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Ärzteblatt Baden-Württemberg 05-2021

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www.ärzteblatt-bw.de

Ä r zteblatt Baden-Württemberg

Foto: © iStock / Getty Images – gorodenkoff

Amts- und Mitteilungsblatt der ärztlichen Körperschaften | ISSN 0720-3489 | E 1041 | 76. Jahrgang | Gentner Verlag

05 | 2021


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Inhalt

01 | 2020

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@AerzteblattBW

Editorial Fortbildung in Zeiten von Corona

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Kammern und KV Sichere Kommunikation im Gesundheitswesen

Sonografie Der Grundgedanke der Sichtbarmachung von Strukturen durch Schall geht auf militärische Anwendungen des seit 1880 bekannten Effekts zur Erzeugung piezoelektrischer Schallwellen zurück. In der Zeit zwischen den Weltkriegen entwickelten der Russe S. J. Sokoloff und der US-Amerikaner Floyd A. Firestone ultraschallgestützte Verfahren zur Aufdeckung von Materialfehlern in Werkstoffen. Eine erste medizinische Anwendung erfolgte 1942 mit der Darstellung eines Seitenventrikels des Großhirns mittels A-Mode-Messung. Seit dem Ende der 1940er Jahre entwickelte sich die Sonografie gleichzeitig innerhalb verschiedener medizinischer Fachrichtungen: Erste kardiologische Untersuchungen mittels A-Mode-Messungen sowie erste B-Mode-artige Schnittbilder aus dem Bereich des Halses und des Abdomens; die hierzu angewendete Methode war das Compound-Verfahren (bei dem die Versuchsperson in einer wassergefüllten Tonne saß und die Ultraschallsonde auf einer Kreisbahn um sie herumwanderte). Auf den Titelseiten zeigt das Ärzteblatt Baden-Württemberg in diesem Jahr Motive aus dem ärztlichen Alltag; auf allen Titel­ motiven stehen die Patienten im Mittelpunkt. Ermöglicht wird die Serie durch die BadenWürttembergische Bank (BW-Bank). Die Bank verdeutlicht damit ihre enge Beziehung zur Medizin und zur Ärzteschaft im Südwesten, nicht zuletzt, weil ihre Beratungsspezialisten für Heilberufe seit über 25 Jahren kompetente Unterstützung und Beratung in allen wirtschaftlichen Fragen von Medizinern bieten. Die BW-Bank ist mit 22 HeilberufeStandorten und 160 Filialen im Land vor Ort. Mehr Informationen zum umfangreichen Leistungsangebot für ­Heil­berufler sowie zu den Kontaktdaten der Heilberufe-Standorte in I­hrer ­Nähe erhalten Sie unter: www.bw-bank.de/heilberufe E-Mail: heilberufe@bw-bank.de Telefon: 07 11 / 1 24-4 50 21

Interview: „Die Stimme der Ärztinnen und Ärzte wird gehört” Update zur Coronapandemie 124. Deutscher Ärztetag Klimawandel und Gesundheit Impfen – Notwendigkeit, Wirksamkeit, Risiken Videosprechstunde erfolgreich Innovationspreis für CoCare Flyer-Wettbewerb Digitalisierung im Fokus Tag der älteren Generation

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Sichere Kommunikation im Gesundheitswesen

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Vermischtes Namen und Nachrichten

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„Die Stimme der Ärztinnen und Ärzte wird gehört”

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Veranstaltungsübersicht 273 Bekanntmachungen 276 Impressum 297

124. Deutscher Ärztetag

Bitte Beilagenhinweis beachten: Dieser Ausgabe liegen Prospekte der Baden-Württembergischen Bank, Stuttgart, bei.

Klimawandel und Gesundheit

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Editorial Neben Digitalisierung künftig auch wieder persönliche und kollegiale Kontakte nötig

Fortbildung in Zeiten von Corona

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Dr. N. Smetak

nzwischen hat uns die dritte Coronawelle, unter anderem bedingt durch die britische Mutation des Virus, erreicht und fest im Griff. Im Laufe des vergangenen Jahres hat die Ärzteschaft jedoch gelernt, mit vielen Problemen besser umzugehen. Durch Anpassung ihrer Arbeitsabläufe und genügend Schutzausrüstung können die Praxen ihre Patientenversorgung wieder im notwendigen Umfang gewährleisten. Neben der Anpassung der Praxisabläufe und des täglichen Lebens mussten wir Ärzte und unser Praxispersonal auch im Bereich der Fort- und Weiterbildung neuen Herausforderungen stellen. Die Landesärztekammer BadenWürttemberg hat glücklicherweise Ende 2020 allen Ärztinnen und Ärzten einmalig 50 Fortbildungspunkte gutgeschrieben. Erleichternd wirkte auch, dass die Kassenärztliche Vereinigung Baden-Württemberg die Frist für die Nachweispflicht der fachlichen Fort-

Foto: Fabio Parenzan

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te Save the Da

52. Internationaler Seminarkongress 22. bis 27. August 2021 in Grado/Italien

Veranstalter:

Vorläufiges Programm: • Künstliche Intelligenz: Disruption in der medizinischen Versorgung – Chancen und Risiken • Infektionskrankheiten: Impfungen und Therapie standards inkl. Antibiotikatherapie • Umweltmedizin und Reisemedizin im Zeitalter von Globalisierung und Klimawandel • Arbeitsunfälle und Berufskrankheiten: Gutachten und Auswirkungen • Aktuelles aus der Pädiatrie • Obstruktive Atemwegserkrankungen, Koronare Herzkrankheit und Diabetes mellitus • Notfallmedizin und Akutversorgung Für Rückfragen stehen Ihnen Frau Obermaier und Herr Schulte von der Bayerischen Landesärztekammer gerne zur Verfügung: • a.obermaier@blaek.de – 089/4147-499 • j.schulte@blaek.de – 089/4147-381

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Kooperationspartner:

Landesärztekammer Baden-Württemberg Körperschaft des öffentlichen Rechts

bildung nach § 95d SGB V für Ärzte aufgrund der Coronavirus-Pandemie verlängerte. Auch für das Praxispersonal wurden Übergangsregelungen geschaffen und die Möglichkeit eingeräumt, dass die Nichtärztlichen Praxis­ assistentinnen (NäPA) schon vor Abschluss der Fortbildung tätig werden können, wenn die begonnene Ausbildung bis zum 30. Juni beendet ist. Unabhängig von diesen Regelungen wurden von vielen Verbänden Alternativen zu den bisherigen Fortbildungsangeboten geschaffen. Neben strengen Hygieneauflagen bei zugelassenen Präsenzveranstaltungen entwickelten sich Hybridveranstaltungen mit kleiner Runde Vortragender vor Ort und virtuell zugeschalteten Teilnehmern. Weiter etablierten sich daneben zunehmend webbasierte Liveseminare und Onlinefortbildungen mit flexibler Abrufmöglichkeit. In diesem Zusammenhang konnte ich auf mehreren Ebenen persönliche Erfahrungen sammeln, sowohl beim Institut für fachübergreifende Fortbildung und Versorgungsforschung der MEDI Verbünde (IFFM) als auch beim Berufsverband Niedergelassener Kardiologen (BNK) und beim Berufsverband Deutscher Internisten (BDI). Sehr schnell wurde klar, dass man hier alle geplanten Präsenzveranstaltungen im Rahmen des Lockdown umplanen musste. Hier musste sich auch die Branche des technischen Supports bei Veranstaltungen sehr rasch umstellen von Unterstützung im Saal auf technische Abwicklung von webgestützten Seminaren. Dadurch konnte sehr rasch eine umfassende Fortbildung sowohl in üblichen Fachbereichen aber auch speziell die COVID-Pandemie betreffend angeboten werden. So konnten die gerade für den Bereich der DMPProgramme beliebten MEDI-Kompakttage unter der Leitung von Dr. Markus Klett komplett per Livestream der Referenten mit Fragemöglichkeit durchgeführt werden. Im Bereich des BNK konnte beispielsweise schon im April eine feste Serie von Onlinefortbildungen etabliert werden, die neben fachlichen Themen immer Besonderheiten der Coronakrise und auch

berufspolitische Themen wie Rettungsschirm oder Abrechnung in Coronazeiten beinhalteten. Auch im Bereich der Fortbildungen für unser Praxispersonal hat die Coronakrise die Digitalisierung vorangetrieben: Ausbildungen für die Facharztverträge nach § 140 zur Entlastungsassistentin in der Facharztpraxis (EFA) werden jetzt ebenso wie Qualitätszirkel als Onlineseminare angeboten. Der Zuspruch zu den Veranstaltungen war und ist beeindruckend. Oft mehrere Hundert Teilnehmer sind zu verzeichnen, und inzwischen haben wir alle Handheben, Mikro stummschalten und Teilen des Bildschirms ebenso gelernt, wie die Chatfunktion zum Stellen von Fragen oder Beiträgen bei sehr großen Gruppen. Günstig in diesem Zusammenhang ist, dass die ärztlichen Onlinefortbildungen zur Anrechnung auf das Fortbildungszertifikat der Ärztekammer zertifiziert zur Verfügung gestellt werden können und somit auch bezüglich des Erwerbs von Fortbildungspunkten attraktiv sind. So kann festgestellt werden, dass durch die Aktivitäten der ärztlichen Körperschaften sowie durch den Einsatz der Fachgesellschaften und Verbände sehr rasch und flexibel auf die Coronakrise mit attraktiven und wichtigen Angeboten zur Fortbildung reagiert wurde, deren Akzeptanz in der Ärzteschaft außerordentlich hoch ist. Mit Sicherheit wird auch nach Corona diese Art der Fortbildung weiter bestehen. Trotzdem brauchen wir nach wie vor auch wieder Präsenzveranstaltungen. Denn nur vor Ort lassen sich Diskussionen mit sinnvoller Emotion führen, und nur dort können am Rande Gespräche fachlicher und persönlicher Natur fortgesetzt werden. Deshalb hoffe ich trotz positiver Erfahrungen mit den jetzigen Formaten sehr auf ein baldiges Ende der Pandemie und die dann wieder möglichen und auch notwendigen persönlichen kollegialen Kontakte. Dr. Norbert Smetak Erster Bundesvorsitzender des BNK Zweiter Vorsitzender MEDI Baden-Württemberg Erster Vizepräsident des BDI


Kammern und KV Vertrauliche Nachrichten, Daten und Dokumente versenden und empfangen

Sichere Kommunikation im Gesundheitswesen

M

Foto: Getty Images – scanrail

it dem Kommunikationsdienst im Medizinwesen (KIM) können alle Akteure im Gesundheitswesen schnell und vor allem sicher miteinander kommunizieren. Über die Anwendung der Telematikinfrastruktur (TI) lassen sich vertrauliche Nachrichten, Daten und weitere Dokumente wie Arztbriefe, Abrechnungen und elektronische Arbeitsunfähigkeitsbescheinigungen sektorenübergreifend versenden und empfangen.

KIM funktioniert wie ein E-MailProgramm. Es kann direkt über das Primärsystem mit E-Mail-Funktion oder ein Standard-E-Mail-Programm wie Outlook oder Thunderbird genutzt werden. Im Vergleich zu herkömmlichen E-Mail-Programmen wird durch KIM jede Nachricht und jedes Dokument verschlüsselt und erst beim Empfänger wieder entschlüsselt. Die sogenannte Ende-zu-EndeVerschlüsselung schützt Nachrichten vor dem Zugriff von unbefugten Mitlesern und verhindert Fälschung oder Manipulation. Nur registrierte Nutzer können KIM-Nachrichten empfangen. Der Empfänger kann zudem stets sicher sein, dass die Nachricht auch tatsächlich vom angegebenen Versender stammt. Die Identität aller TI-Teilnehmer ist bestätigt und im Verzeichnisdienst der Telematikinfrastruktur hinterlegt – einer Art zentralem Adressbuch für das Gesundheitswesen. Die Ärztekammern befüllen und pflegen die Daten wie beispielsweise Praxisanschriften im Verzeichnis-

dienst. Die zeitaufwendige Verwaltung eines Praxis-Adressbuches entfällt dadurch und entlastet Ärztinnen und Ärzte im Versorgungsalltag. Die Kommunikation über KIM verbindet auf diese Weise garantierte Vertraulichkeit, Integrität und Authentizität des Nachrichtenaustauschs mit einer einfachen Nutzbarkeit. Arztpraxen sind ab 1. Oktober 2021 verpflichtet, KIM zu nutzen. Dann dürfen Arbeitsunfähigkeitsbescheinigungen nur noch elektronisch über KIM an die zuständige Krankenkasse der Patientinnen und Patienten übertragen werden. Die sogenannte elektronische Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung (eAU) ist zudem rechtssicher mittels des elektronischen Heilberufsausweises (eHBA) qualifiziert elektronisch zu signieren. Ärztinnen und Ärzte benötigen ab diesem Zeitpunkt also zwingend einen elektronischen Heilberufsausweis der zweiten Generation (eHBA G2). Die technische Grundlage für KIM ist geschaffen, sobald in Praxen das Software-Update zum E-Health-Konnektor aufgespielt und das Primärsystem angepasst ist. Der E-HealthKonnektor (PTV3-Konnektor) stellt die für KIM und auch andere medizinische Anwendungen wie die Notfalldaten und den elektronischen Medikationsplan die erforderlichen Verschlüsselungs- und Signaturfunktionalitäten zur Verfügung. Ein Konnektor mit Software der ersten Generation zum Auslesen der Versichertenstammdaten reicht hier nicht. Daneben werden ein Praxisausweis (SMCB) und ein E-Health-Kartenterminal benötigt sowie ein Anbieter für den virtuellen privaten Zugang zur TI (VPN-Zugangsdienstanbieter). Darüber hinaus bedarf es einer KIM-EMailadresse – erhältlich über einen zugelassenen Anbieter. Zusätzlich zu den Pauschalen für die TI-Anbindung und die eHBAFinanzierung ist eine mögliche Kos­ tenerstattung für den KIM-Anschluss und dessen Betrieb in Arztpraxen in einer Finanzierungsvereinbarung zwischen der Kassenärztlichen Bundesvereinigung und dem GKVSpitzenverband geregelt. Für das

erforderliche Software-Update zum E-Health-Konnektor erhalten Praxen eine einmalige Pauschale in Höhe von 530,00 Euro. Für die KIM-Einrichtung wird eine einmalige Pauschale von 100,00 Euro gezahlt. Die Betriebskos­ tenpauschale für KIM beträgt 23,40 Euro im Quartal. Darüber hinaus werden elektronische Arztbriefe ab 1. April 2021 nur vergütet, wenn sie mittels eines eHBA qualifiziert elektronisch signiert sind und über einen KIM-Dienst versendet werden. Die Vergütung beträgt 28 Cent für den elektronischen Versand und 27 Cent für den Empfang bis zu einem Höchstwert von 23,40 Euro pro Quartal. In den nächsten drei Jahren (ab 1. Juli 2020) wird der Versand eines elektronischen Arztbriefes darüber hinaus mit einem EBM-Punkt (aktuell 10,99 Cent) pro Brief gefördert, auch über den Höchstwert von 23,40 Euro hinaus. Ziel ist, über die Förderung mittelfristig Fax und Briefpost durch KIM abzulösen. Folglich wurde beispielsweise die Faxpauschale von 55 auf 10 Cent gesenkt und für eine Briefsendung wurde einheitlich – unabhängig von deren Umfang – eine Vergütung von 81 Cent angesetzt bei gleichzeitiger Festsetzung arztgruppenspezifischer Höchstwerte, die jährlich weiter abgesenkt werden.

In loser Folge informiert das Ärzteblatt Baden-­ Württemberg über die Digitalisierung im Gesundheitswesen. Zuletzt haben wir ­folgende Beiträge ­veröffentlicht: Heft 4/2021: Frist für eHeilberufs­ ausweis läuft Heft 1/2021: Weitere Inhalte der ­elektronischen Patientenakte Heft 12/2020: Der elektronische ­Medikationsplan Heft 11/2020: Notfalldatenmanagement Heft 10/2020: Digitalisierung – Wir sind dabei/Der Verzeichnisdienst der Telematik­ infrastruktur/ Ethische ­Aspekte von ­Gesundheits-Apps

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Niederlassungsseminar. Med-Seminare (falls erforderlich, wird die Veranstaltung als Webinar durchgeführt)

Mittwoch, 24.03.2021, 19.00 Uhr | Jahnstr. 4, 4. OG, 70597 Stuttgart Mittwoch, 21.04.2021, 19.00 Uhr | Derendingerstr. 50, 72072 Tübingen Mittwoch, 19.05.2021, 19.00 Uhr | Jahnstr. 4, 4. OG, 70597 Stuttgart Mittwoch, 23.06.2021, 19.00 Uhr | Jahnstr. 4, 4. OG, 70597 Stuttgart Mittwoch, 21.07.2021, 19.00 Uhr | Jahnstr. 4, 4. OG, 70597 Stuttgart • Idealer Ablauf der Niederlassung • Kaufpreisermittlung, Finanzierung • Gesetzliche Rahmenbedingungen • Praxissuche Referenten: Tobias Krämer, Sina Altmann, Barbara Brenner und Misel Stojkovic. Die Seminargebühr übernimmt MLP. Anmeldung mit QR-Code oder bei Frau Olga Kopp Tel 0711 13258 53, Fax -80 med-seminare-stuttgart@mlp.de

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Kammern und KV

Interview • Kammerpräsident Dr. Miller blickt auf zwei Jahre im Amt zurück

Fotos: OE

„Die Stimme der Ärztinnen und Ärzte wird gehört“ 254

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Kammern und KV

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m Frühjahr 2019 wurde der Orthopäde und Unfallchirurg Dr. Wolfgang Miller von der Vertreterversammlung an die Spitze der Landes­ ärztekammer Baden-Württemberg gewählt. Im Gespräch mit ÄBWChefredakteur Dr. Oliver Erens blickt er auf die erste Hälfte seiner Wahlperiode zurück.

Ihre bisherige Amtszeit ist von der Pandemie beherrscht. War für andere Themen überhaupt Raum? Dr. W. Miller: Klar, wir haben uns mit Schwung aufgemacht und im ersten Jahr noch ganz ohne Corona eine ganze Menge angestoßen. Die gesellschaftliche Diskussion um die Organspende haben wir in unseren Gremien geführt, die Vertreterversammlung hat sich klar für die Widerspruchslösung ausgesprochen. Das hat die Aufmerksamkeit auf unsere Selbstverwaltung gelenkt, unabhängig von der Gesetzesentscheidung. In der Fernbehandlung und in der Vernetzung des Gesundheitswesens sind wir im Land nach wie vor führend. Wir haben dann unter Corona die Berufsordnung angepasst, wodurch viele Einschränkungen der Fernbehandlung gefallen sind. Schon im Herbst 2019 hatten wir die Weiterbildungsordnung mit unseren Gremien und auch mit dem Ministerium abgestimmt und verabschiedet. Überhaupt hat sich vom Start weg eine enge vertrauensvolle Zusammenarbeit mit dem Sozialmi­ nisterium entwickelt, von regelmäßigen persönlichen Treffen mit unserem Sozialminister Manne Lucha bis hin zu unzähligen Abstimmungen auf der Arbeitsebene. Dadurch hatten wir von der ersten Woche der Pandemie an einen kurzen Draht zur Landesregierung. Die Stimme der Ärztinnen und Ärzte wird gehört. Außer zum Thema Corona sind wir auch zur Notfallversorgung, zu den Arbeitsbedingungen der Ärztinnen und Ärzte und zu vielen fachlichen Fragen im Austausch mit den Abgeordneten, der Kassenärztlichen Vereinigung und der Baden-Württembergischen Krankenhausgesellschaft. Wir melden uns zu Wort, wenn es um die Schwächsten geht. Versorgungsangebote für Geflüchtete, seelisch Kranke, auch in den Vollzugsanstalten, sind uns ein Anliegen. Hier

arbeiten wir mit engagierten Vereinen genauso zusammen wie mit den zuständigen Ministerien. Klimaschutz steht oben auf unserer Agenda. Persönlich habe ich mich in die Arbeitsgruppe Klimaschutz bei der Bundesärztekammer eingebracht. Der Vorstand der Landes­ ärztekammer Baden-Württemberg hat sich als einer der ersten bundesweit das klare Ziel gegeben, bei allen relevanten Entscheidungen für unseren Verantwortungsbereich die Auswirkungen auf das Klima mit zu berücksichtigen. Das wird kurzfristig möglicherweise Geld kosten. Das werden unsere Gremien sorgfältig überwachen. Langfristig wird es uns als Kammer und der Gesellschaft aber Geld sparen. Wenn wir auch morgen in einer gesunden Welt leben wollen, müssen wir heute handeln. Wenn wir nicht morgen an vielen Symptomen herumkurieren wollen, müssen wir heute aktiv beherzte Prävention treiben. Das wissen gerade die Ärztinnen und Ärzte nur zu gut. Dass wir das im eigenen Haus beherzigen, ist eine Selbstverständlichkeit.

Wie erleben Sie die Landesärztekammer als Organisation? Dr. W. Miller: Seit zwanzig Jahren kenne ich die Abläufe einer Bezirks­ ärztekammer. Hier wird ein großer Teil der Arbeit direkt für die Kolleginnen und Kollegen geleistet. Die Landes­ ärztekammer moderiert und entwickelt die Rahmenbedingungen und führt alles zusammen. Ich bin ein großer Fan dieser Arbeitsteilung. Im Bezirk wie in der Landeskammer werden am Anfang einer Wahlperiode die eigenen Abläufe angeschaut. Vieles ist gut eingespielt, manches kann vielleicht noch effizienter umgesetzt werden, das ist ein beständiger Prozess und gehört zu jeder lebendigen Organisation. Die Vertreterversammlung hat uns dazu die klare politische Rückendeckung gegeben: Die Landesärztekammer mit ihren Bezirken ist leistungsfähig, nah an den Kolleginnen und Kollegen und gleichzeitig bereits wirtschaftlich sehr effektiv, wenn man die Höhe unseres Kammerbeitrags im bundesweiten Vergleich betrachtet. Damit geben wir uns aber nicht zufrieden. Auch wer gut ist, hat den sportlichen Ehrgeiz, noch besser zu werden. Der Vorstand, der Haushaltsausschuss und unsere Profis in den fünf Ge-

schäftsstellen führen diesen Prozess parallel zum Alltagsgeschäft weiter.

Alle reden von Digitalisierung. Wo sehen Sie hier die ärztliche Selbstverwaltung? Dr. W. Miller: Schnelle Kommunikation, Service 24/7, das wird heute selbstverständlich erwartet. Das Internet ist aber nicht nur ein Werkzeug, es ist Plattform und für viele identitätsstiftend. Wir erweitern ständig die Funktionalität unserer Homepage. Neben Informationen zu aktuellen Themen im öffentlichen Bereich bauen wir unser Mitgliederportal aus. Datenpflege, Erstellen von Mitgliedsbescheinigungen, Beantragung des Arztausweises und jetzt auch des Elektronischen Heilberufeausweises, Anmelden und Überwachen von Fortbildungen, Zugang zum Fortbildungs-Buchungsportal SVmed, Zugang zum elektronischen Logbuch für die Weiterbildung, Beantragung von Weiterbildungsbefugnissen, Vermittlung von ärztlichem Personal in den Impfzentren. Die Möglichkeiten sind vielfältig und werden von den Kolleginnen und Kollegen angenommen. Eine Arbeitsgruppe des Vorstands entwickelt die Website zum Informationsmanagement-System weiter. Responsive Design, personalisierte Angebote, das ist parallel zur Organisationsentwicklung ein beständiger Prozess. Manches würden wir uns hier noch schneller wünschen. Die Pandemie hat aber auch die hauptberuflichen Mitarbeiter enorm gefordert. Vizepräsidentin Agnes Trasselli und ich begleiten die Arbeit

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Kammern und KV in unserer Geschäftsstelle in der Landesärztekammer. Unter schwierigen Bedingungen, wie eine Operation am offenen Herzen wurden die Abläufe in den Geschäftsstellen angepasst, die Teams aufgeteilt und neu strukturiert, umfassende Angebote für mobiles Arbeiten umgesetzt. Die Kammer 2.0 ist Realität. Das Entwicklungspotenzial ist enorm. Allerdings geht hier Qualität und Sicherheit ganz klar vor Schnelligkeit.

Welche Fortschritte sind aus Ihrer persönlichen Perspektive die wichtigsten? Dr. W. Miller: Die Kammer ist lebendig. Wir sind näher zusammengerückt, trotz Kontaktbeschränkungen, über alle Sektorengrenzen und geografischen Barrieren hinweg. Kolleginnen und Kollegen im Ruhestand, aus Klinik und Praxis arbeiten Seite an Seite. Trotz oder wegen Corona: Die Aktiven in der Kammer sind nicht mehr eine kleine Gruppe, die weitgehend unbeachtet ihr Eigenleben führt. Jede Ärztin und jeder Arzt ist in der Pandemie gefordert und kennt seine Kammer als Ansprechpartner. Wir hatten nie so viele Anfragen, Rückmeldungen, auch Anregungen und Kritik. Sie fordern uns als ihre Berufsvertretung. Das reicht von Detailfragen bis hin zu grundsätzlichen Überlegungen etwa zur Unabhängigkeit ärztlicher Fortbildung. Auch das ist eine ureigene Aufgabe der Ärztekammer. Persönlich habe ich gerade in dieser intensiven Zeit der Pandemie unzählige Gespräche geführt, meist online oder am Telefon. Ich habe mehr

Kolleginnen und Kollegen kennengelernt, als es in Präsenz je möglich gewesen wäre. Und trotzdem wünschen wir uns nichts sehnlicher, als dass wir uns bald wieder real treffen und austauschen können.

Und wie fällt Ihr persönliches Fazit aus? Konnten Sie Ihre persönlichen Ziele erreichen? Dr. W. Miller: Die Kammer muss gute Rahmenbedingungen schaffen, wo immer es möglich ist. Ich denke, wir sind da in offenem Austausch mit dem Ministerium ein gutes Stück vorangekommen. Die ärztliche Tätigkeit ist Dienst an den Menschen in unserem Land, mit hoher Expertise und Empathie auch in schwierigen Situationen: Das leisten die Kolleginnen und Kollegen Tag für Tag. Das wollen wir unterstützen mit schlanken Verwaltungsprozessen, Entscheidungen im Sinne unserer Mitglieder. Soviel Spielraum wie möglich, soviel Regeln wie nötig. Und wenn sich eine Vorschrift überlebt hat, müssen wir sie auf den Prüfstand stellen. Das ist die Chance der Selbstverwaltung. Die Spannung zwischen den Aufgaben einer Behörde auf der einen Seite und individuellen Entscheidungen für eine gute ärztliche Versorgung auf der anderen Seite: Hier müssen wir eine gute Balance finden, Tag für Tag. Das ist eine Frage der Grundhaltung und lässt sich nicht nur am Buchstaben in einer Satzung festmachen. Dafür stehe ich, und ich habe den Eindruck, dass viele Kolleginnen und Kollegen hier mitziehen.

Ein Kennzeichen Ihrer bisherigen Amtszeit war, dass die Ärztekammer öffentlich stärker in Erscheinung tritt. Warum war das erforderlich? Dr. W. Miller: Das ist eine logische Konsequenz aus unserem Auftrag: Wir müssen in unseren Gremien und Geschäftsstellen eine solide Arbeit leisten und nach außen klar Stellung nehmen. Schon vor Corona sind die Sektoren verbindende Versorgung, auch die Notfallversorgung, die Prävention mit dem zentralen Punkt Impfen, die Menschenrechte und der Klimaschutz ins öffentliche Bewusstsein getreten. Aktuell beschäftigt uns alle die Frage, ob die Ärztinnen und Ärzte vom Staat beauftragt werden

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können, Menschen bei der Selbsttötung zu assistieren, auch wenn keine schwere Krankheit vorliegt. Das rüttelt an den Grundlagen der ärztlichen Berufsausübung. Vieles treibt die Menschen in unserem Land um. Wir haben dazu etwas zu sagen. Wir melden uns zu Wort. Presse, Funk, Fernsehen sind unsere Partner, unsere Verbindung zu den Menschen im Land. Das haben wir vom ersten Tag an vorangetrieben, Hand in Hand mit unserer Ärztlichen Pressestelle. Das ist manchmal anstrengend, aber es lohnt sich, auf jeden Fall.

Welche Themen stehen in der zweiten Hälfte Ihrer Amtszeit an, welche entscheidenden Schritte muss die Kammer noch gehen? Dr. W. Miller: Gefühlt haben wir gerade erst angefangen. Die neue Weiterbildungsordnung, die Grundsatzentscheidung zum Klimaschutz gerade für unseren eigenen Verantwortungsbereich - und die Digitalisierung unserer Kammerarbeit müssen umgesetzt werden. Der stetige Kampf um gute Arbeitsbedingungen, die ärztliche Versorgung der Schwächsten in unserer Gesellschaft – all das sind Anliegen, die viele Jahre in Anspruch nehmen, viele Schritte erfordern werden. Neben der Beratung der politisch Verantwortlichen und der Information der Menschen in unserem Land ist die Kammer aber vor allem Dienstleister für die mehr als 70.000 Ärztinnen und Ärzte. Egal, ob es um frisch Approbierte oder Fachärzte geht, ob in Klinik oder Praxis, ob beruflich aktiv oder im verdienten Ruhestand: unsere Mitglieder dürfen viel von uns erwarten. Wir sind die Vertretung aller Ärztinnen und Ärzte in Baden-Württemberg. Einen entscheidenden Schritt können wir alle dazu beitragen: Wir müssen auch innerhalb der Ärzteschaft weiter konsequent aufeinander zugehen. Corona hat uns zusammengeführt, hat uns die gemeinsame Verantwortung für die Menschen noch deutlicher vor Augen geführt. Intern diskutieren, ringen um den besten Weg, um dann gemeinsam unseren Auftrag zu erfüllen, mit aller Vielfalt, jeder an seinem Platz: Das wäre für mich der entscheidende Schritt.


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Kammern und KV Einbindung von Fach-, Privat- und Betriebsärzten in Impfkampagne gefordert

Update zur Coronapandemie

D Gemeinsame Erklärung des Impfgipfels

ie Corona-Impfkampagne in Baden-Württemberg hat Ende April deutlich Fahrt aufgenommen; wöchentlich konnten bis zu 500.000 Menschen geimpft werden. Für Mai wurde mit einer Verdoppelung gerechnet, vorausgesetzt, dass genügend Impfdosen zur Verfügung stehen.

Hausärztlicher Impfstart Anfang April hat die Landesärztekammer Baden-Württemberg den hausärztlichen Impfstart begrüßt. „Die Ärzteschaft befürwortet alles, was dazu führt, dass möglichst viele Personen möglichst früh geimpft werden – insofern ist der Impfstart in den Praxen ein wichtiger Schritt in die

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Veranstaltungshinweis

management akademie der Kassenärztlichen Vereinigung Baden-Württemberg

Die Management Akademie der Kassenärztlichen Vereinigung ­Baden-Württemberg (MAK) lädt zu einer Fortbildungs­ veranstaltung für Ärzte und Psychotherapeuten ein. Veranstaltungstitel: Gemeinsam statt einsam – Kooperationen im Überblick Ziele: Dank des liberalisierten Vertragsarztrechts gibt es zwischenzeitlich viele Varianten der selbstständigen Tätigkeit. Doch welche ist die richtige für Sie und was gibt es dabei zu beachten? Lernen Sie Ihre individuellen Gestaltungsmöglichkeiten kennen und erfahren Sie, welche Chancen damit verbunden sind. Von der Berufsausübungsgemeinschaft über die Praxisgemeinschaft bis hin zum Medizinischen Versorgungszentrum – wir stellen Ihnen die verschiedenen Kooperationsformen vor und zeigen auf, welche Vor- und Nachteile damit einhergehen. Weitere Informationen zur Veranstaltung finden Sie im Internet unter www.mak-bw.de. Referent: •  Jan-Ulrich Schuster, Rechtsassessor, KV Baden-Württemberg Termin und Veranstaltungsort: •  29. September 2021 (15.00 Uhr bis ca. 18.00 Uhr), KVBW Karlsruhe, Keßlerstr. 1, 76185 Karlsruhe Information und Anmeldung: •  Management Akademie der KV Baden-Württemberg, Telefon (07 11) 78 75-35 35, Fax (07 11) 78 75-48-38 88, E-Mail: info@mak-bw.de •  oder Online-Anmeldung unter www.mak-bw.de Teilnahmegebühr: 69,- Euro (inklusive Unterlagen, Verpflegung, Getränke). Fortbildungspunkte: 4

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richtige Richtung“, sagte Kammerpräsident Dr. Wolfgang Miller. Die Hausärztinnen und Hausärzte im Land stünden in puncto Patientenversorgung schon seit Langem mit an vorderster Linie im Kampf gegen das Virus, betonte der Kammerpräsident. Mit der Durchführung von CoronaSchutzimpfungen komme nun ein weiterer wichtiger Baustein des ärztlichen Wirkens hinzu. Die Ärzteschaft sei hierfür bestens gerüstet, die Teams in den Praxen entsprechend motiviert.

Alle Arztgruppen beteiligen Intensiv hat sich die Landesärztekammer um die Beteiligung von Fach-, Privat- und Betriebsärzten am Impfen gegen Corona bemüht. Bereits vor Ostern wurde eine Lösung für die Privatärzte mit dem Sozialministerium, der Kassenärztlichen Vereinigung und der Apothekerkammer abgestimmt. Leider haben die Änderung der Corona-Impfverordnung und ein Beschluss der Gesundheitsministerkonferenz in der Karwoche diese Gruppen (mit Hinweis auf die knappen Impfstoffmengen) explizit aus der Impfkampagne ausgeschlossen. In einem kurzfristig anberaumten Sondierungsgespräch zwischen Landesärztekammer und Sozialministerium konnte dann Mitte April Konsens darüber erzielt werden, dass auch die privat hausärztlich niedergelassenen Ärztinnen und Ärzte die Möglichkeit haben müssen, sich an der Impfkampagne zu beteiligen. Außerdem wurde über die Bereiche Haftung, Beschaffung, Abrechnung, Lagerung sowie Dokumentation diskutiert.

Impfgipfel Mit rund 100 Teilnehmerinnen und Teilnehmern startete das Gesundheitsministerium beim ersten Landesimpfgipfel Mitte April in die nächste Phase der Impfkampagne des Landes. Hauptthema war die

künftige Verteilung des Impfstoffs. Die Impfkampagne soll künftig auf drei starken Säulen aufgebaut sein: Impfzentren, Arztpraxen und Betriebsärzte. Sozialminister Manne Lucha betonte den engen Schulterschluss zwischen allen beteiligten Akteuren – darunter auch die Landesärztekammer und die Kassenärztliche Vereinigung, mit denen die Impfungen im Land weiter vorangebracht werden sollen. Auch wenn im Mai mit mehr Impfstoff zu rechnen sei, so die gemeinsame Erklärung des Impfgipfels, werde zunächst weiterhin ein Impfen nach der in der Corona-Impfverordnung des Bundes festgelegten Reihenfolge notwendig sein.

Impfungen durch Betriebsärzte Sobald mehr Impfstoff im Land ankommt, sollen auch die Betriebsärztinnen und -ärzte in die Impfkampagne einbezogen werden. Die Industrie- und Handelskammern im Land haben sich bereit erklärt, interessierte Unternehmen zu informieren und zu koordinieren. Spätestens ab Sommer sollen nach dem Beschluss des Impfgipfels alle Teile der Impfkampagne unter Volllast laufen. Im Mai soll dazu bereits ein Modellprojekt mit Betriebsärztinnen und Betriebsärzten in den Justizvollzugsanstalten des Landes starten. Gemeinsam mit weiteren Modellversuchen in Unternehmen im ganzen Land sollen die Modellprojekte dabei helfen, besonders Herausforderungen und offene Fragen zum Impfen durch Betriebsärzte und in Unternehmen zu klären.

Impfung mit AstraZeneca Zunehmend hat das Ministerium Anfragen vonseiten der Impfzentren sowie der aufklärenden Ärztinnen und Ärzte in Bezug auf den nötigen Dokumentationsumfang und Haftungsfragen bei Personen unter 60 Jahren erhalten, die auf eigenen Wunsch nach ärztlichem Ermessen und bei individueller Risikoanalyse


Kammern und KV nach sorgfältiger Aufklärung und Einwilligung mit AstraZeneca geimpft werden sollen. Daher hat das Sozialministerium darauf hingewiesen, dass die ärztliche Aufklärung ausnahmslos mündlich in Form eines individuellen Arzt-Patienten-Gesprächs erfolgen muss. Ergänzend zum mündlich-persönlichen Aufklärungsgespräch könne auf schriftliche Unterlagen (in diesem Fall die vom Bund bereitgestellten Aufklärungsmerkblätter und Anamnese-/Einwilligungsbögen) Bezug genommen werden. Das Aushändigen eines Aufklärungsmerkblattes entbinde Ärztinnen und Ärzte jedoch nicht von der Durchführung des Aufklärungsgesprächs. Vorformulierte pauschalierte Einwilligungserklärungen, die die zu impfende Person unterschreibe, ohne mit dem Arzt gesprochen zu haben, seien rechtlich unwirksam. Im Hinblick auf die besonderen Anforderungen an die Aufklärung bei der Impfung einer Person unter 60 Jahren mit AstraZeneca sei auch weiterhin eine individuelle handschriftliche Dokumentation erforderlich. Dieser Vermerk sollte zumindest enthalten: Risikoaufklärung (Hinweis, dass die zu impfende Person über die sehr seltene, jedoch potenziell tödliche Komplikation einer Sinusvenenthrombose, gegebenenfalls in Verbindung mit einer Thrombozytopenie aufgeklärt wurde), Aufklärung über Alternativen zur Maßnahme (Möglichkeit, eine Impfung mit AstraZeneca abzulehnen, ohne dass dadurch der Anspruch auf eine Impfung zu einem späteren Zeitpunkt ausgeschlossen wird), Empfehlungen über Verhaltensmaßnahmen im Anschluss an die Schutzimpfung (bei Nebenwirkungen, die länger als drei Tage nach erfolgter Impfung anhalten oder neu auftreten, sollte sich die Person in ärztliche Behandlung zur weiteren Abklärung begeben).

Versorgungsansprüche Außerdem wurde darauf hingewiesen, dass Versorgungsansprüche gegenüber dem Land

wegen Impfschäden im Sinne einer „über das übliche Ausmaß der Impfreaktionen hinausgehenden gesundheitlichen Schädigung“ bei behördlich öffentlich empfohlenen Impfungen nach § 60 Infektionsschutzgesetz auch dann nicht ausscheiden, wenn eine Person unter 60 Jahren nach ärztlichem Ermessen und bei individueller Risikoanalyse nach sorgfältiger Aufklärung und Einwilligung mit Astra-Zeneca geimpft wurde. Ebenfalls hat eine Impfung mit AstraZeneca entgegen der Empfehlung der STIKO an unter 60-Jährige unter den oben genannten Voraussetzungen auch nach Auskunft des Versicherungsgebers keine Auswirkungen auf den Versicherungsschutz der Betriebshaftpflichtversicherung (nebst Berufshaftpflichtversicherung) des medizinischen Personals in den Impfzentren.

Influenza-Schutzimpfung Bestimmte Bevölkerungsgruppen sind von einer Infektion mit der saisonalen Grippe sowie mit dem SARS-CoV-2-Virus besonders bedroht. Als Konsequenz aus der COVID-19-Pandernie und zur Vermeidung einer Überlastung des gesamten Gesundheitssystems durch ein vermehrtes Auftreten beider Infektionen gleichzeitig hat sich die gegenüber den Vorjahren deutlich gesteigerte Durchimpfung der Bevölkerung in der Grippesaison 2020/2021 als richtig erwiesen. Auch für die kommende Influenza-Saison 2021/22 soll wiederum eine umfassendere Durchimpfung der Bevölkerung gegen Grippe erreicht werden. Um für eine gesteigerte Impfquote aus­reichend Impfstoff zur Verfügung zu haben, hat das Bundesministerium für Gesundheit zusätzlich zur Regelversorgung 6,85 Millionen Dosen InfluenzaImpfstoffe ­ beschafft. Diese zusätzlichen Impfstoffdosen werden von den Impfstoffherstellern in den regulären Vertriebsweg über den Großhandel an die Apotheken und von dort an die Arztpraxen abgegeben.

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Kammern und KV

Redebeiträge von Ärzte­ vertretern aus Baden-­ Württemberg vor dem virtuellen Plenum des Deutschen Ärztetags

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Baden-Württembergs Kammerpräsident Dr. Wolfgang Miller: „Wo Betriebs- oder ­Arbeitsmedizin draufsteht, muss auch ärztliche Expertise drin sein.“

nfang Mai fand der 124. Deutsche Ärztetag statt; aufgrund der Coronapandemie in diesem Jahr auf zwei Tage verkürzt und ausschließlich als virtuelles Meeting. Die 250 Abgeordneten des „Parlaments der Deutschen Ärzteschaft“, darunter die 31 Delegierten der Landesärztekammer Baden-Württemberg, verfolgten die feierliche Ärztetags-Eröffnung live an ihren Bildschirmen und traten anschließend in den videogestützten Meinungsaustausch und die elektronische Abstimmung von Beschlussanträgen. Die Drucklegung dieser Ausgabe erfolgte nach der Eröffnung, weshalb wir über weitere Themen des Deutschen Ärztetags in unserer Juni-Ausgabe berichten werden.

Aufopferungsvoller Einsatz

Dr. Robin Maitra: „Die Ärzteschaft sollte sich für die Bekämpfung des Flickenteppichs der CoronaMaßnahmen einsetzen.“

Dr. Detlef Lorenzen: „Es ist deutlich geworden, dass Bewohner in Gemeinschaftseinrichtungen einem hohen Infektions­ risiko ausgesetzt sind.“

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In einer Videobotschaft danke Bundeskanzlerin Angela Merkel der Ärzteschaft von Herzen für ihren aufopferungsvollen Einsatz bei der Versorgung der Patienten, nicht nur von Corona-Kranken, sowie beispielsweise auch beim Testen und Impfen. Der Staat, die Wirtschaft, die Bürger und die Gesellschaft stünden an der Seite der Ärzteschaft sowie der Pflegekräfte bei der Bekämpfung der Pandemie. Die Kanzlerin betonte, das Gesundheitswesen sei durch die Pandemie auf eine harte Probe gestellt worden. Merkel verwies auch auf die erst zwei Wochen zuvor beschlossene Bundesnotbremse, die dem Ziel diene, die dritte Welle zu brechen, um eine Überlastung des Gesundheitswesens zu vermeiden. Der Schlüssel zur Beendigung der Pandemie sei aber das Impfen: „Es macht sehr viel Mut, dass das Impfen immer mehr an Fahrt gewinnt“, sagte die Kanzlerin, „und mit zunehmender Impfstoffproduktion und Lieferung können immer mehr Facharztpraxen, Privatärzte und

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Betriebsärzte in unsere Impfkampagne einbezogen werden.“

Lehren aus der Krise Im Anschluss richtete sich der Präsident der Bundesärztekammer, Dr. Klaus Reinhardt, an die Abgeordneten. Dass sich die Kanzlerin mit einem Statement direkt an die Ärzteschaft gewandt habe, sei als besonderes Zeichen der Wertschätzung zu verstehen für den enormen Einsatz der Ärztinnen und Ärzte und aller weiterer Gesundheitsberufe beim Kampf gegen die Pandemie. Dieser Wertschätzung schloss sich der Präsident an: „Durch Ihren Einsatz in Kliniken, auf Intensivstationen, in Praxen, in Gesundheitsämtern und in Forschungslaboren tragen Sie tagtäglich dazu bei, Leid zu lindern und diese Pandemie so schnell wie möglich zu beenden.“ Dr. Reinhardt bilanzierte anschließend wesentliche Entwicklungen der Corona-Pandemie. Das deutsche Gesundheitssystem sei zwar enorm belastet, im Gegensatz zu anderen Ländern aber zu keinem Zeitpunkt überlastet gewesen. Dies liege vor allem auch an den vergleichsweise gut ausgestatteten Krankenhäusern und dem dichten Netz ambulanter Versorgung. „Eine der Lehren aus dieser Krise muss daher sein, leistungsstarke Strukturen zu erhalten und auszubauen anstatt sie auszudünnen und auf Kosteneffizienz zu trimmen.“ Der Präsident zeigte aber auch Defizite bei der bisherigen Bewältigung der Pandemie auf. So habe der Deutsche Ärztetag beispielsweise bereits 2014 auf Schwachstellen im Öffentlichen Gesundheitsdienst (ÖGD) hingewiesen. „Gehört wurden wir aber nicht“, so Dr. Reinhardt. Notwendig seien nun dringend Investitionen in Personal und bessere digitale Infrastruktur, auch müsse man gezielt mehr

Ärztinnen und Ärzte durch attraktivere Arbeitsbedingungen wie beispielsweise eine tariflich gesicherte, arztspezifische Vergütung gewinnen. Bei den Krankenhäusern bedürfte es einer moderneren, bedarfsspezifischeren Planung und mehr Kooperationen. Die Bundesländer seien zur Auflösung des Investitionsstaus stärker als bisher in Sachen Finanzierung einzubinden, der Bund müsse sich zudem mit einer Kofinanzierung beteiligen. Der ambulante Sektor habe die Kliniken in der Pandemie hinsichtlich der Patientenversorgung sehr entlastet, stellte Dr. Reinhardt heraus. Viele Niedergelassene hätten allerdings mit rückläufigen Patientenzahlen zu kämpfen gehabt, und dies habe sich auch finanziell bemerkbar gemacht. Dr. Reinhardt dankte dem Bundesgesundheitsminister in diesem Zusammenhang für die Installation des „PraxisSchutzschirmes“; eine Fortschreibung dieses Schirms, wenn auch in reduzierter Form, sei auch weiterhin sinnvoll. Allerdings übte der Ärztepräsident auch Kritik: „Warum aber Umsatzverluste aus extrabudgetären Leistungen wie Vorsorgeleistungen bei Kinder und ambulante Operationen letztlich durch die Kassenärztlichen Vereinigungen – also durch die Ärztinnen und Ärzte selbst – ausgeglichen werden sollen, erschließt sich mir nicht.“ Dr. Reinhardt ging noch auf weitere zentrale Aspekte ein: So warte die Ärzteschaft nach 30 Jahren immer noch auf eine moderne, reformierte Gebührenordnung für Ärzte. Die Ärzteschaft selbst habe bereits in Zusammenarbeit vieler Fachverbände einen eigenen Entwurf erarbeitet – nun sei die Politik am Zug, um Änderungen endlich auf den Weg zu bringen. In Sachen Digitalisierung gelte es, bereits erprobte Anwendungen der Telematikinfrastruktur wie Notfalldatensatz und Medikationsplan zügig in den ärztlichen Versorgungsalltag zu inte-


Kammern und KV grieren: Neue Anwendungen sollten allerdings auch praxistauglich sein, von überhasteten, rein politischen motivierten digitalen Neuerungen fernab jedes Nutzens für Patienten sei abzusehen. Der Präsident forderte außerdem, die Ärzteschaft nicht pauschal mit Sanktionen zu belegen, wenn Digitalisierungsschritte aus nachvollziehbaren Gründen noch nicht gegangen wurden. In Sachen übergeordnete, strategische Pandemie-Planung sah Dr. Reinhardt ebenfalls noch Verbesserungsbedarf. Abhilfe schaffen könnten unter anderem das Anlegen einer nationalen Reserve für Arzneien, eigene Ressourcen für die Impfstoffproduktion, das Einrichten von Krisenstäben unter Einbeziehung ärztlicher Expertise, regelmäßige Übungen für den Ernstfall sowie die Etablierung von grenzüberschreitenden digitalen Meldestrukturen. Zum Abschluss blickte Dr. Reinhardt in die Zukunft: Es gelte, alle Auswirkungen der Corona-Pandemie gründlich und konstruktiv zu evaluieren und daraus die richtigen Schlüsse zu ziehen – hierbei seinen besonders Kinder und Jugendliche in den Blick zu nehmen: „Denn sie haben einen wichtigen Teil ihrer Entwicklungsphase in Isolation erlebt“, so Dr. Reinhardt.

Abhängigkeiten vom Ausland verringern Bundesgesundheitsminister Jens Spahn bedankte sich ebenfalls gleich zu Beginn seines Vortrags bei den insgesamt fünf Millionen Beschäftigten im Gesundheitswesen, die „jeden Tag ihren Mann und ihre Frau stehen“. Der Minister wies in diesem Zusammenhang auch auf ihr gestei-

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn

Bundesärztekammerpräsident Dr. Klaus Reinhardt gertes Infektionsrisiko hin: Bei den allermeisten sei Homeoffice nicht möglich, sie stünden auch in Pandemiezeiten „an der Front.“ Was lief in der Pandemie gut? Wo sind wir in Deutschland besser geworden und wo müssen wir besser werden? – Diesen drei Fragestellungen ging der Minister anschließend in seinem Vortrag nach. So habe sich beispielsweise die im Vergleich zu anderen Ländern starke ambulante Versorgungsstruktur mit flächendeckenden Arztpraxen als großer Standortvorteil für Deutschland erwiesen – Minister Spahn erinnerte in diesem Zusammenhang daran, dass neun von zehn Corona-Patienten von niedergelassenen Ärztinnen und Ärzten behandelt wurden. Auch sei Deutschland ein starker Forschungs- und Industriestandort: So sei es beispielsweise der chemischen Industrie und vielen Apothekern im Frühjahr 2020, zur ersten Hochphase der Pandemie, möglich gewesen, kurzfristig in die Produktion von Desinfektionsmittel einzusteigen. Zudem seien Wissenschaftler aus Deutschland an der Impfstoffentwicklung beteiligt und brächten ihr Knowhow weltweit in Diskussionen zur Virusbekämpfung ein. Dazugelernt habe man an vielen Stellen. Der Pakt für den öffentlichen Gesundheitsdienst garantiere eine personelle Aufstockung, Modernisierung und Vernetzung. Das eingeführte elektronische Meldesystem im ÖGD sei etabliert und werde schrittweise erweitert. Auch die Corona-Schutzimpfungen würden nach Einbindung der Arztpraxen nun an Fahrt aufnehmen. Nach und nach folge jetzt die Beteiligung der Fach-, Privat- und Betriebs­ ärzte. Der Bundesgesundheitsminister bat in diesem Zusammenhang darum, nach Immunisierung aller von vornhe-

rein Impfwilligen dabei mitzuhelfen, die bisher Skeptischen und Zögerlichen von der Sinnhaftigkeit einer Schutzimpfung zu überzeugen. Verbesserungspotenzial sah Minis­ ter Spahn in Sachen Pandemiebekämpfung unter anderem bei der flächendeckenden Digitalisierung des Gesundheitswesens und hinsichtlich der Abhängigkeit der deutschen Medizin vom Ausland. Für das deutsche Gesundheitswesen sei es sehr wichtig, bei der Produktion von Arzneien und Impfstoffen künftig wieder auf eigene Kapazitäten zurückgreifen zu können.

Aussprache über Gesundheits-, Sozial- und Berufspolitik Im Anschluss an die Eröffnung trafen sich die Abgeordneten zur mehrstündigen virtuellen Aussprache über Gesundheits-, Sozial- und ärztliche Berufspolitik. Im Mittepunkt stand dabei der Leitantrag des Vorstandes der Bundesärztekammer zu Lehren aus der COVID-19-Pandemie. Die Delegierten aus dem Südwesten brachten zahlreiche weitere Anträge ein, beispielsweise zu Bonuszahlungen für Medizinische Fachangestellte, Prävention von Coronainfektionen in Aufnahmezentren und Gemeinschaftseinrichtungen für Geflüchtete, Übernahme von Dolmetscherkosten bei Untersuchungsund Behandlungsterminen, Rassebegriff im Genfer Gelöbnis, Prozesse mit elektronischem Heilberufeausweis, Klimakrise. Alle Anträge des Deutschen Ärztetags sind im Antragsportal der Bundesärztekammer nachzulesen. Über die weiteren Beratungen und Beschlüsse des 124. Deutschen Ärztetags und die Impulse hierzu aus den Reihen der baden-württembergischen Abgeordneten berichten wir in der kommenden Ausgabe; neben der Ärztlichen Weiterbildung wird es hierbei vor allem um die Konsequenzen aus dem Urteil des Bundesverfassungsgerichts zum § 217 StGB gehen. Außerdem haben sich beim Ärztetag mehrere Kandidatinnen und Kandidaten – auch aus dem Südwesten – zur Wahl einer weiteren Ärztin beziehungsweise eines weiteren Arztes in den Vorstand der Bundesärztekammer vorgestellt; die Briefwahl durch die Delegierten wird im Anschluss an den virtuellen Ärztetag stattfinden. – Ein weiterer Deutscher Ärztetag im Herbst wird sich eingehend dem Thema „Klimaschutz ist Gesundheitsschutz“ widmen.

Südbadens Kammer­ präsidentin Dr. Paula Hezler-Rusch: „Das Konzept der Rasse ist das Ergebnis von ­Rassismus und nicht dessen Voraussetzung.“

Dr. Jürgen de Laporte: „Ab Juli muss es wieder eine Wahlfreiheit ­geben zwischen ­Krankheit unter ­ärztlicher Begleitung und der Impfung.“

Im Ärztetags-Portal können alle Anträge nachgelesen werden

Die Social-MediaKanäle der Landesärzte­kammer:

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Kammern und KV Intensives Engagement der Ärzteschaft im Südwesten für die Umwelt

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Klimawandel und Gesundheit

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ie Weltgesundheitsorganisation hat den Klimawandel zu einer der größten Gefahren für die Gesundheit der Menschen in den kommenden Jahrzehnten erklärt. Nicht zuletzt deshalb befasst sich auch die Ärzteschaft im Südwesten seit Jahren intensiv und konkret mit den Ursachen und Folgen des Klimawandels. In der Landesärztekammer Baden-Württemberg beschäftigen sich verschiedene Gremien kontinuierlich mit der Thematik, wurden öffentlichkeitswirksame Aktionen auf die Beine gestellt, Positionspapiere mit greifbaren Forderungen erstellt und richtungsweisende Beschlüsse gefasst.

Gravierende Auswirkungen Wichtig ist den Ärztinnen und Ärzten im Südwesten, den Klimawandel und seine gravierenden Auswirkungen auf die Gesundheit nicht nur theoretisch-distanziert als Problem zu beschreiben; mindestens genauso wichtig ist das Skizzieren pragmatischer und gut umsetzbarer Gegenmaßnahmen. Hierbei sieht sich die

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baden-württembergische Ärzteschaft nicht außen vor. Kammerpräsident Dr. Wolfgang Miller betont: „Aufgabe der Ärzteschaft ist nach meiner Überzeugung auch, an der Erhaltung der natürlichen Lebensgrundlagen im Hinblick auf ihre Bedeutung für die Gesundheit der Menschen mitzuwirken. Dabei geht es nicht nur um gute Ratschläge, was nach unserer Meinung andernorts verbessert werden sollte, sondern bei allen Überlegungen und Beschlüssen geht es vor allem auch darum, wie Ärztinnen und Ärzte und andere Akteure im Gesundheitswesen – auch die Ärztekammer selbst – mit gutem Beispiel vorangehen und zum Umwelt- und Klimaschutz beitragen können.“ So befasst sich der Kammervorstand seit dem vergangenen Jahr intensiv mit der Klimakrise und hat die Herausforderungen des Klimawandels für die ärztliche Versorgung und das Gesundheitswesen insgesamt festgestellt – eine wichtige Grundlage, um weitere Schritte einleiten zu können. Im Rahmen eines Beschlusses betont der Kammervorstand den nötigen Einsatz „für die substanzielle Verbesse-

rung der Energie- und Klimabilanz der Einrichtungen des Gesundheitswesens und damit auch den eigenen Einrichtungen der Ärztekammer“. Damit werden die Themen Nachhaltigkeit und CO2-Ausstoß umfassend in den Fokus genommen. Nachhaltigkeit und Reduzierung der CO2-Emissionen werden als „Prüfstein bei allen strategischen und operativen Entscheidungen im Zusammenhang mit allen eigenen Einrichtungen und Aktivitäten berücksichtig“. Der sogenannte CO2-Fußabdruck ist damit auch für die Ärzteschaft von entscheidender Bedeutung.

Handlungsempfehlungen Intensives Engagement zeigt auch der Ausschuss „Prävention und Umwelt“ der Landesärztekammer. Zuletzt veranstaltete er zusätzlich zum regulären, pandemiebedingt virtuell durchgeführten Treffen seiner Mitglieder noch einen Online-Austausch mit externen Expertinnen und Experten zum Thema Klimawandel. Die Teilnehmer besprachen beispielsweise die Notwendigkeit zur Einrich-


Kammern und KV tung von Hitzeaktionsplänen auf Landkreis- und kommunaler Ebene und speziell in Gesundheits- und Sozialeinrichtungen, um gerade auch ältere Menschen und Personen mit Vorerkrankungen vor länger und intensiver werdenden Hitzeperioden zu schützen. Thematisiert wurden auch der Zusammenhang von Hitzephasen und die veränderte Wirkung von Medikamenten, die ärztliche Identifizierung von besonders hitzegefährdeten Risikopatienten sowie die diesbezügliche Notwendigkeit der engen Kooperation zwischen Ärzteschaft und Pflegediensten. Die Themen Feinstaubbelastung, praktische Klimaschutz-Maßnahmen in Arztpraxen und Krankenhäusern sowie Verankerung von Umwelt- und Klimaaspekten in der ärztlichen Ausund Weiterbildung wurden ebenfalls diskutiert – auch hier stets mit praktischem Bezug und Aufzeigen von Lösungsansätzen. Intensiv beleuchtet

wurden hierbei unter anderem die Aspekte Luftverschmutzung als Risikofaktor, Handlungsempfehlungen und Kooperationsmöglichkeiten zur praktischen Umsetzung von Klimaschutz in Praxis und Klinik vor Ort sowie Entwicklung von Lehrinhalten für die ärztliche Aus- und Weiterbildung. Selbstverständlich wurden auch die Coronapandemie mit ihren Auswirkungen auf die Klimakrise sowie die eigenen Anstrengungen der Landes­ ärztekammer in Sachen Klimaneutralität in die Debatte mit einbezogen. Mit ihren jüngsten Aktivitäten zum Klimaschutz nimmt Baden-Württembergs Ärzteschaft eine Vorreiter-Stellung ein.

Impulse beim Ärztetag Eigentlich war geplant, den Klimawandel und seine gesundheitlichen Auswirkungen bundesweit intensiv und mehrstündig auf dem diesjährigen Deutschen Ärztetag zu debattie-

Health for Future Das Aktionsbündnis „Health for Future“ von Ärztinnen und Ärzten, Medizinstudierenden, Pflegekräften, Physiotherapeuten und weiteren Gesundheitsberufen will im Wahljahr 2021 den Druck auf die Politik für ambitionierten Klima- und Gesundheitsschutz erhöhen. Es fordert, die Ziele des Pariser Abkommens und der 1,5°C‑Begrenzung einzuhalten und Deutschland bis 2035 klimaneutral zu machen. Darüber hinaus schließt sich die Bewegung den Forderungen des For Future-Bündnisses an, zum Beispiel dem Kohleausstieg bis 2030. In Baden-Württemberg gibt es Ortsgruppen von „Health for Future“ in Freiburg, Heidelberg, Heilbronn, Karlsruhe, Mannheim, Rotenburg, ­Stuttgart, Tübingen, Ulm, Wiesloch Weitere Infos: www.healthforfuture.de und in der Bodensee-Region.

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Planetary Health Academy Am 12. Mai 2021 startet bereits zum dritten Mal die Planetary Health ­Academy – eine Online-Vorlesungs­ reihe zum Zusammenhang zwischen ­Klimakrise und Gesundheit. An acht Terminen, immer Mittwoch um 17 Uhr, referieren renommierte Ex­ pertinnen und Experten in englischer Sprache über die Zusammenhänge von K­ limakrise und Gesundheit und über Wege, selbst aktiv zu werden. Neben einführenden ­Referaten zum Thema wird auch die Bedeutung in bestimmten klini­schen Fächern (Pädiatrie, Psychologie, Neurologie und Innere Medizin) beleuchtet. Weitere Infos: Die Teilnahme ist www.planetary-health-academy.de ­kostenfrei.

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ren. Als Mitglied der Arbeitsgruppe zur Vorbereitung dieses Tagesordnungspunkts hat Kammerpräsident Dr. Miller die Inhalte mitgestaltet und wichtige Impulse aus Baden-Württemberg eingebracht. Aufgrund der nach wie vor angespannten Corona-Situation musste die Bundesärztekammer diese Pläne jedoch nach hinten verschieben. Deutschlands Ärztinnen und Ärzte werden das Thema nun voraussichtlich im Herbst dieses Jahres im Rahmen eines weiteren zweitägigen Ärztetags auf die Tagesordnung bringen. Ärzteschafts-Vertreter aus Baden-Württemberg werden sich selbstverständlich auch in diesem bundesweiten Rahmen wieder maßgeblich in die Debatte einbringen und notwendige Impulse setzen.

Großes Engagement Mit der intensiven Beschäftigung in Sachen Umwelt- und Klimaschutz hat die Südwest-Ärzteschaft kein Anzeige

Turbulente Zeiten erfordern agiles Handeln

Florian Hell, 33, Prokurist & Leiter Firmenkunden, Vertrieb und Marketing blickt auf sein erstes Jahr bei der mediserv Bank zurück. „Der Zeitpunkt für den Einstig bei der mediserv Bank war natürlich geprägt von der Corona‐Pandemie und den damit einhergehenden Maßnahmen. Dabei konnte ich mich aber auch direkt von der Verantwortung überzeugen, die die mediserv Bank ihren Kunden und Mitarbeiten gegenüber an den Tag legt.“ so Florian Hell über die ersten Tage im neuen Büro. Natürlich wäre ein gemeinsamer, persönlicher Start mit den Kollegen und Mitarbeitern schöner gewesen, aber das Kennenlernen direkt in einer schwierigen Situation hat seine ganz eigene Dynamik. Aus Sicht der mediserv Bank hat sie ihr Team zum perfekten Zeitpunkt um den agilen Finanzexperten erweitert. Mit vielen Jahren Erfahrung in der Finanzbranche ist Florian Hell die richtige Besetzung, um die Angebote der mediserv Bank auszubauen und bekannter zu machen. Gerade während der Corona‐Pandemie konnten mit den umfassenden und maßgeschneiderten Finanzierungslösungen inkl. der KfW‐ Förderungen und einer unbürokratischen Ausweitung der Patienten‐Teilzahlungsangebote vielen Praxen hinsichtlich der Stabilisierung der Praxisfinanzen geholfen werden. Auch das bundesweite

Experten‐Netzwerk der mediserv Bank steht den Praxen mit Rat und Tat zur Seite. Für jeden zugänglich sind beispielsweise die vielfältigen, kostenlosen Webinare, die die mediserv Bank gemeinsam mit ihren Partnern anbietet. Auch dieser Service geht maßgeblich auf Florian Hell und sein Team zurück. So erreicht die mediserv Bank alle Interessierten trotz Pandemie. Das letzte Jahr haben Florian Hell und sein Team bei der mediserv Bank außerdem dazu genutzt, bundesweite „Kompetenzzentren für Heilberufe“ zu etablieren. Hier erarbeiten Finanz‐, Wirtschafts‐ und Steuerberater ebenso wie Fachanwälte und Marketingprofis aus dem Experten‐ Netzwerk gemeinsam mit der mediserv Bank bedarfsgerechte Lösungen für vielfältige Fragestellungen einer Praxis. Die Pilotstandorte sind seit 1.4.2021 Regensburg und Saarbrücken. Florian Hell und sein Team freuen sich darauf, das weitere Wachstum der mediserv Bank nicht nur zu begleiten, sondern weiter aktiv voranzutreiben und zu gestalten. Mit attraktiven Angeboten, die am Puls der Zeit sind und individuell auf die Anforderungen jeder Praxis

zugeschnitten werden. Neben umfassen Informationen finden sich die Kontaktdaten zur Zentrale in Saarbrücken ebenso wie die Details zu den „Kompetenzzentren für Heilberufe“ auf der Internetseite www.mediservbank.de.

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Kammern und KV

Klimawirkungs- und Risikoanalyse Im Juni wird das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMU) den Bericht der Klimawirkungsund Risiko­analyse 2021 im Rahmen der deutschen Anpassungsstrategie an den Klimawandel veröffentlichen. Dort werden im Handlungsfeld „Menschliche Gesundheit“ Themen wie Hitzebelastung, allergische Reaktionen durch Aeroallergene pflanzlicher Herkunft, potenziell schädliche Mikroorganismen und Algen, UV-bedingte Gesundheitsschädigungen (insbesondere Hautkrebs), Verbreitung und Abundanzveränderung von möglichen ­Vektoren, Atembeschwerden (aufgrund von Luftverunreinigungen), Verletzungen und ­Todesfälle i­nfolge von Extremereignissen sowie Auswirkungen auf das Gesundheits­system erörtert. Die Vorstellung des Berichts findet am 14. Juni 2021 bei der Online-Konferenz „Hitze, Dürre, Überschwemmung, Artenwandel – wie wirkt der Klimawandel auf Deutschland? Risiken und Handlungspotentiale“ statt, für die man sich bereits jetzt registrieren Weitere Infos: klimarisiken.adelphi.de kann.

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Lancet Countdown

neues Terrain betreten. So befasst sich der Ausschuss Prävention und Umwelt bereits seit mehreren Jahren intensiv mit den Folgen des Klimawandels und hatte bereits für 2020 ein Symposium zum Thema „Medizinische Folgen des Klimawandels und Anpassungsstrategien“ vorbereitet. Die Veranstaltung konnte coronabedingt allerdings nicht durchgeführt werden; sie soll baldmöglichst nachgeholt werden. Neben ihrer Tätigkeit im Ausschuss der Landesärztekammer sind einzelne Mitglieder zudem noch anderweitig in Umwelt- und Klimafragen involviert und beispielsweise im Beirat der Deutschen Gesellschaft für

Ernährung, im Landesausschuss für Gesundheitsförderung und Prävention beim Sozialministerium sowie im Landesbeirat Natur- und Umweltschutz vertreten. Dies gewährleistet beispielsweise nicht nur den Wissens­ transfer, sondern auch die Einbindung in wichtige Netzwerke.

Öffentlichkeitswirksame Aktivitäten Im Jahr 2018 hatte auch die ­ertreterversammlung der Landes­ V ärztekammer den Klimawandel zum Thema gemacht und sich öffentlichkeitswirksam dafür ausgesprochen, Landespolitik, Öffentlichkeit und ­Ärzteschaft für die weiter wachsende Bedeutung des Themas „Klimawandel und Gesundheit“ zu sensibilisieren. Die Landesärztekammer BadenWürttemberg hatte darüber hinaus Anteil daran, Klima- und Gesundheitsschutz überhaupt erst in den bundesweiten ärztlichen Fokus zu bringen. So war der Kammervorstand intensiv daran beteiligt, den Problemkomplex zum Schwerpunktthema des – coronabedingt letztlich abgesagten – Deutschen Ärztetags 2020 in Mainz zu machen. Die ersten Anstrengungen dafür waren schon im Rahmen des ein Jahr zuvor durchgeführten Deutschen Ärztetags 2019 in Münster geschehen: Vor der Eröffnungsveranstaltung hatte damals eine Gruppe von Abgeordneten des Deutschen Ärztetags – darunter Vertreter aus Baden-Württemberg – ihre ärztlichen Kolleginnen und Kollegen mit einer öffentlichkeitswirksamen Demonstration dafür sensibilisiert, Klimaschutz als zentrale Aufgabe zu begreifen und sich verstärkt damit

Mensch, Erde! Dr. Eckart von Hirschhausen, Arzt und Scientist for Future, bezieht in seinem neuen Buch Stellung zur realen Bedrohung der Klimakrise und macht sich auf die Suche nach guten Ideen für eine bessere Welt. Nach seiner Beobachtung leben wir zwar gesünder und länger als jede Generation vor uns, haben aber nur noch wenig Zeit, die Erde für Menschen bewohnbar zu halten. In „Mensch, Erde“ postuliert er: „Gesundheit steckt nicht in Pillen und Apparaten, zu allererst brauchen wir etwas zu essen, zu trinken, zu atmen. Und erträgliche Außentemperaturen. Gesunde Menschen gibt es nur auf ­einer gesunden Erde. Wir müssen nicht ‚das Klima‘ retten – sondern uns.“ Der in diesen Tagen erscheinende 400-seitige Band (ISBN 978-3423282765) ist eine Fundgrube von Fakten, Reportagen, Essays und Gesprächen mit ­unerwarteten Querverbindungen zu den unendlichen Möglichkeiten, endlich zu leben.

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zu beschäftigten. Dies trug wesentlich zur Beschlussfassung des Parlaments der deutschen Ärzteschaft bei, das Thema auf der Agenda des darauffolgenden Ärztetags zu platzieren. Dies alles zeigt: Klimawandel und Gesundheitsschutz ist für die Ärzteschaft im Südwesten beileibe kein Randthema. Durch ihre regen Aktivitäten in diesem Bereich kann und wird sie sich auch weiterhin daran beteiligen, Bewusstsein für Veränderungen zu schaffen und den Wandel prominent mitgestalten.

Nationale und internationale ­Initiativen Auch national und international stehen die Auswirkungen des Klimawandels auf die Gesundheit im Fokus. Wie sehr setzen beispielsweise Hitzewellen, Stürme, ständiger CO2-Ausstoß und schnellere Übertragungsmöglichkeiten von Infektionskrankheiten den Menschen zu? Unter anderem diese Fragen und mögliche Gegenmaßnahmen thematisiert seit einigen Jahren der sogenannte Lancet Countdown, indem er anhand mehrerer Indikatoren das Fortschreiten des Klimawandels in vielen Ländern der Welt analysiert. Der Bericht wird von über 30 renommierten akademischen Institutionen und UNOrganisationen erstellt. In Deutschland wird der Report von einem Politikpapier begleitet, an dessen Erarbeitung die Ärzteschaft durch die Bundesärztekammer beteiligt ist. Denn die Folgen des Klimawandels sind untrennbar mit der Arbeit von Ärztinnen und Ärzten verbunden: Durch die ärztliche Berufsordnung bekennen sie sich dazu, die Gesundheit der Bevölkerung zu schützen und zu diesem Zweck auch an der Erhaltung ihrer natürlichen Lebensgrundlagen mitzuwirken. Ursachen und Auswirkungen des Klimawandels zu benennen und gesundheitsschützende Gegenmaßnahmen aufzuzeigen, kann somit als wichtiger Bestandteil ärztlicher Tätigkeit angesehen werden. Nicht zuletzt ist auch der Gesundheitssektor den Klimaparametern und Umwelteinflüssen ausgesetzt: CO2-Ausstoß von Praxen und Krankenhäusern, Anfahrtswege von medizinischem Personal und von Patienten sowie Art und Weise der Materialbeschaffung sind nur einige Beispiele hierfür.


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182.303 EUR

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– 48 %

158.000 EUR

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Praxiswert

Axel Schmidt Berater für Heilberufe, Karlsruhe

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Quelle: ATLAS MEDICUS® Praxisplaner (Allgemeinmedizinische Einzelpraxis, Baden-Württemberg)


Kammern und KV Auftaktveranstaltung der Akademie der Bezirksärztekammer Südbaden

Impfen – Notwendigkeit, Wirksamkeit, Risiken

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Unterschied zu den bereits bekannten respiratorisch infektiös wirkenden anderen Coronaviren wie Mers oder SARS-CoV-1 zeichnet sich SARS-CoV-2 durch eine besonders rasante Reproduktion auch in den tieferen Atemwegen und Organen des menschlichen Körpers aus. Das Virus dringt über den ACE2-Rezeptor in die Zellen ein. Das Wissen über SARS-CoV-2 hat bereits weltweit zur Entwicklung vielfältiger Impfstofftypen geführt (Vektorvakzine, DNA/ RNA-Vakzine, Lebendimpfstoffe). Schließlich zeichnete Prof. Mertens den „steinigen“ Weg bis zu einer STIKOImpfempfehlung nach: Hier hat ein einschneidender Paradigmenwechsel stattgefunden; wurden früher Impfempfehlungen auf Grundlage von „Expertenmeinungen“ ausgesprochen, so unterliegen Impfempfehlungen heute der evidenzbasierten Medizin; die STIKO hat in ihrer Arbeitsweise höchste Anforderungen für den Prozess der Entwicklung neuer Impfempfehlungen definiert. Eine entscheidende Voraussetzung für die Erarbeitung evidenzbasierter Empfehlungen ist daher die Festlegung von Impfzielen. Die gemeinsam mit der Leopoldina und dem Deutschen Ethikrat definierten Ziele der COVID-19-Impfung sind gemäß den Ausführungen von Prof. Mertens vor allem die Verhinderung schwerer Verläufe, also Hospitalisierung und Todesfälle, sowie eine berufliche Indikation, der Schutz von Personen, die arbeitsbedingt einem hohen Infektionsrisiko ausgesetzt sind. Ausschlaggebend für die Impfstrategie ist das Erkrankungsrisiko.

Foto: Getty Images – Wavebreakmedia

it einer hochkarätigen Auftaktveranstaltung zum derzeit so bedeutsamen Thema „Impfen – Notwendigkeit, Wirksamkeit, Risiken“ eröffnete die Fortbildungsakademie der Bezirksärztekammer Südbaden Ende März ihr neues Veranstaltungsjahr. Drei namhafte Referenten beleuchteten in (Online-) Vorträgen verschiedene Aspekte des Impfens. Da die Veranstaltung sich nicht nur an Ärztinnen und Ärzte, sondern auch an die interessierte Öffentlichkeit richtete, konnten über 2.500 Teilnehmerinnen und Teilnehmer verzeichnet werden. Unter dem Titel „Entwicklung der STIKO-Empfehlungen – Gesichertes und zu Bedenkendes“ gab Prof. Dr. Thomas Mertens, Direktor emeritus des Instituts für Virologie des Universitätsklinikums Ulm und Vorsitzender der Ständigen Impfkommission (STIKO) am Robert-Koch-Institut in Berlin, einen detaillierten Einblick in die Arbeit der STIKO – vor und nach SARSCoV-2. Im Wesentlichen bezogen sich vor SARS-CoV-2 die Standardempfehlungen der STIKO 2019/2020 auf Änderungen, Ergänzungen respektive Neuaufnahmen im Impfschema, beispielsweise die Angleichung beruflich indizierter MMR- und Varizellen-Impfungen des Personals in medizinischen Einrichtungen oder die Aufarbeitung der Evidenz hoch dosierter Influenza-Impfstoffe mit erhöhter Wirksamkeit bei älteren Personen. Im zweiten Teil des Vortrags galt es, die Funktionsweise des aus einer Zoonose entstandenen neuartigen SARS-CoV-2-Virus zu verstehen. Im

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Eine Clusteranalyse bestätigte laut Prof. Mertens die Kriterien für die Priorisierung der Impfung, über 80-Jährige, Menschen mit Trisomie 21 und die Altersgruppe ab 70 Jahren inklusive entsprechender Vorerkrankungen. Die Impfstrategie der STIKO stützt die ethische Forderung, den Schwächsten zu helfen, und ist damit deckungsgleich mit dem, was auch für die Gesamtbevölkerung am besten ist. Solange aber nur wenig Impfstoff vorhanden ist, ist auch kein epidemiologischer Effekt erkennbar, die Anzahl der COVID-19-Fälle nicht beeinflussbar. Um bestimmte Personen (etwa mit seltenen, schweren Vorerkrankungen) angemessen zu berücksichtigen, fügte die STIKO im Januar 2021 ihrer Impfempfehlung eine Öffnungsklausel hinzu. Prof. Mertens warnte vor einem Missbrauch der Öffnungsklausel, um ungerechtfertigterweise eine Impfung durchführen zu lassen. Mit Nachdruck verbat er sich Kritik an den Priorisierungskriterien der STIKO: Bestimmte Personengruppen, die für sich selbst eine höhere Priorisierung bei der Impfung forderten, verhielten sich unsolidarisch, da die Kehrseite einer solchen Forderung die Herabstufung anderer Gruppen bedeute. Bei eingeschränkter Verfügbarkeit von Impfstoff seien Forderungen nach Erweiterung der oberen Priorisierungsstufen ohnehin unsinnig. Prof. Mertens schloss seinen Vortrag mit der Bitte an die Politik, Strukturen der zeitnahen Erfassung von Impfraten als Grundvoraussetzung aufzubauen, um das Vertrauen der Bevölkerung in die Sicherheit und die Wirksamkeit des Impfstoffs zu erhalten und damit den Erfolg des Impfprogramms nicht zu gefährden. Über die „Erfolgsgeschichte des Impfens“, bezogen auf virale, das zentrale Nervensystem schädigende Infektionen, informierte Prof. Dr. Philipp Henneke, Professor für klinische Infektionsimmunologie und Abteilungsleiter Pädiatrische Infektiologie und Rheumatologie am Universitätsklinikum Freiburg, Centrum für Chronische Immundefizienz Freiburg. Er dokumentierte dies anhand der weltweiten


Kammern und KV Grundimmunisierung von 80 Prozent durch die Dreifach-Impfung Diphtherie, Tetanus und Pertussis seit 1980. Im historischen Rückblick ist das Beispiel der erfolgreichen Polio-Impfung zu nennen. Zu den erfolgreichen Impfungen zählt auch die MMR-Impfung. Diese Standardimpfungen müssen als Segen für die Erhaltung und Entwicklung des Zentralnervensystems betrachtet werden. Die Bedeutung von Impfungen im Säuglings- und Kindesalter verdeutlichte Prof. Henneke ausführlich bei invasiven Infektionen wie Pneumokokken und Meningokokken (B und C). Pneumo- wie Meningokokken sind beide weiterhin als äußerst gefährliche Infektionserreger einzustufen. An ihnen zeigt sich vornehmlich die Problematik und Komplexität der Entwicklung von Impfstoffen, da diese Erreger nicht nur ausschließlich von Mensch zu Mensch übertragen werden, sondern sich durch einen großen Variantenreichtum, eine sehr hohe Anzahl von Serotypen, auszeichnen. Seit 2006 werden in Deutschland sehr gut wirksame Konjugatvakzine (PCV 7, 10, 13) zur Impfung ab dem Säuglingsalter eingesetzt. Die Zurückdrängung von Pneumokokkenerregern durch die Impfung mit PCV 7 begünstigt allerdings wieder die Besiedlung des Rachenraums durch andere Erregerstämme. Die STIKO empfiehlt gegen Pneumokokken aktuell eine dreimalige Grundimmunisierung PCV 13 sowie alle sechs Jahre eine PPV23-Impfung ab 60 Jahren. Insgesamt konnten schwere Fälle und Krankheitsverläufe um 80 Prozent reduziert werden. Ein 20-valenter Impfstoff – gegen 20 Serotypen wirksam – könnte bald verfügbar sein. Die besonders in der „Virus-Saison“ von Januar bis März aktiven Meningokokken können Meningitis verursachen oder eine (auch tödlich verlaufende) Sepsis auslösen. Aufgrund oft unspezifischer Symptome zu Beginn der Infektion ist eine Diagnose bei Säuglingen und Kleinkindern besonders schwierig zu stellen. Von 13 bekannten Meningokokken-Serotypen spielen vor allem die Typen A, B, C, W135 und Y eine entscheidende Rolle für die Entwicklung von Konjugatimpfstoffen. So hat sich ein Konjugatimpfstoff als Standardimpfung gegen Meningokokken C bewährt, weil er die Herdenimmunität nachweislich beeinflusst. Eine Grundimmunisierung gegen Menin-

gokokken C-Infektionen ab dem ersten Lebensjahr in Deutschland ist seit 2006 möglich. Wegen der geringen Krankheitslast und der starken Rückläufigkeit von MenB-Infektionen in den letzten anderthalb Jahrzehnten werden die beiden Impfmöglichkeiten von der STIKO nicht anerkannt und bekommen keine Empfehlung: Zum einen ist die Dauer des Impfschutzes der als reaktogen geltenden Meningokokken B-Proteinimpfung ungewiss, zum anderen ist ein ACWY-Konjugatimpfstoff nur für bestimmte Risikogruppen zugelassen. Dr. Heidi Meyer, Leiterin des Referats „Internationale Koordination, regulatorischer Service“ des Paul Ehrlich Instituts in Langen, stellte die vier für einen Einsatz in Deutschland infrage kommenden und bereits in der EU zugelassenen COVID-19-Impfstoffe mit Stand März 2021 in den Mittelpunkt ihres Vortrags über „Unterschiede, Wirksamkeit, Sicherheit“. Zwei neuartigen molekularbiologischen Technologien entsprechen jeweils zwei zugelassene Impfstoffe verschiedener Hersteller. Die von BioNTech/Pfizer und Moderna entwickelten Impfstoffe gegen COVID-19 setzen auf das mRNA-Verfahren, wobei die in Lipid-Nanopartikel verpackte RNA in die Coronaviruszellen eindringt. Die Hersteller AstraZeneca und Johnson&Johnson favorisieren vektorbasierte, nicht vermehrungsfähige (replizierende) Impfstoffe. In den für die Zulassung wesentlichen Kategorien Immunogenität, Wirksamkeit und Nebenwirkungen weisen die vier Impfstoffe wenige Abweichungen voneinander auf. ­mRNA- wie vektorbasierte Impfstoffe bilden als Immunantwort genügend Antikörper und verhindern zu einem hohen Prozentsatz schwere Krankheitsverläufe mit COVID-19 und Hospitalisierungen. Häufige Nebenwirkungen nach der Impfung, etwa Schmerzen an der Einstichstelle, Muskelschmerzen, Fieber oder Übelkeit, sind bei allen Impfstoffen vergleichbar. Zu den selteneren Nebenwirkungen gehören Lymphknotenschwellungen, die bei beiden Wirkmechanismen beobachtet wurden. Anaphylaktische Reaktionen als seltene Nebenwirkung sind mRNA-Impfstoffen zuzuordnen, Sinusvenenthrombosen den beiden vektorbasierten. Am Schluss ging Dr. Meyer auf die Anpassungsfähigkeit der Impfstoffe

an neu auftretende Virusvarianten ein. Bleibt die Wirksamkeit vektorbasierter Impfstoffe bei den drei bekannten, neu auftretenden „aggressiveren“ Virusvarianten (Großbritannien, Brasilien, Südafrika) gleich, weisen mRNA-Impfstoffe allerdings eine verminderte Wirksamkeit gegen die sogenannte südafrikanische Variante auf. Nimmt die Effektivität von Impfungen ab oder zeigen sich zunehmend schwere Krankheitsverläufe nach einer Infektion mit einer Variante, spricht für die Zulassungsbehörde alles dafür, die Impfstoffproduktion umzustellen. Dr. Meyer ließ zunächst offen, welche Gremien auf nationaler oder internationaler Ebene darüber zu befinden haben. Wer entscheidet konkret, welche der neu aufgetretenen Virusvariante für Umstellung/Anpassung der Impfproduktion empfohlen wird? Kann zwischen der ersten und zweiten Impfung bei jungen Frauen und Schwangeren im Rahmen der Grundimmunisierung der Impfstoff gewechselt werden? Inwiefern beziehungsweise was verändert die Corona-Pandemie in Bezug auf Pneumokokken-Impfungen? Diese Fragen dominierten die von der Präsidentin der Bezirksärztekammer Südbaden, Dr. Paula Hezler-Rusch, moderierte abschließende Diskussionsrunde. Dr. Meyer präzisierte, dass die Hersteller in Europa, Kanada und den USA durch monatliche Telefonkonferenzen in engem Kontakt mit den jeweiligen nationalen Zulassungsbehörden und der WHO stehen, um Absprachen für eine Umstellung der Impfstoffe aller Voraussicht nach auf die am weitesten entwickelte südafrikanische Virusvariante zu treffen. Einen Wechsel des Impfstoffs hielt Prof. Mertens generell für nicht empfehlenswert, eine einmal begonnene Impfserie für eine Grundimmunisierung sollte unbedingt mit dem gleichen Präparat fortgesetzt werden, bei einer späteren Nachimpfung mit zeitlichem Abstand sei man aber nicht an einen Impfstoff gebunden. Am Risiko der Pneumokokken-Infektionen ändere das SARS-CoV-2-Virus statistisch nichts, meinte Prof. Henneke, es sei aber „super zu sehen“, wie sich in der Bevölkerung das Verhältnis zu Impfungen und die Wahrnehmung übertragbarer Erkrankungen durch Corona verändert habe: „Das hätten wir uns alle vor einem Jahr nicht träumen lassen.“

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Dr. H. Meyer

Südbadens Kammer­ präsidentin Dr. P. Hezler-Rusch

Prof. Dr. T. Mertens

Prof. Dr. P. Henneke

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Kammern und KV Telemedizinische Pioniere KVBW und Minxli ziehen erste Bilanz

Videosprechstunde erfolgreich Foto: Getty Images – baloon111

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ualitätsgesicherter, telemedizinischer Zugang für Patientinnen und Patienten zur ärztlichen Versorgung: Dieses gemeinsame Ziel der Kassenärztlichen Vereinigung Baden-Württemberg (KVBW) und der Minxli Services GmbH stand schon lange vor Ausbruch von COVID-19 und der nachfolgenden Pandemie fest. Jetzt haben die Partner nach über einem Jahr erfolgreicher Zusammenarbeit eine erste Bilanz gezogen. Der Rückblick zeige klar, wie dringend notwendig und wichtig telemedizinische Angebote seien: „Das Modellprojekt docdirekt macht deutlich, dass wir zusammen mit der KVBW Pionierarbeit zur Etablierung der Videosprechstunde in Deutschland geleistet haben und damit auf dem richtigen Weg sind“, stellte Minxli-CEO Dr. Olivier Blanchard fest. „Die Zusammenarbeit mit Minxli in der Konzeption, Umsetzung und andauernden Betreuung von docdirekt lief bisher vorbildhaft ab und wir werden docdirekt gemeinsam weiter ausbauen“,

ergänzte Dr. Johannes Fechner, stellvertretender KVBW-Vorstandsvorsitzender. Das Modellprojekt „docdirekt“ war bereits im April 2018 seitens der KVBW gestartet. Möglich war es aufgrund der Lockerung des Verbots der Fernbehandlung durch die Landesärztekammer Baden-Württemberg geworden. Inzwischen ist docdirekt ein etablierter Teil der Versorgung

und dient dazu, den Versicherten in Baden-Württemberg einen einfachen und modernen Weg zu einer ärztlichen Behandlung im Akutfall zur Verfügung zu stellen. docdirekt ermöglicht Patientinnen und Patienten bei akuten Erkrankungen den direkten Austausch mit einem Hausarzt oder einer Hausärztin. Auch Kinderärztinnen und -ärzte stehen über docdirekt zur Verfügung.

Leuchtturmprojekt der ambulanten Versorgung prämiert

Innovationspreis für CoCare

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as Zentralinstitut für die kassenärztliche Versorgung (Zi) hat das Innovationsfondsprojekt CoCare (Coordinated Medical Care) der Kassenärztlichen Vereinigung Baden-Württemberg zur Verbesserung der ärztlichen Pflege­ heimversorgung als eines von vier Leuchtturmprojekten der ambulanten Versorgung mit dem Titel „Ausgezeichnete Gesundheit 2021“ prämiert. Insgesamt 13 regionale Projekte hatten sich um die Zi-Innovationspreise in vier Kategorien beworben. CoCare setzte sich bei „Versorgung vernetzt“ klar gegen seine Mitbewerber durch und gewann den Ersten Preis. Das Projekt hatte eine bessere Organisation und Koordination der

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ärztlichen Versorgung in Pflegeheimen zum Ziel, um die Zahl vermeidbarer Krankenhauseinweisungen und Krankentransporte zu reduzieren. Die Zusammenarbeit und Kommunikation sollten unter anderem durch gemeinsame Visiten, interdisziplinäre Behandlungspfade und eine gemeinsame elektronische Dokumentation gefördert werden. CoCare wurde über einen Zeitraum von vier Jahren, vom 1. April 2017 bis zum 31. März 2021, aus dem Innovationsfonds des Gemeinsamen Bundesausschusses gefördert. Die Interventionsumsetzung in teilnehmenden Pflegeheimen in den Regierungsbezirken Stuttgart, Freiburg und Karlsruhe lief bis 30. September 2020.

Darüber hinaus waren die Landkreise des Regierungsbezirks Tübingen als Kontrollgruppe mit regulärer Versorgung für die wissenschaftliche Evaluation in das Projekt einbezogen. Die Zi-Innovationspreise hätten gezeigt, wie facettenreich und innovationsstark die ambulante Versorgung in Deutschland sei und mit welch hoher Kreativität und Engagement sich die Vertragsärzteschaft ihren Patientinnen und Patienten widme, sagte die Zi-Kuratoriumsvorsitzende Dr. Annette Rommel. Das KV-System garantiere eine flächendeckende haus- und fachärztliche Versorgung in hoher Qualität; die Praxen seien nah dran an den Menschen, arbeiteten effizient, schnell und sicher.


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Kammern und KV Werbung für Medizinische Fachangestellte

Flyer-Wettbewerb

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ie Suche nach Auszubildenden zu Medizinischen Fachangestellten erweist sich auch in Südbaden als zunehmend schwierig. Geeignetes aktuelles und zielgruppengerechtes Werbematerial steht leider nicht zur Verfügung. Deshalb hat der Arbeitskreis „Medizinische Fachangestellte“ der Bezirksärztekammer Südbaden im Herbst letzten Jahres einen Flyer-Wettbewerb für Schülerinnen und Schüler der Berufsschulen im Kam-

merbezirk gestartet. Denn wer sollte besser in der Lage sein, potenzielle Anwärter für diesen Beruf anzusprechen, als die Auszubildenden selbst? Die Ergebnisse des Wettbewerbs können sich sehen lassen und haben den Mitgliedern des Arbeitskreises die Kür der besten Einreichungen nicht leicht gemacht. Ende März überreichten Kammerpräsidentin Dr. P­ aula Hezler-Rusch und Kammervizepräsident Dr. Ulrich Voshaar die beiden

Vizepräsident Dr. U. ­Voshaar, H. Guzinski. D. Sümer sowie ­Präsidentin Dr. P. Hezler-Rusch

ersten Preise: Der erste Platz, verbunden mit einem Preisgeld von 300 Euro, ging an Hanna Guzinski, Auszubildende im ersten Lehrjahr, MaxWeber-Schule in Freiburg. Der zweite Platz (200 Euro Preisgeld) ging an Dilara Sümer und der dritte Platz (100 Euro Preisgeld) an Celina May. Die Ersteller von weiteren zwölf kreativen Einsendungen wurden für ihr Engagement mit einem Buchgutschein von jeweils 20 Euro bedacht. Der Sieger-Flyer zur Bewerbung dieses herausfordernden und anspruchsvollen Berufes kann nun auf Jobmessen, in Berufsinformationszentren, in Abschlussklassen der Haupt- und Realschulen sowie in Arztpraxen zum Einsatz kommen. Eine Online-Version des Flyers wird demnächst auf dem Internetauftritt der Bezirksärztekammer Südbaden verfügbar sein.

Digitale Transformation wird ärztliche Arbeit grundlegend verändern

Digitalisierung im Fokus

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ie Digitalisierung wird den medizinischen Bereich umfassend und nachhaltig verändern. Welche Therapiemethoden stehen zukünftig zur Verfügung? Wohin entwickelt sich das Arzt-PatientenVerhältnis? Welche Chancen, Risiken und Gefahren kommen auf die Ärzteschaft zu? Diese Aspekte thematisierte das diesjährige Gesundheitsforum der Bezirksärztekammer Südwürttemberg, das coronabedingt als ­Web-Seminar per Livestream stattfand. Unter dem Titel „Digitalisierung in der Medizin: Fluch, Segen, Bedrohung?“ referierten hochkarätige Expertinnen und Experten zu verschiedenen Themenbereichen. Die Veranstaltungsteilnehmer konnten per Chat Fragen stellen und Diskussionen anregen. „Digitalisierung krempelt unsere Arbeit als Ärztinnen und Ärzte erheblich um“, stellte Prof. Dr. Marko Wilke, Präsident der Bezirksärztekammer Südwürttemberg, zu Beginn fest. Die

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Entwicklung sei in vollem Gang – beispielhaft nannte er die durch Corona vorangetriebene Etablierung der Videosprechstunde: „Vor zwei Jahren war das die Ausnahme – jetzt setzen wir sie routinemäßig ein.“ Einen Überblick über die Medizin „auf dem digitalen Highway“ gab anschließend Dr. Matthias Fabian, der Vorsitzende des Ausschusses „IT im Gesundheitswesen“ bei der Landes­ ärztekammer Baden-Württemberg. Dr. Fabian sprach unter anderem über digitale Möglichkeiten der Befunderkennung, über vernetzte Sektoren der Notfallversorgung, über Entscheidungshilfen von Künstlicher Intelligenz im ärztlichen Alltag, über Telemonitoring bei Patienten im häuslichen Umfeld und über zukünftige Möglichkeiten der Pandemiebewältigung. Die Ärzteschaft sei auch weiterhin mit ihrer medizinischen Expertise gefragt, bilanzierte Dr. Fabian. Es gehe darum, die sich bietenden neuen digitalen Möglichkeiten richtig zu nut-

zen und zu gestalten sowie sie in angemessener Art und Weise zum Patienten zu bringen. Die anderen hochkarätigen Referentinnen und Referenten sprachen über Änderungen im ärztlichen Selbstverständnis, über digitale Gesundheitsanwendungen, über die Zusammenarbeit mit zusehends vorinformierten Patienten sowie über „Big Data“ und personalisierte Medizin im praktischen Einsatz. Referiert wurde auch über stetig größer werdende bürokratische Herausforderungen, über die Geschlechterrollen bei der Digitalisierung und über Gefahren durch Cyberkriminelle, die Sicherheitslücken ausnutzen und dem Gesundheitssystem massiv schaden können. Dabei gelang es den vortragenden Expertinnen und Experten, Prozesse und Entwicklungen der Digitalisierung sehr anschaulich und facettenreich zu schildern. Das Skizzieren von Lösungsansätzen stand stets im Vordergrund.


Kammern und KV Immer mehr ältere Patienten: Gesundheitssektor muss leistungsfähig bleiben

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n Baden-Württemberg leben immer mehr ältere Menschen und Hochbetagte. Es ist davon auszugehen, dass damit auch der Bedarf an medizinischer Versorgung weiter steigt. Die Landesärztekammer Baden-Württemberg hat daher zum Tag der älteren Generation Anfang April darauf hingewiesen, dass dieser Entwicklung nur mit einem starken, gut aufgestellten Gesundheitswesen begegnet werden kann. „In Zukunft könnte die teils aufwendigere medizinische Versorgung der Älteren und Hochbetagten immer mehr zur ärztlichen Alltäglichkeit werden“, sagte Dr. Wolfgang Miller, Präsident der Landesärztekammer Baden-Württemberg. Die künftige Landesregierung müsse diese Entwicklung im Blick haben und die Weichen dafür müssten schon jetzt gestellt werden, um der Realität nicht irgendwann hinterherzulaufen. Laut Statistischem Landesamt lebten in Baden-Württemberg Ende 2019 über 306.000 Menschen, die 85 Jahre oder älter waren – bis 2050 könnte sich ihre Zahl nach jüngsten Prognosen verdoppeln. Andere Berechnungen gehen davon aus, dass im Jahr 2050 ein Drittel der Bevölkerung Baden-Württembergs über 60 Jahre alt sein wird. Ältere Menschen werden die Gesellschaft also mehr und mehr prägen. Wie sieht ein Gesundheitssystem aus, das diesen Entwicklungen Rechnung trägt? Nach Überzeugung von Dr. Miller tragen viele Faktoren zu einer zukunftsfähigen Patientenversorgung bei: „Die Rahmenbedingungen müs-

sen stimmen. Dazu gehören für mich auch gute Arbeitsbedingungen für Ärztinnen und Ärzte, medizinisches Personal und Pflegekräfte in der ambulanten sowie stationären Versorgung.“ Konkret zu nennen seien unter anderem angemessene Personalkapazitäten, leistungsgerechte Entlohnung sowie Entlastung von zu viel Bürokratie. Nötig sei auch eine engere Zusammenarbeit zwischen ärztlicher (Notfall-) Versorgung und Pflege, die reibungslose Abläufe ermöglicht. Eine verlässliche hausärztliche Versorgung auch in ländlichen Regionen sei ebenfalls wichtig, und gerade für in der Mobilität eingeschränkte Menschen sei die gute Erreichbarkeit medizinischer Hilfe essenziell. „Wir möchten gerade auch für unsere betagteren Patienten da sein. Dafür brauchen wir Freiräume für Ärztinnen und Ärzte, um Älteren auch weiterreichend als Ansprechpartner und Lotsen im Gesundheitssystem zur Verfügung stehen zu können“, so der Kammerpräsident weiter. „Hier sind unter anderem intensive Aufklärung über Therapieoptionen, Mithilfe beim Organisieren von weiteren Behandlungsschritten, aber auch Begleitung bei der Nutzung digitaler Gesundheits- und Behandlungsanwendungen zu nennen, was besonders ältere Menschen vor Herausforderungen stellen kann.“ Mediziner müssten die Zeit haben, um sich differenziert und intensiv mit den Möglichkeiten der medizinischen Ver­sorgung einer älter werdenden Be­völkerung (Therapieangebote, Arzneimittelwahl, Rehabilitationsmöglichkeiten etc.) beschäftigen

Foto: Getty Images – alvarez

Tag der älteren Generation

zu können. Ein Schritt in die richtige Richtung sei der bisherigen Landesregierung mit der Erhöhung der Studienkapazitäten um 150 Humanmedizin-Plätze bereits gelungen, doch nach Meinung von Kammerpräsident Dr. Miller sei dies nur einer von vielen verschiedenen Bausteinen für die Versorgung von „morgen und übermorgen“. „Auch wenn das Thema Gesundheit in Corona-Zeiten in aller Munde ist, duldet die langfristige Sicherstellung einer leistungsfähigen Patientenversorgung keinen Aufschub – dem müssen wir uns vordringlich stellen“, betont der Ärztechef. Aufgabe der Politik und aller Akteure im Gesundheitswesen sei es nun, die sich verändernde Patientenstruktur im Auge zu behalten und Versorgungsdefiziten bestmöglich vorzubeugen. Dr. Miller: „Wir Ärztinnen und Ärzte im Südwesten sind uns dieser Verantwortung bewusst und bringen uns mit allem Engagement ein. Wir wollen unsere Patienten jetzt und in Zukunft optimal versorgen.“ Anzeige

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Vermischtes Neue Ämter und wichtige Auszeichnungen

Namen und Nachrichten Foto: privat

Podcasts zu Covid-19

Dr. N. Atassi

SWR1-Podcasts „Covid-19 – Was Ärzte und Helfer wirklich erleben“

Dr. Nabil Atassi, geschäftsführender Oberarzt der Urologischen Klinik Sindelfingen, begann 2001 neben seinem Studium mit einer eigenen Radiosendung in Hamburg. Seither ist er nicht nur ärztlich tätig, sondern er engagiert sich nebenbei auch als Moderator, Autor und Journalist. Zuletzt entwickelte er für SWR1 Baden-Württemberg den Podcast „Covid-19 – Was Ärzte und Helfer wirklich erleben“, den er auch selbst moderiert und von dem inzwischen 14 Folgen erschienen sind. Johannes Finke vom Blog „Down by Berlin“ bezeichnete Dr. Atassi als „schönste Radiostimme Deutschlands“.

Ulmer Sportmediziner initiiert globale Allianz Der Ulmer Sportmediziner und Leiter der Sektion Sportund Rehabilitationsmedizin am Universitätsklinikum Ulm, Prof. Dr. Jürgen Steinacker, hat Ende März den erstmalig ausgerichteten Kongress „Sports, Medicine and Health Summit“ eröffnet. Gleichzeitig hat er damit eine große globale Allianz gegen den weltweiten Bewegungsmangel initiiert. Das Bündnis hat mit der Unterzeichnung einer Erklärung von 41 namhaften Verbänden, Organisationen und Gesellschaften auch ein deutliches Signal an die Politik gesandt, wie wichtig Sport und Bewegung für die Gesellschaft sind.

Präventionspreis für Prof. Wagner

Foto: privat

PD Dr. J.-H. Schultz

Dr. M. Wortmann

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Prof. Dr. Stefan Pfister, Direktor des Hopp-Kindertumorzentrums Heidelberg, Abteilungsleiter am Deutschen Krebsforschungszentrum und Kinderonkologe am Universitätsklinikum Heidelberg, wurde für seine Forschung an Krebs bei Kindern mit dem Léopold Griffuel Award der französischen Association pour la Recherche sur le Cancer ausgezeichnet. Der mit 150.000 Euro dotierte Preis in der Kategorie Grundlagenforschung gilt als eine der höchsten europäischen Auszeichnungen in der Krebsforschung.

Oscar-Gans-Preis für Prof. Nicolay Der mit 15.000 Euro dotierte Oscar-Gans-Preis, einer der bedeutendsten Wissenschaftspreise in der Dermatologie im deutschsprachigen Raum, geht in diesem Jahr an Professor Dr. Jan Nicolay. Mit dem Preis würdigt die Deutsche Dermatologische Gesellschaft e. V. die wissenschaftliche Gesamtleistung des Preisträgers und speziell seine herausragenden aktuellen Arbeiten zu bösartigen Lymphomen der Haut, die er an der Klinik für Dermatologie, Allergologie und Venerologie der Universitätsmedizin Mannheim in Kooperation mit Wissenschaftlern am Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ) erforscht. Die Arbeiten konnte Nicolay wiederholt im renommierten Fachjournal Blood publizieren.

Prof. Dr. J. Nicolay

Léopold Griffuel Award für Prof. Pfister

Rund sieben Millionen Menschen in Deutschland leiden an einem Typ-2-Diabetes mellitus. Viele Weitere haben Risikofaktoren für einen Typ-2-Diabetes, etwa Übergewicht. Die Identifizierung von noch nicht erkrankten Personen, die ein hohes Erkrankungsrisiko aufweisen und von spezifischen Präventionsmaßnahmen und einer frühen Therapie besonders profitieren würden, könnte viel persönliches Leid ersparen und enorme Kosten für das Gesundheitssystem verhindern. Prof. Dr. Robert Wagner, Leiter der Endokrinologischen Ambulanz der Universitätsklinik Tübingen, konnte entsprechende Typ-2-Diabetes-Risikogruppen festlegen. Dafür hat er jetzt den mit 10.000 Euro dotierten Präventionspreis 2021 der Deutschen Stiftung Innere Medizin und der Deutschen Gesellschaft für Innere Medizin erhalten.

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Botschafterin Anne-Marie Descôtes und Professor Dr. Stefan Pfister.

Ars legendi-Preis für Dr. Schultz Der Stifterverband und der MFT Medizinische Fakultätentag vergeben den mit 30.000 Euro dotierten Ars legendi-Fakultätenpreis Medizin zu gleichen Teilen an zwei hoch motivierte, engagierte Hochschullehrer. In diesem Jahr geht einer der beiden Preise an Privatdozent Dr. Jobst-Hendrik Schultz von der Medizinischen Fakultät Heidelberg. Für ihn stellen die Vermittlung klinisch-praktischer Fertigkeiten sowie der Patient-Arzt-Kommunikation für Medizinstudierende und Studierende der interprofessionellen Gesundheitswissenschaften einen roten Faden dar. Dieser zieht sich durch seine Tätigkeit als Leiter des Kommunikations- und Interaktionstrainings in der Medizin (Medikit) und eines Ausbildungsprogramms für studentische Tutoren sowie als Mitgestalter der Dozentenausbildung. Ein besonderes Anliegen von Jobst-Hendrik Schulz ist die Evaluierung der Lehre und deren Einbettung in forschungspraktische Fragen. Zudem hat auch er die Pandemiesituation unmittelbar zum Anlass genommen, ein interaktives, multimediales Digitalformat für die Lehre zu etablieren, um den fehlenden Unterricht am Patienten bestmöglich zu kompensieren.

Julius-Springer-Preis geht nach Heidelberg Der diesjährige, mit 3.000 Euro dotierte Julius-SpringerPreis für Chirurgie geht an den Heidelberger Gefäßchirurgen Dr. Markus Wortmann und Team für deren Übersichtsartikel über REBOA. Dabei handelt es sich um ein technisch anspruchsvolles Verfahren, mit dem eine Aortenblutung solange durch einen Ballon eingedämmt wird, bis die endgültige Versorgung des offenen Gefäßes operativ gegeben ist. In ihrer prämierten Arbeit beschreiben die Experten über die Technik von REBOA hinaus die verschiedenen Indikationen, die zu verwendenden Materialien, sie stellen Risiken und technische Herausforderungen dar.


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Freiburg i. Brsg. 295,– € für Nichtmitglieder 275,– € für Mitglieder der DBG u. DGPM 50,– € für Studierende Freiburg i. Brsg. 1320,– € inkl. Fachliteratur und Tagungspauschale

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10. – 11. 12. 2021 17. – 18. 12. 2021 20. – 21. 05. 2022 16. – 17. 12. 2022

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A. Orientierung und Einführung in die Akupunktur KOMPAKT Schnellstarter-Kursreihe Effektive Akupunktur schnell und einfach: KOMPETENZ – FREUDE – WERTSCHÄTZUNG – Akupunktur optimal abrechnen

Dr. Thay Joe Tan, Arzt und Zahnarzt Ehem. Oberarzt TCM-Klinik Bad Kötzting Erste Deutsche Klinik für Traditionelle Chinesische Medizin, Universitätskrankenhaus der Beijing Universität für Chinesische Medizin (BUCM)

A. Online LIVE von zu Hause

B. Mittwoch, 09. 06. 2021 15.00 – 18.00 Uhr 297,– € bei Anmeldung bis 31.05., danach 497,– €

B. Akupunktur KOMPAKT Schnellstarter-Kurs 1 – THEORIE Kompaktwissen Akupunktur und Chinesische Medizin (Theorie) Akupunktur – Ein Buch mit 7 Siegeln begrenzte Teilnehmerzahl! ... oder Malen nach Zahlen? Ideal für Neu-/Wiedereinsteiger

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C. Mittwoch, 16. 06. 2021 jeweils 15.00 – 18.00 Uhr 297,– € bei Anmeldung bis 09.06., danach 497,– €

ABC. Akupunktur KOMPAKT Schnellstarter-Kursreihe bestehend aus A., B. und C. Kurse können auch über 2 Monate verteilt absolviert werden. Ideal für Neu-/Wiedereinsteiger

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– Veranstaltung S (Präsenzveranstaltung): https://www.endlich-schmerzfrei-kongress.de Begrenzte Teilnehmerzahl für alle Veranstaltungen! Fortbildungspunkte beantragt.


Bekanntmachungen Zum Gedenken

Wir trauern um unsere Kolleginnen und Kollegen

Dr. med. Christine Mihatsch-Lippert, Ulm * 26. 09. 1947 Dr. med. David Tang, Straubenhardt * 14. 10. 1928 Waldemar Schlotthauer, Sindelfingen * 19. 11. 1948 Gudrun Fleckenstein, Waldkirch * 06. 01. 1944 Dr. rer. nat. Ingeborg Gössel, Esslingen am Neckar * 21. 06. 1928 Dr. med. Susanne Darai, Heidelberg * 24. 03. 1942 Johannes Gottenbos, Ludwigsburg * 10. 08. 1948 Dr. med. Gerhard Schneble, Dogern * 29. 10. 1939 Saskia Siezen, Heidelberg * 24. 08. 1961 Prof. Dr. med. Heinrich Josef Prömpeler, Freiburg * 25. 04. 1951 Dr. med. Thomas Stratz, Bad Säckingen * 15. 10. 1943 Dr. med. Irmingard Kaiser, Ulm * 04. 07. 1922 Dr. med. Ulrich Seidl, Freiburg * 28. 04. 1954 Dr. med. Patrik Kluger, Erbach * 02. 10. 1946 Prof. Dr. med. Winfried Deimann, Wurmberg * 04. 05. 1949 Dr. med. Bernhard Maurer, Rheinfelden * 03. 04. 1938 Ralph Peter Koch, Ostfildern * 10. 05. 1949 Dipl.-Med. Karin Uhlig, Künzelsau * 31. 08. 1945 Dr. med. Manfred Geiger, Tuttlingen * 21. 08. 1930 Dr. med. Otto Endres, Pfullendorf * 01. 03. 1934 Dr. rer. nat. Friedrich Erbs, Mannheim * 30. 07. 1944 Doctor-medic Adina-Draga Paun, Freiburg * 20. 09. 1946 Prof. Dr. med. Armin Schöll, Kippenheim * 06. 02. 1935 Prof. Dr. med. Volkmar Heinze, Offenburg * 06. 11. 1930 Dr. med. Ingrid Kohler, Ludwigsburg * 17. 11. 1951 Prof. Dr. med. Ulrich Schwabe, Heidelberg * 19. 07. 1935 Dr. med. Ruthger Traeder, Hohberg bei Offenburg * 18. 06. 1952 Dr. med. Annemarie Schmid, Gemmrigheim * 02. 11. 1935 Dr. med. Hans Herminghaus, Eberbach * 28. 02. 1930 Prof. Dr. med. Lothar Kerp, Freiburg * 01. 05. 1929 Dr. med. Helga Schwenk-Schneider, Kirchheim unter Teck * 30. 03. 1929 Dr. med. Markus Quintela Schneider, Rottweil * 29. 01. 1970 Dr. med. Eleonore Pfundstein, Neckargemünd * 30. 05. 1949 Dr. med. Hans-Joachim Voss, Tübingen * 17. 09. 1942 Dr. med. Rolf Hiefner, Erbach * 15. 05. 1951 Dr. med. Irena Sodeik, Titisee-Neustadt * 03. 02. 1968 Dr. med. Martin von Kelaita, Mannheim * 23. 02. 1960 Prof. Dr. med. Josef Zähringer, Freiburg * 05. 10. 1947 Dr. med. Ingeborg Baßler, Ladenburg * 15. 01. 1934 Dr. med. Karl Silberhorn, Esslingen am Neckar * 01. 06. 1929 Dr. med. Rudolf Mock, Haigerloch * 04. 03. 1933 Dr. med. Ulrich Riegner, Muggensturm * 07. 07. 1944 Dr. med. Helmut Laechele, Stuttgart * 07. 11. 1947 Roberto Michilli, Stuttgart * 20. 06. 1953 Dr. med. Wolfgang Vieweg, Konstanz * 21. 04. 1941 Dr. med. Hans Mathe, Waldshut-Tiengen * 14. 03. 1926 Dr. med. Hartmut Rachor, Walldorf * 31. 07. 1943 Dr. med. Hella Deike, Ravensburg * 02. 06. 1939 Christine Bruni, Hirschberg * 08. 04. 1961 Iris Weiß, Loffenau * 11. 10. 1974 Dr. med. Dorothee Dietzel-Schober, Freiburg * 10. 10. 1951 Dr. med. Peter Lorenz, Reutlingen * 18. 05. 1947 Christiane Friedrich, Freiburg * 23. 04. 1951

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† 09. 07. 2020 † 23. 09. 2020 † 29. 11. 2020 † 30. 11. 2020 † 27. 12. 2020 † 22. 01. 2021 † 30. 01. 2021 † 31. 01. 2021 † 01. 02. 2021 † 04. 02. 2021 † 16. 02. 2021 † 18. 02. 2021 † 19. 02. 2021 † 20. 02. 2021 † 21. 02. 2021 † 21. 02. 2021 † 22. 02. 2021 † 22. 02. 2021 † 23. 02. 2021 † 25. 02. 2021 † 25. 02. 2021 † 26. 02. 2021 † 26. 02. 2021 † 27. 02. 2021 † 27. 02. 2021 † 28. 02. 2021 † 04. 03. 2021 † 06. 03. 2021 † 08. 03. 2021 † 08. 03. 2021 † 10. 03. 2021 † 11. 03. 2021 † 13. 03. 2021 † 13. 03. 2021 † 14. 03. 2021 † 14. 03. 2021 † 14. 03. 2021 † 16. 03. 2021 † 17. 03. 2021 † 18. 03. 2021 † 20. 03. 2021 † 21. 03. 2021 † 22. 03. 2021 † 24. 03. 2021 † 25. 03. 2021 † 26. 03. 2021 † 26. 03. 2021 † 30. 03. 2021 † 31. 03. 2021 † 01. 04. 2021 † 06. 04. 2021 † 09. 04. 2021 † 11. 04. 2021

Landesärztekammer Baden-Württemberg Geschäftsstelle: ­Jahnstraße 40 70597 Stuttgart (­ Degerloch) Telefon (07 11) 7 69 89-0 Fax (07 11) 7 69 89-50

Weitere Infos unter www.läk-bw.de

SAVE THE DATE Symposium „Cannabis in Deutschland – Quo vadis“ Eine Veranstaltung des ­Ausschusses „Suchtmedizin“ der Landesärztekammer ­Baden-Württemberg Termin: Mittwoch, 17. November 2021 10.00–16.00 Uhr Das Cannabisfeld in Deutschland ist ein weites und die Debatte darum intensiv, derzeit jedoch von Corona übertönt. Sowohl die Vereinfachung der Verordnung von Cannabis zur Therapie steht zur Debatte wie auch die Legalisierung von Cannabis zum Freizeitkonsum. Seit März 2017 ist Cannabis als Medizin unter bestimmten Bedingungen im Rahmen der GKV erstattungsfähig. Die Deutsche Schmerzgesellschaft fordert eine einfachere und weniger bürokratische Verordnung von Cannabis. Sie hat dazu ein 40-stündiges Curriculum entwickelt. Sowohl seitens der Bundesärztekammer wie auch der Suchtfachgesellschaften werden aussagefähige wissenschaftliche Studien zur medizinischen Wirksamkeit und Anwendung gefordert. Umfragen zeigen über die Jahrzehnte eine steigende Zustimmung zur Legalisierung von ­Cannabis zum Freizeitkonsum. Noch sind die Gegner einer „Legalisierung“ in der Mehrheit. Entsprechend der Umfragedaten

scheint sich die Politik zu positionieren. Insbesondere den Bereich des Freizeitkonsums wollen wir in unserem diesjährigen Symposium beleuchten, wenn es in der Alltagspraxis hier auch vielfache Überschneidungen gibt. Unser Symposium soll über den aktuellen Wissensstand informieren und zur weiteren sachlichen ­Abwägung beitragen. Aufgrund der unsicheren Corona Lage ­planen wir die Veranstaltung als Hybridveranstaltung. Programm: 10.00–10.30 Uhr Einführung und Moderation Dr. med. Paula Hezler-Rusch Vorsitzende des Ausschusses „Suchtmedizin“ der Landesärztekammer Baden-Württemberg Anette Henninger Ärztliche Leitung Abteilung ­Fortbildung und Qualitätssicherung der Landeärztekammer ­Baden-Württemberg Begrüßung Dr. med. Wolfgang Miller Präsident der Landesärzte­ kammer Baden-Württemberg Grußwort Vertreter des Ministeriums für Soziales und Integration ­Baden-Württemberg 10.30–11.10 Uhr Potential und Risiken von ­Cannabis. Was wissen wir mehr seit der Caprisstudie? – Aktueller Stand der Debatte Vortrag und Diskussion PD Dr. rer. nat. Eva Hoch Klinik und Poliklinik für ­Psychiatrie und Psychotherapie Klinikum der Universität ­München Campus Innenstadt 11.10–11.50 Uhr Rauschkonsum von Cannabinoiden und Komorbidität von psychischen Störungen Vortrag und Diskussion Prof. Dr. med. Ulrich Preuss Klinikdirektor Vitos Herborn gemeinnützige GmbH 11.50–12.35 Uhr Mittagspause 12.35–13.15 Uhr Cannabiskonsum bei Jugend­ lichen – Die neue Normalität? Vortrag und Diskussion Prof. Dr. med. Rainer Thomasius Ärztlicher Leiter des Suchtbereichs UKE Hamburg


Bekanntmachungen 13.15–13.55 Uhr Cannabisregulierung im ­europäischen und außer­ europäischen Ausland Vortrag und Diskussion Dr. rer. medic. Wilfried ­Kunstmann Dezernat 1 – Versorgung und ­Bevölkerungsmedizin Bundesärztekammer Berlin 13.55–14.10 Uhr Pause 14.10–14.50 Uhr Cannabis in der Schweiz – die aktuelle Lage und geplante Studien Vortrag und Diskussion Prof. Marc Walter Chefarzt und stv. Direktor Klinik für Erwachsene und Privatklinik Universitäre Psychiatrische ­Kliniken (UPK) Basel 14.50–15.30 Uhr Substitution von Cannabis – Was sind die Vorteile? Vortrag und Diskussion Prof. Daniele Zullino Médecin chef de service Service d›Addictologie Département de Santé Mentale et Psychiatrie Hôpitaux Universitaires de Genève 15.30–16.00 Uhr Expertenrunde – Pro-Contra-Debatte Frau Dr. med. Hezler-Rusch Weitere Informationen zum Format der Veranstaltung und zur Anmeldung folgen in Kürze auf der Homepage sowie im ÄBW 6/21. Ansprechpartner: Landesärztekammer ­Baden-Württemberg, Abteilung Fortbildung und ­Qualitätssicherung, Frau Hagdorn, Jahnstr. 40, 70597 Stuttgart, Telefon (07 11) 7 69 89-830, Fax (07 11) 7 69 89-88 08 30, E-Mail: sonja.hagdorn@laek-bw.de

Zielgruppe: Ärzte aller Fach­ richtungen, Praxisteam

Geschäftsstelle: ­Jahnstraße 5 70597 Stuttgart (­ Degerloch) Telefon (07 11) 7 69 81-0 Fax (07 11) 7 69 81-5 00

Fortbildungen der Bezirksärztekammer Nordwürttemberg Im Zusammenhang mit der ­Corona-Pandemie behalten wir uns weiterhin vor, Fort­ bildungen ggf. kurzfristig ­abzusagen bzw. unsere Veranstaltungen als Web-Seminare durchzuführen. Bitte informieren Sie sich zum aktuellen Stand auf der Homepage bzw. telefonisch oder per Mail, ob und in welcher Form die Fortbildung stattfindet.

Notfalltraining in Ihrer Arztpraxis Jemand wird im Wartezimmer bewusstlos, ein Patient ­erleidet einen Schlaganfall oder im schlimmsten Fall einen Herz-Kreislauf-Stillstand. Notfälle passieren! Sind Sie darauf vorbereitet? Wir unterstützen Sie bei der Vorbereitung in Ihrer Praxis. Unsere Trainer besprechen mit Ihnen den Ablauf im Notfall, geben Tipps zu Ihrer Ausstattung und üben mit Ihnen und Ihrem Team Notfallsituationen direkt vor Ort. Ziel des Trainings ist es, höhere Sicherheit in der Versorgung von Notfallpatienten zu vermitteln, die notfallmedizinischen Kenntnisse aufzufrischen und Ihr ­Personal als Einheit agieren zu lassen. Vom Erkennen eines Notfallpatienten bis zur Übergabe an den Notarzt wird die Behandlung und Organisation durchgesprochen und praktisch umgesetzt. Durch die Übung wird das ­Erlernte gefestigt. Termin: individuell auf Anfrage/Zeitrahmen 4 Stunden

Termin: individuell auf Anfrage/Zeitrahmen 3 Stunden

Ansprechpartner und Anmeldung: Fachbereich Arbeitsschutz und Notfallmedizin, Jahnstr. 5, 70597 Stuttgart, Telefon (07 11) 7 69 81-603/-605, Fax (07 11) 7 69 81-500, E-Mail: notfallmedizin@baek-nw.de Teilnehmerbeitrag: Die Kosten für ein Notfalltraining mit max. 10 Teilnehmern ­(größere Gruppen auf Anfrage) belaufen sich auf 220,– Euro zzgl. Fahrtkosten von 0,30 Euro/km. Veranstaltungsort: in Ihrer Praxis Änderungen bleiben vorbehalten.

Deeskalation in Ihrer Arztpraxis (Seminar für alle niedergelassenen Ärzte inklusive ihrem Praxisteam) Reagieren Sie sicher und schützen Sie sich und ihr Team bei verbaler und körperlicher Gewalt! Ein gesteigertes Anspruchs­ denken von Patienten an eine ­sofortige Versorgung in medizi­ nischen Einrichtungen führt ­unter anderem immer häufiger zu Konflikt­situationen zwischen Personal und Patienten. „Ärztinnen und Ärzte sind Retter und Helfer. Sie verdienen für ihre Arbeit Respekt, Unterstützung und vor allem Schutz vor jeglicher Form verbaler und körper­ licher Gewalt.“ (Resolution des Vorstandes der Bundesärztekammer vom 24. 08. 2018) Die Bezirksärztekammer Nordwürttemberg bietet Ihnen ein dafür speziell konzipiertes Training in Ihrer Arztpraxis. Sie lernen, auf aggressive Patienten deeskalierend einzuwirken und die Situation zu entschärfen. Neben dem theoretischen ­Handwerkszeug für die verbale Deeskalation lernen Sie zudem in Rollenspielen, die räumlichen Gegebenheiten Ihrer Praxis zu nutzen, Fallen zu vermeiden und sich anhand weniger und leicht zu erlernender Techniken verteidigen zu können. Zudem erfahren Sie einige juristische ­Hintergründe, die in diesem ­Zusammenhang wichtig sind.

Zielgruppe: das komplette Praxisteam Ansprechpartner und Anmeldung: Fachbereich Arbeitsschutz und Notfallmedizin, Jahnstr. 5, 70597 Stuttgart, Telefon (07 11) 7 69 81-603/-605, Fax (07 11) 7 69 81-500, E-Mail: notfallmedizin@baek-nw.de Teilnehmerbeitrag: Die Kosten für ein Training in Ihrer Praxis ­belaufen sich auf 180,– Euro zzgl. Fahrtkosten von 0,30 Euro/km. Veranstaltungsort: Ihre Praxis Änderungen bleiben vorbehalten.

Rechtliche Fragen in der Arztpraxis Sie haben rechtliche Fragen zur täglichen Arbeit in Ihrer Arztpraxis? Im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Rechtliche Fragen in der Arztpraxis“ werden verschiedene rechtliche Themen aufgegriffen und praxisnahe Hinweise vermittelt. Jede Veranstaltung widmet sich einem aktuellen Schwerpunktthema, das vorab bekannt gegeben wird. Unsere Referenten geben Ihnen Sicherheit, Tipps und Hilfestellungen für die weitere tägliche ­Arbeit. Gerne können Sie uns ­Ihre Fragen zum Thema vorab zukommen lassen. Nutzen Sie die Gelegenheit zum Austausch und zur Diskussion mit unseren Experten. Termine: 30. Juni 2021 als Präsenz – (ggf. Onlineseminar) 6. Oktober 2021 als Online­ seminar jeweils Mittwoch, 18.00–20.30 Uhr Zielgruppe: Niedergelassene Ärzte, leitende Mitarbeiter in ­Praxen und MVZs Anmeldung: www.aerztekammer-bw.de/ portal e Login e Fortbildungsanmeldung/-angebot

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Bekanntmachungen Ansprechpartner: Fachbereich Fortbildung, Jahnstr. 5, 70597 Stuttgart, Telefon (07 11) 7 69 81-211, Fax (07 11) 7 69 81-500, E-Mail: fortbildung@baek-nw.de Teilnehmerbeitrag: 30,– Euro Veranstaltungsort: online Fortbildungspunkte: 3 Punkte Änderungen bleiben vorbehalten.

Fit für den Notfall – Grundlagen der Notfallversorgung Frischen Sie Ihre Notfallkenntnisse auf und reagieren Sie in Notfallsituationen kompetent und sicher. In Notfällen ist schnelles und ­sicheres Handeln gefragt. Erlernen Sie eine einfache und strukturierte Vorgehensweise zur Versorgung vitalbedrohter Patienten und gewinnen Sie Sicherheit bei der Behandlung von Notfällen. Neben der Reanimation in Theorie und Praxis üben Sie weitere lebensrettende Sofortmaßnahmen ein. Darüber hinaus testen Sie den Umgang mit neuen ­Geräten und bringen Ihre Kenntnisse ebenso wie Ihr Wissen über geltende Empfehlungen auf den aktuellsten Stand, um für den Ernstfall bestens vorbereitet zu sein. Nutzen Sie die Gelegenheit zu ­einer Diskussion mit anderen ­Interessierten und tauschen Sie sich mit Kollegen über Ihre ­Erfahrungen aus. Wichtig! Dieses Seminar ist ­Voraussetzung für die Teilnahme am Seminar „Praktisches Notfalltraining mit simulierten Notfallsituationen“. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Terminauswahl: Freitag, 24. September 2021 18.00–22.00 Uhr Samstag, 27. November 2021 9.00–13.00 Uhr Zielgruppe: Ärzte aller Fachrichtungen Anmeldung: www.aerztekammer-bw.de/ portal e Login e Fortbildungsanmeldung/-angebot

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Ansprechpartner: Fachbereich Fortbildung, Jahnstr. 5, 70597 Stuttgart, Telefon (07 11) 7 69 81-211, Fax (07 11) 7 69 81-500, E-Mail: fortbildung@baek-nw.de Teilnehmerbeitrag: 65,– Euro inkl. Verpflegung und Seminar­ unterlagen Veranstaltungsort: Bezirksärztekammer Nordwürttemberg, Jahnstraße 5, 70597 Stuttgart Fortbildungspunkte: 7 Punkte Änderungen bleiben vorbehalten.

Fit für den Notfall – Praktisches Notfalltraining mit simulierten Notfallsituationen Überprüfen Sie Ihre Notfallkenntnisse und üben Sie ­anhand von nachgestellten Notfallsituationen. Hier behandeln Sie „echte“ Notfälle, nachgestellt von Darstellern und Phantomen – direkt vor Ort in Kleingruppen. Dies können Notfälle von Atemnot über Knochenbrüche bis hin zu reanimationspflichtigen Patienten sein. Sie stellen die richtige Diagnose, treffen die notwendigen Maßnahmen und erlangen Sicherheit im Umgang mit Notfallpatienten. Nutzen Sie die Gelegenheit zu ­einem Austausch Ihrer Eindrücke und Erfahrungen mit Kollegen und gewinnen Sie Sicherheit im Umgang mit Notfallsituationen. Wichtig! Voraussetzung für die Teilnahme an diesem Seminar ist der Besuch des Seminars „Grundlagen der Notfallver­ sorgung“. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Terminauswahl: Freitag, 1. Oktober 2021 18.00–22.00 Uhr Samstag, 27. November 2021 14.00–18.00 Uhr Zielgruppe: Ärzte aller Fachrichtungen Anmeldung: www.aerztekammer-bw.de/ portal e Login e Fortbildungsanmeldung/-angebot Ansprechpartner: Fachbereich Fortbildung, Jahnstr. 5, 70597 Stuttgart, Telefon (07 11) 7 69 81-211, Fax (07 11) 7 69 81-500, E-Mail: fortbildung@baek-nw.de

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Teilnehmerbeitrag: 65,– Euro inkl. Verpflegung und Seminar­ unterlagen Veranstaltungsort: Bezirksärztekammer Nordwürttemberg, Jahnstraße 5, 70597 Stuttgart Fortbildungspunkte: 7 Punkte Änderungen bleiben vorbehalten.

Fit für den Notfall – Der Kindernotfall Wissen Sie, wie ein Kind im Notfall richtig behandelt werden muss? Notfälle mit Kindern stellen immer besondere Herausforderungen dar: •  Wie beurteile ich die Vital­ parameter des Kindes? •  Wie muss ich Sauerstoff ­verabreichen? •  Welche ist die richtige Dosierung der Notfallmedikamente? •  Welches sind die häufigsten Kindernotfälle? All diese Fragen und mehr beantworten wir Ihnen gerne in unserem Seminar „Der Kindernotfall“. Nach einem theoretischen Teil steigen Sie direkt in die Praxis ein und können das Erlernte an Übungsphantomen in verschiedenen Altersklassen anwenden. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Terminauswahl: 9. Juni 2021 (je nach Pandemie­ lage Absage mögl.) 17. November 2021 jeweils Mittwoch, 18.00–22.00 Uhr Zielgruppe: Ärzte aller Fachrichtungen Anmeldung: www.aerztekammer-bw.de/ portal e Login e Fortbildungsanmeldung/-angebot Ansprechpartner: Fachbereich Fortbildung, Jahnstr. 5, 70597 Stuttgart, Telefon (07 11) 7 69 81-211, Fax (07 11) 7 69 81-500, E-Mail: fortbildung@baek-nw.de Teilnehmerbeitrag: 65,– Euro inkl. Verpflegung und Seminar­ unterlagen

Veranstaltungsort: Bezirksärztekammer Nordwürttemberg, Jahnstraße 5, 70597 Stuttgart Fortbildungspunkte: 7 Punkte Änderungen bleiben vorbehalten.

Degerlocher Ethikgespräch Stehen auch Sie oft vor wich­ tigen Entscheidungen in der Praxis oder im Krankenhaus, bei denen Sie nicht nur medizinisch sinnvolle, sondern auch ethische Aspekte berücksichtigen müssen? Die Degerlocher Ethikgespräche sollen Ihnen helfen, hierbei ­Sicherheit zu erlangen. Zusammen erörtern wir im Plenum und in Kleingruppen ethische Fragestellungen aus Ihrem ­Behandlungs- und Pflegealltag. Dabei wird insbesondere auf das allgemeine Wohlergehen und die Berücksichtigung des Willens der Patienten geachtet. Das Tagesthema am Mittwoch, den 16. Juni 2021 lautet „Katastrophenszenario ­Pandemie – Was haben wir ­daraus gelernt?“. Wir freuen uns auf einen inten­ siven Austausch mit Ihnen durch spannende Fragestellungen. Ihre AG Medizinethik Bezirksärztekammer Nordwürttemberg Termine: 16. Juni 2021 als Onlineseminar 27. Oktober 2021 ggf. als ­Präsenzveranstaltung jeweils Mittwoch, 18.00–21.45 Uhr Zielgruppe: Ärzte aller Fachrichtungen, ­Angehörige von Gesundheitsfachberufen, Seelsorger Anmeldung: www.aerztekammer-bw.de/ portal e Login e Fortbildungsanmeldung/-angebot Ansprechpartner: Fachbereich Fortbildung, Jahnstr. 5, 70597 Stuttgart, Telefon (07 11) 7 69 81-211, Fax (07 11) 7 69 81-500, E-Mail: fortbildung@baek-nw.de Teilnehmerbeitrag: 20,– Euro Veranstaltungsort: online Fortbildungspunkte: 5 Punkte Änderungen bleiben vorbehalten.


Bekanntmachungen Orthopädie und Unfallchirurgie kompakt – für Fachärzte, Facharztanwärter und Interessierte Sie befinden sich in der Weiterbildung und möchten einen kompakten Überblick über wichtige Themen erhalten? Sie sind bereits fachärztlich ­tätig und möchten die relevanten Neuerungen erfahren? Das Seminar richtet sich sowohl an Assistenzärzte, die sich in der Vorbereitung zur Facharztprüfung Orthopädie/Unfallchirurgie befinden als auch an Fachärzte, die die Veranstaltung zum Auf­ frischen und zur Wiederholung ihres Wissens über relevante ­klinische Themen aus der Orthopädie und Unfallchirurgie nutzen möchten. Namhafte Referenten präsentieren relevante Themenbereiche mittels interaktiver Vorträge. Die Aufteilung in Kleingruppen am Nachmittag rundet das Angebot ab. Hierbei wird sich eine Gruppe speziell mit der Prüfungsvorbereitung beschäftigen, in den ­weiteren Gruppen werden Fallbeispiele und Kasuistiken aus dem Klinik- und Praxisalltag besprochen und diskutiert. Termin: Samstag 19. Juni 2021 9.00–16.15 Uhr Zielgruppe: Facharztanwärter/-innen in der Orthopädie/Unfallchirurgie, Fachärzte, Interessierte Ärzte Anmeldung: www.aerztekammer-bw.de/ portal e Login e Fortbildungsanmeldung/-angebot Ansprechpartner: Fachbereich Fortbildung, Jahnstr. 5, 70597 Stuttgart, Telefon (07 11) 7 69 81-211, Fax (07 11) 7 69 81-500, E-Mail: fortbildung@baek-nw.de Teilnehmerbeitrag: 120,– Euro (regulär), 90,– Euro (für Ärzte in Weiterbildung) Veranstaltungsort: Bezirksärztekammer Nordwürttemberg, Jahnstraße 5, 70597 Stuttgart ggf. online Fortbildungspunkte: 9 Punkte Änderungen bleiben vorbehalten.

13. Nordwürttemberger Impftag

Update Innere Medizin

Als feste Größe in unserem Fortbildungsangebot liefert Ihnen der Nordwürttemberger Impftag seit nunmehr 13 Jahren nicht nur Antworten und Hilfestellungen in Fragen rund ums Impfen, sondern auch über das breite Spektrum ­unterschiedlicher Stoffe und die überzeugende Gesprächsführung mit impfskeptischen Patienten. Darüber hinaus sind aktuelle Empfehlungen der STIKO ebenso ein fester Bestandteil der Fortbildung wie Informationen zum Schutz vor aktuell auftretenden Infektionskrankheiten und Hinweise zur Reisemedizin Sie können einen großen ­Beitrag leisten, um den Kollektivschutz der Bevölkerung ­weiter zu sichern! Zu diesem Zweck arbeiten wir bei den Nordwürttemberger Impftagen mit dem Landesgesundheitsamt Baden-Württemberg und dem Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte e. V. Landesverband Baden-Württemberg zusammen. Die Fortbildung ist vom Landesgesundheitsamt Baden-Württemberg für die Fortgeltung erteilter ­Ermächtigungen zur Gelbfieber­ impfung anerkannt.

Sie wünschen sich einen umfassenden Überblick über die neuesten Entwicklungen aus der Inneren Medizin? Unser Update bietet Ihnen ­aktuelle Leitlinien, hochkarätige Referenten und umfassende ­Informationen. Sie erhalten breitgefächertes Wissen aus den ­verschiedenen Disziplinen der ­Inneren Medizin und hilfreiche Tipps für die Praxis. Der Kurs ist für Ärzte aller Fachrichtungen konzipiert und empfiehlt sich auch zum Wiedereinstieg, als Auffrischung und für Ärzte am Beginn Ihrer Tätigkeit. Folgende Inhalte erwarten Sie: •  Kardiologie •  Hypertonie •  Rheumatologie •  Gastroenterologie •  Neues aus der Intensiv- und Notfallmedizin •  Endokrinologie •  Hämatologie •  Onkologie •  Pneumologie •  Nephrologie Diese Fortbildung findet in Zusammenarbeit mit der Südwestdeutschen Gesellschaft für Innere Medizin e. V. und der Bezirksärztekammer Nordwürttemberg statt.

Termin: Samstag, 10. Juli 2021 9.00–12.15 Uhr als Hybrid-Veranstaltung (Online- und Präsenz-Seminar) Zielgruppe: Ärzte aller Fachrichtungen Anmeldung: www.aerztekammer-bw.de/ portal e Login e Fortbildungsanmeldung/-angebot Ansprechpartner: Fachbereich Fortbildung, Jahnstr. 5, 70597 Stuttgart, Telefon (07 11) 7 69 81-211, Fax (07 11) 7 69 81-500, E-Mail: fortbildung@baek-nw.de Teilnehmerbeitrag: 20,– Euro Veranstaltungsort: Bezirksärztekammer Nordwürttemberg, Jahnstraße 5, 70597 Stuttgart Fortbildungspunkte: 4 Punkte Änderungen bleiben vorbehalten.

Termine: Montag, 12. Juli 2021 und Dienstag, 13. Juli 2021 als Onlineseminar jeweils 9.00–18.15 Uhr Zielgruppe: Ärzte aller Fachrichtungen, Ärzte in Weiterbildung Anmeldung: www.aerztekammer-bw.de/ portal e Login e Fortbildungsanmeldung/-angebot Ansprechpartner: Fachbereich Fortbildung, Jahnstr. 5, 70597 Stuttgart, Telefon (07 11) 7 69 81-211, Fax (07 11) 7 69 81-500, E-Mail: fortbildung@baek-nw.de Teilnehmerbeitrag: 240,– Euro, 160,– Euro für Mitglieder der Südwestdeutschen Gesellschaft für Innere Medizin e. V.

Veranstaltungsort: Bezirksärztekammer Nordwürttemberg, Jahnstraße 5, 70597 Stuttgart Fortbildungspunkte: 19 Punkte Änderungen bleiben vorbehalten.

EKG-Basiskurs Gewinnen Sie Sicherheit und Routine in der EKG-Auswertung und werden Sie selbst ­aktiv. Dieses Seminar zielt ­darauf ab, Ihre Fähigkeiten bei der Bewertung von EKGs zu festigen und bereitet Sie zudem auf die Beurteilung von komplexeren Herzrhythmus-Störungen vor. Inhalte: •  Typische EKG-Bilder bei Linksherz- und Rechtsherzbelastung •  Lungenembolie und chronisch obstruktive Lungenerkrankung •  Definition des ST-Hebungs­ infarktes •  Stadieneinteilung des ­Myokardinfarkt-EKGs •  Grundzüge der bradykarden und tachykarden Herzrhythmusstörungen Sie werten diese wichtigen EKG-Bilder unter Anleitung anhand von Beispiel-EKG selbstständig. In einem abschließenden Workshop setzen Sie Ihr aktualisiertes Wissen direkt um. Eine Auffrischung der relevanten Grundlagen aus dem Medizin­ studium ist zur Vorbereitung auf den Kurs empfehlenswert. Termin: Montag, 19. Juli 2021 9.00–16.00 Uhr und Dienstag, 20. Juli 2021 9.00–15.00 Uhr Zielgruppe: Ärzte aller Fachrichtungen, Ärzte in Weiterbildung Anmeldung: www.aerztekammer-bw.de/ portal e Login e Fortbildungsanmeldung/-angebot Ansprechpartner: Fachbereich Fortbildung, Jahnstr. 5, 70597 Stuttgart, Telefon (07 11) 7 69 81-211, Fax (07 11) 7 69 81-500, E-Mail: fortbildung@baek-nw.de Teilnehmerbeitrag: 240,– Euro

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Bekanntmachungen Veranstaltungsort: Bezirksärztekammer Nordwürttemberg, Jahnstraße 5, 70597 Stuttgart ggf. online Fortbildungspunkte: 16 Punkte Änderungen bleiben vorbehalten.

Sonographie-Grundkurs inkl. Notfallsonographie (fächerübergreifend) Sie möchten Ultraschall­ diagnostik unter Anleitung von der Pike auf lernen? Sie wollen Basisultraschall­ diagnostik in der Notfall­ medizin betreiben? In diesem Seminar lernen Sie die Grundlagen der Sonographie des Abdomens, der Thoraxorgane, der Schilddrüse und der Beinvenen kennen. Dabei besteht rund die Hälfte des Kurses aus praktischen Übungen, bei denen Sie sich in Kleingruppen gegenseitig schallen. Begleitet wird der Kurs von erfahrenen DEGUMKursleitern und -Ausbildern. Der Kurs erfüllt die DEGUM-Richt­ linien. Die Veranstaltung findet in Zusammenarbeit mit dem Verein für Medizinische Weiterbildung Stuttgart e. V. statt. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Termin: 26.–28. Juli 2021 Montagmittag bis Mittwoch­ abend Zielgruppe: Ärzte aller Fachrichtungen ohne Ultraschall-Erfahrung, Ärzte in Weiterbildung Anmeldung: www.aerztekammer-bw.de/ portal e Login e Fortbildungsanmeldung/-angebot Ansprechpartner: Fachbereich Fortbildung, Jahnstraße 5, 70597 Stuttgart, Telefon (07 11) 7 69 81-211, Fax (07 11) 7 69 81-500, E-Mail: fortbildung@baek-nw.de Teilnehmerbeitrag: 480,– Euro inkl. Verpflegung und Seminar­ unterlagen Veranstaltungsort: Bezirksärztekammer Nordwürttemberg, Jahnstraße 5, 70597 Stuttgart Fortbildungspunkte: 29 Punkte Änderungen bleiben vorbehalten.

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Antibiotic-Stewardship (ABS) – ­Beauftragter Arzt Fortbildungsangebot der ­Bezirksärztekammern Nordwürttemberg und der Bezirks­ ärztekammer Südbaden in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Beratungszentrum für Hygiene Krankenhausinfektionen und ­Antibiotikaresistenzen haben in den vergangenen Jahren stark zugenommen. Ein rationaler und effektiver Einsatz von Antibiotika kann den Problemen der Resistenzentwicklung entgegenwirken und zu einer verbesserten Patientensicherheit führen. Die Bundesregierung hat dafür die Deutsche Antibiotika-Resistenzstrategie (DART) entwickelt, die neben der Prävention nosokomialer Infektionen auf die Bekämpfung von Antibiotikaresistenzen durch ­einen rationalen Einsatz von ­Antiinfektiva, dem Antibiotic ­Stewardship (ABS), abzielt. Der Kurs zum ABS-beauftragten Arzt, der nach dem Curriculum der Bundesärztekammer aufgebaut ist, ermöglicht Ihnen, Ihre Kenntnisse und Erfahrungen in rationaler Antiinfektivastrategie aufzufrischen und zu vertiefen. ABS-beauftragte Ärzte können als abteilungsbezogene Ansprechpartner für Fragen rund um einen rationalen Antibiotika­ einsatz im Krankenhaus als Anlaufstelle fungieren. Der Kurs behandelt unter ­anderem: •  Antiinfektiva: Grundlagen und Bandbreite •  Pharmakokinetik und Wechselwirkungen von Antiinfektiva •  Infektions- und Resistenzepidemiologie •  Strategien zur Sicherung rationaler Antibiotika-Anwendung im Krankenhaus •  Perioperative Antibiotikaprophylaxe und Infektionsmanagement Die Fortbildung besteht aus 20 Unterrichtseinheiten (UE) im Selbststudium (E-Learning) sowie zwei Seminaren. Das E-Learning muss vor den Präsenztagen abgeschlossen sein. Der Kurs wird

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in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Beratungszentrum für Hygiene (BZH GmbH) in Freiburg durchgeführt. Die Befähigung zum ABS-beauftragten Arzt kann bereits im Rahmen der Weiter­ bildungszeit erworben werden. Termine: E-Learning: ab 20. August 2021 Präsenztermine: 22.–23. November 2021 (Mo–Di, ggf. online) Zielgruppe: Klinikärzte aller Fachrichtungen Anmeldung: www.aerztekammer-bw.de/ portal e Login e Fortbildungsanmeldung/-angebot Ansprechpartner: Fachbereich Fortbildung, Jahnstr. 5, 70597 Stuttgart, Telefon (07 11) 7 69 81-211, Fax (07 11) 7 69 81-500, E-Mail: fortbildung@baek-nw.de Teilnehmerbeitrag: 600,– Euro Veranstaltungsort: online Fortbildungspunkte: 60 Punkte Änderungen bleiben vorbehalten.

Deeskalation und Selbst­ verteidigung im Berufsalltag Die Hemmschwelle zur Anwendung von Gewalt scheint ­immer weiter zu sinken. Dies kann in Verbindung mit einem scheinbar immer höheren Anspruch an eine sofortige und umfassende Versorgung in ­medizinischen Einrichtungen zu Konfliktsituationen zwischen Personal und Patienten führen. In diesen Konfliktsituationen ist ruhiges und kontrolliertes Handeln erforderlich. Aber wie können Sie und Ihr Personal angemessen ­reagieren? In unserer Veranstaltung „Deeskalation und Selbstverteidigung im Berufsalltag“ lernen Sie Möglichkeiten kennen, wie Sie und Ihr Personal auf solche Situationen deeskalierend einwirken können. Neben theoretischen Inhalten lernen Sie anhand von praktischen Übungen einfache Selbstverteidigungstechniken kennen und wie sie als letzte Alternative anzuwenden sind. Abschließend wird das Thema „Notwehr und

deren Grenzen aus juristischer Sicht“ erläutert und bewertet. Aufgrund der praktischen Übungen empfehlen wir das Tragen bequemer/sportlicher Kleidung. Termin: Freitag, 17. September 2021 18.00–22.00 Uhr Zielgruppe: Ärzte aller Fach­ richtungen, Angehörige von ­Gesundheitsfachberufen, ­Mitarbeiter medizinischer Einrichtungen mit Patientenkontakt Anmeldung: www.aerztekammer-bw.de/ portal e Login e Fortbildungsanmeldung/-angebot Ansprechpartner: Fachbereich Fortbildung, Jahnstr. 5, 70597 Stuttgart, Telefon (07 11) 7 69 81-211, Fax (07 11) 7 69 81-500, E-Mail: fortbildung@baek-nw.de Teilnehmerbeitrag: 65,– Euro Veranstaltungsort: Bezirksärztekammer Nordwürttemberg, Jahnstraße 5, 70597 Stuttgart Fortbildungspunkte: 5 Punkte Änderungen bleiben vorbehalten.

Curriculum – Psychosomatische Grundversorgung Erweitern Sie Ihre Kenntnisse, Fertigkeiten und Einstellungen bei der Gestaltung der Arzt-­ Patienten-Beziehung, in der frühzeitigen und zutreffenden Diagnose psychischer und ­psychosomatischer Störungen und bei der Weitervermittlung der Patienten in eine fach­ spezifische Behandlung. Im Laufe dieses Kurses erlernen Sie grundlegende theoretische Konzepte der Psychosomatik, wichtige Aspekte der ärztlichen Gesprächsführung mit psycho­ somatischen Patienten und Sie erhalten eine Einführung in die Balintgruppenarbeit. Diese Kompetenzen ermöglichen Ihnen, psychische, funktionelle, psychosomatische und somatopsychische Erkrankungen besser zu ­erkennen, im Rahmen Ihres F achgebietes durch verbale Inter-


Bekanntmachungen ventionen zu behandeln und wichtige Weichenstellungen zum Wohle Ihrer Patienten vor­ zunehmen. Der 80-stündige Kurs richtet sich nach dem Curriculum „Psychosomatische Grundversorgung“ der Bundesärztekammer aus dem Jahr 2001 und erfüllt die inhalt­ lichen Anforderungen der KBV (nach den Ziffern 35100 und 35110 des EBM) und der aktuellen Weiterbildungsordnung der Landesärztekammer Baden-­ Württemberg. Themenschwerpunkte: •  Definition und Perspektiven der Psychosomatik •  die Entstehung von psychosomatischen und psychischen ­Erkrankungen psychothera­ peutische Verfahren und Institutionen •  Patienten mit Persönlichkeitsstörungen, Angststörungen und psychosomatosen Suchtbehandlung •  somatopsychische Störungen •  chronische Erkrankungen und Palliativmedizin •  Angst-, Ess- sowie Sexual­ störungen •  Dissoziative Störungen, Suizidalität Terminauswahl: 25. September 2021 16. Oktober 2021 20. November 2021 4. Dezember 2021 jeweils samstags, 9.00–16.15 Uhr Zielgruppe: Ärzte aller Fachrichtungen Anmeldung: www.aerztekammer-bw.de/ portal e Login e Fortbildungsanmeldung/-angebot Ansprechpartner: Fachbereich Fortbildung, Jahnstr. 5, 70597 Stuttgart, Telefon (07 11) 7 69 81-211, Fax (07 11) 7 69 81-500, E-Mail: fortbildung@baek-nw.de Teilnehmerbeitrag: 98,– Euro inkl. Verpflegung und Seminar­ unterlagen Veranstaltungsort: Bezirksärztekammer Nordwürttemberg, Jahnstraße 5, 70597 Stuttgart Fortbildungspunkte: 8 Punkte je Termin (80 Punkte gesamt) Änderungen bleiben vorbehalten.

Grundlagen der Privatabrechnung (GOÄ) für Ärzte •  Privatabrechnung – wie ­funktioniert sie? •  Worauf muss ich achten? •  Wie arbeite ich mit der GOÄ? •  Welche Gebührensätze gibt es? Fragen, die sich vermutlich jede Ärztin und jeder Arzt stellt, der sich in einer eigenen Praxis niederlassen möchte. Dieses Seminar bietet Ihnen ­einen Einstieg oder eine Auf­ frischung der Grundlagen der ­Gebührenordnung für Ärzte. ­Gemeinsam werden wir alle Ihre offenen Fragen klären und uns einen Überblick über den recht­ lichen Rahmen, die Anforderungen der Dokumentation, sowie den Unterschied zwischen EBM und GOÄ verschaffen. Das Seminar wird in Zusammenarbeit mit der PVS-Akademie veranstaltet. Inhalte: •  Rechtliche Grundlagen und ­Bestimmungen der privat­ ärztlichen Abrechnung •  Aufbau der Gebührenordnung •  Unterschiede zwischen EBM und GOÄ •  Klärung und Anwendung wichtiger Begriffe •  Arbeit mit der Gebührenordnung •  Fallbeispiele Lehrgangsmaterialien: •  Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ) •  Seminarskript Termin: Mittwoch, 29. September 2021 14.00–18.00 Uhr Zielgruppe: Interessierte Ärzte aller Fachrichtungen, insbesondere Berufs­ einsteiger und Wiedereinsteiger Anmeldung: Akademie der PVS Baden-Württemberg GmbH, Bruno-Jacoby-Weg 12, 70597 Stuttgart, Telefon (07 11) 63 39 00 92, Fax (07 11) 63 39 00 94, E-Mail: info@pvs-akademie.de; www.pvs-akademie.de

Ansprechpartner: Fachbereich Fortbildung, Jahnstr. 5, 70597 Stuttgart, Telefon (07 11) 7 69 81-211, Fax (07 11) 7 69 81-500, E-Mail: fortbildung@baek-nw.de Teilnehmerbeitrag: 99,– Euro inkl. Seminarunterlagen Veranstaltungsort: online oder Bezirksärztekammer Nordwürttemberg, Jahnstraße 5, 70597 Stuttgart Fortbildungspunkte: 5 Punkte Änderungen bleiben vorbehalten.

30. Psychosomatischer Tag Sie können keine körperliche Ursache der Beschwerden ­Ihres Patienten feststellen? Sie vermuten, dass hinter den somatischen Beschwerden ein psychisches Leiden steckt? Für eine umfassende Behandlung Ihrer Patienten ist eine kontinuierliche Auffrischung und Erweiterung Ihrer Kenntnisse im Fachgebiet der Psychosomatik essentiell. Bereits während der Weiterbildung kristallisiert sich die Bedeutung fundierter psychosomatischer Kenntnisse heraus. Um diese weiter zu vertiefen, ­laden wir Sie zum 30. Psychosomatischen Tag ein. Neben dem Curriculum Psychosomatische Grundversorgung bietet der ­Psychosomatische Tag ihnen seit 30 Jahren topaktuelle und spannende Themen mit hervorragenden Referenten, damit Sie Ihre Fachkenntnisse über das Wechselspiel zwischen Körper und Psyche erweitern können. Die Teilnahme am Psycho somatischen Tag kann auf die curriculare Fortbildung ­Psychosomatische Grundversorgung angerechnet werden. Termin: Samstag, 9. Oktober 2021 9.00–16.15 Uhr Zielgruppe: Ärzte aller Fachrichtungen Anmeldung: www.aerztekammer-bw.de/ portal e Login e Fortbildungsanmeldung/-angebot Ansprechpartner: Fachbereich Fortbildung, Jahnstr. 5, 70597 Stuttgart, Telefon (07 11) 7 69 81-211,

Fax (07 11) 7 69 81-500, E-Mail: fortbildung@baek-nw.de Teilnehmerbeitrag: 98,– Euro Veranstaltungsort: Bezirksärztekammer Nordwürttemberg, Jahnstraße 5, 70597 Stuttgart Fortbildungspunkte: 8 Punkte Änderungen bleiben vorbehalten.

Baustein Psychotherapie (tiefenpsychologisch fundiert) – Kurs II Erweitern Sie Ihre Kenntnisse für unbewusste, seelische Vorgänge und finden Sie dadurch effizienter Zugang zur inneren Situation des Patienten und zur Dynamik des psychotherapeutischen Dialogs. Eignen Sie sich gleichzeitig die von den Richtlinien der Landesärztekammer Baden-Württemberg vorgegebenen theoretischen und praktischen Bausteine für die Weiterbildung zum Facharzt für: •  Psychiatrie und Psychotherapie •  Kinder- und Jugendpsychiatrie und -psychotherapie •  Psychosomatische Medizin und Psychotherapie sowie für die Zusatzbezeichnung Psychotherapie an. Hierfür wird 2021 der Kurs II von drei Blockkursen angeboten. Diese spannenden Themenbereiche erwarten Sie u. a.: •  Behandlung psychosomatischer Patienten •  Psychosenbehandlung •  Operationalisierte Psychodynamische Diagnostik (OPD) •  Akutbehandlung und Krisenintervention •  Gruppentherapie •  Essstörungen •  Spezifika der ambulanten Behandlung und der Behandlung von Kindern und Jugendlichen Durchführung mit Fallsupervision, Technik sowie praxisorientierten Seminaren. Termin: 10.–15. Oktober 2021 So–Fr, ganztags Zielgruppe: Ärzte in Weiterbildung zum Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, Kinder- und Jugend-

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Bekanntmachungen psychiatrie und -psychotherapie, Psychosomatische Medizin und Psychotherapie sowie in Zusatzweiterbildung Psychotherapie Anmeldung: www.aerztekammer-bw.de/ portal e Login e Fortbildungsanmeldung/-angebot Ansprechpartner: Fachbereich Fortbildung, Bezirks­ ärztekammer Nordwürttemberg, Jahnstr. 5, 70597 Stuttgart, Telefon (07 11) 7 69 81-211, Fax (07 11) 7 69 81-500, E-Mail: fortbildung@baek-nw.de Veranstaltungsort: Kloster Heiligkreuztal, Am Münster 7, 88499 Heiligkreuztal Teilnehmerbeitrag: 690,– Euro inkl. Seminarunterlagen, zzgl. Verpflegung und Übernachtung (falls gewünscht) Fortbildungspunkte: 55 Punkte Änderungen bleiben vorbehalten.

Beratung zur Patientenverfügung und gesundheitliche Vorausplanung – eine Aufgabe für Hausärzte Die Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht ist eine wichtige Möglichkeit für Ihre Patienten, ihr Recht auf Selbstbestimmung wahrzunehmen und eigenständig zu entscheiden, welche medizinischen und lebenserhaltenden Maßnahmen ergriffen werden sollen, wenn sie im Ernstfall dazu nicht mehr in der Lage sind. Die ärztliche Beratung zur Patientenverfügung ist ein anspruchsvolles und sensibles Thema, bei dem Sie als Arzt ethische, rechtliche und medizinische Gesichtspunkte berücksichtigen müssen. Im Rahmen dieses Seminars werden nachfolgende Fragestellungen zur Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht geklärt und diskutiert, um Ihnen praktische Hilfestellungen für Ihren Praxisalltag an die Hand zu geben: •  Wie können Sie Patienten bestmöglich zum Thema Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht beraten? •  Welche Bedeutung und welche Konsequenzen haben Vorsorgevollmachten und Patientenverfügungen in Ihrer praktischen ärztlichen Tätigkeit?

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•  Wie sind die gesetzlichen Regelungen zur Patientenverfügung? Innerhalb der Veranstaltung wird der Inhalt der relevanten Gesetze besprochen und ein evaluiertes und seit Jahren erprobtes regionales Beratungsangebot der ­Esslinger Initiative e. V. vorgestellt. Die konkreten Inhalte des ­Programmes werden noch bekannt­gegeben. Termin: Freitag, 15. Oktober 2021 13.30–17.00 Uhr Zielgruppe: Ärzte aller Fachrichtungen Anmeldung: www.aerztekammer-bw.de/ portal e Login e Fortbildungsanmeldung/-angebot Ansprechpartner: Fachbereich Fortbildung, Jahnstr. 5, 70597 Stuttgart, Telefon (07 11) 7 69 81-211, Fax (07 11) 7 69 81-500, E-Mail: fortbildung@baek-nw.de Teilnehmerbeitrag: 60,– Euro Veranstaltungsort: Bezirksärztekammer Nordwürttemberg, Jahnstraße 5, 70597 Stuttgart Fortbildungspunkte: 5 Punkte Änderungen bleiben vorbehalten.

Gelbfieberimpfung – Fortbildung für Ärzte Die Reisemedizin soll Reisenden allgemein, sowie chronisch Kranken, eine umfassende Vorbereitung für ihre Reise liefern. Sie beinhaltet dabei weit mehr als nur eine Beratung und die anschließende Durchführung von Schutz­ impfungen gegen z. B. Hepatitis, invasive Meningokokken-Erkrankungen und Typhus. Neben Informationen zur Durchführung von Gelbfieberimpfungen, zur Zulassung als Gelb­ fieberimpfstelle und dem epidemiologischen Kontext der Endemiegebiete, stehen die aktuelle Weltseuchenlage, Reiseimpfungen sowie neue Impfstoffe und Impfrisiken im Mittelpunkt der Veranstaltung. Das Seminar wendet sich vorzugsweise an Ärzte, die in Baden-­ Württemberg bereits als Gelb­

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fieberimpfstelle registriert sind. Darüber hinaus können alle, die sich in ihrer täglichen Praxis mit reisemedizinischen Fragestellungen befassen ebenso teilnehmen, wie an diesen Themen interessierte Ärzte aller Fachrichtungen. Diese Fortbildung ist vom Landesgesundheitsamt Baden-­ Württemberg für die Fortgeltung erteilter Ermächtigungen zur Gelbfieber­impfung anerkannt. Termin: Samstag, 23. Oktober 2021 9.00–16.30 Uhr Zielgruppe: Ärzte aller Fachrichtungen Anmeldung: www.aerztekammer-bw.de/ portal e Login e Fortbildungsanmeldung/-angebot Ansprechpartner: Fachbereich Fortbildung, Jahnstr. 5, 70597 Stuttgart, ­Telefon (07 11) 7 69 81-211, Fax (07 11) 7 69 81-500, E-Mail: fortbildung@baek-nw.de Teilnehmerbeitrag: 50,– Euro inkl. Verpflegung und Seminar­ unterlagen Veranstaltungsort: Bezirksärztekammer Nordwürttemberg, Jahnstraße 5, 70597 Stuttgart Fortbildungspunkte: 8 Punkte Änderungen bleiben vorbehalten.

Offene Rechnungen in der Arzt­ praxis – wie gehe ich damit um? Ihre Patienten bezahlen ihre Rechnungen nicht und Sie ­wissen nicht welche Schritte Sie wann einleiten sollen? Kein Problem, wir erarbeiten mit Ihnen gemeinsam Lösungsansätze zum Umgang mit offenen Rechnungen. Mit unserer Unterstützung können Sie die Handhabung für Ihre Praxis optimieren, um in Zukunft sicher auf ähnliche Situationen reagieren zu können. Inhalte des Workshops sind: •  Professioneller Umgang mit Nichtzahlern •  Sinnvolle Mahnläufe in Ihrer Arztpraxis •  Erstellung eines gerichtlichen Mahnbescheides

•  Ratenzahlung •  Abgabe der offenen Forderungen an einen Dienstleister – sinnvoll oder nicht? • Verjährung Termin: Samstag, 23. Oktober 2021 10.00–16.15 Uhr Zielgruppe: Ärzte aller Fachrichtungen, ­Medizinische Fachangestellte, Abrechnungspersonal Anmeldung: www.aerztekammer-bw.de/ portal e Login e Fortbildungsanmeldung/-angebot Ansprechpartner: Fachbereich Fortbildung, Jahnstr. 5, 70597 Stuttgart, ­Telefon (07 11) 7 69 81-211, Fax (07 11) 7 69 81-500, E-Mail: fortbildung@baek-nw.de Teilnehmerbeitrag: 70,– Euro inkl. Verpflegung und Seminar­ unterlagen Veranstaltungsort: Bezirksärztekammer Nordwürttemberg, Jahnstraße 5, 70597 Stuttgart Fortbildungspunkte: 7 Punkte Änderungen bleiben vorbehalten.

Akutfälle aller Fachgebiete Sie sind seit vielen Jahren ärztlich tätig, in der eigenen Praxis oder als Vertreter, im Notfalldienst oder auch in der Klinik? Sie möchten sich auf dem Laufenden halten und interessieren sich für Neuerungen in der Medizin auch fachgebietsübergreifend? Sie sind vielleicht schon im Ruhestand? Dann ist die Fortbildung Akutfälle aller Fachgebiete ideal, um Ihr Know-how zu erweitern und auf den neuesten Stand zu bringen, denn: Sobald Sie im Notfalldienst tätig sind, werden Sie mit Patientenbeschwerden aus nahezu allen Bereichen der Medizin konfrontiert. Entsprechend erhalten Sie einen kompakten Überblick vom Auge bis zum Zeh, von der Haut bis zum Darm. Wir vermitteln Ihnen die wichtigsten Informationen zu Krankheits-/Notfallbildern folgender Bereiche: •  Kardiologie (u. a. akutes ­Koronarsyndrom, Hypertonie)


Bekanntmachungen •  Pädiatrie (u. a. Infekte, Durchfall, Erbrechen) •  Neurologie (u. a. Schlaganfall, Schwindel, Migräne) •  HNO (u. a. Nasenbluten, ­Entzündungen) •  Abdomen (u. a. Gastroenteritis, Bauchschmerzen) •  Chirurgische Notfälle (u. a. Traumata, Wunden) •  Gynäkologie (u. a. Blutungen) Anhand von detaillierten Fall­ beispielen und Vorträgen werden Ihnen die aktuellen Diagnostikund Therapieempfehlungen zu relevanten Krankheitsbildern ­nahegebracht. In praktischen Übungen können Sie Ihre ­Fähigkeiten und Ihr Wissen ­auffrischen. Selbstverständlich wird auf lebensbedrohliche Situationen bis hin zur Reanimationspflicht eingegangen. Sie haben schon länger keinen Blasenkatheter mehr gelegt oder eine Reanimation mit Hilfsmitteln durchgeführt? Beides können Sie hier am Phantom üben. Darüber hinaus werden wichtige organisatorische Fragen des Notfalldienstes in ­Baden-Württemberg geklärt. Termin: 12.–14. November 2021 Freitagnachmittag bis Sonntagmittag Zielgruppe: Ärzte aller Fachrichtungen, Ärzte in Weiterbildung Anmeldung: www.aerztekammer-bw.de/ portal e Login e Fortbildungsanmeldung/-angebot Ansprechpartner: Fachbereich Fortbildung Jahnstr. 5, 70597 Stuttgart, ­Telefon (07 11) 7 69 81-211, Fax (07 11) 7 69 81-500, E-Mail: fortbildung@baek-nw.de Teilnehmerbeitrag: 250,– Euro Veranstaltungsort: Bezirksärztekammer Nordwürttemberg, Jahnstraße 5, 70597 Stuttgart Fortbildungspunkte: 28 Punkte Änderungen bleiben vorbehalten.

10. Stuttgarter Tag für Infektiologie In Zusammenarbeit mit dem Zentrum für Infektiologie – dem Netzwerk infektiologisch tätiger Ärzte aus Klinik, Praxis und Labor – bietet die Bezirksärztekammer Nordwürttemberg den Stuttgarter Tag für Infektiologie an. Hier erfahren Sie Neuigkeiten zu aktuellen Herausforderungen und vertiefen Ihre Kenntnisse in Prävention, Diagnostik und Therapie von Infektionen. Die Veranstaltung zielt darauf ab, ­Ihre Kompetenz für Fragestellungen im vielfältigen Bereich der Infektiologie zu stärken. Die Veranstaltung widmet sich einem aktuellen Schwerpunktthema, das im Vorfeld bekannt gegeben wird. Wir laden Sie herzlich zu diesem spannenden Tag mit viel Raum für Diskussion ein und begrüßen Sie auch im Namen unseres ­Kooperationspartners Zentrum für Infektiologie Stuttgart (ZIS)! Diese Fortbildung ist vom Landesgesundheitsamt Baden-Württemberg für die Fortgeltung erteilter Ermächtigungen zur Gelbfieber­ impfung anerkannt. Termin: Samstag, 13. November 2021 9.00–14.45 Uhr Zielgruppe: Ärzte aller Fachrichtungen Anmeldung: www.aerztekammer-bw.de/ portal e Login e Fortbildungsanmeldung/-angebot Ansprechpartner: Fachbereich Fortbildung, Jahnstr. 5, 70597 Stuttgart, Telefon (07 11) 7 69 81-211, Fax (07 11) 7 69 81-500, E-Mail: fortbildung@baek-nw.de Teilnehmerbeitrag: 20,– Euro Veranstaltungsort: Bezirksärztekammer Nordwürttemberg, Jahnstraße 5, 70597 Stuttgart Fortbildungspunkte: 6 Punkte Änderungen bleiben vorbehalten.

Bezirksärztekammer Nordbaden Kassenärztliche Vereinigung Baden-Württemberg

Geschäftsstelle: Zimmerstraße 4 76137 Karlsruhe Telefon (07 21) 1 60 24-0  Fax (07 21) 1 60 24-2 22

Die zur Nachbesetzung aus­ geschriebenen Vertragsarztsitze für alle Fachgruppen und für alle Planungsbereiche in Baden-Württemberg mit Zulassungs­ beschränkungen finden Sie auf der ­Website der Kassen­ ärztlichen ­Ver­einigung Baden-Württemberg www.kvbawue.de / praxissitze Nach der seit 1. Januar 2013 geltenden Rechtslage muss der Antrag zur Nachbesetzung eines Vertragsarztsitzes beim Zulassungsausschuss gestellt werden. Dieser entscheidet, ob der Vertragsarztsitz in einem Planungsbereich, für den Zulassungsbeschränkungen angeordnet sind, weitergeführt werden soll. Sofern dies der Fall ist, hat die Kassenärztliche Vereinigung den Vertragsarztsitz unverzüglich auszuschreiben.

Fortbildungen der Bezirksärztekammer Nordbaden Im Zusammenhang mit der ­Corona-Pandemie behalten wir uns weiterhin vor, Fortbildungen ggf. kurzfristig abzusagen bzw. unsere Veranstaltungen als Web-Seminare durchzuführen. Bitte informieren Sie sich zum aktuellen Stand auf der Homepage bzw. telefonisch oder per Mail, ob und in welcher Form die Fortbildung stattfindet. Zu Präsenzver­ anstaltungen nicht zugelassen werden können Personen, die ungeschützten Kontakt zu mit vom Coronavirus infizierten Personen hatten, die sich innerhalb der letzten 14 Tage in einem ausländischen CoronaRisikogebiet aufgehalten ­haben oder die selbst Symptome von Covid-19 vorweisen. Bitte melden Sie sich zu unseren Fortbildungsveranstaltungen über unser Seminarverwaltungsprogramm (SVmed) im Portal der Landesärztekammer an: Bei einer Neuregistrierung im Portal (inkl. SVmed): www.aerztekammer-bw.de/ 10aerzte/00portal/ selbstregistrierung/ Bei bestehendem Konto in SVmed oder im Portal: https://elp25.com/svmed/bw/ Bei Rückfragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung. Bezirksärztekammer Nordbaden, Akademie für Ärztliche Fort­bildung, Zimmerstr. 4, 76137 Karlsruhe, Telefon (07 21) 1 60 24-131/-132, Fax (07 21) 1 60 24-333, E-Mail: fortbildungsakademie@ baek-nb.de

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Bekanntmachungen Als Web-Seminar: Statt Burnout zur Sinn-erfüllenden Resilienz – hypnosystemische ­Kompetenz- und Lösungs-Konzepte Gerade für Menschen in helfenden Berufen, insbesondere auch für Ärztinnen und Ärzte, stellen die heutigen beruflichen, oft aber auch privaten Lebens­ bedingungen enorme Heraus­ forderungen dar. Die Beschleu­ nigungs-Dynamik unserer Gesellschaft mit sehr hoher Volatilität bewirkt bei vielen ein Erleben starker Überlastung und auch ständigem Gehetztsein. In Kontexten ständiger Erreichbarkeit und vielfältigster Möglichkeiten und gleichzeitig riesiger Flut von Erwartungen (von Anderen, an Andere und an sich selbst), ­erscheint es vielen nie genug, was immer man auch tut, um den Erwartungen gerecht zu werden. So kommt es zu massiv ansteigenden Zahlen von Burn­ out, Angst, Depression und ­Konfusions-Problemen. Mit Kompetenz-fokussierenden hypnosystemischen Methoden kann man aber auch unter diesen Bedingungen wirksame ­Gesundheit, Kraft, Kreativität und Resilienz fördernde „Antworten“ auf diese Herausforderungen entwickeln. Im Vortrag wird ­vermittelt, wie man a)  ein optimal stärkendes Selbstmanagement mit guter Balance und erfolgreicher Handlungsfähigkeit aufbauen kann; b)  bisher intensiven Stress aus­ lösende Faktoren wirksam als Kompetenz-aktivierende „Wecker“ nutzbar machen (utilisieren) kann; c)  klare Steuerfähigkeit in un­ gewissen und unübersichtlich erscheinenden Situationen aufbauen kann; d)  stimmige und Sinn-erfüllende Entscheidungen entwickeln kann, gerade auch in Situationen, in denen man bisher große „Entscheidungs-­ Schwierigkeiten“ erlebt hat; e)  Burnout-Phänomene und ­andere Symptome als kompetente Botschaften aus dem Bereich intuitiver Weisheit des eigenen Organismus als Hilfe für stimmige Lösungen utilisieren kann.

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Termin: Mittwoch, 9. Juni 2021 18.00–ca. 19.30 Uhr Referent: Dr. med. Dipl. rer. pol. Gunther Schmidt, Facharzt für psychosomatische Medizin und Psychotherapie, Ärztlicher Direktor der sysTelios Privatklinik Siedelsbrunn für Psychotherapie und psychosomatische Gesundheitsentwicklung, Leiter des MiltionErickson-Instituts Heidelberg Wissenschaftliche Leitung: Dr. med. Thomas Lohmann, ­Chefarzt der Klinik für ­Psychosomatische Medizin und Psychotherapie am Klinikum Nordschwarzwald Dr. med. Elisabeth Daikeler, Fachärztin für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie Veranstaltungsart: Web-Seminar – rechtzeitig vor Veranstaltung erhalten Sie ­einen Link. Zielgruppe: Ärztinnen und Ärzte aller Fachrichtungen Gebühr: 15,– Euro Fortbildungspunkte: 2 Anmeldung: Online über das Portal der Landesärztekammer Baden-Württemberg www.aerztekammer-bw.de/ portal e Login e Fortbildungs­ anmeldung/-angebot

Als Web-Seminar: „Die Corona-Pandemie: Auswirkungen auf die psychische Gesundheit von Kindern und ­Jugendlichen“ Die Corona-Pandemie als multi­ dimensionaler und potenziell ­toxischer Stressor (Brakemeier et al., 2020) nimmt substantiellen Einfluss auf das Leben von ­Kindern und Jugendlichen. Das ­Infektionsgeschehen, Einschränkungen der Sozialkontakte, der Freizeitaktivitäten, Kita- und Schulschließungen sind nur ein paar der Herausforderungen, mit denen sie konfrontiert sind. ­Hinzu kommen Veränderungen und Belastungen der Bezugs­ personen, zum Beispiel durch die ­Doppelbelastung von Homeoffice und Homeschooling. Jüngste ­Forschung zeigt einen besorgnis­ erregenden Anstieg von psychi-

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schen Auffälligkeiten und psychischen Störungen bei Kindern und Jugendlichen in der Corona-­ Pandemie (Ravens-Sieberer et al., 2021). Ziele des Vortrags sind: i) die Studienlage zu den negativen Effekten der Corona-Pandemie auf die psychische Gesundheit, insbesondere von jüngeren Kindern, darzustellen, ii) die ­Mechanismen dieses negativen Effektes (soweit bisher möglich) wissenschaftlich zu reflektieren und iii) darauf aufbauend Strategien aufzuzeigen, wie dem negativen Effekt auf die psychische Gesundheit bei Kindern ent­ gegengewirkt werden kann. Termin: Mittwoch, 16. Juni 2021 18.00–ca. 19.30 Uhr Referentin: Prof. Dr. Tanja Hechler, ­Approbierte Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeutin, ­Anerkannte Supervisorin, Leiterin der Abteilung Klinische Psycho­ logie und Psychotherapie des Kindes- und Jugendalters (Fb I/ Psychologie), Universität Trier Wissenschaftliche Leitung: Dr. med. Elisabeth Daikeler, Fachärztin für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie Dr. med. Thomas Lohmann, Chef­ arzt der Klinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie am Klinikum Nordschwarzwald Veranstaltungsart: Web-Seminar – rechtzeitig vor Veranstaltung erhalten Sie ­einen Link. Zielgruppe: Ärztinnen und Ärzte aller Fachrichtungen Gebühr: 15,– Euro Fortbildungspunkte: 2 Anmeldung: Online über das Portal der Landesärztekammer Baden-Württemberg www.aerztekammer-bw.de/ portal e Login e Fortbildungs­ anmeldung/-angebot

Fortbildung für Weiterbildungs­assistenten „Not in der Notfall­ambulanz? – Berufseinsteiger­seminar für Kliniker“ Wie handle ich richtig bei meinem ersten Dienst in der Notfallambulanz, beim ersten Nacht-

dienst? In diesem Fortbildungsseminar in Heidelberg geben ­erfahrene Fachärzte ihren KollegInnen Rüstzeug für die ersten Dienste an die Hand. In abwechslungsreichen Kurz­ vorträgen werden klassische Probleme der Patientenversorgung in der Notfallambulanz präsentiert. Welche Diagnostik ist indiziert? Wo und wie wird der Patient weiterversorgt? Das Spektrum reicht von der Interpretation von EKG-und Laborbefunden über Antibiotikatherapie bis hin zu neurologischen Patienten in der Notfallambulanz. An den theoretischen Teil schließt sich ein kleines Praktikum an, in welchem neben der Versorgung lebensbedrohlicher Notfälle auch praktische Einblicke in die Akut-Echokardiographie sowie die Akut-Abdomensonographie gegeben werden. TeilnehmerInnen an den „Willkommensabenden für Neuapprobierte“ der Bezirksärztekammer Nordbaden erhalten rabattierten Zugang zur Fortbildung. Der nächste Termin ist der 15. September 2021. Einladungen hierzu erfolgen separat. Termin: Samstag, 3. Juli 2021 9.00–ca. 16.00 Uhr Wissenschaftliche Leitung: Prof. Dr. med. Norbert Frey, ­Ärztlicher Direktor der Medizinische Klinik III, Kardiologie, Angiologie, Pneumologie, Universitätsklinikum Heidelberg PD Dr. med. Michael Preusch, Oberarzt, Gesamtleitung Intensiv­ medizin, Medizinische Klinik III, Kardiologie, Angiologie, Pneumologie, Universitätsklinikum ­Heidelberg Veranstaltungsort: Universitätsklinikum Heidelberg, Medizinische Klinik, Hörsaal, Im Neuenheimer Feld 410, 69120 Heidelberg Zielgruppe: Ärzte und Ärztinnen in Weiterbildung Gebühr: 50,– Euro inkl. Seminarunterlagen und Verpflegung Fortbildungspunkte: 8 Punkte


Bekanntmachungen Anmeldung: Online über das Portal der Landesärztekammer Baden-Württemberg www.aerztekammer-bw.de/ portal e Login e Fortbildungs­ anmeldung/-angebot Die Teilnehmerzahl ist begrenzt!

Workshop „Wertschätzende ­Kommunikation“ für medizinische Fachangestellte In Zeiten überfüllter Praxen und eines teils erhöhten Erwartungsdrucks spielt der Erstkontakt mit PatientInnen eine entscheidende Rolle für das weitere Verhältnis zwischen Arzt(praxis) und Patienten. Hier wirkt sich die kommunikative Kompetenz von Medizinischen Fachangestellten außerordentlich positiv aus. Durch eine gelingende Kommunikation kann aber nicht nur der Kontakt mit Patienten bzw. deren Angehörigen positiver gestaltet, sondern auch die Kooperationsfähigkeit im Team gestärkt werden. In unserem Workshop lernen die TeilnehmerInnen die „Wertschätzende Kommunikation“ als eine Methode, mit anderen einfühlend und zugleich geradlinig zu kommunizieren. Die TeilnehmerInnen erleben, wie sie berufliche Beziehungen so gestalten können, dass sie von Wertschätzung und Vertrauen geprägt sind. Auf der Grundlage eigener Beispiele aus ihrem beruflichen Alltag trainieren sie unter Anleitung einer qualifizierten und erfahrenen Trainerin ganz praxisnah (interaktiv, Rollenspiele, Fallbearbeitung) ein professionelles Kommunikationsverhalten. So lernen sie, ihre Fähigkeit zur Empathie zu erweitern und auch in schwierigen, emotionsgeladenen Situationen eine wertschätzende Haltung einzunehmen. Der Nutzen für die TeilnehmerInnen sowie letztlich für die Praxis zeigt sich in mehr Kooperation, größerer persönlicher Stabilität, effizienterer Zielerreichung und empathischerem Kontakt zu Patienten und deren Angehörigen. Termin: Donnerstag, 23. September 2021 14.00–17.15 Uhr und

Freitag, 24. September 2021 8.30–16.00 Uhr Referentin: Birgit Brand-Hörsting, Trainerin Wertschätzende Kommunikation (nach Dr. M. Rosenberg) Veranstaltungsort: Bezirksärztekammer Nordbaden, Zimmerstr. 4, 76137 Karlsruhe Zielgruppe: Medizinische Fachangestellte Gebühr: 130,– Euro inkl. Seminar­unterlagen und ­Verpflegung Teilnahmebedingungen: ­Unsere ausführlichen Teilnahmebedingungen entnehmen Sie ­bitte der Homepage. Anmeldung: Online über das Portal der Landesärztekammer Baden-Württemberg www.aerztekammer-bw.de/ portal e Login e Fortbildungs­ anmeldung/-angebot Die Teilnehmerzahl ist auf 14 Personen begrenzt!

Fortbildung des Ausschusses ­Ärztinnen: Workshop „Erfolgreicher ­kommunizieren“ Ob Einzelgespräche, Meetings oder konkrete Arbeitssituationen in hierarchisch unterschiedlichen Konstellationen: Für den Erfolg oder Misserfolg im Gespräch mit anderen Ärztinnen und Ärzten ist die Art der Kommunikation und des Auftretens manchmal entscheidender als die Sachkompetenz: Die notwendige Überzeugungskraft, Souveränität und Glaubwürdigkeit hängen in hohem Maße von sprachlichem Ausdrucksvermögen, Körpersprache, Stimme, psychologischem Geschick, Rollenverständnis und innerer Haltung ab. Insgesamt stellt die Kommunikationsfähigkeit einen wesentlichen Aspekt persönlicher Sozialkompetenz dar, die gerade im beruf­ lichen Alltag immer unverzichtbarer wird. In diesem Workshop in deutscher Sprache wird bei maximal 7 Teilnehmenden sehr individuell auf die persönlichen sprecherischen

und sprachlichen Voraussetzungen eingegangen. Unter Wahrung ihrer Sprecherpersönlichkeit und unterstützt durch Videoanalysen und Simulationen, werden anhand konkreter beruflicher ­Situationen und von Beispielen Ihre Stärken hervorgehoben und eventuelle Schwächen ­abgemildert. Termin: Freitag, 9. Oktober 2020 14.00–18.30 Uhr und Samstag, 10. Oktober 2020 9.00–13.30 Uhr Referentin: Wilma Küspert, Sprechwissenschaftliche ­Beratung, Training, Coaching Wissenschaftliche Leitung: Dr. med. Nicola Buhlinger-­ Göpfarth, Fachärztin für Allgemeinmedizin, Pforzheim Vorsitzende Ausschuss Ärztinnen der Bezirksärztekammer Nordbaden Veranstaltungsort: Bezirksärztekammer Nordbaden, Zimmerstr. 4, 76137 Karlsruhe Zielgruppe: Ärztinnen und Ä ­ rzte aller Fachrichtungen Gebühr: 295,– Euro inkl. Seminar­ unterlagen und Verpflegung Fortbildungspunkte: 14 Punkte Anmeldung: Online über das Portal der Landesärztekammer Baden-Württemberg www.aerztekammer-bw.de/ portal e Login e Fortbildungs­ anmeldung/-angebot Die Teilnehmerzahl ist auf 7 Personen begrenzt!

Fortbildung für Weiterbildungs­ assistenten „Fit für die Notfallambulanz und den ersten Dienst“ Wer kennt sie nicht, die Aufregung vor dem ersten Nachtdienst in der Klinik oder dem ersten Notdienst. Habe ich alles richtig gemacht? Wann muss ich den Oberarzt rufen? Kann der Patient ambulant behandelt werden oder muss er stationär eingewiesen/aufgenommen werden, gar auf die Intensivstation? Solche und ähnliche Fragen müssen oft einsam und zunehmend ohne ausreichende Vorbereitung beantwortet werden. Das Seminar möchte einen Beitrag zur besseren Ausbildung in diesem Bereich leisten. Die häufigsten Erkrankungen und Notfälle sollen an Hand von lehrreichen Fallbeispielen aus dem Ambulanz- und Stationsalltag dargestellt und interaktiv mit ­Ihnen das sinnvolle diagnostische und therapeutische Vor­ gehen b ­ esprochen werden. Es wird genug Zeit für Fragen und Diskussion bleiben. Bringen Sie auch Ihre eigenen Fälle – zumindest aus dem Gedächtnis – mit. TeilnehmerInnen an den „Willkommensabenden für Neuap­ probierte“ der Bezirksärzte­ kammer Nordbaden erhalten ­rabattierten Zugang zur Fortbildung. Der nächste Termin ist der 15. September 2021. Einladungen hierzu erfolgen separat.

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Bekanntmachungen Termin: Samstag, 27. November 2021 8.15–15.45 Uhr Referenten: Dr. med. Joachim Aspacher, ­Sektionsleiter Gastroenterologie/ Endokrinologie/Diabetologie, SRH Klinikum Karlsbad-­ Langensteinbach Dr. med. Wolf Esser, ehem. Ltd. Oberarzt Neurologische Klinik, Städtisches Klinikum Karlsruhe Dott. Aldo Marano, Ltd. Oberarzt Innere Medizin, Gastroenterologie/Diabetologie/Endo­krinologie, Asklepios Südpfalzklinik ­Germersheim Giw Nayebagha, Oberarzt ­Medizinische Klinik Abt. III, ­Kardiologie/Angiologie/Inten­siv­ medizin, ViDia Christliche ­Kliniken Karlsruhe, Standort St. Vincentius-Kliniken Dr. med. Peter Matheiowetz, ­Chefarzt Innere Medizin, Gastroenterologie/Endokrinologie/­ Diabetologie, Asklepios Süd­ pfalzklinik Germersheim und Kandel Dr. med. Hans Molitor, ehem. Chefarzt Abt. für Neurologie und Frührehabilitation, Juliusspital Würzburg Wissenschaftliche Leitung: Dr. med. Joachim Aspacher, ­Sektionsleiter Gastroenterologie/ Endokrinologie/Diabetologie, SRH Klinikum Karlsbad-­ Langensteinbach Veranstaltungsort: Bezirksärztekammer ­Nordbaden, Zimmerstr. 4, 76137 Karlsruhe Zielgruppe: WeiterbildungsassistentInnen Gebühr: 50,– Euro inkl. Seminarunterlagen und Verpflegung Fortbildungspunkte: 8 Punkte Anmeldung: Online über das Portal der Landesärztekammer Baden-Württemberg www.aerztekammer-bw.de/ portal e Login e Fortbildungs­ anmeldung/-angebot Die Teilnehmerzahl ist begrenzt!

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Als Web-Seminar: Medizinische ­Notfälle an Bord von Flugzeugen Die Zahl der Flugreisenden steigt von Jahr zu Jahr und damit auch das Risiko von medizinischen Notfällen bei älteren Menschen, Menschen mit Vorerkrankungen oder auch bei Gesunden. Tritt ein medizinischer Zwischenfall an Bord eines Flugzeuges auf, wird in der Regel nach einem ­anwesenden Arzt gefragt. Nach deutschem Recht ist ein Arzt verpflichtet, medizinische Hilfe zu leisten. Doch was bedeutet dies in einem Flugzeug? Zahlreiche Fragen kommen auf: Wie sieht das medizinische Equipment an Bord aus? Ist eine außerplanmäßige Zwischenlandung nötig? Welches Haftungsrecht gilt an Bord? Damit Ärztinnen und Ärzte in dieser außergewöhnlichen Belastungssituation souverän agieren, adäquate Entscheidungen treffen und angemessene Behandlungsformen anwenden können, sollen ihnen Handlungsgrundsätze und Orientierungshilfen vermittelt werden. Aufgrund der aktuellen Situation wird diese Fortbildung als Web-Seminar angeboten. Termin: Mittwoch, 27. Oktober 2021 19.00–22.00 Uhr Referenten: Dr. med. Christopher Neuhaus, FA für Anästhesiologie, Notfallmedizin, Universitäts­ klinikum Heidelberg, Mitglied im Vorstand der Deutschen ­Gesellschaft für Luft- und Raumfahrtmedizin e. V. Julius Springer, Senior First ­Officer A380, CRM-Trainer, ­Deutsche Lufthansa AG Wissenschaftliche Leitung: Dr. med. Christopher Neuhaus Veranstaltungsart: Web-Seminar – kurz vor Veranstaltung erhalten Sie einen Link. Zielgruppe: Ärztinnen und Ärzte aller Fachrichtungen Gebühr: 25,– Euro Fortbildungspunkte: 4 Anmeldung: Online über das Portal der Landesärztekammer Baden-Württemberg www.aerztekammer-bw.de/ portal e Login e Fortbildungs­ anmeldung/-angebot Die Teilnehmerzahl ist technisch bedingt leider begrenzt!

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Bezirksärztekammer Südbaden Geschäftsstelle: Sundgauallee 27 79114 Freiburg/Br. Telefon (07 61) 6 00 47-0 Fax (07 61) 89 28 68

Akademie für ärztliche Fort- und Weiterbildung Südbaden Im Zusammenhang mit der ­Corona- Pandemie behalten wir uns weiterhin vor, Fort­ bildungen ggf. kurzfristig ­abzusagen bzw. unsere Veranstaltungen als Web- Seminare durchzuführen. Bitte infor­ mieren Sie sich zum aktuellen Stand auf der Homepage bzw. telefonisch oder per Mail, ob und in welcher Form die Fortbildung stattfindet. Bitte melden Sie sich zu unseren Fortbildungsveranstaltungen über unser Seminarverwaltungsprogramm (SVmed) in dem Portal der Landesärztekammer an: www.aerztekammer-bw.de/ portal a Login a Fortbildungsanmeldung/ -angebot Alle Veranstaltungen sind von der Landesärztekammer BW anerkannt und auf das Fortbildungszertifikat anrechenbar.

Antibiotic Stewardship (ABS) – Blended Learning Leitung: PD Dr. med. Sebastian Schulz-Stübner, Deutsches ­Beratungszentrum für Hygiene (BZH GmbH), Freiburg Ein Ziel der Deutschen Antibio­ tika-Resistenzstrategie (DART) der Bundesregierung ist neben der Prävention nosokomialer Infektionen die Bekämpfung der Antibiotikaresistenzen durch ­Antibiotic Stewardship (ABS). Mit ABS sind „Strategien zum rationalen Einsatz von Antiinfektiva“ ­gemeint, das heißt ein systema­

tisches, nachhaltiges Bemühen um Verbesserung und Sicherstellung einer rationalen Praxis zur Antiinfektivaverordnung. Der nach dem Curriculum der Bundesärztekammer gestaltete Kurs zum ABS-beauftragten Arzt stellt für die in klinischen Einrichtungen tätigen Ärzte ein Angebot dar, um ihre vorhandenen Kenntnisse und Erfahrungen in rationaler Antiinfektivastrategie systematisch weiter zu vertiefen und aufzufrischen. Nach erfolgreicher Ableistung des Kurses verfügen die Teilnehmer über folgende Kenntnisse/ Befähigungen zur Behandlung von Kindern/Erwachsenen: –  Kenntnisse zu Antiinfektiva: Spektrum, Pharmakokinetik, Wechselwirkungen, ­unerwünschte Ereignisse und Wirkungen –  Grundlagen der medizinischen Mikrobiologie, der Diagnostik und der antimikrobiellen ­Resistenztestung –  Kenntnis und Implementierung einschlägiger Antibio­tikaTherapieleitlinien –  Beteiligung und Unterstützung von Kommunikationsstrukturen zu Antiinfektiva (u. a. Durchführung von ­Schulungen) –  Kenntnisse und Befähigung zu Anwendungen beim ­Infektionsmanagement ABS-beauftragte Ärzte können in Analogie zum Hygienebeauftragten Arzt die Funktion eines abteilungsbezogenen Ansprechpartners wahrnehmen. Die Befähigung zum ABS-beauftragten Arzt kann bereits im ­Rahmen der Weiterbildungszeit erworben werden. Der Kurs wird als Blended Learning mit 20 E-­ Learning-Einheiten und daran anschließenden 2 Tagen Live-­ Online Seminar mit nochmals 20 Lerneinheiten durchgeführt. Die E-Learning-Einheiten ­müssen vor dem Live-Online Seminar absolviert werden und schließen jeweils einzeln mit einer Lernerfolgskontrolle ab. Eine zusätzliche Prüfung vor oder an den Live-Online Seminartagen erfolgt nicht. Termin: E-Learning: ab Dienstag, 1. Juni 2021


Bekanntmachungen Live-Online Seminar: 30. September 2021 und 1. Oktober 2021 Zeit: Donnerstag, 9.00 s.t.–ca.18.45 Uhr Freitag, 8.00 s.t.–ca.17.00 Uhr Ort: online Entgelt: 600,– Euro Fortbildungspunkte: 60

Hygienebeauftragter Arzt – ­Blended Learning Leitung: PD Dr. med. Sebastian Schulz-Stübner, Deutsches ­Beratungszentrum für Hygiene (BZH GmbH), Freiburg Zum Hygienebeauftragten Arzt kann nur bestellt werden, wer über eine mindestens zwei­ jährige Berufserfahrung verfügt und spezielle Kenntnisse auf dem Gebiet der Hygiene und der medizinischen Mikrobiologie erworben hat. Die Mindestanforderung beinhaltet den Besuch eines vierzigstündigen Kurses nach dem Curriculum der Bundesärztekammer. Regelmäßig bieten wir in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Beratungszentrum für Hygiene (BZH) die curriculäre Fortbildung „Hygienebeauftragter Arzt“ als Blended Learning mit einer verkürzten Anzahl von Live-Online Seminartagen in Kombination mit E-Learning an. Der Kurs entspricht gleichzeitig dem Modul I der curriculären Fortbildung „Krankenhaushygiene“. Die internetbasierten 20 Kurseinheiten müssen vor dem Live-Online Seminar absolviert werden. Die verbleibenden 20 Lernein­ heiten werden in einem 2-Tages Live-Online Seminar vorgestellt. Die E-Learning-Einheiten müssen vor dem Live-Online Seminar ­absolviert werden und schließen ­jeweils einzeln mit einer Lern­ erfolgskontrolle ab. Eine zusätz­ liche Prüfung vor oder an den Live-Online Seminartagen erfolgt nicht. Termine: E-Learning: ab 1. September 2021 Live-Online Seminar: 2. und 3. Dezember 2021 Zeit: Donnerstag, 9.00 s.t.–ca.18.45 Uhr Freitag, 8.00 s.t.–ca.17.00 Uhr

Ort: online Entgelt: 600,– Euro Fortbildungspunkte: 60

Info zu Weiterbildung und Logbuch für Assistenzärztinnen und -ärzte Leitung: Dr. med. Peter Tränkle, Vorsitzender des Weiterbildungsausschusses der Bezirksärzte­ kammer Südbaden Dieses Seminar ist ein Angebot an alle, die frisch approbiert sind oder sich bereits in der Weiterbildung zum Facharzt befinden. Nach der Approbation erfolgt der Berufseinstieg als Assistenzarzt und damit beginnt für junge ­Ärztinnen und Ärzte die Facharztausbildung. In Deutschland ist eine mehrjährige Ausbildung Voraussetzung für den Titel des Facharztes. Die Ausbildung erfordert in der Regel 5 bis 6 Jahre Weiterbildungszeit, dabei ist die Dauer abhängig vom gewählten Fachbereich. In dieser Veranstaltung wollen wir alle Fragen rund um ­Weiterbildung und Logbuch ­beantworten. Kursinhalte: Begrüßung Dr. med. Paula Hezler-Rusch, ­Präsidentin der Bezirksärzte­ kammer Südbaden Praktische Aspekte der ­Weiterbildung: Auf was muss ich achten? Dr. med. Peter Tränkle, Vorsitzender des Weiterbildungsausschusses der Bezirksärzte­ kammer Südbaden Formale Aspekte der Weiter­ bildung: Was benötige ich zur Beantragung des Facharzttitels? Dipl. Verwaltungswirt Andreas Vögele, Abteilung Weiterbildung, Bezirksärztekammer Südbaden Erfahrungen aus Sicht der Weiterzubildenden Dr. med. Sarah Wendel; Dr. med. Kristina Unteregger; Dr. med. Teresa Henle Neue Weiterbildungsordnung und E-Logbuch Dr. med. Peter Tränkle, Vorsitzender des Weiterbildungsausschusses der Bezirksärzte­ kammer Südbaden

Notfallmedizin

Termin: Herbst 2021 (geplant) Zeit: 18.00–ca. 21.15 Uhr Ort: Haus der Ärzte, Sundgauallee 27, Freiburg oder online Entgelt: kostenfrei – Anmeldung erforderlich Fortbildungspunkte: 4

Medizinische Hypnose für Ärzte Leitung: PD Dr. med. Uwe Ross, Freiburg Einführungskurs In diesem einführenden Workshop werden auf der Basis ­aktueller neurophysiologischer Erkenntnisse wirkungsvolle Ad-hoc-Interventionen der ­modernen Hypnose bei akuten und chronischen Schmerzen, somatoformen Störungen, Schlafstörungen, Spannungszuständen, nichtorganischen Schwindelbeschwerden und Tinnitus praktisch erfahrbar vermittelt. In der täglichen Praxis angewendet, können die Beschwerden für den Patienten durch Hypnose-Techniken unmittelbar erlebbar reduziert werden. Wesentlicher Vorteil ­hypnotherapeutischer Ansätze in der Behandlung dieser Störungen ist zudem, dass sie – konsequent ressourcen- und lösungs­ orientiert eingesetzt – vermehrt die unwillkürlich-unbewusste ­Erlebnisebene des Patienten einbeziehen und unter anderem bei Schmerz objektivierbare psychobiologische Wirkungen entfalten. Teilnehmerinnen und Teilnehmer erwerben methodische Fertigkeiten in der Anwendung spezieller Hypnose-Techniken zur Beschwerdeminderung und zur Aktivierung innerer Ressourcen bei psychosomatischen Störungen sowie bei Spannungszuständen, z. B. vor medizinischen Eingriffen. Termin: Samstag, 25. September 2021 (Warteliste) Zeit: 9.00 s.t.–16.00 Uhr Ort: Haus der Ärzte, Sundgauallee 27, Freiburg Entgelt: 100,– Euro Fortbildungspunkte: 10

Leitung: Dr. med. Daniel Schmitz, Dr. med. Daniel Herschel, Kompetenzzentrum Notfallmedizin St. Josefskrankenhaus Freiburg, Matthias Ziegler B. A., DRK BW Notarztseminar zum Erwerb der Zusatzbezeichnung „Notfallmedizin“ gem. Curriculum der Bundesärztekammer in Freiburg Das Seminar wird entsprechend dem Curriculum der Bundesärztekammer durchgeführt und ist bundesweit anerkannt. Die Teilnehmer erhalten eine qualitativ hochwertige Ausbildung im Bereich der Notfallmedizin auf Grundlage aktueller internationaler Richtlinien wie ERC und ATLS Algorithmen. Sicher­ gestellt wird ein hoher Anteil an praktischen Übungen und Simulationen in kleinen Arbeitsgruppen. Einbezogen werden zudem alle an der Notfallversorgung ­beteiligten Organisationen wie Feuerwehr und Polizei. Seminarinhalte: –  Grundlagen und Basistherapie –  Internistische Notfälle I und II –  Traumatologische Notfälle I und II –  Spezielle Notfälle und ­Einsatztaktik Termin: 22.–30. November 2021 (Warteliste) (Mo–Di, ohne Sonntag) Zeit: 8.00 s.t.–ca. 18.30 Uhr Ort: Berufsfeuerwehr, Eschholzstraße 118, 79115 Freiburg Entgelt: 1.200,– Euro Fortbildungspunkte: 80

Notfalltraining für Notärzte – ­Refresher-Kurs Leitung: Dr. med. Daniel Schmitz, Dr. med. Christian Schaller, Dr. med. Daniel Herschel, Kompetenzzentrum Notfallmedizin St. Josefskrankenhaus Freiburg, ­Matthias Ziegler B. A., DRK BW Der Refresher-Kurs Notfalltraining für Notärzte wendet sich an Ärztinnen und Ärzte, die vor längerer Zeit die Zusatzqualifikation Notfallmedizin/Fachkundenachweis Rettungsdienst erworben haben und sich auf den Wiedereinstieg in die Notfallmedizin

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Bekanntmachungen vorbereiten möchten oder für ­Ihre Tätigkeit in der Notfall­ medizin ein praxisnahes „Update“ benötigen. Kursinhalte: Tag 1: Wiederholung der Grundlagen (Erstuntersuchung, Reanimation, Atemwegssicherung), Herzrhythmusstörungen und ihre Therapie Tag 2: Kindernotfälle Tag 3: Traumaversorgung Tag 4: Chirurgische Skills, Notfallnarkose, Teaminteraktion und Crew Ressource Management Lernformen: Vorträge, Diskussionen, Praxistraining, Fallbesprechungen Wir empfehlen Ihnen alle 4 Tage zu besuchen, um Ihre Kenntnisse auf den aktuellen Stand zu bringen. Die Tage sind auch einzeln buchbar. Termine: Freitag, 25. Juni 2021 (Warteliste) Samstag, 26. Juni 2021 (Warteliste) Freitag, 16. Juli 2021 (Warteliste) Samstag, 17. Juli 2021 (Warteliste) Ort: DRK Landesschule Baden-­Württemberg gGmbH, Rimsinger Weg 15 Zeit: jeweils 9.00 s.t.–ca. 18.30 Uhr Entgelt: 200,– Euro/Tag Fortbildungspunkte: 12 pro Tag

Notfalltraining für Ärzte Leitung: Dr. med. Daniel Schmitz, Dr. med. Christian Schaller, Dr. med. Daniel Herschel, Kompetenzzentrum Notfall­ medizin St. Josefskrankenhaus Freiburg, ­Matthias Ziegler B. A., DRK BW Grundkurs Medizinische Notfallsituationen können uns jeden Tag begegnen: in der Klinik, in unserer Praxis oder aber auf der Straße. Im entscheidenden Moment die richtigen Maßnahmen zu ergreifen und mit der lebensnotwendigen Therapie zu beginnen, gehört zu dem Anspruch, dem sich im ­Alltag jeder Arzt und jede Ärztin stellen muss.

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In diesem Tagesseminar wird ­Ihnen das Handwerkszeug für eine erfolgreiche Notfallversorgung vermittelt. Anhand von kurzen Vorträgen, praktischen Unterweisungen und realitätsnahen Übungen können Sie Ihr Notfallwissen auf den neuesten Stand der Empfehlungen bringen und erlernen die richtigen Schritte der ärztlichen Erstversorgung und Notfallbehandlung. Nach Besuch des Grundkurses können Sie sich zu einem Notfalltraining der Themengebiete „Herz“, „Unfall“ oder „Kind“ ­anmelden. Kursinhalte: Grundlagen der Notfallversorgung – Reanimation – Beatmung und Atemwegssicherung – typische Notfallsituationen – Medi­ kamentenapplikation – Team­ führung und Notfallmanagement Termin: Samstag, 25. September 2021 Ort: DRK Landesschule Baden-­Württemberg gGmbH, Rimsinger Weg 15A, Freiburg Zeit: 9.00 s.t.–17.00 Uhr Entgelt: 200,– Euro Fortbildungspunkte: 11

Themengebiet „Unfall“ – Traumatologische Notfälle Medizinische Notfallsituationen können uns jeden Tag begegnen: in der Klinik, in unserer Praxis oder aber auf der Straße. Notfälle aus dem Bereich „Unfall“ spielen dabei sowohl im Straßenverkehr, in heimischer Umgebung oder beim Sport eine bedeutende ­Rolle. In diesem Tagesseminar erhalten Sie einen Überblick über die typischen traumatologischen Notfallbilder. Anhand von kurzen Vorträgen, praktischen Unterweisungen und realitätsnahen Übungen können Sie Ihr Notfallwissen auf den neuesten Stand der Empfehlungen bringen und erlernen die richtigen Schritte der ärztlichen Erstversorgung und Notfallbehandlung bei Unfällen. Voraussetzung für die Teilnahme am Kurs ist der Besuch des Grundkurses oder vergleichbare Kenntnisse. Kursinhalte: Grundlagen der Notfallversorgung, strukturierte Untersuchung

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des Traumapatienten, Trauma­ mechanismen, typische Verletzungsmuster, Erstversorgung und Immobilisation Termin: Samstag, 19. Februar 2022 (geplant) Ort: DRK Landesschule ­Baden-Württemberg gGmbH, Rimsinger Weg 15A, Freiburg Zeit: 9.00 s.t.–17.00 Uhr Fortbildungspunkte: 11

Themengebiet „Herz“ – Kardiologische Notfälle Medizinische Notfallsituationen können uns jeden Tag begegnen: in der Klinik, in unserer Praxis oder aber auf der Straße. Notfälle aus dem Bereich „Kardiologie“ stellen dabei eine häufige Notfallkategorie dar. In diesem Tagesseminar erhalten Sie einen Überblick über die typischen kardiologischen Notfallbilder. Anhand von kurzen Vorträgen, praktischen Unterweisungen und realitätsnahen Übungen können Sie Ihr Notfallwissen auf den neuesten Stand der Empfehlungen bringen und erlernen die richtigen Schritte der ärztlichen Erstversorgung und Notfallbehandlung bei kardiologischen Notfällen. Voraussetzung für die Teilnahme am Kurs ist der Besuch des Grundkurses oder vergleichbare Kenntnisse. Kursinhalte: Grundlagen der Notfallver­ sorgung, Reanimation, Herzrhythmus­störungen, Herz­ infarkt, akute Herzinsuffizienz, hypertensiver Notfall Termin: Samstag, 26. März 2022 (geplant) Ort: DRK Landesschule ­Baden-Württemberg gGmbH, Rimsinger Weg 15A, Freiburg Zeit: 9.00 s.t.–17.00 Uhr Fortbildungspunkte: 11

Themengebiet „Kind“ – ­Pädiatrische Notfälle Medizinische Notfallsituationen können uns jeden Tag begegnen: in der Klinik, in unserer Praxis

oder aber auf der Straße. Notfälle aus dem Bereich „Pädiatrie“ stellen eine besondere Herausforderung für jeden Arzt/jede Ärztin dar: Unsicherheiten im Umgang mit schwer erkrankten und verletzen Kindern sind dabei allgegenwärtig. In diesem Tagesseminar erhalten Sie einen Überblick über die typischen pädiatrischen Notfallbilder. Anhand von kurzen Vorträgen, praktischen Unterweisungen und realitätsnahen Übungen können Sie Ihr Notfallwissen auf den neuesten Stand der Empfehlungen bringen und erlernen die richtigen Schritte der ärztlichen Erstversorgung und Notfallbehandlung bei Notfällen rund um Kinder. Voraussetzung für die Teilnahme am Kurs ist der Besuch des Grundkurses oder vergleichbare Kenntnisse. Kursinhalte: Grundlagen der Notfallversorgung beim Kind, Besonderheiten des kindlichen Organismus, ­typische Krankheitsbilder und Notfälle, typische Verletzungen bei Unfällen mit Kindern, Reanimation und Atemwegssicherung Termin: Samstag, 10. Juli 2021 Ort: DRK Landesschule ­Baden-Württemberg gGmbH, Rimsinger Weg 15A, Freiburg Zeit: 9.00 s.t.–17.00 Uhr Entgelt: 200,– Euro Fortbildungspunkte: 11

Notfalltraining für Arzt und Praxisteam Leitung: Dr. med. Stefan ­Leisinger, Maulburg Durchführung: Jürgen Weber, SIMED, Freiamt Im Praxisalltag kann es ganz unvorhersehbar zu verschiedensten Notfällen kommen. Es ist dann die Aufgabe des Praxisteams die Erstversorgung sicherzustellen, die Notfallmaßnahmen durch­ zuführen und lebensrettende Entscheidungen zu fällen. In diesem Tagesseminar werden Sie fit gemacht für den Notfall: bei kurzen Vorträgen, praktischen Übungen und Fallbeispielen ­lernen Sie im Praxisteam alles, was Sie im Notfall beherrschen müssen.


Bekanntmachungen Kursinhalte: –  Grundlagen der Notfall­ versorgung Reanimation – ­Beatmung und Atemwegs­ sicherung –  typische Notfallsituationen –  Teamführung und Notfallmanagement Bitte beachten Sie: Teilnehmende (Arzt & MFA) müssen sich separat anmelden und dabei jeweils persönlich unseren AGB und Datenschutzbestimmungen zustimmen. Termine: jeweils Mittwoch 16. Juni 2021 29. September 2021 Ort: Haus der Ärzte, Sundgauallee 27, Freiburg Zeit: jeweils 15.00 s.t.–19.00 Uhr Entgelt: 75,– Euro pro Person Fortbildungspunkte: 7

Palliativmedizin – Wochenendkurs (Basiskurs) Leitung: Dr. med. Michael Sigler, Freiburg Der Basiskurs wird entsprechend den curricularen Vorgaben des Kursbuches Palliativmedizin der Bundesärztekammer und den Empfehlungen der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin e. V. durchgeführt und ist bundes­weit anerkannt. Voraussetzungen zum Erwerb der Zusatzbezeichnung –  Facharztanerkennung –  40 Stunden Kurs-Weiter­ bildung gemäß § 4 Abs. 8 in Palliativmedizin –  Weiterbildungszeit: 12 Monate bei einem Weiterbildungsbefugten gemäß § 5 Abs. 1 Satz 2 oder anteilig ersetzbar durch 120 Stunden Fallseminar einschließlich Supervision Seit 2003 treffen sich im Rahmen der vom Arbeitskreis Palliativmedizin Freiburg durchgeführten und von der Akademie für ärztliche Fort- und Weiterbildung der Bezirksärztekammer Südbaden getragenen palliativmedizinischen Basiskurse Ärztinnen und Ärzte aus den unterschiedlichsten Fachgruppen, aus Praxis und Klinik, zur gemeinsamen Fortbildung. Schwerpunkte des Seminars sind die von der Deutschen

Gesellschaft für Palliativmedizin gegliederten Inhalte, nämlich Schmerztherapie und Symptomkontrolle, Kommunikation und Ethik in gut ausgewogenem Verhältnis. Ob der Basiskurs als Ausgangspunkt einer intensivierten Ausbildung zum Palliativmediziner, einer Orientierung oder einer Rekapitulation bereits bekannter Fakten dient, ist dabei nebensächlich – der Kurs soll allen ­Interessierten eine Hilfe im ­beruflichen (und vielleicht auch persönlichen) Alltag sein. Termine 2021 (Warteliste): 22./23. Oktober 2021 und 19./20. November 2021 und 10./11. Dezember 2021 Zeit: freitags, 14.00 s.t.–18.30 Uhr, samstags, 9.00 s.t.–18.30 Uhr Ort: Caritas Tagungszentrum, Freiburg Entgelt: 600,– Euro Fortbildungspunkte: 40

Palliativmedizin – Basisseminar Wochenkurs Leitung: Prof. Dr. med. Dipl.-Theol. Dipl.-Caritaswiss. Gerhild Becker MSc Palliative Care (King’s College London), Universitätsklinikum Freiburg, Lehrstuhl für Palliativmedizin Der Basiskurs wird entsprechend den curricularen Vorgaben des Kursbuches Palliativmedizin der Bundesärztekammer und den Empfehlungen der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin e. V. durchgeführt und ist bundesweit anerkannt. Voraussetzungen zum Erwerb der Zusatzbezeichnung –  Facharztanerkennung –  40 Stunden Kurs-Weiter­ bildung gemäß § 4 Abs. 8 in Palliativmedizin –  Weiterbildungszeit: 12 Monate bei einem Weiterbildungs­ befugten gemäß § 5 Abs. 1 Satz 2 oder anteilig ersetzbar durch 120 Stunden Fallseminar einschließlich Supervision Kursinhalte und Ziele: –  Vermittlung von medizinischen Kenntnissen und Fertigkeiten –  Reflexion der Angemessenheit diagnostischer und therapeutischer Maßnahmen –  Sensibilisierung für eine ­bedürfnisorientierte und ­vorausschauende Betreuung

–  Vermittlung von Basiswissen in den Bereichen Ethik und Recht –  Sensibilisierung für existentielle, spirituelle und psycho­ soziale Bedürfnisse der Patienten und ihrer Angehörigen –  Besonderheiten der Kommunikation Termin: Februar 2022 (geplant) Zeit: Montag–Freitag, 9.00 s.t.–ca. 17.30 Uhr Ort: i. d. R. Haus der Ärzte, Sundgauallee 27, Freiburg Entgelt: 600,– Euro Fortbildungspunkte: 40

Palliativmedizin Fallseminar Leitung: Prof. Dr. med. Dipl.-Theol. Dipl.-Caritaswiss. Gerhild Becker MSc Palliative Care (King´s College London), Lehrstuhl für Palliativmedizin, Universitätsklinikum Freiburg Das Kursangebot wendet sich an Ärztinnen und Ärzte in Klinik und Praxis, die bereits den Basiskurs Palliativmedizin (40 Kurseinheiten) erfolgreich absolviert haben und sich in der Betreuung Schwerkranker und Sterbender besonders engagieren möchten. Das Fallseminar ist multidisziplinär konzipiert und beachtet die Empfehlungen der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin e. V. und der Bundesärztekammer, die in Zusammenarbeit mit anderen medizinischen Fachgesellschaften erarbeitet wurden. Weiterhin werden Kursinhalte des German Program in Palliative Care Education genutzt (Verbundprojekt der durch die ­Deutsche Krebshilfe geförderten Akademien für Palliativmedizin in Zusammenarbeit mit der Harvard Medical School, Center for Palliative Care, Boston, USA und der Christopherus Akademie, ­Interdisziplinäres Zentrum für Palliativmedizin der Universität München). Das Fallseminar besteht aus 3 Modulen à 40 Kurseinheiten, die sich über jeweils fünf Tage ­erstrecken. Modul 1 Der Schwerkranke, sterbende Patient, sein soziales Umfeld und das behandelnde Team

Modul 2 Der individuelle Prozess des Sterbens im gesellschaftlichen Kontext Modul 3 Professionelles Handeln in der Palliativmedizin Termine (ggf. online): Modul 2: 19.–23. Juli 2021 (Warteliste) Modul 3: 4.–8. Oktober 2021 (Warteliste) Zeit: Montag–Freitag, 9.00 s.t.–ca. 17.30 Uhr Ort: i. d. R. Haus der Ärzte, Sundgauallee 27, Freiburg Entgelt: 550,– Euro pro Modul Fortbildungspunkte: 120 (pro Modul 40 Punkte)

Prüferworkshop Leitung: Dr. med. Paula HezlerRusch, Konstanz PrüferInnen in Facharztprüfungen müssen unterschiedlichste Anforderungen berücksichtigen. Ziel ­einer Prüfung ist es, die Kenntnisse und Fertigkeiten des Prüflings möglichst umfassend abzubilden, um zu einem objektiven und fairen Urteil zu gelangen. Die Prüfungsfragen sollten deshalb sowohl ein bestimmtes inhaltliches Spektrum abdecken als auch im Schwierigkeitsgrad variieren. Weiter muss natürlich auch jede Prüfung bestimmten formalen Ansprüchen gerecht werden. Dies alles ist vom Prüfungsgremium während der Prüfung „in Echtzeit“ umzusetzen. Kursinhalte: Rechtliche Aspekte bei der ­Abnahme von Prüfungen Dr. med. Paula Hezler-Rusch, ­Präsidentin der Bezirksärzte­ kammer Südbaden Prüfungsfragen entwickeln Dr. med. Irmgard Streitlein-­ Böhme, Dr. med. Klaus Böhme MME, Abteilung für Allgemeinmedizin, Ruhr Universität Bochum Prüfungssimulation Dr. med. Irmgard Streitlein-­ Böhme, Dr. med. Klaus Böhme MME, Abteilung für Allgemeinmedizin, Ruhr Universität Bochum Termin: Freitag, 29. Oktober 2021 Zeit: 14.00 s.t.–ca. 18.00 Uhr Ort: i. d. R. Haus der Ärzte, Sundgauallee 27, Freiburg (ggf. online) Entgelt: 60,– Euro Fortbildungspunkte: 4

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Bekanntmachungen Psychosomatische Grundversorgung Die aktuelle Weiterbildungsordnung schreibt für nahezu alle Fachgebiete den Erwerb von Kenntnissen in psychosomatischer Grundversorgung vor. ­Diese Qualifikation kann durch Teilnahme an den Kursen entsprechend den jeweiligen Vorgaben der WBO erworben werden. Die Vorgaben beinhalten beispielsweise für KollegInnen in 5-jähriger Weiterbildung zum Facharzt für Allgemeinmedizin Kenntnisse über 80 Stunden ­Psychosomatik: 20 Std. Theorie, 30 Std. verbale Intervention sowie 30 Std. Balintgruppenarbeit. Diese werden durch den Besuch von 10 Samstagsterminen à 8 Stunden nach eigener Wahl nachgewiesen. Alternativ können auch 5 Samstagsveranstaltungen mit dem Wochenkurs PGV kombiniert werden. Dieser findet in der Rehaklinik Glotterbad bei Freiburg statt. Die Leistungen nach den EBM-Ziffern 35100/35110 (Theorieseminare, Reflexion der Arzt-Patient-Beziehung, verbale Interventionstechniken) dürfen nur von Ärzten erbracht werden, die eine Qualifikation durch Teilnahme an einem 80-stündigen Seminar erworben haben (z. B. 10 Samstagstermine des vorliegenden Curriculums; bei Kombination mit dem Blockkurs sind die Vorgaben der Psychotherapievereinbarung bez. der Balintoder patientenbezogenen Selbsterfahrungsgruppen zu beachten). Im Rahmen der Verträge zur hausarztzentrierten Versorgung (HZV) ist das Seminar PGV für die Qualifikation Psychosomatik anrechenbar. Samstagsveranstaltungen (8 Std.) 22. Mai 2021 (geplant) Motivierende Gesprächsführung 12. Juni 2021 (Warteliste) Suchterkrankungen 19. Juni 2021 (Warteliste) Chronische Schmerzen 3. Juli 2021 (Warteliste) Psychische Erkrankungen im ­höheren Lebensalter

16. Oktober 2021 Psychoonkologie am Beispiel des Mammakarzinoms Zeit: jeweils 9.00 s.t.–16.00 Uhr Ort: i. d. R. Haus der Ärzte, Sundgauallee 27, Freiburg Entgelt: 100,– Euro pro Samstag Fortbildungspunkte: jeweils 8 Wochenkurs (40 Std.): Termine: 17.–21. Mai 2021 (Warteliste) 8.–12. November 2021 Zeit: Montag–Freitag, 9.00 s.t.–16.30 Uhr Ort: online Entgelt: 450,– Euro pro Kurs Fortbildungspunkte: 40

eLearning zur Diagnosestellung psychischer Störungen Leitung: Prof. Dr. Mathias Berger In diesem E-Learning im Themenbereich Psychosomatische Grundversorgung erfahren Sie, wie Sie effizient und kompetent die wichtigsten psychischen Störungen diagnostizieren können. Anhand von Video-Demonstrationen wird die Vorgehensweise bei verschiedenen Störungsbildern gezeigt. Sie bekommen Anleitungen für diagnostische Interviews als Download und können diese in Ihrer täglichen Praxis anwenden. Als Besonderheit zur Unterstützung bei der praktischen ­Umsetzung können Sie einen ­Erfahrungsbericht einreichen und bekommen professionelles Feedback. Nach Zahlungseingang steht ­Ihnen das E-Learning rund um die Uhr zur Verfügung. Die Bearbeitung dauert insgesamt ca. 6 Stunden und endet mit ­einem Abschlusstest. Das erfolgreichen abgeschlossene eLearning kombiniert mit dem Besuch der zusätzlich angebotenen Balintgruppe kann als Ersatz für einen Präsenz-Samstag anerkannt werden. Termin: 24/7 Ort: online Entgelt: 80,– Euro Fortbildungspunkte: 16 Details und Anmeldung: www. baek-sb.de/akademie

Reisemedizin Basisseminar Reisemedizin gem. Curriculum der Bundes­ ärztekammer (32 Std.) „Reisemedizinische Gesundheitsberatung“ Leitung: Dr. Rosemarie Mazzola, Freiburg; Prof. Dr. med. Winfried Kern, Freiburg Das 32-stündige Seminar Reisemedizin vermittelt dem Arzt ­Basiswissen für eine qualifizierte, auf individuelle Bedürfnisse zugeschnittene reisemedizinische ­Beratung. In zwei Wochenendblöcken werden Grundlagen der Tropenmedizin behandelt, Gesundheitsrisiken im Zusammenhang mit Reisen aufgezeigt und die entsprechenden Vorsorgemaßnahmen besprochen. Aspekte der Flug-, Tauch- und Höhenmedizin sind ebenso Inhalt wie Erkrankungen bei Reiserückkehrern. In Ergänzung zu den Vor­trägen wird aktuelles Lern- und Informationsmaterial zur Verfügung gestellt und die M ­ öglichkeit geboten, ­eigene „Problemfälle“ mit den ­Referenten zu erörtern. Teilnehmer, die das komplette Seminar absolviert haben, können am letzten Tag an einem Multiple-Choice-Test teilnehmen. Bei erfolgreichem Abschluss ­erhalten Sie eine Teilnahmebescheinigung, die als Basis-Zertifikat „Reise-Gesundheits-Beratung“ vom Deutschen Fachverband Reisemedizin (DFR) anerkannt wird. Die Bescheinigung „Reise­ medizinische Gesundheits­ beratung“ wird außerdem für die Beantragung zur Zulassung als Gelbfieberstelle benötigt. Termine: Teil 1: 28. und 29. Januar 2022 Teil 2: 25. und 26. Februar 2022 Zeit: jeweils Freitag und Samstag, ganztägig Ort: Haus der Ärzte, Sundgauallee 27, Freiburg Fortbildungspunkte: 32

Aufbaumodule zum Erwerb des Fachzertifikats der Deutschen Fachgesellschaft für Reisemedizin e. V. (DFR) Leitung: Dr. Rosemarie Mazzola, Freiburg; Prof. Dr. Winfried Kern, Freiburg Die Reisemedizin versteht sich

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heute als fachgebietsübergreifende Disziplin. Eine umfassende Darstellung der vielseitigen ­Aspekte der Reisemedizin ist mit dem Basiszertifikat „Reisemedizinische Gesundheits-Beratung“ ­allein nicht mehr möglich. Daher hat die Deutsche Fachgesellschaft Reisemedizin (DFR) unter Berücksichtigung der Stellungnahmen internationaler Institutionen (WHO, ISTM) einen Kanon von Themen und Kenntnissen ­zusammengestellt, der „Reisemedizin“ nach heutigem Verständnis repräsentiert. Diese Konzeption ist in ein 128 Stunden umfassendes Curriculum eingeflossen als „Fachzertifikat Reisemedizin“. Nach dem Erwerb des Basiszertifikates (32 Stunden) sind weitere 13 Aufbaumodule mit nochmals insgesamt 96 Stunden zu absolvieren, die jeweils einen speziellen Schwerpunkt der Reisemedizin zum Thema ­haben. Zu jedem Modul ist eine Lernerfolgskontrolle erforderlich. Anschließend kann bei der Deutschen Fachgesellschaft für Reisemedizin e. V. (DFR) das Fachzertifikat Reisemedizin beantragt werden. Die folgenden Aufbaumodule werden im Zweijahresrhythmus angeboten:   1:  Geomedizinische Länder­ kunde/Schlangen und ­Gifttiere   2:  Internationaler Tourismus und Reiserecht/Kreuzfahrt/ Schifffahrtsmedizin/Praxis der reisemedizinischen ­Beratung   3:  Flugreisemedizin/Klima und Klimabelastungen   4:  Trekking und Höhenmedizin/ Haut-/Sonnenschutz  5: Tauchsportmedizin   6:  Internationale Arbeitsein­ sätze/Langzeitaufenthalte   7:  Risikogruppen und Reisen   8:  Reisen mit chronischer Krankheit, Teil A   9:  Reisen mit chronischer Krankheit, Teil B 10:  Reisen mit chronischer Krankheit, Teil C 11:  Unfälle und Reisemedizi­ nische Assistance 12:  Gesundheitsstörungen bei Reise-Rückkehrern 13:  Ärztliche Reisebegleitung


Bekanntmachungen Ärzte und Ärztinnen, die sich nur für bestimmte Themen des Fachzertifikats interessieren, können selbstverständlich auch teilnehmen. Ebenso können Inhaber von Gelbfieberimpfstellen die jährlich geforderten 8 Fortbildungspunkte mit diesen Seminaren erwerben. Die Reihenfolge der Seminare (Basisseminar und Aufbaumodule) ist NICHT vorgeschrieben. Termine: jeweils Freitag und Samstag Module 7 und 8: 25. und 26. Juni 2021 Module 6 und 12: 16. und 17. Juli.2021 Module 11 und 4: 22. und 23. Oktober 2021 (Warteliste) Zeit: ganztägig Ort: i. d. R. Haus der Ärzte, Sundgauallee 27, Freiburg Entgelt: 200,– Euro/Wochenende Fortbildungspunkte: jeweils 16, 14 Punkte (Modul 11 und 4)

Reisemedizin Refresher-Seminar Leitung: Dr. Rosemarie Mazzola, Freiburg Prof. Dr. med. Winfried Kern, ­Freiburg Alles ändert sich ständig, so auch die Präsenz der Infektionserreger und die Empfehlungen in der Reisemedizin. Bereits vorhandene Erreger breiten sich aus, neue Infektionen treten auf: Die reisemedizinischen Empfehlungen werden angepasst und neue Impfstoffe auf den Markt gebracht. Für alle Kolleginnen und Kollegen, welche das Basisseminar „Reisemedizinische Gesundheitsberatung“ besucht haben oder vergleichbare Kenntnisse besitzen, bieten wir daher ein Refresher-Seminar an. Besucher dieses Kurses erhalten einen Überblick über neue Entwicklungen auf dem Gebiet der Reisemedizin. So wird die aktuelle Weltseuchenlage vorgestellt und auf Änderungen bei den Empfehlungen zur Malariaprophylaxe und zur Impfprävention hingewiesen. Die Dozenten ­besprechen, auch anhand von Kasuistiken, interessante reiseund tropenmedizinische Themen. Darüber hinaus haben die Teil-

nehmer die Möglichkeit, eigene Fallbeispiele einzubringen und mit den Referenten und Kollegen zu diskutieren. Das Basiszertifikat Reisemedizin und das Fachzertifikat der Deutschen Fachgesellschaft Reisemedizin (DFR) sowie das DTG-Zertifikat Reisemedizin der Deutschen Gesellschaft für Tropenmedizin und globale Gesundheit (DTG) sind 3 Jahre gültig, das Basis-Zertifikat des Centrums für Reisemedizin Düsseldorf (CRM) ist 2 Jahre gültig Sie erhalten im Anschluss an das Refresherseminar eine Teilnahmebescheinigung. Dieses Refresher-Seminar wird von der DFR, der DTG und des CRM für die Verlängerung der Basiszertifikate und anteilig für die Verlängerung des Fachzertifikats anerkannt. Ebenso wird das ­Refresherseminar für die Verlängerung der Ermächtigung zur Gelbfieberimpfung anerkannt. Seminarinhalt: –  Aktuelle Weltseuchenlage –  Aktuelle Malariasituation und -empfehlungen, –  Aktuelle Impfempfehlungen, Änderungen und neue Impfstoffe Weitere Themen werden ca. 4 Wochen vor Beginn ­veröffentlicht. Termin: Samstag, 26. März 2022 Zeit: 9.00 s.t.–16.30 Uhr Ort: Haus der Ärzte, Sundgauallee 27, Freiburg Fortbildungspunkte: 10

Weiterbildungsseminar Spezielle Schmerztherapie, 80 Std. gemäß Curriculum der Bundes­ ärztekammer Die Zusatzweiterbildung „Spezielle Schmerztherapie“ umfasst in Ergänzung zu einer Facharzt­ kompetenz die Erkennung und Behandlung chronisch schmerzkranker Patienten, bei denen der Schmerz seine Leit- und Warnfunktion verloren und einen selbstständigen Krankheitswert erlangt hat. Zum Erwerb der Zusatzbezeichnung ist neben der Absolvierung einer Weiterbildungszeit von

12 Monaten bei einem Weiterbildungsbefugten gem. § 5 Abs. 1 der Besuch eines 80-stündigen Weiterbildungskurses erforderlich. Der Gesamtkurs kann auch als Genehmigungsvoraussetzung zur Abrechnung von Leistungen i. R. der Qualitätssicherungsvereinbarung Akupunktur der KV Baden-Württemberg dienen. Seminarinhalte: Block A: Grundwissen über Pathogenese, Diagnostik und Therapie von chronischen Schmerzen, Psychische Störungen mit Leitsymptom Schmerz und psychosomatische Wechselwirkungen bei chronischen Schmerzzuständen Block B: Medikamentöse Schmerztherapie/Neuropathische Schmerzen, Interventionelle und andere nicht-medikamentöse Verfahren in der Schmerztherapie – Kopfschmerz Block C: Schmerzen bei vaskulären und viszeralen Erkrankungen, Schmerzen im Alter und bei Kindern und Jugendlichen, Tumorschmerz und Palliativmedizin Block D: Muskuloskelettale Schmerzen, Rückenschmerz, Schulter-Nackenschmerz, ­Muskelschmerz, weit verbreitete Schmerzen (widespread pain), ­Fibromyalgie, Gelenkerkrankungen Der Besuch des Kurses wird auch solchen Kolleginnen und Kollegen empfohlen, die sich einen umfassenden Überblick über die aktuelle Entwicklung in der Schmerztherapie aneignen möchten. Die Blöcke sind einzeln buchbar. Termine: Block A und B: 19.–23. Juli 2021 (Warteliste) Block C und D: 18.–22. Oktober 2021 (Warteliste) Zeit: Montag–Freitag, 9.00 s.t.–ca. 16.30 Uhr Ort: Haus der Ärzte, Sundgauallee 27, Freiburg Entgelt: 800,– Euro Fortbildungspunkte: 80

Suchtmedizin Kursweiterbildung Suchtmedizin zur Erlangung der Zusatzbezeichnung gem. WBO 2006 Leitung: Dr. Rüdiger Gellert, ­Freiburg, Dr. Friedemann ­Hagenbuch, Zentrum f. Psychiatrie ­Emmendingen und Dr. Andreas Jähne, Rhein-Jura Klinik Bad Säckingen Suchttherapie geht alle an! Abhängigkeitserkrankungen begegnen beinahe täglich jeder Ärztin, jedem Arzt, ob in der Praxis oder im Krankenhaus tätig. Besonders der Substanzmissbrauch von ­Alkohol, Nikotin, stimulierenden Substanzen und auch Medikamenten bei Jugendlichen stellt eine unübersehbare Herausforderung für die Ärzteschaft insgesamt dar. Suchtmedizin ist deshalb eine Querschnittsaufgabe für alle Fachgebiete, und sie ist keineswegs auf den relativ kleinen Kreis der Drogenabhängigen beschränkt. Die Fähigkeit zum Erkennen einer möglichen Abhängigkeitserkrankung bzw. Gefährdung – sei es nun durch Alkohol, Medikamente oder Drogen – ­gehört zum notwendigen Rüstzeug aller Ärztinnen und Ärzte. In der aktuellen Weiterbildungsordnung ist die Suchtmedizin als Zusatzweiterbildung geführt. Diese beinhaltet eine 50-stündige Kursweiterbildung sowie eine abschließende Prüfung. Ärzte, die nach der Kursweiterbildung substituieren, können bei der Kassenärztlichen Vereinigung einen Antrag auf Erstattung des Teilnahmeentgeltes stellen. Termine: 11.–15. Oktober 2021 (Warteliste) Zeit: Montag–Freitag, 9.00 s.t.–18.00 Uhr Ort: Haus der Ärzte, Sundgauallee 27, Freiburg Entgelt: 600,– Euro Fortbildungspunkte: 50

Suchtmedizin – Sucht Update Leitung: Dr. Rüdiger Gellert, ­Freiburg, Dr. Friedemann ­Hagenbuch, Zentrum f. Psychiatrie Emmendingen und

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Bekanntmachungen Dr. Andreas Jähne, Rhein-Jura ­Klinik Bad Säckingen Aktuelle Aspekte der Sucht­ medizin Um alle Inhaber dieses Zusatztitels sowie besonders am Thema Suchtmedizin interessierte Kolleginnen und Kollegen stets über aktuelle Entwicklungen auf diesem Fachgebiet zu informieren, bieten wir wieder ein Sucht ­Update an. In prägnanten Kurzreferaten werden suchtmedizinische Themen mit viel Raum für Diskussion und Austausch dargestellt. Die Referenten arbeiten größtenteils in „badischen“ Einrichtungen, sodass auch Fragen der lokalen ­Kooperation thematisiert werden können. Zielgruppe der Veranstaltung sind neben Ärztinnen und Ärzten alle anderen Berufsgruppen, die sich im stationären oder ambulanten Behandlungskontext mit Suchtfragen beschäftigen. Termin: Mittwoch, 10. November 2021 Zeit: 15.00–18.15 Uhr Ort: Haus der Ärzte, Sundgauallee 27, Freiburg Entgelt: kostenfrei Fortbildungspunkte: 4 Anmeldung erforderlich!

Suchtmedizinische Versorgung Fortbildung für Nichtärztliche ­Medizinische Fachberufe Leitung: Dr. med. Paula Hezler-­ Rusch, Konstanz 7 Prozent der erwachsenen ­Bevölkerung in Deutschland betreiben einen Alkoholmissbrauch oder sind alkoholabhängig. Zirka 3 Millionen gelten als medikamentenabhängig oder zumindest abhängigkeitsgefährdet. 600.000 Menschen sind abhängig von ­illegalen Drogen, konsumieren oder missbrauchen sie, davon sind 150.000 bis 180.000 opiatabhängig. 2015 hat die Bundesärztekammer in Zusammenarbeit mit der Deutschen Gesellschaft für Suchtmedizin ein Fortbildungscurriculum für die suchtmedizi­ nische Versorgung erstellt. Der ­Verband der medizinischen ­Fachberufe war beteiligt.

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Das Curriculum umfasst 60 Stunden. Die Inhalte sind auf den Wahlteil der Fachwirtin für ambulante Versorgung anrechenbar. Die Fortbildung wird von der Akademie für ärztliche Fort- und Weiterbildung der Bezirksärztekammer Südbaden in Zusammenarbeit mit der Bezirksärztekammer Nordwürttemberg angeboten. 4 Stunden der 60 Stunden sind über eine Hausarbeit abzuleisten, die dann Grundlage eines abschließenden Kolloquiums ist. Zielgruppe: Medizinische Fachangestellte, Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen in Kliniken, Rehabilitationseinrichtungen, Justiz, Praxen, Ambulanzen, im öffentlichen Gesundheitsdienst und in Suchtberatungsstellen. Termine: jeweils Freitag und Samstag Teil 1: 21. und 22. Januar 2022 Teil 2: 25. und 26. Februar 2022 Teil 3: 1. und 2. April 2022 Teil 4: 6. und 7. Mai 2022 Ort: Haus der Ärzte, Sundgauallee 27, Freiburg Entgelt: 580,– Euro

Train the Trainer Leitung: Dr. med. Paula Hezler-­ Rusch, Konstanz Dieses Seminar soll ihnen die Planung und Durchführung von Weiterbildung in allen Fachgebieten erleichtern. Dabei werden die Referenten wichtige Hinweise zu den organisatorischen und rechtlichen Rahmenbedingungen einer anerkennungsfähigen Weiterbildung geben. Grundzüge medizindidaktischer Kenntnisse werden vermittelt. Weiter werden Vorschläge gemacht für Lernmöglichkeiten und -unterstützung, zum Beispiel im Rahmen von Weiterbildungsgesprächen, konstruktivem Feedback, sowie Fallbesprechungen. Auch administrative Aspekte werden aufgegriffen und die „Tools“, wie WBmed und Logbuch, in der aktuellen Form vorgestellt.

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Dieses Seminar ist ein Angebot an alle Fachärztinnen und Fachärzte, die als WeiterbilderInnen Ärztinnen und Ärzte in Weiterbildung beschäftigen. Kursinhalte: WB-Plan, Vorbereitung des Arztes in Weiterbildung Dr. med. Paula Hezler-Rusch, ­Präsidentin der Bezirksärzte­ kammer Südbaden Arzt als Ausbilder: Pflichten ­eines WB-Befugten, Inhalte von Arbeitszeugnissen Dr. iur. Regine Kiesecker, ­Geschäftsführerin der Bezirks­ ärztekammer Südwürttemberg WB in der BÄK: WBO 2020, ­Logbuch, etc. Dr. med. Ulrich Voshaar, ­Vize­präsident der Bezirksärzte­ kammer Südbaden Arzt als Ausbilder: Voraussetzung für die KV-Förderung, ­Beschäftigung von Vertretern bzw. angestellten Ärzten Prof. Dr. med. Michael Faist, ­Sprecher des Bezirksbeirats ­Freiburg der Kassenärztlichen Vereinigung Baden-Württemberg Medizindidaktik: Weiterbildungsziele, Lehr- und Lernmethoden, Lernerfolgskontrollen: Supervision und konstruktives Feedback, Weiterbildungs­ gespräche Dr. med. Irmgard Streitlein-­ Böhme, Dr. med. Klaus Böhme MME, Abteilung für Allgemeinmedizin, Ruhr Universität Bochum Termin: Samstag, 30. Oktober 2021 Zeit: 10.00 s.t.–16.00 Uhr Ort: Haus der Ärzte, Sundgauallee 27, Freiburg Fortbildungspunkte: 6

Train the Trainer KWBW-Modul (online) Leitung: Dr. med. Martina ­Bischoff, KWBW Verbundweiterbildung plus, Freiburg Dieses Seminar ist ein Angebot an alle Fachärztinnen und Fachärzte, die Ärzte in Weiter­ bildung zum Facharzt für ­Allgemeinmedizin anleiten. Sie bekommen Hinweise zu den Besonderheiten der ambulanten Weiterbildung mit der neuen kompetenzbasierten Weiterbildungsordnung. Es wird ein Strukturmodel für die WB der ÄiW ­vorgestellt und die Übertragung auf die eigene Praxis erarbeitet. Unter anderem werden das Kompetenzzentrum Weiterbildung Baden-Württemberg (KWBW) und die Weiterbildung im ­Verbund vorgestellt. Das KWBW-­ Modul versteht sich als Zusatzmodul zum Train the Trainer-­ Seminar am Folgetag. Kursinhalte: –  Einführung in das Thema WB Allgemeinmedizin, Erfahrungsaustausch als WBB –  Besonderheiten in der ambulanten WB Allgemeinmedizin –  Gemeinsam Weiterbilden in der KWBW Verbundsweiterbildung plus –  Weiterbilden im KWBW – ­Förderung, Anträge, P1-­ Pauschale, Online-Netzwerke –  Struktur der Weiterbildung in der täglichen Praxis Termin: Freitag, 29. Oktober 2021 Fortbildungspunkte: 5 Anmeldung erforderlich! Auskunft: Information und Anmeldung: www.baek-sb.de/akademie Akademie für Ärztliche Fort- und Weiterbildung Südbaden, Sundgauallee 27, 79114 Freiburg, Telefon (07 61) 6 00-47 37/ 47 38/47 39, Fax (07 61) 6 00-47 44, E-Mail: akademie@baek-sb.de Bei Rückfragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung. Änderungen bleiben ­vorbehalten.


Bekanntmachungen Bezirksärztekammer Südwürttemberg Geschäftsstelle: ­Haldenhaustraße 11 72770 Reutlingen Tel. (0 71 21) 9 17-24 15/-24 16 Fax (0 71 21) 9 17-24 00

Kurse der Bezirksärztekammer ­Südwürttemberg Die hier angekündigten ­Veranstaltungen stehen unter dem Vorbehalt der weiteren Entwicklung der COVID-19 Pandemielage. Es kann nicht ausgeschlossen werden, dass Veranstaltungen entfallen oder aufgrund neuer Hygiene-Vorgaben ggf. in Form von Web-Seminaren durchgeführt werden müssen. Die Teilnehmer werden in ­einem solchen Fall rechtzeitig darüber informiert. Die Anrechnung der Fortbildungspunkte bleibt auch in einem solchen Fall erhalten.

40-Stunden-Kurs „Palliativmedizin“ nach der Weiterbildungsordnung Mit der am 1. Mai 2006 in Kraft getretenen Weiterbildungsordnung der Landesärztekammer Baden-Württemberg, wurde die Zusatzbezeichnung „Palliativmedizin“ eingeführt. Zum Erwerb dieser Zusatzbezeichnung ist ­unter anderem die Absolvierung eines 40-stündigen Kurses erforderlich, für welchen die Bundes­ ärztekammer ein Curriculum ­festgelegt hat. Dieser Kurs ist auch ein Angebot an Ärztinnen und Ärzte, die ihr Fachwissen über Palliativmedizin erweitern und ihre Patienten im Rahmen der AAPV gem. § 87 Abs. 1b SGB V palliativmedizinisch versorgen möchten. Termin: 25.–29. November 2021 (Do–Mo) (Anmeldungs-Nr. 54/2021) Leitung: Dr. med. Christina Paul, Tropenklinik Paul Lechler Krankenhaus, Oberärztin Palliativstation, Ärztl. Leiterin Tübinger Pro-

Modul III (40 UE): Professionelles Fachkunde Rettungsdienst. Sie jekt Häusliche Betreuung Handeln in der Palliativmedizin stellen das jeweilige LeitsympSchwerkranker, Fachärztin für •  Bearbeitung komplexer Fragetom im Rahmen eines 30-minüti­Innere Medizin, Hämatologie stellungen aus dem palliativgen Referats vor und gehen daund Onkologie, Palliativmedizin, medizinischen Arbeitsfeld anbei die diagnostischen und theAkupunktur hand von Fallbeispielen rapeutischen Erstmaßnahmen Ort: Ärztehaus, Haldenhaustr. 11, Termin: ein. Anschließend werden mit 72770 Reutlingen Kurse der Bezirksärztekammer Modul III: Südwürttemberg den Teilnehmern offen gebliebeGebühr: 490,– Euro 15.–18. September 2021 ne Fragen ausführlich diskutiert. Punkte: 40 (Mi–Sa) Leitsymptome: Anmeldung: (Anmeldungsnummer 6/2021) Atemnot – L­ ähmungen Gebühr: 490,– Euro und Krämpfe – BewusstseinsLeitung: Dr. med. Christina Paul, störung Tropenklinik Paul Lechler KranIn diesem Seminar werden kenhaus, Oberärztin Palliativ­ ­folgende Leitsymptome Fallseminare „Palliativmedizin“ station, Ärztl. Leiterin Tübinger ­praxisnah erörtert: Kurse der Bezirksärztekammer Südwürttemberg Fallseminare „Palliativmedizin“ Projekt Häusliche Betreuung •  „Ich krieg plötzlich schlecht In der Palliativmedizin geht es Schwerkranker, Fachärztin für Luft“ – akute Atemnot um die ganzheitliche Behand­Innere Medizin, Hämatologie Dr. med. Christian Milz, nieder­ lung von Menschen mit einer und Onkologie, Palliativmedizin, gelassener Facharzt für Innere ­unheilbaren, fortschreitenden Akupunktur Medizin, Notfallmedizin, ­Erkrankung und begrenzter Teilnehmerzahl: 12 Personen ­Leitender Notarzt, Leutkirch ­Lebenserwartung. Ort: Ärztehaus, Haldenhaustr. 11, •  Lähmungen und Krämpfe Mit der Weiterbildungsordnung 72770 Reutlingen Dr. med. Christian Milz 2006 der Landesärztekammer Punkte: •  Bewusstseinsstörung – Fallseminare „Palliativmedizin“ Notfälle im (Praxis-)Alltag: Refresherkurs auch für den ärztlichen Notfall- und Bereitschaftsdi ­Baden-Württemberg wurde die Modul 40 von verwirrt bis ohnmächtig Zusatzbezeichnung „Palliativ­ Anmeldung: Dr. med. Jörg-Uwe Renz, Facharzt medizin“ eingeführt. Zu ihrem für Allgemeinmedizin, Reutlingen ­Erwerb ist unter anderem das Termin: Absolvieren eines Grundkurses Mittwoch, 9. Juni 2021 (40 Unterrichtseinheiten) sowie 16.30–18.50 Uhr eine 12-monatige stationäre Tä(Anmeldungs-Nr. 23/2021) Notfälle im (Praxis-)Alltag: tigkeit bei einem WeiterbildungsLeitsymptome: auch für Refresherkurs auchNotfälle für den im (Praxis-)Alltag: befugten oder 120EKG-Basisseminar UnterrichtsNotfälle Refresherkurs in der Gynäkologie – den ärz ­ärztlichen Notfall- und einheiten (UE) im Rahmen von Pädiatrische Notfälle ­Bereitschaftsdienst Fallseminaren inkl. Supervision In diesem Seminar werden erforderlich. ­folgende Leitsymptome Der Ausgangspunkt für das jeFür Ärzte, die sich für den Besuch ­praxisnah erörtert: weilige Seminar sind die oft im von Fallseminaren entschieden •  Notfälle in der Gynäkologie Vordergrund stehenden Leit­ haben, werden die dafür notDr. med. Bernd Prieshof, Facharzt symptome möglicher Notfälle, wendigen Module I bis III mit für Frauenheilkunde, Ravensburg die neben den notwendigen ­jeweils 40 UE angeboten. Diese •  Pädiatrische Notfälle EKG-Basisseminar und Argumentieren ­dDiskutieren iagnostischen Schritten auch Module sind nachRhetorik-Seminar: dem CurricuDr. med. Katharina Rieth, bereits parallel therapeutische lum der Bundesärztekammer Fachärztin für Kinder- und Gegenmaßnahmen erfordern. und den Empfehlungen der ­Jugendmedizin, Tübingen Bei kleineren Notfällen werden Deutschen Gesellschaft für Termin: dabei die Diagnostik und ­Palliativmedizin e. V. strukturiert. Mittwoch, 14. Juli 2021 ­Therapie so dargestellt, dass der Modul I (40 UE): Der schwer­ 16.30–18.50 Uhr ­Patient ­unmittelbar behandelt kranke, sterbende Patient, (Anmeldungs-Nr. 24/2021) und der Notfall unter Kontrolle sein soziales Umfeld und das Leitsymptome: gebracht wird. BeiRhetorik-Seminar: schwereren ­behandelnde Team Vergiftungen – Thermische Diskutieren und Argumentieren Arzt: Grundkurs (40h) oder potenziell lebensgefähr­ •  Kommunikation,Hygienebeauftragter psychosoziale Wunden – Bisswunden lichen Notfällen werden die erAspekte, soziales Umfeld, In diesem Seminar werden forderlichen ersten Maßnahmen ­Symptomkontrolle ­folgende Leitsymptome vermittelt, damit der Patient in Modul II (40 UE): Der indivi­ ­praxisnah erörtert: einem stabilen Z­ ustand in ein duelle Prozess des Sterbens im •  Vergiftungen Krankenhaus g ­ ebracht werden gesellschaftlichen Kontext •  Thermische Wunden und dort weiter behandelt •  Ethik, Trauer, Symptom­ Dr. med. Jörg-Uwe Renz, Facharzt ­werden kann. kontrolle für Allgemeinmedizin, Reutlingen Bei den Referenten handelt es Hygienebeauftragter Arzt: Grundkurs (40h) überwiegend um Fachärzte Stressbewältigungsich durch Achtsamkeit für Allgemeinmedizin bzw. für ­Innere Medizin mit der Zusatz­ bezeichnung Notfallmedizin bzw.

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Bekanntmachungen

Kurse der Bezirksärzte Notfälle im (Praxis-)Alltag: Refresherkurs auch für den ärztlichen Notfall- und Bereitschaftsdi

•  Bisswunden chronischen Herzerkrankungen Termin: •  Hygienemanagement und Dr. med. Hartmut Pfäfflin, und bei Notfällen vorgestellt. Samstag, 19. Juni 2021 ­Aufgaben des Hygienefach­ EKG-Basisseminar Facharzt für Chirurgie und Termin: 9.00–17.00 Uhr personals ­Unfallchirurgie Filderklinik, Samstag, 12. Juni 2021 (Anmeldungs-Nr. 45/2021) •  Nosokomiale bzw. ­Filderstadt-Bonlanden 9.00–16.50 Uhr Leitung: Prof. Dr. Olaf Kramer, ­behandlungsassoziierte Termin: (Anmeldungs-Nr. 30/2021) Professor für Rhetorik und Infektionen Mittwoch, 6. Oktober 2021 Ort: Ärztehaus, Haldenhaustr. 11, ­Wissenskommunikation, •  Surveillance von nosokomialen 16.30–18.50 Uhr 72770 Reutlingen ­Universität Tübingen bzw. behandlungsassoziierten Fallseminare „Palliativ (Anmeldungs-Nr. 25/2021) Gebühr: 35,– EuroEKG-Basisseminar Ort: Ärztehaus, Haldenhaustr. 11, Infektionen Leitsymptome: Punkte: 11 72770 Reutlingen •  Grundlagen der mikrobiolo­ Akute Hautprobleme – Anmeldung: Gebühr: 120,– Euro gischen Diagnostik Rhetorik-Seminar: Diskutieren und Argumentieren Akute Allergien – Probleme Punkte: 11 •  Grundlagen der rationalen Anmit den Augen Anmeldung: tibiotikatherapie in Klinik und In diesem Seminar werden Praxis und Resistenztestung ­folgende Leitsymptome •  Ausbruchmanagement ­praxisnah erörtert: •  Hygienemaßnahmen beim UmRhetorik-Seminar: •  Akute Hautprobleme gang mit infektiösen Patienten Notfälle im (Praxis-)All Rhetorik-Seminar: Diskutieren und Argumentieren •  Begehungen, Analysen und Diskutieren und Argumentieren Dr. med. Germar Büngener, Hygienebeauftragter Arzt: Facharzt für Allgemeinmedizin, Umgebungsuntersuchungen Arzt: Grundkurszur (40h) Gespräche und Verhandlungen ­Grundkurs (40h) HygienebeauftragterVerfahrensweisen Friedrichshafen sind Teil des ärztlichen Alltags, •  Akute Allergien ­Prävention von nosokomialen Die Medizinhygieneverordnung sei es in Teamsitzungen, bei MitDr. med. univ. Sebastian Volc, bzw. behandlungsassoziierten Südwürttemberg des Sozialministeriums Baden-­ arbeitergesprächen oder wichtiFacharzt für Haut-Kurse und der Bezirksärztekammer Infektionen Württemberg vom 20. Juli 2012 gen Vertragsverhandlungen. Und ­Geschlechtskrankheiten, •  Hygieneanforderungen in regelt unter anderem, die Sicherauch in Diskussionen und Debat­Allergologe, Universitäts-­ ­verschiedenen Bereichen EKG-Basisseminar stellung der organisatorischen ten sollten Sie ihren Standpunkt Hautklinik, Tübingen •  Haut-, Schleimhautund Hygienebeauftragter Grundkurs (40h) undArzt: personellen Voraussetzunvertreten und erklären können. •  Probleme mit den Augen: ­Wundantiseptik gen für die Einhaltung der anerIn dem Seminar lernen Sie ­Akute Sehstörung, •  Aufbereitung von Medizin­ kannten Regeln der Hygiene und grundlegende Mechanismen der ­Fremdkörper, rotes Auge produkten, Desinfektion, Stressbewältigung durch Achtsamkeit Durchführung notwendiger Dialogrhetorik kennen. Sie üben Dr. med. Anna Bruckmann, ­Sterilisation ­hygienischer Maßnahmen. Die selbstsicher aufzutreten und Fachärztin für Augenheilkunde, •  Hände-, Lebensmittel- und Fallseminare „Palliativmedizin“ Verordnung gilt nicht nur für ­Ihren eigenen Standpunkt Tübingen ­Küchenhygiene Krankenhäuser, sondern auch für ­glaubwürdig und überzeugend Termin: •  Schutzkleidung und Einrichtungen für Ambulantes darzustellen. Mittwoch, 17. November 2021 -ausrüstung Rhetorik-Seminar: Disk Operieren, Vorsorge-, RehabilitaAls Teilnehmer und Teilnehmerin 16.30–18.50 Uhr Termin: tionsDialyseeinrichtungen, dieses Seminars erfahren und (Anmeldungs-Nr. 26/2021) 24.–28. Juni 2021 (Do–Mo) Stressbewältigung durchund Achtsamkeit Tageskliniken und Arztpraxen, üben Sie, wie Sie sich auf eine Ort: Ärztehaus, Haldenhaustr. 11, (Anmeldungs-Nr. 10/2021) in denen invasive Eingriffe vor­ Diskussion oder Verhandlung 72770 Reutlingen jeweils 9.00–17.00 Uhr genommen werden. vorbereiten, wie Sie anschaulich Gebühr: je 25,– Euro inkl. Skripte, Leitung: PD Dr. med. Die curriculare Fortbildung und überzeugend argumentieren Verpflegung und Notfälle Getränkeim (Praxis-)Alltag: Klaus Schröppel, Institut für Refresherkurs auch für den ärztlichen Notfall- und Bereitschaftsdienst „Hygienebeauftragter Arzt“ entund wie Sie Ihren Standpunkt Punkte: je 3 ­Medizinhygiene, Ammerbuch spricht den Inhalten des Moduls I selbstbewusst vertreten. Anmeldung: Ort: Ärztehaus, Haldenhaustr. 11, – Grundkurs „HygienebeauftragDabei verbinden sich praktische 72770 ReutlingenHygienebeauftragter A ter Arzt“ der strukturierten Gesprächs- und Verhandlungs­ Gebühr: 600,– Euro ­curricularen Fortbildung szenarien mit Videoanalysen und Punkte: 40 „Krankenhaushygiene“ gemäß individuellem Feedback sowie Anmeldung: des Curriculums der Bundes­ praxisgerechten Einblicken EKG-Basisseminar ärztekammer. in aktuelle Erkenntnisse der EKG-Basisseminar ­Rhetorik und KommunikationsFür den Erwerb der Qualifikation In diesem Seminar werden die zum „Hygienebeauftragten Arzt“ wissenschaft. Grundlagen der EKG-Befundung sind daher erforderlich: Seminarinhalt: Stressbewältigung vermittelt, mögliche Störfaktoren •  eine mindestens zweijährige •  Eine Argumentation logisch durch AchtsamkeitStressbewältigung dur bei der EKG-Ableitung besproBerufserfahrung aufbauen chen und die typischen Verände•  der erfolgreiche Besuch dieses •  Sich verständlich ausdrücken Die wachsende berufliche rungen bei häufigen Herzerkran40 h Grundkurses •  Die richtigen Fragen stellen ­Belastung und die unverändert kungen dargestellt. Anschließend Der Grundkurs „Hygienebeauf•  Aktiv zuhören schwierigen Arbeitsbedingungen können die Teilnehmer in kleinen tragter Arzt“ schließt mit einer •  Fair argumentieren Rhetorik-Seminar: Diskutieren und Argumentieren für Ärztinnen und Ärzte sind Gruppen an Fallbeispielen selbst Lernerfolgskontrolle ab. •  Unfaire Argumente abwehren ­unbestritten. Die physischen und EKGs auswerten und die ErgebZu den behandelten Themen im •  Positiv formulieren psychischen Anforderungen, die nisse werden im Plenum diskuGrundkurs gehören u. a.: •  Passende Körpersignale senden tiert. Am Nachmittag steht die •  Gesetzliche und normative •  Mit Diskussionspartnern Rolle des EKGs in der Praxis ­Regelungen im Krankenhaus ­respektvoll umgehen im Mittelpunkt und es werden und in der Arztpraxis an Kasuistiken EKG-Bilder bei Hygienebeauftragter Arzt: Grundkurs (40h) 294 ÄBW 05 | 2021


Bekanntmachungen durch den Umgang mit kranken und sterbenden Menschen, durch den permanenten Zeitdruck und die ökonomischen ­Herausforderungen entstehen, führen zu einer zunehmenden Verschärfung der angespannten Situation. Das erfahrungsorientierte ­Seminar „Stressbewältigung durch Achtsamkeit“ basiert auf dem „Mindfulness-Based Stress ­Reduction Programm“ (MBSR). Dieses Programm wurde Ende der ­siebziger Jahre in den USA von Prof. Dr. Jon Kabat-Zinn an der Universitätsklinik von Massachusetts entwickelt. ­Inzwischen belegen zahlreiche wissenschaftliche Studien die Wirksamkeit dieses Programms. Grundlage des Seminars ist die intensive Schulung der Achtsamkeit im Alltag und in der Stille. Achtsamkeit bedeutet, die Aufmerksamkeit immer wieder zum gegenwärtigen Moment zurückzubringen. Durch geleitete Meditationen und sanfte Körperübungen ­lernen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer, Atmung, Körper­ empfindungen, Gedanken und Gefühle wahrzunehmen ohne sie zu bewerten. Die Praxis der Achtsamkeit befähigt dazu, die gewohnheitsmäßigen Verhaltensweisen im Umgang mit innerem und äußerem Stress, mit Krankheiten und Schwierigkeiten zu erkennen. Die Teilnehmerinnen und Teil­ nehmer lernen immer wieder ­innezuhalten und den Heraus­ forderungen des Lebens mit mehr Ruhe, Klarheit und Akzeptanz zu begegnen. Ziele des Seminars sind: •  Verständnis für die Grundlagen der Achtsamkeitspraxis zu bekommen •  eigene Erfahrungen mit ­Achtsamkeits-Übungen zu machen •  Anregungen zu erhalten, um Achtsamkeit in den eigenen Alltag bzw. Berufsalltag zu ­integrieren •  ein Behandlungskonzept ­kennenzulernen, das auch bei den Patienten zur Anwendung kommen kann

Samstag, 25. September Ort: Ärztehaus, Haldenhaustr. 11, Termin: Hygienebeauftragter Arzt: Grundkurs (40h) 2021 9.00–16.00 Uhr 72770 Reutlingen Samstag, 3. Juli 2021 Abschlussveranstaltung Mindestteilnehmerzahl: 15 9.00–16.45 Uhr Tabakentwöhnung mit (Anmeldungs-Nr. 40/2021) Gebühr: 100,– Euro (Anmeldungs-Nr. 21/2021) Leitung: Prof. Dr. med. Batra, Punkte: 8 Leitung: Markus Zeh, Diplom-­ stellv. Ärztlicher Direktor, Anmeldung: Pädagoge und MBSR-Lehrer, ­Universitätsklinik für Psychiatrie ­Tübingen und Psychotherapie, Tübingen Ort: Ärztehaus, Haldenhaustr. 11, Ort: Ärztehaus, Haldenhaustr. 11, 72770 Reutlingen 72770 Reutlingen Gebühr: 200,– Euro inkl. VerpfleStressbewältigungMindestteilnehmerzahl: durch Achtsamkeit 25 gung, Skript und Yoga-Matte Impfseminar gemäß dem Gebühr: 240,– Euro Punkte: 10 Qualifikation Tabakentwöhnung als Blended-Learning-M Kommunikationstraini ­Curriculum der Bundesärztekammer Punkte: 20 Anmeldung: Anmeldung: Impfungen gehören zu den ­wichtigsten Errungenschaften der modernen Medizin. Die Ausrottung der Pocken und die fast Qualifikation Tabakentwöhnung vollständige Verdrängung der als Blended-Learning-Maßnahme – Tabakentwöhnung mit Kinderlähmung aus Europa sind Tabakentwöhnungnur mitdie strukturiertem Grundkurs ­strukturiertem Therapieprogramm prägnantestenTherapieprogramm Beispiele Seminarreihe Allgeme nach dem Curriculum für erfolgreiche Impfprophylaxe. Die Veranstaltung zur „Qualifikati„Qualifikation Tabakentwöhnung“ Alle Ärztinnen und Ärzte dürfen der Bundesärztekammer – on Tabakentwöhnung“ vermittelt impfen, und zur Unterstützung ­Aufbaukurs die Inhalte des Curriculums der und Information der Kammer­ Bundesärztekammer zur „Qualifimitglieder hat die FortbildungsIn diesem Aufbaukurs werden kation Tabakentwöhnung“. Ziel akademie der Bezirksärzte­ Kenntnisse zu verhaltenstheradieser Qualifikationsmaßnahme kammer Südwürttemberg schon peutischen Techniken im Grupist es, Ärzten detaillierte Informalange einen Impfkurs im Propensetting vermittelt. Durch tionen zu den gesundheitlichen gramm,–der sich inhaltlichSituationen und Kommunikationstraining In schwierigen das Suchtmedizinische Gru das Absolvieren dieses Kurses Aspekten des Tabakkonsums zu zeitlich am Impf-Curriculum der ­erfüllen die Teilnehmer die vermitteln, ihre Kenntnisse für eiBundesärztekammer ausrichtet. ­Anforderungen zum Anbieten ne erfolgreiche Ansprache, MotiDie Teilnehmer des Kurses sollen von Tabakentwöhnungskursen vierung und Therapie ihrer rauihre Impfkenntnisse auffrischen nach § 20 SGB V. chenden Patienten zu vertiefen und sich über den neuesten Die Teilnehmer werden in die und praktische Hilfestellung bei Stand der Grundlagen und Durchführung des Programms der Einführung von Raucherberader Durchführung informieren „Nichtraucher in 6 Schritten“, tungen und Entwöhnungsbekönnen. Die Empfehlungen der Seminarreihe Kopfschmerz-Schwindel das über die Zentrale Prüfstelle Allgemeinmedizin: handlungen in der ärztlichen Praständigen Impfkommission wie Peripartale psychische Prävention von den Kranken­ xis oder Klinik zu bieten. auch Aspekte der Abrechnung kassen als Präventionsmaßnahme von Impfleistungen werden anDie Teilnahme an diesem Kurs anerkannt ist, eingewiesen befähigt zur Einzeltherapie. gesprochen, ebenso wie Spezialund geschult. Gegenstand sind Der Grundkurs zur „Qualifikation und Indikationsimpfungen im Inhalte der einzelnen GruppenTabakentwöhnung“ ist als „BlenKontext von Fernreisen oder therapiesitzungen sowie ded Learning“ konzipiert und ­besonderen Fragestellungen. ­mögliche Schwierigkeiten und verbindet elektronisches Lernen Dieser Kurs soll aber nicht nur Probleme in der Behandlung mit einem Präsenzteil. Es besteht der reinen InformationsvermittSuchtmedizinischelung Grundversorgung von abhängigen Rauchern. aus 20 Unterrichtseinheiten (UE), dienen. Gerade in diesem Voraussetzung für die Teilnahme 4 Unterrichtseinheiten entfallen heiß diskutierten Themenfeld soll an diesem Aufbaukurs ist die auf eine einführende Präsenzveres auch genügend Raum zum ­erfolgreiche Teilnahme am anstaltung, ein 8-Stunden-Block fachlichen Austausch und zur Grundkurs Tabakentwöhnung. auf ein online gestütztes Selbst­Beantwortung von Fragen geben. Termin: studium in einem Zeitraum von Programm: Samstag, 11. Dezember 2021 ca. 6 Wochen und weitere 8 Die STIKO und ihre Funktion 9.00–16.30 Uhr Stunden auf eine ganztägige abProf. Dr. med. Thomas Mertens (Anmeldungs-Nr. Peripartale 41/2021) psychische schließende PräsenzveranstalRechtliche Aspekte (PPE) zur – Risiko für Mu Erkrankungen Leitung: Dipl.-Psych. Christina tung. ­Impfung, Impfpflicht Zeep, Sektion für Suchtmedizin Die Präsenzteile werden im ÄrzDr. med. Andreas Wende und Suchtforschung, tehaus Reutlingen durchgeführt. Mechanismen der Immunitäts­Universitätsklinik für Psychiatrie Termine: entwicklung und Psychotherapie Freitag, 9. Juli 2021 Prof. Dr. med. Claudia Lengerke 14.00–17.30 Uhr STIKO-Empfehlungen I: GeneEinführung rell empfohlene Impfungen Dr. med. Tobias Pantalitschka

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Bekanntmachungen STIKO-Empfehlungen II: ­Indikationsimpfungen Dr. med. Walburga Armann Spezielle Impffragestellungen bei Patienten mit eingeschränkter Immunfunktion PD Dr. med. Manfred Hönig Reiseimpfungen, Reiseund tropenmedizinische ­Kasuistiken Dr. med. Johannes Schäfer Impfungen – Das Wichtigste zur Verordnung und Abrechnung Dr. rer. nat. Franziska Leipoldt Termin: Samstag, 11. September 2021 9.00–17.00 Uhr (Anmeldungs-Nr. 32/2021) Leitung: Prof. Dr. med. Marko ­Wilke, Präsident der Bezirks­ ärztekammer Südwürttemberg Ort: Ärztehaus, Haldenhaustr. 11, 72770 Reutlingen Gebühr: 50,– Euro Punkte: beantragt

Kommunikationstraining – In schwierigen Situationen das Richtige sagen Ungefähr 200.000 Gespräche führt ein Arzt im Laufe seines ­Berufslebens. Dies verdeutlicht, wie wichtig eine gelingende ­Gesprächsführung für eine ­stabile Patient-Arzt-Beziehung ist, denn je besser der Arzt auf den Patienten eingehen und sich in sein Gegenüber hineinversetzen kann, desto größer wird der Therapieerfolg und die daraus ­resultierende Compliance des ­Patienten. Dabei steht nicht nur die verbale Kommunikation im Vordergrund, sondern jene der intuitiven oder nonverbalen Kommunikation, mittels Mimik, Körpersprache, Gestik, Sprach­ melodie und Sprachbilder. Diese Erkenntnis erscheint im Praxisalltag als selbstverständlich, es ist jedoch äußerst bedeutsam sich immer wieder ihrer Grundmaxime zu vergegenwärtigen, vor allem in schwierigen Arzt-­ Patienten-Gesprächssituationen, in einer hochmodernen, technisierten, evidenzbasierten Medizin. Hauptsächlich das subjektive Erleben des Patienten entscheidet

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darüber, ob die Kommunikation Seminarreihe Allgemeinmedizin: Ort: Ärztehaus, Haldenhaustr. 11, Kopfschmerz-Schwindel-Rückenzwischen Arzt und Patient ge72770 Reutlingen schmerzen – Häufige Krankheits­ lingt oder entgleist. Wenn dies Gebühr: 50,– EuroSeminarreihe Allgeme bilder in der Hausarztpraxis bereits im „normalen“ ärztlichen Punkte: 8 Gespräch zuweilen nicht leicht Anmeldung: Die Diagnose und Therapie von ist, wie verhält es sich dann Schmerzen gehören zu den erst in „schwierigen“ Gesprächs­ ­wesentlichen ärztlichen Aufgasituationen, das heißt in schwieben, deren Bedeutung aufgrund rigen Situationen das Richtige der sich stetig ändernden zu sagen. Suchtmedizinische ­gesellschaftlichen und demo­ Dieses Seminar behandelt ­Grundversorgung Suchtmedizinische Gru ­sowohl den Umgang mit „schwie- graphischen Gegebenheiten ­zunimmt und einem stetigen rigen“ Gesprächssituationen als Seminar zum Erwerb der ZusatzWandel ausgesetzt ist. In diesem auch mit „schwierigen“ Patienten. bezeichnung Suchtmedizin (50 h) Seminar werden die Komplexität Dabei sollen sowohl Grund­ gemäß (Muster-) Kursbuch Suchtvon Schmerzen und der sie komponenten einer zwischenmedizinische Grundversorgung ­beeinflussenden Faktoren – menschlichen Kommunikation der Weiterbildungsordnung und hier speziell der Kopf- und als auch spezifische Grundlagen der Landesärztekammer Baden-­ Rückenschmerzen – von Expereiner ärztlichen Gesprächs­ Württemberg (WBO 2020) ten praxisnah beleuchtet. Zum führung vermittelt werden, Peripartale psychische Die Zusatzweiterbildung Suchtanderen werden die Behand­basierend auf den Grund­ medizinische Grundversorgung lungsoptionen aus unterschied­ maximen der Authentizität, umfasst in Ergänzung zu einer licher Sicht vorgestellt und mit ­Akzeptanz und Empathie. Facharztkompetenz die VorbeuIhnen diskutiert. Ebenfalls soll auf die eigenen gung, Erkennung, Behandlung Die Themen des Seminars Ressourcen im Umgang mit und Rehabilitation von Krank­umfassen: „schwierigen“ Patienten Bezug heitsbildern im Zusammenhang •  Häufige Kopfschmerzformen genommen werden, wie Sie mit dem schädlichen Gebrauch und Möglichkeiten der sich in schwierigen Gesprächs­ suchterzeugender Stoffe und ­Therapie – mit oder ohne situationen stabilisieren können. nicht-stoffgebundener Sucht­ ­Medikamente Für den Praxisbezug werden inerkrankungen. Die Themen­ •  Degenerative Wirbelsäulenerteraktive Sequenzen angeboten Qualifikation Blended-Learning-Maßnahme – Grundkurs schwerpunkte umfassen: krankungen: Wie als diagnostizieund durchgeführt (in Form von Tabakentwöhnung •  Ätiologie von Suchtkrankheiten ren und Ressourcen orientiert Kleingruppenarbeiten, „Unterund deren Vorbeugung, therapieren? nehmensdrama“, Aufstellungen, ­Erkennung, Behandlung und •  Schwindel verstehen: etc.). Rehabilitation Relevante Schwindelsyndrome Termin: •  Pharmakologie sucht­ und praxistaugliche Therapie Samstag, 11. September 2021 erzeugender Stoffe: •  Erkrankungen der Schulter: 9.00–16.30 Uhr –  Entzugs- und Substitutions­Einfache und praktische Unter(Anmeldungs-Nr. 48/2021) behandlung suchung und Diagnosestellung Leitung: Christina Zeep, Dip – Kriseninterventionen •  Osteoporose: Als Volkserkranlom-Psychologin, Mitarbeiterin Tabakentwöhnung mit strukturiertem Therapieprogramm – Aufbaukurs –  Erkennung psychiatrischer kung weiter unterschätzt. der Sektion für Suchtmedizin und und somatischer ErkrankunGrundlagen und Spezielles Suchtforschung, Universitätsklinik gen im Zusammenhang für den Alltag für Psychiatrie und Psychotheramit Suchterkrankungen und •  Schmerztherapie pie, Tübingen ­Indikationsstellung zur wei•  Physiotherapie: Tests und Ort: Ärztehaus, Haldenhaustr. 11, terführenden Behandlung Übungen für die Wirbelsäule 72770 Reutlingen Neben den genannten Theorie­ Diese Seminarreihe richtet sich Gebühr: 120,– Euro inhalten werden Schwerpunkte sowohl an interessierte und langPunkte: 10 in der Praxisarbeit, motivierenjährig tätige Ärztinnen und Ärzte Die Veranstaltung ist als Fort­ den Gesprächsführung, auf dem aller Fachrichtungen, die die bildung im DMP Brustkrebs schwierigen Situationen sagen Erwerb das von Richtige Fertigkeiten in der ­Seminare – alsInAktualisierungs­ bei der KV BW Kommunikationstraining Motivationsbehandlung sowie fortbildung nutzen möchten, anerkannt. in Themenbereichen wie als auch an alle interessierten Anmeldung: nicht-stoffgebundene AbhängigÄrztinnen und Ärzte in Vorbereikeiten und Tabakabhängigkeit tung auf ihre Facharztprüfung. vermittelt. Termin: Zielgruppe sind alle Fachärzte im Samstag, 25. September 2021 ambulanten und stationären Be9.00–16.15 Uhr reich sowie Weiterbildungsassis(Anmeldungs-Nr. 47/2021) tenten mit Interessensgebieten Leitung: Prof. Dr. med. Philip KasSeminarreihe Allgemeinmedizin: Kopfschmerz-Schwindel-Rückenschmerzen im Bereich der Suchtmedizin. ten, Orthopädisch Chirurgisches Centrum Tübingen

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Impressum

Seminarreihe Allgemeinmedizin: Kopfschmerz-Schwindel-Rückenschmerzen Hinweis: Voraussetzungen zum Erwerb fenen Frauen zu unterstützen Notfallmanagement – Die Änderung der Zustelladresse für das ÄBW ist ­Fortbildungen in Ihrer Arztpraxis der Zusatzbezeichnung Sucht­ und ggf. zu motivieren, psychiatbitte ­ausschließlich an die zuständige Bezirks­ärztekammer zu melden. (Ravensburg, Friedrichshafen) medizinische Grundversorgung risch-psychotherapeutische Weitere Informationen: Kommunikationstraining – In schwierigen Situationen das Richtige sagen in Baden-Württemberg sind: Frühinterventionen und Unterwww.ärzteblatt-bw.de •  individuell •  Facharztanerkennung stützungsangebote der Jugend•  nach Absprache •  50 Stunden Kurs-Weiterbildung hilfe in Anspruch zu nehmen. Dr. med. Christian Milz, •  Abschließende Prüfung bei der Geänderter Termin! Suchtmedizinische­OGrundversorgung ttmannshofer Str. 44, Ärztekammer Termin: 88299 Leutkirch Termin: Samstag, 2. Oktober 2021 Herausgeber: Landesärztekammer Baden-Württemberg und 27. September–1. Oktober 9.00–14.00 Uhr Kassenärztliche Vereinigung Baden-Württemberg Fortbildungs-Doppel-DVD 2021 (Mo–Fr) (Anmeldungs-Nr. 49/2021) Herausgebergremium: Dr. med. Wolfgang Miller (Vorsitzender), Dr. med. Norbert Metke „Internet- und PC-Spielsucht – (Anmeldungs-Nr. Seminarreihe 51/2021) Leitung: Dr. med. Joachim Suder, Allgemeinmedizin: Kopfschmerz-Schwindel-Rückenschmerzen (stellv. Vorsitzender), Dr. med. Klaus Baier (Rechnungsführer), Dr. med. Frank-Dieter Braun, Dr. med. Johannes Fechner, ­Risiko ohne Altersbeschränkung?“ Leitung: Prof. Dr. med. Anil Batra, Facharzt für Kinder- und Dr. med. Paula Hezler-Rusch, Prof. Dr. med. Christof Hofele, stellv. Ärztlicher Direktor, ­Jugendmedizin, Tübingen Dr. med. Anne Gräfin Vitzthum, Prof. Dr. med. Marko Wilke Verantwortlicher Chefredakteur: Am 29. 09. 2010 hatte die ­Universitätsklinik für Psychiatrie Ort: Ärztehaus, Haldenhaustr. 11, Dr. med. Oliver Erens (OE) Anschrift Redaktion: Bezirks­ärztekammer Südwürtund Psychotherapie, Tübingen 72770 Reutlingen Peripartale psychische Erkrankungen (PPE) – Risiko fürJahnstraße Mutter Kind 38 A, und 70597 Stuttgart temberg in Zusammenarbeit mit Ort: Universitätsklinik für Gebühr: 35,– Euro Postfach 70 03 61, 70573 Stuttgart Telefon +49 (0) 711 / 7 69 89-45 der Universitätsklinik für Kinder­Psychiatrie und Psychotherapie Punkte: 6 aebw@aebw.de Verlag und Auftragsmanagement: und Jugendpsychiatrie und Calwer Str. 14, 72076 Tübingen Anmeldung: Alfons W. Gentner Verlag GmbH & Co. KG -psychotherapie Tübingen eine Gebühr: 800,– Euro Forststraße 131, 70193 Stuttgart Postfach 10 17 42, 70015 Stuttgart Fortbildungsveranstaltung mit (inkl. Skripten undSuchtmedizinische Verpflegung) Grundversorgung Anzeigenleitung: Axel Hollenbach dem Thema „Internet- und Punkte: 50 Telefon +49 (0) 711 / 6 36 72-8 27 Telefax +49 (0) 711 / 6 36 72-7 60 PC-Spielsucht – Risiko ohne Anmeldung: hollenbach@gentner.de ­Altersbeschränkung?“ durch­ Auftrags-Management: Melanie Schweigler (Leitung) Vorbereitung Fachgespräch geführt. Telefon +49 (0) 711 / 6 367 2-8 62 schweigler@gentner.de ­Allgemeinmedizin In den Beiträgen wurden ein Rudolf Beck Spiel exemplarisch beschrieben, Telefon +49 (0) 711 / 6 36 72-8 61 Telefax +49 (0) 711 / 6 36 72-7 60 In diesem Seminar wird der die Spielsucht aus der Sicht bebeck@gentner.de Gesamtleitung Media Sales: Peripartale psychische ­formale Ablauf eines Fach­ troffener Eltern und des KinderOliver Scheel (verantwortlich) psychische Erkrankungen (PPE) Risiko fürund Mutter und Kind ­Erkrankungen (PPE)Peripartale – gespräches vorgestellt und–an Jugendpsychiaters dargeTelefon +49 (0) 711 / 6 36 72-8 37 Telefax +49 (0) 711 / 6 36 72-7 60 Risiko für Mutter und Kind ­einem Fallbeispiel ausführlich stellt, Aspekte von PC-Spiel und scheel@gentner.de Z. Zt. ist Anzeigenpreisliste Nr. 64 vom 1. 1. 2021 gültig. ­demonstriert. Anschließend Gewalt aufgezeigt, die ambulanLayout und Gestaltung: Psychische Erkrankungen rund ­werden in kleinen Gruppen mit te Therapie von PC-Spielsucht GreenTomato GmbH, Stuttgart Druck: um die Schwangerschaft, Geburt weiteren Kasuistiken und unter ­erläutert und die Möglichkeiten Vogel Druck und Medienservice GmbH, Höchberg Internet: und das Wochenbett werden in Mitwirkung der Teilnehmer Fachder Suchtprävention benannt. www.ärzteblatt-bw.de unserer Gesellschaft tabuisiert, gespräche simuliert und danach Diese Veranstaltung wurde in Bezugspreise: Inland: jährlich 112,90 € zzgl. Versand­kosten 21,00 € verschwiegen und oft nicht im Plenum besprochen. Bild und Ton aufgezeichnet und (inkl. der ­jeweils gül­t igen MwSt.). EU-Länder-­E mpfänger mit UST-ID-Nr. und Ausland: wahrgenommen. Dieses Seminar richtet sich damit in einer Fortbildungs-Doppeljährlich 112,90 € zzgl. 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Abonnements ver­längern sich peripartale psychische Erkran17.00–21.30 Uhr Der Preis pro Doppel-DVD um ein Jahr, wenn sie nicht schriftlich mit einer Frist von drei Monaten zum Ende des Bezugsjahres beim Leserservice gekündigt kungen schwere Folgen für die (Anmeldungs-Nr. 28/2021) ­beträgt 34,50 Euro. werden. Die Abonnementpreise werden im Voraus in Rechnung Mutter selbst, die Mutter-KindLeitung: Dr. med. Dipl.-Phys. gestellt oder bei Teilnahme am Lastschriftverfahren bei den ­Kreditinstituten abgebucht. Beziehung bis hin zur KindesManfred Eissler, Facharzt für Auskunft/Anmeldung: Redaktionsschluss für redaktionelle Beiträge ist jeweils der 15. des vorangehenden Monats. Mit Namen und S­ ignum des wohlgefährdung und für die ­Allgemeinmedizin, Reutlingen Akademie für Ärztliche Verfassers gezeichnete Artikel entsprechen nicht unbedingt der Meinung der Schriftleitung. Für unverlangt eingesandte ManuPartnerschaft haben. Ort: Ärztehaus, Haldenhaustr. 11, Fortbildung bei der Bezirksärzteskripte übernehmen Schriftleitung und Verlag keine Haftung. Ziel des Kurses ist es Gynäkolo72770 Reutlingen kammer Südwürttemberg, Bei Ein­s endungen an die Schriftleitung wird das Einverständnis zur vollen oder auszugsweisen Veröffent­lichung vor­a usgesetzt. gen, Hebammen sowie Haus-, Gebühr: 150,– Euro Haldenhaustr. 11, Die Redaktion behält sich Kürzungen von Leserbriefen vor. Die systematische Ordnung der Zeitschrift sowie alle in ihr Allgemein- und Kinderärzte als Punkte: beantragt 72770 Reutlingen, enthaltenen einzelnen Beiträge und Abbildungen sind urheberrechtlich geschützt. Mit der Annahme eines Beitrages zur die primären Ansprechpartner Telefon (0 71 21) 9 17-24 15 Veröffentlichung erwirbt der Verlag vom Autor umfassende Notfallmanagement – betroffener Frauen in der oder -24 16, Nutzungsrechte in inhaltlich unbeschränkter und ausschließlicher Form, insbesondere Rechte zur weiteren Vervielfältigung ­Fortbildungen in Ihrer Arztpraxis ­Peripartalperiode für charakte­ Fax (0 71 21) 9 17-24 00, und Verbreitung zu gewerblichen Zwecken mithilfe mechanischer, digitaler oder anderer Verfahren. Bis auf Widerruf ristische Störungsbilder und E-Mail: fortbildung@baek-sw.de (socialmedia@gentner.de) gilt dies auch für die Verwendung von Bildern, Graphiken sowie audiovisueller Werke in den •  individuell ­deren Therapiemöglichkeiten Social Media-Kanälen Facebook, Twitter, Google+ und YouTube. •  nach Absprache zu sensibilisieren. Kein Teil dieser Zeitschrift darf außerhalb der engen Grenzen urheberrechtlicher Ausnahmebestimmungen ohne schriftliche Dr. med. Karl-Otto Walz, Anhand praxisnaher EmpfehlunEinwilligung des Verlages in irgendeiner Form – durch Foto­ kopie, Mikrofilm oder andere Verfahren – reproduziert oder Neue Str. 72, 89073 Ulm gen werden diagnostische und in eine von Maschinen, insbesondere von Datenverarbeitungsanlagen verwendbare Sprache übertragen werden. therapeutische Handlungs­ Die Wiedergabe von Gebrauchsnamen, Handelsnamen, Warenkompetenzen für den klinischen bezeichnungen u. dgl. in dieser Zeitschrift berechtigt nicht zu der Annahme, dass solche Namen ohne Weiteres von jedermann ­Alltag vermittelt, um die betrofbenutzt werden dürfen; oft handelt es sich um gesetzlich geschützte eingetragene Warenzeichen, auch wenn sie nicht als solche gekennzeichnet sind. Erscheinungsweise: 12 Ausgaben pro Jahr jeweils zur Monatsmitte ISSN 0720-3489


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Nephrologen (w/m/d) Als „Die Forschungsuniversität in der Helmholtz-Gemeinschaft“ schafft und vermittelt das Karlsruher Institut für Technologie (KIT) Wissen für Gesellschaft und Umwelt. Ziel ist es, zu den globalen Herausforderungen maßgebliche Beiträge in den Feldern Energie, Mobilität und Information zu leisten. Daran arbeiten am KIT rund 9.300 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auf einer breiten disziplinären Basis in Forschung, Lehre und Innovation zusammen. Wir suchen für die Dienstleistungseinheit Medizinische Dienste (MED) zum nächstmöglichen Zeitpunkt und unbefristet eine/einen

Betriebsärztin/Betriebsarzt (w/m/d) Teilzeit möglich (mindestens 50 %)

Tätigkeitsbeschreibung • Ihr Aufgabengebiet umfasst die arbeitsmedizinische Betreuung der Mitarbeiter (w/m/d) gemäß ASiG und DGUV 2. • Sie führen betriebsärztliche Untersuchungen sowie reisemedizinische Beratungen und Impfungen durch. • Sie wirken beim betrieblichen Eingliederungsmanagement sowie bei betrieblichen Präventionsmaßnahmen und unserem Gesundheitsmanagement mit. • Sie beraten bei der Gestaltung und Einrichtung vielfältiger Arbeitsumfelder, wie sie eine Forschungsuniversität zu bieten hat. Persönliche Qualifikation • Sie sind Fachärztin/Facharzt (w/m/d) für Arbeitsmedizin oder tragen die Zusatzbezeichnung Betriebsmedizin. • Sie verfügen idealerweise über eine mehrjährige fachgebietsbezogene Berufserfahrung. • Sie sind motiviert, Organisationsstrukturen aufzubauen und Prozesse zu gestalten. • Sie verfügen über ein hohes Maß an Kommunikationsfähigkeit, das sich mit sicherem Auftreten und professioneller Empathie verbindet. • Gute Englischkenntnisse in Wort und Schrift runden Ihr Profil ab. Wir bieten Ihnen einen attraktiven und modernen Arbeitsplatz, eine abwechslungsreiche Tätigkeit, ein breitgefächertes Fortbildungsangebot sowie eine Zusatzrente nach VBL, flexible Arbeitszeitmodelle und ein/eine Casino/Mensa. Bei gleicher Eignung werden anerkannt schwerbehinderte Menschen bevorzugt berücksichtigt. Bewerben Sie sich bitte online (kit-stellenangebote.dvinci-easy.com/de/jobs/85916/form) bis zum 27.05.2021 unter Angabe der Ausschreibung-Nr. 3821/2021 und der Kennziffer 10 bei Frau Carrasco Sanchez, Karlsruher Institut für Technologie (KIT), Personalservice, Kaiserstr. 12, 76131 Karlsruhe. Fachliche Auskünfte erteilt Ihnen gerne Frau Dr. Andrea Stahl, Tel. 0721 608-22068, E-Mail: andrea.stahl@kit.edu. Weitere Informationen finden Sie im Internet: www.kit.edu KIT – Die Forschungsuniversität in der Helmholtz-Gemeinschaft

Die Rudolf-Sophien-Stift gGmbH sucht für ihre Klinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik, unsere PIA, das StäB-Team, unsere RPK sowie für die ärztliche Beratung des gemeindepsychiatrischen Netzwerks zum 01.07.2021 oder später einen

Chefarzt*in (Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie) (m/w/d) in Vollzeit Der Schwerpunkt der Arbeit besteht in der chefärztlichen Leitung der Klinik mit PIA bzw. stationsäquivalenter Behandlung (StäB) und der RPK, Supervision und Beratung der Mitarbeitenden der beiden Bereiche, in konsiliarischen Tätigkeiten und Behandlungs­leistungen sowie in der aktiven Mitarbeit bei der Entwicklung neuer Behand­ lungsstrategien, z. B. stations­äquivalente Behand­lung, Integrierte Versorgung, Mobile medizinische Rehabilitation etc. Wenn Sie gerne in multiprofessionellen Teams mit Ärzt*innen, Psycholog*innen, Ergo-/Sporttherapie, Arbeitstherapeut*innen und Sozialarbeiter*innen in denen der Humor nicht zu kurz kommt und Kollegialität groß geschrieben wird, arbeiten, sollten Sie sich bei uns bewerben. Für eine telefonische Kontaktaufnahme steht Ihnen die Geschäfts­ leitung unter der Tel.: 0711 2054-212 Herr Prof. Dr. Jürgen Armbruster zur Verfügung.

zur Anstellung. Wir sind eine große, moderne und dynamische interdisziplinäre Praxis für Nephrologie/Dialyse, Kardiologie und Diabetologie. Über das „www. Fachaerztezentrum-Stuttgart.de“ versorgen wir die Patienten in drei Standorten mit Anbindung an zwei Kliniken. Bewerbungen bitte an Dr. N. Frischmuth dr.frischmuth@az-ostend.de, Infos unter www.az-ostend.de

Prüfärztin (m/w/d) in Stuttgart Schwerpunkt in dermatologischen Studien, aber auch z. B. Covid19 Impfstudien. nicolas.leitz@tri-derm.de www.studienzentrum-haut.de

Dozent gesucht Arzt/ Ärztin gesucht für med. Unterricht in einer Heilpraktikerschule in Stuttgart. - Honorar auf selbständiger Basis Infos: 0172 7233936 Weiterbildungsassistent*in Freiburg ab 1.7.2021 in vielseitige Allgemeinpraxis (NHV/Hom /Aku) gesucht. kontakt@praxisvauban.de Gyn-Praxis Raum Göppingen sucht FA/FÄ zur Verstärkung in Teilzeit. Zuschriften erbeten unter ÄBW 5281 an den Gentner Verlag, PF 10 17 42, 70015 Stuttgart oder per E-Mail an chiffre@aebw.de.

Wir suchen Sie!!!

Sie sind Facharzt/-ärztin für Psychiatrie oder fortgeschritten

in Ihrer Facharztausbildung. –  haben Freude an der Arbeit mit psychisch Erkrankten –  arbeiten gern und leistungsbereit im Team –  sind motiviert, empathisch und verantwortungsbewusst. Wir sind eine große Gemeinschaftspraxis aus 5 Fachärzten für Psychiatrie und Psychotherapie bzw. Neurologie in der schönen Südpfalz. Unsere Praxis ist 2019 komplett renoviert und mit neusten Geräten und EDV ausgestattet worden. Wir bieten Ihnen: –  übertarifliche Bezahlung und die Möglichkeit für Zusatzeinnahmen – Weiterbildungsermächtigung Psychiatrie und Neurologie –  sehr gute Organisationsstrukturen, damit Sie genügend Zeit für Ihre Patienten haben –  regen fachlichen Austausch, ein sehr angenehmes Arbeitsklima –  geregelte Arbeitszeiten mit der Möglichkeit, einen Teil der Schreibtischtätigkeiten von zuhause aus durchführen zu können. –  Voll- oder Teilzeittätigkeit –  Möglichkeit zur persönlichen Schwerpunktsetzung Haben wir Ihr Interesse geweckt? Dann freuen wir uns darauf, Sie kennenzulernen! ZNS Südpfalz, Rülzheim, Tel: 07272/9343011 bewerbung@zns-suedpfalz.de

Nähere Informationen zum Stellenangebot finden Sie auch auf unserer Homepage unter https://www.rrss.de/meta-top/mitarbeit/stellen-klinik.

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STELLENANGEBOTE

Psychosomatische Reha in unserer Abteilung ist für mich der gelebte caritative Grundgedanke Carsten Wieser, Chefarzt Psychosomatik

Assistenzarzt für die Psychosomatik (w/m/d) in Voll- oder Teilzeit Für unsere Klinik Korbmattfelsenhof in Baden-Baden suchen wir zum nächst möglichen Zeitpunkt einen Assistenzarzt für die Psychosomatik (w/m/d) in Voll- oder Teilzeit.

Wir suchen einen

fortgeschrittenen Assistenzarzt/Facharzt (w/m/d) für unsere Klinik für Allgemeine Innere Medizin und Altersmedizin

Ihre ausführliche Bewerbung senden Sie bitte unter Angabe der Kennziffer 20087 an: job@cts-reha-bw.de (PDF) Auf eine erste Kontaktaufnahme freut sich Herr Wieser unter 07221 367 294. cts Rehakliniken Baden-Württemberg GmbH, Fachbereich Personal, Fremersbergstr 115, 76530 Baden-Baden

Sie bringen mit: > Engagement, Verantwortungsbewusstsein und Freude an der Arbeit im Team > Begeisterung für die Innere Medizin und den Wunsch, die Zusatzbezeichnung „Geriatrie“ zu erreichen Unsere Besonderheiten: > Wir verfügen über einen geriatrischen Schwerpunkt mit frührehabilitativem Behandlungskonzept > Wir bilden auch die Schwerpunkte Allgemeinmedizin, Gastroenterologie, physikalische Therapie, Balneologie und Notfallmedizin aus > Wir sind innerhalb und außerhalb der Klinik gut vernetzt, u. a. in Richtung Alterstraumatologie, Delir-Management > Wir arbeiten in einer in 2018 frisch renovierten Klinik mit moderner Ausstattung und flachen Hierarchien > Wir haben eine ausgezeichnete apparative Ausstattung: Endoskopie, nichtinvasive Kardiologie, (Echokardiographie mit TEE), alle gängigen Ultraschallverfahren

cts-reha-bw.de

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IMMOBILIEN Praxisräume ab Juli/Aug./Sep. 2021 in Suttgart Mitte 70190 zu vermieten: 155 m², 1. OG, erweiterbar im EG, 2017 renoviert, 2–3 Behandlungs­ zimmer, sehr gute Anbindung an ÖPNV. Wartezimmer, Rezeption, Büro etc. können wegen Todesfall übernommen werden. Zuschriften unter praxis.in.stuttgart@gmail.com

Ihre Tätigkeitsschwerpunkte: > Sie arbeiten im Rahmen eines strukturierten Curriculums auf Ihren Facharzttitel bzw. die Zusatzbezeichnung hin > Sie haben flexible Rotationsmöglichkeiten im Rahmen Ihrer Weiterbildung in andere Fachabteilungen Interesse geweckt? Für nähere Informationen steht Ihnen Frau Dr. Gehrke, Direktorin, unter Tel.: 0771 88-5311 gerne zur Verfügung. Weitere Informationen zu uns als Arbeitgeber finden Sie hier. Wir freuen uns auf Sie

AKADEMISCHES LEHRKRANKENHAUS DER UNIVERSITÄT FREIBURG

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Facharzt/in für Innere Medizin oder Urologie mit onkologischer Erfahrung für intern. onkologische Phase II / III Medikamentenstudien. Neben der individuellen Betreuung der Patienten Datendokumentation in flexibler Zeiteinteilung überwiegend in Homeoffice. Arbeitsumfang bis 100 %, keine Dienste. Ideal auch für Teilzeit, Studienerfahrung nicht notwendig. www.studienurologie.de

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Flächen für Arzt- und Facharztpraxen In unserem BED Businesspark Ehingen Donau stehen Flächen für Arztund Facharztpraxen zur Verfügung. Aktuell gibt es eine Oralchirurgische Praxis, eine für Physiotherapie und eine für kosmetische Behandlungen. Die Angebotsvielfalt im gesundheitsnahen Bereich wollen wir erweitern. Deshalb möchten wir Sie begeistern, bei uns Ihre Praxis einzurichten. Wir bieten Ihnen höchst attraktive Mietkonditionen (5,99 €/m2 netto kalt), mietfreie Monate oder Investitionszuschüsse, sowie ein sehr gutes Umfeld und die Rundum-Services unseres Businessparks. Interessenten bitten wir dazu um Kontaktaufnahme: Florian Schraepler | fs@businesspark-ehingen.de | (07391) 781 89 13

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STELLENANGEBOTE

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Internistin mit Erfahrung in haus­ ärztlicher Praxis sucht Anstellung in Stuttgart bis 8h / Woche. internistinstuttgart@gmx.de NEURO trifft REHA: Hier kann man neue Wege gehen, Chancen ergreifen und an seinen Erfolg glauben! Dr. Ioana-Maria Huza, Oberärztin der Klinik für Neurologie

Oberarzt Neurologie (m/w/d) in Teilzeit (50-70%) Für die cts Sankt Rochus Kliniken in Bad Schönborn suchen wir zum nächstmöglichen Zeitpunkt für die Klinik für Neurologie eine/n Oberarzt Neurologie (m/w/d) in Teilzeit (50-70%). Ihre ausführliche Bewerbung senden Sie bitte unter Angabe der Kennziffer 50015 an: bewerbung@sankt-rochus-kliniken.de Sankt Rochus Kliniken, Personalwesen, Sankt-Rochus-Allee 1-11, 76669 Bad Schönborn

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