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Ä r zteblatt Baden-Württemberg Amts- und Mitteilungsblatt der ärztlichen Körperschaften | ISSN 0720-3489 | E 1041 | 77. Jahrgang | Gentner Verlag
Dr. Joshua Preiskorn, Weiterbildungsassistent in Ettenheim: „Die Körperschaften sind unverzichtbar, deshalb wähle ich.“
Jede Stimme zählt ! Wahljahr in den ärztlichen Körperschaften
05 | 2022
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Inhalt
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@AerzteblattBW
Editorial Klimaschutz ist nicht zum Nulltarif zu haben
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Kammern und KV Zukunft sichern: Medizinische Fachangestellte
Dr. Joshua Preiskorn Seit 2018 befindet sich Dr. Joshua Preiskorn in der Weiterbildung zum Facharzt für Allgemeinmedizin. Nach Stationen in der Inneren Medizin des Ortenau Klinikums Offenburg sowie einer orthopädischen Praxis in Freiburg ist er nun als Weiterbildungsassistent in einer allgemeinmedizinischen Praxis in Ettenheim tätig. Zum „Superwahljahr 2022“ in Kassenärztlicher Vereinigung und Ärztekammer sagt er: „Beide Körperschaften sind für mich unverzichtbar: Die Kammer schafft die Regelungen für eine qualifizierte Weiterbildung und die KV bietet den geordneten Rahmen für die Niederlassung. Ich wähle, damit junge Ärztinnen und Ärzte auch weiterhin gut begleitet werden und die richtigen Rahmenbedingungen vorfinden.“ Auf den Titelseiten zeigt das Ärzteblatt BadenWürttemberg im „Superwahljahr 2022“ Ärztinnen und Ärzte aus allen Landesteilen, die sich für eine breite Beteiligung an den Wahlen in Kassenärztlicher Vereinigung und Ärztekammer aussprechen. Ermöglicht wird die Serie durch die BadenWürttembergische Bank (BW-Bank). Die Bank verdeutlicht damit ihre enge Beziehung zur Medizin und zur Ärzteschaft im Südwesten. So bieten die Beratungsspezialisten der BWBank seit über einem Vierteljahrhundert an zahlreichen Heilberufe-Standorten im Land kompetente Unterstützung und Beratung in allen wirtschaftlichen Fragen von Medizinern.
Mehr Informationen zum umfangreichen Leistungsangebot für Heilberufler sowie zu den Kontaktdaten der Heilberufe-Standorte in Ihrer Nähe erhalten Sie unter: www.bw-bank.de/heilberufe E-Mail: heilberufe@bw-bank.de Telefon: 07 11 / 1 24 - 4 50 19
Wie Hänsel und Gretel bei der Impfpflicht Herausforderung Suizidalität Digitaler Ärztekongress 2022 Klimakrise im ärztlichen Alltag schon spürbar Macht des Geldes über ärztliche Entscheidungen? Grippeimpfungen in Apotheken Deutscher Ärztetag Leuchtturmprojekt aus Baden-Württemberg Förderzuschläge waren rechtens
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Zukunft sichern: Medizinische Fachangestellte
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Vermischtes Namen und Nachrichten Interview: „Ein riesiger Erfolg“ Warnstreik des Marburger Bundes Größtes Sportereignis für Gesundheitsberufe
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Digitaler Ärztekongress 2022
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Medizinhistorik Vierzig Jahre IPPNW
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Veranstaltungsübersicht 284
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Bekanntmachungen 288 Impressum 314
Bitte Beilagenhinweis beachten: Dieser Ausgabe liegen Prospekte der BadenWürttembergischen Bank, Stuttgart, bei. Einem Teil dieser Ausgabe liegen Prospekte der St. Josefskrankenhaus Heidelberg GmbH bei.
Leuchtturmprojekt aus Baden-Württemberg
„Ein riesiger Erfolg“
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Editorial Die Politik muss in Sachen Krankenhaus-Finanzierung umdenken
Klimaschutz ist nicht zum Nulltarif zu haben Foto: DKG/Georg Lopata
W Dr. G. Gaß
er hätte gedacht, dass der Gesundheitssektor weltweit mehr Treibhausgase verursacht als der Flugverkehr? Flugzeuge sind für 2,8 Prozent des weltweit ausgestoßenen Kohlendioxids verantwortlich, der Gesundheitssektor bringt es auf 4,4 Prozent, in Deutschland sogar auf 5,2 Prozent. Mit rund 5.800 kWh pro Jahr verbraucht ein deutsches Krankenhausbett etwa doppelt so viel Energie wie eine vierköpfige Familie. Hinzu kommen 29.000 kWh Heizenergie – genug für eine mittelgroße Wohnung. Das ist der Preis für eine immer bessere Gesundheitsversorgung, die in Deutschland ein so hohes Niveau wie in nur wenigen anderen Ländern erreicht hat.
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Veranstaltungshinweis
management akademie der Kassenärztlichen Vereinigung Baden-Württemberg
Die Management Akademie der Kassenärztlichen Vereinigung Baden-Württemberg (MAK) lädt zu einer Fortbildungsveranstaltung für Ärzte ein. Veranstaltungstitel: Online-Marketing-Strategien Ziele: Infolge struktureller Veränderungen im Gesundheitswesen und den damit verbundenen wirtschaftlichen Herausforderungen sind Praxen zunehmendem Wettbewerb ausgesetzt. In diesem Seminar lernen Sie die Ziele moderner Online-Marketing-Strategien kennen und erlangen einen Überblick über Ihre digitalen Möglichkeiten. Wir stellen ausgewählte Instrumente wie die Suchmaschinenoptimierung (SEO) vor, zeigen verschiedene Arztbewertungsportale auf und erläutern deren Vor- und Nachteile. Darüber hinaus informieren wir über die gesetzlichen Rahmenbedingungen und den Umgang mit sich verändernden Rechtsvorschriften. Weitere Informationen zur Veranstaltung finden Sie im Internet unter www.mak-bw.de. Referentin: • Nadja Alin Jung, Diplom-Betriebswirtin Termin und Veranstaltungsort: 6. Juli 2022 (15.00 bis ca. 19.00 Uhr) KVBW Karlsruhe, Keßlerstraße 1, 76185 Karlsruhe Information und Anmeldung: • Management Akademie der KV Baden-Württemberg, Telefon (07 11) 78 75-35 35, Fax (07 11) 78 75-48 38 88, E-Mail: info@mak-bw.de • oder Online-Anmeldung unter www.mak-bw.de Teilnahmegebühr: 98,– Euro (inklusive Unterlagen, Verpflegung, Getränke)
Fortbildungspunkte: 5
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Die Krankenhäuser sehen ihre Verantwortung für den Klimaschutz. Dass es unverzichtbar ist, den Energieverbrauch zu reduzieren, ist längst auch in den Kliniken angekommen. Hinzu kommt, dass uns gerade in den vergangenen Wochen und Monaten brutal vor Augen geführt wurde, dass unser Energiebezug uns in eine große Abhängigkeit geführt hat und jetzt auch die Kriegskasse eines Despoten füllt. Der Gedanke, dass der Energieverbrauch deutscher Krankenhäuser die Bombardierungen ukrainischer Krankenhäuser finanziert, ist kaum erträglich. Von den „Green Hospitals“ bis zum deutschen Gütesiegel des BUND gibt es verschiedene Initiativen und Anstrengungen der Krankenhäuser zu würdigen und auszuweiten. 47 Kliniken hat der BUND bereits als „energiesparendes Krankenhaus“ ausgezeichnet, sechs davon in Baden-Württemberg. Angesichts von rund 1.900 Krankenhäusern bundesweit ist das keine besonders große Zahl. Grenzen setzt den Krankenhäusern vor allem die nach wie vor viel zu niedrige Investitionskostenfinanzierung der Bundesländer. Wir machen hier seit Jahren eine Lücke zwischen Bedarf und Finanzierung in Höhe von rund drei Milliarden Euro aus. In der Praxis bedeutet das, dass die Krankenhäuser zuerst da investieren, wo es für die direkte Patientenversorgung unerlässlich ist. Das führt dazu, dass laut einer aktuellen Erhebung des Deutschen Krankenhausinstituts nur 1,4 Prozent der Kliniken ein modernes Blockheizkraftwerk betreiben. Im Großteil der Häuser verrichten nach wie vor Öl- oder Gasheizkessel ihre Arbeit, die auch nach Empfehlungen des Bundesumweltamtes für Privathaushalte ausgetauscht werden müssten. Da, wo sich der finanzielle Aufwand in Grenzen hält, vielleicht gesonderte Förderungen existieren und Investitionen am Ende sogar wirtschaftliche Entlastungen für die Kliniken versprechen, verändert sich allerdings etwas. So verfügen bereits 17 Prozent der Krankenhäuser über eine Photovoltaik-Anlage, mit der sie eigenen Strom
produzieren. Ein Großteil der Häuser plant die Anschaffung. Hinzu kommen kleinteilige Energiespar-Anstrengungen, beispielsweise durch moderne LED-Lampen, Fenstersanierungen oder durchdachte Heizkonzepte. Das alles reicht aber nicht, um die Treibhausgasemissionen der Krankenhäuser in einem relevanten Maße einzudämmen. Das deutsche Krankenhauswesen ist nicht nur besonders gut und flächendeckend ausgebaut, es hat sich auch besonders früh entwickelt. Vielerorts stammen die Gebäude aus dem 19. Jahrhundert und haben entsprechend schlechte Dämmeigenschaften. Zudem sind hier nachträgliche Einbauten oft nicht oder nur unter großem Aufwand möglich. Die Klinikgebäude aus dem Wiederaufbau der Nachkriegszeit sind hier nicht besser aufgestellt. Um die deutschen Krankenhäuser umfassend klimagerecht modernisieren zu können, benötigen wir also ausreichende Investitionen. Die ausbleibende Investitionskostenfinanzierung der Länder zwingt uns die Frage „Klimaschutz oder Patientenversorgung“ geradezu auf. Aus diesem Dilemma müssen wir aussteigen. Der Großverbraucher Krankenhaus spielt eine entscheidende Rolle bei der Reduktion der Treibhausgase und der Unabhängigkeit von Energiequellen aus Diktaturen. Dabei ist der Klimaschutz nur eine kostenintensive Baustelle in den Krankenhäusern: Die in Deutschland weitgehend verschlafene Digitalisierung verträgt ebenfalls keinen Aufschub mehr, wenn wir nicht weiter mit Faxen und Papierbergen die wertvolle Arbeitskraft unserer Pflegekräfte sowie Ärztinnen und Ärzte für Bürokratie verschwenden wollen. All diese Baustellen verdeutlichen, dass die Politik in Sachen Krankenhaus-Finanzierung umdenken muss, wenn wir unser hohes Niveau in der Gesundheitsversorgung auch über die künftigen Jahrzehnte mit ihren zahlreichen Herausforderungen halten und ausbauen wollen. Dr. Gerald Gaß Vorstandsvorsitzender der Deutschen Krankenhausgesellschaft
Ihre Anzeige zur Wahl! Sonderkonditionen für wahlbezogene Anzeigen
Ärzteblatt Bad
Das Jahr 2022 ist ein besonderes Jahr für die Ärzteschaft in Baden-Württemberg. Gleich zwei Mal werden Ärztinnen und Ärzte aufgefordert sein, ihre Stimme abzugeben und über die künftige Zusammensetzungen ihrer Ärzteparlamente zu entscheiden: Im Juli steht die Wahl der Vertreterversammlung der Kassenärztlichen Vereinigung Baden-Württemberg an, und im November beginnt die Zeit der Ärztekammerwahlen. 2022 ist damit ein „Superwahljahr“ für die Ärztinnen und Ärzte im Südwesten. Die Mitglieder von Kassenärztlicher Vereinigung und Ärztekammer stimmen jeweils per Briefwahl ab. Das Ärzteblatt Baden-Württemberg liefert seit Jahresbeginn kontinuierlich Informationen zu den Abstimmungen, erklärt die einzelnen Prozesse und zeigt Hintergründe auf, um Zusammenhänge besser verstehen und einordnen zu können. Schritt für Schritt wird den Leserinnen und Lesern eingängig vor Augen geführt, was mit der abgegebenen Stimme geschieht und welch großes Gewicht sie besitzt. Damit flankiert das Ärzteblatt die wahlbezogenen Informationsoffensiven von Ärztekammer und Kassenärztlicher Vereinigung. Zudem erscheinen in den Ausgaben Juni und Juli (KV-Wahl) sowie Oktober und November (Kammerwahl) sogenannte Wahlspezials als Heft-im-Heft, in denen Sie Ihre wahlbezogenen Anzeigen zu Sonderkonditionen schalten können: KV-Wahl / Juli 2022 Druckauflage: 60.856 Exemplare Verbreitung: Heft-im-Heft Ausgabe: 15.06.2022 (6/22) Anzeigenschluss: 24.05.2022 Ausgabe: 15.07.2022 (7/22) Anzeigenschluss: 27.06.2022
Kammerwahl / November 2022 Druckauflage: 60.856 Exemplare Verbreitung: Heft-im-Heft Ausgabe: 14.10.2022 (10/22) Anzeigenschluss: 23.09.2022 Ausgabe: 15.11.2022 (11/22) Anzeigenschluss: 25.10.2022
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en-Württember
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Amts- und Mittei lungsblatt der ärztlichen Körpe rschaften | ISSN 0720-3489 | E 1041 | 77. Jahrgang | Gentner Verlag
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Dr. Joshua Preiskorn, Weiterbildungsassi sten „Die Körperschaften t in Ettenheim: sind unverzichtbar, deshal b wähle ich.“
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Laden Sie vor Schaltung Ihrer Anzeigen ausführliche Informationen zu den ÄBW-Wahlspezials herunter, denn: Jede Stimme zählt! www.aerzteblatt-bw.de
Kammern und KV Ärztekammer-Wahlen 2022 für die Ärzteschaft von großer Bedeutung
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lle vier Jahre finden die Ärztekammer-Wahlen in BadenWürttemberg statt. Im November 2022 ist es wieder so weit: Mittels Briefwahl entscheiden die Ärztinnen und Ärzte in Nordwürttemberg, Nordbaden, Südbaden und Südwürttemberg über die Zusammensetzung ihrer Bezirks-Vertreterversammlungen. Wir begleiten die Wahlen und informieren über alle wichtigen Aspekte, beschreiben aber auch das vielfältige Aufgaben- und Leistungsspektrum der Ärztekammern.
Ausbildung der Medizinischen Fachangestellten sichert die Patientenversorgung Medizinische Fachangestellte (MFA) sind als Dreh- und Angelpunkt bei der Patientenversorgung insbesondere im niedergelassenen Bereich unverzichtbar. Sie unterstützen in allen Bereichen: ob am Empfang, bei der Behandlung oder bei der Verwaltung im Hintergrund. Jede Ärztin und jeder Arzt weiß: Ohne gute Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ist ein reibungsloser Praxisbetrieb völlig undenkbar. Die Ärztekammer ist an zentraler Stelle beteiligt, damit dies auch zukünftig so bleibt. Denn die Kammer ist nach dem Berufsbildungsgesetz die zuständige Stelle für die Ausbildung der Medizinischen Fachangestellten. Sie trägt damit dazu bei, die Breitenausbildung von qualifizierten nichtärztlichen Nachwuchskräften zu sichern und den Gesundheitssektor zukunftsfest zu halten.
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AerztekammerBW
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Sorgfältige Ausbildung für modernen Assistenzberuf Die Tätigkeit der Medizinischen Fachangestellten hat sich zu einem vielseitigen und modernen Assistenzberuf entwickelt. Nicht nur in der klassischen Arztpraxis, sondern auch in der Klinik, im Medizinischen Versorgungszentrum (MVZ) und im ambulanten OP-Zentrum stehen den gesuchten Fachkräften alle Türen offen. Mittlerweile bestehen gute berufliche Aufstiegsperspektiven durch Mög-
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lichkeiten zur Weiterqualifizierung zum/zur Nichtärztlichen Praxisassistenten/in (NäPa), zum/zur Versorgungsassistenten/in der Hausarztpraxis (VERAH), zum/zur Fachwirt/in für ambulante medizinische Versorgung oder zum Entlastungsassistenten/in der Facharztpraxis (EFa). Umso wichtiger ist es, dass die Ärztekammer bei der Ausbildung für diesen modernen Assistenzberuf alle nötige Sorgfalt walten lässt und ihr Know-how einbringt. Konkret sind die vier Bezirksärztekammern verantwortlich für die Organisation, Überwachung und Qualität der MFA-Ausbildung. Berufsausbildungsverträge prüfen und registrieren, Prüfungen planen und durchführen, die Einhaltung der für die Ausbildung maßgeblichen Rechtsvorschriften überwachen (Ausbildungsverordnung, Prüfungsordnung etc.), Ausbildungsberater benennen, die bei Konflikten zwischen Auszubildenden und Ausbildern vermitteln – dies alles und mehr gehört dazu. Darüber hinaus ist die Kammer Ansprechpartner für alle Fragen rund um die Ausbildung (Verkürzungsmöglichkeiten, vorzeitige Zulassung zur Prüfung etc.). Welche Bezirksärztekammer im Speziellen für die MFA-Ausbildung zuständig ist, richtet sich nach dem Sitz des Ausbildungsbetriebes. Festzuhalten ist außerdem, dass die Bezirks ärztekammern ein breit gefächertes Fortbildungsangebot für Medizinische Fachangestellte bereithalten. Damit werden die Nachwuchskräfte auch bei ihrer späteren beruflichen Entfaltung nachhaltig unterstützt. Die Ausbildung der Medizinischen Fachangestellten findet dual statt und dauert drei Jahre. Während dieser Zeit besuchen die Auszubildenden die Berufsschule und ihren Ausbildungsbetrieb. Jede/Jeder den Beruf ausübende approbierte Ärztin/ Arzt darf Medizinische Fachangestellte ausbilden – damit ist die Ärzteschaft auch an der praktischen Vermittlung zentraler Lerninhalte beteiligt. Der Berufsschulunterricht findet an bestimmten Wochentagen oder in Blöcken statt. Dort werden den Auszubildenden die Grundlagen vermit-
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Zukunft sichern: Medizinische Fachangestellte
telt, die sie als Medizinische Fachangestellte benötigen. Die restliche Zeit arbeiten die Auszubildenden in ihren Ausbildungsbetrieben (beispielsweise Praxen niedergelassener Ärzte, Kliniken, andere Versorgungseinrichtungen) und setzen Erlerntes praktisch um. Am Ende des zweiten Ausbildungsjahres steht die schriftliche Zwischenprüfung und nach insgesamt drei Ausbildungsjahren die Abschlussprüfung an. 2021 registrierten die vier Bezirksärztekammern insgesamt 2.090 Auszubildende, die sich der MFA-Abschlussprüfung stellten. 97 Prozent von ihnen absolvierten die Prüfung erfolgreich. Dieser Wert belegt die tiefe Eingebundenheit der Ärzteschaft in die Ausbildung ihrer Medizinischen Fachangestellten.
Ärzteschaft durch intensive Gremienarbeit eingebunden Die intensive ärztliche Beschäftigung mit der MFA-Ausbildung wird noch an weiteren Stellen deutlich. Der Ausschuss „Medizinische Fachberufe“ und der Berufsbildungsausschuss begleiten das Thema kontinuierlich. Bei der Arbeit der Ausschüsse geht es unter anderem darum, Aus- und Fortbildungsmodalitäten der Medizinischen Fachangestellten zu überprüfen, Einsicht in Prüfungs- und Ausbildungsstatistiken zu nehmen und Ak-
Kammern und KV tivitäten auf Bundesebene zu analysieren. Im Berufsbildungsausschuss sind alle an der Berufsbildung beteiligten Gruppen (Arbeitgeber, Arbeitnehmer und Lehrer an berufsbildenden Schulen) mit je sechs Mitgliedern vertreten; sie werden auf Empfehlung für vier Jahre vom Sozialministerium berufen. Darüber hinaus wirken Prüfungsausschüsse und Kommissionen für die Erstellung von Prüfungsfragen und -aufgaben bei der MFA-Ausbildung mit. Die Gremienarbeit verdeutlicht das hohe und umfassende Engagement aller beteiligten Ärztinnen und Ärzte. Dabei, geht es auch um praktische und alltägliche Aspekte der MFA-Ausbildung. So unterstützten die Ausschussmitglieder beispielsweise die Einführung einer landesweiten AzubiCard, mit der Medizinische Fachangestellte im Sport-, Freizeit-. Mobilitäts- oder Kulturbereich finanzielle Vergünstigungen bekommen. Oder sie beteiligten sich an der Neugestaltung von Flyern, um junge
Leute zielgruppengerecht anzusprechen und für den MFA-Beruf zu interessieren.
Verantwortung in Zeiten des Fachkräftemangels
aktiv an der Kammerwahl 2022 zu beteiligen. Wer im November seine Stimme abgibt, hilft mit, die Kammer auch weiterhin schlagkräftig zu halten.
Termine
Gerade in Zeiten des Fachkräftemangels beteiligt sich die Ärzteschaft mit der MFA-Ausbildung also an der wichtigen Aufgabe, die Personalsituation im Gesundheitssektor stabil zu halten. Die ärztliche Selbstverwaltung ist hierfür bestens geeignet. Denn als Experten der medizinischen Praxis wissen Ärztinnen und Ärzte am besten, worauf es bei der Ausbildung ankommt und welche Anforderungen erfüllt werden müssen. Sie kennen die während der Ausbildung zu vermittelnden Lerninhalte und können gut einschätzen, welcher Ausbildungsrahmen hierfür der richtige ist. Damit dies so bleibt und das ärztliche Selbstverwaltungsrecht ohne staatliche Einflussnahme weiter ausgeübt werden kann, sind alle Ärztinnen und Ärzte aufgerufen, sich
Bei der Ärztekammerwahl handelt es sich um eine Briefwahl, die während eines festgelegten Zeitraums stattfindet: Die Wahlunterlagen werden spätestens am 11. November an die Ärztinnen und Ärzte in Baden-Württemberg verschickt; die Wahlfrist endet am 2. Dezember. Stichtag für die Aufnahme der Wahlberechtigten in die Wählerlisten ist der 31. Mai. Entscheidend für alle, die sich zur Wahl stellen, ist der Termin 7. Oktober; bis zu diesem Tag müssen die Wahlvorschläge bei den Bezirkswahlleitern eingereicht werden. Wahlbewerber beziehungsweise deren Verbände können im Ärzteblatt Baden-Württemberg in der Oktoberund der November-Ausgabe zu Sonderkonditionen werben.
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Kammern und KV KVBW enttäuscht über Scheitern der Impfpflicht im Deutschen Bundestag
Wie Hänsel und Gretel bei der Impfpflicht
T Foto: © M. Schuppich – stock.adobe.com
ief enttäuscht zeigte sich die Kassenärztlichen Vereinigung Baden-Württemberg (KVBW) über das Scheitern der Impfpflicht im Deutschen Bundestag. „Es war leider zu erwarten, dass die Politik wie einst Hänsel und Gretel im Wald die Orientierung verliert“, kommentierte der
Vorstandsvorsitzende Dr. Norbert Metke das Abstimmungsergebnis. „In den letzten Monaten hat sich wie erneut seit Längerem auf der Bundesebene unter Verantwortung der heutigen und zurückliegenden Bundesregierung gezeigt, dass wir leider nicht darauf setzen können, dass es einen halbwegs klaren politischen Plan gibt, wie in der Pandemie weiter verfahren werden soll. Die Diskussionen um die Impfpflicht, die Isolierung, die Maskenpflicht, die beendet wird, um gleichzeitig zum ‚eigenverantwortlichen‘ Maskentragen aufzufordern und über diverse andere Hygienemaßnahmen haben sich immer mehr als ein einziges Rumgeeiere herausgestellt. Das erinnert mehr an die Ostereier des berühmten Hasen als an eine zielgerichtete Politik der politisch Verantwortlichen und erzeugt daher in der Bevölkerung mehr und mehr Unmut.“
Dr. Metke machte auch seinem Unmut über einrichtungsbezogene Impfpflicht Luft: „Es scheint auch so, als würde die Politik an der Komplexität scheitern. Denn alleine die einrichtungsbezogene Impfpflicht hat sich als schlecht vorbereitet herausgestellt, sie funktioniert in der Praxis nicht und wirft mehr Fragen als Antworten auf. Bis heute gab es bei der Impfpflicht noch keinen echten Plan, wie sie denn genau umgesetzt und wie sie kontrolliert oder sanktioniert werden könnte.“ An die Politik gerichtet, sagte der KVBW-Chef: „Was die Menschen im Land zurecht fordern, sind Ergebnisse statt Debatten und eine Richtung im Weg, damit wie bei Hänsel und Gretel nicht plötzlich die böse Hexe in Form eines erneuten gesellschaftlichen Lockdowns gesichtet und das Dreigestirn nicht auf Dauer als eine Kombination aus Osterhasen und Hänsel und Gretel definiert wird.“
Spannungsfeld zwischen Autonomie und Fürsorge
Herausforderung Suizidalität
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er Ausschuss „Seelische Gesundheit“ der Landesärztekammer Baden-Württemberg bot Ende März ein Online-Symposium, an dem über 200 Ärztinnen und Ärzte
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Niederlassungsseminar. Med-Seminare (falls erforderlich, wird die Veranstaltung als Webinar durchgeführt)
Mittwoch, 30.03.2022, 19.00 Uhr | Jahnstr. 4, 4. OG, 70597 Stuttgart Mittwoch, 27.04.2022, 19.00 Uhr | Jahnstr. 4, 4. OG, 70597 Stuttgart Donnerstag, 19.05.2022, 19.00 Uhr | Jahnstr. 4, 4. OG, 70597 Stuttgart Mittwoch, 22.06.2022, 19.00 Uhr | Jahnstr. 4, 4. OG, 70597 Stuttgart Donnerstag, 28.07.2022, 19.00 Uhr | Jahnstr. 4, 4. OG, 70597 Stuttgart • Idealer Ablauf der Niederlassung • Kaufpreisermittlung, Finanzierung • Gesetzliche Rahmenbedingungen • Praxissuche Referenten: Tobias Krämer, Sina Altmann, Barbara Brenner und Misel Stojkovic. Die Seminargebühr übernimmt MLP. Anmeldung mit QR-Code oder bei Frau Olga Kopp Tel 0711 13258 53, Fax -80 med-seminare-stuttgart@mlp.de
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sowie Psychologen und Sozialpädagogen teilnahmen. Das große Interesse war ganz offensichtlich Ausdruck des Umstandes, dass Suizidalität ein Symptom und eine Herausforderung für alle Arztgruppen und in jedem Fachgebiet ist, in der Klinik und im ambulanten Bereich und nicht zuletzt im persönlichen Umfeld. Suizidale Krisen werden von den damit befassten Berufsgruppen immer besser erkannt und behandelt, und auch die Prävention hat im professionellen Umfeld einen großen Stellenwert. Doch noch immer sterben zu viele Menschen durch Suizid, im Jahr 2020 waren es 9.206 Menschen; das waren mehr als durch Unfälle in Haushalten und im Straßenverkehr. Ziel des Symposiums war es deshalb, die Teilnehmer in der Erkennung von Suizidalität zu schulen, das Wis-
sen um die zugrunde liegenden Erkrankungen und Umstände und damit den Spielraum und die Kompetenz im Umgang mit suizidalen Menschen und die eigene Handlungsfähigkeit zu erweitern und damit die Hilfe für suizidale Menschen zu verbessern. Besonders deutlich wurde bei der Veranstaltung die Bedeutung der Arzt-Patienten-Beziehung. Es wurde aber unter anderem auch klar, wie sehr die wissenschaftliche Entwicklung im Fluss ist. Seitens der Ärztekammer ist es ein besonderes Anliegen, nicht nur die Fort- und Weiterbildung der Kolleginnen und Kollegen zu befördern, sondern insbesondere auch die Themenbereiche, die Werte und normative Fragen berühren sowie häufig auch berufsrechtliche Relevanz haben, aufzunehmen und die Mitglieder zu unterstützen.
Kammern und KV Neue Konzepte in der Versorgung von chronischen Wunden
Digitaler Ärztekongress 2022
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n Deutschland werden etwa vier Millionen Menschen mit chronischen Wunden versorgt. Die Prävalenz liegt bei zirka 1,2 Prozent. Diese wird mit der Alterszunahme der Bevölkerung weiter steigen und durch die Zunahme von Gefäßerkrankungen, des Diabetes mellitus und körperlicher Immobilität begünstigt. – Grund genug, das Thema auf die Agenda des Digitalen Ärztekongresses 2022 der Bezirksärztekammer Nordwürttemberg zu setzen. Das Verständnis von Wundheilung hat sich in den letzten Jahrzehnten grundlegend verändert, sodass die gebräuchlichen Definitionen von akuten und chronischen Wunden, aber auch einer Primär- und Sekundärheilung nicht mehr hilfreich sind. Dieser Beitrag bringt bekannte Aspekte der Wundheilung so miteinander in Bezug, dass Wunden systematisch beurteilt, die Ursachen von Wundheilungsstörungen erkannt und strukturierte Therapien durchgeführt werden können. Eine chronische Wunde wird als nicht heilender Defekt der Haut und ihrer anhängenden Strukturen über mehr als acht Wochen verstanden. Die Eingrenzung einer spezialisierten Wundbehandlung auf chronische Wunden ist nicht sinnvoll. Akute Wunden, die nicht abheilen, werden zu chronischen Wunden, müssen aber in ihrer Ursache viel früher behandelt werden. Aus der Kenntnis der Wundheilung lässt sich eine differenzierte Sichtweise ableiten.
Von der Entstehung einer Primärläsion bis zu deren Abheilung werden nacheinander physiologische Reparaturmechanismen aktiviert und durchschritten, die in aufeinander folgende Phasen der Wundheilung eingeteilt werden können. Die Wundheilung kann als physiologischer Reparaturmechanismus verstanden werden, der normalerweise zur Abheilung einer Wunde führt. Neben heilenden Wunden gibt es Wunden, die nicht heilen. Diese Wunden zeichnen sich dadurch aus, dass der physiologische Ablauf der Wundheilungsphasen unterbrochen ist und damit eine Wundheilungsstörung besteht. Diese lässt sich morphologisch erkennen und klinisch diagnostizieren. Die Wundheilungsstörung kann in allen Phasen der Wundheilung auftreten und zu einer Chronifizierung der Wunde führen. Wenn die Wundheilung als physiologischer Reparaturmechanismus des Körpers angesehen werden kann, ist eine Wundheilungsstörung als Erkrankung zu verstehen, die medizinisches Handeln erfordert. Dazu gehören eine umfassende Diagnostik, die Bestimmung eines Therapieziels und eine strukturierte Behandlung. Die Behandlung von Patienten mit chronischen Wunden ist ein komplexes Aufgabengebiet, das den interdisziplinären Einsatz verschiedener medizinischer Fachgebiete und eine interprofessionelle Betreuung durch unterschiedliche Berufsgruppen erfordert. Anzustreben ist eine enge
intersektorale Zusammenarbeit stationärer und ambulanter Versorgungseinrichtungen. Dabei ist es geboten, dass die Behandlungsverfahren von Ärztinnen und Ärzten gesteuert werden, die spezielle Kenntnisse in der Behandlung von Wundheilungsstörungen besitzen. Der Vortragsblock zur Behandlung chronischer Wunden im Rahmen des Digitalen Ärztekongresses 2022 soll einen differenzierten Blick auf Wunden und Wundheilungsstörungen vermitteln, Grundlagen der Wundbehandlung skizzieren und auf besondere Probleme im Wundmanagement aufmerksam machen. Er ist einer von insgesamt 16 Vorträgen, die der Digitale Ärztekongress 2022 am 23. und 24. Juli 2022 bietet. Sie spannen einen Rahmen über verschiedenste ärztliche Themenstellungen im niedergelassenen und klinischen Bereich. Auf diese Weise schaffen sie eine interdisziplinäre Vernetzung zwischen Innerer Medizin, Infektiologie, Psychosomatik, Notfallmedizin, ethischen Aspekten und vielen weiteren Fachgebieten – topaktuell und mit der Möglichkeit, bis zu 16 Fortbildungspunkte flexibel im Online-Live-Stream zu erwerben. Weitere Informationen:
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Kammern und KV Weltgesundheitstag nahm gesundheitliche Folgen des Klimawandels in den Fokus
Klimakrise im ärztlichen Alltag schon spürbar
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ie Auswirkungen des Klimawandels auf die Gesundheit der Menschen sind im ärztlichen Berufsalltag schon spürbar. Darauf machte die Landesärztekammer Baden-Württemberg zum Weltgesundheitstag aufmerksam – der Tag stand dieses Mal unter dem Motto „Unser Planet, unsere Gesundheit“ und wies auf die enge Beziehung zwischen Klima und Gesundheit hin. „Die Klimakrise ist real und macht unseren Patientinnen und Patienten bereits zu schaffen“, stellte Kammerpräsident Dr. Wolfgang Miller fest. So gehöre vor allem die Behandlung von hitzebedingtem Leiden mittlerweile zur ärztlichen Routine. Zu beobachten seien auch die Zunahme von Allergien und Infektionen sowie Atemwegsbeschwerden, die durch Umwelteinflüsse begünstigt werden. Auch die Diagnose der durch Zecken übertragenen Infektionskrankheit FSME oder von eigentlich in den Tropen beheimateten Erkrankungen sei möglicherweise durch den Temperaturanstieg in Mitteleuropa begünstigt. „Wir müssen dem Klimawandel entschieden entgegentreten, um unsere Lebensgrundlagen und damit auch die Gesundheit der Menschen zu schützen“, sagte Dr. Miller. „Wir Ärztinnen und Ärzte bringen uns in
diese wichtige gesamtgesellschaftliche Aufgabe ein.“ Klima- und Umweltschutz sei ein ureigenes ärztliches Thema. Denn die Berufsordnung verpflichte Ärztinnen und Ärzte dazu, an der Erhaltung der natürlichen Lebensgrundlagen des Menschen für seinen Gesundheitsschutz mitzuwirken. Die Südwest-Ärzteschaft ist hier seit Langem aktiv: So drehte sich im vergangenen Januar beim von ihr ausgerichteten „Landeskongress Gesundheit“ alles um die Heraus forderungen des Klimawandels und die Anforderungen an ein nachhal tiges Gesundheitssystem. Im Jahr zuvor war die Klimakrise zentrales Thema bei beiden Vertreterversammlungen der Landesärztekammer. Konkret hatten die Delegierten Maßnahmen skizziert, um besonders vulnerable Gruppen besser zu schützen. Konkret wurde beschlossen, den CO2-Abdruck der ärztlichen Selbstverwaltung selbst so klein wie möglich zu halten. Auch auf dem Deutschen Ärztetag hatten sich die Südwest-Vertreter in die Debatte zur Klimakrise eingebracht. Regelmäßig begleitet der von der Landesärztekammer eingerichtete Ausschuss „Prävention und Umwelt“ die Folgen des Klimawandels aus ärztlicher Sicht.
„Bei all unseren Aktivitäten gehört es zu unserem Selbstverständnis zu überlegen, welche Rolle uns selbst zukommt und wie wir im Gesundheitswesen mit gutem Beispiel vorangehen können“, stellte Kammerpräsident Dr. Miller heraus. Die Ärztekammer appellierte daher zum Weltgesundheitstag an alle Akteure des Gesundheitssystems, größtmögliche Anstrengungen zu unternehmen, um ressourcenschonender zu arbeiten. Arztpraxen, Kliniken, Reha-Einrichtungen, Körperschaften, Krankenkassen, Lieferanten etc.: Sie alle können viel für den Klimaschutz tun. Dazu gehören beispielsweise Maßnahmen wie das Vorantreiben digitaler Strukturen und telemedizinischer Prozesse, um Wege einzusparen. Aber auch effiziente Wärmeisolierung, Umstellung auf Öko-Strom, das richtige Ressourcen-Management bei der Medikamentenauslieferung und -vergabe, bessere Mülltrennung und gezielte Investitionen in Projekte zur Emissionssenkung sind hilfreich. Weitergehend könnten auch Patientinnen und Patienten für das Thema Klimaschutz sensibilisiert werden: Mit klimafreundlicher Ernährung und mit dem Umstieg vom Auto aufs Fahrrad können sie gleichzeitig etwas für die eigene Gesundheit tun.
Dialogveranstaltung der Bundesärztekammer wird live im Internet übertragen
Macht des Geldes über ärztliche Entscheidungen?
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ie Arbeit von Ärztinnen und Ärzten in Krankenhäusern und Praxen erfolgt zunehmend in einem Spannungsfeld zwischen wirtschaftlichen Interessen und dem Wohlergehen von Patientinnen und Patienten. Konflikte bestehen dabei nicht nur aufgrund von Personalmangel und hoher Arbeitsbelastung. Ebenso schwer wiegt es, wenn medizinisch-ärztlichen Entscheidungen und damit die Freiberuflichkeit im Interesse von Bilanz und Rendite in Frage gestellt oder beeinträchtigt werden.
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Die Bundesärztekammer möchte im Rahmen einer Dialogveranstaltung von Ärztinnen und Ärzten in Weiterbildung beziehungsweise in den ersten Jahren als Fachärztinnen und Fachärzte erfahren, wie sie in verschiedenen Versorgungs-Settings – im Krankenhaus, in Vertragsarztpraxen, in MVZ – und unterschiedlichen Arbeitsformen – selbstständig oder in Anstellung – ihre Arbeit und ihre Entscheidungsfreiheit beziehungsweise ihre medizinische Unabhängigkeit erleben. Zudem wird diskutiert,
wie die ärztliche Selbstbestimmung bewahrt werden und wer die jungen Ärztinnen und Ärzte dabei wie unterstützen kann. Das Dialogforum der Bundesärztekammer findet aus Anlass des Deutschen Ärztetags am 23. Mai 2022 von 13:00 bis 17:15 Uhr in Bremen statt und wird vom Deutschen Ärzteblatt online übertragen. Zudem kann die Veranstaltung auch zu einem späteren Zeitpunkt noch abgerufen werden. Weitere Informationen:
www.aerzteblatt.de
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Kammern und KV Dr. Miller: Impfungen gehören zur ärztlichen Grundversorgung
Grippeimpfungen in Apotheken
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nde April wurden Formulierungshilfen zum Pflegebonusgesetz bekannt, nach denen Apotheken künftig einen niedrigschwelligen Zugang zu Grippeschutzimpfungen zur Erhöhung der Impfquote erhalten könnten. Für Dr. Wolfgang Miller, Präsident der Landesärztekammer Baden-Württemberg, ein Schritt in die völlig falsche Richtung: „Impfen gehört zur ärztlichen Grundversorgung.“ Jede Impfung erfordere eine individuelle Beschäftigung mit dem Menschen, Wissen um seine gesundheitliche Vorgeschichte und um seine Lebensumstände. All das sei selbstverständlich
gegeben beim Hausarzt, beim Betriebsarzt und bei vielen Fachärztinnen und Fachärzten. Schließlich könnten chronische oder akute Erkrankungen im Einzelfall eine Kontraindikation für eine Impfung darstellen. Das zu erkennen und einzuordnen sei ärztliche Grundkompetenz. Die Corona-Pandemie habe gezeigt, dass bestehende Impfangebote in den Apotheken ab Anfang 2022 keinerlei nennenswerten Einfluss auf die Impfbereitschaft der Menschen hatten. Der Kammerpräsident erklärte daher: „Zu keinem Zeitpunkt hat es an impfenden Ärztinnen und Ärzten
gefehlt, weder bei der Grippeschutz impfung in den letzten Jahren noch jetzt bei der Covid-Impfung“. „Impfen in der Apotheke, das ist für mich ein Schritt in die falsche Richtung,“ sagte Dr. Miller. Und weiter: „Der Gesetzgeber will die hausärztliche Versorgung stärken, eine Versorgung aus einer Hand. Und gleichzeitig soll jetzt mit dem Impfen in Apotheken ein Grundpfeiler aus der Versorgung herausgebrochen werden. Das passt einfach nicht zusammen.“ Ärzteschaft und Patienten seien den Apothekerinnen und Apothekern dankbar für die Arzneimittelversorgung. Aus gutem Grund sei aber die Ausübung der Heilkunde davon unabhängig: „Diese Aufgabenverteilung hat sich bewährt und darf nicht leichtfertig aufs Spiel gesetzt werden,“ betonte der Kammerpräsident.
Aktuelle Gesundheits-, Sozial- und ärztliche Berufspolitik im Fokus
Foto: OE
Deutscher Ärztetag
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om 24. bis 27. Mai 2022 findet der 126. Deutsche Ärztetag in Bremen statt. Im Mittelpunkt steht – wie in jedem Jahr – die aktuelle Gesundheits-, Sozial- und ärztliche Berufspolitik. Mit Spannung wird nicht nur das Grundsatzreferat von Bundesärztekammer-Präsident Dr. Klaus Reinhardt erwartet, sondern natürlich auch der Auftritt von Bundesgesundheitsminister Prof. Dr. Karl Lauterbach bei der Eröffnungsveranstaltung. Schwerpunktmäßig befasst sich der diesjährige Ärztetag unter anderem mit dem Ärztemangel. Ferner werden in einem zentralen Tagesordnungspunkt die Auswirkungen der Corona-Pandemie auf Kinder und Jugendliche debattiert. Der Deutsche Ärztetag wird sich aber auch einmal mehr die Regelungen zur Ärztlichen Weiterbildung vornehmen und hier
insbesondere die Evaluation der Weiterbildung sowie das eLogbuch. Darüber hinaus wird es Sachstandsberichte zur Telematik und Digitalisierung sowie zur Novellierung der (Muster-) Berufsordnung geben; bei letzterem Thema ist Baden-Württembergs Kammerpräsident Dr. Wolfgang Miller einer der Berichterstatter (in seiner Funktion als Co-Vorsitzender des gleichnamigen Ausschusses der Bundesärztekammer). Der Deutsche Ärztetag ist die Hauptversammlung der Bundesärzte kammer, das „Parlament der Ärzteschaft“, und findet in der Regel einmal jährlich an wechselnden Orten statt. Die 17 deutschen Ärzte kammern entsenden insgesamt 250 Abgeordnete zum Deutschen Ärztetag, 31 dieser Ärztinnen und Ärzte kommen aus allen Teilen Baden-Württembergs.
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Kammern und KV Großer Erfolg für „Hausärzte am Spritzenhaus“
Leuchtturmprojekt aus Baden-Württemberg
D Foto: BILDSCHÖN / Runge
Preisträger Dr. W. von Meißner mit Dr. D. von Stillfried (Zi-Vorstandsvorsitzender) und Dr. A. Rommel (Zi-Kurato riumsvorsitzende)
as Zentralinstitut für die kassen ärztliche Versorgung (Zi) hat Leuchtturmprojekte der ambulanten Versorgung mit dem Titel „Ausgezeichnete Gesundheit 2022“ prämiert. In der Sparte „Versorgung kreativ“ ging das Baiersbronner Modell der „Hausärzte am Spritzenhaus“ (regiopraxis) der Kassenärztlichen Vereinigung Baden-Württemberg (KVBW)
als Sieger hervor. Dr. Wolfgang von Meißner war von der KVBW nominiert worden, das Projekt bei der Preisverleihung vor großem Publikum vorzustellen. In der Nordschwarzwald-Gemeinde wurde vor zehn Jahren am historischen Feuerwehrhaus („Spritzenhaus“) ein Gesundheitszentrum errichtet, um einer drohenden Unterversorgung entgegenzuwirken. In der Baiersbronner Hausarztpraxis stellen elf Ärztinnen und Ärzte durch eine Arbeitsaufteilung untereinander und das Delegieren von Aufgaben an gut ausgebildetes medizinisches Fachpersonal eine zentrale Primärversorgung sicher. Derzeit arbeiten über 20 medizinische Fachangestellte im Team. Über Kooperationen werden jährlich über 30 Studierende ausgebildet. So wird ein Signal gegen Fachkräftemangel und Abwanderung gesetzt. Insgesamt zehn regionale Projekte hatten sich um die Innovationsprei-
se in den Kategorien „Versorgung digital“, „Versorgung in der Pandemie“ und „Versorgung kreativ“ beworben. Die Preisverleihung bewies nach den Worten des Zi-Vorstandsvorsitzenden Dr. Dominik von Stillfried, wie facettenreich und innovationsstark die ambulante Versorgung in Deutschland ist. „Wir haben erlebt, mit welch außergewöhnlichem Einsatz sich alle Mitarbeitenden in den Praxen, ärztliches wie nicht-ärztliches Personal, gegen die Corona-Pandemiewelle gestemmt haben. Sie waren es, die die Kliniken vor der Überlastung bewahrt haben. Die über 85 Millionen in den Praxen vorgenommenen Impfungen gegen das COVID-19-Virus sind dafür ein starkes Zeugnis. Kurzum: Die niedergelassenen Ärztinnen und Ärzte sind die Herzkammer der medizinischen Regel- und Krisenversorgung in Deutschland.“ Weitere Informationen:
www.ausgezeichnete-gesundheit.de
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Kassenärztliche Vereinigung siegt vor dem Landessozialgericht Baden-Württemberg
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n der Auseinandersetzung mit dem Bundesamt für Soziale Sicherung (das ÄBW berichtete) hat das Lan-
dessozialgericht Baden-Württemberg der gemeinsamen Klage der Kassen ärztlichen Vereinigung Baden-Württemberg (KVBW) und einiger Krankenkassen in der Hauptsache stattgegeben. Das BAS hatte den Schiedsspruch zur VergüIhr Spezialist in allen Rechtsfragen für tungsvereinbarung mit Ärzte, Zahnärzte, Apotheken, Krankenhausträger, den Krankenkassen für Berufsverbände und alle anderen Unternehmen das Jahr 2020 beanstandes Gesundheitswesens. det. Vertraglich vereinbarWir sind bundesweit für Sie aktiv. Ihre nächstgelegene Kanzlei te Zuschläge für fördebefindet sich in Heidelberg, Hamburg oder Berlin. rungswürdige Leistungen – wie beispielsweise Pflegeheimbesuche, Kindervorsorgeuntersuchungen Rechtsanwälte & Fachanwälte für Medizinrecht | Steuerrecht oder Drogensubstitution Kanzlei Heidelberg | Römerstraße 9 | 69115 Heidelberg
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– konnten daher bislang nur unter Vorbehalt vergütet werden. Die KVBW hatte zunächst im Verfahren des einstweiligen Rechtsschutzes vor dem Landessozialgericht Recht bekommen. Ende März fand die Verhandlung in der Hauptsache statt. Die Richter haben sich in der Verhandlung erneut der Rechtsauffassung der KVBW und der Krankenkassen angeschlossen und die Beanstandung des Bundesamtes für Soziale Sicherung als rechtswidrig eingestuft. Gegen das Urteil, von dem bundespolitische Signalwirkung ausgeht, ist die Revision zum Bundessozialgericht zugelassen worden, somit ist es noch nicht rechtskräftig.
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Danke an alle, die helfen!
Nothilfe Ukraine: jetzt spenden! Es herrscht Krieg mitten in Europa. Millionen Kinder, Frauen und Männer bangen um ihr Leben und ihre Zukunft. Aktion Deutschland Hilft leistet den Menschen Nothilfe. Gemeinsam, schnell und koordiniert. Helfen Sie jetzt – mit Ihrer Spende. Spendenkonto: DE62 3702 0500 0000 1020 30 Spenden unter: www.Aktion-Deutschland-Hilft.de
Vermischtes Neue Ämter und wichtige Auszeichnungen
Namen und Nachrichten Foto: Universitätsklinikum Heidelberg
Deutscher Krebspreis für Professor Winkler
Prof. Dr. F. Winkler
Für seine herausragenden Arbeiten in der Krebsmedizin erhält Prof. Dr. Frank Winkler den renommierten Deutschen Krebspreis 2022 in der Sparte „Translationale Forschung“. Damit werden seine bedeutenden Beiträge zum Transfer experimenteller Forschungsergebnisse in den klinischen Bereich ausgezeichnet. Winkler ist Geschäftsführender Oberarzt der Neurologischen Universitätsklinik Heidelberg und Arbeitsgruppenleiter in der Klinischen Kooperationseinheit Neuroonkologie am Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ). Als Arzt und Wissenschaftler ist der Neurologe außerdem im Rahmen des Nationalen Centrums für Tumorerkrankungen (NCT) Heidelberg tätig.
Hohe Auszeichnung für Dr. Mütze
PD Dr. U. Mütze
Die mit 2.000 Dollar dotierte Jean Dussault Medal for young investigators 2021 der International Society for Neonatal Screening wurde an PD Dr. Ulrike Mütze verliehen. Die Fachärztin für Kinder- und Jugendmedizin ist am Dietmar-Hopp-Stoffwechselzentrum des Zentrums für Kinder- und Jugendmedizin des Universitätsklinikums Heidelberg tätig und wurde ausgezeichnet für ihre Arbeiten zur Langzeitentwicklung und -versorgung von Kindern und Jugendlichen mit angeborenen Stoffwechselerkrankungen, die im Neugeborenenscreening identifiziert wurden.
Virchowbund im Südwesten breiter aufgestellt Foto: Lopata-axentis
Die Landesgruppe Baden-Württemberg im Virchowbund hat ihren Vorstand vergrößert. Bei der jüngsten Wahl Ende März wurde nicht nur die bisherige Vorsitzende, die Hausärztin Dr. Brigitte Szaszi, mit überwältigender Mehrheit im Vorstand bestätigt. Sie erhielt zusätzlich auch Unterstützung in ihrer berufspolitischen Arbeit von zwei stellvertretenden Vorsitzenden und drei Beisitzern. Der Vorstand der Landesgruppe Baden-Württemberg umfasst damit nun sechs Personen. Dr. Szazi möchte sich vor allem dem Fachkräftemangel bei ärztlichem Nachwuchs und MFA sowie dem Bürokratieabbau widmen. Dr. B. Szaszi
Neckar-Odenwald-Kreis bietet Stipendium Das„Landarzt-Stipendium“ des Neckar-Odenwald-Kreises geht in die dritte Runde. Mit dem Stipendium des Medizin(er)-Netzwerks „Wir für Medizin(er)“ unterstützt der Neckar-Odenwald-Kreis auch in diesem Jahr bis zu vier junge Medizinerinnen und Mediziner während ihres Medizinstudiums finanziell mit 500 Euro monatlich für eine Förderdauer von maximal vier Jahren. Bewerbungen können bis zum 8. Juli unter www.wir-fuer-mediziner.de/ stipendium eingereicht werden.
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„Herz & Viren“ blickt hinter die Kulissen Kreißsaal, Frühgeborenen- oder Covid-Intensivstation: Was leisten die Teams dort täglich während der Pandemie? In der zweiten Staffel der ZDF-Doku „Herz & Viren“ nehmen zwei Hebammen, ein Neonatologe und eine Intensivpflegerin des Universitätsklinikums Heidelberg die Zuschauerinnen und Zuschauer mit in ihren Arbeitsalltag. Mit dabei: Dr. Hannes Hudalla, Assistenzarzt in der Klinik für Neonatologie am Zentrum für Kinder- und Jugendmedizin. Er ist zur Stelle, wenn Frühchen entbunden, erstversorgt und auf der Frühgeborenen-Intensivstation versorgt werden. Als Baby-Notarzt ist er auch an Geburtskliniken der Umgebung aktiv. Entstanden sind eindrucksvolle Bilder, die Zuschauerinnen und Zuschauer erahnen lassen, was es heißt, nicht nur während der Pandemie in der Krankenversorgung tätig zu sein. Alle Folgen sind rund um die Uhr in der ZDF-Mediathek abrufbar.
PJ-Förderung durch Stiftung Perspektive Hausarzt Die Stiftung Perspektive Hausarzt fördert Medizinstudierende, die an einer medizinischen Fakultät in Deutschland eingeschrieben sind und ihr PJ-Tertial in einer allgemeinmedizinischen Lehrpraxis beginnen und dort den viermonatigen Abschnitt erfolgreich beenden: Wenn die Lehrpraxis in einer Stadt oder Gemeinde mit weniger als 10.000 Einwohnern angesiedelt ist, beträgt der Förderbetrag monatlich 600 Euro. Wenn die Lehrpraxis sich in einer größeren Stadt oder Gemeinde befindet, beträgt die Förderung monatlich 450 Euro. Fahrt- und Wohnzuschüsse können auch neben einer weiteren Förderung beantragt werden (www.stiftung-perspektive-hausarzt.de).
Springer mit neuem Titelkonzept Der Springer Medizin Verlag setzt ab Juni auf ein neues Konzept für seine Fachzeitschriften. Bislang tauchen Ärztinnen in vielen Zeitschriftentiteln traditionell nicht auf, denn diese basierten auf den männlichen Berufsbezeichnungen (Der Chirurg, Der Internist usw.). Bei einem wachsenden Frauenanteil in der Medizin hält der Verlag dieses Titelkonzept für nicht mehr zeitgemäß. Gleichzeitig habe sich der Umgang mit der Sprache verändert, sodass sich viele Medizinerinnen heute von männlichen Berufsbezeichnungen nicht mehr angesprochen fühlten. Die bisherigen Titel werden durch neue, auf die Fachgebiete bezogenen Titel ersetzt (Die Chirurgie, Die Innere Medizin usw.).
Richtig zupacken.
FÜR MICH EIN TRIUMPH.
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IM LEBEN.
1. reiner IL-23 Inhibitor bei Psoriasis-Arthritis* # Signifikante Überlegenheit vs. Placebo in Bezug auf ACR20 (64 % vs. 33 %, p<0,0001; Non Responder Imputation) nach 24 Wochen in der 8-Wochen-Dosierung in bionaiven Patienten (n=248) mit aktiver PsA.2 * TREMFYA® ist indiziert: 1) allein oder in Kombination mit MTX für die Behandlung der aktiven Psoriasis-Arthritis bei erwachsenen Patienten, wenn das Ansprechen auf eine vorherige nicht-biologische krankheitsmodifizierende antirheumatische (DMARD-)Therapie unzureichend gewesen ist oder nicht vertragen wurde; 2) für erwachsene Patienten mit mittelschwerer bis schwerer Plaque-Psoriasis, die für eine systemische Therapie in Frage kommen.1 1. Aktuelle Fachinformation TREMFYA®.
2. Mease P et al. The Lancet 2020; https://doi.org/10.1016/S0140-6736(20)30263-4 (Supplementary)
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Vermischtes Interview · Dr. Rupp hat an der Entwicklung einer Tabakentwöhnungs-App mitgewirkt
„Ein riesiger Erfolg“
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trenge Vorschriften oder erhobene Zeigefinger lassen Raucher häufig kalt, wenn es ums „Aufhören“ geht, und zu Entwöhnungskursen kommen nur wenige. Deshalb hat Dr. Alexander Rupp eine App mitentwickelt, die Raucher bei der Tabakentwöhnung sinnvoll unterstützt und inzwischen als Digitale Gesundheitsanwendung (DIGA) zugelassen ist. Mit dem Stuttgarter Pneumologen sprach ÄBW-Chef redakteur Dr. Oliver Erens.
Was war Ihre Motivation, Patienten zum Rauchstopp anzuleiten? Dr. Rupp: Wir behandeln als Ärzte, sowohl im Krankenhaus und insbesondere in der Praxis, täglich Patienten mit rauchbedingten Erkrankungen. Häufig stellen sie sich erst mit deutlichen Symptomen aufgrund bereits fortgeschrittener Organschäden durch das Rauchen bei uns vor. Die therapeutischen Optionen sind dann schon meistens eingeschränkt oder nur bedingt erfolgversprechend. In der Pneumologie trifft dies besonders für die chronisch obstruktive Lungenerkrankung oder beispielsweise das Lungenkarzinom zu, die beide zum allergrößten Teil auf das inhalative Rauchen zurückzuführen sind. Ganz nach dem Motto, dass Vorbeugen besser als jegliche Therapie ist, möchte ich Rauchern zum frühestmöglichen Zeitpunkt Unterstützung beim Aufhören anbieten, bevor es zu körperlichen Schäden durch die mehr als 8.000 chemischen Substanzen im Tabakrauch kommt.
Mit der App von NichtraucherHelden.de sind Sie auch online und auf dem Smartphone für Raucher aktiv. Erfolgreich?
Dr. A. Rupp
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Dr. Rupp: Ich wurde als medizinischer Berater mit der inhaltlichen, leitlinienkonformen, suchtmedizinischen Ausgestaltung der App der
Firma NichtraucherHelden GmbH beauftragt und bin in dieser Funktion auch weiterhin aktiv eingebunden. Gleichzeitig bin ich quasi der „Erklärbär“ in den entsprechenden Videos und kann somit auf digitaler Ebene genau die gleichen Inhalte an Raucher vermitteln, die ich auch in Einzeloder Gruppentherapien bespreche. Die App bietet dabei die Möglichkeit, niederschwellig wesentlich mehr Raucher zu erreichen, als es mit sehr ressourcenintensiven Präsenzangeboten möglich wäre. Deutschlandweit nehmen nach den Daten des Präventionsberichts des GKV-Spitzenverbandes jährlich weniger als 0,05 Prozent der Raucher an einem Entwöhnungskurs teil. Wir haben gerade erst eine Auswertung der Präventions-App vorgenommen, welche im Verlauf zur jetzt zugelassenen Entwöhnungs-App weiterentwickelt wurde. Die langfristige Entwöhnungsquote von 15 Prozent sehe ich im Vergleich zur Quote spontaner Aufhörversuche ohne Unterstützung (sogenannte „Silvester-Methode“) von 3 bis 7 Prozent und zur Aufhörquote von mehrwöchigen Entwöhnungskursen in Verbindung mit medikamentöser Unterstützung von im Mittel 30 bis 35 Prozent als großen Erfolg an.
Wie unterscheidet sich die App von anderen RauchstoppInitiativen? Dr. Rupp: Von den Präsenzangeboten zur Tabakentwöhnung unterscheidet die App die deutlich höhere Distributionsmöglichkeit bei gleichzeitig geringem Ressourcenaufwand im Sprechzimmer. Raucher müssen mit dem Beginn des Rauchstopps nicht auf den nächsten Kursbeginn warten, sondern können unvermittelt starten. Zudem begleitet die App die Raucher jederzeit in ihrem Alltag, selbst im Ausland. Auch die Nachbetreuung zur Vermeidung von Rückfällen kann auf dem digitalen Weg wesentlich länger und intensiver erfolgen, als es von einem Krankenhaus oder einer Praxis geleistet werden könnte.
Von anderen digitalen Angeboten, die teilweise lediglich die nicht gerauchten Zigaretten und das dadurch gesparte Geld hochrechnen, unterscheidet die App sich deutlich in der Intensität, der Interaktion und auch der Implementierung von evidenzbasierten Leitlinien-Empfehlungen. Raucher werden, wie es auch in einem mehrwöchigen Kurs geschieht, sehr intensiv mit verhaltenstherapeutischen Methoden auf den Rauchstopp vorbereitet.
Welchen Schub hat die App durch die Aufnahme in das DiGA-Verzeichnis erfahren? Dr. Rupp: Der Aufnahme in das DIGA-Verzeichnis ging ein intensiver und langwieriger Evaluationsund Beantragungsprozess voraus. Die Aufnahme ist für ein junges Start-up-Unternehmen ein riesiger Erfolg. Jetzt gilt es, die App als sehr einfache Möglichkeit der leitliniengerechten Tabakentwöhnung in die Sprechzimmer von Ärzte- und Psychotherapeutenschaft zu bekommen. Gerade jetzt, während der Corona-Pandemie, ist die digitale Entwöhnung eine Möglichkeit von unschätzbarem Wert, da es kaum noch Präsenzangebote zur Entwöhnung gibt.
Woran arbeiten Sie als Nächstes? Dr. Rupp: Aktuell wird die App in einer großen, deutschlandweiten, multizentrischen und prospektiven Studie evaluiert. Anhand der dabei gewonnenen Daten und auch des Feedbacks von Rauchern, welche die App bereits nutzen, wird die App ständig weiterentwickelt und auch an neue wissenschaftliche Erkenntnisse angepasst. Dies ist neben der regulären Sprechstundentätigkeit als Pneumologe mitten in der Corona-Pandemie sehr zeitintensiv, macht mir jedoch immens Spaß, da ich davon überzeugt bin, gerade in meinem Fachgebiet mit dem Rauchstopp möglichst viele Erkrankungen und damit auch Leid und Tod verhindern zu können.
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Immobilien & Sachwerte: Wohnimmobilien vor Nachhaltigkeitsoffensive. Auf viele Immobilieneigentümer kommen umfangreiche Investitionen zu. Während sich einige Investitionen für den Eigentümer »rechnen«, dürfte in der Breite die Rendite einer Immobilienanlage durch die Klimaschutzmaßnahmen eher belastet werden. Die EU hat völkerrechtlich verbindliche Zusagen zur Reduzierung von Treibhausgasen gemacht. Von besonderer Bedeutung ist hierbei der Gebäudesektor, denn mehr als ein Drittel des Endenergieverbrauchs entfällt auf Gebäude, vor allem auf Wohnimmobilien. Damit ist klar: Gebäude spielen eine wichtige Rolle bei der Energiewende und stehen stark im Fokus der Politik. Mit ihrem Entwurf für eine neue Gebäuderichtlinie vom 15. Dezember 2021 setzt die EU-Kommission neue Maßstäbe hinsichtlich der Verbindlichkeit und Konkretisierung der Vorgaben. Danach müssen private Wohngebäude bis 2030 die Anforderungen der Energieeffizienzklasse »F« erfüllen und bis 2033 die der Klasse »E«. Für Gebäude in öffentlicher Hand und für Nichtwohngebäude gilt dies bereits jeweils drei Jahre früher.
Sanierung ist notwendig, aber nicht ausreichend. Deutschland ist gegenüber der EU verpflichtet, seinen Beitrag zum Erreichen der Klimaziele zu liefern. Allerdings fallen hierzulande rund 3 Mio. Gebäude in die Effizienzklasse »G«, das ist die Klasse mit der schlechtesten Effizienz. Mit einer Sanierung der Gebäudehülle, beispielsweise durch die Erneuerung der Fenster und die Dämmung von Dach, Fassade oder Kellerdecke, lässt sich Energie einsparen und die Effizienz verbessern. Zusätzlich werden moderne Heizanlagen, Solarenergie und Digitalisierung einen Beitrag leisten müssen, um die Klimaschutzziele zu erreichen.
Immobilienmarkt zu bremsen, wenngleich wohl nur nach und nach. In den vergangenen Jahren bestimmte ein sehr knappes Angebot an zum Verkauf stehenden Immobilien das Marktgeschehen. Auch wenn der Markt eng bleiben dürfte, könnte künftig die Verkaufsbereitschaft unter den Eigentümern steigen, die den Sanierungsaufwand scheuen oder für die er sich aufgrund des persönlichen Alters nicht lohnt. Zudem mindern sich für Vermieter durch die von der Politik geplante Aufteilung der Kosten für CO2-Emissionen zwischen Mietern und Vermietern die Netto-Mieteinnahmen. Auch dies mindert die Rendite auf das eingesetzte Kapital. Grundsätzlich werden Immobilien aber wohl auch weiterhin als eine vergleichsweise risikoarme Form der Kapitalanlage wahrgenommen und dürften damit auch künftig einen wichtigen Platz im Anlageuniversum einnehmen. Egal, ob Sie in Immobilien anlegen, eine Immobilie finanzieren oder sie sanieren möchten, sprechen Sie Ihre Beraterin oder Ihren Berater einfach darauf an.
Sie möchten mehr zum Thema Immobilien wissen? Wir freuen uns auf Ihre Fragen.
Folgen für den Immobilienmarkt. Wie stark sich die Maßnahmen der Politik auswirken, gestaltet sich für jede Immobilie ganz individuell. Die Aussichten auf umfangreiche Sanierungsmaßnahmen für einen bedeutenden Teil des Marktes dürften – neben den gestiegenen Zinsen – dazu beitragen, die Euphorie am
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Vermischtes Über 1.000 Ärztinnen und Ärzte aus Kliniken in Baden-Württemberg nahmen teil
Warnstreik des Marburger Bundes
Ü
ber 1.000 an den kommunalen Krankenhäusern angestellte Ärztinnen und Ärzte aus ganz Baden-Württemberg haben Ende März im Rahmen der bundesweiten Arbeitskampfmaßnahmen des Marburger Bundes an einer zentralen
Kundgebung in Frankfurt am Main teilgenommen. Der ganztägige Warnstreik war eine Reaktion auf das Verhalten der Vereinigung der kommunalen Arbeitgeberverbände (VKA) in den Tarifverhandlungen mit dem Marburger Bund. In vier Verhandlungsrunden und zwei Sondierungsgesprächen hatte die Ärztegewerkschaft Bund versucht, eine Einigung mit der VKA zu erreichen. Aber immer dann, wenn es konkret wurde, blockierte die VKA eine mögliche Einigung. „Dass der Kommunale Arbeitgeberverband Baden-Württemberg unseren Warnstreik mit Verweis auf Corona kritisiert, ist ein schlechter Witz. Die VKA hat sich in den bisherigen Gesprächen überhaupt nicht auf uns zu bewegt und uns somit in diesen Warnstreik getrieben. Wir hätten uns nach mehr als 2,5 Jahren Pandemie,
in denen das Krankenhauspersonal, insbesondere auch wir Ärztinnen und Ärzte für unsere Patienten über Überlastungsgrenzen gegangen sind, Wertschätzung gewünscht“, sagte die Marburger Bund Landeschefin Sylvia Ottmüller, die auch Mitglied der Verhandlungskommission des Marburger Bundes ist. Der Marburger Bund fordert in der aktuellen Tarifrunde substanzielle Verbesserungen bei den Arbeitsbedingungen. Dazu gehören klare Grenzen für Bereitschaftsdienste, eine generelle Begrenzung der Rufbereitschaft auf höchstens zwölf Rufdienste pro Monat, ein gesicherter Anspruch auf freie Wochenenden und mehr Planungssicherheit bei den Diensten. Ebenfalls fordert der Marburger Bund eine Erhöhung der Gehälter um 5,5 Prozent für die Laufzeit von einem Jahr.
Sportweltspiele der Medizin und Gesundheit in Portugal
Größtes Sportereignis für Gesundheitsberufe
D
ie nächsten Sportweltspiele der Medizin und Gesundheit, international bekannt als Medigames, finden vom 3. bis 10. Juli 2022 im Süden Portugals statt, an der bezaubernden Algarveküste. Seit über 40 Jahren reisen jedes Jahr rund 2.000 sportliche Ärztinnen und Ärzte und Kolleginnen und Kollegen aus dem gesamten Gesundheitswesen sowie aus Praxis und Verwaltung, mit Freunden und Familien für eine Woche zum jeweils wechselnden Austragungsort. Sie kommen aus über 40 Ländern, das macht die Sportweltspiele zu einer einmaligen Begegnung. Zum zweiten Mal nach 1996 wird Portugal die Medigames ausrichten. Das Land am Atlantik verfügt über ein reiches Natur- und Architekturerbe.
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Die Lage des Austragungsortes Vila Real de Santo Antonio unmittelbar an der Küste und an der Grenze zu Spanien und das touristische Rahmenprogramm versprechen neben dem Sport attraktive und faszinierende Entdeckungen. Das atlantische Seeklima, die Qualität der Hotels und Sportstätten und die vielen touristischen Sehenswürdigkeiten machen die Umgebung zum idealen Ort für die Sportler und Gäste der Sportweltspiele der Medizin und Gesundheit. Viele Sportstätten sind im Complexo Desportivo von Vila Real schnell zu erreichen; 2022 wird es Sportweltspiele der kurzen Wege geben. Die Sportweltspiele bieten den Teilnehmern auch die Möglichkeit, neue Sportarten unkompliziert auszuprobieren. In über zwanzig ver-
schiedenen Sportdisziplinen können die Teilnehmer und Begleiter an den Start gehen. Die Sportwettkämpfe werden außer im Mannschaftssport sowie bei Golf in sechs Alterskategorien gewertet. Die allabendlichen Siegerehrungen und das tägliche gesellige Programm runden das Sportevent ab. 2018 und 2019 führten die deutschen Teilnehmer jeweils den Medaillenspiegel an. Teilnehmen können Ärztinnen und Ärzte sowie Kollegen aus Praxis und Verwaltung. Studierende und Auszubildende erhalten Sonderkonditionen. Ein Gesundheitsattest und Berufsnachweis sind Voraussetzungen. Weitere Informationen:
www.sportweltspiele.de
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Medizinhistorik Ärztliche Verantwortung für eine Welt in Frieden
Vierzig Jahre IPPNW
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iteinander reden – in Zeiten, in denen die Angst vor einem Atomkrieg zurück ist und der völkerrechtwidrige russische Angriffskrieg in der Ukraine die friedenspolitischen Grundsätze auf eine harte Probe stellt, setzt die Friedensorganisation IPPNW auf Austausch und medizinische Aufklärung. Was Bernard Lown, US-amerikanischer Kardiologe und Erfinder des Defibrillators, und der sowjetische Kardiologe Evgenij Chazov im kalten Krieg vor über vierzig Jahren mit der Gründung der Internationalen Ärzte für die Verhütung des Atomkrieges (IPPNW) begonnen
haben, lebt bis heute fort – über Grenzen und Mauern hinweg. Die Deutsche Sektion der IPPNW wurde 1982 gegründet, zwei Jahre nachdem in Genf auf Initiative von Bernard Lown und Evgenij Chazov drei Ärzte aus den Vereinigten Staaten und drei Ärzte aus der Sowjetunion die neue Bewegung „International Physicians for the Prevention of Nuclear War“ (IPPNW) aus der Taufe gehoben hatten. Ihre Absicht war es, die Öffentlichkeit über alle Blockgrenzen und ideologischen Unterschiede hinweg über die Gefahren eines Atomkrieges aufzuklären.
Bernard Lown
Evgenij Chazov
Am 16. März 2022 unterzeichneten russische und ukrainische IPPNW-Ärzte und Ärztinnen gemeinsam eine Erklärung für Verhandlungen zur Wiederherstellung des Friedens in der Ukraine. Sie warnen vor den humanitären Folgen einer atomaren Katastrophe und betonen die Verbundenheit aller Ärzte und Ärztinnen weltweit. Jeder Krieg verletzt das elementare Menschenrecht auf Gesundheit und körperliche Unversehrtheit – und berührt damit das ärztliche Selbstverständnis auf elementare Art und Weise. In der Ukraine kommt die nukleare Bedrohung hinzu. Zum ersten Mal wird in einem Land mit laufenden Atomreaktoren Krieg geführt. Im Osten der Ukraine steht das größte Atomkraftwerk Europas, im Norden des Landes der notdürftig gesicherte Sarkophag des havarierten Atomkraftwerks Tschernobyl. Gleichzeitig steigt die Gefahr, dass Russland taktische Atomwaffen beziehungsweise Atomwaffen geringer Sprengkraft gezielt einsetzt, um den Krieg für sich zu entscheiden. Ob mit Absicht oder aus Versehen – von einer atomaren Explosion oder gar von einem Atomkrieg wäre ganz Europa betroffen. Die Auswirkungen wären unvorstellbar katastrophal. Genau vor dieser Bedrohung durch atomare Waffen warnt die IPPNW seit über vierzig Jahren. 150.000 Ärztinnen und Ärzte in sechzig Ländern auf fünf Kontinenten fordern eine grundsätzliche Abkehr vom Prinzip der atomaren Abschreckung. In Deutschland sind es circa 6.000 Ärztinnen und Ärzte, die über alle Parteigrenzen hinweg ihren Willen erklärt haben, Atomwaffen abzuschaffen und alles zu tun, um einen Atomkrieg zu verhüten und kriegerische Eskalationen zu verhindern.
Kongress zum Jubiläum vierzig Jahre IPPNW Zu ihrem Jubiläum lädt die IPPNW alle Ärztinnen und Ärzte sowie Mitglieder anderer Gesundheitsberufe zur Debatte ein: Über das bisher Erreichte, die weltweiten und nationalen Kampagnen, Demonstrationen und Kongresse, und darüber, was daraus für die Zukunft gelernt werden kann. Der Kongress findet vom 17. bis 19. Juni 2022 in Landsberg am Lech statt. Weitere Informationen:
www.ippnw.de
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In der Bundesrepublik Deutschland begann sich die medizinische Friedensbewegung 1981 zu organisieren, zwei Jahre nach dem Nato-Doppelbeschluss, der vorsah, in Deutschland neue mit Atomsprengköpfen bestückte Mittelstreckenraketen und Marschflugkörper aufzustellen. Ein Atomkrieg schien zum Greifen nah, verstärkt durch US-amerikanische Äußerungen, es sei möglich, einen Atomkrieg auf Europa zu beschränken und zu gewinnen. Die Bundesrepublik investierte in Bunkerbau und Zivilschutz; Ärztinnen und Ärzte sollten in Katastrophenmedizin und Triage verpflichtend fortgebildet werden – so wurde der Eindruck genährt, dass die Bevölkerung durch ein gut durchdachtes Schutzprogramm einen Atomkrieg überleben könnte. Es gründeten sich über sechzig Ärzte-Initiativen bundesweit, die gegen diese Sichtweise protestierten. 1985 erhielt die IPPNW den Friedensnobelpreis für die Aufklärung der Öffentlichkeit über die Gefahr eines Atomkriegs und ihren Beitrag zur Entspannungspolitik. Die Anzahl der Atomwaffen in Deutschland wird sukzessive verringert – zurzeit lagern immer noch zwanzig amerikanische Atomwaffen, jede mit einer bis zu dreizehnfachen Sprengkraft der Hiroshima-Bombe, im Rahmen der „nuklearen Teilhabe“ in Büchel an der Mosel. 2017 erhielt die von der IPPNW initiierte internationale Kampagne zur Abschaffung von Atomwaffen (ICAN) den Friedensnobelpreis. Die Kampagne hatte bewirkt, dass die UNO mit einer deutlichen Mehrheit von 122 Mitgliedsstaaten ein umfassendes Atomwaffenverbot beschloss. Damit sind Atomwaffen nun völkerrechtlich verboten. Die IPPNW-Gründer Lown und Chazov konnten diesen Erfolg noch miterleben.
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30. 06. – 02. 07. 2022
28. GRVS-Jahrestagung „Blick über den Tellerrand“ – Die Rehabilitation im Kontext der medizinischen Versorgung“
Kongresszentrum Freudenstadt / Schwarzwald
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Interdisziplinäre Fachtagung für Ärzte, Psychologen, Ernährungs fachkräfte, Bewegungstherapeuten und Pflegekräfte Gastroenterologie – Endokrinologie und Diabetologie – Ernährungs medizin – Psychosomatik – Onkologie – Adipositaschirurgie – Polypharmazie – Qualitätsmanagement – Sozialmedizin – motivationale Aspekte der Lebensstiländerung
c/o Dr. Bertil Kluthe (Tagungspräsident) Klinik Hohenfreudenstadt Tripsenweg 17 72250 Freudenstadt info@grvs.de www.grvs.de (Anmeldungen)
Curricula 20. / 21. 05. 2022 08. / 09. 07. 2022 23. / 24. 09. 2022 21. / 22. 10. 2022 09. / 10. 12. 2022 03. / 04. 02. 2023
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AfPP Akademie f. Psychotherapie Dr. med. W. Polster, Schubertstr. 20 75331 Engelsbrand / 75177 Pforzheim Für Fragen: F. Schleucher – Sekretariat: 0176-70330702, E-Mail: info@afpp.de Fax: 07941-2070061 www.afpp.de
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Die Termine finden teils als Webinar, teils als Präsenzveranstaltung statt, je nach Vorgaben der Landesregierung. Wenn Präsenz dann in Pforzheim bez. Ispringen
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Info-Veranstaltung Zusatztitel PT 22. 06. 2022 als Webinar-online um 18.00 Uhr
Infoveranstaltung zum Erwerb Beginn der des Zusatztitels „Psychotherapie Infoveranstaltung nach der neuen WBO 2020, befugt um 18:00 Uhr und zertifiziert von der Ärztekammer Beginn des nächsten Kurses 16. / 17. 09. 2022 Insg. über ca. 2 ½ Jahre ca. alle 6 Wochen Freitag / Samstag incl. allen WBO-Modulen
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Psychosomatische Grundversorgung (Ulm)
2-jähriges, berufsbegleitendes Curriculum in Ulm Im Wintersemester 2022/2023 beginnt im Seminar für Psycho therapeutische Weiterbildung Ulm in der Grundorientierung psycho- dynamisch/tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie ein neuer Kurs. Dieser vermittelt die von der LÄK Baden-Württemberg für die Zusatzweiterbildung Psychotherapie – fachgebunden vorgeschriebe nen theoretischen und behandlungstechnischen Inhalte praxisnah. Kurszeiten: Jeweils Dienstagabends 19:15 – 22:00 h. Ort: Universitätsklinik für Psychosomatische Medizin und Psycho therapie des Universitätsklinikums Ulm. Info und Anmeldung: Frau Unsöld; Seminar für Psychotherapeutische Weiterbildung; Albert-Einstein-Allee 23, 89081 Ulm; Tel.: 0731-500 61821; E-Mail: gabriele.unsoeld@uniklinik-ulm.de
(Ärztliche Gesprächsführung, Balintgruppe) Veranstaltungstermine: samstags: 22. 10., 10. 12. 22, 11. 02., 22. 04. u. 24. 06. 23 jeweils 9 – 16 Uhr mittwochs: 16. 11. 22, 18. 01., 15. 03. u. 10. 05. 23, jeweils. 17 – 22 Uhr Kosten Psychosomatische Grundversorgung: 950,– Euro (Assistenzärzte in WB z. FA 850,– Euro; Balintgruppe: 500,- Euro) (Assistenzärzte in WB z. FA 450,– Euro) Freitags: 18 Uhr, genaue Termine nach Vereinbarung Ort: Universitätsklinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie des Universitätsklinikums Ulm. Organisation: OA Dr. A. Kranzeder Info und Anmeldung: Frau Unsöld; Albert-Einstein-Allee 23, 89081 Ulm; Tel.: 0731-500 61821 E-Mail: gabriele.unsoeld@uniklinik-ulm.de
Bekanntmachungen Zum Gedenken
Wir trauern um unsere Kolleginnen und Kollegen
Dr. med. Manfred Häberle, Aachen * Raina Klöss, Malsch * Olga Briviba, Karlsruhe * Prof. Dr. med. Günter Dathe, Biberach * Dr. med. Michael Leinoudis, Waiblingen * Dr./Univ. Novi Sad Nikola Galetic, Gammertingen * Dr. med. Gisela Weyand, Donaueschingen * Dr. med. Arndt Röthig, Gaggenau * Dr. med. Ingrid Tewes, Baden-Baden * Dr. med. Ulrike Hessler, Welzheim * Dr. med. Wolfram Flühr, Sinsheim * Dr. med. Günther Mack, Kirchheim unter Teck * Dr. med. Franz Braun, Friedrichshafen * Dr. med. Werner Schmidt, Lahr * Dr. med. Annelies Scholle, Stuttgart * Dr. med. Johannes Prieshof, Überlingen * Dr. med. Rudolf Horn, Lahr * Dmitry Gusev, Eutingen * Dr. med. Günther Bittner, Stuttgart * Dr. med. Ulrich Fischer, Rottweil * Dr. med. Helga Pilz, Badenweiler * Dr. med. Ernst-Walter Birmele, Neckarbischofsheim * Dr. med. Rüdiger Riess, Krautheim * Dr. med. Hans-Joachim Weiler, Dornstetten * MU Dr./Univ. Kaschau Josef Filo, Öhringen * Dr. med. Gerhard Necker, Tübingen * Dr. med. Therese Jerrentrup, Mannheim * Elisabeth Köck, Freiburg * Dr. med. Joachim Brummund, Bad Saulgau * Prof. Dr. med. Alfred Kraus, Heidelberg * Dr. med. Werner Schneider, Schwetzingen * Dr. med. Eberhard Scholle, Stuttgart * Dr. med. Eva-Maria Kiene, Kißlegg * Dr.med. Dr. rer. nat. Ortfried Brodner, Au * Dr. med./Univ. Budapest Agathe Brandelik, Karlsruhe * Dr. med. Ulrich Worbs, Baden-Baden * Prof. Dr. med. Hanspeter Schneider, Heidelberg * Dr. med. Klaus Kaufmehl, Freiburg * Dr. med. Holger Fechner, Kornwestheim * Dr. med. Herand Müller-Scholtes, Albershausen * Dr. med. Werner Krause, Waldstetten * Dr. med. Wolfgang Kühnert, Freudenstadt * Dr. med. Dieter Middelhoff, Wiesloch * Dr. med. Hans-Joachim Anthoni, Esslingen am Neckar * Dr. med. Rudolf Richter, Sindelfingen * Dr. med. Christiane Schuhmacher, Mutlangen * Dr. med. Sieglinde Weber, Heidelberg * Jörg Dinkelacker, Aspach *
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05. 03. 1928 24. 03. 1947 24. 10. 1962 11. 03. 1930 28. 12. 1936
† † † † †
30. 03. 2021 06. 04. 2021 20. 09. 2021 09. 10. 2021 17. 11. 2021
29. 10. 1942 06. 06. 1942 20. 11. 1950 17. 02. 1930 20. 10. 1958 04. 07. 1958
† † † † † †
20. 11. 2021 27. 11. 2021 25. 12. 2021 10. 01. 2022 22. 01. 2022 27. 01. 2022
10. 07. 1960 27. 12. 1947 11. 02. 1944 29. 11. 1937 02. 02. 1936 20. 05. 1951 01. 01. 1972 07. 03. 1943 27. 07. 1939 23. 02. 1935
† † † † † † † † † †
06. 02. 2022 17. 02. 2022 18. 02. 2022 26. 02. 2022 27. 02. 2022 01. 03. 2022 02. 03. 2022 03. 03. 2022 03. 03. 2022 05. 03. 2022
02. 02. 1945 14. 05. 1932 14. 04. 1943 08. 02. 1942 04. 04. 1940 14. 08. 1932 18. 05. 1963 20. 10. 1944 04. 07. 1934 11. 09. 1932 10. 08. 1936 22. 10. 1929 15. 05. 1945
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06. 03. 2022 06. 03. 2022 06. 03. 2022 08. 03. 2022 08. 03. 2022 10. 03. 2022 10. 03. 2022 11. 03. 2022 11. 03. 2022 11. 03. 2022 13. 03. 2022 14. 03. 2022 15. 03. 2022
13. 12. 1941 † 16. 03. 2022 07. 04. 1933 † 17. 03. 2022 23. 03. 1946 † 19. 03. 2022 21. 06. 1957 † 20. 03. 2022 23. 04. 1944 † 21. 03. 2022 10. 08. 1944 10. 08. 1938 14. 11. 1947 30. 04. 1935
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23. 03. 2022 24. 03. 2022 24. 03. 2022 27. 03. 2022
13. 11. 1935 28. 07. 1937 30. 12. 1959 26. 10. 1948 12. 02. 1945
† † † † †
30. 03. 2022 31. 03. 2022 01. 04. 2022 01. 04. 2022 07. 04. 2022
Landesärztekammer Baden-Württemberg Geschäftsstelle: Jahnstraße 40 70597 Stuttgart ( Degerloch) Telefon (07 11) 7 69 89-0 Fax (07 11) 7 69 89-50
Weitere Infos unter www.läk-bw.de
Virtuelles Symposium „Frühkindlicher Medienkonsum“ Eine Veranstaltung des Ausschusses „Kinder und Jugendliche“ der Landesärztekammer Baden-Württemberg Termin: Samstag, 25. Juni 2022 9.30–14.00 Uhr Medien begleiten unser aller Alltag. Die Digitalisierung ist nicht mehr wegzudenken. Was macht das mit uns? Was macht das mit unseren sozialen Kontakten? Und vor allem: Was macht das mit den Kindern und Jugendlichen? Viele Fragen rund um das Thema werfen sich auf. Wann, wo, wie und wieviel können Kinder und Jugendliche elektronische Medien konsumieren und welche Folgen hat das? Kann Medienkonsum schädlich werden? Wie kann man den Umgang mit digitalen Medien lernen? Problematische Internetnutzung, Spielsüchtigkeit, Cybermobbing, Sexting u. ä. sind im Jugendalter wichtige Themen. Bindung, Spracherwerb und soziale Kompetenzerlangung sind es bei den Jüngeren. Hier liegt der Fokus des Symposiums. Ein besonderer Aspekt wird sicherlich auch auf die Auswirkungen auf den Medienkonsum im Rahmen der Corona-Pandemiesituation gelegt werden. Es gibt viele wissenschaftliche Arbeiten zu dem Thema und viele Studien – wir brauchen einen aktuellen Überblick von Expertinnen und Experten. Wir freuen uns sehr, dass wir
Frau Dr. med. Ulrike Gaiser, Kinderzentrum Maulbronn, Herrn Prof. Dr. med. Christian Montag, Leiter der Abt. Molekulare Psychologie am UK Ulm, Frau Dr. med. Barbara von Kalckreuth, Ärztin für Kinder- und Jugendmedizin Freiburg und Landesvorsitzende der German Speaking Association For Infant Mental Health GAIMH sowie das Mitglied unseres Ausschusses „Kinder und Jugendliche“ Dr. Rainer Beck, komm. Leiter der Pädaudiologie der UK Freiburg, als Referentinnen und Referenten gewinnen konnten. Nach den Vorträgen wird es eine moderierte Abschlussrunde geben, in die auch Fragen aus dem Chat von den Teilnehmenden einfließen können. Programm: Moderation/Wissenschaftliche Leitung: Dr. Andreas Oberle, Vorsitzender des Ausschusses „Kinder und Jugendliche“ der Landesärztekammer Baden-Württemberg, Facharzt für Kinder- und J ugendmedizin, Schwerpunkt SP Neonatologie 9.30–9.45 Uhr Begrüßung und Einführung Dr. Roland Fressle, Stv. Vorsitzender des Ausschusses „Kinder und Jugendliche“ der Landesärztekammer Baden-Württemberg, Facharzt für Kinder- und Jugendmedizin, Schwerpunkt SP Neo natologie Dr. Rainer Beck, Mitglied des Ausschusses „Kinder und Jugendliche“, Facharzt für Sprach-, Stimm- und kindliche Hörstörungen, Hals-Nasen-Ohrenheilkunde 9.45–10.00 Uhr Grußwort Dr. Wolfgang Miller, Präsident der Landesärztekammer Baden-Württemberg 10.00–10.45 Uhr Was ich von Laa-Laa lernen kann ... Dr. Rainer Beck, Mitglied des Ausschusses „Kinder und Jugendliche“, Facharzt für Sprach-, Stimmund kindliche Hörstörungen, Hals-Nasen-Ohrenheilkunde
Bekanntmachungen 10.45–11.30 Uhr Kind – Bildschirm – Eltern – eine neue Beziehungswelt Dr. Barbara von Kalckreuth, Fachärztin für Psychotherapeutische Medizin, Kinder- und Jugendmedizin 11.30–12.00 Uhr Pause 12.00–12.45 Uhr Kleine Kinder – großer Bildschirm Dr. med. Ulrike Gaiser, Fachärztin für Kinder- und Jugendmedizin, Schwerpunkt Neuropädiatrie 12.45–13.30 Uhr Was sagt uns die Affective Neuroscience Theory von Jaak Panksepp über den Medienkonsum in der Kindheit? Prof. Dr. Christian Montag, Psychologe, Leitung der Abteilung Molekulare Psychologie Universität Ulm 13.30–14.00 Uhr Diskussion und Abschluss runde mit allen Referentinnen und Referenten Teilnahmebetrag: 20,– Euro Fortbildungspunkte: Die Veranstaltung ist mit 5 Punkten auf das Fortbildungszertifikat der Landesärztekammer BadenWürttemberg anerkannt. Ort: online Anmeldung: Über das Portal der Landesärztekammer erforderlich. www.aerzekammer-bw.de/ portal e Login e Fortbildungsanmeldung/-angebot Ansprechpartner: Landesärztekammer Baden-Württemberg, Abteilung Fortbildung und Qualitätssicherung, Herr Mangold, Jahnstr. 40, 70597 Stuttgart, Telefon (07 11) 7 69 89-46 00, Fax (07 11) 7 69 89-88 46 00, E-Mail: fortbildungen@laek-bw. de, www.aerztekammer-bw.de
SAVE THE DATE Symposium „Was war vor der Sucht?“ Eine Veranstaltung des Ausschusses „Suchtmedizin“ der Landesärztekammer Baden-Württemberg Termin: Mittwoch, 16. November 2022 10.00–16.00 Uhr Eine Sucht bezeichnet das unabweisbare Verlangen nach einem bestimmten Erlebniszustand. Diesem Verlangen werden die Kräfte des Verstandes untergeordnet. – Doch was war vor der Sucht? – Mit dieser Leitfrage befasst sich das diesjährige Suchtsymposium der Landesärztekammer Baden-Württemberg. In der Suchtbehandlung, in der psychosozialen Betreuung und in der Psychotherapie geht es immer um die Wahrnehmung und die Sicht auf den ganzen Menschen. Seine Nöte und auch seine Ressourcen stehen im Mittelpunkt. Wir lassen unser Gegenüber nicht zu einem „Objekt“ degradieren. Wir wollen die Menschen verstehen, ein Verständnis für ihre Geschichte und ihr so geworden sein entwickeln und sie nicht lediglich als das Opfer und Ergebnis ihrer Sucht betrachten oder gar auf ihre Sucht reduzieren. Wir wissen von sozialen Bedingungen, von familiären Schicksalen und Belastungen, aber auch von biologischen Konstellationen, vor deren Hintergrund eine Suchterkrankung entstehen kann. Menschen, die wir behandeln, wollen zu Recht wahrgenommen und verstanden werden. Dies ist Voraussetzung dafür, eine erfolgreiche Therapiestrategie zu entwickeln, welche dann eine gemeinsam vereinbarte Unternehmung bedeutet.
Damit all dies gelingen kann, wirft das Suchtsymposium – neben der aktuellen und wissenschaftlichen Betrachtung – auch einen Blick auf die historische Perspektive des Themas. Schließlich existierte der Begriff „Sucht“ im offiziellen Sprachgebrauch der Weltgesundheitsorganisation nur von 1957 bis 1963. Anmeldung: Ausschließlich über das Portal der Landesärztekammer bis zum 11. 11. 2022 möglich. www.aerzekammer-bw.de/ portal e Login e Fortbildungsanmeldung/-angebot Sie können sich entweder zur Präsenz-Teilnahme im Hospitalhof (begrenzte Plätze) anmelden, unter: Präsenzveranstaltung „Was war vor der Sucht?“ im Hospitalhof oder Sie können sich zur Online-Teilnahme anmelden, unter: Online-Teilnahme „Was war vor der Sucht?“ Bitte beachten Sie, dass eine Anmeldung zu einem späteren Zeitpunkt aus technischen Gründen nicht möglich ist. Bei einer Online-Teilnahme erhalten Sie einen personalisierten Zugang, welcher nicht weitergegeben werden kann. Unkostenbeitrag: Für die Veranstaltung fällt ein Unkostenbeitrag in Höhe von 20,– Euro an. Fortbildungspunkte: Die Veranstaltung ist mit 6 Punkten auf das Fortbildungszertifikat der Landesärztekammer Baden-Württemberg anerkannt. Ansprechpartner: Landesärztekammer Baden-Württemberg, Abteilung Fortbildung und Qualitätssicherung, Frau Hagdorn, Jahnstr. 40, 70597 Stuttgart, Telefon (07 11) 7 69 89-830, Fax (07 11) 7 69 89-88 08 30, E-Mail: fortbildungen@laek-bw.de
Geschäftsstelle: Jahnstraße 5 70597 Stuttgart ( Degerloch) Telefon (07 11) 7 69 81-0 Fax (07 11) 7 69 81-5 00
Fortbildungen der Bezirksärztekammer Nordwürttemberg Im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie behalten wir uns weiterhin vor, Fort bildungen ggf. kurzfristig abzusagen bzw. unsere Veranstaltungen als Web-Seminare durchzuführen. Bitte infor mieren Sie sich zum aktuellen Stand auf der Homepage bzw. telefonisch oder per E-Mail, ob und in welcher Form die Fortbildung stattfindet. Aus Gründen der besseren Lesbarkeit wird auf die gleichzeitige Verwendung der Sprachformen männlich, weiblich und divers (m/w/d) verzichtet. Sämtliche Personenbezeichnungen gelten gleichermaßen für alle Geschlechter. Anästhesiologie kompakt – für Fachärzte, Facharzt anwärter und Interessierte Nachholtermin für die pan demiebedingte Absage des Termins im Februar 2022! Das Seminar richtet sich im Besonderen an Assistenzärzte, die sich in der Vorbereitung zur Facharztprüfung Anästhesiologie befinden sowie an Fachärzte, die die Veranstaltung zum Auf frischen und zur Wiederholung ihres Wissens über relevante klinische Themen aus Anästhesie und Intensivmedizin nutzen möchten. Namhafte Referenten der Weiterbildungsinitiative Anästhesiologie präsentieren vier relevante Themenbereiche mittels inter aktiver Vorträge. Falldiskussionen am Nachmittag runden das Angebot ab.
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Bekanntmachungen Um Sie ideal auf Ihre Facharztprüfung vorzubereiten, finden parallel zu den Vorträgen simulierte Facharztgespräche zur Prüfungsvorbereitung statt. (Hierfür ist eine gesonderte Anmeldung vorab erforderlich) Die Veranstaltung findet in Zusammenarbeit mit den Fachgesellschaften statt. Termin: Samstag, 21. Mai 2022 9.00–14.30 Uhr Zielgruppe: Facharztanwärter/-innen in der Anästhesiologie, Fachärzte der Anästhesiologie, Interessierte Ärzte Anmeldung: www.aerztekammer-bw.de/ portal e Login e Fortbildungsanmeldung/-angebot Ansprechpartner: Fachbereich Fortbildung, Jahnstr. 5, 70597 Stuttgart, Telefon (07 11) 7 69 81-211, Fax (07 11) 7 69 81-500, E-Mail: fortbildung@baek-nw.de Teilnehmerbeitrag: 120,– Euro (regulär), 90,– Euro (für Ärzte in Weiterbildung) Veranstaltungsort: Bezirks ärztekammer Nordwürttemberg, Jahnstraße 5, 70597 Stuttgart Fortbildungspunkte: 7 Punkte Änderungen bleiben vorbehalten.
Fit für den Notfall – Der Kindernotfall Wissen Sie, wie ein Kind im Notfall richtig behandelt werden muss? Notfälle mit Kindern stellen immer besondere Herausforderungen dar: • Wie beurteile ich die Vital parameter des Kindes? • Wie muss ich Sauerstoff verabreichen? • Welche ist die richtige Dosierung der Notfallmedikamente? • Welches sind die häufigsten Kindernotfälle? All diese Fragen und mehr beantworten wir Ihnen gerne in unserem Seminar „Der Kindernotfall“. Nach einem theoretischen Teil steigen Sie direkt in die Praxis ein und können das Erlernte an Übungsphantomen in verschiedenen Altersklassen anwenden. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt.
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Terminauswahl: jeweils Mittwoch, 18.00–22.00 Uhr 1. Juni 2022 16. November 2022 Zielgruppe: Ärzte aller Fachrichtungen Anmeldung: www.aerztekammer-bw.de/ portal e Login e Fortbildungsanmeldung/-angebot Ansprechpartner: Fachbereich Fortbildung, Jahnstr. 5, 70597 Stuttgart, Telefon (07 11) 7 69 81-211, Fax (07 11) 7 69 81-500, E-Mail: fortbildung@baek-nw.de Teilnehmerbeitrag: 65,– Euro Veranstaltungsort: Bezirks ärztekammer Nordwürttemberg, Jahnstraße 5, 70597 Stuttgart Fortbildungspunkte: 7 Punkte Änderungen bleiben vorbehalten.
Alternativbetreuung – Fortbildung Sie sind bereits Teilnehmer in der Alternativbetreuung und haben die Erstschulung schon besucht? Dann ist diese Fortbildung für Sie die richtige Veranstaltung, um Ihre Kenntnisse im Bereich Arbeitsschutz aufzufrischen und sich innerhalb von 5 Jahren nach der Erstschulung fortzubilden. In dieser Schulung bringen wir Sie auf den neuesten Stand in Sachen Arbeitsschutz und vertiefen einzelne Themen. Sie haben die Möglichkeit, Ihre Erfahrungen zur Gefährdungsbeurteilung oder zur bedarfsorientierten Betreuung mit anderen Teilnehmern auszutauschen und individuelle Aspekte anzusprechen. Nehmen Sie die Fortbildung zum Anlass, Ihre Arbeitsschutzplanung zu optimieren, denn ein gut organisierter Arbeitsschutz verhindert vermeidbare Verletzungen und Erkrankungen, wirkt sich positiv auf die Gesundheit Ihrer Beschäftigten aus und reduziert damit die Kosten für Personalausfall. Bitte halten Sie beim Termin Ihren Schulungsordner (BGW – Gesund und sicher arbeiten) bereit, den Sie bei der Erstschulung erhalten haben.
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Termine: Mittwoch, 1. Juni 2022 17.00–22.00 Uhr Präsenzveranstaltung Samstag, 25. Juni 2022 9.00–14.00 Uhr Online-Seminar Zielgruppe: Teilnehmer an der Alternativbetreuung Anmeldung: www.aerztekammer-bw.de/ portal e Login e Fortbildungsanmeldung/-angebot Ansprechpartner: Fachbereich Arbeitsschutz, Jahnstr. 5, 70597 Stuttgart, Telefon (07 11) 7 69 81-212, Fax (07 11) 7 69 81-500, E-Mail: arbeitsschutz@baek-nw.de Teilnehmerbeitrag: kostenfrei Veranstaltungsort: 1. 06. 2022 – BGW Bezirksstelle Karlsruhe 25. 06. 2022 – Online-Seminarraum Fortbildungspunkte: 8 Punkte Änderungen bleiben vorbehalten
Degerlocher Ethikgespräche Stehen auch Sie oft vor wichtigen Entscheidungen in der Praxis oder im Krankenhaus, bei denen Sie nicht nur medizinisch sinnvolle, sondern auch ethische Aspekte berücksichtigen müssen? Die Degerlocher Ethikgespräche sollen Ihnen helfen, hierbei mehr Klarheit und Sicherheit zu erlangen. Zusammen mit Fachleuten und anderen Kollegen erörtern wir im Plenum und in Kleingruppen ethische Fragestellungen aus Ihrem Behandlungsoder Pflegealltag. Dabei wird insbesondere auf das ganzheit liche Wohlergehen und die Berücksichtigung des Willens der Patienten geachtet. Wir freuen uns auf einen inten siven Austausch mit Ihnen durch spannende und schwierige Fragestellungen. Termine: jeweils Mittwoch, 18.00–21.45 Uhr 22. Juni 2022 Impfpflicht – ein ethisches Dilemma 26. Oktober 2022 Ethische Aspekte der Industrialisierung des Gesundheitsbetriebes
Zielgruppe: Ärzte aller Fach richtungen/Angehörige von Gesundheitsfachberufen/Seelsorger Anmeldung: www.aerztekammer-bw.de/ portal e Login e Fortbildungsanmeldung/-angebot Ansprechpartner: Fachbereich Fortbildung, Jahnstr. 5, 70597 Stuttgart, Telefon (07 11) 7 69 81-211, Fax (07 11) 7 69 81-500, E-Mail: fortbildung@baek-nw.de Teilnehmerbeitrag: 20,– Euro Veranstaltungsort: Bezirks ärztekammer Nordwürttemberg, Jahnstraße 5, 70597 Stuttgart Fortbildungspunkte: 5 Punkte Änderungen bleiben vorbehalten.
14. Nordwürttemberger Impftag – online oder Präsenz Seit nunmehr 14 Jahren liefert Ihnen der Nordwürttemberger Impftag nicht nur Antworten und Hilfestellungen in Fragen rund ums Impfen, sondern Sie erfahren hier mehr über das breite Spektrum unterschiedlicher Impfungen und wie Sie Ihre Patienten von notwendigen Impfungen überzeugen können. Aktuelle Empfehlungen der STIKO sind ebenso ein fester Bestandteil der Fortbildung wie Informationen zum Schutz vor aktuell auftretenden Infektionskrankheiten und Hinweise zur Reisemedizin. Sie können einen großen Beitrag leisten, um den Kollektivschutz der Bevölkerung weiter zu sichern! Zu diesem Zweck arbeiten wir bei den Nordwürttemberger Impftagen mit dem Landes gesundheitsamt Baden-Württemberg und dem Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte e. V. Landesverband Baden-Württemberg zusammen. Diese Veranstaltung wird live übertragen und kann von zu Hause aus online mitverfolgt werden. Die Fortbildung ist vom Landes gesundheitsamt Baden-Württem berg für die Fortgeltung erteilter Ermächtigungen zur Gelbfieber impfung anerkannt.
Bekanntmachungen Themenschwerpunkte: Corona-Impfpflicht – Sachstand Dr. K. Stark Fachärztin für Öffentliches Gesundheitswesen, Gesundheit und Verbraucherschutz, Landratsamt Ludwigsburg Impfnebenwirkungen Dr. D. Mentzer Facharzt für Kinder- und Jugendmedizin, Referat Pharmakovigilanz, Paul-Ehrlich-Institut, Langen Neue PneumokokkenImpfstoffe Dr. R. Köllges Facharzt für Kinder und Jugendheilkunde, Praxis für Kinder und Jugendliche, Mönchengladbach Empfehlungen der STIKO Dr. Th. Ledig Facharzt für Allgemeinmedizin, Mitglied der STIKO, Ditzingen (Gelbfieber)-Reiseimpfungen A. Theurer Fachärztin für Innere Medizin, Palliativmedizin und Tropenmedizin, Tropenklinik Paul-Lechler- Krankenhaus, Tübingen Termin: Samstag, 9. Juli 2022 9.00–12.15 Uhr Zielgruppe: Ärzte aller Fachrichtungen Anmeldung: www.aerztekammer-bw.de/ portal e Login e Fortbildungsanmeldung/-angebot Ansprechpartner: Fachbereich Fortbildung, Jahnstr. 5, 70597 Stuttgart, Telefon (07 11) 7 69 81-211, Fax (07 11) 7 69 81-500, E-Mail: fortbildung@baek-nw.de Teilnehmerbeitrag: 20,– Euro Veranstaltungsort: Bezirks ärztekammer Nordwürttemberg, Jahnstraße 5, 70597 Stuttgart oder online Fortbildungspunkte: 4 Punkte Änderungen bleiben vorbehalten.
EKG-Basiskurs Gewinnen Sie Sicherheit und Routine in der EKG-Auswertung und werden Sie selbst aktiv. Dieses Seminar zielt darauf ab, Ihre Fähigkeiten bei der Bewertung von EKGs zu festigen und bereitet Sie zudem auf die Beurteilung
von komplexeren Herzrhythmus-Störungen vor. Inhalte: • Typische EKG-Bilder bei Linksherz- und Rechtsherzbelastung • Lungenembolie und chronisch obstruktive Lungenerkrankung • Definition des ST-Hebungs infarktes • Stadieneinteilung des Myokardinfarkt-EKGs • Grundzüge der bradykarden und tachykarden Herzrhythmusstörungen Sie werten diese wichtigen EKG-Bilder unter Anleitung anhand von Beispiel-EKG selbstständig. In einem abschließenden Workshop setzen Sie Ihr aktualisiertes Wissen direkt um. Eine Auffrischung der relevanten Grundlagen aus dem Medizin studium ist zur Vorbereitung auf den Kurs empfehlenswert. Termin: Montag, 18. Juli 2022 9.00–16.00 Uhr und Dienstag, 19. Juli 2022 9.00–15.00 Uhr Zielgruppe: Ärzte aller Fachrichtungen, Ärzte in Weiterbildung Anmeldung: www.aerztekammer-bw.de/ portal e Login e Fortbildungsanmeldung/-angebot Ansprechpartner: Fachbereich Fortbildung, Jahnstr. 5, 70597 Stuttgart, Telefon (07 11) 7 69 81-211, Fax (07 11) 7 69 81-500, E-Mail: fortbildung@baek-nw.de Teilnehmerbeitrag: 240,– Euro Veranstaltungsort: Bezirks ärztekammer Nordwürttemberg, Jahnstraße 5, 70597 Stuttgart Fortbildungspunkte: 16 Punkte Änderungen bleiben vorbehalten.
Ärztekongress digital 2022 – interdisziplinär und praxisnah! Es erwarten Sie sechs Online- Live-Vorträge an zwei Veranstaltungstagen aus unterschiedlichen Fachdisziplinen, mit spannenden Themen und hochkarätigen Referenten im Live-Stream.
Ob aus Ihrer Praxis oder von zu Hause aus, sichern Sie sich bis zu 16 Fortbildungspunkte und gestalten Sie mit uns den Ärztekongress digital 2022. • Allgemeinmedizin • Chirurgie, Orthopädie • Innere Medizin • Infektiologie • Notfallmedizin • Pädiatrie • Psychiatrie, Psychotherapie Termin: Samstag, 23. Juli 2022 und Sonntag, 24. Juli 2022 jeweils 9.00–18.00 Uhr
• Neues aus der Intensiv- und Notfallmedizin • Endokrinologie • Hämatologie • Onkologie • Pneumologie • Nephrologie Diese Fortbildung findet in Zusammenarbeit mit der Südwestdeutschen Gesellschaft für Innere Medizin e. V. und der Bezirks ärztekammer Nordwürttemberg statt. Termin: Montag, 25. Juli 2022 und Dienstag, 26. Juli 2022 jeweils 9.00–18.15 Uhr
Zielgruppe: Ärzte aller Fachrichtungen, Ärzte in Weiterbildung, Interessierte Anmeldung: ab Mitte Mai unter www.aerztekammer-bw.de/ portal e Login e Fortbildungsanmeldung/-angebot Ansprechpartner: Fachbereich Fortbildung, Jahnstr. 5, 70597 Stuttgart, Telefon (07 11) 7 69 81-211, Fax (07 11) 7 69 81-500, E-Mail: fortbildung@baek-nw.de Teilnehmerbeitrag: 25,– Euro je Vortragsblock (á 90 min.) Veranstaltungsort: Online-Seminarraum Fortbildungspunkte: 2 Punkte je Vortragsblock Änderungen bleiben vorbehalten.
Update Innere Medizin – online oder Präsenz Sie wünschen sich einen umfassenden Überblick über die neuesten Entwicklungen aus der Inneren Medizin? Unser Update bietet Ihnen aktuelle Leitlinien, hochkarätige Referenten und umfassende Informationen. Sie erhalten breitgefächertes Wissen aus den verschiedenen Disziplinen der Inneren Medizin und hilfreiche Tipps für die Praxis. Der Kurs ist für Ärzte aller Fachrichtungen konzipiert und empfiehlt sich auch zum Wiedereinstieg, als Auffrischung und für Ärzte am Beginn Ihrer Tätigkeit. Folgende Inhalte erwarten Sie: • Kardiologie • Hypertonie • Rheumatologie • Gastroenterologie
Zielgruppe: Ärzte aller Fachrichtungen, Ärzte in Weiterbildung Anmeldung: www.aerztekammer-bw.de/ portal e Login e Fortbildungsanmeldung/-angebot Ansprechpartner: Fachbereich Fortbildung, Jahnstr. 5, 70597 Stuttgart, Telefon (07 11) 7 69 81-211, Fax (07 11) 7 69 81-500, E-Mail: fortbildung@baek-nw.de Teilnehmerbeitrag: 240,– Euro, 160,– Euro für Mitglieder der Südwestdeutschen Gesellschaft für Innere Medizin e. V. Veranstaltungsort: Bezirks ärztekammer Nordwürttemberg, Jahnstr. 5, 70597 Stuttgart oder online Fortbildungspunkte: 19 Punkte Änderungen bleiben vorbehalten.
Onlinefortbildung – Offene Rechnungen in der Arztpraxis – wie gehe ich damit um? Ihre Patienten bezahlen ihre Rechnungen nicht und Sie wissen nicht, welche Schritte Sie wann einleiten sollen? Kein Problem, wir erarbeiten mit Ihnen gemeinsam Lösungsansätze zum Umgang mit offenen Rechnungen. Mit unserer Unterstützung können Sie die Hand habung für Ihre Praxis optimieren, um in Zukunft sicher auf ähnliche Situationen reagieren zu können.
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Bekanntmachungen Inhalte des Workshops sind: • Professioneller Umgang mit Nichtzahlern • Sinnvolle Mahnläufe in Ihrer Arztpraxis • Erstellung eines gerichtlichen Mahnbescheides • Ratenzahlung • Abgabe der offenen Forderungen an einen Dienstleister – sinnvoll oder nicht? • Verjährung Termin: Samstag, 24. September 2022 10.00–16.15 Uhr Zielgruppe: Ärzte aller Fachrichtungen, Medizinische Fachangestellte, Abrechnungspersonal Anmeldung: www.aerztekammer-bw.de/ portal e Login e Fortbildungsanmeldung/-angebot Ansprechpartner: Fachbereich Fortbildung, Jahnstr. 5, 70597 Stuttgart, Telefon (07 11) 7 69 81-211, Fax (07 11) 7 69 81-500, E-Mail: fortbildung@baek-nw.de Teilnehmerbeitrag: 70,– Euro Veranstaltungsort: Online-Seminarraum Fortbildungspunkte: 7 Punkte Änderungen bleiben vorbehalten.
Antibiotic-Stewardship (ABS) – Beauftragter Arzt Fortbildungsangebot der Bezirksärztekammern Nordwürttemberg und der Bezirksärztekammer Südbaden in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Beratungszentrum für Hygiene Krankenhausinfektionen und Antibiotikaresistenzen haben in den vergangenen Jahren stark zugenommen. Ein rationaler und effektiver Einsatz von Antibiotika kann den Problemen der Resistenzentwicklung entgegenwirken und zu einer verbesserten Patientensicherheit führen. Die Bundesregierung hat dafür die Deutsche Antibiotika-Resistenzstrategie (DART) entwickelt, die neben der Prävention nosokomialer Infektionen auf die Bekämpfung von Antibiotikaresistenzen durch einen rationalen Einsatz von Antiinfektiva, dem Antibiotic Stewardship (ABS), abzielt.
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Der Kurs zum ABS-beauftragten Arzt, der nach dem Curriculum der Bundesärztekammer aufgebaut ist, ermöglicht Ihnen, Ihre Kenntnisse und Erfahrungen in rationaler Antiinfektivastrategie aufzufrischen und zu vertiefen. ABS-beauftragte Ärzte können als abteilungsbezogene Ansprechpartner für Fragen rund um einen rationalen Antibiotikaeinsatz im Krankenhaus als Anlaufstelle fungieren. Der Kurs behandelt unter anderem: • Antiinfektiva: Grundlagen und Bandbreite • Pharmakokinetik und Wechselwirkungen von Antiinfektiva • Infektions- und Resistenzepidemiologie • Strategien zur Sicherung rationaler Antibiotika-Anwendung im Krankenhaus • Perioperative Antibiotikaprophylaxe und Infektionsmanagement Die Fortbildung besteht aus 20 Unterrichtseinheiten (UE) im Selbststudium (E-Learning) sowie zwei Online-Seminaren. Das E-Learning muss vor den Präsenztagen abgeschlossen sein. Der Kurs wird in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Beratungszentrum für Hygiene (BZH GmbH) in Freiburg durchgeführt. Die Befähigung zum ABS-beauftragten Arzt kann bereits im Rahmen der Weiter bildungszeit erworben werden. Termine BÄK Nordwürttemberg: E-Learning: ab Dienstag, 20. September 2022 Onlineseminartage: 21.–22. November 2022 (Mo–Di) Anmeldung: www.aerztekammer-bw.de/ portal e Login e Fortbildungsanmeldung/-angebot Ansprechpartner: Fachbereich Fortbildung, Jahnstr. 5, 70597 Stuttgart, Telefon (07 11) 7 69 81-211, Fax (07 11) 7 69 81-500, E-Mail: fortbildung@baek-nw.de Veranstaltungsort: online
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Termine Akademie für ärztliche Fort- und Weiterbildung Südbaden: E-Learning: ab Mittwoch, 1. Juni 2022 Präsenztermine: 22.–23. September 2022 (Do–Fr) E-Learning: ab Donnerstag, 1. September 2022 Onlineseminartage: 1.–2. Dezember 2022 (Do–Fr) Anmeldung: www.baek-sb.de/akademie/ Ansprechpartner: Akademie für ärztliche Fortund Weiterbildung Südbaden, Telefon (07 61) 6 00-47 37, Fax (07 61) 6 00-47 44, E-Mail: akademie@baek-sb.de Veranstaltungsort: Haus der Ärzte, Sundgauallee 27, 79114 Freiburg oder online Zielgruppe: Klinikärzte aller Fachrichtungen Teilnehmerbeitrag: 700,– Euro Fortbildungspunkte: 60 Punkte Änderungen bleiben vorbehalten.
7. ISTN – Interdisziplinärer Stuttgarter Tag der Notfallmedizin – Online oder Präsenz Jeder Patient ist interdisziplinär, sobald er verschiedene Symptome aufzeigt. Erst mit einer Diagnosestellung wird er einer Fachdisziplin zugeordnet. Der Weg vom Symptom zur Diagnose ist dabei elementar und nicht immer eindeutig. Wer begleitet die Patienten auf diesem Weg? Das sind im ambulanten Bereich die Hausärzte. Im stationären Bereich nehmen diese Rolle die Notfallmediziner in einer interdisziplinären Notfallambulanz wahr. Seien sie gespannt auf praktische Fallbeispiele die die Interdisziplinarität zwischen den Fachrichtungen beleuchten und die Zusammenarbeit zwischen ambulanter und stationärer Medizin voranbringen. Zudem haben Sie die Möglichkeit, vorab eigene Fälle zu nennen, welche anschließend im Plenum behandelt werden. Diese Veranstaltung wird live übertragen und kann von zu Hause aus online mitverfolgt werden.
Termin: Samstag, 24. September 2022 9.00–13.00 Uhr Zielgruppe: Ärzte aller Fachrichtungen, Ärzte in Weiterbildung Anmeldung: www.aerztekammer-bw.de/ portal e Login e Fortbildungsanmeldung/-angebot Ansprechpartner: Fachbereich Fortbildung, Jahnstr. 5, 70597 Stuttgart, Telefon (07 11) 7 69 81-211, Fax (07 11) 7 69 81-500, E-Mail: fortbildung@baek-nw.de Teilnehmerbeitrag: 40,– Euro Veranstaltungsort: Bezirks ärztekammer Nordwürttemberg, Jahnstraße 5, 70597 Stuttgart oder online Fortbildungspunkte: 5 Punkte Änderungen bleiben vorbehalten.
Rechtliche Fragen in der Arztpraxis Sie haben rechtliche Fragen zur täglichen Arbeit in Ihrer Arztpraxis? Im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Rechtliche Fragen in der Arztpraxis“ werden verschiedene rechtliche Themen aufgegriffen und praxisnahe Hinweise vermittelt. Jede Veranstaltung widmet sich einem aktuellen Schwerpunktthema, das vorab bekannt gegeben wird. Schwerpunktthema: 28. September 2022 Notvertretungsrecht unter Ehegatten und Lebenspartnern in Angelegenheiten der Gesundheitssorge (Arbeitstitel) Unsere Referenten geben Ihnen Sicherheit, Tipps und Hilfestellungen für die weitere tägliche Arbeit. Gerne können Sie uns Ihre Fragen zum Thema vorab zukommen lassen. Nutzen Sie die Gelegenheit zum Austausch und zur Diskussion mit unseren Experten. Termine: Mittwoch, 28. September 2022 18.00–20.30 Uhr Zielgruppe: Niedergelassene Ärzte, leitende Mitarbeiter in Praxen und MVZs
Bekanntmachungen Anmeldung: www.aerztekammer-bw.de/ portal e Login e Fortbildungsanmeldung/-angebot Ansprechpartner: Fachbereich Fortbildung, Jahnstr. 5, 70597 Stuttgart, Telefon (07 11) 7 69 81-211, Fax (07 11) 7 69 81-500, E-Mail: fortbildung@baek-nw.de Teilnehmerbeitrag: 30,– Euro Veranstaltungsort: Bezirks ärztekammer Nordwürttemberg, Jahnstraße 5, 70597 Stuttgart Fortbildungspunkte: 3 Punkte Änderungen bleiben vorbehalten
31. Psychosomatischer Tag – online oder Präsenz Sie können keine körperliche Ursache der Beschwerden Ihres Patienten feststellen? Sie vermuten, dass hinter den somatischen Beschwerden ein psychisches Leiden steckt? Für eine umfassende Behandlung Ihrer Patienten ist eine kontinuierliche Auffrischung und Erweiterung Ihrer Kenntnisse im Fachgebiet der Psychosomatischen Medizin essentiell. Bereits während der Weiterbildung kristallisiert sich die Bedeutung fundierter psychosomatischer Kenntnisse heraus. In diesem Jahr widmen wir uns thematisch dem großen und bedeutsamen Gebiet der Psychosomatik in der Arbeitswelt. Welche Auswirkungen haben die modernen Arbeitsbedingungen, die sich während der Corona-Pandemie noch einmal deutlich verändert haben, auf die Entwicklung psychische und psychosomatischer Erkrankungen, die auch uns Ärzte betreffen können? Wie gehen wir um mit dem Wunsch unserer Patientinnen und Patienten nach Langzeitkrankschreibung? Welche Bedeutung hat hierbei die psychosomatische Rehabilitation? Diese und andere Aspekte im interdisziplinären Wechselspiels zwischen Psyche und Soma werden in den Fachvorträgen diskutiert. Aus dem Bereich der Kinder- und Jugendpsychosomatik beschäftigen wir uns mit der Auswirkung von (Cyber-) Mobbing auf die Betroffenen und mögliche Hilfestellungen. Kleingruppenarbeit zur
esprechung Ihrer Patienten mit B den Referenten und Mitgliedern des Psychosomatischen Ausschusses runden das Angebot ab. Themenschwerpunkte: Wie lange krank ist gesund? Langzeiterkrankung und -arbeitsunfähigkeit aus Sicht der psychosomatischen Rehabilitation Dr. med. Rochlitz Arzt für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie, Arzt für Allgemeinmedizin, Celenus Psychosomatische Fachklinik Freiburg GmbH Burnout, Mobbing, Stress – Wann macht Arbeit (auch Ärzte) krank? Priv.-Doz. Dr. med. Michael Hölzer Arzt für Psychotherapeutische Medizin, Psychoanalyse (DPV), Sonnenbergklinik Stuttgart, Universität Ulm Veränderte Welt durch neue Medien: von der Vernetzung bis zum (Cyber-) Mobbing Dr. med. Gottfried Maria Barth, M. A. Arzt für Kinder- und Jugendpsychiatrie und -psychotherapie, Arzt für Kinder- und Jugendmedizin, Psychoanalyse, Abteilung Psychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie im Kindes- und Jugendalter, Universitätsklinikum Tübingen Arbeit in Kleingruppen mit den Mitgliedern des Psychosomatischen Ausschusses Die Teilnahme am Psychosomati schen Tag kann auf die curriculare Fortbildung Psychosomatische Grundversorgung angerechnet werden. Termin: Samstag, 8. Oktober 2022 9.00–16.15 Uhr Zielgruppe: Ärzte aller Fachrichtungen Anmeldung: www.aerztekammer-bw.de/ portal e Login e Fortbildungsanmeldung/-angebot Ansprechpartner: Fachbereich Fortbildung, Jahnstr. 5, 70597 Stuttgart, Telefon (07 11) 7 69 81-211, Fax (07 11) 7 69 81-500, E-Mail: fortbildung@baek-nw.de
Teilnehmerbeitrag: 98,– Euro Veranstaltungsort: Bezirks ärztekammer Nordwürttemberg, Jahnstraße 5, 70597 Stuttgart oder online Fortbildungspunkte: 8 Punkte Änderungen bleiben vorbehalten
Baustein Psychotherapie (tiefenpsychologisch fundiert) – Kurs III Erweitern Sie Ihre Kenntnisse für unbewusste, seelische Vorgänge und finden Sie dadurch effizienter Zugang zur inneren Situation des Patienten und zur Dynamik des psychotherapeutischen Dialogs. Nach den Richtlinien der Landesärztekammer Baden-Württemberg sind theoretische und praktische Bausteine für die Weiterbildung zum Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, Kinder- und Jugendpsychiatrie und -psychotherapie, Psychosomatische Medizin und Psychotherapie sowie zur Erlangung der Zusatzbezeichnung Psychotherapie erforderlich. Hierfür wird 2022 der Kurs III von drei Blockkursen angeboten. Diese spannenden Themen bereiche erwarten Sie u. a.: – Angststörungen – Körperorientierte Psycho therapie – Das Trauma als Objekt beziehung – Psychotherapie mit Älteren – Trauer und Melancholie – Depression – Hysterie Durchführung mit Fallsupervision, Technik sowie Theorieseminaren mit praktischem Charakter. Termin: 9.–14. Oktober 2022 So–Fr, ganztags Zielgruppe: Ärzte in Weiterbildung zum Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, Kinderund Jugendpsychiatrie und Psychotherapie, Psychosomatische Medizin und Psychotherapie sowie in Zusatzweiterbildung Psychotherapie Anmeldung: www.aerztekammer-bw.de/ portal e Login e Fortbildungsanmeldung/-angebot
Ansprechpartner: Fachbereich Fortbildung, Jahnstr. 5, 70597 Stuttgart, Telefon (07 11) 7 69 81-562/-570, Fax (07 11) 7 69 81-500, E-Mail: fortbildung@baek-nw.de Teilnehmerbeitrag: 690,– Euro inkl. Seminarunterlagen, wenn gewünscht zzgl. Verpflegung und Übernachtung (buchbar direkt im Kloster Heiligkreuztal) Veranstaltungsort: Tagungshaus Kloster Heiligkreuztal, Am Münster 7, 88499 Altheim Fortbildungspunkte: 53 Punkte Änderungen bleiben vorbehalten
Onlinefortbildung – Beratung zur Patientenverfügung und gesundheitliche Vorausplanung – eine Aufgabe für Hausärzte Die Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht ist eine wichtige Möglichkeit für Ihre Patienten, ihr Recht auf Selbstbestimmung wahrzunehmen und eigenständig zu entscheiden, welche medizinischen und lebenserhaltenden Maßnahmen ergriffen werden sollen, wenn sie im Ernstfall dazu nicht mehr in der Lage sind. Die ärztliche Beratung zur Patientenverfügung ist ein anspruchsvolles und sensibles Thema, bei dem Sie als Arzt ethische, recht liche und medizinische Gesichtspunkte berücksichtigen müssen. Im Rahmen dieses Seminars werden nachfolgende Fragestellungen zur Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht geklärt und diskutiert, um Ihnen praktische Hilfestellungen für Ihren Praxisalltag an die Hand zu geben: • Wie können Sie Patienten bestmöglich zum Thema Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht beraten? • Welche Bedeutung und welche Konsequenzen haben Vorsorgevollmachten und Patientenverfügungen in Ihrer praktischen ärztlichen Tätigkeit? • Wie sind die gesetzlichen Regelungen zur Patienten verfügung? Innerhalb der Veranstaltung wird der Inhalt der relevanten Gesetze besprochen und ein evaluiertes und seit Jahren erprobtes regionales Beratungsangebot der Esslinger Initiative e. V. vorgestellt.
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Bekanntmachungen Die konkreten Inhalte des Programmes werden noch bekanntgegeben. Termin: Freitag, 14. Oktober 2022 13.30–17.00 Uhr Zielgruppe: Ärzte aller Fachrichtungen Anmeldung: www.aerztekammer-bw.de/ portal e Login e Fortbildungsanmeldung/-angebot Ansprechpartner: Fachbereich Fortbildung, Jahnstr. 5, 70597 Stuttgart, Telefon (07 11) 7 69 81-211, Fax (07 11) 7 69 81-500, E-Mail: fortbildung@baek-nw.de Teilnehmerbeitrag: 60,– Euro Veranstaltungsort: Online-Seminarraum Fortbildungspunkte: 4 Punkte Änderungen bleiben vorbehalten.
Gelbfieberimpfung – Fortbildung für Ärzte – online oder Präsenz Die Reisemedizin soll Reisenden allgemein, sowie chronisch Kranken, eine umfassende Vorbereitung für ihre Reise liefern. Sie beinhaltet dabei weit mehr als nur eine Beratung und die anschließende Durchführung von Schutzimpfungen gegen z. B. Hepatitis, invasive Meningokokken-Erkrankungen und Typhus. Neben Informationen zur Durchführung von Gelbfieberimpfungen, zur Zulassung als Gelbfieber impfstelle und dem epidemiologischen Kontext der Endemie gebiete, stehen die aktuelle Weltseuchenlage, Reiseimpfungen sowie neue Impfstoffe und Impfrisiken im Mittelpunkt der Veranstaltung. Das Seminar wendet sich vorzugsweise an Ärzte, die in Baden- Württemberg bereits als Gelb fieberimpfstelle registriert sind. Darüber hinaus können alle, die sich in ihrer täglichen Praxis mit reisemedizinischen Frage stellungen befassen ebenso teilnehmen, wie an diesen Themen interessierte Ärzte aller Fachrichtungen. Diese Veranstaltung wird live übertragen und kann von zu Hause aus online mitverfolgt werden.
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Diese Fortbildung ist vom Landes gesundheitsamt Baden-Württem berg für die Fortgeltung erteilter Ermächtigungen zur Gelbfieber impfung anerkannt. Termin: Samstag, 15. Oktober 2022 9.00–16.30 Uhr Zielgruppe: Ärzte aller Fachrichtungen Anmeldung: www.aerztekammer-bw.de/ portal e Login e Fortbildungsanmeldung/-angebot Ansprechpartner: Fachbereich Fortbildung, Jahnstr. 5, 70597 Stuttgart, Telefon (07 11) 7 69 81-211, Fax (07 11) 7 69 81-500, E-Mail: fortbildung@baek-nw.de Teilnehmerbeitrag: 50,– Euro Veranstaltungsort: Bezirks ärztekammer Nordwürttemberg, Jahnstraße 5, 70597 Stuttgart oder online Fortbildungspunkte: 9 Punkte Änderungen bleiben vorbehalten.
Orthopädie und Unfallchirurgie kompakt – für Fachärzte, Facharztanwärter und Interessierte Sie befinden sich in der Weiterbildung und möchten einen kompakten Überblick über wichtige Themen erhalten? Sie sind bereits fachärztlich tätig und möchten die relevanten Neuerungen erfahren? Das Seminar richtet sich sowohl an Assistenzärzte, die sich in der Vorbereitung zur Facharztprüfung Orthopädie/Unfallchirurgie befinden als auch an Fachärzte, die die Veranstaltung zum Auf frischen und zur Wiederholung ihres Wissens über relevante klinische Themen aus der Ortho pädie und Unfallchirurgie nutzen möchten. Namhafte Referenten präsentieren relevante Themenbereiche mittels interaktiver Vorträge. Die Aufteilung in Kleingruppen am Nachmittag rundet das Angebot ab. Hierbei wird sich eine Gruppe speziell mit der Prüfungsvor bereitung beschäftigen, in den weiteren Gruppen werden Fall-
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beispiele und Kasuistiken aus dem Klinik- und Praxisalltag besprochen und diskutiert. Termin: Samstag 22. Oktober 2022 9.00–16.15 Uhr Zielgruppe: Facharztanwärter/ -innen in der Orthopädie/Unfall chirurgie, Fachärzte, Interessierte Ärzte Anmeldung: www.aerztekammer-bw.de/ portal e Login e Fortbildungsanmeldung/-angebot Ansprechpartner: Fachbereich Fortbildung, Jahnstr. 5, 70597 Stuttgart, Telefon (07 11) 7 69 81-211, Fax (07 11) 7 69 81-500, E-Mail: fortbildung@baek-nw.de Teilnehmerbeitrag: 120,– Euro (regulär), 90,– Euro (für Ärzte in Weiterbildung) Veranstaltungsort: Bezirks ärztekammer Nordwürttemberg, Jahnstraße 5, 70597 Stuttgart Fortbildungspunkte: 9 Punkte Änderungen bleiben vorbehalten.
Akutfälle aller Fachgebiete Sie sind seit vielen Jahren ärztlich tätig, in der eigenen Praxis oder als Vertreter, im Notfalldienst oder auch in der Klinik? Sie möchten sich auf dem Laufenden halten und interessieren sich für Neuerungen in der Medizin auch fachgebietsübergreifend? Sie sind vielleicht schon im Ruhestand? Dann ist die Fortbildung Akutfälle aller Fachgebiete ideal, um Ihr Know-how zu erweitern und auf den neuesten Stand zu bringen, denn: Sobald Sie im Notfalldienst tätig sind, werden Sie mit Patientenbeschwerden aus nahezu allen Bereichen der Medizin konfrontiert. Entsprechend erhalten Sie einen kompakten Überblick vom Auge bis zum Zeh, von der Haut bis zum Darm. Wir vermitteln Ihnen die wichtigsten Informationen zu Krankheits-/Notfallbildern folgender Bereiche: • Kardiologie (u. a. akutes Koronarsyndrom, Hypertonie) • Pädiatrie (u. a. Infekte, Durchfall, Erbrechen) • Neurologie (u. a. Schlaganfall, Schwindel, Migräne)
• HNO (u. a. Nasenbluten, Entzündungen) • Abdomen (u. a. Gastroenteritis, Bauchschmerzen) • Chirurgische Notfälle (u. a. Traumata, Wunden) • Gynäkologie (u. a. Blutungen) Anhand von detaillierten Fall beispielen und Vorträgen werden Ihnen die aktuellen Diagnostikund Therapieempfehlungen zu relevanten Krankheitsbildern nahegebracht. In praktischen Übungen können Sie Ihre Fähigkeiten und Ihr Wissen auffrischen. Selbstverständlich wird auf lebensbedrohliche Situationen bis hin zur Reanimationspflicht eingegangen. Sie haben schon länger keinen Blasenkatheter mehr gelegt oder eine Reanimation mit Hilfsmitteln durchgeführt? Beides können Sie hier am Phantom üben. Darüber hinaus werden wichtige organisatorische Fragen des Notfalldienstes in Baden-Württemberg geklärt. Kombination aus Onlineund Präsenzseminaren 1. Tag/2. Tag: Online-Seminare von zu Hause oder Ihrer Praxis 3. Tag: praktische Unter weisungen in Kleingruppen sowie weitere Fachvorträge in der Bezirksärztekammer Nordwürttemberg Termin: 28.–30. Oktober 2022 Freitagnachmittag bis Sonntagmittag Zielgruppe: Ärzte aller Fachrichtungen, Ärzte in Weiterbildung Anmeldung: www.aerztekammer-bw.de/ portal e Login e Fortbildungsanmeldung/-angebot Ansprechpartner: Fachbereich Fortbildung, Jahnstr. 5, 70597 Stuttgart, Telefon (07 11) 7 69 81-211, Fax (07 11) 7 69 81-500, E-Mail: fortbildung@baek-nw.de Teilnehmerbeitrag: 250,– Euro Veranstaltungsort: online und Bezirksärztekammer Nordwürttemberg, Jahnstraße 5, 70597 Stuttgart Fortbildungspunkte: 28 Punkte Änderungen bleiben vorbehalten.
Bekanntmachungen 11. Stuttgarter Tag für Infektio logie – online oder Präsenz In Zusammenarbeit mit dem Zentrum für Infektiologie – dem Netzwerk infektiologisch tätiger Ärzte aus Klinik, Praxis und Labor – bietet die Bezirks ärztekammer Nordwürttemberg den Stuttgarter Tag für Infektiologie an. Hier erfahren Sie Neuigkeiten zu aktuellen Herausforderungen und vertiefen Ihre Kenntnisse in Prävention, Diagnostik und Therapie von Infektionen. Die Veranstaltung zielt darauf ab, Ihre Kompetenz für Fragestellungen im vielfältigen Bereich der Infektiologie zu stärken. Die Veranstaltung widmet sich einem aktuellen Schwerpunktthema, das im Vorfeld bekannt gegeben wird. Wir laden Sie herzlich zu diesem spannenden Tag mit viel Raum für Diskussion ein und begrüßen Sie auch im Namen unseres Kooperationspartners Zentrum für Infektiologie Stuttgart (ZIS)! Diese Veranstaltung wird live übertragen und kann von zu Hause aus online mitverfolgt werden. Diese Fortbildung ist vom Landes gesundheitsamt Baden-Württem berg für die Fortgeltung erteilter Ermächtigungen zur Gelbfieber impfung anerkannt. Termin: Samstag, 12. November 2022 9.00–14.45 Uhr Zielgruppe: Ärzte aller Fachrichtungen Anmeldung: www.aerztekammer-bw.de/ portal e Login e Fortbildungsanmeldung/-angebot Ansprechpartner: Fachbereich Fortbildung, Jahnstr. 5, 70597 Stuttgart, Telefon (07 11) 7 69 81-211, Fax (07 11) 7 69 81-500, E-Mail: fortbildung@baek-nw.de Teilnehmerbeitrag: 20,– Euro Veranstaltungsort: Bezirks ärztekammer Nordwürttemberg, Jahnstraße 5, 70597 Stuttgart und online Fortbildungspunkte: 6 Punkte Änderungen bleiben vorbehalten.
Bezirksärztekammer Nordbaden Geschäftsstelle: Zimmerstraße 4 76137 Karlsruhe Telefon (07 21) 1 60 24-0 Fax (07 21) 1 60 24-2 22
Fortbildungen der Bezirksärztekammer Nordbaden Im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie behalten wir uns weiterhin vor, Fort bildungen ggf. kurzfristig abzusagen bzw. unsere Veranstaltungen als Web-Seminare durchzuführen. Bitte infor mieren Sie sich zum aktuellen Stand auf der Homepage bzw. telefonisch oder per Mail, ob und in welcher Form die Fortbildung stattfindet. Bitte melden Sie sich zu unseren Fortbildungsveranstaltungen über unser Seminarverwaltungsprogramm (SVmed) im Portal der Landesärztekammer an: Bei einer Neuregistrierung im Portal (inkl. SVmed): www.aerztekammer-bw.de/ 10aerzte/00portal/ selbstregistrierung/ Bei bestehendem Konto in SVmed oder im Portal: https://elp25.com/svmed/bw/ Bei Rückfragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung. Bezirksärztekammer Nordbaden, Akademie für Ärztliche Fortbildung, Zimmerstr. 4, 76137 Karlsruhe, Telefon (07 21) 1 60 24-131/-132, Fax (07 21) 1 60 24-333, E-Mail: fortbildungsakademie@baek-nb.de
Kompetenz-aktivierende (hypnosystemische) Interventionen für akute und chronische Schmerz-Prozesse (Web-Seminar) Wenn jemand unter Schmerzen leidet, wird die Schmerzverarbeitung im bewussten Erleben dabei nicht nur durch den aktuellen neuronalen Schmerzimpuls beeinflusst. In einen komplexen psychophysiologischen Prozess werden dabei auf unbewusster
Ebene Erlebnis-Netzwerke auch von früher erlebtem Schmerz (Schmerz-Gedächtnis) und auch von unbewusst imaginiertem befürchtetem zukünftigen Schmerz-Erleben in Gang gesetzt. Damit verbunden wird der größte Teil der unwillkürlichen Erlebnis-Prozesse so ausgerichtet auf die Schmerzimpulse, dass dadurch (ungewollt) diese in der Intensität ihrer Stärke deutlich verstärkt werden. Dadurch er leben sich Betroffene immer mehr als hilflos ausgelieferte Opfer dieser belastenden Prozesse, wodurch wieder Selbstbild, Erleben von Selbstwirksamkeit und Selbstvertrauen so sehr geschwächt werden, dass auch dies wieder das Schmerz-Erleben verstärkt. Im Beitrag werden hypnosystemische Interventionsstrategien vermittelt, mit denen auch bewusst wieder erlebt werden kann, wie Betroffene ihre Wahrnehmung so gestalten können, dass sie hilfreiche Verarbeitungs- Prozesse, welche im quasi „schlummernden Potenzial“ ihres unbewussten Erfahrungs-Repertoires schon vorhanden sind, wieder effektiv reaktivieren können. So können Schmerz-Prozesse allmählich so transformiert werden, dass sie sich sogar als unbewusst kompetente Rückmeldungsfähigkeit über Bedürfnisse nutzen lassen. Ebenso wird gezeigt, wie die Beziehungssysteme der Schmerzklienten unterstützt werden können dabei, Kommunikations- und Interaktionsprozesse aufzubauen, die statt Fokussierung auf Schmerz hilfreiche Umfokussierungen ermöglichen. Den Link zum Web-Seminar erhalten Sie kurz vor der Veranstaltung an Ihre in SVmed hinterlegte E-Mail-Adresse.
und psychosomatische Gesundheitsentwicklung, Leiter des Miltion-Erickson-Instituts Heidelberg Wissenschaftliche Leitung: Dr. med. Elisabeth Daikeler, Fachärztin für Psychotherapeu tische Medizin, Psychiatrie und Psychotherapie Dr. med. Thomas Lohmann, niedergelassener Facharzt für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie, Psychiatrie und Neurologie, Suchtmedizin; ehem. Chefarzt der Klinik für Psycho somatische Medizin und Psychotherapie am Klinikum Nordschwarzwald Veranstaltungsort: online Zielgruppe: Ärztinnen und Ärzte aller Fachrichtungen Gebühr: 15,– Euro Fortbildungspunkte: 2 Anmeldung: Online über das Portal der Landesärztekammer Baden-Württemberg www.aerztekammer-bw.de/ portal e Login e Fortbildungsanmeldung/-angebot
Termin: Mittwoch, 18. Mai 2022 18.00–ca. 19.30 Uhr
Referenten: Dr. med. Christopher Neuhaus, FA für Anästhesiologie, Notfallmedizin, Universitäts klinikum Heidelberg, Mitglied im Vorstand der Deutschen Gesellschaft für Luft- und Raumfahrtmedizin e. V. Julius Springer, Senior First Officer A380, CRM-Trainer, Deutsche Lufthansa AG Wissenschaftliche Leitung: Dr. med. Christopher Neuhaus
Referent: Dr. med. Dipl. rer. pol. Gunther Schmidt, Facharzt für psychosomatische Medizin und Psychotherapie, Ärztlicher Direktor der sysTelios Privatklinik Siedelsbrunn für Psychotherapie
Medizinische Notfälle an Bord von Flugzeugen Teil 2: Case Reports (Web-Seminar) In Teil 2 der Fortbildungsreihe „Notfälle an Bord von Flugzeugen“ werden die theoretischen Grundlagen aus dem ersten Teil des Seminars auf Fallbeispiele angewandt. Hierbei können Teilnehmer reale Notfälle diskutieren und Strategien für Vorgehensweisen, Entscheidungsfindung und Therapie im Ernstfall entwickeln. Den Link zum Web-Seminar erhalten Sie kurz vor der Veranstaltung an Ihre in SVmed hinterlegte E-Mail-Adresse. Termin: Dienstag, 24. Mai 2022 18.00–20.15 Uhr
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Bekanntmachungen Veranstaltungsort: online Zielgruppe: Ärztinnen und Ärzte aller Fachrichtungen Gebühr: 30,– Euro Fortbildungspunkte: 3 Anmeldung: Online über das Portal der Landesärztekammer Baden-Württemberg www.aerztekammer-bw.de/ portal e Login e Fortbildungsanmeldung/-angebot Die Teilnehmerzahl ist technisch bedingt leider begrenzt!
Fortbildungsreihe „Klinische Sonographie“ Die Ultraschalluntersuchung ist eine relativ preiswerte, nebenwirkungsarme und aussagefähige diagnostische Methode. Sie ist aber in besonderem Maße von der Kompetenz des Sonographeurs abhängig. In unserer Reihe können Sie Ihre sonographischen Grundkenntnisse vertiefen. Nach einer kurzen Einführung werden klinische Kasuistiken vorgestellt mit Demonstration sonographischer Befunde im klinischen Kontext (Anamnese, Labor, radiologische Schnittbildgebung etc). Indikationszeitpunkte, diagnostische Aussagekraft, technische Möglichkeiten, Grenzen und Akzeptanz der Ultraschalldiagnostik sollen kritisch gewürdigt werden. Im Anschluss können Sie eigene sonographische Problemfälle diskutieren, Ihre praktischen Kenntnisse erweitern und in gegen seitiger Untersuchung mit Ultraschallgeräten unter Anleitung üben. Termine: jeweils Mittwoch, 16.00–ca. 20.00 Uhr 25. Mai 2022 „Appendicitis, Ileocoecitis und Divertikulitis“ 28. September 2022 „Blutungen – Hämatome – Vaskuläre Malformationen – abdominelle Ischämien und Thrombosen” 16. November 2022 „Entzündungsprozesse – Abscesse – Vasculitiden – Tuberöse Sklerose – M. Ormond”
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Wissenschaftliche Leitung: Dr. med. Karl-Heinz Seitz, Oberarzt Medizinische Klinik I, Städtisches Klinikum Karlsruhe Veranstaltungsort: Bezirks ärztekammer Nordbaden, Zimmerstr. 4, 76137 Karlsruhe Zielgruppe: In klinischer Aus bildung befindliche Kolleginnen und Kollegen, die bestimmte Themen im Rahmen der Spezialisierung evtl. nur eingeschränkt vertiefen können und niedergelassene Kolleginnen und Kollegen, die ihre Kenntnisse auffrischen wollen. Gebühr: 70,– Euro für Weiter bildungsassistenten/80,– Euro für Fachärztinnen und Fachärzte inkl. Seminarunterlagen und Verpflegung Fortbildungspunkte: 8 Punkte, mit Lernerfolgskontrolle Anmeldung: Online über das Portal der Landesärztekammer Baden-Württemberg www.aerztekammer-bw.de/ portal e Login e Fortbildungsanmeldung/-angebot Die Teilnehmerzahl ist b egrenzt!
Psychosomatische Grundversorgung – Wochenendkurse (80-Std.-Kurs nach dem Curriculum der Bundes ärztekammer) Die enge Verflechtung von Körper und Psyche macht sich in vielen medizinischen Fachgebieten bemerkbar. Um die Zusammenhänge zu verstehen und entsprechende Krankheitsbilder sowohl richtig zu diagnostizieren als auch zu therapieren, bedarf es erweiterter Kenntnisse und Fähigkeiten im Bereich der Psychosomatik. Gleichzeitig sollen psychosomatische Kompetenzen dabei helfen, die Patient-Arzt- Beziehung positiv zu gestalten. Ab April 2022 bietet die Bezirksärztekammer Nordbaden deshalb den 80-Stunden-Kurs „Psychosomatische Grundversorgung“ nach dem Curriculum der Bundesärztekammer an. Dabei sollen die Kenntnisse und Kompetenzen mit jeweils ausgewogenen Anteilen von Theorie, Fallbeispielen, Übungen sowie patientenzentrierter Selbsterfahrung in im Kurs integrierten Balint-Gruppen vermittelt werden. Vorgesehen sind Zweitageskurse zu je
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16 Unterrichtseinheiten, die über ein halbes Jahr verteilt werden. Dabei ist die Absolvierung von fünf Wochenenden erforderlich, um die Qualifikation zu erwerben. Eine Weiterführung nach Oktober ist geplant. Die Kursweiterbildung „Psychosomatische Grundversorgung“ ist in einigen Fachgebieten nach der Weiterbildungsordnung vorgeschrieben und erfüllt die inhalt lichen Anforderungen der KV zur Abrechnung der EBM-Ziffern 35100 und 35110. Kursinhalte werden u. a. sein: • Psychopathologie, Psycho- Soziales Krankheitsmodell • Somatoforme Störungen und Schmerz • Depressionen, Angststörungen • Suchterkrankungen • Ess- und Schlafstörungen • Geschlechterspezifische Störungen und sexuelle Funktionsstörungen • Suizidalität • Krisenintervention • Ärztliche Gesprächsführung Termine: 24./25. Juni 2022 22./23. Juli 2022 21./22. Oktober 2022 jeweils Freitag, 14.00–ca. 19.45 Uhr und Samstag, 9.00–ca. 17.00 Uhr Wissenschaftliche Leitung: Prof. Dr. med. Michael Berner, Direktor der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapeutische Medizin, Städtisches Klinikum Karlsruhe Dr. med. Elisabeth Daikeler, Fachärztin für Psychotherapeu tische Medizin, Psychiatrie und Psychotherapie Veranstaltungsort: Bezirks ärztekammer Nordbaden, Zimmerstr. 4, 76137 Karlsruhe Zielgruppe: Ärztinnen und Ärzte aller Fachrichtungen und in Weiterbildung Gebühr: 190,– Euro pro Wochenende Fortbildungspunkte: 16 pro Wochenende Anmeldung: Online über das Portal der Landesärztekammer Baden-Württemberg www.aerztekammer-bw.de/ portal e Login e Fortbildungsanmeldung/-angebot
Fortbildungsseminar „Wieder einstieg in den Arztberuf“ Auch im Jahr 2022 veranstaltet die Akademie für Ärztliche Fortbildung gemeinsam mit dem Ausschuss Ärztinnen der Bezirks ärztekammer Nordbaden ein fachübergreifendes Seminar zum Wiedereinstieg in den Arztberuf. Das übergeordnete Ziel der Veranstaltung ist es, Ärztinnen und Ärzte bei ihrer Rückkehr in den Beruf fachlich zu unterstützen. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer sollen durch ein breit gefächertes Inhaltsspektrum befähigt und ermutigt werden, ihre Ausbildung und ihre Erfahrung wieder praktisch im Beruf einzusetzen. Um Wissenslücken zu schließen, werden durch die Fachreferentinnen und Fachreferenten sowohl die medizinischen Neuerungen der letzten 10 Jahre als auch Themen mit ganz aktuellem Bezug vermittelt. Darüber hinaus bietet die Veranstaltung eine sehr gute Gelegenheit zur Vernetzung und zum kollegialen Austausch. Als Referentinnen und Referenten stehen ausgewählte Experten zur Verfügung. Die Fortbildung gliedert sich in zwei Blöcke, die auf Wunsch auch unabhängig voneinander gebucht werden können. Beide Blöcke werden wiederum als Kombination zweier Formate angeboten: Jeweils ein Präsenz-Seminarteil in Karlsruhe soll den so wichtigen Austausch gewährleisten und Referenten die Möglichkeit bieten, ihre sich nicht für die Distanz eignenden Fachvorträge zu halten. Damit kombiniert werden je etwa einwöchige Onlineteile, bei dem vormittags die Vorträge als Live-Web-Seminar gehalten werden. Eine separate Buchung der Onlineteile ist leider nicht möglich. Termine: Block 1: 30. Juni bis 8. Juli 2022 davon Präsenz: 30. Juni–2. Juli 2022 (Do–Sa) und online: 4.–8. Juli 2022 (Mo–Fr)
Bekanntmachungen Block 2: 10. bis 15. Oktober 2022 davon online: 10.–13. Oktober 2022 (Mo–Do) und Präsenz: 14.–15. Oktober 2022 (Fr–Sa) Teilnahmegebühr: Block 1: 400,– Euro Block 2: 320,– Euro inkl. Seminarunterlagen, beim Präsenzteil inkl. Verpflegung Wissenschaftliche Leitung: Prof. Dr. med. Nicola Buhlinger-Göpfarth, Fachärztin für Allgemeinmedizin, Vorsitzende Ausschuss Ärztinnen der Bezirks ärztekammer Nordbaden Fortbildungspunkte: Block 1: 50 (beantragt) Block 2: 41 (beantragt) Veranstaltungsort der Präsenzteile: Bezirksärztekammer Nordbaden, Zimmerstraße 4, 76137 Karlsruhe Anmeldung: Online über das Portal der Landesärztekammer Baden-Württemberg www.aerztekammer-bw.de/ portal e Login e Fortbildungsanmeldung/-angebot
Fortbildung des Ausschusses Ärztinnen: Workshop „Erfolgreicher kommunizieren“ Ob Einzelgespräche, Meetings oder konkrete Arbeitssituationen in hierarchisch unterschiedlichen Konstellationen: Für den Erfolg oder Misserfolg im Gespräch mit anderen Ärztinnen und Ärzten ist die Art der Kommunikation und des Auftretens manchmal entscheidender als die Sachkompetenz. Die notwendige Überzeugungskraft, Souveränität und Glaubwürdigkeit hängen in hohem Maße von sprachlichem Ausdrucksvermögen, Körpersprache, Stimme, psychologischem Geschick, Rollenverständnis und innerer Haltung ab. Insgesamt stellt die Kommunikationsfähigkeit einen wesentlichen Aspekt persönlicher Sozialkompetenz dar, die gerade im beruf lichen Alltag immer unverzichtbarer wird. In diesem Workshop in deutscher Sprache wird bei maximal 7 Teilnehmenden sehr individuell auf die persönlichen sprecherischen
und sprachlichen Voraussetzungen eingegangen. Unter Wahrung ihrer Sprecherpersönlichkeit und unterstützt durch Videoanalysen und Simulationen, werden anhand konkreter beruflicher Situationen und von Beispielen Ihre Stärken hervorgehoben und eventuelle Schwächen abgemildert. Termin: Freitag, 1. Juli 2022 14.00–18.30 Uhr und Samstag, 2. Juli 2022 9.00–13.30 Uhr Referentin: Wilma Küspert, Sprechwissenschaftliche Beratung, Training, Coaching Wissenschaftliche Leitung: Dr. med. Nicola Buhlinger-Göpfarth, Fachärztin für Allgemeinmedizin, Pforzheim Vorsitzende Ausschuss Ärztinnen der Bezirksärzte kammer Nordbaden Veranstaltungsort: Bezirksärztekammer Nordbaden, Zimmerstr. 4, 76137 Karlsruhe Zielgruppe: Ärztinnen und Ärzte aller Fachrichtungen Gebühr: 295,– Euro inkl. Seminar unterlagen und Verpflegung Fortbildungspunkte: 14 Punkte Anmeldung: Online über das Portal der Landesärztekammer Baden-Württemberg www.aerztekammer-bw.de/ portal e Login e Fortbildungsanmeldung/-angebot Die Teilnehmerzahl ist auf 7 Personen begrenzt!
Train the Trainer Kurse – für Weiterbilder (Modul 2) Angesichts der neuen Weiter bildungsordnung einerseits und einer zu geringen Anzahl an Ärztinnen und Ärzten in Weiterbildung andererseits wird es zunehmend wichtig, die Weiterbildung im ambulanten und stationären Sektor strukturiert und effizient zu gestalten und nach modernen Qualitätskriterien zu optimieren. Unser modular aufgebauter Kurs unterstützt Sie als Weiterbilder bei der täglichen Arbeit mit den ÄiW. Vermittelt werden wichtige
Neuerungen der WBO samt eLogbuch sowie grundlegende Rahmenbedingungen organisatorischer und rechtlicher Natur. Workshops zu Curriculumserstellung, Feedbackgesprächen, didaktischen Methoden und Kommunikationstechniken sollen zusätzlich wichtige Hilfestellung leisten. Angesprochen sind alle Fach ärztinnen und Fachärzte, die als Weiterbilder Ärztinnen und Ärzte in Weiterbildung beschäftigen oder dies künftig tun wollen. Falls Sie ÄiW zum Facharzt für Allgemeinmedizin anleiten, auch im Rahmen einer Rotation, und Interesse an der Teilnahme an der KWBW-Verbundweiterbildung plus haben, können Sie am 8. Juli ein ergänzendes KWBW-Modul online besuchen. Es legt den Schwerpunkt auf die Vernetzung und den Austausch der Teilnehmerinnen und Teilnehmer. Bitte sprechen Sie uns bei Interesse an. Die beiden Termine sind unabhängig voneinander buchbar; da sie sich aber inhaltlich ergänzen, empfehlen wir den Besuch beider Module.
Hochschule Nordrhein-Westfalen, Abteilung Köln Wissenschaftliche Leitung: Dr./ Univ. Pisa Susanna Colopi-Glage, niedergelassene Fachärztin für Allgemeinmedizin, Vizepräsidentin der Bezirksärztekammer Nordbaden Co-Moderation: Dr. med. Nicole Geiger, Oberärztin der Abteilung Allgemein-, Viszeral- und Gefäßchirurgie, GRN Klinik Schwetzingen, Mitglied im Vorstand der Akademie für Ärztliche Fortbildung der Bezirksärztekammer Nordbaden Veranstaltungsort: Bezirksärztekammer Nordbaden, Zimmerstr. 4, 76137 Karlsruhe Zielgruppe: Fachärztinnen und Fachärzte, die als Weiterbilder Ärztinnen und Ärzte in Weiter bildung beschäftigen oder dies künftig tun wollen. Gebühr: 110,– Euro pro Modul, inkl. Seminarunterlagen und Verpflegung Anmeldung: Online über das Portal der Landesärztekammer Baden-Württemberg www.aerztekammer-bw.de/ portal e Login e Fortbildungsanmeldung/-angebot
Termin: Modul 2: Samstag, 9. Juli 2022 9.00–17.30 Uhr
Haut und Psyche – Welche psychosomatischen Aspekte sind für die Praxis wichtig? (Web-Seminar)
Referenten Modul 2: Julia Fackert, LL. M., Rechtsreferentin der Bezirksärztekammer Nordbaden Dr. med. Folkert Fehr, niedergelassener Facharzt für Kinder- und Jugendmedizin, Mitglied des Arbeitsausschusses des Weiter bildungsausschusses der Bezirks ärztekammer Nordbaden Dipl.-Verwaltungswirt (FH) Otto Schmidt, Leiter des Sachgebietes ärztliche Weiterbildung der Bezirksärztekammer Nordbaden Dr. med. Axel Schöttler, Oberarzt Klinik für Allgemein- und Visceralchirurgie, Städtisches Klinikum Karlsruhe, Mitglied des Arbeitsausschusses des Weiterbildungsausschusses der Bezirksärztekammer Nordbaden Prof. Dr. med. Marcus Siebolds, Facharzt für Innere Medizin, Dekan des Fachbereichs Gesundheitswesen der Katholischen
Die Haut als sichtbares Körperorgan ist in besonderer Weise dazu prädestiniert, bei Symptomen die Blicke der Betroffenen, aber auch von Anderen darauf zu lenken. Das Problem der Stigmatisierung kennen daher fast alle Menschen mit Hauterkrankungen. Die Haut als psychoimmunologisches Organ, in dem sich viele Stressoren manifestieren, steht heute im Fokus des wissenschaftlichen Interesses und grundlegende Mechanismen wie Emotionen sich psychosomatisch auswirken können, sind durchaus bekannt. Einige Hauterkrankungen wie Skin Picking, Körperdysmorphe Störungen und Pseudoallergien sind spezifische psychosomatische Krankheitsbilder, die häufig zu Arztbesuchen und zu Problemen in der Arzt-Patienten-Beziehung führen.
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Bekanntmachungen Neben dem Verständnis für die psychoimmunologischen Aspekte von Hauterkrankungen werden auch einfache psychotherapeutische Maßnahmen im Sinne der psychosomatischen Grundversorgung für die Praxis dargestellt. Im Vortrag wird vermittelt, wie man • Hautsymptome mit psychosomatischem Hintergrund erkennen kann und Verständnis für die „Sprache der Haut“ bekommt; • Welche psychoimmunologischen Erklärungsmodelle für Stresseinflüsse möglich sind, die die Verschlechterung von Hautproblemen nach Belastungen erklären • Welche Hauterkrankungen in der eigenen Praxis zur Verbesserung der Adherence selbst behandelt werden können und welche besser in eine psychosomatische Behandlung weitervermittelt werden sollten; • Welche psychoedukativen Angebote es für chronisch-entzündliche Hauterkrankungen gibt die sich bewährt haben • Welches Therapiemanagement im Umgang mit Hauterkrankungen hinsichtlich der Prävention von psychosozialen Problemen sinnvoll ist. Den Link zum Web-Seminar erhalten Sie kurz vor der Veranstaltung an Ihre in SVmed hinter legte E-Mail-Adresse. Termin: Mittwoch, 20. Juli 2022 18.00–ca. 19.30 Uhr Referent: Prof. Dr. med. Uwe Gieler, Facharzt für psychosomatische Medizin und Psychotherapie, Chefarzt der Vitos-Klinik für Psychosomatische Medizin Giessen und Leiter der Psychodermatologie-Sprechstunde an der Univ. Hautklinik Giessen; Leiter der Neurodermitis-Schulungs-Akademie Hessen Wissenschaftliche Leitung: Dr. med. Elisabeth Daikeler, Fachärztin für Psychotherapeu tische Medizin, Psychiatrie und Psychotherapie
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Dr. med. Thomas Lohmann, niedergelassener Facharzt für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie, Psychiatrie und Neurologie, Suchtmedizin; ehem. Chefarzt der Klinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie am Klinikum Nordschwarzwald Veranstaltungsort: online Zielgruppe: Ärztinnen und Ärzte aller Fachrichtungen Gebühr: 15,– Euro Fortbildungspunkte: 2 Punkte Anmeldung: Online über das Portal der Landesärztekammer Baden-Württemberg www.aerztekammer-bw.de/ portal e Login e Fortbildungsanmeldung/-angebot Wir bitten zu berücksichtigen, dass die Plätze leider begrenzt sind!
Deeskalationstraining für Arzt praxis und Notfallambulanz Aggressives Verhalten bis hin zur Gewalt gehört in Arztpraxen und Notfallambulanzen inzwischen leider zum Alltag. Die Ursachen hierfür mögen vielfältig sein, entscheidend ist für Ärztinnen und Ärzte sowie für sämtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Praxen und Ambulanzen, auch aggressiveren Patienten oder deren Familienangehörigen ruhig und souverän gegenüber treten zu können – und natürlich auch sich selbst zu schützen. Theoretisches Lernziel des Seminars ist es, die Entstehung von Gefahrensituationen erfassen zu können und die gesetzlichen Hintergründe zu kennen. Darauf aufbauend erlernen Sie ganz praktisch die verbale Deeskalation in Form von Rollenspielen sowie wirksame Verteidigungstechniken für den Notfall. Es wird Ihnen vermittelt, wie Sie Konfrontationssituationen möglichst adäquat und deeskalierend meistern können. Um bequeme Kleidung wird gebeten. Termin: Samstag, 24. September 2022 9.00–ca. 13.30 Uhr
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Referenten: Thomas Ganter vom Führungs- und Einsatzstab, Zentrale Dienste/Einsatztraining, Polizeipräsidium Pforzheim Direktor des Amtsgerichts a. D. Reinhold Buhr, Kammeranwalt der Bezirksärztekammer Nordbaden Leitender Oberstaatsanwalt Jürgen Gremmelmaier, Leiter der Kammeranwaltschaft der Bezirksärztekammer Nordbaden Wissenschaftliche Leitung: Dr. med. Jürgen Braun, Vorsitzender der Ärzteschaft Mannheim, Facharzt für Neurologie und Psychiatrie/Psychotherapeutische Medizin Veranstaltungsort: Bezirksärztekammer Nordbaden, Zimmerstr. 4, 76137 Karlsruhe Zielgruppe: Ärztinnen und Ärzte aller Fachrichtungen, Medizinische Fachangestellte Gebühr: 60,– Euro, inkl. Seminar unterlagen und Verpflegung Fortbildungspunkte: 7 Punkte Anmeldung: Online über das Portal der Landesärztekammer Baden-Württemberg www.aerztekammer-bw.de/ portal e Login e Fortbildungsanmeldung/-angebot Die Teilnehmerzahl ist begrenzt!
Gerontopsychosomatik und Alterspsychotherapie – Entwicklungspsychologie der Lebensspanne und differenzielle Psychotherapie-Indikationen (Web-Seminar) Die Psychotherapie über 60-Jähriger unterliegt bis heute oft noch einer „Indikationszensur“. Dabei ist sie – was viele nicht wissen – bei stimmiger Indikation oft von einer guten Prognose begleitet. Um ältere Patienten in ihrer spezifischen Lebenssituation besser verstehen zu können, wird in einem ersten Schritt ein Verständnis für die notwendigen psychischen Entwicklungsleistungen in der zweiten Hälfte des Erwachsenenalters erarbeitet. Auf diesen Voraussetzungen aufbauend wird die differenzielle Psychotherapie-Indikation Älterer vorgestellt: Die Bearbeitung repetitiv-dysfunktionaler Konflikte in Abgrenzung von sogenannten Aktual-
konflikten, ausgelöst durch den körperlichen Alternsprozess. Zudem werden die Genese der Trauma-Reaktivierung im Alter sowie psychotraumatologische Behandlungsansätze bei Älteren vorgestellt. Insbesondere in der Psychotherapie Älterer gilt es, Gegenübertragungs- von Eigenübertragungsphänomenen abgrenzen zu lernen und eigene Werthaltungen und Normen kritisch reflektieren zu können. Den Link zum Web-Seminar erhalten Sie kurz vor Veranstaltung an Ihre in SVmed hinterlegte E-Mail-Adresse. Termin: Mittwoch, 28. September 2022 18.00–ca. 19.30 Uhr Referent: Univ.-Prof. Dr. med. Dr. theol. Gereon Heuft, Facharzt für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie, Facharzt für Neurologie und Psychiatrie – Psychoanalyse – Klinische Geriatrie, Klinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie, Universitätsklinikum Münster Wissenschaftliche Leitung: Dr. med. Elisabeth Daikeler, Fachärztin für Psychotherapeu tische Medizin, Psychiatrie und Psychotherapie Dr. med. Thomas Lohmann, niedergelassener Facharzt für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie, Psychiatrie und Neurologie, Suchtmedizin; ehem. Chefarzt der Klinik für Psycho somatische Medizin und Psychotherapie am Klinikum Nordschwarzwald Veranstaltungsort: online Zielgruppe: Ärztinnen und Ärzte aller Fachrichtungen Gebühr: 15,– Euro Fortbildungspunkte: 2 Punkte Anmeldung: Online über das Portal der Landesärztekammer Baden-Württemberg www.aerztekammer-bw.de/ portal e Login e Fortbildungsanmeldung/-angebot Wir bitten zu berücksichtigen, dass die Plätze leider begrenzt sind!
Bekanntmachungen Fortbildung für Weiterbildungs assistenten „Fit für die Notfallambulanz und den ersten Dienst“ Wer kennt sie nicht, die Aufregung vor dem ersten Nachtdienst in der Klinik oder dem ersten Notdienst. Habe ich alles richtig gemacht? Wann muss ich den Oberarzt rufen? Kann der Patient ambulant behandelt werden oder muss er stationär eingewiesen/aufgenommen werden, gar auf die Intensivstation? Solche und ähnliche Fragen müssen oft einsam und zunehmend ohne ausreichende Vorbereitung beantwortet werden. Das Seminar möchte einen Beitrag zur besseren Ausbildung in diesem Bereich leisten. Die häufigsten Erkrankungen und Notfälle sollen anhand von lehrreichen Fallbeispielen aus dem Ambulanz- und Stationsalltag dargestellt und interaktiv mit Ihnen das sinnvolle diagnostische und therapeutische Vorgehen besprochen werden. Es wird genug Zeit für Fragen und Diskussion bleiben. Bringen Sie auch Ihre eigenen Fälle – zumindest aus dem Gedächtnis – mit. Teilnehmende an den „Willkommensabenden für Neuapprobierte“ (nächste Termine am 29. Juni 2022 in Karlsruhe/online und am 21. September 2022 in Heidelberg) der Bezirksärztekammer Nordbaden erhalten rabattierten Zugang zur Fortbildung. Termin: Samstag, 8. Oktober 2022 8.15–15.45 Uhr Wissenschaftliche Leitung: Dr. med. Joachim Aspacher, Sektionsleiter Gastroenterologie/ Endokrinologie/Diabetologie, SRH Klinikum Karlsbad-Langensteinbach Veranstaltungsort: Bezirksärztekammer Nordbaden, Zimmerstr. 4, 76137 Karlsruhe Zielgruppe: Ärztinnen und Ärzte in Weiterbildung Gebühr: 60,– Euro inkl. Seminar unterlagen und Verpflegung Fortbildungspunkte: 8 Punkte Anmeldung: In Kürze online über das Portal der Landesärztekammer Baden-Württemberg
www.aerztekammer-bw.de/ portal e Login e Fortbildungsanmeldung/-angebot Die Teilnehmerzahl ist begrenzt!
Klima und Psyche (Web-Seminar) Psychologische Aspekte spielen sowohl im Rahmen der Weiterentwicklung der Klimakrise als auch für die Bewusstwerdung derselben und für unsere resultierende Handlungsfähigkeit eine grundlegende Rolle. Die Realisierung der Bedrohungslage kann zu angst- und depressionsbezogenen Belastungssymptomen im Sinne einer „climate anxiety“ oder „climate grief“ führen. Im Kontext von lebensbedrohlichen Naturereignissen – wie Überschwemmungen oder Buschbränden – leiden Menschen unter Traumafolgestörungen, Anpassungsstörungen, Angst erkrankungen und depressiven Störungen. Und auch die Er höhung der mittleren globalen Erdtemperatur hat direkte Auswirkungen auf die psychische Entwicklung und die psychische Stabilität der Erdbewohner. Mitarbeitern des Gesundheitswesens wird im Lichte der erheblichen Emissionen unseres Gesundheitssystems und den vielfältigen somatischen und psychologischen Aspekten der Klimakrise eine besondere Rolle und Verantwortung zuteil. Wir können als Kliniker, Wissenschaftler und Lehrende einen substantiellen Beitrag zu dem notwendigen globalen Transformationsprozess und einem neuen Gesundheitsverständnis im Sinne einer „planetaren Gesundheit“ beitragen. Den Link zum Web-Seminar erhalten Sie kurz vor Veranstaltung an Ihre in SVmed hinterlegte E-Mail-Adresse. Termin: Mittwoch, 12. Oktober 2022 18.00–ca. 19.30 Uhr Referent: Prof. Dr. med. Christoph Nikendei, MME, Universitätsklinik Heidelberg für Allgemeine Innere Medizin und Psychosomatik, Leitender Ober-
arzt und Leiter der Sektion Psychotraumatologie, Facharzt für Innere Medizin; Facharzt für Psychosomatik und Psychotherapie, Ärztlicher Leiter der Geflüchtetenambulanz des ZPM im PHV Heidelberg-Kirchheim Wissenschaftliche Leitung: Dr. med. Elisabeth Daikeler, Fachärztin für Psychotherapeu tische Medizin, Psychiatrie und Psychotherapie Dr. med. Thomas Lohmann, niedergelassener Facharzt für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie, Psychiatrie und Neurologie, Suchtmedizin; ehem. Chefarzt der Klinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie am Klinikum Nordschwarzwald Veranstaltungsort: online Zielgruppe: Ärztinnen und Ärzte aller Fachrichtungen Gebühr: 15,– Euro Fortbildungspunkte: 2 Punkte Anmeldung: Online über das Portal der Landesärztekammer Baden-Württemberg www.aerztekammer-bw.de/ portal e Login e Fortbildungsanmeldung/-angebot Wir bitten zu berücksichtigen, dass die Plätze leider begrenzt sind!
Workshop „Wertschätzende Kommunikation“ für medizinische Fachangestellte In Zeiten überfüllter Praxen und eines teils erhöhten Erwartungsdrucks spielt der Erstkontakt mit Patientinnen und Patienten eine entscheidende Rolle für das weitere Verhältnis zwischen Arzt(praxis) und Patienten. Hier wirkt sich die kommunikative Kompetenz von Medizinischen Fachangestellten außerordentlich positiv aus. Durch eine gelingende Kommunikation kann aber nicht nur der Kontakt mit Patienten bzw. deren Angehörigen positiver gestaltet, sondern auch die Kooperationsfähigkeit im Team gestärkt werden. In unserem Workshop lernen die Teilnehmenden die „Wertschätzende Kommunikation“ als eine Methode, mit anderen einfühlend und zugleich geradlinig zu kommunizieren. Die Teilnehmenden erleben, wie sie berufliche
Beziehungen so gestalten können, dass sie von Wertschätzung und Vertrauen geprägt sind. Auf der Grundlage eigener Beispiele aus ihrem beruflichen Alltag trainieren sie unter Anleitung einer qualifizierten und erfahrenen Trainerin ganz praxisnah (interaktiv, Rollenspiele, Fallbearbeitung) ein professionelles Kommunikationsverhalten. So lernen sie, ihre Fähigkeit zur Empathie zu erweitern und auch in schwierigen, emotionsgeladenen Situationen eine wertschätzende Haltung einzunehmen. Der Nutzen für die Teilnehmenden sowie letztlich für die Praxis zeigt sich in mehr Kooperation, größerer persönlicher Stabilität, effizienterer Zielerreichung und empathischerem Kontakt zu Patienten und deren Angehörigen. Termin: Donnerstag, 3. November 2022 14.00–17.15 Uhr und Freitag, 4. November 2022 8.30–16.00 Uhr Referentin: Birgit BrandHörsting, Trainerin Wertschätzende Kommunikation (nach Dr. M. Rosenberg) Veranstaltungsort: Bezirksärztekammer Nordbaden, Zimmerstr. 4, 76137 Karlsruhe Zielgruppe: Medizinische Fachangestellte Gebühr: 130,– Euro, inkl. Seminarunterlagen und Verpflegung Teilnahmebedingungen: Unsere ausführlichen Teilnahmebedingungen entnehmen Sie bitte der Homepage. Anmeldung: Online über das Portal der Landesärztekammer Baden-Württemberg www.aerztekammer-bw.de/ portal e Login e Fortbildungsanmeldung/-angebot Die Teilnehmerzahl ist begrenzt!
EKG in der hausärztlichen Versorgung Die manuelle Auswertung des Elektrokardiogramms ist trotz Computerprogrammen noch immer unentbehrlich. Wünschen auch Sie sich mehr Sicherheit bei der Interpretation von EKG-Kurven?
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Bekanntmachungen In unserem Seminar werden zunächst die Grundlagen der EKG-Befundung aufgefrischt und im Hinblick auf Klinik und haus ärztliche Versorgung aktualisiert. Die Referenten erläutern mögliche Störfaktoren bei der EKG-Ableitung und zeigen spezifische Veränderungen bei den häufigen Herzerkrankungen und bei Notfällen auf. Thematisch in Module gegliedert erlernen Sie interaktiv die Grundlagen der EKG-Diagnostik, was Struktur- und Rhythmusanomalien anbelangt. Die Teilnehmer werden selbst EKGs auswerten und können diese anschließend im Plenum diskutieren. Lernziel des Seminars ist, sich durch praktische Übungen anhand von Fallbeispielen mehr Sicherheit und Routine in der EKG-Auswertung anzueignen. Die praktische Anwendbarkeit für die hausärztliche Versorgung steht im Mittelpunkt dieser Fortbildung. Grundlagen aus dem Studium werden vorausgesetzt. Termin: Samstag, 26. November 2022 9.00–ca. 16.00 Uhr Referenten und wissenschaft liche Leitung: Giw Nayebagha, Oberarzt Medizinische Klinik Abt. III, Kardiologie/Angiologie/Intensivmedizin, ViDia Christliche Kliniken Karlsruhe, Standort St. Vincentius-Kliniken Dr. med. Gerd Ringwald, niedergelassener FA für Innere Medizin, SP Kardiologie, Kardiologie im Friedrichspalais, Zentrum für Herz-Kreislauf-Erkrankungen Bruchsal Veranstaltungsort: Bezirksärztekammer Nordbaden, Zimmerstr. 4, 76137 Karlsruhe Zielgruppe: niedergelassene Fachärzte für Allgemeinmedizin und Innere Medizin Gebühr: 115,– Euro inkl. Seminar unterlagen und Verpflegung Fortbildungspunkte: 10 Punkte Anmeldung: Online über das Portal der Landesärztekammer Baden-Württemberg www.aerztekammer-bw.de/ portal e Login e Fortbildungsanmeldung/-angebot Die Teilnehmerzahl ist begrenzt!
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Bezirksärztekammer Südbaden Geschäftsstelle: Sundgauallee 27 79114 Freiburg/Br. Telefon (07 61) 6 00 47-0 Fax (07 61) 89 28 68
Akademie für ärztliche Fort- und Weiterbildung Südbaden Im Zusammenhang mit der Corona- Pandemie behalten wir uns weiterhin vor, Fortbildungen ggf. kurzfristig abzusagen bzw. unsere Veranstaltungen als Web-Seminare durchzuführen. Bitte informieren Sie sich zum aktuellen Stand auf der Homepage bzw. telefonisch oder per Mail, ob und in welcher Form die Fortbildung stattfindet. Bitte melden Sie sich zu unseren Fortbildungsveranstaltungen über unser Seminarverwaltungsprogramm (SVmed) in dem Portal der Landesärztekammer an: www.aerztekammer-bw.de/ portal a Login a Fortbildungsanmeldung/-angebot Alle Veranstaltungen sind von der Landesärztekammer BW anerkannt und auf das Fortbildungszertifikat anrechenbar.
Antibiotic Stewardship (ABS) – Blended Learning Leitung: Prof. Dr. med. Sebastian Schulz-Stübner, Deutsches Beratungszentrum für Hygiene (BZH GmbH), Freiburg Der nach dem Curriculum der Bundesärztekammer gestaltete Kurs zum ABS-beauftragten Arzt stellt für die in klinischen Einrichtungen tätigen Ärzte ein Angebot dar, um ihre vorhandenen Kenntnisse und Erfahrungen in rationaler Antiinfektivastrategie systematisch weiter zu vertiefen und aufzufrischen. Nach Ableistung des Kurses verfügen die Teilnehmer über folgende Kenntnisse/Befähigungen zur Behandlung von Kindern/ Erwachsenen:
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– Kenntnisse zu Antiinfektiva: Spektrum, Pharmakokinetik, Wechselwirkungen – Grundlagen der medizinischen Mikrobiologie und der antimikrobiellen Resistenztestung – Kenntnis und Implementierung einschlägiger Therapieleitlinien – Beteiligung und Unterstützung von Kommunikationsstrukturen, Schulungen – Kenntnisse und Befähigung zu Anwendungen beim Infektionsmanagement Die Befähigung zum ABS-beauftragten Arzt kann bereits im Rahmen der Weiterbildungszeit erworben werden. Der Kurs wird als Blended Learning mit 20 E-Learning-Einheiten und daran anschließenden 2 Präsenztage (ggf. Live-Online Seminar) mit nochmals 20 Lerneinheiten durchgeführt. Die E-Learning-Einheiten müssen vor den jeweiligen Präsenztagen absolviert werden, sie schließen jeweils einzeln mit einer Lernerfolgs kontrolle ab. Eine zusätzliche Prüfung vor oder an den Präsenztagen erfolgt nicht. Termine: E-Learning (Selbstlernphase): ab Mittwoch, 1. Juni 2022 Präsenztage: 22. und 23. September 2022 (Mo–Di) E-Learning (Selbstlernphase): ab 1. Donnerstag, September 2022 Live-Online Seminar: 1. und 2. Dezember 2022 Zeit: Donnerstag, 9.00 s.t.–ca.18.45 Uhr Freitag, 8.00 s.t.–ca.17.00 Uhr Ort: Freiburg (online) Entgelt: 700,– Euro Fortbildungspunkte: 60
Arbeitsrecht für niedergelassene Ärzte Leitung: Dr. med. Paula HezlerRusch, Präsidentin der Bezirks ärztekammer Südbaden Dieses Seminar richtet sich an niedergelassene Ärztinnen und Ärzte, die als Praxisinhaber Kontakt mit Themen des Arbeitsrechts haben.
Seminarinhalte – Findet das Kündigungsschutzgesetz auf meine Praxis Anwendung? – Ist die Befristung eines Arbeitsvertrages der Königsweg oder der Bettlerpfad? – Was ist bei der Übernahme einer Praxis arbeitsrechtlich zu beachten? – Muss ich einen Tarifvertrag anwenden? – Hat die Putzfrau etwa Urlaubsansprüche? – „Ich suche eine Mitarbeiterin für mein junges dynamisches Team“ – das Diskriminierungsrecht (AGG) und seine Hürden – Unionsrecht, Grundrechts charta und Richtlinien, wer soll da durchblicken?“ – Aktuelles und Fragen der Teilnehmenden Termine: Mittwoch, 11. Mai 2022 18.00–21.00 Uhr Samstag, 26. November 2022 9.00–12.00 Uhr Ort: Haus der Ärzte, Sundgauallee 27, Freiburg Entgelt: 80,– Euro Fortbildungspunkte: 4
Berufsrecht Leitung: Dr. med. Paula HezlerRusch, Präsidentin der Bezirks ärztekammer Südbaden Klagen von Patienten und Patientinnen, Angehörigen, von Kolleginnen und Kollegen, aber auch aus Apotheken, Behörden, Gerichte, Polizei landen bei der Kammer. Die Eingänge werden dort geprüft und ggf. dem Kammeranwalt zugeleitet. Dieser ermittelt und erhebt, wenn sich die Sachlage entsprechend darstellt, ein berufswidriges Verhalten im Raum steht, Klage beim Berufsgericht. Eindeutige Straftatbestände werden an die zuständige Staatsanwaltschaft weitergeleitet. In den letzten Monaten betraf dies z. B. insbesondere Atteste zur Befreiung vom Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes ohne hinreichend begründeten Hintergrund. Klagen gehen ein wegen Zwistigkeiten, unkollegialem Verhalten, subjektiv erlebter Ungerechtigkeit, oder wegen erlebter Falschbehandlung.
Bekanntmachungen Detaillierte Informationen finden Sie auf der Webseite dieser Veranstaltung. Termin: Donnerstag, 17. Januar 2023 Zeit: 18.30 s.t.–ca. 20.45 Uhr Ort: online Entgelt: 40,– Euro Fortbildungspunkte: 3
Der erste Notdienst – kompetent handeln im ärztlichen Bereitschaftsdienst Im ärztlichen Bereitschaftsdienst haben Ärztinnen und Ärzte mit allen Themengebieten der Medizin zu tun. Zumeist kennen Sie die Patientinnen und Patienten und deren Vorgeschichte nicht und stehen vor der Herausforderung die adäquaten medizinischen Entscheidungen treffen zu müssen. In unserem zweitägigen Seminar erhalten Sie ein Update in der Erkennung, Zuordnung und Behandlung der häufigen medizinischen Problemstellungen im ärztlichen Bereitschaftsdienst. Die Veranstaltung richtet sich an Ärztinnen und Ärzte, die am ärztlichen Notfalldienst teilnehmen, an Wiedereinsteiger und an alle, die ihr Wissen aktualisieren möchten. Detaillierte Informationen finden Sie auf der Webseite dieser Veranstaltung. Termine: 19. November 2022 und 26. November 2022 (geplant) Zeit: jeweils 9.00 s.t.–ca. 17.00 Uhr Ort: Haus der Ärzte, Sundgauallee 27, Freiburg Entgelt: 300,– Euro Fortbildungspunkte: 16
Fit für den ersten Nachtdienst Leitung: Dr. med. Julian Krehl, Dr. med. Melanie Mörsdorf-Kroll Diese Veranstaltung richtet sich an junge Ärztinnen und Ärzte, die im Nachtdienst eingesetzt sind und auch an Wiedereinsteiger, die ein Update möchten.
Die ersten Nachtdienste sind oft eine Herausforderung. In dieser Veranstaltung werden häufige Notfälle und klassische Problemsituationen aus den ersten Diensten, wie z. B. Atemnot, Schmerz, allergische Reaktion, Delir usw. kurz und prägnant in Kombination mit praktischen Tipps besprochen. Zudem erklärt ein Jurist, was die Pflichten und Rechte als Dienstarzt/-ärztin sind. Termin: Donnerstag, 2. Juni 2022 Zeit: 17.30 s.t.–ca. 22.00 Uhr Ort: Haus der Ärzte, Sundgauallee 27, Freiburg, ggf. online Entgelt: 30,– Euro Fortbildungspunkte: 3
Gelungene Patienten kommunikation im Rahmen Ihrer Videosprechstunde Leitung: Dr. med. Paula HezlerRusch, Präsidentin der Bezirks ärztekammer Südbaden Dieses Seminar richtet sich an niedergelassene Ärztinnen und Ärzte, die Videosprechstunden anbieten oder zukünftig anbieten möchten. Im direkten Dialog und anhand Ihrer Praxisbeispiele stellen wir Ihnen wirkungsvolle Tools vor, um auch per Video eine tragfähige Vertrauensbasis zum Patienten aufzubauen. Hier nützen Ihnen einige der oft unterschätzten Kniffe. Seminarinhalte: – Was Sie beachten sollten, um online das Vertrauen Ihrer Patienten aufzubauen – Welche Tools Sie nutzen können, um das Wichtige punktgenau zu erfahren und verständlich zu vermitteln – Wie Sie mit schwierigen Patientinnen und Patienten und kritischen Situationen souverän umgehen Termine: 11. Oktober 2022 und 18. Oktober 2022 und 25. Oktober 2022 Zeit: jeweils Dienstag, 19.00 s.t.–21.00 Uhr Ort: online Entgelt: kostenfrei, Anmeldung erforderlich Fortbildungspunkte: 9
Hygienebeauftragter Arzt – Blended Learning (online) Zum Hygienebeauftragten Arzt kann nur bestellt werden, wer über eine mindestens zweijährige Berufserfahrung verfügt und spezielle Kenntnisse auf dem Gebiet der Hygiene und der Infektionsprävention erworben hat. Die Mindestanforderung beinhaltet den Besuch eines vierzigstündigen Kurses nach dem Curriculum der Bundesärztekammer. Der Kurs entspricht dem Modul I der curriculären Fortbildung „Krankenhaushygiene“. Regelmäßig bieten wir in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Beratungszentrum für Hygiene (BZH) die curriculäre Fortbildung „Hygienebeauftragter Arzt“ als Blended Learning mit zwei Live-Online Seminartagen in Kombination mit 20 E‑Learning- Einheiten an. Die E-Learning-Einheiten müssen vor den jeweiligen Präsenztagen absolviert werden, sie schließen jeweils einzeln mit einer Lernerfolgs kontrolle ab. Eine zusätzliche Prüfung vor oder an den Präsenztagen erfolgt nicht. Termine: E-Learning (Selbstlernphase): ab Montag, 11. April 2022 Live-Online Seminar: 14. und 15. Juli 2022 E-Learning (Selbstlernphase): ab Montag, 4. Juli 2022 Live-Online Seminar: 13. Oktober und 14. Oktober 2022 Zeit: Donnerstag, 9.00 s.t.–ca.18.45 Uhr Freitag, 8.00 s.t.–ca.17.00 Uhr Ort: online Entgelt: 700,– Euro Fortbildungspunkte: 60
Info zu Weiterbildung und Logbuch für Weiterbildungsbefugte Leitung: Dr. med. Peter Tränkle, Vorsitzender des Weiterbildungsausschusses der Bezirksärztekammer Südbaden Die Veranstaltung richtet sich an Weiterbildungsbefugte und an Kolleginnen und Kollegen, die eine Weiterbildungsbefugnis neu
beantragen wollen. Die bisherigen Befugnisse nach WBO 2006 gelten noch für eine Übergangsfrist ab Bekanntmachung der neuen Weiterbildungsordnung zum 1. 7. 2020. Weiterbildungsbefugnisse können seit 1. 1. 2020 ausschließlich online und ausschließlich nach der WBO 2020 beantragt werden. Das Logbuch ist ab 1. 1. 2020 ebenfalls ausschließlich online zu führen, wenn die Weiterbildung ab 1. 1. 2020 begonnen wurde. Gerne wollen wir Ihnen die Neue Weiterbildungsordnung und das Logbuch vorstellen. Kursinhalte: Begrüßung Dr. med. Paula Hezler-Rusch, Präsidentin der Bezirksärzte kammer Südbaden Formale und praktische Aspekte der Weiterbildung: Auf was muss ich achten? Dr. med. Peter Tränkle, Vorsitzender des Weiterbildungsausschusses der Bezirksärztekammer Südbaden Neue WBO und E-Logbuch Dr. med. Peter Tränkle, Vorsitzender des Weiterbildungsausschusses der Bezirksärztekammer Südbaden Live Demonstration des E-Logbuchs Ulf Kester, Softwarearchitekt, Steadforce München Termin: Mittwoch, 6. Juli 2022 Zeit: 19.00 s.t.–ca. 21.00 Uhr Ort: online Entgelt: 30,– Euro Fortbildungspunkte: 2
Info zu Weiterbildung und Logbuch für Berufseinsteiger Leitung: Dr. med. Peter Tränkle, Vorsitzender des Weiterbildungsausschusses der Bezirksärztekammer Südbaden Dieses Seminar ist ein Angebot an alle, die frisch approbiert sind oder sich bereits in der Weiterbildung zum Facharzt befinden. Nach der Approbation erfolgt der Berufseinstieg als Assistenzarzt und damit beginnt für junge Ärztinnen und Ärzte die Facharztausbildung. Die Ausbil-
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Bekanntmachungen dung zum Facharzt erfordert in der Regel 5 bis 6 Jahre Weiter bildungszeit, abhängig vom gewählten Fachbereich. In dieser Veranstaltung wollen wir alle Fragen rund um Weiterbildung und Logbuch beantworten. Kursinhalte: Begrüßung Dr. med. Paula Hezler-Rusch, Präsidentin der Bezirksärzte kammer Südbaden Praktische Aspekte der Weiterbildung: Auf was muss ich achten? Dr. med. Peter Tränkle, Vorsitzender des Weiterbildungsausschusses der Bezirksärztekammer Südbaden Formale Aspekte der Weiterbildung: Was benötige ich zur Beantragung des Facharzttitels? Ass. iur. Robin Förster, Fachanwalt für Medizinrecht, Rechts berater der Bezirksärztekammer Südbaden Erfahrungen aus Sicht der Weiterzubildenden Dr. med. Sarah Wendel; Dr. med. Kristina Unteregger; Dr. med. Teresa Henle Neue Weiterbildungsordnung und E-Logbuch Dr. med. Peter Tränkle, Vorsitzender des Weiterbildungsausschusses der Bezirksärztekammer Südbaden Termin: Montag, 20. Juni 2022 Zeit: 18.00–ca. 21.00 Uhr Ort: online Entgelt: kostenfrei – Anmeldung erforderlich Fortbildungspunkte: 3
Medizinische Hypnose für Ärzte (online) Leitung: PD Dr. med. Uwe Ross, Freiburg Einführungskurs In diesem einführenden Workshop werden auf der Basis aktueller neurophysiologischer Erkenntnisse wirkungsvolle Ad-hoc-Interventionen der modernen Hypnose bei akuten und chronischen Schmerzen, somatoformen Störungen, Schlafstörungen, Spannungszuständen, nichtorganischen Schwindelbeschwerden und Tinnitus praktisch erfahrbar vermittelt. In der tägli-
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chen Praxis angewendet, können die Beschwerden für den Patienten durch Hypnose-Techniken unmittelbar erlebbar reduziert werden. Wesentlicher Vorteil hypnotherapeutischer Ansätze in der Behandlung dieser Störungen ist zudem, dass sie – konsequent ressourcen- und lösungsorientiert eingesetzt – vermehrt die unwillkürlich-unbewusste Erlebnisebene des Patienten einbeziehen und u. a. bei Schmerz objektivierbare psychobiologische Wirkungen entfalten. Teilnehmerinnen und Teilnehmer erwerben methodische Fertigkeiten in der Anwendung spezieller Hypnose-Techniken zur Beschwerdeminderung und zur Aktivierung innerer Ressourcen bei psycho somatischen Störungen sowie bei Spannungszuständen, z. B. vor medizinischen Eingriffen. Termine: 21. Mai 2022 (online) 24. September 2022 (Präsenz) Zeit: jeweils Samstag, 9.00 s.t.–16.00 Uhr Ort: online bzw. Haus der Ärzte, Sundgauallee 27, Freiburg Entgelt: 150,– Euro Fortbildungspunkte: 10
Workshop „Impfen“ (online) Leitung: Dr. med. Rosemarie Mazzola, Freiburg; Prof. Dr. Markus Hufnagel, Freiburg Schutzimpfungen sind ein Bestandteil ärztlicher Vorsorge und moderner Krankheitsprävention. Für diese präventiven Maßnahmen ist eine sorgfältige medizinisch-epidemiologische Nutzen-Risiko-Bewertung auf der Basis der besten verfügbaren Evidenz erforderlich. Dazu gibt die Ständige Impfkommission (STIKO) ihre Empfehlungen zur Durchführung von Schutzimpfungen und anderen Maßnahmen der spezifischen Prophylaxe übertragbarer Krankheiten, die zeitnah aktualisiert werden. Sie dienen den obersten Landesgesundheitsbehörden als Grund lage für deren öffentliche Empfehlungen und bilden die Grundlage für die Entscheidung des Gemeinsamen Bundesausschus-
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ses (G-BA), ob eine Schutzimpfung als Pflichtleistung von der gesetzlichen Krankenkasse übernommen wird. Ziel dieses Seminars ist es, Sie über das aktuelle, evidenzbasierte Wissen zu den Schutzimpfungen, den Empfehlungen bei Risikogruppen einschließlich Immundefizienz und über das Vorgehen und die zu beachtenden Vorschriften in der Praxis umfassend zu informieren. Inhalt des Seminars: – Grundlagen des Impfens, Epidemiologie-Impfstofftypen – Impfsystem in Deutschland – Impfpräventable Erkrankungen – Risiken, Nebenwirkungen – Impfen von Risikopatienten, Immundefizienz – Vorgehen in der Praxis – Diskussion von Fallbeispielen Termin: Samstag, 7. Mai 2022 Zeit: 9.00 s.t.–ca. 15.30 Uhr Ort: online Entgelt: 100,– Euro Fortbildungspunkte: 9
Notfallmedizin Leitung: Dr. med. Daniel Schmitz, Dr. med. Daniel Herschel, Kom petenzzentrum Notfallmedizin St. Josefskrankenhaus Freiburg, Matthias Ziegler B. A., DRK BW Notarztseminar zum Erwerb der Zusatzbezeichnung „Notfallmedizin“ gem. Curriculum der Bundesärztekammer in Freiburg Das Seminar wird entsprechend dem Curriculum der Bundesärztekammer durchgeführt und ist bundesweit anerkannt. Die Teilnehmer erhalten eine qualitativ hochwertige Ausbildung im Bereich der Notfallmedizin auf Grundlage aktueller internationaler Richtlinien wie ERC und ATLS Algorithmen. Sicher gestellt wird ein hoher Anteil an praktischen Übungen und Simulationen in kleinen Arbeitsgruppen. Einbezogen werden zudem alle an der Notfallversorgung beteiligten Organisationen wie Feuerwehr und Polizei. Seminarinhalte: – Grundlagen und Basistherapie – Internistische Notfälle I und II – Traumatologische Notfälle I und II
– Spezielle Notfälle und Einsatztaktik Termin: 28. November–6. Dezember 2022 (Mo-Di, ohne Sonntag) Zeit: 8.00 s.t.–ca. 18.30 Uhr Ort: Berufsfeuerwehr Entgelt: 1.300,– Euro Fortbildungspunkte: 80
Notarztseminar zum Erwerb der Zusatzbezeichnung „Notfallmedizin“ gem. Curriculum der Bundesärztekammer in Villingen-Schwenningen Leitung: Prof. Dr. med. Bernhard Kumle, Direktor der Klinik für Akut und Notfallmedizin, Prof. Dr. med. Sebastian G. Russo, MaHM, DEAA, Direktor der Klinik für Anästhesiologie, Intensiv-, Notfall- und Schmerzmedizin, Dr. Manfred Kleimaier, Klinik für Anästhesie und Intensivmedizin, Schwarzwald-Baar Klinikum Villingen-Schwenningen, Matthias Ziegler B. A. DRK Landesschule Baden-Württemberg gGmbH Das Seminar wird entsprechend dem Curriculum der Bundes ärztekammer durchgeführt und ist bundesweit anerkannt. Die Teilnehmer erhalten eine qualitativ hochwertige Ausbildung im Bereich der Notfallmedizin auf Grundlage aktueller internationaler Richtlinien wie ERC und ATLS Algorithmen. Sicher gestellt wird ein hoher Anteil an praktischen Übungen und Simulationen in kleinen Arbeitsgruppen. Seminarinhalte: – Grundlagen und Basistherapie – Internistische Notfälle I und II – Traumatologische Notfälle I und II – Spezielle Notfälle und Einsatztaktik Termin: 25. März–1. April 2023 (geplant) Zeit: 8.00 s.t.–ca. 18.30 Uhr Ort: Schwarzwald-Baar Klinikum, Klinikstr. 11, 78052 Villingen-Schwenningen Entgelt: 1.300,– Euro Fortbildungspunkte: 80
Bekanntmachungen Notfalltraining für Notärzte – Refresher-Kurs Leitung: Dr. med. Daniel Schmitz, Dr. med. Christian Schaller, Dr. med. Daniel Herschel, Kompetenzzentrum Notfallmedizin St. Josefskrankenhaus Freiburg, Matthias Ziegler B. A., DRK BW Der Refresher-Kurs Notfalltraining für Notärzte wendet sich an Ärztinnen und Ärzte, die vor längerer Zeit die Zusatzqualifikation Notfallmedizin/Fachkundenachweis Rettungsdienst erworben haben und sich auf den Wiedereinstieg in die Notfallmedizin vorbereiten möchten oder für Ihre Tätigkeit in der Notfallmedizin ein praxisnahes „Update“ benötigen. Kursinhalte: Tag 1: Wiederholung der Grundlagen (Erstuntersuchung, Reanimation, Atemwegssicherung), Herzrhythmusstörungen und ihre Therapie Tag 2: Kindernotfälle Tag 3: Traumaversorgung Tag 4: Chirurgische Skills, Notfallnarkose, Teaminteraktion und Crew Ressource Management Lernformen: Vorträge, Diskussionen, Praxistraining, Fallbesprechungen Wir empfehlen Ihnen alle 4 Tage zu besuchen, um Ihre Kenntnisse auf den aktuellen Stand zu bringen. Die Tage sind auch einzeln buchbar. Termine: jeweils Freitag und Samstag Teil 1: 20. und 21. Mai 2022 (Warteliste) Teil 2: 24. und 25 Juni 2022 (Warteliste) Zeit: jeweils 9.00 s.t.–ca. 18.30 Uhr Ort: DRK Landesschule BadenWürttemberg gGmbH, Rimsinger Weg 15A Entgelt: 250,– Euro/Tag Fortbildungspunkte: 12 pro Tag
Notfalltraining für Ärzte Leitung: Dr. med. Daniel Schmitz, Dr. med. Christian Schaller, Dr. med. Daniel Herschel, Kompetenzzentrum Notfallmedizin St. Josefskrankenhaus Freiburg, Matthias Ziegler B. A., DRK BW
Grundkurs Medizinische Notfallsituationen können uns jeden Tag begegnen: in der Klinik, in unserer Praxis oder aber auf der Straße. Im entscheidenden Moment die richtigen Maßnahmen zu ergreifen und mit der lebensnotwendigen Therapie zu beginnen, gehört zu dem Anspruch, dem sich im Alltag jeder Arzt und jede Ärztin stellen muss. In diesem Tagesseminar wird Ihnen das Handwerkszeug für eine erfolgreiche Notfallversorgung vermittelt. Anhand von kurzen Vorträgen, praktischen Unter weisungen und realitätsnahen Übungen können Sie Ihr Notfallwissen auf den neuesten Stand der Empfehlungen bringen und erlernen die richtigen Schritte der ärztlichen Erstversorgung und Notfallbehandlung. Kursinhalte: Grundlagen der Notfallversorgung, Reanimation, Beatmung und Atemwegssicherung, typische Notfallsituationen, Medikamentenapplikation, Teamführung und Notfallmanagement Termine: 9. Juli 2022 (Warteliste) 22. Oktober 2022 (geplant) Zeit: jeweils Samstag, 9.00 s.t.–17.00 Uhr Ort: DRK Landesschule BadenWürttemberg gGmbH, Rimsinger Weg 15A, Freiburg Entgelt: 250,– Euro Fortbildungspunkte: 11
Themengebiet „Unfall“ – Traumatologische Notfälle Notfälle aus dem Bereich „Unfall“ spielen sowohl im Straßenverkehr, in heimischer Umgebung oder beim Sport eine bedeutende Rolle. In diesem Tagesseminar erhalten Sie einen Überblick über die typischen traumatologischen Notfallbilder. Anhand von kurzen Vorträgen, praktischen Unterweisungen und realitätsnahen Übungen können Sie Ihr Notfallwissen auf den neuesten Stand der Empfeh-
lungen bringen und erlernen die richtigen Schritte der Notfallbehandlung bei Unfällen. Voraussetzung für die Teilnahme am Kurs ist der Besuch des Grundkurses oder vergleichbare Kenntnisse. Kursinhalte: Grundlagen der Notfallversorgung, strukturierte Untersuchung des Traumapatienten, Traumamechanismen, typische Verletzungsmuster, Erstversorgung und Immobilisation Termin: Samstag, 25. Februar 2023 (geplant) Zeit: 9.00 s.t.–17.00 Uhr Ort: DRK Landesschule Baden-Württemberg gGmbH, Rimsinger Weg 15A, Freiburg Entgelt: 250,– Euro Fortbildungspunkte: 11
Themengebiet „Herz“ – Kardiologische Notfälle Notfälle aus dem Bereich „Kardiologie“ stellen eine häufige Notfallkategorie dar. In diesem Tagesseminar erhalten Sie einen Überblick über die typischen kardiologischen Notfallbilder. Anhand von kurzen Vorträgen, praktischen Unterweisungen und realitätsnahen Übungen können Sie Ihr Notfallwissen auf den neuesten Stand der Empfehlungen bringen und erlernen die richtigen Schritte der Notfallbehandlung bei kardiologischen Notfällen. Voraussetzung für die Teilnahme am Kurs ist der Besuch des Grundkurses oder vergleichbare Kenntnisse. Kursinhalte: Grundlagen der Notfallversorgung, Reanimation, Herzrhythmusstörungen, Herzinfarkt, akute Herzinsuffizienz, hypertensiver Notfall Termin: Samstag, 25. März 2023 (geplant) Zeit: 9.00 s.t.–17.00 Uhr Ort: DRK Landesschule Baden-Württemberg gGmbH, Rimsinger Weg 15A, Freiburg Entgelt: 250,– Euro Fortbildungspunkte: 11
Themengebiet „Kind“ – Pädiatrische Notfälle Notfälle aus dem Bereich „Pädiatrie“ stellen eine besondere Herausforderung für jeden Arzt/jede Ärztin dar. In diesem Tagesseminar erhalten Sie einen Überblick über die typischen pädiatrischen Notfallbilder. Anhand von kurzen Vorträgen, praktischen Unterweisungen und realitätsnahen Übungen können Sie Ihr Notfallwissen auf den neuesten Stand der Empfehlungen bringen und erlernen die richtigen Schritte der ärztlichen Erstversorgung und Notfall behandlung bei Notfällen rund um Kinder. Voraussetzung für die Teilnahme am Kurs ist der Besuch des Grundkurses oder vergleichbare Kenntnisse. Kursinhalte: Grundlagen der Notfallversorgung beim Kind, Besonderheiten des kindlichen Organismus, typische Krankheitsbilder und Notfälle, typische Verletzungen bei Unfällen mit Kindern, Reanimation und Atemwegssicherung Termin: Samstag, 23. Juli 2022 Zeit: 9.00 s.t.–17.00 Uhr Ort: DRK Landesschule Baden-Württemberg gGmbH, Rimsinger Weg 15A, Freiburg Entgelt: 250,– Euro Fortbildungspunkte: 11
Themengebiet Neurologische Notfälle In diesem Tagesseminar erhalten Sie einen Überblick über die typischen neurologischen Notfallbilder. Anhand von kurzen Vorträgen, praktischen Unterweisungen und realitätsnahen Übungen können Sie Ihr Notfallwissen auf den neuesten Stand der Empfehlungen bringen und erlernen die richtigen Schritte der ärztlichen Erstversorgung und Notfall behandlung bei neurologischen Notfällen.
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Bekanntmachungen Kursinhalte: Grundlagen der Notfallversorgung, Besonderheiten bei neurologischen Notfällen, Typische Symptome und eindeutige Klassifizierung auch von schwer zu erkennenden neurologischen Notfällen, Neurologische Untersuchung und Möglichkeiten der Erstversorgung Termin: Samstag, 15. Oktober 2022 Zeit: 9.00 s.t.–17.00 Uhr Ort: DRK Landesschule Baden-Württemberg gGmbH, Rimsinger Weg 15A, Freiburg Entgelt: 250,– Euro Fortbildungspunkte: 11
Notfalltraining für Arzt und Praxisteam Leitung: Dr. med. Stefan Leisinger, Maulburg Durchführung: Jürgen Weber, SIMED, Freiamt Im Praxisalltag kann es ganz unvorhersehbar zu verschiedensten Notfällen kommen. Es ist dann die Aufgabe des Praxisteams die Erstversorgung sicherzustellen, die Notfallmaßnahmen durch zuführen und lebensrettende Entscheidungen zu fällen. In diesem Tagesseminar werden Sie fit gemacht für den Notfall! Kursinhalte: – Grundlagen der Notfall versorgung, Reanimation – Beatmung und Atemwegs sicherung – typische Notfallsituationen – Teamführung und Notfall management Bitte beachten Sie: Teilnehmende (Arzt & MFA) müssen sich separat anmelden und dabei jeweils unseren AGB und Datenschutzbestimmungen zustimmen. Termine: 1. Juni 2022 4. September 2022 Zeit: jeweils Mittwoch, 15.00 s.t.–19.00 Uhr Ort: Haus der Ärzte, Sundgauallee 27, Freiburg Zeit: jeweils 15.00 s.t.–19.00 Uhr Entgelt: 100,– Euro pro Person Fortbildungspunkte: 7
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Palliativmedizin – Wochenendkurs (Basiskurs) Leitung: Dr. med. Michael Sigler, Freiburg Der Basiskurs wird entsprechend den curricularen Vorgaben des Kursbuches Palliativmedizin der Bundesärztekammer und den Empfehlungen der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin e. V. durchgeführt und ist bundesweit anerkannt. Voraussetzungen zum Erwerb der Zusatzbezeichnung – Facharztanerkennung – 40 Stunden Kurs-Weiterbildung gemäß § 4 Abs. 8 in Palliativmedizin – Weiterbildungszeit: 12 Monate bei einem Weiterbildungsbefugten gemäß § 5 Abs. 1 Satz 2 oder anteilig ersetzbar durch 120 Stunden Fallseminar einschließlich Supervision Seit 2003 treffen sich im Rahmen der vom Arbeitskreis Palliativ medizin Freiburg durchgeführten und von der Akademie für ärztliche Fort- und Weiterbildung der Bezirksärztekammer Südbaden getragenen palliativmedizinischen Basiskurse Ärztinnen und Ärzte aus den unterschiedlichsten Fachgruppen, aus Praxis und Klinik, zur gemeinsamen Fortbildung. Schwerpunkte des Seminars sind die von der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin gegliederten Inhalte, nämlich Schmerztherapie und Symptomkontrolle, Kommunikation und Ethik in gut ausgewogenem Verhältnis. Ob der Basiskurs als Ausgangspunkt einer intensivierten Ausbildung zum Palliativmediziner, einer Orientierung oder einer Rekapitulation bereits bekannter Fakten dient, ist dabei nebensächlich – der Kurs soll allen Interessierten eine Hilfe im beruflichen (und vielleicht auch persönlichen) Alltag sein. Termine 2022: 21./22. Oktober 2022 und 18./19. November 2022 und 9./10. Dezember 2022 (Warteliste)
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Termine 2023: 20./21. Oktober 2023 und 10./11. November 2023 und 1./2. Dezember 2023 Zeit: freitags, 14.00 s.t.–18.30 Uhr samstags, 9.00 s.t.–18.30 Uhr Ort: Caritas Tagungszentrum, Freiburg Entgelt: 800,– Euro Fortbildungspunkte: 40
Palliativmedizin – Basisseminar Wochenkurs Leitung: Prof. Dr. med. Dipl.Theol. Dipl.-Caritaswiss. Gerhild Becker MSc Palliative Care (King’s College London), Universitäts klinikum Freiburg, Lehrstuhl für Palliativmedizin Der Basiskurs wird entsprechend den curricularen Vorgaben des Kursbuches Palliativmedizin der Bundesärztekammer und den Empfehlungen der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin e. V. durchgeführt und ist bundesweit anerkannt. Voraussetzungen zum Erwerb der Zusatzbezeichnung – Facharztanerkennung – 40 Stunden Kurs-Weiterbildung gemäß § 4 Abs. 8 in Palliativmedizin – Weiterbildungszeit: 12 Monate bei einem Weiterbildungsbefugten gemäß § 5 Abs. 1 Satz 2 oder anteilig ersetzbar durch 120 Stunden Fallseminar einschließlich Supervision Kursinhalte und Ziele: – Vermittlung von medizinischen Kenntnissen und Fertigkeiten – Reflexion der Angemessenheit diagnostischer und therapeutischer Maßnahmen – Sensibilisierung für eine bedürfnisorientierte und vorausschauende Betreuung – Vermittlung von Basiswissen in den Bereichen Ethik und Recht – Sensibilisierung für existentielle, spirituelle und psychosoziale Bedürfnisse der Patienten und ihrer Angehörigen – Besonderheiten der Kommunikation Termin: 6.–10 Februar 2023 Zeit: Montag–Freitag, 9.00 s.t.–ca. 17.30 Uhr Ort: Haus der Ärzte, Sundgauallee 27, Freiburg, ggf. auch online
Entgelt: 800,– Euro Fortbildungspunkte: 40
Palliativmedizin Fallseminar Leitung: Prof. Dr. med. Dipl.Theol. Dipl.-Caritaswiss. Gerhild Becker MSc Palliative Care (King´s College London), Lehrstuhl für Palliativmedizin, Universitäts klinikum Freiburg Das Kursangebot wendet sich an Ärztinnen und Ärzte in Klinik und Praxis, die bereits den Basiskurs Palliativmedizin erfolgreich absolviert haben und sich in der Betreuung Schwerkranker und Sterbender besonders engagieren möchten. Das Fallseminar ist multidisziplinär konzipiert und beachtet die Empfehlungen der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin e. V. und der Bundesärztekammer, die in Zusammenarbeit mit anderen medizinischen Fachgesellschaften erarbeitet wurden. Weiterhin werden Kursinhalte des German Program in Palliative Care Education genutzt (Verbundprojekt der durch die Deutsche Krebshilfe geförderten Akademien für Palliativmedizin in Zusammenarbeit mit der Harvard Medical School, Center for Palliative Care, Boston, USA und der Christopherus Akademie, Interdisziplinäres Zentrum für Palliativmedizin der Universität München). Das Fallseminar besteht aus 3 Modulen à 40 Kurseinheiten, die sich über jeweils fünf Tage erstrecken. Modul 1 Der Schwerkranke, sterbende Patient, sein soziales Umfeld und das behandelnde Team Modul 2 Der individuelle Prozess des Sterbens im gesellschaftlichen Kontext Modul 3 Professionelles Handeln in der Palliativmedizin Termine: Modul 1: 2.–6. Mai 2022 (Warteliste) Modul 2: 27. Juni–1. Juli 2022 (Warteliste) Modul 3: 10.–14. Oktober 2022 (Warteliste)
Bekanntmachungen Modul 1: 8.–12. Mai 2023 Modul 2: 26.–30. Juni 2023 Modul 3: 16.–20. Oktober 2023 Zeit: jeweils Montag–Freitag, 9.00 s.t.–ca. 17.30 Uhr Ort: (2022 online und 2023 i. d. R. Haus der Ärzte) Entgelt: 800,– Euro Fortbildungspunkte: 120 (pro Modul 40 Punkte)
Prüferworkshop Leitung: Dr. med. Paula HezlerRusch, Präsidentin der Bezirks ärztekammer Südbaden Prüferinnen und Prüfer in Facharztprüfungen müssen unterschiedlichste Anforderungen berücksichtigen. Ziel einer Prüfung ist es, die Kenntnisse und Fertigkeiten des Prüflings möglichst umfassend abzubilden, um zu einem objektiven und fairen Urteil zu gelangen. Die Prüfungsfragen sollten deshalb sowohl ein bestimmtes inhaltliches Spektrum abdecken als auch im Schwierigkeitsgrad variieren. Weiter muss natürlich auch jede Prüfung bestimmten formalen Ansprüchen gerecht werden. Dies alles ist vom Prüfungsgremium während der Prüfung „in Echtzeit“ umzusetzen. Kursinhalte: Rechtliche Aspekte bei der Abnahme von Prüfungen Dr. med. Paula Hezler-Rusch, Präsidentin der Bezirksärzte kammer Südbaden Prüfungsfragen entwickeln Dr. med. Irmgard StreitleinBöhme, Dr. med. Klaus Böhme MME, Abteilung für Allgemeinmedizin, Ruhr Universität Bochum Prüfungssimulation Dr. med. Irmgard StreitleinBöhme, Dr. med. Klaus Böhme MME, Abteilung für Allgemeinmedizin, Ruhr Universität Bochum Termin: Freitag, 14. Oktober 2022 (geplant) Zeit: 14.00 s.t.–ca. 18.00 Uhr Ort: i. d. R. Haus der Ärzte, Sundgauallee 27, Freiburg ggf. auch online Entgelt: 100,– Euro Fortbildungspunkte: 4
Psychosomatische Grundversorgung Die aktuelle Weiterbildungsordnung schreibt für nahezu alle Fachgebiete den Erwerb von Kenntnissen in psychosomatischer Grundversorgung vor. Diese Qualifikation kann durch Teilnahme an den Kursen entsprechend den jeweiligen Vorgaben der WBO erworben werden. Die Vorgaben beinhalten beispielsweise für Kolleginnen und Kollegen in 5-jähriger Weiter bildung zum Facharzt für Allgemeinmedizin Kenntnisse über 80 Stunden Psychosomatik: 20 Std. Theorie, 30 Std. verbale Intervention sowie 30 Std. Balintgruppenarbeit. Diese werden durch den Besuch von 10 Tages kursen à 8 Stunden nach eigener Wahl nachgewiesen. Alternativ kann auch der Wochenkurs PGV mit 5 Tageskursen kombiniert werden. Die Leistungen nach den EBM-Ziffern 35100/35110 (Theorieseminare, Reflexion der Arzt-Patient-Beziehung, verbale Interventionstechniken) dürfen nur von Ärzten erbracht werden, die eine Qualifikation durch Teilnahme an einem 80-stündigen Seminar erworben haben. Im Rahmen der Verträge zur hausarztzentrierten Versorgung (HZV) ist das Seminar PGV für die Qualifikation Psychosomatik anrechenbar. Tageskurse (8 Std.) Freitag, 20. Mai 2022 Einführung in die patientenzentrierte Konsultation Freitag, 8. Juli 2022 Motivierende Gesprächsführung Samstag, 17. September 2022 Depressionen Samstag, 29. Oktober 2022 Angststörungen Zeit: i. d. R. jeweils 9.00 s.t.–16.00 Uhr Ort: i. d. R. Haus der Ärzte, Sundgauallee 27, Freiburg Entgelt: 150,– Euro pro Kurs Fortbildungspunkte: jeweils 8 Wochenkurs (40 Std.): Termine: 20.–24. Juli 2022 7.–11. November 2022 Zeit: Montag–Freitag, 9.00 s.t.–16.30 Uhr
Ort: online oder Rehaklinik Glotterbad Entgelt: 600,– Euro pro Kurs Fortbildungspunkte: 40
eLearning zur Diagnosestellung psychischer Störungen Leitung: Prof. Dr. Mathias Berger In diesem E-Learning im Themenbereich Psychosomatische Grundversorgung erfahren Sie, wie Sie effizient und kompetent die wichtigsten psychischen Störungen diagnostizieren können. Anhand von Video-Demonstrationen wird die Vorgehensweise bei verschiedenen Störungsbildern gezeigt. Sie bekommen Anleitungen für diagnostische Interviews zusätzlich als Download. Zur Unterstützung bei der praktischen Umsetzung können Sie einen Erfahrungsbericht einreichen und bekommen professionelles Feedback. Nach Zahlungseingang steht Ihnen das E-Learning rund um die Uhr zur Verfügung. Die Bearbeitung dauert insgesamt ca. 6 Stunden und endet mit einem Multiple-Choice-Test. Das erfolgreich abgeschlossene eLearning kombiniert mit dem Besuch der zusätzlich angebotenen Online-Balintgruppe wird wie ein Präsenz-Samstag anerkannt. Termin: 24/7 Ort: online Entgelt: 100,– Euro Fortbildungspunkte: 16 Details und Anmeldung: www.baek-sb.de/akademie Online-Balintgruppe Leitung: Prof. Dr. Mathias Berger, Dr. Dipl.-Psych. C. Klesse Entgelt: 60,– Euro Fortbildungspunkte: jeweils 3 Termine, Details und Anmeldung: www.baek-sb.de/akademie
Reisemedizin Basisseminar Reisemedizin (online) gem. Curriculum der Bundes ärztekammer (32 Std.) „Reise medizinische Gesundheitsberatung“ Leitung: Dr. Rosemarie Mazzola, Freiburg; Prof. Dr. med. Winfried Kern, Freiburg
Das 32-stündige Seminar Reisemedizin vermittelt dem Arzt Basiswissen für eine qualifizierte, auf individuelle Bedürfnisse zugeschnittene reisemedizinische Beratung. In zwei Wochenendblöcken werden Grundlagen der Tropenmedizin behandelt, Gesundheitsrisiken im Zusammenhang mit Reisen aufgezeigt und die entsprechenden Vorsorgemaßnahmen besprochen. Aspekte der Flug-, Tauch- und Höhenmedizin sind ebenso Inhalt wie Erkrankungen bei Reiserückkehrern. In Ergänzung zu den Vor trägen wird aktuelles Lern- und Informationsmaterial zur Verfügung gestellt und die Möglichkeit geboten, eigene „Problemfälle“ mit den Referenten zu erörtern. Teilnehmer, die das komplette Seminar absolviert haben, können am letzten Tag an einem Multiple-Choice-Test teilnehmen. Bei erfolgreichem Abschluss erhalten Sie eine Teilnahmebescheinigung, die als Basis-Zertifikat „Reise-Gesundheits-Beratung“ vom Deutschen Fachverband Reisemedizin (DFR) anerkannt wird. Die Bescheinigung „Reisemedizinische Gesundheitsberatung“ wird außerdem für die Beantragung zur Zulassung als Gelbfieberstelle benötigt. Termine: Teil 1: 27. und 28. Januar 2023 Teil 2: 24. und 25. Februar 2023 Zeit: jeweils Freitag und Samstag, ganztägig Ort: online Entgelt: 600,– Euro Fortbildungspunkte: 32
Aufbaumodule zum Erwerb des Fachzertifikats der Deutschen Fachgesellschaft für Reisemedizin e. V. (DFR) (online) Leitung: Dr. Rosemarie Mazzola, Freiburg; Prof. Dr. Winfried Kern, Freiburg Die Reisemedizin versteht sich heute als fachgebietsübergreifende Disziplin. Eine umfassende Darstellung der vielseitigen Aspekte der Reisemedizin ist mit
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Bekanntmachungen dem Basiszertifikat „Reisemedizinische Gesundheits-Beratung“ allein nicht mehr möglich. Daher hat die Deutsche Fachgesellschaft Reisemedizin (DFR) unter Berücksichtigung der Stellungnahmen internationaler Institutionen (WHO, ISTM) einen Kanon von Themen und Kenntnissen zusammengestellt, der „Reisemedizin“ nach heutigem Verständnis repräsentiert. Diese Konzeption ist in ein 128 Stunden umfassendes Curriculum eingeflossen als „Fachzertifikat Reisemedizin“. Nach dem Erwerb des Basiszertifikates (32 Stunden) sind weitere 13 Aufbaumodule mit nochmals insgesamt 96 Stunden zu absolvieren, die jeweils einen speziellen Schwerpunkt der Reisemedizin zum Thema haben. Zu jedem Modul ist eine Lernerfolgskontrolle erforderlich. Anschließend kann bei der Deutschen Fachgesellschaft für Reisemedizin e. V. (DFR) das Fach zertifikat Reisemedizin beantragt werden. Die folgenden Aufbaumodule werden im Zweijahresrhythmus angeboten: 1: Geomedizinische Länderkunde/Schlangen und Gifttiere 2: Internationaler Tourismus und Reiserecht/Kreuzfahrt/ Schifffahrtsmedizin/Praxis der reisemedizinischen Beratung 3: Flugreisemedizin/Klima und Klimabelastungen 4: Trekking und Höhenmedizin/ Haut-/Sonnenschutz 5: Tauchsportmedizin 6: Internationale Arbeitseinsätze/Langzeitaufenthalte 7: Risikogruppen und Reisen 8: Reisen mit chronischer Krankheit, Teil A 9: Reisen mit chronischer Krankheit, Teil B 10: Reisen mit chronischer Krankheit, Teil C 11: Unfälle und Reisemedizinische Assistance 12: Gesundheitsstörungen bei Reise-Rückkehrern 13: Ärztliche Reisebegleitung 14: Flucht und Migration (optional) Ärzte und Ärztinnen, die sich nur für bestimmte Themen des Fachzertifikats interessieren, können selbstverständlich auch teilnehmen.
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Ebenso können Inhaber von Gelbfieberimpfstellen die jährlich geforderten 8 Fort bildungspunkte mit diesen Seminaren erwerben. Eine Reihenfolge der Seminare (Basisseminar und Aufbaumodule) ist NICHT vorgeschrieben. Termine: jeweils Freitag und Samstag Module 3 und 5: 1. und 2. Juli 2022 Module 13 und 14: 22. und 23. Juli 2022 Module 1 und 2: 21. und 22 Oktober 2022 Module 9 und 10: 18. und 19. November 2022 Zeit: ganztägig Ort: online Entgelt: 350,– Euro/Wochenende Fortbildungspunkte: jeweils 16, 14 Punkte (Modul 11 und 4)
Reisemedizin – Flucht und Migration (online) Leitung: Dr. Rosemarie Mazzola, Freiburg; Prof. Dr. med. Winfried Kern, Freiburg Die Teilnahme steht allen interessierten Ärztinnen und Ärzten offen. Zunehmend werden Ärztinnen und Ärzte in Praxis und Klinik mit Flüchtlingen und Migranten konfrontiert und viele unserer Mitbürgerinnen und Mitbürger haben einen Migrationshintergrund. Sie bringen nicht nur Infektionskrankheiten mit, die in unseren Breiten nicht vorkommen. Sie haben auch häufig andere genetische Veranlagungen, die bei der Therapie wie auch bei der reisemedizinischen Beratung und Prophylaxeempfehlungen berücksichtigt werden müssen. Zudem kommen Sie aus einem anderen Kulturkreis, sodass das Wissen um die anderen Umgangsformen, die interkulturelle Kompetenz, auch für Ärztinnen und Ärzte immer wichtiger wird. Termin: Freitag, 22. Juli 2022 Zeit: 9.00 s.t.–17.00 Uhr Ort: online Entgelt: 175,– Euro Fortbildungspunkte: 9
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Reisemedizin Refresher-Seminar (online)
Weiterbildungsseminar Spezielle Schmerztherapie, 80 Std.
Leitung: Dr. Rosemarie Mazzola, Freiburg; Prof. Dr. med. Winfried Kern, Freiburg Alles ändert sich ständig, so auch die Präsenz der Infektionserreger und die Empfehlungen in der Reisemedizin. Besucher dieses Kurses erhalten einen Überblick über neue Entwicklungen auf dem Gebiet der Reisemedizin. So wird die aktuelle Weltseuchenlage vorgestellt und auf Änderungen bei den Empfehlungen zur Malariaprophylaxe und zur Impfprävention hingewiesen. Die Dozenten besprechen, auch anhand von Kasuistiken, interessante reiseund tropenmedizinische Themen. Darüber hinaus haben die Teilnehmer die Möglichkeit, eigene Fallbeispiele einzubringen und mit den Referenten und Kollegen zu diskutieren. Dieses Refresher-Seminar wird von der DFR, der DTG und des CRM für die Verlängerung der Basiszertifikate und anteilig für die Verlängerung des Fachzertifikats anerkannt. Ebenso wird das Refresherseminar für die Verlängerung der Ermächtigung zur Gelbfieberimpfung anerkannt. Seminarinhalt: – Aktuelle Weltseuchenlage – Aktuelle Malariasituation und -empfehlungen – Aktuelle Impfempfehlungen und neue Impfstoffe Weitere Themen werden ca. 4 Wochen vor Beginn veröffentlicht. Termin: Samstag, 18. Februar 2023 Zeit: 9.00 s.t.–16.30 Uhr Ort: online Entgelt: 150,– Euro Fortbildungspunkte: 10
gemäß Curriculum der Bundes ärztekammer Die Zusatzweiterbildung „Spezielle Schmerztherapie“ umfasst in Ergänzung zu einer Facharz tkompetenz die Erkennung und Behandlung chronisch schmerzkranker Patienten, bei denen der Schmerz seine Leit- und Warnfunktion verloren und einen selbstständigen Krankheitswert erlangt hat. Zum Erwerb der Zusatzbezeichnung ist neben der Absolvierung einer Weiterbildungszeit von 12 Monaten bei einem Weiterbildungsbefugten gem. § 5 Abs. 1 der Besuch eines 80-stündigen Weiterbildungskurses erforderlich. Der Gesamtkurs kann auch als Genehmigungsvoraussetzung zur Abrechnung von Leistungen i. R. der Qualitätssicherungsvereinbarung Akupunktur der KV Baden-Württemberg dienen. Seminarinhalte: Block A: Grundwissen über Pathogenese, Diagnostik und Therapie von chronischen Schmerzen, Psychische Störungen mit Leitsymptom Schmerz und psychosomatische Wechselwirkungen bei chronischen Schmerzzuständen Block B: Medikamentöse Schmerztherapie/Neuropathische Schmerzen, Interventionelle und andere nicht-medikamentöse Verfahren in der Schmerztherapie – Kopfschmerz Block C: Schmerzen bei vaskulären und viszeralen Erkrankungen, Schmerzen im Alter und bei Kindern und Jugendlichen, Tumorschmerz und Palliativmedizin Block D: Muskuloskelettale Schmerzen, Rückenschmerz, Schulter-Nackenschmerz, Muskelschmerz, weit verbreitete Schmerzen (widespread pain), Fibromyalgie, Gelenkerkrankungen Die Blöcke sind einzeln buchbar. Termine: Block A und B: 17.–21. Juli 2023 Block C und D: 16.–20. Oktober 2023 Zeit: Montag–Freitag, 9.00 s.t.–ca. 16.30 Uhr
Bekanntmachungen Ort: Haus der Ärzte, Sundgauallee 27, Freiburg, ggf. online Entgelt: 1.000,– Euro Fortbildungspunkte: 80
Suchtmedizin Kursweiterbildung Suchtmedizin zur Erlangung der Zusatzbezeichnung gem. WBO 2006 Leitung: Dr. Rüdiger Gellert, Freiburg, Dr. Friedemann Hagenbuch, Zentrum f. Psychiatrie Emmendingen und Dr. Andreas Jähne, Rhein-Jura Klinik Bad Säckingen Abhängigkeitserkrankungen begegnen beinahe täglich jeder Ärztin, jedem Arzt, ob in der Praxis oder im Krankenhaus tätig. Besonders der Substanzmissbrauch von Alkohol, Nikotin, stimulierenden Substanzen und auch Medikamenten bei Jugendlichen stellt eine Herausforderung für die Ärzteschaft dar. Suchtmedizin ist eine Querschnittsaufgabe für alle Fachgebiete, und sie ist keineswegs auf Drogenabhängige beschränkt. Die Fähigkeit zum Erkennen einer möglichen Abhängigkeitserkrankung bzw. Gefährdung – sei es nun durch Alkohol, Medikamente oder Drogen – gehört zum notwendigen Rüstzeug aller Ärztinnen und Ärzte. In der aktuellen Weiterbildungsordnung ist die Suchtmedizin als Zusatzweiterbildung geführt. Diese beinhaltet eine 50-stündige Kursweiterbildung sowie eine abschließende Prüfung. Ärzte, die nach der Kursweiterbildung substituieren, können bei der Kassenärztlichen Vereinigung einen Antrag auf Erstattung des Teilnahmeentgeltes stellen. Termine: 26.–30. September 2022 geplant als Präsenz Seminar 13.–17. Februar 2023 9.–13. Oktober 2023 Zeit: Montag–Freitag, 9.00 s.t.–18.00 Uhr Ort: Haus der Ärzte, Sundgauallee 27, Freiburg Entgelt: 800,– Euro Fortbildungspunkte: 50
Suchtmedizin – Sucht Update Leitung: Dr. Rüdiger Gellert, Freiburg, Dr. Friedemann Hagenbuch, Zentrum f. Psychiatrie Emmendingen und Dr. Andreas Jähne, Rhein-Jura Klinik Bad Säckingen Aktuelle Aspekte der Sucht medizin Um alle Inhaber dieses Zusatztitels sowie besonders am Thema Suchtmedizin interessierte Kolleginnen und Kollegen stets über aktuelle Entwicklungen auf diesem Fachgebiet zu informieren, bieten wir wieder ein Sucht Update an. In prägnanten Kurzreferaten werden suchtmedizinische Themen mit viel Raum für Diskussion und Austausch dargestellt. Die Referenten arbeiten größtenteils in „badischen“ Einrichtungen, sodass auch Fragen der lokalen Kooperation thematisiert werden können. Zielgruppe der Veranstaltung sind neben Ärztinnen und Ärzten alle anderen Berufsgruppen, die sich im stationären oder ambulanten Behandlungskontext mit Suchtfragen beschäftigen. Termin: Mittwoch, 30. November 2022 Zeit: 15.00–18.15 Uhr Ort: Haus der Ärzte, Sundgauallee 27, Freiburg Entgelt: 50,– Euro Fortbildungspunkte: 4
Suchtmedizinische Versorgung Fortbildung für Nichtärztliche Medizinische Fachberufe (online) Leitung: Dr. med. Paula HezlerRusch, Präsidentin der Bezirks ärztekammer Südbaden 7 Prozent der erwachsenen Bevölkerung in Deutschland betreiben einen Alkoholmissbrauch oder sind alkoholabhängig. Zirka 3 Millionen gelten als medikamentenabhängig oder zumindest abhängigkeitsgefährdet. 600.000 Menschen sind abhängig von illegalen Drogen, konsumieren oder missbrauchen sie, davon sind 150.000 bis 180.000 opiatabhängig. 2015 hat die Bundesärztekammer in Zusammenarbeit mit der Deutschen Gesellschaft für
Suchtmedizin ein Fortbildungscurriculum für die suchtmedizinische Versorgung erstellt. Der Verband der medizinischen Fachberufe war beteiligt. Das Curriculum umfasst 60 Stunden. Die Inhalte sind auf den Wahlteil der Fachwirtin für ambulante Versorgung an rechenbar. Die Fortbildung wird von der Akademie für ärztliche Fort- und Weiterbildung der Bezirksärztekammer Südbaden in Zusammenarbeit mit der Bezirks ärztekammer Nordwürttemberg angeboten. 4 der 60 Stunden sind über eine Hausarbeit abzuleisten, die dann Grundlage eines abschließenden Kolloquiums ist. Zielgruppe: Medizinische Fachangestellte, Mitarbeiter in Kliniken, Rehabilitationseinrichtungen, Justiz, Praxen, Ambulanzen, im öffentlichen Gesundheitsdienst und in Suchtberatungsstellen. Geplante Termine für 2023: jeweils Freitag und Samstag Teil 1: 27. und 28. Januar 2023 Teil 2: 17. und 18. Februar 2023 Teil 3: 24. und 25. März 2023 Teil 4: 30. März und 1. April 2023 Entgelt: 600,– Euro
Train the Trainer Leitung: Dr. med. Paula HezlerRusch, Präsidentin der Bezirks ärztekammer Südbaden Dieses Seminar soll ihnen die Planung und Durchführung von Weiterbildung in allen Fachgebieten erleichtern. Dabei werden die Referenten wichtige Hinweise zu den organisatorischen und rechtlichen Rahmenbedingungen einer anerkennungsfähigen Weiterbildung geben. Grundzüge medizindidaktischer Kenntnisse werden vermittelt. Weiter werden Vorschläge gemacht für Lernmöglichkeiten und -unterstützung, zum Beispiel im Rahmen von Weiterbildungsgesprächen, konstruktivem Feedback, sowie Fallbesprechungen. Auch administrative Aspekte werden aufgegriffen und die „Tools“, wie WBmed und Logbuch, in der aktuellen Form vorgestellt.
Dieses Seminar ist ein Angebot an alle Fachärztinnen und Fachärzte, die als Weiterbilder Ärztinnen und Ärzte in Weiter bildung beschäftigen. Kursinhalte: WB-Plan, Vorbereitung des Arztes in Weiterbildung Dr. med. Paula Hezler-Rusch, Präsidentin der Bezirksärzte kammer Südbaden Arzt als Ausbilder: Pflichten eines WB-Befugten, Inhalte von Arbeitszeugnissen Ass. iur. Robin Förster, Fachanwalt für Medizinrecht, Rechtsberater der Bezirksärztekammer Südbaden WB in der BÄK: WBO 2020, Logbuch, etc. Dr. med. Ulrich Voshaar, Vizepräsident der Bezirksärztekammer Südbaden Arzt als Ausbilder: Voraus setzung für die KV-Förderung, Beschäftigung von Vertretern bzw. angestellten Ärzten Prof. Dr. med. Michael Faist, Sprecher des Bezirksbeirats Freiburg der Kassenärztlichen Vereinigung Baden-Württemberg Medizindidaktik: Weiterbildungsziele, Lehr- und Lernmethoden, Lernerfolgskontrollen: Supervision und konstruktives Feedback, Weiterbildungs gespräche Dr. med. Irmgard StreitleinBöhme, Dr. med. Klaus Böhme MME, Abteilung für Allgemeinmedizin, Ruhr Universität Bochum Termin: Samstag, 15. Oktober 2022 (geplant) Zeit: 10.00 s.t.–16.00 Uhr Ort: Haus der Ärzte, Sundgauallee 27, Freiburg, ggf. auch online Entgelt:150,– Euro Fortbildungspunkte: 6
Train the Trainer KWBW-Modul (online) Leitung: Dr. med. Martina Bischoff, KWBW Verbundweiterbildung plus, Freiburg Dieses Seminar ist ein Angebot an alle Fachärztinnen und Fachärzte, die Ärzte in Weiter bildung zum Facharzt für All gemeinmedizin anleiten.
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Bekanntmachungen Sie bekommen Hinweise zu den Besonderheiten der ambulanten Weiterbildung mit der neuen kompetenzbasierten Weiter bildungsordnung. Es wird ein Strukturmodel für die WB der ÄiW vorgestellt und die Übertragung auf die eigene Praxis er arbeitet. Unter anderem werden das Kompetenzzentrum Weiterbildung Baden-Württemberg (KWBW) und die Weiterbildung im Verbund vorgestellt. Das KWBW-Modul versteht sich als Zusatzmodul zum Train the Trainer-Seminar am Folgetag. Kursinhalte: – Einführung in das Thema WB Allgemeinmedizin, Erfahrungsaustausch als WBB – Besonderheiten in der ambulanten WB Allgemeinmedizin – Gemeinsam Weiterbilden in der KWBW Verbundsweiterbildung plus – Weiterbilden im KWBW – Förderung, Anträge, P1-Pauschale, Online-Netzwerke – Struktur der Weiterbildung in der täglichen Praxis Termin: Freitag, 14. Oktober 2022 Zeit: 17.00 s.t. – 21.00 Uhr Ort: online Entgelt: 60,– Euro Fortbildungspunkte: 5 Anmeldung erforderlich! Auskunft: Information und Anmeldung: www.baek-sb.de/akademie Akademie für Ärztliche Fort- und Weiterbildung Südbaden, Sundgauallee 27, 79114 Freiburg, Telefon (07 61) 6 00-470, Fax (07 61) 6 00-47 95, E-Mail: akademie@baek-sb.de Bei Rückfragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung. Änderungen bleiben vorbehalten.
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Bezirksärztekammer Südwürttemberg Geschäftsstelle: Haldenhaustraße 11 72770 Reutlingen Tel. (0 71 21) 9 17-24 15/-24 16 Fax (0 71 21) 9 17-24 00
Kurse der Bezirksärztekammer Südwürttemberg Die hier angekündigten Veranstaltungen stehen unter dem Vorbehalt der weiteren Entwicklung der COVID-19 Pandemielage. Es kann nicht ausgeschlossen werden, dass Veranstaltungen entfallen oder aufgrund neuer Hygiene-Vorgaben ggf. in Form von Web-Seminaren durchgeführt werden müssen. Die Teilnehmer werden in einem solchen Fall rechtzeitig darüber informiert. Die Anrechnung der Fortbildungspunkte bleibt auch in einem solchen Fall erhalten.
Supervisionsreihe Supervision – „der klärende Blick von außen“ – heißt auch immer: • sich Zeit zu nehmen, • zu reflektieren und inne zuhalten, • die eigene Person in den Beziehungen zu Patientinnen und Patienten zu reflektieren, • aber auch die Strukturen und Bedingungen Ihres Arbeitsplatzes bzw. Ihres Unternehmens anzuschauen. Ziel der jeweiligen Reflexions reihe ist es, gemeinsam und praxisnah neue Erkenntnisse zu gewinnen und dadurch handlungsorientierter zu werden. In einer festen Gruppe von max. 12 Personen werden Ihre Anliegen und mitgebrachten Fälle aus Ihrer eigenen beruflichen Tätigkeit analysiert und gemeinsam Ideen zur besseren Handlungs orientierung entwickelt.
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Die Klärung Ihres Anliegens erfolgt in einem geschützten Rahmen und unterliegt der Schweigepflicht und auch dem Schweigerecht. ! Bitte bringen Sie mindestens einen ausgearbeiteten Fall zur gemeinsamen Bearbeitung mit. Leitung: Dr. med. Vanessa Heinrich, Oberärztin der Klinik für Radioonkologie in Tübingen, Palliativmedizinerin, Psychoonkologin DKG, Supervisorin i. A. DGSV
Supervision für junge Fachärztinnen und Fachärzte Am Anfang Ihrer eigenverantwortlichen Tätigkeit als Fachärztin oder Facharzt kommen in Ihrem beruflichen Alltag viele neue Anforderungen und Entscheidungen auf Sie zu. Mit diesen Anforderungen fachlich souverän und kompetent umzugehen und in komplexen Situationen richtige und ggf. auch existenzielle Entscheidungen zusammen mit den Patientinnen und Patienten einfühlsam zu treffen, sind neue Herausforderungen. Ihr Arbeitgeber als Institution hat möglicherweise ganz andere Anforderungen an Sie (wie z. B. Wirtschaftlichkeit, Auslastung der Bettenkapazität etc.), denen Sie genauso gerecht werden müssen. Und nicht zuletzt haben Sie als Person berufliche und private Ziele, denen Sie auch Raum zur Entfaltung geben möchten. Diese Reflexionsreihe, die insgesamt 3 Termine beinhaltet, richtet sich vor allem an junge Fachärztinnen und Fachärzte aller Fachrichtungen und dient der: • Prozessbegleitung in die fachärztliche Rolle • Steigerung beruflicher Souveränität und Kompetenz • besseren individuellen Ressourcennutzung In einer feststehenden Gruppe werden mit unterschiedlichen supervisorischen Methoden neue Handlungsansätze und Lösungsstrategien für den beruflichen Alltag und die neue fachärztliche Rolle erarbeitet, die sich im Spannungsfeld zwischen Ihrer Person, Ihrer ärztlichen Rolle und der Institution, in der Sie arbeiten, ergeben.
Da diese Reihe sich über 5 Monate erstreckt, bekommen Sie die Gelegenheit, neu Erarbeitetes in Ihrem Arbeitsalltag zu integrieren und mit der Gruppe ggf. wiederholt zu diskutieren. Termine: jeweils Samstag, 9.00–16.15 Uhr 7. Mai 2022 2. Juli 2022 8. Oktober 2022 (Anmeldungs-Nr. 59/2022) Ort: Ärztehaus, Haldenhaustr. 11, 72770 Reutlingen Gebühr: 540,– Euro Punkte: 30
Supervisions-Intensivtag für Ärztinnen und Ärzte aller Fachrichtungen Die hohen, sich schnell wandelnden Anforderungen an ärztliche Tätigkeit verlangen es, inne zu halten und den eigenen Arbeitsprozess zu reflektieren. Zielgruppe dieses SupervisionsWochenendes sind Ärztinnen und Ärzte aller Fachrichtungen und aus verschiedenen beruflichen Settings (Klinik, Praxis, MVZ). Die Ausdehnung auf ein Wochenende bietet Ihnen die Gelegenheit, Ihre Anliegen ausführlich und intensiv zu behandeln. In der Gruppe werden mit unterschiedlichen supervisorischen Methoden und Schritten neue Handlungsansätze und Lösungsstrategien für den beruflichen Alltag geprobt. Durch die Supervision der eigenen Fälle, soll dabei die • eigene Selbstreflektion gestärkt werden, um • die Handlungskompetenzen zu erweitern und • die Kommunikationsfähig keiten und das Verständnis für Patienten und ihre Ange hörigen zu verbessern. Termin: Samstag, 9. Oktober 2022 9.00–16.15 Uhr (Anmeldungs-Nr. 58/2022) Ort: Ärztehaus, Haldenhaustr. 11, 72770 Reutlingen Gebühr: 180,– Euro Punkte: 10 Anmeldung:
Bekanntmachungen Megacode-Training In diesem Kurs wird die praktische Kompetenz für die Kardiopulmonale Reanimation (CRP) vermittelt. Zunächst wird der Reanimationsalgorithmus vorgestellt und der Ablauf der CRP bei unterschied lichen Ausgangssituationen demonstriert. Danach üben die Teilnehmer in kleinen Gruppen praktisch das Vorgehen an Megacode-Puppen in simulierten Notfallsituationen. Termin: Samstag, 21. Mai 2022 9.00–13.15 Uhr (Anmeldungs-Nr. 32/2022) Leitung: Dr. med. Christian Milz, Facharzt für Innere Medizin, Notfallmedizin, leitender Notarzt, Leutkirch Ort: Ärztehaus, Haldenhaustr. 11, 72770 Reutlingen Gebühr: 88,– Euro Punkte: 7 Anmeldung:
Umgang mit Trauer und Trauernden Trauerprozesse sind wichtige und notwendige Voraussetzungen dafür, um mit einem schmerz lichen Verlust eines Menschen umgehen zu können, sodass ein Leben trotz überwältigender Trauerreaktionen und Trennungsgefühle (wieder) möglich sein kann. Trauerprozesse sind jedoch auch von der Umwelt abhängig, von den Menschen, die betrauert werden, ebenso wie vom (psychotherapeutischen) Umfeld, das die Trauergefühle auch länger zulässt und diese als wichtigen Trauerprozess akzeptiert. Trauer ist kein einmaliger Vorgang: Trauerprozesse begleiten das Leben und finden in unterschiedlichen Phasen und Qualitäten für die Trauernden statt, sodass sie eine hohe Relevanz in der
ärztlichen oder psychotherapeutischen Behandlung haben. Das Seminar gibt einen Überblick über die möglichen und neuen Diagnosekriterien bei Trauersymptomen, um diese diagnostisch adäquat einzuschätzen und zu erfassen. Zusätzlich werden praktische Handhabungen und Interventionen für die Behandlung von trauernden Erwachsenen, Jugendlichen und Kindern ein geführt, um die Betroffenen einfühlsam und supportiv in ihrem Trauerprozess zu behandeln sowie zu begleiten. Darüber hinaus wird auch die Dynamik von Trauer in einem Team erläutert und hilfreiche Ideen im Umgang mit Trauer im beruflichen Umfeld vermittelt. Ziel des Seminares ist es, dass Sie praktische Anregungen, Ideen und Tipps für ihren beruflichen Alltag mitnehmen und sich dadurch für die Behandlung und professionelle Unterstützung von Trauernden gestärkt fühlen. Termin: Samstag, 21. Mai 2022 9.00–16.00 Uhr (Anmeldungs-Nr. 55/2022) Leitung: Dr. Dipl.-Psych. Johanna Graf, Bereichsleiterin psychoonkologischer Dienst, Universitätsklinikum Tübingen Ort: Ärztehaus, Haldenhaustr. 11, 72770 Reutlingen Gebühr: 80,– Euro Punkte: 8 Anmeldung:
Baustein Psychotherapie (Verhaltenstherapie) im Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie – Kurs III Für die Weiterbildung zum Arzt für Psychiatrie und Psychotherapie sowie für die Zusatzbezeichnung Psychotherapie sind nach den Richtlinien der Landesärztekammern theoretische und praktische Bausteine erforderlich. Dabei werden drei Blockkurse mit je 50 Stunden angeboten, welche – thematisch aufeinander aufbauend – im Abstand von einem Jahr durchgeführt werden.
Die Kurse werden jedes Jahr an drei verschiedenen Standorten durchgeführt, sodass in jedem Jahr alle Kursteile entweder in Hornberg (Schwarzwald), Bamberg oder Borkum ange boten werden. Die Bezirksärztekammer Südwürttemberg führt in Zusammenarbeit mit der Universitäts klinik für Psychiatrie und Psychotherapie die Kurse für den Erwerb des Facharztes für Psychiatrie und Psychotherapie sowie für die Zusatzbezeichnung Psychotherapie durch. Die Weiterbildungsangebote umfassen Theoriekurse, Entspannungsverfahren, Selbsterfahrung und Fallsupervision und decken damit wichtige Inhalte entsprechend den An forderungen der Richtlinien der Landesärztekammer BadenWürttemberg ab. Die vorherige Teilnahme am Kurs I ist Voraussetzung für die Teilnahme an diesem Kurs III. Termin: 22.–28. Mai 2022 (So–Sa) (Anmeldungs-Nr. 34/2022) Leitung: Prof. Dr. med. Anil Batra, stellv. Ärztlicher Direktor, Universitätsklinik für Psychiatrie und Psychotherapie, Tübingen Ort: Welcome Hotel Bamberg, Mußstr. 7, 96047 Bamberg Gebühr: 875,– Euro (Kosten für Unterkunft und Verpflegung sind in der Kursgebühr nicht enthalten) Punkte: 61 Anmeldung:
Baustein Psychotherapie – Systemische Therapie: Kurs II Die systemische Therapie ist seit November 2018 das vierte Richtlinienverfahren in der Psychotherapie. Es ist gleichzeitig das erste Verfahren, das auf Grundlage der evidenzbasierten Medizin in das Kassensystem aufgenommen wurde.
Dieses Theoriecurriculum richtet sich an Ärzte mit einer abgeschlossenen oder weit fortgeschrittenen Psychotherapieausbildung in Verhaltenstherapie, Tiefenpsychologie oder Psychoanalyse. Es ist ein Element für die Weiterbildung zum Erwerb des Zusatztitels Psychotherapie (Systemische Therapie). Den systemischen Ansatz kennzeichnet eine starke Orientierung an der Kommunikation und dem Kontext um ein Problem. Anliegen- und Auftragsklärung sind von zentraler Bedeutung. Ursprünglich entwickelt für die Arbeit im Mehrpersonensetting, gibt es heute eine Vielzahl von Konzepten und Methoden für das einzeltherapeutische Setting. Ein Ziel der Arbeit ist es, eine Perspektivenerweiterung beim Patienten und im System anzustoßen, um so neue hilfreiche Handlungsoptionen zu ermöglichen. Die Theorie wird – unter der Voraussetzung, dass bereits Theoriekenntnisse in einem anderen Psychotherapieverfahren erworben wurden – in zwei 50 h-Wochenblöcken absolviert. Im Jahr 2022 findet Kurs II in Bamberg statt. Kurs I folgt im Jahr 2023 ebenfalls in Bamberg. Der Besuch der beiden Kurse kann in beliebiger Reihenfolge erfolgen. Lerninhalte: Im Kurs II (2022) werden störungs-unspezifische und störungs-spezifische systemische Behandlungskonzepte vorgestellt und die jeweiligen Techniken geübt. Gerade die störungsunspezifischen Ansätze erweitern das klinische Arbeiten und eröffnen auch für Arbeit mit gemischten Patientengruppen neue Wege im stationären, wie im ambulanten Setting. Termin: 22.–28. Mai 2022 (So–Sa) (Anmeldungs-Nr. 36/2022) Leitung: Prof. Dr. med. Anil Batra, stellv. Ärztlicher Direktor, Universitätsklinik für Psychiatrie und Psychotherapie, Tübingen Dozent: Dr. med. Hagen Böser, Ärztlicher Psychotherapeut (VT), systemischer Lehrtherapeut und lehrender Supervisor (Systemische Gesellschaft), ACT-Trainer
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Bekanntmachungen Ort: Welcome Hotel Bamberg, Mußstr. 7, 96047 Bamberg Gebühr: 875,– Euro (Kosten für Unterkunft und Verpflegung sind in der Kursgebühr nicht enthalten) Punkte: beantragt Anmeldung:
Baustein Psychotherapie (Verhaltenstherapie) im Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie – Kurs I Die Bezirksärztekammer Südwürttemberg führt in Zusammenarbeit mit der Universitäts klinik für Psychiatrie und Psychotherapie die Kurse für den Erwerb des Facharztes für Psychiatrie und Psychotherapie sowie für die Zusatzbezeichnung Psychotherapie durch. Gemäß den Richtlinien der Landesärztekammern sind dafür theoretische und praktische Bausteine erforderlich. Dazu werden drei Blockkurse mit je 50 Stunden angeboten, welche – thematisch aufeinander aufbauend – im Abstand von einem Jahr durchgeführt werden. Die Fort- und Weiterbildungswochen sind also so aufgebaut, dass die Teilnehmenden die Möglichkeit erhalten, innerhalb von 3 Jahren die psychotherapeutische Weiterbildung komplett abzuschließen. Die Kurse werden jedes Jahr an drei verschiedenen Standorten durchgeführt, sodass in jedem Jahr alle Kursteile entweder in Hornberg (Schwarzwald), Bamberg oder auf Borkum angeboten werden. Die einzelnen Module umfassen Theoriekurse, Entspannungsverfahren, Selbsterfahrung und Fallsupervision und decken damit wichtige Inhalte entsprechend den Anforderungen der Richt linien der Landesärztekammer Baden-Württemberg ab. Termin: 2.–8. Oktober 2022 (So–Sa) (Anmeldungs-Nr. 35/2022)
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Leitung: Prof. Dr. med. Anil Batra, stellv. Ärztlicher Direktor, Universitätsklinik für Psychiatrie und Psychotherapie, Tübingen Ort: Hotel Schloss Hornberg, Auf dem Schlossberg 1, 78132 Hornberg Gebühr: 875,– Euro (Kosten für Unterkunft und Verpflegung sind in der Kursgebühr nicht enthalten) Punkte: 63 Anmeldung:
Hygienebeauftragter Arzt: Grundkurs (40 h) Die Medizinhygieneverordnung des Sozialministeriums BadenWürttemberg vom 20. Juli 2012 regelt unter anderem, die Sicherstellung der organisatorischen und personellen Voraussetzungen für die Einhaltung der anerkannten Regeln der Hygiene und Durchführung notwendiger hygienischer Maßnahmen. Die Verordnung gilt nicht nur für Krankenhäuser, sondern auch für Einrichtungen für Ambulantes Operieren, Vorsorge-, Rehabilitations- und Dialyseeinrichtungen, Tageskliniken und Arztpraxen, in denen invasive Eingriffe vor genommen werden. Die curriculare Fortbildung „Hygienebeauftragter Arzt“ entspricht den Inhalten des Moduls I – Grundkurs „Hygienebeauftragter Arzt“ der strukturierten curricularen Fortbildung „Krankenhaushygiene“ gemäß des Curriculums der Bundesärztekammer. Für den Erwerb der Qualifikation zum „Hygienebeauftragten Arzt“ sind daher erforderlich: • eine mindestens zweijährige Berufserfahrung • der erfolgreiche Besuch dieses 40 h Grundkurses Der Grundkurs „Hygienebeauftragter Arzt“ schließt mit einer Lernerfolgskontrolle ab. Zu den behandelten Themen im Grundkurs gehören u. a.: • Gesetzliche und normative Regelungen im Krankenhaus und in der Arztpraxis • Hygienemanagement und Aufgaben des Hygienefach personals
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• Nosokomiale bzw. behandlungsassoziierte Infektionen • Surveillance von nosokomialen bzw. behandlungsassoziierten Infektionen • Grundlagen der mikrobiologischen Diagnostik • Grundlagen der rationalen Antibiotikatherapie in Klinik und Praxis und Resistenztestung • Ausbruchmanagement • Hygienemaßnahmen beim Umgang mit infektiösen Patienten • Begehungen, Analysen und Umgebungsuntersuchungen Verfahrensweisen zur Prävention von nosokomialen bzw. behandlungsassoziierten Infektionen • Hygieneanforderungen in verschiedenen Bereichen • Haut-, Schleimhaut- und Wundantiseptik • Aufbereitung von Medizin produkten, Desinfektion, Sterilisation • Hände-, Lebensmittel- und Küchenhygiene • Schutzkleidung und -ausrüstung Termin: 23.–27. Juni 2022 (Do–Mo) (Anmeldungs-Nr. 11/2022) Leitung: PD Dr. med. Klaus Schröppel, Institut für Medizin hygiene, Ammerbuch Ort: Ärztehaus, Haldenhaustr. 11, 72770 Reutlingen Gebühr: 700,– Euro Punkte: 40 Anmeldung:
Videosprechstunde und Apps auf Rezept Tipps für den Einsatz in der Praxis und ein Blick in die Zukunft Das Thema Digitalisierung hält, auch angestoßen durch die Corona-Pandemie, vermehrt Einzug in die Behandlung von Patienten. Nachdem zuerst das Thema Videosprechstunde verstärkt in den Fokus gerückt ist, folgte im Herbst 2021 mit dem Start des Verzeichnisses für Digitale
Gesundheitsanwendungen („Apps auf Rezept“) ein nächster Schritt in diese Richtung. Das Seminar soll Ihnen einen praxis orientierten Einblick in beide Themenbereiche geben und vermitteln, worauf beim Einsatz zu achten ist. Ergänzend wird der Blick auf die Zukunft von digitalen Anwendungen gerichtet. Die konkreten Ziele des Seminars sind: • Einen orientierenden Überblick über digitale Anwendungen im Gesundheitswesen zu geben. • Sie darüber zu informieren, welche Rahmenbedingungen Sie bei der Videosprechstunde beachten müssen. • Gemeinsam mit Ihnen zu erarbeiten, was bei der Kommunikation am Bildschirm anders ist als im persönlichen Gespräch. Was bedeutet das für die Gesprächsführung? Worauf sollten Sie achten? • Das entsprechende Vorgehen online in Kleingruppen zu üben. • Erläutern, was unter einer Digitalen Gesundheitsanwendung (DiGA) zu verstehen ist und welche Voraussetzungen diese erfüllen müssen, um in das DiGA-Verzeichnis aufgenommen zu werden. • Einen Überblick über die derzeit zur Verfügung stehenden DiGAs zu geben. • Die Wirksamkeit der Anwendungen zu analysieren und die Verschreibungspraxis zu erläutern. • Einen Blick in die Zukunft der digitalgestützten Behandlung zu wagen: Wohin geht die Reise? Termin: Samstag, 2. Juli 2022 9.00–13.20 Uhr Leitung: Dipl. Psych. Karsten Hollmann, Leitung Spezialambulanz Zwangsstörungen & Bereich Telemedizin, Abt. für Psychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie im Kindes- und Jugendalter, Universitätsklinikum Tübingen Ort: online Gebühr: 50,– Euro Punkte: 5 Anmeldung:
Bekanntmachungen Kinderschutz: aktuelle Entwicklungen – Hybrid-Seminar Es ist schon eine Binsenweisheit, dass kaum eine Gruppe so unter der Pandemie gelitten hat wie die Kinder. Schulschließungen haben das Recht auf Bildung verletzt und Isolation und soziale Ferne mit sich gebracht. In der toxischen Kombination von engem Zusammensein und ökonomischer Unsicherheit hat die häusliche Gewalt zugenommen, was durch weggebrochene offizielle und informelle Hilfe systeme sicher noch verschlimmert wurde. Gerade wir, als behandelnde Ärztinnen und Ärzte, haben eine besondere Rolle als Schutz- und Kompetenzinstanzen für die uns anvertrauten Kinder und Jugendlichen. Gleichzeitig müssen aber auch wir unsere eigenen Institutionen in den Blick nehmen, um wirksame Schutzkonzepte zu entwickeln. Denn selbst ohne die neuen Vorgaben des Gemeinsamen Bundesausschusses muss es unser Anspruch sein, eine (Re)-Traumatisierung in unserer Obhut unbedingt zu verhindern. Unser Seminar soll diese wichtigen Themen aus unterschiedlichen Perspektiven beleuchten und Hilfestellungen geben, um Grenzüberschreitungen zu erkennen und um Maßnahmen zu ergreifen, um diese zu stoppen oder zu verhindern. Wir konnten dazu eine Reihe von Experten gewinnen, die das Thema aus unterschiedlicher Sicht beleuchten werden: • Kinderschutz im Wandel der Zeit • Pandemie & Kinderschutz: Lehren für die Zukunft • Kinderschutz: häufige Fehler aus juristischer Sicht • Schutzkonzepte in medizinischen Einrichtungen • Hilfesysteme und Ressourcen aus Sicht der Jugendhilfe Termin: Samstag, 9. Juli 2022 9.00–13.15 Uhr (Anmeldungs-Nr. 69/70/2022) Leitung: Prof. Dr. med. Marko Wilke, Präsident der Bezirks ärztekammer Südwürttemberg
Ort: Ärztehaus, Haldenhaustr. 11, 72770 Reutlingen Gebühr: 50,– Euro Online-Teilnahme, 70,– Euro Präsenz-Teilnahme Punkte: 5 Anmeldung:
Blitzlicht: Online-Seminarreihe zu aktuellen Themen in der Medizin Manche Themen in der Medizin werden plötzlich aktuell und/ oder gewinnen an Bedeutung. In dieser neuen Seminarreihe, wollen wir uns genau solchen „Blitzlicht-Themen“ widmen. Dazu bitten wir ausgewiesene Expertinnen und Experten, ein aktuelles Thema gezielt zu beleuchten, und laden Sie anschließend zu kollegialem Austausch und reger Diskussion ein. Diese Seminarreihe ist bewusst im Online-Format angelegt, um Ihnen so die Möglichkeit zu geben, sie gut in Ihren Arbeitsalltag zu integrieren. Programm: Klimawandel und Gesundheit 19.30–20.45 Uhr Klimaschutz: eine zentrale ärztliche Aufgabe (Prävention, Therapie, Aufklärung) Dr. med. Robin Maitra Vorstandsmitglied der Landesärztekammer Baden-Württemberg; Facharzt für Innere Medizin, Hemmingen 20.45–21.00 Uhr Austausch und Diskussion Termin: Donnerstag, 14. Juli 2022 19.30–21.00 Uhr Leitung: Dr. med. Sophia Blankenhorn, Vizepräsidentin Bezirksärztekammer Südwürttemberg Gebühr: keine Punkte: 2 Anmeldung:
Rhetorik-Seminar: Diskutieren und Argumentieren
Qualifikation Tabakentwöhnung – Grundkurs
Gespräche und Verhandlungen sind Teil des ärztlichen Alltags, sei es in Teamsitzungen, bei Mitarbeitergesprächen oder wichtigen Vertragsverhandlungen. Und auch in Diskussionen und Debatten sollten Sie ihren Standpunkt vertreten und erklären können. In dem Seminar lernen Sie grundlegende Mechanismen der Dialogrhetorik kennen. Sie üben selbstsicher aufzutreten und Ihren eigenen Standpunkt glaubwürdig und überzeugend darzustellen. Als Teilnehmer und Teilnehmerin dieses Seminars erfahren und üben Sie, wie Sie sich auf eine Diskussion oder Verhandlung vorbereiten, wie Sie anschaulich und überzeugend argumentieren und wie Sie Ihren Standpunkt selbstbewusst vertreten. Dabei verbinden sich praktische Gesprächs- und Verhandlungs szenarien mit Videoanalysen und individuellem Feedback sowie praxisgerechten Einblicken in aktuelle Erkenntnisse der Rhetorik und Kommunikationswissenschaft. Termin: Samstag, 16. Juli 2022 9.00–17.00 Uhr (Anmeldungs-Nr. 41/2022) Leitung: Prof. Dr. Olaf Kramer, Professor für Rhetorik und Wissenskommunikation, Universität Tübingen Seminarinhalt: • Eine Argumentation logisch aufbauen • Sich verständlich ausdrücken • Die richtigen Fragen stellen • Aktiv zuhören • Fair argumentieren • Unfaire Argumente abwehren • Positiv formulieren • Passende Körpersignale senden • Mit Diskussionspartnern respektvoll umgehen Ort: Ärztehaus, Haldenhaustr. 11, 72770 Reutlingen Gebühr: 120,– Euro Punkte: 11 Anmeldung:
Der Grundkurs zur „Qualifikation Tabakentwöhnung“ besteht aus 20 Unterrichtseinheiten (UE) und vermittelt den Teilnehmenden umfassendes Faktenwissen zum Thema Tabaksucht und -entwöhnung. In allen Phasen des Kurses werden die Teilnehmenden tutoriell begleitet. Lerninhalte des Grundkurses: • Das Tabakproblem im gesellschaftlichen Kontext, Strategien der Tabakkontrollpolitik und ärztliche Interventionsmöglichkeiten • Gesundheitliche Folgen des Tabakkonsums und des Rauchstopps • Grundlagen der Tabakabhängigkeit und allgemeine Diagnostik • Methoden der Tabakent wöhnung – Medikamentöse Strategien • Methoden der Tabakentwöhnung – Niederschwellige Verfahren • Patientenansprache, Diagnostik und Intervention bei verschiedenen Zielgruppen • Übungen zur Motivierenden Gesprächsführung • Methoden der Tabakentwöhnung – Psychotherapeutische Strategien • Implementierung der Tabak entwöhnung am ärztlichen Arbeitsplatz Die Teilnahme am Grundkurs befähigt zur Einzeltherapie. Termine: Freitag, 9. September 2022 9.00–16.30 Uhr Samstag, 10. September 2022 9.00–16.30 Uhr Sonntag, 11. September 2022 9.00–12.00 Uhr (Anmeldungs-Nr. 38/2022) Leitung: Prof. Dr. med. Anil Batra; Stellv. Ärztlicher Direktor, Leiter der Sektion Suchtmedizin und Suchtforschung, Universitätsklinik für Psychiatrie und Psychotherapie, Tübingen Ort: Ärztehaus, Haldenhaustr. 11, 72770 Reutlingen Gebühr: 350,– Euro Punkte: 20 Anmeldung:
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Bekanntmachungen Qualifikation Tabakentwöhnung – Aufbaukurs Der fakultative Aufbaukurs, der 8 Unterrichtseinheiten (UE) umfasst, basiert auf anerkannten Programmen zur Tabakentwöhnung (nach § 20 SGBV) Zu den Lerninhalten des Aufbaukurses gehören: • Konzeption und Organisation eines strukturierten Programms (Stundenaufbau mit Zielen, Methoden und Inhalten) • Ablauf und Wirkungsweise von Gruppenprozessen • Anleitung und Moderation einer Gruppe • Förderung der Motivation und Aktivität • Umgang mit schwierigen Gruppensituationen ! Voraussetzung für die Teilnahme am Aufbaukurs ist die erfolgreiche Teilnahme am Grundkurs zur „Qualifikation Tabakentwöhnung“. ! Die Teilnahme am Aufbaukurs befähigt zur Durchführung von Tabakentwöhnungsprogrammen im Gruppensetting. Termin: Samstag, 17. September 2022 9.00–16.30 Uhr (Anmeldungs-Nr. 39/2022) Leitung: Prof. Dr. med. Anil Batra; Stellv. Ärztlicher Direktor, Leiter der Sektion Suchtmedizin und Suchtforschung, Universitäts klinik für Psychiatrie und Psychotherapie, Tübingen Christina Zeep; Diplom-Psycho login, Mitarbeiterin der Sektion für Suchtmedizin und Sucht forschung, Universitätsklinik für Psychiatrie und Psychotherapie, Tübingen Ort: Ärztehaus, Haldenhaustr. 11, 72770 Reutlingen Gebühr: 140,– Euro Punkte: 8 Anmeldung:
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Medizinische Begutachtung Die medizinische Begutachtung nimmt in allen Fachgebieten der Medizin an Bedeutung zu. Die Nachfrage und der Bedarf an Gutachten durch Ärztinnen und Ärzte im niedergelassenen, stationären oder universitären Bereich steigen spürbar an. Um eine qualitätsgesicherte ärztliche Begutachtung zu unterstützen, bietet die Bezirksärztekammer Südwürttemberg die von der Bundesärztekammer entwickelte, strukturierte curriculare Fort bildung „Medizinische Begutachtung“ an. Das Curriculum wendet sich an alle Ärztinnen und Ärzte, die Interesse haben, neben ihren medizinischen fachlichen Qualifikationen ihr Wissen in der Gutachtenerstellung zu erweitern und zu vertiefen. Neben Grundlagen und fachübergreifendem Wissen werden auch einschlägige fachspezifische Kenntnisse von ausgewiesenen, langjährig gutachterlich tätigen Experten vermittelt. Notwendige Voraussetzungen für das Erlangen der Qualifikation zur Medizinischen Begutachtung nach dem Curriculum der Bundesärztekammer sind: • Abgeschlossene Facharzt weiterbildung • Teilnahme an allen 3 Modulen des Kurses • Erstellen eines Final- und eines Kausalitätsgutachtens • Bestandene Lernerfolgs kontrolle Das Curriculum umfasst 64 Unterrichtseinheiten (UE) und besteht aus drei Modulen, die einzeln, aber in vorgeschriebener Reihenfolge I, II, III zu absolvieren sind. Lerninhalte: Modul II (8 UE): Im Vordergrund dieses Moduls stehen die fachübergreifenden Aspekte der Medizinischen Begutachtung: • Aussagekraft medizinischer Befunderhebung • Beschwerdenvalidierung • Psychosomatische Aspekte • Aspekte der Schmerzbegutachtung • Kultursensible Aspekte der Begutachtung
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• Allgemeine Leistungsbeurteilung Modul III (16 UE): In diesem Modul werden fachspezifische Aspekte der Medizinischen Begutachtung in zwei parallelen Sitzungen für die beiden Fächergruppen: • Orthopädie/Unfallchirurgie • Neurologie/Psychiatrie vermittelt. Themen im Bereich Orthopädie/ Unfallchirurgie: • Sozialmedizinische Bedeutung • Spezielle Erkrankungen/ Funktionsstörungen • Hüftgelenkserkrankungen vs. Unfallschäden • Berufserkrankungen • Arzthaftung Themen im Bereich Neurologie/ Psychiatrie • Sozialmedizinische Bedeutung • Gemeinsame Aspekte dieser Fächergruppe • Spezielle Erkrankungen/ Funktionsstörungen Termine: Modul II Freitag, 16. September 2022 (Anmeldungs-Nr. 51/2022) Modul III 17.–18. September 2022 (Sa–So) (Anmeldungs-Nr. 52/2022) Leitung: Dr. med. Benjamin Liske, Facharzt für Neurologie, Psychiatrie und Psychotherapie, Verkehrsmedizin, Zertifizierter Gutachter der Deutschen Gesellschaft für Neurowissenschaftliche Begutachtung in den Fachbereichen Neurologie, Psychiatrie und Psychotherapie Ort: Hotel Fortuna, Carl-ZeissStraße 75, 72770 Reutlingen Gebühr: Modul II: 140,– Euro Modul III: 280,– Euro Prüfung Gutachten: 150,– Euro Punkte: Modul II: 8 Modul III: 16 Anmeldung:
auf die Patienten. Sie üben sich in der palliativen Grundhaltung, die neben körperlichen Symptomen und Einschränkungen bei schwerkranken Menschen vor allem auch psychosoziale, spirituelle und ethische Aspekte berücksichtigt. Sie werden dafür sensibilisiert, dass palliativmedizinische Betreuung nicht als Krisenintervention, sondern als ein länger andauernder Prozess, in dem vorausschauende Behandlungs planungen und Begleitung von großer Bedeutung sind, verstanden werden muss. Das Erlernen der Techniken der personen- und anlassbezogenen Gesprächsführung, von unterschiedlichen Beratungs- und Kommunikationsmethoden sowie Bewältigungs- und Anpassungsstrategien stehen außerdem auf dem Programm. Lerninhalte: • Grundlagen der Palliativmedizin • Grundsätze der Behandlung belastender Beschwerden insbesondere Schmerztherapie • Psycho-Soziale Aspekte der Palliativmedizin und Selbst reflexion • Rechtliche, Ethische und spirituelle Fragestellungen in der Palliativsituation • Symptomlinderung palliativmedizinischer Krankheitsbilder Termin: 22.–26. September 2022 (Do–Mo) (Anmeldungs-Nr. 6/2022) Leitung: Dr. med. Christina Paul, Tropenklinik Paul-LechlerKrankenhaus, Oberärztin Palliativ station, Ärztliche Leiterin Tübinger Projekt Häusliche Betreuung Schwerkranker Ort: Hotel Fortuna, Carl-ZeissStraße 75, 72770 Reutlingen Gebühr: 700,– Euro Punkte: 40 Anmeldung:
40-Stunden-Kurs „Palliativmedizin“ nach der Weiterbildungsordnung
Suchtmedizinische Grundversorgung
Im Grundkurs, der 40 Unterrichtseinheiten (UE) umfasst, stärken die Kursteilnehmer und -teilnehmerinnen ihre ganzheitliche Sicht
Seminar zum Erwerb der Zusatzbezeichnung Suchtmedizin (50 h) gemäß (Muster-) Kursbuch Suchtmedizinische Grundversorgung
Bekanntmachungen der Weiterbildungsordnung der Landesärztekammer BadenWürttemberg (WBO 2020) Die Zusatzweiterbildung Suchtmedizinische Grundversorgung umfasst in Ergänzung zu einer Facharztkompetenz die Vorbeugung, Erkennung, Behandlung und Rehabilitation von Krankheitsbildern im Zusammenhang mit dem schädlichen Gebrauch suchterzeugender Stoffe und nicht-stoffgebundener Sucht erkrankungen. Die Themen schwerpunkte umfassen: • Ätiologie von Suchtkrankheiten und deren Vorbeugung, Erkennung, Behandlung und Rehabilitation • Pharmakologie suchterzeugender Stoffe: – Entzugs- und Substitutions behandlung – Kriseninterventionen – Erkennung psychiatrischer und somatischer Erkrankungen im Zusammenhang mit Suchterkrankungen und Indikationsstellung zur weiterführenden Behandlung Neben den genannten Theorieinhalten werden Schwerpunkte in der Praxisarbeit, motivierenden Gesprächsführung, auf dem Erwerb von Fertigkeiten in der Motivationsbehandlung sowie in Themenbereichen wie nichtstoffgebundene Abhängigkeiten und Tabakabhängigkeit vermittelt. Zielgruppe sind alle Fachärzte im ambulanten und stationären Bereich sowie Weiterbildungsassistenten mit Interessensgebieten im Bereich der Suchtmedizin. Voraussetzungen zum Erwerb der Zusatzbezeichnung Sucht medizinische Grundversorgung in Baden-Württemberg sind: • Facharztanerkennung • 50 Stunden Kurs-Weiterbildung • Abschließende Prüfung bei der Ärztekammer Termin: 26.–30. September 2022 (Mo–Fr) (Anmeldungs-Nr. 71/2022) Leitung: Prof. Dr. med. Anil Batra, stellv. Ärztlicher Direktor, Universitätsklinik für Psychiatrie und Psychotherapie, Tübingen
Ort: Universitätsklinik für Psychiatrie und Psychotherapie, Calwer Str. 14, 72076 Tübingen Gebühr: 850, – Euro (inkl. Skripten und Verpflegung) Punkte: 50
Stressbewältigung durch Achtsamkeit Die wachsende berufliche Belastung und die unverändert schwierigen Arbeitsbedingungen für Ärztinnen und Ärzte sind unbestritten. Die physischen und psychischen Anforderungen, die durch den Umgang mit kranken und sterbenden Menschen, durch den permanenten Zeitdruck und die ökonomischen Herausforderungen entstehen, führen zu einer zunehmenden Verschärfung der angespannten Situation. Das erfahrungsorientierte Seminar „Stressbewältigung durch Achtsamkeit“ basiert auf dem „Mindfulness-Based Stress Reduction Programm“ (MBSR). Dieses Programm wurde Ende der siebziger Jahre in den USA von Prof. Dr. Jon Kabat-Zinn an der Universitätsklinik von Massachusetts entwickelt. Inzwischen belegen zahlreiche wissenschaftliche Studien die Wirksamkeit dieses Programms. Grundlage des Seminars ist die intensive Schulung der Achtsamkeit im Alltag und in der Stille. Achtsamkeit bedeutet, die Aufmerksamkeit immer wieder zum gegenwärtigen Moment zurückzubringen. Durch geleitete Meditationen und sanfte Körperübungen lernen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer, Atmung, Körperempfindungen, Gedanken und Gefühle wahrzunehmen ohne sie zu bewerten. Die Praxis der Achtsamkeit befähigt dazu, die gewohnheitsmäßigen Verhaltensweisen im Umgang mit innerem und äußerem Stress, mit Krankheiten und Schwierigkeiten zu erkennen. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer lernen immer wieder innezuhalten und den Herausforderungen des Lebens mit mehr Ruhe, Klarheit und Akzeptanz zu begegnen.
Ziele des Seminars sind: • Verständnis für die Grundlagen der Achtsamkeitspraxis zu bekommen • eigene Erfahrungen mit Achtsamkeits-Übungen zu machen • Anregungen zu erhalten, um Achtsamkeit in den eigenen Alltag bzw. Berufsalltag zu integrieren • ein Behandlungskonzept kennenzulernen, das auch bei den Patienten zur Anwendung kommen kann Termin: Samstag, 1. Oktober 2022 9.00–16.45 Uhr (Anmeldungs-Nr. 21/2022) Leitung: Dr. med. Sophia Blankenhorn, Vizepräsidentin der Bezirksärztekammer Südwürttemberg Gebühr: 200,– Euro inkl. Verpflegung, Skript und Yoga-Matte Punkte: 10 Anmeldung:
Seminarreihe Allgemeinmedizin: Darm im Fokus Die Diagnostik und Versorgung von Patientinnen und Patienten mit Magen- und Darmbeschwerden ist häufig herausfordernd, da nicht nur eine Vielzahl von Differenzialdiagnosen beachtet werden muss, sondern oftmals auch diverse Einflussfaktoren bestehen können. Dies spiegelt sich dann häufig auch in der Notwendigkeit der interdisziplinären Ver sorgung dieser Patientinnen und Patienten wider. Vor diesem Hintergrund wird sich das Seminar mit dem Reizdarmsyndrom als sehr häufiges gastroenterologisches Krankheitsbild sowohl aus gastroenterologischer wie psychosomatischer Perspektive beschäftigen. In diesem Zusammenhang wird auch die endoskopische (Differenzial-)Diagnostik vorgestellt. Weiterhin werden aktuelle Daten zum Mikrobiom und dem fäkalen Mikrobiomtransfer präsentiert und Einsatzmöglichkeiten diskutiert. Zuletzt wird das Seminar
ein Update zu Diagnostik und Therapie von Patientinnen und Patienten mit chronisch entzündlichen Darmerkrankungen geben. Ziel des Seminares ist es, dass Sie praktische Anregungen, Ideen und Tipps für ihren beruflichen Alltag mitnehmen und sich dadurch für die Behandlung von Patientinnen und Patienten mit Magen- und Darmbeschwerden gut gerüstet fühlen. Zu den behandelten Themen gehören: • Reizdarmsyndrom aus gastroenterologischer Perspektive • Reizdarmsyndrom aus psychosomatischer Perspektive • Update zu Mikrobiom und fäkalem Mikrobiomtransfer • Endoskopische Diagnostik • Chronisch entzündliche Darm erkrankungen: Morbus Crohn und Colitis ulcerosa Termin: Samstag, 1. Oktober 2022 9.00–14.15 Uhr (Anmeldungs-Nr. 16/2022) Leitung: PD Dr. med. Miriam Stengel, Leitende Oberärztin, Klinik für Innere Medizin II, Ärztliche Direktorin Helios Klinik Rottweil Ort: Ärztehaus, Haldenhaustr. 11, 72770 Reutlingen Gebühr: 60,– Euro Punkte: 6 Anmeldung:
Seminarreihe Allgemeinmedizin: Kardiologie und Pneumologie in der Praxis – Web-Seminar Herz- und Lungenerkrankungen sind die führenden Todesursachen in Deutschland und verursachen insgesamt etwa 40 Prozent aller Sterbefälle. Darüber hinaus sind sie mit erheblichen individuellen Krankheitsfolgen für die Erkrankten verbunden. Die Herausforderungen in der alltäglichen Diagnostik und Behandlung dieser Erkrankungen in Klinik und Praxis sind vielfältig und herausfordernd. Dieses Seminar, das sich mit diesen beiden wichtigen Fachgebieten beschäftigt, soll der Vertiefung und Aktualisierung relevan-
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Bekanntmachungen ter Themen aus dem Bereichen Kardiologie und Pneumologie dienen. Auch die Rehabilitation dieser Erkrankungen wird ausführlich erörtert: • Kardiologische Differential diagnostik im Praxisalltag • Geschlechtsspezifische Unterschiede bei Erkrankungen des Herz-Kreislauf-Systems • Kardiologische REHA • Pneumologie mit Schwerpunkt Asthma und COPD • Schlaf und Schlafapnoe • Pneumologische REHA Erfahrene Referierende mit ausgewiesener Expertise veranschaulichen ihre Themen praxisnah anhand von Fallbeispielen und gehen dabei auf Fallstricke und Therapiealternativen ein. Das Seminar soll Ihnen außerdem die Möglichkeit bieten, Fragen und Anregungen aus Ihrem Praxisalltag mit den erfahrenen Referierenden, aber auch mit Kolleginnen und Kollegen zu diskutieren. Termin: Samstag, 26. November 2022 9.00–16.15 Uhr (Anmeldungs-Nr. 17/2022) Leitung: Dr. Sophia Blankenhorn, Vizepräsidentin der Bezirksärztekammer Südwürttemberg Gebühr: 60,– Euro Punkte: 8 Anmeldung:
Hygienebeauftragter Arzt: Hygiene Update (8 h) Der Hygiene-Update-Kurs findet gemäß § 9 Abs. 1 und 2 der Medizinischen Hygieneverordnung Baden-Württemberg (MedHygVO) vom 20. 07. 2012 statt und umfasst 8 Stunden. Er richtet sich an alle zum Hygienebeauftragten Arzt qualifizierten Ärzte, die verpflichtet sind, regelmäßig im Abstand von zwei Jahren an Fortbildungsveranstaltungen zu Hygiene- und Infektionsprävention teilzunehmen und so das bestehende Wissen zu vertiefen bzw. zu aktualisieren. Folgende Themengebiete werden im Rahmen des Update-Kurses behandelt:
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• Alltag des hygienebeauftragten Arztes • Tätigkeit in der OP-Abteilung • Infektionserfassung und Erregersurveillance • Akute respiratorische Erkrankungen: proaktive Phase, Mana gement, aktuelle Entwicklung • Postoperative Wundinfektionen – Kasuistiken • Aktuelle Daten bzgl. Resistenzentwicklungen und Antibiotika-Einsatz Termin: Samstag, 8. Oktober 2022 9.00–16.30 Uhr (Anmeldungs-Nr. 10/2022) Leitung: PD Dr. med. Klaus Schröppel, Institut für Medizin hygiene, Ammerbuch Ort: Ärztehaus, Haldenhaustr. 11, 72770 Reutlingen Gebühr: 80,– Euro Punkte: 8 Anmeldung:
Refresher Palliativmedizin Zielgruppe dieses Seminars sind Ärztinnen und Ärzte, die bereits die Kurs-Weiterbildung Palliativmedizin (Grundkurs, 40 UE) absolviert haben, sowie palliativmedizinisch Interessierte aller Fachrichtungen. Ziel des Seminars ist es, • Sie auf den aktuellen medizinischen und pflegerischen Stand in ausgewählten Themen der Palliativmedizin zu bringen • einen eigenen Fall, der Sie umtreibt, in geschütztem Rahmen unter Supervision für sich zu klären • Ihnen die Gelegenheit zu geben, in kleinen Gruppen die Fragen und Probleme des Arbeitsalltags fallorientiert und praxisnah zu diskutieren • sich mit Kollegen auszutauschen und Ihnen neue positive Impulse für die tägliche Arbeit zu geben • einen geschützten Rahmen für die Reflexion des eigenen Arbeitsalltags zu bieten Programm: Thematische Einführung Dr. med. Christina Paul Teil I Dr. med. Christina Paul
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Impressum Palliative Onkologie für Nicht-Onkologen: Praxistipps im Therapiedschungel Refresher Schmerztherapie PLUS: Cannabis und CBD inkl. Verordnungspraxis Am emotionalen Abgrund: Ärztlich assistierter Suizid – aktuelle Entwicklungen Teil II Dr. med. Christina Paul Christina Zeep Eigene Fallkasuistiken in interaktiver Gruppenarbeit unter Supervision Termin: Sonntag, 9. Oktober 2022 9.00–16.30 Uhr (Anmeldungs-Nr. 54/2022) Leitung: Dr. med. Christina Paul, Tropenklinik Paul Lechler Krankenhaus, Oberärztin Palliativ station, Ärztl. Leiterin Tübinger Projekt Häusliche Betreuung Schwerkranker, Fachärztin für Innere Medizin, Hämatologie und Onkologie, Palliativmedizin, Akupunktur Ort: Ärztehaus, Haldenhaustr. 11, 72770 Reutlingen Gebühr: 150,– Euro Punkte: 8 Anmeldung:
Notfallmanagement – Fortbildungen in Ihrer Arztpraxis • individuell • nach Absprache Dr. med. Karl-Otto Walz, Neue Str. 72, 89073 Ulm
Notfallmanagement – Fortbildungen in Ihrer Arztpraxis (Ravensburg, Friedrichshafen) • individuell • nach Absprache Dr. med. Christian Milz, Ottmannshofer Str. 44, 88299 Leutkirch Auskunft/Anmeldung: Akademie für Ärztliche Fortbildung bei der Bezirksärztekammer Südwürttemberg, Haldenhaustr. 11, 72770 Reutlingen, Telefon (0 71 21) 9 17-24 15 oder -24 16, E-Mail: fortbildung@baek-sw.de
Hinweis:
Die Änderung der Zustelladresse für das ÄBW ist bitte ausschließlich an die zuständige Bezirksärztekammer zu melden. Weitere Informationen: www.ärzteblatt-bw.de
Herausgeber: Landesärztekammer Baden-Württemberg und Kassenärztliche Vereinigung Baden-Württemberg Herausgebergremium: Dr. med. Wolfgang Miller (Vorsitzender), Dr. med. Norbert Metke (stellv. Vorsitzender), Dr. med. Klaus Baier (Rechnungsführer), Dr. med. Frank-Dieter Braun, Dr. med. Johannes Fechner, Dr. med. Paula Hezler-Rusch, Prof. Dr. med. Christof Hofele, Dr. med. Anne Gräfin Vitzthum, Prof. Dr. med. Marko Wilke Verantwortlicher Chefredakteur: Dr. med. Oliver Erens (OE) Anschrift Redaktion: Jahnstraße 38 A, 70597 Stuttgart Postfach 70 03 61, 70573 Stuttgart Telefon +49 (0) 711 / 7 69 89-45 aebw@aebw.de Verlag und Auftragsmanagement: Alfons W. Gentner Verlag GmbH & Co. KG Forststraße 131, 70193 Stuttgart Postfach 10 17 42, 70015 Stuttgart Anzeigenleitung: Axel Hollenbach Telefon +49 (0) 711 / 6 36 72-8 27 Telefax +49 (0) 711 / 6 36 72-7 60 hollenbach@gentner.de Auftrags-Management: Melanie Schweigler (Leitung) Telefon +49 (0) 711 / 6 367 2-8 62 schweigler@gentner.de Rudolf Beck Telefon +49 (0) 711 / 6 36 72-8 61 Telefax +49 (0) 711 / 6 36 72-7 60 beck@gentner.de Z. Zt. ist Anzeigenpreisliste Nr. 65 vom 1. 1. 2022 gültig. Layout und Gestaltung: GreenTomato GmbH, Stuttgart Druck: Vogel Druck und Medienservice GmbH, Höchberg Internet: www.ärzteblatt-bw.de Bezugspreise: Inland: jährlich 112,90 € zzgl. Versandkosten 21,00 € (inkl. der jeweils gült igen MwSt.). EU-Länder-E mpfänger mit UST-ID-Nr. und Ausland: jährlich 112,90 € zzgl. Versandkosten 36,00 € EU-Länder ohne UST-ID-Nr.: jährlich 112,90 € zzgl. Versandkosten 36,00 € zzgl. MwSt. (Export- oder Importland). Einzelheft: 15,00 € zzgl. Versandkosten. Bei Neubestellungen gelten die zum Zeitpunkt des Bestell eingangs gültigen Bezugspreise. Durch den Kammerbeitrag ist der Bezugspreis für Mitglieder der Landesärztekammer Baden-Württemberg abgegolten. Bezugsbedingungen: Bestellungen sind jederzeit beim Leserservice oder bei Buchhandlungen im In- und Ausland möglich. Abonnements verlängern sich um ein Jahr, wenn sie nicht schriftlich mit einer Frist von drei Monaten zum Ende des Bezugsjahres beim Leserservice gekündigt werden. Die Abonnementpreise werden im Voraus in Rechnung gestellt oder bei Teilnahme am Lastschriftverfahren bei den Kreditinstituten abgebucht. Redaktionsschluss für redaktionelle Beiträge ist jeweils der 15. des vorangehenden Monats. Mit Namen und Signum des Verfassers gezeichnete Artikel entsprechen nicht unbedingt der Meinung der Schriftleitung. Für unverlangt eingesandte Manuskripte übernehmen Schriftleitung und Verlag keine Haftung. Bei Einsendungen an die Schriftleitung wird das Einverständnis zur vollen oder auszugsweisen Veröffentlichung vor ausgesetzt. Die Redaktion behält sich Kürzungen von Leserbriefen vor. Die systematische Ordnung der Zeitschrift sowie alle in ihr enthaltenen einzelnen Beiträge und Abbildungen sind urheberrechtlich geschützt. Mit der Annahme eines Beitrages zur Veröffentlichung erwirbt der Verlag vom Autor umfassende Nutzungsrechte in inhaltlich unbeschränkter und ausschließlicher Form, insbesondere Rechte zur wei teren Vervielfältigung und Verbreitung zu gewerblichen Zwecken mit hilfe mechanischer, digitaler oder anderer Verfahren. Bis auf Widerruf (socialmedia@gentner.de) gilt dies auch für die Verwendung von Bildern, Graphiken sowie audiovisueller Werke in den Social Media- Kanälen Facebook, Twitter, Google+ und YouTube. Kein Teil dieser Zeitschrift darf außerhalb der engen Grenzen urheberrechtlicher Ausnahmebestimmungen ohne schriftliche Einwilligung des Verlages in irgendeiner Form – durch Fotokopie, Mikrofilm oder andere Verfahren – reproduziert oder in eine von Maschinen, insbesondere von Datenverarbeitungsanlagen verwendbare Sprache übertragen werden. Die Wiedergabe von Gebrauchsnamen, Handelsnamen, Warenbezeichnungen u. dgl. in dieser Zeitschrift berechtigt nicht zu der Annahme, dass solche Namen ohne Weiteres von jedermann benutzt werden dür fen; oft handelt es sich um gesetzlich geschützte eingetragene Warenzeichen, auch wenn sie nicht als solche gekennzeichnet sind. Im Ärzteblatt Baden-Württemberg werden für die Bezeichnungen der einzelnen Gruppen nicht durchgehend beide Formen – männlich und weiblich – verwendet. Sämtliche Personenbezeichnungen gelten im Sinne der Gleichbehandlung für alle Geschlechter. Die verkürzte Sprachform hat nur redaktionelle Gründe und beinhaltet keine Wertung. Erscheinungsweise: 12 Ausgaben pro Jahr jeweils zur Monatsmitte ISSN 0720-3489
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