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Ä r zteblatt Baden-Württemberg Amts- und Mitteilungsblatt der ärztlichen Körperschaften | ISSN 0720-3489 | E 1041 | 77. Jahrgang | Gentner Verlag
Kinderarzt Emmanuel Nellen aus Ostfildern: „Stellen Sie sich zur Wahl und tragen Sie zu gelebter Demokratie bei.“
Jede Stimme zählt ! Wahljahr in den ärztlichen Körperschaften
03 | 2022
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Inhalt
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Social icon
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@AerzteblattBW
Editorial Wissenschaftlichkeit ist ärztliche Kernkompetenz
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Kammern und KV
Emmanuel Nellen Als Facharzt für Kinder- und Jugendmedizin ist Emmanuel Nellen in Ostfildern in eigener Praxis niedergelassen. Geboren in Herdecke hat er sich zunächst für eine MTRA-Ausbildung entschieden, bevor er das Medizinstudium in Heidelberg aufnahm. Nach dem Staatsexamen war er als Assistenzarzt in Hanau, Bernkastel-Wittlich und Reutlingen tätig und erwarb 2014 seinen Facharzttitel. Als angestellter Kinderarzt in einer Kinder- und Jugendarztpraxis in Rechberghausen entschied er sich für die eigene Praxis. Emmanuel Nellen ist von der Wichtigkeit der anstehenden Wahlen bei Ärztekammer und Kassenärztlicher Vereinigung überzeugt: „Wir brauchen eine wirkungsvolle ärztliche Standesvertretung, die sich um unsere Belange kümmert und die Stimme erhebt. In der Pandemie hat sie beispielsweise immer wieder angemahnt, Kinder und Jugendliche nicht zu vergessen und deren Bedürfnisse, besonders in dieser für Familien so herausfordernden Zeit, mehr in den Fokus zu nehmen. Wir dürfen nicht vergessen, wie Kinder und deren Familien durch den Lockdown von Schulen und Kindergärten emotional belastet worden sind. Nun sind wir an der Reihe: Viele Kolleginnen und Kollegen haben gute Ideen und große Motivation, aktiv zu werden und mitzugestalten. An sie richte ich meinen Appell: Stellen Sie sich zur Wahl auf und tragen Sie zu gelebter Demokratie innerhalb der Ärzteschaft bei.“ Auf den Titelseiten zeigt das Ärzteblatt BadenWürttemberg im„Superwahljahr 2022“ Ärztinnen und Ärzte aus allen Landesteilen, die sich für eine breite Beteiligung an den Wahlen in Kassenärztlicher Vereinigung und Ärztekammer aussprechen. Ermöglicht wird die Serie durch die Baden-Württembergische Bank (BW-Bank). Die Bank verdeutlicht damit ihre enge Beziehung zur Medizin und zur Ärzteschaft im Südwesten. So bieten die Beratungsspezialisten der BW-Bank seit über einem Vierteljahrhundert an zahlreichen Heilberufe-Standorten im Land kompetente Unterstützung und Beratung in allen wirtschaftlichen Fragen von Medizinern.
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Verlässliche Rotationen
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Fortbildung stärkt ärztliche Kompetenzen ePA-Fortbildung sehr erfolgreich Wissenswertes über Mundgesundheit
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Fortbildung stärkt ärztliche Kompetenzen
Ethik Ethische Herausforderungen der postmortalen Organspende während und nach der Pandemie
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Vermischtes Krieg in der Ukraine Namen und Nachrichten Wo bleibt die neue GOÄ? Handreichung zur einrichtungsbezogenen Impfpflicht Neue Impfempfehlungen Interview: „Smarter Algorithmus für Patienten“ Hausärzte am Limit Honorarabzug erstinstanzlich rechtens Corona und der seelische Raum Forschungsprojekt Gräberfeld X MFA-Ausbildung auf Platz 1 Maskentragen nicht belastend Klinikärzte sind regelmäßig erschöpft Interview: „Daten für Taten“ Neue Bücher
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Veranstaltungsübersicht 152 Bekanntmachungen 155
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Ethische Herausforde rungen der post mortalen Organspende
„Smarter Algorithmus für Patienten“
Impressum 183
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Spendenaufruf Die russische Invasion in das ukrainische G ebiet ist ein eklatanter Völkerrechtsbruch und durch nichts und niemanden zu entschuldigen. Durch die militärische Eskalation ist eine unvorstellbare Situation eingetreten: Es herrscht wieder Krieg in Europa. – Damit den M enschen in der Ukraine g eholfen werden kann, sei auf die g eprüften und bekannten Hilfsorganisationen hingewiesen („Solidarität der Ärzteschaft“ siehe Seite 139): Caritas Diakonie Deutsches International Katatstrophenhilfe UNICEF Rotes Kreuz
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Die Corona-Pandemie unterstreicht die Bedeutung der Wissenschaft in der Medizin
Wissenschaftlichkeit ist ärztliche Kernkompetenz
M Prof. Dr. R. Thimme
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edizin ist definiert als die Wissenschaft der Vorbeugung, Erkennung und Behandlung von Krankheiten. Es müssen dabei wichtige Bedingungen erfüllt sein: Wissenschaftliche Erkenntnisse müssen methodisch basiert, reproduzierbar und übertragbar sein. Diese wichtigen Konzepte der Wissenschaft haben sich in der Corona-Pandemie bestätigt. In einem wirklich atemberaubenden Tempo wurde das SARS-CoV-2Virus nicht nur isoliert und wichtige Aspekte der Virus-vermittelten Pathogenese aufgeschlüsselt, sondern auch verschiedene therapeutische und prophylaktische Therapieansätze, wie neue Impfstoffe auf mRNA-Basis, entwickelt. Für Letztere konnte in großen prospektiven und randomisierten Studien ein Schutz vor einem schweren Verlauf von mehr als 90 Prozent gezeigt werden. Es gibt wahrscheinlich keinen ähnlich großen Erfolg in der Medizingeschichte, bei dem Erkenntnisse der Grundlagenwissenschaften so unmittelbar und rasch zum Wohle der Menschen umgesetzt werden konnten. Die Wahl der bestmöglichen Prophylaxe und Therapie einer SARS-CoV-2-Infektion ist für uns als betreuende Ärzte und Ärztinnen verpflichtend. Die Eindeutigkeit der wissenschaftlichen Ergebnisse macht es uns dabei einfach: Es besteht kein Zweifel am klinischen Nutzen der Impfung! Die Corona-Pandemie und die Notwendigkeit, sich ständig mit neuen und sich teilweise auch widersprechenden Erkenntnisgewinnen auseinanderzusetzen, zeigt aber auch die Herausforderungen der Wissenschaft auf. Der Philosoph Karl Popper hat diese bereits zu Beginn des zwanzigsten Jahrhunderts skizziert und die Fehlbarkeitslehre entwickelt. Wissenschaftlichkeit ist demnach definiert als Bereitschaft zur ständigen kritischen Überprüfung und gegebenenfalls auch Verwerfung der einmal aufgestellten Hypothesen.
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Das ständige Hinterfragen muss Grundvoraussetzung eines Akademikers sein, denn nur dann wird man zu neuen Versuchen und zu neuem wissenschaftlichen Erkenntnisgewinn getrieben. Diese Dynamik in der Wissenschaft ist der Bevölkerung sicher nicht immer leicht zu vermitteln und erfordert regelmäßige Aufklärung, um das Auftreten von Ermüdung oder gar Zweifel gegenüber neuen Erkenntnissen zu verhindern. Die Vielstimmigkeit der öffentlich vorgebrachten Einschätzungen und Prognosen ist dabei für die Bevölkerung sicherlich schwierig zu interpretieren und wird gerne von verschiedenen Personengruppen als Argument gegen die Wissenschaft und für die Verbreitung von Wissenschaftsskepsis, ja sogar Wissenschaftsfeindlichkeit verwendet. Aber der Wunsch nach einfachen und häufig falschen Antworten ist per se schon unwissenschaftlich. Auf den amerikanischen Politikberater Bernard Baruch geht der Satz zurück „Jeder Mensch hat das Recht auf seine eigene Meinung, nicht aber auf falsche Fakten“. Es ist eine zentrale Aufgabe der Wissenschaft, insbesondere in Zeiten einer Pandemie, den falschen Fakten entgegenzutreten und vielmehr auf die Bedeutung und Relevanz der wissenschaftlichen Ergebnisse hinzuweisen. Dies hat durchaus auch politische Relevanz. So stellt die Präsidentin der Deutschen Forschungsgemeinschaft, Prof. Katja Becker, zu Recht fest: „Dass gerade hier in Deutschland die Wissenschaft als Orientierungshilfe gewählt wurde, zeichnet dieses Land, seine Gesellschaft und seine Entscheidungsträger aus.“ Es ist dabei aber wichtig zu betonen, dass Wissenschaft keine Politik machen will. Auch wenn Rudolf Virchow konstatierte „Politik ist nichts weiter als Medizin im Großen“, so sind doch die Aufgaben von Wissenschaft und Politik grundsätzlich eigenständig und unabhängig. Dennoch ist es
aber wünschenswert, wenn wissenschaftliche Erkenntnisse in die Entscheidungen der Politik über einen offenen und transparenten Dialog miteinfließen. Tatsächlich könnte genau dies eine der großen positiven und nachhaltigen Folgen dieser Pandemie werden. So hat die Politik durchaus vielfach den Rat der Wissenschaft und von wissenschaftlichen Organisationen angenommen und umgesetzt. Exemplarisch stehen hierfür die Ad-hoc-Stellungnahmen der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina, in der beispielsweise Ende November 2021 in Anbetracht einer erneuten, verschärften Eskalation der COVID-19-Pandemie sofortige klare und konsequente Maßnahmen inklusive einer massiven Verstärkung der Impfkampagne bis zur stufenweisen Einführung einer Impfpflicht sowie strikte, kontrollierte und sanktionierte 2G-Regelungen gefordert wurden. Auch die Einberufung eines mit führenden Wissenschaftlern zusammengesetzten Corona-Expertenrats der neuen Bundesregierung unterstreicht die zunehmende Akzeptanz und Bedeutung der Wissenschaft als Beratungsinstanz für die Politik. Es kann auch als klares Signal der Politik für eine rationale Basis von Entscheidungen und gegen die Leugnung und Missachtung von wissenschaftlichen Erkenntnissen gewertet werden. Natürlich bringt diese große Bedeutung und Aufmerksamkeit der Wissenschaft aber auch eine ungewohnte und neue Verantwortung mit sich. Dieser gerecht zu werden ist eine große Herausforderung für uns alle, denn Wissenschaftlichkeit ist eine ärztliche Kernkompetenz! Prof. Dr. Robert Thimme Ärztlicher Direktor Klinik für Innere Medizin II, Universitätsklinikum Freiburg Mitglied der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina
Foto: Alissa Eckert, MS, Dan Higgins, MAM
Editorial
Kammern und KV Weiterbildungsverbund für Allgemeinmedizin im Neckar-Odenwald-Kreis
Verlässliche Rotationen
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m Februar ist ein allgemeinmedi zinischer Weiterbildungsverbund im Neckar-Odenwald-Kreis an den Start gegangen. Der Präsident der Bezirksärztekammer Nordbaden, Prof. Dr. Christof Hofele, sagte dazu: „Ich freue mich für die Kolleginnen und Kollegen, die jetzt in einem strukturierten System über Versorgungsgrenzen hinweg ihre Weiterbildung durchlaufen dürfen.“ Nach seiner Erfahrung bleiben viele Ärztinnen und Ärzte der Region ihrer Weiterbildungsstätte treu; zudem könne auf diesem Wege eine adäquate allgemeinmedizinische Versorgung der Bevölkerung aufrechterhalten werden. Erste Ärztinnen und Ärzte in Weiterbildung haben sich bereits für die Teilnahme angemeldet. Über das Kompetenzzentrum für Allgemeinmedizin in Baden-Württemberg und die Verbundweiterbildung Plus am Universitätsstandort Heidelberg besteht ein umfangreiches Angebot an wertvollen Begleitseminaren. Durch die hervorragende Qualifikation der Kooperationspartner im ambulanten und stationären Bereich besteht weiterhin die Möglichkeit zum Erwerb der Zusatzweiterbildungen Notfallmedizin, Diabetologie, Palliativmedizin und Geriatrie. Das regionale Medizin(er)-Netzwerk „Wir für Medizin(er)“ koordiniert die verschiedenen Weiterbildungsabschnitte; es ist im Landratsamt ange-
Breite Unterstützung für den neuen Weiterbildungsverbund siedelt und stimmt sich ab mit den Ärztinnen und Ärzten in Weiterbildung, den Neckar-Odenwald-Kliniken sowie den Hausarzt- und Facharztpraxen. Der Weiterbildungsverbund bietet Ärztinnen und Ärzten in Weiterbildung durch verlässliche Rotationen die Möglichkeit, die Facharztweiterbildung Allgemeinmedizin über die Gesamtdauer der Weiterbildung ohne Umzug oder erneute Bewerbung zu absolvieren. Dazu kooperieren stationäre und ambulante Weiterbildungsstätten im Kreis.
Ein Weiterbildungs-Stammtisch soll in Zukunft als Austauschplattform für die Weiterbildungsassistenten dienen. Die Weiterbildung ist sowohl in Voll- als auch in Teilzeit möglich, und es wird Unterstützung bei der Suche nach Kinderbetreuungsplätzen, Wohnungen, Immobilien oder Bauplätzen geboten. Hervorragende Zukunftsperspektiven in den Kliniken und allgemeinmedizinischen Praxen runden das Angebot ab. Weitere Informationen:
www.wir-fuer-mediziner.de/wbv
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Kammern und KV Ärztekammer-Wahlen 2022 für die Ärzteschaft von großer Bedeutung
Fortbildung stärkt ärztliche Kompetenzen
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lle vier Jahre finden die Ärztekammer-Wahlen in BadenWürttemberg statt. Im November 2022 ist es wieder so weit: Mittels Briefwahl entscheiden die Ärztinnen und Ärzte in Nordwürttemberg, Nordbaden, Südbaden und Südwürttemberg über die Zusammensetzung ihrer Bezirks-Vertreterversammlungen. Das Ärzteblatt Baden-Württemberg begleitet die Wahlen und informiert über alle wichtigen Aspekte, beschreibt aber auch das vielfältige Aufgaben- und Leistungsspektrum der Ärztekammern.
Fortbildung als immanenter Bestandteil ärztlicher Tätigkeit Medizin entwickelt sich beständig weiter. Innovative Forschungsansätze, neue Diagnoseverfahren im Zuge der fortschreitenden Digitali Anzeige
Veranstaltungshinweis
management akademie der Kassenärztlichen Vereinigung Baden-Württemberg
Die Management Akademie der Kassenärztlichen Vereinigung Baden-Württemberg (MAK) lädt zu einer Fortbildungsveranstaltung für Ärzte und Psychotherapeuten ein. Veranstaltungstitel: MVZ in Theorie und Praxis Ziele: Interessieren Sie sich für die Arbeit in einem MVZ oder wollen Sie eine neue Einrichtung gründen? In unserem Seminar erfahren Sie, in welchen Varianten ein MVZ möglich ist und worin die Unterschiede zur Berufsausübungsgemeinschaft bestehen. Wir vermitteln Ihnen die gesellschafts- und zulassungsrechtlichen Rahmenbedingungen zur Gründung eines MVZ und gehen dabei auch auf die Rolle von Investoren und die Möglichkeiten zur Beschäftigung von Angestellten ein. Darüber hinaus profitieren Sie von wertvollen Tipps zum Zulassungsverfahren. Weitere Informationen zur Veranstaltung finden Sie im Internet unter www.mak-bw.de. Referentin: • Ilka Latuske, Rechtsassessorin, KVBW Termin und Veranstaltungsort: 11. Mai 2022 (15.00 bis ca. 18.00 Uhr) Live-Online Information und Anmeldung: • Management Akademie der KV Baden-Württemberg, Telefon (07 11) 78 75-35 35, Fax (07 11) 78 75-48 38 88, E-Mail: info@mak-bw.de • oder Online-Anmeldung unter www.mak-bw.de Teilnahmegebühr: 69,– Euro (inklusive Unterlagen) Fortbildungspunkte: 4
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sierung, immer ausgefeiltere Therapieverfahren und sich erweiternde und verästelnde ärztliche Aufgabenfelder sind nur einige Beispiele hierfür. Für Ärztinnen und Ärzte ist es daher in ihrem Berufsleben essenziell, auf der Höhe der medizinischen Wissenschaft und der aktuellen Anwendungen zu bleiben – denn nur dies garantiert optimale Patientenversorgung. Konkret geht es darum, neue fachspezifische, interdis ziplinäre und fachübergreifende Kenntnisse und Fähigkeiten zu erwerben. Das macht Fortbildung zu einem immanenten Bestandteil ärztlicher Tätigkeit, der Kenntnisse erweitert und vertieft und berufliche Entfaltungsmöglichkeiten eröffnet. Die durch die Ärztekammer geregelte ärztliche Fortbildungsverpflichtung garantiert, dass Ärztinnen und Ärzte auf dem aktuellen Stand bleiben und allen Herausforderungen gewachsen sind. Die Rahmenbedingungen hierfür definieren das baden- württembergische Heilberufe-Kammergesetz, das die staatlichen und standesrechtlichen Aufgaben der Ärztekammern umschreibt, die baden-württembergische ärztliche Berufsordnung sowie die Fortbildungsordnung der Landesärztekammer Baden-Württemberg. § 4 der Berufsordnung verpflichtet ihren Beruf ausübende Ärztinnen und Ärzte dazu, sich in dem Umfang fortzubilden, wie es zur Erhaltung und Entwicklung der zu ihrer Berufsausübung erforderlichen Fachkenntnisse notwendig ist. Ärztliche Fortbildung ist in der Selbstverwaltung umfassend geregelt. – Außerdem verpflichtet auch das Sozialgesetzbuch V alle in der Patientenversorgung tätigen Ärztinnen und Ärzte zum regelmäßigen Fortbildungsnachweis.
bildungen auswählen Notfalltraikönnen. ning, Palliativ- oder Reisemedizin, suchtmedizinische Grundversorgung, Stressbewältigung, Kommunikationsstrategien, Anwendung der elektronischen Patientenakte, Umgang mit Demenz, Bestellung zum Hygienebeauftragten Arzt, Impfen, Sonographie, Berufsrecht – dies alles und viel mehr gehört zum Angebot der Landesärztekammer und ihrer Bezirksärztekammern. Daneben gibt es viele externe Veranstaltungen, für die nach formaler Prüfung durch die Fortbildungsabteilung der Landesärztekammer Fortbildungspunkte anerkannt werden können. Die Fortbildungspunkte werden auf dem ärztlichen Fortbildungskonto entweder durch automatische Meldung über den Elektronischen Informationsverteiler oder über Selbsteintrag der Ärztinnen und Ärzte gutgeschrieben. Der Gesamtpunktestand sowie jeweils der Titel der absolvierten Fortbildungsveranstaltung und die dazugehörigen Punkte sind im Online-Portal der Landesärztekammer jederzeit individuell einsehbar. Die Erfüllung der Fortbildungsverpflichtung lässt sich mit dem Fortbildungszertifikat nachweisen, das Ärztinnen und Ärzte bei Erreichen der erforderlichen 250 Fortbildungspunkte ebenfalls im Portal der Landesärztekammer beantragen. Wer an der kassenärztlichen Versorgung teilnimmt, kann die automatische Übermittlung des Zertifikates an die Kassenärztliche Vereinigung Baden-Württemberg (KVBW) bean tragen. KVBW und Kammer arbeiten auch hier eng zusammen.
Vielfältiges Angebot mit transparentem Punktesystem
Die Mitglieder können im Rahmen eines Serviceangebots der Kammer Fortbildungsveranstaltungen zielgerichtet suchen. Hierfür steht ein – auch über die Website der Landesärztekammer zugängliches – von der Bundesärztekammer betriebenes Internetangebot zur Verfügung. Mithilfe einer Suchmaske las-
Die Fortbildungsabteilung der Landesärztekammer und die Akademien der Bezirksärztekammern halten ein vielfältiges und differenziertes Veranstaltungsangebot vor, aus dem Ärztinnen und Ärzte passende Fort-
Auf die Bedürfnisse der Ärzteschaft ausgerichtet
Kammern und KV sen sich jederzeit passende Fortbildungsmaßnahmen im gesamten Bundesgebiet finden. Die Strukturen der ärztlichen Selbstverwaltung stellen sicher, dass die Ärzteschaft in Sachen Fortbildung an zentraler Stelle eingebunden bleibt. Im Ausschuss „Fortbildung“ beraten Ärztinnen und Ärzte aus verschiedenen Bereichen regelmäßig Fragen rund um die ärztliche Fortbildung. Themenschwerpunkte der Ausschussarbeit sind insbesondere eLearning, Interessenskonflikte in der ärztlichen Fortbildung, die Fortbildungsnachweispflicht, die einheitlichen Bewertungskriterien, curriculare Fortbildungen, Fortbildungen im Ausland, spezielle Fälle der Anerkennung, Zielgruppenproblematik und Umgang mit Sponsoring.
Flexibel durch die Krisenzeit Die ärztliche Selbstverwaltung zeichnet sich auch durch Schnelligkeit und Flexibilität im Umgang mit ihrem Fortbildungsangebot aus. Beispiel Corona: Als die Pandemie Baden-Württemberg im Frühjahr 2020 mit voller Wucht traf und Hygiene-
und Distanzregeln zum Bevölkerungsschutz in Kraft traten, mussten naturgemäß auch viele Präsenz-Fortbildungsmaßnahmen für Ärztinnen und Ärzte abgesagt werden. Allerdings baute auch die Kammer im Verlauf des Pandemiegeschehens zügig ein Onlineangebot auf. Auf diese Weise ist es den Mitgliedern nun möglich, virtuell und per Livestream an Veranstaltungen teilzunehmen und Punkte zu sammeln. Zusammenfassend liegt Fortbildung als ärztliches Kernthema in der Verantwortung der Selbstverwaltung. Die Ärztinnen und Ärzte kennen den Fortbildungsbedarf der Mitglieder am besten. Die ärztliche Selbstverwaltung ist damit jeder anderen Verwaltungsform, die ärztliches Wirken nur „vom Hörensagen“ her kennt, einen großen Schritt voraus. Damit dies so bleibt und das ärztliche Selbstverwaltungsrecht ohne staatliche Einflussnahme weiter ausgeübt werden kann, sind alle Ärztinnen und Ärzte aufgerufen, sich aktiv an der Kammerwahl 2022 zu beteiligen. Wer im November seine Stimme abgibt, hilft mit, die Kammer auch weiterhin schlagkräftig zu halten.
Termine rund um die Kammerwahl stehen fest Bei der Ärztekammerwahl handelt es sich um eine Briefwahl, die während eines festgelegten Zeitraums stattfindet: Die Wahlunterlagen werden spätestens am 11. November an die Ärztinnen und Ärzte in Baden-Württemberg verschickt; die Wahlfrist endet am 2. Dezember. Stichtag für die Aufnahme der Wahlberechtigten in die Wählerlisten ist der 31. Mai. Die Auflegung der Wählerlisten in den vier Bezirksärztekammern findet vom 1. bis 14. Juni statt. Entscheidend für alle, die sich zur Wahl stellen, ist der Termin 7. Oktober; bis zu diesem Tag müssen die Wahlvorschläge bei den Bezirkswahlleitern eingereicht werden. Wahlbewerber beziehungsweise deren Verbände können im Ärzteblatt Baden-Württemberg in der Oktober- und der November-Ausgabe zu Sonderkonditionen werben. Ergänzend sei auf die Bekanntmachung der Landeswahlleiterin auf Seite 155 hingewiesen sowie auf die umfangreichen Informationen zur Kammerwahl im Internetauftritt der Landesärztekammer. Anzeige
Wahlkämpfer Kammerwahl im November 2022 www.aerztekammer-bw.de/wahl ÄBW 03 | 2022
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Kammern und KV Großer Bedarf an fundierten Informationen zur elektronischen Patientenakte
ePA-Fortbildung sehr erfolgreich
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itte Februar hat die Landesärztekammer Baden-Württemberg ihren Mitgliedern mit einer hoch qualifiziert besetzten Fortbildung die Möglichkeiten der elektronischen Patientenakte (ePA) näher gebracht und wichtige Informationen zur Anwendung vermittelt.
Weit über 1.000 Ärztinnen und Ärzte aus allen Landesteilen haben die Gelegenheit genutzt, den sachlichen und unabhängigen Vorträgen der Live-Videokonferenz zu folgen und inhaltliche Fragen zu stellen. Nach einer kenntnisreichen Einleitung durch Kammerpräsident Dr.
Screenshots aus der online-Fortbildung
Wolfgang Miller folgte eine allgemeine Vorstellung des Aufbaus und der Funktionen der ePA. Anschließend wurden die Einsatzmöglichkeiten aus ärztlicher Sicht vorgestellt und die ePA aus juristischer Sicht kritisch beleuchtet. In einer Frage- und Antwort runde gingen die Referentinnen und Referenten auf Sachfragen der Teilnehmenden ein und beantworteten auch im Nachgang der Veranstaltung weitere offene Fragen. Aufgrund der hohen Informationsdichte der Vorträge sowie des überaus großen Interesses an dem Live-Event wird die Landesärztekammer in Kürze eine Aufzeichnung der Veranstaltung online verfügbar machen. Weitere Informationen:
www.ärztekammer-bw.de
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Frauen mit Kinderwunsch sollten unbedingt Zahngesundheit überprüfen lassen
Wissenswertes über Mundgesundheit
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AerztekammerBW
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rstmalig veranstalteten die Bezirksärztekammer Nordbaden und die Bezirkszahnärztekammer Karlsruhe im Januar ein gemeinsames Online-Symposium. Allerhand „Wissenswertes über Mundgesundheit für Ärzte und Zahnärzte“ wurde da erörtert, und zwar „Von der Wiege bis zur Bahre“ – so der Titel des Web-Seminars. Prof. Dr. Christof Hofele, Präsident der Bezirksärztekammer, wie auch Dr. Robert Heiden, Vorsitzender der Bezirkszahnärztekammer, betonten die hervorragende Zusammen arbeit beider Kammern. Einen Überblick über die fünfte Deutsche Mundgesundheitsstudie gab eingangs PD Dr. Yvonne Wagner, Direktorin des Zahnmedizinischen Fortbildungszentrums Stuttgart. Nach ihren Worten befindet sich Deutschland international in einer Spitzenposition, was die Mundgesundheit anbelangt: In allen Altersgruppen verringern sich Karies, Parodontalerkrankungen und Zahnverluste. Die Bedeutung der Mundgesundheit in der Schwangerschaft legte Prof. Dr. Werner Mendling vom Deutschen
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Zentrum für Infektionen in Gynäkologie und Geburtshilfe dar, insbesondere für die Prävention von Frühgeburten. Eine Frühgeburt kann multiple Langzeitfolgen für die betroffenen Kinder und damit unter Umständen hohe Behandlungs- und lebenslange Folgekosten auslösen. Zur Verhinderung gibt es weder zuverlässige prädiktive Untersuchungsmethoden noch suffiziente Therapieoptionen. Risikofaktoren seien orale Florastörungen bei Parodontitis, sexuell übertragbare Infektionen und vaginale Florastörungen. Die Zahnsanierung oder Parodontitistherapie während der Schwangerschaft verhindere keine Frühgeburt. Folglich sei als Primärprävention eine Zahnsanierung sowie die Sanierung der Scheidenflora vor Beginn einer Schwangerschaft erforderlich. Für das frühe Kindesalter unterstrich PD Dr. Wagner, wie wichtig die frühzeitige Abgewöhnung ungünstiger Habits sei, etwa des Daumenlutschens oder des Genusses säure- und zuckerhaltiger Getränke. Sie forderte zur interdisziplinären Zusammenarbeit bei der Vorsorge auf. Dies griff Dr.
Burkhard Lawrenz auf (niedergelassener Kinderarzt und Sprecher im Ausschuss Prävention des Berufsverbandes der Kinder- und Jugendärzte), vor allem hinsichtlich der Fluoridierungsprophylaxe. Frühere pädiatrische und zahnärztliche Empfehlungen stimmten nicht überein, eine für alle Beteiligten unbefriedigende Situation. Dem wurde 2021 endlich Abhilfe geschaffen mit einer gemeinsamen Empfehlung für die Kariesprävention im frühen Säuglings- und Kindesalter. Den Bogen zum Lebensende zog Dr. Elmar Ludwig, Vorsitzender des Arbeitskreises Alterszahnheilkunde und Inklusive Zahnmedizin der Landeszahnärztekammer. Er informierte unter anderem über die dort geförderte Alterszahnheilkunde. Um das Zahnmaterial der alternden Bevölkerung gut „in Schuss“ zu halten, bedürfe es guter Schulungen des Pflegepersonals, da Pflegebedürftige der Mundhygiene oft kaum mehr selbst nachkommen können. Er verwies außerdem auf die zahnärztlichen Senioren- und Behindertenbeauftragte in jedem Kreis.
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Ein Unternehmen der LBBW-Gruppe
Betriebsmittelkredite: Liquiditätsengpässe gekonnt vermeiden. Praxisstart, ungeplante Ausgaben oder verspäteter Honorareingang? Ein Betriebsmittelkredit sichert die kurzfristige Liquidität und erhält den Handlungsspielraum der Arztpraxis.
Die Höhe des erforderlichen Betriebsmittelkredits hängt einerseits von den Praxiseinnahmen, andererseits von den laufenden Praxis- und Privatausgaben ab. Eine Liquiditätsrechnung, wie sie in der BW-Bank mit dem Beratungstool ATLAS MEDICUS® Praxisplaner eingesetzt wird, bietet hier eine wichtige Hilfestellung, um den kurzfristigen Liquiditätsbedarf zu ermitteln.
Bei einer Praxisgründung oder -übernahme dauert es einige Monate, bis die ersten verlässlichen Abschlagsund Restzahlungen der Kassenärztlichen Vereinigung eingehen und sich auf einem stabilen Niveau einpendeln. Während dieser Zeit müssen die anfallenden Praxiskosten, vor allem die für das Personal, beglichen werden. Um diese Zeit gut zu überstehen, greift man meist auf einen Betriebsmittelkredit zurück. Hierzu wird in der Startphase einer Arztpraxis zum Beispiel ein Kontokorrentkredit oder ein kurzfristiges Darlehen in die Gesamtfinanzierung eingeplant, aus dem die laufenden Praxiskosten bezahlt werden können. Etablierten Praxen wird der Betriebsmittelkredit meist als Kontokorrentkredit zur Verfügung gestellt. Dieser kann flexibel bis zu einer individuell vereinbarten Höhe in Anspruch genommen werden. Der Kredit reduziert sich automatisch durch Zahlungseingänge auf dem Konto. Sinnvoll ist dessen Inanspruchnahme, wenn Honorare beispielsweise aufgrund einer späteren Schlusszahlung der Kassenärztlichen Vereinigung nicht zeitnah eingehen oder ungeplante Zahlungen anstehen. Das gilt auch für Zahlungsverzögerungen bei Privatpatienten oder bei IGeL-Honoraren. Auch akut benötigte kleinere Anschaffungen (geringwertige Wirtschaftsgüter) können über den Kontokorrentkredit beschafft werden.
Normalerweise sollte die Beanspruchung des Kontokorrentkredits nur bis zur nächsten Restzahlung der Kassenärztlichen Vereinigung oder sonstigem Honorareingang dauern. Aufgrund der relativ hohen Zinsen für diesen Kredit ist eine dauerhafte Inanspruchnahme betriebswirtschaftlich nicht sinnvoll. Bei größeren Neu- oder Ersatzinvestitionen in der Praxis ist ein Betriebsmittelkredit nicht erstes Mittel der Wahl und sollte nur im Einzelfall zur Vor- oder Zwischenfinanzierung in Anspruch genommen werden. Zur Finanzierung von Praxisinvestitionen eignen sich eher Darlehen mit fristenkongruenter Laufzeit oder ein Geräteleasing. Ein Betriebsmittelkredit, egal in welcher Form, ist ein geeignetes Instrument, um flexibel auf Liquiditätsengpässe, ungeplante Betriebsausgaben oder Verzögerungen beim Honorareingang zu reagieren. Sprechen Sie uns einfach an.
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Ethik
141 Ethische Herausforderungen der postmortalen Organspende während und nach der Pandemie
D Dr. N. Primc
ie COVID-19-Pandemie hat auch die Transplanta tionsmedizin vor besondere ethische Herausforderungen gestellt. Dies betrifft vor allem den Umgang mit knappen Ressourcen im Gesundheitswesen sowie die Abwägung der Risiken und Nutzen für die Empfänger. Gerade zu Beginn der Pandemie, die sehr stark durch epistemische Unsicherheiten und fehlende Schutzmaßnahmen für Personal und Patienten (u. a. Schutzkleidung, Testkapazitäten, Impfstoffe) geprägt war, kam es inter national zu einem starken Rückgang an Spende- und Transplantationsraten [1]. Die Gründe hierfür waren vielfältig. So befürchtete man, die Empfänger aufgrund der notwendigen Immunsuppression einem höheren Risiko auszusetzen als durch das Verschieben der Transplantation. Dies betraf besonders die Lebendorganspende. Diese setzt nicht nur einen gesunden Spender dem Risiko eines schwerwiegenden fremdnützigen Eingriffes aus. Lebend transplantationen werden zudem tendenziell an Patienten mit einer vergleichsweise geringeren Dringlichkeit und guten Erfolgsaussicht durchgeführt [2], für welche sich im Gegensatz zu anderen schwerkranken Patienten die prinzipielle Möglichkeit der Verschiebung des Eingriffes eröffnet. Daher wurden gerade Nierenlebendspenden, für welche die Überbrückung der Wartezeit mittels Dialyse bestand, in den ersten Monaten der Pandemie (März bis Juni 2020) weltweit in vielen Zentren und Regionen vollständig ausgesetzt [1].
Postmortale Organtransplantation in der Pandemie – gleiches Recht auf lebenserhaltende Ressourcen
Redaktion: Prof. Dr. med. Dr. phil. Urban Wiesing, Prof. Dr. phil. Hans-Jörg Ehni Universität Tübingen, Institut für Ethik und Geschichte der Medizin, Gartenstraße 47, 72074 Tübingen www.iegm.uni-tuebingen.de Prof. Dr. phil. Robert Ranisch, Universität Potsdam
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Die pandemiebedingte Überlastung der Intensivstationen stellte auch für die postmortale Organspende eine besondere Herausforderung dar. Eine adäquate Spendererkennung und Realisierung von Transplantationen setzt nicht nur ausreichende zeitliche und personelle Ressourcen voraus, sondern ebenso eine Vielzahl an materiellen Ressourcen (u. a. Schutzmaterialien, Intensivbetten, Beatmungsgeräte, Testkapazitäten), die gerade in den ersten Monaten der Pandemie kaum vorhanden oder sehr knapp waren. Daher wurden selbst postmortale Transplantationen international kurzzeitig komplett zurückgefahren oder auf lebensnotwendige Transplantationen, das heißt Patienten mit einer sehr hohen Dringlichkeit begrenzt [1]. Der weltweite Rückgang an Organspenden hat zu einer erhöhten Sterblichkeit der Patienten auf der Warteliste geführt und zu einer Zunahme der Anzahl an Patienten auf der Warteliste [3]. In Deutschland hat sich die postmortale Organspende im internationalen Vergleich als recht stabil erwiesen. Im Jahr 2020 wurde ein leichter Rückgang von 2 Prozent verzeichnet, wobei 2021 mit insgesamt 933 postmortalen Organspendern wieder das Niveau von 2019 erreicht hat [4]. Hingegen wurde für das gesamte Eurotransplant-Gebiet im Vergleich zu 2019 jeweils ein Rückgang von fast
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11 Prozent (2020) beziehungsweise zirka 10 Prozent (2021) gemeldet [5]. Die Gründe für den weitaus geringeren Rückgang in Deutschland werden unter anderem in den höheren Intensivkapazitäten, der frühzeitigen Umsetzung einer durchgängigen Testung aller potenziellen Spender auf Sars-CoV-2 sowie dem großen Engagement der Entnahmekrankenhäuser gesehen [6]. Die postmortale Organtransplantation ist sicherlich eine im Vergleich zu anderen medizinischen Eingriffen sehr personal- und ressourcenintensive Maßnahme, die einen hohen logistischen Aufwand erfordert. Aus ethischer Sicht ist es vornehmlich das Prinzip der Gleichbehandlung aller Patienten, das die Aufrechterhaltung der Transplantationsprogramme auch unter den erschwerten Bedingungen einer Pandemie rechtfertigt und fordert. Für viele Patienten stellt die Transplantation die einzige Chance auf Lebensrettung dar. Eine Verschiebung der Transplantation birgt die Gefahr, dass diesen Patienten nicht mehr rechtzeitig ein passendes Organ angeboten werden kann. Zudem geht die Verschiebung mit dem Risiko einer Verschlechterung des Allgemeinzustandes der Patienten und damit der Erfolgsaussichten einer Transplantation einher. Es würde demnach eine ungerechtfertigte Ungleichbehandlung dieser Patienten darstellen, wenn ihnen gegenüber anderen Patientengruppen bei entsprechender Dringlichkeit und ausreichenden Erfolgsaussichten von vornherein die Chance auf eine Transplantation und damit einhergehende intensivmedizinische Behandlung versagt bleiben würde [7].
Gesetz zur Stärkung der Entscheidungs bereitschaft bei der Organspende – ein neuer Auftrag an Hausärzte Am 1. März 2022 trat das „Gesetz zur Stärkung der Entscheidungsbereitschaft bei der Organspende“ in Kraft, das am 16. Januar 2020 vom Deutschen Bundestag beschlossen wurde – kurz vor dem Bekanntwerden des ersten offiziell gemeldeten Falles einer mit SARS-CoV-2 infizierten Person in Deutschland [8]. Der Gesetzesänderung vorausgegangen war eine öffentliche Debatte zur Regelung der postmortalen Organspende. Weitgehende Einigkeit bestand dahingehend, dass es Maßnahmen zur Steigerung der Rate an postmortalen Organspenden bedarf. Strittig war hingegen die Frage, welche Maßnahmen hierfür geeignet und als ethisch zulässig anzusehen sind. Die Mehrheit der Abgeordneten hatte sich damals gegen eine Widerspruchslösung und für die Beibehaltung einer Zustimmungslösung beziehungsweise Entscheidungslösung ausgesprochen [9]. Die sogenannte Entscheidungslösung wurde bereits 2012 in Deutschland eingeführt. Dahinter verbirgt sich eine Zustimmungslösung, flankiert von unterschiedlichen Maßnahmen, die die Bereitschaft der Bürger zur Doku mentation ihrer Entscheidung für oder gegen eine postmortale Spende fördern sollen. Mit der Gesetzesänderung bleibt die Zustimmungslösung grundlegend bestehen. Eine postmortale Organspende bleibt demnach weiterhin
Ethik nur möglich, wenn entweder eine schriftliche oder mündliche Erklärung vorliegt beziehungsweise eine Spende bereitschaft auf der Grundlage des mutmaßlichen Willens eruiert werden kann, oder aber bei Fehlen eines schriftlichen beziehungsweise mündlichen verfügten oder gemutmaßten Willens die Angehörigen einer Organspende zustimmen. Als Entscheidungslösung wird die in Deutschland gel tende Form der Zustimmungslösung deswegen bezeichnet, da das Transplantationsgesetz seit 2012 unter anderem die Krankenkassen dazu anhält, ihre Mitglieder über die Möglichkeit der postmortalen Organ- und Gewebespende zu informieren. Dieser Auftrag wird mit den im März 2022 in Kraft getretenen Veränderungen auf Hausärzte ausgeweitet, die ihre Patienten nun proaktiv und in regelmäßigen Abständen auf die Möglichkeit einer postmortalen Organund Gewebespende hinweisen und näher beraten sollen. Die Beratung soll gemäß den gesetzlichen Vorgaben ergebnisoffen sein und es soll explizit darauf hingewiesen werden, dass keine Verpflichtung zur Abgabe einer Erklärung besteht. Zudem wird ein bundesweites Organspenderegister eingeführt, das es allen Bürgern ermöglicht, ihre Entscheidung für oder gegen eine postmortale Organspende dort zentral zu hinterlegen. Die Entnahmekrankenhäuser können bei Vorliegen oder in Erwartung eines irreversiblen Hirnfunktionsausfalls (sogenannter Hirntod) die im Register hinterlegte Erklärung zur postmortalen Organspende abfragen. Dies dient nicht nur der Stärkung und Sicherung des Patientenwillens, sondern soll gleichermaßen die Angehörigen und das Behandlungsteam entlasten.
Ethische Grundlagen der Entscheidungslösung und die Debatte rund um die Widerspruchs lösung: Selbstbestimmung und allgemeine Spendebereitschaft Mit der Reform der Entscheidungslösung soll (durch die Verbreiterung des Beratungsangebotes und die Möglichkeit, Entscheidungen zentral zu dokumentieren) die Selbstbestimmung der Patienten, insbesondere deren Abwehrrecht gestärkt, das heißt ihr Anspruch auch über den irreversiblen Hirnfunktionsverlust hinaus Eingriffe in die eigene körperliche Integrität abzuwehren. Im Vorfeld der Abstimmung im Bundestag wurde aber auch stark für die Widerspruchslösung geworben, die ebenfalls in Form eines konkurrierenden Gesetzesentwurfes zur Abstimmung stand. Mit der Widerspruchslösung sind Regelungen der postmortalen Organspende gemeint, die eine Entnahme grundsätzlich erlauben, es sei denn, es liegt ein Widerspruch seitens des Patienten (enge Widerspruchslösung) oder der Angehörigen (erweiterte Widerspruchslösung) vor. Dem Selbstbestimmungsrecht der Patienten wird natürlich auch seitens der Verfechter der Widerspruchslösung ein großer Stellenwert eingeräumt. Wesentliche Argumente für die Widerspruchslösung werden gerade in der Umsetzung des Willens der Patienten gesehen. In diesem Kontext wird gemeinhin auf die hohe Spendebereitschaft in Deutschland hingewiesen. Da eine große Mehrheit der Deutschen spendewillig sei, sei die Widerspruchslösung am ehesten dazu geeignet, den Willen eines Großteils der Bevölkerung umzusetzen. Tatsächlich weisen die repräsentativen Umfragen der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung seit mehreren Jahren eine vornehmlich positive Einstellung der Allgemeinbevölkerung gegenüber der postmortalen Organspende auf. Im Jahr 2020 gaben rund
82 Prozent an, dass sie der Möglichkeit der Organspende positiv gegenüberstehen. Dem Verweis auf diese Umfragewerte wird aber zu Recht entgegengehalten, dass eine positive Einstellung keineswegs als grundsätzliche Spendebereitschaft gewertet werden kann. Dies zeigt sich unter anderem daran, dass weitaus weniger Befragte angaben, dass sie für sich selbst bereits eine Entscheidung für oder gegen eine Spende getroffen haben (62 Prozent) und auch tatsächlich spenden möchten. Letzteres trifft nur auf ca. 46 Prozent der Befragten zu. Rechnet man noch die Befragten hinzu, die die Entscheidung gerne einem Angehörigen übertragen möchten, kommt man immerhin auf ca. 51 Prozent [10]. Des Weiteren ist der Einfluss der Antworttendenz der „Sozialen Erwünschtheit“ zu beachten. Hierbei handelt es sich um eine in den Sozialwissenschaften wohlbekannte
Solidarität der Ärzteschaft in Deutschland mit ukrainischer Bevölkerung
Krieg in der Ukraine Die Bundesärztekammer hat Ende Februar die militärische Aggression und den völkerrechtswidrigen Einmarsch der russischen Armee in die Ukraine in aller Deutlichkeit verurteilt. Bundesärztekammer-Präsident Dr. Klaus Reinhardt sagte: „Unsere Gedanken sind bei den Ukrainerinnen und Ukrainern, den Leidtragenden dieses Angriffskriegs. Das gilt insbesondere auch für die Ärztinnen und Ärzte, die im Kriegsgebiet ihr Leben aufs Spiel setzen, um anderen zu helfen.“ Die Bundesärztekammer hat die russische Regierung dazu aufgerufen, dieses Blutvergießen umgehend zu beenden. Ferner haben sich die Bundesärztekammer und die Deutsche Krankenhausgesellschaft gemeinsam an den Bundeskanzler, an die Bundesaußenministerin sowie an den Bundesgesundheitsminister gewandt, um der Bundesregierung ihre Unterstützung für die Organisation humanitärer Hilfsangebote in der Ukraine-Krise anzubieten. Konkret gebeten haben sie die Bundesregierung um eine frühzeitige Information und Abstimmung für die Organisation, Patientenverteilung und die finanzielle Absicherung möglicher Unterstützungsleistungen. Die Bundesärztekammer und den ukrainischen Ärzteverband verbindet eine über viele Jahre gewachsene, enge und vertrauensvolle Zusammenarbeit. Im Zentrum dieses Austausches stand die Unterstützung beim Aufbau von Strukturen der ärztlichen Selbst verwaltung in der Ukraine. Unter Vermittlung der Bundesärztekammer wurde der ukrainische Ärzteverband schließlich auch in den Weltärztebund aufgenommen. Auch vor dem Hintergrund dieser besonderen Verbindung betonte Dr. Reinhardt: „Unseren Kolleginnen und Kollegen in der Ukraine und allen ihren Landsleuten gehört unsere volle Solidarität. Es macht uns tief betroffen zu sehen, dass sie um Leib und Leben fürchten müssen und ihr Lebensumfeld durch Krieg und Aggression auf Jahrzehnte zerstört wird.“ Hinweise auf Spendenkonten sind auf Seite 131 zu finden.
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Ethik Verzerrung in standardisierten Umfragen: Befragte tendieren in Umfragen zu derjenigen Antwortmöglichkeit, die ihrer Wahrnehmung nach am ehesten den Erwartungen der Gesellschaft beziehungsweise der Interviewer entspricht [11]. Da Organspenden Leben retten und die Spendebereitschaft allgemein als Ausdruck einer altruistischen und solidarischen Haltung angesehen wird, ist davon auszugehen, dass nicht alle Personen in Umfragen eine eher skeptische oder gar negative Einstellung äußern, selbst wenn sie für sich (bisher) keine dedizierte Entscheidung pro Organspende getroffen haben.
Gegenstand und Ausmaß der Aufklärungspflicht: organprotektive Maßnahmen und irreversibler Hirnfunktionsausfall Gegenüber der Widerspruchslösung wird zudem häufig kritisch eingewandt, dass ein fehlender Widerspruch nicht als Zustimmung gewertet werden kann, Letzteres aber eine notwendige Voraussetzung für die ethische Zulässigkeit einer Organspende sei. Mit dem Verweis auf die vorausverfügte oder gemutmaßte Zustimmung des potenziellen Spenders wird zugleich die Frage aufgeworfen, inwiefern diese Zustimmung sich an dem Vorbild der informierten Einwilligung zu orientieren hat. Diese Frage wird vornehmlich im Kontext der organprotektiven Maßnahmen und Diagnostik des irreversiblen Hirnfunktionsausfalls diskutiert. Unter dem Begriff der Organprotektion werden alle intensivmedizinischen Maßnahmen subsumiert, die vor der Entnahme der Organe durchgeführt beziehungsweise bis zur Explantation aufrechterhalten werden müssen, ohne dass diese durch ein im engeren Sinn patientenzentriertes Therapieziel, das heißt die Heilbehandlung des potenziellen Spenders gerechtfertigt sind [12]. Da diese Maßnahmen sowohl hinsichtlich ihrer Eingriffstiefe (Aufrechterhaltung bisheriger Intensivmaßnahmen bis hin zur kardiopulmonalen Reanimation), Dauer und Erfolgsaussicht sehr stark variieren können, ist deren Einsatz in jedem Einzelfall ethisch differenziert zu bewerten [13]. Die spendezentrierte Behandlung stellt eine Intervention in den Sterbeprozess dar und wird gegebenenfalls bereits vor Feststellung des irreversiblen Hirnfunktionsausfalls notwendig. Aus diesem Grund wird von ethischer und rechtlicher Seite bisweilen gefordert, dass sich die Zustimmung zur Organspende sehr eng an den in der medizinischen Praxis üblichen Standards im Umgang mit dem vorausverfügten und mutmaßlichen Willen orientieren muss [12]. Dies würde bedeuten, dass die öffentliche und (haus-)ärztliche Auf-
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klärung prinzipiell auch die unterschiedlichen Fallkonstellationen im Umgang mit organprotektiven Maßnahmen umfassen sollte. Gleiches betrifft auch die anhaltende Debatte rund um den Status des irreversiblen Hirnfunktionsausfalls. Von ethischer Relevanz ist hier weniger die Frage nach der diagnostischen Sicherheit, die in Anbetracht der in Deutschland angewandten Richtlinien der Bundesärztekammer als hinreichend gesichert anzusehen ist [14]. Weitaus komplexer stellt sich der Einwand dar, dass es sich bei dem irreversiblen Hirnfunktionsausfall nicht um den Tod des Menschen, sondern vielmehr um einen Teil des irreversiblen Sterbeprozesses handelt. Gemäß dieser Sichtweise wäre der potenzielle Spender nicht als Toter, sondern als Sterbender anzusehen. Selbst wenn man sich der letzteren Auffassung anschließt, so folgt hieraus aber nicht die Unzulässigkeit der Organspende. Im Rahmen der (haus-)ärztlichen Aufklärungsgespräche wäre angesichts derartiger Bedenken darauf hinzuweisen, dass auch bei einem Sterbenden aufgrund des fehlenden Therapieziels aus ethischer und rechtlicher Sicht die Einstellung aller intensivmedizinischen Maßnahmen gefordert ist. Die Fähigkeit zur Kommunikation und Interaktion, das Bewusstsein und die Empfindung ist bei diesen Patienten unwiederbringlich verloren gegangen. Eine Organentnahme stellt somit keine Belastung für die potenziellen Spender dar, eröffnet auf der anderen Seite aber mehreren schwerkranken Patienten die Chance auf Lebensrettung. Organprotektive Maßnahmen und der Status des irreversiblen Hirnfunktionsausfalls stellen eine besondere Herausforderung für die Aufklärung über die Organspende dar. Diese Herausforderungen sind Teil der Bedenken, die in der Debatte um die Reform der rechtlichen Regelung der postmortalen Organspende gegen die Widerspruchslösung angeführt wurden. Daher soll die Entscheidungslösung sicherstellen, dass die Pflicht zur Auseinandersetzung mit diesen Fragen am Lebensende nicht bei den potenziellen Spendern liegt. Vielmehr werden die aufklärenden Ärzte und öffentlichen Institutionen aufgefordert, den Einzelnen aktiv zu einer derartigen Auseinandersetzung einzuladen und darin zu unterstützen.
Verbesserte Spendererkennung und Stärkung der Transplantationsbeauftragten und Entnahmekrankenhäuser Bereits im April 2019 traten mit dem zweiten Gesetz zur Änderung des Transplantationsgesetzes Maßnahmen zur Verbesserung der Spendererkennung in Kraft. Der Gesetzgeber hat hiermit unter anderem auf den Einwand reagiert, dass die niedrige Quote an postmortalen Organspenden in Deutschland zum Teil durch strukturelle und organisatorische Defizite in der Erkennung und Meldung von Organspendern in den Entnahmekrankenhäusern bedingt sei [15]. Im Rahmen der Gesetzesänderung wurde die Position der für die Spendererkennung und Realisierung von Organspenden essentiellen Transplantationsbeauftragten gestärkt, unter anderem in Form einer verbindlichen Freistellung bezogen auf die Anzahl an Intensivbetten, einer vollständigen Refinanzierung der Stellen und deren verbindliche Einbeziehung in potenzielle Organspenden im eigenen Haus. Auch die Vergütung der Entnahmekrankenhäuser wurde reformiert. Mittels dieses Maßnahmenpakets sollten wichtige Anreize gesetzt werden, damit in
Ethik den Entnahmekrankenhäusern mögliche Organspenden auch tatsächlich realisiert werden. Diese Mängel stellten in der Debatte um die Reform der Regelung der Organspende zugleich einen gewichtigen Grund gegen die Einführung der Widerspruchslösung dar. Die Widerspruchslösung soll gemäß ihren Verfechtern gerade dadurch zu einer Erhöhung der Spenderzahlen beitragen, dass alle potenziellen Organspenden auch tatsächlich realisiert werden. Obwohl es sich hierbei um ein legitimes Ziel der Regelung der Organspende handelt, ist aus einer ethischen Position heraus, die den Schutz der körperlichen und persönlichen Integrität in den Vordergrund stellt, immer diejenige Regelung zu wählen, die am ehesten geeignet ist sicherzustellen, dass keine derartigen Eingriffe (vor oder nach Feststellung des irreversiblen Hirnfunktionsausfalls) gegen den Willen des Einzelnen erfolgen. Dies hat den Ausschlag für die Reform der Entscheidungslösung gegeben und die Forderung, dass zuvörderst die erst 2019 beschlossenen strukturell-orga nisatorischen Maßnahmen zur Steigerung der Organ spendezahlen ihre Wirkung entfalten müssen, bevor eine Umkehrung der Erklärungspflicht in Erwägung gezogen werden sollte. Zwar gibt es auch für den Einzelnen eine Pflicht zur Hilfeleistung. Diese ist aber zumeist in persönlichen (privaten oder beruflichen) Beziehungen begründet und besteht nicht gleichermaßen gegenüber Fremden. Die Aufforderung, sich solidarisch oder altruistisch zu verhalten, wird in einem derartigen Kontext nicht als individualethische Pflicht, sondern vielmehr als Tugend verstanden. Letzteres trifft auf die Organspende solange zu, wie die individuelle Entscheidung gegen eine Organspende innerhalb einer Gesellschaft als ethisch-legitime Option akzeptiert wird. Inwiefern die 2019 in Kraft getretenen Maßnahmen tatsächlich zu einer Steigerung und Optimierung der Anzahl an Organspenden beitragen, hätte sich 2020 erstmals zeigen können. Angesichts der besonderen Belastungen in der Pandemie fällt es schwer, diesbezüglich eine Aus sage zu treffen. Es bleibt zu hoffen, dass die gebündelten Maßnahmen ihre Wirkung in der Zeit nach der Pandemie entfalten. Hierbei gilt es zu bedenken, dass Deutschland aufgrund der Einschränkung der Organspenden auf Personen mit irreversiblem Hirnfunktionsausfall nicht die Spenderzahlen derjenigen Länder erreichen kann, die auch eine Entnahme nach irreversiblen oder permanenten Herz-Kreislauf-Stillstand ermöglichen. Dr. Nadia Primc Institut für Geschichte und Ethik der Medizin Medizinische Fakultät, Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg
Literaturverzeichnis [1] Azzi Y, Bartash R, Scalea J et al (2021): COVID-19 and Solid Organ Transplantation: A Review Article. Transplantation 105(1), S. 37–55. DOI: 10.1097/ TP.0000000000003523 [2] Primc N (2019): Ethische Fragen der Nierenlebendspenden. Nieren- und Hochdruckkrankheiten 48 (4), S. 180–185. DOI: 10.5414/ NHX02037 [3] Aubert O, Yoo D, Zielinski D et al (2021): COVID-19 pandemic and worldwide organ transplantation: a population-based study. Lancet Public Health 6(10): e709–19. DOI: 10.1016/S2468-2667(21)00200-0 [4] Deutsche Stiftung Organtransplantation (2022): Postmortale Organspender in Deutschland. Prozentual Veränderung zum Vorjahr. Januar bis Dezember. Abrufbar unter: https://www.dso.de/organspende/ statistiken-berichte/organspende [Zugriff: 23.01.2022] [5] Eurotransplant (2022): Deceased donors reported in ALL ET, by year, by organ. Abrufbar unter: https://www. eurotransplant.org/statistics/statisticslibrary [Zugriff: 23.01.2022] [6] Deutsche Stiftung Organtransplantation (2021): Jahresbericht Organspende und Transplantation in Deutschland 2020. Abrufbar unter: https://www. dso.de/organspende/statistiken-berichte/jahresbericht [Zugriff: 23.01.2022] [7] Marckmann G, Neitzke G, Schildmann J (2020): Triage in der COVID19-Pandemie-was ist gerecht? DIVI 11(4): S. 172–178. DOI: 10.3238/ DIVI.2020.0172-0178 [8] Bundesgesundheitsministerium (2022): Coronavirus-Pandemie (SARSCoV-2): Chronik bisheriger Maßnahmen und Ereignisse. Abrufbar unter: https://www.bundesgesundheitsministerium.de/coronavirus/chronikcoronavirus.html [Zugriff: 23.01.2022] [9] Deutscher Bundestag (2020). Organspenden: Mehrheit für die Entscheidungslösung. Abrufbar unter: https://www.bundestag.de/dokumente/ textarchiv/2020/kw03-de-transplantationsgesetz-674682 [Zugriff: 23.01.2022] [10] Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung 2021. Info-Blatt „Wissen, Einstellung und Verhalten der Allgemein bevölkerung (14 bis 75 Jahre) zur Organ- und Gewebespende“. Abrufbar unter: https://www.bzga. de/fileadmin/user_upload/PDF/pressemitteilungen/daten_und_fakten/ Info-Blatt-27.-April-2021.pdf [Zugriff: 23.01.2022] [11] Bogner K, Landrock U (2015) Antworttendenzen in standardisierten Umfragen. GESIS – Leibniz Institut für Sozialwissenschaften: GESIS Survey Guidelines. Mannheim. DOI: 10.15465/gesis-sg_016 [12] Höfling W (2019): Kritische Überlegungen zur Einführung eines Widerspruchmodells. Zeitschrift für medizinische Ethik 65(1): S. 61–69. [13] Neitzke G, Rogge A., Lückinger KM et al. (2019): Entscheidungshilfe bei erweitertem intensivmedizinischem Behandlungsbedarf auf dem Weg zur Organspende. MedKlin IntensivmedNotfmed 114(4): S. 319–326. DOI: 10.1007/s00063-019-0578-3 [14] Bundesärztekammer (215): Richtliniegemäß § 16 Abs. 1 S. 1 Nr. 1 TPG für die Regeln zur Feststellung des Todes nach § 3 Abs. 1 S. 1 Nr. 2 TPG und die Verfahrensregeln zur Feststellung des endgültigen, nicht behebbaren Ausfalls der Gesamtfunktion des Großhirns, des Kleinhirns und des Hirnstamms nach § 3 Abs. 2 Nr. 2 TPG,Vierte Fortschreibung. Dtsch Arztebl 112(27-28): A-1256/B-1052/C-1024 . DOI: 10.3238/arztebl.2015. rl_hirnfunktionsausfall_01 [15] Schulte K, Borzikowsky C, Rahmel A et al. (2018): Decline in organ donation in Germany—a nationwide secondary analysis of all inpatient cases. Dtsch Arztebl Int 113(27–28): S. 463–468. DOI: 10.3238/arztebl. 2018.0463
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Vermischtes
Namen und Nachrichten Darmkrebs-Preis geht nach Heidelberg Mit dem mit 4.000 Euro dotierten Darmkrebs-Präventionspreis der Stiftung LebensBlicke wird alljährlich eine herausragende wissenschaftliche Arbeit im Bereich der Darmkrebsvorsorge und -früherkennung ausgezeichnet. In diesem Jahr ging der Preis an den PhD-Studenten Rafael Cardoso sowie an seinen Doktorvater Prof. Dr. Hermann Brenner, die am Deutschen Krebsforschungszentrum ihre Arbeit „Colorectal cancer screening and progress in cancer control in European countries“ veröffentlicht haben. Prof. Dr. H. Brenner
Hohe Auszeichnung für Prof. Zeuner
Stiftung fördert Heidelberger Herzforscherin
Prof. Dr. C. Schmidt
Foto: Universitätsklinikum Heidelberg.
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Arbeitsmedizin-Award für Prof. Junne Psychische Belastungen sind seit vielen Jahren ein wichtiges Thema im betrieblichen Arbeitsschutz; dies gilt gerade auch für Beschäftigte im Krankenhaus. Um das Arbeitsklima in der Klinik zu verbessern und Stressbelastung zu reduzieren, haben Tübinger Mediziner ein Schulungsprogramm entwickelt, das Führungskräfte darin unterstützt, sich selbst und ihre Mitarbeiter vor Überlastung zu schützen. Hierfür wurde Projektleiter Prof. Dr. Florian Junne nun mit dem Award Arbeitsmedizin des Arbeitgeberverbands Südwestmetall ausgezeichnet.
Augenärztliche Jubiläen in Freiburg Im vergangenen Jahr feierte die Klinik für Augenheilkunde am Universitätsklinikum Freiburg 150 Jahre universitäre Augenheilkunde in Freiburg. 2022 schließen sich weitere Jubiläen der Klinik an: Seit zehn Jahren ist die Augen-Notfallpraxis in den Räumen der Klinik für Augenheilkunde des Universitätsklinikums Freiburg in Betrieb. Und bereits seit fünf Jahren ist der „Augen-Bus“ als rollende Augenarztpraxis in der Region unterwegs.
Prof. Dr. Constanze Schmidt, Oberärztin der Klinik für Kardiologie, Angiologie und Pneumologie am Universitätsklinikum Heidelberg, ist mit der „Else Kröner Clinician Scientist Professur“ ausgezeichnet worden, die es ihr erlaubt, ihre klinische und wissenschaftliche Tätigkeit langfristig zu kombinieren. Die Professur ist mit einer Million Euro über die gesamte Laufzeit der Förderung dotiert.
Insulinproduzierende Zellen aus dem 3D-Biodrucker
G. Salg
Das Klinikum Stuttgart ist mit dem „Award Patientendialog 2021“ für seine vorbildliche Kommunikation mit Angehörigen von Intensivpatienten ausgezeichnet worden. Insbesondere während der Hochphasen der Corona-Pandemie und den eingeschränkten Besuchsmöglichkeiten konnte sichergestellt werden, dass Angehörige regelmäßig und strukturiert über den Gesundheitszustand ihres Verwandten informiert wurden. In der Kategorie „Maximalversorger“ erhielt das Klinikum mit seinem Konzept der Angehörigenkommunikation den ersten Platz.
Der Arzt Gabriel Salg, wissenschaftlicher Projektleiter an der Chirurgischen Klinik am Universitätsklinikum Heidelberg, forscht mit seinem Team an der Herstellung eines Zellmaterials, das die Inselzellen des Pankreas ersetzen soll. Dazu wurde eine Art Biotinte entwickelt, die aus Hydrogel und lebendem Zellmaterial besteht. Der 3-D-Biodrucker kann damit das insulinproduzierende Gewebe drucken und dadurch die natürlichen Zellen nachbilden. So soll ein 3-D-biogedrucktes Organ entstehen, das die Funktionen der natürlichen Bauchspeicheldrüse übernehmen kann, um Insulin zu produzieren und auszuschütten.
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Foto: Universitätsklinikum Heidelberg
Foto: Universitätsklinikum Heidelberg.
Prof. Dr. H. Zeuner
Der Heidelberger Facharzt für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde, Prof. Dr. Herbert Zeuner, ist für seine vielfältigen Verdienste mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet worden. In zahlreichen Verbänden setzte er sich für ein hervorragendes medizinisches Angebot, die Interessen seiner Kolleginnen und Kollegen sowie die ärztliche Versorgung und Selbstverwaltung ein, unter anderem während seiner Zeit als Präsident und heutiger Ehrenpräsident der Bezirksärztekammer Nordbaden. Daneben engagierte er sich auch für die medizinische Versorgung von Geflüchteten und hat die Einrichtung eines neuen Studienganges zum Physician Assistant maßgeblich befördert.
Auszeichnung für Klinikum Stuttgart
Prof. Dr. J. Heil
Foto: Universitätsklinikum Heidelberg
Neue Ämter und wichtige Auszeichnungen
Dr. F. M. Ippen
Von Schilling-Preis geht zweimal nach Heidelberg Der Claudia von Schilling Preis wird einmal im Jahr für besondere Leistungen auf dem Gebiet der Brustkrebsforschung vergeben. Jetzt wurden gleich zwei Forschende des Universitätsklinikums Heidelberg von der Claudia von Schilling Foundation for Breast Cancer Research ausgezeichnet: Professor Dr. Jörg Heil, Leiter des Brustzentrums Klinikum und Nationalen Centrum für Tumorerkrankungen, erhielt den mit 10.000 Euro dotierten Claudia von Schilling Preis 2021. Der mit 5.000 Euro dotierte Breast Cancer Research Junior Award ging an Dr. Franziska Maria Ippen, Ärztin an der Neurologischen Klinik.
Foto: stock.adobe.com
Vermischtes Spifa fordert klares Bekenntnis der neuen Bundesregierung
Wo bleibt die neue GOÄ?
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ie neue Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ) sei bereit zur Ver abschiedung, die Bundesregierung trete aber weiterhin auf die Bremse und schweige sich dazu aus, so der Spitzenverband Fachärzte Deutschlands e. V. (SpiFa). Er kritisierte daher, dass der Koalitionsvertrag der Regierungsparteien bereits bei seiner Veröffentlichung das Thema „GOÄ-Novelle“ vermissen ließ. Im mit „Gesundheit und Pflege“ betitelten Abschnitt finde sich das Thema nicht. Auch gebe es bislang aus den Reihen des Bundesministeriums für Gesundheit keine
Kommunikation zum Thema neue GOÄ. Der SpiFa fordert ein klares Bekenntnis zur neuen GOÄ seitens der neuen Bundesregierung und weiterhin eine zeitnahe Umsetzung. Der SpiFa-Vorstandsvorsitzende Dr. Dirk Heinrich sagte hierzu Anfang Februar: „Wir warten nun seit 30 Jahren auf die Novellierung der GOÄ, sie ist mit allen Beteiligten diskutiert und beschlossen worden. Es gibt also keinen Grund, diese nun nicht umzusetzen. Deswegen haben wir die klare Forderung an die Bundesregierung, die neue GOÄ auch rasch zu verabschieden.“
Informationen zum landeseinheitlichen digitalen Meldeportal
Handreichung zur einrichtungsbezogenen Impfpflicht
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b dem 16. März 2022 dürfen in gesetzlich bestimmten Einrichtungen und Unternehmen, darunter Arztpraxen und Krankenhäuser, nur noch Personen tätig sein, die gegenüber ihrem Arbeitgeber den Nachweis erbracht haben, dass sie ent weder geimpft oder genesen sind (wir berichteten in der Februar-Ausgabe). Das baden-württembergische Sozialministerium hat inzwischen eine
Handreichung erarbeitet, die praxisbezogene Hilfestellungen bei der Einführung der einrichtungsbezogenen Impfpflicht liefert. Sie umfasst unter anderem Ausführungen zu den Fragenstellungen, welche Einrichtungen dem Anwendungsbereich der Bestimmung des § 20a Infektionsschutzgesetz unterfallen, welche Tätigkeiten der einrichtungsbezogenen Impfpflicht unterliegen und welche Form
Die Ärzteschaft braucht die neue GOÄ dringend, denn nur mit ihr könne „High-Medizintechnik made in Germany“ akkurat abgebildet werden, so der Verband. Wer die Einführung der GOÄ verzögere, sorge für Innovationsstau, nehme Fachärztinnen und Fachärzten wertvolle Behandlungszeit und erschwere Patientinnen und Patienten die bestmögliche medizinische Ver sorgung. Die Bundesregierung wurde daher aufgefordert, die Einführung der neuen GOÄ zügig und noch vor der Sommerpause zum Abschluss zu bringen. von Nachweisen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter den betroffenen Einrichtungen und Unternehmen bis zum Ablauf des 15. März 2022 vorzulegen haben. Außerdem wird erläutert, wie und in welchem Umfang die vorgelegten Nachweise zu prüfen sind. Darüber hinaus enthält die Handreichung nähere Informationen zum landeseinheitlichen digitalen Meldeportal, über das die gesetzliche Meldepflicht gegenüber den Gesundheitsämtern in einfacher und medienbruchfreier Weise erfüllt werden kann. Schließlich skizziert sie in einem kurzen Überblick den Ablauf eines Verwaltungsverfahrens bis zum Ergehen einer behördlichen Entscheidung in Form eines Betretungs- oder Betätigungsverbotes.
Handreichung zur einrichtungsbezogenen Impfpflicht
Impfkalender und Tabelle der Indikations- und Auffrischimpfungen
Neue Impfempfehlungen
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ie Ständige Impfkommission (STIKO) hat ihre Impfempfehlungen für 2022 im Epidemiologischen Bulletin des RobertKoch-Instituts veröffentlicht. Sie beinhalten wie gewohnt unter anderem den Impfkalender (Standardimpfungen) für Säuglinge, Kinder, Jugendliche und Erwachsene und die Tabelle der Indikationsund Auffrischimpfungen mit Erläuterungen. Neu ist die Aktualisierung des Abschnitts „Hinweise zur Durchführung von Schutzimpfungen“ inklusive neuem Teil zu „Impfungen zum Schutz der reproduktiven Gesundheit, bei Kinderwunsch und während Schwangerschaft und Stillzeit“. Die aktuellen Empfehlungen werden auch im Pocket-Format veröffentlicht und können über die STIKO-App Aktuelle Impfempaufgerufen werden. fehlungen der STIKO
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Vermischtes Interview · Tübinger Universitäts-Oberarzt ist dem Schwindel digital auf der Spur
„Smarter Algorithmus für Patienten“
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onkrete Hilfe für Schwindel patienten und clevere Geschäftsidee in einem: Dr. Dominik Bless-Martenson hat eine Smart phone-App entwickelt, die aus Anam nesedaten mittels Algorithmus – gegen Gebühr – eine Rangliste möglicher Diagnosen erstellt. Mit dem Oberarzt der HNO-Universitätsklinik Tübingen, der zudem auch in Filderstadt bei Stuttgart niedergelassen ist, sprach ÄBW-Chefredakteur Dr. Oliver Erens.
Dr. D. Bless-Martenson
Etwa ein Viertel der Bevölkerung erleidet im L aufe des Lebens einen behandlungsbedürftigen Schwindel. Wie kommt Ihre App ins Spiel? Dr. Bless-Martenson: Der Schlüssel zur erfolgreichen Behandlung von
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Praxisabgabeseminar. Med-Seminare (falls erforderlich, wird die Veranstaltung als Webinar durchgeführt)
Mittwoch, 16.03.2022, 19.00 Uhr | Jahnstr. 4, 4. OG, 70597 Stuttgart Mittwoch, 25.05.2022, 19.00 Uhr | Jahnstr. 4, 4. OG, 70597 Stuttgart Mittwoch, 20.07.2022, 19.00 Uhr | Jahnstr. 4, 4. OG, 70597 Stuttgart • Nachbesetzungsverfahren • Geeigneten Nachfolger finden • Optimaler Abgabezeitpunkt • Praxiswert, steuerliche Fragen Referenten: Tobias Krämer, Sina Altmann, Barbara Brenner und Misel Stojkovic. Die Seminargebühr übernimmt MLP. Anmeldung mit QR-Code oder bei Frau Olga Kopp Tel 0711 13258 53, Fax -80 med-seminare-stuttgart@mlp.de
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Schwindel und Gleichgewichtsstörungen ist die Anamnese. Die Nutzer können mit der App in zirka fünf Minuten eine umfassende strukturierte Anamnese erstellen, mit der sie sich ihren behandelnden Ärzten vorstellen sollen. Bei akutem Schwindel ist die Anwendung für die Nutzer kostenlos. Die App ist als gemeinsame Anwendung für Patient und Ärztin beziehungsweise Arzt gedacht; die Patienten bringen ihr eigenes Expertensystem auf dem Smartphone oder auf Papier mit in die Praxis. Die EDV der behandelnden Ärzte wird nicht tangiert. Die App ist ein zertifiziertes Medizinprodukt und läuft datenschutzkonform auf dem Endgerät der Patienten.
Wie wurde die Idee geboren und in die Tat umgesetzt? Dr. Bless-Martenson: Die Idee eines smarten Algorithmus für Patienten mit Schwindel verfolgt mich seit vielen Jahren. Es gibt eine CD-Version aus dem Jahr 1999 mit einer Auflage von 30.000 Exemplaren, damals als Anwendung nur für Ärztinnen und Ärzte konzipiert. Im Jahr 2020 fanden sich dann begeisterte Investoren und ein plötzliches Zeitfenster durch die Corona- Pandemie. Nach sechs Monaten intensiver Arbeit mit zwei Agenturen für Softwareentwicklung und Design war die Schwindel-App fertig, barrierefrei und DSGVO-konform, als zertifiziertes Medizinprodukt der Risikoklasse I. Die medizinischen Inhalte und der Algorithmus sind durch ein Expertenteam aus den verschiedenen Fachrichtungen und durch eine externe klinische Bewertung akribisch überprüft worden. Nach dem Anamnesemodul errechnet die App – gegen kostenpflichtige Freischaltung – eine Rangliste möglicher Diagnosen, die dann den behandelnden Ärzten vorgelegt werden soll? Die Schwindel-App erstellt durch einen algorithmischen Abgleich der individuellen Anamnese mit Leitlinien
und Standardwissen eine Rangliste von bis zu 16 Diagnosen, welche ursächlich für die Beschwerden des jeweiligen Nutzers sein könnten. Diese Liste kann den behandelnden Ärztinnen und Ärzten als Expertenrat für eine erste Verdachtsdiagnose dienen, um dann selbst zu behandeln oder gezielter zu überweisen. Bei akutem Schwindel ist auch die Diagnosenliste kostenlos verfügbar.
Wie häufig wird die App heruntergeladen beziehungsweise freigeschaltet? Dr. Bless-Martenson: In der heutigen Aufmerksamkeitsökonomie ist es schwierig und sehr teuer, schnell viel Aufmerksamkeit und damit Downloads zu bekommen. Die Nutzerzahlen steigen aber stetig und wir versuchen, über Artikel und Presse auf die App aufmerksam zu machen.
Können Ärztinnen und Ärzte die App rezeptieren und den Patienten damit die Kosten ersparen? Dr. Bless-Martenson: Die Anam nesefunktion der Schwindel-App ist kostenlos. Bei akutem Schwindel ist das Diagnosemodul auch kostenlos zu verwenden. Lediglich bei länger anhaltendem Schwindel ist das Diagnosemodul der Schwindel App für 19,99 Euro zu erwerben und bietet dann eine Rangliste von bis zu 16 verschiedenen Ursachen für die Patienten und die behandelnden Ärzte. Wir planen aktuell die Zulassung als digitale Gesundheitsanwendung, um die App dann für alle Patienten in jeder Version rezeptierbar zu machen. Die App wurde entwickelt, um flächendeckend die Differenzialdiagnose und die Therapie des Symptoms Schwindel zu verbessern und so unnötige Kosten im Gesundheitssystem zu vermeiden. Außerdem soll den Patienten schneller eine adäquate Therapie ermöglicht werden.
Richtig zupacken.
FÜR MICH EIN TRIUMPH.
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IM LEBEN.
1. reiner IL-23 Inhibitor bei Psoriasis-Arthritis* # Signifikante Überlegenheit vs. Placebo in Bezug auf ACR20 (64% vs. 33%, p<0,0001; Non Responder Imputation) nach 24 Wochen in der 8-Wochen-Dosierung in bionaiven Patienten (n=248) mit aktiver PsA.2 * TREMFYA® ist indiziert: 1) allein oder in Kombination mit MTX für die Behandlung der aktiven Psoriasis-Arthritis bei erwachsenen Patienten, wenn das Ansprechen auf eine vorherige nicht-biologische krankheitsmodifizierende antirheumatische (DMARD-)Therapie unzureichend gewesen ist oder nicht vertragen wurde; 2) für erwachsene Patienten mit mittelschwerer bis schwerer Plaque-Psoriasis, die für eine systemische Therapie in Frage kommen.1 1. Aktuelle Fachinformation TREMFYA®.
2. Mease P et al. The Lancet 2020; https://doi.org/10.1016/S0140-6736(20)30263-4 (Supplementary)
TREMFYA® 100 mg Injektionslösung in einer Fertigspritze/ in einem Fertigpen. Wirkstoff: Guselkumab. Zusammensetz.: Fertigspritze/Fertigpen enth. 100 mg Guselkumab. Sonst. Bestandt.: Histidin, Histidinmonohydrochlorid-Monohydrat, Polysorbat 80, Sucrose, Wasser f. Injektionszw.. Anw.geb.: Für d. Bhdlg. erw. Pat. m. mittelschwerer bis schwerer Plaque-Psoriasis indiziert, d. für e. syst. Therapie in Frage kommen. Als Monotherapie od. in Komb. m. Methotrexat für d. Bhdlg. erw. Pat. m. Psoriasis-Arthritis indiziert, d. auf e. vorherige nicht-biolog. kranheitsmodifiz. antirheumat. (DMARD)-Therapie unzureich. angesprochen od. diese nicht vertragen haben. Gegenanz.: Schwerwieg. Überempfindl. gg. Guselkumab od. e. d. sonst. Bestandt., klin. relev. aktive Infektionen (einschl. aktive Tuberkulose), Schwangersch., Stillzeit. Bes. Warnhinw. u. Vorsichtsmaßn.: Um d. Rückverfolgbark. b. biolog. Arzneim. zu verbessern, sollten Name u. Ch.-Bez. d. verabreich. Prod. deutl. protokoll. werden. Vors. b. Infektionen, Tuberkulose, Impfungen (vor Anw. v. Lebendimpfst. muss d. Bhdlg. m. Tremfya nach d. letzt. Gabe f. mind. 12 Wo. ausgesetzt werden). B. Erhöh. v. Leberenzymwerten (ALT/AST) u. Verdacht auf arzneimittelinduz. Leberschädig. sollte d. Bhdlg. vorüberg. unterbr. werden. B. schwerwieg. Überempfindl.reakt. sollte d. Anw. v. Tremfya unverzügl. abgebrochen u. e. geeign. Bhdlg. eingel. werden. Frauen im gebärfäh. Alter sollen währ. u. f. mind. 12 Wo. nach d. Bhdlg. e. zuverläss. Verhütgs.meth. anw.. Arzneim. f. Kdr. unzugängl. aufbewahren. Nebenwirk.: Sehr häufig (≥ 1/10), Häufig (≥ 1/100 bis < 1/10), Gelegentlich (≥ 1/1.000 bis < 1/100). Sehr häufig: Atemwegsinfekt.. Häufig: Kopfschm., Diarrhoe, Arthralgie, Reakt. a. d. Injektionsst., Transamin. erhöht. Gelegentlich: Herpes-simpl-Infekt., Tinea-Infekt., Gastroenteritis, Überempfindl.reakt., Anaphylaxie, Urtikaria, Hautausschlag, Neutrophilenzahl erniedr.. Verschreibungspflichtig. Pharmazeut. Unternehmer: JANSSEN-CILAG International NV, Turnhoutseweg 30, B-2340 Beerse, Belgien. Örtl. Vertreter für Deutschland: Janssen-Cilag GmbH, Johnson & Johnson Platz 1, D-41470 Neuss. Stand d. Inform.: 12/2020.
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Dieses Arzneimittel unterliegt einer zusätzlichen Überwachung. Daher ist es wichtig, jeden Verdacht auf Nebenwirkungen in Verbindung mit diesem Arzneimittel zu melden.
Vermischtes Baden-württembergische Ärztinnen und Ärzte im Mittelpunkt von SWR-Reportagen
Hausärzte am Limit
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n ländlichen Regionen wollen sich kaum mehr Hausärztinnen und -ärzte ansiedeln. Die Patienten fühlen sich vergessen und suchen verzweifelt nach ärztlicher Versorgung.
Dr. A. Menikheim
Rutscht Deutschland in eine massive Unterversorgung? – Mit dieser Thematik befasste sich die Fernsehdokumentation „Hausarzt verzweifelt gesucht“, die Mitte Februar ausgestrahlt wurde. Zwei Jahre lang hatten SWR-Reporter zuvor Betroffene aus dem Südwesten für diese „betrifft“- Reportage begleitet. Sie zeigen nicht nur Ärztinnen und Ärzte sowie ihre verzweifelten Patienten, sondern auch Lösungsansätze, wie die medizinische Versorgung auf dem Land künftig auf sicheren Beinen stehen könnte. Eine weitere aktuelle Dokumen tation zeigte ebenfalls im Februar einmal mehr Dr. Anke Menikheim, die bereits seit sechs Jahren vom SWR Fernseh-Team begleitet wird (dabei sind verschiedene Reportagen entstanden, die unter anderem die emotionalen Höhen und Tiefen auf dem
Weg der Protagonistin zur eigenen Landarztpraxis zeigen). Der jüngste 45-minütige Streifen mit dem Titel „Landärztin am Limit“ beschreibt unter anderem die Herausforderungen für Dr. Menikheim und ihr Team durch die Pandemie: Die Allgemeinmedizinerin erweitert in der Pandemie sogar ihre Praxis, eröffnet eine Zweigstelle und wird zur Corona- Schwerpunktpraxis. An einem landesweiten Aktionstag werden 320 Menschen geimpft. Inzwischen kann die 47-Jährige den Patientenandrang nicht mehr bewältigen. Deshalb beschließt sie, an einen neuen größeren Standort zu ziehen und weitere Ärztinnen und Medizinische Fachangestellte einzustellen – mit ungewissem Ausgang. Beide Reportagen sind rund um die Uhr in der SWR-Mediathek abrufbar.
Klage gegen Honorarabzug bei Nichtinstallation des TI-Konnektors abgelehnt
Foto: stock.adobe.com
Honorarabzug erstinstanzlich rechtens
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ie Telematikinfrastruktur (TI) soll Ärztinnen und Ärzten sowie weiteren Akteuren im Gesundheitswesen einen schnellen und sicheren Datenaustausch über eine Vernetzung von IT-Systemen ermöglichen. Der Gesetzgeber hat festgelegt, dass die Weigerung, sich mittels Konnektor an die TI anzuschließen, mit 2,5 Prozent Honorarabzug bestraft wird. Einzelne Ärztinnen und Ärzte haben, unterstützt von MEDI GENO Deutschland und MEDI Baden-Württemberg, schon im Jahr 2020 gegen diesen Honorarabzug geklagt und geltend gemacht, dass die Regelungen zum Benutzungs- beziehungsweise Anschlusszwang zumindest in der 2019 geltenden gesetzlichen Ausgestaltung gegen die Datenschutzgrundverordnung verstießen. Damit seien die Ärztinnen und Ärzte in ihrem Grundrecht der Berufsfrei-
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heit verletzt worden und der Honorarabzug unrechtmäßig. Ende Januar gab es hierzu eine erste Entscheidung des Sozialgerichts Stuttgart, das die daten- und verfassungsrechtlichen Mindestanforderungen auch in der Gesetzesfassung von 2019 als gewahrt und damit den Honorarabzug für durchsetzbar ansah. Die Klage wurde daher abgewiesen, aber die Berufung zum Landessozialgericht wegen der grundsätz lichen Bedeutung des Verfahrens zugelassen. Trotz der erstinstanzlichen ablehnenden Entscheidung vertreten MEDI GENO und MEDI Baden-Württemberg weiterhin nachdrücklich die Position, dass die Anschlusspflicht an die Telematikinfrastruktur vor dem Hintergrund der von den Klägern geltend gemachten datenschutzrechtlichen Unzulänglichkeiten und der Sicher-
heitsmängel der TI-Struktur am Ende keinen Bestand haben kann. Auf die vielfachen Sicherheitsmängel sei das Gericht trotz detailliertem Klägervorbringen und eingeholter Gutachten nicht eingegangen. Der MEDI-Vorstandsvorsitzende und Klageführer Dr. Werner Baumgärtner erklärte, dass keine Haftung übernommen werden könne für Komponenten, die unter Zwang in den Praxen installiert werden müssen, ohne diese wirklich prüfen zu können: „Dass die Praxen in der Pandemie mit zweieinhalb Prozent Honorarabzug bestraft werden, weil sie den unsicheren Konnektor nicht installieren wollen, ist unzumutbar. Wir brauchen eine sinnvolle Digitalisierung im Gesundheitswesen, die ohne Zwang und Strafen auskommt.“ Er wolle die gerichtliche Klärung in der nächsten Instanz fortsetzen.
Polarisierender Zustand der Gesellschaft
Corona und der seelische Raum
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ie Debatte um die Corona-Pandemie bestimmt seit Langem die politische Agenda. Entsprechend spiegelt sich diese Kontroverse in den Schlagzeilen der Medien wider. Es wird eine durch Corona „gespaltene“ Gesellschaft konstatiert, in der das Miteinander-Reden-Können grund legend infrage gestellt ist. Die gesellschaftliche Polarisierung lässt dabei immer seltener einen Dialog zwischen den Positionen zu. Zur Einordnung dieser Entwicklung kann sich ein Blick auf die „Psychodynamik des Corona- Virus“ lohnen, abseits der politischen Argumente. Das Coronavirus kann objektiv eine Infektion der Atemwege auslösen. Gleichzeitig stellt es eine subjektive Projektionsfläche dar. Die spezifische Biologie des Virus, so die These des israelischen Analytikers J. Triest, triggert in uns unbewusste, archaische Ängste. Je nach individueller seelischer Konstitution löst es in uns einen „Schrecken des Unheimlichen“ (S. Freud) aus, ein „inneres Grauen“, wie es uns allen in den Bildern aus Bergamo präsent ist. Ein historisches kollektives Bild dieser Dynamik findet sich in der mittelalterlichen Vorstellung der „Apokalyptischen Reiter“, berühmt geworden durch das Gemälde von A. Dürer. Es kann verstanden werden als eine symbolische Verarbeitungsweise (vgl. C. G. Jung) der damaligen, als Strafe Gottes angesehenen Pandemie des „Schwarzen Todes“ (Pest). Das aus der Ferne (China) sich rasch ausbreitende Virus war in seiner Biologie noch weitgehend unbekannt und die von ihm ausgehende mögliche tödliche Atemwegsaffektion wurde noch Anfang Januar 2020 als „Pneumonia of unknown cause“ bezeichnet. Der zwiespältige Charakter des Virus modulierte dessen Unheimlichkeit weiter. Wir kennen diesen Thrill der belebt/unbelebten Lebewesen aus Horrorfilmen und eben jetzt durch die ständige Mutation und die damit einhergehende Unberechenbarkeit des als „Killer“ titulierten Virus. Die hohe Ansteckrate kommt einer Invasion gleich, selbst der private und familiäre Raum können nicht geschützt werden. Und die Abstandsre-
geimpfte als der angstauslösende Andere. Vereinfachte Erklärungsmodelle erwecken den Eindruck einer inneren Kontrolle und unterstützen so Verharmlosung, die bis Verleugnung führen kann. Das Ohnmachtsgefühl kann sich ablösen durch die aggressive Ausrichtung auf einen nun „greifbaren“ Feind. Andersdenkende werden zu Abtrünnigen, die den jeweiligen gruppenspezifischen Zusammenhalt gefährden („Bist Du für oder gegen die Impfung“). Im historischen Blick erscheinen die wiederholten Judenpogrome in den Zeiten der Pest als Teil dieser unbewussten Abwehrdynamik. Es macht nachdenklich, dass rechte Teile der heutigen Impfgegner erneut antisemitische Verschwörungsideen propagieren. Der polarisierende Zustand unserer Gesellschaft wäre insofern Ausdruck des innerseelischen Ringens um eine Antwort auf das Unheimliche des Corona-Virus.
geln können sich mit der kindhaften Katastrophen-Vorstellung eines Berührungsverbots verbinden, womit eine sichere Umarmung innerhalb einer Beziehung im Kern bedroht ist. Die Gewissheit, durch ein Gegenüber Trost und Geborgenheit zu erfahren, ist damit fundamental infrage gestellt. Diese Verunsicherung kann die gesamte familiäre Struktur erfassen: Kinder und Enkel können potenziell die Eltern/Großeltern infizieren und damit zum schuldhaften Verursacher deren Krankheit oder Tod werden. Über Monate waren ursprünglich nahe Beziehungen deshalb „disconnected“. Gerade die Gefahr, zu demjenigen zu werden, der seine Liebsten gefährdet, kann seelische Strukturen destabilisieren. Intrusives Ingrid Scheinhütte-Geiger, Schulderleben macht dann aus dem Dr. Jörg Schmid, äußeren Abstandsgebot innerlich ein Verena Wollmann-Wohlleben selbstauferlegtes depressives Gefängnis, dessen Gitterstäbe die Angst vor dem Kontrollverlust Anzeige darstellen. Im psychosomatischen Modell stellt das Virus einen potenziell gefährdenden Stressor dar, der die Säulen unsere Identität (vgl. H. G. Petzold) angreifen kann. Nicht nur unsere Patientinnen und Patienten sind dieser Belastung ausgesetzt, auch wir selber als Behandlerinnen und Behandler in Klinik und Praxis. Wenn Coping-Mechanismen überfordert sind und in der Folge Angst und Schrecken unsere bisherige Identität infrage zu stellen beginnen, suchen wir in sozialen Zugehörigkeiten nach seelischem Halt – nach H. E. Richter eine Form der psychosozialen Abwehr. Im Hinblick auf die Corona-Pandemie vermittelt die jeweilige Gruppe dem labilisierten Einzelnen seelischen Rückhalt, Sie indem das komplexe UnheimTräume lernen fliegen! liche sich zwar nicht aufgelöst, Alles ist möglich mit unserem 30m Kran. aber neu verortet und damit projektiv verschoben wird. Telefon 0711 40 20 60 Stuttgart-Wangen Nicht mehr das Virus, sondern info@emo-fensterbau.de Im Industriegebiet die Impfung oder die Politik werden zum angstbesetzten www.emo-fensterbau.de Heiligenwiesen 8 Element – oder eben der Un-
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Vermischtes
Vermischtes Bundesweit einmalige Forschung trug biographische Daten von NS-Opfern zusammen
Foto: S. Wannenwetsch
Forschungsprojekt Gräberfeld X
Eine der Gedenktafeln
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hne zu Lebzeiten das Einverständnis erteilt zu haben, wurden 1.078 Menschen während der NS-Zeit nach ihrem Tode der Anatomie der Universität Tübingen übergeben. Die Namen und Lebensdaten sind nun in einer Forschungsdatenbank erfasst, die erste ihrer Art an einer deutschen Universität. Das Forschungsprojekt „Gräberfeld X“ ist nach dem Friedhofsareal benannt, auf dem alle Toten beigesetzt wurden, die zuvor am Anatomischen Institut der Universität Tübingen Lehrund Forschungszwecken dienen mussten. Die Forschungsinitiative der Universität und der Stadt Tübingen hat biografische Daten sowie alle verfügbaren Angaben aus der Anatomie zusammengetragen. Anlässlich des Holocaustgedenktags wurde der aktuelle Stand der Datenbank, die künftig weiterentwickelt werden soll, der Öffentlichkeit vorgestellt.
Ein vergleichbares Werkzeug gebe es bundesweit noch zu keinem anderen anatomischen Institut, sagt Projektleiterin Prof. Benigna Schönhagen. Die Datenbank biete völlig neue Möglichkeiten, sich über die 1.078 Menschen zu informieren. Von vielen Betroffenen hätten biografische Angaben gefehlt, und nur wenige Lebensgeschichten seien bekannt gewesen. Aber einige Lücken hätten im Forschungsprojekt zum Gräberfeld X bereits geschlossen werden können, so die Historikerin. Fragen, die vorher einzeln recherchiert werden mussten, lassen sich nun mit wenigen Klicks und über Filterfunktionen klären. So ist beispielsweise erfasst, wie viele Hingerichtete, Zwangsarbeiterinnen und -arbeiter oder Kriegsgefangene pro Jahr in die Anatomie kamen, wer sie waren und woher sie stammten. Zudem finden sich Informationen zu den
Frauen und Männern, unter anderem zu Geburts- und Sterbeorten. Weitere künftige Erkenntnisse werden in die Forschungsdatenbank einfließen. Die Arbeit des Forschungsprojekts gibt NS-Opfern aus dem Gräberfeld X wieder eine Geschichte und macht ihre Schicksale unvergessen. Das Projekt leistet damit einen wertvollen Beitrag zur Aufarbeitung der NS-Zeit an der Universität wie auch im anatomischen Institut Tübingen. Mit der Datenbank steht der Forschung und der interessierten Öffentlichkeit nun ein außerordentlich hilfreiches Werkzeug zur Verfügung, das am lokalen Beispiel eindrücklich vor Augen führt, welch tödlichen Folgen die verbrecherische Politik des Nationalsozialismus in allen Lebensbereichen für ungezählte Menschen hatte. Weitere Informationen:
www.graeberfeldx.de
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Keine Entspannung beim Fachkräftemangel
MFA-Ausbildung auf Platz 1
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um ersten Mal steht die Ausbildung zur Medizinischen Fachangestellten (MFA) auf Rang 1 der beliebtesten Ausbildungsberufe junger Frauen in Deutschland. Über 17.150 Ausbildungsverträge zur MFA wurden im letzten Jahr laut Bundesinstitut für Berufsbildung geschlossen. „Das ist eine gute Nachricht, denn wir brauchen den Nachwuchs dringend, um den Fachkräftemangel in den Arztpraxen abzufedern“, erklärte Dr. Dirk Heinrich, Bundesvorsitzender des Verbandes der niedergelassenen Ärzte (Virchowbund) Anfang Februar. Er betonte aber auch: „So erfreulich diese Zahlen sind, sie reichen nicht aus. Denn zu viele der MFA, die wir mühsam in den Praxen qualifizieren, wandern nach abgeschlossener Ausbildung in Kliniken, zu Krankenkassen und in andere Berufe ab.“ Das Zentralinstitut für die Kassenärztliche Versorgung hat dazu im
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Praxispanel 2021 konkrete Zahlen vorgelegt. Demnach verlässt rund jede fünfte MFA nach Ende ihrer Ausbildung trotz eines Übernahmeangebots ihre Ausbildungspraxis und wechselt in die stationäre Versorgung. Kliniken und Praxen konkurrieren um denselben Personalpool. Allerdings konstatiert Dr. Heinrich in diesem Konkurrenzkampf eine deutliche Schieflage: „Die Ausbildung zur MFA findet zum allergrößten Teil in den Praxen statt, nicht in den Kliniken. Doch das komplexe Vergütungssystem im Gesundheitswesen bevorteilt die Krankenhäuser, sodass diese deutlich höhere Gehälter nach Ausbildungsende zahlen können. Auch die niedergelassenen Ärzte würden ihren MFA gerne wettbewerbsfähige Gehälter zahlen. De facto sind aber die wenigsten Praxen dazu in der Lage, da die seit Jahren stark stei-
genden Personalkosten schlicht nicht gegenfinanziert werden. Daran muss der Gesetzgeber schleunigst etwas ändern, anderenfalls werden zunehmend Praxen aus Personalmangel aufgeben müssen.“ An der Bereitschaft, MFA ein faires Gehalt zuzugestehen, bemesse sich auch die Wertschätzung der medizinischen Fachangestellten in der Gesellschaft. „Gerade jetzt, wo die Praxen nie da gewesene Zahlen an Patienten mit Covid-19 zu stemmen haben, lastet unglaublicher Druck auf den MFA. Sie fangen den Frust der Patienten ab, sind auch immer öfter Angriffen von Impfgegnern ausgesetzt. Hier muss nicht nur die Ärzteschaft, sondern die Gesellschaft ein Zeichen setzen: MFA sind qualifizierte Fachkräfte und haben Respekt verdient! Dazu gehört neben Schutz und Anerkennung auch endlich ein staatlicher Coronabonus.“
Vermischtes Tübinger Arbeitsmedizin untersuchte Auswirkungen auf körperliche Leistungsfähigkeit
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einer submaximalen Belastung entsprechend einer Herzfrequenz von 150 Schlägen pro Minute auf dem Fahrrad ergometer radeln. Verschiedene Parameter wie Sauerstoff- und Kohlenstoffdioxidgehalt im Blut, die Atemfrequenz und die Leistung auf dem Ergometer wurden dabei untersucht. Das Ergebnis: Ob und gleich welche Maske bei der körperlichen Tätigkeit getragen wurde, es gibt keine physiologischen oder Leistungsparameter, die sich verändern. Der einzige Unterschied zeigt sich bei der Frage nach dem subjektiven Grund für die Erschöpfung: Die Atemanstrengung sei höher, so die Teilnehmenden an der Untersuchung.
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im Rahmen der Infektionsprävention von SARS-CoV-2 auf die körperliche Beanspruchung untersucht wurde, um Empfehlungen für den Arbeitsplatz ableiten zu können. In der Tübinger Studie untersuchten die Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen an vier Tagen insgesamt 39 Probandinnen und Probanden bei körperlicher Aktivität unter Verwendung verschiedener Arten von Masken. Die 20 Männer und 19 Frauen aus dem ganzen Altersspektrum und mit unterschiedlichem Fitnesslevel (13 Personen in drei Leistungsklassen unterhalb, gleich und über der Norm) mussten an je einem Tag ohne Maske, mit Stoffmaske, mit Medizinischer Maske oder mit FFP2-Maske mit Ausatemventil bis zu
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n der Corona-Pandemie erleben viele Menschen das Tragen von Masken als anstrengend und unangenehm. Eine Forschungsgruppe des Instituts für Arbeitsmedizin, Sozialmedizin und Versorgungsforschung am Tübinger Universitätsklinikum hat jetzt untersucht, welche Auswirkungen das Tragen von Masken auf die körperliche Leistungsfähigkeit hat. Das überraschende Ergebnis wurde aktuell publiziert: Selbst bei anstrengender körperlicher Aktivität hat das Maskentragen keine relevante Veränderung physiologischer Parameter zur Folge. Die Studienergebnisse legen demnach nahe, dass das Tragen der Schutzmasken nicht zu körperlicher Überbeanspruchung führt. Rein subjektiv empfinden viele Menschen das Tragen von Masken als Handicap, und auch im Arbeitsprozess gibt es Empfehlungen zur Tragedauer von Masken, die voraussetzen, dass Maskentragen die Atmung erschwert und Einfluss auf die körperliche Leistung hat. Diese beruhen auf einer Regelung der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV), in der aufbauend auf Erfahrungswissen festgelegt wurde, wie lange partikelfiltrierende Halbmasken beispielsweise beim Arbeiten in staubiger Umgebung getragen werden können und wann Tragezeitunterbrechungen notwendig werden. Bislang fehlt es an Studien, in denen das Maskentragen
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Maskentragen nicht belastend
Jeder fünfte plant Tätigkeitswechsel
Klinikärzte sind regelmäßig erschöpft
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ie Corona-Pandemie hat zu einer deutlichen Arbeitszunahme bei Ärztinnen und Ärzten in kommunalen Kliniken geführt. Das geht aus einer Ad hoc-Umfrage des Marburger Bundes unter rund 3.300 Mitgliedern der Ärztegewerkschaft hervor. 71 Prozent der Befragten geben an, dass ihre Arbeitsbelastung durch die Pandemie zugenommen hat, bei etwa einem Fünftel (22 %) ist sie gleich geblieben. Rund 91 Prozent der Klinikärzte fühlen sich durch ihre Arbeit regelmäßig erschöpft (31 % „immer“ und 60 % „zunehmend“). Ein Fünftel der Ärztinnen und Ärzte (20 %) plant „definitiv“ eine berufliche Zukunft außerhalb des Krankenhauses, etwa 56,5 Prozent sind noch unentschieden und nur 23,5 Prozent planen keinen konkreten Tätigkeitswechsel.
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Vermischtes Interview · Prof. Rothenbacher aus Ulm ist gleichzeitig Arzt und Epidemiologe
Foto: Elvira Eberhardt
„Daten für Taten“
Prof. Dr. D. Rothenbacher
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ie Corona-Pandemie hat die Epidemiologen ins Rampenlicht gerückt. Doch manchen sind ärztliche Begrifflichkeiten und Denkweisen fremd oder sie kennen sich mit Diagnostik und Therapie nur theoretisch aus. Ganz anders beim Arzt Prof. Dr. Dietrich Rothenbacher, habilitierter Epidemiologe und auch Arzt für Arbeitsmedizin, der seit mehr als zehn Jahren das Institut für Epidemiologie und Medizinische Biometrie der Universität Ulm leitet. Mit ihm sprach ÄBW-Chefredakteur Dr. Oliver Erens.
Vermissen Sie es nicht, im „klassischen“ Arztberuf tätig zu sein? Prof. Rothenbacher: Nein. Ich hatte das große Glück, immer positive und herausragende Rollenmodelle im Bereich Epidemiologie zu haben. So habe ich schon sehr früh erfahren können, dass das Streben nach neuen Erkenntnissen eine sehr erfüllende und wichtige Arbeit sein kann. Durch die interdisziplinäre Zusammenarbeit in vielen Projekten habe ich auch das große Glück, mit wirklich sehr kompetenten und wissenschaftlich integren, praktisch-tätigen Kollegen zusammenzuarbeiten. Diese Interdisziplinarität, sei es mit Geriatern, Kinderärzten, Gynäkologen, Kardiologen, Neurologen oder auch Allgemeinärzten, um nur einige zu nennen, war immer sehr erhellend
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Niederlassungsseminar. Med-Seminare (falls erforderlich, wird die Veranstaltung als Webinar durchgeführt)
Mittwoch, 30.03.2022, 19.00 Uhr | Jahnstr. 4, 4. OG, 70597 Stuttgart Mittwoch, 27.04.2022, 19.00 Uhr | Jahnstr. 4, 4. OG, 70597 Stuttgart Donnerstag, 19.05.2022, 19.00 Uhr | Jahnstr. 4, 4. OG, 70597 Stuttgart Mittwoch, 22.06.2022, 19.00 Uhr | Jahnstr. 4, 4. OG, 70597 Stuttgart Donnerstag, 28.07.2022, 19.00 Uhr | Jahnstr. 4, 4. OG, 70597 Stuttgart • Idealer Ablauf der Niederlassung • Kaufpreisermittlung, Finanzierung • Gesetzliche Rahmenbedingungen • Praxissuche Referenten: Tobias Krämer, Sina Altmann, Barbara Brenner und Misel Stojkovic. Die Seminargebühr übernimmt MLP. Anmeldung mit QR-Code oder bei Frau Olga Kopp Tel 0711 13258 53, Fax -80 med-seminare-stuttgart@mlp.de
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und schafft einen deutlichen wissenschaftlichen Mehrwert, der sich auch an internationalen Standards messen lässt.
Was steht im Mittelpunkt Ihrer aktuellen Forschung? Prof. Rothenbacher: Momentan forschen wir mit Kollegen aus Freiburg, Heidelberg, Tübingen und Ulm in Zusammenarbeit mit regionalen Gesundheitsämtern an der EPILOC-Studie (Long-COVID, Symptome und Beschwerden sechs bis zwölf Monate nach einer akuten SARSCoV-2-Infektion). Hier werten wir, unterstützt vom Land und mittlerweile teilweise auch vom DRV BadenWürttemberg, die Daten von über 11.000 ehemals Infizierten aus. Wir sind sehr überrascht, wie viele Beschwerden und Einschränkungen nach sechs bis zwölf Monaten noch anzutreffen sind – klar ein Thema, das es zu beleuchten gilt – auch, um Ursachen dieser Einschränkungen weiter abzuklären, Behandlungsansätze zu finden und den damit verbundenen Rehabilitationsbedarf besser zu charakterisieren.
Sie sind einer der Initiatoren der Ulmer Säuglingsstudie, die seit über zwanzig Jahren läuft. Wie viel Geduld braucht man da? Prof. Rothenbacher: In der wissenschaftlichen Forschung sind Geduld und andere Tugenden wie Aufrichtigkeit, Zuverlässigkeit und Beharrlichkeit sehr wichtig. Oft dauert es Jahre, bis vom Schreiben des Studienantrags die qualitätsgeprüfte wissenschaftliche Veröffentlichung zu sehen ist. Und noch weitere Jahre, bis diese Erkenntnisse dann auch helfen, Entscheidungen in unserer alltäglichen Lebenswelt zu treffen. „Daten für Taten“ war schon immer mein Motto, denn belastbare Daten sind für die richtigen Entscheidungen unabdingbar. Dies ist speziell in der Epidemiologie eine besondere Herausforde-
rung, da die Designs von Beobachtungsstudien besondere Kenntnisse erfordern und besondere Fehlerquellen haben. Es erfordert schon sehr viel Expertise, mit diesen möglichen Fehlerquellen adäquat umzugehen. Den Studierenden sage ich immer, es gibt tausend Möglichkeiten, eine Studie durchzuführen, aber nur eine Handvoll davon ist zielführend und richtig. Da sind randomisierte Studien ein „Kinderspiel“ dagegen.
Zu Ihren Aufgaben gehört auch die Lehre. Wie lebensnah lässt sich die Epidemiologie vermitteln? Prof. Rothenbacher: Wir versuchen den Studierenden an Fragestellungen aus dem medizinischen Alltag die Bedeutung von epidemiologischer Methodenkompetenz aufzuzeigen. Ist ein Test positiv, bedeutet das nicht zwangsläufig, dass ein Patient krank ist. Die Kenntnis von Sensitivität, Spezifität und den Vorhersagewahrscheinlichkeiten in Abhängigkeit von der Prävalenz einer Erkrankung helfen individuelle Erkrankungswahrscheinlichkeiten einfach auszurechnen. So kann dann beispielsweise auch die mögliche Frage einer Patientin beantwortet werden, wie groß das Risiko einer Brustkrebserkrankung bei einem positiven Screeningbefund ist, wenn die oben genannten Werte bekannt sind. Auch lege ich Wert auf die Vermittlung einer minimalen Methodenkompetenz, um einschätzen zu können, wie belastbar die Ergebnisse einer Beobachtungsstudie denn im konkreten Fall sind. Dabei ist uns auch ganz wichtig, die Notwendigkeit von Qualität und guter wissenschaftlicher Praxis zu vermitteln. Wir sehen ja derzeit in der Pandemie, dass ein faktenbasiertes Handeln der beste Weg für die Überwindung von persönlichen, aber auch gesellschaftlichen Herausforderungen ist. Und für faktenbasierte Entscheidungen wollen wir die Studierenden sensibilisieren und vorbereiten.
Vermischtes
Neue Bücher
Weißbuch Alterstraumatologie und Orthogeriatrie
Patient: Gesundheitssystem
U. C. Liener, C. Becker, K. Rapp, M. J. Raschke, B. Kladny, D. C. Wirtz, 260 Seiten, Kohlhammer, ISBN 978-3170411746, 39,00 Euro
C. Egle, 200 Seiten, Murmann Publishers, ISBN 978-3867747158, 20,00 Euro Der Band untersucht das chronisch kranke Gesundheitssystem mit Blick auf seine Bringschuld den Menschen gegenüber. Zeit für einen Sichtwechsel, der das gesamte System neu ordnet. Was könnte man verbessern, wo gibt es konstruktive Lösungen für mehr Autonomie und Selbststeuerung der Akteure und wie kann man nicht nur Symptome bekämpfen, sondern das Gesundheitssystem insgesamt in Richtung Neue Menschlichkeit weiterentwickeln?
Die Vermessung des Lebens P. Spork, 336 Seiten, DVA, ISBN 978-3421048509, 24,00 Euro Mit moderner Technik und neuen Algorithmen entschlüsseln Systembiologen die unfassbar vielen Stoffwechselvorgänge und Verhaltensmuster, die unsere Existenz ausmachen. Ihre Erkenntnisse wachsen täglich – und werden die Medizin nach Überzeugung des Verfassers revolutionieren. Der Bestsellerautor zeigt, welche Chancen diese zukunftsweisende Wissenschaft birgt, was uns gegen chronische Krankheiten schützt und das Altern verlangsamt.
Hidden Valley Road R. Kolker, 512 Seiten, btb Verlag, ISBN 978-3442759354, 22,00 Euro Spannende Medizingeschichte: Die Galvins schienen den amerikanischen Traum zu leben, doch bis zur Mitte der 70er-Jahre erhielten sechs der zehn Brüder die Diagnose Schizophrenie. Der Fall der Familie war so außergewöhnlich, dass das amerikanische National Institute for Mental Health ausführliche Studien mit ihnen machte. Ihre einzigartige DNA war die Basis für bahnbrechende medizinische Fortschritte bei der Behandlung von Schizophrenie.
Immun P. Dettmer, 432 Seiten, Ullstein, ISBN 978-3864931758, 19,99 Euro Der populärwissenschaftlich geschriebene Band des Gründers von„kurzgesagt – in a nutshell“ (einem der weltweit erfolgreichsten Wissenskanäle auf YouTube) erklärt das Immunsystem anschaulich, unterhaltsam und witzig. 2017 wurde sein Kanal mit dem Deutschen Webvideopreis ausgezeichnet. Seine Erklärvideos und Infografiken werden außerdem bei FUNK ausgestrahlt. Dieser Kanal hat über 1 Millionen deutsche Abonnenten.
Drei der Herausgeber sind in Stuttgart tätig. Alterstraumatologische Verletzungen und orthopädische Eingriffe bei betagten Patienten nehmen in Deutschland durch den demografischen Wandel zu. Zunehmend entstehen Zentren, in denen ältere Patienten durch Orthopäden und Unfallchirurgen gemeinsam mit Geriatern behandelt werden. Das Weißbuch zeigt die wichtigsten Schritte einer guten Versorgung auf und enthält konsentierte nationale Behandlungsempfehlungen.
Der Stoff, aus dem Gefühle sind K. Deisseroth, 304 Seiten, Karl Blessing Verlag, ISBN 978-3896676511, 24,00 Euro Der Autor ist Professor für Biotechnik und Psychiatrie. Neben seiner Lehr- und Forschungsarbeit war er jahrelang in der ambulanten Psychiatrie tätig; nach wie vor behandelt er beispielsweise Menschen mit Diagnosen aus dem Autismus-Spektrum. In seinem Buch geht er der Frage nach, warum wir fühlen und wie unsere Emotionen entstanden. Ein Werk über Lebensgeschichten und die Geschichte allen menschlichen Lebens.
Schematherapie M. Valente, 287 Seiten, Kohlhammer, ISBN 978-3170387409, 39,00 Euro Die Schematherapie ist ein Standardverfahren in der Behandlung von Persönlichkeitsstörungen und eine der wichtigsten Entwicklungen der Verhaltenstherapie der letzten zwanzig Jahre. Der Band wurde als praktischer Leitfaden für die psychotherapeutische Arbeit konzipiert und bietet neben theoretischen und technischen Grundlagen einen „Navigationsplan“ mit klarer Behandlungsstruktur.
Planetary Health C. Traidl-Hoffmann, C. Schulz, M. Merrmann, B. Simon, 362 Seiten, Medizinisch Wissenschaftliche Verlagsgesellschaft, ISBN 978-3954666508, 49,95 Euro Planetary Health befasst sich mit den Zusammenhängen zwischen der Gesundheit des Menschen und der Gesundheit unseres Planeten. Der Band bündelt das aktuelle Wissen über die vielfältigen Folgen der Klimakrise. Es sind Folgen, die auch noch die Gesundheit kommender Generationen beeinflussen werden. Beispiele sind die tödlichen Auswirkungen von Hitzewellen, die Zunahme von Allergien oder auch das Auftreten neuartiger Krankheitserreger.
ÄBW 03 | 2022
151
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TERMIN 18. – 20. 03. 2022
THEMA 30. Freiburger Balint-Tagung
28. 03. – 02. 04. 2022 GYN Spezial!
Intensivkurs Psychosomatische Grundversorgung in der Frauenheilkunde 50 Std. (20 Std. Theorie, 30 Std. verb. Intervention) plus 10 Std. Balint Medizinische Hypnose, Teil 1 – Grundkurs Dipl. Psych. Bettina Engemann Intensivkurs Psychosomatische Grundversorgung 50 Std. (20 Std. Theorie, 30 Std. verb. Intervention) plus 10 Std. Balint Medizinische Hypnose, Teil 1 – Grundkurs PD Dr. Uwe Ross Integration der Traumatherapie in die Psychotherapie
01. – 02.04.2022 25. – 30. 04. 2022
06. – 07.05.2022 14. 05. 2022 25. 06. 2022
Qigong in der Psychotherapie
27. 06. – 02. 07. 2022
Intensivkurs Psychosomatische Grundversorgung 50 Std. (20 Std. Theorie, 30 Std. verb. Intervention) plus 10 Std. Balint Intensivkurs Psychosomatische Grundversorgung 50 Std. (20 Std. Theorie, 30 Std. verb. Intervention) plus 10 Std. Balint Medizinische Hypnose, Teil 2 – Aufbaukurs Dipl. Psych. Bettina Engemann Medizinische Hypnose, Teil 1 – Grundkurs Dipl. Psych. Bettina Engemann Intensivkurs Psychosomatische Grundversorgung in der Frauenheilkunde 50 Std. (20 Std. Theorie, 30 Std. verb. Intervention) plus 10 Std. Balint Intensivkurs Psychosomatische Grundversorgung 50 Std. (20 Std. Theorie, 30 Std. verb. Intervention) plus 10 Std. Balint Medizinische Hypnose, Teil 2 – Aufbaukurs PD Dr. Uwe Ross Medizinische Hypnose, Teil 2 – Aufbaukurs Dipl. Psych. Bettina Engemann
03. –08. 10. 2022
07. – 08. 10. 2022 21. – 22. 10. 2022 07. – 12. 11. 2022 GYN Spezial!
12. – 17. 12. 2022
16. – 17. 12. 2022 28. – 29. 04. 2023
ORT Freiburg i. Brsg. 295,– € für Nichtmitglieder 275,- € für Mitglieder der DBG u. DGPM 50,– € für Studierende Freiburg i. Brsg. 1500,– € inkl. Fachliteratur und Tagungspauschale
VERANSTALTER Die Deutsche Balintgesellschaft in Zusammenarbeit mit dem AK Psychosomatische Med. und Psychotherapie Südbaden e.V. und der Klinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie des Universitätsklinikums Freiburg
Freiburg i. Brsg. 290,– €
AK PSM e. V., Universitätsklinikum Freiburg, http://www.psychosomatik-weiterbildung.de Tel.: (0761) 27065150 AK PSM e. V., Universitätsklinikum Freiburg, http://www.psychosomatik-weiterbildung.de Tel.: (0761) 27065150
Freiburg i. Brsg. 1500,– € inkl. Fachliteratur und Tagungspauschale Freiburg i. Brsg. 290,– € Freiburg i. Brsg. 330,– € inkl. Tagungspauschale Freiburg i. Brsg. 330,– € inkl. Tagungspauschale Freiburg i. Brsg. 1500,– € inkl. Fachliteratur und Tagungspauschale
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Freiburg i. Brsg. 290,– € inkl. Tagungspauschale Freiburg i. Brsg. 370,– €
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Kurs 3: 01. – 03. 04. 2022 Kurs 4: 06. – 08. 05. 2022 Kurs 1: 22. – 24. 07. 2022 Kurs 2: 21. – 23. 10. 2022 Kurs 3: 18. – 20. 11. 2022 Kurs 4: 16. – 18. 12. 2022
Psychosomatische Grundversorgung Balint-Gruppe, Progressive Muskelentspannung Seminare mit KV- und ÄK-Anerkennung
69115 Heidelberg
Dr. Olschewski-Hattenhauer und Dr. Oberweis-Nienburg Tel. (0 62 21) 16 35 24 E-Mail: info@ol-ha.de anne.oberweis@mailbox.org www.ol-ha.de/kurstermine.html
18. / 19. 03. 2022 (I. Basis) 08. / 09. 04. 2022 (II. Aufbau) 24. / 25. 06. 2022 (III. Vertiefung)
Medizinische Hypnose (I – III) Moderne Hypnose-Interventionen zur Kontrolle akuter und chronischer Schmerzen, Symptom-Reduktion bei psychosomatischen Störungen, Angst- und Schlafstörungen. Als Zweitverfahren im Rahmen der Weiterbildung Psychotherapie (Entspannungsverfahren) anerkannt.
79098 Freiburg Praxis PD Dr. Ross Luisenstr. 6 Auskunft / Anmeldung: Tel. (07 61) 7 07 73 21 Fax (07 61) 7 07 73 22
Praxis PD Dr. Ross Luisenstr. 6 79098 Freiburg E-Mail: Dr-Ross@web.de Web: www.per-sono.de
20. / 21. 05. 2022 (je 16 Std.; Kosten: 290,– €, Fortbildungspunkte: 21)
Die Arbeit mit inneren Anteilen – Ein aktuelles Methoden-Spektrum Lösungs- und Ressourcen-aktivierende Interventionen aus moderner Hypnose- und systemischer Therapie und Beratung zur Klärung von Lebensbalancen und -pfaden, Rollen- und Ziel-Konflikten, Ambivalenzen und Entscheidungs- Dilemmata zur Stärkung von Kohärenz und Stimmigkeit.
79098 Freiburg Praxis PD Dr. Ross Luisenstr. 6 Auskunft / Anmeldung: Tel. (07 61) 7 07 73 21 Fax (07 61) 7 07 73 22
Praxis PD Dr. Ross Luisenstr. 6 79098 Freiburg E-Mail: Dr-Ross@web.de Web: www.per-sono.de
Curricula 08. / 09. 04. 2022 20. / 21. 05. 2022 08. / 09. 07. 2022 23. / 24. 09. 2022 21. / 22. 10. 2022 09. / 10. 12. 2022
Curricula Psychosomatik; Komplettkurse incl. 30 Balintgruppen (= sog. 80 Std Kurs Psycho somatische Grundversorgung) anerkannt von LÄK und KV Für Facharztprüfung u. EBM-Ziff.: 35100 + 35110 Akupunktur, Schmerzstörung, Psychosomatik 80 h Kurs = 4 x Fr. nachm. / Sa.
Anfragen und A nmeldungen über Homepage www.afpp.de > Anmeldungsanfrage Die Kurse finden als Webinare (online) statt – befugt und z ertifiziert.
AfPP Akademie f. Psychotherapie Dr. med. W. Polster, Schubertstr. 20 75331 Engelsbrand / 75177 Pforzheim Für Fragen: F. Schleucher – Sekretariat 0176-70330702, E-Mail: info@afpp.de Fax: 07941-2070061 www.afpp.de
16. / 17. 09. 2022
Beginn Zusatztitel „Psychotherapie“ nach der neuen WBO 2020 Insg. über ca. 2 Jahre ca. alle 6 Wochen, Freitag/Samstag, fakultativ Mittwochabend, incl. allen WBO-Modulen
Die Termine finden teils als Webinar, teils als Präsenzveranstaltung statt, je nach Vorgaben der Landesregierung. Präsenz im Haus Salem, Friedenstr. 62, Ispringen
AfPP Akademie f. Psychotherapie Kursleiter Dr. Herbert Scheiblich; Zusatztitel Psychotherapie Korrespondenz Adresse: F. Schleucher – Sekretariat 0176-70330702, E-Mail: info@afpp.de www.afpp.de
(je 16 Std.; Kosten: 290,– €, Fortbildungspunkte: 21)
Anzeigenschluss für Heft 4 / 2022 ist der 25. März 2022 Ihr Kontakt zur Anzeigenabteilung: Herr Axel Hollenbach Telefon 0711/63672-827 Fax 0711/63672-760 hollenbach@gentner.de
Herr Rudolf Beck Telefon 0711/63672-861 Fax 0711/63672-760 beck@gentner.de
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Dr. Thay Joe Tan, Arzt und Zahnarzt Ehem. Oberarzt TCM-Klinik Bad Kötzting Erste Deutsche Klinik für Traditionelle Chinesische Medizin, Universitätskrankenhaus der Beijing Universität für Chinesische Medizin (BUCM)
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International ausgezeichnet u. a. als: Most Influential Pain Elimination Expert 2020 & 2021 & 2022 Instant Pain Elimination Expert of the Year 2019 & 2020 Acupuncturist of the Year 2019 Acupuncture Expert of the Year 2019 Acupuncture Specialist of the Year 2018
Begrenzte Präsenzmöglichkeit inkl. LIVE Demonstration je nach aktuellen Corona-Bestimmungen
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Bekanntmachungen
Zum Gedenken
Wir trauern um unsere Kolleginnen und Kollegen
Erratum Der erste Eintrag in der Totentafel in Ausgabe 2/2022 entbehrte jeglicher Grundlage und war durch ein bedauerliches Versehen an das Ärzteblatt Baden-Württemberg übermittelt worden. Dr. med. Karl-Heinz Löw, Baden-Baden * 17. 09. 1920 Dr. med. Hedwig Lent, Mannheim * 22. 11. 1910 Dr. med. Herta Dehler-Birkholz, Baden-Baden * 05. 05. 1920 Yvonne Leitz-Lazaridou, Karlsruhe * 12. 04. 1932 Dr. med. Martine Swoboda, Weinheim * 31. 10. 1921 Dr. med. Werner Jaedke, Weinheim * 02. 02. 1925 Dr. med. Irmtraut Westphal, Leimen * 14. 10. 1935 Gertrud Ritzel, Karlsruhe * 25. 04. 1921 Dr. med. Rainer Hamerla, Weinheim * 15. 01. 1942 Heidi Schäfer, Karlsruhe * 23. 01. 1957 Dr. med. Eberhard Schnellbacher, Baden-Baden * 19. 01. 1941 Dr. med. Michael Zimmermann, Badenweiler * 18. 11. 1949 Christiane Drews, Merzhausen * 29. 10. 1924 Dr. med. Angelika Jantke, Oberderdingen * 18. 04. 1959 Dr. med. Werner Brakel, Rheinfelden * 22. 07. 1937 Roger Herzet, Freiburg * 27. 01. 1957 Dr. med. Joachim Hauser, Steinenbronn * 29. 12. 1953 Dr. med. Ursula Kugelmeier, St. Blasien * 01. 05. 1930 Dr. med. Elisabeth Heim-Will, Überlingen * 29. 11. 1922 Dr. med. Mohammed Hammad, Gengenbach * 15. 11. 1938 Dr. med. Karl Schönfuß, Pforzheim * 25. 10. 1944 Dr. med. Volker Steinle, Karlsruhe * 17. 08. 1939 Dr. med. Heinz Maus, Heidelberg * 25. 12. 1926
Landesärztekammer Baden-Württemberg Geschäftsstelle: Jahnstraße 40 70597 Stuttgart ( Degerloch) Telefon (07 11) 7 69 89-0 Fax (07 11) 7 69 89-50
Weitere Infos unter www.läk-bw.de
Kammerwahlen 2022 Gemäß § 3 Abs. 4 der Wahlordnung gebe ich den vom Landeswahlausschuss der Landesärztekammer in seiner Sitzung am
† 03. 04. 2009 † 03. 04. 2012 † † † † † † † †
28. 05. 2016 03. 10. 2016 08. 05. 2019 18. 02. 2020 19. 02. 2020 13. 12. 2020 17. 09. 2021 27. 09. 2021
† 20. 10. 2021 † 07. 11. 2021 † 29. 11. 2021 † 29. 11. 2021 † 02. 12. 2021 † 12. 12. 2021 † 16. 12. 2021 † 17. 12. 2021 † 18. 12. 2021 † 20. 12. 2021 † 22. 12. 2021 † 22. 12. 2021 † 25. 12. 2021
7. Februar 2022 beschlossenen Zeitplan für die Ärztekammerwahl 2022 (§ 3 Abs. 1 bis 3 der Wahlordnung) wie folgt bekannt: – Stichtag für die Aufnahme der Wahlberechtigten in die Wählerlisten (§ 12 Abs. 1 WO) Dienstag, 31. Mai 2022 – Auflegung der Wählerlisten (§ 12 Abs. 2 WO) Mittwoch, 1. Juni 2022– Dienstag, 14. Juni 2022 – Einreichung der Wahlvorschläge bei den Bezirkswahlleitern bis Freitag, 7. Oktober 2022, 24.00 Uhr (§ 3 Abs. 1 WO, § 15 Abs. 1 WO, § 16 Abs. 1 WO)
Dr. med. Christine Wandel, Löchgau * 30. 12. 1938 PD Dr. med. Sabine Keiner, Tübingen * 20. 05. 1958 Dr. med. Adalbert Ruhnau, Tübingen * 07. 10. 1947 Dr. med. Gerda Schief, Heidelberg * 19. 09. 1941 Dr. med. Eva Eck, Heidelberg * 12. 07. 1947 Ursula Iris Hildebrandt, Stuttgart * 10. 09. 1935 Dr. med. Gerhard Steinmüller, Maulbronn * 20. 05. 1942 Prof. Dr. med. Anton Both, Stuttgart * 10. 11. 1937 Dr. med. Klaus-Peter Schlunk, Tübingen * 09. 08. 1942 Dr. med. Andreas Majorovits, St. Leon-Rot * 20. 04. 1934 Prof. Dr. med. Adolf Drews, Radolfzell * 02. 12. 1924 Dr. med. Annelore Högemann, Waldburg * 28. 01. 1948 Dr. med. Günter Warmke, Schömberg * 29. 06. 1924 Dr. med. Ira Lugenbiel, Heidelberg * 17. 10. 1985 Dr. med. Georg Wolf, Dürmentingen * 19. 08. 1933 Dr. med. Werner Lanz, Wangen * 03. 03. 1943 Dr. med. Dieter Theuer, Heilbronn * 06. 10. 1933 Dr. med. Ernst Zeller, Stuttgart * 27. 05. 1947 Dr. med. Johann Maier, Wangen * 12. 11. 1961 Dr. med. Günter Scheurle, Grünkraut * 08. 12. 1936 Dr. med. Anthony Best, Neckargemünd * 25. 04. 1939 Dr. med. Elisabeth Ketterl, Erbach * 22. 06. 1959 Dr. med. Margot Richter, Stuttgart * 23. 03. 1935 Dr. med. Petra Berger, Weingarten * 19. 01. 1966 Dr. med. Claudia Rapp, Karlsruhe * 08. 04. 1961 Dr. med. Kurt Dunkel, Bösingen * 30. 07. 1945 Dr. med. Winfried Stein, Stuttgart * 20. 04. 1922 Dr. med. Walter Medweth, Freiburg * 06. 02. 1927 Dr. med. Werner Missalek, Moos * 10. 03. 1944 Dr. med. Thilo Nicaeus, Tübingen * 15. 08. 1966 Dr. med. Horst Schläfer, Konstanz * 29. 04. 1939
– Versand der Wahlunterlagen spätestens am Freitag, 11. November 2022 – Endzeitpunkt für die Ausübung des Wahlrechts Freitag, 2. Dezember 2022, 24.00 Uhr Ltd. OStAin Dr. iur. Beate Weik Landeswahlleiterin
Virtuelles Symposium Herausforderung Suizidalität – Spannungsfeld zwischen Autonomie und Fürsorge Eine Veranstaltung des Ausschusses „Seelische Gesundheit“ der Landesärztekammer Baden-Württemberg
† 25. 12. 2021 † 28. 12. 2021 † 28. 12. 2021 † 30. 12. 2021 † 02. 01. 2022 † 04. 01. 2022 † 04. 01. 2022 † 05. 01. 2022 † 05. 01. 2022 † 07. 01. 2022 † 09. 01. 2022 † 09. 01. 2022 † 09. 01. 2022 † 15. 01. 2022 † 16. 01. 2022 † 17. 01. 2022 † 18. 01. 2022 † 18. 01. 2022 † 19. 01. 2022 † 20. 01. 2022 † 21. 01. 2022 † 22. 01. 2022 † 22. 01. 2022 † 24. 01. 2022 † 26. 01. 2022 † 27. 01. 2022 † 27. 01. 2022 † 31. 01. 2022 † 01. 02. 2022 † 03. 02. 2022 † 04. 02. 2022
Termin: Samstag, 26. März 2022 9.30–14.00 Uhr Achtung! Coronabedingt entfällt die in Präsenz geplante Veranstaltung in Stuttgart. Die Veranstaltung findet nun online statt. Die Teilnahme ist kostenfrei – Anmeldung erforderlich. Psychische Erkrankungen zählen in Deutschland nach den Herz-Kreislauf-Erkrankungen, bösartigen Neubildungen und muskuloskelettalen Erkrankungen zu den wichtigsten Aus
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Bekanntmachungen lösern von Verlust gesunder Lebensjahre. Psychische Erkrankungen sind häufig auch mit einem hohen Suizidrisiko verbunden. Zwar sind die Suizidzahlen in den letzten Jahrzehnten rückläufig, doch sterben noch immer rund dreimal so viele Menschen durch Suizid wie im Straßenverkehr. 2020 waren es 9.206 Personen, während die Zahl der Verkehrs toten bei 2.724 lag. Rund 75 Prozent der Selbsttötungen werden von Männern begangen; der Altersgipfel liegt bei beiden Geschlechtern bei Ende 50. Dennoch sind sowohl Jugendliche, junge Erwachsene wie betagte Menschen betroffen. Mit suizidalen Krisen sind Ärztinnen und Ärzte aller Fachrichtungen konfrontiert. Um als Ärztin oder Arzt im Spannungsfeld zwischen Fürsorge und Autonomie selbst handlungsfähig bleiben zu können, benötigen wir Wissen über die zugrundeliegenden Erkrankungen und Syndrome. Unser Symposium soll Sie dabei unterstützen, akute Suizidalität besser zu erkennen, die Problematik besser ansprechen und ihr besser begegnen zu können. Am wichtigsten ist es aber, professionelle Hilfe für die Betroffenen einzuleiten und Leben zu retten. Programm: 9.30–9.50 Uhr Begrüßung und Einführung Dr. Paula Hezler-Rusch, Präsidentin der Bezirksärztekammer Südbaden, Vorsitzende des Ausschusses Seelische Gesundheit der Landesärztekammer Baden- Württemberg Dr. Jürgen de Laporte, Vizepräsident der Bezirksärztekammer Nordwürttemberg, Hausarzt, Internist, Psychosomatische Grundversorgung Grußwort Dr. Wolfgang Miller, Präsident der Landesärztekammer Baden-Württemberg
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9.50–10.30 Uhr Akute Suizidalität Prof. Dr. Andreas Meyer-Lindenberg, MD, MSc, MBA, Vorstandsvorsitzender Zentralinstitut für Seelische Gesundheit Mannheim 10.30–11.10 Uhr Wieviel Lebensmüdigkeit ist normal? Suizidalität in der Hausarztpraxis Dr. Jürgen de Laporte, Vizepräsident der Bezirksärztekammer Nordwürttemberg, Hausarzt, Internist, Psychosomatische Grundversorgung 11.10–11.50 Uhr Rechtliche Möglichkeiten und Grenzen ärztlicher Suizidprävention Dr. Heiko Feurer, Richter am Landgericht, Staatsministerium Baden-Württemberg 11.50–12.30 Uhr Pause 12.30–13.10 Uhr Suizidalität bei Kindern und Jugendlichen Dr. Dipl.-Psych. Katharina Schönthal, Fachärztin für Kinderund Jugendpsychiatrie, Tübingen 13.10–13.50 Uhr Suizidalität und Aggressivität im Kontext der Internet- und Computerspielsucht Dr. Isabel Brandhorst, Psychologische Psychotherapeutin; Kinderund Jugendpsychiatrie Tübingen, Leiterin der Forschungsgruppe Internetnutzungsstörungen 13.50–14.00 Uhr Zusammenfassung/Resümee Dr. Paula Hezler-Rusch Dr. Jürgen de Laporte Teilnehmerbeitrag: kostenfrei Fortbildungspunkte: Die Veranstaltung ist mit 4 Punkten auf das Fortbildungszertifikat der Landesärztekammer Baden-Württemberg anerkannt. Ort: online Anmeldung: Über das Portal der Landesärztekammer erforderlich. www.aerzekammer-bw.de/ portal e Login e Fortbildungsanmeldung/-angebot
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Ansprechpartner: Landesärztekammer Baden-Württemberg, Abteilung Fortbildung und Qualitätssicherung, Frau Hagdorn, Jahnstr. 40, 70597 Stuttgart, Telefon (07 11) 7 69 89-830, Fax (07 11) 7 69 89-88 08 30, E-Mail: fortbildungen@laek-bw.de, www.aerztekammer-bw.de
SAVE THE DATE Virtuelles Symposium „Frühkindlicher Medienkonsum“ Eine Veranstaltung des Ausschusses „Kinder und Jugend liche“ der Landesärztekammer Baden-Württemberg Termin: Samstag, 25. Juni 2022 9.30–14.00 Uhr Medien begleiten unser aller Alltag. Die Digitalisierung ist nicht mehr wegzudenken. Was macht das mit uns? Was macht das mit unseren sozialen Kontakten? Und vor allem: Was macht das mit den Kindern und Jugendlichen? Viele Fragen rund um das Thema w erfen sich auf. Wann, wo, wie und wieviel können Kinder und Jugendliche elektronische Medien konsumieren und welche Folgen hat das. Kann Medienkonsum schädlich werden? Wie kann man den Umgang mit digitalen Medien lernen? Problematische Internetnutzung, Spielsüchtigkeit, Cybermobbing, Sexting u. ä. sind im Jugendalter wichtige Themen. Bindung, Spracherwerb und soziale Kom petenzerlangung sind es bei den Jüngeren. Hier liegt der Fokus des Symposiums. Ein besonderer Aspekt wird sicherlich auch auf die Auswirkungen auf den Medienkonsum im Rahmen der
Corona-Pandemiesituation gelegt werden. Es gibt viele wissenschaftliche Arbeiten zu dem Thema und viele Studien – wir brauchen einen aktuellen Überblick von Expertinnen und Experten. Wir freuen uns sehr, dass wir Frau Dr. med. Ulrike Gaiser, Kinderzentrum Maulbronn, Herrn Prof. Dr. med. Christian Montag, Leiter der Abt. Molekulare Psychologie am UK Ulm, Frau Dr. med. Barbara von Kalckreuth, Ärztin für Kinderund Jugendmedizin Freiburg und Landesvorsitzende der German Speaking Association For Infant Mental Health GAIMH sowie das Mitglied unseres Ausschusses „Kinder und Jugendliche“ Dr. Rainer Beck, komm. Leiter der Pädaudiologie der UK Freiburg, als Referentinnen und Referenten gewinnen konnten. Nach den Vorträgen wird es eine moderierte Abschlussrunde geben, in die auch Fragen aus dem Chat von den Teilnehmenden einfließen können. Fortbildungspunkte: Die Veranstaltung ist mit 5 Punkten auf das Fortbildungszertifikat der Landesärztekammer Baden-Württemberg anerkannt. Anmeldung: Über das Portal der Landesärztekammer erforderlich. www.aerzekammer-bw.de/ portal e Login e Fortbildungsanmeldung/-angebot Ansprechpartner: Landesärztekammer Baden-Württemberg, Abteilung Fortbildung und Qualitätssicherung, Herr Mangold, Jahnstr. 40, 70597 Stuttgart, Telefon (07 11) 7 69 89-46 00, E-Mail: fortbildungen@laek-bw.de, www.aerztekammer-bw.de
Bekanntmachungen Nutzen Sie die Gelegenheit zum Austausch und zur Diskussion mit unseren Experten.
Geschäftsstelle: Jahnstraße 5 70597 Stuttgart ( Degerloch) Telefon (07 11) 7 69 81-0 Fax (07 11) 7 69 81-5 00
Fortbildungen der Bezirksärztekammer Nordwürttemberg Im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie behalten wir uns weiterhin vor, Fort bildungen ggf. kurzfristig abzusagen bzw. unsere Veranstaltungen als Web-Seminare durchzuführen. Bitte infor mieren Sie sich zum aktuellen Stand auf der Homepage bzw. telefonisch oder per E-Mail, ob und in w elcher Form die Fortbildung stattfindet. Aus Gründen der besseren Lesbarkeit wird auf die gleichzeitige Verwendung der Sprachformen männlich, weiblich und divers (m/w/d) verzichtet. Sämtliche Personenbezeichnungen gelten gleichermaßen für alle Geschlechter.
Rechtliche Fragen in der Arztpraxis Sie haben rechtliche Fragen zur täglichen Arbeit in Ihrer Arztpraxis? Im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Rechtliche Fragen in der Arztpraxis“ werden verschiedene rechtliche Themen aufgegriffen und praxisnahe Hinweise vermittelt. Jede Veranstaltung widmet sich einem aktuellen Schwerpunktthema, das vorab bekannt gegeben wird. Schwerpunktthema: 4. Mai 2022 Der Arzt als Arbeitgeber 28. September 2022 Thema folgt Unsere Referenten geben Ihnen Sicherheit, Tipps und Hilfestel lungen für die weitere tägliche Arbeit. Gerne können Sie uns Ihre Fragen zum Thema vorab zukommen lassen.
Termine: jeweils Mittwoch, 18.00–20.30 Uhr 4. Mai 2022 28. September 2022 Zielgruppe: Niedergelassene Ärzte, leitende Mitarbeiter in Praxen und MVZs Anmeldung: www.aerztekammer-bw.de/ portal e Login e Fortbildungsanmeldung/-angebot Ansprechpartner: Fachbereich Fortbildung, Jahnstr. 5, 70597 Stuttgart, Telefon (07 11) 7 69 81-211, Fax (07 11) 7 69 81-500, E-Mail: fortbildung@baek-nw.de Teilnehmerbeitrag: 30,– Euro Veranstaltungsort: Bezirks ärztekammer Nordwürttemberg, Jahnstraße 5, 70597 Stuttgart Fortbildungspunkte: 3 Punkte Änderungen bleiben vorbehalten.
Zielgruppe: Ärzte aller Fachrichtungen Anmeldung: www.aerztekammer-bw.de/ portal e Login e Fortbildungsanmeldung/-angebot Ansprechpartner: Fachbereich Fortbildung, Jahnstr. 5, 70597 Stuttgart, Telefon (07 11) 7 69 81-211, Fax (07 11) 7 69 81-500, E-Mail: fortbildung@baek-nw.de Teilnehmerbeitrag: 65,– Euro Veranstaltungsort: Bezirks ärztekammer Nordwürttemberg, Jahnstraße 5, 70597 Stuttgart Fortbildungspunkte: 7 Punkte Änderungen bleiben vorbehalten.
Fit für den Notfall – Grundlagen der Notfallversorgung
Wissen Sie, wie ein Kind im Notfall richtig behandelt werden muss? Notfälle mit Kindern stellen immer besondere Herausforderungen dar: • Wie beurteile ich die Vital parameter des Kindes? • Wie muss ich Sauerstoff verabreichen? • Welche ist die richtige Dosierung der Notfallmedikamente? • Welches sind die häufigsten Kindernotfälle? All diese Fragen und mehr beantworten wir Ihnen gerne in unserem Seminar „Der Kindernotfall“. Nach einem theoretischen Teil steigen Sie direkt in die Praxis ein und können das Erlernte an Übungsphantomen in verschiedenen Altersklassen anwenden. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt.
Frischen Sie Ihre Notfallkenntnisse auf und reagieren Sie in Notfallsituationen kompetent und sicher. In Notfällen ist schnelles und sicheres Handeln gefragt. Erlernen Sie eine einfache und strukturierte Vorgehensweise zur Versorgung vitalbedrohter Patienten und gewinnen Sie Sicherheit bei der Behandlung von Notfällen. Neben der Reanimation in Theorie und Praxis üben Sie weitere lebensrettende Sofortmaßnahmen ein. Darüber hinaus testen Sie den Umgang mit neuen Geräten und bringen Ihre Kenntnisse ebenso wie Ihr Wissen über geltende Empfehlungen auf den aktuellsten Stand, um für den Ernstfall bestens vorbereitet zu sein. Nutzen Sie die Gelegenheit zu einer Diskussion mit anderen Interessierten und tauschen Sie sich mit Kollegen über Ihre Erfahrungen aus. Dieses Seminar ist Voraus setzung für die Teilnahme am Seminar „Praktisches Notfalltraining mit simulierten Notfallsituationen“. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt.
Terminauswahl: jeweils Mittwoch, 18.00–22.00 Uhr 1. Juni 2022 16. November 2022
Terminauswahl: jeweils Samstag, 9.00–13.00 Uhr 23. Juli 2022 26. November 2022
Fit für den Notfall – Der Kindernotfall
Anmeldung: www.aerztekammer-bw.de/ portal e Login e Fortbildungsanmeldung/-angebot Ansprechpartner: Fachbereich Fortbildung, Jahnstr. 5, 70597 Stuttgart, Telefon (07 11) 7 69 81-211, Fax (07 11) 7 69 81-500, E-Mail: fortbildung@baek-nw.de Teilnehmerbeitrag: 65,– Euro Veranstaltungsort: Bezirks ärztekammer Nordwürttemberg, Jahnstraße 5, 70597 Stuttgart Fortbildungspunkte: 7 Punkte Änderungen bleiben vorbehalten.
Fit für den Notfall – Praktisches Notfalltraining mit simulierten Notfallsituationen Überprüfen Sie Ihre Notfallkenntnisse und üben Sie anhand von nachgestellten Notfallsituationen. Hier behandeln Sie „echte“ Notfälle, nachgestellt von Darstellern und Phantomen – direkt vor Ort in Kleingruppen. Dies können Notfälle von Atemnot über Knochenbrüche bis hin zu reanimationspflichtigen Patienten sein. Sie stellen die richtige Diagnose, treffen die notwendigen Maßnahmen und erlangen Sicherheit im Umgang mit Notfallpatienten. Nutzen Sie die Gelegenheit zu einem Austausch Ihrer Eindrücke und Erfahrungen mit Kollegen und gewinnen Sie Sicherheit im Umgang mit Notfallsituationen. Wichtig! Voraussetzung für die Teilnahme an diesem Seminar ist der Besuch des Seminars „Grundlagen der Notfallver sorgung“. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Terminauswahl: jeweils Samstag, 14.00–18.00 Uhr 23. Juli 2022 26. November 2022 Zielgruppe: Ärzte aller Fachrichtungen Anmeldung: www.aerztekammer-bw.de/ portal e Login e Fortbildungsanmeldung/-angebot
Zielgruppe: Ärzte aller Fachrichtungen
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Bekanntmachungen Ansprechpartner: Fachbereich Fortbildung, Jahnstr. 5, 70597 Stuttgart, Telefon (07 11) 7 69 81-211, Fax (07 11) 7 69 81-500, E-Mail: fortbildung@baek-nw.de Teilnehmerbeitrag: 65,– Euro Veranstaltungsort: Bezirks ärztekammer Nordwürttemberg, Jahnstraße 5, 70597 Stuttgart Fortbildungspunkte: 7 Punkte Änderungen bleiben vorbehalten.
Antibiotic-Stewardship (ABS) – Beauftragter Arzt Fortbildungsangebot der Bezirksärztekammern Nordwürttemberg und der Bezirksärztekammer Südbaden in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Beratungszentrum für Hygiene Krankenhausinfektionen und Antibiotikaresistenzen haben in den vergangenen Jahren stark zugenommen. Ein rationaler und effektiver Einsatz von Antibiotika kann den Problemen der Resistenzentwicklung entgegenwirken und zu einer verbesserten Patientensicherheit führen. Die Bundesregierung hat dafür die Deutsche Antibiotika-Resistenzstrategie (DART) entwickelt, die neben der Prävention nosokomialer Infek tionen auf die Bekämpfung von Antibiotikaresistenzen durch einen rationalen Einsatz von Antiinfektiva, dem Antibiotic Stewardship (ABS), abzielt. Der Kurs zum ABS-beauftragten Arzt, der nach dem Curriculum der Bundesärztekammer aufgebaut ist, ermöglicht Ihnen, Ihre Kenntnisse und Erfahrungen in rationaler Antiinfektivastrategie aufzufrischen und zu vertiefen. ABS-beauftragte Ärzte können als abteilungsbezogene Ansprechpartner für Fragen rund um einen rationalen Antibiotika einsatz im Krankenhaus als Anlaufstelle fungieren. Der Kurs behandelt unter anderem: • Antiinfektiva: Grundlagen und Bandbreite • Pharmakokinetik und Wechselwirkungen von Antiinfektiva • Infektions- und Resistenz epidemiologie • Strategien zur Sicherung rationaler Antibiotika-Anwendung im Krankenhaus
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• Perioperative Antibiotika prophylaxe und Infektions management Die Fortbildung besteht aus 20 Unterrichtseinheiten (UE) im Selbststudium (E-Learning) sowie zwei Online-Seminaren. Das E-Learning muss vor den Präsenz tagen abgeschlossen sein. Der Kurs wird in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Beratungszentrum für Hygiene (BZH GmbH) in Freiburg durchgeführt. Die Befähigung zum ABS-beauftragten Arzt kann bereits im Rahmen der Weiterbildungszeit erworben werden. Termine BÄK Nordwürttemberg: E-Learning: ab Dienstag, 20. September 2022 Onlineseminartage: 21.–22. November 2022 (Mo–Di) Anmeldung: www.aerztekammer-bw.de/ portal e Login e Fortbildungsanmeldung/-angebot Ansprechpartner: Fachbereich Fortbildung, Jahnstr. 5, 70597 Stuttgart, Telefon (07 11) 7 69 81-211, Fax (07 11) 7 69 81-500, E-Mail: fortbildung@baek-nw.de Veranstaltungsort: online Termine Akademie für ärzt liche Fort- und Weiterbildung Südbaden: E-Learning: ab Mittwoch, 1. Juni 2022 Präsenztermine: 22.–23. September 2022 (Do–Fr) E-Learning: ab Donnerstag, 1. September 2022 Onlineseminartage: 1.–2. Dezember 2022 (Do–Fr) Anmeldung: www.baek-sb.de/akademie/ Ansprechpartner: Akademie für ärztliche Fortund Weiterbildung Südbaden, Telefon (07 61) 6 00-47 37, Fax (07 61) 6 00-47 44, E-Mail: akademie@baek-sb.de Veranstaltungsort: Haus der Ärzte, Sundgauallee 27, 79114 Freiburg oder online
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Zielgruppe: Klinikärzte aller Fachrichtungen Teilnehmerbeitrag: 700,– Euro Fortbildungspunkte: 60 Punkte Änderungen bleiben vorbehalten.
Degerlocher Ethikgespräche Stehen auch Sie oft vor wichtigen Entscheidungen in der Praxis oder im Krankenhaus, bei denen Sie nicht nur medizinisch sinnvolle, sondern auch ethische Aspekte berücksichtigen müssen? Die Degerlocher Ethikgespräche sollen Ihnen helfen, hierbei mehr Klarheit und Sicherheit zu erlangen. Zusammen mit Fachleuten und anderen Kollegen erörtern wir im Plenum und in Kleingruppen ethische Fragestellungen aus Ihrem Behandlungsoder Pflegealltag. Dabei wird insbesondere auf das ganzheit liche Wohlergehen und die Berücksichtigung des Willens der Patienten geachtet. Wir freuen uns auf einen inten siven Austausch mit Ihnen durch spannende und schwierige Fragestellungen. Termine: jeweils Mittwoch, 18.00–21.45 Uhr 22. Juni 2022 Impfpflicht – ein ethisches Dilemma 26. Oktober 2022 Ethische Aspekte der Industrialisierung des Gesundheits betriebes Zielgruppe: Ärzte aller Fachrichtungen/Angehörige von Gesundheitsfachberufen/Seelsorger Anmeldung: www.aerztekammer-bw.de/ portal e Login e Fortbildungsanmeldung/-angebot Ansprechpartner: Fachbereich Fortbildung, Jahnstr. 5, 70597 Stuttgart, Telefon (07 11) 7 69 81-211, Fax (07 11) 7 69 81-500, E-Mail: fortbildung@baek-nw.de Teilnehmerbeitrag: 20,– Euro Veranstaltungsort: Bezirks ärztekammer Nordwürttemberg, Jahnstraße 5, 70597 Stuttgart Fortbildungspunkte: 5 Punkte Änderungen bleiben vorbehalten.
Akutfälle aller Fachgebiete Sie sind seit vielen Jahren ärztlich tätig, in der eigenen Praxis oder als Vertreter, im Notfalldienst oder auch in der Klinik? Sie möchten sich auf dem Laufenden halten und interessieren sich für Neuerungen in der Medizin auch fachgebietsübergreifend? Sie sind vielleicht schon im Ruhestand? Dann ist die Fortbildung Akutfälle aller Fachgebiete ideal, um Ihr Know-how zu erweitern und auf den neuesten Stand zu bringen, denn: Sobald Sie im Notfalldienst tätig sind, werden Sie mit Patientenbeschwerden aus nahezu allen Bereichen der Medizin konfrontiert. Entsprechend erhalten Sie einen kompakten Überblick vom Auge bis zum Zeh, von der Haut bis zum Darm. Wir vermitteln Ihnen die wichtigsten Informationen zu Krankheits-/Notfallbildern folgender Bereiche: • Kardiologie (u. a. akutes Koronarsyndrom, Hypertonie) • Pädiatrie (u. a. Infekte, Durchfall, Erbrechen) • Neurologie (u. a. Schlaganfall, Schwindel, Migräne) • HNO (u. a. Nasenbluten, Entzündungen) • Abdomen (u. a. Gastroenteritis, Bauchschmerzen) • Chirurgische Notfälle (u. a. Traumata, Wunden) • Gynäkologie (u. a. Blutungen) Anhand von detaillierten Fall beispielen und Vorträgen werden Ihnen die aktuellen Diagnostikund Therapieempfehlungen zu relevanten Krankheitsbildern nahegebracht. In praktischen Übungen können Sie Ihre Fähigkeiten und Ihr Wissen auffrischen. Selbstverständlich wird auf lebensbedrohliche Situationen bis hin zur Reanimationspflicht eingegangen. Sie haben schon länger keinen Blasenkatheter mehr gelegt oder eine Reanimation mit Hilfsmitteln durchgeführt? Beides können Sie hier am Phantom üben. Darüber hinaus werden wichtige organisatorische Fragen des Notfalldienstes in Baden-Württemberg geklärt.
Bekanntmachungen Kombination aus Online- und Präsenzseminaren 1. Tag/2. Tag: Online-Seminare von zu Hause oder Ihrer Praxis 3. Tag: praktische Unter weisungen in Kleingruppen sowie weitere Fachvorträge in der Bezirksärztekammer Nordwürttemberg Termin: Freitagnachmittag bis Sonntagmittag 28.–30. Oktober 2022 Zielgruppe: Ärzte aller Fachrichtungen, Ärzte in Weiterbildung Anmeldung: www.aerztekammer-bw.de/ portal e Login e Fortbildungsanmeldung/-angebot Ansprechpartner: Fachbereich Fortbildung, Jahnstr. 5, 70597 Stuttgart, Telefon (07 11) 7 69 81-211, Fax (07 11) 7 69 81-500, E-Mail: fortbildung@baek-nw.de Teilnehmerbeitrag: 250,– Euro Veranstaltungsort: online und Bezirksärztekammer Nordwürttemberg, Jahnstraße 5, 70597 Stuttgart Fortbildungspunkte: 28 Punkte Änderungen bleiben vorbehalten.
14. Nordwürttemberger Impftag – Online oder Präsenz Seit nunmehr 14 Jahren liefert Ihnen der Nordwürttemberger Impftag nicht nur Antworten und Hilfestellungen in Fragen rund ums Impfen, sondern Sie erfahren hier mehr über das breite Spektrum unterschied licher Impfungen und wie Sie Ihre Patienten von notwen digen Impfungen überzeugen können. Aktuelle Empfehlungen der STIKO sind ebenso ein fester Bestandteil der Fortbildung wie Informationen zum Schutz vor aktuell auftretenden Infektionskrankheiten und Hinweise zur Reisemedizin. Sie können einen großen Beitrag leisten, um den Kollektivschutz der Bevölkerung weiter zu sichern! Zu diesem Zweck arbeiten wir bei den Nordwürttemberger Impftagen mit dem Landesgesund heitsamt Baden-Württemberg und dem Berufsverband der Kin-
der- und Jugendärzte e. V. Landesverband Baden-Württemberg zusammen. Diese Veranstaltung wird live übertragen und kann von zu Hause aus online mitverfolgt werden. Die Fortbildung ist vom Landesgesundheitsamt Baden-Württemberg für die Fortgeltung erteilter Ermächtigungen zur Gelbfieberimpfung anerkannt. Termin: Samstag, 9. Juli 2022 9.00–12.15 Uhr Zielgruppe: Ärzte aller Fachrichtungen Anmeldung: www.aerztekammer-bw.de/ portal e Login e Fortbildungsanmeldung/-angebot Ansprechpartner: F achbereich Fortbildung, Jahnstr. 5, 70597 Stuttgart, Telefon (07 11) 7 69 81-211, Fax (07 11) 7 69 81-500, E-Mail: fortbildung@baek-nw.de Teilnehmerbeitrag: 20,– Euro Veranstaltungsort: Bezirks ärztekammer Nordwürttemberg, Jahnstraße 5, 70597 Stuttgart oder online Fortbildungspunkte: 4 Punkte Änderungen bleiben vorbehalten.
EKG-Basiskurs Gewinnen Sie Sicherheit und Routine in der EKG-Auswertung und werden Sie selbst aktiv. Dieses Seminar zielt darauf ab, Ihre Fähigkeiten bei der Bewertung von EKGs zu festigen und bereitet Sie zudem auf die Beurteilung von komplexeren Herzrhythmus-Störungen vor. Inhalte: • Typische EKG-Bilder bei Linksherz- und Rechtsherzbelastung • Lungenembolie und chronisch obstruktive Lungenerkrankung • Definition des ST-Hebungs infarktes • Stadieneinteilung des Myokard infarkt-EKGs • Grundzüge der bradykarden und tachykarden Herzrhythmus störungen
Sie werten diese wichtigen EKG- Bilder unter Anleitung anhand von Beispiel-EKG selbstständig. In einem abschließenden Workshop setzen Sie Ihr aktualisiertes Wissen direkt um. Eine Auffrischung der relevanten Grundlagen aus dem Medizin studium ist zur Vorbereitung auf den Kurs empfehlenswert.
• Hämatologie • Onkologie • Pneumologie • Nephrologie Diese Fortbildung findet in Zusammenarbeit mit der Südwestdeutschen Gesellschaft für Innere Medizin e. V. und der Bezirks ärztekammer Nordwürttemberg statt.
Termin: Montag, 18. Juli 2022 9.00–16.00 Uhr und Dienstag, 19. Juli 2022 9.00–15.00 Uhr
Termin: Montag, 25. Juli 2022 und Dienstag, 26. Juli 2022 jeweils 9.00–18.15 Uhr
Zielgruppe: Ärzte aller Fachrichtungen, Ärzte in Weiterbildung Anmeldung: www.aerztekammer-bw.de/ portal e Login e Fortbildungsanmeldung/-angebot Ansprechpartner: Fachbereich Fortbildung, Jahnstr. 5, 70597 Stuttgart, Telefon (07 11) 7 69 81-211, Fax (07 11) 7 69 81-500, E-Mail: fortbildung@baek-nw.de Teilnehmerbeitrag: 240,– Euro Veranstaltungsort: Bezirks ärztekammer Nordwürttemberg, Jahnstraße 5, 70597 Stuttgart Fortbildungspunkte: 16 Punkte Änderungen bleiben vorbehalten.
Update Innere Medizin – Online oder Präsenz Sie wünschen sich einen umfassenden Überblick über die neuesten Entwicklungen aus der Inneren Medizin? Unser Update bietet Ihnen aktuelle Leitlinien, hochkarätige Referenten und umfassende Informationen. Sie erhalten breitgefächertes Wissen aus den verschiedenen Disziplinen der Inneren Medizin und hilfreiche Tipps für die Praxis. Der Kurs ist für Ärzte aller Fachrichtungen konzipiert und empfiehlt sich auch zum Wieder einstieg, als Auffrischung und für Ärzte am Beginn Ihrer Tätigkeit. Folgende Inhalte erwarten Sie: • Kardiologie • Hypertonie • Rheumatologie • Gastroenterologie • Neues aus der Intensiv- und Notfallmedizin • Endokrinologie
Zielgruppe: Ärzte aller Fachrichtungen, Ärzte in Weiterbildung Anmeldung: www.aerztekammer-bw.de/ portal e Login e Fortbildungsanmeldung/-angebot Ansprechpartner: Fachbereich Fortbildung, Jahnstr. 5, 70597 Stuttgart, Telefon (07 11) 7 69 81-211, Fax (07 11) 7 69 81-500, E-Mail: fortbildung@baek-nw.de Teilnehmerbeitrag: 240,– Euro, 160,– Euro für Mitglieder der Südwestdeutschen Gesellschaft für Innere Medizin e. V. Veranstaltungsort: Bezirks ärztekammer Nordwürttemberg, Jahnstr. 5, 70597 Stuttgart oder online Fortbildungspunkte: 19 Punkte Änderungen bleiben vorbehalten.
Onlinefortbildung – Offene Rechnungen in der Arztpraxis – wie gehe ich damit um? Ihre Patienten bezahlen ihre Rechnungen nicht und Sie wissen nicht, welche Schritte Sie wann einleiten sollen? Kein Problem, wir erarbeiten mit Ihnen gemeinsam Lösungsan sätze zum Umgang mit offenen Rechnungen. Mit unserer Unterstützung können Sie die Hand habung für Ihre Praxis optimieren, um in Zukunft sicher auf ähnliche Situationen reagieren zu können. Inhalte des Workshops sind: • Professioneller Umgang mit Nichtzahlern • Sinnvolle Mahnläufe in Ihrer Arztpraxis • Erstellung eines gerichtlichen Mahnbescheides
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Bekanntmachungen • Ratenzahlung • Abgabe der offenen Forderungen an einen Dienstleister – sinnvoll oder nicht? • Verjährung Termin: Samstag, 24. September 2022 10.00–16.15 Uhr Zielgruppe: Ärzte aller Fachrichtungen, Medizinische Fachangestellte, Abrechnungspersonal Anmeldung: www.aerztekammer-bw.de/ portal e Login e Fortbildungsanmeldung/-angebot Ansprechpartner: Fachbereich Fortbildung, Jahnstr. 5, 70597 Stuttgart, Telefon (07 11) 7 69 81-211, Fax (07 11) 7 69 81-500, E-Mail: fortbildung@baek-nw.de Teilnehmerbeitrag: 70,– Euro Veranstaltungsort: Online-Seminarraum Fortbildungspunkte: 7 Punkte Änderungen bleiben vorbehalten.
7. ISTN – Interdisziplinärer Stuttgarter Tag der Notfallmedizin – Online oder Präsenz Jeder Patient ist interdisziplinär, sobald er verschiedene Symptome aufzeigt. Erst mit einer Diagnosestellung wird er einer Fachdisziplin zugeordnet. Der Weg vom Symptom zur Diagnose ist dabei elementar und nicht immer eindeutig. Wer begleitet die Patienten auf diesem Weg? Das sind im ambulanten Bereich die Hausärzte. Im stationären Bereich nehmen diese Rolle die Notfallmediziner in einer interdisziplinären Notfallambulanz wahr. Seien sie gespannt auf praktische Fallbeispiele die die Interdisziplinarität zwischen den Fachrichtungen beleuchten und die Zusammenarbeit zwischen ambulanter und stationärer Medizin voranbringen. Zudem haben Sie die Möglichkeit, vorab eigene Fälle zu nennen, welche anschließend im Plenum behandelt werden. Diese Veranstaltung wird live übertragen und kann von zu Hause aus online mitverfolgt werden.
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Termin: Samstag, 24. September 2022 9.00–13.00 Uhr Zielgruppe: Ärzte aller Fachrichtungen, Ärzte in Weiterbildung Anmeldung: www.aerztekammer-bw.de/ portal e Login e Fortbildungsanmeldung/-angebot Ansprechpartner: Fachbereich Fortbildung, Jahnstr. 5, 70597 Stuttgart, Telefon (07 11) 7 69 81-211, Fax (07 11) 7 69 81-500, E-Mail: fortbildung@baek-nw.de Teilnehmerbeitrag: 40,– Euro Veranstaltungsort: Bezirks ärztekammer Nordwürttemberg, Jahnstraße 5, 70597 Stuttgart oder online Fortbildungspunkte: 5 Punkte Änderungen bleiben vorbehalten.
31. Psychosomatischer Tag – Online oder Präsenz Sie können keine körperliche Ursache der Beschwerden Ihres Patienten feststellen? Sie vermuten, dass hinter den somatischen Beschwerden ein psychisches Leiden steckt? Für eine umfassende Behandlung Ihrer Patienten ist eine kontinuierliche Auffrischung und Erweiterung Ihrer Kenntnisse im Fachgebiet der Psychosomatischen Medizin essentiell. Bereits während der Weiterbildung kristallisiert sich die Bedeutung fundierter psychosomatischer Kennt nisse heraus. Um diese weiter zu vertiefen, laden wir Sie zum 31. Psycho somatischen Tag ein. Neben dem Curriculum Psychosomatische Grundversorgung bietet der Psychosomatische Tag Ihnen seit mehr als 30 Jahren topaktuelle und spannende Themen über die Altersgrenzen hinweg von Kindheit und Jugend bis ins hohe Erwachsenenalter mit hervor ragenden Referenten, damit Sie Ihre Fachkenntnisse über das Wechselspiel zwischen Körper und Psyche erweitern können. Kleingruppenarbeit zur Besprechung Ihrer Patienten mit den Referenten und Mitgliedern des
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Psychosomatischen Ausschusses runden das Angebot ab. Themen schwerpunkte beim 31. Psychosomatischen Tag werden Psychosomatik im Arbeitsalltag, Langzeiterkrankungen sowie Mobbing im Kindes- und Jugendalter sein. Die Teilnahme am Psychosomatischen Tag kann auf die curriculare Fortbildung Psychosomatische Grundversorgung angerechnet werden. Termin: Samstag, 8. Oktober 2022 9.00–16.15 Uhr Zielgruppe: Ärzte aller Fachrichtungen Anmeldung: www.aerztekammer-bw.de/ portal e Login e Fortbildungsanmeldung/-angebot Ansprechpartner: Fachbereich Fortbildung, Jahnstr. 5, 70597 Stuttgart, Telefon (07 11) 7 69 81-211, Fax (07 11) 7 69 81-500, E-Mail: fortbildung@baek-nw.de Teilnehmerbeitrag: 98,– Euro Veranstaltungsort: Bezirks ärztekammer Nordwürttemberg, Jahnstraße 5, 70597 Stuttgart oder online Fortbildungspunkte: 8 Punkte Änderungen bleiben vorbehalten.
Baustein Psychotherapie (tiefenpsychologisch fundiert) – Kurs III Erweitern Sie Ihre Kenntnisse für unbewusste, seelische Vorgänge und finden Sie dadurch effizienter Zugang zur inneren Situation des Patienten und zur Dynamik des psychotherapeutischen Dialogs. Nach den Richtlinien der Landesärztekammer Baden-Württemberg sind theoretische und praktische Bausteine für die Weiterbildung zum Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, Kinder- und Jugendpsychiatrie und -psychotherapie, Psycho somatische Medizin und Psychotherapie sowie zur Erlangung der Zusatzbezeichnung Psychotherapie erforderlich. Hierfür wird 2022 der Kurs III von drei Blockkursen angeboten. Diese spannenden Themenbereiche erwarten Sie u. a.:
– Angststörungen – Körperorientierte Psycho therapie – Das Trauma als Objekt beziehung – Psychotherapie mit Älteren – Trauer und Melancholie – Depression – Hysterie Durchführung mit Fallsupervision, Technik sowie Theorieseminaren mit praktischem Charakter. Termin: 9.–14. Oktober 2022 (So–Fr) ganztags Zielgruppe: Ärzte in Weiterbildung zum Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, Kinderund Jugendpsychiatrie und Psychotherapie, Psychosomatische Medizin und Psychotherapie sowie in Zusatzweiterbildung Psychotherapie Anmeldung: www.aerztekammer-bw.de/ portal e Login e Fortbildungsanmeldung/-angebot Ansprechpartner: Fachbereich Fortbildung, Jahnstr. 5, 70597 Stuttgart, Telefon (07 11) 7 69 81-562/-570, Fax (07 11) 7 69 81-500, E-Mail: fortbildung@baek-nw.de Teilnehmerbeitrag: 690,– Euro inkl. Seminarunterlagen, wenn gewünscht zzgl. Verpflegung und Übernachtung (buchbar direkt im Kloster Heiligkreuztal) Veranstaltungsort: Tagungshaus Kloster Heiligkreuztal, Am Münster 7, 88499 Altheim Fortbildungspunkte: 53 Punkte Änderungen bleiben vorbehalten.
Onlinefortbildung – Beratung zur Patientenverfügung und gesundheitliche Vorausplanung – eine Aufgabe für Hausärzte Die Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht ist eine wichtige Möglichkeit für Ihre Patienten, ihr Recht auf Selbstbestimmung wahrzunehmen und eigenständig zu entscheiden, welche medizinischen und lebenserhaltenden Maßnahmen ergriffen werden sollen, wenn sie im Ernstfall dazu nicht mehr in der Lage sind.
Bekanntmachungen Die ärztliche Beratung zur Patientenverfügung ist ein anspruchsvolles und sensibles Thema, bei dem Sie als Arzt ethische, recht liche und medizinische Gesichtspunkte berücksichtigen müssen. Im Rahmen dieses Seminars werden nachfolgende Fragestellungen zur Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht geklärt und diskutiert, um Ihnen praktische Hilfestellungen für Ihren Praxisalltag an die Hand zu geben: • Wie können Sie Patienten bestmöglich zum Thema Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht beraten? • Welche Bedeutung und welche Konsequenzen haben Vorsorge vollmachten und Patientenverfügungen in Ihrer praktischen ärztlichen Tätigkeit? • Wie sind die gesetzlichen Regelungen zur Patienten verfügung? Innerhalb der Veranstaltung wird der Inhalt der relevanten Gesetze besprochen und ein evaluiertes und seit Jahren erprobtes regionales Beratungsangebot der Esslinger Initiative e. V. vorgestellt. Die konkreten Inhalte des Pro grammes werden noch bekannt gegeben. Termin: Freitag, 14. Oktober 2022 13.30–17.00 Uhr Zielgruppe: Ärzte aller Fachrichtungen Anmeldung: www.aerztekammer-bw.de/ portal e Login e Fortbildungsanmeldung/-angebot Ansprechpartner: Fachbereich Fortbildung, Jahnstr. 5, 70597 Stuttgart, Telefon (07 11) 7 69 81-211, Fax (07 11) 7 69 81-500, E-Mail: fortbildung@baek-nw.de Teilnehmerbeitrag: 60,– Euro Veranstaltungsort: Online-Seminarraum Fortbildungspunkte: 7 Punkte Änderungen bleiben vorbehalten.
Gelbfieberimpfung – Fortbildung für Ärzte – Online oder Präsenz Die Reisemedizin soll Reisenden allgemein, sowie chronisch Kranken, eine umfassende Vorbereitung für ihre Reise liefern. Sie
beinhaltet dabei weit mehr als nur eine Beratung und die anschließende Durchführung von Schutzimpfungen gegen z. B. Hepatitis, invasive Meningokokken-Erkrankungen und Typhus. Neben Informationen zur Durchführung von Gelbfieberimpfungen, zur Zulassung als Gelbfieber impfstelle und dem epidemio logischen Kontext der Endemie gebiete, stehen die aktuelle Weltseuchenlage, Reiseimpfungen sowie neue Impfstoffe und Impfrisiken im Mittelpunkt der Veranstaltung. Das Seminar wendet sich vorzugsweise an Ärzte, die in Baden-Württemberg bereits als Gelbfieberimpfstelle registriert sind. Darüber hinaus können alle, die sich in ihrer täglichen Praxis mit reisemedizinischen Frage stellungen befassen ebenso teilnehmen, wie an diesen Themen interessierte Ärzte aller Fachrichtungen. Diese Veranstaltung wird live übertragen und kann von zu Hause aus online mitverfolgt werden. Diese Fortbildung ist vom Landesgesundheitsamt BadenWürttemberg für die Fortgeltung erteilter Ermächtigungen zur Gelbfieberimpfung anerkannt. Termin: Samstag, 15. Oktober 2022 9.00–16.30 Uhr Zielgruppe: Ärzte aller Fachrichtungen Anmeldung: www.aerztekammer-bw.de/ portal e Login e Fortbildungsanmeldung/-angebot Ansprechpartner: Fachbereich Fortbildung, Jahnstr. 5, 70597 Stuttgart, T elefon (07 11) 7 69 81-211, Fax (07 11) 7 69 81-500, E-Mail: fortbildung@baek-nw.de Teilnehmerbeitrag: 50,– Euro Veranstaltungsort: Bezirks ärztekammer Nordwürttemberg, Jahnstraße 5, 70597 Stuttgart oder online Fortbildungspunkte: 9 Punkte Änderungen bleiben vorbehalten.
Orthopädie und Unfallchirurgie kompakt – für Fachärzte, Facharztanwärter und Interessierte Sie befinden sich in der Weiter bildung und möchten einen kompakten Überblick über wichtige Themen erhalten? Sie sind bereits fachärztlich tätig und möchten die relevanten Neuerungen erfahren? Das Seminar richtet sich sowohl an Assistenzärzte, die sich in der Vorbereitung zur Facharztprüfung Orthopädie/Unfallchirurgie befinden als auch an Fachärzte, die die Veranstaltung zum Auf frischen und zur Wiederholung ihres Wissens über relevante klinische Themen aus der Orthopädie und Unfallchirurgie nutzen möchten. Namhafte Referenten präsentieren relevante Themenbereiche mittels interaktiver Vorträge. Die Aufteilung in Kleingruppen am Nachmittag rundet das Angebot ab. Hierbei wird sich eine Gruppe speziell mit der Prüfungsvor bereitung beschäftigen, in den weiteren Gruppen werden Fallbeispiele und Kasuistiken aus dem Klinik- und Praxisalltag besprochen und diskutiert. Termin: Samstag 22. Oktober 2022 9.00–16.15 Uhr Zielgruppe: Facharztanwärter/ -innen in der Orthopädie/ Unfallchirurgie, Fachärzte, Interessierte Ärzte Anmeldung: www.aerztekammer-bw.de/ portal e Login e Fortbildungsanmeldung/-angebot Ansprechpartner: Fachbereich Fortbildung, J ahnstr. 5, 70597 Stuttgart, Telefon (07 11) 7 69 81-211, Fax (07 11) 7 69 81-500, E-Mail: fortbildung@baek-nw.de Teilnehmerbeitrag: 120,– Euro (regulär), 90,– Euro (für Ärzte in Weiterbildung) Veranstaltungsort: Bezirks ärztekammer Nordwürttemberg, Jahnstraße 5, 70597 Stuttgart Fortbildungspunkte: 9 Punkte Änderungen bleiben vorbehalten.
11. Stuttgarter Tag für Infektio logie – Online oder Präsenz In Zusammenarbeit mit dem Zentrum für Infektiologie – dem Netzwerk infektiologisch tätiger Ärzte aus Klinik, Praxis und Labor – bietet die Bezirks ärztekammer Nordwürttemberg den Stuttgarter Tag für Infektiologie an. Hier erfahren Sie Neuigkeiten zu aktuellen Herausforderungen und vertiefen Ihre Kenntnisse in Prävention, Diagnostik und Therapie von Infektionen. Die Veranstaltung zielt darauf ab, Ihre Kompetenz für Fragestellungen im vielfältigen Bereich der Infektiologie zu stärken. Die Veranstaltung widmet sich einem aktuellen Schwerpunktthema, das im Vorfeld bekannt gegeben wird. Wir laden Sie herzlich zu diesem spannenden Tag mit viel Raum für Diskussion ein und begrüßen Sie auch im Namen unseres Kooperationspartners Zentrum für Infektiologie Stuttgart (ZIS)! Diese Veranstaltung wird live übertragen und kann von zu Hause aus online mitverfolgt werden. Diese Fortbildung ist vom Landesgesundheitsamt Baden-Württemberg für die Fortgeltung erteilter Ermächtigungen zur Gelbfieberimpfung anerkannt. Termin: Samstag, 12. November 2022 9.00–14.45 Uhr Zielgruppe: Ärzte aller Fachrichtungen Anmeldung: www.aerztekammer-bw.de/ portal e Login e Fortbildungsanmeldung/-angebot Ansprechpartner: Fachbereich Fortbildung, Jahnstr. 5, 70597 Stuttgart, Telefon (07 11) 7 69 81-211, Fax (07 11) 7 69 81-500, E-Mail: fortbildung@baek-nw.de Teilnehmerbeitrag: 20,– Euro Veranstaltungsort: Bezirks ärztekammer Nordwürttemberg, Jahnstraße 5, 70597 Stuttgart und online Fortbildungspunkte: 6 Punkte Änderungen bleiben vorbehalten.
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Bekanntmachungen Bezirksärztekammer Nordbaden Kassenärztliche Vereinigung Baden-Württemberg
Geschäftsstelle: Zimmerstraße 4 76137 Karlsruhe Telefon (07 21) 1 60 24-0 Fax (07 21) 1 60 24-2 22
Zulassungsausschuss für Ärzte Verschiebung des Termins des Zulassungsausschusses für Ärzte, Regierungsbezirk Karlsruhe, von Mittwoch, 23. März 2022 auf Mittwoch, den 30. März 2022. Der Zulassungsausschuss für Ä rzte behält sich weitere Änderungen der Sitzungstermine aus wichtigem Grund vor. Unter Berücksichtigung der gesetzlich vorgeschriebenen Ladungsfristen zur münd lichen Verhandlung sollten Antragsunterlagen spätestens sechs Wochen vor dem jeweiligen Sitzungstermin der Geschäftsstelle des Zulassungsausschusses für Ärzte vorliegen. Die Anträge sind an die folgende Adresse zu richten: Zulassungsausschuss für Ärzte Geschäftsstelle bei der Kassen ärztlichen Vereinigung Baden-Württemberg Bezirksdirektion Karlsruhe Postfach 21 07 53 76157 Karlsruhe
Die zur Nachbesetzung aus geschriebenen Vertragsarztsitze für alle Fachgruppen und für alle Planungsbereiche in BadenWürttemberg mit Zulassungs beschränkungen finden Sie auf der Website der Kassenärztlichen Vereinigung Baden-Württemberg www.kvbawue.de / praxissitze Nach der seit 1. Januar 2013 geltenden Rechtslage muss der Antrag zur Nachbesetzung eines Vertragsarztsitzes beim Zulassungsausschuss gestellt werden. Dieser entscheidet, ob der Vertragsarztsitz in einem Planungsbereich, für den Zulassungsbeschränkungen angeordnet sind, weitergeführt werden soll. Sofern dies der Fall ist, hat die Kassenärztliche Vereinigung den Vertragsarztsitz unverzüglich auszuschreiben.
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Fortbildungen der Bezirksärztekammer Nordbaden Im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie behalten wir uns weiterhin vor, Fort bildungen ggf. kurzfristig abzusagen bzw. unsere Veranstaltungen als Web-Seminare durchzuführen. Bitte infor mieren Sie sich zum aktuellen Stand auf der Homepage bzw. telefonisch oder per Mail, ob und in welcher Form die Fortbildung stattfindet. Bitte melden Sie sich zu unseren Fortbildungsveranstaltungen über unser Seminarverwaltungsprogramm (SVmed) im Portal der Landesärztekammer an: Bei einer Neuregistrierung im Portal (inkl. SVmed): www.aerztekammer-bw.de/ 10aerzte/00portal/ selbstregistrierung/ Bei bestehendem Konto in SVmed oder im Portal: https://elp25.com/svmed/bw/ Bei Rückfragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung. Bezirksärztekammer Nordbaden, Akademie für Ärztliche Fortbildung, Zimmerstr. 4, 76137 Karlsruhe, Telefon (07 21) 1 60 24-131/-132, Fax (07 21) 1 60 24-333, E-Mail: fortbildungsakademie@baek-nb.de
Medizinische Notfälle an Bord von Flugzeugen (Web-Seminar) Die Zahl der Flugreisenden steigt von Jahr zu Jahr und damit auch das Risiko von medizinischen Notfällen bei älteren Menschen, Menschen mit Vorerkrankungen oder auch bei Gesunden. Tritt ein medizinischer Zwischenfall an Bord eines Flugzeuges auf,
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wird in der Regel nach einem anwesenden Arzt gefragt. Nach deutschem Recht ist ein Arzt verpflichtet, medizinische Hilfe zu leisten. Doch was bedeutet dies in einem Flugzeug? Zahlreiche Fragen kommen auf: Wie sieht das medizinische Equipment an Bord aus? Ist eine außerplan mäßige Zwischenlandung nötig? Welches Haftungsrecht gilt an Bord? Damit Ärztinnen und Ärzte in dieser außergewöhnlichen Belastungssituation souverän agieren, adäquate Entscheidungen treffen und angemessene Behandlungsformen anwenden können, sollen ihnen Handlungsgrundsätze und Orientierungshilfen vermittelt werden. Den Link zum Web-Seminar erhalten Sie kurz vor der Veranstaltung an Ihre in SVmed hinter legte E-Mail-Adresse. Termin: Dienstag, 15. März 2022 18.00–21.00 Uhr Referenten: Dr. med. Christopher Neuhaus, FA für Anästhesiologie, Notfallmedizin, Universitäts klinikum Heidelberg, Mitglied im Vorstand der Deutschen Gesellschaft für Luft- und Raumfahrtmedizin e. V. Julius Springer, Senior First Officer A380, CRM-Trainer, Deutsche Lufthansa AG Wissenschaftliche Leitung: Dr. med. Christopher Neuhaus Veranstaltungsort: online Zielgruppe: Ärztinnen und Ärzte aller Fachrichtungen Gebühr: 35,– Euro Fortbildungspunkte: 4 Anmeldung: Online über das Portal der Landesärztekammer Baden-Württemberg www.aerztekammer-bw.de/ portal e Login e Fortbildungsanmeldung/-angebot Die Teilnehmerzahl ist technisch bedingt leider begrenzt!
Kompaktkurs Notfallmedizin (gem. Weiterbildungsordnung zur Erlangung der Zusatzweiterbildungen „Notfallmedizin“ und „Klinische Akut- und Notfallmedizin“) Die Akademie für Ärztliche Fortbildung der Bezirksärztekammer Nordbaden bietet in Kooperation mit der DRK-Medizinakademie einen Kompaktkurs Notfallmedizin („80 Stundenkurs“) in Karlsruhe an. Die Inhalte des Kurses richten sich nach dem neuen Kursbuch „Allgemeine und spezielle Notfallbehandlung“ der Bundesärzte kammer. Die Teilnahme am Weiterbildungs kurs steht allen approbierten Ärzten und Ärztinnen sowie Ärzten und Ärztinnen mit einer Berufserlaubnis zur vorüber gehenden Ausübung des Berufs nach § 10 der Bundesärzteordnung (BÄO) offen. Die Voraussetzungen zum Erwerb der Zusatzweiterbildungen „Notfallmedizin“ und „Klinische Akutund Notfallmedizin“ sind nicht bundeseinheitlich geregelt. Bitte informieren Sie sich bei der für Sie zuständigen Ärztekammer im Sachgebiet Weiterbildung. Die Akademie für Ärztliche Fortbildung ist eine nach dem Bildungszeitgesetz Baden-Württemberg anerkannte Bildungsein richtung. Damit können Sie als Arbeitnehmer/in in Baden-Württemberg bis zu fünf Arbeitstage Bildungsurlaub bei Ihrem Arbeitgeber beantragen. Bitte beachten Sie, dass ein Antrag bis spätestens acht Wochen vor Beginn der Veranstaltung beim Arbeit geber gestellt werden muss. Wenn Sie in einem anderen Bundesland Ihre Tätigkeit ausüben, gelten die Regelungen des jeweiligen länderspezifischen Bildungszeitgesetzes. Termin: 19.–26. März 2022 (Sa–Sa) ganztägig Kursleitung: Dr. med. Heiko Baumann, DESA, MHBA, FA für Anästhesiologie, ZWB Notfall medizin, Intensivmedizin und Palliativmedizin, FK Leitender Notarzt, ViDia Christliche Kliniken Karlsruhe, Standort St. VincentiusKliniken
Bekanntmachungen Lutz Zöller, FA für Anästhesiologie, ZWB Notfallmedizin und Intensiv medizin, FK Leitender Notarzt, Helios Klinikum Pforzheim Wissenschaftliche Leitung: Prof. Dr. med. Bernd-Dieter Gonska, FA für Innere Medizin und Kardiologie, internistische Intensivmedizin, Leiter der DRK-Medizinakademie Wissenschaftlicher Beirat: Dr. med. Thomas Arldt, Direktor der Klinik für Anästhesie, Intensiv- und Notfallmedizin, ViDia Christliche Kliniken Karlsruhe, Standort Diakonissenkrankenhaus Prof. Dr. med. Michael Henrich D. Phil. M. A., Direktor der Klinik für Anästhesie, Intensiv- und Notfallmedizin, ViDia Christliche Kliniken Karlsruhe, Standort St. Vincentius-Kliniken Prof. Dr. med. Franz Kehl, Direktor der Klinik für Anästhesie und Intensivmedizin, Städtisches Klinikum Karlsruhe Veranstaltungsort: Bezirks ärztekammer Nordbaden, Zimmerstr. 4, 76137 Karlsruhe, teilweise online Zielgruppe: approbierte Ärztinnen und Ärzte, die die Zusatz weiterbildung „Notfallmedizin“ oder „Klinische Akut- und Notfallmedizin“ erlangen möchten Gebühr: 1.190,– Euro inkl. Seminarunterlagen und Tages verpflegung Fortbildungspunkte: 80 Punkte Weitere Informationen: www.drk-karlsruhe.de/notarztkurs Anmeldung: Online über das Portal der Landesärztekammer Baden-Württemberg www.aerztekammer-bw.de/ portal e Login e Fortbildungsanmeldung/-angebot Die Teilnehmerzahl ist begrenzt!
Die Ärztliche Leichenschau – praktische Ausgestaltung und Zusammenarbeit mit der Polizei (Web-Seminar) Die Ärztliche Leichenschau ist der letzte Dienst am Patienten. Neben der Feststellung des Todes, die durch einen Arzt e rfolgen muss, dient die Leichenschau der Klärung der Todesursache und der genaueren Umstände.
Die Feststellung der Todesart steht für Mediziner und Polizei im Vordergrund. Ziele der Fortbildung sind Sicherheit bei der korrekten Durchführung einer Leichenschau und die einwandfreie Ausstellung der Todesbescheinigung, außerdem die zielgerichtete und positiv ausgestaltete Zusammenarbeit zwischen Ärzteschaft und Polizei. Die Grundlage hierfür bilden ein gegenseitiges Verständnis berufsbedingter Fragestellungen, Aufgaben und Zwänge sowie die praxisgerechte Handhabung und Umsetzung rechtlicher Vorgaben. Den Link zum Web-Seminar erhalten Sie kurz vor der Ver anstaltung an Ihre in SVmed hinterlegte E-Mail-Adresse. Termin: Mittwoch, 30. März 2022 19.00–ca. 22.00 Uhr Veranstaltungsort: online Referenten: Prof. Dr. med. univ. Kathrin Yen, Ärztliche Direktorin des Instituts für Rechts- und Verkehrsmedizin, Universitäts klinikum Heidelberg KHK Marcus Muck, Leiter des Dezernats für Kapital- und Branddelikte, Polizeipräsidium Karlsruhe Dr. med. Ulrich Wagner, Leiter der Abteilung Gesundheitsschutz, Dezernat IV, Gesundheitsamt, Landratsamt Karlsruhe Wissenschaftliche Leitung: Prof. Dr. med. Kathrin Yen, Ärzt liche Direktorin des Instituts für Rechts- und Verkehrsmedizin, Universitätsklinikum Heidelberg Moderation: Dr./Univ. Pisa Susanna Colopi-Glage, Vizepräsidentin der Bezirksärztekammer Nordbaden Zielgruppe: Ärztinnen und Ärzte aller Fachrichtungen Gebühr: 30,– Euro inkl. Seminar unterlagen Fortbildungspunkte: 4 Anmeldung: Online über das Portal der Landesärztekammer Baden-Württemberg www.aerztekammer-bw.de/ portal e Login e Fortbildungsanmeldung/-angebot
Fortbildung des Ausschusses Ärztinnen: Workshop „Erfolgreicher kommunizieren“ Ob Einzelgespräche, Meetings oder konkrete Arbeitssituationen in hierarchisch unterschiedlichen Konstellationen: Für den Erfolg oder Misserfolg im Gespräch mit anderen Ärztinnen und Ärzten ist die Art der Kommunikation und des Auftretens manchmal entscheidender als die Sachkompetenz. Die notwendige Überzeugungskraft, Souveränität und Glaubwürdigkeit hängen in hohem Maße von sprachlichem Ausdrucksvermögen, Körpersprache, Stimme, psychologischem Geschick, Rollenverständnis und innerer Haltung ab. Insgesamt stellt die Kommunikationsfähigkeit einen wesentlichen Aspekt persönlicher Sozialkompetenz dar, die gerade im beruf lichen Alltag immer unverzichtbarer wird. In diesem Workshop in deutscher Sprache wird bei maximal 7 Teilnehmenden sehr individuell auf die persönlichen sprecherischen und sprachlichen Voraussetzungen eingegangen. Unter Wahrung ihrer Sprecherpersönlichkeit und unterstützt durch Videoanalysen und Simulationen, werden anhand konkreter beruflicher Situationen und von Beispielen Ihre Stärken hervorgehoben und eventuelle Schwächen abgemildert. Termin: Freitag, 1. April 2022 14.00–18.30 Uhr und Samstag, 2. April 2022 9.00–13.30 Uhr Referentin: Wilma Küspert, Sprechwissenschaftliche Beratung, Training, Coaching Wissenschaftliche Leitung: Prof. Dr. med. Nicola Buhlinger- Göpfarth, Fachärztin für Allgemeinmedizin, Vorsitzende Ausschuss Ärztinnen der Bezirks ärztekammer Nordbaden Veranstaltungsort: Bezirks ärztekammer Nordbaden, Zimmerstr. 4, 76137 Karlsruhe Zielgruppe: Ärztinnen und Ärzte aller Fachrichtungen
Gebühr: 295,– Euro inkl. Seminarunterlagen und Verpflegung pro Wochenende Fortbildungspunkte: 14 Punkte pro Wochenende Anmeldung: Online über das Portal der Landesärztekammer Baden-Württemberg www.aerztekammer-bw.de/ portal e Login e Fortbildungsanmeldung/-angebot
Gelungene Patientenkommunika tion im Rahmen Ihrer Video sprechstunde (Web-Seminarreihe) Um sicher zu stellen, dass Ihr Patientengespräch auch virtuell optimal verläuft, sollten Sie einige Aspekte beachten: raumtechnisch, aber noch stärker in punkto Einstellung, Ausstrahlung, Wahrnehmung, verbalen und nonverbalen Verhaltensweisen. Im direkten Dialog und anhand Ihrer Praxisbeispiele stellen wir Ihnen wirkungsvolle Tools vor, um auch per Video eine tragfähige Vertrauensbasis zum Patienten aufzubauen. Hier nützen Ihnen einige der oft unterschätzten Kniffe. So können Sie Kernpunkte schnell erkennen und einleuchtend vermitteln und auch bei sensiblen Themen oder schwie rigen Gesprächspartnern das Bestmögliche aus diesem Termin machen. Unser Impuls-Seminar besteht aus drei aufeinander aufbauenden, jedoch auch einzeln buchbaren Teilen. Für jeden Teil erhalten Sie eine Teilnahmebescheinigung, sowie Fortbildungspunkte. Den Link zum Web-Seminar erhalten Sie kurz vor der Veranstaltung an Ihre in SVmed hinterlegte E-Mail-Adresse. Aufgrund eines bestehenden Pro jekts, das aus Mitteln des Landes Baden-Württembergs aus dem Europäischen Sozialfond im Rah men des Programms REACT-EU des Sozialministeriums gefördert wird, kann diese mit drei Punkten anerkannte Fortbildung kostenfrei angeboten werden. Termin Teil I: Dienstag, 5. April 2022 19.00–20.30 Uhr
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Bekanntmachungen Referentin: Ariane Hanfstein Wissenschaftliche Leitung: Prof. Dr. med. Dr. med. dent. Christof Hofele, M. Sc., Präsident der Bezirksärztekammer Nordbaden Was Sie beachten sollten, um auch online das Vertrauen Ihrer Patienten aufzubauen • Ihre Praxissituation • Raum, Licht und Ton • Innere Haltung und erster Eindruck • Möglichkeiten und Grenzen vermitteln • Vertrauen schaffen – verbal und nonverbal • Die Kunst des Blickkontakts • Ihre Wahrnehmung schärfen • Mit dem Offensichtlichen arbeiten Termin Teil II: Dienstag, 12. April 2022 19.00–20.30 Uhr Welche Tools Sie nutzen können, um das Wichtige punktgenau zu erfahren und verständlich zu vermitteln • Ihre Anliegen • Körpersprache – Mimik, Gestik und Haltung zielgerecht einsetzen • Anschaulich formulieren • Zielgerecht fragen • Aktives Zuhören nutzen • Beispiele, Bilder und Modelle nutzen • Eindrucksvoll zusammenfassen • Verantwortung beim Patienten lassen Termin Teil III: Dienstag, 26. April 2022 19.00–20.30 Uhr Souveräner Umgang mit schwierigen Patienten und kritischen Situationen • Ihre Konfliktfälle • Herausfordernde Situationen meistern • Spezielle Patiententypen angemessen beraten • Vierfarbmodell (optional) • Das Kernziel im Auge behalten und das Gespräch ent sprechend führen und leiten Veranstaltungsort: online Zielgruppe: Niedergelassene Ärztinnen und Ärzte Gebühr: entgeltfrei
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Fortbildungspunkte: 3 Punkte/ Termin Anmeldung: Online über das Portal der Landesärztekammer Baden-Württemberg www.aerztekammer-bw.de/ portal e Login e Fortbildungsanmeldung/-angebot Die Teilnehmerzahl ist auf 25 Personen pro Termin begrenzt!
Psychosomatische Grundversorgung – Wochenend kurse (80-Std.-Kurs nach dem Curriculum der Bundesärztekammer) Die enge Verflechtung von Körper und Psyche macht sich in vielen medizinischen Fachgebieten bemerkbar. Um die Zusammenhänge zu verstehen und entsprechende Krankheitsbilder sowohl richtig zu diagnostizieren als auch zu therapieren, bedarf es erweiterter Kenntnisse und Fähigkeiten im Bereich der Psychosomatik. Gleichzeitig sollen psychosomatische Kompetenzen dabei helfen, die Patient-Arzt- Beziehung positiv zu gestalten. Ab April 2022 bietet die Bezirks ärztekammer Nordbaden deshalb den 80-Stunden-Kurs „Psycho somatische Grundversorgung“ nach dem Curriculum der Bundesärztekammer an. Dabei sollen die Kenntnisse und Kompetenzen mit jeweils ausgewogenen An teilen von Theorie, Fallbeispielen, Übungen sowie patientenzentrierter Selbsterfahrung in im Kurs integrierten Balint-Gruppen vermittelt werden. Vorgesehen sind Zweitageskurse zu je 16 Unterrichtseinheiten, die über ein halbes Jahr verteilt werden. Dabei ist die Absolvierung von fünf Wochenenden erforderlich, um die Qualifikation zu erwerben. Eine Weiterführung nach Oktober ist geplant. Die Kursweiterbildung „Psycho somatische Grundversorgung“ ist in einigen Fachgebieten nach der Weiterbildungsordnung vorgeschrieben und erfüllt die inhalt lichen Anforderungen der KV zur Abrechnung der EBM-Ziffern 35100 und 35110. Kursinhalte werden u. a. sein: • Psychopathologie, Psycho- Soziales Krankheitsmodell • Somatoforme Störungen und Schmerz
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Depressionen, Angststörungen Suchterkrankungen Ess- und Schlafstörungen Geschlechterspezifische Störungen und sexuelle Funktionsstörungen • Suizidalität • Krisenintervention • Ärztliche Gesprächsführung Termine: 8./9. April 2022 13./14. Mai 2022 24./25. Juni 2022 22./23. Juli 2022 21./22. Oktober 2022 jeweils Freitag, 14.00–ca. 19.45 Uhr und Samstag, 9.00–ca. 17.00 Uhr Wissenschaftliche Leitung: Prof. Dr. med. Michael Berner, Direktor der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapeutische Medizin, Städtisches Klinikum Karlsruhe Dr. med. Elisabeth Daikeler, Fachärztin für Psychotherapeutische Medizin, Psychiatrie und Psychotherapie Veranstaltungsort: Bezirks ärztekammer Nordbaden, Zimmerstr. 4, 76137 Karlsruhe Zielgruppe: Ärztinnen und Ärzte aller Fachrichtungen und in Weiterbildung Gebühr: 190,– Euro pro Wochenende Fortbildungspunkte: 16 pro Wochenende Anmeldung: Online über das Portal der Landesärztekammer Baden-Württemberg www.aerztekammer-bw.de/ portal e Login e Fortbildungsanmeldung/-angebot
Train the Trainer Kurse – für Weiterbilder Angesichts der neuen Weiter bildungsordnung einerseits und einer zu geringen Anzahl an Ärztinnen und Ärzten in Weiterbildung andererseits wird es zunehmend wichtig, die Weiterbildung im ambulanten und stationären Sektor strukturiert und effizient zu gestalten und nach modernen Qualitätskriterien zu optimieren.
Unser modular aufgebauter Kurs unterstützt Sie als Weiterbilder bei der täglichen Arbeit mit den ÄiW. Vermittelt werden wichtige Neuerungen der WBO samt eLogbuch sowie grundlegende Rahmenbedingungen organisatorischer und rechtlicher Natur. Workshops zu Curriculums erstellung, Feedbackgesprächen, didaktischen Methoden und Kommunikationstechniken sollen zusätzlich wichtige Hilfestellung leisten. Angesprochen sind alle Fach ärztinnen und Fachärzte, die als Weiterbilder Ärztinnen und Ärzte in Weiterbildung beschäftigen oder dies künftig tun wollen. Falls Sie ÄiW zum Facharzt für Allgemeinmedizin anleiten, auch im Rahmen einer Rotation, und Interesse an der Teilnahme an der KWBW-Verbundweiterbildung plus haben, können Sie am 8. Juli ein ergänzendes KWBW-Modul online besuchen. Es legt den Schwerpunkt auf die Vernetzung und den Austausch der Teilnehmerinnen und Teilnehmer. Bitte sprechen Sie uns bei Interesse an. Die beiden Termine sind unabhängig voneinander buchbar; da sie sich aber inhaltlich ergänzen, empfehlen wir den Besuch beider Module. Termine: Modul 1: 30. April 2022 Modul 2: 9. Juli 2022 jeweils Samstag, 9.00–17.30 Uhr Referenten Modul 1: N. N., Kommunikationstraining Jan Griewatz, Stellvertretender Leiter des Kompetenzzentrums Medizindidaktik Baden-Württemberg, Tübingen Dipl.-Verwaltungswirt (FH) Otto Schmidt, Leiter des Sachgebietes ärztliche Weiterbildung der Bezirksärztekammer Nordbaden Jan-Ulrich Schuster, Niederlassungs- und Kooperationsberater, Kassenärztliche Vereinigung Baden-Württemberg ReferentInnen Modul 2: Julia Fackert, LL. M., Rechtsreferentin der Bezirksärztekammer Nordbaden Dr. med. Folkert Fehr, niedergelassener Facharzt für Kinder- und Jugendmedizin, Mitglied des
Bekanntmachungen Arbeitsausschusses des Weiter bildungsausschusses der Bezirks ärztekammer Nordbaden Dipl.-Verwaltungswirt (FH) Otto Schmidt, Leiter des Sachgebietes ärztliche Weiterbildung der Bezirksärztekammer Nordbaden Dr. med. Axel Schöttler, Oberarzt Klinik für Allgemein- und Visceralchirurgie, Städtisches Klinikum Karlsruhe, Mitglied des Arbeitsausschusses des Weiter bildungsausschusses der Bezirks ärztekammer Nordbaden Prof. Dr. med. Marcus Siebolds, Facharzt für Innere Medizin, Dekan des Fachbereichs Gesundheitswesen der Katholischen Hochschule Nordrhein-Westfalen, Abteilung Köln Wissenschaftliche Leitung: Dr./ Univ. Pisa Susanna Colopi-Glage, niedergelassene Fachärztin für Allgemeinmedizin, Vizepräsidentin der Bezirksärztekammer Nordbaden Co-Moderation: Dr. med. Nicole Geiger, Oberärztin der Abteilung Allgemein-, Viszeral- und Gefäßchirurgie, GRN Klinik Schwetzingen, Mitglied im Vorstand der Akademie für Ärztliche Fortbildung der Bezirksärztekammer Nordbaden Veranstaltungsort: Bezirks ärztekammer Nordbaden, Zimmerstr. 4, 76137 Karlsruhe Zielgruppe: Fachärztinnen und Fachärzte, die als Weiterbilder Ärztinnen und Ärzte in Weiterbildung beschäftigen oder dies künftig tun wollen. Gebühr: 110,– Euro pro Modul, inkl. Seminarunterlagen und Verpflegung Anmeldung: Online über das Portal der Landesärztekammer Baden-Württemberg www.aerztekammer-bw.de/ portal e Login e Fortbildungsanmeldung/-angebot
Medizinische Notfälle an Bord von Flugzeugen Teil 2: Case Reports (Web-Seminar) In Teil 2 der Fortbildungsreihe „Notfälle an Bord von Flugzeugen“ werden die theoretischen Grundlagen aus dem ersten Teil des Seminars auf Fallbeispiele an gewandt. Hierbei können Teilnehmer reale Notfälle diskutieren und Strategien für Vorgehenswei-
sen, Entscheidungsfindung und Therapie im Ernstfall entwickeln. Den Link zum Web-Seminar erhalten Sie kurz vor der Veranstaltung an Ihre in SVmed hinterlegte E-Mail-Adresse. Termin: Dienstag, 24. Mai 2022 18.00–20.15 Uhr Referenten: Dr. med. Christopher Neuhaus, FA für Anästhesiologie, Notfallmedizin, Universitäts klinikum Heidelberg, Mitglied im Vorstand der Deutschen Gesellschaft für Luft- und Raumfahrtmedizin e. V. Julius Springer, Senior First Officer A380, CRM-Trainer, Deutsche Lufthansa AG Wissenschaftliche Leitung: Dr. med. Christopher Neuhaus Veranstaltungsort: online Zielgruppe: Ärztinnen und Ärzte aller Fachrichtungen Gebühr: 30,– Euro Fortbildungspunkte: 3 Anmeldung: Online über das Portal der Landesärztekammer Baden-Württemberg www.aerztekammer-bw.de/ portal e Login e Fortbildungsanmeldung/-angebot Die Teilnehmerzahl ist technisch bedingt leider begrenzt!
Fortbildungsreihe „Klinische Sonographie“ Die Ultraschalluntersuchung ist eine relativ preiswerte, neben wirkungsarme und aussagefähige diagnostische Methode. Sie ist aber in besonderem Maße von der Kompetenz des Sonographeurs abhängig. In unserer Reihe können Sie Ihre sonographischen Grundkenntnisse vertiefen. Nach einer kurzen Einführung werden klinische Casuistiken vorgestellt mit Demonstration sonographischer Befunde im klinischen Kontext (Anamnese, Labor, radiologische Schnittbildgebung etc). Indikationszeitpunkte, diagnostische Aussagekraft, technische Möglichkeiten, Grenzen und Akzeptanz der Ultraschalldiagnostik sollen kritisch gewürdigt werden. Im Anschluss können Sie eigene
sonographische Problemfälle diskutieren, Ihre praktischen Kenntnisse erweitern und in gegenseitiger Untersuchung mit Ultraschallgeräten unter Anleitung üben. Wissenschaftliche Leitung: Dr. med. Karl-Heinz Seitz, Oberarzt Medizinische Klinik I, Städtisches Klinikum Karlsruhe Termine: jeweils Mittwoch, 16.00–ca. 20.00 Uhr 25. Mai 2022 „Appendicitis, Ileocoecitis und Divertikulitis“ 28. September 2022 „Blutungen – Hämatome – Vaskuläre Malformationen – abdominelle Ischämien und Thrombosen” 16. November 2022 „Entzündungsprozesse – Abscesse – Vasculitiden – Tuberöse Sklerose – M. Ormond” Veranstaltungsort: Bezirks ärztekammer Nordbaden, Zimmerstr. 4, 76137 Karlsruhe Zielgruppe: In klinischer Aus bildung befindliche Kolleginnen und Kollegen, die bestimmte Themen im Rahmen der Spezia lisierung evtl. nur eingeschränkt vertiefen können und nieder gelassene Kolleginnen und Kollegen, die ihre Kenntnisse auffrischen wollen. Gebühr: 70,– Euro für Weiter bildungsassistenten/80,– Euro für Fachärzte inkl. Seminar unterlagen und Verpflegung Fortbildungspunkte: 8 Punkte, mit Lernerfolgskontrolle Anmeldung: Online über das Portal der Landesärztekammer Baden-Württemberg www.aerztekammer-bw.de/ portal e Login e Fortbildungsanmeldung/-angebot Die Teilnehmerzahl ist begrenzt!
Fortbildungsseminar „Wiedereinstieg in den Arztberuf“ Auch im Jahr 2022 veranstaltet die Akademie für Ärztliche Fortbildung gemeinsam mit dem Ausschuss Ärztinnen der Bezirks ärztekammer Nordbaden ein fachübergreifendes Seminar zum Wiedereinstieg in den Arztberuf.
Das übergeordnete Ziel der Veranstaltung ist es, Ärztinnen und Ärzte bei ihrer Rückkehr in den Beruf fachlich zu unterstützen. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer sollen durch ein breit gefächertes Inhaltsspektrum befähigt und ermutigt werden, ihre Ausbildung und ihre Erfahrung wieder praktisch im Beruf einzusetzen. Um Wissenslücken zu schließen, werden durch die Fachreferentinnen und Fachreferenten sowohl die medizinischen Neuerungen der letzten 10 Jahre als auch Themen mit ganz aktuellem Bezug vermittelt. Darüber hinaus bietet die Veranstaltung eine sehr gute Gelegenheit zur Vernetzung und zum kollegialen Austausch. Als Referentinnen und Referenten stehen ausgewählte Experten zur Verfügung. Die Fortbildung gliedert sich in zwei Blöcke, die auf Wunsch auch unabhängig voneinander gebucht werden können. Beide Blöcke werden wiederum als Kombination zweier Formate angeboten: Jeweils ein Präsenz-Seminarteil in Karlsruhe soll den so wichtigen Austausch gewährleisten und Referenten die Möglichkeit bieten, ihre sich nicht für die Distanz eignenden Fachvorträge zu halten. Damit kombiniert werden je etwa einwöchige Onlineteile, bei dem vormittags die Vorträge als Live-Web-Seminar gehalten werden. Eine separate Buchung der Onlineteile ist leider nicht möglich. Termine: Block 1: 30. Juni bis 8. Juli 2022 davon Präsenz: 30. Juni–2. Juli 2022 (Do–Sa) und online: 4.–8. Juli 2022 (Mo–Fr) Block 2: 10. bis 15. Oktober 2022 davon online: 10.–13. Oktober 2022 (Mo–Fr) und Präsenz: 14.–15. Oktober 2022 (Fr–Sa) Teilnahmegebühr: Block 1: 400,– Euro Block 2: 320,– Euro inkl. Seminarunterlagen, beim Präsenzteil inkl. Verpflegung
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Bekanntmachungen Wissenschaftliche Leitung: Prof. Dr. med. Nicola BuhlingerGöpfarth, Fachärztin für All gemeinmedizin, Vorsitzende Ausschuss Ärztinnen der Bezirks ärztekammer Nordbaden Fortbildungspunkte: Block 1: 50 (beantragt) Block 2: 41 (beantragt) Veranstaltungsort der Präsenzteile: Bezirks ärztekammer Nordbaden, Zimmerstraße 4, 76137 Karlsruhe Anmeldung: Online über das Portal der Landesärztekammer Baden-Württemberg www.aerztekammer-bw.de/ portal e Login e Fortbildungsanmeldung/-angebot
Deeskalationstraining für Arztpraxis und Notfallambulanz Aggressives Verhalten bis hin zur Gewalt gehört in Arztpraxen und Notfallambulanzen inzwischen leider zum Alltag. Die Ursachen hierfür mögen vielfältig sein, entscheidend ist für Ärztinnen und Ärzte sowie für sämtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Praxen und Ambulanzen, auch aggressiveren Patienten oder deren Familienangehörigen ruhig und souverän gegenüber treten zu können – und natür lich auch sich selbst zu schützen. Theoretisches Lernziel des Seminars ist es, die Entstehung von Gefahrensituationen erfassen zu können und die gesetzlichen Hintergründe zu kennen. Darauf aufbauend erlernen Sie ganz praktisch die verbale Deeskalation in Form von Rollenspielen sowie wirksame Verteidigungstechniken für den Notfall. Es wird Ihnen vermittelt, wie Sie Konfrontationssituationen möglichst adäquat und deeskalierend meistern können. Um bequeme Kleidung wird gebeten. Termin: Samstag, 24. September 2022 9.00–ca. 13.30 Uhr Referenten: Thomas Ganter vom Führungs- und Einsatzstab, Zentrale Dienste/Einsatztraining, Polizeipräsidium Pforzheim Direktor des Amtsgerichts a. D. Reinhold Buhr, Kammeranwalt der Bezirksärztekammer Nordbaden
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Leitender Oberstaatsanwalt Jürgen Gremmelmaier, Leiter der Kammeranwaltschaft der Bezirks ärztekammer Nordbaden Wissenschaftliche Leitung: Dr. med. Jürgen Braun, Vorsitzender der Ärzteschaft Mannheim, Facharzt für Neurologie und Psychiatrie/Psychotherapeutische Medizin Veranstaltungsort: Bezirks ärztekammer Nordbaden, Zimmerstr. 4, 76137 Karlsruhe Zielgruppe: Ärztinnen und Ärzte aller Fachrichtungen, Medizinische Fachangestellte Gebühr: 60,– Euro inkl. Seminar unterlagen und Verpflegung Fortbildungspunkte: 7 Punkte Anmeldung: Online über das Portal der Landesärztekammer Baden-Württemberg www.aerztekammer-bw.de/ portal e Login e Fortbildungsanmeldung/-angebot Die Teilnehmerzahl ist begrenzt!
Vorankündigung: Fortbildung für Weiterbildungsassistenten „Fit für die Notfallambulanz und den ersten Dienst“ Wer kennt sie nicht, die Aufregung vor dem ersten Nachtdienst in der Klinik oder dem ersten Notdienst. Habe ich alles richtig gemacht? Wann muss ich den Oberarzt rufen? Kann der Patient ambulant behandelt werden oder muss er stationär eingewiesen/aufgenommen werden, gar auf die Intensivstation? Solche und ähnliche Fragen müssen oft einsam und zunehmend ohne ausreichende Vorbereitung beantwortet werden. Das Seminar möchte einen Beitrag zur besseren Ausbildung in diesem Bereich leisten. Die häufigsten Erkrankungen und Notfälle sollen an Hand von lehrreichen Fallbeispielen aus dem Ambulanz- und Stationsalltag dargestellt und interaktiv mit Ihnen das sinnvolle diagnostische und therapeutische Vorgehen besprochen werden. Es wird genug Zeit für Fragen und Diskussion bleiben. Bringen Sie auch Ihre eigenen Fälle – zumindest aus dem Gedächtnis – mit.
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Teilnehmende an den „Willkommensabenden für Neuapprobierte“ (nächste Termine am 29. 06. 2022 in Karlsruhe/online und am 21. 09. 2022 in Heidelberg) der Bezirksärztekammer Nordbaden erhalten rabattierten Zugang zur Fortbildung. Termin: Samstag, 8. Oktober 2022 8.15–15.45 Uhr Wissenschaftliche Leitung: Dr. med. Joachim Aspacher, Sektionsleiter Gastroenterologie/ Endokrinologie/Diabetologie, SRH Klinikum Karlsbad-Langensteinbach Veranstaltungsort: Bezirks ärztekammer Nordbaden, Zimmerstr. 4, 76137 Karlsruhe Zielgruppe: Weiterbildungs assistentinnen und -assistenten Anmeldung: Online über das Portal der Landesärztekammer Baden-Württemberg www.aerztekammer-bw.de/ portal e Login e Fortbildungsanmeldung/-angebot Die Teilnehmerzahl ist begrenzt!
Workshop „Wertschätzende Kommunikation“ für medizinische Fachangestellte In Zeiten überfüllter Praxen und eines teils erhöhten Erwartungsdrucks spielt der Erstkontakt mit Patientinnen und Patienten eine entscheidende Rolle für das weitere Verhältnis zwischen Arzt(praxis) und Patienten. Hier wirkt sich die kommunikative Kompetenz von Medizinischen Fachangestellten außerordentlich positiv aus. Durch eine gelingende Kommunikation kann aber nicht nur der Kontakt mit Patienten bzw. deren Angehörigen positiver gestaltet, sondern auch die Kooperationsfähigkeit im Team gestärkt werden. In unserem Workshop lernen die Teilnehmenden die „Wertschätzende Kommunikation“ als eine Methode, mit anderen einfühlend und zugleich geradlinig zu kommunizieren. Die Teilnehmenden erleben, wie sie berufliche Beziehungen so gestalten können, dass sie von Wertschätzung und Vertrauen geprägt sind. Auf
der Grundlage eigener Beispiele aus ihrem beruflichen Alltag trainieren sie unter Anleitung einer qualifizierten und erfahrenen Trainerin ganz praxisnah (interaktiv, Rollenspiele, Fallbearbeitung) ein professionelles Kommunika tionsverhalten. So lernen sie, ihre Fähigkeit zur Empathie zu erweitern und auch in schwierigen, emotionsgeladenen Situationen eine wertschätzende Haltung einzunehmen. Der Nutzen für die Teilnehmenden sowie letztlich für die Praxis zeigt sich in mehr Kooperation, größerer persönlicher Stabilität, effizienterer Zielerreichung und empathischerem Kontakt zu Patienten und deren Angehörigen. Termin: Donnerstag, 3. November 2022 14.00–17.15 Uhr und Freitag, 4. November 2022 8.30–16.00 Uhr Referentin: Birgit Brand-Hörsting, Trainerin Wertschätzende Kommunikation (nach Dr. M. Rosenberg) Veranstaltungsort: Bezirks ärztekammer Nordbaden, Zimmerstr. 4, 76137 Karlsruhe Zielgruppe: Medizinische Fachangestellte Gebühr: 130,– Euro inkl. Seminarunterlagen und Verpflegung Teilnahmebedingungen: Unsere ausführlichen Teilnahmebedingungen entnehmen Sie bitte der Homepage. Anmeldung: Online über das Portal der Landesärztekammer Baden-Württemberg www.aerztekammer-bw.de/ portal e Login e Fortbildungsanmeldung/-angebot Die Teilnehmerzahl ist begrenzt!
EKG in der hausärztlichen Versorgung Die manuelle Auswertung des Elektrokardiogramms ist trotz Computerprogrammen noch immer unentbehrlich. Wünschen auch Sie sich mehr Sicherheit bei der Interpretation von EKG-Kurven? In unserem Seminar werden zunächst die Grundlagen der
Bekanntmachungen EKG-Befundung aufgefrischt und im Hinblick auf Klinik und haus ärztliche Versorgung aktualisiert. Die Referenten erläutern mög liche Störfaktoren bei der EKG- Ableitung und zeigen spezifische Veränderungen bei den häufigen Herzerkrankungen und bei Notfällen auf. Thematisch in Module gegliedert erlernen Sie interaktiv die Grundlagen der EKG-Diagnostik, was Struktur- und Rhythmusanomalien anbelangt. Die Teilnehmer werden selbst EKGs auswerten und können diese anschließend im Plenum diskutieren. Lernziel des Seminars ist, sich durch praktische Übungen anhand von Fallbeispielen mehr Sicherheit und Routine in der EKG-Auswertung anzueignen. Die praktische Anwendbarkeit für die hausärztliche Versorgung steht im Mittelpunkt dieser Fortbildung. Grundlagen aus dem Studium werden vorausgesetzt. Termin: Samstag, 26. November 2022 9.00–ca. 16.00 Uhr Referenten und wissenschaft liche Leitung: Giw Nayebagha, Oberarzt Medizinische Klinik Abt. III, Kardiologie/Angiologie/ Intensivmedizin, ViDia Christliche Kliniken Karlsruhe, Standort St. Vincentius-Kliniken Dr. med. Gerd Ringwald, niedergelassener FA für Innere Medizin, SP Kardiologie, Kardiologie im Friedrichspalais, Zentrum für Herz-Kreislauf-Erkrankungen Bruchsal Veranstaltungsort: Bezirks ärztekammer Nordbaden, Zimmerstr. 4, 76137 Karlsruhe Zielgruppe: niedergelassene Fachärzte für Allgemeinmedizin und Innere Medizin Gebühr: 115,– Euro inkl. Seminar unterlagen und Verpflegung Fortbildungspunkte: 10 Punkte Anmeldung: Online über das Portal der Landesärztekammer Baden-Württemberg www.aerztekammer-bw.de/ portal e Login e Fortbildungsanmeldung/-angebot Die Teilnehmerzahl ist begrenzt!
Bezirksärztekammer Südbaden Geschäftsstelle: Sundgauallee 27 79114 Freiburg/Br. Telefon (07 61) 6 00 47-0 Fax (07 61) 89 28 68
Akademie für ärztliche Fort- und Weiterbildung Südbaden Im Zusammenhang mit der Corona- Pandemie behalten wir uns weiterhin vor, Fort bildungen ggf. kurzfristig abzusagen bzw. unsere Veranstaltungen als Web-Seminare durchzuführen. Bitte infor mieren Sie sich zum aktuellen Stand auf der Homepage bzw. telefonisch oder per Mail, ob und in welcher Form die Fortbildung stattfindet. Bitte melden Sie sich zu unseren Fortbildungsveranstaltungen über unser Seminarverwaltungsprogramm (SVmed) in dem Portal der Landesärztekammer an: www.aerztekammer-bw.de/ portal a Login a Fortbildungsanmeldung/-angebot Alle Veranstaltungen sind von der Landesärztekammer BW anerkannt und auf das Fortbildungszertifikat anrechenbar.
Auftaktveranstaltung Faszination Immunologie Leitung: Dr. med. Paula Hezler- Rusch, Präsidentin der Bezirks ärztekammer Südbaden Impfungen könnten ohne das Immunsystem keine Wirkung entfalten. Es arbeitet rund um die Uhr daran, die Integrität des Körpers aufrecht zu erhalten. Das Immunsystem besteht aus verschiedenen Organen, Organteilen und Zellarten und verteidigt den Organismus beständig gegen Schadstoffe und Eindringlinge. Nicht nur in Zeiten von Impfkampagnen lohnt es sich, einen Blick auf dieses beein druckende System zu werfen.
Programm: Begrüßung und Einführung Dr. med. Paula Hezler-Rusch Zytokin-gerichtete Therapien Prof. Dr. med. Reinhard Voll Immunwächter im Gehirn Prof. Dr. med. Marco Prinz Expect the unexpected Prof. Dr. med. Stephan Ehl Die erworbene Immunantwort bei COVID-19 Dr. rer. nat. Maike Hofmann Termin: Mittwoch, 6. April 2022 Zeit: 18.30 s.t.–ca. 21.00 Uhr Ort: online und Haus der Ärzte Entgelt: kostenfrei Fortbildungspunkte: 3 (beantragt)
Antibiotic Stewardship (ABS) – Blended Learning Leitung: Prof. Dr. med. Sebastian Schulz-Stübner, Deutsches Beratungszentrum für Hygiene (BZH GmbH), Freiburg Der nach dem Curriculum der Bundesärztekammer gestaltete Kurs zum ABS-beauftragten Arzt stellt für die in klinischen Ein richtungen tätigen Ärzte ein Angebot dar, um ihre vorhandenen Kenntnisse und Erfahrungen in rationaler Antiinfektivastrategie systematisch weiter zu vertiefen und aufzufrischen. Nach Ableistung des Kurses verfügen die Teilnehmer über folgende Kenntnisse/Befähigungen zur Behandlung von Kindern/ Erwachsenen: – Kenntnisse zu Antiinfektiva: Spektrum, Pharmakokinetik, Wechselwirkungen – Grundlagen der medizinischen Mikrobiologie und der anti mikrobiellen Resistenztestung – Kenntnis und Implementierung einschlägiger Therapieleitlinien – Beteiligung und Unterstützung von Kommunikationsstrukturen, Schulungen – Kenntnisse und Befähigung zu Anwendungen beim Infektionsmanagement Die Befähigung zum ABS-beauftragten Arzt kann bereits im Rahmen der Weiterbildungszeit erworben werden. Der Kurs wird als Blended Learning mit 20 E-Learning-Einheiten und daran anschließenden 2 Präsenztage (ggf. Live-Online Seminar) mit
nochmals 20 Lerneinheiten durchgeführt. Die E‑Learning-Einheiten müssen vor den jeweiligen Präsenztagen absolviert werden, sie schließen jeweils einzeln mit einer Lernerfolgskontrolle ab. Eine zusätzliche Prüfung vor oder an den Präsenztagen erfolgt nicht. Termine: E-Learning (Selbstlernphase): ab Mittwoch, 1. Juni 2022 Präsenztage: 22. und 23. September 2022 (Mo–Di) E-Learning (Selbstlernphase): ab Donnerstag, 1. September 2022 Live-Online Seminar: 1. und 2. Dezember 2022 Zeit: Donnerstag, 9.00 s.t.–ca.18.45 Uhr Freitag, 8.00 s.t.–ca.17.00 Uhr Ort: Freiburg (online) Entgelt: 700,– Euro Fortbildungspunkte: 60
Arbeitsrecht für niedergelassene Ärzte Leitung: Dr. med. Paula HezlerRusch, Präsidentin der Bezirks ärztekammer Südbaden Dieses Seminar richtet sich an niedergelassene Ärztinnen und Ärzte, die als Praxisinhaber Kontakt mit Themen des Arbeitsrechts haben. Seminarinhalte – Findet das Kündigungsschutzgesetz auf meine Praxis Anwendung? – Ist die Befristung eines Arbeitsvertrages der Königsweg oder der Bettlerpfad? – Was ist bei der Übernahme einer Praxis arbeitsrechtlich zu beachten? – Muss ich einen Tarifvertrag anwenden? – Hat die Putzfrau etwa Urlaubsansprüche? – „Ich suche eine Mitarbeiterin für mein junges dynamisches Team“ – das Diskriminierungsrecht (AGG) und seine Hürden – Unionsrecht, Grundrechts charta und Richtlinien, wer soll da durchblicken?“ – Aktuelles und Fragen der Teilnehmenden
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Bekanntmachungen Termine: Mittwoch, 11. Mai 2022 18.00–21.00 Uhr oder Samstag, 26. November 2022 9.00–12.00 Uhr Ort: Haus der Ärzte, Sundgauallee 27, Freiburg Entgelt: 80,– Euro Fortbildungspunkte: 4
Berufsrecht Leitung: Dr. med. Paula HezlerRusch, Präsidentin der Bezirks ärztekammer Südbaden Klagen von Patienten und Patientinnen, Angehörigen, von Kolleginnen und Kollegen, aber auch aus Apotheken, Behörden, Gerichte, Polizei landen bei der Kammer. Die Eingänge werden dort geprüft und ggf. dem Kammeranwalt zugeleitet. Dieser ermittelt und erhebt, wenn sich die Sachlage entsprechend darstellt, ein berufswidriges Verhalten im Raum steht, Klage beim Berufsgericht. Eindeutige Straftatbestände werden an die zuständige Staatsanwaltschaft weitergeleitet. In den letzten Monaten betraf dies z. B. insbesondere Atteste zur Befreiung vom Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes ohne hinreichend begründeten Hintergrund. Klagen gehen ein wegen Zwistigkeiten, unkollegialem Verhalten, subjektiv erlebter Ungerechtigkeit, oder wegen erlebter Falschbehandlung. Detaillierte Informationen finden Sie auf der Webseite dieser Veranstaltung. Termin: Donnerstag, 17. Januar 2023 Zeit: 18.30 s.t.–ca. 20.45 Uhr Ort: online Entgelt: 40,– Euro Fortbildungspunkte: 3
Der erste Notdienst – kompetent handeln im ärztlichen Bereitschaftsdienst Im ärztlichen Bereitschaftsdienst haben Ärztinnen und Ärzte mit allen Themengebieten der Medizin zu tun. Zumeist kennen Sie die Patientinnen und Patienten und deren Vorgeschichte nicht und stehen vor der Herausforderung die adäquaten medizinischen Entscheidungen treffen zu
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müssen. In unserem zweitägigen Seminar erhalten Sie ein Update in der Erkennung, Zuordnung und Behandlung der häufigen medizinischen Problemstellungen im ärztlichen Bereitschaftsdienst. Die Veranstaltung richtet sich an Ärztinnen und Ärzte, die am ärztlichen Notfalldienst teilnehmen, an Wiedereinsteiger und an alle, die ihr Wissen aktualisieren möchten. Detaillierte Informationen finden Sie auf der Webseite dieser Veranstaltung. Termine: 19. November 2022 und 26. November 2022 (geplant) Zeit: jeweils samstags, 9.00 s.t.– ca. 17.00 Uhr Ort: Haus der Ärzte, Sundgauallee 27, Freiburg Entgelt: 300,– Euro Fortbildungspunkte: 16
Fit für den ersten Nachtdienst Leitung: Dr. med. Julian Krehl, Dr. med. Melanie Mörsdorf-Kroll Diese Veranstaltung richtet sich an junge Ärztinnen und Ärzte, die im Nachtdienst eingesetzt sind und auch an Wiedereinsteiger, die ein Update möchten. Die ersten Nachtdienste sind oft eine Herausforderung. In dieser Veranstaltung werden häufige Notfälle und klassische Problemsituationen aus den ersten Diensten, wie z. B. Atemnot, Schmerz, allergische Reaktion, Delir usw. kurz und prägnant in Kombination mit praktischen Tipps besprochen. Zudem erklärt ein Jurist, was die Pflichten und Rechte als Dienstarzt/-ärztin sind. Termin: Donnerstag, 2. Juni 2022 Zeit: 17.30 s.t.–ca. 22.00 Uhr Ort: Haus der Ärzte, Sundgauallee 27, Freiburg, ggf. online Entgelt: 30,– Euro Fortbildungspunkte: 3
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Gelungene Patienten kommunikation im Rahmen Ihrer Videosprechstunde Leitung: Dr. med. Paula HezlerRusch, Präsidentin der Bezirks ärztekammer Südbaden Dieses Seminar richtet sich an niedergelassene Ärztinnen und Ärzte, die Videosprechstunden anbieten oder zukünftig anbieten möchten. Im direkten Dialog und anhand Ihrer Praxisbeispiele stellen wir Ihnen wirkungsvolle Tools vor, um auch per Video eine tragfähige Vertrauensbasis zum Patienten aufzubauen. Hier nützen Ihnen einige der oft unterschätzten Kniffe. Seminarinhalte: – Was Sie beachten sollten, um online das Vertrauen Ihrer Patienten aufzubauen – Welche Tools Sie nutzen können, um das Wichtige punktgenau zu erfahren und verständlich zu vermitteln – Wie Sie mit schwierigen Patienten und kritischen Situationen souverän umgehen Termine: 11. Oktober 2022 und 18. Oktober 2022 und 25. Oktober 2022 Zeit: jeweils Dienstag, 19.00 s.t.–21.00 Uhr Ort: online Entgelt: kostenfrei, Anmeldung erforderlich Fortbildungspunkte: 9
Hygienebeauftragter Arzt – Blended Learning Zum Hygienebeauftragten Arzt kann nur bestellt werden, wer über eine mindestens zweijährige Berufserfahrung verfügt und spezielle Kenntnisse auf dem Gebiet der Hygiene und der Infektionsprävention erworben hat. Die Mindestanforderung beinhaltet den Besuch eines vierzigstündigen Kurses nach dem Curriculum der Bundesärztekammer. Der Kurs entspricht dem Modul I der curriculären Fortbildung „Krankenhaushygiene“. Regelmäßig bieten wir in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Beratungszentrum für Hygiene (BZH) die curriculäre Fortbildung „Hygienebeauftragter Arzt“ als
Blended Learning mit zwei Live- Online Seminartagen in Kom bination mit 20 E‑Learning-Einheiten an. Die E‑Learning-Einheiten müssen vor den jeweiligen Präsenztagen absolviert werden, sie schließen jeweils einzeln mit einer Lernerfolgs kontrolle ab. Eine zusätzliche Prüfung vor oder an den Präsenztagen erfolgt nicht. Termine: E-Learning (Selbstlernphase): ab Montag, 11. April 2022 Live-Online Seminar: 14. und 15. Juli 2022 E-Learning (Selbstlernphase): ab Montag, 4. Juli 2022 Live-Online Seminar: 13. Oktober und 14. Oktober 2022 Zeit: Donnerstag, 9.00 s.t.–ca.18.45 Uhr Freitag, 8.00 s.t.–ca.17.00 Uhr Ort: online Entgelt: 700,– Euro Fortbildungspunkte: 60
Info zu Weiterbildung und Logbuch für Weiterbildungsbefugte Leitung: Dr. med. Peter Tränkle, Vorsitzender des Weiterbildungsausschusses der Bezirksärzte kammer Südbaden Die Veranstaltung richtet sich an Weiterbildungsbefugte und an Kolleginnen und Kollegen, die eine Weiterbildungsbefugnis neu beantragen wollen. Die bisherigen Befugnisse nach WBO 2006 gelten noch für eine Übergangsfrist ab Bekanntmachung der neuen Weiterbildungsordnung zum 1. 7. 2020. Weiterbildungsbefugnisse können seit 1. 1. 2020 ausschließlich online und ausschließlich nach der WBO 2020 beantragt werden. Das Logbuch ist ab 1. 1. 2020 ebenfalls ausschließlich online zu führen, wenn die Weiterbildung ab 1. 1. 2020 begonnen wurde. Gerne wollen wir Sie in die Neue Weiterbildungsordnung und in das Logbuch über eine Live Demonstration einführen. Kursinhalte: Begrüßung Dr. med. Paula Hezler-Rusch, Präsidentin der Bezirksärzte kammer Südbaden
Bekanntmachungen Formale und praktische Aspekte der Weiterbildung: Auf was muss ich achten? Dr. med. Peter Tränkle, Vorsitzender des Weiterbildungsausschusses der Bezirksärztekammer Südbaden Neue WBO und E-Logbuch Dr. med. Peter Tränkle, Vorsitzender des Weiterbildungsausschusses der Bezirksärztekammer Südbaden Live Demonstration des E-Logbuchs Ulf Kester, Softwarearchitekt, Steadforce München Termin: Mittwoch, 6. Juli 2022 Zeit: 19.00 s.t.–ca.21.00 Uhr Ort: online Entgelt: 30,– Euro Fortbildungspunkte: 2
Info zu Weiterbildung und Logbuch für Berufseinsteiger Leitung: Dr. med. Peter Tränkle, Vorsitzender des Weiterbildungsausschusses der Bezirksärzte kammer Südbaden Dieses Seminar ist ein Angebot an alle, die frisch approbiert sind oder sich bereits in der Weiter bildung zum Facharzt befinden. Nach der Approbation erfolgt der Berufseinstieg als Assistenzarzt und damit beginnt für junge Ärztinnen und Ärzte die Facharztausbildung. In Deutschland ist eine mehrjährige Ausbildung Voraussetzung für den Titel des Facharztes. Die Ausbildung erfordert in der Regel 5 bis 6 Jahre Weiterbildungszeit, dabei ist die Dauer abhängig vom gewählten Fachbereich. In dieser Veranstaltung wollen wir alle Fragen rund um Weiterbildung und Logbuch beant worten. Kursinhalte: Begrüßung Dr. med. Paula Hezler-Rusch, Präsidentin der Bezirksärzte kammer Südbaden Praktische Aspekte der Weiterbildung: Auf was muss ich achten? Dr. med. Peter Tränkle, Vorsitzender des Weiterbildungsausschusses der Bezirksärztekammer Südbaden
Formale Aspekte der Weiter bildung: Was benötige ich zur Beantragung des Facharzttitels? Ass. iur. Robin Förster, Fachanwalt für Medizinrecht, Rechtsberater der Bezirksärztekammer Südbaden Erfahrungen aus Sicht der Weiterzubildenden Dr. med. Sarah Wendel; Dr. med. Kristina Unteregger; Dr. med. Teresa Henle Neue Weiterbildungsordnung und E-Logbuch Dr. med. Peter Tränkle, Vorsitzender des Weiterbildungsausschusses der Bezirksärztekammer Südbaden Termin: Montag, 20. Juni 2022 Zeit: 18.00–ca. 21.00 Uhr Ort: online Entgelt: kostenfrei – Anmeldung erforderlich Fortbildungspunkte: 3
Medizinische Hypnose für Ärzte Leitung: PD Dr. med. Uwe Ross, Freiburg Einführungskurs In diesem einführenden Workshop werden auf der Basis aktueller neurophysiologischer Erkenntnisse wirkungsvolle Ad-hoc-Interventionen der modernen Hypnose bei akuten und chronischen Schmerzen, somatoformen Störungen, Schlafstörungen, Spannungszuständen, nichtorganischen Schwindelbeschwerden und Tinnitus praktisch erfahrbar vermittelt. In der täglichen Praxis angewendet, können die Beschwerden für den Patienten durch Hypnose-Techniken unmittelbar erlebbar reduziert werden. Wesentlicher Vorteil hypnotherapeutischer Ansätze in der Behandlung dieser Störungen ist zudem, dass sie – konsequent ressourcen- und lösungsorientiert eingesetzt – vermehrt die unwillkürlich-unbewusste Erlebnis ebene des Patienten einbeziehen und u. a. bei Schmerz objektivierbare psychobiologische Wirkungen entfalten. Teilnehmerinnen und Teilnehmer erwerben methodische Fertigkeiten in der Anwendung spezieller Hypnose- Techniken zur Beschwerdeminderung und zur Aktivierung innerer Ressourcen bei psychosomati schen Störungen sowie bei Span-
nungszuständen, z. B. vor medizinischen Eingriffen. Termin: Samstag, 24. September 2022 Zeit: 9.00 s.t.–16.00 Uhr Ort: Haus der Ärzte, Sundgauallee 27, Freiburg Entgelt: 150,– Euro Fortbildungspunkte: 10
Workshop „Impfen“ Leitung: Dr. med. Rosemarie Mazzola, Freiburg; Prof. Dr. Markus Hufnagel, Freiburg Schutzimpfungen sind ein Bestandteil ärztlicher Vorsorge und moderner Krankheitsprävention. Für diese präventiven Maßnahmen ist eine sorgfältige medizinisch-epidemiologische Nutzen- Risiko-Bewertung auf der B asis der best verfügbaren Evidenz erforderlich. Dazu gibt die Ständige Impfkommission (STIKO), ein im Infektionsschutzgesetz verankertes unabhängiges Experten gremium, ihre Empfehlungen zur Durchführung von Schutzimpfungen und anderen Maßnahmen der spezifischen Prophylaxe übertragbarer Krankheiten, die zeitnah aktualisiert werden. Sie dienen den obersten Landes gesundheitsbehörden als Grundlage für deren öffentliche Empfehlungen und bilden die Grundlage für die Entscheidung des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA), ob eine Schutz impfung als Pflichtleistung von der gesetzlichen Krankenkasse übernommen wird. Ziel dieses Seminars ist es, Sie über das aktuelle, evidenzbasierte Wissen zu den Schutzimpfungen, den Empfehlungen bei Risikogruppen einschließlich Immundefizienz und über das Vorgehen und die zu beachtenden Vorschriften in der Praxis umfassend zu informieren. Inhalt des Seminars: – Grundlagen des Impfens, Epidemiologie-Impfstofftypen – Impfsystem in Deutschland – Impfpräventable Erkrankungen – Risiken, Nebenwirkungen – Impfen von Risikopatienten, Immundefizienz – Vorgehen in der Praxis – Diskussion von Fallbeispielen
Termin: Samstag, 7. Mai 2022 Zeit: 9.00 s.t.–ca. 15.30 Uhr Ort: Haus der Ärzte, Sundgauallee 27, Freiburg Verwaltungskostenpauschale: 100,– Euro Fortbildungspunkte: 9
Notfallmedizin Leitung: Dr. med. Daniel Schmitz, Dr. med. Daniel Herschel, Kom petenzzentrum Notfallmedizin St. Josefskrankenhaus Freiburg, Matthias Ziegler B. A., DRK BW Notarztseminar zum Erwerb der Zusatzbezeichnung „Notfallmedizin“ gem. Curriculum der Bundesärztekammer in Freiburg Das Seminar wird entsprechend dem Curriculum der Bundes ärztekammer durchgeführt und ist bundesweit anerkannt. Die Teilnehmer erhalten eine qualitativ hochwertige Ausbildung im Bereich der Notfallmedizin auf Grundlage aktueller internationaler Richtlinien wie ERC und ATLS Algorithmen. Sicher gestellt wird ein hoher Anteil an praktischen Übungen und Simulationen in kleinen Arbeitsgruppen. Einbezogen werden zudem alle an der Notfallversorgung beteiligten Organisationen wie Feuerwehr und Polizei. Seminarinhalte: – Grundlagen und Basistherapie – Internistische Notfälle I und II – Traumatologische Notfälle I und II – Spezielle Notfälle und Einsatztaktik Termin: 28. November–6. Dezember 2022 (geplant) (Mo–Di, ohne Sonntag) Zeit: 8.00 s.t.–ca. 18.30 Uhr Ort: Berufsfeuerwehr Entgelt: 1.300,– Euro Fortbildungspunkte: 80
Notarztseminar zum Erwerb der Zusatzbezeichnung „Notfallmedizin“ gem. Curriculum der Bundesärztekammer in Villingen-Schwenningen Leitung: Prof. Dr. med. Bernhard Kumle, Direktor der Klinik für Akut und Notfallmedizin, Prof. Dr. med. Sebastian G. Russo, MaHM, DEAA, Direktor der Klinik
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Bekanntmachungen für Anästhesiologie, Intensiv-, Notfall- und Schmerzmedizin, Dr. Manfred Kleimaier, Klinik für Anästhesie und Intensivmedizin, Schwarzwald-Baar Klinikum Villingen-Schwenningen, Matthias Ziegler B. A. DRK Landesschule Baden-Württemberg gGmbH Das Seminar wird entsprechend dem Curriculum der Bundes ärztekammer durchgeführt und ist bundesweit anerkannt. Die Teilnehmer erhalten eine qualitativ hochwertige Ausbildung im Bereich der Notfallmedizin auf Grundlage aktueller internationaler Richtlinien wie ERC und ATLS Algorithmen. Sicher gestellt wird ein hoher Anteil an praktischen Übungen und Simulationen in kleinen Arbeitsgruppen. Seminarinhalte: – Grundlagen und Basistherapie – Internistische Notfälle I und II – Traumatologische Notfälle I und II – Spezielle Notfälle und Einsatztaktik Termin: 2. April–9. April 2022 (Sa–Sa) Zeit: 8.00 s.t.–ca. 18.30 Uhr Ort: Schwarzwald-Baar Klinikum, Klinikstr. 11, 78052 Villingen-Schwenningen Entgelt: 1.300,– Euro Fortbildungspunkte: 80
Notfalltraining für Notärzte – Refresher-Kurs Leitung: Dr. med. Daniel Schmitz, Dr. med. Christian Schaller, Dr. med. Daniel Herschel, Kompetenzzentrum Notfallmedizin St. Josefskrankenhaus Freiburg, Matthias Ziegler B. A., DRK BW Der Refresher-Kurs Notfalltraining für Notärzte wendet sich an Ärztinnen und Ärzte, die vor längerer Zeit die Zusatzqualifikation Notfallmedizin/Fachkundenachweis Rettungsdienst erworben haben und sich auf den Wiedereinstieg in die Notfallmedizin vorbereiten möchten oder für Ihre Tätigkeit in der Notfallmedizin ein praxisnahes „Update“ benötigen.
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Kursinhalte: Tag 1: Wiederholung der Grundlagen (Erstuntersuchung, Reanimation, Atemwegssicherung), Herzrhythmusstörungen und ihre Therapie Tag 2: Kindernotfälle Tag 3: Traumaversorgung Tag 4: Chirurgische Skills, Notfallnarkose, Teaminteraktion und Crew Ressource Management Lernformen: Vorträge, Diskussionen, Praxistraining, Fallbesprechungen Wir empfehlen Ihnen alle 4 Tage zu besuchen, um Ihre Kenntnisse auf den aktuellen Stand zu bringen. Die Tage sind auch einzeln buchbar. Termine: jeweils Freitag und Samstag Teil 1: 20. und 21. Mai 2022 (Warteliste) Teil 2: 24. und 25 Juni 2022 (Warteliste) Zeit: jeweils 9.00 s.t.–ca. 18.30 Uhr Ort: DRK Landesschule Baden-Württemberg gGmbH, Rimsinger Weg 15A Entgelt: 250,– Euro/Tag Fortbildungspunkte: 12 pro Tag
Notfalltraining für Ärzte Leitung: Dr. med. Daniel Schmitz, Dr. med. Christian Schaller, Dr. med. Daniel Herschel, Kom petenzzentrum Notfallmedizin St. Josefskrankenhaus Freiburg, Matthias Ziegler B. A., DRK BW Grundkurs Medizinische Notfallsituationen können uns jeden Tag begegnen: in der Klinik, in unserer Praxis oder aber auf der Straße. Im entscheidenden Moment die richtigen Maßnahmen zu ergreifen und mit der lebensnotwendigen Therapie zu beginnen, gehört zu dem Anspruch, dem sich im Alltag jeder Arzt und jede Ärztin stellen muss. In diesem Tagesseminar wird Ihnen das Handwerkszeug für eine erfolgreiche Notfallversorgung vermittelt. Anhand von kurzen Vorträgen, praktischen Unterweisungen und realitäts nahen Übungen können Sie Ihr Notfallwissen auf den neuesten Stand der Empfehlungen bringen und erlernen die richtigen Schritte der ärztlichen Erstversorgung und Notfallbehandlung.
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Nach Besuch des Grundkurses können Sie sich zu einem Notfalltraining der Themengebiete „Herz“, „Unfall“ oder „Kind“ anmelden. Kursinhalte: Grundlagen der Notfallversorgung – Reanimation – Beatmung und Atemwegssicherung – typische Notfallsituationen – Medikamentenapplikation – Teamführung und Notfall management Termine: 7. Juli 2022 22. Oktober 2022 (geplant) Zeit: jeweils Samstag, 9.00 s.t.–17.00 Uhr Ort: DRK Landesschule Baden-Württemberg gGmbH, Rimsinger Weg 15A, Freiburg Entgelt: 250,– Euro Fortbildungspunkte: 11
Themengebiet „Unfall“ – Traumatologische Notfälle Medizinische Notfallsituationen können uns jeden Tag begegnen: in der Klinik, in unserer Praxis oder aber auf der Straße. Notfälle aus dem Bereich „Unfall“ spielen dabei sowohl im Straßenverkehr, in heimischer Umgebung oder beim Sport eine bedeutende Rolle. In diesem Tagesseminar erhalten Sie einen Überblick über die typischen traumatologischen Notfallbilder. Anhand von kurzen Vorträgen, praktischen Unterweisungen und realitätsnahen Übungen können Sie Ihr Notfallwissen auf den neuesten Stand der Empfehlungen bringen und erlernen die richtigen Schritte der ärztlichen Erstversorgung und Notfallbehandlung bei Unfällen. Voraussetzung für die Teilnahme am Kurs ist der Besuch des Grundkurses oder vergleichbare Kenntnisse. Kursinhalte: Grundlagen der Notfallversorgung, strukturierte Untersuchung des Traumapatienten, Trauma mechanismen, typische Ver letzungsmuster, Erstversorgung und Immobilisation
Termin: Samstag, 7. Mai 2022 Zeit: 9.00 s.t.–17.00 Uhr Ort: DRK Landesschule Baden-Württemberg gGmbH, Rimsinger Weg 15A, Freiburg Entgelt: 250,– Euro Fortbildungspunkte: 11
Themengebiet „Herz“ – Kardiologische Notfälle Medizinische Notfallsituationen können uns jeden Tag begegnen: in der Klinik, in unserer Praxis oder aber auf der Straße. Notfälle aus dem Bereich „Kardiologie“ stellen dabei eine häufige Notfallkategorie dar. In diesem Tagesseminar erhalten Sie einen Überblick über die typischen kardiologischen Notfallbilder. Anhand von kurzen Vorträgen, praktischen Unterweisungen und realitätsnahen Übungen können Sie Ihr Notfallwissen auf den neuesten Stand der Empfehlungen bringen und erlernen die richtigen Schritte der ärztlichen Erstversorgung und Notfallbehandlung bei kardiologischen Notfällen. Voraussetzung für die Teilnahme am Kurs ist der Besuch des Grundkurses oder vergleichbare Kenntnisse. Kursinhalte: Grundlagen der Notfallversorgung, Reanimation, Herzrhythmus störungen, Herzinfarkt, akute Herzinsuffizienz, hypertensiver Notfall Termin: Samstag, 26. März 2022 Zeit: 9.00 s.t.–17.00 Uhr Ort: DRK Landesschule Baden-Württemberg gGmbH, Rimsinger Weg 15A, Freiburg Entgelt: 250,– Euro Fortbildungspunkte: 11
Themengebiet „Kind“ – Pädiatrische Notfälle Medizinische Notfallsituationen können uns jeden Tag begegnen: in der Klinik, in unserer Praxis oder aber auf der Straße. Notfälle aus dem Bereich „Pädiatrie“ stellen eine besondere Herausforderung für jeden Arzt/jede Ärztin dar: Unsicherheiten im Umgang mit schwer erkrankten und verletzen Kindern sind dabei allgegenwärtig.
Bekanntmachungen In diesem Tagesseminar erhalten Sie einen Überblick über die typischen pädiatrischen Notfallbilder. Anhand von kurzen Vorträgen, praktischen Unterweisungen und realitätsnahen Übungen können Sie Ihr Notfallwissen auf den neuesten Stand der Empfehlungen bringen und erlernen die richtigen Schritte der ärztlichen Erstversorgung und Notfallbehandlung bei Notfällen rund um Kinder. Voraussetzung für die Teilnahme am Kurs ist der Besuch des Grundkurses oder vergleichbare Kenntnisse. Kursinhalte: Grundlagen der Notfallversorgung beim Kind, Besonderheiten des kindlichen Organismus, typische Krankheitsbilder und Not fälle, typische Verletzungen bei Unfällen mit Kindern, Reanima tion und Atemwegssicherung Termin: Samstag, 23. Juli 2022 Zeit: 9.00 s.t.–17.00 Uhr Ort: DRK Landesschule Baden-Württemberg gGmbH, Rimsinger Weg 15A, Freiburg Entgelt: 250,– Euro Fortbildungspunkte: 11
Themengebiet Neurologische Notfälle In diesem Tagesseminar erhalten Sie einen Überblick über die typischen neurologischen Notfallbilder. Anhand von kurzen Vorträgen, praktischen Unter weisungen und realitätsnahen Übungen können Sie Ihr Notfallwissen auf den neuesten Stand der Empfehlungen bringen und erlernen die richtigen Schritte der ärztlichen Erstversorgung und Notfallbehandlung bei neurologischen Notfällen. Kursinhalte: Grundlagen der Notfallversorgung, Besonderheiten bei neurologischen Notfällen, Typische Symptome und eindeutige Klassifizierung auch von schwer zu erkennenden neurologischen Notfällen, Neurologische Untersuchung und Möglichkeiten der Erstversorgung
Termin: Samstag, 15. Oktober 2022 Zeit: 9.00 s.t.–17.00 Uhr Ort: DRK Landesschule Baden-Württemberg gGmbH, Rimsinger Weg 15A, Freiburg Entgelt: 250,– Euro Fortbildungspunkte: 11
Notfalltraining für Arzt und Praxisteam Leitung: Dr. med. Stefan Leisinger, Maulburg Durchführung: Jürgen Weber, SIMED, Freiamt Im Praxisalltag kann es ganz unvorhersehbar zu verschiedensten Notfällen kommen. Es ist dann die Aufgabe des Praxisteams die Erstversorgung sicherzustellen, die Notfallmaßnahmen durch zuführen und lebensrettende Entscheidungen zu fällen. In diesem Tagesseminar werden Sie fit gemacht für den Notfall: Bei kurzen Vorträgen, praktischen Übungen und Fallbeispielen lernen Sie im Praxisteam alles, was Sie im Notfall beherrschen müssen. Kursinhalte: – Grundlagen der Notfall versorgung Reanimation – Beatmung und Atemwegs sicherung – typische Notfallsituationen – Teamführung und Notfall management Bitte beachten Sie: Teilnehmende (Arzt & MFA) müssen sich separat anmelden und dabei jeweils persönlich unseren AGB und Datenschutzbestimmungen zustimmen. Termine: 1. Juli 2022 14. September 2022 Zeit: jeweils Mittwoch, 15.00 s.t.–19.00 Uhr Ort: Haus der Ärzte, Sundgauallee 27, Freiburg Entgelt: 100,– Euro pro Person Fortbildungspunkte: 7
Palliativmedizin – Wochenendkurs (Basiskurs) Leitung: Dr. med. Michael Sigler, Freiburg Der Basiskurs wird entsprechend den curricularen Vorgaben des Kursbuches Palliativmedizin der Bundesärztekammer und den
Empfehlungen der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin e. V. durchgeführt und ist bundesweit anerkannt. Voraussetzungen zum Erwerb der Zusatzbezeichnung – Facharztanerkennung – 40 Stunden Kurs-Weiterbildung gemäß § 4 Abs. 8 in Palliativmedizin – Weiterbildungszeit: 12 Monate bei einem Weiterbildungsbefugten gemäß § 5 Abs. 1 Satz 2 oder anteilig ersetzbar durch 120 Stunden Fallseminar einschließlich Supervision Seit 2003 treffen sich im Rahmen der vom Arbeitskreis Palliativ medizin Freiburg durchgeführten und von der Akademie für ärztliche Fort- und Weiterbildung der Bezirksärztekammer Südbaden getragenen palliativmedizinischen Basiskurse Ärztinnen und Ärzte aus den unterschiedlichsten Fachgruppen, aus Praxis und Klinik, zur gemeinsamen Fortbildung. Schwerpunkte des Seminars sind die von der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin gegliederten Inhalte, nämlich Schmerztherapie und Symptomkontrolle, Kommunikation und Ethik in gut ausgewogenem Verhältnis. Ob der Basiskurs als Ausgangspunkt einer intensivierten Ausbildung zum Palliativmediziner, einer Orientierung oder einer Rekapitulation bereits bekannter Fakten dient, ist dabei nebensächlich – der Kurs soll allen Interessierten eine Hilfe im beruflichen (und vielleicht auch persönlichen) Alltag sein. Termine 2022: 21./22. Oktober 2022 und 18./19. November 2022 und 9./10. Dezember 2022 (Warteliste) Termin 2023: 20./21. Oktober 2023 und 10./11. November 2023 und 1./2. Dezember 2023 Zeit: freitags, 14.00 s.t.–18.30 Uhr samstags, 9.00 s.t.–18.30 Uhr Ort: Caritas Tagungszentrum, Freiburg Entgelt: 800,– Euro Fortbildungspunkte: 40
Palliativmedizin – Basisseminar Wochenkurs (Online) Leitung: Prof. Dr. med. Dipl.Theol. Dipl.-Caritaswiss. Gerhild Becker MSc Palliative Care (King’s College London), Universitätsklinikum Freiburg, Lehrstuhl für Palliativmedizin Der Basiskurs wird entsprechend den curricularen Vorgaben des Kursbuches Palliativmedizin der Bundesärztekammer und den Empfehlungen der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin e. V. durchgeführt und ist bundesweit anerkannt. Voraussetzungen zum Erwerb der Zusatzbezeichnung – Facharztanerkennung – 40 Stunden Kurs-Weiterbildung gemäß § 4 Abs. 8 in Palliativmedizin – Weiterbildungszeit: 12 Monate bei einem Weiterbildungsbefugten gemäß § 5 Abs. 1 Satz 2 oder anteilig ersetzbar durch 120 Stunden Fallseminar einschließlich Supervision Kursinhalte und Ziele: – Vermittlung von medizinischen Kenntnissen und Fertigkeiten – Reflexion der Angemessenheit diagnostischer und therapeutischer Maßnahmen – Sensibilisierung für eine bedürfnisorientierte und vorausschauende Betreuung – Vermittlung von Basiswissen in den Bereichen Ethik und Recht – Sensibilisierung für existentielle, spirituelle und psychosoziale Bedürfnisse der Patienten und ihrer Angehörigen – Besonderheiten der Kommunikation Termin: 14.–18. März 2022 (Warteliste) Zeit: Montag–Freitag, 9.00 s.t.–ca. 17.30 Uhr Ort: online Entgelt: 800,– Euro Fortbildungspunkte: 40
Palliativmedizin Fallseminar Leitung: Prof. Dr. med. Dipl.Theol. Dipl.-Caritaswiss. Gerhild Becker MSc Palliative Care (King´s College London), Lehrstuhl für Palliativmedizin, Universitätsklinikum Freiburg
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Bekanntmachungen Das Kursangebot wendet sich an Ärztinnen und Ärzte in Klinik und Praxis, die bereits den Basiskurs Palliativmedizin (40 Kurseinheiten) erfolgreich absolviert haben und sich in der Betreuung Schwerkranker und Sterbender besonders engagieren möchten. Das Fallseminar ist multidisziplinär konzipiert und beachtet die Empfehlungen der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin e. V. und der Bundesärztekammer, die in Zusammenarbeit mit anderen medizinischen Fach gesellschaften erarbeitet wurden. Weiterhin werden Kursinhalte des German Program in Palliative Care Education genutzt ( Verbundprojekt der durch die Deutsche Krebshilfe geförderten Akademien für Palliativmedizin in Zusammenarbeit mit der Harvard Medical School, Center for Palliative Care, Boston, USA und der Christopherus Akademie, Interdisziplinäres Zentrum für Palliativmedizin der Universität München). Das Fallseminar besteht aus 3 Modulen à 40 Kurseinheiten, die sich über jeweils fünf Tage erstrecken. Modul 1 Der Schwerkranke, sterbende Patient, sein soziales Umfeld und das behandelnde Team Modul 2 Der individuelle Prozess des Sterbens im gesellschaftlichen Kontext Modul 3 Professionelles Handeln in der Palliativmedizin Termine: Modul 1: 2. Mai–6. Mai 2022 (Warteliste) Modul 2: 27. Juni–1. Juli 2022 (Warteliste) Modul 3: 10.–14. Oktober 2022 (Warteliste) Zeit: Montag–Freitag, 9.00 s.t.–ca. 17.30 Uhr Ort: online Entgelt: 800,– Euro Fortbildungspunkte: 120 (pro Modul 40 Punkte)
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Prüferworkshop Leitung: Dr. med. Paula HezlerRusch, Präsidentin der Bezirks ärztekammer Südbaden Prüferinnen und Prüfer in Facharztprüfungen müssen unterschiedlichste Anforderungen berücksichtigen. Ziel einer Prüfung ist es, die Kenntnisse und Fertigkeiten des Prüflings möglichst umfassend abzubilden, um zu einem objektiven und fairen Urteil zu gelangen. Die Prüfungsfragen sollten deshalb sowohl ein bestimmtes inhalt liches S pektrum abdecken als auch im Schwierigkeitsgrad variieren. Weiter muss natürlich auch jede Prüfung bestimmten formalen Ansprüchen gerecht werden. Dies alles ist vom Prüfungs gremium während der Prüfung „in Echtzeit“ umzusetzen. Kursinhalte: Rechtliche Aspekte bei der Abnahme von Prüfungen Dr. med. Paula Hezler-Rusch, Präsidentin der Bezirksärzte kammer Südbaden Prüfungsfragen entwickeln Dr. med. Irmgard Streitlein- Böhme, Dr. med. Klaus Böhme MME, Abteilung für Allgemeinmedizin, Ruhr Universität Bochum Prüfungssimulation Dr. med. Irmgard Streitlein- Böhme, Dr. med. Klaus Böhme MME, Abteilung für Allgemeinmedizin, Ruhr Universität Bochum Termine: 8. April 2022 14. Oktober 2022 Zeit: jeweils Freitag, 14.00 s.t.–ca. 18.00 Uhr Ort: i. d. R. Haus der Ärzte, Sundgauallee 27, Freiburg ggf. auch online Entgelt: 100,– Euro Fortbildungspunkte: 4
Psychosomatische Grundversorgung Die aktuelle Weiterbildungsordnung schreibt für nahezu alle Fachgebiete den Erwerb von Kenntnissen in psychosomatischer Grundversorgung vor. Diese Qualifikation kann durch Teilnahme an den Kursen entsprechend den jeweiligen Vorgaben der WBO erworben werden. Die Vorgaben beinhalten beispielsweise für Kolleginnen und
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Kollegen in 5-jähriger Weiter bildung zum Facharzt für Allgemeinmedizin Kenntnisse über 80 Stunden Psychosomatik: 20 Std. Theorie, 30 Std. verbale Intervention sowie 30 Std. Balintgruppenarbeit. Diese werden durch den Besuch von 10 Tages kursen à 8 Stunden nach eigener Wahl nachgewiesen. Alternativ können auch 5 Tageskurse mit dem Wochenkurs PGV kombiniert werden. Dieser findet in der Rehaklinik Glotterbad bei Freiburg statt. Die Leistungen nach den EBM-Ziffern 35100/35110 (Theorieseminare, Reflexion der Arzt-Patient-Beziehung, verbale Interventionstechniken) dürfen nur von Ärzten erbracht werden, die eine Qualifikation durch Teilnahme an einem 80-stündigen Seminar erworben haben (z. B. 10 Tageskurse des vorliegenden Curriculums; bei Kombination mit dem Blockkurs sind die Vorgaben der Psychotherapievereinbarung bez. der Balint- oder patientenbezogenen Selbsterfahrungsgruppen zu beachten). Im Rahmen der Verträge zur hausarztzentrierten Versorgung (HZV) ist das Seminar PGV für die Qualifikation Psychosomatik anrechenbar. Tageskurse (8 Std.) Samstag, 30. April 2022 Suchterkrankungen Freitag, 20. Mai 2022 Einführung in die patienten zentrierte Konsultation Freitag, 8. Juli 2022 Motivierende Gesprächsführung Samstag, 29. Oktober 2022 Angststörungen Zeit: i. d. R. jeweils 9.00 s.t.–16.00 Uhr Ort: i. d. R. Haus der Ärzte, Sundgauallee 27, Freiburg Entgelt: 150,– Euro pro Kurs Fortbildungspunkte: jeweils 8 Wochenkurs (40 Std.): Termine: 20.–24. Juli 2022 7.–11. November 2022 (geplant) Zeit: Montag–Freitag, 9.00 s.t.–16.30 Uhr Ort: online oder Rehaklinik Glotterbad Entgelt: 600,– Euro pro Kurs Fortbildungspunkte: 40
eLearning zur Diagnosestellung psychischer Störungen Leitung: Prof. Dr. Mathias Berger In diesem E-Learning im Themen bereich Psychosomatische Grundversorgung erfahren Sie, wie Sie effizient und kompetent die wichtigsten psychischen Störungen diagnostizieren können. Anhand von Video-Demonstrationen wird die Vorgehensweise bei verschiedenen Störungsbildern gezeigt. Sie bekommen Anleitungen für diagnostische Interviews als Download und können diese in Ihrer täglichen Praxis anwenden. Als Besonderheit zur Unterstützung bei der praktischen Umsetzung können Sie einen Erfahrungsbericht einreichen und bekommen professionelles Feedback. Nach Zahlungseingang steht Ihnen das E-Learning rund um die Uhr zur Verfügung. Die Be arbeitung dauert insgesamt ca. 6 Stunden und endet mit einem Abschlusstest. Das erfolgreichen abgeschlossene eLearning kombiniert mit dem Besuch der zusätzlich angebotenen Balintgruppe kann als Ersatz für einen Präsenz-Samstag anerkannt werden. Termin: 24/7 Ort: online Entgelt: 100,– Euro Fortbildungspunkte: 16 Details und Anmeldung: www.baek-sb.de/akademie Online Balintgruppe Leitung: Prof. Dr. Mathias Berger, Dr. Dipl.-Psych. C. Klesse Entgelt: 60,– Euro Fortbildungspunkte: jeweils 3 Termine, Details u. Anmeldung: www.baek-sb.de/akademie
Reisemedizin Basisseminar Reisemedizin gem. Curriculum der Bundesärztekammer (32 Std.) „Reisemedizinische Gesundheitsberatung“ Leitung: Dr. Rosemarie Mazzola, Freiburg; Prof. Dr. med. Winfried Kern, Freiburg Das 32-stündige Seminar Reisemedizin vermittelt dem Arzt Basiswissen für eine qualifizierte, auf individuelle Bedürfnisse zu-
Bekanntmachungen geschnittene reisemedizinische Beratung. In zwei Wochenendblöcken werden Grundlagen der Tropenmedizin behandelt, Gesundheitsrisiken im Zusammenhang mit Reisen aufgezeigt und die entsprechenden Vorsorgemaßnahmen besprochen. Aspekte der Flug-, Tauch- und Höhenmedizin sind ebenso Inhalt wie Erkrankungen bei Reiserückkehrern. In Ergänzung zu den Vor trägen wird aktuelles Lern- und Informationsmaterial zur Ver fügung gestellt und die Möglichkeit geboten, eigene „Problemfälle“ mit den Referenten zu erörtern. Teilnehmer, die das komplette Seminar absolviert haben, können am letzten Tag an einem Multiple-Choice-Test teilnehmen. Bei erfolgreichem Abschluss erhalten Sie eine Teilnahmebescheinigung, die als Basis- Zertifikat „Reise-Gesundheits- Beratung“ vom Deutschen Fachverband Reisemedizin (DFR) anerkannt wird. Die Bescheinigung „Reise medizinische Gesundheitsberatung“ wird außerdem für die Beantragung zur Zulassung als Gelbfieberstelle benötigt. Termine: Teil 1: 27. und 28. Januar 2023 Teil 2: 24. und 25. Februar 2023 Zeit: jeweils Freitag und Samstag, ganztägig Ort: Haus der Ärzte, Sundgauallee 27, Freiburg Entgelt: 600,– Euro Fortbildungspunkte: 32
Aufbaumodule zum Erwerb des Fachzertifikats der Deutschen Fachgesellschaft für Reisemedizin e. V. (DFR) Leitung: Dr. Rosemarie Mazzola, Freiburg; Prof. Dr. Winfried Kern, Freiburg Die Reisemedizin versteht sich heute als fachgebietsübergreifende Disziplin. Eine umfassende Darstellung der vielseitigen Aspekte der Reisemedizin ist mit dem Basiszertifikat „Reisemedizinische Gesundheits-Beratung“ allein nicht mehr möglich. Daher hat die Deutsche Fachgesell-
schaft Reisemedizin (DFR) unter Berücksichtigung der Stellungnahmen internationaler Institu tionen (WHO, ISTM) einen Kanon von Themen und Kenntnissen zusammengestellt, der „Reise medizin“ nach heutigem Verständnis repräsentiert. Diese Konzeption ist in ein 128 Stunden umfassendes Curriculum eingeflossen als „Fach zertifikat Reisemedizin“. Nach dem E rwerb des Basiszertifikates (32 Stunden) sind weitere 13 Aufbaumodule mit nochmals insgesamt 96 Stunden zu absolvieren, die jeweils einen speziellen Schwerpunkt der Reisemedizin zum Thema haben. Zu jedem Modul ist eine Lernerfolgskontrolle erforderlich. Anschließend kann bei der Deutschen Fachgesellschaft für Reisemedizin e. V. (DFR) das Fachzertifikat Reise medizin beantragt werden. Die folgenden Aufbaumodule werden im Zweijahresrhythmus angeboten: 1: Geomedizinische Länderkunde/Schlangen und Gifttiere 2: Internationaler Tourismus und Reiserecht/Kreuzfahrt/ Schifffahrtsmedizin/Praxis der reisemedizinischen Beratung 3: Flugreisemedizin/Klima und Klimabelastungen 4: Trekking und Höhenmedizin/ Haut-/Sonnenschutz 5: Tauchsportmedizin 6: Internationale Arbeitsein sätze/Langzeitaufenthalte 7: Risikogruppen und Reisen 8: Reisen mit chronischer Krankheit, Teil A 9: Reisen mit chronischer Krankheit, Teil B 10: Reisen mit chronischer Krankheit, Teil C 11: Unfälle und Reisemedizinische Assistance 12: Gesundheitsstörungen bei Reise-Rückkehrern 13: Ärztliche Reisebegleitung 14: Flucht und Migration (optional) Ärzte und Ärztinnen, die sich nur für bestimmte Themen des Fachzertifikats interessieren, können selbstverständlich auch teilnehmen.
Ebenso können Inhaber von Gelbfieberimpfstellen die jährlich geforderten 8 Fort bildungspunkte mit diesen Seminaren erwerben. Die Reihenfolge der Seminare (Basisseminar und Aufbau module) ist NICHT vorgeschrieben. Termine: jeweils Freitag und Samstag Module 3 und 5: 1. und 2 Juli 2022 Module 13 und 14: 22. und 23. Juli 2022 Module 1 und 2: 21. und 22 Oktober 2022 Module 9 und 10: 18. und 19. November 2022 Zeit: ganztägig Ort: i. d. R. Haus der Ärzte, Sundgauallee 27, Freiburg Entgelt: 350,– Euro/Wochenende Fortbildungspunkte: jeweils 16, 14 Punkte (Modul 11 und 4)
Reisemedizin Refresher-Seminar (online) Leitung: Dr. Rosemarie Mazzola, Freiburg; Prof. Dr. med. Winfried Kern, Freiburg Alles ändert sich ständig, so auch die Präsenz der Infektionserreger und die Empfehlungen in der Reisemedizin. Besucher dieses Kurses erhalten einen Überblick über neue Entwicklungen auf dem Gebiet der Reisemedizin. So wird die aktuelle Weltseuchenlage vorgestellt und auf Änderungen bei den Empfehlungen zur Malariaprophylaxe und zur Impfprävention hingewiesen. Die Dozenten besprechen, auch anhand von Kasuistiken, interessante reiseund tropenmedizinische Themen. Darüber hinaus haben die Teilnehmer die Möglichkeit, eigene Fallbeispiele einzubringen und mit den Referenten und Kollegen zu diskutieren. Das Basiszertifikat Reisemedizin und das Fachzertifikat der Deutschen Fachgesellschaft Reise medizin (DFR) sowie das DTG-Zertifikat Reisemedizin der Deutschen Gesellschaft für Tropenmedizin, Reisemedizin und globale Gesundheit (DTG) sind 3 Jahre gültig, das Basis-Zertifikat des Centrums für Reisemedizin Düsseldorf (CRM) ist 2 Jahre gültig.
Dieses Refresher-Seminar wird von der DFR, der DTG und des CRM für die Verlängerung der Basiszertifikate und anteilig für die Verlängerung des Fachzertifikats anerkannt. Ebenso wird das Refresherseminar für die Verlängerung der Ermächtigung zur Gelbfieberimpfung anerkannt. Seminarinhalt: – Aktuelle Weltseuchenlage – Aktuelle Malariasituation und -empfehlungen, – Aktuelle Impfempfehlungen, Änderungen und neue Impfstoffe Weitere Themen werden ca. 4 Wochen vor Beginn veröffentlicht. Sie erhalten im Anschluss an das Refresherseminar eine Teilnahmebescheinigung. Termin: Samstag, 26. März 2022 Zeit: 9.00 s.t.–16.30 Uhr Ort: online Entgelt: 150,– Euro Fortbildungspunkte: 10
Weiterbildungsseminar Spezielle Schmerztherapie, 80 Std. gemäß Curriculum der Bundes ärztekammer Die Zusatzweiterbildung „Spe zielle Schmerztherapie“ umfasst in Ergänzung zu einer Facharzt kompetenz die Erkennung und Behandlung chronisch schmerzkranker Patienten, bei denen der Schmerz seine Leit- und Warnfunktion verloren und einen selbstständigen Krankheitswert erlangt hat. Zum Erwerb der Zusatzbezeichnung ist neben der Absolvierung einer Weiterbildungszeit von 12 Monaten bei einem Weiter bildungsbefugten gem. § 5 Abs. 1 der Besuch eines 80-stündigen Weiterbildungskurses erforderlich. Der Gesamtkurs kann auch als Genehmigungsvoraussetzung zur Abrechnung von Leistungen i. R. der Qualitätssicherungsvereinbarung Akupunktur der KV Baden-Württemberg dienen.
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Bekanntmachungen Seminarinhalte: Block A: Grundwissen über Pathogenese, Diagnostik und Therapie von chronischen Schmerzen, Psychische Störungen mit Leitsymptom Schmerz und psychosomatische Wechselwirkungen bei chronischen Schmerzzuständen Block B: Medikamentöse Schmerztherapie/Neuropathische Schmerzen, Interventionelle und andere nicht-medikamentöse Verfahren in der Schmerztherapie – Kopfschmerz Block C: Schmerzen bei vaskulären und viszeralen Erkrankungen, Schmerzen im Alter und bei Kindern und Jugendlichen, Tumorschmerz und Palliativmedizin Block D: Muskuloskelettale Schmerzen, Rückenschmerz, Schulter-Nackenschmerz, Muskelschmerz, weit verbreitete Schmerzen (widespread pain), Fibromyalgie, Gelenkerkrankungen Der Besuch des Kurses wird auch solchen Kolleginnen und Kollegen empfohlen, die sich einen umfassenden Überblick über die aktuelle Entwicklung in der Schmerztherapie aneignen möchten. Die Blöcke sind einzeln buchbar. Termine: Block A und B: 17.–21. Juli 2023 (geplant) Block C und D: 16.–20. Oktober 2023 (geplant) Zeit: Montag–Freitag, 9.00 s.t.–ca. 16.30 Uhr Ort: Haus der Ärzte, Sundgauallee 27, Freiburg, ggf. online Entgelt: 1.000,– Euro Fortbildungspunkte: 80
Suchtmedizin Kursweiterbildung Suchtmedizin zur Erlangung der Zusatzbezeichnung gem. WBO 2006 Leitung: Dr. Rüdiger Gellert, Freiburg, Dr. Friedemann Hagenbuch, Zentrum f. Psychiatrie Emmendingen und Dr. Andreas Jähne, Rhein-Jura Klinik Bad Säckingen Suchttherapie geht alle an! Abhängigkeitserkrankungen begegnen beinahe täglich jeder Ärztin, jedem Arzt, ob in der Praxis oder im Krankenhaus tätig. Besonders der Substanzmissbrauch von
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lkohol, Nikotin, stimulierenden A Substanzen und auch Medikamenten bei Jugendlichen stellt eine unübersehbare Herausforderung für die Ärzteschaft insgesamt dar. Suchtmedizin ist deshalb eine Querschnittsaufgabe für alle Fachgebiete, und sie ist keineswegs auf den relativ kleinen Kreis der Drogenabhängigen beschränkt. Die Fähigkeit zum Erkennen einer möglichen Abhängigkeitserkrankung bzw. Gefährdung – sei es nun durch Alkohol, Medikamente oder Drogen – gehört zum notwendigen Rüstzeug aller Ärztinnen und Ärzte. In der aktuellen Weiterbildungsordnung ist die Suchtmedizin als Zusatzweiterbildung geführt. Diese beinhaltet eine 50-stündige Kursweiterbildung sowie eine abschließende Prüfung. Ärzte, die nach der Kursweiterbildung substituieren, können bei der Kassenärztlichen Vereinigung einen Antrag auf Erstattung des Teilnahmeentgeltes stellen. Termin: 26.–30. September 2022 geplant als Präsenz–Seminar Zeit: Montag–Freitag, 9.00 s.t.–18.00 Uhr Ort: Haus der Ärzte, Sundgauallee 27, Freiburg Entgelt: 800,– Euro Fortbildungspunkte: 50
Suchtmedizin – Sucht Update Leitung: Dr. Rüdiger Gellert, Freiburg, Dr. Friedemann Hagenbuch, Zentrum f. Psychiatrie Emmendingen und Dr. Andreas Jähne, Rhein-Jura Klinik Bad Säckingen Aktuelle Aspekte der Sucht medizin – Hybridveranstaltung Um alle Inhaber dieses Zusatz titels sowie besonders am Thema Suchtmedizin interessierte Kolleginnen und Kollegen stets über aktuelle Entwicklungen auf diesem Fachgebiet zu informieren, bieten wir wieder ein Sucht Update an. In prägnanten Kurzreferaten werden suchtmedizinische Themen mit viel Raum für Diskussion und Austausch dargestellt. Die Refe-
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renten arbeiten größtenteils in „badischen“ Einrichtungen, sodass auch Fragen der lokalen Kooperation thematisiert werden können. Zielgruppe der Ver anstaltung sind neben Ärztinnen und Ärzten alle anderen Berufsgruppen, die sich im stationären oder ambulanten Behandlungskontext mit Suchtfragen beschäftigen. Termin: Mittwoch, 23. November 2022 Zeit: 15.00–18.15 Uhr Ort: Haus der Ärzte, Sundgauallee 27, Freiburg Entgelt: kostenfrei, Anmeldung erforderlich! Fortbildungspunkte: 4
Zielgruppe: Medizinische Fachangestellte, Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen in Kliniken, Rehabilitationseinrichtungen, Justiz, Praxen, Ambulanzen, im öffentlichen Gesundheitsdienst und in Suchtberatungsstellen. Geplante Termine für 2023: jeweils Freitag und Samstag Teil 1: 27. und 28. Januar 2023 Teil 2: 17. und 18. Februar 2023 Teil 3: 24. und 25. März 2023 Teil 4: 30. März und 1. April 2023 Entgelt: 600,– Euro
Suchtmedizinische Versorgung
Leitung: Dr. med. Paula HezlerRusch, Präsidentin der Bezirks ärztekammer Südbaden Dieses Seminar soll ihnen die Planung und Durchführung von Weiterbildung in allen Fachgebieten erleichtern. Dabei werden die Referenten wichtige Hinweise zu den organisatorischen und rechtlichen Rahmenbedingungen einer anerkennungsfähigen Weiterbildung geben. Grundzüge medizindidaktischer Kenntnisse werden vermittelt. Weiter werden Vorschläge gemacht für Lernmög lichkeiten und -unterstützung, zum Beispiel im Rahmen von Weiterbildungsgesprächen, konstruktivem Feedback, sowie Fallbesprechungen. Auch administrative Aspekte werden auf gegriffen und die „Tools“, wie WB-med und Logbuch, in der aktuellen Form vorgestellt. Dieses Seminar ist ein Angebot an alle Fachärztinnen und Fachärzte, die als Weiterbilder Ärztinnen und Ärzte in Weiter bildung beschäftigen. Kursinhalte: WB-Plan, Vorbereitung des Arztes in Weiterbildung Dr. med. Paula Hezler-Rusch, Präsidentin der Bezirksärzte kammer Südbaden Arzt als Ausbilder: Pflichten eines WB-Befugten, Inhalte von Arbeitszeugnissen Ass. iur. Robin Förster, Fachanwalt für Medizinrecht, Rechtsberater der Bezirksärztekammer Süd baden
Fortbildung für Nichtärztliche Medizinische Fachberufe (online) Leitung: Dr. med. Paula HezlerRusch, Präsidentin der Bezirks ärztekammer Südbaden 7 Prozent der erwachsenen Bevölkerung in Deutschland betreiben einen Alkoholmissbrauch oder sind alkoholabhängig. Zirka 3 Millionen gelten als medikamentenabhängig oder zumindest abhängigkeitsgefährdet. 600.000 Menschen sind abhängig von illegalen Drogen, konsumieren oder missbrauchen sie, davon sind 150.000 bis 180.000 opiatabhängig. 2015 hat die Bundesärztekammer in Zusammenarbeit mit der Deutschen Gesellschaft für Suchtmedizin ein Fortbildungscurriculum für die suchtmedizinische Versorgung erstellt. Der Verband der medizinischen Fachberufe war beteiligt. Das Curriculum umfasst 60 Stunden. Die Inhalte sind auf den Wahlteil der Fachwirtin für ambulante Versorgung anrechenbar. Die Fortbildung wird von der Akademie für ärztliche Fort- und Weiterbildung der Bezirksärztekammer Südbaden in Zusammenarbeit mit der Bezirks ärztekammer Nordwürttemberg angeboten. 4 Stunden der 60 Stunden sind über eine Hausarbeit abzuleisten, die dann Grundlage eines abschließenden Kolloquiums ist.
Train the Trainer
Bekanntmachungen WB in der BÄK: WBO 2020, Logbuch, etc. Dr. med. Ulrich Voshaar, Vizepräsident der Bezirksärztekammer Südbaden Arzt als Ausbilder: Voraus setzung für die KV-Förderung, Beschäftigung von Vertretern bzw. angestellten Ärzten Prof. Dr. med. Michael Faist, Sprecher des Bezirksbeirats Freiburg der Kassenärztlichen Vereinigung Baden-Württemberg Medizindidaktik: Weiterbildungsziele, Lehr- und Lernmethoden, Lernerfolgskontrollen: Supervision und konstruktives Feedback, Weiterbildungsgespräche Dr. med. Irmgard Streitlein- Böhme, Dr. med. Klaus Böhme MME, Abteilung für Allgemeinmedizin, Ruhr Universität Bochum Termin: Samstag, 15. Oktober 2022 (geplant) Zeit: 10.00 s.t.–16.00 Uhr Ort: Haus der Ärzte, Sundgauallee 27, Freiburg, ggf. auch online Entgelt:150,– Euro Fortbildungspunkte: 6
Train the Trainer KWBW-Modul (online) Leitung: Dr. med. Martina Bischoff, KWBW Verbundweiterbildung plus, Freiburg Dieses Seminar ist ein Angebot an alle Fachärztinnen und Fachärzte, die Ärzte in Weiter bildung zum Facharzt für All gemeinmedizin anleiten. Sie bekommen Hinweise zu den Besonderheiten der ambulanten Weiterbildung mit der neuen kompetenzbasierten Weiterbildungsordnung. Es wird ein Strukturmodel für die WB der ÄiW vorgestellt und die Übertragung auf die eigene Praxis erarbeitet. Unter anderem werden das Kompetenzzentrum Weiterbildung Baden-Württemberg (KWBW) und die Weiterbildung im Verbund vorgestellt. Das KWBW- Modul versteht sich als Zusatzmodul zum Train the Trainer- Seminar am Folgetag.
Kursinhalte: – Einführung in das Thema WB Allgemeinmedizin, Erfahrungsaustausch als WBB – Besonderheiten in der ambulanten WB Allgemeinmedizin – Gemeinsam Weiterbilden in der KWBW Verbundsweiter bildung plus – Weiterbilden im KWBW – Förderung, Anträge, P1-Pauschale, Online-Netzwerke – Struktur der Weiterbildung in der täglichen Praxis Termin: Freitag, 14. Oktober 2022 Zeit: 17.00 s.t.–21.00 Uhr Ort: online Entgelt: 60,– Euro Fortbildungspunkte: 5 Anmeldung erforderlich! Auskunft: Information und Anmeldung: www.baek-sb.de/akademie Akademie für Ärztliche Fort- und Weiterbildung Südbaden, Sundgauallee 27, 79114 Freiburg, Telefon (07 61) 6 00-47 37/47 38/47 39, Fax (07 61) 6 00-47 44, E-Mail: akademie@baek-sb.de Bei Rückfragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung. Änderungen bleiben vorbehalten.
Bezirksärztekammer Südwürttemberg Geschäftsstelle: Haldenhaustraße 11 72770 Reutlingen Tel. (0 71 21) 9 17-24 15/-24 16 Fax (0 71 21) 9 17-24 00
Kurse der Bezirksärztekammer Südwürttemberg Die hier angekündigten Veranstaltungen stehen unter dem Vorbehalt der weiteren Entwicklung der COVID-19 Pandemielage. Es kann nicht ausgeschlossen werden, dass Veranstaltungen entfallen oder aufgrund neuer Hygiene-Vorgaben ggf. in Form von Web-Seminaren durchgeführt werden müssen. Die Teilnehmer werden in einem solchen Fall rechtzeitig darüber informiert. Die Anrechnung der Fortbildungspunkte bleibt auch in einem solchen Fall erhalten.
Seminarreihe Allgemeinmedizin: Vor- und Nachsorge in der Praxis – Web-Seminar Schon längst sind Ärztinnen und Ärzte nicht nur kurativ tätig, sondern sind auch für Vor- und Nachsorge der Patienten zuständig. Empfehlungen für einen gesunden Lebensstil, Vorsorgeuntersuchungen zur Früherkennung von Krankheiten sowie Maßnahmen zur Gesundheitsverbesserung bei bestehenden Erkrankungen sind mittlerweile fester Bestandteil der ärztlichen Tätigkeit. Aber auch regelmäßige Nach sorgeuntersuchungen, die der frühzeitigen Erkennung von möglichen erkrankungs- und therapiebedingten Spätfolgen und deren verbesserten Behandlung dienen, werden in diesem Seminar thematisiert. Ambulante und stationäre Vorsorgeleistungen sind in der Regel Aufgabe der gesetzlichen Krankenversicherung, während Rehabilitationsleistungen auch Aufgabe der Rentenversicherung oder
der Unfallversicherung sind. Was nun bei einem bestimmten Krankheitsbild als Vorsorge oder Rehabilitation zählt und welche Versicherung für welche Maßnahmen als Kostenträger fungiert: Diese komplexen Regelungen werden abschließend ausführlich erörtert. Diese Seminarreihe richtet sich an alle interessierten Ärztinnen und Ärzte in Vorbereitung auf die Facharztprüfung, sowie an interessierte und langjährig tätige Ärztinnen und Ärzte aller Fachrichtungen, die die Seminare als Aktualisierungsfortbildung nutzen möchten. Hinweis an Ärztinnen und Ärzte in Weiterbildung Allgemein medizin: Bitte beachten Sie auch das Seminarangebot der Verbundweiterbildung KWBW (www.kwbw.de). Themen der Veranstaltung • Hämatologie in der Hausarztpraxis • Onkologische Nachsorge nach Tumorerkrankungen • Aktiv in der Nachsorge: Bewegung während und nach der Krebstherapie • Krebsfrüherkennung bei der Frau • Krebsfrüherkennung beim Mann • Antrag auf Prävention, Nachsorge, Rehabilitation: Ein Buch mit 7 Siegeln? Termin: Samstag, 26. März 2022 9.00–16.45 Uhr (Anmeldungs-Nr. 15/2022) Gebühr: 60,– Euro Punkte: 9 Anmeldung:
Seminarreihe Allgemeinmedizin: Darm im Fokus Die Diagnostik und Versorgung von Patientinnen und Patienten mit Magen- und Darmbeschwerden ist häufig herausfordernd, da nicht nur eine Vielzahl von Differenzialdiagnosen beachtet werden muss, sondern oftmals auch diverse Einflussfaktoren bestehen können. Dies spiegelt sich dann
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Bekanntmachungen häufig auch in der Notwendigkeit der interdisziplinären Ver sorgung dieser Patientinnen und Patienten wider. Vor diesem Hintergrund wird sich das Seminar mit dem Reizdarm syndrom als sehr häufiges gastroenterologisches Krankheitsbild sowohl aus gastroente rologischer wie psychosomatischer Perspektive beschäftigen. In diesem Zusammenhang wird auch die endoskopische (Differenzial-)Diagnostik vorgestellt. Weiterhin werden aktuelle Daten zum Mikrobiom und dem fäkalen Mikrobiomtransfer präsentiert und Einsatzmöglichkeiten diskutiert. Zuletzt wird das Seminar ein Update zu Diagnostik und Therapie von Patientinnen und Patienten mit chronisch entzündlichen Darmerkrankungen geben. Ziel des Seminares ist es, dass Sie praktische Anregungen, Ideen und Tipps für ihren beruflichen Alltag mitnehmen und sich dadurch für die Behandlung von Patientinnen und Patienten mit Magen- und Darmbeschwerden gut gerüstet fühlen. Zu den behandelten Themen gehören: • Reizdarmsyndrom aus gastroenterologischer Perspektive • Reizdarmsyndrom aus psychosomatischer Perspektive • Update zu Mikrobiom und fäkalem Mikrobiomtransfer • Endoskopische Diagnostik • Chronisch entzündliche Darm erkrankungen: Morbus Crohn und Colitis ulcerosa Termin: Samstag, 1. Oktober 2022 9.00–14.15 Uhr (Anmeldungs-Nr. 16/2022) Leitung: PD Dr. med. Miriam Stengel, Leitende Oberärztin, Klinik für Innere Medizin II, Ärztliche Direktorin Helios Klinik Rottweil Ort: Ärztehaus, Haldenhaustr. 11, 72770 Reutlingen Gebühr: 60,– Euro Punkte: 6 Anmeldung:
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Seminarreihe Allgemeinmedizin: Kardiologie und Pneumologie in der Praxis – Web-Seminar Herz- und Lungenerkrankungen sind die führenden Todes ursachen in Deutschland und verursachen insgesamt etwa 40 Prozent aller Sterbefälle. Darüber h inaus sind sie mit erheblichen individuellen Krankheitsfolgen für die Erkrankten verbunden. Die Herausforderungen in der a lltäglichen Diagnostik und B ehandlung dieser Erkrankungen in Klinik und Praxis sind vielfältig und herausfordernd. Dieses Seminar, das sich mit diesen beiden wichtigen Fach gebieten beschäftigt, soll der Vertiefung und Aktualisierung relevanter Themen aus dem Bereichen Kardiologie und Pneumologie dienen. Auch die Rehabilitation dieser Erkrankungen wird ausführlich erörtert: • Kardiologische Differentialdiagnostik im Praxisalltag • Geschlechtsspezifische Unterschiede bei Erkrankungen des Herz-Kreislauf-Systems • Kardiologische REHA • Pneumologie mit Schwerpunkt Asthma und COPD • Schlaf und Schlafapnoe • Pneumologische REHA Erfahrene Referierende mit ausgewiesener Expertise veranschaulichen ihre Themen praxisnah anhand von Fallbeispielen und gehen dabei auf Fallstricke und Therapiealternativen ein. Das Seminar soll Ihnen außerdem die Möglichkeit bieten, Fragen und Anregungen aus Ihrem Praxisalltag mit den erfahrenen Referierenden, aber auch mit Kolleginnen und Kollegen zu diskutieren. Termin: Samstag, 26. November 2022 9.00–16.15 Uhr (Anmeldungs-Nr. 17/2022) Leitung: Dr. Sophia Blankenhorn, Vizepräsidentin der Bezirksärztekammer Südwürttemberg Gebühr: 60,– Euro Punkte: 8 Anmeldung:
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Stressmedizin Die Fortbildungsveranstaltung „Stressmedizin“ vermittelt die Inhalte des Curriculums der drei Landesärztekammern BadenWürttemberg, Westfalen-Lippe, und Rheinland-Pfalz. Diese Fortbildung wird in Form von „Blended Learning“ ange boten, d. h. sie besteht aus zwei Präsenzphasen von jeweils 16 Unterrichtseinheiten (UE) und zwei eLearning-Phasen von 7 UE und 13 UE. Vier Wochen vor der ersten Präsenzphase erhalten die Teilnehmenden einen Zugang zur elektronischen Lernplattform, in der sie die Inhalte der ersten eLearning-Phase bearbeiten. Zwischen den beiden Präsenzphasen findet eine weitere 13 UE um fassende eLearning-Phase statt. Ziel dieses Curriculums ist es, • Ärztinnen und Ärzten, • Ärztlichen und Psychologischen Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten, • Angehörigen anderer Medi zinischer Fachberufe, für die das Erkennen und der Umgang mit stressbezogenen Aspekten von Erkrankungen eine wesentliche Komponente ihrer beruflichen Tätigkeit darstellen, eine wissenschaftlich orientierte, systematische und standardi sierte modular aufgebaute Fort bildung im Bereich der Stress medizin zu vermitteln. Die Fortbildung schließt mit einer Lernerfolgskontrolle ab. Modul I Das Modul I des Kurses „Stressmedizin“ umfasst insgesamt 39 Unterrichteinheiten (UE). Den Einstieg in den Kurs bildet das eLearning-Modul. Das gesamte Modul I zielt auf die Vermittlung von Epidemiologie, Ätiologie und Nosologie, der Prävention, der Diagnostik und Früherkennung sowie Frühintervention, der Behandlung und der Rehabilitation bei Stresserkrankungen. Weitere wichtige Aspekte sind die Förderung der bio psychosozialen Betrachtung von Stress und Stresserkrankungen. Dabei werden sowohl interaktionelle Aspekte im Umgang mit Patienten als auch Selbsterfahrungsaspekte bei der eigenen beruflichen Tätigkeit berücksichtigt.
eLearning I 9. März 2022–8. April 2022 • Allgemeine Grundlagen zu Stress auf der Basis des Biopsychosozialen Modells Präsenzphase I 9.–10. April 2022 • Arztgesundheit – Persönliche Erfahrungen mit Stress • Theorien und Modelle zu Stress • Erscheinungsformen von Stress Präsenzphase II 9.–10. Juli 2022 • Diagnostik bei Stress • Interventionen bei Stress Modul II Die Inhalte des Moduls II beziehen sich auf fachspezifische Krankheiten und deren Folgen bzw. Interventionen und die damit verbundenen Belastungen. Es zielt dabei auf die interdiszi plinäre und interprofessionelle Betrachtung stressbedingter Erkrankungen und deren Folgen bzw. Interventionen auf der Basis eines biopsychosozialen An satzes. Das Modul II des Kurses „Stressmedizin“ ist ausschließlich als eLearning-Selbststudium konzipiert. eLearning II 11. April 2022–1. Juli 2022 Es werden stressrelevante Aspekte in folgenden medizinischen Bereichen vermittelt: • Herz-Kreislauf-Erkrankungen • Magen-Darm-Erkrankungen • Neurologische Erkrankungen • Krebserkrankungen • Erkrankungen des Bewegungsapparates • Gynäkologische Erkrankungen • Erkrankungen bei Kindern • Hautkrankheiten • HNO-Erkrankungen • Zahnerkrankungen • Psychische Erkrankungen • Schmerzmedizin Termin: eLearning I: Mittwoch, 9. März 2022–Freitag, 8. April 2022 Präsenzphase I: 9.–10. April 2022 (Sa–So) eLearning II: Montag, 11. April 2022–Freitag, 1. Juli 2022 Präsenzphase II: 9.–10. Juli 2022 (Sa–So) (Anmeldungs-Nr. 45/2022) Leitung: Prof. Dr. med. Anil Batra, stellv. Ärztlicher Direktor, Uni
Bekanntmachungen versitätsklinik für Psychiatrie und Psychotherapie, Tübingen Ort: Ärztehaus, Haldenhaustr. 11, 72770 Reutlingen Gebühr: 950,– Euro Punkte: 72 Anmeldung:
EKG-Basisseminar In diesem Seminar werden die Grundlagen der EKG-Befundung vermittelt, mögliche Störfaktoren bei der EKG-Ableitung besprochen und die typischen Veränderungen bei häufigen Herzerkrankungen dargestellt. Anschließend können die Teilnehmer in kleinen Gruppen an Fallbeispielen selbst EKGs auswerten und die Ergebnisse werden im Plenum diskutiert. Am Nachmittag steht die Rolle des EKGs in der Praxis im Mittelpunkt und es werden an Kasuistiken EKG-Bilder bei chronischen Herzerkrankungen und bei Notfällen vorgestellt. Termin: Samstag, 12. März 2022 9.00–16.50 Uhr (Anmeldungs-Nr. 27/2022) Ort: Ärztehaus, Haldenhaustr. 11, 72770 Reutlingen Gebühr: 80,– Euro Punkte: 11 Anmeldung:
Kommunikationstraining – In schwierigen Situationen das Richtige sagen Ungefähr 200.000 Gespräche führt ein Arzt im Laufe seines Berufslebens. Dies verdeutlicht, wie wichtig eine gelingende Gesprächsführung für eine stabile Patient-Arzt-Beziehung ist, denn je besser der Arzt auf den Patienten eingehen und sich in sein Gegenüber hineinversetzen kann, desto größer wird der Therapieerfolg und die daraus resultierende Compliance des Patienten. Dabei steht nicht nur die verbale Kommunikation im Vordergrund, sondern jene der intuitiven oder
nonverbalen Kommunikation, mittels Mimik, Körpersprache, Gestik, Sprachmelodie und Sprachbilder. Diese Erkenntnis erscheint im Praxisalltag als selbstverständlich, es ist jedoch äußerst bedeutsam sich immer wieder ihrer Grundmaxime zu vergegenwärtigen, vor allem in schwierigen Arzt-Patienten- Gesprächssituationen, in einer hochmodernen, technisierten, evidenzbasierten Medizin. Hauptsächlich das subjektive Erleben des Patienten entscheidet darüber, ob die Kommunikation zwischen Arzt und Patient gelingt oder entgleist. Wenn dies bereits im „normalen“ ärztlichen Gespräch zuweilen nicht leicht ist, wie verhält es sich dann erst in „schwierigen“ Gesprächssituationen, d. h. in schwierigen Situationen das Richtige zu sagen. Dieses Seminar behandelt sowohl den Umgang mit „schwierigen“ Gesprächssituationen als auch mit „schwierigen“ Patienten. Dabei sollen sowohl Grund komponenten einer zwischenmenschlichen Kommunikation als auch spezifische Grundlagen einer ärztlichen Gesprächsführung vermittelt werden, basierend auf den Grundmaximen der Authentizität, Akzeptanz und Empathie. Ebenfalls soll auf die eigenen Ressourcen im Umgang mit „schwierigen“ Patienten Bezug genommen werden, wie Sie sich in schwierigen Gesprächssituationen stabilisieren können. Für den Praxisbezug werden interaktive Sequenzen angeboten und durchgeführt (in Form von Kleingruppenarbeiten, „Unternehmensdrama“, Aufstellungen, etc.). Termin: Samstag, 19. März 2022 9.00–16.30 Uhr (Anmeldungs-Nr. 42/2022) Leitung: Christina Zeep, Diplom- Psychologin, Mitarbeiterin der Sektion für Suchtmedizin und Suchtforschung, Universitätsklinik für Psychiatrie und Psychotherapie, Tübingen Ort: Ärztehaus, Haldenhaustr. 11, 72770 Reutlingen Gebühr: 120,– Euro Punkte: 10
Die Anerkennung als Fortbildung im DMP Brustkrebs wurde von der KV BW genehmigt. Anmeldung:
Stressbewältigung durch Achtsamkeit Die wachsende berufliche Belastung und die unverändert schwierigen Arbeitsbedingungen für Ärztinnen und Ärzte sind unbestritten. Die physischen und psychischen Anforderungen, die durch den Umgang mit kranken und sterbenden Menschen, durch den permanenten Zeitdruck und die ökonomischen Herausforderungen entstehen, führen zu einer zunehmenden Verschärfung der angespannten Situation. Das erfahrungsorientierte Seminar „Stressbewältigung durch Achtsamkeit“ basiert auf dem „Mindfulness-Based Stress Reduction Programm“ (MBSR). Dieses Programm wurde Ende der siebziger Jahre in den USA von Prof. Dr. Jon Kabat-Zinn an der Uni versitätsklinik von Massachusetts entwickelt. Inzwischen belegen zahlreiche wissenschaftliche Studien die Wirksamkeit dieses Programms. Grundlage des Seminars ist die intensive Schulung der Achtsamkeit im Alltag und in der Stille. Achtsamkeit bedeutet, die Aufmerksamkeit immer wieder zum gegenwärtigen Moment zurückzubringen. Durch geleitete Meditationen und sanfte Körperübungen lernen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer, Atmung, Körperempfindungen, Gedanken und Gefühle wahrzunehmen ohne sie zu bewerten. Die Praxis der Achtsamkeit befähigt dazu, die gewohnheitsmäßigen Verhaltensweisen im Umgang mit innerem und äußerem Stress, mit Krankheiten und Schwierigkeiten zu erkennen. Die Teilnehmerinnen und Teil nehmer lernen immer wieder innezuhalten und den Herausforderungen des Lebens mit mehr
R uhe, Klarheit und Akzeptanz zu begegnen. Ziele des Seminars sind: • Verständnis für die Grundlagen der Achtsamkeitspraxis zu bekommen • eigene Erfahrungen mit Achtsamkeits-Übungen zu machen • Anregungen zu erhalten, um Achtsamkeit in den eigenen Alltag bzw. Berufsalltag zu integrieren • ein Behandlungskonzept kennenzulernen, das auch bei den Patienten zur Anwendung kommen kann Termin: Samstag, 26. März 2022 9.00–16.45 Uhr (Anmeldungs-Nr. 20/2022) Leitung: Dr. med. Sophia Blankenhorn, Vizepräsidentin der Bezirksärztekammer Südwürttemberg Gebühr: 200,– Euro inkl. Ver pflegung, Skript und Yoga-Matte Punkte: 10 Anmeldung:
Suchtmedizinische Grundversorgung Seminar zum Erwerb der Zusatzbezeichnung Suchtmedizin (50 h) gemäß (Muster-) Kursbuch Suchtmedizinische Grundversorgung der Weiterbildungsordnung der Landesärztekammer BadenWürttemberg (WBO 2020) Die Zusatzweiterbildung Suchtmedizinische Grundversorgung umfasst in Ergänzung zu einer Facharztkompetenz die Vorbeugung, Erkennung, Behandlung und Rehabilitation von Krankheitsbildern im Zusammenhang mit dem schädlichen Gebrauch suchterzeugender Stoffe und nicht-stoffgebundener Sucht erkrankungen. Die Themen schwerpunkte umfassen: • Ätiologie von Suchtkrankheiten und deren Vorbeugung, Erkennung, Behandlung und Rehabilitation • Pharmakologie suchterzeugender Stoffe: – Entzugs- und Substitutions behandlung – Kriseninterventionen
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Bekanntmachungen – Erkennung psychiatrischer und somatischer Erkrankungen im Zusammenhang mit Sucht erkrankungen und Indikationsstellung zur weiterführenden Behandlung Neben den genannten Theorie inhalten werden Schwerpunkte in der Praxisarbeit, motivierenden Gesprächsführung, auf dem Erwerb von Fertigkeiten in der Motivationsbehandlung sowie in Themenbereichen wie nichtstoffgebundene Abhängigkeiten und Tabakabhängigkeit vermittelt. Zielgruppe sind alle Fachärzte im ambulanten und stationären Bereich sowie Weiterbildungsassistenten mit Interessensgebieten im Bereich der Suchtmedizin. Voraussetzungen zum Erwerb der Zusatzbezeichnung Sucht medizinische Grundversorgung in Baden-Württemberg sind: • Facharztanerkennung • 50 Stunden Kurs-Weiterbildung • Abschließende Prüfung bei der Ärztekammer Termin: 28. März–1. April 2022 (Mo–Fr) (Anmeldungs-Nr. 37/2022) Leitung: Prof. Dr. med. Anil Batra, stellv. Ärztlicher Direktor, Uni versitätsklinik für Psychiatrie und Psychotherapie, Tübingen Ort: Universitätsklinik für Psychiatrie und Psychotherapie, Calwer Str. 14, 72076 Tübingen Gebühr: 850,– Euro (inkl. Skripten und Verpflegung) Punkte: 50 Anmeldung:
Medizinische Begutachtung Die medizinische Begutachtung nimmt in allen Fachgebieten der Medizin an Bedeutung zu. Die Nachfrage und der Bedarf an Gutachten durch Ärztinnen und Ärzte im niedergelassenen, stationären oder universitären Bereich steigen spürbar an. Um eine qualitätsgesicherte ärztliche Begutachtung zu unterstützen, bietet die Bezirksärztekammer Südwürttemberg die von der Bundesärztekammer entwickelte, strukturierte curriculare Fort
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bildung „Medizinische Begut achtung“ an. Das Curriculum wendet sich an alle Ärztinnen und Ärzte, die Interesse haben, neben ihren medizinischen fachlichen Quali fikationen ihr Wissen in der Gutachtenerstellung zu erweitern und zu vertiefen. Neben Grund lagen und fachübergreifendem Wissen werden auch einschlägige fachspezifische Kenntnisse von ausgewiesenen, langjährig gutachterlich tätigen Experten vermittelt. Notwendige Voraussetzungen für das Erlangen der Qualifikation zur Medizinischen Begutachtung nach dem Curriculum der Bundesärztekammer sind: • Abgeschlossene Facharzt weiterbildung • Teilnahme an allen 3 Modulen des Kurses • Erstellen eines Final- und eines Kausalitätsgutachtens • Bestandene Lernerfolgs kontrolle Das Curriculum umfasst 64 Unter richtseinheiten (UE) und besteht aus drei Modulen, die einzeln, aber in vorgeschriebener Reihenfolge I, II, III zu absolvieren sind. Lerninhalte: Modul I (40 UE): Dieses Modul befasst sich ausführlich mit den Grundlagen der Medizinischen Begutachtung: • Allgemeine medizinische und rechtliche Grundlagen • Zustandsbegutachtung I: Leistungsfähigkeit im Arbeitsund Erwerbsleben, Rehabilita tion, Schwerbehindertenrecht • Kausalitätsbezogene Begutachtung: Haftpflichtversicherung, gesetzliche und private Unfallversicherung, Arzthaftpflicht • Zustandsbegutachtung II: Pflegeversicherung, Private Kranken- sowie Berufsunfähigkeitsversicherung Modul II (8 UE): Im Vordergrund dieses Moduls stehen die fachübergreifenden Aspekte der Medizinischen Begutachtung: • Aussagekraft medizinischer Befunderhebung • Beschwerdenvalidierung • Psychosomatische Aspekte • Aspekte der Schmerzbegut achtung
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• Kultursensible Aspekte der Begutachtung • Allgemeine Leistungsbeurteilung Modul III (16 UE): In diesem Modul werden fachspezifische Aspekte der Medi zinischen Begutachtung in zwei parallelen Sitzungen für die beiden Fächergruppen: • Orthopädie/Unfallchirurgie • Neurologie/Psychiatrie vermittelt. Themen im Bereich Orthopädie/ Unfallchirurgie: • Sozialmedizinische Bedeutung • Spezielle Erkrankungen/ Funktionsstörungen • Hüftgelenkserkrankungen vs. Unfallschäden • Berufserkrankungen • Arzthaftung Themen im Bereich Neurologie/ Psychiatrie • Sozialmedizinische Bedeutung • Gemeinsame Aspekte dieser Fächergruppe • Spezielle Erkrankungen/ Funktionsstörungen Termine: Modul I: 2.–3. April 2022 (Sa–So) und 6.–8. Mai 2022 (Fr–So) (Anmeldungs-Nr. 12/2022) Modul II: Freitag, 16. September 2022 (Anmeldungs-Nr. 51/2022) Modul III: 17.–18. September 2022 (Sa–So) (Anmeldungs-Nr. 52/2022) Leitung: Dr. med. Benjamin Liske, Facharzt für Neurologie, Psychiatrie und Psychotherapie, Verkehrsmedizin, Zertifizierter Gutachter der Deutschen Gesellschaft für Neuro-wissenschaftliche Begutachtung in den Fachbereichen Neurologie, Psychiatrie und Psychotherapie Ort: Hotel Fortuna, Carl-ZeissStraße 75, 72770 Reutlingen Gebühr: Modul I: 700,– Euro Modul II: 140,– Euro Modul III: 280,– Euro Prüfung Gutachten: 150,– Euro Punkte: Modul I: 40 Modul II: 8 Modul III: 16 Anmeldung:
Online-Balintgruppe – Web-Seminar Die Corona-Pandemie stellt Ärztinnen und Ärzte vor große berufliche und persönliche Herausforderungen und nimmt sie extrem in die Pflicht. Viele von ihnen arbeiten unter stark erschwerten Bedingungen und mit großem persönlichem Einsatz. Physische und psychische Be- und Über lastung sind unvermeidlich und an der Tagesordnung. Die Online-Balintgruppe mit max. 14 Teilnehmenden soll zur Ent lastung beitragen und Ihnen unkompliziert als Methode der Reflexion und Intervision dienen. Innerhalb dieser Online-Treffen bekommen Sie die Gelegenheit, frei über Ihre individuellen Fälle zu sprechen und sich in einem geschützten Rahmen direkt mit Ihren Kollegen auszutauschen. Sie sollen so die Möglichkeit erhalten: • berufliche Probleme und Konflikte zu diskutieren • dynamische Zusammenhänge zwischen Ihnen und Ihren Patienten aufzudecken • eigene Muster und deren Wirkung auf den Patienten zu erkennen und zu hinterfragen • Schwierigkeiten im Umgang mit Patienten oder dem eigenen ärztlichen Handeln zu bewältigen • Ihre Patienten besser zu verstehen und das ärztliche Handeln zu optimieren • Anregungen für neue Sicht weisen zu erhalten Von großer Bedeutung ist die Vereinbarung des verschwiegenen, geschützten Rahmens, keine personenbezogenen Informa tionen öffentlich weiterzugeben. Nur unter diesem besonderen Schutz ist es möglich, eigene schwierige, emotional belastende Situationen zur Sprache zu bringen und gemeinsam zu reflektieren. ! Diese Veranstaltungsreihe ist bewusst im Online-Format angelegt, um Ihnen so die Möglichkeit zu geben, sie gut in Ihren Arbeitsalltag zu integrieren. Jeder Termin kann einzeln gebucht und besucht werden.
Bekanntmachungen Termine: Dienstag, 3. Mai 2022 20.00–21.30 Uhr (Anmeldungs-Nr. 65/2022) Dienstag, 11. Oktober 2022 20.00–21.30 Uhr (Anmeldungs-Nr. 67/2022) Dienstag, 22. November 2022 20.00–21.30 Uhr (Anmeldungs-Nr. 68/2022) Leitung: Prof. Dr. med. Harald Gündel, Klinik für Psychosoma tische Medizin und Psychotherapie, Universitätsklinikum Ulm Gebühr: jeweils 20,– Euro Punkte: jeweils 3 Anmeldung:
Supervisionsreihe Supervision – „der klärende Blick von außen“ – heißt auch immer: • sich Zeit zu nehmen, • zu reflektieren und inne zuhalten, • die eigene Person in den Beziehungen zu Patientinnen und Patienten zu reflektieren, • aber auch die Strukturen und Bedingungen Ihres Arbeitsplatzes bzw. Ihres Unternehmens anzuschauen. Ziel der jeweiligen Reflexions reihe ist es, gemeinsam und praxisnah neue Erkenntnisse zu gewinnen und dadurch handlungsorientierter zu werden. In einer festen Gruppe von max. 12 Personen werden Ihre Anliegen und mitgebrachten Fälle aus Ihrer eigenen beruflichen Tätigkeit analysiert und gemeinsam Ideen zur besseren Handlungs orientierung entwickelt. Die Klärung Ihres Anliegens erfolgt in einem geschützten Rahmen und unterliegt der Schweigepflicht und auch dem Schweigerecht. ! Bitte bringen Sie mindestens einen ausgearbeiteten Fall zur gemeinsamen Bearbeitung mit. Leitung: Dr. med. Vanessa Heinrich, Oberärztin der Klinik für Radioonkologie in Tübingen, Palliativmedizinerin, Psycho onkologin DKG, Supervisorin i. A. DGSV
Supervisions-Wochenende für Ärztinnen und Ärzte aller Fachrichtungen Die hohen, sich schnell wandelnden Anforderungen an ärztliche Tätigkeit verlangen es, inne zu halten und den eigenen Arbeitsprozess zu reflektieren. Zielgruppe dieses SupervisionsWochenendes sind Ärztinnen und Ärzte aller Fachrichtungen und aus verschiedenen beruflichen Settings (Klinik, Praxis, MVZ). Die Ausdehnung auf ein Wochenende bietet Ihnen die Gelegenheit, Ihre Anliegen ausführlich und intensiv zu behandeln. In der Gruppe werden mit unterschiedlichen supervisorischen Methoden und Schritten neue Handlungsansätze und Lösungsstrategien für den beruflichen Alltag geprobt. Durch die Supervision der eigenen Fälle, soll dabei die • eigene Selbstreflektion gestärkt werden, um • die Handlungskompetenzen zu erweitern und • die Kommunikationsfähig keiten und das Verständnis für Patienten und ihre Ange hörigen zu verbessern. Termin: Samstag, 9. April 2022 9.00–16.15 Uhr Sonntag, 10. April 2022 9.00–13.00 Uhr (Anmeldungs-Nr. 57/2022) Ort: Ärztehaus, Haldenhaustr. 11, 72770 Reutlingen Gebühr: 300,– Euro Punkte: 17
Supervisions-Intensivtag für Ärztinnen und Ärzte aller Fachrichtungen Die hohen, sich schnell wandelnden Anforderungen an ärztliche Tätigkeit verlangen es, inne zu halten und den eigenen Arbeitsprozess zu reflektieren. Zielgruppe dieses SupervisionsWochenendes sind Ärztinnen und Ärzte aller Fachrichtungen und aus verschiedenen beruflichen Settings (Klinik, Praxis, MVZ). Die Ausdehnung auf ein Wochenende bietet Ihnen die Gelegenheit, Ihre Anliegen ausführlich und intensiv zu behandeln. In der Gruppe werden mit unterschiedlichen supervisorischen
Methoden und Schritten neue Handlungsansätze und Lösungsstrategien für den beruflichen Alltag geprobt. Durch die Supervision der eigenen Fälle, soll dabei die • eigene Selbstreflektion gestärkt werden, um • die Handlungskompetenzen zu erweitern und • die Kommunikationsfähig keiten und das Verständnis für Patienten und ihre Angehörigen zu verbessern. Termin: Samstag, 9. Oktober 2022 9.00–16.15 Uhr (Anmeldungs-Nr. 58/2022) Ort: Ärztehaus, Haldenhaustr. 11, 72770 Reutlingen Gebühr: 180,– Euro Punkte: beantragt
Supervision für junge Fachärztinnen und Fachärzte Am Anfang Ihrer eigenverantwortlichen Tätigkeit als Fach ärztin oder Facharzt kommen in Ihrem beruflichen Alltag viele neue Anforderungen und Entscheidungen auf Sie zu. Mit diesen Anforderungen fachlich souverän und kompetent um zugehen und in komplexen Situationen richtige und ggf. auch existenzielle Entscheidungen zusammen mit den Patientinnen und Patienten einfühlsam zu treffen, sind neue Herausforderungen. Ihr Arbeitgeber als Institution hat möglicherweise ganz andere Anforderungen an Sie (wie z. B. Wirtschaftlichkeit, Auslastung der Bettenkapazität etc.), denen Sie genauso gerecht werden müssen. Und nicht zuletzt haben Sie als Person beruf liche und private Ziele, denen Sie auch Raum zur Entfaltung geben möchten. Diese Reflexionsreihe, die insgesamt 3 Termine beinhaltet, richtet sich vor allem an junge Fachärztinnen und Fachärzte aller Fachrichtungen und dient der: • Prozessbegleitung in die fachärztliche Rolle • Steigerung beruflicher Souveränität und Kompetenz • besseren individuellen Ressourcennutzung
In einer feststehenden Gruppe werden mit unterschiedlichen supervisorischen Methoden neue Handlungsansätze und Lösungsstrategien für den beruflichen Alltag und die neue fachärztliche Rolle erarbeitet, die sich im Spannungsfeld zwischen Ihrer Person, Ihrer ärztlichen Rolle und der Institution, in der Sie arbeiten, ergeben. Da diese Reihe sich über 5 Monate erstreckt, bekommen Sie die Gelegenheit, neu Erarbeitetes in Ihrem Arbeitsalltag zu integrieren und mit der Gruppe ggf. wiederholt zu diskutieren. Termine: Samstag, 7. Mai 2022 9.00–16.15 Uhr Samstag, 2. Juli 2022 9.00–16.15 Uhr Samstag, 8. Oktober 2022 9.00–16.15 Uhr (Anmeldungs-Nr. 59/2022) Ort: Ärztehaus, Haldenhaustr. 11, 72770 Reutlingen Gebühr: 540,– Euro Punkte: 30 Anmeldung:
25. Gesundheitsforum Südwürttemberg: Medizin zwischen Ökonomie und Profitorientierung – Hybrid-Seminar Endlich können wir das Thema „Medizin zwischen Ökonomie und Profitorientierung“ wieder aufgreifen und zum Thema unseres Gesundheitsforums machen. Auch wenn wirtschaftliches Arbeiten wichtig ist: Das Gesundheitswesen ist kein Markt wie jeder andere, und der Patient ist (für uns!) nie einfach nur „ein Kunde“. Wir fühlen uns oft aufgerieben zwischen unserem ethischen Anspruch und den immer stärker werdenden ökonomischen Zwängen. Diese bedrohen den Kern unserer ärztlichen Tätigkeit, was wir gemeinsam mit einem Medizinethiker betrachten wollen. Die politische Dimension wird der baden-württembergische Minister für Soziales, Gesundheit und Integration Manne Lucha
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Bekanntmachungen beleuchten. Aber auch im ganz praktischen täglichen Handeln, in der Klinik ebenso wie in der Praxis, spüren wir das Primat der Ökonomie in vielerlei Weise. Besonders betroffen sind auch die Kolleginnen und Kollegen in der Weiterbildung. Wir möchten diese vielfältigen Auswirkungen solcher Fehlentwicklung ebenso wie mögliche Ansatzpunkte für eine Kurskorrektur aufzeigen. Wir freuen uns auf eine angeregte und konstruktive Diskussion und laden Sie sehr herzlich ein. Die Veranstaltung ist öffentlich für alle und kostenfrei, denn nur gemeinsam können wir diese wichtigen Diskussionen führen. Kommen Sie vorbei, oder schalten Sie sich dazu, denn es ist e ines der unseren Arztberuf bestimmenden Themen! Termin: Samstag, 30. April 2022 10.00–13.00 Uhr (Anmeldungs-Nr. 60/2022) Leitung: Prof. Dr. med. Marko Wilke, Präsident der Bezirks ärztekammer Südwürttemberg Ort: Ärztehaus, Haldenhaustr. 11, 72770 Reutlingen Gebühr: kostenfrei Punkte: 3 Anmeldung:
Megacode-Training In diesem Kurs wird die prak tische Kompetenz für die Kardiopulmonale Reanimation (CRP) vermittelt. Zunächst wird der Reanimationsalgorithmus vorgestellt und der Ablauf der CRP bei unterschied lichen Ausgangssituationen demonstriert. Danach üben die Teilnehmer in kleinen Gruppen praktisch das Vorgehen an Megacode-Puppen in simulierten Notfallsituationen. Termin: Samstag, 21. Mai 2022 9.00–13.15 Uhr (Anmeldungs-Nr. 32/2022) Leitung: Dr. med. Christian Milz, Facharzt für Innere Medizin, Notfallmedizin, leitender Notarzt, Leutkirch
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Ort: Ärztehaus, Haldenhaustr. 11, 72770 Reutlingen Gebühr: 88,– Euro Punkte: 7 Anmeldung:
Umgang mit Trauer und Trauernden Trauerprozesse sind wichtige und notwendige Voraussetzungen dafür, um mit einem schmerz lichen Verlust eines Menschen umgehen zu können, sodass ein Leben trotz überwältigender Trauerreaktionen und Trennungsgefühle (wieder) möglich sein kann. Trauerprozesse sind jedoch auch von der Umwelt abhängig, von den Menschen, die betrauert werden ebenso wie vom (psychotherapeutischen) Umfeld, das die Trauergefühle auch länger zulässt und diese als wichtigen Trauerprozess akzeptiert. Trauer ist kein einmaliger Vorgang: Trauerprozesse begleiten das Leben und finden in unterschiedlichen Phasen und Qualitäten für die Trauernden statt, sodass sie eine hohe Relevanz in der ärzt lichen oder psychotherapeutischen Behandlung haben. Das Seminar gibt einen Überblick über die möglichen und neuen Diagnosekriterien bei Trauersymptomen, um diese diagnostisch adäquat einzuschätzen und zu erfassen. Zusätzlich werden praktische Handhabungen und Interventionen für die Behandlung von trauernden Erwachsenen, Jugendlichen und Kindern ein geführt, um die Betroffenen einfühlsam und supportiv in ihrem Trauerprozess zu behandeln sowie zu begleiten. Darüber hinaus wird auch die Dynamik von Trauer in einem Team erläutert und hilfreiche Ideen im Umgang mit Trauer im beruflichen Umfeld vermittelt. Ziel des Seminares ist es, dass Sie praktische Anregungen, Ideen und Tipps für ihren beruflichen Alltag mitnehmen und sich dadurch für die Behandlung und professionelle Unterstützung von Trauernden gestärkt fühlen.
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Termin: Samstag, 21. Mai 2022 9.00–16.00 Uhr (Anmeldungs-Nr. 55/2022) Leitung: Dr. Dipl.-Psych. Johanna Graf, Bereichsleiterin psycho onkologischer Dienst, Universitätsklinikum Tübingen Ort: Ärztehaus, Haldenhaustr. 11, 72770 Reutlingen Gebühr: 80,– Euro Punkte: 8 Anmeldung:
Baustein Psychotherapie (Verhaltenstherapie) im Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie – Kurs III Für die Weiterbildung zum Arzt für Psychiatrie und Psychotherapie sowie für die Zusatzbezeichnung Psychotherapie sind nach den Richtlinien der Landesärztekammern theoretische und praktische Bausteine erforderlich. Dabei werden drei Blockkurse mit je 50 Stunden angeboten, welche – thematisch aufeinander aufbauend – im Abstand von einem Jahr durchgeführt werden. Die Kurse werden jedes Jahr an drei verschiedenen Standorten durchgeführt, sodass in jedem Jahr alle Kursteile entweder in Hornberg (Schwarzwald), Bamberg oder Borkum angeboten werden. Die Bezirksärztekammer Südwürttemberg führt in Zusammen arbeit mit der Universitätsklinik für Psychiatrie und Psychotherapie die Kurse für den E rwerb des Facharztes für Psychiatrie und Psychotherapie sowie für die Zusatzbezeichnung Psychotherapie durch. Die Weiter bildungsangebote umfassen Theoriekurse, Entspannungs verfahren, Selbsterfahrung und Fallsupervision und decken damit wichtige Inhalte entsprechend den Anforderungen der Richt linien der Landesärztekammer Baden-Württemberg ab. Die vorherige Teilnahme am Kurs I ist Voraussetzung für die Teilnahme an diesem Kurs III.
Termin: 22.–28. Mai 2022 (So–Sa) (Anmeldungs-Nr. 34/2022) Leitung: Prof. Dr. med. Anil Batra, stellv. Ärztlicher Direktor, Uni versitätsklinik für Psychiatrie und Psychotherapie, Tübingen Ort: Welcome Hotel Bamberg, Mußstr. 7, 96047 Bamberg Gebühr: 875,– Euro (Kosten für Unterkunft und Verpflegung sind in der Kursgebühr nicht enthalten) Punkte: 61 Anmeldung:
Baustein Psychotherapie – Systemische Therapie: Kurs II Die systemische Therapie ist seit November 2018 das vierte Richtlinienverfahren in der Psychotherapie. Es ist gleichzeitig das erste Verfahren, das auf Grundlage der evidenzbasierten Medizin in das Kassensystem aufgenommen wurde. Dieses Theoriecurriculum richtet sich an Ärzte mit einer abgeschlossenen oder weit fortgeschrittenen Psychotherapieausbildung in Verhaltenstherapie, Tiefenpsychologie oder Psychoanalyse. Es ist ein Element für die Weiterbildung zum Erwerb des Zusatztitels Psychotherapie (Systemische Therapie). Den systemischen Ansatz kennzeichnet eine starke Orientierung an der Kommunikation und dem Kontext um ein Problem. Anliegen- und Auftragsklärung sind von zentraler Bedeutung. Ursprünglich entwickelt für die Arbeit im Mehrpersonensetting, gibt es heute eine Vielzahl von Konzepten und Methoden für das einzeltherapeutische Setting. Ein Ziel der Arbeit ist es, eine Perspektivenerweiterung beim Patienten und im System anzustoßen, um so neue hilfreiche Handlungsoptionen zu ermög lichen. Die Theorie wird – unter der Voraussetzung, dass bereits Theoriekenntnisse in einem anderen Psychotherapieverfahren erworben wurden – in zwei 50 h-Wochenblöcken absolviert. Im Jahr 2022
Bekanntmachungen findet Kurs II in Bamberg statt. Kurs I folgt im Jahr 2023 ebenfalls in Bamberg. Der Besuch der beiden Kurse kann in beliebiger Reihenfolge erfolgen. Lerninhalte: Im Kurs II (2022) werden störungs- unspezifische und störungs- spezifische systemische Behandlungskonzepte vorgestellt und die jeweiligen Techniken geübt. Gerade die störungsunspezifischen Ansätze erweitern das klinische Arbeiten und eröffnen auch für Arbeit mit gemischten Patientengruppen neue Wege im stationären, wie im ambulanten Setting. Termin: 22.–28. Mai 2022 (So–Sa) (Anmeldungs-Nr. 36/2022) Leitung: Prof. Dr. med. Anil Batra, stellv. Ärztlicher Direktor, Uni versitätsklinik für Psychiatrie und Psychotherapie, Tübingen Dozent: Dr. med. Hagen Böser, Ärztlicher Psychotherapeut (VT), systemischer Lehrtherapeut und lehrender Supervisor (Systemische Gesellschaft), ACT-Trainer Ort: Welcome Hotel Bamberg, Mußstr. 7, 96047 Bamberg Gebühr: 875,– Euro (Kosten für Unterkunft und Verpflegung sind in der Kursgebühr nicht enthalten) Punkte: beantragt Anmeldung:
Hygienebeauftragter Arzt: Grundkurs (40 h) Die Medizinhygieneverordnung des Sozialministeriums BadenWürttemberg vom 20. Juli 2012 regelt unter anderem, die Sicherstellung der organisatorischen und personellen Voraussetzungen für die Einhaltung der anerkannten Regeln der Hygiene und Durchführung notwendiger hygienischer Maßnahmen. Die Verordnung gilt nicht nur für Krankenhäuser, sondern auch für Einrichtungen für Ambulantes Operieren, Vorsorge-, Rehabilitations- und Dialyseeinrichtungen, Tageskliniken und Arztpraxen, in denen invasive Eingriffe vor
genommen werden. Die curriculare Fortbildung „Hygienebeauftragter Arzt“ entspricht den Inhalten des Moduls I – Grundkurs „Hygienebeauftragter Arzt“ der strukturierten curricularen Fortbildung „Krankenhaushygiene“ gemäß des Curriculums der Bundesärztekammer. Für den Erwerb der Qualifikation zum „Hygienebeauftragten Arzt“ sind daher erforderlich: • eine mindestens zweijährige Berufserfahrung • der erfolgreiche Besuch dieses 40 h Grundkurses Der Grundkurs „Hygienebeauftragter Arzt“ schließt mit einer Lernerfolgskontrolle ab. Zu den behandelten Themen im Grundkurs gehören u. a.: • Gesetzliche und normative Regelungen im Krankenhaus und in der Arztpraxis • Hygienemanagement und Aufgaben des Hygienefach personals • Nosokomiale bzw. behandlungsassoziierte Infektionen • Surveillance von nosokomialen bzw. behandlungsassoziierten Infektionen • Grundlagen der mikrobiologischen Diagnostik • Grundlagen der rationalen Antibiotikatherapie in Klinik und Praxis und Resistenz testung • Ausbruchmanagement • Hygienemaßnahmen beim Umgang mit infektiösen Patienten • Begehungen, Analysen und Umgebungsuntersuchungen Verfahrensweisen zur Präven tion von nosokomialen bzw. behandlungsassoziierten Infektionen • Hygieneanforderungen in verschiedenen Bereichen • Haut-, Schleimhaut- und Wundantiseptik • Aufbereitung von Medizin produkten, Desinfektion, Sterilisation • Hände-, Lebensmittel- und Küchenhygiene • Schutzkleidung und -ausrüstung Termin: 23.–27. Juni 2022 (Do–Mo) (Anmeldungs-Nr. 11/2022)
Leitung: PD Dr. med. Klaus Schröppel, Institut für Medizin hygiene, Ammerbuch Ort: Ärztehaus, Haldenhaustr. 11, 72770 Reutlingen Gebühr: 700,– Euro Punkte: 40 Anmeldung:
• Passende Körpersignale senden • Mit Diskussionspartnern respektvoll umgehen Ort: Ärztehaus, Haldenhaustr. 11, 72770 Reutlingen Gebühr: 120,– Euro Punkte: 11 Anmeldung:
Rhetorik-Seminar: Diskutieren und Argumentieren
Qualifikation Tabakentwöhnung – Grundkurs
Gespräche und Verhandlungen sind Teil des ärztlichen Alltags, sei es in Teamsitzungen, bei Mitarbeitergesprächen oder wichtigen Vertragsverhandlungen. Und auch in Diskussionen und Debatten sollten Sie ihren Standpunkt vertreten und erklären können. In dem Seminar lernen Sie grundlegende Mechanismen der Dialogrhetorik kennen. Sie üben selbstsicher aufzutreten und Ihren eigenen Standpunkt glaubwürdig und überzeugend darzustellen. Als Teilnehmer und Teilnehmerin dieses Seminars erfahren und üben Sie, wie Sie sich auf eine Diskussion oder Verhandlung vorbereiten, wie Sie anschaulich und überzeugend argumentieren und wie Sie Ihren Standpunkt selbstbewusst vertreten. Dabei verbinden sich praktische Gesprächs- und Verhandlungsszenarien mit Videoanalysen und individuellem Feedback sowie praxisgerechten Einblicken in aktuelle Erkenntnisse der Rhetorik und Kommunikationswissenschaft. Termin: Samstag, 16. Juli 2022 9.00–17.00 Uhr (Anmeldungs-Nr. 41/2022) Leitung: Prof. Dr. Olaf Kramer, Professor für Rhetorik und Wissenskommunikation, Universität Tübingen Seminarinhalt: • Eine Argumentation logisch aufbauen • Sich verständlich ausdrücken • Die richtigen Fragen stellen • Aktiv zuhören • Fair argumentieren • Unfaire Argumente abwehren • Positiv formulieren
Der Grundkurs zur „Qualifikation Tabakentwöhnung“ besteht aus 20 Unterrichtseinheiten (UE) und vermittelt den Teilnehmenden umfassendes Faktenwissen zum Thema Tabaksucht und -entwöhnung. In allen Phasen des Kurses werden die Teilnehmenden tutoriell begleitet. Lerninhalte des Grundkurses • Das Tabakproblem im gesellschaftlichen Kontext, Strategien der Tabakkontrollpolitik und ärztliche Interventionsmöglichkeiten • Gesundheitliche Folgen des Tabakkonsums und des Rauchstopps • Grundlagen der Tabakab hängigkeit und allgemeine Diagnostik • Methoden der Tabakentwöhnung – Medikamentöse Strategien • Methoden der Tabakentwöhnung – Niederschwellige Verfahren • Patientenansprache, Diagnostik und Intervention bei verschiedenen Zielgruppen • Übungen zur Motivierenden Gesprächsführung • Methoden der Tabakentwöhnung – Psychotherapeutische Strategien • Implementierung der Tabak entwöhnung am ärztlichen Arbeitsplatz Die Teilnahme am Grundkurs befähigt zur Einzeltherapie Termine: Freitag, 9. September 2022 9.00–16.30 Uhr Samstag, 10. September 2022 9.00–16.30 Uhr Sonntag, 11. September 2022 9.00–12.00 Uhr (Anmeldungs-Nr. 38/2022)
ÄBW 03 | 2022
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Bekanntmachungen Leitung: Prof. Dr. med. Anil Batra; Stellv. Ärztlicher Direktor, Leiter der Sektion Suchtmedizin und Suchtforschung, Universitätsklinik für Psychiatrie und Psycho therapie, Tübingen Ort: Ärztehaus, Haldenhaustr. 11, 72770 Reutlingen Gebühr: 350,– Euro Punkte: 20 Anmeldung:
Qualifikation Tabakentwöhnung – Aufbaukurs Der fakultative Aufbaukurs, d er 8 Unterrichtseinheiten (UE) umfasst, basiert auf anerkannten Programmen zur Tabakentwöhnung (nach § 20 SGBV) Zu den Lerninhalten des Aufbaukurses gehören: • Konzeption und Organisation eines strukturierten Programms (Stundenaufbau mit Zielen, Methoden und Inhalten) • Ablauf und Wirkungsweise von Gruppenprozessen • Anleitung und Moderation einer Gruppe • Förderung der Motivation und Aktivität • Umgang mit schwierigen Gruppensituationen ! Voraussetzung für die Teilnahme am Aufbaukurs ist die erfolgreiche Teilnahme am Grundkurs zur „Qualifikation Tabakentwöhnung“. ! Die Teilnahme am Aufbaukurs befähigt zur Durchführung von Tabakentwöhnungsprogrammen im Gruppensetting. Termin: Samstag, 17. September 2022 9.00–16.30 Uhr (Anmeldungs-Nr. 39/2022) Leitung: Prof. Dr. med. Anil Batra; Stellv. Ärztlicher Direktor, Leiter der Sektion Suchtmedizin und Suchtforschung, Universitätsklinik für Psychiatrie und Psychotherapie, Tübingen Christina Zeep; Diplom-Psycho login, Mitarbeiterin der Sektion für Suchtmedizin und Sucht forschung, Universitätsklinik für Psychiatrie und Psychotherapie, Tübingen
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Ort: Ärztehaus, Haldenhaustr. 11, 72770 Reutlingen Gebühr: 140,– Euro Punkte: 8 Anmeldung:
40-Stunden-Kurs „Palliativmedizin“ nach der Weiterbildungsordnung Im Grundkurs, der 40 Unterrichtseinheiten (UE) umfasst, stärken die Kursteilnehmer und -teilnehmerinnen ihre ganzheitliche Sicht auf die Patienten. Sie üben sich in der palliativen Grundhaltung, die neben körperlichen Symptomen und Einschränkungen bei schwerkranken Menschen vor allem auch psychosoziale, spirituelle und ethische Aspekte berücksichtigt. Sie werden dafür sensibilisiert, dass palliativmedizinische Betreuung nicht als Kriseninter vention, sondern als ein länger andauernder Prozess, in dem vorausschauende Behandlungsplanungen und Begleitung von großer Bedeutung sind, ver standen werden muss. Das Erlernen der Techniken der personen- und anlassbezogenen Gesprächsführung, von unterschiedlichen Beratungs- und Kommunikationsmethoden sowie Bewältigungs- und Anpassungsstrategien stehen außerdem auf dem Programm. Lerninhalte: • Grundlagen der Palliativ medizin • Grundsätze der Behandlung belastender Beschwerden insbesondere Schmerztherapie • Psycho-Soziale Aspekte der Palliativmedizin und Selbst reflexion • Rechtliche, Ethische und spirituelle Fragestellungen in der Palliativsituation • Symptomlinderung palliativmedizinischer Krankheitsbilder Termin: 22.–26. September 2022 (Do–Mo) (Anmeldungs-Nr. 6/2022)
ÄBW 03 | 2022
Leitung: Dr. med. Christina Paul, Tropenklinik Paul-Lechler- Krankenhaus, Oberärztin Palliativ station, Ärztliche Leiterin Tübinger Projekt Häusliche Betreuung Schwerkranker Ort: Hotel Fortuna, Carl-ZeissStraße 75, 72770 Reutlingen Gebühr: 700,– Euro Punkte: 40 Anmeldung:
Baustein Psychotherapie (Verhaltenstherapie) im Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie – Kurs I Die Bezirksärztekammer Südwürttemberg führt in Zusammenarbeit mit der Universitätsklinik für Psychiatrie und Psychotherapie die Kurse für den E rwerb des Facharztes für Psychiatrie und Psychotherapie s owie für die Zusatzbezeichnung Psychotherapie durch. Gemäß den Richtlinien der Landesärztekammern sind dafür theoretische und praktische Bausteine erforderlich. Dazu werden drei Blockkurse mit je 50 Stunden angeboten, welche – thematisch aufeinander aufbauend – im Abstand von einem Jahr durchgeführt werden. Die Fortund Weiterbildungswochen sind also so aufgebaut, dass die Teilnehmenden die Möglichkeit erhalten, innerhalb von 3 Jahren die psychotherapeutische Weiterbildung komplett abzuschließen. Die Kurse werden jedes Jahr an drei verschiedenen Standorten durchgeführt, sodass in jedem Jahr alle Kursteile entweder in Hornberg (Schwarzwald), Bamberg oder auf Borkum angeboten werden. Die einzelnen Module umfassen Theoriekurse, Entspannungsverfahren, Selbsterfahrung und Fallsupervision und decken damit wichtige Inhalte entsprechend den Anforderungen der Richt linien der Landesärztekammer Baden-Württemberg ab. Termin: 2.–8. Oktober 2022 (So–Sa) (Anmeldungs-Nr. 35/2022)
Leitung: Prof. Dr. med. Anil Batra, stellv. Ärztlicher Direktor, Uni versitätsklinik für Psychiatrie und Psychotherapie, Tübingen Ort: Hotel Schloss Hornberg, Auf dem Schlossberg 1, 78132 Hornberg Gebühr: 875,– Euro (Kosten für Unterkunft und Verpflegung sind in der Kursgebühr nicht enthalten) Punkte: 63 Anmeldung:
Hygienebeauftragter Arzt: Hygiene Update (8 h) Der Hygiene-Update-Kurs findet gemäß § 9 Abs. 1 und 2 der Medizinischen Hygieneverordnung Baden-Württemberg (MedHygVO) vom 20. 07. 2012 statt und umfasst 8 Stunden. Er richtet sich an alle zum Hygienebeauftragten Arzt qualifizierten Ärzte, die verpflichtet sind, regelmäßig im Abstand von zwei Jahren an Fortbildungsveranstaltungen zu Hygiene- und Infek tionsprävention teilzunehmen und so das bestehende Wissen zu vertiefen bzw. zu aktualisieren. Folgende Themengebiete werden im Rahmen des Update-Kurses behandelt: • Alltag des hygienebeauftragten Arztes • Tätigkeit in der OP-Abteilung • Infektionserfassung und Erregersurveillance • Akute respiratorische Erkrankungen: proaktive Phase, Management, aktuelle Entwicklung • Postoperative Wundinfektionen – Kasuistiken • Aktuelle Daten bzgl. Resistenzentwicklungen und Antibiotika-Einsatz Termin: Samstag, 8. Oktober 9.00–16.30 Uhr (Anmeldungs-Nr. 10/2022) Leitung: PD Dr. med. Klaus Schröppel, Institut für Medizin hygiene, Ammerbuch Ort: Ärztehaus, Haldenhaustr. 11, 72770 Reutlingen Gebühr: 80,– Euro Punkte: beantragt
Impressum Refresher Palliativmedizin Zielgruppe dieses Seminars sind Ärztinnen und Ärzte, die bereits die Kurs-Weiterbildung Palliativmedizin (Grundkurs, 40 UE) absolviert haben, sowie palliativmedizinisch Interessierte aller Fachrichtungen. Ziel des Seminars ist es, • Sie auf den aktuellen medizinischen und pflegerischen Stand in ausgewählten Themen der Palliativmedizin zu bringen • einen eigenen Fall, der Sie umtreibt, in geschütztem Rahmen unter Supervision für sich zu klären • Ihnen die Gelegenheit zu geben, in kleinen Gruppen die Fragen und Probleme des Arbeitsalltags fallorientiert und praxisnah zu diskutieren • sich mit Kollegen auszutauschen und Ihnen neue positive Impulse für die tägliche Arbeit zu geben • einen geschützten Rahmen für die Reflexion des eigenen Arbeitsalltags zu bieten Programm: Thematische Einführung Dr. med. Christina Paul Teil I Dr. med. Christina Paul Palliative Onkologie für Nicht-Onkologen: Praxistipps im Therapiedschungel Refresher Schmerztherapie PLUS: Cannabis und CBD inkl. Verordnungspraxis Am emotionalen Abgrund: Ärztlich assistierter Suizid – aktuelle Entwicklungen Teil II Dr. med. Christina Paul Christina Zeep Eigene Fallkasuistiken in interaktiver Gruppenarbeit unter Supervision Termin: Sonntag, 9. Oktober 2022 9.00–16.30 Uhr (Anmeldungs-Nr. 54/2022) Leitung: Dr. med. Christina Paul, Tropenklinik Paul Lechler Krankenhaus, Oberärztin Palliativstation, Ärztl. Leiterin Tübinger Projekt Häusliche Betreuung Schwerkranker, Fachärztin für Innere Medizin, Hämatologie und Onkologie, Palliativmedizin, Akupunktur
Ort: Ärztehaus, Haldenhaustr. 11, 72770 Reutlingen Gebühr: 150,– Euro Punkte: 8 Anmeldung:
Notfallmanagement – Fortbildungen in Ihrer Arztpraxis • individuell • nach Absprache Dr. med. Karl-Otto Walz, Neue Str. 72, 89073 Ulm
Notfallmanagement – Fortbildungen in Ihrer Arztpraxis (Ravensburg, Friedrichshafen) • individuell • nach Absprache Dr. med. Christian Milz, Ottmannshofer Str. 44, 88299 Leutkirch Auskunft/Anmeldung: Akademie für Ärztliche Fortbildung bei der Bezirksärztekammer Südwürttemberg, Haldenhaustr. 11, 72770 Reutlingen, Telefon (0 71 21) 9 17-24 15 oder -24 16, E-Mail: fortbildung@baek-sw.de
Hinweis:
Die Änderung der Zustelladresse für das ÄBW ist bitte ausschließlich an die zuständige Bezirksärztekammer zu melden. Weitere Informationen: www.ärzteblatt-bw.de
Kompetenzzentrum Weiterbildung Baden-Württemberg (KWBW) Im Neuenheimer Feld 130.3 69120 Heidelberg Telefon (0 62 21) 56-71 75 kwbw.AMED@med.uni-heidelberg.de
weiterbildung-allgemeinmedizin.de
KWBW Verbundweiterbildung plus Wir stehen für eine bessere Weiterbildung in der Allgemeinmedizin! Einstieg jederzeit möglich – auch für Quereinsteiger! Wir begleiten Sie während der gesamten Weiterbildung. Die KWBW Verbundweiter bildungplus bietet ein strukturiertes Seminar- und MentoringProgramm in persönlicher Atmosphäre. Regionale Vernetzung steht bei uns im Mittelpunkt! Für Weiterbildende werden Train-the-Trainer-Seminare angeboten. Kursinhalte: In industrieunabhängigen Seminaren erhalten Sie das Handwerkzeug für die hausärztliche Versorgung: Symptombezogene Beratungs anlässe wie Brennen beim Wasserlassen oder Ohrenschmerzen, praktische Übungen wie Urin katheter legen oder Unter suchungstechniken des Bewegungsapparates und auch Umgang mit chronischen Krankheiten wie Diabetes oder Depression werden ebenso strukturiert vermittelt wie beispielsweise Abrechnung, Praxisorganisation oder Wundmanagement. In Train-the-Trainer-Seminaren unterstützen wir Sie bei der Umsetzung der Weiterbildung in Ihrer Praxis. Alle Termine 2022 und einfache Anmeldung unter: www.kwbw.de
Herausgeber: Landesärztekammer Baden-Württemberg und Kassenärztliche Vereinigung Baden-Württemberg Herausgebergremium: Dr. med. Wolfgang Miller (Vorsitzender), Dr. med. Norbert Metke (stellv. Vorsitzender), Dr. med. Klaus Baier (Rechnungsführer), Dr. med. Frank-Dieter Braun, Dr. med. Johannes Fechner, Dr. med. Paula Hezler-Rusch, Prof. Dr. med. Christof Hofele, Dr. med. Anne Gräfin Vitzthum, Prof. Dr. med. Marko Wilke Verantwortlicher Chefredakteur: Dr. med. Oliver Erens (OE) Anschrift Redaktion: Jahnstraße 38 A, 70597 Stuttgart Postfach 70 03 61, 70573 Stuttgart Telefon +49 (0) 711 / 7 69 89-45 aebw@aebw.de Verlag und Auftragsmanagement: Alfons W. Gentner Verlag GmbH & Co. KG Forststraße 131, 70193 Stuttgart Postfach 10 17 42, 70015 Stuttgart Anzeigenleitung: Axel Hollenbach Telefon +49 (0) 711 / 6 36 72-8 27 Telefax +49 (0) 711 / 6 36 72-7 60 hollenbach@gentner.de Auftrags-Management: Melanie Schweigler (Leitung) Telefon +49 (0) 711 / 6 367 2-8 62 schweigler@gentner.de Rudolf Beck Telefon +49 (0) 711 / 6 36 72-8 61 Telefax +49 (0) 711 / 6 36 72-7 60 beck@gentner.de Z. Zt. ist Anzeigenpreisliste Nr. 65 vom 1. 1. 2022 gültig. Layout und Gestaltung: GreenTomato GmbH, Stuttgart Druck: Vogel Druck und Medienservice GmbH, Höchberg Internet: www.ärzteblatt-bw.de Bezugspreise: Inland: jährlich 112,90 € zzgl. Versandkosten 21,00 € (inkl. der jeweils gült igen MwSt.). EU-Länder-E mpfänger mit UST-ID-Nr. und Ausland: jährlich 112,90 € zzgl. Versandkosten 36,00 € EU-Länder ohne UST-ID-Nr.: jährlich 112,90 € zzgl. Versandkosten 36,00 € zzgl. MwSt. (Export- oder Importland). Einzelheft: 15,00 € zzgl. Versandkosten. Bei Neubestellungen gelten die zum Zeitpunkt des Bestell eingangs gültigen Bezugspreise. Durch den Kammerbeitrag ist der Bezugspreis für Mitglieder der Landesärztekammer Baden-Württemberg abgegolten. Bezugsbedingungen: Bestellungen sind jederzeit beim Leserservice oder bei Buchhandlungen im In- und Ausland möglich. Abonnements verlängern sich um ein Jahr, wenn sie nicht schriftlich mit einer Frist von drei Monaten zum Ende des Bezugsjahres beim Leserservice gekündigt werden. Die Abonnementpreise werden im Voraus in Rechnung gestellt oder bei Teilnahme am Lastschriftverfahren bei den Kreditinstituten abgebucht. Redaktionsschluss für redaktionelle Beiträge ist jeweils der 15. des vorangehenden Monats. Mit Namen und Signum des Verfassers gezeichnete Artikel entsprechen nicht unbedingt der Meinung der Schriftleitung. Für unverlangt eingesandte Manuskripte übernehmen Schriftleitung und Verlag keine Haftung. Bei Einsendungen an die Schriftleitung wird das Einverständnis zur vollen oder auszugsweisen Veröffentlichung vor ausgesetzt. Die Redaktion behält sich Kürzungen von Leserbriefen vor. Die systematische Ordnung der Zeitschrift sowie alle in ihr enthaltenen einzelnen Beiträge und Abbildungen sind urheberrechtlich geschützt. Mit der Annahme eines Beitrages zur Veröffentlichung erwirbt der Verlag vom Autor umfassende Nutzungsrechte in inhaltlich unbeschränkter und ausschließlicher Form, insbesondere Rechte zur wei teren Vervielfältigung und Verbreitung zu gewerblichen Zwecken mit hilfe mechanischer, digitaler oder anderer Verfahren. Bis auf Widerruf (socialmedia@gentner.de) gilt dies auch für die Verwendung von Bildern, Graphiken sowie audiovisueller Werke in den Social Media- Kanälen Facebook, Twitter, Google+ und YouTube. Kein Teil dieser Zeitschrift darf außerhalb der engen Grenzen urheberrechtlicher Ausnahmebestimmungen ohne schriftliche Einwilligung des Verlages in irgendeiner Form – durch Fotokopie, Mikrofilm oder andere Verfahren – reproduziert oder in eine von Maschinen, insbesondere von Datenverarbeitungsanlagen verwendbare Sprache übertragen werden. Die Wiedergabe von Gebrauchsnamen, Handelsnamen, Warenbezeichnungen u. dgl. in dieser Zeitschrift berechtigt nicht zu der Annahme, dass solche Namen ohne Weiteres von jedermann benutzt werden dür fen; oft handelt es sich um gesetzlich geschützte eingetragene Warenzeichen, auch wenn sie nicht als solche gekennzeichnet sind. Im Ärzteblatt Baden-Württemberg werden für die Bezeichnungen der einzelnen Gruppen nicht durchgehend beide Formen – männlich und weiblich – verwendet. Sämtliche Personenbezeichnungen gelten im Sinne der Gleichbehandlung für alle Geschlechter. Die verkürzte Sprachform hat nur redaktionelle Gründe und beinhaltet keine Wertung. Erscheinungsweise: 12 Ausgaben pro Jahr jeweils zur Monatsmitte ISSN 0720-3489
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Titel (m/w/d)
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7000
Oberärztin / Oberarzt (50 – 100 % | w/m/d)
Ihre Aufgaben • Sie führen selbständig ambulante psychiatrische und psychotherapeutische ...
#KHMT
ID
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Das Deutsche Krebsforschungszentrum ist das größte biomedizinische Forschungszentrum Deutschlands. ...
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Verkehrsmedizinische Gutachter (w/m/d)
Die pima-mpu GmbH ist ein amtlich anerkannter Träger von ...
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Fachärztin / Facharzt für Allgemein- oder Viszeralchirurgie (30 – 40h/Wo)
Die END- UND DICKDARMPRAXIS SINDELFINGEN (südlich von Stuttgart) sucht zum ...
#DQVA
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Notärzte (m/w/d)
Kliniken Calw Kliniken Nagold Berufserfahrung Arzt Voll/Teilzeit Der Klinikverbund ...
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Oberarzt w/m/d Kardiologie
Im Zuge einer Nachfolgeregelung suchen wir Sie als Oberarzt w/m/d ...
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Ärztin / Arzt (w/m/d) Referat 25 – Ärztliche und Pharmazeutische Angelegenheiten
Beim Regierungspräsidium Karlsruhe ist in der Abteilung 2 (Wirtschaft, Raumordnung, ...
#DTWL
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Ärztinnen / Ärzte (w/m/d)
Landratsamt Karlsruhe - Gesundheitsamt zum nächstmöglichen Zeitpunkt mehrere Stellen ...
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FA Orthopädie/Unfallchirurgie
FA Orthopädie/Unfallchirurgie (w/m/d) im Großraum Karlsruhe Kassensitz in Anstellung/Partnerschaft. ...
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Wir suchen zur Erweiterung unseres Teams eine/n Fachärztin/-arzt Augenheilkunde (m/w/d) ...
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Ärzte (m/w/d) in Teil- (mind. 30 Std.) oder Vollzeit (39 Std.)
Die Bayerische Landesärztekammer sucht für das Referat Weiterbildung II ab ...
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Facharzt Anästhesiologie (m/w/d), Assistenzarzt Anästhesiologie (m/w/d)
Wir suchen zum nächstm glichen Zeitpunkt standortübergreifend für Tutzing bzw. Feldafing ...
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Facharzt (m/w/d) für Innere Medizin
Wir sind ein Zentrum für Ganzheitsmedizin, welches seit 2001 am ...
#YJBP
83242
Weiterbildungsassistent Allgemeinmedizin m/w/d Vollzeit oder Teilzeit gesucht
Weiterbildungsassistent Allgemeinmedizin m/w/d Vollzeit oder Teilzeit gesucht für Praxisklinik Reit im ...
#ZTLK
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Ärztliche Leitung Hausarzt-MVZ (m/w/d)
UNSER ANGEBOT Ein interessantes zukunftsträchtiges Arbeitsumfeld in unserem modernen ...
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FA/Ä in VZ/TZ u. WBA/Ä u. Urlaubsvertretung für Allgemeinarztpraxis im Norden von München
Große moderne Hausarztpraxis für die ganze Familie bietet spannende, abwechslungsreiche ...
#KMQB
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Allgemeinärztin/-arzt oder Hausärztliche/-r Internist/in
Unser Team sucht zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine/n Allgemeinärztin / ...
#QPCS
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Facharzt (m/w/d) mit der Zusatzbezeichnung Orthopädische Chirurgie gesucht
Die Kreiskrankenhaus Schrobenhausen GmbH und die Geriatrische Rehabilitationsklinik Neuburg bilden ...
#MBCW
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LEITENDER OBERARZT (M/W/D) ORTHOPÄDIE/ UNFALLCHIRURGIE
Ihr Verantwortungsbereich: Vertretung des Chefarztes der Chirurgie im Fachbereich Orthopädie/Unfallchirurgie ...
#BLKW
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FÄ:in Allgemeinmedizin/Innere Medizin/ WB-Assistent:in, FÄ:in Arbeitsmedizin/ Betriebsmedizin/WB-Assistent:in
FÄ:in Allgemeinmedizin/Innere Medizin/WB-Assistent:in FÄ:in Arbeitsmedizin/Betriebsmedizin/WB-Assistent:in gesucht für Anstellung/Kooperation Ärztehaus PARCSIDE, ...
#NARL
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Weiterbildungsassistenten (m/w/d) für die Allgemeinmedizin, die Diabetologie, die Rheumatologie und die Innere Medizin (48 Monate Weiterbildungszeit) • Fachärzte (m/w/d) für Allgemeinmedizin/hausärztlicher Internist (für hausärztliche Tätigkeit) • Fachärzte (m/w/d) für Diabetologie (Allgemeinarzt, Innere, Endokrinologe) • Fachärzte (m/w/d) für Innere Medizin/Gastroenterologie • Fachärzte (m/w/d) für Psychiatrie
Für unser ärztlich geführtes, fachlich breit aufgestelltes Medizinisches Versorgungszentrum ...
#CUPD
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FÄ für Gynäkologie und Geburtshilfe (m/w/d)
Frauenarztpraxis in Nürnberg sucht baldmöglichst FÄ für Gynäkologie und ...
#VCJY
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ÄBW 03 | 2022
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PLZ
Titel (m/w/d)
Beschreibung
ID
92431
Facharzt/Fachärztin für Allgemeinmedizin bzw. Hausärztliche/r Internist/Internistin (w/m/d) & Assistenzarzt/Assistenzärztin in Weiterbildung für Allgemeinmedizin (w/m/d)
Das Gesundheitszentrum Ostoberpfalz, kommunales MVZ der Stadt Neunburg vorm Wald, ...
#BLEQ
92637
Fachärzte für Augenheilkunde (m/w/d) konservativ / operativ in Voll-/Teilzeit
Wir sind ein inhabergeführtes augenärztliches Medizinisches Versor- gungszentrum und suchen ...
#DCNA
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FA/FÄ oder Assistenzarzt/-ärztin für Orthopädie oder Allgemeinmedizin in VZ/TZ
eine moderne Privatpraxis für Orthopädie/ orthopädische Schmerztherapie im Raum Ofr. ...
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Oberarzt
(m/w/d) für die Palliativstation in Teil- oder Vollzeit Sie verfügen über eine abgeschlossene Facharztweiterbildung, vorzugsweise Anästhesie, Innere Medizin, Neurologie oder Allgemeinmedizin, besitzen die Zusatzbezeichnung Palliativmedizin und haben Erfahrung in der Schmerztherapie. Sie haben Freude an der Zusammenarbeit in einem multiprofessionellen Team und besitzen eine hohe kommunikative Kompetenz. Sie besitzen die Bereitschaft zur Teilnahme am Rufbereitschaftsdienst. Dann freuen wir uns auf Ihre Bewerbung. Es erwartet Sie ein sehr gutes Betriebsklima in einem Team mit flachen hierarchischen Strukturen und eine Vergütung nach TV-Ärzte/VKA mit elektronischer Zeiterfassung und den üblichen Sozialleistungen im öffentlichen Dienst.
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besteht aus den Donau-RiesKliniken Donauwörth, Oettingen und dem Stiftungskrankenhaus Nördlingen mit insgesamt über 550 Betten sowie den Seniorenheimen Monheim, Rain, Wemding und dem Pflegezentrum Bürgerheim Nördlingen mit insgesamt 340 Plätzen. Wir bieten über 1.500 Mitarbeitern ein sicheres Arbeitsumfeld und viele Möglichkeiten der persönlichen Entwicklung
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Ihre Bewerbung senden Sie bitte bevorzugt per E-Mail, da wir Bewerbungsunterlagen nicht zurücksenden, an: bewerbung@donkliniken.de – Donau-Ries Kliniken und Seniorenheime gKU, Zentrale Personalabteilung, Stoffelsberg 4, 86720 Nördlingen.
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05_17_16
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ÄBW 03 | 2022
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Unser Zentrum ist eine wachsende Gesundheitseinrichtung mit sechs Fachkliniken, zahlreichen dezentralen psychiatrischen Versorgungsangeboten und beschäftigt rund 1.200 Mitarbeitende. Im Bereich der gemeindenahen Versorgung betreiben wir am Psychiatrischen Behandlungszentrum des Krankenhauses Böblingen auch ein vollstationäres Angebot für Kinder und Jugendliche mit akuten psychiatrischen Krisen und längerfristigen Erkrankungen sowie eine Tagesklinik für Psychiatrie und Psychotherapie des Kindes- und Jugendalters mit 24 Behandlungsplätzen in Böblingen. Für unsere Teams der Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie sowie unserer Tagesklinik für Kinder und Jugendliche am Standort Böblingen suchen wir zum nächstmöglichen Zeitpunkt in Voll- oder Teilzeit einen
Arzt (w/m/d), möglichst in fortgeschrittener Weiterbildung zum Facharzt für Kinder- und Jugendpsychiatrie und Psychotherapie Nähere Informationen zur Stelle finden Sie hier:
Nähere Informationen zum ZfP Calw als Arbeitgeber finden Sie hier:
Nähere Informationen zur Klinik finden Sie hier:
Unsere kinder- und jugendpsychiatrische Klinik ist seit kurzem ein Lehrkrankenhaus.
Haben Sie Fragen? Nähere Auskünfte erteilt Ihnen auch gern Frau PD Dr. Ulrike Schulze, Chefärztin, Tel. 07031 46847-227.
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Fachärztin / Facharzt für öffentliches Gesundheitswesen, der Allgemeinmedizin oder Inneren Medizin oder einer Ärztin / einem Arzt (w/m/d) mit langjähriger Berufserfahrung unbefristet zu besetzen.
Das Arbeitsverhältnis wird auf der Grundlage des Tarifvertrages für den öffentlichen Dienst der Länder (TV-L) geschlossen. Die Eingruppierung kann bei Vorliegen aller persönlichen und tariflichen Voraussetzungen für Fachärztinnen / Fachärzte für das öffentliche Gesundheitswesen in Entgeltgruppe E 15 TV-L erfolgen. Alternativ eignen sich die Aufgaben auch für Ärztinnen und Ärzte mit mehrjähriger Berufserfahrung. Die Eingruppierung erfolgt in diesem Fall in der Entgeltgruppe 14 TV-L. Die Tätigkeitsschwerpunkte werden auf dem Gebiet des öffentlichen Gesundheitsdienstes (ÖGD) einer staatlichen Mittelbehörde liegen. Der ÖGD in Baden-Württemberg fördert und schützt die Gesundheit der Bevölkerung; er beobachtet und bewertet die Auswirkungen der sozialen Lebens- und Umweltbedingungen auf die Gesundheit. Für diese vielseitige und verantwortungsvolle Tätigkeit suchen wir eine engagierte Ärztin / einen engagierten Arzt. Neben der Approbation als Ärztin / Arzt und Facharztanerkennung für öffentliches Gesundheitswesen, Allgemeinmedizin, Innere Medizin oder möglichst mehrjähriger Berufserfahrung erwarten wir eine selbstständige Arbeitsweise, Teamfähigkeit, Beratungs- und Organisationskompetenz sowie die Bereitschaft, sich mit neuen Aufgabenstellungen auseinanderzusetzen. Verhandlungsgeschick sowie ein souveränes und wertschätzendes Auftreten gegenüber internen und externen Kooperationspartnern, Schulleitungen bzw. -trägem sowie leitendem Klinikpersonal sind erforderlich. Verständnis und Interesse für Verwaltungsabläufe sind von Vorteil. Nähere Informationen über die zu besetzende Stelle und das genaue Anforderungsprofil finden Sie unter Stellenangebote (www.rp-freiburg.de). Dort finden Sie auch den Link zu unserem Online-Bewerbungsverfahren. Bewerbungsschluss ist der 31.03.2022.
Facharzt für Plastische & Ästhetische Chirurgie m/w von stark frequentierter Privatklinik in Bestlage von Stuttgart, entweder auf Honorarbasis (als 2. Standbein) oder im Anstellungsverhältnis bei besten Konditionen/Sozialleistungen und Entwicklungsmöglichkeiten zur Verstärkung unseres Fachärzteteams gesucht. Erfahrung in ästhetischer Brustchirurgie sollte vorhanden sein. Gern auch erfahrene und ältere Semester, die noch Spaß an Ihrer Arbeit haben und auf der Suche nach einem 2. Standbein neben Ihrer selbständigen Tätigkeit sind. Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung Meine Schönheitsclinic Privatklinik für Plastische und Ästhetische Chirurgie Tel. 0711-998 81830 E-Mail: verwaltung@meine-schoenheitsclinic.de
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