzungen und Empfehlungen zu erarbeiten. Die STIKO Mitglieder brächten eine vielfältige klinische und wissenschaftliche Expertise mit und müssten weiter unabhängig und objektiv agieren können. Die Vorbereitung einer Impfstrategie für Kinder und Jugendliche ab 12 Jahre zeige exemplarisch, dass ein solches der Wissenschaft und Evidenz verpflichtetes Expertengremium dringend notwendig sei.

Kurzinformation gibt Tipps zum Umgang mit extremen Temperaturen

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n den letzten Jahren wurden die Sommer immer heißer und trockener: Sie waren gekennzeichnet durch häufigere Hitzewellen. Grund dafür ist der Klimawandel. Dieser wirkt sich nicht nur auf die Umwelt, sondern auch auf die körperliche und seelische Gesundheit aus. So können extrem hohe Temperaturen zu einer Hitzeerschöpfung oder zu einem Hitzschlag führen. Außerdem können sich zum Beispiel Atemwegserkrankungen verschlimmern und sich die Gefahr für Herzinfarkte erhöhen. Besonders ältere und kranke Menschen sowie Schwangere und Kleinkinder können extreme Temperaturen zu schaffen machen.

Passend zum Sommer hat das Ärztliche Zentrum für Qualität in der Medizin (ÄZQ) ein kurzes Informati-

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onsblatt entwickelt. Die neue Gesundheitsinformation beschreibt verständlich, was bei Hitze im Körper passiert und welche Gesundheitsrisiken mit hohen Temperaturen einhergehen können. Daneben findet man viele Tipps, wie man gut durch heiße Tage kommen kann. Außerdem erfahren Leserinnen und Leser, wie sie anderen Menschen helfen können. Praxen und Kliniken können das Merkblatt kostenlos ausdrucken und auslegen sowie an Patientinnen, Patienten oder Interessierte weitergeben. Die Kurzinformation „Hitze“ sowie Informationen zu rund 90 weiteren Themen sind online abrufbar. Weitere Infos:

www.aezq.de

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Foto: Getty Images – SUNG YOON JO

Wenn Hitze zum Risiko wird


Vermischtes Wünsche sollten eindeutig und widerspruchsfrei dokumentiert werden

Organspende in der Patientenverfügung

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ie Erstellung einer Patientenverfügung ist eine Möglichkeit, das Selbstbestimmungsrecht für das eigene Lebensende wahrzunehmen. Dazu kann auch der Wunsch einer Organspende nach dem Tod gehören. Mit der neuen Broschüre „Organspende in der Patientenverfügung – Wünsche eindeutig dokumentieren“ hat die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung in Zusammenarbeit mit der Bundesnotarkammer wichtige Informationen erstellt, die verständlich erläutern, wie eine widerspruchsfreie Dokumentation der persönlichen Entscheidung zu einer Organspende in einer Patientenverfügung formuliert werden kann. Die Formulierung der Bereitschaft zur Organspende in einer Patientenverfügung sollte mit Bedacht getroffen werden, damit diese nicht im Widerspruch zu einem geäußerten Wunsch nach einer Organspende steht. Werden bestimmte intensivmedizinische Maßnahmen wie eine künstliche Beatmung in der Patientenverfügung ausgeschlossen, kann keine Diagnose des Hirntods

erfolgen. Hierfür sind zwingend die künstliche Beatmung und die Aufrechterhaltung des Herz-Kreislauf-Systems erforderlich. Eine grundsätzlich gewollte Organspende der verstorbenen Person ließe sich somit nicht umsetzen. Hier sorgt die neue Broschüre für die entsprechenden Informationen und bietet Klarheit. Neue, bisher unveröffentlichte Daten der Repräsentativbefragung „Wissen, Einstellung und Verhalten der Allgemeinbevölkerung zur Organspende in Deutschland 2020“ belegen, dass 28 Prozent der Befragten eine Patientenverfügung besitzen. Von ihnen geben 46 Prozent an, sich darin auch zur Organ- und Gewebespende zu äußern. Fünf Prozent derjenigen, die sich für eine Organ- und Gewebespende entschieden haben, dokumentierten dies ausschließlich in der Patientenverfügung und acht Prozent im Organspendeausweis und in der Patientenverfügung. Die Broschüre „Organspende in der Patientenverfügung – Wünsche eindeutig dokumentieren“ informiert darüber, was eine Patientenverfü-

gung leisten kann, an wen sich eine Patientenverfügung richtet, wie sie aufbewahrt werden sollte oder wie sie im zentralen Vorsorgeregister hinterlegt werden kann.

Bestellung / Download der Broschüre

Ambulante Dienste erhalten 2021 von der GKV rund 12,8 Millionen Euro

Hospizförderung deutlich gestärkt

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ie gesetzlichen Krankenkassen in Baden-Württemberg unterstützen die ambulante Hospiz­ arbeit im Land in diesem Jahr mit rund 12,8 Millionen Euro. Das sind 5,8 % mehr als im Vorjahr. Dies hat die Landesarbeitsgemeinschaft Ambulante Hospizförderung vereinbart. Die Fördermittel gehen an 143 ambulante Hospizdienste im Land, die im Jahr 2020 landesweit über 7.690 häusliche Sterbebegleitungen abgerechnet haben. „Mit der ambulanten Hospizarbeit kann vielen Schwerstkranken im

Land der Wunsch erfüllt werden, die letzte Zeit des Lebens zu Hause zu verbringen“, unterstrich Roland Strobel, Leiter der Geschäftsstelle der Landesarbeitsgemeinschaft, stellvertretend für alle Krankenkassen. „Gerade die über 5.760 ehrenamtlich im Hospizdienst engagierten Menschen übernehmen hier eine ganz wichtige und anerkennenswerte gesellschaftliche Aufgabe. Ihnen gebührt unser besonderer Dank.“ Mit den Geldern fördern die Krankenkassen die häusliche Begleitung

dieser schwer kranken Menschen, bei denen keine Heilung mehr möglich ist. Dazu gehören unter anderem Zuschüsse zu den Personal- und Sachkosten der Dienste sowie zur Qualifizierung der ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Die gesetzlichen Krankenkassen unterstützen zudem die Arbeit von Kinderhospizen. In diesem Bereich erhalten 23 Einrichtungen Vergütungen für zusätzliches Personal sowie eine kindbeziehungsweise familiengerechte Betreuung.

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Vermischtes Heidelberger Forscherin will künstliche biologische Systeme entwickeln

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Foto: Katrin Binner für MPG

Wie Papier beim klassischen Origami lässt sich auch DNA in fast jede beliebige Form bringen. Das fadenförmige Molekül kann sich dabei zu Platten, Röhren, Kisten oder – wenn gewünscht – zu einem Kleeblatt ­falten lassen.

as ist Leben? Wie ist es entstanden? Und könnte es vielleicht auch völlig anders aussehen? Im Labor von Kerstin Göpfrich am Max-Planck-Institut für medizinische Forschung in Heidelberg geht es um Antworten auf die ganz großen Fragen. Der Plan der Forschungsgruppe ist nicht weniger ehrgeizig: Künstliche Zellen schaffen und auf diese Weise herausfinden, was für das Leben unerlässlich ist. Schon die einfachste Bakterienzelle ist derart komplex, dass das Zusammenspiel der unterschiedlichen Komponenten nur schwer zu entwirren ist. Was davon für das Leben der Zelle unabdingbar und was nur schmückendes Beiwerk ist, lässt sich ebenfalls nur mühsam bestimmen. „Da hilft eigentlich nur: Selber bauen – denn getreu dem Motto des Physikers Richard Feynman habe ich etwas nur dann komplett verstanden, wenn ich es selbst erschaffen kann“, sagt Kerstin Göpfrich. Dieser Ansatz ist nicht nur das zentrale Leitmotiv ihrer eigenen wissenschaftlichen Ar-

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beit, sondern eines ganzen Forschungsgebiets: der Synthetischen Biologie. Dabei nutzen einige Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler lebendige Zellen als Ausgangspunkt, andere beginnen bei einzelnen Zellkomponenten, die sie wie Teile eines Puzzles neu zusammensetzen wollen. Manche Forschende gehen sogar noch einen Schritt weiter: Sie wollen eine Zelle von Grund auf neu entwerfen und dabei möglichst ohne Bausteine aus der Natur auskommen. Weil sie fast ausschließlich neue, im Labor hergestellte Komponenten verwendet, bezeichnet Göpfrich diese Herangehensweise als „de novo Synthetische Biologie“. Die Vertreter dieses Ansatzes versuchen, sich von den natürlichen Bausteinen des Lebens zu lösen: Gibt es beispielsweise Alternativen zu Zellulose als Material für eine Zellwand? Welche Möglichkeiten der Energiegewinnung existieren für eine Zelle, und wie könnte diese Informationen speichern? Bestandteile wie Zellmembran, Kern oder die Mitochondrien lassen sich auch einfach als Systeme für Verpackung, Informationsspeicherung und Energiegewinnung betrachten. Die Forschenden suchen nun nach Alternativen, die diese Aufgaben genauso gut oder besser als das natürliche Vorbild bewältigen. „Die Emanzipation von der Natur gibt uns viel kreativen Freiraum. Auf diese Weise können wir Hürden schneller umgehen“, erklärt Göpfrich. Eine Bedingung müssen die Systeme aus dem Labor aber in jedem Fall erfüllen: Sie sollen eines Tages eine neuartige Zelle ermöglichen, die alle Merkmale von Leben besitzt – insbesondere die Fähigkeit zur Vermehrung und Evolution. Göpfrichs Enthusiasmus für ihr Forschungsgebiet ist so ansteckend, dass es nicht verwundert, dass sie auch außerhalb der Wissenschaft Menschen für ihre Forschung begeistern kann. In Videos und Artikeln erklärt sie unterhaltsam Themen aus der Forschung. Sie tritt regelmäßig mit öffentlichen Vorträgen auf, hält Wissenschaftsvorlesungen in Schulen und hat „Ring-a-Scientist“ gegründet – eine Initiative, die Forschende mit

Foto: Katrin Binner für MPG

Faltkunst mit Erbgut

Kerstin Göpfrich ist fasziniert von der Idee, eine lebende Zelle zu bauen. Sie will dabei nicht nur auf Vorbilder aus der Natur zurückgreifen, sondern einzelne Bestandteile komplett neu entwerfen. Lehrerinnen und Lehrern vernetzt, um Wissenschaft per Videokonferenz ins Klassenzimmer zu bringen. „Der Dialog mit der Öffentlichkeit hilft mir dabei, mich auf die Fragen zu besinnen, die ich mit meiner Forschung beantworten möchte – nämlich was Leben eigentlich ausmacht, wie es entstanden sein könnte und welche anderen Lebensformen möglich sind.“

Gut verpackt in Fettmoleküle In den letzten Jahren hat sich Göpfrichs Team mit der Zellmembran beschäftigt, also mit der Zellhülle. Leben braucht Grenzen, zumindest auf biochemischer Ebene. Erst durch sie können sich lebende Systeme von der Umwelt abgrenzen und in ihrem Inneren die Bedingungen für ihr Überleben schaffen. In der Natur besteht die Zellmembran aus einer doppelten Schicht von Fettmolekülen, sogenannten Lipiden. Wissenschaftler können solche Hüllen bereits in großer Menge herstellen. Diese sogenannten Vesikel sind wie natürliche Zellen von einer Lipiddoppelschicht umgeben und mit Wasser gefüllt. „Sie sind unser Basismodell einer Zelle“, sagt Göpfrich. „Jetzt wollen wir die Vesikel mit Leben füllen.“ Dafür bedient sich das Team bei Werkzeugen aus den unterschied-


res, es steckt in jeder unserer Zellen: DNA“, sagt Göpfrich. Verbunden mit einem pH-empfindlichen Abschnitt und einem Molekülteil zur Bindung an die Lipidhülle kann das DNA-Molekül die Vesikel verformen, wenn sich der pH-Wert in der Umgebung ändert. Überhaupt setzt die Forscherin große Hoffnungen auf den Einsatz von DNA – nicht nur als einem Träger der Erbinformation, sondern als einem vielseitigen biologischen Werkstoff. Die Technik wird in Anlehnung an die japanische Papierfaltkunst auch als „DNA-Origami“ bezeichnet, denn ähnlich wie Papier können sich auch DNA-Moleküle falten und beinahe jede gewünschte Form annehmen. Auf diese Weise lassen sich Tunnel, Platten, Kisten oder Verbindungsstücke zwischen Komponenten konstruieren, die lediglich millionstel Millimeter groß sind. Die DNA-­ Nanotechnologie ist neben der Mikrofluidik und dem 3-D-Druck eine der Schlüsseltechnologien für Göpfrichs Team. Sie eröffnen den Forschenden eine Vielzahl an Möglichkeiten, Komponenten für Zellen zu konstruieren und diese zu einer Einheit zusammenzufügen. Eine Komponente hat Göpfrich bereits in ihrer Doktorarbeit entworfen und untersucht: künstliche Membranporen aus DNA, die den Austausch von Signalstoffen ermöglichen.

Paarbindung im DNA-Molekül Auf welchen Prinzipien die DNA-Faltung beruht, ist lange bekannt: „Das Geheimnis sind chemische Wechselwirkungen zwischen den vier verschiedenen Bausteinen der DNA-Moleküle, also den Basen Thymin, Adenin, Cytosin und Guanin. Mehrere DNA-Moleküle finden sich so zusammen, dass sich möglichst viele Basenpaare ausbilden können. Ein langer Strang DNA wird so durch viele kurze DNA-Schnipsel in Form gebracht, bis das gesamte DNA-Origami einen energetisch günstigen Zustand erreicht“, erklärt die Wissenschaftlerin. Mit Computerprogrammen kann sie die DNA-Sequenz berechnen, die für eine bestimmte Form erforderlich ist. Neben Spielereien wie Smileys, Sternen oder anderen geometrischen Formen lassen sich so auch Bauteile für eine künstliche Zelle herstellen. Entsprechend ausgestattet könnte eine künstliche Zelle eines Tages unterschiedliche Aufgaben erfüllen, zum Beispiel als miniaturisierter Helfer im

menschlichen Körper. „Noch sind wir weit davon entfernt, lebende Systeme von Grund auf neu zu erschaffen“, sagt Göpfrich. Doch schon jetzt machen die Forschenden Entdeckungen, die für andere Forschungsgebiete und die Medizin nützlich sind. Göpfrichs teilungsfähige Vesikel zum Beispiel lassen sich als Sensor für die Konzentration von Teilchen einsetzen, die sich sonst nur sehr schwierig bestimmen lässt. Einige ihrer Erkenntnisse hat Göpfrich deshalb patentieren lassen. Der nächste große Schritt ist die Entwicklung eines Systems zur Informationscodierung. „In natürlichen Zellen steckt die Erbinformation in der DNA des Zellkerns. Wir sind gerade dabei, nach künstlichen Systemen zu suchen, die Informationen codieren können. Sie müssten Daten dauerhaft speichern und sich in den Zellen vervielfältigen lassen. Wenn dann noch sowohl originalgetreue Kopien als auch gelegentliche Abweichungen entstehen, hätten wir sogar eine der Voraussetzungen für Evolution geschaffen“, erklärt Göpfrich. Die künstlichen Zellen könnten sich auf diese Weise selbstständig weiterentwickeln. Die Forschenden müssten diese Evolution dann nur noch in die gewünschte Richtung lenken. Begriffe wie „künstliches Leben“ und „künstliche Organismen“ werden oft missverständlich gebraucht und rufen Ängste hervor. „Bei der Synthetischen Biologie geht es aber nicht darum, wie Frankenstein irgendwelche Monster zu erschaffen, sondern uns interessieren in erster Linie Zellen. So könnten künstliche Zellen eines Tages darauf programmiert werden, medizinische Aufgaben zu erfüllen“, erklärt die Forscherin. Zum jetzigen Zeitpunkt steht die Wissenschaft beim Bau einer Zelle ganz am Anfang: Künstliche Zellen weisen heute höchstens einige wenige Merkmale von Leben auf, und selbst das nur unter Laborbedingungen. „Noch berühren wir damit kaum ethisch sensible Fragen, denn im Moment sind künstliche Zellen nicht viel mehr als Molekülaggregate – Konstrukte aus toter Materie wie in anderen Bereichen der Materialwissenschaften und der Nanotechnologie. Dennoch ist es wichtig, die ethische Dimension unserer Vision jetzt schon zu berücksichtigen“, sagt Kerstin Göpfrich. Weitere Infos:

www.ring-a-scientist.org

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Wenn sich die Fett­ moleküle (gelb, grün) ­eines Vesikels entmischen und dieses parallel dazu schrumpft, beginnt das Bläschen sich zu teilen – ein Modell für künstliche Zellteilung?

Nachdruck eines ­Beitrags von Mara Thomas aus „Max Planck ­Forschung“, mit freundlicher Genehmigung

lichsten Disziplinen. Eines davon ist die sogenannte Mikrofluidik, also das gezielte Manövrieren kleinster Flüssigkeitsmengen auf Mikrochips von der Größe eines Fingernagels. Damit lassen sich die Vesikel nach Größe oder Inhalt sortieren, Substanzen injizieren oder zwei Bläschen miteinander verschmelzen. Die Vesikel sind stabil genug, dass die Forschenden sie mit lebensähnlichen Funktionen ausstatten können. Ganz oben auf ihrer Liste steht die Fortpflanzung. „Egal, wen man fragt, was eine lebende Zelle ausmacht, meistens kommt als Antwort: Sie muss sich teilen können.“ Tatsächlich ist die Fähigkeit zur Vermehrung auch eines der wissenschaftlichen Kriterien für Leben. Diese Hürde hat Göpfrichs Team bereits genommen: Gezielt eingeleitet wird die Teilung der Bläschen zum Beispiel durch einen Lichtimpuls. Dieser bewirkt, dass ein Molekül in der Umgebungsflüssigkeit zerfällt und so die Teilchenkonzentration erhöht. Um das entstandene osmotische Ungleichgewicht auszugleichen, strömt Wasser aus den Vesikeln heraus. Damit die Vesikel nicht nur zusammenschrumpfen, sondern sich tatsächlich teilen, wenden die Forschenden einen Trick an: Sie statten die Vesikelhülle mit zwei verschiedenen Arten von Fettmolekülen aus. Deren Bestreben, sich zu entmischen, führt zusammen mit dem Schrumpfungsprozess zur Teilung des Vesikels in gleich große Tochterbläschen. Einen Haken gibt es allerdings: Die so entstandenen Tochtervesikel können sich nicht nach demselben Prinzip weiterteilen, denn sie bestehen ja jeweils nur noch aus einem der beiden Fettmoleküle. Die Forschenden lassen sie deshalb mit kleinen Fettbläschen verschmelzen, die den jeweils anderen Fetttyp enthalten. Auf diese Weise können sich die Tochterbläschen erneut teilen. Zellen besitzen je nach Typ unterschiedlichste Formen. Auch mit dieser Eigenschaft hat Kerstin Göpfrich ihre Vesikel schon ausgestattet. Benötigt wird ein künstliches Zellskelett, das sich im Optimalfall auf einen Reiz aus der Umgebung hin formt. Das Team setzt dazu Bausteine mit einem pH-empfindlichen Molekül ein, das sich bei erhöhtem pH-Wert an die Lipidmembran heftet und die Membran an dieser Stelle in eine flache Form zwängt. „Das Material unseres Zellskeletts ist eigentlich nichts Besonde-

Bild: Yannik Dreher/MPI für medizinische Forschung

Vermischtes

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Vermischtes

Neue ­Bücher Vögel im Kopf B. Gomeringer, J. Sänger, U. Sünkel, 320 Seiten, Hirzel, ISBN 978-3777628851, 24,00 Euro Ehemalige und gegenwärtige Patientinnen und Patienten der Kinder- und Jugendpsychiatrie Tübingen erzählen von sich, ihrer Erkrankung, den ambivalenten Gefühlen, die ein Klinikaufenthalt auslöst. Ein anrührend-bewegendes Buch über das Leben mit einer seelischen Erkrankung und über die Kraft der Hoffnung und Zuversicht. Ein Aufklärungsbuch.

Königin außer Dienst M. Bijl, 144 Seiten, Paul Zsolnay Verlag, ISBN 978-3552072305, 19,00 Euro Martine ist erfolgreich und berühmt, als an einem Herbstmorgen eine Hirnblutung ihr Leben schlagartig verändert. Bevor sie vier Jahre später an den Folgen der Krankheit stirbt, schreibt sie dieses Buch, das einzigartige, berührende und schmerzlich ehrliche Einblicke erlaubt. In eindringlichen, ja poetischen Bildern, mit bewundernswerter Kraft und Selbstironie schildert sie, wie es ist, „im Kopf Angst zu haben, und nicht zu verstehen, warum und wovor“.

Wenn eine Begegnung alles verändert M. Lohmann, J. U. Rüffer, 272 Seiten, atp Verlag, ISBN 978-3943064209, 19,80 Euro 25 Ärztinnen und Ärzte unterschiedlicher Fachrichtungen – darunter ein niedergelassener Internist und Rheumatologe aus Bietigheim – erzählen von Begegnungen mit Patienten, die ihre Sicht auf die Medizin verändert haben. Nicht selten hinterlassen die Hilfesuchenden sehr persönliche Eindrücke und verändern die Einstellung ihrer Behandler nachhaltig. Die Autoren sind sich einig: Vertrauen und Respekt sind die Basis einer positiven Arzt-Patienten-Beziehung.

Medizinische Versorgung zwischen ­Fortschritt und Zeitdruck M. Scherer, J. Berghold, H. Hierdeis, 364 Seiten, Vandenhoeck & Ruprecht, ISBN 978-3525403969, 35,00 Euro Unter dem wachsenden Zeitdruck drohen der Arzt-Patient-Beziehung ökonomische Fremdbestimmung und Marginalisierung. Der Band beleuchtet diese Prozesse unter historischen, philosophischen, natur- und sozialwissenschaftlichen sowie medizinischen und gesundheitspolitischen Blickwinkeln. Die Beiträge bieten unter anderem Einblicke in medizinische Versorgung und Anregungen zur persönlichen Entschleunigung.

Die Notaufnahmeschwester

Referenz Endokrinologie und Diabetologie

I. Wollschläger, 256 Seiten, Penguin, ISBN 978-3328104803, 10,00 Euro

S. Diederich, J. Feldkamp, M. Grußendorf, M. Reincke, 656 Seiten, Thieme, ISBN 978-3132408272, 99,99 Euro

Die erfahrene Notaufnahmeschwester hat schon alles erlebt. In ihrem Buch berichtet sie über ihren Alltag zwischen Leben, Tod und Wahnsinn. Witzig und einfühlsam erzählt sie von ihren skurrilsten, schönsten und berührendsten Alltagserlebnissen, denn selten läuft zwischen Schmerzinfusionen, Gipsverbänden und Röntgenbildern alles nach Plan. Und doch zeigen all ihre Geschichten, dass die Notaufnahme vor allem eines ist: durch und durch menschlich.

Gut verständlich und klar strukturiert liefert der Band verlässliche Antworten auf Fragestellungen zu endokrinologischen und diabetologischen Krankheitsbildern, Leitsymptomen und Methoden. In sich abgeschlossene Kapitel ermöglichen ein angenehmes Arbeiten ohne Querverweise, daher bleibt das umfassende Nachschlagewerk übersichtlich. Hinzu kommen präzise Angaben wie Therapiealgorithmen und Dosierungsempfehlungen.

Das Jahrhundert der Pandemien

Die Hausarztpraxis von morgen

M. Honigsbaum, 480 Seiten, Piper, ISBN 978-3492070836, 24,00 Euro

I. Veit, H. Kamps, B. Huenges, T. Schütte, 200 Seiten, W. Kohlhammer, ISBN 978-3170350861, 29,00 Euro

Der Band erzählt die Geschichten von Massenerkrankungen: Die Spanische Grippe als tragisches Erbe des Ersten Weltkriegs, die Lungenpest 1924, die Papageienkrankheit 1929, Legionärskrankheit, AIDS, SARS, Ebola, Zika und schließlich Covid-19. Wir begegnen engagierten Krankheitsdetektiven, trägen Verwaltungsapparaten und begabten Forscherinnen. Ein fesselnder Bericht über die Grenzen der Wissenschaft und die Zukunft der Menschheit.

Patienten werden immer älter, die sozialen Unterschiede nehmen zu; Digitalisierung und die Erhaltung der Work-Life-Balance sind herausfordernd. Wie mit dieser Komplexität umgegangen werden kann, beschreiben die Autoren mit einer Fülle von Fallbeispielen. Die Hausarztpraxis der Zukunft benötigt kreative Hausärzte, die Zusammenhänge verstehen wollen, kommunikativ kompetent sind und die Zusammenarbeit mit anderen Berufsgruppen suchen.

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Anzeigenschluss für Heft 8/2021 ist der 28. Juli 2021 Ihr Kontakt zur Anzeigenabteilung: Herr Axel Hollenbach Telefon 0711/63672-827 Fax 0711/63672-760 hollenbach@gentner.de

Herr Rudolf Beck Telefon 0711/63672-861 Fax 0711/63672-760 beck@gentner.de


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Zum Gedenken Dr. med. Helga Blume, Gundelfingen * Dr. med. Margot Schoch-Wüst, Mannheim * MU Dr./Universität Brünn Olga Beer, Mannheim * Dr. med. Hartmut Krieg, Bietigheim-Bissingen * Dr. med. Wolf Dietrich Unger, Nattheim * Dr. med. Margot Kibele-Fritz, Freiburg * Dr. med. Rudolf Körner, Ostfildern * Dr. med. Ruth Weyland, Freiburg * Dr. med. Herbert Schmidbauer, Geislingen an der Steige * Dr. med. Klaus-Jürgen Krüger, Willstätt * Dr. med. Siegbert Kurzen, Dielheim * Dr. med. Ute Pommer-Jung, Konstanz * Dr. med. Arno Reich, Pforzheim * Dr. med. Ute Schroeder, Karlsruhe * Hubertus Hecker, Rottweil * Dr. med. Bernd Lauterwein, Tettnang * Dr. med. Otmar Heß, Karlsruhe * Dr. med. Dieter Kleiss, Mannheim * Dr. med. Joachim Leßmann, Ketsch * Dr. med. Dorotea Del Valle, Linkenheim-Hochstetten * Dr. med. Werner Gruner, Badenweiler * Dr. med. Azizuddin Syed, Denzlingen *

Bekanntmachungen

Wir trauern um unsere Kolleginnen und Kollegen 28. 06. 1937 † 03. 09. 2019 25. 07. 1926 † 02. 01. 2020 08. 01. 1934 † 14. 04. 2021 23. 05. 1943 22. 02. 1938 17. 10. 1942 13. 04. 1933 11. 04. 1921

† † † † †

21. 04. 2021 27. 04. 2021 03. 05. 2021 03. 05. 2021 06. 05. 2021

06. 02. 1938 03. 12. 1936 07. 03. 1941 01. 08. 1937 16. 01. 1948 12. 01. 1944 16. 07. 1955 06. 07. 1951 03. 09. 1937 05. 07. 1952 13. 08. 1931

† † † † † † † † † † †

08. 05. 2021 11. 05. 2021 11. 05. 2021 11. 05. 2021 13. 05. 2021 13. 05. 2021 17. 05. 2021 19. 05. 2021 22. 05. 2021 23. 05. 2021 23. 05. 2021

09. 07. 1963 † 26. 05. 2021 16. 01. 1935 † 27. 05. 2021 06. 06. 1935 † 06. 06. 2021

Foto: Fabio Parenzan

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te Save the Da

52. Internationaler Seminarkongress 22. bis 27. August 2021 in Grado/Italien

Veranstalter:

Vorläufiges Programm: • Künstliche Intelligenz: Disruption in der medizinischen Versorgung – Chancen und Risiken • Infektionskrankheiten: Impfungen und Therapie standards inkl. Antibiotikatherapie • Umweltmedizin und Reisemedizin im Zeitalter von Globalisierung und Klimawandel • Arbeitsunfälle und Berufskrankheiten: Gutachten und Auswirkungen • Aktuelles aus der Pädiatrie • Obstruktive Atemwegserkrankungen, Koronare Herzkrankheit und Diabetes mellitus • Notfallmedizin und Akutversorgung Für Rückfragen stehen Ihnen Frau Obermaier und Herr Schulte von der Bayerischen Landesärztekammer gerne zur Verfügung: • a.obermaier@blaek.de – 089/4147-499 • j.schulte@blaek.de – 089/4147-381

Kooperationspartner:

Landesärztekammer Baden-Württemberg Körperschaft des öffentlichen Rechts

der unsicheren Corona Lage ­planen wir die Veranstaltung als Hybridveranstaltung.

Landesärztekammer Baden-Württemberg

Programm: 10.00–10.30 Uhr Einführung und Moderation Dr. med. Paula Hezler-Rusch, ­Vorsitzende des Ausschusses „Suchtmedizin“ der Landesärztekammer Baden-Württemberg Anette Henninger, Ärztliche ­Leitung Abteilung ­Fortbildung und Qualitäts­ sicherung der Landesärzte­ kammer Baden-­Württemberg

Geschäftsstelle: ­Jahnstraße 40 70597 Stuttgart (­ Degerloch) Telefon (07 11) 7 69 89-0 Fax (07 11) 7 69 89-50

Weitere Infos unter www.läk-bw.de

Symposium „Cannabis in Deutschland – Quo vadis“

Begrüßung Dr. med. Wolfgang Miller, ­Präsident der Landesärzte­ kammer Baden-Württemberg

Eine Veranstaltung des ­Ausschusses „Suchtmedizin“ der Landesärztekammer ­Baden-Württemberg Termin: Mittwoch, 17. November 2021 10.00–16.00 Uhr Das Cannabisfeld in Deutschland ist ein weites und die Debatte darum intensiv, derzeit jedoch von Corona übertönt. Sowohl die Vereinfachung der Verordnung von Cannabis zur Therapie steht zur Debatte wie auch die ­Legalisierung von Cannabis zum Freizeitkonsum. Seit März 2017 ist Cannabis als Medizin unter bestimmten Bedingungen im Rahmen der GKV erstattungsfähig. Sowohl seitens der Bundesärztekammer wie auch der Suchtfachgesellschaften werden aussagefähige wissenschaftliche Studien zur medizinischen Wirksamkeit und Anwendung gefordert. Umfragen zeigen über die Jahrzehnte eine steigende Zustimmung zur Legalisierung von ­Cannabis zum Freizeitkonsum. Noch sind die Gegner einer ­„Legalisierung“ in der Mehrheit. Entsprechend der Umfragedaten scheint sich die Politik zu positionieren. Insbesondere den Bereich des Freizeitkonsums wollen wir in unserem diesjährigen Symposium beleuchten, wenn es in der Alltagspraxis hier auch viel­ fache Überschneidungen gibt. Unser Symposium soll über den aktu­ellen Wissensstand informieren und zur weiteren sachlichen Abwägung beitragen. Aufgrund

Grußwort Minister Manne Lucha MdL, ­Ministerium für Soziales, ­Gesundheit und Integration ­Baden-Württemberg 10.30–11.10 Uhr Potential und Risiken von ­Cannabis. Was wissen wir mehr seit der Caprisstudie? – Aktueller Stand der Debatte Vortrag und Diskussion PD Dr. rer. nat. Eva Hoch, ­Klinik und Poliklinik für ­Psychiatrie und Psychotherapie Klinikum der Universität ­München Campus Innenstadt 11.10–11.50 Uhr Rauschkonsum von Cannabinoiden und Komorbidität von psychischen Störungen Vortrag und Diskussion Prof. Dr. med. Ulrich Preuss, ­Klinikdirektor Vitos Herborn ­gemeinnützige GmbH 11.50–12.35 Uhr Mittagspause 12.35–13.15 Uhr Cannabiskonsum bei Jugend­ lichen – Die neue Normalität? Vortrag und Diskussion Prof. Dr. med. Rainer Thomasius, Ärztlicher Leiter des ­Sucht­bereichs UKE Hamburg

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Bekanntmachungen 13.15–13.55 Uhr Cannabisregulierung im ­europäischen und außer­ europäischen Ausland Vortrag und Diskussion Dr. rer. medic. Wilfried ­Kunstmann, Dezernat 1-Versorgung und ­Bevölkerungsmedizin ­Bundesärztekammer Berlin

Bitte beachten Sie, dass eine ­Anmeldung zu einem späteren Zeitpunkt aus technischen ­Gründen nicht möglich ist. Bei ­einer Online-Teilnahme erhalten Sie einen personalisierten ­Zugang, welcher nicht weiter ­gegen werden kann.

13.55–14.10 Uhr Pause 14.10–14.50 Uhr Cannabis in der Schweiz – die aktuelle Lage und geplante Studien Vortrag und Diskussion Prof. Dr. med. Marc Walter, ­Chefarzt und stv. Direktor Klinik für Erwachsene und Privatklinik Universitäre Psychiatrische ­Kliniken (UPK) Basel 14.50–15.30 Uhr Substitution von Cannabis – Was sind die Vorteile? Vortrag und Diskussion Prof. Daniele Zullino, Médecin chef de service Service d’Addictologie ­Département de Santé Mentale et Psychiatrie Hôpitaux Universitaires de Genève 15.30–16.00 Uhr Expertenrunde – Pro-Contra-Debatte Dr. med. Hezler-Rusch Anmeldung: Ausschließlich über das Portal der Landesärztekammer bis zum 10. November 2021 möglich. www.aerztekammer-bw.de/­ portal e Login e ­Fortbildungsanmeldung/-angebot Sie können sich entweder zur Präsenz-Teilnahme im Hospitalhof (begrenzte Plätze) anmelden, unter: Präsenzveranstaltung „Cannabis in Deutschland – Quo vadis“ im Hospitalhof oder Sie können sich zur Online-Teilnahme per Livestream anmelden, unter: Online-Teilnahme per ­Livestream „Cannabis in Deutschland – Quo vadis“

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Unkostenbeitrag: Für die Veranstaltung fällt ein Unkostenbeitrag in Höhe von 20,– Euro an. Fortbildungspunkte: Die Veranstaltung ist mit 6 Punkten auf das Fortbildungszertifikat der Landesärztekammer ­Baden-Württemberg anerkannt. Ansprechpartner: Landesärztekammer Baden-Württemberg, Abteilung Fortbildung und Qualitäts­ sicherung, Frau Hagdorn, Jahnstr. 40, 70597 Stuttgart, ­Telefon (07 11) 7 69 89-830, Fax (07 11) 7 69 89-88 08 30, E-Mail: fortbildungen@laek-bw.de

Symposium „Healthcare with selfcare – Ärztliche Gesundheit im Fokus“ Termin: Samstag, 16. Oktober 2021 9.30–14.30 Uhr Der ärztliche Berufsalltag in Klinik und Praxis ist fordernd. Durch den hohen Anspruch, permanent eine Patientenversorgung auf höchstem Niveau zu leisten und unter dem Druck von Ökonomisierung und zunehmender ­Digitalisierung des Gesundheits­ wesens arbeiten viele Ärztinnen und Ärzte chronisch an der ­Belastungsgrenze oder darüber hinaus. Ist der Arztberuf also ein Gesundheitsrisiko? Wie komme ich raus aus dem Hamsterrad? Gesund bleiben im täglichen ärztlichen Stress – wie geht das? Häufig spielen beim Thema ­„Ärztliche Gesundheit“ ein hoher Selbstanspruch und mangelnde Selbstfürsorge eine große Rolle. Für ein hochwertig versorgendes Gesundheitswesen ist jedoch nach der Genfer Konvention das Wohlbefinden von Ärztinnen und Ärzten essenziell.

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Selbstfürsorge und Resilienz sind Fähigkeiten, die immer wieder trainiert und geübt werden müssen, ganz ähnlich dem Bewegungs­ apparat und der Muskulatur. D ­ abei ist es das Zusammenspiel der mentalen, seelischen und körper­ lichen Faktoren, die zu e­ iner stabilen Konstitution in der Ausübung des ärztlichen Berufes führen. Das Symposium richtet sich ­gleichermaßen an junge wie auch an erfahrene, langjährig ­tätige Kolleginnen und Kollegen aus Klinik und Praxis und stellt Zusammenhänge und Konzepte mit dem Fokus auf eine präven­ tive Ziel­setzung vor. Der Ver­ anstaltungsort im Waldaupark in naturnaher Umgebung am Waldrand von Stuttgart-Degerloch gelegen b ­ ietet hierfür ­einen idealen ­Rahmen. Stressmanagement, emotionale Reflektion, Entspannungstechniken, Konfliktlösung und Achtsamkeit tragen zur Stärkung der ­Resilienz bei. Resilienz-förderndes Verhalten, Korrektur bisheriger Einstellungen und externe Unterstützung durch Experten können Hilfestellung bieten und ein ­Umdenken ermöglichen. Programm: Moderation Dr. Martina Hoeft, Vorsitzende des Ausschusses „Arztberuf und Familie“ der ­Landesärztekammer Baden-­Württemberg Agnes Trasselli, Vizepräsidentin der Landesärztekammer Baden-­Württemberg, Mitglied des Ausschusses ­„Arztberuf und Familie“ der ­Landesärztekammer Baden-­Württemberg 9.30–9.45 Uhr Begrüßung und Einführung in das Thema Dr. Martina Hoeft, Vorsitzende des Ausschusses „Arztberuf und Familie“ der ­Landesärztekammer Baden-­Württemberg Agnes Trasselli, Vizepräsidentin der Landesärztekammer Baden-Württemberg, Mitglied des Ausschusses ­„Arztberuf und Familie“ der ­Landesärztekammer ­Baden-Württemberg

Grußwort Dr. Wolfgang Miller, Präsident der Landesärzte­ kammer Baden-Württemberg 9.45–10.00 Uhr Prävention von Anfang an. Was wünschen sich Berufs­ anfängerinnen und -anfänger? Bericht aus beruflichem Alltag Dr. med. Verena Windisch, ­Mitglied des Ausschusses ­„Arztberuf und Familie“ 10.00–10.45 Uhr (Mehr) Resilienz im Arztberuf Dr. med. Maxi Braun, Oberärztin, Psychosomatische ­Klinik Kloster Dießen 10.45–11.15 Uhr Diskussion zu ersten beiden Vorträgen 11.15–11.45 Uhr Stress bei der Arbeit – welche Unterstützung bietet die Ärztekammer? Agnes Trasselli, Vizepräsidentin der Landesärztekammer Baden-Württemberg, Mitglied des Ausschusses „Arztberuf und Familie“ der Landes­ ärzte­kammer Baden-Württemberg 11.45–12.15 Uhr Mittagspause 12.15–12.45 Uhr Raus aus dem Hamsterrad! Andreas Rieck, Referent für vinzentinische Spiritualität, Vinzenz von Paul Kliniken GmbH, Marienhospital Stuttgart 12.45–13.30 Uhr Wirksame Strategien für ­gesundheitsförderliches Selbstmanagement in ­herausfordernden Zeiten – präventiv und bei akutem ­Bedarf Dr. med. Dipl. rer. Pol. Gunther Schmidt, Facharzt für psychosomatische Medizin und Psychotherapie, ­Milton-Erickson-Institut ­Heidelberg


Bekanntmachungen 13.30–14.30 Uhr Diskussion mit allen ­Referenten und Resümee Anmeldung: Ausschließlich ­online über das Portal der L­ andesärztekammer bis zum 6. Oktober 2021 möglich. www.aerztekammer-bw.de/ portal e Login e Fortbildungs­ anmeldung/-angebot Bitte beachten Sie, dass eine ­Anmeldung zu einem späteren Zeitpunkt aus technischen ­Gründen nicht möglich ist. Veranstaltungsort: SSB-Veranstaltungszentrum Waldaupark, Friedrich-Strobel-Weg 4 – 6, 70597 Stuttgart Unkostenbeitrag: 30,– Euro Fortbildungspunkte: Die Veranstaltung ist mit 6 Punkten auf das Fortbildungszertifikat der Landesärztekammer ­Baden-Württemberg anerkannt. Ansprechpartner: Landesärztekammer Baden-­Württemberg, Abteilung Fort­bildung und Qualitäts­ sicherung, Frau Hagdorn, Jahnstr. 40, 70597 Stuttgart, Telefon (07 11) 7 69 89-830, Fax (07 11) 7 69 89-88 08 30, E-Mail: fortbildungen@laek-bw.de

Live-Online-Seminarreihe: ­„Gelungene Patienten­ kommunikation im Rahmen Ihrer Video­sprechstunde“ Eine Fortbildung der Landesärztekammer ­Baden-Württemberg Um sicher zu stellen, dass Ihr ­Patientengespräch auch virtuell optimal verläuft, sollten Sie einige Aspekte beachten: raumtechnisch, aber noch stärker in punkto Einstellung, Ausstrahlung, Wahrnehmung, verbalen und nonverbalen Verhaltensweisen. Im direkten ­Dialog und anhand Ihrer ­Praxisbeispiele stellen wir Ihnen ­wirkungsvolle Tools vor, um auch per Video eine tragfähige Vertrauensbasis zum Patienten aufzubauen. Hier nützen Ihnen einige der oft unterschätzten Kniffe. So können Sie Kernpunkte schnell erkennen und einleuchtend ver-

mitteln und auch bei sensiblen Themen oder schwierigen ­Gesprächspartnern das Bestmögliche aus diesem Termin machen. Unser Impuls-Seminar besteht aus drei aufeinander aufbauenden, jedoch auch einzeln buchbaren Teilen. Für jeden Teil erhalten Sie eine Teilnahmebescheinigung, sowie Fortbildungspunkte. Referentin: Ariane Hanfstein Termine: Teil I: Dienstag, 14. September 2021 19.00–20.30 Uhr Was Sie beachten sollten, um auch online das Vertrauen Ihrer Patienten aufzubauen •  Ihre Praxissituation •  Raum, Licht und Ton •  Innere Haltung und erster ­Eindruck •  Möglichkeiten und Grenzen vermitteln •  Vertrauen schaffen – verbal und nonverbal •  Die Kunst des Blickkontakts •  Ihre Wahrnehmung schärfen •  Mit dem Offensichtlichen ­arbeiten Teilnehmerbeitrag: 30,– Euro Fortbildungspunkte: Die Veranstaltung ist mit 3 Punkten auf das Fortbildungszertifikat der Landesärztekammer ­Baden-Württemberg anerkannt. Teil II: Dienstag, 21.September 2021 19.00–20.30 Uhr Welche Tools Sie nutzen ­können, um das Wichtige punktgenau zu erfahren und verständlich zu vermitteln •  Ihre Anliegen •  Körpersprache – Mimik, Gestik und Haltung zielgerecht ­einsetzen •  Anschaulich formulieren •  Zielgerecht fragen •  Aktives Zuhören nutzen •  Beispiele, Bilder und Modelle nutzen •  Eindrucksvoll zusammenfassen •  Verantwortung beim Patienten lassen

Teilnehmerbeitrag: 30,– Euro Fortbildungspunkte: Die Veranstaltung ist mit 3 Punkten auf das Fortbildungszertifikat der Landesärztekammer ­Baden-Württemberg anerkannt. Teil III: Dienstag, 28. September 2021 19.00–20.30 Uhr Souveräner Umgang mit schwierigen Patientinnen/​ ­Patienten und kritischen ­Situationen •  Ihre Konfliktfälle •  Herausfordernde Situationen meistern •  Spezielle Patiententypen ­angemessen beraten •  Vierfarbmodell (optional) •  Das Kernziel im Auge behalten und das Gespräch entsprechend führen und leiten Teilnehmerbeitrag: 30,– Euro Fortbildungspunkte: Die Veranstaltung ist mit 3 Punkten auf das Fortbildungszertifikat der Landesärztekammer ­Baden-Württemberg anerkannt. Anmeldung: Über das Portal der Landesärztekammer erforderlich. www.aerztekammer-bw.de/­ portal e Login e Fortbildungs­ anmeldung/-angebot Ansprechpartner: Landesärztekammer Baden-Württemberg, Abteilung eHealth, Frau Janot, Jahnstraße 1, 70597 Stuttgart, ­ Telefon (07 11) 7 69 89-2670, E-Mail: ehealth@laek-bw.de

Verkehrsmedizinische Fortbildung und Qualifikation gemäß dem ­Curriculum der Bundesärzte­ kammer „Verkehrsmedizinische ­Begutachtung“ und der ­Fahrerlaubnisverordnung (FeV) Eine Blended Learning Fortbildung Termin: eLearning: Donnerstag, 23. September –  Freitag, 15. Oktober 2021 Präsenzphase: 22.–24. Oktober 2021 (Fr.–So.)

Anmeldeschluss: Donnerstag, 9. September 2021 Modul I bis IV ist ausgebucht Ein weiterer Kurs findet im März 2022 statt: Präsenzphase vom 25.–27. März 2022 in Stuttgart Online-Anmeldemöglichkeit ab Juli 2021. Ziel des Curriculums ist die Steigerung verkehrsmedizinischer Kompetenz bei Ärzten, damit sie einerseits die Patienten verantwortungsvoll in Krankheit und Alter im Hinblick auf die Mobilität begleiten und andererseits qualitativ hochstehende Gutachten im Rahmen der gesamtgesellschaftlichen Ansprüche erstatten können. Ärzte sind verpflichtet, ihre Patienten zu beraten und aufzuklären, wenn Fahr­ sicherheit oder Fahreignung gefährdet sind. Neue medizinische Erkenntnisse und/oder Technologien sind hierbei ebenso zu berücksichtigen wie die juristischen Anforderungen. Der Stundenumfang der verkehrsmedizinischen Qualifikation nach § 11 Abs. 2 Satz 3 Nr. 1 FeV beträgt 24 Stunden (Modul I bis IV). Um unterschiedlichen Anforderungen zu entsprechen, ist das Curriculum modular aufgebaut: •  Fachärzte, die Kompetenzen in der Patientenaufklärung und -beratung erwerben möchten, können die Module I und II als Fortbildung absolvieren, ohne eine formale Qualifikation zu erwerben. •  Fachärzte, welche die verkehrsmedizinische Qualifikation nach FeV zum Erstellen von Gutachten erwerben möchten, müssen die Module I bis IV absolvieren. •  Fachärzte, die Kenntnisse zur Probenentnahme im Rahmen der Chemisch-Toxikologischen-Untersuchungen erwerben möchten, können das ergänzende Modul V absolvieren. (Das Modul II „Relevante Regelwerke für die verkehrsmedizinische Begutachtung“, wird als ­eLearning-Modul angeboten.)

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Bekanntmachungen Mögliche Modul-Kombina­ tionen: Modul I – II (6 h) Kompetenz in der Patientenaufklärung und -beratung ohne formale Qualifikation Modul I – IV (24 h) Verkehrsmedizinische Qualifikation nach § 11 Abs. 2 Satz 3 Nr. 1 FeV Modul V (4 h) CTU-Kriterien, Chemisch-toxikologische ­Analytik, Probenentnahme Hinweis: Für die Eignungsuntersuchungen (Screening) für Lkw-, Bus- und Taxifahrer (Fahrgastbeförderung) nach Anlage 5 Nr. 1 FeV muss der Arzt keine verkehrsmedizinische Qualifikation nachweisen. Die entsprechenden Untersuchungen können nach den Vorgaben des in der Fahrerlaubnis-Verordnung enthaltenen amtlichen Musters durchgeführt und bescheinigt werden. Veranstalter: Landesärzte­ kammer Baden-Württemberg Ort: In Stuttgart, Location wird noch bekanntgegeben. Kosten: Das Kursentgelt ist ­abhängig vom gebuchten ­Modul-Paket und beinhaltet ­Kurskosten, Unterlagen und ­Verpflegung. Fortbildungspunkte: Der Kurs ist mit Punkten auf das Fortbildungszertifikat der Landesärztekammer Baden-­ Württemberg anerkannt, Anzahl je nach gewähltem Modul. Anmeldung: Über das Portal der Landesärztekammer erforderlich. www.aerztekammer-bw.de/­ portal e Login e Fortbildungs­ anmeldung/-angebot Ansprechpartner: Landesärztekammer Baden-Württemberg, Fortbildung und Qualitätssicherung, Frau Mangold, Jahnstr. 40, 70597 Stuttgart, Telefon (07 11) 7 69 89-24, Fax (07 11) 7 69 89-82, E-Mail: fortbildungen@laek-bw.de; www.aerztekammer-bw.de (Webcode: 1511)

Symposium Die Versorgung Geflüchteter in der ärztlichen/ psychotherapeutischen Praxis Eine Veranstaltung mit dem ­Menschenrechtsbeauftragten der Landesärztekammer Baden-­ Württemberg in Zusammenarbeit mit refugio Stuttgart und der IPPNW-Regionalgruppe Stuttgart Termin: Mittwoch, 20. Oktober 2021 19.00–21.00 Uhr Ort: In den Räumen der Bezirks­ ärztekammer Nordwürttemberg, Jahnstr. 5, 70597 Stuttgart Programm Die medizinische Versorgung geflüchteter Menschen bleibt auch im Jahr 2021 eine Herausforderung, wie der Versorgungsbericht der Landesärztekammer zur Lage traumatisierter Geflüchteter gezeigt hat. In dem jetzigen Symposium soll nicht nur die Situation der medizinischen Versorgung Geflüchteter dargestellt werden, sondern mit konkreten Beispielen aus ärztlicher und psychotherapeutischer Sicht ganz praktische Hilfestellungen für die tägliche ärztliche und psychotherapeutische Praxis aufgezeigt werden. Die Veranstaltung wird von der Landesärztekammer gemeinsam mit der Regionalgruppe Stuttgart der Ärzte zur Verhütung des Atomkrieges – Ärzte in sozialer Verantwortung (IPPNW) und refugio, dem psychosozialen Zentrum für traumatisierte Flüchtlinge in der Region Stuttgart, gestaltet. Moderation Dr. med. Robin T. Maitra, MPH Menschenrechtsbeauftragter der Landesärztekammer Baden-Württemberg Mitglied des Vorstandes der ­Landesärztekammer ­Baden-Württemberg 19.00–19.10 Uhr Begrüßung und Einführung Dr. med. Robin T. Maitra, MPH 19.10–19.30 Uhr 3. Versorgungsbericht ­Baden-Württemberg Traumatisierte Geflüchtete 2020 Dr. med. Robin T. Maitra, MPH

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19.30–19.50 Uhr Situation der Geflüchteten im Land unter Bezug der politischen Lage Dr. med. Thomas Nowotny Niedergelassener Kinder- und ­Jugendarzt, Stephanskirchen 19.50–20.10 Uhr Best Practice: Vorstellung ­refugio Ulrike Schneck Fachliche Leitung refugio ­Stuttgart 20.10–20.40 Uhr Best Practice: Möglichkeiten der Zusammenarbeit Dr. med. Jörg Schmid Facharzt für Psychiatrie und ­Psychotherapie, Stuttgart Ulrike Schneck refugio Stuttgart 20.40–21.00 Diskussion und Resümee Dr. med. Robin T. Maitra, MPH Teilnehmerbeitrag: Die Teilnahme ist kostenfrei Anmeldung erforderlich – eine Teilnahme ohne Anmeldung ist nicht möglich. Anmeldung: Ausschließlich online über das Portal der Landesärztekammer www.aerztekammer-bw.de/ portal e Login e Fort­bildungs­­anmeldung/-angebot Fortbildungspunkte: Die Veranstaltung ist mit 2 Punkten auf das Fortbildungszertifikat der Landesärztekammer Baden-​ Württemberg anerkannt. Kontakt: Landesärztekammer ­Baden-Württemberg Abteilung Fortbildung und ­Qualitätssicherung Frau Mangold Jahnstraße 40, 70597 Stuttgart Telefon (07 11) 7 69 89-24, Fax (07 11) 7 69 89-82, E-Mail: fortbildungen@laek-bw.de Homepage: www.aerztekammer-bw.de

Geschäftsstelle: ­Jahnstraße 5 70597 Stuttgart (­ Degerloch) Telefon (07 11) 7 69 81-0 Fax (07 11) 7 69 81-5 00

Fortbildungen der Bezirksärztekammer Nordwürttemberg Im Zusammenhang mit der ­Corona-Pandemie behalten wir uns weiterhin vor, Fort­ bildungen ggf. kurzfristig ­abzusagen bzw. unsere Veranstaltungen als Web-Seminare durchzuführen. Bitte infor­ mieren Sie sich zum aktuellen Stand auf der Homepage bzw. telefonisch oder per Mail, ob und in welcher Form die Fortbildung stattfindet.

Notfalltraining in Ihrer Arztpraxis Jemand wird im Wartezimmer bewusstlos, ein Patient ­erleidet einen Schlaganfall oder im schlimmsten Fall einen Herz-Kreislauf-Stillstand. Notfälle passieren! Sind Sie darauf vorbereitet? Wir unterstützen Sie bei der Vorbereitung in Ihrer Praxis. Unsere Trainer besprechen mit Ihnen den Ablauf im Notfall, geben Tipps zu Ihrer Ausstattung und üben mit Ihnen und Ihrem Team Notfallsituationen direkt vor Ort. Ziel des Trainings ist es, höhere Sicherheit in der Versorgung von Notfallpatienten zu vermitteln, die notfallmedizinischen Kenntnisse aufzufrischen und Ihr Personal als Einheit agieren zu lassen. Vom Erkennen eines Notfallpatienten bis zur Übergabe an den Notarzt wird die Behandlung und Organisation durchgesprochen und praktisch umgesetzt. Durch die Übung wird das Erlernte gefestigt. Termin: individuell auf Anfrage/ Zeitrahmen 4 Stunden


Bekanntmachungen Zielgruppe: Ärzte aller Fachrichtungen, ­Praxisteam Ansprechpartner und ­Anmeldung: Fachbereich ­Arbeitsschutz & Notfallmedizin, Jahnstr. 5, 70597 Stuttgart, Telefon (07 11) 7 69 81-603/-605, Fax (07 11) 7 69 81-500, E-Mail: notfallmedizin@baek-nw.de Teilnehmerbeitrag: Die Kosten für ein Notfalltraining mit max. 10 Teilnehmern (größere Gruppen auf Anfrage) belaufen sich auf 220,– Euro zzgl. Fahrtkosten von 0,30 Euro/km. Veranstaltungsort: in Ihrer Praxis Änderungen bleiben vorbehalten.

Deeskalation in Ihrer Arztpraxis (Seminar für alle nieder­ gelassenen Ärzte inklusive ­ihrem Praxisteam) Reagieren Sie sicher und schützen Sie sich und ihr Team bei verbaler und körperlicher Gewalt! Ein gesteigertes Anspruchsdenken von Patienten an eine sofortige Versorgung in medizinischen Einrichtungen führt unter anderem immer häufiger zu Konflikt­ situationen zwischen Personal und Patienten. „Ärztinnen und Ärzte sind Retter und Helfer. Sie verdienen für ihre Arbeit Respekt, Unterstützung und vor allem Schutz vor jeglicher Form verbaler und körperlicher Gewalt.“ (Resolution des Vorstandes der Bundesärztekammer vom 24. 08. 2018) Die Bezirksärztekammer Nordwürttemberg bietet Ihnen ein dafür speziell konzipiertes Training in Ihrer Arztpraxis. Sie lernen, auf aggressive Patienten deeskalierend einzuwirken und die Situation zu entschärfen. Neben dem theoretischen Handwerkszeug für die verbale Deeskalation lernen Sie zudem in Rollenspielen, die räumlichen Gegebenheiten Ihrer Praxis zu nutzen, Fallen zu vermeiden und sich anhand weniger und leicht zu erlernender Techniken vertei-

digen zu können. Zudem erfahren Sie einige juristische Hintergründe, die in diesem Zusammenhang wichtig sind. Termin: individuell auf Anfrage/ Zeitrahmen 3 Stunden Zielgruppe: das komplette Praxisteam Ansprechpartner und ­Anmeldung: Fachbereich ­Arbeitsschutz und Notfallmedizin, Jahnstr. 5, 70597 Stuttgart, Telefon (07 11) 7 69 81-603/-605, Fax (07 11) 7 69 81-500, E-Mail: notfallmedizin@baek-nw.de Teilnehmerbeitrag: Die Kosten für ein Training in Ihrer Praxis belaufen sich auf 180,– Euro zzgl. Fahrtkosten von 0,30 Euro/km. Veranstaltungsort: Ihre Praxis Änderungen bleiben vorbehalten.

Rechtliche Fragen in der Arztpraxis Sie haben rechtliche Fragen zur täglichen Arbeit in Ihrer Arztpraxis? Im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Rechtliche Fragen in der Arztpraxis“ werden verschiedene rechtliche Themen aufgegriffen und praxisnahe Hinweise vermittelt. Jede Veranstaltung widmet sich einem aktuellen Schwerpunktthema, das vorab bekannt gegeben wird. Am Mittwoch, den 6. Oktober 2021 beantworten Ihnen die ­Experten Ihre Fragen zum Thema „Webauftritt für Praxen – Was gibt es für Möglichkeiten und was muss man beachten?“. Unsere Referenten geben Ihnen Sicherheit, Tipps und Hilfestel­ lungen für die weitere tägliche Arbeit. Gerne können Sie uns ­Ihre Fragen zum Thema vorab zukommen lassen. Nutzen Sie die Gelegenheit zum Austausch und zur Diskussion mit unseren Experten. Termin: Mittwoch, 6. Oktober 2021 als Onlineseminar 18.00–20.30 Uhr Zielgruppe: Niedergelassene Ärzte, leitende Mitarbeiter in ­Praxen und MVZs

Anmeldung: www.aerztekammer-bw.de/ portal e Login e Fortbildungs­anmeldung/-angebot Ansprechpartner: Fachbereich Fortbildung, Jahnstr. 5, 70597 Stuttgart, Telefon (07 11) 7 69 81-211, Fax (07 11) 7 69 81-500, E-Mail: fortbildung@baek-nw.de Teilnehmerbeitrag: 30,– Euro Veranstaltungsort: online Fortbildungspunkte: 3 Punkte Änderungen bleiben vorbehalten.

Fit für den Notfall – Praktisches Notfalltraining mit simulierten Notfallsituationen Überprüfen Sie Ihre Notfallkenntnisse und üben Sie ­anhand von nachgestellten Notfallsituationen. Hier behandeln Sie „echte“ Notfälle, nachgestellt von Darstellern und Phantomen – direkt vor Ort in Kleingruppen. Dies können Notfälle von Atemnot über Knochenbrüche bis hin zu reanima­ tionspflichtigen Patienten sein. Sie stellen die richtige Diagnose, treffen die notwendigen Maßnahmen und erlangen Sicherheit im Umgang mit Notfallpatienten. Nutzen Sie die Gelegenheit zu ­einem Austausch Ihrer Eindrücke und Erfahrungen mit Kollegen und gewinnen Sie Sicherheit im Umgang mit Notfallsituationen. Wichtig! Voraussetzung für die Teilnahme an diesem Seminar ist der Besuch des Seminars „Grundlagen der Notfall­ versorgung“. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Termin: Freitag, 1. Oktober 2021 18.00–22.00 Uhr Zielgruppe: Ärzte aller Fachrichtungen Anmeldung: www.aerztekammer-bw.de/ portal e Login e Fortbildungs­anmeldung/-angebot Ansprechpartner: Fachbereich Fortbildung, Jahnstr. 5, 70597 Stuttgart, Telefon (07 11) 7 69 81-211, Fax (07 11) 7 69 81-500, E-Mail: fortbildung@baek-nw.de

Teilnehmerbeitrag: 65,– Euro inkl. Verpflegung und Seminar­ unterlagen Veranstaltungsort: Bezirksärztekammer Nordwürttemberg, Jahnstraße 5, 70597 Stuttgart Fortbildungspunkte: 7 Punkte Änderungen bleiben vorbehalten.

Degerlocher Ethikgespräch Stehen auch Sie oft vor ­wichtigen Entscheidungen in der Praxis oder im Krankenhaus, bei denen Sie nicht nur medizinisch sinnvolle, sondern auch ethische Aspekte berücksichtigen müssen? Die Degerlocher Ethikgespräche sollen Ihnen helfen, hierbei Sicherheit zu erlangen. Zusammen erörtern wir im Plenum und in Kleingruppen ethische Fragestellungen aus Ihrem Behandlungsund Pflegealltag. Dabei wird insbesondere auf das allgemeine Wohlergehen und die Berücksichtigung des Willens der Patienten geachtet. Das Tagesthema am Mittwoch, den 27. Oktober 2021 lautet „Leihmutterschaft – wie ­unethisch ist sie? Wir freuen uns auf einen inten­ siven Austausch mit Ihnen durch spannende Fragestellungen. Ihre AG Medizinethik Bezirksärztekammer Nordwürttemberg Termin: Mittwoch, 27. Oktober 2021 ggf. als Präsenzveranstaltung 18.00–21.45 Uhr Zielgruppe: Ärzte aller Fachrichtungen, Angehörige von Gesundheitsfachberufen, Seelsorger Anmeldung: www.aerztekammer-bw.de/ portal e Login e Fortbildungs­anmeldung/-angebot Ansprechpartner: Fachbereich Fortbildung, Jahnstr. 5, 70597 Stuttgart, Telefon (07 11) 7 69 81-211, Fax (07 11) 7 69 81-500, E-Mail: fortbildung@baek-nw.de Teilnehmerbeitrag: 20,– Euro Veranstaltungsort: online oder ggf. in Präsenz in der Bezirks­ ärztekammer in Stuttgart Fortbildungspunkte: 5 Punkte Änderungen bleiben vorbehalten.

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Bekanntmachungen Antibiotic-Stewardship (ABS) – ­Beauftragter Arzt Fortbildungsangebot der Bezirksärztekammern Nordwürttemberg und der Bezirksärztekammer Südbaden in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Beratungszentrum für Hygiene Krankenhausinfektionen und ­Antibiotikaresistenzen haben in den vergangenen Jahren stark zugenommen. Ein rationaler und effektiver Einsatz von Antibiotika kann den Problemen der Resistenzentwicklung entgegenwirken und zu einer verbesserten Patientensicherheit führen. Die Bundesregierung hat dafür die Deutsche Antibiotika-Resistenzstrategie (DART) entwickelt, die neben der Prävention nosokomialer Infektionen auf die Bekämpfung von Antibiotikaresistenzen durch ­einen rationalen Einsatz von ­Antiinfektiva, dem Antibiotic ­Stewardship (ABS), abzielt. Der Kurs zum ABS-beauftragten Arzt, der nach dem Curriculum der Bundesärztekammer aufgebaut ist, ermöglicht Ihnen, Ihre Kenntnisse und Erfahrungen in rationaler Antiinfektivastrategie aufzufrischen und zu vertiefen. ABS-beauftragte Ärzte können als abteilungsbezogene Ansprechpartner für Fragen rund um einen rationalen Antibiotika­ einsatz im Krankenhaus als ­Anlaufstelle fungieren. Der Kurs behandelt unter ­anderem: •  Antiinfektiva: Grundlagen und Bandbreite •  Pharmakokinetik und Wechselwirkungen von Antiinfektiva •  Infektions- und Resistenzepidemiologie •  Strategien zur Sicherung rationaler Antibiotika-Anwendung im Krankenhaus •  Perioperative Antibiotika­ prophylaxe und Infektions­ management Die Fortbildung besteht aus 20 Unterrichtseinheiten (UE) im Selbststudium (E-Learning) sowie zwei Seminaren. Das E-Learning muss vor den Präsenztagen abgeschlossen sein. Der Kurs wird in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Beratungszentrum für

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Hygiene (BZH GmbH) in Freiburg durchgeführt. Die Befähigung zum ABS-beauftragten Arzt kann bereits im Rahmen der Weiter­ bildungszeit erworben werden. Termin: E-Learning: ab Freitag, 20. August 2021 Präsenztermine: 22.–23. November 2021 (Mo–Di, ggf. online) Zielgruppe: Klinikärzte aller Fachrichtungen Anmeldung: www.aerztekammer-bw.de/ portal e Login e Fortbildungs­anmeldung/-angebot Ansprechpartner: Fachbereich Fortbildung, Jahnstr. 5, 70597 Stuttgart, Telefon (07 11) 7 69 81-211, Fax (07 11) 7 69 81-500, E-Mail: fortbildung@baek-nw.de Teilnehmerbeitrag: 600,– Euro Veranstaltungsort: online Fortbildungspunkte: 60 Punkte Änderungen bleiben vorbehalten.

Deeskalation und Selbst­ verteidigung im Berufsalltag Die Hemmschwelle zur Anwendung von Gewalt scheint immer weiter zu sinken. Dies kann in Verbindung mit einem scheinbar immer höheren Anspruch an eine sofortige und umfassende Versorgung in ­medizinischen Einrichtungen zu Konfliktsituationen zwischen Personal und Patienten führen. In diesen Konfliktsituationen ist ruhiges und kontrolliertes Handeln erforderlich. Aber wie können Sie und Ihr Personal angemessen ­reagieren? In unserer Veranstaltung „Deeskalation und Selbstverteidigung im Berufsalltag“ lernen Sie Möglichkeiten kennen, wie Sie und Ihr Personal auf solche Situationen deeskalierend einwirken können. Neben theoretischen Inhalten lernen Sie anhand von praktischen Übungen einfache Selbstverteidigungstechniken kennen und wie sie als letzte Alternative anzuwenden sind. Abschließend wird das Thema „Notwehr und deren Grenzen aus juristischer Sicht“ erläutert und bewertet.

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Aufgrund der praktischen Übungen empfehlen wir das Tragen bequemer/sportlicher Kleidung. Termin: Freitag, 17. September 2021 18.00–22.00 Uhr Zielgruppe: Ärzte aller Fach­ richtungen, Angehörige von ­Gesundheitsfachberufen, Mitarbeiter medizinischer Einrichtungen mit Patientenkontakt Anmeldung: www.aerztekammer-bw.de/ portal e Login e Fortbildungs­anmeldung/-angebot Ansprechpartner: Fachbereich Fortbildung, Jahnstr. 5, 70597 Stuttgart, Telefon (07 11) 7 69 81-211, Fax (07 11) 7 69 81-500, E-Mail: fortbildung@baek-nw.de Teilnehmerbeitrag: 65,– Euro Veranstaltungsort: Bezirksärztekammer Nordwürttemberg, Jahnstraße 5, 70597 Stuttgart Fortbildungspunkte: 5 Punkte Änderungen bleiben vorbehalten.

Grundlagen der Privatabrechnung (GOÄ) für Ärzte •  Privatabrechnung – wie funk­ tioniert sie? •  Worauf muss ich achten? • Wie arbeite ich mit der GOÄ? • Welche Gebührensätze gibt es? Fragen, die sich vermutlich jede Ärztin und jeder Arzt stellt, der sich in einer eigenen Praxis niederlassen möchte. Dieses Seminar bietet Ihnen ­einen Einstieg oder eine Auffrischung der Grundlagen der ­Gebührenordnung für Ärzte. ­Gemeinsam werden wir alle Ihre offenen Fragen klären und uns einen Überblick über den recht­ lichen Rahmen, die Anforderungen der Dokumentation, sowie den Unterschied zwischen EBM und GOÄ verschaffen. Das Seminar wird in Zusammenarbeit mit der PVS-Akademie veranstaltet.

Inhalte: •  Rechtliche Grundlagen und ­Bestimmungen der privat­ ärztlichen Abrechnung •  Aufbau der Gebührenordnung •  Unterschiede zwischen EBM und GOÄ •  Klärung und Anwendung ­wichtiger Begriffe •  Arbeit mit der Gebühren­ ordnung •  Fallbeispiele Lehrgangsmaterialien: •  Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ) •  Seminarskript Termin: Mittwoch, 29. September 2021 14.00–18.00 Uhr Zielgruppe: Interessierte Ärzte aller Fachrichtungen, insbesondere Berufseinsteiger und ­Wiedereinsteiger Anmeldung: Akademie der PVS Baden-Württemberg GmbH, ­Bruno-Jacoby-Weg 12, 70597 Stuttgart, Telefon (07 11) 63 39 00 92, Fax (07 11) 63 39 00 94, E-Mail: info@pvs-akademie.de, www.pvs-akademie.de Ansprechpartner: Fachbereich Fortbildung, Jahnstr. 5, 70597 Stuttgart, Telefon (07 11) 7 69 81-211, Fax (07 11) 7 69 81-500, E-Mail: fortbildung@baek-nw.de Teilnehmerbeitrag: 99,– Euro inkl. Seminarunterlagen Veranstaltungsort: online oder Bezirksärztekammer Nordwürttemberg, Jahnstraße 5, 70597 Stuttgart Fortbildungspunkte: 5 Punkte Änderungen bleiben vorbehalten.

30. Psychosomatischer Tag Sie können keine körperliche Ursache der Beschwerden ­Ihres Patienten feststellen? Sie vermuten, dass hinter den somatischen Beschwerden ein psychisches Leiden steckt? Für eine umfassende Behandlung Ihrer Patienten ist eine kontinuierliche Auffrischung und Erweiterung Ihrer Kenntnisse im Fachgebiet der Psychosomatik essentiell. Bereits während der Weiterbildung kristallisiert sich die Bedeutung fundierter psychoso-


Bekanntmachungen matischer Kenntnisse heraus. Um diese weiter zu vertiefen, ­laden wir Sie zum 30. Psychosomatischen Tag ein. Neben dem Curriculum Psychosomatische Grundversorgung bietet der ­Psychosomatische Tag ihnen seit 30 Jahren topaktuelle und spannende Themen mit hervorragenden Referenten, damit Sie Ihre Fachkenntnisse über das Wechselspiel zwischen Körper und Psyche erweitern können. Die Teilnahme am Psychosomatischen Tag kann auf die curriculare Fortbildung ­Psychosomatische Grundversorgung angerechnet werden. Termin: Samstag, 9. Oktober 2021 9.00–16.15 Uhr Zielgruppe: Ärzte aller Fachrichtungen Anmeldung: www.aerztekammer-bw.de/ portal e Login e Fortbildungs­anmeldung/-angebot Ansprechpartner: Fachbereich Fortbildung, Jahnstr. 5, 70597 Stuttgart, Telefon (07 11) 7 69 81-211, Fax (07 11) 7 69 81-500, E-Mail: fortbildung@baek-nw.de Teilnehmerbeitrag: 98,– Euro Veranstaltungsort: Hybrid-Veranstaltung Teilnahme online oder in Präsenz in der Bezirksärztekammer Nordwürttemberg möglich Fortbildungspunkte: 8 Punkte Änderungen bleiben vorbehalten.

Baustein Psychotherapie (tiefenpsychologisch fundiert) – Kurs II Erweitern Sie Ihre Kenntnisse für unbewusste, seelische Vorgänge und finden Sie dadurch effizienter Zugang zur inneren Situation des Patienten und zur Dynamik des psychotherapeutischen Dialogs. Eignen Sie sich gleichzeitig die von den Richtlinien der Landesärztekammer Baden-Württemberg vorgegebenen theoretischen und praktischen Bausteine für die Weiterbildung zum Facharzt für:

•  Psychiatrie und Psychotherapie •  Kinder- und Jugendpsychiatrie und -psychotherapie •  Psychosomatische Medizin und Psychotherapie sowie für die Zusatzbezeichnung Psychotherapie an. Hierfür wird 2021 der Kurs II von drei Blockkursen angeboten. Diese spannenden Themenbereiche erwarten Sie u. a.: •  Behandlung psychosomatischer Patienten •  Psychosenbehandlung •  Operationalisierte Psycho­ dynamische Diagnostik (OPD) •  Akutbehandlung und Krisen­ intervention •  Gruppentherapie •  Essstörungen •  Spezifika der ambulanten ­Behandlung und der Behandlung von Kindern und Jugendlichen Durchführung mit Fallsupervision, Technik sowie praxisorientierten Seminaren. Zielgruppe: Ärzte in Weiterbildung zum Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, Kinderund Jugendpsychiatrie und ­-psychotherapie, Psychosomatische Medizin und Psychotherapie sowie in Zusatzweiterbildung Psychotherapie Termin: 10.–15. Oktober 2021 So–Fr, ganztags Anmeldung: www.aerztekammer-bw.de/ portal e Login e Fortbildungs­anmeldung/-angebot Ansprechpartner: Fachbereich Fortbildung, Bezirksärztekammer Nordwürttemberg, Jahnstr. 5, 70597 Stuttgart, Telefon (07 11) 7 69 81-211, Fax (07 11) 7 69 81-500, E-Mail: fortbildung@baek-nw.de Veranstaltungsort: Kloster Heiligkreuztal, Am Münster 7, 88499 Heiligkreuztal Teilnehmerbeitrag: 690,– Euro inkl. Seminarunterlagen, zzgl. Verpflegung und Übernachtung (falls gewünscht) Fortbildungspunkte: 55 Punkte Änderungen bleiben vorbehalten.

Beratung zur Patientenverfügung und gesundheitliche ­Voraus­planung – eine Aufgabe für Hausärzte Die Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht ist eine wichtige Möglichkeit für Ihre Patienten, ihr Recht auf Selbstbestimmung wahrzunehmen und eigenständig zu entscheiden, welche medizinischen und lebenserhaltenden Maßnahmen ergriffen werden sollen, wenn sie im Ernstfall dazu nicht mehr in der Lage sind. Die ärztliche Beratung zur Patientenverfügung ist ein anspruchsvolles und sensibles Thema, bei dem Sie als Arzt ethische, rechtliche und medizinische Gesichtspunkte berücksichtigen müssen. Im Rahmen dieses Seminars werden nachfolgende Fragestellungen zur Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht geklärt und diskutiert, um Ihnen praktische Hilfestellungen für Ihren Praxisalltag an die Hand zu geben: •  Wie können Sie Patienten bestmöglich zum Thema Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht beraten? •  Welche Bedeutung und welche Konsequenzen haben Vorsorgevollmachten und Patientenverfügungen in Ihrer praktischen ärztlichen Tätigkeit? •  Wie sind die gesetzlichen ­Regelungen zur Patienten­ verfügung? Innerhalb der Veranstaltung wird der Inhalt der relevanten Gesetze besprochen und ein evaluiertes und seit Jahren erprobtes regionales Beratungsangebot der Esslinger Initiative e. V. vorgestellt. Die konkreten Inhalte des ­Programmes werden noch ­bekanntgegeben.

Termine: Freitag, 15. Oktober 2021 13.30–17.00 Uhr Zielgruppe: Ärzte aller Fachrichtungen Anmeldung: www.aerztekammer-bw.de/ portal e Login e Fortbildungs­anmeldung/-angebot Ansprechpartner: Fachbereich Fortbildung, Jahnstr. 5, 70597 Stuttgart, Telefon (07 11) 7 69 81-211, Fax (07 11) 7 69 81-500, E-Mail: fortbildung@baek-nw.de Teilnehmerbeitrag: 60,– Euro Veranstaltungsort: Bezirksärztekammer Nordwürttemberg, Jahnstraße 5, 70597 Stuttgart Fortbildungspunkte: 5 Punkte Änderungen bleiben vorbehalten.

Gelbfieberimpfung – Fortbildung für Ärzte Die Reisemedizin soll Reisenden allgemein, sowie chronisch Kranken, eine umfassende Vorbereitung für ihre Reise liefern. Sie beinhaltet dabei weit mehr als nur eine Beratung und die anschließende Durchführung von Schutzimpfungen gegen zum Beispiel Hepatitis, invasive Meningokokken-Erkrankungen und Typhus. Neben Informationen zur Durchführung von Gelbfieberimpfungen, zur Zulassung als Gelb­ fieberimpfstelle und dem epidemiologischen Kontext der Endemiegebiete, stehen die aktuelle Weltseuchenlage, Reiseimpfungen sowie neue Impfstoffe und Impfrisiken im Mittelpunkt der Veranstaltung. Das Seminar wendet sich vorzugsweise an Ärzte, die in ­Baden-Württemberg bereits als Gelbfieberimpfstelle registriert sind. Darüber hinaus können alle, die sich in ihrer täglichen Praxis mit reisemedizinischen Frage­ stellungen befassen ebenso teilnehmen, wie an diesen Themen interessierte Ärzte aller Fachrichtungen. Diese Fortbildung ist vom Landesgesundheitsamt Baden-Württemberg für die Fortgeltung erteilter Ermächtigungen zur Gelbfieber­ impfung anerkannt.

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Bekanntmachungen Termin: Samstag, 23. Oktober 2021 9.00–16.30 Uhr Zielgruppe: Ärzte aller Fachrichtungen Anmeldung: www.aerztekammer-bw.de/ portal e Login e Fortbildungs­anmeldung/-angebot Ansprechpartner: Fachbereich Fortbildung, Jahnstr. 5, 70597 Stuttgart, Telefon (07 11) 7 69 81-211, Fax (07 11) 7 69 81-500, E-Mail: fortbildung@baek-nw.de Teilnehmerbeitrag: 50,– Euro inkl. Verpflegung und Seminar­ unterlagen Veranstaltungsort: Bezirksärztekammer Nordwürttemberg, Jahnstraße 5, 70597 Stuttgart Fortbildungspunkte: 8 Punkte Änderungen bleiben vorbehalten.

Offene Rechnungen in der Arzt­ praxis – wie gehe ich damit um? Ihre Patienten bezahlen ihre Rechnungen nicht und Sie ­wissen nicht welche Schritte Sie wann einleiten sollen? Kein Problem, wir erarbeiten mit Ihnen gemeinsam Lösungsan­ sätze zum Umgang mit offenen Rechnungen. Mit unserer Unterstützung können Sie die Hand­ habung für Ihre Praxis optimieren, um in Zukunft sicher auf ähnliche Situationen reagieren zu können. Inhalte des Workshops sind: •  Professioneller Umgang mit Nichtzahlern •  Sinnvolle Mahnläufe in Ihrer Arztpraxis •  Erstellung eines gerichtlichen Mahnbescheides •  Ratenzahlung •  Abgabe der offenen Forderungen an einen Dienstleister – sinnvoll oder nicht? •  Verjährung Termin: Samstag, 23. Oktober 2021 10.00–16.15 Uhr

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Zielgruppe: Ärzte aller Fachrichtungen, ­Medizinische Fachangestellte, Abrechnungspersonal Anmeldung: www.aerztekammer-bw.de/ portal e Login e Fortbildungs­anmeldung/-angebot Ansprechpartner: Fachbereich Fortbildung, Jahnstr. 5, 70597 Stuttgart, Telefon (07 11) 7 69 81-211, Fax (07 11) 7 69 81-500, E-Mail: fortbildung@baek-nw.de Teilnehmerbeitrag: 70,– Euro inkl. Verpflegung und Seminar­ unterlagen Veranstaltungsort: Bezirksärztekammer Nordwürttemberg, Jahnstraße 5, 70597 Stuttgart Fortbildungspunkte: 7 Punkte Änderungen bleiben vorbehalten.

Akutfälle aller Fachgebiete Sie sind seit vielen Jahren ärztlich tätig, in der eigenen Praxis oder als Vertreter, im Notfalldienst oder auch in der Klinik? Sie möchten sich auf dem Laufenden halten und interessieren sich für Neuerungen in der Medizin auch fachgebietsübergreifend? Sie sind vielleicht schon im Ruhestand? Dann ist die Fortbildung Akutfälle aller Fachgebiete ideal, um Ihr Know-how zu erweitern und auf den neuesten Stand zu bringen, denn: Sobald Sie im Notfalldienst tätig sind, werden Sie mit Patientenbeschwerden aus nahezu ­allen Bereichen der Medizin konfrontiert. Entsprechend erhalten Sie einen kompakten Überblick vom Auge bis zum Zeh, von der Haut bis zum Darm. Wir vermitteln Ihnen die wichtigsten Informationen zu Krankheits-/Notfallbildern folgender Bereiche: •  Kardiologie (u. a. akutes ­Koronarsyndrom, Hypertonie) •  Pädiatrie (u. a. Infekte, Durchfall, Erbrechen) •  Neurologie (u. a. Schlaganfall, Schwindel, Migräne) •  HNO (u. a. Nasenbluten, ­Entzündungen) •  Abdomen (u. a. Gastroenteritis, Bauchschmerzen) •  Chirurgische Notfälle (u. a. Traumata, Wunden) •  Gynäkologie (u. a. Blutungen)

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Anhand von detaillierten Fallbeispielen und Vorträgen werden Ihnen die aktuellen Diagnostikund Therapieempfehlungen zu relevanten Krankheitsbildern nahegebracht. In praktischen Übungen können Sie Ihre Fähigkeiten und Ihr Wissen auffrischen. Selbstverständlich wird auf lebensbedrohliche Situationen bis hin zur Reanimationspflicht eingegangen. Sie haben schon länger keinen Blasenkatheter mehr gelegt oder eine Reanimation mit Hilfsmitteln durchgeführt? Beides können Sie hier am Phantom üben. Darüber hinaus werden wichtige organisatorische Fragen des Notfalldienstes in ­Baden-Württemberg geklärt. Termine: 12.–14. November 2021 Freitagnachmittag bis Sonntagmittag Zielgruppe: Ärzte aller Fachrichtungen, Ärzte in Weiterbildung Anmeldung: www.aerztekammer-bw.de/ portal e Login e Fortbildungs­anmeldung/-angebot Ansprechpartner: Fachbereich Fortbildung, Jahnstr. 5, 70597 Stuttgart, Telefon (07 11) 7 69 81-211, Fax (07 11) 7 69 81-500, E-Mail: fortbildung@baek-nw.de Teilnehmerbeitrag: 250,– Euro Veranstaltungsort: Bezirksärztekammer Nordwürttemberg, Jahnstraße 5, 70597 Stuttgart Fortbildungspunkte: 28 Punkte Änderungen bleiben vorbehalten.

10. Stuttgarter Tag für Infektiologie In Zusammenarbeit mit dem Zentrum für Infektiologie – dem Netzwerk infektiologisch tätiger Ärzte aus Klinik, Praxis und Labor – bietet die Bezirks­ ärztekammer Nordwürttemberg den Stuttgarter Tag für Infektiologie an. Hier erfahren Sie Neuigkeiten zu aktuellen Herausforderungen und vertiefen Ihre Kenntnisse in Prävention, Diagnostik und Therapie von Infektionen. Die Veranstaltung zielt darauf ab, Ihre Kompetenz für Fragestellungen im vielfältigen Bereich der Infektiologie zu stärken. Die Veranstaltung widmet sich einem aktuellen Schwerpunktthema, das im Vorfeld bekannt gegeben wird. Wir laden Sie herzlich zu diesem spannenden Tag mit viel Raum für Diskussion ein und begrüßen Sie auch im Namen unseres Kooperationspartners Zentrum für Infektiologie Stuttgart (ZIS)! Diese Fortbildung ist vom Landesgesundheitsamt Baden-Württemberg für die Fortgeltung erteilter Ermächtigungen zur Gelbfieber­ impfung anerkannt. Termin: Samstag, 13. November 2021 9.00–14.45 Uhr Zielgruppe: Ärzte aller Fachrichtungen Anmeldung: www.aerztekammer-bw.de/ portal e Login e Fortbildungs­anmeldung/-angebot Ansprechpartner: Fachbereich Fortbildung, Jahnstr. 5, 70597 Stuttgart, Telefon (07 11) 7 69 81-211, Fax (07 11) 7 69 81-500, E-Mail: fortbildung@baek-nw.de Teilnehmerbeitrag: 20,– Euro Veranstaltungsort: Bezirksärztekammer Nordwürttemberg, Jahnstraße 5, 70597 Stuttgart Fortbildungspunkte: 6 Punkte Änderungen bleiben vorbehalten.


Bekanntmachungen Bezirksärztekammer Nordbaden Kassenärztliche Vereinigung Baden-Württemberg

Die zur Nachbesetzung aus­ geschriebenen Vertragsarztsitze für alle Fachgruppen und für alle Planungsbereiche in ­Baden-Württemberg mit Zulassungs­beschränkungen finden Sie auf der ­Website der Kassen­ ärztlichen ­Ver­einigung Baden-Württemberg www.kvbawue.de / praxissitze Nach der seit 1. Januar 2013 geltenden Rechtslage muss der Antrag zur Nachbesetzung eines Vertragsarztsitzes beim Zulassungsausschuss gestellt werden. Dieser entscheidet, ob der Vertragsarztsitz in einem Planungsbereich, für den Zulassungsbeschränkungen angeordnet sind, weitergeführt werden soll. Sofern dies der Fall ist, hat die Kassenärztliche Vereinigung den Vertragsarztsitz unverzüglich auszuschreiben.

Geschäftsstelle: Zimmerstraße 4 76137 Karlsruhe Telefon (07 21) 1 60 24-0  Fax (07 21) 1 60 24-2 22

Fortbildungen der Bezirksärztekammer Nordbaden Im Zusammenhang mit der ­Corona-Pandemie behalten wir uns weiterhin vor, Fortbildungen ggf. kurzfristig abzusagen bzw. unsere Veranstaltungen als Web-Seminare durchzuführen. Bitte informieren Sie sich zum aktuellen Stand auf der Homepage bzw. telefonisch oder per Mail, ob und in ­welcher Form die Fortbildung stattfindet. Zu Präsenzver­ anstaltungen nicht zugelassen werden können Personen, die ungeschützten Kontakt zu mit vom Coronavirus infizierten Personen hatten, die sich ­innerhalb der letzten 14 Tage in einem ausländischen Corona-​ Risikogebiet aufgehalten haben oder die selbst Symptome von Covid-19 vorweisen. Bitte melden Sie sich zu unseren Fortbildungsveranstaltungen über unser Seminarverwaltungsprogramm (SVmed) im Portal der Landesärztekammer an: Bei einer Neuregistrierung im Portal (inkl. SVmed): www.aerztekammer-bw.de/ 10aerzte/00portal/ selbstregistrierung/ Bei bestehendem Konto in SVmed oder im Portal: https:// elp25.com/svmed/bw/ Bei Rückfragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung. Bezirksärztekammer Nordbaden, Akademie für Ärztliche Fortbildung, Zimmerstr. 4, 76137 Karlsruhe, Telefon (07 21) 1 60 24-131/-132, Fax (07 21) 1 60 24-333, E-Mail: fortbildungsakademie@baek-nb.de

Workshop „Wertschätzende ­Kommunikation“ für medizinische Fachangestellte In Zeiten überfüllter Praxen und eines teils erhöhten Erwartungsdrucks spielt der Erstkontakt mit Patientinnen und Patienten eine entscheidende Rolle für das weitere Verhältnis zwischen Arzt(praxis) und Patienten. Hier wirkt sich die kommunikative Kompetenz von Medizinischen Fachangestellten außerordentlich positiv aus. Durch eine gelingende Kommunikation kann aber nicht nur der Kontakt mit Patienten bzw. deren Angehörigen positiver gestaltet, sondern auch die Kooperationsfähigkeit im Team gestärkt ­werden. In unserem Workshop lernen die Teilnehmenden die „Wertschätzende Kommunikation“ als eine Methode, mit anderen einfühlend und zugleich geradlinig zu kommunizieren. Die Teilnehmenden erleben, wie sie berufliche Beziehungen so gestalten können, dass sie von Wertschätzung und Vertrauen geprägt sind. Auf der Grundlage eigener Beispiele aus ihrem beruflichen Alltag trainieren sie unter Anleitung einer qualifizierten und erfahrenen Trainerin ganz praxisnah (interaktiv, Rollenspiele, Fallbearbeitung) ein professionelles Kommunikationsverhalten. So lernen sie, ihre Fähigkeit zur Empathie zu erweitern und auch in schwierigen, emotionsgeladenen Situationen eine wertschätzende Haltung einzunehmen. Der Nutzen für die Teilnehmenden sowie letztlich für die Praxis zeigt sich in mehr Kooperation, größerer persönlicher Stabilität, effizienterer Zielerreichung und empathischerem Kontakt zu Patienten und deren Angehörigen. Termine: Donnerstag, 23. September 2021 14.00–17.15 Uhr und Freitag, 24. September 2021 8.30–16.00 Uhr

Veranstaltungsort: Bezirksärztekammer Nordbaden, Zimmerstr. 4, 76137 Karlsruhe Zielgruppe: Medizinische Fachangestellte Gebühr: 130,– Euro inkl. Seminar­ unterlagen und Verpflegung Teilnahmebedingungen: ­Unsere ausführlichen Teilnahmebedingungen entnehmen Sie ­bitte der Homepage. Anmeldung: Online über das Portal der Landesärztekammer Baden-Württemberg www.aerztekammer-bw.de/ portal e Login e Fortbildungs­ anmeldung/-angebot Die Teilnehmerzahl ist auf 14 Personen begrenzt!

Train the Trainer Kurse – für Weiterbilder Angesichts der neuen Weiterbildungsordnung einerseits und ­einer zu geringen Anzahl an Ärztinnen und Ärzten in Weiterbildung andererseits wird es zunehmend wichtig, die Weiterbildung im ambulanten und stationären Sektor strukturiert und effizient zu gestalten und nach modernen Qualitätskriterien zu optimieren. Unser modular aufgebauter Kurs unterstützt Sie als Weiterbilder bei der täglichen Arbeit mit den ÄiW. Vermittelt werden wichtige Neuerungen der WBO samt eLog­ buch sowie grundlegende Rahmenbedingungen organisatorischer und rechtlicher Natur. Workshops zu Curriculums­ erstellung, Feedbackgesprächen, didaktischen Methoden und Kommunikationstechniken sollen zusätzlich wichtige Hilfestellung leisten. Angesprochen sind alle Fachärztinnen und Fachärzte, die als Weiterbilder Ärztinnen und Ärzte in Weiterbildung beschäftigen oder dies künftig tun wollen. Die beiden Termine sind unabhängig voneinander buchbar. Termine: Modul 1: 2. Oktober 2021 Modul 2: 4. Dezember 2021 jeweils Samstag, 9.00–17.30 Uhr

Referentin: Birgit Brand-Hörsting, Trainerin Wertschätzende Kommunikation (nach Dr. M. Rosenberg)

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Bekanntmachungen Wissenschaftliche Leitung: Dr./Univ. Pisa Susanna Colopi-­ Glage, niedergelassene Fach­ ärztin für Allgemeinmedizin, ­Vizepräsidentin der Bezirksärztekammer Nordbaden Veranstaltungsort: Bezirksärztekammer Nordbaden, Zimmerstr. 4, 76137 Karlsruhe Zielgruppe: Fachärztinnen und Fachärzte, die als Weiterbilder Ärztinnen und Ärzte in Weiter­ bildung beschäftigen oder dies künftig tun wollen. Gebühr: 95,– Euro pro Modul, inkl. Seminarunterlagen und ­Verpflegung Anmeldung: Online über das Portal der Landesärztekammer Baden-Württemberg www.aerztekammer-bw.de/ portal e Login e Fortbildungs­ anmeldung/-angebot

Schmerzpatienten: Vom Warnzeichen bis zur ­therapeutischen Begegnung Beim akuten Schmerz gilt es, schnellstmöglich wichtige Warnsignale richtig zu interpretieren, um gegebenenfalls lebensbedrohliche Zustände zu erfassen und die richtigen weiteren Schritte einzuleiten. Somit ist das Thema Schmerz in Praxis und Klinik allgegenwärtig. Sind Warnsignale ausgeschlossen, soll der Chronifizierung von Schmerzen gemeinsamen mit den Patienten vorgebeugt werden. Mindestens 10 Prozent aller Deutschen leiden an chronischen Schmerzen und erfahren dadurch vielfältige Einschränkungen im privaten und beruflichen Leben. Im ersten Teil dieser Fortbildung werden organspezifisch die wichtigsten typischen und atypischen somatischen Schmerzursachen vorgestellt – mit besonderem ­Fokus auf mögliche Fallstricke von der Anamnese bis zur Medikation. Im zweiten Teil liegt der Schwerpunkt auf den psychosozialen ­Aspekten der Schmerzpatienten und der Grundlagen der Beziehungsgestaltung. Schon die ­Erstbegegnung kann bedeutsam sein. Hierzu werden im letzten Teil praktische Übungen in ­Kleingruppen durchgeführt und anschließend reflektiert.

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Termin: Samstag, 16. Oktober 2021 9.00–15.00 Uhr Referenten: Dr. med. Joachim Aspacher, Dr. med. Elisabeth Daikeler, Prof. Dr. med. Bernd-Dieter Gonska, Dr. med. Jürgen Kußmann, Andreas Niestroj, Prof. Dr. med. Marcus Schiltenwolf, Dr. med. Kerstin Tykocinski Wissenschaftliche Leitung: Prof. Dr. med. Marcus Schiltenwolf Veranstaltungsort: Bezirksärztekammer Nordbaden, Zimmerstr. 4, 76137 Karlsruhe Zielgruppe: Ärztinnen und Ärzte aller Fachrichtungen Gebühr: 60,– Euro inkl. Seminar­ unterlagen und Verpflegung Fortbildungspunkte: 8 Punkte Anmeldung: Online über das Portal der Landesärztekammer Baden-Württemberg www.aerztekammer-bw.de/ portal e Login e Fortbildungs­ anmeldung/-angebot Die Teilnehmerzahl ist begrenzt!

Fortbildungsreihe „Klinische Sonographie“ Endlich wieder vor Ort möglich: unsere bewährte Sonographie­ reihe. Die Ultraschalluntersuchung ist eine relativ preiswerte, nebenwirkungsarme und aussagefähige diagnostische Methode. Sie ist aber in besonderem Maße von der Kompetenz des Sonographeurs abhängig. In unserer Reihe können Sie Ihre sonographischen Grundkenntnisse vertiefen. Nach einer kurzen Einführung werden klinische Casuistiken ­vorgestellt mit Demonstration sonographischer Befunde im ­klinischen Kontext (Anamnese, Labor, radiologische Schnittbildgebung etc). Indikationszeitpunkte, diagnostische Aussagekraft, technische Möglichkeiten, Grenzen und ­Akzeptanz der Ultraschalldiagnostik sollen kritisch gewürdigt werden.

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Im Anschluss können Sie eigene sonographische Problemfälle ­diskutieren, Ihre praktischen Kenntnisse erweitern und in gegen­seitiger Untersuchung mit Ultraschallgeräten unter ­Anleitung üben. 1. Termin: Mittwoch, 20. Oktober 2021 „Appendicitis, Ileocoecitis und Divertikulitis“ 16.00–ca. 20.00 Uhr Wissenschaftliche Leitung: Dr. med. Karl-Heinz Seitz, ­Oberarzt Medizinische Klinik I, Städtisches Klinikum Karlsruhe Veranstaltungsort: Bezirksärztekammer Nordbaden, Zimmerstr. 4, 76137 Karlsruhe Zielgruppe: In klinischer Ausbildung befindliche Kollegen, die bestimmte Themen im Rahmen der Spezialisierung evtl. nur eingeschränkt vertiefen können und niedergelassene Kollegen, die ihre Kenntnisse auffrischen wollen. Gebühr: 55,– Euro für Weiter­ bildungsassistenten/65,–Euro für Fachärzte inkl. Seminarunterlagen und Verpflegung Fortbildungspunkte: 8 Punkte, mit Lernerfolgskontrolle Anmeldung: Online über das Portal der Landesärztekammer Baden-Württemberg www.aerztekammer-bw.de/ portal e Login e Fortbildungs­ anmeldung/-angebot Die Teilnehmerzahl ist begrenzt!

Fortbildung des Ausschusses ­Ärztinnen: Workshop „Erfolgreicher ­kommunizieren“ Ob Einzelgespräche, Meetings oder konkrete Arbeitssituationen in hierarchisch unterschiedlichen Konstellationen: Für den Erfolg oder Misserfolg im Gespräch mit anderen Ärztinnen und Ärzten ist die Art der Kommunikation und des Auftretens manchmal entscheidender als die Sachkompetenz: Die notwendige Über­ zeugungskraft, Souveränität und Glaubwürdigkeit hängen in ­hohem Maße von sprachlichem Ausdrucksvermögen, Körperspra-

che, Stimme, psychologischem Geschick, Rollenverständnis und innerer Haltung ab. Insgesamt stellt die Kommunikationsfähigkeit einen wesentlichen Aspekt persönlicher Sozialkompetenz dar, die gerade im beruf­ lichen Alltag immer unverzichtbarer wird. In diesem Workshop in deutscher Sprache wird bei maximal 7 Teilnehmenden sehr individuell auf die persönlichen sprecherischen und sprachlichen Voraussetzungen eingegangen. Unter Wahrung ihrer Sprecherpersönlichkeit und unterstützt durch Videoanalysen und Simulationen, werden anhand konkreter beruflicher ­Situationen und von Beispielen Ihre Stärken hervorgehoben und eventuelle Schwächen ab­ gemildert. Termin: Freitag, 22. Oktober 2021 14.00–18.30 Uhr und Samstag, 23. Oktober 2021 9.00–13.30 Uhr Referentin: Wilma Küspert, Sprechwissenschaftliche ­Beratung, Training, Coaching Wissenschaftliche Leitung: Dr. med. Nicola Buhlinger-­ Göpfarth, Fachärztin für Allgemeinmedizin, Pforzheim Vorsitzende Ausschuss Ärztinnen der Bezirksärztekammer Nordbaden Veranstaltungsort: Bezirksärztekammer Nordbaden, Zimmerstr. 4, 76137 Karlsruhe Zielgruppe: Ärztinnen und Ärzte aller Fachrichtungen Gebühr: 295,–Euro inkl. Seminar­ unterlagen und Verpflegung Fortbildungspunkte: 14 Punkte Anmeldung: Online über das Portal der Landesärztekammer Baden-Württemberg www.aerztekammer-bw.de/ portal e Login e Fortbildungs­ anmeldung/-angebot Die Teilnehmerzahl ist auf 7 Personen begrenzt!


Bekanntmachungen Als Web-Seminar: Medizinische ­Notfälle an Bord von Flugzeugen Die Zahl der Flugreisenden steigt von Jahr zu Jahr und damit auch das Risiko von medizinischen Notfällen bei älteren Menschen, Menschen mit Vorerkrankungen oder auch bei Gesunden. Tritt ein medizinischer Zwischenfall an Bord eines Flugzeuges auf, wird in der Regel nach einem ­anwesenden Arzt gefragt. Nach deutschem Recht ist ein Arzt ­verpflichtet, medizinische Hilfe zu leisten. Doch was bedeutet dies in einem Flugzeug? Zahl­ reiche Fragen kommen auf: Wie sieht das medizinische Equipment an Bord aus? Ist eine außerplanmäßige Zwischenlandung nötig? Welches Haftungsrecht gilt an Bord? Damit Ärztinnen und Ärzte in dieser außergewöhnlichen Belastungssituation souverän agieren, adäquate Entscheidungen treffen und angemessene Behandlungsformen anwenden können, sollen ihnen Handlungsgrundsätze und Orientierungshilfen vermittelt werden. Termin: Mittwoch, 27. Oktober 2021 18.00–21.00 Uhr Referenten: Dr. med. Christopher Neuhaus, FA für Anästhesiologie, Notfallmedizin, Universitäts­ klinikum Heidelberg, Mitglied im Vorstand der Deutschen ­Gesellschaft für Luft- und Raumfahrtmedizin e. V. Julius Springer, Senior First ­Officer A380, CRM-Trainer, ­Deutsche Lufthansa AG Wissenschaftliche Leitung: Dr. med. Christopher Neuhaus Veranstaltungsart: Web-Seminar – kurz vor Veranstaltung erhalten Sie einen Link. Zielgruppe: Ärztinnen und Ärzte aller Fachrichtungen Gebühr: 25,– Euro Fortbildungspunkte: 4 Anmeldung: Online über das Portal der Landesärztekammer Baden-Württemberg www.aerztekammer-bw.de/ portal e Login e Fortbildungs­ anmeldung/-angebot Die Teilnehmerzahl ist technisch bedingt leider begrenzt!

Vorankündigung: Ärzteseminare Karlsruhe „Hausarzt Spezial – Fokus Infektiologie“ Am 26. und 27. November 2021 finden die Ärzte-Seminare Karlsruhe als zweitägige Intensivkurse für Hausärzte, Neurologen und Gynäkologen im Konferenz Center der Messe Karlsruhe statt. Der Fokus des Seminars „Hausarzt Spezial“ liegt in diesem Jahr auf dem Gebiet der Infektiologie. Es erwarten Sie praxisnahe Vorträge von hochkarätigen Referenten und ausreichend Zeit für eine intensive Diskussion der Vorträge. Detaillierte Informationen zum Programm und zur Anmeldung finden Sie in Kürze unter www. aerzte-seminare-karlsruhe.de Termin: Freitag, 26. November 2021 13.45–19.00 Uhr und Samstag, 27. November 2021 9.00–17.45 Uhr Wissenschaftliche Leitung: Prof. Dr. med. Michael Geißler, Marianne Difflipp-Eppele Veranstaltungsort: Messe Karlsruhe, Messeallee 1, 76287 Rheinstetten Zielgruppe: Hausärztinnen und Hausärzte Fortbildungspunkte: 16 Punkte beantragt

Fortbildung für ­Weiterbildungsassistenten „Fit für die Notfallambulanz und den ersten Dienst“ Wer kennt sie nicht, die Aufregung vor dem ersten Nachtdienst in der Klinik oder dem ersten Notdienst. Habe ich alles richtig gemacht? Wann muss ich den Oberarzt rufen? Kann der Patient ambulant behandelt werden oder muss er stationär eingewiesen/aufgenommen werden, gar auf die Intensivstation? Solche und ähnliche Fragen müssen oft einsam und zunehmend ohne ausreichende Vorbereitung beantwortet werden. Das Seminar möchte einen Beitrag zur besseren Ausbildung in diesem Bereich leisten.

Die häufigsten Erkrankungen und Notfälle sollen an Hand von lehrreichen Fallbeispielen aus dem Ambulanz- und Stationsalltag dargestellt und interaktiv mit ­Ihnen das sinnvolle diagnostische und therapeutische Vorgehen ­besprochen werden. Es wird genug Zeit für Fragen und Diskussion bleiben. Bringen Sie auch Ihre eigenen Fälle – zumindest aus dem Gedächtnis – mit. Teilnehmende an den „Willkommensabenden für Neuapprobierte“ der Bezirksärztekammer Nordbaden erhalten rabattierten Zugang zur Fortbildung. Die nächsten Termine sind der 28. April und der 15. September 2021. Einladungen hierzu erfolgen separat. Termin: Samstag, 27. November 2021 8.15–15.45 Uhr Referenten: Dr. med. Joachim Aspacher, Sektionsleiter Gastroenterologie/Endokrinologie/ Diabetologie, SRH Klinikum ­Karlsbad-Langensteinbach Dr. med. Wolf Esser, ehem. Ltd. Oberarzt Neurologische Klinik, Städtisches Klinikum Karlsruhe Dott. Aldo Marano, Ltd. Oberarzt Innere Medizin, Gastroenterologie/Diabetologie/Endokrinologie, Asklepios Südpfalzklinik ­Germersheim Giw Nayebagha, Oberarzt Medizinische Klinik Abt. III, Kardiologie/ Angiologie/Intensivmedizin, ViDia Christliche Kliniken Karlsruhe, Standort St. Vincentius-Kliniken Dr. med. Peter Matheiowetz, ­Chefarzt Innere Medizin, Gastroenterologie/Endokrinologie/ Diabetologie, Asklepios Südpfalzklinik Germersheim und Kandel Dr. med. Hans Molitor, ehem. Chefarzt Abt. für Neurologie und Frührehabilitation, Juliusspital Würzburg Wissenschaftliche Leitung: Dr. med. Joachim Aspacher, ­Sektionsleiter Gastroenterologie/ Endokrinologie/Diabetologie, SRH Klinikum Karlsbad-Langensteinbach Veranstaltungsort: Bezirksärztekammer Nordbaden, Zimmerstr. 4, 76137 Karlsruhe Zielgruppe: WeiterbildungsassistentInnen

Gebühr: 50,– Euro inkl. Seminar­ unterlagen und Verpflegung Fortbildungspunkte: 8 Punkte Fortbildungspunkte: 4 Anmeldung: Online über das Portal der Landesärztekammer Baden-Württemberg www.aerztekammer-bw.de/ portal e Login e Fortbildungs­ anmeldung/-angebot Die Teilnehmerzahl ist begrenzt!

Als Web-Seminar: Medizinische Notfälle an Bord von Flugzeugen Teil 2: Case Reports In Teil 2 der Fortbildungsreihe „Notfälle an Bord von Flugzeugen“ werden die theoretischen Grundlagen aus dem ersten Teil des Seminars auf Fallbeispiele angewandt. Hierbei können Teilnehmer reale Notfälle diskutieren und Strategien für Vorgehensweisen, Entscheidungsfindung und Therapie im Ernstfall entwickeln. Zugangsvoraussetzung für diesen Kurs ist die Teilnahme am Kurs „Medizinische Notfälle an Bord von Flugzeugen“ in den letzten beiden Jahren (aktuell am 27.10. 2021 als Web-Seminar). Termin: Dienstag, 7. Dezember 2021 18.00–20.15 Uhr Referenten: Dr. med. Christopher Neuhaus, FA für Anästhesiologie, Notfallmedizin, Universitätsklinikum Heidelberg, Mitglied im Vorstand der Deutschen Gesellschaft für Luft- und Raumfahrtmedizin e.V. Julius Springer, Senior First ­Officer A380, CRM-Trainer, Deutsche Lufthansa AG Wissenschaftliche Leitung: Dr. med. Christopher Neuhaus Veranstaltungsart: Web-Seminar – kurz vor Veranstaltung ­erhalten Sie einen Link. Zielgruppe: Ärztinnen und Ärzte aller Fachrichtungen Gebühr: 25,– Euro Fortbildungspunkte: 3 Fortbildungspunkte: 4 Anmeldung: Online über das Portal der Landesärztekammer Baden-Württemberg www.aerztekammer-bw.de/ portal e Login e Fortbildungs­ anmeldung/-angebot Die Teilnehmerzahl ist technisch bedingt leider begrenzt!

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Bekanntmachungen Bezirksärztekammer Südbaden Geschäftsstelle: Sundgauallee 27 79114 Freiburg/Br. Telefon (07 61) 6 00 47-0 Fax (07 61) 89 28 68

Bezirksberufsgericht für Ärzte in Freiburg Durch Verfügung des Ministeriums für Soziales und Integration Baden-Württemberg vom 7. Juni 2021 – Az. 31-5415.2-002/1 – wurde im Einvernehmen mit dem Justizministerium Baden-­ Württemberg gemäß § 21 Abs. 4 i. V. m. § 8 Abs. 2 des HeilberufeKammergesetzes i. d. F. vom 16. März 1995 (GBl. S. 314), ­zuletzt geändert durch Artikel 1 des Gesetzes vom 4. Februar 2021 (GBl. S. 77) mit Wirkung vom 25. Juli 2021 für die Dauer von fünf Jahren Herr Martin Bellm Vorsitzender Richter am LG Freiburg Freiburg zum Vorsitzenden des Bezirksberufsgerichts für Ärzte in Freiburg und Herr Wolfang Gundel Richter am Arbeitsgericht Freiburg Freiburg zum stellvertretenden ­Vorsitzenden des Bezirks­ berufsgerichts für Ärzte in Freiburg bestellt.

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Akademie für ärztliche Fort- und Weiterbildung Südbaden Im Zusammenhang mit der ­Corona- Pandemie behalten wir uns weiterhin vor, Fort­ bildungen ggf. kurzfristig ­abzusagen bzw. unsere Veranstaltungen als Web- Seminare durchzuführen. Bitte informieren Sie sich zum aktuellen Stand auf der Homepage bzw. telefonisch oder per Mail, ob und in welcher Form die Fortbildung stattfindet. Bitte melden Sie sich zu unseren Fortbildungsveranstaltungen über unser Seminarverwaltungsprogramm (SVmed) in dem Portal der Landesärztekammer an: www.aerztekammer-bw.de/ portal a Login a Fortbildungsanmeldung/ -angebot Alle Veranstaltungen sind von der Landesärztekammer BW anerkannt und auf das Fortbildungszertifikat ­anrechenbar.

Antibiotic Stewardship (ABS) – Blended Learning Leitung: Prof. Dr. med. Sebastian Schulz-Stübner, Deutsches ­Beratungszentrum für Hygiene (BZH GmbH), Freiburg Ein Ziel der Deutschen Antibiotika-​ Resistenzstrategie (DART) der Bundesregierung ist neben der Prävention nosokomialer ­Infek­tionen die Bekämpfung der ­Antibiotikaresistenzen durch ­Antibiotic Stewardship (ABS). Mit ABS sind „Strategien zum ­rationalen Einsatz von Anti­ infektiva“ gemeint, das heißt ein ­systematisches, nachhaltiges ­Bemühen um Verbesserung und Sicherstellung einer rationalen Praxis zur Antiinfektivaverordnung. Der nach dem Curriculum der Bundesärztekammer gestaltete Kurs zum ABS-­beauftragten Arzt stellt für die in klinischen Einrichtungen tätigen Ärzte ein Angebot dar, um ihre vorhandenen Kenntnisse und Erfahrungen in rationaler Antiinfektivastrategie systematisch weiter zu vertiefen und aufzufrischen.

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Nach erfolgreicher Ableistung des Kurses verfügen die Teilnehmer über folgende Kenntnisse/ Befähigungen zur Behandlung von Kindern/Erwachsenen: –  Kenntnisse zu Antiinfektiva: Spektrum, Pharmakokinetik, Wechselwirkungen, ­unerwünschte Ereignisse und ­Wirkungen –  Grundlagen der medizinischen Mikrobiologie, der Diagnostik und der antimikrobiellen ­Resistenztestung –  Kenntnis und Implementierung einschlägiger AntibiotikaTherapieleitlinien –  Beteiligung und Unterstützung von Kommunikations­ strukturen zu Antiinfektiva (u. a. Durchführung von ­Schulungen) –  Kenntnisse und Befähigung zu Anwendungen beim ­Infektionsmanagement ABS-beauftragte Ärzte können in Analogie zum Hygienebeauftragten Arzt die Funktion eines abteilungsbezogenen Ansprechpartners wahrnehmen. Die Befähigung zum ABS-beauftragten Arzt kann bereits im ­Rahmen der Weiterbildungszeit erworben werden. Der Kurs wird als Blended Learning mit 20 E-Learning-Einheiten und ­daran anschließenden 2 Tagen Live-Online Seminar mit nochmals 20 Lerneinheiten durchgeführt. Die E-Learning-Einheiten müssen vor dem Live-Online Seminar absolviert werden und schließen jeweils einzeln mit einer Lernerfolgskontrolle ab. ­Eine zusätzliche Prüfung vor oder an den Live-Online Seminartagen erfolgt nicht. Termine: E-Learning: ab Dienstag, 11. Januar 2022 Live-Online Seminar: 28. und 29. April 2022 (Do–Fr) E-Learning: ab Mittwoch, 1. Juni 2022 Präsenztage: 22. und 23. September 2022 (Do–Fr) E-Learning: ab Donnerstag, 1. September 2022 Live-Online Seminar: 1. und 2. Dezember 2022 (Do–Fr) Zeit: Donnerstag, 9.00 s.t. – ca. 18.45 Uhr

Freitag, 8.00 s.t. – ca. 17.00 Uhr Ort: online Entgelt: N. N. Fortbildungspunkte: 60

Hygienebeauftragter Arzt – ­Blended Learning Leitung: Prof. Dr. med. Sebastian Schulz-Stübner, Deutsches ­Beratungszentrum für Hygiene (BZH GmbH), Freiburg Zum Hygienebeauftragten Arzt kann nur bestellt werden, wer über eine mindestens zweijährige Berufserfahrung verfügt und spezielle Kenntnisse auf dem ­Gebiet der Hygiene und der ­medizinischen Mikrobiologie ­erworben hat. Die Mindestanforderung beinhaltet den Besuch eines vierzigstündigen Kurses nach dem Curriculum der Bundesärztekammer. Regelmäßig bieten wir in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Beratungszentrum für Hygiene (BZH) die curriculäre Fortbildung „Hygienebeauftragter Arzt“ als Blended Learning mit einer verkürzten Anzahl von Live-Online Seminartagen in Kombination mit E-Learning an. Der Kurs entspricht gleichzeitig dem Modul I der curriculären Fortbildung „Krankenhaushygiene“. Die internetbasierten 20 Kurseinheiten müssen vor dem Live-Online Seminar absolviert werden. Die verbleibenden 20 Lernein­ heiten werden in einem 2-Tages Live-Online Seminar vorgestellt. Die E-Learning-Einheiten müssen vor dem Live-Online Seminar ­absolviert werden und schließen ­jeweils einzeln mit einer Lern­ erfolgskontrolle ab. Eine zusätz­ liche Prüfung vor oder an den Live-Online Seminartagen erfolgt nicht. Termin: E-Learning: ab Mittwoch, 1. September 2021 Live-Online Seminar: 2. und 3. Dezember 2021 (Do–Fr) – Warteliste Zeit: Donnerstag, 9.00 s.t.–ca. 18.45 Uhr Freitag, 8.00 s.t. – ca. 17.00 Uhr Ort: online Entgelt: 600,– Euro Fortbildungspunkte: 60


Bekanntmachungen Informationsveranstaltung zu Weiterbildung und Logbuch für WB-Befugte

Info zu Weiterbildung und Logbuch für Assistenzärztinnen und -ärzte

Leitung: Dr. med. Peter Tränkle, Vorsitzender des Weiterbildungsausschusses der Bezirksärzte­ kammer Südbaden Die Veranstaltung richtet sich an Weiterbildungsbefugte und an Kolleginnen und Kollegen, die ­eine Weiterbildungsbefugnis neu beantragen wollen. Die bisherigen Befugnisse nach WBO 2006 gelten noch für eine Übergangsfrist ab Bekanntmachung der neuen Weiterbildungsordnung zum 1. 7. 2020. Weiterbildungsbefugnisse können seit 1. 1. 2020 ausschließlich online und ausschließlich nach der WBO 2020 beantragt werden. Das Logbuch ist ab 1. 1. 2020 ebenfalls ausschließlich online zu führen, wenn die Weiterbildung ab 1. 1. 2020 begonnen wurde. Gerne wollen wir Sie in die Neue Weiterbildungsordnung und in das Logbuch über eine Live Demonstration einführen. Kursinhalte: Begrüßung Dr. med. Paula Hezler-Rusch, ­Präsidentin der Bezirksärzte­ kammer Südbaden Formale und praktische ­Aspekte der Weiterbildung: Auf was muss ich achten? Dr. med. Peter Tränkle, ­Vorsitzender des Weiterbildungsausschusses der Bezirksärzte­ kammer Südbaden Neue WBO und E-Logbuch Dr. med. Peter Tränkle, ­Vorsitzender des Weiterbildungsausschusses der Bezirksärzte­ kammer Südbaden Live Demonstration des E-Logbuchs Ulf Kester, Softwarearchitekt, Steadforce München Termin: Herbst 2021 (geplant) Zeit: 19.00 s.t. – ca. 21.00 Uhr Ort: online Entgelt: 30,– Euro Fortbildungspunkte: beantragt

Leitung: Dr. med. Peter Tränkle, Vorsitzender des Weiterbildungsausschusses der Bezirksärzte­ kammer Südbaden Dieses Seminar ist ein Angebot an alle, die frisch approbiert sind oder sich bereits in der Weiterbildung zum Facharzt befinden. Nach der Approbation erfolgt der Berufseinstieg als Assistenzarzt und damit beginnt für junge ­Ärztinnen und Ärzte die Facharztausbildung. In Deutschland ist eine mehrjährige Ausbildung Voraussetzung für den Titel des Facharztes. Die Ausbildung erfordert in der Regel 5 bis 6 Jahre Weiterbildungszeit, dabei ist die Dauer abhängig vom gewählten Fachbereich. In dieser Veranstaltung wollen wir alle Fragen rund um Weiterbildung und Logbuch beantworten. Kursinhalte: Begrüßung Dr. med. Paula Hezler-Rusch, ­Präsidentin der Bezirksärzte­ kammer Südbaden Praktische Aspekte der ­Weiterbildung: Auf was muss ich achten? Dr. med. Peter Tränkle, Vorsitzender des Weiterbildungsausschusses der Bezirksärzte­ kammer Südbaden Formale Aspekte der ­Weiter­bildung: Was benötige ich zur Beantragung des Facharzttitels? Dipl. Verwaltungswirt Andreas Vögele, Abteilung Weiterbildung, Bezirksärztekammer Südbaden Erfahrungen aus Sicht der Weiterzubildenden Dr. med. Sarah Wendel; Dr. med. Kristina Unteregger; Dr. med. Teresa Henle Neue Weiterbildungsordnung und E-Logbuch Dr. med. Peter Tränkle, Vorsitzender des Weiterbildungsausschusses der Bezirksärzte­ kammer Südbaden Termin: Herbst 2021 (geplant) Zeit: 18.00–ca. 21.15 Uhr Ort: Haus der Ärzte, Sundgauallee 27, Freiburg oder online Entgelt: kostenfrei – Anmeldung erforderlich Fortbildungspunkte: 4

Medizinische Hypnose für Ärzte Leitung: PD Dr. med. Uwe Ross, Freiburg Einführungskurs In diesem einführenden Workshop werden auf der Basis ­aktueller neurophysiologischer Erkenntnisse wirkungsvolle Ad-hoc-Interventionen der modernen Hypnose bei akuten und chronischen Schmerzen, somatoformen Störungen, Schlafstörungen, Spannungszuständen, nichtorganischen Schwindelbeschwerden und Tinnitus praktisch ­erfahrbar vermittelt. In der täglichen Praxis angewendet, können die Beschwerden für den Patienten durch Hypnose-Techniken unmittelbar erlebbar reduziert werden. Wesentlicher Vorteil hypnotherapeutischer Ansätze in der Behandlung dieser Störungen ist zudem, dass sie – konsequent ressourcen- und lösungsorientiert eingesetzt – vermehrt die unwillkürlich-unbewusste Erlebnisebene des Patienten einbeziehen und unter anderem bei Schmerz objektivierbare psychobiologische Wirkungen entfalten. Teilnehmerinnen und Teilnehmer erwerben methodische Fertigkeiten in der Anwendung spezieller Hypnose-Techniken zur Beschwerdeminderung und zur Aktivierung innerer Ressourcen bei psychosomatischen Störungen sowie bei Spannungszuständen, zum Beispiel vor medizinischen Eingriffen. Termine: Samstag, 25. September 2021 (Warteliste) Zeit: 9.00 s.t. – 16.00 Uhr Ort: Haus der Ärzte, Sundgauallee 27, Freiburg Entgelt: 100,– Euro Fortbildungspunkte: 10

Workshop „Impfen“ Leitung: Dr. med. Rosemarie ­Mazzola, Freiburg Prof. Dr. Markus Hufnagel, ­Freiburg Die Impfprophylaxe zählt zu den wichtigsten Errungenschaften der modernen Medizin, und ­ohne Zweifel gibt es nationale und internationale Impferfolge –

die Ausrottung der Pocken und die Rückdrängung der Kinderlähmung in ganz Europa sind die beiden prominentesten Beispiele. Es gibt in Deutschland aber auch Impfdefizite! Unzureichende Impfraten und in deren Folge Masern-Epidemien sowie jedes Jahr aufs Neue vermeidbare ­Todesfälle durch Influenza. ­International kann Deutschland beim Impfen kaum mithalten. So sind beispielsweise Nord- und Südamerika, aber auch einige Staaten in Afrika masernfrei. Demgegenüber ist wissenschaftlich gut dokumentiert, dass die Deutschen Weltmeister im Export von Masern sind. Auch im ­Europäischen Vergleich steht Deutschland weit hinten, was die Impfvorsorge betrifft. Die Gründe sind vielfältig. Wesentlich ist sicherlich auch ein defizitärer Wissensstand der Ärzteschaft, wie Statistiken belegen. Trotz des schon bestehenden Fortbildungsangebots finden wir in Hausarztpraxen Impflücken zwischen 35 und 55 Prozent, bei den Frauen­ ärzten mögen sich die Zahlen in einem ähnlichen Rahmen bewegen. Selbst bei Pädiatern gibt es mancherorts Impflücken zwischen 5 und 20 Prozent. In der Mehrzahl Routineleistungen, die einfach nur vergessen werden und das, obwohl Impfleistungen ­budgetneutral sind. Inhalt des Seminars: –  Grundlagen des Impfens, ­Epidemiologie-Impfstofftypen –  Impfsystem in Deutschland –  Impfpräventable Erkrankungen –  Risiken, Nebenwirkungen –  Impfen von Risikopatienten –  Vorgehen in der Praxis –  Diskussion von Fallbeispielen Termine: Samstag, 11. Dezember 2021 Zeit: 9.00 s.t. – ca. 15.30 Uhr Ort: Glashaus Rieselfeld, Maria von Rudlof Platz 2, 79111 Freiburg Verwaltungskostenpauschale: Entgelt: 50,– Euro Fortbildungspunkte: 9

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Bekanntmachungen Notfallmedizin Leitung: Dr. med. Daniel Schmitz, Dr. med. Daniel Herschel, Kom­ petenzzentrum Notfallmedizin St. Josefskrankenhaus Freiburg, Matthias Ziegler B. A., DRK BW Notarztseminar zum Erwerb der Zusatzbezeichnung „Notfallmedizin“ gem. ­Curriculum der Bundesärztekammer in Freiburg Das Seminar wird entsprechend dem Curriculum der Bundesärzte­ kammer durchgeführt und ist bundesweit anerkannt. Die Teilnehmer erhalten eine qualitativ hochwertige Ausbildung im Bereich der Notfallmedizin auf Grundlage aktueller internationaler Richtlinien wie ERC und ATLS Algorithmen. Sicher­ gestellt wird ein hoher Anteil an praktischen Übungen und Simulationen in kleinen Arbeitsgruppen. Einbezogen werden zudem alle an der Notfallversorgung ­beteiligten Organisationen wie Feuerwehr und Polizei. Seminarinhalte: –  Grundlagen und Basistherapie –  Internistische Notfälle I und II –  Traumatologische Notfälle I und II –  Spezielle Notfälle und ­Einsatztaktik Termin: 22.–30. November 2021 (Warteliste) (Mo-Di, ohne Sonntag) Zeit: 8.00 s.t. – ca. 18.30 Uhr Ort: N. N. Entgelt: 1.200,– Euro Fortbildungspunkte: 80

Notarztseminar zum Erwerb der ­Zusatzbezeichnung „Notfallmedizin“ gem. Curriculum der Bundesärztekammer in Villingen-Schwenningen Leitung: Prof. Dr. med. Bernhard Kumle, Direktor der Klinik für Akut und Notfallmedizin, Prof. Dr. med. Sebastian G. Russo, MaHM, DEAA, Direktor der Klinik für A ­ nästhesiologie, Intensiv-, Notfall- und Schmerzmedizin, Dr. Manfred Kleimaier, Klinik für ­Anästhesie und Intensivmedizin, Schwarzwald-Baar Klinikum ­Villingen-Schwenningen, Matthias Ziegler B. A. DRK Landesschule Baden-Württemberg gGmbH

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Das Seminar wird entsprechend dem Curriculum der Bundesärzte­ kammer durchgeführt und ist bundesweit anerkannt. Die Teilnehmer erhalten eine qualitativ hochwertige Ausbildung im Bereich der Notfall­ medizin auf Grundlage aktueller internationaler Richtlinien wie ERC und ATLS Algorithmen. ­Sichergestellt wird ein hoher ­Anteil an praktischen Übungen und Simulationen in kleinen ­Arbeitsgruppen. Seminarinhalte: –  Grundlagen und Basistherapie –  Internistische Notfälle I und II –  Traumatologische Notfälle I und II –  Spezielle Notfälle und ­Einsatztaktik Termin: April 2022 (geplant) Zeit: 8.00 s.t.–ca. 18.30 Uhr Ort: Schwarzwald-Baar Klinikum, Klinikstr. 11, 78052 Villingen-­ Schwenningen Entgelt: 1.200,– Euro Fortbildungspunkte: 80

Notfalltraining für Notärzte – ­Refresher-Kurs Leitung: Dr. med. Daniel Schmitz, Dr. med. Christian Schaller, Dr. med. Daniel Herschel, Kompetenzzentrum Notfallmedizin St. Josefskrankenhaus Freiburg, Matthias Ziegler B. A., DRK BW Der Refresher-Kurs Notfalltraining für Notärzte wendet sich an Ärztinnen und Ärzte, die vor längerer Zeit die Zusatzqualifikation Notfallmedizin/Fachkundenachweis Rettungsdienst erworben haben und sich auf den Wiedereinstieg in die Notfallmedizin vorbereiten möchten oder für ­Ihre Tätigkeit in der Notfall­ medizin ein praxisnahes „Update“ benötigen. Kursinhalte: Tag 1: Wiederholung der ­Grundlagen (Erstuntersuchung, Reanimation, Atemwegssicherung), Herzrhythmusstörungen und ihre Therapie Tag 2: Kindernotfälle Tag 3: Traumaversorgung

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Tag 4: Chirurgische Skills, Notfallnarkose, Teaminteraktion und Crew Ressource Management Lernformen: Vorträge, Diskussionen, Praxistraining, Fallbesprechungen Wir empfehlen Ihnen alle 4 Tage zu besuchen, um Ihre Kenntnisse auf den aktuellen Stand zu bringen. Die Tage sind auch einzeln buchbar. Termine: Freitag, 16. Juli 2021 (Warteliste) Samstag, 17. Juli 2021 (Warteliste) Zeit: jeweils 9.00 s.t. – ca. 18.30 Uhr Ort: DRK Landesschule Baden-Württemberg gGmbH, Rimsinger Weg 15 Entgelt: 200,– Euro/Tag Fortbildungspunkte: 12 pro Tag

Kursinhalte: Grundlagen der Notfallversorgung – Reanimation – Beatmung und Atemwegssicherung – typische Notfallsituationen – ­Medi­kamentenapplikation – Team­führung und Notfall­ management Termine: Samstag, 25. September 2021 (Warteliste) Samstag, 22. Januar 2022 (geplant) Zeit: 9.00 s.t. – 17.00 Uhr Ort: DRK Landesschule ­Baden-Württemberg gGmbH, Rimsinger Weg 15A, Freiburg Entgelt: 200,– Euro Fortbildungspunkte: 11

Notfalltraining für Ärzte

Medizinische Notfallsituationen können uns jeden Tag begegnen: in der Klinik, in unserer Praxis oder aber auf der Straße. Notfälle aus dem Bereich „Unfall“ spielen dabei sowohl im Straßenverkehr, in heimischer Umgebung oder beim Sport eine bedeutende ­Rolle. In diesem Tagesseminar erhalten Sie einen Überblick über die typischen traumatologischen Notfallbilder. Anhand von kurzen Vorträgen, praktischen Unterweisungen und realitätsnahen Übungen können Sie Ihr Notfallwissen auf den neuesten Stand der Empfehlungen bringen und erlernen die richtigen Schritte der ärztlichen Erstversorgung und Notfall­ behandlung bei Unfällen. Voraussetzung für die Teilnahme am Kurs ist der Besuch des Grundkurses oder vergleichbare Kenntnisse. Kursinhalte: Grundlagen der Notfallversorgung, strukturierte Untersuchung des Traumapatienten, Traumamechanismen, typische Verletzungsmuster, Erstversorgung und ­Immobilisation Termin: Samstag, 19. Februar 2022 (geplant) Zeit: 9.00 s.t. – 17.00 Uhr Ort: DRK Landesschule ­Baden-Württemberg gGmbH, Rimsinger Weg 15A, Freiburg Entgelt: N. N. Fortbildungspunkte: 11

Leitung: Dr. med. Daniel Schmitz, Dr. med. Christian Schaller, Dr. med. Daniel Herschel, Kompetenzzentrum Notfallmedizin St. Josefskrankenhaus Freiburg, Matthias Ziegler B. A., DRK BW Grundkurs Medizinische Notfallsituationen können uns jeden Tag begegnen: in der Klinik, in unserer Praxis oder aber auf der Straße. Im entscheidenden Moment die richtigen Maßnahmen zu ergreifen und mit der lebensnotwendigen Therapie zu beginnen, gehört zu dem Anspruch, dem sich im Alltag jeder Arzt und jede Ärztin stellen muss. In diesem Tagesseminar wird ­Ihnen das Handwerkszeug für ­eine erfolgreiche Notfallversorgung vermittelt. Anhand von kurzen Vorträgen, praktischen Unter­weisungen und realitäts­ nahen Übungen können Sie Ihr Notfallwissen auf den neuesten Stand der Empfehlungen bringen und erlernen die richtigen ­Schritte der ärztlichen Erstversorgung und Notfallbehandlung. Nach Besuch des Grundkurses können Sie sich zu einem Notfalltraining der Themengebiete „Herz“, „Unfall“ oder „Kind“ ­anmelden.

Themengebiet „Unfall“ – Traumatologische Notfälle


Bekanntmachungen Themengebiet „Herz“ – Kardiologische Notfälle Medizinische Notfallsituationen können uns jeden Tag begegnen: in der Klinik, in unserer Praxis oder aber auf der Straße. Notfälle aus dem Bereich „Kardiologie“ stellen dabei eine häufige Notfallkategorie dar. In diesem Tagesseminar erhalten Sie einen Überblick über die ­typischen kardiologischen Notfallbilder. Anhand von kurzen Vorträgen, praktischen Unter­ weisungen und realitätsnahen Übungen können Sie Ihr Notfallwissen auf den neuesten Stand der Empfehlungen bringen und erlernen die richtigen Schritte der ärztlichen Erstversorgung und Notfallbehandlung bei ­kardiologischen Notfällen. Voraussetzung für die Teilnahme am Kurs ist der Besuch des Grundkurses oder vergleichbare Kenntnisse. Kursinhalte: Grundlagen der Notfallversorgung, Reanimation, Herzrhythmus­ störungen, Herzinfarkt, akute Herzinsuffizienz, hypertensiver Notfall Termin: Samstag, 26. März 2022 (geplant) Zeit: 9.00 s.t.–17.00 Uhr Ort: DRK Landesschule ­Baden-Württemberg gGmbH, Rimsinger Weg 15A, Freiburg Entgelt: N. N. Fortbildungspunkte: 11

Themengebiet „Kind“ – Pädiatrische Notfälle Medizinische Notfallsituationen können uns jeden Tag begegnen: in der Klinik, in unserer Praxis oder aber auf der Straße. Notfälle aus dem Bereich „Pädiatrie“ stellen eine besondere Herausforderung für jeden Arzt/jede Ärztin dar: Unsicherheiten im Umgang mit schwer erkrankten und verletzen Kindern sind dabei allgegenwärtig. In diesem Tagesseminar erhalten Sie einen Überblick über die typischen pädiatrischen Notfallbilder. Anhand von kurzen Vorträgen, praktischen Unterweisungen und

realitätsnahen Übungen können Sie Ihr Notfallwissen auf den neuesten Stand der Empfehlungen bringen und erlernen die richtigen Schritte der ärztlichen Erstversorgung und Notfallbehandlung bei Notfällen rund um Kinder. Voraussetzung für die Teilnahme am Kurs ist der Besuch des Grundkurses oder vergleichbare Kenntnisse. Kursinhalte: Grundlagen der Notfallversorgung beim Kind, Besonderheiten des kindlichen Organismus, ­typische Krankheitsbilder und Notfälle, typische Verletzungen bei Unfällen mit Kindern, Reanimation und Atemwegssicherung Termin: Samstag, 10. Juli 2021 Zeit: 9.00 s.t. – 17.00 Uhr Ort: DRK Landesschule ­Baden-Württemberg gGmbH, Rimsinger Weg 15A, Freiburg Entgelt: 200,– Euro Fortbildungspunkte: 11

Notfalltraining für Arzt und Praxisteam Leitung: Dr. med. Stefan Leisinger, Maulburg Durchführung: Jürgen Weber, SIMED, Freiamt Im Praxisalltag kann es ganz unvorhersehbar zu verschiedensten Notfällen kommen. Es ist dann die Aufgabe des Praxisteams die Erstversorgung sicherzustellen, die Notfallmaßnahmen durch­ zuführen und lebensrettende ­Entscheidungen zu fällen. In diesem Tagesseminar werden Sie fit gemacht für den Notfall: Bei kurzen Vorträgen, praktischen Übungen und Fallbeispielen ­lernen Sie im Praxisteam alles, was Sie im Notfall beherrschen müssen. Kursinhalte: –  Grundlagen der Notfallversorgung Reanimation – Beatmung und Atemwegssicherung –  typische Notfallsituationen –  Teamführung und Notfall­ management Bitte beachten Sie: Teilnehmende (Arzt & MFA) müssen sich separat anmelden und dabei jeweils ­persönlich unseren AGB und ­Datenschutzbestimmungen ­zustimmen.

Termine: 29. September 2021 8. Dezember 2021 (geplant) Zeit: jeweils Mittwoch, 15.00 s.t.– 19.00 Uhr Ort: Haus der Ärzte, Sundgauallee 27, Freiburg Entgelt: 75,– Euro pro Person Fortbildungspunkte: 7

Termine 2021 (Warteliste): 22./23. Oktober 2021 und 19./20. November 2021 und 10./11. Dezember 2021 Zeit: freitags: 14.00 s.t. – 18.30 Uhr, samstags: 9.00 s.t. – 18.30  Uhr Ort: Caritas Tagungszentrum, Freiburg Entgelt: 600,– Euro Fortbildungspunkte: 40

Palliativmedizin – Wochenendkurs (Basiskurs)

Palliativmedizin – Basisseminar Wochenkurs

Leitung: Dr. med. Michael Sigler, Freiburg Der Basiskurs wird entsprechend den curricularen Vorgaben des Kursbuches Palliativmedizin der Bundesärztekammer und den Empfehlungen der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin e. V. durchgeführt und ist bundes­weit anerkannt. Voraussetzungen zum Erwerb der Zusatzbezeichnung: –  Facharztanerkennung –  40 Stunden Kurs-Weiter­ bildung gemäß § 4 Abs. 8 in Palliativmedizin –  Weiterbildungszeit: 12 Monate bei einem Weiterbildungs­ befugten gemäß § 5 Abs. 1 Satz 2 oder anteilig ersetzbar durch 120 Stunden Fallseminar einschließlich Supervision Seit 2003 treffen sich im Rahmen der vom Arbeitskreis Palliativmedizin Freiburg durchgeführten und von der Akademie für ärztliche Fort- und Weiterbildung der Bezirksärztekammer Südbaden getragenen palliativmedizinischen Basiskurse Ärztinnen und Ärzte aus den unterschiedlichsten Fachgruppen, aus Praxis und Klinik, zur gemeinsamen Fortbildung. Schwerpunkte des Seminars sind die von der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin gegliederten Inhalte, nämlich Schmerztherapie und Symptomkontrolle, Kommunikation und Ethik in gut ausgewogenem Verhältnis. Ob der Basiskurs als Ausgangspunkt einer intensivierten Ausbildung zum Palliativmediziner, einer Orientierung oder einer Rekapitulation bereits bekannter Fakten dient, ist dabei nebensächlich – der Kurs soll allen Interessierten eine Hilfe im beruflichen (und vielleicht auch persönlichen) Alltag sein.

Leitung: Prof. Dr. med. Dipl.Theol. Dipl.-Caritaswiss. Gerhild Becker MSc Palliative Care (King’s College London), Univer­sitätsklinikum Freiburg, Lehrstuhl für Palliativmedizin Der Basiskurs wird entsprechend den curricularen Vorgaben des Kursbuches Palliativmedizin der Bundesärztekammer und den Empfehlungen der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin e. V. durchgeführt und ist bundes­weit anerkannt. Voraussetzungen zum Erwerb der Zusatzbezeichnung –  Facharztanerkennung –  40 Stunden Kurs-Weiter­ bildung gemäß § 4 Abs. 8 in Palliativmedizin –  Weiterbildungszeit: 12 Monate bei einem Weiterbildungs­ befugten gemäß § 5 Abs. 1 Satz 2 oder anteilig ersetzbar durch 120 Stunden Fallseminar einschließlich Supervision Kursinhalte und Ziele: –  Vermittlung von medizinischen Kenntnissen und Fertigkeiten –  Reflexion der Angemessenheit diagnostischer und therapeutischer Maßnahmen –  Sensibilisierung für eine bedürfnisorientierte und vorausschauende Betreuung –  Vermittlung von Basiswissen in den Bereichen Ethik und Recht –  Sensibilisierung für existentielle, spirituelle und psychosoziale Bedürfnisse der Patienten und ihrer Angehörigen –  Besonderheiten der Kommunikation

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Bekanntmachungen Termin: 31. Januar 2022 bis 4. Februar 2022 Zeit: Montag–Freitag, 9.00 s.t. – ca. 17.30 Uhr Ort: i. d. R. Haus der Ärzte, Sundgauallee 27, Freiburg Entgelt: N. N. Fortbildungspunkte: 40

Palliativmedizin Fallseminar Leitung: Prof. Dr. med. Dipl.Theol. Dipl.-Caritaswiss. Gerhild Becker MSc Palliative Care (King´s College London), Lehrstuhl für Palliativmedizin, Universitätsklinikum Freiburg Das Kursangebot wendet sich an Ärztinnen und Ärzte in Klinik und Praxis, die bereits den Basiskurs Palliativmedizin (40 Kurseinheiten) erfolgreich absolviert haben und sich in der Betreuung Schwerkranker und Sterbender besonders engagieren möchten. Das Fallseminar ist multidisziplinär konzipiert und beachtet die Empfehlungen der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin e. V. und der Bundesärztekammer, die in Zusammenarbeit mit anderen medizinischen Fachgesellschaften erarbeitet wurden. Weiterhin werden Kursinhalte des German Program in Palliative Care Education genutzt (Verbundprojekt der durch die Deutsche Krebshilfe geförderten ­Akademien für Palliativmedizin in Zusammenarbeit mit der ­Harvard Medical School, Center for Palliative Care, Boston, USA und der Christopherus Akademie, Interdisziplinäres Zentrum für Palliativmedizin der Universität München). Das Fallseminar besteht aus 3 Modulen à 40 Kurseinheiten, die sich über jeweils fünf Tage ­erstrecken. Modul 1 Der Schwerkranke, sterbende ­Patient, sein soziales Umfeld und das behandelnde Team Modul 2 Der individuelle Prozess des ­Sterbens im gesellschaftlichen Kontext Modul 3 Professionelles Handeln in der Palliativmedizin

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Termine (ggf. online): Modul 2: 19.–23. Juli 2021 (Warteliste – online) Modul 3: 4.–8. Oktober 2021 (Warteliste) Zeit: Montag–Freitag, 9.00 s.t. – ca. 17.30 Uhr Ort: i. d. R. Haus der Ärzte, Sundgauallee 27, Freiburg (ggf. online) Entgelt: 550,– Euro pro Modul Fortbildungspunkte: 120 (pro Modul 40 Punkte)

Prüferworkshop Leitung: Dr. med. Paula HezlerRusch, Konstanz Prüferinnen und Prüfer in Facharztprüfungen müssen unterschiedlichste Anforderungen berücksichtigen. Ziel einer Prüfung ist es, die Kenntnisse und Fertigkeiten des Prüflings möglichst umfassend abzubilden, um zu einem objektiven und fairen Urteil zu gelangen. Die Prüfungsfragen sollten deshalb sowohl ein bestimmtes inhaltliches ­Spektrum abdecken als auch im Schwierigkeitsgrad variieren. Weiter muss natürlich auch jede Prüfung bestimmten formalen Ansprüchen gerecht werden. Dies alles ist vom Prüfungs­ gremium während der Prüfung „in Echtzeit“ umzusetzen. Kursinhalte: Rechtliche Aspekte bei der ­Abnahme von Prüfungen Dr. med. Paula Hezler-Rusch, Präsidentin der Bezirksärzte­ kammer Südbaden Prüfungsfragen entwickeln Dr. med. Irmgard Streitlein-Böhme, Dr. med. Klaus Böhme MME, ­Abteilung für Allgemeinmedizin, Ruhr Universität Bochum Prüfungssimulation Dr. med. Irmgard Streitlein-Böhme, Dr. med. Klaus Böhme MME, ­Abteilung für Allgemeinmedizin, Ruhr Universität Bochum Termin: Freitag, 29. Oktober 2021 Zeit: 14.00 s.t. – ca. 18.00 Uhr Ort: i. d. R. Haus der Ärzte, Sundgauallee 27, Freiburg (ggf. online) Entgelt: 60,– Euro Fortbildungspunkte: 4

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Psychosomatische Grundversorgung Die aktuelle Weiterbildungsordnung schreibt für nahezu alle Fachgebiete den Erwerb von Kennt­nissen in psychosomatischer Grundversorgung vor. Diese Qualifikation kann durch Teilnahme an den Kursen entsprechend den jeweiligen Vorgaben der WBO erworben werden. Die Vorgaben beinhalten beispielsweise für Kolleginnen und Kollegen in 5-jähriger Weiterbildung zum Facharzt für Allgemeinmedizin Kenntnisse über 80 Stun­ den Psychosomatik: 20 Std. Theorie, 30 Std. verbale Intervention sowie 30 Std. Balintgruppenarbeit. Diese werden durch den Besuch von 10 Samstagsterminen à 8 Stunden nach eigener Wahl nachgewiesen. Alternativ können auch 5 Samstagsveranstaltungen mit dem Wochenkurs PGV kombiniert werden. Dieser findet in der Rehaklinik Glotterbad bei Freiburg statt. Die Leistungen nach den EBM-Ziffern 35100/35110 ­( Theorieseminare, Reflexion der Arzt-Patient-Beziehung, verbale Interventionstechniken) dürfen nur von Ärzten erbracht werden, die eine Qualifikation durch Teilnahme an einem 80-stündigen Seminar erworben haben (z. B. 10 Samstagstermine des vorliegenden Curriculums; bei Kombination mit dem Blockkurs sind die Vorgaben der Psychotherapie­ vereinbarung bez. der Balintoder patientenbezogenen Selbsterfahrungsgruppen zu beachten). Im Rahmen der Verträge zur hausarztzentrierten Versorgung (HZV) ist das Seminar PGV für die Qualifikation Psychosomatik ­anrechenbar. Termine: Tageskurse (8 Std.) 3. Juli 2021 (Warteliste) Psychische Erkrankungen im ­höheren Lebensalter 2. Oktober 2021 Depressionen, Burnout 16. Oktober 2021 (Warteliste) Psychoonkologie am Beispiel des Mammakarzinoms 10. Dezember 2021 (geplant)

Motivierende Gesprächsführung Zeit: i. d. R. jeweils 9.00 s.t. – 16.00 Uhr Ort: i. d. R. Haus der Ärzte, Sundgauallee 27, Freiburg Entgelt: 100,– Euro pro Samstag Fortbildungspunkte: jeweils 8 Wochenkurs (40 Std.): Termine: 8.–12. November 2021 Zeit: Montag–Freitag, 9.00 s.t. – 16.30 Uhr Ort: online Entgelt: 450,– Euro pro Kurs Fortbildungspunkte: 40

eLearning zur Diagnosestellung psychischer Störungen Leitung: Prof. Dr. Mathias Berger In diesem E-Learning im Themen­ bereich Psychosomatische Grund­ versorgung erfahren Sie, wie Sie effizient und kompetent die wichtigsten psychischen Störungen diagnostizieren können. ­Anhand von Video-Demonstrationen wird die Vorgehensweise bei verschiedenen Störungsbildern gezeigt. Sie bekommen Anleitungen für diagnostische Interviews als Download und können diese in Ihrer täglichen Praxis anwenden. Als Besonderheit zur Unterstützung bei der praktischen ­Umsetzung können Sie einen Erfahrungsbericht einreichen und bekommen professionelles Feedback. Nach Zahlungseingang steht I­hnen das E-Learning rund um die Uhr zur Verfügung. Die Be­arbeitung dauert insgesamt ca. 6 Stunden und endet mit einem Abschlusstest. Das erfolgreichen abgeschlossene eLearning kombiniert mit dem Besuch der zusätzlich angebotenen Balintgruppe kann als Ersatz für einen Präsenz-Samstag ­anerkannt werden. Termin: 24/7 Ort: online Entgelt: 80,– Euro Fortbildungspunkte: 16 Details und Anmeldung: www.baek-sb.de/akademie


Bekanntmachungen Reisemedizin Basisseminar Reisemedizin gem. Curriculum der Bundesärzte­ kammer (32 Std.) „Reisemedi­zini­ sche Gesundheitsberatung“ Leitung: Dr. Rosemarie Mazzola, Freiburg; Prof. Dr. med. Winfried Kern, Freiburg Das 32-stündige Seminar Reisemedizin vermittelt dem Arzt ­Basiswissen für eine qualifizierte, auf individuelle Bedürfnisse zugeschnittene reisemedizinische Beratung. In zwei Wochenendblöcken werden Grundlagen der Tropenmedizin behandelt, Gesundheitsrisiken im Zusammenhang mit Reisen aufgezeigt und die entsprechenden Vorsorgemaßnahmen besprochen. Aspekte der Flug-, Tauch- und Höhenmedizin sind ebenso Inhalt wie Erkrankungen bei Reiserückkehrern. In Ergänzung zu den Vor­ trägen wird aktuelles Lern- und ­Informationsmaterial zur Ver­ fügung gestellt und die Möglichkeit geboten, eigene „Problem­ fälle“ mit den Referenten zu ­erörtern. Teilnehmer, die das komplette Seminar absolviert haben, können am letzten Tag an einem Multiple-Choice-Test teilnehmen. Bei erfolgreichem Abschluss erhalten Sie eine Teilnahmebescheinigung, die als Basis-Zertifikat „Reise-Gesundheits-Beratung“ vom Deutschen Fachverband Reisemedizin (DFR) anerkannt wird. Die Bescheinigung „Reise­medi­ zinische Gesundheitsberatung“ wird außerdem für die ­Beantragung zur Zulassung als Gelbfieberstelle benötigt. Termine: Teil 1: 28. und 29. Januar 2022 Teil 2: 25. und 26. Februar 2022 Zeit: jeweils Freitag und Samstag, ganztägig Ort: Haus der Ärzte, Sundgauallee 27, Freiburg Entgelt: N. N. Fortbildungspunkte: 32

Aufbaumodule zum Erwerb des Fachzertifikats der D­ eutschen Fachgesellschaft für ­Reisemedizin e. V. (DFR) Leitung: Dr. Rosemarie Mazzola, Freiburg Prof. Dr. Winfried Kern, Freiburg Die Reisemedizin versteht sich heute als fachgebietsübergreifende Disziplin. Eine umfassende Darstellung der vielseitigen ­Aspekte der Reisemedizin ist mit dem Basiszertifikat „Reisemedi­ zinische Gesundheits-Beratung“ allein nicht mehr möglich. Daher hat die Deutsche Fachgesellschaft Reisemedizin (DFR) unter Berücksichtigung der Stellungnahmen internationaler Institutionen (WHO, ISTM) einen Kanon von Themen und Kenntnissen zusammengestellt, der „Reisemedizin“ nach heutigem Verständnis ­repräsentiert. Diese Konzeption ist in ein 128 Stunden umfassendes Curriculum eingeflossen als „Fachzer­ tifikat Reisemedizin“. Nach dem ­Erwerb des Basiszertifikates (32 Stunden) sind weitere 13 Aufbaumodule mit nochmals insgesamt 96 Stunden zu absolvieren, die jeweils einen speziellen Schwerpunkt der Reisemedizin zum Thema haben. Zu jedem Modul ist eine Lernerfolgskontrolle erforderlich. Anschließend kann bei der Deutschen Fachgesellschaft für Reisemedizin e. V. (DFR) das Fachzertifikat Reise­ medizin beantragt werden. Die folgenden Aufbaumodule werden im Zweijahresrhythmus angeboten: 1: G eomedizinische Länderkunde/Schlangen und Gifttiere 2: I nternationaler Tourismus und Reiserecht/Kreuzfahrt/Schifffahrtsmedizin/Praxis der reise­ medizinischen Beratung 3: F lugreisemedizin/Klima und Klimabelastungen 4: Trekking und Höhenmedizin/ Haut-/Sonnenschutz 5: Tauchsportmedizin 6: I nternationale Arbeitseinsätze/ Langzeitaufenthalte 7: R isikogruppen und Reisen 8: R eisen mit chronischer ­Krankheit, Teil A 9: R eisen mit chronischer ­Krankheit, Teil B

10: Reisen mit chronischer ­Krankheit, Teil C 11: Unfälle und Reisemedizinische Assistance 12: Gesundheitsstörungen bei Reise-Rückkehrern 13: Ärztliche Reisebegleitung Ärzte und Ärztinnen, die sich nur für bestimmte Themen des Fachzertifikats interessieren, können selbstverständlich auch teilnehmen. Ebenso können Inhaber von Gelbfieberimpfstellen die ­jährlich geforderten 8 Fort­ bildungspunkte mit diesen ­Seminaren erwerben. Die Reihenfolge der Seminare (Basisseminar und Aufbaumodule) ist NICHT vorgeschrieben. Termine: jeweils Freitag und Samstag Module 7 und 8: 25. und 26. Juni 2021 – Online Seminar Module 6 und 12: 16. und 17. Juli 2021 – Online Seminar Module 11 und 4: 22. und 23. Oktober 2021 (Warteliste) Zeit: ganztägig Ort: i. d. R. Haus der Ärzte, Sundgauallee 27, Freiburg Entgelt: 200,– Euro/Wochenende Fortbildungspunkte: jeweils 16, 14 Punkte (Modul 11 und 4)

Reisemedizin Refresher-Seminar Leitung: Dr. Rosemarie Mazzola, Freiburg Prof. Dr. med. Winfried Kern, ­Freiburg Alles ändert sich ständig, so auch die Präsenz der Infektionserreger und die Empfehlungen in der Reisemedizin. Bereits vorhandene Erreger ­breiten sich aus, neue Infektionen treten auf: Die reisemedi­ zinischen Empfehlungen werden angepasst und neue Impfstoffe auf den Markt gebracht. Für alle Kolleginnen und Kollegen, welche das Basisseminar „Reisemedizinische Gesundheitsberatung“ besucht haben oder vergleichbare Kenntnisse besitzen, bieten wir daher ein Refresher-​ Seminar an. Besucher dieses Kurses erhalten einen Überblick über neue Entwicklungen auf dem Gebiet der

Reisemedizin. So wird die aktu­ elle Weltseuchenlage vorgestellt und auf Änderungen bei den Empfehlungen zur Malariaprophylaxe und zur Impfprävention hingewiesen. Die Dozenten besprechen, auch anhand von ­Kasuistiken, interessante reiseund tropenmedizinische Themen. Darüber hinaus haben die Teilnehmer die Möglichkeit, eigene Fallbeispiele einzubringen und mit den Referenten und Kollegen zu diskutieren. Das Basiszertifikat Reisemedizin und das Fachzertifikat der Deutschen Fachgesellschaft Reise­ medizin (DFR) sowie das DTG-​ Zertifikat Reisemedizin der Deutschen Gesellschaft für Tropen­ medizin und globale Gesundheit (DTG) sind 3 Jahre gültig, das ­Basis-Zertifikat des Centrums für Reisemedizin Düsseldorf (CRM) ist 2 Jahre gültig Sie erhalten im Anschluss an das Refresherseminar eine Teilnahme­ bescheinigung. Dieses Refresher-​ Seminar wird von der DFR, der DTG und des CRM für die Verlängerung der Basiszertifikate und anteilig für die Verlängerung des Fachzertifikats anerkannt. Ebenso wird das Refresher­ seminar für die Verlängerung der Ermächtigung zur Gelb­ fieberimpfung anerkannt. Seminarinhalt: –  Aktuelle Weltseuchenlage –  Aktuelle Malariasituation und -empfehlungen, –  Aktuelle Impfempfehlungen, Änderungen und neue Impfstoffe Weitere Themen werden ca. 4 Wochen vor Beginn veröffentlicht. Termin: Samstag, 26. März 2022 Zeit: 9.00 s.t. – 16.30 Uhr Ort: Haus der Ärzte, ­Sundgauallee 27, Freiburg Entgelt: N. N. Fortbildungspunkte: 10

Weiterbildungsseminar ­ Spezielle Schmerztherapie, 80 Std. gemäß Curriculum der Bundes­ ärztekammer Die Zusatzweiterbildung „Spe­ zielle Schmerztherapie“ umfasst in Ergänzung zu einer Facharzt­ kompetenz die Erkennung und

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Bekanntmachungen ­ ehandlung chronisch schmerzB kranker Patienten, bei denen der Schmerz seine Leit- und Warn­ funktion verloren und einen selbstständigen Krankheitswert erlangt hat. Zum Erwerb der Zusatzbezeichnung ist neben der Absolvierung einer Weiterbildungszeit von 12 Monaten bei einem Weiter­ bildungsbefugten gem. § 5 Abs. 1 der Besuch eines 80-stündigen Weiterbildungskurses erforderlich. Der Gesamtkurs kann auch als Genehmigungsvoraussetzung zur Abrechnung von Leistungen i. R. der Qualitätssicherungsvereinbarung Akupunktur der KV Baden-Württemberg dienen. Seminarinhalte: Block A: Grundwissen über ­Pathogenese, Diagnostik und Therapie von chronischen Schmerzen, Psychische Störungen mit Leitsymptom Schmerz und psychosomatische Wechselwirkungen bei chronischen Schmerzzuständen Block B: Medikamentöse Schmerztherapie/Neuropathische Schmerzen, Interventionelle und andere nicht-medikamentöse Verfahren in der Schmerztherapie – Kopfschmerz Block C: Schmerzen bei vaskulären und viszeralen Erkrankungen, Schmerzen im Alter und bei Kindern und Jugendlichen, Tumorschmerz und Palliativmedizin Block D: Muskuloskelettale Schmerzen, Rückenschmerz, Schulter-Nackenschmerz, ­Muskelschmerz, weit verbreitete Schmerzen (widespread pain), Fibromyalgie, Gelenkerkrankungen Der Besuch des Kurses wird auch solchen Kolleginnen und Kollegen empfohlen, die sich einen ­umfassenden Überblick über die ­aktuelle Entwicklung in der Schmerztherapie aneignen möchten. Die Blöcke sind einzeln buchbar. Termine: Block A und B: 19.–23. Juli 2021 (Warteliste) Block C und D: 18.–22. Oktober 2021 (Warteliste) Zeit: Montag–Freitag, 9.00 s.t. – ca. 16.30 Uhr Ort: Haus der Ärzte, ­Sundgauallee 27, Freiburg Entgelt: 800,– Euro Fortbildungspunkte: 80

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Suchtmedizin

Suchtmedizin – Sucht Update

Kursweiterbildung Suchtmedizin zur Erlangung der Zusatz­ bezeichnung gem. WBO 2006

Leitung: Dr. Rüdiger Gellert, Freiburg, Dr. Friedemann Hagenbuch, Zentrum f. Psychiatrie Emmendingen und Dr. Andreas Jähne, Rhein-Jura Klinik Bad Säckingen Aktuelle Aspekte der ­Sucht­medizin Um alle Inhaber dieses Zusatz­ titels sowie besonders am Thema Suchtmedizin interessierte Kolleginnen und Kollegen stets über aktuelle Entwicklungen auf diesem Fachgebiet zu informieren, bieten wir wieder ein Sucht ­Update an. In prägnanten Kurzreferaten werden suchtmedizinische Themen mit viel Raum für Diskussion und Austausch dargestellt. Die Referenten arbeiten größtenteils in „badischen“ Einrichtungen, sodass auch Fragen der lokalen Kooperation thematisiert werden können. Zielgruppe der Veranstaltung sind neben Ärztinnen und Ärzten alle anderen Berufsgruppen, die sich im stationären oder ambulanten Behandlungskontext mit Suchtfragen beschäftigen. Termin: Mittwoch, 10. November 2021 Zeit: 15.00–18.15 Uhr Ort: Haus der Ärzte, Sundgauallee 27, Freiburg, gleichzeitig online (geplant) Entgelt: kostenfrei Fortbildungspunkte: 4 Anmeldung erforderlich!

Leitung: Dr. Rüdiger Gellert, Freiburg, Dr. Friedemann Hagenbuch, Zentrum f. Psychiatrie Emmendingen und Dr. Andreas Jähne, Rhein-Jura Klinik Bad Säckingen Suchttherapie geht alle an! Abhängigkeitserkrankungen begegnen beinahe täglich jeder Ärztin, jedem Arzt, ob in der Praxis oder im Krankenhaus tätig. Besonders der Substanzmissbrauch von ­Alkohol, Nikotin, stimulierenden Substanzen und auch Medikamenten bei Jugendlichen stellt eine unübersehbare Herausforderung für die Ärzteschaft insgesamt dar. Suchtmedizin ist deshalb eine Querschnittsaufgabe für alle Fachgebiete, und sie ist keineswegs auf den relativ kleinen Kreis der Drogenabhängigen beschränkt. Die Fähigkeit zum Erkennen einer möglichen Abhängigkeitserkrankung bzw. Gefährdung – sei es nun durch Alkohol, Medikamente oder Drogen – gehört zum notwendigen Rüstzeug aller Ärztinnen und Ärzte. In der aktuellen Weiterbildungsordnung ist die Suchtmedizin als Zusatzweiterbildung geführt. Diese beinhaltet eine 50-stündige Kursweiterbildung sowie eine ­abschließende Prüfung. Ärzte, die nach der Kursweiterbildung substituieren, können bei der Kassenärztlichen Vereinigung einen Antrag auf Erstattung des Teilnahmeentgeltes stellen. Termine: 11.–15. Oktober 2021 (Warteliste) Zeit: Montag–Freitag, 9.00 s.t. – 18.00 Uhr Ort: Haus der Ärzte, ­Sundgauallee 27, Freiburg, ggf. auch online Entgelt: 600,– Euro Fortbildungspunkte: 50

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Suchtmedizinische Versorgung Fortbildung für Nichtärztliche ­Medizinische Fachberufe Leitung: Dr. med. Paula Hezler-​Rusch, Konstanz 7 Prozent der erwachsenen ­Bevölkerung in Deutschland betreiben einen Alkoholmissbrauch oder sind alkoholabhängig. ­Zirka 3 Millionen gelten als medikamentenabhängig oder zumindest abhängigkeitsgefährdet. 600.000 Menschen sind abhängig von illegalen Drogen, konsumieren oder missbrauchen sie, davon sind 150.000 bis 180.000 opiatabhängig.

2015 hat die Bundesärztekammer in Zusammenarbeit mit der Deutschen Gesellschaft für Sucht­ medizin ein Fortbildungscurriculum für die suchtmedizinische Versorgung erstellt. Der Verband der medizinischen Fachberufe war beteiligt. Das Curriculum umfasst 60 Stunden. Die Inhalte sind auf den Wahlteil der Fachwirtin für ambulante Versorgung an­ rechenbar. Die Fortbildung wird von der Akademie für ärztliche Fort- und Weiterbildung der ­Bezirksärztekammer Südbaden in Zusammenarbeit mit der Bezirks­ ärztekammer Nordwürttemberg angeboten. 4 Stunden der 60 Stunden sind über eine Hausarbeit abzuleisten, die dann Grundlage eines ­abschließenden Kolloquiums ist. Zielgruppe: Medizinische Fachangestellte, Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen in Kliniken, Rehabilitations­­ einrichtungen, Justiz, Praxen, ­Ambulanzen, im öffentlichen ­Gesundheitsdienst und in ­Suchtberatungsstellen. Termine: jeweils Freitag und Samstag Teil 1: 21. und 22. Januar 2022 Teil 2: 25. und 26. Februar 2022 Teil 3: 1. und 2. April 2022 Teil 4: 6. und 7. Mai 2022 Ort: Haus der Ärzte, ­Sundgauallee 27, Freiburg Entgelt: N. N.

Train the Trainer Leitung: Dr. med. Paula Hezler-​Rusch, Konstanz Dieses Seminar soll ihnen die Planung und Durchführung von Weiterbildung in allen Fachgebieten erleichtern. Dabei werden die Referenten wichtige Hinweise zu den organisatorischen und rechtlichen Rahmenbedingungen einer anerkennungsfähigen ­Weiterbildung geben. Grundzüge medizindidaktischer Kenntnisse werden vermittelt. Weiter werden Vorschläge gemacht für Lernmöglichkeiten und -unterstützung, zum Beispiel im Rahmen von Weiterbildungsgesprächen, konstruktivem Feedback, sowie Fallbesprechungen. Auch administrative Aspekte werden aufgegriffen und die „Tools“, wie WB-med


Bekanntmachungen und Logbuch, in der aktuellen Form vorgestellt. Dieses Seminar ist ein Angebot an alle Fachärztinnen und Fachärzte, die als Weiterbildungsbefugte Ärztinnen und Ärzte in Weiterbildung beschäftigen. Kursinhalte: WB-Plan, Vorbereitung des Arztes in Weiterbildung Dr. med. Paula Hezler-Rusch, Präsidentin der Bezirksärztekammer Südbaden Arzt als Ausbilder: Pflichten ­eines WB-Befugten, Inhalte von Arbeitszeugnissen Dr. iur. Regine Kiesecker, Geschäftsführerin der Bezirksärztekammer Südwürttemberg WB in der BÄK: WBO 2020, ­Logbuch, etc. Dr. med. Ulrich Voshaar, Vizepräsident der Bezirksärztekammer Südbaden Arzt als Ausbilder: Voraus­ setzung für die KV-Förderung, ­Beschäftigung von Vertretern bzw. angestellten Ärzten Prof. Dr. med. Michael Faist, Sprecher des Bezirksbeirats Freiburg der Kassenärztlichen Vereinigung Baden-Württemberg Medizindidaktik: Weiterbildungsziele, Lehr- und Lernmethoden, Lernerfolgskontrollen: Supervision und konstruktives Feedback, Weiterbildungs­ gespräche Dr. med. Irmgard Streitlein-Böhme, Dr. med. Klaus Böhme MME, ­Abteilung für Allgemeinmedizin, Ruhr Universität Bochum Termin: Samstag, 30. Oktober 2021 Zeit: 10.00 s.t. – 16.00 Uhr Ort: Haus der Ärzte, ­Sundgauallee 27, Freiburg, ggf. auch online Entgelt: 120,– Euro Fortbildungspunkte: 6

Train the Trainer KWBW-Modul (online) Leitung: Dr. med. Martina Bischoff, KWBW Verbundweiterbildung plus, Freiburg Dieses Seminar ist ein Angebot an alle Fachärztinnen und Fachärzte, die Ärzte in Weiter­ bildung zum Facharzt für ­Allgemeinmedizin anleiten.

Sie bekommen Hinweise zu den Besonderheiten der ambulanten Weiterbildung mit der neuen kompetenzbasierten Weiterbildungsordnung. Es wird ein Strukturmodel für die WB der ÄiW vorgestellt und die Übertragung auf die eigene Praxis erarbeitet. Unter anderem werden das Kompetenz­ zentrum Weiterbildung Baden-­ Württemberg (KWBW) und die Weiterbildung im Verbund vorgestellt. Das KWBW-Modul versteht sich als Zusatzmodul zum Train the Trainer-Seminar am Folgetag. Kursinhalte: –  Einführung in das Thema WB Allgemeinmedizin, Erfahrungsaustausch als WBB –  Besonderheiten in der ambulanten WB Allgemeinmedizin –  Gemeinsam Weiterbilden in der KWBW Verbundsweiter­ bildung plus –  Weiterbilden im KWBW – Förderung, Anträge, P1-Pauschale, Online-Netzwerke –  Struktur der Weiterbildung in der täglichen Praxis Termin: Freitag, 29. Oktober 2021 Zeit: 16.00 s.t.–20.00 Uhr Ort: online Entgelt: 60,– Euro Fortbildungspunkte: 5 Anmeldung erforderlich! Auskunft: Information und Anmeldung: www.baek-sb.de/akademie Akademie für Ärztliche Fort- und Weiterbildung Südbaden, Sundgauallee 27, 79114 Freiburg, Telefon (07 61) 6 00-47 37/47 38/47 39, Fax (07 61) 6 00-47 44, E-Mail: akademie@baek-sb.de Bei Rückfragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung. Änderungen bleiben v­ orbehalten.

Bezirksärztekammer Südwürttemberg Geschäftsstelle: ­Haldenhaustraße 11 72770 Reutlingen Tel. (0 71 21) 9 17-24 15/-24 16 Fax (0 71 21) 9 17-24 00

Kurse der Bezirksärztekammer ­Südwürttemberg Die hier angekündigten ­Ver­anstaltungen stehen unter dem Vorbehalt der weiteren Entwicklung der COVID-19 Pandemielage. Es kann nicht ausgeschlossen werden, dass Veranstaltungen entfallen oder aufgrund neuer Hygiene-Vorgaben ggf. in Form von Web-Seminaren durchgeführt werden müssen. Die Teilnehmer werden in ­einem solchen Fall rechtzeitig darüber informiert. Die ­Anrechnung der Fortbildungspunkte bleibt auch in einem solchen Fall erhalten.

Qualifikation Tabakent­wöh­nung als Blended-Learning-​Maßnahme – Grundkurs Die Veranstaltung zur „Qualifika­ tion Tabakentwöhnung“ vermittelt die Inhalte des Curriculums der Bundesärztekammer zur „Quali­ fikation Tabakentwöhnung“. Ziel dieser Qualifikationsmaßnahme ist es, Ärzten detaillierte Informationen zu den gesundheitlichen Aspekten des Tabakkonsums zu vermitteln, ihre Kenntnisse für ­eine erfolgreiche Ansprache, ­Motivierung und Therapie ihrer rauchenden Patienten zu vertiefen und praktische Hilfestellung bei der Einführung von Raucher­ beratungen und Entwöhnungsbehandlungen in der ärztlichen Praxis oder Klinik zu bieten. Die Teilnahme an diesem Kurs befähigt zur Einzeltherapie. Der Grundkurs zur „Qualifikation Tabakentwöhnung“ ist als ­„Blended Learning“ konzipiert und verbindet elektronisches Lernen mit einem Präsenzteil. Es besteht aus 20 Unterrichtseinheiten (UE),

4 Unterrichtseinheiten entfallen auf eine einführende Präsenzveranstaltung, ein 8-Stunden-Block auf ein online gestütztes Selbststudium in einem Zeitraum von ca. 6 Wochen und weitere 8 Stun­ den auf eine ganztägige abschlie­ ßende Präsenzveranstaltung. Die Präsenzteile werden im Ärztehaus Reutlingen durchgeführt. Termine: Freitag, 9. Juli 2021 14.00–17.30 Uhr Einführung Samstag, 25. September 2021 9.00–16.00 Uhr Abschlussveranstaltung (Anmeldungs-Nr. 40/2021) Leitung: Prof. Dr. med. Batra, stellv. Ärztlicher Direktor, ­Uni­versitätsklinik für Psychiatrie und Psychotherapie, Tübingen Ort: Ärztehaus, Haldenhaustr. 11, 72770 Reutlingen Gebühr: 240,– Euro Punkte: 20 Anmeldung:

Tabakentwöhnung mit ­strukturiertem Therapieprogramm nach dem Curriculum ­„Qualifikation Tabakent­wöhnung“ der Bundes­ ärztekammer – Aufbaukurs In diesem Aufbaukurs werden Kenntnisse zu verhaltenstherapeutischen Techniken im Gruppensetting vermittelt. Durch das ­Absolvieren dieses Kurses erfüllen die Teilnehmer die Anforderungen zum Anbieten von Tabakentwöhnungskursen nach § 20 SGB V. Die Teilnehmer werden in die Durchführung des Programms „Nichtraucher in 6 Schritten“, das über die Zentrale Prüfstelle Prävention von den Krankenkassen als Präventionsmaßnahme ­anerkannt ist, eingewiesen und geschult. Gegenstand sind Inhalte der einzelnen Gruppentherapiesitzungen sowie mögliche Schwie­rigkeiten und Probleme in der Behandlung von abhängigen Rauchern. Voraussetzung für die Teilnahme an diesem Aufbaukurs ist die ­erfolgreiche Teilnahme am Grundkurs Tabakentwöhnung.

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Bekanntmachungen Termin: Samstag, 11. Dezember 2021 9.00–16.30 Uhr (Anmeldungs-Nr. 41/2021) Leitung: Dipl.-Psych. Christina Zeep, Sektion für Suchtmedizin und Suchtforschung, Universitäts­ klinik für Psychiatrie und Psychotherapie Ort: Ärztehaus, Haldenhaustr. 11, 72770 Reutlingen Gebühr: 100,– Euro Punkte: 8 Anmeldung:

Blitzlicht: Online-Seminarreihe zu aktuellen Themen in der Medizin Manche Themen in der Medizin werden plötzlich aktuell und/ oder gewinnen an Bedeutung. In dieser neuen Seminarreihe, wollen wir uns genau solchen „Blitzlicht-Themen“ widmen. ­Dazu bitten wir ausgewiesene Expertinnen und Experten, ein aktuelles Thema gezielt zu ­beleuchten, und laden Sie anschließend zu kollegialem Austausch und reger Diskussion ein. Diese Seminarreihe ist bewusst im Online-Format angelegt, um Ihnen so die Möglichkeit zu ­geben, sie gut in Ihren Arbeits­ alltag zu integrieren. Thema: Psychische Belastung durch die Covid-19 Pandemie 19.30–20.45 Uhr Psychische Belastung durch die Covid-19 Pandemie Prof. Dr. med. Stefan Zipfel und Prof. Dr. med. Andreas Stengel, Universitätsklinikum Tübingen, Innere Medizin VI, Psychosomatische Medizin und Psychotherapie 20.45–21.00 Uhr Austausch und Diskussion Termin: Donnerstag, 22. Juli 2021 19.30–21.00 Uhr (Anmeldungs-Nr. 58/2021) Leitung: Dr. med. Sophia Blankenhorn, Vizepräsidentin Bezirks­ ärztekammer Südwürttemberg Gebühr: 20,– Euro Punkte: beantragt

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Notfälle im (Praxis-)Alltag: Refresherkurs auch für den ärztlichen Notfall- und ­Bereitschaftsdienst Der Ausgangspunkt für das jeweilige Seminar sind die oft im Vordergrund stehenden Leitsymptome möglicher Notfälle, die neben den notwendigen diagnostischen Schritten auch bereits parallel therapeutische Gegenmaßnahmen erfordern. Bei kleineren Notfällen werden dabei die Diagnostik und Therapie so dargestellt, dass der Patient unmittelbar behandelt und der Notfall unter Kontrolle gebracht wird. Bei schwereren oder potenziell lebensgefährlichen Notfällen werden die erforderlichen ersten Maßnahmen vermittelt, damit der Patient in einem stabilen Zustand in ein Krankenhaus gebracht werden und dort weiter behandelt werden kann. Bei den Referenten handelt es sich überwiegend um Fachärzte für Allgemeinmedizin bzw. für ­Innere Medizin mit der Zusatz­ bezeichnung Notfallmedizin bzw. Fachkunde Rettungsdienst. Sie stellen das jeweilige Leitsymptom im Rahmen eines 30-minütigen Referats vor und gehen dabei die diagnostischen und therapeu­ tischen Erstmaßnahmen ein. ­Anschließend werden mit den Teilnehmern offen gebliebene Fragen ausführlich diskutiert. Leitsymptome: Vergiftungen – Thermische Wunden – B ­ isswunden In diesem Seminar werden ­folgende Leitsymptome praxisnah erörtert: •  Vergiftungen •  Thermische Wunden Dr. med. Jörg-Uwe Renz, Facharzt für Allgemeinmedizin, Reutlingen •  Bisswunden Dr. med. Hartmut Pfäfflin, Facharzt für Chirurgie und ­Unfallchirurgie Filderklinik, ­Filderstadt-Bonlanden Termin: Mittwoch, 6. Oktober 2021 16.30–18.50 Uhr (Anmeldungs-Nr. 25/2021) Leitsymptome: Akute Haut­ probleme – Akute Allergien – Probleme mit den Augen In diesem Seminar werden folgende Leitsymptome praxisnah erörtert:

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•  Akute Hautprobleme Dr. med. Germar Büngener, Facharzt für Allgemeinmedizin, Friedrichshafen •  Akute Allergien Dr. med. univ. Sebastian Volc, Facharzt für Haut- und Geschlechts­krankheiten, Allergologe, Universitäts-Hautklinik, ­Tübingen •  Probleme mit den Augen: Akute Sehstörung, Fremdkörper, rotes Auge Dr. med. Anna Bruckmann, Fachärztin für Augenheilkunde, Tübingen Termin: Mittwoch, 17. November 2021 16.30–18.50 Uhr (Anmeldungs-Nr. 26/2021) Ort: Ärztehaus, Haldenhaustr. 11, 72770 Reutlingen Gebühr: je 25,– Euro inkl. Skripte, Verpflegung und Getränke Punkte: je 3 Anmeldung:

Impfseminar gemäß dem C­ urriculum der Bundesärztekammer Nachdem Edward Jenner die Impfung gegen Pocken (nach heute nicht mehr akzeptablen Versuchen an Minderjährigen) etabliert hatte, wurde ihm vom damaligen amerikanischen Präsidenten Thomas Jefferson in einem Dankschreiben beschieden: „Medicine has never before produced any single ­improvement of such utility“. Seit dem frühen 19. Jahrhundert hat sich an dieser Einschätzung wenig geändert, weswegen wir auch dieses Jahr wieder eine ­große Veranstaltung zu diesem Thema ins Programm genommen haben. Explizit alle Ärztinnen und Ärzte dürfen impfen, und zur Unterstützung und Information unserer Kammermitglieder hat die Fortbildungsakademie der Bezirks­ ärztekammer Südwürttemberg schon seit vielen Jahren einen Impfkurs im Programm, der sich inhaltlich und zeitlich am I­mpf-​ Curriculum der Bundesärzte­ kammer ausrichtet. Er ist dafür

gedacht, bei Ihnen alte Erkenntnisse aufzufrischen und Ihnen neue näher zu bringen. Natürlich war das Thema „Impfungen“ im letzten Jahr wie sonst wohl nie in der jüngeren Vergangenheit ein Thema nicht nur für Fachkreise, und natürlich macht sich dies auch im Programm ­unseres diesjährigen Impfseminars bemerkbar. Wir freuen uns ­besonders, dass uns erneut Prof. Mertens, als Kammermitglied in Südwürttemberg und Vorsitzender der ständigen Impfkommission, über die Arbeit und Aufgaben der STIKO berichten wird. Neu haben wir in diesem Jahr einen Vortrag zu den rechtlichen Aspekten von Impfungen und möglichen Impfpflichten ins Programm genommen. Ebenfalls neu ist ein Beitrag zu den komplexen Mechanismen der Entwicklung von Immunität, sowie zu Empfehlungen zu Impfungen bei Personen mit eingeschränkter Immunfunktion. Die bewährten Klassiker sind aber auch wieder im Programm enthalten: allgemeine und spezielle Impfempfehlungen (natürlich mit einem Schwerpunkt auf Corona) ebenso wie Reiseimpfungen und Empfehlungen zur Verordnung und Abrechnung. Diese Fortbildungsveranstaltung ist vom Landesgesundheitsamt Baden-Württemberg für die Fortgeltung erteilter Ermächtigungen zur Gelbfieberimpfung anerkannt. Programm: Die STIKO und ihre Funktion Prof. Dr. med. Thomas Mertens Rechtliche Aspekte zur Impfung, Impfpflicht Dr. med. Andreas Wende Mechanismen der Immunitätsentwicklung Prof. Dr. med. Claudia Lengerke STIKO-Empfehlungen I: ­Generell empfohlene ­Impfungen Dr. med. Tobias Pantalitschka STIKO-Empfehlungen II: Indikationsimpfungen Dr. med. Walburga Armann Spezielle Impffragestellungen bei Patienten mit eingeschränkter Immunfunktion PD Dr. med. Manfred Hönig Reiseimpfungen, Reise- und tropenmedizinische Kasuistiken Dr. med. Johannes Schäfer


Bekanntmachungen Impfungen – Das Wichtigste zur Verordnung und Abrechnung Dr. rer.nat. Franziska Leipoldt Termin: Samstag, 11. September 2021 9.00–17.00 Uhr (Anmeldungs-Nr. 32/2021) Leitung: Prof. Dr. med. Marko ­Wilke, Präsident der Bezirks­ ärztekammer Südwürttemberg Ort: Ärztehaus, Haldenhaustr. 11, 72770 Reutlingen Gebühr: 50,– Euro Punkte: 8 Anmeldung:

Kommunikationstraining – In schwierigen Situationen das Richtige sagen Ungefähr 200.000 Gespräche führt ein Arzt im Laufe seines Berufs­ lebens. Dies verdeutlicht, wie wichtig eine gelingende Gesprächsführung für eine stabile Patient-​ Arzt-Beziehung ist, denn je besser der Arzt auf den Patienten ein­ gehen und sich in sein Gegenüber hineinversetzen kann, desto ­größer wird der Therapieerfolg und die daraus resultierende Compliance des Patienten. Dabei steht nicht nur die verbale ­Kommunikation im Vordergrund, sondern jene der intuitiven oder nonverbalen Kommunikation, mittels Mimik, Körpersprache, Gestik, Sprachmelodie und Sprachbilder. Diese Erkenntnis erscheint im Praxisalltag als selbstver­ ständlich, es ist jedoch äußerst bedeutsam sich immer wieder ­ihrer Grundmaxime zu vergegenwärtigen, vor allem in schwierigen Arzt-Patienten-Gesprächssitua­ tionen, in einer hochmodernen, technisierten, evidenzbasierten Medizin. Hauptsächlich das ­subjektive Erleben des Patienten entscheidet darüber, ob die Kommunikation zwischen Arzt und Patient gelingt oder entgleist. Wenn dies bereits im „normalen“ ärztlichen Gespräch zuweilen nicht leicht ist, wie verhält es sich dann erst in „schwierigen“ Gesprächssituationen, das heißt in schwierigen Situationen das Richtige zu sagen.

Dieses Seminar behandelt sowohl den Umgang mit „schwierigen“ Gesprächssituationen als auch mit „schwierigen“ Patienten. ­Dabei sollen sowohl Grundkomponenten einer zwischenmenschlichen Kommunikation als auch spezifische Grundlagen einer ärztlichen Gesprächsführung vermittelt werden, basierend auf den Grundmaximen der Authentizität, Akzeptanz und Empathie. Ebenfalls soll auf die eigenen Ressourcen im Umgang mit „schwierigen“ Patienten Bezug genommen werden, wie Sie sich in schwierigen Gesprächs­ situa­tionen stabilisieren können. Für den Praxisbezug werden ­interaktive Sequenzen angeboten und durchgeführt (in Form von Kleingruppenarbeiten, „Unternehmensdrama“, Aufstellungen, etc.). Termin: Samstag, 11. September 2021 9.00–16.30 Uhr (Anmeldungs-Nr. 48/2021) Leitung: Christina Zeep, Diplom-​ Psychologin, Mitarbeiterin der Sektion für Suchtmedizin und Suchtforschung, Universitätsklinik für Psychiatrie und Psychotherapie, Tübingen Ort: Ärztehaus, Haldenhaustr. 11, 72770 Reutlingen Gebühr: 120,– Euro Punkte: 10 Die Veranstaltung ist als Fort­ bildung im DMP Brustkrebs bei der KV BW anerkannt. Anmeldung:

EKG-Basisseminar In diesem Seminar werden die Grundlagen der EKG-Befundung vermittelt, mögliche Störfaktoren bei der EKG-Ableitung besprochen und die typischen Veränderungen bei häufigen Herzerkrankungen dargestellt. Anschließend können die Teilnehmer in kleinen Gruppen an Fallbeispielen selbst EKGs ­auswerten und die Ergebnisse ­werden im Plenum diskutiert. Am Nachmittag steht die Rolle des EKGs in der Praxis im Mittelpunkt und es werden an Kasuistiken EKG-Bilder bei chronischen

Herz­erkrankungen und bei ­Notfällen vorgestellt. Termin: Samstag, 18. September 2021 9.00–16.50 Uhr (Anmeldungs-Nr. 31/2021) Ort: Ärztehaus, Haldenhaustr. 11, 72770 Reutlingen Gebühr: 35,– Euro Punkte: 11 Anmeldung:

Seminarreihe ­Allgemeinmedizin: Kopfschmerz-Schwindel-­ Rücken­schmerzen – Häufige Krankheits­bilder in der Hausarztpraxis Die Diagnose und Therapie von Schmerzen gehören zu den ­wesentlichen ärztlichen Aufgaben, deren Bedeutung aufgrund der sich stetig ändernden gesellschaftlichen und demographischen Gegebenheiten zunimmt und einem stetigen Wandel ­ausgesetzt ist. In diesem Seminar werden die Komplexität von Schmerzen und der sie beein­ flussenden Faktoren – und hier ­speziell der Kopf- und Rückenschmerzen – von Experten praxisnah beleuchtet. Zum anderen werden die Behandlungsoptionen aus unterschiedlicher Sicht vorgestellt und mit Ihnen diskutiert. Die Themen des Seminars ­umfassen: •  Häufige Kopfschmerzformen und Möglichkeiten der Therapie – mit oder ohne Medikamente •  Degenerative Wirbelsäulen­ erkrankungen: Wie diagnostizieren und Ressourcen orientiert therapieren? •  Schwindel verstehen: Relevante Schwindelsyndrome und ­praxistaugliche Therapie •  Erkrankungen der Schulter: ­Einfache und praktische Untersuchung und Diagnosestellung •  Osteoporose: Als Volkserkrankung weiter unterschätzt. Grundlagen und Spezielles für den Alltag •  Aktuelles und Bewährtes zur medikamentösen Therapie •  Physiotherapie: Tests und Übungen für die Wirbelsäule

Diese Seminarreihe richtet sich sowohl an interessierte und langjährig tätige Ärztinnen und Ärzte aller Fachrichtungen, die die ­Seminare als Aktualisierungsfortbildung nutzen möchten, als auch an alle interessierten Ärztinnen und Ärzte in Vorbereitung auf ihre Facharztprüfung. Termin: Samstag, 25. September 2021 9.00–16.15 Uhr (Anmeldungs-Nr. 47/2021) Leitung: Prof. Dr. med. Philip ­Kasten, Orthopädisch ­Chirurgisches Centrum Tübingen Ort: Ärztehaus, Haldenhaustr. 11, 72770 Reutlingen Gebühr: 50,– Euro Punkte: 8 Anmeldung:

Seminarreihe ­Allgemeinmedizin: Gendermedizin: Der (nicht ganz so) k­ leine Unterschied Sie alle kennen das aus Ihrer ­klinischen Praxis: Eine bestimmte Krankheit ist häufiger bei Männern, oder nimmt bei Frauen einen völlig anderen Verlauf (wie zuletzt sehr eindrücklich bei COVID19). Implizit ist damit Gendermedizin, also geschlechtersensible Medizin, schon lange kein Nischenthema mehr, sondern Teil eines modernen, individualisierten Ansatzes in der Medizin. Auch epidemio­ logisch zeigen sich schon lange tiefgreifende Unterschiede ­zwischen den Geschlechtern, und zwar eben nicht nur in Häufigkeit und Ausprägung, sondern eben auch in Bezug auf Ursachen, prädisponierende Risiken und den Umgang mit Gesundheit und Krankheit. Im medizinischen Diskurs werden diese Unterschiede als systematische und klinisch ­relevante Faktoren aber noch zu wenig bekannt oder berücksichtigt. Dieses Seminar befasst sich daher ideologiefrei, konkret und praxisnah mit geschlechterspezifischen Aspekten unserer alltäglichen Medizin in Diagnostik und ­Therapie und in unterschiedlichen ­klinischen Gebieten.

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Bekanntmachungen Themenübersicht: •  Medikamente in Mann und Frau •  Gender ist mehr als Mann und Frau •  Geschlechtsspezifische Unterschiede bei Erkrankungen des Herz-Kreislauf-Systems •  Psychische Erkrankungen bei Frau und Mann •  Stoffwechsel, Diabetes, ­Adipositas •  Endokrinologische Unterschiede •  Die Wechseljahre beim Mann •  Immunsystem und Autoimmun­erkrankungen Diese Seminarreihe richtet sich sowohl an interessierte und langjährig tätige Ärztinnen und Ärzte aller Fachrichtungen, die die ­Seminare als Aktualisierungs­ fortbildung nutzen möchten, als auch an alle interessierten Ärztinnen und Ärzte in Vorbereitung auf ihre Facharztprüfung. Termin: Samstag, 4. Dezember 2021 9.00–16.15 Uhr (Anmeldungs-Nr. 17/2021) Leitung: Dr. med. Sophia Blankenhorn, Vizepräsidentin der Bezirks­ ärztekammer Südwürttemberg Ort: Ärztehaus, Haldenhaustr. 11, 72770 Reutlingen Gebühr: 50,– Euro Punkte: 8 Anmeldung:

Peripartale psychische ­Erkrankungen (PPE) – Risiko für Mutter und Kind e Warteliste Psychische Erkrankungen rund um die Schwangerschaft, Geburt und das Wochenbett werden in unserer Gesellschaft tabuisiert, verschwiegen und oft nicht wahrgenommen. Allerdings stellen sie für Schwangere und junge Mütter eine ­zusätzliche Herausforderung dar und sind als Risikofaktoren für das Kindeswohl bekannt. Ohne adäquate Behandlung können peripartale psychische Erkrankungen schwere Folgen für die Mutter selbst, die Mutter-Kind-Beziehung bis hin zur Kindeswohlgefährdung und für die Partnerschaft haben.

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Ziel des Kurses ist es Gynäkologen, Hebammen sowie Haus-, All­ gemein- und Kinderärzte als die ­primären Ansprechpartner betroffener Frauen in der Peripartalperiode für charakteristische Störungsbilder und deren Therapiemöglichkeiten zu sensibilisieren. Anhand praxisnaher Empfehlungen werden diagnostische und therapeutische Handlungskompetenzen für den klinischen Alltag vermittelt, um die betroffenen Frauen zu unterstützen und gegebenenfalls zu motivieren, psychiatrisch-psychotherapeutische Frühinterventionen und Unterstützungsangebote der Jugendhilfe in Anspruch zu nehmen. Termin: Samstag, 2. Oktober 2021 9.00–14.00 Uhr (Anmeldungs-Nr. 49/2021) Leitung: Dr. med. Joachim Suder, Facharzt für Kinder- und Jugendmedizin, Tübingen Ort: Ärztehaus, Haldenhaustr. 11, 72770 Reutlingen Gebühr: 35,– Euro Punkte: 6 Anmeldung:

Gebühr: 150,– Euro Punkte: 7 Anmeldung:

Megacode-Training In diesem Kurs wird die praktische Kompetenz für die Kardiopulmonale Reanimation (CRP) vermittelt. Zunächst wird der Reanimationsalgorithmus vorgestellt und der Ablauf der CRP bei unterschied­ lichen Ausgangssituationen ­demonstriert. Danach üben die Teilnehmer in kleinen Gruppen praktisch das Vorgehen an ­Megacode-Puppen in simulierten Notfallsituationen. Termin: Samstag, 13. November 2021 9.00–13.15 Uhr (Anmeldungs-Nr. 36/2021) Leitung: Dr. med. Christian Milz, Facharzt für Innere Medizin, ­Notfallmedizin, leitender Notarzt, Leutkirch Ort: Ärztehaus, Haldenhaustr. 11, 72770 Reutlingen Gebühr: 75,– Euro Punkte: 7 Anmeldung:

Vorbereitung Fachgespräch ­Allgemeinmedizin In diesem Seminar wird der formale Ablauf eines Fachgespräches vorgestellt und an einem Fall­ beispiel ausführlich demonstriert. Anschließend werden in kleinen Gruppen mit weiteren Kasuistiken und unter Mitwirkung der Teilnehmer Fachgespräche simuliert und danach im Plenum besprochen. Dieses Seminar richtet sich damit vorwiegend an die Ärztinnen und Ärzte in der Weiterbildung Allgemeinmedizin, die sich auf das Fachgespräch vorbereiten. Termin: Freitag, 8. Oktober 2021 17.00–21.30 Uhr (Anmeldungs-Nr. 28/2021) Leitung: Dr. med. Dipl.-Phys. Manfred Eissler, Facharzt für ­Allgemeinmedizin, Reutlingen Ort: Ärztehaus, Haldenhaustr. 11, 72770 Reutlingen

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Erste ärztliche Hilfe bei Notfall­patienten – Allgemeine Grundlagen Zur Notfallbehandlung ist jeder approbierte Arzt verpflichtet, gleichgültig, welche Tätigkeit er ausübt, gleichgültig, ob er be­ amteter, angestellter oder niedergelassener Arzt ist. Auch Ärzte in Familienpause oder im Ruhestand trifft diese Verpflichtung zur Notfallbehandlung. Ausschlaggebend ist die Approbation als Arzt. Diese allgemeine Pflicht ­jedes approbierten Arztes zur Notfallbehandlung hat nichts mit dem organisierten Ärztlichen Notfalldienst an sprechstundenfreien Tagen und an Wochen­ enden zu tun. Die Verpflichtung zur Hilfeleistung ist eine gesetz­ liche und berufsrechtliche Pflicht des Arztes und hat in der Ethik

des ärztlichen Berufes ihre Basis. Dieses Seminar fasst das erforder­ liche Grundwissen für die erste ärztliche Hilfe zusammen: Notfall­ anamnese, Basis-Check des ­Notfallpatienten, Rettungskette, Lagerungsarten, Therapieschema bei Reanimation, Eigenschutz, Priorität der Maßnahmen, Ausstattung der Arzttasche, Notfallmedikamente. Termin: Samstag, 27. November 2021 9.00–13.15 Uhr (Anmeldungs-Nr. 34/2021) Leitung: Dr. med. Christian Milz, Facharzt für Innere Medizin, ­Notfallmedizin, leitender Notarzt, Leutkirch Ort: Ärztehaus, Haldenhaustr. 11, 72770 Reutlingen Gebühr: 35,– Euro inkl. Skripte, Verpflegung und Getränke Punkte: 5 Anmeldung:

Demenz aktuell 2021: Demenz – Was nun? Die Diagnose einer Demenz­ erkrankung stellt nicht nur den Betroffenen, sondern auch sein Umfeld vor enorme Herausforderungen. Viele ganz praktische, aber auch komplizierte rechtliche Fragen sind zu klären. Nicht selten wird hier zunächst der (Haus-) Arzt der erste Ansprechpartner sein. In diesem Seminar sollen Sie als betreuender Arzt genau diese praxisrelevanten Hinweise und Informationen erhalten, um Betroffenen und Angehörigen ihre Möglichkeiten aufzeigen und sie auf diesem schwierigen Weg zu begleiten. Hierbei sind auch und gerade frühzeitige Informationen zu Themen rund um die rechtliche Betreuung von enormer Bedeutung. Zu den drängenden Fragen gehört insbesondere auch das Thema selbstbestimmtes, aber auch sicheres Wohnen. Neben den verschiedenen betreuungsrechtlichen ­Aspekten werden wir in diesem Seminar daher auch Beispiele von innovativen Wohn- und Versorgungsformen vorstellen, die am


Bekanntmachungen Bedarf demenzkranker Bewohner ausgerichtet sind. Termin: Mittwoch, 1. Dezember 2021 19.00–21.45 Uhr (Anmeldungs-Nr. 42/2021) Leitung: Prof. Dr. med. Marko ­Wilke, Präsident der Bezirksärztekammer Südwürttemberg Ort: Ärztehaus, Haldenhaustr. 11, 72770 Reutlingen Gebühr: kostenfrei Punkte: 3 Anmeldung:

Stressbewältigung durch Achtsamkeit Die wachsende berufliche Belastung und die unverändert schwierigen Arbeitsbedingungen für Ärztinnen und Ärzte sind unbestritten. Die physischen und ­psychischen Anforderungen, die durch den Umgang mit kranken und sterbenden Menschen, durch den permanenten Zeitdruck und die ökonomischen Herausforderungen entstehen, führen zu einer zunehmenden Verschärfung der angespannten Situation. Das erfahrungsorientierte Seminar „Stressbewältigung durch Achtsamkeit“ basiert auf dem „Mindfulness-Based Stress Reduction Programm“ (MBSR). Dieses Programm wurde Ende der siebziger Jahre in den USA von Prof. Dr. Jon Kabat-Zinn an der Universitäts­ klinik von Massachusetts entwickelt. Inzwischen belegen zahlreiche wissenschaftliche Studien die Wirksamkeit dieses Programms. Grundlage des Seminars ist die intensive Schulung der Achtsamkeit im Alltag und in der Stille. Achtsamkeit bedeutet, die Aufmerksamkeit immer wieder zum gegenwärtigen Moment zurückzubringen. Durch geleitete Meditationen und sanfte Körperübungen lernen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer, Atmung, Körperempfindungen, Gedanken und Gefühle wahrzunehmen ohne sie zu bewerten. Die Praxis der Achtsamkeit befähigt dazu, die gewohnheitsmäßigen Verhaltensweisen im Umgang mit innerem und äußerem Stress,

mit Krankheiten und Schwierigkeiten zu erkennen. Die Teilnehmerinnen und Teil­ nehmer lernen immer wieder ­innezuhalten und den Heraus­ forderungen des Lebens mit mehr Ruhe, Klarheit und Akzeptanz zu begegnen. Ziele des Seminars sind: •  Verständnis für die Grundlagen der Achtsamkeitspraxis zu ­bekommen •  eigene Erfahrungen mit Achtsamkeits-Übungen zu machen •  Anregungen zu erhalten, um Achtsamkeit in den eigenen Alltag bzw. Berufsalltag zu ­integrieren •  ein Behandlungskonzept ­kennenzulernen, das auch bei den Patienten zur Anwendung kommen kann Termin: Samstag, 4. Dezember 2021 9.00–16.45 Uhr (Anmeldungs-Nr. 22/2021) Leitung: Markus Zeh, Diplom-­ Pädagoge und MBSR-Lehrer, ­Tübingen Ort: Ärztehaus, Haldenhaustr. 11, 72770 Reutlingen Gebühr: 200,– Euro inkl. Ver­ pflegung, Skript und Yoga-Matte Punkte: 10

Refresher Palliativmedizin Zielgruppe dieses Seminars sind Ärztinnen und Ärzte, die bereits die Kurs-Weiterbildung Palliativmedizin (Grundkurs, 40 UE) ­absolviert haben, sowie palliativmedizinisch Interessierte aller Fachrichtungen. Ziel des Seminars ist es, •  Sie auf den aktuellen medizinischen und pflegerischen Stand in ausgewählten Themen der Palliativmedizin zu bringen •  einen eigenen Fall, der Sie umtreibt, in geschütztem Rahmen unter Supervision für sich zu klären •  Ihnen die Gelegenheit zu geben, in kleinen Gruppen die Fragen und Probleme des Arbeits­ alltags fallorientiert und praxisnah zu diskutieren •  sich mit Kollegen auszutauschen und Ihnen neue positive Impulse für die tägliche Arbeit zu geben •  einen geschützten Rahmen für die Reflexion des eigenen ­Arbeitsalltags zu bieten

Programm: Thematische Einführung Dr. med. Christina Paul Teil I Dr. med. Christina Paul Palliative Onkologie für Nicht-Onkologen: Praxistipps im Therapie­dschungel Refresher Schmerztherapie PLUS: Cannabis und CBD inkl. Verordnungspraxis Am emotionalen Abgrund: Ärztlich assistierter Suizid – aktuelle Entwicklungen Teil II Dr. med. Christina Paul Christina Zeep Eigene Fallkasuistiken in ­interaktiver Gruppenarbeit ­unter Supervision Termin: Sonntag, 5. Dezember 2021 9.00–16.30 Uhr (Anmeldungs-Nr. 55/2021) Leitung: Dr. med. Christina Paul, Tropenklinik Paul Lechler Krankenhaus, Oberärztin Palliativ­ station, Ärztl. Leiterin Tübinger Projekt Häusliche Betreuung Schwerkranker, Fachärztin für ­Innere Medizin, Hämatologie und Onkologie, Palliativmedizin, ­Akupunktur Ort: Ärztehaus, Haldenhaustr. 11, 72770 Reutlingen Gebühr: 150,– Euro Punkte: beantragt Anmeldung:

modell für die Weiterbildung und dessen Umsetzung in der ­eigenen Praxis vorgestellt. Zudem werden das Kompetenz­zentrum Weiterbildung Baden-​Württemberg (KWBW), die Weiter­bildung im Verbund sowie die KWBW Verbundweiterbildung­plus ­(http://www.kwbw.de) vorgestellt. Das Programm beinhaltet die Themen: •  Einführung in das Thema WB Allgemeinmedizin, Erfahrungsaustausch als WBB •  Besonderheiten in der ambulanten WB Allgemeinmedizin •  Gemeinsam Weiterbilden in der KWBW Verbundweiterbildung­ plus •  Weiterbilden im KWBW – Förderung, Anträge, P1–Pauschale, Online-Netzwerke •  Struktur der Weiterbildung in der täglichen Praxis ! Dieses Modul kann nur gemeinsam mit Modul I absolviert werden. Ärzte, die an der HzV teilnehmen und einen Arzt in Weiterbildung beschäftigen, sind durch die Teilnahme an beiden Modulen (I und II) berechtigt, in Kooperation mit dem KWBW die P1-Pauschale ­abzurechnen. Termin: Freitag, 10. Dezember 2021 16.00–20.00 Uhr (Anmeldungs-Nr. 56/2021) Leitung: Dr. med. Simon Schwill, Leitung KWBW, Heidelberg Gebühr: 60,– Euro Punkte: 5 Anmeldung:

Train the Trainer: Online-Modul II Das Online-Modul II ist ein ­Angebot an alle Fachärztinnen und Fachärzte, die als Weiter­ bilder Ärztinnen und Ärzte in Weiter­bildung zum Facharzt für All­gemeinmedizin anleiten (also Hausärztinnen und Hausärzte und die Kolleginnen und Kollegen, die ÄiW für Allgemeinmedizin im Rahmen einer Rotation weiter­ bilden). Der Schwerpunkt des Online-­ Moduls II (Software Zoom®), das am Vorabend des Moduls I stattfindet, liegt auf den Besonderheiten der ambulanten Weiterbildung. Im kollegialen Austausch werden praktische Tipps wie ein Struktur-

Train the Trainer: Modul I Modul I des Train the Trainer-­ Seminars richtet sich an weiterbildende Ärztinnen und Ärzte ­aller Fachrichtungen. Im ersten Teil dieses Moduls ­werden ausführlich und praxisnah die formalen und rechtlichen ­Aspekte der neu in Kraft getretenen Weiterbildungsordnung ­vermittelt.

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Bekanntmachungen Im zweiten Teil des Moduls stehen didaktische Themen, wie zum Beispiel kompetenzbezogene didaktische Grundlagen der Weiter­ bildung oder das systematische lernfördernde Feedback im Vordergrund. Das Programm beinhaltet die Themen: •  Arzt als Ausbilder: Pflichten ­eines WB-Befugten, Inhalte vor Arbeitszeugnissen •  Rahmenbedingungen der ­Förderung der Weiterbildung und Maßnahmen der Koordinierungsstelle Weiterbildung Allgemeinmedizin •  Von Übergangsregelungen bis neue WBO – Herausforderung für Ärzte und Selbstverwaltung •  Kompetenzbezogene Lehr- und Lernmethoden •  Feedback als Kernelement ­einer guten Weiterbildung in der WBO Termin: Samstag, 11. Dezember 2021 9.00–16.15 Uhr (Anmeldungs-Nr. 57/2021) Leitung: Dr. med. Sophia Blankenhorn, Vizepräsidentin der Bezirks­ ärztekammer Südwürttemberg Ort: Ärztehaus, Haldenhaustr. 11, 72770 Reutlingen Gebühr: 120,– Euro Punkte: beantragt Anmeldung:

Notfallmanagement – ­Fortbildungen in Ihrer A­ rztpraxis

Impressum

Fortbildungs-Doppel-DVD ­ „Internet- und PC-Spielsucht – Risiko ohne Altersbeschränkung?“ Am 29. 09. 2010 hatte die Bezirks­ ärztekammer Südwürttemberg in Zusammenarbeit mit der Uni­ versitätsklinik für Kinder- und ­Jugendpsychiatrie und -psychotherapie Tübingen eine Fortbildungsveranstaltung mit dem Thema „Internet- und PC-Spielsucht – Risiko ohne Alters­ beschränkung?“ durchgeführt. In den Beiträgen wurden ein Spiel exemplarisch beschrieben, die Spielsucht aus der Sicht betroffener Eltern und des Kinderund Jugendpsychiaters dargestellt, Aspekte von PC-Spiel und Gewalt aufgezeigt, die ambulante Therapie von PC-Spielsucht erläutert und die Möglichkeiten der Suchtprävention benannt. Diese Veranstaltung wurde in Bild und Ton aufgezeichnet und in einer Fortbildungs-Doppel-​DVD verarbeitet. Bei richtiger Beantwortung von 70 Prozent der ­beiliegenden Fragen, die sich auf die Beiträge beziehen, können vier Fortbildungspunkte erworben werden. Der Preis pro Doppel-DVD beträgt 34,50 Euro. Auskunft/Anmeldung: Akademie für Ärztliche Fortbildung bei der Bezirksärztekammer Südwürttemberg, Haldenhaustr. 11, 72770 Reutlingen, Telefon (0 71 21) 9 17-24 15 oder -24 16, Fax (0 71 21) 9 17-24 00, E-Mail: fortbildung@baek-sw.de

•  individuell •  nach Absprache Dr. med. Karl-Otto Walz, Neue Str. 72, 89073 Ulm

Notfallmanagement – ­Fortbildungen in Ihrer A­ rztpraxis (Ravensburg, ­Friedrichshafen) •  individuell •  nach Absprache Dr. med. Christian Milz, ­Ottmannshofer Str. 44, 88299 Leutkirch

Hinweis:

Die Änderung der Zustelladresse für das ÄBW ist bitte ­ausschließlich an die zuständige Bezirks­ärztekammer zu melden. Weitere Informationen: www.ärzteblatt-bw.de

Kompetenzzentrum Weiterbildung Baden-Württemberg (KWBW) Im Neuenheimer Feld 130.3 69120 Heidelberg Telefon (0 62 21) 56-71 75 kwbw.AMED@med.uni-heidelberg.de

weiterbildung-allgemeinmedizin.de

KWBW Verbundweiterbildung plus Wir stehen für eine bessere Weiterbildung in der Allgemeinmedizin! Einstieg jederzeit möglich – auch für Quereinsteiger! Wir begleiten Sie während der gesamten Weiterbildung. Die KWBW Verbundweiter­ bildung plus bietet ein strukturiertes Seminar- und Mentoring-­ Programm in persönlicher Atmosphäre. Regionale Vernetzung steht bei uns im Mittelpunkt! Für Weiterbildende werden Train-the-Trainer-Seminare ­angeboten. Kursinhalte: In industrieunabhängigen Seminaren erhalten Sie das Handwerkzeug für die hausärztliche Versorgung: Symptombezogene Beratungs­ anlässe wie Brennen beim Wasserlassen oder Ohrenschmerzen, praktische Übungen wie Urin­ katheter legen oder Unter­ suchungstechniken des Bewegungsapparates und auch ­Umgang mit chronischen Krankheiten wie Diabetes oder Depression werden ebenso strukturiert vermittelt wie beispielsweise ­Abrechnung, Praxisorganisation oder Wundmanagement. In Train-the-Trainer-Seminaren unterstützen wir Sie bei der ­Umsetzung der Weiterbildung in Ihrer Praxis. Alle Termine 2021 und ­einfache Anmeldung unter: www.kwbw.de

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Herausgeber: Landesärztekammer Baden-Württemberg und Kassenärztliche Vereinigung Baden-Württemberg Herausgebergremium: Dr. med. Wolfgang Miller (Vorsitzender), Dr. med. Norbert Metke (stellv. Vorsitzender), Dr. med. Klaus Baier (Rechnungsführer), Dr. med. Frank-Dieter Braun, Dr. med. Johannes Fechner, Dr. med. Paula Hezler-Rusch, Prof. Dr. med. Christof Hofele, Dr. med. Anne Gräfin Vitzthum, Prof. Dr. med. Marko Wilke Verantwortlicher Chefredakteur: Dr. med. Oliver Erens (OE) Anschrift Redaktion: Jahnstraße 38 A, 70597 Stuttgart Postfach 70 03 61, 70573 Stuttgart Telefon +49 (0) 711 / 7 69 89-45 aebw@aebw.de Verlag und Auftragsmanagement: Alfons W. Gentner Verlag GmbH & Co. KG Forststraße 131, 70193 Stuttgart Postfach 10 17 42, 70015 Stuttgart Anzeigenleitung: Axel Hollenbach Telefon +49 (0) 711 / 6 36 72-8 27 Telefax +49 (0) 711 / 6 36 72-7 60 hollenbach@gentner.de Auftrags-Management: Melanie Schweigler (Leitung) Telefon +49 (0) 711 / 6 367 2-8 62 schweigler@gentner.de Rudolf Beck Telefon +49 (0) 711 / 6 36 72-8 61 Telefax +49 (0) 711 / 6 36 72-7 60 beck@gentner.de Gesamtleitung Media Sales: Oliver Scheel (verantwortlich) Telefon +49 (0) 711 / 6 36 72-8 37 Telefax +49 (0) 711 / 6 36 72-7 60 scheel@gentner.de Z. Zt. ist Anzeigenpreisliste Nr. 64 vom 1. 1. 2021 gültig. Layout und Gestaltung: GreenTomato GmbH, Stuttgart Druck: Vogel Druck und Medienservice GmbH, Höchberg Internet: www.ärzteblatt-bw.de Bezugspreise: Inland: jährlich 112,90 € zzgl. Versand­kosten 21,00 € (inkl. der ­jeweils gül­t igen MwSt.). EU-Länder-­E mpfänger mit UST-ID-Nr. und Ausland: jährlich 112,90 € zzgl. Versandkosten 36,00 € EU-Länder ohne UST-ID-Nr.: jährlich 112,90 € zzgl. Versandkosten 36,00 € zzgl. MwSt. (Export- oder Importland). Einzelheft: 15,00 € zzgl. Versandkosten. Bei Neubestellungen gelten die zum Zeitpunkt des Bestell­ eingangs gültigen Bezugspreise. Durch den Kammerbeitrag ist der Bezugspreis für Mitglieder der Landesärztekammer Baden-Württemberg abgegolten. Bezugsbedingungen: Bestellungen sind jederzeit beim Leserservice oder bei Buchhandlungen im In- und Ausland möglich. Abonnements ver­längern sich um ein Jahr, wenn sie nicht schriftlich mit einer Frist von drei Monaten zum Ende des Bezugsjahres beim Leserservice gekündigt werden. Die Abonnementpreise werden im Voraus in Rechnung gestellt oder bei Teilnahme am Lastschriftverfahren bei den ­Kreditinstituten abgebucht. Redaktionsschluss für redaktionelle Beiträge ist jeweils der 15. des vorangehenden Monats. Mit Namen und S­ ignum des Verfassers gezeichnete Artikel entsprechen nicht unbedingt der Meinung der Schriftleitung. Für unverlangt eingesandte Manuskripte übernehmen Schriftleitung und Verlag keine Haftung. Bei Ein­s endungen an die Schriftleitung wird das Einverständnis zur vollen oder auszugsweisen Veröffent­lichung vor­a usgesetzt. Die Redaktion behält sich Kürzungen von Leserbriefen vor. Die systematische Ordnung der Zeitschrift sowie alle in ihr enthaltenen einzelnen Beiträge und Abbildungen sind urheberrechtlich geschützt. Mit der Annahme eines Beitrages zur Veröffentlichung erwirbt der Verlag vom Autor umfassende Nutzungsrechte in inhaltlich unbeschränkter und ausschließlicher Form, insbesondere Rechte zur weiteren Vervielfältigung und Verbreitung zu gewerblichen Zwecken mithilfe mechanischer, digitaler oder anderer Verfahren. Bis auf Widerruf (socialmedia@gentner.de) gilt dies auch für die Verwendung von Bildern, Graphiken sowie audiovisueller Werke in den Social Media-Kanälen Facebook, Twitter, Google+ und YouTube. Kein Teil dieser Zeitschrift darf außerhalb der engen Grenzen urheberrechtlicher Ausnahmebestimmungen ohne schriftliche Einwilligung des Verlages in irgendeiner Form – durch Foto­ kopie, Mikrofilm oder andere Verfahren – reproduziert oder in eine von Maschinen, insbesondere von Datenverarbeitungsanlagen verwendbare Sprache übertragen werden. Die Wiedergabe von Gebrauchsnamen, Handelsnamen, Warenbezeichnungen u. dgl. in dieser Zeitschrift berechtigt nicht zu der Annahme, dass solche Namen ohne Weiteres von jedermann benutzt werden dürfen; oft handelt es sich um gesetzlich geschützte eingetragene Warenzeichen, auch wenn sie nicht als solche gekennzeichnet sind. Erscheinungsweise: 12 Ausgaben pro Jahr jeweils zur Monatsmitte ISSN 0720-3489


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Aktuelle Stellenangebote PLZ

Titel (m/w/d)

7430

CHEFÄRZTIN / CHEFARZT ODER LEITENDE ÄRZTIN/ LEITENDER ARZT FÜR GYNÄKOLOGIE/ GEBURTSHILFE

79102

Fachärztin/Facharzt für Allgemeinmedizin/Innere Medizin (Vollzeit/Teilzeit) und Weiterbildungsassistent Allgemeinmedizin

79410

Ärzte (m/w/d) für Bereitschaftsdienste vor Ort

80339

FA Augenheilkunde (m/w/d)

FA Augenheilkunde (m/w/d) Wir suchen zur Erweiterung unseres Teams ...

#PXSV

82041

AUGEN Facharzt (m/w/d) für Region Alpenland/Allgäu)

im Team oder eigenständig. TZ möglich. Bewerbung bitte an: ...

#EAVH

84130

Weiterbildungsassistent/in (m/w/d) oder Facharzt/in für Allgemeinmedizin (m/w/d) zur Anstellung in Voll- oder Teilzeit gesucht

Allgemeinarztpraxis in 84130 Dingolfing sucht Weiterbildungsassistent/in (m/w/d) oder Facharzt/in ...

#YDVP

87700

Arzt/Ärztin in Weiterbildung (W/M/D)

Dynamische Hausarztpraxis mit voller ambulanter Weiterbildungsberechtigung (2 Jahre) in ...

#FVYJ

88239

Facharzt für Anästhesiologie (m/w/d) in Teil- oder Vollzeit (60-100%)

Wir sind niedergelassene Orthopäden und Unfallchirurgen mit einer Praxis ...

#NXLU

90409

Kardiologe (m/w/d) in Voll- oder Teilzeit

Die Parcside Kardiologie in Bestlage am Nürnberger Stadtpark ist ...

#BXNT

91301

Leitender Oberarzt (w/m/d) für Frauenheilkunde und Geburtshilfe

Die Klinikum Forchheim - Fränkische Schweiz gGmbH verfügt über ...

#NUGL

91522

Facharzt für Orthopädie oder FA Orthopädie/ Unfallchirurgie (m/w/d)

Hochmodernes, fachübergreifendes MVZ in Ansbach, Mittelfranken sucht ab sofort ...

#VBGF

92224

Assistenzarzt (m/w/d) zur Weiterbildung in Teilzeit mit 20,00 Std./Woche

Das Klinikum St. Marien Amberg ist ein Schwerpunktkrankenhaus mit ...

#GZCS

Stellvertretender Chefarzt Orthopädie und Unfallchirurgie mit zeitnaher Perspektive zur Chefarztnachfolge (m/w/d) in Vollzeit, Teilzeit in Absprache, unbefristet

Über uns: Die Klinik Bavaria Freyung ist als private ...

#ELGS

94078

Beschreibung

ID #DWHB

Fachärztin/Facharzt für Allgemeinmedizin/Innere Medizin (Vollzeit/Teilzeit) und Weiterbildungsassistent Allgemeinmedizin Ab ...

#DTMU

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4. Bewerbung abschicken und Traumjob starten


STELLENANGEBOTE

WIR suchen Assistenzärzte, die im LEBEN noch einiges vorhaben und in der GESUNDHEIT den nächsten Karriereschritt machen wollen.

ARBEITSMEDIZINER/BETRIEBSMEDIZINER (M/W/D) ODER ÄRZTE FÜR DIE WEITERBILDUNG (M/W/D) ZUM FACHARZT FÜR ARBEITSMEDIZIN

VOLL- ODER TEILZEIT, BUNDESWEIT (u. a. ALBSTADT | EPPELHEIM-HEIDELBERG | HEILBRONN | KARLSRUHE | LÖRRACH | MANNHEIM | OFFENBURG | PFORZHEIM | VILLINGEN-SCHWENNINGEN) Starten Sie mit uns durch in eine gesunde Zukunft! Wir sind Vordenker, Marktführer und europaweit mit über 4.500 Fachkräften in der Arbeitsmedizin, in der Arbeitssicherheit und im Gesundheitsmanagement im Einsatz. Mit einem jährlichen Wachstum von über 200 Mitarbeitenden unterstützen und beraten wir unsere Kunden bei der Gestaltung gesunder und sicherer Arbeitsplätze. Unser Antrieb: Wir fördern und leben Gesundheit – auf allen Ebenen. WIR BIETEN MEHR Vielfältige und erfüllende Aufgaben Ausgezeichnete Aufstiegschancen Work-Life-Balance mit flexiblen Arbeitszeiten Finanzierte Weiterbildungsmaßnahmen Attraktive Vergütung und Benefits

LEBEN UND ARBEITEN Beratung von Unternehmen unterschiedlicher Branchen und Größen in allen Fragen rund um Gesundheit und Sicherheit am Arbeitsplatz Durchführung von Vorsorgeuntersuchungen Konzeption und Durchführung von Schulungen

IHRE EXPERTISE IM BEREICH GESUNDHEIT Ärztinnen und Ärzten mit 24-monatiger Erfahrung in einem Gebiet der unmittelbaren Patientenversorgung (Innere und Allgemeinmedizin, Anästhesie, Augenheilkunde, HNO, Psychosomatik uvm.), Fachärzten für Arbeitsmedizin und Ärzten mit der Zusatzbezeichnung Betriebsmedizin bieten wir einen Einstieg in ein expandierendes Unternehmen Professionelles Auftreten, Kommunikationsstärke und Freude an der Beratung Teamfähigkeit

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Sicher arbeiten. Gesund leben.

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Oder haben Sie eine freie Stelle oder suchen einen Nachfolger (m|d|w) für Ihre Praxis?

Facharzt (m/w/d) für Innere Medizin / Allgemeinmedizin Weiterbildungsassistent (m/w/d) für Allgemeinmedizin Remseck am Neckar – Ludwigsburg – Leonberg – Weil der Stadt Sie möchten sich auf die Medizin konzentrieren und suchen eine neue ­Herausforderung – wir bieten Ihnen in unserem hausärztlichen Medizinischen Versorgungszentrum ein vielfältiges Spektrum an medizinischer Diagnostik bei reduziertem administrativem Aufwand. An verschiedenen Standorten können Sie im Ärzteteam oder auch an einem Einzelstandort sich ganz auf unsere ­Patienten konzentrieren. Bei geregelten Arbeitszeiten – in Teil- oder Vollzeit – ­stehen F ­ amilie und Beruf in einem ausgewogenen Verhältnis. Was Sie darüber hinaus erwartet, tauschen wir gerne in einem persönlichen Gespräch aus. Bitte senden Sie uns hierzu Ihre aussagefähigen Bewerbungs­ unterlagen an bewerbung@dr-kolepke.de oder wenden Sie sich zur ­Termin­abstimmung an Frau Branz unter 0157/30392448.

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STELLENANGEBOTE WBA Allgemeinmedizin oder Geriatrie in TZ/VZ ab 1.8.21 oder später in Mannheim gesucht

In Karlsruhe gesucht!

in Allgemeinmedizinpraxis mit geriatrischem Schwerpunkt. Übertarifliche Bezahlung. hummel@geriatrie-rheinneckar.de

Fachärztin/Facharzt (w/m/d) in den Fachrichtungen Allgemeinmedizin und Innere Medizin Wir sind die Deutsche Rentenversicherung Knappschaft-Bahn-See und suchen für den Sozialmedizinischen Dienst am Standort Karlsruhe zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine Fachärztin/einen Facharzt in Teilzeit in den vorgenannten Fachrichtungen. Das Aufgabenprofil... • ärztliche Begutachtungen für unsere Rentenversicherung, Krankenversicherung und Pflegeversicherung inklusive der notwendigen medizinischen Untersuchungen • Beratung unserer Versicherungszweige zu medizinischen Fragestellungen

Haben wir Ihr Interesse geweckt? Vereinbaren Sie mit uns einen Hospitationstermin. Wir freuen uns auf Ihre Online-Bewerbung: www.kbs-jobboerse.de/smd. Weitere Informationen finden Sie unter www.kbs.de/smd. Für Rückfragen stehen Ihnen der Leitende Arzt Herr Dr. Wehenkel (06172 68853-11) sowie Mitarbeiter/innen unserer Personalabteilung (0234 304-51129) zur Verfügung.

Sie erwartet... • ein motiviertes und engagiertes Team und ein gutes kollegiales Betriebsklima • eine qualifizierte Einarbeitung, vielfältige Möglichkeiten zur Weiterbildung, u. a. mit dem Erwerb der Zusatzbezeichnung „Sozialmedizin“ • eine unbefristete Beschäftigung mit der Hälfte der wöchentlichen Arbeitszeit und eine leistungsgerechte Vergütung nach einem Tarifvertrag mit dem Marburger Bund • eine attraktive Arbeitszeitgestaltung ohne Nacht- und Wochenenddienste und die Möglichkeit zur Ausübung einer Nebentätigkeit Wir fördern die Vereinbarkeit von Beruf und Familie und werden seit 2005 mit dem Zertifikat „auditberufundfamilie“ ausgezeichnet. Wir gewährleisten die berufliche Gleichstellung von Frauen und Männern. Außerdem unterstützen wir die Ziele der UN-Behindertenrechtskonvention und setzen uns besonders für die Belange von Menschen mit Beeinträchtigungen ein. Nach Maßgabe des SGB IX und des Behindertengleichstellungsgesetzes begrüßen wir daher ausdrücklich Bewerbungen von schwerbehinderten Menschen; hinsichtlich der Erfüllung der Ausschreibungsvoraussetzungen erfolgt eine individuelle Betrachtung. Begrüßt werden Bewerbungen von Menschen aller Nationalitäten. Hinweis zum Datenschutz: Mit Ihrer Bewerbung erklären Sie sich einverstanden, dass Ihre personenbezogenen Daten erfasst und zur Abwicklung des Bewerbungsund ggf. Einstellungsverfahrens gespeichert werden. Wir behandeln diese Daten mit größter Sorgfalt nach den gesetzlichen Bestimmungen zum Datenschutz.

Kinderärztliche Gemeinschaftspraxis in Pforzheim/Brötzingen

sucht Nachfolger/in für einen KV-Sitz ab 01/2022. Wir freuen uns über Ihr Interesse!Kontakt per E-Mail: jaeckel.brenk@web.de

Weiterbildungsstelle

in 77815 Bühl verfügbar! Allgemeinmedizinische Praxis mit einjähriger Weiterbildungsermächtnis. Einstellung ab 01.09.2021 möglich. www.dr-puettbach.de

Moderne Hausarztpraxis in Stuttgart sucht ab 01.01.2022 Weiterbildungsassistent (m/w/d) und Facharzt (m/w/d) für Allgemein- oder Innere Medizin. Kontakt: bewerbung-hausarzt@web.de Dringend gesucht: FÄ /FA für Allgemeinmedizin in großer Praxis für Orthopädie und Allgemeinmedizin, Vollzeit/ Teilzeit im Großraum Stuttgart. Kontakt: suchearzt@gmail.com AUGEN Facharzt (m/w/d) für Region Alpenland (Allgäu). Im Team oder eigenständig. TZ möglich. Bewerbung bitte an bewerbung@ augenklinik-kempten.de

Facharzt (m/w/d)

für Allgemeinmedizin / Innere Medizin gesucht! Neu eingerichtete Hausarztpraxen (MVZ) in Stuttgart. Avi Medical unzentralen Lagen in München. terstützt Ihre Arbeit durch Bereitstellung einer umfassenden Softwarelösung inkl. eigener App für Patienten und Praxis. Administrative Tätigkeiten wie Personal, Einkauf oder Abrechnung werden zentral betreut. Voll- oder Q1 2022. Teilzeit. Ab September. Habib Fussi: +49 152 090 688 23 www.avimedical.com career@avimedical.com

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STELLENANGEBOTE Augenarzt /Augenärztin (konservativ und operativ)

Die neu erbaute Celenus Fachklinik Schweizerwiese in Bad ­Herrenalb verfügt über 130 stationäre und 20 ganztägig ­ambulante Behandlungs­plätze. Zum Therapieangebot der psychosomatischen Fachklinik gehören neben klassischen psychosomatischen Indikationsspektren auch die Rehabilitation von posttraumatischen Belastungsstörungen. Die ­reizvoll gelegene Celenus Fachklinik Schweizerwiese im Schwarzwald liegt verkehrsgünstig zu Karlsruhe. Celenus/salvea mit dem FOCUS-Siegel „Beste Arbeitgeber 2021“ ausgezeichnet Wir suchen zum nächstmöglichen Eintritt in Teil- oder Vollzeit ­eine(n)

Oberarzt (m/w/d) Psychosomatische Medizin und Psychotherapie/ Oberarzt (m/w/d) Psychiatrie und Psychotherapie Ihre Aufgabenschwerpunkte • Oberärztliche Teamleitung • Psychosomatische und psychotherapeutische Behandlung der Rehabilitanden • Umsetzung und Weiterentwicklung unseres interdisziplinären Behandlungskonzeptes • Erarbeitung sozialmedizinischer Beurteilungen und Prognosen • Inhaltliche Supervision unserer Assistenzärzte und Bezugs­ therapeuten • Korrektur E-Berichte Immer noch interessiert? Dann geht’s jetzt zum gewünschten Qualifikationsprofil. Ihr Qualifikationsprofil • Facharzt (m/w/d) für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie oder • Facharzt (m/w/d) für Psychiatrie und Psychotherapie •H ohes Maß an Fach- und Organisationskompetenz • Engagierte Führungspersönlichkeit mit Überzeugungskraft und Empathie • Weiterbildung Sozialmedizin wünschenswert Als einer der führenden Anbieter im deutschen Rehabilitationsmarkt haben wir nicht nur Wünsche, sondern können Ihnen auch einige attraktive Arbeitgeberbenefits anbieten. Wir bieten • Unbefristetes Arbeitsverhältnis mit attraktiven arbeitsvertrag­ lichen Konditionen • Interessante und abwechslungsreiche Führungsposition in ­einem professionellen, engagierten und dynamischen Ärzteteam mit ­flachen Hierarchien und kurzen Entscheidungswegen • Umfangreiche Unterstützung bei der Wohnungssuche und Vereinbarkeit von Privat- und Berufsleben durch eine zuverlässige ­Tagesplanung und damit verbundenen geregelten Arbeitszeiten • Attraktiver Wohnort mit Nähe zu Karlsruhe (25 km) und ­Baden-­Baden (25 km) • Weiterbildungsermächtigungen für Psychiatrie und ­Psycho­therapie (12 Monate), Psychosomatische Medizin und Psychotherapie (24 Monate) und Zusatzweiterbildung ­Rehabilitationswesen (12 ­Monate), Sozialmedizin (12 Monate) • Kindergartenzuschuss Wir freuen uns auf Ihre vollständigen Bewerbungsunterlagen. Ansprechpartner: Heiko Schroth, Klinikdirektor, Tel.: 07083 7439 400 E-Mail: karriere@klinik-bad-herrenalb.de Celenus Parkklinik GmbH Betriebsstätte: Celenus Fachklinik ­Schweizerwiese, Schweizerwiese 2, 76332 Bad Herrenalb

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für überörtliche inhabergeführte Gemeinschaftspraxis – Kleinstadt südlich Stuttgart suchen wir sowohl konservative als auch operative Unterstützung, KV-Sitz vorhanden – zur Anstellung, gerne auch ­Einstieg in ein kompetentes, engagiertes und freundliches Team. Sehschule, FLA, Laser, amb. OPs v. a. IVOM/Cat. Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung. augenperspektive@sofortstart.de

TÜV SÜD Life Service GmbH

Träger für Begutachtungsstellen für Fahreignung

Wir suchen Sie! Arzt /Ärztin auf freiberuflicher Basis als verkehrsmedizinische Gutachter (m/w/d) gesucht. Wir führen Fahreignungsbegutachtungen bei verkehrs­ auffälligen Kraftfahrern durch und suchen für unsere Teams in Balingen, ­Singen und Esslingen sowie weiteren Stellen in Baden-Württemberg Verstärkung. Voraussetzung sind mindestens 2 Jahre Berufserfahrung als ­approbierter Arzt. Gute Kenntnisse in Textverarbeitung mit ­MS-Word sind erforderlich. Wir freuen uns über Ihre Bewerbung. Zuschriften per e-mail an: andrea.haeussler@tuvsud.com Freie Stelle in Praxis für Allgemein-, Notfall- u. Palliativmedizin in Offenburg Teilzeit 15 bis 20 Std. Weiterbildungsassistent oder Facharzt, Weiterbildungsermächtigung 48 Monate, Topp Team, Topp Bedingungen (u. a. 8 Wochen Urlaub). Erwartet: besonderer Teamplayer Kontakt über: praxis@dr-achim-wacker.de oder 07819707774

Allgemeinmedizin Schweiz Wir suchen für unsere allgemeinmedizinische Praxis im Zürcher ­Unterland – g­ renznah – eine(n) freundliche(n) FÄ/FA Allgemeinmedizin zur Unterstützung. Sehr gute Bezahlung.   Näheres gerne unter +49 175 522 8984

Nebentätigkeit oder Festanstellung: In unserer renommierten Privatklinik im schönen Taubertal betreuen Sie als

Facharzt (m/w/d) unseren Bereich Präventionsmedizin und Fasten. Dabei erwarten Sie eine angenehme Klinikatmosphäre, attraktive Rahmenbedingungen und Gestaltungsmöglichkeiten. Sie wollen mehr erfahren? Dann kontaktieren Sie Frau Ingrid Rebmann von der Personalberatung mainmedico: 069 / 97 26 49 44 mainmedico@t-online.de

Gastroenterologie FA (m/w/d) für Teilzeit-Mitarbeit in (Einzel-)Praxis gesucht. Gerne langsamer Einstieg mit 1/2 oder 1 Tag pro Woche (z. B. neben Klinikstätigkeit). teilzeit@gastroenterologie-tuebingen.de

Pädiatrie WB-Stelle

auch TZ, ab 1. 7. 2021, WBE 2 Jahre. Praxis Dr. von Butler, Esslingen am Neckar praxis@kinderarzt-dr-vonbutler.de

Facharzt (m/w/d) für Allgemein­medizin oder Innere Medizin in ­Teilzeit für Hausarztpraxis mit n­ ettem Team in ­Tübingen gesucht. Tel. 017620117028 od. ­bewerb-drhartmann@e-mail.de

FA /FÄ für Allgemeinmedizin

in Teilzeitanstellung oder Weiterbildungs­assistent*in in Voll- oder Teilzeit ab 1.1.2022 in der süd­lichen Ortenau in vielseitiger ­All­gemein. Praxis (NHV, Aku) gesucht. Gute Arbeitsbedingungen, direkt an der A 5 gelegen. Tel.: 0160 91 333 668

Ä rzteblatt Baden-Württemberg Das Basismedium für Ärzte-Fachwerbung in Baden-Württemberg.


STELLENANGEBOTE

Luzern – Verbinden Sie Arbeit und Leben in der Zentralschweiz Wir sind ein versicherungsmedizinisches Kompetenzzentrum, führen eigene Untersuchungen und Beratungsgespräche durch und erarbeiten unabhängige versicherungsmedizinische Stellungnahmen für die IV-Stellen der Kantone LU, NW, OW, SZ, UR und ZG. Wir suchen im RAD Zentralschweiz nach Vereinbarung zur Verstärkung unseres Ärzteteams eine/n

Fachärztin / Facharzt Psychiatrie sowie

Fachärztin / Facharzt Kinder- und ­Jugendpsychiatrie Teilzeitanstellung ab 60 % möglich Ihre Aufgaben • Sie beurteilen den Gesundheitszustand von Versicherten und allfällige Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit. • Sie haben die Möglichkeit, Untersuchungen von Versicherten vor Ort in eigener Zuständigkeit durchzuführen. • Die Beurteilung von medizinischen Dossiers und die enge Zusammenarbeit mit behandelnden Ärzten gehören ebenfalls zu Ihren Tätigkeiten. • Sie haben Freude an der Interdisziplinarität innerhalb des RAD und stehen gerne im Dialog mit dem Fachpersonal der beruflichen Eingliederung. • Ihre fachliche Expertise wird von den IV-Stellen sehr geschätzt und verhilft zu fairen und gerechten leistungsrechtlichen Entscheidungen. Ihre Kompetenzen • Sie sind Fachärztin / Facharzt mit mehrjähriger Berufserfahrung. • Sie bringen ein grosses Interesse an versicherungsmedizinischen und sozialversicherungsrechtlichen Fragestellungen mit. • Sie übernehmen gerne Verantwortung und schätzen komplexe ­Sachverhalte. • Eine hohe Dienstleistungsorientierung und eine konstruktive ­Zusammenarbeit ist Ihnen wichtig. Ihre Vorteile • Familie und Arztberuf? Praxis und Versicherungsmedizin? Kein Problem! • Hervorragendes Jahres-Arbeitszeitmodell ohne Nacht- oder Wochenenddienst: Die gleitende Arbeitszeit ermöglicht unseren Ärztinnen und Ärzten eine grosse Flexibilität in der Arbeits- und Freizeitgestaltung. • Umfassende Einführung in die Versicherungsmedizin und 15 bezahlte Fortbildungstage pro Jahr. • Interne und externe Weiterbildungsmöglichkeiten z. B. Fortbildung SIM-Gutachter/in oder Kurse des IV-eigenen Bildungszentrums. • Grosszügige Ferien- und Homeoffice-Regelung. • Möglichkeit zum engen fachlichen Austausch mit Kolleginnen und Kollegen aus unterschiedlichen Fachdisziplinen. • Einsatzort ist Luzern und bei Bedarf auch an einem der anderen Standorte der Zentralschweizer IV-Stellen. Haben wir Ihr Interesse geweckt? Dann möchten wir Sie gerne ­kennenlernen. Wir freuen uns auf Ihre Online-Bewerbung über unsere Webseite WAS Luzern (www.was-luzern.ch/stellen) Nicole Zwahlen, Human Resources, Telefon +41 41 209 08 21

STARTEN SIE JETZT GEMEINSAM MIT OPTIMA IN EINE GESUNDE ZUKUNFT! Optima ist ein international tätiges Unternehmen mit weltweit 19 Standorten und über 2.650 Spezialisten. Auf unser Wissen und unser innovatives Anlagenportfolio vertrauen weltweit führende Unternehmen. In den vier Optima Geschäftsbereichen Consumer, Nonwovens, Pharma und Life Science entstehen Abfüll- und Verpackungsanlagen, Pharmazeutische Gefriertrockner, Isolator-Technologien und Herstellanlagen für medizinisch-pharmazeutische Produkte. Außergewöhnliche Situationen erfordern außergewöhnliche, gesunde und leistungsfähige Arbeitskräfte. Zur Verstärkung unseres Teams suchen wir deshalb einen:

Betriebsarzt / Facharzt für Arbeitsmedizin (m/w/d) Ihre Aufgaben Sie beraten und sind Ansprechpartner in allen Fragen der medizinischen Gesundheitsförderung und Arbeitsgestaltung an den deutschen Standorten Sie erstellen Gesundheitskonzepte zur Primär-, Sekundär- und Tertiärprävention Sie beraten zu den Themen Arbeits- und Gesundheitsschutz und der Unfallverhütung Sie führen arbeitsmedizinische Untersuchungen unserer Mitarbeiter nach gesetzlichen Vorgaben durch und dokumentieren entsprechend ArbMedVV Sie sind in engem kommunikativen Austausch mit dem Team Health Care Management, den Fachbereichen, den Kollegen der betrieblichen Sozialberatung sowie den Betriebsräten Sie arbeiten in Task Forces aktueller Themen mit, beispielsweise Corona Sie verantworten die Erstversorgung akuter Gesundheitsstörungen, einschließlich notfallmedizinischer Einsätze Sie unterstützen unsere Beschäftigten im Rahmen des Betrieblichen Eingliederungsmanagements

Ihr Profil Ärztliche Approbation als Facharzt:in für Arbeitsmedizin, alternativ mit der Zusatzbezeichnung Betriebsmedizin und einer mindestens 2-jährigen Berufserfahrung Ausgeprägtes Engagement und Zuverlässigkeit Kommunikationsstärke, Empathie und souveränes Auftreten Reisebereitschaft zu den deutschen Standorten mit eigenem Firmenfahrzeug Kenntnisse in der Impf- und Reisemedizin Sehr gute Englischkenntnisse

Ihre Perspektive Familiengeführtes Unternehmen Interessante Tätigkeiten in einem professionellen Umfeld Gestaltungs- und Entwicklungsmöglichkeiten durch kontinuierliches Wachstum der Unternehmensgruppe Sichere Arbeitsplätze Leistungsorientierte Vergütung Flexible Arbeitszeitgestaltung Umfangreiche Schulungsmaßnahmen

www.optima-packaging.com/betriebsarzt

WAS Wirtschaft Arbeit Soziales rad regionaler ärztlicher dienst zentralschweiz Landenbergstrasse 35 | 6005 Luzern www.was-luzern.ch/iv

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STELLENANGEBOTE -Facharzt für Innere Medizin und Nephrologie (m/w/d)-

Die Internistische Gemeinschaftspraxis mit Dialyse Kaufbeuren/ Marktoberdorf (HD, CAPD, Apherese, Diabetologie, Rheumatologie) sucht zum 1.1. 2022 und 1.1.2023 je einen Facharzt für Innere Medizin und Nephrologie (m/w/d) zur Mitarbeit, ggf. Assoziation. Angenehmes Arbeitsklima, nettes Team, attraktive Vergütung bei guter Work-LifeBalance. Bewerbungen bitte an Dr. M. Imgrund, 08341-9662070 oder dnurgmim@googlemail.com.

Herzlich willkommen als

Oberarzt (m/w/d) Orthopädie

Facharzt (m/w/d) für Allgemeinmedizin

Wir sind eine große Praxis für Allgemeinmedizin in Bruchsal (Zentrum) und haben ab dem 01.10.2021 oder auch früher eine Vollzeitstelle für einen Facharzt für Allgemeinmedizin oder Innere Medizin zu vergeben. Wir bieten eine freundliche Arbeitsatmosphäre und flexible Arbeitszeiten. Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung.

Detaillierte Informationen finden Sie auf unserer Homepage.

E-Mail angelika.stadler@t-online.de

Ihre Bewerbung richten Sie bitte an: m&i-Fachkliniken Hohenurach Michael Flad, Personalleiter Immanuel-Kant-Straße 33 72574 Bad Urach

WB Assistentin*in Allgemeinmedizin gesucht

Weiterbildungsstelle Allgemeinmed.

zum nächstmögl. Zeitpunkt bietet unsere engagierte Hausarztpraxis Nähe Rastatt mit großer WB Erfahrung eine Stelle an. Keine Not o.WE Dienste. Interessante Aufgaben in fröhlicher Atomsphäre. Hinführung zur FA Prüfung. High End US Gerät vorhanden. Gute work life balance. Regelm. Studenten im Blockpraktikum vor Ort. Bewerbung an dr.med@maria-wienstroeer.de

www.fachkliniken-hohenurach.de

Im Geschäftsbereich des Ministeriums für Soziales, Gesundheit und Integration sind bei Gesundheitsämtern in den Landratsämtern zum nächstmöglichen Zeitpunkt unbefristete und befristete Vollzeit- und Teilzeitstellen für

Ärztinnen und Ärzte (w/m/d)

Dozent gesucht

Arzt/Ärtzin gesucht für med. Fächer zur Ausbildung von Heilpraktiker in Stuttgart auf Honorarbasis. Tel. 0172 7233936

Biete in einem sehr freundlichen Team für eine HNO-Praxis im Raum ­Wiesloch-Walldorf Stelle in Teilzeit oder Vollzeit ab Januar 2022.

zu besetzen. Die detaillierte Stellenausschreibung mit einer Übersicht der verfügbaren Stellen finden Sie unter: www.sozialministerium. baden-wuerttemberg.de/de/service/stellenangebote.

Zuschriften erbeten unter ÄBW 5817 an den Gentner Verlag, PF 10 17 42, 70015 Stuttgart oder per E-Mail an chiffre@aebw.de.

Gyn. WB-Assistentin, freundlich, teamfähig, positiv,

Ministerium für Soziales, Gesundheit und Integration Baden-Württemberg, Else-Josenhans-Straße 6, 70173 Stuttgart oder OeGDPersonal@sm.bwl.de.

ab 3. WB-Jahr, nahe Freiburg, opt. Vorbereitung für Praxis (OH, HRT, Implanon, alle IUPs, Ziffern usw.), tolles Betriebs­ klima, halbe Stelle (4 halbe oder 2 ganze Tage), übertarifl. Bez., ab 01.01.2022; nähere Infos unter: 07681-9995, zu Atmo­sphärischem von Co-Assistentin 0176-83292396 oder zukünftiger Vorgängerin 0160-7118756

Nähere Informationen zum Bewerbungsverfahren erhalten Sie bei Frau Körner (Tel.: 0711 123-3578), Frau Kirkici (Tel.: 0711 123-3588) und Frau Hellweg (Tel.: 0711 123-3679).

STELLENGESUCHE

Bewerbungen werden bis zum 6. August 2021 an folgende Adresse erbeten:

Ärztin für Psychosomatik sucht neuen Wirkungskreis seit 2006

MINISTERIUM FÜR SOZIALES, GESUNDHEIT UND INTEGRATION

Weiterbildungs- oder Sicherstellungsassistent/in Wir suchen Verstärkung in unserer Gynäkologischen Praxis auf dem Land zwischen Augsburg und Ulm! Eintrittszeitpunkt flexibel, Arbeitszeit auch flexibel verhandelbar. Weiterbildungsermächtigung für 12 Monate liegt vor. Bewerbungen per e-mail an: praxis@frauenaerztin-born.de oder per post an: Praxis Dr. Born, Marktstraße 8a, 86424 Dinkelscherben

FA/FÄ Neurologie u./o. Psychiatrie/Psychotherapie

gesucht. Es handelt sich um eine Anstellung. Teilzeit möglich. Ein nettes Team erwartet sie. Gute Konditionen. Familienfreundliche Arbeitszeiten. Kein Bereitschaftsdienst. Die Praxis befindet sich nahe Regensburg. Alle Schulen am Ort. Bewerbungen unter info@gutenerven.de

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ÄBW 07 | 2021

In fortgeschrittener Weiter­ bildung zur Traumatherapeutin. Weiterbildungen in Psycho­ onkologie, Sozialmedizin, Suchtmedizin, ­Innere Medizin. Im Raum KA, PF. Zuschriften erbeten unter ÄBW 5916 an den Gentner Verlag, PF 10 17 42, 70015 Stuttgart oder per E-Mail an chiffre@aebw.de.

FÄ GYN sucht TZ-Anstellg in Gyn oder auch in anderem medizin. ­Bereich. Gute Work /Life-Balance. Kein Durchschleusen. Interesse für Zytologie/­Mikroskopie vorhanden. GP (+ 30 km). gyn21@gmx.de

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FORT- UND WEITERBILDUNG Berufsbegleitende Weiterbildung mit Zertifikatsabschluss: „Fokus Patientensicherheit: Veränderungen aktiv gestalten“ Geeignet für: Fach- und Führungskräfte im Gesundheitswesen Inhalt: Anhand von Best Practices und „Human-Factors-­Training“ lernen die Teilnehmenden, wie erfolgreiche Konzepte aus der Hochzuverlässigkeitsorganisation Luftfahrt auf klinisch relevante Situationen übertragen werden können. Nach Abschluss können sie Patientensicherheit ­nachhaltig in ihrem beruflichen Umfeld fördern. Start: 23. September 2021 Format: Online & vor Ort im Großraum München & Straubing Jetzt anmelden: Via www.lll.tum.de/fokus-patienten Hochrangige Partner:

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Petition von Health for Future

Keine Investitionen der Versorgungsanstalt Baden-Württemberg in fossile Energieträger Die Berufsordnung verpflichtet Ärzte und Ärztinnen, an der Erhaltung der natürlichen Lebensgrundlagen im Hinblick auf die Gesundheit aller Menschen mitzuwirken. In dieser Verantwortung sehen sich die ­Health4Future-Bewegung und die Deutsche Allianz Klimawandel und Gesundheit (KLUG). Der fortschreitende Klimawandel ist eine der größten Bedrohungen der globalen Gesundheit (Lancet Countdown on Health and Climate Change: https://bit.ly/3eCX9L1) Unsere Petition wirbt dafür, dass die Baden-Württembergische ­Ver­sorgungsanstalt für Ärzte, Zahnärzte und Tierärzte ihre Investitionen aus klimaschädlichen Anlagen (z. B. Erdöl, Erdgas, Kohle) abzieht und so zum Schutz unseres Planeten beiträgt. Auch aus ökonomischer Sicht sind Investitionen in fossile Energie­ träger nicht mehr zukunftsträchtig. Bitte informieren Sie sich und unterstützen unsere Petition: https://bit.ly/3aMMQBH

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ÄBW 07 | 2021

SPENDEN SIE ZUVERSICHT IN BANGEN MOMENTEN Mit Ihrer Spende rettet ÄRZTE OHNE GRENZEN Leben: Mit 30 Euro können wir zum Beispiel 75 an Lungenentzündung erkrankte Kinder mit Antibiotika und einem fiebersenkenden Mittel behandeln. Private Spender*innen ermöglichen unsere unabhängige Hilfe – jede Spende macht uns stark! Spendenkonto: Bank für Sozialwirtschaft IBAN: DE 72 3702 0500 0009 7097 00 BIC: BFSWDE33XXX www.aerzte-ohne-grenzen.de / spenden


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Ärzteblatt Baden-Württemberg 07-2021 by Ärzteblatt Baden-Württemberg / Landesärztekammer Baden-Württemberg - Issuu