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Ärzteblatt Baden-Württemberg 03-2021

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Ä r zteblatt Baden-Württemberg

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Amts- und Mitteilungsblatt der ärztlichen Körperschaften | ISSN 0720-3489 | E 1041 | 76. Jahrgang | Gentner Verlag

03 | 2021


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Editorial Priorisierung der Corona-Impfung

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Kammern und KV Nachruf auf Prof. Dr. Wolfgang Ost

Auskultation Bei der unmittelbaren Auskultation wurde das Ohr schon in der Antike direkt auf die Körperoberfläche gehalten. Der französische Arzt René Laënnec (1781 – 1826) hat das als Idee auch vom italienischen Anatomen und Kliniker Domenico Cotugno (1736  –  1822) erwähnte Untersuchungsverfahren der mo­ dernen, mittelbaren Auskultation 1816 ent­ wickelt und 1819 öffentlich bekanntgemacht. Laënnecs erstes Hörrohr war ein fest zusam­ mengerolltes Blatt Papier. Die heutige Technik der Auskultation geht auf Josef von Škoda (1839) zurück. Mit der Grün­ dung der Jüngeren oder Zweiten Wiener Medizinischen Schule leitete er gemeinsam mit anderen einen Paradigmenwechsel ein, der die naturphilosophisch orientierte Medi­ zin hin zur modernen, naturwissenschaftlich orientierten Medizin führte. Mit Hilfe der verfeinerten Untersuchungsmethoden von Škoda veränderte sich auch das Verständnis der Krankheiten, weg von dem – in der Mitte des 19. Jahrhunderts noch vorherrschenden – ontologischen Verständnis hin zum Prozess­ charakter einzelner Erkrankungen. Auf den Titelseiten zeigt das Ärzteblatt Baden-Württemberg in diesem Jahr Motive aus dem ärztlichen Alltag; auf allen Titel­ motiven stehen die Patienten im Mittelpunkt. Ermöglicht wird die Serie durch die BadenWürttembergische Bank (BW-Bank). Die Bank verdeutlicht damit ihre enge Beziehung zur Medizin und zur Ärzteschaft im Südwesten, nicht zuletzt, weil ihre Beratungsspezialisten für Heilberufe seit über 25 Jahren kompe­ tente Unterstützung und Beratung in allen wirtschaftlichen Fragen von Medizinern bie­ ten. Die BW-Bank ist mit 22 HeilberufeStandorten und 160 Filialen im Land vor Ort.

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Fortbildung nahm Triage in den Fokus 133 Corona-Impfverordnung und -Schnelltests 134 Corona-Impfung für Ärztinnen und Ärzte 134 Arztpraxen stehen in den Startlöchern 136 Schutzimpfung für Kleinkinder 136

Ethik Mensch-Maschine-Interaktion

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Vermischtes Ausdehnung des Schutzschirms gefordert Namen und Nachrichten Corona-Bonus verwehrt Landarztquote beschlossen Reiner Aktionismus Interview: „Auch unkonventionelle Wege gehen“ Ärztlicher Pandemierat der Bundesärztekammer Nebenwirkungen individuell dokumentieren Finanzhilfen für Uniklinken verlängert

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Corona-Impfverordnung und -Schnelltests

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Mensch-MaschineInteraktion

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Medizinhistorik Das Deutsche Tuberkulose-Archiv

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Veranstaltungsübersicht 148

„Auch unkonventionelle Wege gehen“

Bekanntmachungen 151 Impressum 175

Mehr Informationen zum umfangreichen Leistungsangebot für ­Heil­berufler sowie zu den Kontaktdaten der Heilberufe-Standorte in I­hrer ­Nähe erhalten Sie unter: www.bw-bank.de/heilberufe E-Mail: heilberufe@bw-bank.de Telefon: 07 11 / 1 24-4 50 21

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01 | 2020

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Inhalt

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Das Deutsche Tuberkulose-Archiv

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Editorial Solidarische und gerechte Verteilung des Impfstoffs zum Nutzen aller

Priorisierung der Corona-Impfung Foto: Universitätsklinikum Ulm

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Prof. Dr. T. Mertens

ie Priorisierung bei der COVID19-Impfung erregt manche Gemüter. Seit Wochen errei­ chen mich persönlich, wie viele an­ dere Menschen, die tatsächlich oder vermeintlich in die Priorisierung ein­ gebunden sind, Forderungen nach Einordnung in eine „höhere Priorisie­ rungsstufe“ der Ständigen Impfkom­ mission (STIKO). Dies entweder als Individuum oder als Interessensver­ treter einer Gruppe. Die Forderungen werden manchmal sachlich, manch­ mal argumentativ anspruchsvoll, manchmal emotional und nicht sel­ ten auch „sehr fordernd“ vorgetra­ gen. Allen diesen Forderungen ist ge­ meinsam, dass sie praktisch immer den Anspruch einzelner Menschen oder einzelner Gruppen fest im Auge haben, aber nie gleichzeitig den be­ rechtigten Anspruch anderer beson­ ders gefährdeter Menschen oder Gruppen. Einfach gesagt, wird Solida­ rität gefordert, die dazu führt, dass man als Einzelner oder Gruppe etwas bekommt. Die zweite wichtige Seite der Solidarität bleibt dabei unberück­ sichtigt, nämlich, dass man auf etwas verzichtet zugunsten anderer. Da je­ dem klar sein dürfte, dass eine bloße zahlenmäßige Vergrößerung der ­oberen Priorisierungsstufen bei ein­ geschränkter Impfstoffverfügbarkeit sachlich unsinnig ist, müsste eigentlich eine Forderung nach höherer Eingrup­

pierung mit der Aussage verbunden werden, welche Gruppe stattdessen „heruntergestuft“ werden soll. Genau in der Bewertung, Abwä­ gung und Reihung der Ansprüche einzelner Menschen oder Gruppen, zuerst geimpft zu werden, liegt die schwierige Aufgabe der STIKO und anderer Verantwortlicher. Die Priorisierung unterscheidet nicht nach dem einfachen Kriterium berechtigt oder nicht berechtigt. Man kann vermuten, dass etwa die Hälfte unserer Bevölkerung einen Grund für eine priorisierte Impfung anführen kann. Es geht darum, eine Reihung für die Menschen, entsprechend ihrer quantitativen Risiken für schwere Er­ krankung und nachgeordnet für In­ fektion, zu erarbeiten. Eine solche Reihung (Priorisierung) muss den ethischen Anspruch des Schutzes der Schwächsten erfüllen, dabei größt­ mögliche Schadensvermeidung für den Einzelnen und die Gemeinschaft sichern sowie eine möglichst solida­ rische und gerechte Verteilung zum Nutzen aller berücksichtigen. Beides war und ist die Grundlage der Arbeit der STIKO, entsprechend des im gemeinsamen Positionspapier von ­ ­STIKO, Deutschem Ethikrat und Leo­ poldina dargestellten rechtsethischen Rahmen. Bei ihrer Arbeit zur Priorisierungs­ empfehlung hat und muss sich die STIKO im genannten Rahmen an die

beste verfügbare Datengrundlage halten. Da alle Menschen grundsätz­ lich gleich zu werten sind, kann „Wertschätzung“ oder können „Ver­ dienste“ einzelner Gruppen ebenso wenig ein Kriterium der STIKO sein wie „gefühlte“ Wahrheiten über Aus­ wirkungen von Impfungen, die nicht durch wissenschaftliche Ergebnisse belegbar sind. Die STIKO wäre sehr schlecht beraten, gäbe sie diese Ar­ beitsweise auf. Sie muss die Kritik bewerten, bei Verfügbarkeit neuer Erkenntnisse ihre Empfehlung anpas­ sen und die Kritik auch aushalten, bis hoffentlich bald Impfstoff in so aus­ reichender Menge zur Verfügung steht, dass Priorisierung nicht mehr stattfinden muss. Übrigens wurde auch von keinem Experten vor der ersten Zulassung erwartet, dass alle entwickelten Impf­ stoffe hinsichtlich ihrer Charakteristi­ ka völlig gleich sein würden. Dennoch sind sie für den Individualschutz und die Bekämpfung der Pandemie ent­ scheidend wichtig. Prof. Dr. Thomas Mertens Vorsitzender der Ständigen Impfkommission am Robert-Koch-Institut Der Autor hat dieses Editorial am 16. Februar 2021 auf Bitten der Chefredaktion als „offenen Brief“ verfasst; jüngere Ereignisse konnten aus produktionstechnischen Gründen leider nicht berücksichtigt werden.

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Prof. Mertens hat sich 1984 für das Fach Virologie habilitiert und erhielt 1985 eine C2-Professur am Institut für Virologie der Universität Köln. 1991 wurde er C3-Professor an der Abteilung Virologie der Universität Ulm und übernahm danach die kom­ missarische Leitung der Krankenhaushygiene am dortigen Uni­ versitätsklinikum. Von 1998 an war er Ärztlicher Direktor des Instituts für Virologie am Universitätsklinikum Ulm; Ende 2017 wurde er emeritiert. – Im Jahr 2004 wurde Prof. Mertens zum Mitglied der Ständigen Impfkommission am Robert Koch-Insti­ tut und ist seit 2017 deren Vorsitzender, außerdem ist er seit 2011 Mitglied der Nationalen Kommission für die Polioeradika­ tion und seit 2012 Mitglied des Expertenbeirats Influenza des Robert Koch-Instituts.


Kammern und KV Wir trauern um

Prof. Dr. jur. Wolfgang Ost Prof. Ost war in verschiedenen Funktionen für die Kassenärztliche Vereinigung Baden-Württemberg und ihre Vorgängerinstitutionen tätig. Unter anderem hat er den Fusionsprozess der Kassenärztlichen Vereinigungen im Land eng begleitet. Als Vizepräsident des Landessozialgerichts Baden-Württemberg und als Professor an der Universität Tübingen hat er den Rechtsrahmen rund um die vertragsärztliche Tätigkeit maßgeblich und ausge­ sprochen positiv mitgeprägt. Wir werden ihm ein ehrendes und insbesondere dankbares Andenken bewahren. Für die 21.500 niedergelassenen Ärzte und Psychotherapeuten im Land Vorstand, Geschäftsführung, Delegierte der Vertreterversammlung sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Kassenärztlichen Vereinigung Baden-Württemberg

Dr. Norbert Metke Vorsitzender des Vorstandes

Dr. Frank-Dieter Braun Vorsitzender der Vertreterversammlung

Dr. Johannes Fechner stv. Vorsitzender des Vorstandes

Dr. Anne Gräfin Vitzthum stv. Vorsitzende der Vertreterversammlung

Medizinische, juristische und ethische Überlegungen bei schweren Entscheidungen

Fortbildung nahm Triage in den Fokus

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u wenige intensivmedizinische Ressourcen und zu viele Pati­ enten, die dringend Hilfe brau­ chen: Diese Situation stellt Ärztinnen und Ärzte vor Herausforderungen. Wer bekommt eine Behandlung, wer kann aus welchen Überlegungen he­ raus eine vermeintlich lebensretten­ de Therapie nicht erhalten? Die The­ matik der sogenannten Triage – oh­ nehin eine Grenzsituation für Ärz­ tinnen und Ärzte – gewinnt durch die Corona-Pandemie zusätzlich an Bri­ sanz, denn vor einer Überlastung der Intensivstationen durch viele schwere Corona-Verläufe wurde und wird im­ mer wieder gewarnt. Eine OnlineFortbildung der Bezirksärztekammer Nordbaden gab interessierten Ärz­ tinnen und Ärzten die Möglichkeit, sich dem Themenkomplex der Triage im ambulanten und klinischen Sektor unter medizinischen, ethischen und juristischen Gesichtspunkten zu nä­ hern. Begrüßt wurden die Teilneh­ merinnen und Teilnehmer von Dr. Susanna Colopi Glage, der Vizepräsi­ dentin der Bezirksärztekammer Nord­ baden, sowie von Moderator Prof. Dr. Martin Bentz, Direktor der Medizi­ nischen Klinik III, Städtisches Klinikum Karlsruhe. Anschließend lieferten die hochkarätigen Referenten mit ihren

Livestream-Impulsvorträgen Denkan­ stöße und gaben Einblick in ihre je­ weilige praktische Arbeit. Die Teilneh­ merinnen und Teilnehmer konnten sich per Chatfunktion durch Fragen und Kommentare an den Diskussi­ onen beteiligen und so die Fortbil­ dung aktiv mitgestalten. Zu Beginn referierte Prof. Dr. Mar­ tin Hausberg, Facharzt für Innere Me­ dizin/Nephrologie sowie internistische Intensivmedizin, Direktor der Medizi­ nischen Klinik I am Städtischen Klini­ kum Karlsruhe, zum Thema Allokation von intensivmedizinischer Behand­ lung aus Sicht eines Klinikers. Es folgte Dr. Michael Eckstein, der als niederge­ lassener Facharzt für Innere Medizin in Reilingen die Sichtweise eines Haus­ arztes vortrug. Dr. Eckstein betonte in diesem Zusammenhang die Wichtig­ keit, das Thema Triage bereits im am­ bulanten Sektor mit zu bedenken – hier schwerpunktmäßig bei der Be­ handlung und Einbindung älterer Menschen mit Komorbiditäten. Jürgen Gremmelmaier, Leitender Oberstaats­ anwalt der Staatsanwaltschaft Karlsru­ he und zudem stellvertretender Kam­ meranwalt der Bezirksärztekammer Nordbaden, gab Einblick in die straf­ rechtliche Bewertung ärztlicher ­Pandemie-Entscheidungen. Zum Ab­ schluss sprach der Medizinethiker Prof.

Dr. Georg Marckmann vom Institut für Ethik, Geschichte und Theorie der Medizin an der Ludwigs-MaximiliansUniversität München über moralische Aspekte, die es zu bedenken gilt. Einige Problemstellungen kristal­ lisierten sich im Verlauf der Vorträge als zentrale Punkte heraus: so die Bereiche Dringlichkeit und voraus­ sichtliche Erfolgsaussichten der Be­ handlung, Patientenwille und Patien­ tenverfügung sowie frühzeitige und kontinuierliche Einbindung von Pati­ enten, Angehörigen sowie Betreuern zu treffende Entscheidungen. An die Vorträge schloss sich ein reger Austausch zwischen den Refe­ renten und den Seminarteilnehmerin­ nen und -teilnehmern an. Es wurde deutlich, dass eine Fortbildung zum Thema Triage gerade in Pandemie­ zeiten nicht an der Lebenswirklichkeit ärztlicher Praxis vorbeigeht, sondern im Gegenteil auf ein großes Informations­ bedürfnis von Ärztinnen und Ärzten stößt. Darüber hinaus sorgte gerade die interdisziplinäre Herangehensweise des Seminars dafür, dass Ärztinnen und Ärzte nicht nur umfassend informiert, sondern auch zum Nachdenken ange­ regt wurden und vielschichtige Überle­ gungen für Lösungsansätze in einem hochkomplexen Handlungsfeld gelie­ fert bekamen.

Die Social-MediaKanäle der Landesärzte­kammer:

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AerztekammerBW

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Kammern und KV Ärztliche Körperschaften meistern aktuelle Herausforderungen

Corona-Impfverordnung und -Schnelltests

D Impfverordnung und Antworten auf häufig gestellte Fragen

ie neue Corona-Impfverord­ nung des Bundesministeriums für Gesundheit trat am 8. Fe­ bruar in Kraft. Folgt den Empfeh­ lungen der Ständigen Impfkommissi­ on und berücksichtigt erste Erfah­ rungen aus der bisherigen Impfkam­ pagne. Sie beschreibt unter anderem die Einstufung der Bevölkerung in vorrangig zu impfende Gruppen. Al­ lerdings kann in Einzelfällen von der Reihenfolge abgewichen werden, et­ wa wenn dies zur kurzfristigen Ver­ meidung des Verwurfs von Impf­ stoffen notwendig ist.

Einzelfallentscheidungen

Impfberechtigte ­Personengruppen in ­Baden-Württemberg

Die Impfverordnung priorisiert die Impfung unter anderem für Personen mit bestimmten Erkrankungen. Per­ sonen außerhalb dieser Gruppen, bei denen nach individueller ärztlicher Beurteilung aufgrund besonderer Umstände im Einzelfall ein beson­ deres Risiko für einen schweren oder

tödlichen Krankheitsverlauf nach ei­ ner Infektion mit dem Coronavirus besteht, haben ebenfalls mit beson­ derer Priorität Anspruch auf die Schutzimpfung. Den obersten Lan­ desgesundheitsbehörden wird die Möglichkeit eingeräumt, Einrich­ tungen zu benennen, die zur Ausstel­ lung eines ärztlichen Zeugnisses über das Vorliegen eines solchen Risikos berechtigt sind. Im Rahmen der Amts­ hilfe hat das Sozialministerium die Landesärztekammer gebeten, ein Ex­ pertengremium für derartige Einzel­ fallentscheidungen zu bilden; es wird aus Vorstandsmitgliedern und Mitglie­ dern der Ethikkommission besetzt. Darüber hinaus arbeiten die ärzt­ lichen Körperschaften nach wie vor auf vielen Ebenen mit dem Land und weiteren Einrichtungen zusammen, um die vielfältigen Herausforde­ rungen der Coronapandemie zu meistern. So sind die Spitzen von Landesärztekammer und Kassenärzt­ licher Vereinigung gemeinsam mit

Jede Impfung ist ein willkommener Beitrag zur Bewältigung der Pandemie

Corona-Impfung für Ärztinnen und Ärzte

B

is Mitte März erwartet das Land BadenWürttemberg rund 450.000 Impfdosen des Impfstoffs von AstraZeneca. Aufgrund der stets engen Zusammenarbeit der Landesärzte­ kammer mit dem Sozialministerium BadenWürttemberg und dem daraus entstandenen Vertrauensverhältnis konnte Kammerpräsident Dr. Wolfgang Miller sich an entscheidender Stelle dafür einsetzen, dass gerade auch die badenwürttembergische Ärzteschaft von dieser Entwick­ lung profitiert. Seit 23. Februar können sich alle Ärztinnen und Ärzte unter 65 Jahren mit Patientenkontakt sowie alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter unter 65 Jahren in der Patientenversorgung für eine Imp­ fung in einem der Impfzentren anmelden. Die Landesärztekammer hat ihre Mitglieder an diesem Tag per Rundmail sowie auf ihrer Website infor­ miert. Leider war es jedoch – aufgrund der feh­ lenden Zulassung des AstraZeneca-Impfstoffs – im ersten Schritt nicht möglich, auch über 65-jäh­ rigen Ärztinnen und Ärzten ein Impfangebot zu machen.

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Kammerpräsident Dr. Wolfgang Miller betonte: „Wir bitten unsere Mitglieder in Abstimmung mit dem Ministerium ausdrücklich, von der Möglich­ keit zur Impfung zeitnah Gebrauch zu machen. Jede Impfung, besonders von Personen in der Patientenversorgung, ist ein willkommener Bei­ trag zur Bewältigung der Pandemie.“ Außerdem sei die Impfung der Ärzteschaft auch ein wichtiges Signal an die Bevölkerung in puncto Impfbereit­ schaft: „Gerade wir Ärztinnen und Ärzte sollten mit gutem Beispiel vorangehen und zeigen, dass der Impfstoff gut verträglich und sicher ist. Schließlich ist die Impfung eine unserer stärksten Waffen im Kampf gegen die Pandemie.“ Die Anmeldung zur Impfung erfolgt wie bisher über das Internetportal www.impfterminservice. de oder alternativ auch über die Hotline 116 117. Für die Impfung mit dem Impfstoff von AstraZe­ neca sind Termine über viele Wochen eingestellt, die individuell gebucht werden können. Gegebe­ nenfalls werden die Impfzentren auch Terminslots für medizinisches Personal einrichten. Die Umset­ zung erfolgt vor Ort.

Krankenhausgesellschaft, Landesa­ pothekerkammer und Zahnärzte­ schaft in der „AG Corona“ des Ministe­ riums für Soziales und Integration eingebunden und stimmen sich in der Regel einmal wöchentlich mit Sozial­ minister Manne Lucha und seinem Stab ab. Darüber hinaus arbeiten die ärztlichen Körperschaften unter an­ derem auch in der UAG Notfall, AGUI Impfung, UAG Zentrale Impfzentren, UAG Mobile Impfteams sowie UAG Kommunale Impfzentren intensiv mit und bringen ärztlichen Sachverstand und Expertise ein.

Aktuelle Verwendung der Impfstoffe Die in der Impfverordnung vorge­ sehene Priorisierung hat das Ziel, möglichst rasch diejenigen vor schwe­ rer Covid-19-Erkrankung zu schützen, die aufgrund ihres Alters oder ihrer beruflichen Tätigkeit in der Altenpfle­ ge und in Krankenhäusern besonders gefährdet sind. Große ärztliche Ver­ bände und Organisationen – Bundes­ ärztekammer, Kassenärztliche Bundes­ vereinigung, Marburger Bund, Hart­ mannbund, Virchowbund, Gesellschaft für Virologie, DIVI, DGiNA und DGIIN – haben Mitte Februar gemeinsam er­ klärt, dass sie diese Strategie unter­ stützen, weil dadurch die hohe Anzahl schwerer Krankheitsverläufe und Ster­ befälle schneller gesenkt werden kann und gleichzeitig medizinischem und pflegerischem Personal auf Intensiv­ stationen, in Notaufnahmen und Rettungsdiensten frühzeitig eine Imp­ fung gegen SARS-CoV-2 ermöglicht werden kann. In der Mangelsituation, so die ge­ meinsame Erklärung, gehe es darum, mit den verfügbaren Impfstoffdosen möglichst viel gesundheitlichen Scha­ den durch die COVID-19-Pandemie abzuwenden, Erkrankungen zu ver­ meiden und Übertragungen von SARS-CoV-2 zu vermindern, soweit die verfügbaren Impfstoffe eine Unterbre­ chung oder Reduktion von Transmissi­ onen wirksam leisten können. Für jeden COVID-19-Impfstoff, für den eine Zulassung erteilt werde, müssten Qualität, Wirksamkeit und


Kammern und KV Unbedenklichkeit in klinischen Prü­ fungen nachgewiesen und ein gün­ stiges Nutzen/Risiko-Profil bescheini­ gt werden. Die derzeit in Deutschland verfügbaren Impfstoffe von Astraze­ neca, Biontech/Pfizer und Moderna hätten diese Prüfung durchlaufen und würden für die bislang in Deutschland dominierenden Virusvarianten als ge­ eignet zum Individualschutz und zur Bekämpfung der Pandemie angese­ hen. Dennoch sind Kolleginnen und Kollegen verunsichert über die doch etwas unterschiedliche Wirksamkeit der verschiedenen Impfstoffe gerade bei Virusmutanten. Hier darf kein Stillstand eintreten. Angepasst an die Erregerlage sollte die Wirksamkeit fortlaufend evaluiert werden. Auch Anpassungen der Strategie dürfen dabei kein Tabu sein.

Schnelltest-Gipfel Die ärztlichen Körperschaften waren Mitte Februar an einem Gipfel­ treffen der Landesregierung zur Coro­ na-Lage mit Kommunalen Landesver­ bänden und Experten aus dem Ge­ sundheitsbereich beteiligt. Im Rah­ men des virtuellen Spitzengesprächs wurden die Themen „erweiterte Test­ strategie“ und „zukünftiger Einsatz von Schnell- und Selbsttests“ bespro­ chen. Kammerpräsident Dr. Wolfgang Miller nahm für die Landesärztekam­ mer, Vorstandsvorsitzender Dr. Nor­ bert Metke für die Kassenärztliche Vereinigung Baden-Württemberg an der Videokonferenz teil. Ebenfalls dabei waren Ministerpräsident Win­ fried Kretschmann, Gesundheitsmini­ ster Manfred Lucha, Innenminister Thomas Strobl, Kultus- und Jugend­ ministerin Dr. Susanne Eisenmann sowie der Präsident des Landesge­ sundheitsamts Dr. Gottfried Roller. Zugeschaltet waren weitere Vertreter der Landespolitik sowie unter ande­ rem Funktionsträger des Robert Koch Instituts, des Städte- sowie des Gemeindestags, der Hilfsorganisati­ ­ onen, des Katastrophenschutzes, der Landesapothekerkammer und der Landeszahnärztekammer. Im Zentrum der Diskussion stand die Entwicklung des Corona-Infekti­ onsgeschehens in Baden-Württem­ berg. Gerade auch mit Blick auf neue Virus-Mutationen wurde der zielge­ richtete und systematische Einsatz von Schnelltests als wichtiger Bau­ stein im Kampf gegen die Pandemie definiert. Mithilfe der Schnelltests sei

Teilnehmerinnen und Teilnehmer des virtuellen Schnelltest-Gipfels der Landesregierung es möglich, asymptomatisch Infizierte noch besser zu erkennen und vulne­ rable Gruppen – beispielsweise auch außerhalb von Pflegeeinrichtungen – noch effektiver zu schützen. Vor allem seien diese Tests ein Angebot für Menschen mit vielen Kontakten oder besonderem Risiko. Geplant sei, das Testangebot bei­ spielsweise auf pflegende Angehöri­ ge und auf Berufsgruppen mit er­ höhtem Infektionsrisiko auszuweiten. Dr. Metke betonte während des Gesprächs das große, bisher gezeigte Engagement der Ärztinnen und Ärzte im Land. Diese würden nicht nur nach wie vor unter schwierigen Bedin­ gungen die Gesundheitsversorgung aufrechterhalten, ihnen obliege auch maßgeblich die Durchführung der entscheidenden PCR-Testungen. Die angekündigte Schnelltestausweitung mache es nun in der Konsequenz nötig, dass auch Laien Testungen übernehmen – hier müsse natürlich geschult werden. „Die Ärzteschaft steht selbstverständlich bereit, um entsprechende Schulungen zu über­ nehmen“, so Dr. Metke. Der KVBWVorsitzende brachte damit die Bereit­ schaft der Ärzteschaft zum Ausdruck, auch weiterhin verantwortungsvoll und in führender Position in der Pandemie-Bekämpfung tätig zu sein.

Der Vorstand der Landesärzte­ kammer begrüßte das breit angelegte Testangebot für vulnerable Bevölke­ rungsgruppen ganz grundsätzlich. Er betonte jedoch, dass Schnelltests keinesfalls – wie vor allem von der Laienpresse vielfach suggeriert – All­ heilmittel seien, sondern dass bis auf Weiteres vor allem die AHA-Regeln und Kontaktbeschränkungen ent­ scheidend für die Vermeidung von Neuansteckungen seien. Schließlich sei ein Testergebnis nur eine Moment­ aufnahme und gebe allenfalls vorü­ bergehende Sicherheit. Anzeige

Praxisabgabeseminar. Med-Seminare (falls erforderlich, wird die Veranstaltung als Webinar durchgeführt)

Mittwoch, 17.03.2021, 19.00 Uhr | Jahnstr. 4, 4. OG, 70597 Stuttgart Mittwoch, 05.05.2021, 19.00 Uhr | Jahnstr. 4, 4. OG, 70597 Stuttgart Mittwoch, 07.07.2021, 19.00 Uhr | Jahnstr. 4, 4. OG, 70597 Stuttgart Mittwoch, 21.07.2021, 19.00 Uhr | Jahnstr. 4, 4. OG, 70597 Stuttgart • Nachbesetzungsverfahren • Geeigneten Nachfolger finden • Optimaler Abgabezeitpunkt • Praxiswert, steuerliche Fragen Referenten: Tobias Krämer, Sina Altmann, Barbara Brenner und Misel Stojkovic. Die Seminargebühr übernimmt MLP. Anmeldung mit QR-Code oder bei Frau Olga Kopp Tel 0711 13258 53, Fax -80 med-seminare-stuttgart@mlp.de

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Kammern und KV COVID-19-Schutzimpfung in der ambulanten Medizin

Arztpraxen stehen in den Startlöchern

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Foto: peterschreiber.media

ie Kassenärztliche Vereinigung Baden-Württemberg (KVBW) gab am 23. Februar bekannt, dass sie in enger Kooperation mit der Kassenärztlichen Bundesvereinigung daran arbeite, die Arztpraxen auf den Impfstart vorzubereiten. Dr. Johannes Fechner, stellvertre­ tender KVBW-Vorstand, erklärte: „Auch

wenn derzeit die Impfstoffe noch nicht in den Mengen geliefert werden, dass auch alle Impfzentren voll ausgelastet sind, gehen wir doch davon aus, dass sich im März die Lage ändern wird. Wir erwarten dann deutlich mehr Impfdo­ sen der bereits zugelassenen Impf­ stoffe.“ Auch die beiden Impfstoffe, die sich noch in der Prüfung befänden, kämen dann wohl auf den Markt. Dr. Fechner gab sich optimistisch: „Mögli­ cherweise werden wir schneller als erhofft in der komfortablen Situation sein, die vorhandenen Impfdosen nicht mehr allein in den Impfzentren verimpfen zu können. Darauf sind wir vorbereitet.“ Die niedergelassenen Ärztinnen und Ärzte in den Praxen stünden in den Startlöchern. Auf Bundesebene berieten die Kassenärztliche Bundesvereinigung,

die Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände und der Bundes­ verband des Pharmazeutischen Groß­ handels ein Organisationsmodell, das die niedergelassenen Ärzte und Ärz­ tinnen in die Impfkampagne mitein­ beziehe, sagte Dr. Fechner. „So wer­ den wir in der Lage sein, auch dieje­ nigen Impfstoffe in den Praxen zu verimpfen, die aufgrund ihrer gefor­ derten niedrigen Lagertemperatur etwas schwieriger zu handhaben sind.“ Der KVBW-Vize betonte: „Wir spre­ chen in Baden-Württemberg mit allen Beteiligten, insbesondere mit den Landkreisen als Betreiber der Kreis­ impfzentren. Sobald ausreichend Impfstoff geliefert werden kann, werden wir das Konzept schnell um­ setzen.“

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Kassenärzte und Krankenkassen vereinbaren höhere Förderung

Veranstaltungshinweis

management akademie der Kassenärztlichen Vereinigung Baden-Württemberg

Die Management Akademie der Kassenärztlichen Vereinigung ­Baden-Württemberg (MAK) lädt zu einer Fortbildungs­ veranstaltung für ÄrztInnen und PsychotherapeutInnen ein. Veranstaltungstitel: Praxis sucht Nachfolger Ziele: Sie denken kurz- oder mittelfristig an eine Übergabe Ihrer Praxis? Dann sollten die Weichen für eine reibungslose Praxisnachfolge jetzt richtig gestellt werden. Vom optimalen Abgabezeitpunkt über die Wahl des Nachfolgers bis hin zur Gestaltung der Praxis­ übertragung gibt es viel zu regeln. In diesem Seminar verdeut­ lichen wir, wie zukünftige Praxisabgeber ihre berechtigten Inte­ ressen als Unternehmer wahren können. Wir zeigen auf, was Sie beachten müssen, damit eine reibungslose Praxisübergabe zu­ lassungs- und privatrechtlich gelingt. Weitere Informationen zur Veranstaltung finden Sie im Internet unter www.mak-bw.de. Referenten: •  Karin Ekert, Diplom-Volkswirtin, KV Baden-Württemberg •  Daniela-Verena Grießhammer, Rechtsassessorin, KV Baden-Württemberg Termin und Veranstaltungsort: •  30. Juni 2021 (15.00 Uhr bis ca. 18.00 Uhr), KVBW Freiburg, Sundgauallee 27, 79114 Freiburg Information und Anmeldung: •  Management Akademie der KV Baden-Württemberg, Telefon (07 11) 78 75-35 35, Fax (07 11) 78 75-48-38 88, E-Mail: info@mak-bw.de •  oder Online-Anmeldung unter www.mak-bw.de Teilnahmegebühr: 69,– Euro (inklusive Unterlagen, Verpflegung, Getränke) Fortbildungspunkte: 136 4 ÄBW 03 | 2021

Schutzimpfung für Kleinkinder

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ie Kassenärztliche Vereinigung Baden-Württemberg als Reprä­ sentantin der über 21.000 Ärz­ tinnen und Ärzte sowie Psychothera­ peuten in freier Praxis in Baden-Würt­ temberg mit 60 Millionen Behand­ lungsfällen im Jahr bei 9 Millionen GKV-Versicherten und die B 52-Verbän­ dekooperation Baden-Württemberg, zu der die vdek-Landesvertretung Ba­ den-Württemberg, der BKK Landesver­ band Süd, die IKK classic sowie die KNAPPSCHAFT gehören, haben sich auf eine höhere Förderung der Schutz­ impfung für Kleinkinder verständigt. Biggi Bender, Leiterin der vdekLandesvertretung Baden-Württem­ berg, und Jacqueline Kühne, Vorstand des BKK Landesverbandes Süd, unter­ streichen für die B 52-Verbändekoope­ ration Baden-Württemberg: „Impfen spielt für uns eine große Rolle, da es das Mittel zur Prävention und Vermei­ dung schwerer Infektionskrankheiten ist. Daher haben wir mit der Ärzte­ schaft im Land eine Förderung der Erstimpfung durch die Haus-, Kinderund Jugendärzte sowie die Gynäkolo­ gen im Rahmen der Sechsfachimp­

fung vereinbart. Wir wollen damit er­ reichen, dass die Ärzte sich für diese wichtige erste Impfung im Leben eines Menschen die erforderliche Zeit für unsere Versicherten nehmen und die Eltern entsprechend über die Vor­ teile des Impfens aufklären können.“ Für den Vorstandsvorsitzenden der Kassenärztlichen Vereinigung Baden-Württemberg, Dr. Norbert Metke, ist das ein wichtiges Zeichen: „Wir wissen diese Haltung der betei­ ligten Krankenkassenverbände über­ aus zu schätzen. Vor dem Hintergrund der aktuell durch Corona bedingten schwieriger werdenden Finanzlage der Krankenkassen ist das ein klares Signal, dass die Versorgungsqualität der Menschen im Lande weiter im Vordergrund stehen soll. Unsere Ärzte berichten teilweise über einen ganz erheblich zunehmenden Beratungs­ bedarf der Eltern, dem die Ärzte jetzt durch die vereinbarte Förderung vollumfänglich gerne nachkommen können. Wir bedanken uns daher bei den beteiligten Krankenkassen für das konstruktive Ergebnis im Sinne der Kinder und ihrer Eltern.“


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Ethik

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Ethische, epistemische und anthropologische Herausforderungen im Kontext des Einsatzes von Brain-Computer Interfaces

Mensch-Maschine-Interaktion Foto: marekbeier

Hintergrund

Prof. Dr. Dr. O. Friedrich

S. Schleidgen, M. A.

Redaktion: Prof. Dr. med. Dr. phil. Urban Wiesing, Prof. Dr. phil. Hans-Jörg Ehni und Dr. phil. Robert Ranisch Universität Tübingen, Institut für Ethik und Geschichte der Medizin, Gartenstraße 47 72074 Tübingen www.iegm.uni-tuebingen.de

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Durch die Berichterstattung über Unternehmen wie Neuralink oder Facebook und deren Bemühungen im Feld der Gehirn-Computer-Schnittstellen (engl. brain-compu­ ter-interfaces, BCIs) ist diese Technologie ins Blickfeld der breiten Öffentlichkeit geraten. In der medizinischen For­ schung ist allerdings schon seit den 1990er Jahren eine exponentielle Zunahme von Studien auf dem Gebiet der BCIs zu verzeichnen. Auch gibt es Forschungen für den Einsatz von BCIs im Militär, am Arbeitsplatz oder im Bereich von Spielen. BCIs ermöglichen es Nutzerinnen und Nutzern, auf Basis der Erfassung und computergestützten Verarbeitung ihrer Gehirnaktivität – ohne Aktivierung des peripheren Nervensystems – Geräte wie etwa eine Computermaus, einen Rollstuhl oder Prothesen zu steuern. Die Messung der Gehirnaktivität kann dabei mithilfe nicht-invasiver und invasiver Technologien erfolgen. Der zumeist eingesetzten, nicht invasiven Elektroenzephalo­ grafie (EEG), im Rahmen derer Elektroden auf der Kopfo­ berfläche angebracht werden und mithilfe der die bioelek­ trische Gehirnaktivität gemessen wird, sind allerdings Grenzen gesetzt. Dies liegt darin begründet, dass die Si­ gnalerfassung – und damit auch die Analysemöglichkeiten – umso besser funktioniert, je näher die Elektroden eines BCIs an das Gehirn gebracht werden. Invasive Technologien, bei denen zumeist Mikroelek­ troden in bestimmten Hirnregionen implantiert werden, sind in dieser Hinsicht aussichtsreicher. Unabhängig von ihrer Eingriffstiefe werden sogenannte passive, aktive und reaktive BCIs unterschieden. Während passive Varianten lediglich bestimmte Gehirnaktivitäten auslesen, arbeiten aktive BCIs etwa mit der Vorstellung motorischer Aktivität seitens der Nutzer und sollen dadurch die Steuerung bei­ spielsweise der oben genannten Geräte erlauben. Nutzer reaktiver BCIs schließlich modulieren ihre Gehirnaktivität mit Blick auf bestimmte externe Reize. Der erfolgreiche Einsatz aktiver und reaktiver BCIs er­ fordert die bewusste Interaktion zwischen Nutzer und Maschine und setzt Lernprozesse, sowohl bei Nutzern als auch aufseiten der Technik voraus. In diesem Zusammen­ hang sind Ansätze des maschinellen Lernens (ML) und der künstlichen Intelligenz (KI), das heißt lernender Algorith­ men, die bestimmte Aufgaben selbstständig lösen können, von zunehmend großer Bedeutung. In der Medizin werden vor allem zwei Zwecke des klinischen Einsatzes von BCIs diskutiert: Erstens, BCIs als unterstützende oder assistierende Technologien, die ver­ lorene oder fehlende körperliche Funktionen ausgleichen sollen (z. B. die Steuerung eines Roboterarms durch Pati­ enten mit motorischen Einschränkungen oder die Ermög­ lichung von Kommunikation bei schwerst gelähmten Pa­ tienten); zweitens, BCIs als Instrumente zur Rehabilitation etwa bei Schlaganfallpatienten. Zunehmend wird darüber hinaus der psychiatrische Einsatz von BCIs debattiert, etwa zur Behandlung von Depressionen. Im Allgemeinen ist

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allerdings festzuhalten, dass noch nicht von einem breiten klinischen Einsatz von BCIs gesprochen werden kann. Nichtsdestotrotz wachsen die damit verbundenen Hoffnungen, etwa von Patienten und Forschern ebenso wie die Bedenken gegenüber einem Einsatz von BCIs. Im Folgenden sollen einige der ethisch relevanten Bedenken skizziert werden. Da diese mitunter auch auf etwaige zu­ künftige Möglichkeiten nicht-klinischer Anwendungen von BCIs Bezug nehmen, wird abschließend auch auf eini­ ge potenzielle Herausforderungen nicht-klinischer Anwen­ dungen eingegangen.

Allgemeine Herausforderungen im klinischen und im Forschungskontext Die ethisch relevanten Chancen und Risiken von BCIs hängen stark vom Kontext ihres möglichen Einsatzes ab. Von grundsätzlicher Bedeutung ist aber der mit Blick auf das Ziel der Her- oder Wiederherstellung kommunikativer oder motorischer Fähigkeiten anvisierte Zugewinn an Le­ bensqualität entsprechend betroffener Patientinnen und Patienten. Dieser potenzielle Beitrag von BCIs zum Wohl­ ergehen und zur Ermöglichung von Handlungsfreiheit ist stets zu berücksichtigen und in die Abwägung gegenüber etwaigen Risiken einzubeziehen. Im Zusammenhang mit dem Einsatz invasiver BCIs (so­ wohl im klinischen wie auch im Forschungskontext) sind hier insbesondere die allgemeinen Risiken einer Operation (Blu­ tungen, Verletzungen, Infektionen usw.) zu nennen. Ein anderes Problem besteht darin, sicherzustellen, dass Pati­ enten keine überzogenen oder gar falschen Erwartungen an einen therapeutischen Einsatz von BCIs haben, die etwa dem aktuellen Stand der Technologieentwicklung nicht entspre­ chen und in Konsequenz zu Enttäuschungen führen können. Dies gilt insbesondere für aktive und reaktive BCIs, deren Nutzung langwierig eingeübt und trainiert werden muss. An der Schnittstelle von Forschung und Therapie können darü­ ber hinaus Konflikte zwischen Therapieinteressen einerseits und Forschungsinteressen anderseits relevant werden. In diesem Zusammenhang ist insbesondere die Vulnerabilität betroffener Patienten zu berücksichtigen, für die der Einsatz eines BCI oftmals (und auch im Forschungszusammenhang) ein last resort ist. Ein reflektierter Umgang mit diesem Um­ stand ist schon mit Blick auf das Wohlergehen von Patienten und Probanden zu gewährleisten. Ferner ist unter Gerech­ tigkeitsgesichtspunkten wie mit Blick auf forschungse­ thische Fragen relevant, dass der Zugang zu medizinischen BCIs im Normalfall nicht uneingeschränkt möglich ist, da zumeist an bestimmte Forschungskontexte gebunden.

Ethisch relevante epistemische Herausforderungen Im Klinik- wie im Forschungskontext bietet die soge­ nannte informierte Einwilligung ein Instrument, das si­ cherstellen soll, die selbstbestimmten Wünsche von Pati­ enten und Probanden zu respektieren. Für die Einholung


Foto: iStock / Getty Images – Anhelina Lisna

Ethik

einer solchen Einwilligung ist erstens bedeutsam, poten­ zielle Patienten und Probanden hinsichtlich einer projek­ tierten Maßnahme angemessen zu informieren (d. h. etwa bezüglich ihres Umfangs, Inhalts oder möglicher Konse­ quenzen). Darauf basierend ist zweitens sicherzustellen, dass Patienten und Probanden diese Informationen (ausrei­ chend) verstehen und mit Bezug auf die je eigenen Wert­ haltungen abwägen (können), um darauf basierend eine Entscheidung über die vorgesehene Maßnahme treffen zu können, das heißt normalerweise freiwillig einzuwilligen und die entsprechende Handlung (z. B. einen medizi­ nischen Eingriff) zu autorisieren. Aufgrund der technischen Komplexität von BCIs ent­ steht die grundsätzliche Herausforderung, Patienten und Probanden angemessen über ihren Einsatz aufzuklären. Verschärft wird dieses Problem im Kontext KI-basierter BCIs. Denn der Einsatz von KI in medizinischen Technolo­ gien wirft grundsätzlich die Frage auf, ob er von Laien im Sinne einer informierten Einwilligung ausreichend verstan­ den werden kann. In besonderem Maße ist dieses Problem relevant, wenn es um Forschung mit oder Therapie von kommunikativ stark eingeschränkten Patientengruppen geht, in deren Kontext es für aufklärende Personen schwer nachvollzieh­ bar sein kann, ob und zu welchem Grad Informationen verstanden wurden. Dies gilt nicht nur mit Bezug auf die Einwilligung zu einem Einsatz von BCIs selbst, sondern darüber hinaus auch, wenn kommunikativ eingeschränkte Patienten mithilfe von BCIs informiert in andere medizi­ nische Maßnahmen einwilligen sollen. Ferner ergibt sich im Zusammenhang mit dem Einsatz von KI in BCIs eine Reihe weiterer Herausforderungen. Bei­ spielsweise stellt sich die Frage, inwiefern die genannten Bedingungen für eine informierte Einwilligung überhaupt erfüllt werden können. Dies ist zum einen darin begründet, dass die algorithmische Funktionsweise von KIs häufig nicht nachvollzogen werden kann. In Konsequenz ist es oftmals nicht möglich einzusehen, auf welche Weise eine KI ein bestimmtes Ergebnis hervorgebracht hat. Dieses sogenann­ te black-box Problem hat allerdings zur Folge, dass eine wesentliche Bedingung informierter Einwilligung nicht er­ füllt wäre, nämlich (ausreichende) Information hinsichtlich möglicher Ergebnisse einer Maßnahme sowie der Art und Weise ihrer Genese bereitzustellen und zu verstehen. Eine ebenfalls mit der Funktionsweise von KIs verbun­ dene Herausforderung ergibt sich aus der Möglichkeit

sogenannter Verzerrungen (engl. biases). Auf der einen Seite können Algorithmen selbst verzerrt sein, was mit Blick auf ihren Einsatzzweck zu systematisch falschen Er­ gebnissen führt. Dieses Problem ist in der mathematischen Formulierung von Algorithmen begründet. Auf der anderen Seite können die sogenannten Trai­ ningsdaten ML-basierter KIs verzerrt sein, auf Basis derer KIs lernen, bestimmte Aufgaben selbstständig zu lösen. Es gibt eine Vielzahl unterschiedlicher Ursachen für solche Datenverzerrungen. Im Ergebnis führen sie ebenfalls dazu, dass KIs in der Anwendung systematisch falsche Ergeb­ nisse produzieren, weil die Prozessierung der Anwen­ dungsdaten der auf Basis verzerrter Trainingsdaten er­ lernten Berechnungsmuster folgt. Ein verwandtes Problem steht mit dem sogenannten black-box Charakter von Algorithmen in Zusammenhang: Weil die Funktionsweise eines Algorithmus und der kon­ krete Weg zu einem Ergebnis nicht ohne Weiteres nach­ vollzogen werden können, ist es häufig schwierig, eine vorliegende Verzerrung überhaupt nachzuweisen. Dies könnte weiter erschwert werden durch die im Kontext des Einsatzes von KI-basierten Entscheidungsunterstützungs­ systemen nachgewiesene Tendenz auf Seite behandelnder Ärzte, Ergebnisse von KIs ohne weitere Überprüfung anzu­ erkennen und zu übernehmen.

Fragen der Verantwortungszuschreibung In diesem Zusammenhang stellt sich einerseits die Frage nach der Verantwortungszuschreibung und -über­ nahme für die Vermeidung solcher Verzerrungen sowie andererseits die Kontrolle und Überprüfung KI-basierter BCIs hinsichtlich möglicher Verzerrungstendenzen: Kön­ nen (und sollen) etwa Ärztinnen und Ärzte, Forscherinnen und Forscher oder Nutzerinnen und Nutzer verantwortlich sein und letztlich auch haftbar gemacht werden für (ggf. absehbar) verzerrte Ergebnisse, die aus der Nutzung KIbasierter Neurotechnologien entstehen? Diese Frage ist weiterhin ungeklärt und bedarf weiterer Diskussionen. Daneben wurde auch eine gänzlich anders geartete Frage der Verantwortungszuschreibung im Zusammen­ hang mit der Nutzung von BCIs diskutiert. Wenn wir die Prozesse zwischen der Messung von Gehirnaktivitäten und der mithilfe BCIs erzeugten Weltveränderung als Nutzer, aber auch als Dritte, nicht vollständig nachvollziehen kön­ nen und Handlungsvollzüge auf Basis von Gehirnaktivität

Über die Autoren Jun.-Prof. Dr. med Dr. phil. Orsolya Friedrich leitet ak­ tuell das Weiterbildungs­ angebot „Medizinethik“ an der FernUniver­sität in Hagen und eine Emmy Noether Forschungsgrup­ pe, die neuartige Interak­ tionen zwischen Men­ schen und M ­ aschinen aus philosophischer Perspekti­ ve untersucht. Ihre For­ schungsschwerpunkte lie­ gen im Bereich der Medi­ zin- ­sowie Technikethik, insbesondere mit Bezü­ gen zu Neurotechnolo­ gien, KI, Mensch-Maschi­ ne-Interaktionen, Neuro­ wissenschaften, Psychiat­ rie und Psychotherapie. Sebastian Schleidgen, M. A. ist wissenschaftlicher Mitarbeiter in der Emmy Noether Forschungsgrup­ pe „Das Phänomen der In­ teraktion in Mensch-Ma­ schine-Interaktionen“ und lehrt unter anderem im Rahmen des Weiterbil­ dungsangebotes „Medizi­ nethik“ an der FernUniver­ sität in Hagen. Seine For­ schungsschwerpunkte lie­ gen in den Bereichen der angewandten und theore­ tischen Bio- und Technike­ thik, vor allem zu Fragen neuartiger Mensch-Ma­ schine-Interaktionen sowie Problemen der Gerechtig­ keit und Grundlagen der philosophischen Ethik. Anzeige

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Ethik

Foto: iStock / Getty Images – hakule

maschinell übernommen werden, könnte daraus folgen, so eine Position in der philosophischen Diskussion, dass Nutzer nicht für die Resultate entsprechender Handlungen verantwortlich gemacht werden können. Dagegen ist eingewandt worden, dass wir letztlich auch nur wenige unserer alltäglichen Handlungsabläufe vollständig nach­ vollziehen oder kontrollieren können, auch solche nicht, bei denen weit weniger komplexe Technologien als BCIs zum Einsatz kommen. Allerdings scheint eine Besonderheit der Interaktion von Mensch und BCI und der so erzeugten Veränderungen in der Welt gegenüber anderen Techniknutzungen darin zu liegen, dass sie alleine durch Gehirnaktivität zustande kommen: Nutzer von BCIs müssen nicht etwa sprechen oder einen Knopf drücken, um eine maschinenvermittelte Hand­ lung auszuführen. Vorstellbar ist, dass dies zu einer Verän­ derung des Handlungserlebens führt und Nutzer kein Ge­ fühl für eine BCI-vermittelte Handlung verspüren oder umgekehrt bestimmte Ereignisse in der Welt fälschlicher­ weise als Ergebnisse eigener Handlungen interpretieren. Nicht nur aus der Erste-Person-Perspektive, sondern auch aus der Dritte-Person-Perspektive stellt sich im Zu­ sammenhang mit dieser Besonderheit des „körperlosen“ Charakters BCI-vermittelter Mensch-Maschine-Interakti­ onen die Frage nach der Verantwortungszuschreibung. Aus philosophischer wie aus rechtswissenschaftlicher Perspektive ist dabei bedeutsam, ob die durch den Einsatz von BCIs erzeugten Weltveränderungen als Handlungen im üblichen Sinne zu konzeptualisieren oder als anderer Typus (normativ unterschiedlich zu bewertender) Hand­ lungen aufzufassen sind. Mit Blick auf diese Problematik gab es in den letzten Jahren intensive Debatten darüber, ob im Rahmen der BCI-Nutzung eine Verantwortungslücke besteht, die es zu schließen gilt. Schließlich stellt sich die Frage nach der Verantwor­ tungszuschreibung auch mit Blick auf die hypothetische Möglichkeit einer externen Manipulation BCI-vermittelter Handlungen oder mentaler Zustände, insbesondere für Fälle, in denen es dadurch zu einer Schädigung Dritter kommt oder kommen kann.

Anthropologische Herausforderungen

Foto: iStock / Getty Images – hakule

Die bisher dargestellten Herausforderungen durch BCIs sind eher konkreter Natur. In den philosophischen Debat­ ten um den Einsatz von BCIs finden sich jedoch auch abs­ traktere Fragestellungen, die auf den ersten Blick irrelevant für die Medizin erscheinen mögen, bei genauerer Betrach­ tung aber wichtige Impulse liefern können. Die Philoso­ phie kann auch hier, jenseits einer konkreten Reflexion bestehender Herausforderungen, Denkmodelle anbieten, die bestimmte Entwicklungen in einen größeren kulturel­ len Zusammenhang stellen und reflektieren. Zu einer solchen Reflexion bieten sich unter anderem anthropolo­ gische Überlegungen hinsichtlich neuartiger Möglich­ keiten von Mensch-Maschine-Interaktionen an. Traditionell wurden Technik und Techniknutzung pri­ mär instrumentell mit Blick auf die Erreichung und Umset­ zung menschlicher Ziele und Pläne verstanden. Ein solches Technikbild scheint modernen Neurotechnologien wie BCIs aber nicht mehr vollständig gerecht zu werden, inso­ fern diese nicht mehr nur Mittel zu einem menschlichen Zweck sind, sondern darüber hinaus auf menschliche Handlungs- und Entscheidungsprozesse zurückwirken

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können. Diese Einsicht in die informative und physische Verschränkung von Mensch und Neurotechnologie kann einerseits dazu beitragen, neuartige Verhältnisse von Mensch und Technik besser zu beschreiben und zu verste­ hen; andererseits wird damit nicht zuletzt auch die Grund­ lage für eine angemessene ethische Reflexion bereitge­ stellt. Schließlich ist ethische Theorie stets auf Annahmen über den Menschen, das heißt auf Menschenbilder, ange­ wiesen, etwa um ein adäquates Verständnis davon zu entwickeln, was es bedeutet im Sinne des Wohlergehens von Menschen zu handeln. BCIs könnten uns herausfordern, ein neues Bild davon zu entwickeln, wie der Mensch im Rahmen von Interakti­ onen mit solchen und anderen Technologien zu verstehen ist. Zukünftige Arbeiten werden also nicht nur die kon­ kreten ethischen und epistemischen Herausforderungen der Nutzung von BCIs herausarbeiten und analysieren, sondern auch mögliche Veränderungen unseres Men­ schenbildes stärker berücksichtigen müssen.

Herausforderungen der nichtmedizinischen Nutzung von Gehirndaten Eine Nutzung von BCIs jenseits des klinischen Kon­ textes wirft weitere Fragen auf, die schon jetzt diskutiert werden sollten, auch wenn außerklinische Anwendungen zumeist noch in den Kinderschuhen stecken. Denn die enormen Investitionen großer Unternehmen in die Ent­ wicklung von BCIs und die gesellschaftliche Tragweite eines zukünftig möglichen Einsatzes machen eine frühzei­ tige kritische Auseinandersetzung notwendig. In diesem Zusammenhang sehen Forscherinnen und Forscher insbe­ sondere in der Ansammlung großer Mengen an „Hirn­ daten“ im Kontext zukünftiger Einsatzmöglichkeiten von BCIs eine enorme normative Herausforderung. Solche Daten könnten etwa gehackt und gestohlen oder durch Unbefugte zu nicht von Nutzern intendierten Zwecken, etwa für Data Mining oder Überwachungsmaßnahmen genutzt werden. Zum anderen erscheinen Gehirndaten als in besonderem Maße schutzwürdig, da sie Informationen über mentale Zustände enthalten und damit einen beson­ ders privaten Bereich unseres Lebens betreffen. Zwar sind Gehirndaten für sich genommen – je nach philosophischer Position – hinsichtlich des Zusammen­ hangs von Gehirnprozessen und mentalen Zuständen wenig aufschlussreich. Dennoch könnte es möglich wer­ den, auf Basis großer Mengen an Gehirndaten in Kombi­ nation mit weiteren digital verfügbaren Informationen und unter Zuhilfenahme moderner, beispielsweise KI-gestütz­ ter Technologien der Informationsverarbeitung, hochspe­ zifische Personenprofile, etwa mit Blick auf politische und wirtschaftliche Interessen zu erstellen. Die daraus resultierenden Möglichkeiten der Etablie­ rung von Filterblasen oder Anreizsystemen werden in die­ sem Zusammenhang kritisch diskutiert. Darüber hinaus würden solche Eingriffe in die Privatsphäre vor allem in diesem höchst intimen Bereich, den wir gewöhnlich be­ wusst von der Außenwelt abschirmen können und über den wir eine gewisse Kontrolle haben, wesentliche Aspekte menschlicher Autonomie und Personalität berühren. Orsolya Friedrich, Sebastian Schleidgen Literatur zum Beitrag kann bei den Verfassern angefordert werden.


Vermischtes Bundesregierung lässt nicht unerheblichen Teil der Ärzteschaft im Regen stehen

Ausdehnung des Schutzschirms gefordert einem Gesetz, das einen nicht uner­ heblichen Teil der Ärztinnen und Ärzte im Regen stehen lasse, der Forderung nach einer Verlängerung des Corona-Schutzschirms für nie­ dergelassene Ärzte sowie Psychothe­ rapeuten nur ungenügend nach­ komme. Auch wenn die Mehrzahl der Leistungen über die MGV finanziert werde, so gäbe es viele Ärzte und Facharztgruppen, deren Honorar sich größtenteils an den extrabudgetären Leistungen bemesse. Dazu zählten zum Beispiel das ambulante Operie­ ren, Krebsfrüherkennungsuntersu­ chungen, Mutterschaftsvorsorge, Impfungen, aber auch Leistungen zur Behandlung onkologischer Patienten. Es sei noch nicht abzusehen, welche Folgen die Nichtinanspruchnahme

der notwendigen Vorsorge­ leistungen für die Patien­ tinnen und Patienten ha­ ben werde, die Praxen aber seien in jedem Fall ho­ norarseitig doppelt benachteiligt, betonte der Hartmannbund. Dabei seien gerade die Praxen den Patienten in gewohnter Manier zur Verfügung gestanden, sie hätten Personal und technische Geräte vor­ gehalten, mussten aber teils hohe Fallzahlrückgänge aufgrund der Pan­ demie in Kauf nehmen. Der dadurch entstandene Honorarverlust im Be­ reich der extrabudgetären Leistungen müsse nun analog zur MGV durch eine Ausgleichszahlung entspre­ chend den bekannten Regelungen aufgefangen werden, so die Forde­ rung des Verbandes.

Foto: Getty Images – toomler

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er Vorsitzende des Hartmann­ bundes, Dr. Klaus Reinhardt, hat Mitte Februar die Verlänge­ rung des Schutzschirmes für Arztpra­ xen in der „Light-Version“ kritisiert. „Wir erwarten keine Geschenke, aber mindestens sachgerechte Entschei­ dungen. Davon kann angesichts der Herausnahme eines erheblichen Teiles ärztlicher Leistungen aus dem Schutzschirm nicht die Rede sein“, kritisierte er. So soll zwar die Höhe der Morbi­ ditätsbedingten Gesamtvergütung (MGV) trotz reduzierter Leistungs­ menge in gleicher Höhe unverändert und im vollen Umfang ausgezahlt werden, die extrabudgetären Leis­ tungen (EGV) aber unberücksichtigt auf der Strecke bleiben. Daher sei klar, dass die Bundesregierung mit

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Vermischtes

Namen und Nachrichten Hohe Auszeichnung für Prof. Bartenschlager

Foto: Universitätsklinikum Heidelberg

Prof. Dr. R. Bartenschlager

Foto: Universitätsklinikum Heidelberg

Prof. Dr. W. Wick

Prof. Dr. Ralf Bartenschlager, Virologe am Universitäts­ klinikum Heidelberg und am Deutschen Krebsforschungs­ zentrum, hat für seine bahnbrechende Forschung am Hepatitis C-Virus eine hohe internationale Auszeichnung erhalten: Die Königlich niederländische Akademie der Künste und Wissenschaften verlieh ihm den M. W. Beije­ rinck Virology Preis. Den mit 35.000 Euro dotierten Preis verleiht die Akademie alle zwei Jahre an international führende Köpfe der Virologie.

Prof. Dr. R. Zeiser

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Prof. Dr. Wolfgang Wick, Ärztlicher Direktor der Neuro­ logischen Klinik am Universitätsklinikum Heidelberg und Arbeitsgruppenleiter am Deutschen Krebsforschungszen­ trum, ist neues Mitglied im Wissenschaftsrat. Er wurde für drei Jahre in das wichtigste wissenschaftspolitische Bera­ tungsgremium berufen. Er bringt wissenschaftliche Exper­ tise aus eigener Grundlagenforschung im Grenzbereich zwischen Neurowissenschaften und Onkologie sowie ad­ ministrative Erfahrung durch die Leitung nationaler und internationaler Organisationen in das Gremium ein.

Impfwillige müssen vor allem schnell sein, wenn sie on­ line einen Impftermin buchen wollen. Ein Softwareentwickler hat jetzt als „Hobbyprojekt“ eine Website erstellt, die einen schnellen Überblick gewährt über die Verfügbarkeit von Er­ stimpfterminen an allen Impfzentren, die beim Patientenser­ vice 116 117 buchbar sind. Dazu fragt ein Algorithmus alle sechs Minuten für alle Impfzentren und alle verfügbaren Impfstoffe digital an und protokol­ liert online, ob Termine verfügbar sind. Aus diesen Daten lassen sich Muster ableiten, wann Impftermine verfügbar sind und wie lange. Be­ tont wird jedoch, dass im Zweifels­ fall die Daten unter impfterminser­ vice.de ausschlaggebend seien.

Prof. Dr. Markus W. Büchler von der Chirurgischen Universitätsklinik Heidelberg ist für seine Beiträge zur Verbesserung der Behandlung des Bauchspeicheldrüsen­ krebs mit dem mit 7.500 Euro dotierten Deutschen Krebs­ preis in der Sparte „Klinische Forschung“ ausgezeichnet worden. Die Deutsche Krebsgesellschaft und die Deutsche Krebsstiftung haben damit seine herausragenden kli­ nischen und wissenschaftlichen Leistungen in der Krebs­ medizin in den letzten zwanzig Jahren gewürdigt. – Der Deutsche Krebspreis in der Sparte „Translationale For­ schung“ – ebenfalls mit 7.500 Euro dotiert – ging an Prof. Dr. Robert Zeiser vom Universitätsklinikum Freiburg für die Etablierung eines neuen Therapieprinzips in der Behand­ lung der Graft-versus-Host-Erkrankung bei allogener Blutstammzelltransplantation.

Foto: Universitätsklinikum Freiburg/Britt Schilling

Kunstherzen minimalinvasiv einsetzen

PD Dr. W. Bothe

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Wo kann ich mich gegen das Coronavirus impfen las­ sen und wie komme ich dorthin? Diese Frage beantwortet ein von Geoinformatikern der Universität Heidelberg ent­ wickelter neuer Routenplaner. Die Anwendung basiert auf nutzergenerierten Geodaten und Informationen zu bereits eröffneten Impfzentren, die in OpenStreetMap bereitge­ stellt werden. Der Routenplaner errechnet je nach Standort und gewählter Fortbewegungsart des Nutzers den schnellsten Weg zum nächstgelegenen Impfzen­ trum innerhalb Deutschlands. Er steht als kostenlose Webanwen­ dung zur Verfügung und kann im Browser des Computers oder des Smartphones aufgerufen werden.

Prof. Wick in Wissenschaftsrat berufen

Deutscher Krebspreis geht zweimal in den Südwesten Prof. Dr. M. W. Büchler

Schnellste Route zum nächsten Impfzentrum

Das Team um Privatdozent Dr. Wolfgang Bothe, Oberarzt an der Klinik für Herz- und Gefäßchirurgie des UniversitätsHerzzentrums Freiburg · Bad Krozingen, hat einen neuar­ tigen Adapter für schonende und risikoärmere Kunstherz­ implantationen entwickelt. Damit werden die Risiken beim minimalinvasiven Einsetzen eines batteriebetriebenen Herzunterstützungssystems (Ventricular Assist Device) bei terminaler Herzinsuffizienz erheblich senkt. Das Bundesmi­ nisterium für Bildung und Forschung fördert die Validie­ rungsstudie des Kunstherzadapters ab dem 1. Januar 2021 mit 1,6 Millionen Euro über eine Laufzeit von drei Jahren.

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Tübinger Difäm weist auf Ebola hin Das Deutsche Institut für Ärztliche Mission e. V. (Difäm) in Tübingen hat auf einen erneuten Ebola-Ausbruch im westafrikanischen Guinea und in der Demokratischen Republik Kongo hingewiesen. Die lediglich 6.890 Impfdo­ sen, die weltweit für einen Ebola-Ausbruch zur Verfügung stünden, müssten nun auf beide Länder verteilt werden. Somit sei kaum genügend Impfstoff vorhanden, um alle Kontakte und das Gesundheitspersonal zu impfen. Das Difäm unterstützt lokale Partnerorganisationen mit Schutzmaterialien für die Krankenhäuser, finanziert den Aufbau von Untersuchungs- und Isolationseinheiten und berät Mitarbeitende in den Gesundheitseinrichtungen und den Gemeinden, wie das Ansteckungsrisiko reduziert Weitere Informationen: werden kann. www.difaem.de

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Foto: narvikk

Foto: Universitätsklinikum Heidelberg

Neue Ämter und wichtige Auszeichnungen


Vermischtes Wichtiges Zeichen der Wertschätzung für Medizinische Fachangestellte nötig

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itte Februar hat der Virchow­ bund beklagt, dass die Bun­ desregierung den Medizi­ nischen Fachangestellten mehr als zwölf Monate nach Ausbruch der Corona-Pandemie immer noch einen Corona-Bonus verwehrt. Der Bundes­ vorsitzende des Verbandes der nie­ dergelassenen Ärzte, Dr. Dirk Hein­ rich, kritisierte: „Es ist eine Schande, dass der Gesetzgeber das nicht auf die Reihe bekommt.“ Medizinische Fachangestellte und Praxisärzte stünden täglich in direktem Kontakt mit SARS-CoV2-Infizierten und stellten die Versor­

gung für 19 von 20 Corona-Patienten sicher. Zudem engagierten sie sich deutschlandweit in Impfzentren und mobilen Impfteams. Anders als Pfle­ gende beziehungsweise Klinikperso­ nal würden Medizinische Fachange­ stellte in Praxen bislang aber noch nicht bei staatlichen Corona-Bonus­ zahlungen berücksichtigt. Der Ver­ band forderte die Regierung daher auf, jetzt dieses wichtige Zeichen der Wertschätzung an den systemrele­ vanten Beruf der Medizinischen Fa­ changestellten zu senden. Zahlreiche Praxen hätten bislang freiwillige Boni an ihre Medizinischen

Fachangestellten ausgezahlt. Doch der überwiegende Teil könne sich das angesichts einbrechender Patienten­ zahlen und Honorare schlicht nicht leisten. Der Schutzschirm für die Praxen gelte nur für Leistungen der morbiditätsbedingten Gesamtvergü­ tung. Über die Hälfte der Praxen brauche jedoch zusätzlich Geld aus der extrabudgetären Vergütung, um wirtschaftlich überleben zu können. Indirekt würden Medizinische Fa­ changestellte damit doppelt bestraft, da auch Gehaltserhöhungen so gut wie unmöglich würden, hieß es aus dem Verband.

Foto: Getty Images – FG Trade

Corona-Bonus verwehrt

Absolventen verpflichten sich zur Arbeit im ländlichen Raum

Landarztquote beschlossen

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ünftig wird ein Teil der Medizinstudienplätze in Baden-Würt­temberg für Studienanfänger reserviert, die sich zur späteren Arbeit im länd­ lichen Raum verpflichten. Anfang Februar hat der Landtag mit den Stimmen der Regierungsparteien die Landarztquote beschlossen. Demnach werden künftig jährlich 75 Humanmedizin-Studienplätze an Bewerber vergeben, die Landarzt werden möchten, aber nach dem herkömmlichen Verfahren keinen Studienplatz bekommen haben. Sie verpflichten sich vertraglich, nach ihrem Abschluss für zehn Jahre als Hausärztin beziehungsweise -arzt in einem Gebiet zu arbeiten, in dem es einen Ärztemangel gibt. Halten sich die Absolventen nicht an diese Vereinbarung, droht ihnen eine Strafe von bis zu 250.000 Euro.

Das Landarztgesetz sieht ein spezielles Auswahlverfahren für Studi­ umbewerberinnen und -bewerber vor. Ein Element in diesem Auswahlver­ fahren sind Multiple Mini-Interviews, mittels derer sozial-kommunikative Fähigkeiten, die für die hausärztliche Tätigkeit wichtig sind, bewertet werden. Das Verhalten der Bewerber wird in einem Rundkurs aus typischen und dabei durchaus herausfordernden Situationen des ärztlichen Alltags auf Video aufgezeichnet und dann von Ratern – geschulten ärztlichen Kolleginnen und Kollegen – beurteilt. Im Hinblick auf die Zielgruppe der auf dem Lande tätigen Hausärztinnen und -ärzte werden selbst in dieser Profession Tätige von der Medizinischen Fakultät der Universität Heidel­ berg als Rater gesucht. Kontaktaufnahme über die wissenschaftliche Projektmitarbeiterin (Lena.Listunova@med.uni-heidelberg.de). Die Zahl der Medizinstudienplätze wird insgesamt um 150 aufge­ stockt. Im Studienjahr 2021/2022 soll es demnach in Baden-Württem­ berg rund 1.700 Studienplätze für Humanmedizin geben.

Scharfe Kritik an BMG-Verordnung zur Impfpriorisierung

Reiner Aktionismus

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itte Februar hat MEDI GENO Deutschland die neue Ver­ ordnung des Bundesministe­ riums für Gesundheit kritisiert, wo­ nach niedergelassene Ärztinnen und Ärzte für 5,00 Euro plus Portokosten bei jedem einzelnen Patienten prüfen sollen, ob dieser Anspruch auf Zuge­ hörigkeit zur jeweiligen Gruppe ge­ mäß der Impfpriorisierung habe. Zu­ dem sollen die Mediziner diese Prü­ fung auch noch dokumentieren. Vorstandschef Dr. Werner Baum­ gärtner sagte: „Diese Regelung ist gegen das ausdrückliche Votum un­

serer Körperschaften ergangen. Sie bringt Unruhe in unsere Praxen, Dis­ kussionen mit den Betroffenen und neue Bürokratie. Dieser Umgang mit uns und der vorgegebene Preis zei­ gen die mangelnde Wertschätzung der politisch Verantwortlichen gegen­ über uns und unseren Praxisteams.“ Der Stuttgarter Allgemeinmediziner erinnerte an seinen Vergleich mit der Ausstellung eines Jahresfischerei­ scheins in Deutschland: Diese Lei­ stung sei weniger aufwendig und weniger verantwortungsvoll, koste aber 95,00 Euro. „Für den gleichen

Preis sollen wir also 19 Atteste aus­ stellen“, ärgerte sich Dr. Baumgärtner. Das Bundesministerium für Ge­ sundheit betreibe politischen Aktio­ nismus zulasten der Arztpraxen; die neue Regelung sei ein „zwangsver­ ordnetes Verteilungsverfahren“. Dr. Baumgärtner befürchtete, dass es in Deutschland im Sommer zu viel Impf­ stoff geben werde und Arztpraxen Werbung für die Corona-Schutzimp­ fung machen müssten. Er forderte von der Politik mehr unternehme­ risches Denken und Handeln, denn dies hätte zu weniger Aktionismus und Zwängen geführt, hätte unnötige Kosten eingespart und insbesondere Leben gerettet. Sein Verband werde nach Lösungen suchen, um die Praxen bei der Umsetzung der Impfpriorisie­ rungsverordnung zu entlasten.

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Vermischtes Interview · Auf dem Weg in die Hausarztpraxis mit einer DESAM-Alumna

„Auch unkonventionelle Wege gehen“

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Dr. I. Eckert

ach dem Abschluss des Medi­ zinstudiums im Jahr 2013 war Dr. Irene Eckert zunächst an einer kleinen Klinik in der Schweiz tätig. Anschließend folgten Weiterbil­ dungsabschnitte in Deutschland in einer internistischen Akutabteilung sowie einer geriatrischen Rehabilita­ tionseinrichtung. Den letzten Ab­ schnitt absolvierte die Alumna der Nachwuchsakademie der Deutschen Stiftung für Allgemeinmedizin und Familienmedizin (DESAM) in einer allgemeinmedizinischen Praxis in Geislingen an der Steige; diese konn­ te sie im Juli 2020 von ihrem Weiter­ bilder übernehmen.

Nachdruck aus doctors.today, mit freundlicher Genehmigung

Sie haben sich kürzlich als Haus­ ärztin in einer ländlichen Praxisgemeinschaft niedergelassen. Was hat Sie hierzu bewogen? Dr. I. Eckert: Die Tätigkeit als Hausärztin in eigener Praxis war für mich seit Beginn des Studiums das Ziel. Die vielseitige Tätigkeit, die enge Arzt-Patienten-Beziehung und die Möglichkeit, den Arbeitsalltag selbst gestalten zu können, sind für mich die großen Pluspunkte der Tätigkeit als Hausärztin. Prägend war sicher auch das Vorbild meiner Mutter, die in der gleichen Praxisgemeinschaft bereits

Was ist die DESAM? Die Deutsche Stiftung für Allge­ meinmedizin und Familienmedizin (DESAM) unterstützt den allge­ meinmedizinischen Nachwuchs sowie die allgemeinmedizinische Forschung. Mit ihren Förderpro­ grammen möchte die Stiftung mehr Medizinstudierende für den Hausarztberuf begeistern. Jedes Jahr werden 15 Medizinstudierende neu aufgenom­ men und über drei Jahre individuell gefördert. Die Stiftung wurde 1973 von der Deutschen Gesellschaft für Allgemein­ medizin und Familienmedizin, der wissenschaftlichen Fachgesellschaft der Hausärzteschaft, gegründet. Die Stiftung hat ihre Geschäftsstelle in Berlin und fördert Medizinstudierende aus dem kompletten Bundesgebiet.

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seit über 30 Jahren als Hausärztin tätig ist. Aufgrund der Konstellation der Praxisgemeinschaft besteht trotz der Tätigkeit in eigener Praxis die Mög­ lichkeit für den kollegialen Austausch und für die Aufteilung der notwendi­ gen administrativen Aufgaben. Von meinen Kollegen erfahre ich gerade jetzt in der Anfangszeit viel Unterstüt­ zung sowohl bei fachlichen als auch bei administrativen Fragen. Durch die Tätigkeit in ländlicher Gegend erle­ ben wir ein großes Spektrum an ver­ schiedenen Krankheitsbildern quer durch alle Fachdisziplinen. Das ist herausfordernd, macht aber auch Freude und lässt den Arbeitsalltag nie langweilig werden. Wichtig war mir auch die Ver­ einbarkeit von Familie und Beruf, die in den meisten Fällen in der Praxis eher gegeben sein dürfte als in der Klinik. Auch wenn es selbst­ verständlich in der Praxis ebenfalls Notfälle und Dienste gibt, lässt sich doch vieles besser planen als in der Klinik.

Gab es dabei besondere Hürden? Dr. I. Eckert: Die größte Hürde nach der Tätigkeit im stationären Bereich war sicherlich die Einarbei­ tung in die Besonderheiten der am­ bulanten kassenärztlichen Versor­ gung, also beispielsweise die kor­ rekte Verordnung von Arznei-, Heilund Hilfsmitteln. Dank der Unterstützung durch meinen Weiter­ bilder und die weiteren Kollegen in der Praxisgemeinschaft konnte ich mich hier aber rasch einarbeiten. Die Planung der eigenen Niederlassung und Praxisübernahme erfordert zu­ dem viel administrative Tätigkeiten. Durch die Unterstützung und Bera­ tung von Ärztekammer, Kassenärzt­ licher Vereinigung und Hausärztever­ band ließ sich aber auch das gut bewältigen.

Welche Tipps geben Sie Kolleginnen und Kollegen, die ebenfalls eine Niederlassung in Erwägung ziehen?

Dr. I. Eckert: In meiner Weiter­ bildung habe ich von den ver­ schiedenen Stationen, in denen ich mehrere Fachdisziplinen näher ken­ nenlernen durfte, sehr profitiert (Gynäkologie im Praktischen Jahr, Innere Medizin, Chirurgie und Geriat­ rie in der Weiterbildung). Für die Tätigkeit in der eigenen Praxis – vor allem in einer eher ländlichen Gegend – ist es sehr hilfreich, in verschiedenen Fachbereichen Erfah­ rungen zu sammeln, und damit kann man bereits im Praktischen Jahr beginnen. Eine Praxisübernahme sollte rechtzeitig im Vorfeld gut gep­ lant und mit den dafür zuständigen Institutionen abgestimmt werden. Hausärzteverband und Kassenärzt­ liche Vereinigung haben hierfür gute Beratungsangebote.

Was zeichnet für Sie eine ideale Landärztin aus? Dr. I. Eckert: Wichtige Eigenschaf­ ten für eine Landärztin sind für mich die Freude an der Arbeit mit anderen Menschen, Empathie, ein breites me­ dizinisches Fachwissen, das Kennen der eigenen Kompetenzen und vor allem auch deren Grenzen sowie die Bereitschaft, auch unkonventionelle Wege zu gehen, wo dies notwendig ist. Zudem muss man bereit sein zu akzeptieren, dass es Überschnei­ dungen von Berufs- und Privatleben gibt. Die „Konsultation“ an der Super­ marktkasse oder auf dem Wanderweg ist nicht ungewöhnlich.

Was haben Sie aus der Zeit bei der Nachwuchsakademie mit in den Berufsalltag genommen? Dr. I. Eckert: Vor allem den Aus­ tausch mit anderen Allgemeinmedi­ zin-begeisterten Medizinstudenten: Das hat mich darin bestärkt, die All­ gemeinmedizin zu wählen. Auch der fachliche Austausch mit den Nach­ wuchsakademie-Teilnehmern, mit den Dozenten der Klausurwochenen­ den und im Rahmen der DEGAMKongresse waren tolle Optionen, um die Allgemeinmedizin noch näher kennenzulernen.


Vermischtes Experten fordern mehr Fachpersonal zum Schutz vulnerabler Gruppen

Ärztlicher Pandemierat der Bundesärztekammer Infektionsprävention und zur Kom­ pensation von infizierten und er­ krankten Mitarbeitern zu qualifizie­ ren“, so Dr. Reinhardt. Der Schutz vulnerabler Gruppen sei Grundvo­ raussetzung für die Lockerung der Corona-Maßnahmen und die schritt­ weise Rückkehr zur gesellschaftlichen Normalität. Die Expertengruppe des Pande­ mierats wies unter anderem auf den schon lange bekannten Fachkräf­ temangel in den Heimen hin. Es sei nun geboten, „eine bedarfsgerechte qualitative und quantitative Personal­ ausstattung der Pflegeeinrichtungen zu definieren, die am tatsächlichen Versorgungsbedarf der Bewohner orientiert ist“, fordern die Experten. Um die Attraktivität des Pflegeberufs zu steigern, reiche eine höhere Vergü­ tung allein nicht aus. Notwendig seien auch bessere Arbeitsbedingun­ gen, Ausbildungsanreize und Perso­ nalentwicklungskonzepte. Zudem wies der Rat auf die Be­ deutung einer adäquaten Informati­ on und Kommunikation zur Vorbeu­ gung von Infektionen hin. Es bedürfe hochwertiger Beratungen und Schu­

lungen durch erfahrenes Hygiene­ fachpersonal vor Ort. Notwendig seien zudem Informationsmateri­ alien, die die Heterogenität der Mitar­ beiter bezüglich ihrer Vorkenntnisse und ihrer Sprachniveaus berücksichti­ gen, heißt es in dem Positionspapier. Darüber sollten die Alten- und Pflege­ heime bei der Entwicklung und Um­ setzung von Schutzkonzepten von interdisziplinären und interprofessio­ nellen Teams fachlich beraten wer­ den.

Positionspapier „Schutzkonzept für ­Alten- und Pflegeheime: Lessons Learned“

Foto: nensuria

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ie können alte und pflege­ bedürftige Menschen bes­ ser vor einer Infektion mit dem Coronavirus geschützt werden? Diese Frage hat eine Expertengruppe des Ärztlichen Pandemierats der Bundesärztekammer Mitte Februar in einem Positionspapier beantwortet. Nach den Thesen zum verantwor­ tungsvollen Umgang mit CoronaSchnelltests vom Dezember vergan­ genen Jahres ist es das zweite Papier, das vom fächerübergreifend besetz­ ten Expertengremium vorlegt wurde. „Bewohner in Senioren- und Pfle­ geheimen tragen ein besonderes hohes Risiko, schwer an einer CoronaInfektion zu erkranken oder sogar daran zu sterben. Es ist eine zentrale Aufgabe des Krisenmanagements in der Pandemie, diese Menschen besser zu schützen“, sagte Dr. Klaus Rein­ hardt, Präsident der Bundesärztekam­ mer, anlässlich der Vorstellung des Positionspapiers. Heime müssten noch stärker als bisher bei der Umset­ zung von Hygieneplänen unterstützt werden. „Wir brauchen pragmatische Lösungen, um schnell und unbüro­ kratisch zusätzliche Mitarbeiter zur

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Vermischtes Universitätsklinikum und Universität Ulm entwickeln App „CoCoV“ zur Dokumentation der Verträglichkeit einer Corona-Impfung

Nebenwirkungen individuell dokumentieren

S Kostenlose App für alle, die bereits eine Corona-Impfung erhalten haben

eit Ende letzten Jahres wird in Deutschland gegen das Corona­ virus geimpft. Doch so sehr die meisten Menschen die Impfung her­ beisehnen, so skeptisch sind andere und befürchten Nebenwirkungen al­ ler Art. Um noch mehr Transparenz in Bezug auf mögliche Impfnebenwir­ kungen zu schaffen, haben Ärztinnen und Ärzte der Klinik für Innere Medi­ zin I des Universitätsklinikums Ulm und Wissenschaftler des Instituts für Medizinische Systembiologie der Uni­ versität Ulm gemeinsam die Smart­ phone App „CoCoV“ entwickelt. Diese ermöglicht es, impfbedingte Neben­ wirkungen individuell zu dokumen­ tieren und so eine umfassende Übersicht des persönlichen Impfver­ laufs und der Verträglichkeit der Impfung zu erstellen. Eine Auswer­

tung der Daten wird über ein öffent­ liches Dashboard online bereitge­ stellt. Die kostenlose Android- und iOSApp kann von allen genutzt werden, die bereits eine Corona-Impfung er­ halten haben. CoCoV deckt alle vo­ raussichtlich in Deutschland verfüg­ baren Impfstoffe ab und unterschei­ det zwischen Erhalt der ersten und zweiten Impfdosis. Im digitalen Tagebuch der App erstellen die Nutzer anhand eines standardisierten Fragenkatalogs Ein­ träge zum eigenen Befinden und tragen häufig eintretende Nebenwir­ kungen ein. Zusätzlich besteht die Möglichkeit, über ein Freitextfeld Symptome zu protokollieren, die von dem Fragenkatalog nicht abgedeckt werden.

Die CoCoV-App ermöglicht es, dokumentierte Nebenwirkungen in anonymisierter Form zu teilen und den Wissenschaftlern zur Verfügung zu stellen. Eine Auswertung der Daten wird in regelmäßigen Abständen über ein öffentliches Dashboard ver­ fügbar gemacht. Da sich einige der Impfstoffe in ihrem Wirkprinzip unter­ scheiden, können die bereitgestellten Daten auch Hinweise darauf geben, ob sich einer der Impfstoffe für be­ stimmte Personengruppen wie bei­ spielsweise ältere Menschen oder Personen mit Begleiterkrankungen besser eignen. Um diese Fragestel­ lung zu beantworten, werden bei der Initialisierung der CoCoV-App neben Daten zu Alter, Geschlecht und erhal­ tenem Impfstoff auch Begleiterkran­ kungen abgefragt.

Andauernde Doppelbelastung, die an die personelle und wirtschaftliche Substanz geht

Finanzhilfen für Uniklinken verlängert

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Foto: Getty Images – JuSun

ie aufgrund der Bekämpfung der Corona-Pandemie extrem belasteten Universitätskliniken Freiburg, Heidelberg, Tübingen und Ulm werden vom Land auch in 2021 finanziell unterstützt. Bereits im Früh­ jahr 2020 hatte das Land den vier Kliniken in Trägerschaft des Landes bis zu 615 Millionen Euro zur Verfügung gestellt, damit diese den laufenden Betrieb sicherstellen und in den Aus­

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bau von Intensivkapazitäten investie­ ren können. Aus den daraus verblie­ benen Mitteln hat das Kabinett Mitte Februar insgesamt bis zu 283,5 Millio­ nen Euro für das Jahr 2021 zugesagt. Die Universitätskliniken seien seit gut einem Jahr einer andauernden Doppelbelastung ausgesetzt, die an die personelle wie wirtschaftliche Substanz gehe, hieß es aus dem Wis­ senschaftsministerium. Die Pandemie sei ein Stresstest für die Unikliniken im Land, betonte das Fi­ nanzministerium, un­ ter schwierigsten Be­ dingungen hätten sie den Betrieb aufrechter­ halten und gleichzeitig

für zusätzliche Intensivbetten sorgen müssen. Das sei zwar gelungen, doch die Herausforderung halte an – auch finanziell. Im vergangenen Jahr hatten die Universitätskliniken durch umfas­ sende Maßnahmen sehr schnell ei­ nen pandemiekonformen und si­ cheren Krankenhausbetrieb möglich gemacht. Im Ergebnis mussten sie den durch das Land bereitgestellten Finanzrahmen nur in deutlich gerin­ gerem Umfang in Anspruch nehmen, als dies im Frühjahr 2020 zu erwarten war. Trotzdem sahen und sehen sich die Kliniken mit erheblichen Er­ lösausfällen insbesondere durch freizuhaltende Betten oder in Folge von Belegungsrückgängen konfron­ tiert. Außerdem sind erhebliche Mehraufwendungen zur Sicherstel­ lung des Betriebes unter Pandemie­ bedingungen wie auch für die ge­ nannten Koordinationsaufgaben er­ forderlich.


Medizinhistorik Pathologisch-anatomische Präparate veranschaulichen Erkrankung

Das Deutsche Tuberkulose-Archiv

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m 24. März 1882 hielt Robert Koch seinen bahnbrechenden Vortrag über die Entdeckung des Tuberkuloseerregers Mycobacte­ rium tuberculosis. In Würdigung sei­ ner großen wissenschaftlichen Lei­ stung wird alljährlich an diesem Da­ tum der Welttuberkulosetag be­ gangen, so auch in wenigen Tagen. Wo stehen wir heute, 138 Jahre später? Immer noch ist die Tuberkulo­ se eine verheerende Infektionskrank­ heit, an der jedes Jahr mehr als eine Million Menschen sterben – obwohl das Genom des Tuberkulose­erregers sequenziert ist, obwohl die spezi­ fischen immunologischen Krankheits­ abläufe bekannt sind, obwohl lei­ stungsfähige diagnostische Verfahren entwickelt wurden und obwohl eine effektive Therapie verfügbar ist. Nach wie vor ist die Tuberkulose eine Erkrankung der Armut. Sie trifft

Foto: Wikipedia

Welttuberkulosetag

Robert Koch (um 1900) Der Welttuberkulosetag fällt auf den 24. März eines jeden Jahres, um so die Erinnerung an die Tuberkulose in der Öffentlichkeit wachzuhalten, durch die auch heute noch jedes Jahr etwa 940.000 Menschen ster­ ben (die meisten davon in der Drit­ ten Welt). Dieser Gedenktag wurde bewusst gewählt, denn am 24. März 1882 gab Robert Koch in Berlin die Entdeckung des Tuberkulose-Bakte­ riums bekannt. Zu dieser Zeit war die Tuberkulose in Europa und Ame­ rika derart verbreitet, dass jeder siebte daran starb. Durch die Entde­ ckung der Krankheitsursache war es möglich, eine Therapie gegen die Krankheit zu entwickeln.

jene Länder hart, deren Gesundheits­ wesen unzureichend ausgebaut ist, deren Bevölkerung unter dramatischer medizinischer Unterversorgung leidet. Wie neue gentechnologische Untersu­ chungen (aDNA) nahelegen, ist das Tuberkelbakterium wahrscheinlich so alt wie die Menschheit. Dem Ziel der WHO, die Tuberkulose weltweit auszu­ rotten, sind wir zwar nähergekommen, aber es ist immer noch ein langer Weg. Obwohl Robert Koch im Jahr 1882 den Erreger identifizieren konnte, dauerte es immerhin noch annähernd 70 Jahre bis zur Entwicklung einer wirksamen Therapie mit Antibiotika in den 1940er-Jahren. Historisch interessant ist ein Blick auf die zahlreichen, teilweise drasti­ schen Maßnahmen und Verfahren, die vor der chemotherapeutischen Ära zum Einsatz kamen. Über diese und viele andere Aspekte der Be­ kämpfung der Tuberkulose als „Geißel der Menschheit“ kann man sich im Deutschen Tuberkulose-Archiv und Museum in Heidelberg umfassend informieren. Es befindet sich im „Rohr­ bacher Schlösschen“ auf dem Gelän­ de der Thoraxklinik Heidelberg und beherbergt neben einer umfang­ reichen Bibliothek das einzige medi­ zinhistorische Museum, das sich aus­ schließlich mit dem Thema Tuberku­ lose befasst. Das Deutsche Tuberkulose-Archiv wurde 1996 von dem Lungenarzt Dr. Robert Kropp in Fulda gegründet und 2011 nach Heidelberg verlegt. Einen passenderen Ort als dieses kleine Schloss im Park einer Lungenklinik hätte man wohl kaum finden können. Während die Bibliothek für wissen­ schaftliche Studien und Projekte zur Verfügung steht, zeigt das Tuberkulo­ se-Museum in vier Räumen die Ge­ schichte der Tuberkulose anhand von zahlreichen Exponaten, historischen Fotografien und grafischen Darstel­ lungen. Das Highlight der Ausstellung ist die Wirbelsäule eines zirka 25 Jahre alten Mannes aus dem Neolithi­ kum, eine Dauerleihgabe des Kurpfäl­ zischen Museums Heidelberg. Das Skelett wurde 1904 in Heidelberg bei Grabungen entdeckt, die erhalten gebliebene Wirbelsäule weist tuber­

kulöse Veränderungen in Form eines Gibbus auf. Kunstvolle Moulagen, die im Zeit­ raum von 1850 bis 1950 als medizi­ nisches Lehrmaterial dienten, de­ monstrieren die vielfältigen Ausprä­ gungen der Tuberkulose. Ausführlich wird auch die sogenannte „Heilstät­ tenbewegung“ dargestellt, unter an­ derem mit dem Spucknapf „Blauer Heinrich“ und dem Fieberthermome­ ter „Stumme Schwester“ – zwei alte Bekannte aus dem Roman „Der Zau­ berberg“ von Thomas Mann. Pathologisch-anatomische Präpa­ rate aus der Human- und Veterinärme­ dizin veranschaulichen das extreme Ausmaß der Erkrankung, beispielswei­ se eine ausgeprägte „Perlsucht“ beim Rind oder „Riesenkavernen“ in menschlichen Lungen, ebenso wie Präparate von Miliartuberkulose oder Knochentuberkulose. Schautafeln er­ läutern die Epidemiologie der Tuber­ kulose und deren Verbreitung in ar­ men Ländern, auch auf die Problema­ tik der MDR- und XDR-Tuberkulose wird eingegangen. Bedingt durch die Corona-Pande­ mie ist das Museum zurzeit leider geschlossen. Zur Überbrückung lohnt sich jedoch ein Besuch der informa­ tiven Homepage des Deutschen Tu­ berkulose-Archivs. Dort besteht auch die Möglichkeit, einen virtuellen Rundgang durch die Räumlichkeiten zu unternehmen.

Das Rohrbacher Schlöss­ chen auf dem Gelände der Thoraxklinik Heidel­ berg beherbergt neben einer umfangreichen ­Bibliothek das Tuber­ kulose-Museum

Moulagen dienten ­zwischen 1850 bis 1950 als medizinisches Lehr­ material, um die viel­ fältigen Ausprägungen der Tuberkulose zu ­demonstrieren.

Dr. Oswinde Bock-Hensley, 1. Vorsitzende des Deutschen Tuberkulose-Archivs Weitere Informationen:

www.tb-archiv.de

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TurboAkupunktur™-Akademie Dr. Tan Pain Elimination and Global Doctor Training Center of the Year 2019, 2020 & 2021 Dr. Thay Joe Tan, Arzt und Zahnarzt Most Influential Pain Elimination Expert 2020 & 2021 Instant Pain Elimination Expert of the Year 2019 & 2020 Acupuncturist of the Year 2019 Acupuncture Expert of the Year 2019 Acupuncture Specialist of the Year 2018 Ehem. Oberarzt TCM-Klinik Bad Kötzting Erste Deutsche Klinik für Traditionelle Chinesische Medizin, Universitätskrankenhaus der Beijing Universität für Chinesische Medizin (BUCM) Anmeldung und Info: anmeldung@turboakupunktur.de (0176) 477 196 47 (WhatsApp) Veranstaltung Akupunktur-BOOTCAMP (Online LIVE von zu Hause): www.akupunktur-bootcamp.de Veranstaltung A – C (Online LIVE von zu Hause): www.daerzte.turboakupunktur-akademie.de Veranstaltung T + X (Präsenzveranstaltung): www.daerzte.turboakupunktur-akademie.de Veranstaltung S (Präsenzveranstaltung): www.endlich-schmerzfrei-kongress.de Begrenzte Teilnehmerzahl für alle Veranstaltungen! Fortbildungspunkte beantragt.


Termine

Zum Gedenken

Wir trauern um unsere Kolleginnen und Kollegen

Aelita Gräfenstein, Breisach * 18. 01. 1936 Alphart Volkmann, Stuttgart * 01. 12. 1938 Dr. med. Hans-Martin Lippert, Lottstetten * 01. 12. 1938 Prof. Dr. med. Dr. rer. nat. Andreas Zober, Heidelberg * 13. 05. 1945 Dr. med. Gudrun Meisel-Veyhl, Stuttgart * 10. 08. 1938 Dr. med. Dietrich Greuel, Baden-Baden * 20. 08. 1925 Dr. med. Meta Müller-Boneck, Freiburg * 20. 11. 1940 Dr. med. Charlotte Elbracht, Rheinfelden * 16. 08. 1951 Dr. med. Ruth Steinrücken, Freiburg * 27. 01. 1922 Dr. med. Karsten Sönnichsen, Tübingen * 30. 11. 1942 Dr. med. Sigrid Michler, Kirchzarten * 03. 01. 1933 Dr. med. Hans-Jörg Dobler, Satteldorf * 25. 07. 1937 Dr. med. Dagmar Ohmann, Ühlingen-Birkendorf * 25. 01. 1944 Hanna Lipska, Pforzheim * 22. 11. 1937 MuDr./Komensky Uni. Bratislava Marian Cmelik, Waldenbuch * 18. 11. 1929 Dr. med. Sibylle Grötzinger, Holzgerlingen * 01. 07. 1925 Dr. med. Peter Bandlow, Kirchheim unter Teck * 06. 04. 1936 Dr. med. Ulrich Wild, Stuttgart * 21. 02. 1944 Dr. med. Hans-Jürgen Krull, Karlsruhe * 03. 02. 1925 Dr. med. Wulf Christian Globig, Holzgerlingen * 03. 04. 1931 Dr. med. Renate Müller-Barthelmeh, Filderstadt * 02. 02. 1956 Elizabeth Ensslin, Stuttgart * 26. 10. 1944 Dr. med. Hans-Jochen Lucke, Esslingen am Neckar * 19. 05. 1933 Dr. med. Waltraud Hofer, Esslingen am Neckar * 08. 11. 1920 Dr. med. Frank Müller, Freiburg im Breisgau * 09. 06. 1958

Geschäftsstelle: ­Jahnstraße 5 70597 Stuttgart (­ Degerloch) Telefon (07 11) 7 69 81-0 Fax (07 11) 7 69 81-5 00

Fortbildungen der Bezirksärztekammer Nordwürttemberg Im Zusammenhang mit der ­Corona-Pandemie behalten wir uns weiterhin vor, Fortbildungen ggf. kurzfristig abzu-

† 01. 11. 2017 † 19. 02. 2020 † 12. 08. 2020 † 06. 09. 2020 † 21. 09. 2020 † 10. 10. 2020 † 16. 10. 2020 † 18. 10. 2020 † 20. 10. 2020 † 21. 10. 2020 † 12. 11. 2020 † 13. 11. 2020 † 18. 11. 2020 † 01. 12. 2020 † 07. 12. 2020 † 08. 12. 2020 † 14. 12. 2020 † 14. 12. 2020 † 16. 12. 2020 † 18. 12. 2020 † 18. 12. 2020 † 21. 12. 2020 † 22. 12. 2020 † 24. 12. 2020 † 24. 12. 2020

sagen bzw. unsere Veranstaltungen als Web-Seminare durchzuführen. Bitte informieren Sie sich zum aktuellen Stand auf der Homepage bzw. telefonisch oder per Mail, ob und in welcher Form die Fortbildung stattfindet.

Notfalltraining in Ihrer Arztpraxis Jemand wird im Wartezimmer bewusstlos, ein Patient erleidet einen Schlaganfall oder im schlimmsten Fall einen HerzKreislauf-Stillstand. Notfälle passieren! Sind Sie darauf vorbereitet? Wir unterstützen Sie bei der Vorbereitung in Ihrer Praxis. Unsere

Dr. med. Eleonore Geßner, Steinen * 02. 10. 1919 Dr. med. Konrad Schall, Laichingen * 02. 05. 1926 Dr. med. Gudrun Büchner-Weyer, Altlußheim * 25. 02. 1943 Dr. med. Hauke Sieverts, Spechbach * 24. 04. 1954 Dr. med. Jürgen Kröll, Schwäbisch Hall * 20. 12. 1947 Dr. med. Gisela Pohmer, Tübingen * 15. 10. 1928 Dr. med. Martin Runge, Aichwald * 18. 07. 1949 Theresa Klimek, Blaustein * 22. 11. 1955 Dr. med. Ekkehart Wolf, Göppingen * 07. 07. 1942 Dr. med. Eberhard Dolderer, Stuttgart * 02. 02. 1948 Dr. med. Friedrich Begher, Überlingen * 22. 03. 1936 Dr. med. Claus Bieger, Markdorf * 25. 02. 1927 Dr. med. Karin König, Freiburg * 01. 09. 1930 Dr. med. Jörg Küster, Heidelberg * 20. 07. 1939 Prof. Dr. Dr. Sabine Freifrau von Kleist, Feldberg * 02. 12. 1933 Franz Leuthold, Tettnang * 21. 09. 1950 Peter Schmehle, Bad Schussenried * 07. 02. 1941 Dr. med. Dieter Böhler, Schönaich * 17. 07. 1939 Dr. med. Ronald Hahn, Ettlingen * 10. 04. 1933 Dr. med. Christel Jakubassa, Freiburg * 22. 07. 1934 Ines Buschhausen, Rielasingen-Worblingen * 21. 11. 1942 Prof. Dr. med. Wolfgang Gerok, Freiburg * 27. 03. 1926 Dr. med. Werner Bahner-Würth, Freiburg * 28. 01. 1951 Dr. med. Gabriele Stappert-Grimm, Karlsruhe * 19. 07. 1926 Dr. med. Simon Tauchert, Mosbach * 22. 02. 1948 Dr. med. Elke-Maria Erbe, Baden-Baden * 09. 04. 1941 Dr. med. Helmut Koch, Gaggenau * 30. 01. 1938 Dr. med. Richard Schneider, Stuttgart * 20. 03. 1948 Dr. med. Wolfgang Kotulla, Waldkirch * 16. 06. 1942 Uwe Lüdtke, Freiburg * 15. 01. 1945

Trainer besprechen mit Ihnen den Ablauf im Notfall, geben Tipps zu Ihrer Ausstattung und üben mit Ihnen und Ihrem Team Notfallsituationen direkt vor Ort. Ziel des Trainings ist es, höhere Sicherheit in der Versorgung von Notfallpatienten zu vermitteln, die notfallmedizinischen Kenntnisse aufzufrischen und Ihr Personal als Einheit agieren zu lassen. Vom Erkennen eines Notfallpatienten bis zur Übergabe an den Notarzt wird die Behandlung und Organisation durchgesprochen und praktisch umgesetzt. Durch die Übung wird das Erlernte gefestigt. Termin: individuell auf Anfrage/Zeitrahmen 4 Stunden

† 28. 12. 2020 † 31. 12. 2020 † 01. 01. 2021 † 01. 01. 2021 † 03. 01. 2021 † 05. 01. 2021 † 05. 01. 2021 † 06. 01. 2021 † 07. 01. 2021 † 08. 01. 2021 † 09. 01. 2021 † 11. 01. 2021 † 11. 01. 2021 † 11. 01. 2021 † 12. 01. 2021 † 12. 01. 2021 † 13. 01. 2021 † 14. 01. 2021 † 15. 01. 2021 † 15. 01. 2021 † 16. 01. 2021 † 16. 01. 2021 † 17. 01. 2021 † 17. 01. 2021 † 18. 01. 2021 † 24. 01. 2021 † 27. 01. 2021 † 28. 01. 2021 † 02. 02. 2021 † 02. 02. 2021

Zielgruppe: Ärzte aller Fachrichtungen, ­Praxisteam Ansprechpartner und ­Anmeldung: Fachbereich ­Arbeitsschutz & Notfallmedizin, Jahnstr. 5, 70597 Stuttgart, Telefon (07 11) 7 69 81-603/-605, Fax (07 11) 7 69 81-500, E-Mail: notfallmedizin@baek-nw.de Teilnehmerbeitrag: Die Kosten für ein Notfalltraining mit max. 10 Teilnehmern ­(größere Gruppen auf Anfrage) belaufen sich auf 220,– Euro zzgl. Fahrtkosten von 0,30 Euro/km. Veranstaltungsort: in Ihrer Praxis Änderungen bleiben vorbehalten.

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Bekanntmachungen Rechtliche Fragen in der Arztpraxis Sie haben rechtliche Fragen zur täglichen Arbeit in Ihrer Arztpraxis? Im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Rechtliche Fragen in der Arztpraxis“ werden verschiedene rechtliche Themen aufgegriffen und praxisnahe Hinweise vermittelt. Jede Veranstaltung widmet sich einem aktuellen Schwerpunktthema, das vorab bekannt gegeben wird. Am Mittwoch, den 24. März 2021 beantworten Ihnen die Experten Ihre Fragen zum Thema Praxisabgabe, Praxisnachfolge, Praxisübernahme. Unsere Referenten geben Ihnen Sicherheit, Tipps und Hilfestellungen für die weitere tägliche Arbeit. Gerne können Sie uns Ihre Fragen zum Thema vorab zukommen lassen. Nutzen Sie die Gelegenheit zum Austausch und zur Diskussion mit unseren Experten. Termine: 24. März 2021 als Onlineseminar 12. Mai 2021 als Onlineseminar 30. Juni 2021 als Präsenzfortbildung 6. Oktober 2021 als Onlineseminar jeweils Mittwoch, 18.00–20.30 Uhr Zielgruppe: Niedergelassene Ärzte, leitende Mitarbeiter in Praxen und MVZs Anmeldung: www.aerztekammer-bw.de/ portal e Login e Fortbildungsanmeldung/-angebot Ansprechpartner: Fachbereich Fortbildung, Jahnstr. 5, 70597 Stuttgart, Telefon (07 11) 7 69 81-211, Fax (07 11) 7 69 81-500, E-Mail: fortbildung@baek-nw.de Teilnehmerbeitrag: 30,– Euro Veranstaltungsort: Bezirksärztekammer Nordwürttemberg, Jahnstraße 5, 70597 Stuttgart Fortbildungspunkte: 3 Punkte Änderungen bleiben vorbehalten.

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Fit für den Notfall – Grundlagen der Notfallversorgung Frischen Sie Ihre Notfallkenntnisse auf und reagieren Sie in Notfallsituationen kompetent und sicher. In Notfällen ist schnelles und sicheres Handeln gefragt. Erlernen Sie eine einfache und strukturierte Vorgehensweise zur Versorgung vitalbedrohter Patienten und gewinnen Sie Sicherheit bei der Behandlung von Notfällen. Neben der Reanimation in Theorie und Praxis üben Sie weitere lebensrettende Sofortmaßnahmen ein. Darüber hinaus testen Sie den Umgang mit neuen Geräten und bringen Ihre Kenntnisse ebenso wie Ihr Wissen über geltende Empfehlungen auf den aktuellsten Stand, um für den Ernstfall bestens vorbereitet zu sein. Nutzen Sie die Gelegenheit zu ­einer Diskussion mit anderen ­Interessierten und tauschen Sie sich mit Kollegen über Ihre Erfahrungen aus. Wichtig! Dieses Seminar ist ­Voraussetzung für die Teilnahme am Seminar „Praktisches Notfalltraining mit simulierten Notfallsituationen“. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Terminauswahl: Mittwoch, 14. April 2021 18.00–22.00 Uhr Freitag, 24. September 2021 18.00–22.00 Uhr Samstag, 27. November 2021 9.00–13.00 Uhr Zielgruppe: Ärzte aller Fachrichtungen Anmeldung: www.aerztekammer-bw.de/ portal e Login e Fortbildungsanmeldung/-angebot Ansprechpartner: Fachbereich Fortbildung, Jahnstr. 5, 70597 Stuttgart, Telefon (07 11) 7 69 81-211, Fax (07 11) 7 69 81-500, E-Mail: fortbildung@baek-nw.de Teilnehmerbeitrag: 65,– Euro inkl. Verpflegung und Seminarunterlagen

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Veranstaltungsort: Bezirksärztekammer Nordwürttemberg, Jahnstraße 5, 70597 Stuttgart Fortbildungspunkte: 7 Punkte Änderungen bleiben vorbehalten.

Veranstaltungsort: Bezirksärztekammer Nordwürttemberg, Jahnstraße 5, 70597 Stuttgart Fortbildungspunkte: 7 Punkte Änderungen bleiben vorbehalten.

Fit für den Notfall – Praktisches Notfalltraining mit simulierten Notfallsituationen

Fit für den Notfall – Der Kindernotfall

Überprüfen Sie Ihre Notfallkenntnisse und üben Sie ­anhand von nachgestellten Notfallsituationen. Hier behandeln Sie „echte“ Notfälle, nachgestellt von Darstellern und Phantomen – direkt vor Ort in Kleingruppen. Dies können Notfälle von Atemnot über Knochenbrüche bis hin zu reanimationspflichtigen Patienten sein. Sie stellen die richtige Diagnose, treffen die notwendigen Maßnahmen und erlangen Sicherheit im Umgang mit Notfallpatienten. Nutzen Sie die Gelegenheit zu einem Austausch Ihrer Eindrücke und Erfahrungen mit Kollegen und gewinnen Sie Sicherheit im Umgang mit Notfallsituationen. Wichtig! Voraussetzung für die Teilnahme an diesem Seminar ist der Besuch des Seminars „Grundlagen der Notfallver­ sorgung“. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Terminauswahl: Mittwoch, 21. April 2021 18.00–22.00 Uhr Freitag, 1. Oktober 2021 18.00–22.00 Uhr Samstag, 27. November 2021 14.00–18.00 Uhr Zielgruppe: Ärzte aller Fachrichtungen Anmeldung: www.aerztekammer-bw.de/ portal e Login e Fortbildungsanmeldung/-angebot Ansprechpartner: Fachbereich Fortbildung, Jahnstr. 5, 70597 Stuttgart, Telefon (07 11) 7 69 81-211, Fax (07 11) 7 69 81-500, E-Mail: fortbildung@baek-nw.de Teilnehmerbeitrag: 65,– Euro inkl. Verpflegung und Seminarunterlagen

Wissen Sie, wie ein Kind im Notfall richtig behandelt werden muss? Notfälle mit Kindern stellen immer besondere Herausforderungen dar: •  Wie beurteile ich die Vital­ parameter des Kindes? •  Wie muss ich Sauerstoff ­verabreichen? •  Welche ist die richtige Dosierung der Notfallmedikamente? •  Welches sind die häufigsten Kindernotfälle? All diese Fragen und mehr beantworten wir Ihnen gerne in unserem Seminar „Der Kindernotfall“. Nach einem theoretischen Teil steigen Sie direkt in die Praxis ein und können das Erlernte an Übungsphantomen in verschiedenen Altersklassen anwenden. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Terminauswahl: 9. Juni 2021 17. November 2021 jeweils Mittwoch, 18.00–22.00 Uhr Zielgruppe: Ärzte aller Fachrichtungen Anmeldung: www.aerztekammer-bw.de/ portal e Login e Fortbildungsanmeldung/-angebot Ansprechpartner: Fachbereich Fortbildung, Jahnstr. 5, 70597 Stuttgart, Telefon (07 11) 7 69 81-211, Fax (07 11) 7 69 81-500, E-Mail: fortbildung@baek-nw.de Teilnehmerbeitrag: 65,– Euro inkl. Verpflegung und Seminarunterlagen Veranstaltungsort: Bezirksärztekammer Nordwürttemberg, Jahnstraße 5, 70597 Stuttgart Fortbildungspunkte: 7 Punkte Änderungen bleiben vorbehalten.


Bekanntmachungen Curriculum – Psychosomatische Grundversorgung Erweitern Sie Ihre Kenntnisse, Fertigkeiten und Einstellungen bei der Gestaltung der ArztPatienten-Beziehung, in der frühzeitigen und zutreffenden Diagnose psychischer und ­psychosomatischer Störungen und bei der Weitervermittlung der Patienten in eine fach­ spezifische Behandlung. Im Laufe dieses Kurses erlernen Sie grundlegende theoretische Konzepte der Psychosomatik, wichtige Aspekte der ärztlichen Gesprächsführung mit psychosomatischen Patienten und Sie erhalten eine Einführung in die Balintgruppenarbeit. Diese Kompetenzen ermöglichen Ihnen, psychische, funktionelle, psychosomatische und somatopsychische Erkrankungen besser zu erkennen, im Rahmen Ihres Fachgebietes durch verbale Interventionen zu behandeln und wichtige Weichenstellungen zum Wohle Ihrer Patienten vorzunehmen. Der 80-stündige Kurs richtet sich nach dem Curriculum „Psycho­ somatische Grundversorgung“ der Bundesärztekammer aus dem Jahr 2001 und erfüllt die inhaltlichen Anforderungen der KBV (nach den Ziffern 35100 und 35110 des EBM) und der aktuellen Weiterbildungsordnung der Landesärztekammer BadenWürttemberg. Themenschwerpunkte: •  Definition und Perspektiven der Psychosomatik •  Die Entstehung von psycho­ somatischen und psychischen Erkrankungen •  Psychotherapeutische Verfahren und Institutionen •  Patienten mit Persönlichkeitsstörungen, Angststörungen und Psychosomatosen • Suchtbehandlung •  Somatopsychische Störungen, chronische Erkrankungen und Palliativmedizin •  Angst-, Ess- sowie Sexual­ störungen •  Dissoziative Störungen • Suizidalität

Terminauswahl: 17. April 2021 8. Mai 2021 26. Juni 2021 17. Juli 2021 25. September 2021 16. Oktober 2021 20. November 2021 4. Dezember 2021 jeweils samstags, 9.00–16.15 Uhr Zielgruppe: Ärzte aller Fachrichtungen Anmeldung: www.aerztekammer-bw.de/ portal e Login e Fortbildungsanmeldung/-angebot Ansprechpartner: Fachbereich Fortbildung, Jahnstr. 5, 70597 Stuttgart, Telefon (07 11) 7 69 81-211, Fax (07 11) 7 69 81-500, E-Mail: fortbildung@baek-nw.de Teilnehmerbeitrag: 98,– Euro inkl. Verpflegung und Seminarunterlagen Veranstaltungsort: Bezirksärztekammer Nordwürttemberg, Jahnstraße 5, 70597 Stuttgart Fortbildungspunkte: 8 Punkte je Termin (80 Punkte gesamt) Änderungen bleiben vorbehalten.

Degerlocher Ethikgespräch Stehen auch Sie oft vor wichtigen Entscheidungen in der Praxis oder im Krankenhaus, bei denen Sie nicht nur medizinisch sinnvolle, sondern auch ethische Aspekte berücksichtigen müssen? Die Degerlocher Ethikgespräche sollen Ihnen helfen, hierbei Sicherheit zu erlangen. Zusammen erörtern wir im Plenum und in Kleingruppen ethische Fragestellungen aus Ihrem Behandlungsund Pflegealltag. Dabei wird insbesondere auf das allgemeine Wohlergehen und die Berücksichtigung des Willens der Patienten geachtet. Das Tagesthema am Mittwoch, den 16. Juni 2021 lautet „Katastrophenszenario Pandemie – wie sieht eine Ethik für diesen Notfall aus?“.

Wir freuen uns auf einen intensiven Austausch mit Ihnen durch spannende Fragestellungen. Ihre AG Medizinethik Bezirksärztekammer Nordwürttemberg Termine: 16. Juni 2021 27. Oktober 2021 jeweils Mittwoch, 18.00–21.45 Uhr Zielgruppe: Ärzte aller Fachrichtungen/Angehörige von Gesundheitsfachberufen/Seelsorger Anmeldung: www.aerztekammer-bw.de/ portal e Login e Fortbildungsanmeldung/-angebot Ansprechpartner: Fachbereich Fortbildung, Jahnstr. 5, 70597 Stuttgart, Telefon (07 11) 7 69 81-211, Fax (07 11) 7 69 81-500, E-Mail: fortbildung@baek-nw.de Teilnehmerbeitrag: 20,– Euro Veranstaltungsort: online Fortbildungspunkte: 5 Punkte Änderungen bleiben vorbehalten.

Antibiotic-Stewardship (ABS) – ­Beauftragter Arzt Fortbildungsangebot der Bezirksärztekammern Nordwürttemberg und der Bezirksärztekammer Südbaden in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Beratungszentrum für Hygiene Krankenhausinfektionen und Antibiotikaresistenzen haben in den vergangenen Jahren stark zugenommen. Ein rationaler und effektiver Einsatz von Antibiotika kann den Problemen der Resistenzentwicklung entgegenwirken und zu einer verbesserten Patientensicherheit führen. Die Bundesregierung hat dafür die Deutsche Antibiotika-Resistenzstrategie (DART) entwickelt, die neben der Prävention nosokomialer Infektionen auf die Bekämpfung von Antibiotikaresistenzen durch einen rationalen Einsatz von Antiinfektiva, dem Antibiotic Stewardship (ABS), abzielt. Der Kurs zum ABS-beauftragten Arzt, der nach dem Curriculum der Bundesärztekammer aufgebaut ist, ermöglicht Ihnen, Ihre Kenntnisse und Erfahrungen in rationaler Antiinfektivastrategie

aufzufrischen und zu vertiefen. ABS-beauftragte Ärzte können als abteilungsbezogene Ansprechpartner für Fragen rund um einen rationalen Antibiotikaeinsatz im Krankenhaus als Anlaufstelle fungieren. Der Kurs behandelt unter ­anderem: •  Antiinfektiva: Grundlagen und Bandbreite •  Pharmakokinetik und Wechselwirkungen von Antiinfektiva •  Infektions- und Resistenzepidemiologie •  Strategien zur Sicherung rationaler Antibiotika-Anwendung im Krankenhaus •  Perioperative Antibiotika­ prophylaxe und Infektions­ management Die Fortbildung besteht aus 20 Unterrichtseinheiten (UE) im Selbststudium (E-Learning) sowie zwei Online-Seminaren. Das E-Learning muss vor den ­Präsenztagen abgeschlossen sein. Der Kurs wird in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Beratungszentrum für Hygiene (BZH GmbH) in Freiburg durchgeführt. Die Befähigung zum ABS-beauftragten Arzt kann ­bereits im Rahmen der Weiter­ bildungszeit erworben werden. Termine: E-Learning: ab Freitag, 20. August 2021 Präsenztermine: 22.–23. November 2021 (Mo–Di) Zielgruppe: Klinikärzte aller Fachrichtungen Anmeldung: www.aerztekammer-bw.de/ portal e Login e Fortbildungsanmeldung/-angebot Ansprechpartner: Fachbereich Fortbildung, Jahnstr. 5, 70597 Stuttgart, Telefon (07 11) 7 69 81-211, Fax (07 11) 7 69 81-500, E-Mail: fortbildung@baek-nw.de Teilnehmerbeitrag: 600,– Euro Veranstaltungsort: online Fortbildungspunkte: 60 Punkte Änderungen bleiben vorbehalten.

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Bekanntmachungen Akutfälle aller Fachgebiete Sie sind seit vielen Jahren ärztlich tätig, in der eigenen Praxis oder als Vertreter, im Notfalldienst oder auch in der Klinik? Sie möchten sich auf dem Laufenden halten und interessieren sich für Neuerungen in der Medizin auch fachgebietsübergreifend? Sie sind vielleicht schon im Ruhestand? Dann ist die Fortbildung Akutfälle aller Fachgebiete ideal, um Ihr Know-how zu erweitern und auf den neuesten Stand zu bringen, denn: Sobald Sie im Notfalldienst tätig sind, werden Sie mit Patientenbeschwerden aus nahezu allen Bereichen der Medizin konfrontiert. Entsprechend erhalten Sie einen kompakten Überblick vom Auge bis zum Zeh, von der Haut bis zum Darm. Wir vermitteln Ihnen die wichtigsten Informationen zu Krankheits-/Notfallbildern folgender Bereiche: •  Kardiologie (u. a. akutes Koronarsyndrom, Hypertonie) •  Pädiatrie (u. a. Infekte, Durchfall, Erbrechen) •  Neurologie (u. a. Schlaganfall, Schwindel, Migräne) •  HNO (u. a. Nasenbluten, ­Entzündungen) •  Abdomen (u. a. Gastroenteritis, Bauchschmerzen) •  Chirurgische Notfälle (u. a. Traumata, Wunden) •  Gynäkologie (u. a. Blutungen) Anhand von detaillierten Fall­ beispielen und Vorträgen werden Ihnen die aktuellen Diagnostikund Therapieempfehlungen zu relevanten Krankheitsbildern ­nahegebracht. In praktischen Übungen können Sie Ihre Fähigkeiten und Ihr Wissen auffrischen. Selbstverständlich wird auf lebensbedrohliche Situationen bis hin zur Reanimationspflicht eingegangen. Sie haben schon länger keinen Blasenkatheter mehr gelegt oder eine Reanimation mit Hilfsmitteln durchgeführt? Beides können Sie hier am Phantom üben. Darüber hinaus werden wichtige organisatorische Fragen des Notfalldienstes in ­Baden-Württemberg geklärt.

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Termin: 12.–14. November 2021 Freitagnachmittag bis Sonntagmittag

Lehrgangsmaterialien: •  Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ) • Seminarskript

Zielgruppe: Ärzte aller Fachrichtungen, Ärzte in Weiterbildung Anmeldung: www.aerztekammer-bw.de/ portal e Login e Fortbildungsanmeldung/-angebot Ansprechpartner: Fachbereich Fortbildung, Jahnstr. 5, 70597 Stuttgart, Telefon (07 11) 7 69 81-211, Fax (07 11) 7 69 81-500, E-Mail: fortbildung@baek-nw.de Teilnehmerbeitrag: 250,– Euro Veranstaltungsort: Bezirksärztekammer Nordwürttemberg, Jahnstraße 5, 70597 Stuttgart Fortbildungspunkte: 28 Punkte Änderungen bleiben vorbehalten.

Terminauswahl: 24. März 2021 als Online-Seminar 29. September 2021 als Präsenzfortbildung jeweils Mittwoch, 14.00–18.00 Uhr

Grundlagen der Privatabrechnung (GOÄ) für Ärzte •  Privatabrechnung – wie funktioniert sie? •  Worauf muss ich achten? •  Wie arbeite ich mit der GOÄ? •  Welche Gebührensätze gibt es? Fragen, die sich vermutlich jede Ärztin und jeder Arzt stellt, der sich in einer eigenen Praxis niederlassen möchte. Dieses Seminar bietet Ihnen ­einen Einstieg oder eine Auf­ frischung der Grundlagen der Gebührenordnung für Ärzte. ­Gemeinsam werden wir alle Ihre ­offenen Fragen klären und uns einen Überblick über den recht­ lichen Rahmen, die Anforderungen der Dokumentation, sowie den Unterschied zwischen EBM und GOÄ verschaffen. Das Seminar wird in Zusammenarbeit mit der PVS-Akademie veranstaltet. Inhalte: •  Rechtliche Grundlagen und ­Bestimmungen der privatärztlichen Abrechnung •  Aufbau der Gebührenordnung •  Unterschiede zwischen EBM und GOÄ •  Klärung und Anwendung ­wichtiger Begriffe •  Arbeit mit der Gebühren­ ordnung • Fallbeispiele

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Zielgruppe: Interessierte Ärzte aller Fachrichtungen, insbesondere Berufs­ einsteiger und Wiedereinsteiger Anmeldung: Akademie der PVS Baden-Württemberg GmbH, Bruno-Jacoby-Weg 12, 70597 Stuttgart, Telefon (07 11) 63 39 00 92, Fax (07 11) 63 39 00 94, E-Mail: info@pvs-akademie.de, www.pvs-akademie.de Ansprechpartner: Fachbereich Fortbildung, Jahnstr. 5, 70597 Stuttgart, Telefon (07 11) 7 69 81-211, Fax (07 11) 7 69 81-500, E-Mail: fortbildung@baek-nw.de Teilnehmerbeitrag: 99,– Euro inkl. Seminarunterlagen Veranstaltungsort: online oder Bezirksärztekammer Nordwürttemberg, Jahnstraße 5, 70597 Stuttgart Fortbildungspunkte: 5 Punkte Änderungen bleiben vorbehalten.

Deeskalation und Selbst­ verteidigung im Berufsalltag Die Hemmschwelle zur An­ wendung von Gewalt scheint ­immer weiter zu sinken. Dies kann in Verbindung mit einem scheinbar immer höheren Anspruch an eine ­sofortige und umfassende ­Versorgung in ­medizinischen Einrichtungen zu Konfliktsituationen zwischen Personal und Patienten führen. In diesen Konfliktsituationen ist ruhiges und kontrolliertes Handeln ­erforderlich. Aber wie können Sie und Ihr Personal angemessen ­reagieren? In unserer Veranstaltung „Deeskalation und Selbstverteidigung im Berufsalltag“ lernen Sie Möglich-

keiten kennen, wie Sie und Ihr Personal auf solche Situationen deeskalierend einwirken können. Neben theoretischen Inhalten lernen Sie anhand von praktischen Übungen einfache Selbstverteidigungstechniken kennen und wie sie als letzte Alternative anzuwenden sind. Abschließend wird das Thema „Notwehr und deren Grenzen aus juristischer Sicht“ erläutert und bewertet. Aufgrund der praktischen Übungen empfehlen wir das Tragen bequemer/sportlicher Kleidung. Termine: Mittwoch, 28. April 2021 Freitag, 17. September 2021 jeweils 18.00–22.00 Uhr Zielgruppe: Ärzte aller Fachrichtungen, Angehörige von Gesundheitsfachberufen, Mitarbeiter ­medizinischer Einrichtungen mit Patientenkontakt Anmeldung: www.aerztekammer-bw.de/ portal e Login e Fortbildungsanmeldung/-angebot Ansprechpartner: Fachbereich Fortbildung, Jahnstr. 5, 70597 Stuttgart, Telefon (07 11) 7 69 81-211, Fax (07 11) 7 69 81-500, E-Mail: fortbildung@baek-nw.de Teilnehmerbeitrag: 65,– Euro Veranstaltungsort: Bezirksärztekammer Nordwürttemberg, Jahnstraße 5, 70597 Stuttgart Fortbildungspunkte: 5 Punkte Änderungen bleiben vorbehalten.

Deeskalation in Ihrer Arztpraxis (Seminar für alle niedergelassenen Ärzte inklusive ihrem Praxisteam) Reagieren Sie sicher und schützen Sie sich und ihr Team bei verbaler und körperlicher Gewalt! Ein gesteigertes Anspruchsdenken von Patienten an eine sofortige Versorgung in medizinischen Einrichtungen führt unter anderem immer häufiger zu Konfliktsituationen zwischen Personal und Patienten.


Bekanntmachungen „Ärztinnen und Ärzte sind Retter und Helfer. Sie verdienen für ihre Arbeit Respekt, Unterstützung und vor allem Schutz vor jeglicher Form verbaler und körperlicher Gewalt.“ (Resolution des Vorstandes der Bundesärztekammer vom 24. 08. 2018) Die Bezirksärztekammer Nordwürttemberg bietet Ihnen ein dafür speziell konzipiertes Training in Ihrer Arztpraxis. Sie lernen, auf aggressive Patienten deeskalierend einzuwirken und die Situation zu entschärfen. Neben dem theoretischen Handwerkszeug für die verbale Deeskalation lernen Sie zudem in ­Rollenspielen, die räumlichen ­Gegebenheiten Ihrer Praxis zu nutzen, Fallen zu vermeiden und sich anhand weniger und leicht zu erlernender Techniken ver­ teidigen zu können. Zudem ­erfahren Sie einige juristische Hintergründe, die in diesem ­Zusammenhang wichtig sind. Termine: individuell auf Anfrage/ Zeitrahmen 3 Stunden Zielgruppe: das komplette Praxisteam Ansprechpartner und Anmeldung: Fachbereich Arbeitsschutz und Notfallmedizin, Jahnstr. 5, 70597 Stuttgart, Telefon (07 11) 7 69 81-603/-605, Fax (07 11) 7 69 81-500, E-Mail: notfallmedizin@baek-nw.de Veranstaltungsort: Ihre Praxis Teilnehmerbeitrag: Die Kosten für ein Training in Ihrer Praxis belaufen sich auf 180,– Euro zzgl. Fahrtkosten von 0,30 Euro/km. Änderungen bleiben vorbehalten.

Orthopädie und Unfallchirurgie kompakt – für Fachärzte, Facharztanwärter und Interessierte Sie befinden sich in der Weiterbildung und möchten einen kompakten Überblick über wichtige Themen erhalten? Sie sind bereits fachärztlich ­tätig und möchten die relevanten Neuerungen erfahren? Das Seminar richtet sich sowohl an Assistenzärzte, die sich in der Vorbereitung zur Facharztprü-

fung Orthopädie/Unfallchirurgie befinden als auch an Fachärzte, die die Veranstaltung zum Auf­ frischen und zur Wiederholung ihres Wissens über relevante ­klinische Themen aus der Orthopädie und Unfallchirurgie nutzen möchten. Namhafte Referenten präsentieren relevante Themenbereiche mittels interaktiver Vorträge. Die Aufteilung in Kleingruppen am Nachmittag rundet das Angebot ab. Hierbei wird sich eine Gruppe speziell mit der Prüfungsvorbereitung beschäftigen, in den ­weiteren Gruppen werden Fallbeispiele und Kasuistiken aus dem Klinik- und Praxisalltag ­besprochen und diskutiert. Termin: Samstag, 19. Juni 2021 9.00–16.15 Uhr

Darüber hinaus sind aktuelle Empfehlungen der STIKO ebenso ein fester Bestandteil der Fortbildung wie Informationen zum Schutz vor aktuell auftretenden Infektionskrankheiten und Hinweise zur Reisemedizin Sie können einen großen ­Beitrag leisten, um den ­Kollektivschutz der Bevölkerung weiter zu sichern! Zu diesem Zweck arbeiten wir bei den Nordwürttemberger Impftagen mit dem Landesgesundheitsamt Baden-Württemberg und dem Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte e. V. Landesverband Baden-Württemberg zusammen. Die Fortbildung ist vom Landes­ gesundheitsamt Baden-Württem­ berg für die Fortgeltung erteilter Ermächtigungen zur Gelbfieber­ impfung anerkannt.

Der Kurs ist für Ärzte aller Fachrichtungen konzipiert und empfiehlt sich auch zum Wiedereinstieg, als Auffrischung und für Ärzte am Beginn Ihrer Tätigkeit. Folgende Inhalte erwarten Sie: • Kardiologie • Hypertonie • Rheumatologie • Gastroenterologie •  Neues aus der Intensiv- und Notfallmedizin • Endokrinologie • Hämatologie • Onkologie • Pneumologie • Nephrologie Diese Fortbildung findet in Zusammenarbeit mit der ­Südwestdeutschen Gesellschaft für Innere Medizin e. V. und der Bezirksärztekammer Nordwürttemberg statt. Termine: Montag, 12. Juli 2021 und Dienstag, 13. Juli 2021 jeweils 9.00–18.15 Uhr

Zielgruppe: Facharztanwärter/-innen in der Orthopädie/Unfallchirurgie, ­Fachärzte, Interessierte Ärzte Anmeldung: www.aerztekammer-bw.de/ portal e Login e Fortbildungsanmeldung/-angebot Ansprechpartner: Fachbereich Fortbildung, Jahnstr. 5, 70597 Stuttgart, Telefon (07 11) 7 69 81-211, Fax (07 11) 7 69 81-500, E-Mail: fortbildung@baek-nw.de Teilnehmerbeitrag: 120,– Euro (regulär), 90,– Euro (für Ärzte in Weiterbildung) Veranstaltungsort: Bezirksärztekammer Nordwürttemberg, Jahnstraße 5, 70597 Stuttgart Fortbildungspunkte: 9 Punkte Änderungen bleiben vorbehalten.

Termin: Samstag, 10. Juli 2021 9.00–12.15 Uhr

13. Nordwürttemberger Impftag

Update Innere Medizin

Als feste Größe in unserem Fortbildungsangebot liefert Ihnen der Nordwürttemberger Impftag seit nunmehr 13 Jahren nicht nur Antworten und Hilfestellungen in Fragen rund ums Impfen, sondern auch über das breite Spektrum ­unterschiedlicher Stoffe und die überzeugende Gesprächsführung mit impfskeptischen Patienten.

Sie wünschen sich einen ­umfassenden Überblick über die neuesten Entwicklungen aus der Inneren Medizin? Unser Update bietet Ihnen ­aktuelle Leitlinien, hochkarätige ­Referenten und umfassende ­Informationen. Sie erhalten ­breitgefächertes Wissen aus den verschiedenen Disziplinen der ­Inneren Medizin und hilfreiche Tipps für die Praxis.

Zielgruppe: Ärzte aller Fachrichtungen Anmeldung: www.aerztekammer-bw.de/ portal e Login e Fortbildungsanmeldung/-angebot Ansprechpartner: Fachbereich Fortbildung, Jahnstr. 5, 70597 Stuttgart, Telefon (07 11) 7 69 81-211, Fax (07 11) 7 69 81-500, E-Mail: fortbildung@baek-nw.de Teilnehmerbeitrag: 20,– Euro Veranstaltungsort: Bezirksärztekammer Nordwürttemberg, Jahnstraße 5, 70597 Stuttgart Fortbildungspunkte: 4 Punkte Änderungen bleiben vorbehalten.

Zielgruppe: Ärzte aller Fachrichtungen, Ärzte in Weiterbildung Anmeldung: www.aerztekammer-bw.de/ portal e Login e Fortbildungsanmeldung/-angebot Ansprechpartner: Fachbereich Fortbildung, Jahnstr. 5, 70597 Stuttgart, Telefon (07 11) 7 69 81-211, Fax (07 11) 7 69 81-500, E-Mail: fortbildung@baek-nw.de Teilnehmerbeitrag: 240,– Euro, 160,– Euro für Mitglieder der Südwestdeutschen Gesellschaft für Innere Medizin e. V. Veranstaltungsort: Bezirksärztekammer Nordwürttemberg, Jahnstraße 5, 70597 Stuttgart Fortbildungspunkte: 19 Punkte Änderungen bleiben vorbehalten.

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Bekanntmachungen EKG-Basiskurs

Sonographie-Refresherkurs

Gewinnen Sie Sicherheit und Routine in der EKG-Auswertung und werden Sie selbst ­aktiv. Dieses Seminar zielt ­darauf ab, Ihre Fähigkeiten bei der Bewertung von EKGs zu festigen und bereitet Sie zudem auf die Beurteilung von komplexeren HerzrhythmusStörungen vor. Inhalte: •  Typische EKG-Bilder bei Linksherz- und Rechtsherzbelastung •  Lungenembolie und chronisch obstruktive Lungenerkrankung •  Definition des ST-Hebungs­ infarktes •  Stadieneinteilung des ­Myokardinfarkt-EKGs •  Grundzüge der bradykarden und tachykarden Herzrhythmusstörungen Sie werten diese wichtigen EKGBilder unter Anleitung anhand von Beispiel-EKG selbstständig. In einem abschließenden Workshop setzen Sie Ihr aktualisiertes Wissen direkt um. Eine Auffrischung der relevanten Grundlagen aus dem Medizin­ studium ist zur Vorbereitung auf den Kurs empfehlenswert.

Ultraschall von der Locke bis zur Socke – Tipps und Tricks für Profis! Dies ist das Motto unseres Sonographie-Refresherkurses. In kompakten Vorträgen von erfahrenen DEGUM-Kursleitern und -Ausbildern frischen Sie Ihr Ultraschallwissen für verschiedene Körperregionen auf. Anschließend üben Sie das Erlernte ausführlich in Kleingruppen, indem Sie mit hochwertigen Sonographie-Geräten an Modellen schallen dürfen. Inhalte: •  Schilddrüse und Hals •  Gallenblase und Leberhilus • Leber • Thorax •  Niere und Nebenniere • Magen-Darmtrakt •  Aorta und tiefe Beinvenen • Pankreas Der Kurs erfüllt die DEGUMRichtlinien. Die Veranstaltung findet in Zusammenarbeit mit dem Verein für Medizinische Weiterbildung Stuttgart e. V. statt. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Termin: Dienstag, 20. Juli 2021 13.00–20.00 Uhr

Termine: Montag, 19. Juli 2021 9.00–16.00 Uhr und Dienstag, 20. Juli 2021 9.00–15.00 Uhr Zielgruppe: Ärzte aller Fachrichtungen, Ärzte in Weiterbildung Anmeldung: www.aerztekammer-bw.de/ portal e Login e Fortbildungsanmeldung/-angebot Ansprechpartner: Fachbereich Fortbildung, Jahnstr. 5, 70597 Stuttgart, Telefon (07 11) 7 69 81-211, Fax (07 11) 7 69 81-500, E-Mail: fortbildung@baek-nw.de Teilnehmerbeitrag: 240,– Euro Veranstaltungsort: Bezirksärztekammer Nordwürttemberg, Jahnstraße 5, 70597 Stuttgart Fortbildungspunkte: 16 Punkte Änderungen bleiben vorbehalten.

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Zielgruppe: Ärzte aller Fachrichtungen mit mehrjähriger B-Bild-Sonographie Vorerfahrung Anmeldung: www.aerztekammer-bw.de/ portal e Login e Fortbildungsanmeldung/-angebot Ansprechpartner: Fachbereich Fortbildung, Jahnstr. 5, 70597 Stuttgart, Telefon (07 11) 7 69 81-211, Fax (07 11) 7 69 81-500, E-Mail: fortbildung@baek-nw.de Teilnehmerbeitrag: 150,– Euro inkl. Verpflegung und Seminarunterlagen Veranstaltungsort: Bezirksärztekammer Nordwürttemberg, Jahnstraße 5, 70597 Stuttgart Fortbildungspunkte: 10 Punkte Änderungen bleiben vorbehalten.

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Sonographie-Grundkurs inkl. Notfallsonographie (fächerübergreifend) Sie möchten Ultraschalldiagnostik unter Anleitung von der Pike auf lernen? Sie wollen Basisultraschalldiagnostik in der Notfallmedizin betreiben? In diesem Seminar lernen Sie die Grundlagen der Sonographie des Abdomens, der Thoraxorgane, der Schilddrüse und der Beinvenen kennen. Dabei besteht rund die Hälfte des Kurses aus praktischen Übungen, bei denen Sie sich in Kleingruppen gegenseitig schallen. Begleitet wird der Kurs von erfahrenen DEGUMKursleitern und -Ausbildern. Der Kurs erfüllt die DEGUMRichtlinien. Die Veranstaltung findet in Zusammenarbeit mit dem Verein für Medizinische Weiterbildung Stuttgart e. V. statt. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Termine: 21.–23. Juli 2021 Mittwochmittag bis Freitagabend oder 26.–28. Juli 2021 Montagmittag bis Mittwoch­ abend Zielgruppe: Ärzte aller Fachrichtungen ohne Ultraschall-Erfahrung, Ärzte in Weiterbildung Anmeldung: www.aerztekammer-bw.de/ portal e Login e Fortbildungsanmeldung/-angebot Ansprechpartner: Fachbereich Fortbildung, Jahnstraße 5, 70597 Stuttgart, Telefon (07 11) 7 69 81-211, Fax (07 11) 7 69 81-500, E-Mail: fortbildung@baek-nw.de Teilnehmerbeitrag: 480,– Euro inkl. Verpflegung und Seminarunterlagen Veranstaltungsort: Bezirksärztekammer Nordwürttemberg, Jahnstraße 5, 70597 Stuttgart Fortbildungspunkte: 29 Punkte Änderungen bleiben vorbehalten.

Sonographie-Farbdopplerkurs Sie möchten die FarbdopplerSonographie kompakt und praktisch orientiert erlernen? Aufbauend auf Ihren mehrjährigen Sonographie-Kenntnissen geben Ihnen erfahrene DEGUMKursleiter und -Ausbilder eine Einführung in die FarbdopplerSonographie verschiedenster Körperregionen. Nach der Theorie üben Sie das Erlernte direkt in Kleingruppen an Probanden. Für diesen praktischen Teil werden Ihnen von uns hochwertige SonographieGeräte zur Verfügung gestellt. Inhalte: •  Grundlagen, Geräteeinstellung •  A. carotis • Beinvenen • Beinarterien • Abdomen • Schilddrüse •  Reinfaller und Befund­ dokumentation Der Kurs erfüllt die DEGUMRichtlinien (als Refresher-Kurs und als Modul „Gefäßdiagnostik“). Die Veranstaltung findet in Zusammenarbeit mit dem Verein für Medizinische Weiterbildung Stuttgart e. V. statt. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Termin: Sonntag, 25. Juli 2021 9.00–17.00 Uhr Zielgruppe: Ärzte aller Fachrichtungen mit mehrjähriger B-Bild-Sonographie Vorerfahrung Anmeldung: www.aerztekammer-bw.de/ portal e Login e Fortbildungsanmeldung/-angebot Ansprechpartner: Fachbereich Fortbildung, Jahnstraße 5, 70597 Stuttgart, Telefon (07 11) 7 69 81-211, Fax (07 11) 7 69 81-500, E-Mail: fortbildung@baek-nw.de Teilnehmerbeitrag: 200,– Euro inkl. Verpflegung und Seminarunterlagen Veranstaltungsort: Bezirksärztekammer Nordwürttemberg, Jahnstraße 5, 70597 Stuttgart Fortbildungspunkte: 10 Punkte Änderungen bleiben vorbehalten.


Bekanntmachungen 30. Psychosomatischer Tag Sie können keine körperliche Ursache der Beschwerden Ihres Patienten feststellen? Sie vermuten, dass hinter den somatischen Beschwerden ein psychisches Leiden steckt? Für eine umfassende Behandlung Ihrer Patienten ist eine kontinuierliche Auffrischung und Erweiterung Ihrer Kenntnisse im Fachgebiet der Psychosomatik essentiell. Bereits während der Weiterbildung kristallisiert sich die Bedeutung fundierter psycho­ somatischer Kenntnisse heraus. Um diese weiter zu vertiefen, ­laden wir Sie zum 30. Psycho­ somatischen Tag ein. Neben dem Curriculum Psychosomatische Grundversorgung bietet der ­Psychosomatische Tag ihnen seit 30 Jahren topaktuelle und spannende Themen mit hervorragenden Referenten, damit Sie ­Ihre Fachkenntnisse über das Wechselspiel zwischen Körper und Psyche erweitern können. Die Teilnahme am Psychosomatischen Tag kann auf die curriculare Fortbildung Psychosomatische Grundversorgung angerechnet werden. Termin: Samstag, 9. Oktober 2021 9.00–16.15 Uhr Zielgruppe: Ärzte aller Fachrichtungen Anmeldung: www.aerztekammer-bw.de/ portal e Login e Fortbildungsanmeldung/-angebot Ansprechpartner: Fachbereich Fortbildung, Jahnstraße 5, 70597 Stuttgart, Telefon (07 11) 7 69 81-211, Fax (07 11) 7 69 81-500, E-Mail: fortbildung@baek-nw.de Teilnehmerbeitrag: 98,– Euro Veranstaltungsort: Bezirksärztekammer Nordwürttemberg, Jahnstraße 5, 70597 Stuttgart Fortbildungspunkte: 8 Punkte Änderungen bleiben vorbehalten.

Baustein Psychotherapie (tiefenpsychologisch fundiert) – Kurs II Erweitern Sie Ihre Kenntnisse für unbewusste, seelische Vorgänge und finden Sie dadurch effizienter Zugang zur inneren Situation des Patienten und zur Dynamik des psychotherapeutischen Dialogs. Eignen Sie sich gleichzeitig die von den Richtlinien der Landesärztekammer Baden-Württemberg vorgegebenen theoretischen und praktischen Bausteine für die Weiterbildung zum Facharzt für: •  Psychiatrie und Psychotherapie •  Kinder- und Jugendpsychiatrie und -psychotherapie •  Psychosomatische Medizin und Psychotherapie sowie für die Zusatzbezeichnung Psychotherapie an. Hierfür wird 2021 der Kurs II von drei Blockkursen angeboten. Diese spannenden Themenbereiche erwarten Sie u. a.: •  Behandlung psychosomatischer Patienten • Psychosenbehandlung •  Operationalisierte Psychodynamische Diagnostik (OPD) •  Akutbehandlung und Krisen­ intervention • Gruppentherapie • Essstörungen •  Spezifika der ambulanten Behandlung und der Behandlung von Kindern und Jugendlichen •  Durchführung mit Fallsuper­ vision, Technik sowie praxis­ orientierten Seminaren. Termin: 10.–15. Oktober 2021 (So–Fr) ganztags Zielgruppe: Ärzte in Weiterbildung zum Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, Kinder- und Jugend­ psychiatrie und -psychotherapie, Psychosomatische Medizin und Psychotherapie sowie in Zusatzweiterbildung Psychotherapie Anmeldung: www.aerztekammer-bw.de/ portal e Login e Fortbildungsanmeldung/-angebot Ansprechpartner: Fachbereich Fortbildung, Bezirksärztekammer Nordwürttemberg,

Jahnstr. 5, 70597 Stuttgart, Telefon (07 11) 7 69 81-211, Fax (07 11) 7 69 81-500, E-Mail: fortbildung@baek-nw.de Veranstaltungsort: Kloster Heiligkreuztal, Am Münster 7, 88499 Heiligkreuztal Teilnehmerbeitrag: 690,– Euro inkl. Seminarunterlagen, zzgl. Verpflegung und Übernachtung (falls gewünscht) Fortbildungspunkte: 55 Punkte Änderungen bleiben vorbehalten.

Beratung zur Patientenverfügung und gesundheitliche Vorausplanung – eine Aufgabe für Hausärzte Die Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht ist eine wichtige Möglichkeit für Ihre Patienten, ihr Recht auf Selbstbestimmung wahrzunehmen und eigenständig zu entscheiden, welche medizinischen und lebenserhaltenden Maßnahmen ergriffen werden sollen, wenn sie im Ernstfall dazu nicht mehr in der Lage sind. Die ärztliche Beratung zur Patientenverfügung ist ein anspruchsvolles und sensibles Thema, bei dem Sie als Arzt ethische, rechtliche und medizinische Gesichtspunkte berücksichtigen müssen. Im Rahmen dieses Seminars werden nachfolgende Fragestellungen zur Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht geklärt und diskutiert, um Ihnen praktische Hilfestellungen für Ihren Praxisalltag an die Hand zu geben: •  Wie können Sie Patienten bestmöglich zum Thema Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht beraten? •  Welche Bedeutung und welche Konsequenzen haben Vorsorgevollmachten und Patientenverfügungen in Ihrer praktischen ärztlichen Tätigkeit? •  Wie sind die gesetzlichen ­Regelungen zur Patienten­ verfügung? Innerhalb der Veranstaltung wird der Inhalt der relevanten Gesetze besprochen und ein evaluiertes und seit Jahren erprobtes regionales Beratungsangebot der Esslinger Initiative e. V. vorgestellt. Die konkreten Inhalte des ­Programmes werden noch ­bekanntgegeben.

Termin: Freitag, 15. Oktober 2021 13.30–17.00 Uhr Zielgruppe: Ärzte aller Fachrichtungen Anmeldung: www.aerztekammer-bw.de/ portal e Login e Fortbildungsanmeldung/-angebot Ansprechpartner: Fachbereich Fortbildung, Bezirksärztekammer Nordwürttemberg, Jahnstr. 5, 70597 Stuttgart, Telefon (07 11) 7 69 81-211, Fax (07 11) 7 69 81-500, E-Mail: fortbildung@baek-nw.de Teilnehmerbeitrag: 60,– Euro Veranstaltungsort: Bezirksärztekammer Nordwürttemberg, Jahnstraße 5, 70597 Stuttgart Fortbildungspunkte: 5 Punkte Änderungen bleiben vorbehalten.

Gelbfieberimpfung – Fortbildung für Ärzte Die Reisemedizin soll Reisenden allgemein, sowie chronisch Kranken, eine umfassende Vorbereitung für ihre Reise liefern. Sie beinhaltet dabei weit mehr als nur eine Beratung und die anschließende Durchführung von Schutzimpfungen gegen zum Beispiel Hepatitis, invasive Meningokokken-Erkrankungen und Typhus. Neben Informationen zur Durchführung von Gelbfieberimpfungen, zur Zulassung als Gelbfieberimpfstelle und dem epidemiologischen Kontext der Endemiegebiete, stehen die aktuelle Weltseuchenlage, Reiseimpfungen sowie neue Impfstoffe und Impfrisiken im Mittelpunkt der Veranstaltung. Das Seminar wendet sich vorzugsweise an Ärzte, die in BadenWürttemberg bereits als Gelb­ fieberimpfstelle registriert sind. Darüber hinaus können alle, die sich in ihrer täglichen Praxis mit reisemedizinischen Frage­ stellungen befassen ebenso teilnehmen, wie an diesen Themen interessierte Ärzte aller Fachrichtungen.

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Bekanntmachungen Diese Fortbildung ist vom ­Landesgesundheitsamt Baden-Württemberg für die Fortgeltung erteilter Ermächtigungen zur Gelbfieberimpfung anerkannt. Termin: Samstag, 23. Oktober 2021 9.00–16.30 Uhr Zielgruppe: Ärzte aller Fachrichtungen Anmeldung: www.aerztekammer-bw.de/ portal e Login e Fortbildungsanmeldung/-angebot Ansprechpartner: Fachbereich Fortbildung, Bezirksärztekammer Nordwürttemberg, Jahnstr. 5, 70597 Stuttgart, Telefon (07 11) 7 69 81-211, Fax (07 11) 7 69 81-500, E-Mail: fortbildung@baek-nw.de Teilnehmerbeitrag: 50,– Euro inkl. Verpflegung und Seminarunterlagen Veranstaltungsort: Bezirksärztekammer Nordwürttemberg, Jahnstraße 5, 70597 Stuttgart Fortbildungspunkte: 8 Punkte Änderungen bleiben vorbehalten.

Offene Rechnungen in der Arzt­ praxis – wie gehe ich damit um? Ihre Patienten bezahlen ihre Rechnungen nicht und Sie ­wissen nicht welche Schritte Sie wann einleiten sollen? Kein Problem, wir erarbeiten mit Ihnen gemeinsam Lösungsansätze zum Umgang mit offenen Rechnungen. Mit unserer Unterstützung können Sie die Handhabung für Ihre Praxis optimieren, um in Zukunft sicher auf ähnliche Situationen reagieren zu können. Inhalte des Workshops sind: •  Professioneller Umgang mit Nichtzahlern •  Sinnvolle Mahnläufe in Ihrer Arztpraxis •  Erstellung eines gerichtlichen Mahnbescheides • Ratenzahlung •  Abgabe der offenen Forderungen an einen Dienstleister – sinnvoll oder nicht? • Verjährung

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Termin: Samstag, 23. Oktober 2021 10.00–16.15 Uhr Zielgruppe: Ärzte aller Fachrichtungen, ­Medizinische Fachangestellte, Abrechnungspersonal Anmeldung: www.aerztekammer-bw.de/ portal e Login e Fortbildungsanmeldung/-angebot Ansprechpartner: Fachbereich Fortbildung, Jahnstr. 5, 70597 Stuttgart, Telefon (07 11) 7 69 81-211, Fax (07 11) 7 69 81-500, E-Mail: fortbildung@baek-nw.de Teilnehmerbeitrag: 70,– Euro inkl. Verpflegung und Seminarunterlagen Veranstaltungsort: Bezirksärztekammer Nordwürttemberg, Jahnstraße 5, 70597 Stuttgart Fortbildungspunkte: 7 Punkte Änderungen bleiben vorbehalten.

Schriftlicher Prüfungsteil der ­Fortbildung zur Fachwirtin für ambulante medizinische Versorgung Der schriftliche Prüfungsteil für die Pflichtmodule 1 bis 8 der Fortbildung zur Fachwirtin für ambulante medizinische Versorgung findet am Samstag, den 31. Juli 2021 in der Bezirksärztekammer Nordwürttemberg, Jahnstraße 5, 70597 Stuttgart statt. Praktisch-mündlicher Prüfungsteil der Fortbildung zur Fachwirtin für ambulante medizinische Versorgung Die Hausarbeit muss bis zum Montag, den 2. August 2021 bei der Bezirksärztekammer Nordwürttemberg Jahnstraße 5, 70597 Stuttgart eingereicht ­werden. Die Fachgespräche finden an folgenden Samstagen in der Bezirksärztekammer Nordwürttemberg, Jahnstraße 5, 70597 Stuttgart statt: 27. November 2021 4. Dezember 2021 11. Dezember 2021

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Bezirksärztekammer Nordbaden Geschäftsstelle: Zimmerstraße 4 76137 Karlsruhe Telefon (07 21) 1 60 24-0  Fax (07 21) 1 60 24-2 22

Bezirksberufsgericht für Ärzte in Karlsruhe Durch Verfügung des Ministeriums für Soziales und Integration Baden-Württemberg vom 3. Februar 2021 Az. 31-5415.2-002/1 – wurden im Einvernehmen mit dem Justizministerium BadenWürttemberg gemäß § 21 Abs. 4 i. V. m. § 8 Abs. 2 des HeilberufeKammergesetzes i. d. F. vom 16. März 1995 (GBl. S. 314), zuletzt geändert durch Artikel 4 des Gesetzes vom 17. Dezember 2020 (GBl, S. 1255, 1264) für die Dauer von fünf Jahren mit Wirkung vom 4. März 2021 Herr Dr. med. Hans Ehrfeld Karlsruhe zum 2. ärztlichen Beisitzer und mit Wirkung vom 1. März 2021 Herr Prof. Dr. Martin Winkelmann Bretten zum stellvertretenden 2. ärztlichen Beisitzer des Bezirksberufsgerichts für Ärzte in Karlsruhe bestellt.

Fortbildungen der Bezirksärztekammer Nordbaden Im Zusammenhang mit der ­Corona-Pandemie behalten wir uns weiterhin vor, Fort­ bildungen ggf. kurzfristig ­abzusagen bzw. unsere Veranstaltungen als Web-Seminare durchzuführen. Bitte informieren Sie sich zum aktuellen Stand auf der Homepage bzw. telefonisch oder per Mail, ob und in welcher Form die Fortbildung stattfindet. Zu Präsenzveranstaltungen nicht zugelassen werden können Personen, die ungeschützten Kontakt zu mit vom Coronavirus

infizierten Personen hatten, die sich innerhalb der letzten 14 Tage in einem ausländischen Corona-Risikogebiet aufgehalten haben oder die selbst Symptome von Covid-19 vorweisen. Bitte melden Sie sich zu unseren Fortbildungsveranstaltungen über unser Seminarverwaltungsprogramm (SVmed) im Portal der Landesärztekammer an: Bei einer Neuregistrierung im Portal (inkl. SVmed): www.aerztekammer-bw.de/ 10aerzte/00portal/ selbstregistrierung/ Bei bestehendem Konto in SVmed oder im Portal: https://elp25.com/svmed/bw/ Bei Rückfragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung. Bezirksärztekammer Nordbaden, Akademie für Ärztliche Fortbildung, Zimmerstr. 4, 76137 Karlsruhe, Telefon (07 21) 1 60 24-131/-132, Fax (07 21) 1 60 24-333, E-Mail: fortbildungsakademie@ baek-nb.de

Web-Seminar für WeiterbilderInnen: Informationsveranstaltung zur neuen WBO, eLogbuch und elektronischem Befugnis-Antrag Haben Sie bereits eine Weiterbildungsbefugnis nach der alten Weiterbildungsordnung und möchten eine nach der neuen WBO 2020 beantragen? Oder möchten Sie in näherer Zukunft erstmals selbst weiterbilden? Dann erhalten Sie in unserem Web-Seminar, zu dem Sie sich ganz bequem von zu Hause aus zuschalten können, alle wichtigen Informationen diesbezüglich. Thematisiert werden auch die Nutzung des neuen elektronischen Logbuchs sowie die rechtlichen Grundlagen der Weiterbildung und der Befugnis. Im Anschluss ist Zeit für Ihre Fragen. Die Veranstaltung ist kostenfrei, eine Anmeldung dennoch erforderlich. Den Link zum Web-Seminar erhalten Sie kurz vor der Veranstaltung.


Bekanntmachungen Anmerkung: Für Ärztinnen und Ärzte in Weiterbildung bieten wir ein separates Web-Seminar am 1. März an. Termin: Montag, 15. März 2021 18.00–ca. 20.15 Uhr Referenten: Carsten Mohrhardt, Vorsitzender des Weiterbildungsausschusses der Bezirksärztekammer ­Nordbaden Dipl.-Verwaltungswirt (FH) Otto Schmidt, Leiter des Sachgebietes ärztliche Weiterbildung der ­Bezirksärztekammer Nordbaden Prof. Dr. med. Thomas Schaible, Stv. Vorsitzender des Weiter­ bildungsausschusses der Bezirks­ ärztekammer Nordbaden Sophie Krickeberg, Stv. Vorsitzende des Arbeitskreises „junge Kammer“ der Bezirksärzte­ kammer Nordbaden Wissenschaftliche Leitung: Carsten Mohrhardt, Vorsitzender des Weiterbildungsausschusses der Bezirksärztekammer ­Nordbaden Begrüßung: Apl. Prof. Dr. med. Dr. med. dent. Christof Hofele, M. Sc., ­Präsident der Bezirksärzte­ kammer Nordbaden Veranstaltungsart: Web-Seminar – rechtzeitig vor Veranstaltung erhalten Sie einen Link. Zielgruppe: Ärztinnen und Ärzte mit Weiterbildungsbefugnis bzw. Ärztinnen und Ärzte, die eine Weiter­ bildungsbefugnis beantragen möchten Gebühr: kostenlos Fortbildungspunkte: 3 Anmeldung: Online über das Portal der Landesärzte­ kammer Baden-Württemberg www.aerztekammer-bw.de/portal

Als Web-Seminar: Medizinische Notfälle an Bord von Flugzeugen Die Zahl der Flugreisenden steigt von Jahr zu Jahr und damit auch das Risiko von medizinischen Notfällen bei älteren Menschen, Menschen mit Vorerkrankungen oder auch bei Gesunden.

Tritt ein medizinischer Zwischenfall an Bord eines Flugzeuges auf, wird in der Regel nach einem ­anwesenden Arzt gefragt. Nach deutschem Recht ist ein Arzt verpflichtet, medizinische Hilfe zu leisten. Doch was bedeutet dies in einem Flugzeug? Zahlreiche Fragen kommen auf: Wie sieht das medizinische Equipment an Bord aus? Ist eine außerplan­ mäßige Zwischenlandung nötig? Welches Haftungsrecht gilt an Bord? Damit Ärztinnen und Ärzte in dieser außergewöhnlichen Belastungssituation souverän agieren, adäquate Entscheidungen treffen und angemessene Behandlungsformen anwenden können, sollen ihnen Handlungsgrundsätze und Orientierungshilfen vermittelt werden. Aufgrund der aktuellen Situation wird diese Fortbildung als WebSeminar angeboten. Termin: Mittwoch, 24. März 2021 19.00–22.00 Uhr Referenten: Dr. med. Christopher Neuhaus, FA für Anästhesiologie, Notfallmedizin, Universitätsklinikum Heidelberg, Mitglied im Vorstand der Deutschen Gesellschaft für Luft- und Raumfahrtmedizin e. V. Julius Springer, Senior First ­Officer A380, CRM-Trainer, Deutsche Lufthansa AG Wissenschaftliche Leitung: Dr. med. Christopher Neuhaus Veranstaltungsart: Web-Seminar – kurz vor Veranstaltung erhalten Sie einen Link. Zielgruppe: Ärztinnen und Ärzte aller Fachrichtungen Gebühr: 25,– Euro Fortbildungspunkte: 4 Anmeldung: Online über das Portal der Landesärzte­ kammer Baden-Württemberg www.aerztekammer-bw.de/portal Die Teilnehmerzahl ist technisch bedingt leider begrenzt!

Als Web-Seminar: Sterbebegleitung versus Sterbehilfe. Update zum Stand der Entscheidung des BVG zum § 217 StGB Am 26. Februar jährt sich der Tag, an dem das BVG den § 217 Abs. 1 StGB, den sogenannten Sterbehilfeparagrafen, außer Kraft gesetzt hat. Damit wird die Suizidbeihilfe ermöglicht, auch für Menschen, die nicht schwer erkrankt sind. Auch der Deutsche Ethikrat hat sich mit dem „Recht auf Selbsttötung“ befasst und mit der Frage, „wie weit Ärzte dem Wunsch von Menschen auf Suizidhilfe nachkommen“ sollen. Es ist auch legitim zu fragen, ­warum Ärzte hier eigentlich tätig sein sollen. Ob und in welchem Umfang es zu gesetzlichen Neuerungen kommen muss, ist noch nicht ­sicher. Auch die Diskussion über eine Änderung des ärztlichen ­Berufsrechts ist in der Diskussion. Gesetzesentwürfe von verschiedenen Abgeordneten als „Gruppenanträge“ liegen vor. Unsere Veranstaltung soll den ­aktuellen wissenschaftlichen und rechtlichen, aber auch gesellschaftlichen Diskussionsstand zum Thema abbilden und die Frage stellen, wie es weitergeht. Vor allen Dingen ist uns aber ein Anliegen, dass Sie als diejenigen, die von der Gesetzesänderung ganz wesentlich betroffen sein sollen, die Möglichkeit bekommen, sich damit auseinanderzusetzen. Das Live-Web-Seminar, zu dem wir hochrangige Referenten ­gewinnen konnten, soll Auftakt zu weiteren Veranstaltungen zu diesem Thema sein. Termin: Mittwoch, 14. April 2021 18.00–ca. 20.15 Uhr Referenten: Prof. Dr. med. Hubert J. ­Bardenheuer, Ärztlicher Leiter des Schmerzzentrums, Anästhesiologische Klinik, Heidelberg (angefragt) Monika Knoche, MdB 1994–2002 und 2005–2009, in dieser Zeit Obfrau der Enquetekommission „Recht und Ethik in der moder-

nen Medizin“ im Bundestag und Mitglied im Gesundheits­ ausschuss des Bundestages Prof. Dr. iur. Dr. phil. Frauke ­Rostalski, Lehrstuhl für Strafrecht, Strafprozessrecht, Rechtsphilo­ sophie und Rechtsvergleichung, Universität zu Köln, Mitglied des Deutschen Ethikrats Wissenschaftliche Leitung: Dr. med. Elisabeth Daikeler, ­Fachärztin für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie Veranstaltungsart: Web-Seminar – rechtzeitig vor Veranstaltung erhalten Sie ­einen Link. Zielgruppe: Ärztinnen und Ärzte aller Fachrichtungen Gebühr: 15,– Euro Fortbildungspunkte: 3 beantragt Anmeldung: Online über das Portal der Landesärzte­ kammer Baden-Württemberg www.aerztekammer-bw.de/portal

„Geriatrische Grundversorgung“ – 60-stündiges Basiscurriculum der Bundesärztekammer Die Gesellschaft wird immer älter – darauf müssen sich auch Ärztinnen und Ärzte vieler Fachrichtungen einstellen, sowohl in der ambulanten als auch in der stationären Betreuung. In den Weiterbildungsgängen vieler Fachgebiete sind geriatrische Themen und die besonderen Probleme des älteren und multimorbiden Patienten nicht sehr ausführlich berücksichtigt. An der Geriatrie interessierte Ärztinnen und Ärzte können seit geraumer Zeit die Zusatzweiterbildung „Geriatrie“ nach der Weiterbildungsordnung der Landesärztekammer Baden-Württemberg erwerben. Sie sieht aber eine Weiterbildungszeit von 18 Monaten bei einem zur Weiterbildung befugten Facharzt vor und ist inhaltlich so umfangreich, dass sie fast nur von den Fachärztinnen und Fachärzten für Allgemeinmedizin und Innere Medizin gewählt wird. Die Bundesärztekammer hat daher ein 60-stündiges Basiscurriculum „Geriatrische Grundversor-

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Bekanntmachungen gung“ entwickelt. Dieses richtet sich an die Ärztinnen und Ärzte aller Fachgebiete, die die Zusatzbezeichnung Geriatrie nicht erwerben wollen, Ihre Kenntnisse über wesentliche Aspekte bei der Behandlung älterer Menschen aber vertiefen möchten. Das ­Curriculum ist in neun Module gegliedert, die in drei Abschnitte (jeweils ein Wochenende) ein­ geteilt wurden. Das Curriculum ist anrechenbar auf den Fortbildungs­ umfang von 160 Stunden, den die KV für die Abrechnung der Spezialisierten geriatrischen Diagnostik vorgibt. Programm: –  Besonderheiten des alten ­Patienten –  Geriatrische Syndrome und ­Altersspezifika ausgewählter Erkrankungen (in mehreren Teilen) –  Geriatrisches Basis-Assessment –  Arzneimitteltherapie und nicht-medikamentöse Therapiemaßnahmen –  Rechtliche und ethische Grundlagen –  Einrichtungen geriatrischer Versorgung – Fallbeispiele Termine: 7.–9. Mai 2021 11.–13. Juni 2021 und 16. – 18. Juli 2021 voraussichtlich jeweils Freitag ca. 15.00–18.30 Uhr, Samstag ca. 9.00–18.00 Uhr und Sonntag ca. 9.00–14.30 Uhr Wissenschaftliche Leitung: Dr. med. Brigitte R. Metz, ­Chefärztin Geriatrisches Zentrum Karlsruhe und Klinik für Rehabi­ litative Geriatrie, ViDia Christliche Kliniken Karlsruhe, Standort ­Diakonissenkrankenhaus Veranstaltungsort: 1. Wochenende: ViDia Christliche Kliniken Karlsruhe, Standort Diakonissenkrankenhaus Karlsruhe-Rüppurr, Diakonissenstraße 28, 76199 Karlsruhe 2. und 3. Wochenende: Bezirksärztekammer Nordbaden, Zimmerstr. 4, 76137 Karlsruhe

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Zielgruppe: niedergelassene Ärztinnen und Ärzte Gebühr: 645,– Euro inkl. Verpflegung und Seminarunterlagen Fortbildungspunkte: 60 Punkte Anmeldung: Online über das Portal der Landesärzte­ kammer Baden-Württemberg www.aerztekammer-bw.de Die Teilnehmerzahl ist begrenzt!

Schmerzpatienten: Vom Warnzeichen bis zur ­therapeutischen Begegnung Beim akuten Schmerz gilt es, schnellstmöglich wichtige Warnsignale richtig zu interpretieren, um gegebenenfalls lebensbedrohliche Zustände zu erfassen und die richtigen weiteren Schritte einzuleiten. Somit ist das Thema Schmerz in Praxis und Klinik allgegenwärtig. Sind Warnsignale ausgeschlossen, soll der Chronifizierung von Schmerzen gemeinsamen mit den Patienten vor­ gebeugt werden. Mindestens 10 Prozent aller Deutschen leiden an chronischen Schmerzen und erfahren dadurch vielfältige Einschränkungen im privaten und beruflichen Leben. Im ersten Teil dieser Fortbildung werden organspezifisch die wichtigsten typischen und atypischen somatischen Schmerzursachen vorgestellt – mit besonderem ­Fokus auf mögliche Fallstricke von der Anamnese bis zur Medikation. Im zweiten Teil liegt der Schwerpunkt auf den psychosozialen ­Aspekten der Schmerzpatienten und der Grundlagen der Beziehungsgestaltung. Schon die Erstbegegnung kann bedeutsam sein. Hierzu werden im letzten Teil praktische Übungen in Kleingruppen durchgeführt und anschließend reflektiert. Termin: Samstag, 8. Mai 2021 9.00–15.00 Uhr Referenten: Dr. med. Joachim Aspacher, Dr. med. Elisabeth Daikeler, Prof. Dr. med. Bernd-Dieter ­Gonska, Dr. med. Jürgen ­Kußmann, Andreas Niestroj,

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Prof. Dr. med. Marcus Schiltenwolf, Dr. med. Kerstin Tykocinski Wissenschaftliche Leitung: Prof. Dr. med. Marcus Schiltenwolf Zielgruppe: Ärztinnen und Ärzte aller Fachrichtungen Gebühr: 60,– Euro inkl. Seminarunterlagen und Verpflegung Fortbildungspunkte: 8 Anmeldung: Online über das Portal der Landesärzte­ kammer Baden-Württemberg www.aerztekammer-bw.de/portal Die Teilnehmerzahl ist begrenzt!

Fortbildung für Weiterbildungs­ assistenten „Not in der Notfallambulanz? – ­Berufseinsteigerseminar für ­Kliniker“ Wie handle ich richtig bei meinem ersten Dienst in der Notfallambulanz, beim ersten Nachtdienst? In diesem Fortbildungsseminar in Heidelberg geben erfahrene Fachärzte ihren KollegInnen Rüstzeug für die ersten Dienste an die Hand. In abwechslungsreichen Kurzvorträgen werden klassische Probleme der Patientenversorgung in der Notfallambulanz präsentiert. Welche Diagnostik ist indiziert? Wo und wie wird der Patient weiterversorgt? Das Spektrum reicht von der Interpretation von EKG-und Laborbefunden über Antibiotikatherapie bis hin zu neurologischen Patienten in der Notfallambulanz. An den theoretischen Teil schließt sich ein kleines Praktikum an, in welchem neben der Versorgung lebensbedrohlicher Notfälle auch praktische Einblicke in die Akut-Echokardiographie sowie die Akut-Abdomensonographie gegeben werden. TeilnehmerInnen an den „Willkommensabenden für Neuapprobierte“ der Bezirksärztekammer Nordbaden erhalten rabattierten Zugang zur Fortbildung. Die nächsten Termine sind der 28. April und der 15. September 2021. Einladungen hierzu erfolgen separat. Termin: Samstag, 3. Juli 2021 9.00–ca. 16.00 Uhr

Wissenschaftliche Leitung: Prof. Dr. med. Norbert Frey, Ärztlicher Direktor der Medizinische Klinik III, Kardiologie, Angiologie, Pneumologie, Universitäts­ klinikum Heidelberg PD Dr. med. Michael Preusch, Oberarzt, Gesamtleitung Intensivmedizin, Medizinische Klinik III, Kardiologie, Angiologie, ­Pneumologie, Universitäts­ klinikum Heidelberg Veranstaltungsort: Universitätsklinikum Heidelberg, Medizinische Klinik, Hörsaal, Im Neuenheimer Feld 410, 69120 Heidelberg Zielgruppe: Ärzte und Ärztinnen in Weiterbildung Gebühr: 50,– Euro inkl. Seminarunterlagen und Verpflegung Fortbildungspunkte: 8 Punkte Anmeldung: Online über das Portal der Landesärzte­ kammer Baden-Württemberg www.aerztekammer-bw.de Die Teilnehmerzahl ist begrenzt!

Workshop „Wertschätzende ­Kommunikation“ für medizinische Fachangestellte In Zeiten überfüllter Praxen und eines teils erhöhten Erwartungsdrucks spielt der Erstkontakt mit PatientInnen eine entscheidende Rolle für das weitere Verhältnis zwischen Arzt(praxis) und Patienten. Hier wirkt sich die kommunikative Kompetenz von ­Medizinischen Fachangestellten außerordentlich positiv aus. Durch eine gelingende Kommunikation kann aber nicht nur der Kontakt mit Patienten bzw. deren Angehörigen positiver gestaltet, sondern auch die Kooperationsfähigkeit im Team gestärkt ­werden. In unserem Workshop lernen die TeilnehmerInnen die „Wertschätzende Kommunikation“ als eine Methode, mit anderen einfühlend und zugleich geradlinig zu kommunizieren. Die TeilnehmerInnen erleben, wie sie berufliche Beziehungen so gestalten können, dass sie von Wertschät-


Bekanntmachungen zung und Vertrauen geprägt sind. Auf der Grundlage eigener Beispiele aus ihrem beruflichen Alltag trainieren sie unter Anleitung einer qualifizierten und erfahrenen Trainerin ganz praxisnah (interaktiv, Rollenspiele, Fallbearbeitung) ein professionelles Kommunikationsverhalten. So lernen sie, ihre Fähigkeit zur Empathie zu erweitern und auch in schwierigen, emotionsgeladenen Situationen eine wertschätzende Haltung einzunehmen. Der Nutzen für die TeilnehmerInnen sowie letztlich für die Praxis zeigt sich in mehr Kooperation, größerer persönlicher Stabilität, effizienterer Zielerreichung und empathischerem Kontakt zu Patienten und deren Angehörigen. Termine: Donnerstag, 23. September 2021 14.00–17.15 Uhr und Freitag, 24. September 2021 8.30–16.00 Uhr Referentin: Birgit Brand-Hörsting, Trainerin Wertschätzende Kommunikation (nach Dr. M. Rosenberg) Veranstaltungsort: Bezirksärztekammer Nordbaden, Zimmerstr. 4, 76137 Karlsruhe Zielgruppe: Medizinische Fachangestellte Gebühr: 130,– Euro inkl. Seminarunterlagen und Verpflegung Teilnahmebedingungen: Unsere ausführlichen Teilnahmebedingungen entnehmen Sie ­bitte der Homepage. Anmeldung: Online über das Portal der Landesärzte­ kammer Baden-Württemberg www.aerztekammer-bw.de Die Teilnehmerzahl ist auf 14 Personen begrenzt!

Fortbildung des Ausschusses ­Ärztinnen: Workshop „Erfolgreicher kommunizieren“ Ob Einzelgespräche, Meetings oder konkrete Arbeitssituationen in hierarchisch unterschiedlichen Konstellationen: Für den Erfolg oder Misserfolg im Gespräch mit anderen Ärztinnen und Ärzten ist die Art der Kommunikation und des Auftretens manchmal ent-

scheidender als die Sachkompetenz: Die notwendige Überzeugungskraft, Souveränität und Glaubwürdigkeit hängen in hohem Maße von sprachlichem Ausdrucksvermögen, Körpersprache, Stimme, psychologischem Geschick, Rollenverständnis und innerer Haltung ab. Insgesamt stellt die Kommunikationsfähigkeit einen wesentlichen Aspekt persönlicher Sozialkompetenz dar, die gerade im beruflichen Alltag immer unverzichtbarer wird. In diesem Workshop in deutscher Sprache wird bei maximal 7 Teilnehmenden sehr individuell auf die persönlichen sprecherischen und sprachlichen Voraussetzungen eingegangen. Unter Wahrung ihrer Sprecherpersönlichkeit und unterstützt durch ­Videoanalysen und Simulationen, werden anhand konkreter beruflicher Situationen und von Beispielen Ihre Stärken hervorgehoben und eventuelle Schwächen abgemildert. Termine: Freitag, 9. Oktober 2020 14.00–18.30 Uhr und Samstag, 10. Oktober 2020 9.00–13.30 Uhr Referentin: Wilma Küspert, Sprechwissenschaftliche Beratung, Training, Coaching Wissenschaftliche Leitung: Dr. med. Nicola BuhlingerGöpfarth, Fachärztin für Allgemeinmedizin, Pforzheim Vorsitzende Ausschuss Ärztinnen der Bezirksärztekammer Nordbaden Veranstaltungsort: Bezirksärztekammer Nordbaden, Zimmerstr. 4, 76137 Karlsruhe Zielgruppe: Ärztinnen und Ärzte aller Fachrichtungen Gebühr: 295,– Euro inkl. Semi­ narunterlagen und Verpflegung Fortbildungspunkte: 14 Punkte Anmeldung: Online über das Portal der Landesärzte­ kammer Baden-Württemberg www.aerztekammer-bw.de/portal Die Teilnehmerzahl ist auf 7 Personen begrenzt!

Bezirksärztekammer Südbaden Geschäftsstelle: Sundgauallee 27 79114 Freiburg/Br. Telefon (07 61) 6 00 47-0 Fax (07 61) 89 28 68

Akademie für ärztliche Fort- und Weiterbildung Südbaden Im Zusammenhang mit der ­Corona- Pandemie behalten wir uns weiterhin vor, Fort­ bildungen ggf. kurzfristig ­abzusagen bzw. unsere Veranstaltungen als Web- Seminare durchzuführen. Bitte informieren Sie sich zum aktuellen Stand auf der Homepage bzw. telefonisch oder per Mail, ob und in welcher Form die Fortbildung stattfindet. Bitte melden Sie sich zu unseren Fortbildungsveranstaltungen über unser Seminarverwaltungsprogramm (SVmed) in dem ­ Portal der Landesärztekammer an: www.aerztekammer-bw.de/ portal a Login a Fortbildungsanmeldung/ -angebot Alle Veranstaltungen sind von der Landesärztekammer BW anerkannt und auf das Fort­bildungszertifikat ­anrechenbar.

Auftaktveranstaltung Leitung: Dr. med. Paula HezlerRusch, Präsidentin der Bezirks­ ärztekammer Südbaden Wir beginnen unser Veranstaltungsjahr 2021 mit einem ­besonders aktuellen Thema: Impfen Notwendigkeit – Wirksamkeit – Risiken Begrüßung und Einführung Dr. med. Paula Hezler-Rusch Entwicklung der STIKO Empfehlungen Gesichertes und zu Bedenkendes Prof. Dr. med. Thomas Mertens.

Impfen – Eine Erfolgsgeschichte Ausgewählte Krankheitsbilder Prof. Dr. med. Philipp Henneke Covid-19 Impfstoffe Unterschiede, Wirksamkeit, ­Sicherheit Dr. med. Heidi Meyer Diese Veranstaltung wird als Online-Veranstaltung durchgeführt. Wir würden uns freuen, Sie zahlreich begrüßen zu dürfen! Die Veranstaltung ist auch für Nichtärzte offen. Termin: Mittwoch, 24. März 2021 Zeit: 18.30 s.t.–ca. 21.00 Uhr Ort: online Entgelt: kostenfrei Fortbildungspunkte: 3

Antibiotic Stewardship (ABS) – Blended Learning Leitung: PD Dr. med. Sebastian Schulz-Stübner, Deutsches Beratungszentrum für Hygiene (BZH GmbH), Freiburg Ein Ziel der Deutschen Antibiotika-Resistenzstrategie (DART) der Bundesregierung ist neben der Prävention nosokomialer Infektionen die Bekämpfung der Antibiotikaresistenzen durch Antibiotic Stewardship (ABS). Mit ABS sind „Strategien zum rationalen Einsatz von Antiinfektiva“ gemeint, das heißt ein systematisches, nachhaltiges Bemühen um Verbesserung und Sicherstellung ­einer rationalen Praxis zur Anti­ infektivaverordnung. Der nach dem Curriculum der Bundesärztekammer gestaltete Kurs zum ABS-beauftragten Arzt stellt für die in klinischen Einrichtungen tätigen Ärzte ein Angebot dar, um ihre vorhandenen Kenntnisse und Erfahrungen in rationaler Antiinfektivastrategie systematisch weiter zu vertiefen und ­aufzufrischen. Nach erfolgreicher Ableistung des Kurses verfügen die Teilnehmer über folgende Kenntnisse/ Befähigungen zur Behandlung von Kindern/Erwachsenen: –  Kenntnisse zu Antiinfektiva: Spektrum, Pharmakokinetik, Wechselwirkungen, unerwünschte Ereignisse und ­Wirkungen

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Bekanntmachungen –  Grundlagen der medizinischen Mikrobiologie, der Diagnostik und der antimikrobiellen Resistenztestung –  Kenntnis und Implementierung einschlägiger AntibiotikaTherapieleitlinien –  Beteiligung und Unterstützung von Kommunikationsstrukturen zu Antiinfektiva (u. a. Durchführung von Schulungen) –  Kenntnisse und Befähigung zu Anwendungen beim Infektionsmanagement ABS-beauftragte Ärzte können in Analogie zum Hygienebeauftragten Arzt die Funktion eines abteilungsbezogenen Ansprechpartners wahrnehmen. Die Befähigung zum ABS-beauftragten Arzt kann bereits im ­Rahmen der Weiterbildungszeit erworben werden. Der Kurs wird als Blended Learning mit 20 ELearning-Einheiten und daran anschließenden 2 Tagen Live-­ Online Seminar mit nochmals 20 Lerneinheiten durchgeführt. Die E-Learning-Einheiten ­müssen vor dem Live-Online Seminar absolviert werden und schließen jeweils einzeln mit einer Lernerfolgskontrolle ab. ­Eine zusätzliche Prüfung vor oder an den Live-Online Seminartagen erfolgt nicht. Termin: E-Learning: ab Dienstag, 1. Juni 2021 Live-Online Seminar: 30. September 2021 und 1. Oktober 2021 Zeit: Donnerstag, 9.00 s.t.– ca.18.45 Uhr Freitag, 8.00 s.t.–ca.17.00 Uhr Ort: online Entgelt: 600,– Euro Fortbildungspunkte: 60

Hygienebeauftragter Arzt – ­Blended Learning Leitung: PD Dr. med. Sebastian Schulz-Stübner, Deutsches Beratungszentrum für Hygiene (BZH GmbH), Freiburg Zum Hygienebeauftragten Arzt kann nur bestellt werden, wer über eine mindestens zweijährige Berufserfahrung verfügt und spezielle Kenntnisse auf dem Gebiet der Hygiene und der medizinischen Mikrobiologie erworben hat.

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Die Mindestanforderung beinhaltet den Besuch eines vierzigstündigen Kurses nach dem Curriculum der Bundesärztekammer. Regelmäßig bieten wir in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Beratungszentrum für Hygiene (BZH) die curriculäre Fortbildung „Hygienebeauftragter Arzt“ als Blended Learning mit einer verkürzen Anzahl von Live-Online Seminartagen in Kombination mit E-Learning an. Der Kurs entspricht gleichzeitig dem Modul I der curriculären Fortbildung „Krankenhaushygiene“. Die internetbasierten 20 Kurseinheiten müssen vor dem Live-Online Seminar absolviert werden. Die verbleibenden 20 Lerneinheiten werden in einem 2-Tages Live-Online Seminar vorgestellt. Die E-Learning-Einheiten müssen vor dem Live-Online Seminar ­absolviert werden und schließen jeweils einzeln mit einer Lern­ erfolgskontrolle ab. Eine zusätzliche Prüfung vor oder an den ­Live-Online Seminartagen erfolgt nicht. Termine: E-Learning: ab Dienstag, 1. September 2021 Live-Online Seminar: 2. und 3. Dezember 2021 Zeit: Donnerstag, 9.00 s.t.– ca.18.45 Uhr Freitag, 8.00 s.t.–ca.17.00 Uhr Ort: online Entgelt: 600,– Euro Fortbildungspunkte: 60

Info zu Weiterbildung und Logbuch Leitung: Dr. med. Peter Tränkle, Vorsitzender des Weiterbildungsausschusses der Bezirksärztekammer Südbaden Dieses Seminar ist ein Angebot an alle, die frisch approbiert sind oder sich bereits in der Weiterbildung zum Facharzt befinden. Nach der Approbation erfolgt der Berufseinstieg als Assistenzarzt und damit beginnt für junge ­Ärztinnen und Ärzte die Fach­ arztausbildung. In Deutschland ist eine mehrjährige Ausbildung ­Voraussetzung für den Titel des Facharztes. Die Ausbildung erfordert in der Regel 5 bis 6 Jahre Weiterbildungszeit, dabei ist die Dauer abhängig vom gewählten Fachbereich.

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In dieser Veranstaltung wollen wir alle Fragen rund um Weiterbildung und Logbuch beantworten. Kursinhalte: Begrüßung Dr. med. Paula Hezler-Rusch, ­Präsidentin der Bezirksärzte­ kammer Südbaden Praktische Aspekte der ­Weiterbildung: Auf was muss ich achten? Dr. med. Peter Tränkle, Vorsitzender des Weiterbildungsausschusses der Bezirksärztekammer ­Südbaden Formale Aspekte der Weiter­ bildung: Was benötige ich zur Beantragung des Facharzttitels? Dipl. Verwaltungswirt Andreas Vögele, Abteilung Weiterbildung, Bezirksärztekammer Südbaden Erfahrungen aus Sicht der ­Weiterzubildenden Dr. med. Sarah Wendel; Dr. med. Kristina Unteregger; Dr. med. ­Teresa Henle Neue Weiterbildungsordnung und E-Logbuch Dr. med. Peter Tränkle, Vorsitzender des Weiterbildungsausschusses der Bezirksärztekammer Südbaden Termin: Herbst 2021 (geplant) Zeit: 18.00–ca. 21.15 Uhr Ort: Haus der Ärzte, Sundgauallee 27, Freiburg oder online Entgelt: kostenfrei – Anmeldung erforderlich Fortbildungspunkte: 4

Medizinische Hypnose für Ärzte Leitung: PD Dr. med. Uwe Ross, Freiburg Einführungskurs In diesem einführenden Workshop werden auf der Basis aktueller neurophysiologischer ­Erkenntnisse wirkungsvolle ­Ad-hoc-Interventionen der ­modernen Hypnose bei akuten und chronischen Schmerzen, ­somatoformen Störungen, Schlafstörungen, Spannungszuständen, nichtorganischen Schwindelbeschwerden und Tinnitus praktisch erfahrbar vermittelt. In der ­täglichen Praxis angewendet, können die Beschwerden für den Patienten durch Hypnose-Tech-

niken unmittelbar erlebbar reduziert werden. Wesentlicher Vorteil hypnotherapeutischer Ansätze in der Behandlung dieser Störungen ist zudem, dass sie – ­konsequent ressourcen- und ­lösungsorientiert eingesetzt – vermehrt die unwillkürlich-un­ bewusste Erlebnisebene des Patienten einbeziehen und u. a. bei Schmerz objektivierbare psychobiologische Wirkungen entfalten. Teilnehmerinnen und Teilnehmer erwerben methodische Fertigkeiten in der Anwendung spezieller Hypnose-Techniken zur ­Beschwerdeminderung und zur ­Aktivierung innerer Ressourcen bei psychosomatischen Störungen sowie bei Spannungszuständen, z. B. vor medizinischen Eingriffen. Termine: Samstag, 25. September 2021 (Warteliste) Zeit: 9.00 s.t.–16.00 Uhr Ort: Haus der Ärzte, Sundgauallee 27, Freiburg Entgelt: 100,– Euro Fortbildungspunkte: 10

Workshop „Impfen“ Leitung: Dr. med. Rosemarie ­Mazzola, Freiburg; Prof. Dr. ­Markus Hufnagel, Freiburg Die Impfprophylaxe zählt zu den wichtigsten Errungenschaften der modernen Medizin, und ohne Zweifel gibt es nationale und internationale Impferfolge – die Ausrottung der Pocken und die Rückdrängung der Kinderlähmung in ganz Europa sind die beiden prominentesten Beispiele. Es gibt in Deutschland aber auch Impfdefizite! Unzureichende Impfraten und in deren Folge Masern-Epidemien sowie jedes Jahr aufs Neue vermeidbare Todesfälle durch Influenza. International kann Deutschland beim Impfen kaum mithalten. So sind beispielsweise Nord- und Südamerika, aber auch einige Staaten in Afrika masernfrei. Demgegenüber ist wissenschaftlich gut dokumentiert, dass die Deutschen Weltmeister im Export von Masern sind. Auch im Europäischen Vergleich steht Deutschland weit hinten, was die Impfvorsorge betrifft.


Bekanntmachungen Die Gründe sind vielfältig. Wesentlich ist sicherlich auch ein defizitärer Wissensstand der Ärzteschaft, wie Statistiken belegen. Trotz des schon bestehenden Fortbildungsangebots finden wir in Hausarztpraxen Impflücken zwischen 35 und 55 Prozent, bei den Frauenärzten mögen sich die Zahlen in einem ähnlichen Rahmen bewegen. Selbst bei Pädiatern gibt es mancherorts Impf­lücken zwischen 5 und 20 Prozent. In der Mehrzahl Routine­leistungen, die einfach nur vergessen werden und das, obwohl Impfleistungen budget­neutral sind. Inhalt des Seminars: –  Grundlagen des Impfens, ­Epidemiologie-Impfstofftypen –  Impfsystem in Deutschland –  Impfpräventable Erkrankungen –  Risiken, Nebenwirkungen –  Impfen von Risikopatienten –  Vorgehen in der Praxis –  Diskussion von Fallbeispielen Termin: Samstag, 8. Mai 2021 Zeit: 9.00 s.t.–ca. 15.30 Uhr Ort: Haus der Ärzte, Sundgauallee 27, Freiburg Verwaltungskostenpauschale: Entgelt: 50,– Euro Fortbildungspunkte: 9

Notfallmedizin Leitung: Dr. med. Daniel Schmitz, Dr. med. Daniel Herschel, Kompetenzzentrum Notfallmedizin St. Josefskrankenhaus Freiburg, Matthias Ziegler B. A., DRK BW

Notarztseminar zum Erwerb der ­Zusatzbezeichnung „Notfall­medizin“ gem. Curriculum der Bundesärztekammer in Freiburg Das Seminar wird entsprechend dem Curriculum der Bundesärztekammer durchgeführt und ist bundesweit anerkannt. Die Teilnehmer erhalten eine qualitativ hochwertige Ausbildung im Bereich der Notfallmedizin auf Grundlage aktueller internationaler Richtlinien wie ERC und ATLS Algorithmen. Sicher­ gestellt wird ein hoher Anteil an praktischen Übungen und Simulationen in kleinen Arbeitsgruppen. Einbezogen werden zudem alle an der Notfallversorgung ­beteiligten Organisationen wie Feuerwehr und Polizei.

Seminarinhalte: –  Grundlagen und Basistherapie –  Internistische Notfälle I und II –  Traumatologische Notfälle I und II –  Spezielle Notfälle und Einsatztaktik Termin: 22.–30. November 2021 (Mo-Di, ohne Sonntag) Zeit: 8.00 s.t.–ca. 18.30 Uhr Ort: Berufsfeuerwehr, Eschholzstraße 118, 79115 Freiburg Entgelt: 1.200,– Euro Fortbildungspunkte: 80

Notarztseminar zum Erwerb der ­Zusatzbezeichnung „Notfallmedizin“ gem. Curriculum der Bundesärztekammer in Villingen-Schwenningen Leitung: Prof. Dr. med. Bernhard Kumle, Direktor der Klinik für Akut und Notfallmedizin, Prof. Dr. med. Sebastian G. Russo, MaHM, DEAA, Direktor der Klinik für ­Anästesiologie, Intensiv-, Notfall- und Schmerzmedizin, Dr. Manfred Kleimaier, Klinik für Anästhesie und Intensivmedizin, Schwarzwald-Baar Klinikum Villingen-Schwenningen, Matthias Ziegler B.A. DRK Landesschule Baden-Württemberg gGmbH Das Seminar wird entsprechend dem Curriculum der Bundesärztekammer durchgeführt und ist bundesweit anerkannt. Die Teilnehmer erhalten eine qualitativ hochwertige Ausbildung im Bereich der Notfall­ medizin auf Grundlage aktueller internationaler Richtlinien wie ERC und ATLS Algorithmen. Sicher­gestellt wird ein hoher ­Anteil an praktischen Übungen und Simulationen in kleinen ­Arbeitsgruppen. Seminarinhalte: –  Grundlagen und Basistherapie –  Internistische Notfälle I und II –  Traumatologische Notfälle I und II –  Spezielle Notfälle und Einsatztaktik Termin: 24. April–1. Mai 2021 (Sa–Sa) Zeit: 8.00 s.t.–ca. 18.30 Uhr Ort: Schwarzwald-Baar Klinikum, Klinikstr. 11, 78052 VillingenSchwenningen Entgelt: 1.200,– Euro Fortbildungspunkte: 80

Notfalltraining für Notärzte – ­Refresher-Kurs Leitung: Dr. med. Daniel Schmitz, Dr. med. Christian Schaller, Dr. med. Daniel Herschel, Kompetenzzentrum Notfallmedizin St. Josefskrankenhaus Freiburg, Matthias Ziegler B. A., DRK BW Der Refresher-Kurs Notfalltraining für Notärzte wendet sich an Ärztinnen und Ärzte, die vor längerer Zeit die Zusatzqualifikation Notfallmedizin/Fachkundenachweis Rettungsdienst erworben haben und sich auf den Wiedereinstieg in die Notfallmedizin vorbereiten möchten oder für ­Ihre Tätigkeit in der Notfall­ medizin ein praxisnahes „Update“ benötigen. Kursinhalte: Tag 1: Wiederholung der Grundlagen (Erstuntersuchung, Reanimation, Atemwegssicherung), Herzrhythmusstörungen und ihre Therapie Tag 2: Kindernotfälle Tag 3: Traumaversorgung Tag 4: Chirurgische Skills, Notfallnarkose, Teaminteraktion und Crew Ressource Management Lernformen: Vorträge, Diskussionen, Praxistraining, Fallbesprechungen Wir empfehlen Ihnen alle 4 Tage zu besuchen, um Ihre Kenntnisse auf den aktuellen Stand zu bringen. Die Tage sind auch einzeln buchbar. Termine: Freitag, 25. Juni 2021 Samstag, 26. Juni 2021 Freitag, 16. Juli 2021 Samstag, 17. Juli 2021 Ort: Haus der Ärzte, Sundgauallee 27, Freiburg oder DRK Landesschule Baden-Württemberg gGmbH, Rimsinger Weg 15 Zeit: jeweils 9.00 s.t.–ca. 18.30 Uhr Entgelt: 200,– Euro/Tag Fortbildungspunkte: 12 pro Tag

Notfalltraining für Ärzte Leitung: Dr. med. Daniel Schmitz, Dr. med. Christian Schaller, Dr. med. Daniel Herschel, Kompetenzzentrum Notfallmedizin St. Josefskrankenhaus Freiburg, Matthias Ziegler B. A., DRK BW

Grundkurs Medizinische Notfallsituationen können uns jeden Tag begegnen: in der Klinik, in unserer Praxis oder aber auf der Straße. Im entscheidenden Moment die richtigen Maßnahmen zu ergreifen und mit der lebensnotwendigen Therapie zu beginnen, gehört zu dem Anspruch, dem sich im Alltag jeder Arzt und jede Ärztin stellen muss. In diesem Tagesseminar wird Ihnen das Handwerkszeug für eine erfolgreiche Notfallversorgung vermittelt. Anhand von kurzen Vorträgen, praktischen Unterweisungen und realitätsnahen Übungen können Sie Ihr Notfallwissen auf den neuesten Stand der Empfehlungen bringen und erlernen die richtigen Schritte der ärztlichen Erstversorgung und Notfallbehandlung. Nach Besuch des Grundkurses können Sie sich zu einem Notfalltraining der Themengebiete „Herz“, „Unfall“ oder „Kind“ anmelden. Kursinhalte: Grundlagen der Notfallversorgung – Reanimation – Beatmung und Atemwegssicherung – ­typische Notfallsituationen – ­Medikamentenapplikation – Teamführung und Notfall­ management Termine: jeweils Samstag 8. Mai 2021 25. September 2021 Ort: DRK Landesschule Baden-Württemberg gGmbH, Rimsinger Weg 15A, Freiburg Zeit: 9.00 s.t.–17.00 Uhr Entgelt: 200,– Euro Fortbildungspunkte: 11

Themengebiet „Unfall“ – Traumatologische Notfälle Medizinische Notfallsituationen können uns jeden Tag begegnen: in der Klinik, in unserer Praxis oder aber auf der Straße. Notfälle aus dem Bereich „Unfall“ spielen dabei sowohl im Straßenverkehr, in ­heimischer Umgebung oder beim Sport eine bedeutende Rolle.

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Bekanntmachungen In diesem Tagesseminar erhalten Sie einen Überblick über die ­typischen traumatologischen Notfallbilder. Anhand von kurzen Vorträgen, praktischen Unter­ weisungen und realitätsnahen Übungen können Sie Ihr Notfallwissen auf den neuesten Stand der Empfehlungen bringen und erlernen die richtigen Schritte der ärztlichen Erstversorgung und Notfallbehandlung bei ­Unfällen. Voraussetzung für die Teilnahme am Kurs ist der Besuch des Grundkurses oder vergleichbare Kenntnisse. Kursinhalte: Grundlagen der Notfallversorgung, strukturierte Untersuchung des Traumapatienten, Traumamechanismen, typische Verletzungsmuster, Erstversorgung und Immobilisation Termin: Samstag, 19. Februar 2022 (geplant) Ort: DRK Landesschule Baden-Württemberg gGmbH, Rimsinger Weg 15A, Freiburg Zeit: 9.00 s.t.–17.00 Uhr Entgelt: 200,– Euro Fortbildungspunkte: 11

Themengebiet „Herz“ – Kardiologische Notfälle Medizinische Notfallsituationen können uns jeden Tag begegnen: in der Klinik, in unserer Praxis oder aber auf der Straße. Notfälle aus dem Bereich „Kardiologie“ stellen dabei eine häufige Notfallkategorie dar. In diesem Tagesseminar erhalten Sie einen Überblick über die typischen kardiologischen Notfallbilder. Anhand von kurzen Vorträgen, praktischen Unterweisungen und realitätsnahen Übungen können Sie Ihr Notfallwissen auf den neuesten Stand der Empfehlungen bringen und erlernen die richtigen Schritte der ärztlichen Erstversorgung und Notfallbehandlung bei ­kardiologischen Notfällen. Voraussetzung für die Teilnahme am Kurs ist der Besuch des Grundkurses oder vergleichbare Kenntnisse.

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Kursinhalte: Grundlagen der Notfallversorgung, Reanimation, Herzrhythmusstörungen, Herzinfarkt, akute Herzinsuffizienz, hypertensiver Notfall Termin: Samstag, 26. März 2022 (geplant) Ort: DRK Landesschule Baden-Württemberg gGmbH, Rimsinger Weg 15A, Freiburg Zeit: 9.00 s.t.–17.00 Uhr Entgelt: 200,– Euro Fortbildungspunkte: 11

Themengebiet „Kind“ – ­Pädiatrische Notfälle Medizinische Notfallsituationen können uns jeden Tag begegnen: in der Klinik, in unserer Praxis oder aber auf der Straße. Notfälle aus dem Bereich „Pädiatrie“ stellen eine besondere Herausforderung für jeden Arzt/jede Ärztin dar: Unsicherheiten im Umgang mit schwer erkrankten und verletzen Kindern sind dabei allgegenwärtig. In diesem Tagesseminar erhalten Sie einen Überblick über die ­typischen pädiatrischen Notfallbilder. Anhand von kurzen ­Vorträgen, praktischen Unter­ weisungen und realitätsnahen Übungen können Sie Ihr Notfallwissen auf den neuesten Stand der Empfehlungen bringen und erlernen die richtigen Schritte der ärztlichen Erstversorgung und Notfallbehandlung bei Notfällen rund um Kinder. Voraussetzung für die Teilnahme am Kurs ist der Besuch des Grundkurses oder vergleichbare Kenntnisse. Kursinhalte: Grundlagen der Notfallversorgung beim Kind, Besonderheiten des kindlichen Organismus, ­typische Krankheitsbilder und Notfälle, typische Verletzungen bei Unfällen mit Kindern, Reanimation und Atemwegssicherung Termin: Samstag, 10. Juli 2021 Ort: DRK Landesschule Baden-Württemberg gGmbH, Rimsinger Weg 15A, Freiburg Zeit: 9.00 s.t.–17.00 Uhr Entgelt: 200,– Euro Fortbildungspunkte: 11

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Notfalltraining für Arzt und Praxisteam Leitung: Dr. med. Stefan ­Leisinger, Maulburg Durchführung: Jürgen Weber, ­SIMED, Freiamt Im Praxisalltag kann es ganz unvorhersehbar zu verschiedensten Notfällen kommen. Es ist dann die Aufgabe des Praxisteams die Erstversorgung sicherzustellen, die Notfallmaßnahmen durchzuführen und lebensrettende Entscheidungen zu fällen. In diesem Tagesseminar werden Sie fit gemacht für den Notfall: Bei kurzen Vorträgen, praktischen Übungen und Fallbeispielen ­lernen Sie im Praxisteam alles, was Sie im Notfall beherrschen ­müssen. Kursinhalte: –  Grundlagen der Notfallver­ sorgung Reanimation – Beatmung und Atemwegs­ sicherung –  typische Notfallsituationen –  Teamführung und Notfall­ management Bitte beachten Sie: Teilnehmende (Arzt & MFA) müssen sich separat anmelden und dabei jeweils persönlich unseren AGB und Datenschutzbestimmungen zustimmen. Termine: jeweils Mittwoch 16. Juni 2021 29. September 2021 Ort: Haus der Ärzte, Sundgauallee 27, Freiburg Zeit: jeweils 15.00 s.t.–19.00 Uhr Entgelt: 75,– Euro pro Person Fortbildungspunkte: 7

–  Weiterbildungszeit: 12 Monate bei einem Weiterbildungsbefugten gemäß § 5 Abs. 1 Satz 2 oder anteilig ersetzbar durch 120 Stunden Fallseminar einschließlich Supervision Seit 2003 treffen sich im Rahmen der vom Arbeitskreis Palliativmedizin Freiburg durchgeführten und von der Akademie für ärztliche Fort- und Weiterbildung der Bezirksärztekammer Südbaden getragenen palliativmedizinischen Basiskurse Ärztinnen und Ärzte aus den unterschiedlichsten Fachgruppen, aus Praxis und Klinik, zur gemeinsamen Fortbildung. Schwerpunkte des Seminars sind die von der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin gegliederten Inhalte, nämlich Schmerztherapie und Symptomkontrolle, Kommunikation und Ethik in gut ausgewogenem Verhältnis. Ob der Basiskurs als Ausgangspunkt einer intensivierten Ausbildung zum Palliativmediziner, einer Orientierung oder einer Rekapitulation bereits bekannter Fakten dient, ist dabei nebensächlich – der Kurs soll allen ­Interessierten eine Hilfe im beruflichen (und vielleicht auch persönlichen) Alltag sein. Termine 2021 (Warteliste): 22./23. Oktober 2021 und 19./20. November 2021 und 10./11. Dezember 2021 Zeit: freitags, 14.00 s.t.–18.30 Uhr samstags, 9.00 s.t.–18.30 Uhr Ort: Caritas Tagungszentrum, Freiburg Entgelt: 600,– Euro Fortbildungspunkte: 40

Palliativmedizin – Wochenendkurs (Basiskurs)

Palliativmedizin – Basisseminar Wochenkurs

Leitung: Dr. med. Michael Sigler, Freiburg Der Basiskurs wird entsprechend den curricularen Vorgaben des Kursbuches Palliativmedizin der Bundesärztekammer und den Empfehlungen der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin e. V. durchgeführt und ist bundesweit anerkannt. Voraussetzungen zum Erwerb der Zusatzbezeichnung – Facharztanerkennung –  40 Stunden Kurs-Weiterbildung gemäß § 4 Abs. 8 in ­Palliativmedizin

Leitung: Prof. Dr. med. Dipl.-­ Theol. Dipl.-Caritaswiss. Gerhild Becker MSc Palliative Care (King’s College London), Universitäts­klinikum Freiburg, Lehrstuhl für Palliativmedizin Der Basiskurs wird entsprechend den curricularen Vorgaben des Kursbuches Palliativmedizin der Bundesärztekammer und den Empfehlungen der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin e. V. durchgeführt und ist bundesweit anerkannt.


Bekanntmachungen Voraussetzungen zum Erwerb der Zusatzbezeichnung – Facharztanerkennung –  40 Stunden Kurs-Weiterbildung gemäß § 4 Abs. 8 in ­Palliativmedizin –  Weiterbildungszeit: 12 Monate bei einem Weiterbildungsbefugten gemäß § 5 Abs. 1 Satz 2 oder anteilig ersetzbar durch 120 Stunden Fallseminar einschließlich Supervision Kursinhalte und Ziele: –  Vermittlung von medizinischen Kenntnissen und Fertigkeiten –  Reflexion der Angemessenheit diagnostischer und thera­ peutischer Maßnahmen –  Sensibilisierung für eine bedürfnisorientierte und vorausschauende Betreuung –  Vermittlung von Basiswissen in den Bereichen Ethik und Recht –  Sensibilisierung für existentielle, spirituelle und psychosoziale Bedürfnisse der Patienten und ihrer Angehörigen –  Besonderheiten der Kommu­ nikation Termin: Februar 2022 (geplant) Zeit: Montag–Freitag, 9.00 s.t.–ca. 17.30 Uhr Ort: i. d. R. Haus der Ärzte, Sundgauallee 27, Freiburg Entgelt: 600,– Euro Fortbildungspunkte: 40

Palliativmedizin Fallseminar Leitung: Prof. Dr. med. Dipl.-­ Theol. Dipl.-Caritaswiss. Gerhild Becker MSc Palliative Care (King´s College London), Lehrstuhl für Palliativmedizin, Uni­versitätsklinikum Freiburg Das Kursangebot wendet sich an Ärztinnen und Ärzte in Klinik und Praxis, die bereits den Basiskurs Palliativmedizin (40 Kurseinheiten) erfolgreich absolviert ­haben und sich in der Betreuung Schwerkranker und Sterbender besonders engagieren möchten. Das Fallseminar ist multidisziplinär konzipiert und beachtet die Empfehlungen der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin e. V. und der Bundesärztekammer, die in Zusammenarbeit mit anderen medizinischen Fachgesellschaften erarbeitet wurden. Weiterhin werden Kursinhalte des German Program in Palliative

Care Education genutzt (Verbundprojekt der durch die Deutsche Krebshilfe geförderten ­Akademien für Palliativmedizin in Zusammenarbeit mit der Harvard Medical School, Center for Palliative Care, Boston, USA und der Christopherus Akademie, ­Interdisziplinäres Zentrum für Palliativmedizin der Universität München). Das Fallseminar besteht aus 3 Modulen à 40 Kurseinheiten, die sich über jeweils fünf Tage ­erstrecken. Modul 1 Der Schwerkranke, sterbende Patient, sein soziales Umfeld und das behandelnde Team Modul 2 Der individuelle Prozess des Sterbens im gesellschaftlichen Kontext Modul 3 Professionelles Handeln in der Palliativmedizin Termine: Modul 1: 3.–7. Mai 2021 (Warteliste) Modul 2: 19.–23. Juli 2021 (Warteliste) Modul 3: 4.–8. Oktober 2021 (Warteliste) Zeit: Montag–Freitag, 9.00 s.t.–ca. 17.30 Uhr Ort: i. d. R. Haus der Ärzte, Sundgauallee 27, Freiburg Entgelt: 550,– Euro pro Modul Fortbildungspunkte: 120 (pro Modul 40 Punkte)

Prüferworkshop Leitung: Dr. med. Paula HezlerRusch, Konstanz Prüferinnen und Prüfer in Facharztprüfungen müssen unterschiedlichste Anforderungen berücksichtigen. Ziel einer Prüfung ist es, die Kenntnisse und Fertigkeiten des Prüflings möglichst umfassend abzubilden, um zu einem objektiven und fairen ­Urteil zu gelangen. Die Prüfungsfragen sollten deshalb sowohl ein bestimmtes inhaltliches ­Spektrum abdecken als auch im Schwierigkeitsgrad variieren. Weiter muss natürlich auch jede Prüfung bestimmten formalen Ansprüchen gerecht werden. Dies alles ist vom Prüfungs­ gremium während der Prüfung „in Echtzeit“ umzusetzen.

Kursinhalte: Rechtliche Aspekte bei der ­Abnahme von Prüfungen Dr. med. Paula Hezler-Rusch, ­Präsidentin der Bezirksärzte­ kammer Südbaden Prüfungsfragen entwickeln Dr. med. Irmgard Streitlein-Böhme, Dr. med. Klaus Böhme MME, Abteilung für Allgemeinmedizin, Ruhr Universität Bochum Prüfungssimulation Dr. med. Irmgard Streitlein-Böhme, Dr. med. Klaus Böhme MME, Abteilung für Allgemeinmedizin, Ruhr Universität Bochum Termin: Freitag, 29. Oktober 2021 ­(geplant) Zeit: 14.00 s.t.–ca. 18.00 Uhr Ort: i. d. R. Haus der Ärzte, ­Sundgauallee 27, Freiburg (ggf. online) Entgelt: 60,– Euro Fortbildungspunkte: 4

Psychosomatische Grundversorgung Die aktuelle Weiterbildungsordnung schreibt für nahezu alle Fachgebiete den Erwerb von Kenntnissen in psychosomatischer Grundversorgung vor. Diese Qualifikation kann durch Teilnahme an den Kursen entsprechend den jeweiligen Vorgaben der WBO erworben werden. Die Vorgaben beinhalten beispielsweise für Kolleginnen und Kollegen in 5-jähriger Weiterbildung zum Facharzt für Allgemeinmedizin Kenntnisse über 80 Stunden Psychosomatik: 20 Std. Theorie, 30 Std. verbale Intervention sowie 30 Std. Balintgruppenarbeit. Diese werden durch den Besuch von 10 Samstagsterminen à 8 Stunden nach eigener Wahl nachgewiesen. ­Alternativ können auch 5 Samstagsveranstaltungen mit dem Wochenkurs PGV kombiniert werden. Dieser findet in der ­Rehaklinik Glotterbad bei ­Freiburg statt. Die Leistungen nach den EBMZiffern 35100/35110 (Theorieseminare, Reflexion der Arzt-Patient-Beziehung, verbale Interventionstechniken) dürfen nur von Ärzten erbracht werden, die eine Qualifikation durch Teilnahme an einem 80-stündigen Seminar erworben haben (z. B. 10 Samstag-

stermine des vorliegenden Curriculums; bei Kombination mit dem Blockkurs sind die Vorgaben der Psychotherapievereinbarung bez. der Balint- oder patientenbezogenen Selbsterfahrungsgruppen zu beachten). Im Rahmen der Verträge zur hausarztzentrierten Versorgung (HZV) ist das Seminar PGV für die Qualifikation Psychosomatik anrechenbar. Samstagsveranstaltungen (8 Std.) 13. März 2021 (Warteliste) Motivierende Gesprächsführung 20. März 2021 (Warteliste) Vor die Therapie haben die ­Götter die Diagnose gestellt – Ökonomische Wege zu einer ­validen Diagnosestellung 12. Juni 2021 (Warteliste) Suchterkrankungen 19. Juni 2021 (Warteliste) Chronische Schmerzen Zeit: jeweils 09.00 s.t.–16.00 Uhr Ort: i. d. R. Haus der Ärzte, Sundgauallee 27, Freiburg Entgelt: 100,– Euro pro Samstag Fortbildungspunkte: jeweils 8 Wochenkurs (40 Std.): Termine: 17.–21. Mai 2021 8.–12. November 2021 Zeit: Montag–Freitag, 9.00 s.t.–16.30 Uhr Ort: N. N. Entgelt: 450,– Euro pro Kurs Fortbildungspunkte: 40

eLearning zur Diagnosestellung psychischer Störungen Leitung: Prof. Dr. Mathias Berger In diesem E-Learning im Themenbereich Psychosomatische Grundversorgung erfahren Sie, wie Sie effizient und kompetent die wichtigsten psychischen Störungen diagnostizieren können. Anhand von Video-Demonstrationen wird die Vorgehensweise bei verschiedenen Störungsbildern gezeigt. Sie bekommen Anleitungen für diagnostische Interviews als Download und können diese in Ihrer täglichen Praxis anwenden. Als Besonderheit zur Unterstützung bei der praktischen Umsetzung können Sie einen Erfahrungsbericht einreichen und bekommen professionelles Feedback.

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Bekanntmachungen Nach Zahlungseingang steht ­Ihnen das E-Learning rund um die Uhr zur Verfügung. Die ­Bearbeitung dauert insgesamt ca. 6 Stunden und endet mit einem Abschlusstest. Das erfolgreichen abgeschlossene eLearning kombiniert mit dem Besuch der zusätzlich angebotenen Balintgruppe kann als Ersatz für einen Präsenz-Samstag anerkannt werden. Termin: 24/7 Ort: online Entgelt: 80,– Euro Fortbildungspunkte: 16 Details und Anmeldung: www.baek-sb.de/akademie

Reisemedizin Basisseminar Reisemedizin gem. Curriculum der Bundesärztekammer (32 Std.) „Reisemedizinische Gesundheitsberatung“ Leitung: Dr. Rosemarie Mazzola, Freiburg; Prof. Dr. med. Winfried Kern, Freiburg Das 32-stündige Seminar Reisemedizin vermittelt dem Arzt Basiswissen für eine qualifizierte, auf individuelle Bedürfnisse zugeschnittene reisemedizinische Beratung. In zwei Wochenendblöcken werden Grundlagen der Tropenmedizin behandelt, Gesundheitsrisiken im Zusammenhang mit Reisen aufgezeigt und die entsprechenden Vorsorgemaßnahmen besprochen. Aspekte der Flug-, Tauch- und Höhenmedizin sind ebenso Inhalt wie Erkrankungen bei Reiserückkehrern. In Ergänzung zu den Vorträgen wird aktuelles Lernund Informationsmaterial zur Verfügung gestellt und die ­Möglichkeit geboten, eigene „Problemfälle“ mit den Referenten zu erörtern. Teilnehmer, die das komplette Seminar absolviert haben, können am letzten Tag an einem Multiple-Choice-Test teilnehmen. Bei erfolgreichem Abschluss ­erhalten Sie eine Teilnahmebescheinigung, die als Basis-Zertifikat „Reise-Gesundheits-Beratung“ vom Deutschen Fachverband Reisemedizin (DFR) anerkannt wird.

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Die Bescheinigung „Reise­ medizinische Gesundheitsberatung“ wird außerdem für die Beantragung zur Zulassung als Gelbfieberstelle benötigt. Termine: Teil 1: 28. und 29. Januar 2022 Teil 2: 25. und 26. Februar 2022 Zeit: jeweils Freitag und Samstag, ganztägig Ort: Haus der Ärzte, Sundgauallee 27, Freiburg Entgelt: 500,– Euro Fortbildungspunkte: 32

Aufbaumodule zum Erwerb des Fachzertifikats der Deutschen Fachgesellschaft für Reisemedizin e. V. (DFR) Leitung: Dr. Rosemarie Mazzola, Freiburg; Prof. Dr. Winfried Kern, Freiburg Die Reisemedizin versteht sich heute als fachgebietsübergreifende Disziplin. Eine umfassende Darstellung der vielseitigen ­Aspekte der Reisemedizin ist mit dem Basiszertifikat „Reisemedizinische Gesundheits-Beratung“ ­allein nicht mehr möglich. Daher hat die Deutsche Fachgesellschaft Reisemedizin (DFR) unter Berücksichtigung der Stellungnahmen internationaler Institutionen (WHO, ISTM) einen Kanon von Themen und Kenntnissen zusammengestellt, der „Reisemedizin“ nach heutigem Verständnis repräsentiert. Diese Konzeption ist in ein 128 Stunden umfassendes Curriculum eingeflossen als „Fachzertifikat Reisemedizin“. Nach dem Erwerb des Basiszertifikates (32 Stunden) sind weitere 13 Aufbaumodule mit nochmals insgesamt 96 Stunden zu absolvieren, die jeweils einen speziellen Schwerpunkt der Reisemedizin zum Thema ­haben. Zu jedem Modul ist eine Lernerfolgskontrolle erforderlich. Anschließend kann bei der Deutschen Fachgesellschaft für Reisemedizin e. V. (DFR) das Fachzertifikat Reisemedizin beantragt werden. Die folgenden Aufbaumodule werden im Zweijahresrhythmus angeboten: 1:  Geomedizinische Länderkunde/Schlangen und Gifttiere

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2:  Internationaler Tourismus und Reiserecht/Kreuzfahrt/ Schifffahrtsmedizin/Praxis der reisemedizinischen ­Beratung   3:  Flugreisemedizin/Klima und Klimabelastungen   4:  Trekking und Höhenmedizin/ Haut-/Sonnenschutz  5: Tauchsportmedizin   6:  Internationale Arbeitsein­ sätze/Langzeitaufenthalte   7:  Risikogruppen und Reisen   8:  Reisen mit chronischer Krankheit, Teil A   9:  Reisen mit chronischer Krankheit, Teil B 10:  Reisen mit chronischer Krankheit, Teil C 11:  Unfälle und Reisemedizinische Assistance 12:  Gesundheitsstörungen bei Reise-Rückkehrern 13:  Ärztliche Reisebegleitung Ärzte und Ärztinnen, die sich nur für bestimmte Themen des Fachzertifikats interessieren, können selbstverständlich auch teilnehmen. Ebenso können Inhaber von Gelbfieberimpfstellen die ­jährlich geforderten 8 Fort­ bildungspunkte mit diesen ­Seminaren erwerben. Die Reihenfolge der Seminare (Basisseminar und Aufbaumodule) ist NICHT vorgeschrieben. Termine: jeweils Freitag und Samstag Module 7 und 8: 25. und 26. Juni 2021 Module 6 und 12: 16. und 17. Juli.2021 (Warteliste) Module 11 und 4: 22. und 23. Oktober 2021 (Warteliste) Zeit: ganztägig Ort: Haus der Ärzte, Sundgauallee 27, Freiburg Entgelt: 200,– Euro/Wochenende Fortbildungspunkte: jeweils 16, 14 Punkte (Modul 11 und 4)

Reisemedizin Refresher-Seminar Leitung: Dr. Rosemarie Mazzola, Freiburg; Prof. Dr. med. Winfried Kern, Freiburg Alles ändert sich ständig, so auch die Präsenz der Infektionserreger und die Empfehlungen in der Reisemedizin. Bereits vorhandene Erreger breiten sich aus, neue Infektionen treten auf: die reisemedizi-

nischen Empfehlungen werden angepasst und neue Impfstoffe auf den Markt gebracht. Für alle Kolleginnen und Kollegen, welche das Basisseminar „Reisemedizinische Gesundheitsberatung“ besucht haben oder vergleichbare Kenntnisse besitzen, bieten wir daher ein Refresher-Seminar an. Besucher dieses Kurses erhalten einen Überblick über neue Entwicklungen auf dem Gebiet der Reisemedizin. So wird die aktuelle Weltseuchenlage vorgestellt und auf Änderungen bei den Empfehlungen zur Malariaprophylaxe und zur Impfprävention hingewiesen. Die Dozenten ­besprechen, auch anhand von Kasuistiken, interessante reiseund tropenmedizinische Themen. Darüber hinaus haben die Teilnehmer die Möglichkeit, eigene Fallbeispiele einzubringen und mit den Referenten und Kollegen zu diskutieren. Das Basiszertifikat Reisemedizin und das Fachzertifikat der Deutschen Fachgesellschaft Reisemedizin (DFR) sowie das DTG-Zertifikat Reisemedizin der Deutschen Gesellschaft für Tropenmedizin und globale Gesundheit (DTG) sind 3 Jahre gültig, das Basis-­ Zertifikat des Centrums für Reisemedizin Düsseldorf (CRM) ist 2 Jahre gültig Sie erhalten im Anschluss an das Refresherseminar eine Teilnahmebescheinigung. Dieses Refresher-Seminar wird von der DFR, der DTG und des CRM für die Verlängerung der Basiszertifikate und anteilig für die Verlängerung des Fachzertifikats anerkannt. Ebenso wird das Refresherseminar für die Verlängerung der Ermächtigung zur Gelbfieberimpfung anerkannt. Seminarinhalt: –  Aktuelle Weltseuchenlage –  Aktuelle Malariasituation und -empfehlungen, –  Aktuelle Impfempfehlungen, Änderungen und neue Impfstoffe Weitere Themen werden ca. 4 Wochen vor Beginn ­veröffentlicht. Termin: Samstag, 26. März 2022 Zeit: 9.00 s.t.–16.30 Uhr


Bekanntmachungen Ort: Haus der Ärzte, Sundgauallee 27, Freiburg Entgelt: 100,– Euro Fortbildungspunkte: 10

Weiterbildungsseminar Spezielle Schmerztherapie, 80 Std. gemäß Curriculum der Bundesärztekammer Die Zusatzweiterbildung „Spezielle Schmerztherapie“ umfasst in Ergänzung zu einer Facharztkompetenz die Erkennung und Behandlung chronisch schmerzkranker Patienten, bei denen der Schmerz seine Leit- und Warnfunktion verloren und einen selbstständigen Krankheitswert erlangt hat. Zum Erwerb der Zusatzbezeichnung ist neben der Absolvierung einer Weiterbildungszeit von 12 Monaten bei einem Weiterbildungsbefugten gem. § 5 Abs. 1 der Besuch eines 80-stündigen Weiterbildungskurses erforderlich. Der Gesamtkurs kann auch als Genehmigungsvoraussetzung zur Abrechnung von Leistungen i. R. der Qualitätssicherungsvereinbarung Akupunktur der KV Baden-Württemberg dienen. Seminarinhalte: Block A: Grundwissen über Pathogenese, Diagnostik und Therapie von chronischen Schmerzen, Psychische Störungen mit Leitsymptom Schmerz und psychosomatische Wechselwirkungen bei chronischen Schmerzzuständen Block B: Medikamentöse Schmerztherapie/Neuropathische Schmerzen, Interventionelle und andere nicht-medikamentöse Verfahren in der Schmerztherapie – Kopfschmerz Block C: Schmerzen bei vaskulären und viszeralen Erkrankungen, Schmerzen im Alter und bei Kindern und Jugendlichen, Tumorschmerz und Palliativ­ medizin Block D: Muskuloskelettale Schmerzen, Rückenschmerz, Schulter-Nackenschmerz, Muskelschmerz, weit verbreitete Schmerzen (widespread pain), Fibromyalgie, Gelenkerkrankungen Der Besuch des Kurses wird auch solchen Kolleginnen und Kolle-

gen empfohlen, die sich einen umfassenden Überblick über die aktuelle Entwicklung in der Schmerztherapie aneignen möchten. Die Blöcke sind einzeln buchbar. Termine: Block A und B: 19.–23. Juli 2021 Block C und D: 18.–22. Oktober 2021 Zeit: Montag–Freitag, 9.00 s.t.–ca. 16.30 Uhr Ort: Haus der Ärzte, Sundgauallee 27, Freiburg Entgelt: 800,– Euro Fortbildungspunkte: 80

Suchtmedizin Kursweiterbildung Suchtmedizin zur Erlangung der Zusatzbezeichnung gem. WBO 2006 Leitung: Dr. Rüdiger Gellert, ­Freiburg, Dr. Friedemann Hagenbuch, Zentrum f. ­Psychiatrie Emmendingen und Dr. Andreas Jähne, Rhein-Jura ­Klinik Bad Säckingen Suchttherapie geht alle an! Abhängigkeitserkrankungen begegnen beinahe täglich jeder Ärztin, jedem Arzt, ob in der Praxis oder im Krankenhaus tätig. Besonders der Substanzmissbrauch von ­Alkohol, Nikotin, stimulierenden Substanzen und auch Medikamenten bei Jugendlichen stellt eine unübersehbare Herausforderung für die Ärzteschaft insgesamt dar. Suchtmedizin ist deshalb eine Querschnittsaufgabe für alle Fachgebiete, und sie ist keineswegs auf den relativ kleinen Kreis der Drogenabhängigen beschränkt. Die Fähigkeit zum Erkennen einer möglichen Abhängigkeitserkrankung bzw. Gefährdung – sei es nun durch Alkohol, Medikamente oder Drogen – gehört zum notwendigen Rüstzeug aller Ärztinnen und Ärzte. In der aktuellen Weiterbildungsordnung ist die Suchtmedizin als Zusatzweiterbildung geführt. Diese beinhaltet eine 50-stündige Kursweiterbildung sowie eine abschließende Prüfung. Ärzte, die nach der Kursweiterbildung substituieren, können bei

der Kassenärztlichen Vereinigung einen Antrag auf Erstattung des Teilnahmeentgeltes stellen. Termine: 11.–15. Oktober 2021 (Warteliste) Zeit: Montag– Freitag, 9.00 s.t.– 18.00 Uhr Ort: Haus der Ärzte, Sundgauallee 27, Freiburg Entgelt: 600,– Euro Fortbildungspunkte: 50

Suchtmedizin – Sucht Update Leitung: Dr. Rüdiger Gellert, ­Freiburg, Dr. Friedemann Hagenbuch, Zentrum f. Psychiatrie ­Emmendingen und Dr. Andreas Jähne, Rhein-Jura Klinik Bad Säckingen

Aktuelle Aspekte der Suchtmedizin Um alle Inhaber dieses Zusatztitels sowie besonders am Thema Suchtmedizin interessierte Kolleginnen und Kollegen stets über aktuelle Entwicklungen auf diesem Fachgebiet zu informieren, bieten wir wieder ein Sucht ­Update an. In prägnanten Kurzreferaten werden suchtmedizinische Themen mit viel Raum für Diskussion und Austausch dargestellt. Die Referenten arbeiten größtenteils in „badischen“ Einrichtungen, sodass auch Fragen der lokalen ­Kooperation thematisiert werden können. Zielgruppe der Veranstaltung sind neben Ärztinnen und Ärzten alle anderen Berufsgruppen, die sich im stationären oder ambulanten Behandlungskontext mit Suchtfragen beschäftigen. Termin: Mittwoch, 10. November 2021 Zeit: 15.00–18.15 Uhr Ort: Haus der Ärzte, Sundgauallee 27, Freiburg Entgelt: kostenfrei Fortbildungspunkte: 4 Anmeldung erforderlich!

Suchtmedizinische Versorgung Fortbildung für Nichtärztliche ­Medizinische Fachberufe Leitung: Dr. med. Paula HezlerRusch, Konstanz

7 Prozent der erwachsenen Bevölkerung in Deutschland betreiben einen Alkoholmissbrauch oder sind alkoholabhängig. Zirka 3 Millionen gelten als medikamentenabhängig oder zumindest abhängigkeitsgefährdet. 600.000 Menschen sind abhängig von ­illegalen Drogen, konsumieren oder missbrauchen sie, davon sind 150.000 bis 180.000 opiatabhängig. 2015 hat die Bundesärztekammer in Zusammenarbeit mit der Deutschen Gesellschaft für Suchtmedizin ein Fortbildungscurriculum für die suchtmedizinische Versorgung erstellt. Der Verband der medizinischen Fachberufe war beteiligt. Das Curriculum umfasst 60 Stunden. Die Inhalte sind auf den Wahlteil der Fachwirtin für ambulante Versorgung anrechenbar. Die Fortbildung wird von der Akademie für ärztliche Fort- und Weiterbildung der Bezirksärztekammer Südbaden in Zusammenarbeit mit der Bezirksärztekammer Nordwürttemberg angeboten. 4 Stunden der 60 Stunden sind über eine Hausarbeit abzuleisten, die dann Grundlage eines abschließenden Kolloquiums ist. Zielgruppe: Medizinische Fachangestellte, Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen in Kliniken, Rehabilitationseinrichtungen, Justiz, Praxen, Ambulanzen, im öffentlichen Gesundheitsdienst und in Suchtberatungsstellen. Termine: jeweils Freitag und Samstag Teil 1: 21. und 22. Januar 2022 Teil 2: 25. und 26. Februar 2022 Teil 3: 1. und 2. April 2022 Teil 4: 6. und 7. Mai 2022 Ort: Haus der Ärzte, Sundgauallee 27, Freiburg Entgelt: 580,– Euro

Train the Trainer Leitung: Dr. med. Paula HezlerRusch, Konstanz Dieses Seminar soll ihnen die Planung und Durchführung von Weiterbildung in allen Fachgebieten erleichtern. Dabei werden die Referenten wichtige Hinweise zu den organisatorischen und

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Bekanntmachungen rechtlichen Rahmenbedingungen einer anerkennungsfähigen Weiterbildung geben. Grundzüge medizindidaktischer Kenntnisse werden vermittelt. Weiter werden Vorschläge gemacht für Lernmöglichkeiten und -unterstützung, zum Beispiel im Rahmen von Weiterbildungsgesprächen, konstruktivem Feedback, sowie Fallbesprechungen. Auch ­administrative Aspekte werden aufgegriffen und die „Tools“, wie WB-med und Logbuch, in der ­aktuellen Form vorgestellt. Dieses Seminar ist ein Angebot an alle Fachärztinnen und Fachärzte, die als WeiterbilderInnen Ärztinnen und Ärzte in Weiter­ bildung beschäftigen. Kursinhalte: WB-Plan, Vorbereitung des Arztes in Weiterbildung Dr. med. Paula Hezler-Rusch, Präsidentin der Bezirksärztekammer Südbaden Arzt als Ausbilder: Pflichten eines WB-Befugten, Inhalte von Arbeitszeugnissen Dr. iur. Regine Kiesecker, Geschäftsführerin der Bezirksärztekammer Südwürttemberg WB in der BÄK: WBO 2020, Logbuch, etc. Dr. med. Ulrich Voshaar, Vizepräsident der Bezirksärztekammer Südbaden Arzt als Ausbilder: Voraussetzung für die KV-Förderung, ­Beschäftigung von Vertretern bzw. angestellten Ärzten Prof. Dr. med. Michael Faist, Sprecher des Bezirksbeirats Freiburg der Kassenärztlichen Vereinigung Baden-Württemberg Medizindidaktik: Weiterbildungsziele, Lehr- und Lernmethoden, Lernerfolgskontrollen: Supervision und konstruktives Feedback, ­Weiterbildungsgespräche Dr. med. Irmgard Streitlein-­ Böhme, Dr. med. Klaus Böhme MME, Abteilung für Allgemeinmedizin, Ruhr Universität Bochum Termin: Samstag, 30. Oktober 2021 Zeit: 10.00 s.t.–16.00 Uhr Ort: Haus der Ärzte, Sundgauallee 27, Freiburg Entgelt: 120,– Euro Fortbildungspunkte: 6

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Train the Trainer KWBW-Modul (online) Leitung: Dr. med. Martina Bischoff, KWBW Verbundweiterbildung plus, Freiburg Dieses Seminar ist ein Angebot an alle Fachärztinnen und Fachärzte, die Ärzte in Weiterbildung zum Facharzt für Allgemeinmedizin anleiten. Sie bekommen Hinweise zu den Besonderheiten der ambulanten Weiterbildung mit der neuen kompetenzbasierten Weiterbildungsordnung. Es wird ein Strukturmodel für die WB der ÄiW vorgestellt und die Übertragung auf die eigene Praxis erarbeitet. ­Unter anderem werden das Kompetenzzentrum Weiterbildung Baden-Württemberg (KWBW) und die Weiterbildung im Verbund vorgestellt. Das KWBW-­ Modul versteht sich als Zusatzmodul zum Train the Trainer-­ Seminar am Folgetag. Kursinhalte: –  Einführung in das Thema WB Allgemeinmedizin, Erfahrungsaustausch als WBB –  Besonderheiten in der ambulanten WB Allgemeinmedizin –  Gemeinsam Weiterbilden in der KWBW Verbundsweiter­ bildung plus –  Weiterbilden im KWBW – Förderung, Anträge, P1-Pauschale, Online-Netzwerke –  Struktur der Weiterbildung in der täglichen Praxis Termin: Freitag, 29. Oktober 2021 Entgelt: 60,– Euro Fortbildungspunkte: 5 Anmeldung erforderlich! Auskunft: Information und Anmeldung: www.baek-sb.de/akademie Akademie für Ärztliche Fortund Weiterbildung Südbaden, Sundgauallee 27, 79114 Freiburg, Telefon (07 61) 6 00-47 37/47 38/47 39, Fax (07 61) 6 00-47 44, E-Mail: akademie@baek-sb.de Bei Rückfragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung. Änderungen bleiben vorbehalten.

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Bezirksärztekammer Südwürttemberg Geschäftsstelle: ­Haldenhaustraße 11 72770 Reutlingen Tel. (0 71 21) 9 17-24 15/-24 16 Fax (0 71 21) 9 17-24 00

Kurse der Bezirksärztekammer Südwürttemberg Die hier angekündigten Veranstaltungen stehen unter dem Vorbehalt der weiteren Entwicklung der COVID-19 Pandemielage. Es kann nicht ausgeschlossen werden, dass Veranstaltungen entfallen oder aufgrund neuer Hygiene-Vorgaben ggf. in Form von Web-Seminaren durchgeführt werden müssen. Die Teilnehmer werden in einem solchen Fall rechtzeitig darüber informiert. Die Anrechnung der Fortbildungspunkte bleibt auch in einem solchen Fall erhalten.

Stressbewältigung durch Achtsamkeit Die wachsende berufliche Belastung und die unverändert schwierigen Arbeitsbedingungen für Ärztinnen und Ärzte sind unbestritten. Die physischen und psychischen Anforderungen, die durch den Umgang mit kranken und sterbenden Menschen, durch den permanenten Zeitdruck und die ökonomischen Herausforderungen entstehen, führen zu einer zunehmenden Verschärfung der angespannten Situation. Das erfahrungsorientierte Seminar „Stressbewältigung durch Achtsamkeit“ basiert auf dem „Mindfulness-Based Stress Reduction Programm“ (MBSR). Dieses Programm wurde Ende der siebziger Jahre in den USA von Prof. Dr. Jon Kabat-Zinn an der Universitätsklinik von Massachusetts entwickelt.

Inzwischen belegen zahlreiche wissenschaftliche Studien die Wirksamkeit dieses Programms. Grundlage des Seminars ist die intensive Schulung der Achtsamkeit im Alltag und in der Stille. Achtsamkeit bedeutet, die Aufmerksamkeit immer wieder zum gegenwärtigen Moment zurückzubringen. Durch geleitete Meditationen und sanfte Körperübungen lernen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer, Atmung, Körper­ empfindungen, Gedanken und Gefühle wahrzunehmen ohne sie zu bewerten. Die Praxis der Achtsamkeit befähigt dazu, die gewohnheitsmäßigen Verhaltensweisen im Umgang mit innerem und äußerem Stress, mit Krankheiten und Schwierigkeiten zu erkennen. Die Teilnehmerinnen und Teil­ nehmer lernen immer wieder innezuhalten und den Heraus­ forderungen des Lebens mit mehr Ruhe, Klarheit und Akzeptanz zu begegnen. Ziele des Seminars sind: •  Verständnis für die Grundlagen der Achtsamkeitspraxis zu bekommen •  eigene Erfahrungen mit Achtsamkeits-Übungen zu machen •  Anregungen zu erhalten, um Achtsamkeit in den eigenen Alltag bzw. Berufs­ alltag zu integrieren •  ein Behandlungskonzept kennenzulernen, das auch bei den Patienten zur Anwendung kommen kann Termin: Samstag, 20. März 2021 9.00–16.45 Uhr (Anmeldungs-Nr. 20/2021) Leitung: Markus Zeh, Diplom-Pädagoge und MBSR-Lehrer, Tübingen Ort: Ärztehaus, Haldenhaustr. 11, 72770 Reutlingen Gebühr: 200,– Euro inkl. Ver­ pflegung, Skript und Yoga-Matte Punkte: 10 Anmeldung:


Bekanntmachungen 40-Stunden-Kurs „Palliativmedizin“ nach der Weiterbildungsordnung Mit der am 1. Mai 2006 in Kraft getretenen Weiterbildungsordnung der Landesärztekammer Baden-Württemberg, wurde die Zusatzbezeichnung „Palliativ­ medizin“ eingeführt. Zum Erwerb dieser Zusatzbezeichnung ist unter anderem die Absolvierung eines 40-stündigen Kurses erforderlich, für welchen die Bundesärztekammer ein Curriculum festgelegt hat. Dieser Kurs ist auch ein Angebot an Ärztinnen und Ärzte, die ihr Fachwissen über Palliativmedizin erweitern und ihre Patienten im Rahmen der AAPV gem. § 87 Abs. 1b SGB V palliativ­ medizinisch versorgen möchten. Termin: 25.–29. November 2021 (Do–Mo) (Anmeldungs-Nr. 54/2021) Leitung: Dr. med. Christina Paul, Tropenklinik Paul Lechler Krankenhaus, Oberärztin Palliativstation, Ärztl. Leiterin Tübinger Projekt Häusliche Betreuung Schwerkranker, Fachärztin für Innere Medizin, Hämatologie tund Onkologie, Palliativmedizin, Akupunktur Ort: Ärztehaus, Haldenhaustr. 11, 72770 Reutlingen Gebühr: 490,– Euro Punkte: 40

Fallseminare „Palliativmedizin“ In der Palliativmedizin geht es um die ganzheitliche Behandlung von Menschen mit einer unheilbaren, fortschreitenden Erkrankung und begrenzter Lebenserwartung. Mit der Weiterbildungsordnung 2006 der Landesärztekammer Baden-Württemberg wurde die Zusatzbezeichnung „Palliativ­ medizin“ eingeführt. Zu ihrem Erwerb ist unter anderem das Absolvieren eines Grundkurses (40 Unterrichtseinheiten) sowie eine 12-monatige stationäre Tätigkeit bei einem Weiterbildungsbefugten oder 120 Unterrichtseinheiten (UE) im Rahmen von Fallseminaren inkl. Super­ vision erforderlich.

Für Ärzte, die sich für den Besuch von Fallseminaren entschieden haben, werden die dafür notwendigen Module I bis III mit jeweils 40 UE angeboten. Diese Module sind nach dem Curriculum der Bundesärzte­ kammer und den Empfehlungen der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin e. V. strukturiert. Modul I (40 UE): Der schwer­ kranke, sterbende Patient, sein soziales Umfeld und das behandelnde Team •  Kommunikation, psychosoziale Aspekte, soziales Umfeld, Symptomkontrolle Modul II (40 UE): Der indivi­ duelle Prozess des Sterbens im gesellschaftlichen Kontext •  Ethik, Trauer, Symptomkontrolle Modul III (40 UE): Professionelles Handeln in der Palliativmedizin •  Bearbeitung komplexer Fragestellungen aus dem palliativmedizinischen Arbeitsfeld anhand von Fallbeispielen Termine: Modul I: 23.–26. Oktober 2021 (Sa–Di) Modul II: 27.–30. Oktober 2021 (Mi–Sa) (Anmeldungsnummer 7/2021) Gebühr Module I und II zusammen: 980,– Euro Modul III: 15.–18. September 2021 (Mi–Sa) (Anmeldungsnummer 6/2021) Modul III: 17.–20. November 2021 (Mi–Sa) (Anmeldungsnummer 85/2021) Gebühr Modul III: 490,– Euro Leitung: Dr. med. Christina Paul, Tropenklinik Paul Lechler Krankenhaus, Oberärztin Palliativstation, Ärztl. Leiterin Tübinger Projekt Häusliche Betreuung Schwerkranker, Fachärztin tfür Innere Medizin, Hämatologie und Onkologie, Palliativmedizin, Akupunktur Teilnehmerzahl: je 12 Personen Ort: Ärztehaus, Haldenhaustr. 11, 72770 Reutlingen Punkte: je Modul 40 Anmeldung:

Seminarreihe Allgemeinmedizin Ärztliche Tätigkeit unterliegt einem stetigen Wandel. Neue wissenschaftliche Erkenntnisse, sich ändernde Tätigkeitsschwerpunkte und wechselnde Anforderungen haben Konsequenzen für den beruflichen und persönlichen Alltag des Arztes. Dieser Entwicklung wollen wir mit den Seminaren Allgemeinmedizin begegnen. Diese Seminarreihe richtet sich an alle interessierten Ärztinnen und Ärzte in Vorbereitung auf die Facharztprüfung, sowie an interessierte und langjährig tätige Ärztinnen und Ärzte aller Fachrichtungen, die die Seminare als Aktualisierungsfortbildung nutzen möchten. Die Themenblöcke, die in der Regel einmal pro Quartal angeboten werden, behandeln kompakt, aber ausführlich unter anderem die häufigsten Krankheitsbilder im hausärztlichen Bereich. Der Fokus liegt dabei auf der Praxisrelevanz und bietet aktuelle und interdisziplinäre Einblicke in diagnostische und therapeutische Entwicklungen. Die Teilnahme an diesen Fortbildungsveranstaltungen ist auch für Wiedereinsteiger, Refresher und alle Kammermitglieder, zum Beispiel auch für die Vorbereitung auf den Kassenärztlichen Bereitschaftsdienst möglich. ! Hinweis an Ärztinnen und Ärzte in Weiterbildung Allgemein­ medizin: Bitte beachten Sie auch das Seminarangebot der Verbundweiterbildung KWBW (www.kwbw.de) Spezielle Aspekte der hausärztlichen Tätigkeit Hausärztliche Tätigkeit zeichnet sich durch große Vielfalt aus. Einige dieser unterschiedlichen Facetten werden in diesem Seminar aufgegriffen und im kollegialen Austausch mit Ihnen erörtert. Die Themen des Seminars umfassen: •  „Abwartendes Offenlassen“ und Entscheidungsfindung •  Spezifische Arbeitsweise des Hausarztes, Sozialmedizin, Atteste, Rehabilitation, AU •  „Normales“ ärztliches Gespräch und Kommunikation

•  In Problemsituationen: Schwierige Patienten, schlimme Diagnosen, Patienten mit Migrationshintergrund •  Bekanntes und Neues zur Leichenschau •  „Unausgewähltes Krankengut“: Häufigkeit Infekte/Schmerz/ Kasuistiken •  Besondere Aspekte der Familienmedizin: Pflege, Schweigepflicht Termin: Samstag, 27. März 2021 9.00–16.45 Uhr (Anmeldungs-Nr. 15/2021) Leitung: Dr. med. Manfred Eissler, niedergelassener Facharzt für Allgemeinmedizin, Reutlingen Ort: Ärztehaus, Haldenhaustr. 11, 72770 Reutlingen Gebühr: 50,– Euro Punkte: 9 Anmeldung:

Gesundheitsforum 2021 Digitalisierung in der Medizin: Fluch, Segen, Bedrohung? Web-Seminar Die Digitalisierung erfasst immer breitere Bereiche unserer Lebenswelten, und macht vor dem Gesundheitswesen natürlich nicht halt. Viele Aspekte ärztlichen Handelns sind „analog“ kaum noch denkbar, und einige Entwicklungen der letzten Jahre sind durch die Corona-Pandemie nochmal beschleunigt worden. Der Vorstand der Bezirksärztekammer hat daher beschlossen, das Gesundheitsforum 2021 der „Digitalisierung in der Medizin“ zu widmen. Eine Einführung in die Thematik übernimmt ein ausgewiesener Experte aus unseren Reihen in seinem Keynote-Vortrag. Danach spannen wir einen breiten Bogen und beschäftigen uns mit der Veränderung der ärztlichen Rolle, den Möglichkeiten der künstlichen Intelligenz und den Chancen, die eine Digitalisierung für Frauen im Besonderen mit sich bringen könnte. Allerdings gehen wir auch auf die möglichen Belastungen durch mehr Bürokratie

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Bekanntmachungen und die neuen Bedrohungen durch Cyberkriminalität ein. Wir freuen uns auf sehr profilierte Vortragende aus dem Bezirk, dem Land und dem Bund! Aufgrund der aktuellen Umstände wird es wahrscheinlich das erste Gesundheitsforum der Bezirks­ ärztekammer Südwürttemberg werden, das wir mindestens auch als Live-Online-Veranstaltung anbieten werden. Denn das Gesundheitsforum ist seit vielen Jahren die traditionell größte und „politischste“ Veranstaltung unserer Kammer, und wir halten es für wichtig, dass die Stimme der Ärzteschaft in dieser für unsere Zukunft so zentralen Diskussion gehört wird. Programm: Medizin auf dem digitalen Highway Dr. med. Matthias Fabian, Vorsitzender des Ausschusses IT im Gesundheitswesen, Landesärztekammer Baden-Württemberg Änderungen im ärztlichen Selbstverständnis in Zeiten von Dr. Google und Siri Regina Müller, Institut für Ethik und Geschichte der Medizin, Universität Tübingen Big data und personalisierte Medizin: Was kann „Künstliche Intelligenz“ für die Medizin tun? Prof. Dr. rer. nat. Philipp Berens, Forschungsinstitut für Augenheil­ kunde, Werner Reichardt Centrum für Integrative Neurowissens­ chaften, Universität Tübingen Diskussion mit den Referenten Digitaler Datenberg – mehr Bürokratie für den Arzt? Dr. med. Rainer Beck, Leiter der Sektion Phoniatrie und Pädaudiologie (komm.), Universitätsklinikum Freiburg Frauen in der digitalisierten Medizin Prof. Dr. med. Sylvia Thun, eHealth und Interoperabilität, Berliner Institut für Gesundheitsforschung Cyberkriminalität: Tatort Medizin Mitarbeiter der Zentralen An­ sprechstelle Cybercrime, Landes­ kriminalamt Baden-Württemberg Diskussion mit den Referenten und Verabschiedung

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Termin: Samstag, 17. April 2021 10.00–14.30 Uhr (Anmeldungs-Nr. 19/2021) Leitung: Prof. Dr. med. Marko Wilke, Präsident der Bezirksärztekammer Südwürttemberg Ort: Ärztehaus, Haldenhaustr. 11, 72770 Reutlingen Dieses Seminar kann ggf. auch als ein Hybrid- oder ein Live-Online-Seminar stattfinden. Gebühr: kostenfrei Punkte: 6 Anmeldung:

Medizinische Begutachtung Die medizinische Begutachtung nimmt in allen Fachgebieten der Medizin an Bedeutung zu. Die Nachfrage und der Bedarf an Gutachten durch Ärztinnen und Ärzte im niedergelassenen, stationären oder universitären Bereich steigen spürbar an. Um eine qualitätsgesicherte ärztliche Begutachtung zu unterstützen, bietet die Bezirksärztekammer Südwürttemberg die von der Bundesärztekammer entwickelte, strukturierte curri­ culare Fortbildung „Medizinische Begutachtung“ an. Das Curriculum wendet sich an alle Ärztinnen und Ärzte, die Interesse haben, neben ihren medizinischen fachlichen Qualifikationen ihr Wissen in der Gutachtenerstellung zu erweitern und zu vertiefen. Neben Grund­ lagen und fachübergreifendem Wissen werden auch einschlägige fachspezifische Kenntnisse von ausgewiesenen, langjährig gutachterlich tätigen Experten vermittelt. Notwendige Voraussetzungen für das Erlangen der Qualifikation zur Medizinischen Begutachtung nach dem Curriculum der Bundesärztekammer sind: •  Abgeschlossene Facharztweiterbildung •  Teilnahme an allen 3 Modulen des Kurses •  Erstellen eines Final- und eines Kausalitätsgutachtens •  Bestandene L ernerfolgskontrolle

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Das Curriculum umfasst 64 Unterrichtseinheiten (UE) und besteht aus drei Modulen, die einzeln, aber in vorgeschriebener Reihenfolge I, II, III zu absolvieren sind. Lerninhalte: Modul I (40 UE): Dieses Modul befasst sich ausführlich mit den Grundlagen der Medizinischen Begutachtung: •  Allgemeine medizinische und rechtliche Grundlagen •  Zustandsbegutachtung I: Leistungsfähigkeit im Arbeitsund Erwerbsleben, Rehabilita­ tion, Schwerbehindertenrecht •  Kausalitätsbezogene Begutachtung: Haftpflichtversicherung, gesetzliche und private Unfallversicherung, Arzthaftpflicht •  Zustandsbegutachtung II: Pflegeversicherung, Private Kranken- sowie Berufs­ unfähigkeitsversicherung Modul II (8 UE): Im Vordergrund dieses Moduls stehen die fachübergreifenden Aspekte der Medizinischen Begutachtung: •  Aussagekraft medizinischer Befunderhebung •  Beschwerdenvalidierung •  Psychosomatische Aspekte •  Aspekte der Schmerz­ begutachtung •  Kultursensible Aspekte der Begutachtung •  Allgemeine Leistungs­ beurteilung Modul III (16 UE): In diesem Modul werden fachspezifische Aspekte der Medizinischen Begutachtung in zwei parallelen Sitzungen für die beiden Fächergruppen: •  Orthopädie/Unfallchirurgie •  Neurologie/Psychiatrie vermittelt. Themen im Bereich Orthopädie/Unfallchirurgie: •  Sozialmedizinische Bedeutung •  Spezielle Erkrankungen/ Funktionsstörungen •  Hüftgelenkserkrankungen vs. Unfallschäden •  Berufserkrankungen •  Arzthaftung

Themen im Bereich Neurologie/Psychiatrie •  Sozialmedizinische Bedeutung •  Gemeinsame Aspekte dieser Fächergruppe •  Spezielle Erkrankungen/ tFunktionsstörungen Termine: Modul I 24.–25. April 2021 (Sa–So) und 7.–9. Mai 2021 (Fr–So) Modul II Freitag, 22. Oktober 2021 Modul III 23.–24. Oktober 2021 (Sa–So) jeweils 9.00–16.45 Uhr Leitung: Dr. med. Benjamin Liske, Facharzt für Neurologie, Psychiatrie und Psychotherapie, Verkehrsmedizin, Zertifizierter Gutachter der Deutschen Gesellschaft für Neuro-wissenschaftliche Begutachtung in den Fachbereichen Neurologie, Psychiatrie und Psychotherapie Ort: 24.–25. April 2021 und 7.–9. Mai 2021 Hotel Fortuna, Carl-Zeiss-Straße 75, 72770 Reutlingen 22.–24. Oktober 2021 Ärztehaus, Haldenhaustr. 11, 72770 Reutlingen Gebühr: Modul I: 520,– Euro Modul II: 100,– Euro Modul III: 200,– Euro Punkte: Modul I: 40 Modul II: 8 Modul III: 16 Anmeldung:

Megacode-Training In diesem Kurs wird die praktische Kompetenz für die Kardiopulmonale Reanimation (CRP) vermittelt. Zunächst wird der Reanimationsalgorithmus vorgestellt und der Ablauf der CRP bei unterschiedlichen Ausgangssituationen demonstriert. Danach üben die Teilnehmer in kleinen Gruppen praktisch das Vorgehen an Megacode-Puppen in simulierten Notfallsituationen.


Bekanntmachungen Termin: Samstag, 8. Mai 2021 9.00–13.15 Uhr (Anmeldungs-Nr. 35/2021) Leitung: Dr. med. Christian Milz, Facharzt für Innere Medizin, Notfallmedizin, leitender Notarzt, Leutkirch Ort: Ärztehaus, Haldenhaustr. 11, 72770 Reutlingen Gebühr: 75,– Euro Punkte: 7 Anmeldung:

Baustein Psychotherapie (Verhaltenstherapie) im Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie – Kurs II Die Bezirksärztekammer Südwürttemberg führt in Zusammenarbeit mit der Uni­ versitätsklinik für Psychiatrie und Psychotherapie die Kurse für den Erwerb des Facharztes für Psychiatrie und Psychotherapie sowie für die Zusatzbezeichnung Psychotherapie durch. Gemäß den Richtlinien der Landesärztekammern sind dafür theoretische und praktische Bausteine erforderlich. Dazu werden drei Blockkurse mit je 50 Stunden angeboten, welche – thematisch aufeinander auf­ bauend – im Abstand von einem Jahr durchgeführt werden. Die Fort- und Weiterbildungswochen sind also so aufgebaut, dass die Teilnehmenden die Möglichkeit erhalten, innerhalb von 3 Jahren die psychotherapeutische Weiterbildung komplett abzuschließen. Die Kurse werden jedes Jahr an drei verschiedenen Standorten durchgeführt, sodass in jedem Jahr alle Kursteile entweder in Hornberg (Schwarzwald), Bamberg oder auf Borkum angeboten werden. Die einzelnen Module umfassen Theoriekurse, Entspannungs­ verfahren, Selbsterfahrung und Fallsupervision und decken damit wichtige Inhalte entsprechend den Anforderungen der Richt­ linien der Landesärztekammer Baden-Württemberg ab.

Bitte beachten Sie, dass für den Besuch des hier angebotenen Kurses der Besuch des Kurses I Voraussetzung ist. Termin: 9.–15. Mai 2021 (So–Sa) (Anmeldungs-Nr. 37/2021) Leitung: Prof. Dr. med. Anil Batra, stellv. Ärztlicher Direktor, Universitätsklinik für Psychiatrie und Psychotherapie, Tübingen Ort: Welcome Hotel Bamberg, Mußstr. 7, 96047 Bamberg Gebühr: 740,– Euro (Kosten für Unterkunft und Verpflegung sind in der Kursgebühr nicht enthalten) Punkte: 61 Anmeldung:

Baustein Psychotherapie – Systemische Therapie: Aufbaukurs I Die systemische Therapie ist seit November 2018 das vierte Richtlinienverfahren in der P sychotherapie. Es ist gleichzeitig das erste Verfahren, das auf Grundlagen der evidenzbasierten Medizin in das Kassensystem aufgenommen wurde. Dieses Curriculum richtet sich an Ärzte mit einer abgeschlossenen oder weit fortgeschrittenen Psychotherapieausbildung in Verhaltenstherapie, Tiefenpsychologie oder Psychoanalyse. Es ermöglicht den Erwerb des Zusatztitels Psychotherapie (Systemische Therapie). Den systemischen Ansatz kennzeichnet eine starke Orientierung an der Kommunikation und dem Kontext um ein Problem. Anliegen- und Auftragsklärung sind von zentraler Bedeutung. Ursprünglich entwickelt für die Arbeit im Mehrpersonensetting, gibt es heute eine Vielzahl von Konzepten und Methoden für das einzeltherapeutische Setting. Ein Ziel der Arbeit ist es, eine Perspektivenerweiterung beim Patienten und im System anzustoßen, um so neue hilfreiche Handlungsoptionen zu ermöglichen.

Die Theorie wird – unter der Voraussetzung, dass bereits Theoriekenntnisse in einem anderen Psychotherapieverfahren erworben wurden – in zwei 50h-Wochenblöcken absolviert. Der erste Teil (Aufbaukurs I) wird in Bamberg am 9.–15. Mai 2021 stattfinden, der zweite Teil (Aufbaukurs II) folgt im Jahr 2022 ebenfalls in Bamberg. Lerninhalte: Aufbaukurs I (50h) hat den Schwerpunkt, die theoretischen Grundlagen und Basistechniken der systemischen Psychotherapie zu vermitteln. Eine Technik ist nicht per se eine systemische Methode, sondern sie wird das erst, wenn sie mit einer systemischen Haltung (Systemtheorie) durchgeführt wird. Die verschiedenen systemischen Schulen, sowie deren unterschiedliche Schwerpunkte werden vorgestellt und vermittelt. Im Aufbaukurs II (50h, im Jahr 2022) werden störungs­ unspezifische und störungs­ spezifische systemische Behandlungskonzepte vorgestellt und die jeweiligen Techniken geübt. Der Besuch von Aufbaukurs II kann nur erfolgen, wenn zuvor Aufbaukurs I absolviert wurde. Termin: 9.–15. Mai 2021 (So–Sa) (Anmeldungs-Nr. 53/2021) Leitung: Prof. Dr. med. Anil Batra, stellv. Ärztlicher Direktor, Universitätsklinik für Psychiatrie und Psychotherapie, Tübingen Dozent: Dr. med. Hagen Böser, Ärztlicher Psychotherapeut (VT), systemischer Lehrtherapeut und lehrender Supervisor (Systemische Gesellschaft), ACT-Trainer Ort: Welcome Hotel Bamberg, Mußstr. 7, 96047 Bamberg Gebühr: 750,– Euro (Kosten für Unterkunft und Verpflegung sind in der Kursgebühr nicht enthalten) Punkte: beantragt Anmeldung:

Baustein Psychotherapie (Verhaltenstherapie) im Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie – Kurs III Die Bezirksärztekammer Südwürttemberg führt in Zusammenarbeit mit der Uni­ versitätsklinik für Psychiatrie und Psychotherapie die Kurse für den Erwerb des Facharztes für Psychiatrie und Psychotherapie sowie für die Zusatzbezeichnung Psychotherapie durch. Gemäß den Richtlinien der Landesärztekammern sind dafür theoretische und praktische Bausteine erforderlich. Dazu werden drei Blockkurse mit je 50 Stunden angeboten, welche – thematisch aufeinander auf­ bauend – im Abstand von einem Jahr durchgeführt werden. Die Fort- und Weiterbildungswochen sind also so aufgebaut, dass die Teilnehmenden die Möglichkeit erhalten, innerhalb von 3 Jahren die psychotherapeutische Weiterbildung komplett abzuschließen. Die Kurse werden jedes Jahr an drei verschiedenen Standorten durchgeführt, sodass in jedem Jahr alle Kursteile entweder in Hornberg (Schwarzwald), Bamberg oder auf Borkum angeboten werden. Die einzelnen Module umfassen Theoriekurse, Entspannungs­ verfahren, Selbsterfahrung und Fallsupervision und decken damit wichtige Inhalte entsprechend den Anforderungen der Richt­ linien der Landesärztekammer Baden-Württemberg ab. Bitte beachten Sie, dass für den Besuch des hier angebotenen Kurses der Besuch des Kurses I Voraussetzung ist. Termin: 3.–9. Oktober 2021 (So–Sa) (Anmeldungs-Nr. 38/2021) Leitung: Prof. Dr. med. Anil Batra, stellv. Ärztlicher Direktor, Universitätsklinik für Psychiatrie und Psychotherapie, Tübingen Ort: Hotel Schloss Hornberg, Auf dem Schlossberg 1, 78132 Hornberg Gebühr: 740,– Euro (Kosten für Unterkunft und Verpflegung sind in der Kursgebühr nicht enthalten) Punkte: 63

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Bekanntmachungen Stressmedizin Die Fortbildungsveranstaltung „Stressmedizin“ vermittelt die Inhalte des Curriculums der drei Landesärztekammern BadenWürttemberg, Westfalen-Lippe, und Rheinland-Pfalz. Diese Fortbildung wird in Form von „Blended Learning“ angeboten, das heißt sie besteht aus zwei Präsenzphasen von jeweils 16 Unterrichtseinheiten (UE) und zwei eLearning-Phasen von 7 UE und 13 UE. Vier Wochen vor der ersten Präsenzphase erhalten die Teilnehmenden einen Zugang zur elektronischen Lernplattform, in der sie die Inhalte der ersten eLearning-Phase bearbeiten. Zwischen den beiden Präsenzphasen findet eine weitere 13 UE umfassende eLearning-Phase statt. Ziel dieses Curriculums ist es, •  Ärztinnen und Ärzten, •  Ärztlichen und Psychologischen Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten, •  Angehörigen anderer Medizinischer Fachberufe, für die das Erkennen und der Umgang mit stressbezogenen Aspekten von Erkrankungen eine wesentliche Komponente ihrer beruflichen Tätigkeit darstellen, eine wissenschaftlich orientierte, systematische und standardisierte modular aufgebaute Fort­ bildung im Bereich der Stress­ medizin zu vermitteln. Die Fortbildung schließt mit einer Lernerfolgskontrolle ab. Modul I Das Modul I des Kurses „Stressmedizin“ umfasst insgesamt 39 Unterrichteinheiten (UE). Den Einstieg in den Kurs bildet das eLearning-Modul. Das gesamte Modul I zielt auf die Vermittlung von Epidemiologie, Ätiologie und Nosologie, der Prävention, der Diagnostik und Früherkennung sowie Frühintervention, der Behandlung und der Rehabilitation bei Stress­ erkrankungen. Weitere wichtige Aspekte sind die Förderung der biopsychosozialen Betrachtung von Stress und Stresserkran-

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kungen. Dabei werden sowohl interaktionelle Aspekte im Umgang mit Patienten als auch Selbsterfahrungsaspekte bei der eigenen beruflichen Tätigkeit berücksichtigt. Termine: eLearning I: Mittwoch, 12. Mai– Freitag, 11. Juni 2021 •  Allgemeine Grundlagen zu Stress auf der Basis des Biopsychosozialen Modells Präsenzphase I: 12.–13. Juni 2021 (Sa–So) •  Arztgesundheit – Persönliche Erfahrungen mit Stress •  Theorien und Modelle zu Stress •  Erscheinungsformen von Stress Präsenzphase II: 10.–11. Juli 2021 (Sa–So) •  Diagnostik bei Stress •  Interventionen bei Stress Modul II Die Inhalte des Moduls II beziehen sich auf fachspezifische Krankheiten und deren Folgen bzw. Interventionen und die damit verbundenen Belastungen. Es zielt dabei auf die interdisziplinäre und interprofessionelle Betrachtung stressbedingter Erkrankungen und deren Folgen bzw. Interventionen auf der Basis eines biopsychosozialen Ansatzes. Das Modul II des Kurses „Stressmedizin“ ist ausschließlich als eLearning-Selbststudium konzipiert. eLearning II: Montag, 14. Juni– Freitag, 9. Juli 2021 Es werden stressrelevante Aspekte in folgenden medizinischen Bereichen vermittelt: •  Herz-Kreislauf-Erkrankungen •  Magen-Darm-Erkrankungen •  Neurologische Erkrankungen •  Krebserkrankungen •  Erkrankungen des Bewegungsapparates •  Gynäkologische Erkrankungen •  Erkrankungen bei Kindern •  Hautkrankheiten •  HNO-Erkrankungen •  Zahnerkrankungen •  Psychische Erkrankungen •  Schmerzmedizin

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Termin: eLearning I: Mittwoch, 12. Mai– Freitag, 11. Juni 2021 Präsenzphase I: 12.–13. Juni 2021 (Sa–So) und eLearning II: Montag, 14. Juni– Freitag, 9. Juli 2021 Präsenzphase II: 10.–11. Juli 2021 (Sa–So) Uhrzeiten Präsenzphasen: jeweils 9.00–17.00 Uhr (Anmeldungs-Nr. 52/2021) Leitung: Prof. Dr. med. Anil Batra, stellv. Ärztlicher Direktor, Universitätsklinik für Psychiatrie und Psychotherapie, Tübingen Ort: Ärztehaus, Haldenhaustr. 11, 72770 Reutlingen Gebühr: 950,– Euro Punkte: 72 Anmeldung:

Notfälle im (Praxis-)Alltag: Refresherkurs auch für den ärztlichen Notfall- und Bereitschaftsdienst Der Ausgangspunkt für das jeweilige Seminar sind die oft im Vordergrund stehenden Leitsymptome möglicher Notfälle, die neben den notwendigen diagnostischen Schritten auch bereits parallel therapeutische Gegenmaßnahmen erfordern. Bei kleineren Notfällen werden dabei die Diagnostik und Therapie so dargestellt, dass der Patient unmittelbar behandelt und der Notfall unter Kontrolle gebracht wird. Bei schwereren oder potenziell lebensgefährlichen Notfällen werden die erforderlichen ersten Maßnahmen vermittelt, damit der Patient in einem stabilen Zustand in ein Krankenhaus gebracht werden und dort weiter behandelt werden kann. Bei den Referenten handelt es sich überwiegend um Fachärzte für Allgemeinmedizin bzw. für Innere Medizin mit der Zusatz­ bezeichnung Notfallmedizin bzw. Fachkunde Rettungsdienst.

Sie stellen das jeweilige Leit­ symptom im Rahmen eines 30-minütigen Referats vor und gehen dabei auf die diagnostischen und therapeutischen Erstmaßnahmen ein. Anschließend werden mit den Teilnehmern offen gebliebene Fragen ausführlich diskutiert. Leitsymptome: Atemnot – Lähmungen und Krämpfe – Bewusstseinsstörung In diesem Seminar werden folgende Leitsymptome praxisnah erörtert: •  „Ich krieg plötzlich schlecht Luft“ – akute Atemnot •  Lähmungen und Krämpfe •  Bewusstseinsstörung – von verwirrt bis ohnmächtig Termin: Mittwoch, 9. Juni 2021 16.30–18.50 Uhr (Anmeldungs-Nr. 23/2021) Ort: Ärztehaus, Haldenhaustr. 11, 72770 Reutlingen Gebühr: 25,– Euro inkl. Skripte, Verpflegung und Getränke Punkte: 3 Anmeldung:

Psychoonkologie Update 2021 Die onkologische Versorgung von krebskranken Patientinnen und Patienten bringt vielseitige Fragen und Herausforderungen, nicht nur in der somatischen Behandlung, mit sich. Häufig werden existenzielle Themen wie Fragen nach dem Lebenssinn, Umgang mit Ängsten und dem Lebensende in der weiteren Behandlung relevant. Sie sind dadurch auch mit dem emotionalen Leid ihrer Patientinnen und Patienten konfrontiert und sollen dabei gleichzeitig der souveräne Experte sein, aber auch empathisch auf die psychische Befindlichkeit eingehen. Um diesen vielseitigen Anforderungen gerecht werden zu können, ist es wichtig, sowohl aktuelle medizinische Kenntnisse als auch psychoonkologische Interven­ tionen im Behandlungsalltag gezielt einsetzen zu können.


Bekanntmachungen Das Seminar möchte auf die Besonderheiten in der Arbeit mit krebskranken Menschen eingehen und konkrete Heran­ gehensweisen für die praktische ärztliche Arbeit aufzeigen. Es soll dabei auf ein ganzheitliches Behandlungs- und Krankheitsverständnis eingegangen werden sowie die Bedürfnisse der psychosozialen Versorgung von krebserkrankten Menschen in der akuten, palliativen als auch in der Survivor-Phase aufzeigen. Anhand von Fallbeispielen und Übungen sollen praxisnahe Einblicke in die Psychoonkologie und deren Herausforderungen gegeben werden. Am Schluss des Seminares, wird es noch Zeit für die Reflexion eigener Fälle im Rahmen einer kollegialen Diskussionsrunde geben. Ziel des Seminares ist es, dass Sie praktische Anregungen, Ideen und Tipps für ihren beruflichen Alltag mitnehmen und sich dadurch für die (psychoonkoloAnmeldung: gische) Behandlung krebskranker Menschen gut gerüstet fühlen. Termin: Samstag, 19. Juni 2021 9.00–16.00 Uhr (Anmeldungs-Nr. 18/2021) Leitung: Dr. Dipl.-Psych. Johanna Graf, Komm. Leiterin psychoonkologischer Dienst, Anmeldung: Universitätsklinikum Tübingen Ort: Ärztehaus, Haldenhaustr. 11, 72770 Reutlingen Gebühr: 50,– Euro Punkte: 8 Die Veranstaltung ist als spezifische Fortbildung im DMP Brustkrebs bei der KV BW Anmeldung: anerkannt. Anmeldung:

Anmeldung:

Anmeldung:

Rhetorik-Seminar: Diskutieren und Argumentieren

Hygienebeauftragter Arzt: Hygiene Update (8h)

Gespräche und Verhandlungen sind Teil des ärztlichen Alltags, sei es in Teamsitzungen, bei Mitarbeitergesprächen oder wichtigen Vertragsverhandlungen. Und auch in Diskus­ sionen und Debatten sollten Sie Ihren Standpunkt vertreten und erklären können. In dem Seminar lernen Sie grundlegende Mechanismen der Dialogrhetorik kennen. Sie üben selbstsicher aufzutreten und Ihren eigenen Standpunkt glaubwürdig und überzeugend darzustellen. Als Teilnehmer und Teilnehmerin dieses Seminars erfahren und üben Sie, wie Sie sich auf eine Diskussion oder Verhandlung vorbereiten, wie Sie anschaulich und überzeugend argumentieren und wie Sie Ihren Standpunkt selbstbewusst vertreten. Dabei verbinden sich praktische Gesprächs- und Verhandlungs­ szenarien mit Videoanalysen und individuellem Feedback sowie praxisgerechten Einblicken in aktuelle Erkenntnisse der Rhetorik und Kommunikationswissenschaft. Termin: Samstag, 19. Juni 2021 9.00–17.00 Uhr (Anmeldungs-Nr. 45/2021) Leitung: Prof. Dr. Olaf Kramer, Professor für Rhetorik und Wissenskommunikation, Universität Tübingen Seminarinhalt: •  Eine Argumentation logisch aufbauen •  Sich verständlich ausdrücken •  Die richtigen Fragen stellen •  Aktiv zuhören •  Fair argumentieren •  Unfaire Argumente abwehren •  Positiv formulieren •  Passende Körpersignale senden •  Mit Diskussionspartnern respektvoll umgehen Ort: Ärztehaus, Haldenhaustr. 11, 72770 Reutlingen Gebühr: 120,– Euro Punkte: 11 Anmeldung:

Der Hygiene-Update-Kurs findet gemäß § 9 Abs. 1 und 2 der Medizinischen Hygieneverordnung Baden-Württemberg (MedHygVO) vom 20. 07. 2012 statt und umfasst 8 Stunden. Er richtet sich an alle zum Hygienebeauftragten Arzt qualifizierten Ärzte, die verpflichtet sind, regelmäßig im Abstand von zwei Jahren an Fortbildungs­ veranstaltungen zu Hygieneund Infektionsprävention teilzunehmen und so das bestehende Wissen zu vertiefen bzw. zu aktualisieren. Folgende Themengebiete werden im Rahmen des Update-Kurses behandelt: •  Alltag des hygienebeauftragten Arztes •  Tätigkeit in der OP-Abteilung •  Infektionserfassung und Erregersurveillance •  Akute respiratorische Erkrankungen: proaktive Phase, Management, aktuelle Entwicklung •  Postoperative Wundinfektionen – Kasuistiken •  Aktuelle Daten bzgl. Resistenzentwicklungen und Antibiotika-Einsatz Termin: Samstag, 19. Juni 2021 9.00–16.30 Uhr (Anmeldungs-Nr. 9/2021) Leitung: PD Dr. med. Klaus Schröppel, Institut für Medizinhygiene, Ammerbuch

Ort: Ärztehaus, Haldenhaustr. 11, 72770 Reutlingen Gebühr: 100,– Euro Punkte: 8 Anmeldung:

Hygienebeauftragter Arzt: Grundkurs (40h) Die Medizinhygieneverordnung des Sozialministeriums BadenWürttemberg vom 20. Juli 2012 regelt unter anderem, die Sicherstellung der organisatorischen und personellen Voraussetzungen für die Einhaltung der anerkannten Regeln der Hygiene und Durchführung notwendiger hygienischer Maßnahmen. Die Verordnung gilt nicht nur für Krankenhäuser, sondern auch für Einrichtungen für Ambulantes Operieren, Vorsorge-, Rehabilitations- und Dialyseeinrichtungen, Tageskliniken und Arztpraxen, in denen invasive Eingriffe vorgenommen werden. Die curriculare Fortbildung „Hygienebeauftragter Arzt“ entspricht den Inhalten des Moduls I – Grundkurs „Hygienebeauf­ tragter Arzt“ der strukturierten curricularen Fortbildung „Krankenhaushygiene“ gemäß des Curriculums der Bundesärztekammer. Für den Erwerb der Qualifikation zum „Hygienebeauftragten Arzt“ sind daher erforderlich: Anzeige

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Bekanntmachungen •  eine mindestens zweijährige Berufserfahrung •  der erfolgreiche Besuch dieses 40 h Grundkurses Der Grundkurs „Hygiene­ beauftragter Arzt“ schließt mit einer Lernerfolgskontrolle ab. Zu den behandelten Themen im Grundkurs gehören u. a.: •  Gesetzliche und normative Regelungen im Krankenhaus und in der Arztpraxis •  Hygienemanagement und Aufgaben des Hygienefachpersonals •  Nosokomiale bzw. behand­ lungsassoziierte Infektionen •  Surveillance von nosokomialen bzw. behandlungsassoziierten Infektionen •  Grundlagen der mikro­ biologischen Diagnostik •  Grundlagen der rationalen Antibiotikatherapie in Klinik und Praxis und Resistenztestung •  Ausbruchmanagement •  Hygienemaßnahmen beim Umgang mit infektiösen Patienten •  Begehungen, Analysen und Umgebungsuntersuchungen Verfahrensweisen zur Prävention von nosokomialen bzw. behandlungsassoziierten Infektionen •  Hygieneanforderungen in verschiedenen Bereichen •  Haut-, Schleimhautund Wundantiseptik •  Aufbereitung von Medizin­ produkten, Desinfektion, Sterilisation •  Hände-, Lebensmittelund Küchenhygiene •  Schutzkleidung und -ausrüstung Termin: 24.–28. Juni 2021 (Do–Mo) jeweils 9.00–17.00 Uhr (Anmeldungs-Nr. 10/2021) Leitung: PD Dr. med. Klaus Schröppel, Institut für Medizinhygiene, Ammerbuch Ort: Ärztehaus, Haldenhaustr. 11, 72770 Reutlingen Gebühr: 600,– Euro Punkte: 40 Anmeldung:

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Kommunikationstraining – In schwierigen Situationen das Richtige sagen Ungefähr 200.000 Gespräche führt ein Arzt im Laufe seines Berufslebens. Dies verdeutlicht, wie wichtig eine gelingende Gesprächsführung für eine stabile Patient-Arzt-Beziehung ist, denn je besser der Arzt auf den Patienten eingehen und sich in sein Gegenüber hinein­ versetzen kann, desto größer wird der Therapieerfolg und die daraus resultierende Compliance des Patienten. Dabei steht nicht nur die verbale Kommunikation im Vordergrund, sondern jene der intuitiven oder nonverbalen Kommunikation, mittels Mimik, Körpersprache, Gestik, Sprach­ melodie und Sprachbilder. Diese Erkenntnis erscheint im Praxis­ alltag als selbstverständlich, es ist jedoch äußerst bedeutsam sich immer wieder ihrer Grundmaxime zu vergegenwärtigen, vor allem in schwierigen ArztPatienten-Gesprächssituationen, in einer hochmodernen, technisierten, evidenzbasierten Medizin. Hauptsächlich das subjektive Erleben des Patienten entscheidet darüber, ob die Kommunikation zwischen Arzt und Patient gelingt oder entgleist. Wenn dies bereits im „normalen“ ärztlichen Gespräch zuweilen nicht leicht ist, wie verhält es sich dann erst in „schwierigen“ Gesprächssituationen, das heißt in schwierigen Situationen das Richtige zu sagen. Dieses Seminar behandelt sowohl den Umgang mit „schwierigen“ Gesprächssituationen als auch mit „schwierigen“ Patienten. Dabei sollen sowohl Grund­ komponenten einer zwischenmenschlichen Kommunikation als auch spezifische Grundlagen einer ärztlichen Gesprächs­ führung vermittelt werden, basierend auf den Grundmaximen der Authentizität, Akzeptanz und Empathie.

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Ebenfalls soll auf die eigenen Ressourcen im Umgang mit „schwierigen“ Patienten Bezug Anmeldung: genommen werden, wie Sie sich in schwierigen Gesprächs­ situationen stabilisieren können. Für den Praxisbezug werden interaktive Sequenzen angeboten und durchgeführt (in Form von Kleingruppenarbeiten, „Unternehmensdrama“, Aufstellungen, etc.). Anmeldung: Termin: Samstag, 11. September 2021 9.00–16.30 Uhr (Anmeldungs-Nr. 48/2021) Leitung: Christina Zeep, Diplom-Psychologin, Mitarbeiterin der Sektion für Suchtmedizin und Sucht­ forschung, Universitätsklinik für Anmeldung: Psychiatrie und Psychotherapie, Tübingen Ort: Ärztehaus, Haldenhaustr. 11, 72770 Reutlingen Gebühr: 120,– Euro Punkte: 10 Die Veranstaltung ist als Fortbildung im DMP Brustkrebs bei der KV BW Anmeldung: anerkannt. Anmeldung:

Seminarreihe Allgemeinmedizin: Anmeldung: Kopfschmerz-Schwindel-Rückenschmerzen – Häufige Krankheitsbilder in der Hausarztpraxis Die Diagnose und Therapie von Schmerzen gehören zu den wesentlichen ärztlichen Aufgaben, deren Bedeutung aufgrund der sich stetig ändernden gesellAnmeldung: schaftlichen und demografischen Gegebenheiten zunimmt und einem stetigen Wandel aus­ gesetzt ist. In diesem Seminar werden die Komplexität von Schmerzen und der sie beein­ flussenden Faktoren – und hier speziell der Kopf- und Rückenschmerzen – von Experten praxisnah beleuchtet. Zum anderen werden die Behandlungsoptionen aus unterschiedlicher Sicht vorgestellt und mit Ihnen diskutiert.

Die Themen des Seminars umfassen: •  Häufige Kopfschmerzformen und Möglichkeiten der Therapie – mit oder ohne Medikamente •  Degenerative Wirbelsäulen­ erkrankungen: Wie diagnos­ tizieren und Ressourcen orientiert therapieren? •  Schwindel verstehen: Relevante Schwindelsyndrome und praxistaugliche Therapie •  Erkrankungen der Schulter: Einfache und praktische Untersuchung und Diagnosestellung •  Osteoporose: Als Volkserkrankung weiter unterschätzt. Grundlagen und Spezielles für den Alltag •  Schmerztherapie •  Physiotherapie: Tests und Übungen für die Wirbelsäule Diese Seminarreihe richtet sich sowohl an interessierte und langjährig tätige Ärztinnen und Ärzte aller Fachrichtungen, die die Seminare als Aktualisierungs­ fortbildung nutzen möchten, als auch an alle interessierten Ärztinnen und Ärzte in Vorbereitung auf ihre Facharztprüfung. Termin: Samstag, 25. September 2021 9.00–16.15 Uhr (Anmeldungs-Nr. 47/2021) Leitung: Prof. Dr. med. Philip Kasten, Orthopädisch Chirurgisches Centrum Tübingen Ort: Ärztehaus, Haldenhaustr. 11, 72770 Reutlingen Gebühr: 50,– Euro Punkte: 8 Anmeldung:

Suchtmedizinische Grundversorgung Seminar zum Erwerb der Zusatzbezeichnung Suchtmedizin (50 h) gemäß (Muster-) Kursbuch Suchtmedizinische Grundversorgung der Weiterbildungsordnung der Landesärztekammer BadenWürttemberg (WBO 2020) Die Zusatzweiterbildung Suchtmedizinische Grundversorgung umfasst in Ergänzung zu einer


Impressum Facharztkompetenz die Vorbeugung, Erkennung, Behandlung und Rehabilitation von Krankheitsbildern im Zusammenhang mit dem schädlichen Gebrauch suchterzeugender Stoffe und nicht-stoffgebundener Sucht­ erkrankungen. Die Themenschwerpunkte umfassen: •  Ätiologie von Suchtkrankheiten und deren Vorbeugung, Erkennung, Behandlung und Rehabilitation •  Pharmakologie suchterzeugender Stoffe: –  Entzugs- und Substitutionsbehandlung –  Kriseninterventionen –  Erkennung psychiatrischer und somatischer Erkrankungen im Zusammenhang mit Suchterkrankungen und Indikationsstellung zur weiterführenden Behandlung Neben den genannten Theorie­ inhalten werden Schwerpunkte in der Praxisarbeit, motivierenden Gesprächsführung, auf dem Erwerb von Fertigkeiten in der Motivationsbehandlung sowie in Themenbereichen wie nicht-stoffgebundene Abhängigkeiten und Tabakabhängigkeit vermittelt. Zielgruppe sind alle Fachärzte im ambulanten und stationären Bereich sowie Weiterbildungs­ assistenten mit Interessensgebieten im Bereich der Suchtmedizin. Voraussetzungen zum Erwerb der Zusatzbezeichnung Sucht­ medizinische Grundversorgung in Baden-Württemberg sind: •  Facharztanerkennung •  50 Stunden Kurs-Weiterbildung •  Abschließende Prüfung vbei der Ärztekammer Termin: 27. September– 1. Oktober 2021 (Mo–Fr) (Anmeldungs-Nr. 51/2021) Leitung: Prof. Dr. med. Anil Batra, stellv. Ärztlicher Direktor, Universitätsklinik für Psychiatrie und Psychotherapie, Tübingen Ort: Universitätsklinik für Psychiatrie und Psychotherapie, Calwer Str. 14, 72076 Tübingen Gebühr: 800,– Euro (inkl. Skripten und Verpflegung) Punkte: 50

Peripartale psychische Erkrankungen (PPE) – Risiko für Mutter und Kind Psychische Erkrankungen rund um die Schwangerschaft, Geburt und das Wochenbett werden in unserer Gesellschaft tabuisiert, verschwiegen und oft nicht wahrgenommen. Allerdings stellen sie für Schwangere und junge Mütter eine zusätzliche Herausforderung dar und sind als Risikofaktoren für das Kindeswohl bekannt. Ohne adäquate Behandlung können peripartale psychische Erkrankungen schwere Folgen für die Mutter selbst, die Mutter-KindBeziehung bis hin zur Kindeswohlgefährdung und für die Partnerschaft haben. Ziel des Kurses ist es Gynäkologen, Hebammen sowie Haus-, Allgemein- und Kinderärzte als die primären Ansprechpartner betroffener Frauen in der Peripartalperiode für charakte­ ristische Störungsbilder und deren Therapiemöglichkeiten zu sensibilisieren. Anhand praxisnaher Empfehlungen werden diagnostische und therapeutische Handlungskompetenzen für den klinischen Alltag vermittelt, um die betroffenen Frauen zu unterstützen und ggf. zu motivieren, psychiatrisch-psychotherapeutische Frühinterventionen und Unterstützungsangebote der Jugendhilfe in Anspruch zu nehmen. Geänderter Termin! Termin: Samstag, 2. Oktober 2021 9.00–14.00 Uhr (Anmeldungs-Nr. 49/2021) Leitung: Dr. med. Joachim Suder, Facharzt für Kinder- und Jugendmedizin, Tübingen Ort: Ärztehaus, Haldenhaustr. 11, 72770 Reutlingen Gebühr: 35,– Euro Punkte: 6 Anmeldung:

Notfallmanagement – Fortbildungen in Ihrer Arztpraxis •  individuell •  nach Absprache Dr. med. Karl-Otto Walz, Neue Str. 72, 89073 Ulm

Notfallmanagement – Fortbildungen in Ihrer Arztpraxis (Ravensburg, Friedrichshafen) • individuell •  nach Absprache Dr. med. Christian Milz, Ottmannshofer Str. 44, 88299 Leutkirch

Fortbildungs-Doppel-DVD „Internet- und PC-Spielsucht – ­Risiko ohne Altersbeschränkung?“ Am 29. 09. 2010 hatte die Bezirks­ ärztekammer Südwürttemberg in Zusammenarbeit mit der Universitätsklinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie und -psychotherapie Tübingen eine Fortbildungsveranstaltung mit dem Thema „Internet- und PC-Spielsucht – Risiko ohne Altersbeschränkung?“ durchgeführt. In den Beiträgen wurden ein Spiel exemplarisch beschrieben, die Spielsucht aus der Sicht betroffener Eltern und des Kinderund Jugendpsychiaters dargestellt, Aspekte von PC-Spiel und Gewalt aufgezeigt, die ambulante Therapie von PC-Spielsucht erläutert und die Möglichkeiten der Suchtprävention benannt. Diese Veranstaltung wurde in Bild und Ton aufgezeichnet und in einer Fortbildungs-DoppelDVD verarbeitet. Bei richtiger Beantwortung von 70 Prozent der beiliegenden Fragen, die sich auf die Beiträge beziehen, können vier Fortbildungspunkte erworben werden. Der Preis pro Doppel-DVD beträgt 34,50 Euro. Auskunft/Anmeldung: Akademie für Ärztliche Fortbildung bei der Bezirksärztekammer Südwürttemberg, Haldenhaustr. 11, 72770 Reutlingen, Telefon (0 71 21) 9 17-24 15 oder -24 16, Fax (0 71 21) 9 17-24 00, E-Mail: fortbildung@baek-sw.de

Hinweis:

Die Änderung der Zustelladresse für das ÄBW ist bitte ­ausschließlich an die zuständige Bezirks­ärztekammer zu melden. Weitere Informationen: www.ärzteblatt-bw.de

Herausgeber: Landesärztekammer Baden-Württemberg und Kassenärztliche Vereinigung Baden-Württemberg Herausgebergremium: Dr. med. Wolfgang Miller (Vorsitzender), Dr. med. Norbert Metke (stellv. Vorsitzender), Dr. med. Klaus Baier (Rechnungsführer), Dr. med. Frank-Dieter Braun, Dr. med. Johannes Fechner, Dr. med. Paula Hezler-Rusch, Prof. Dr. med. Christof Hofele, Dr. med. Anne Gräfin Vitzthum, Prof. Dr. med. Marko Wilke Verantwortlicher Chefredakteur: Dr. med. Oliver Erens (OE) Anschrift Redaktion: Jahnstraße 38 A, 70597 Stuttgart Postfach 70 03 61, 70573 Stuttgart Telefon +49 (0) 711 / 7 69 89-45 aebw@aebw.de Verlag und Auftragsmanagement: Alfons W. Gentner Verlag GmbH & Co. KG Forststraße 131, 70193 Stuttgart Postfach 10 17 42, 70015 Stuttgart Anzeigenleitung: Axel Hollenbach Telefon +49 (0) 711 / 6 36 72-8 27 Telefax +49 (0) 711 / 6 36 72-7 60 hollenbach@gentner.de Auftrags-Management: Melanie Schweigler (Leitung) Telefon +49 (0) 711 / 6 367 2-8 62 schweigler@gentner.de Rudolf Beck Telefon +49 (0) 711 / 6 36 72-8 61 Telefax +49 (0) 711 / 6 36 72-7 60 beck@gentner.de Gesamtleitung Media Sales: Oliver Scheel (verantwortlich) Telefon +49 (0) 711 / 6 36 72-8 37 Telefax +49 (0) 711 / 6 36 72-7 60 scheel@gentner.de Z. Zt. ist Anzeigenpreisliste Nr. 64 vom 1. 1. 2021 gültig. Layout und Gestaltung: GreenTomato GmbH, Stuttgart Druck: Vogel Druck und Medienservice GmbH, Höchberg Internet: www.ärzteblatt-bw.de Bezugspreise: Inland: jährlich 112,90 € zzgl. Versand­kosten 21,00 € (inkl. der ­jeweils gül­t igen MwSt.). EU-Länder-­E mpfänger mit UST-ID-Nr. und Ausland: jährlich 112,90 € zzgl. Versandkosten 36,00 € EU-Länder ohne UST-ID-Nr.: jährlich 112,90 € zzgl. Versandkosten 36,00 € zzgl. MwSt. (Export- oder Importland). Einzelheft: 15,00 € zzgl. Versandkosten. Bei Neubestellungen gelten die zum Zeitpunkt des Bestell­ eingangs gültigen Bezugspreise. Durch den Kammerbeitrag ist der Bezugspreis für Mitglieder der Landesärztekammer Baden-Württemberg abgegolten. Bezugsbedingungen: Bestellungen sind jederzeit beim Leserservice oder bei Buchhandlungen im In- und Ausland möglich. Abonnements ver­längern sich um ein Jahr, wenn sie nicht schriftlich mit einer Frist von drei Monaten zum Ende des Bezugsjahres beim Leserservice gekündigt werden. Die Abonnementpreise werden im Voraus in Rechnung gestellt oder bei Teilnahme am Lastschriftverfahren bei den ­Kreditinstituten abgebucht. Redaktionsschluss für redaktionelle Beiträge ist jeweils der 15. des vorangehenden Monats. Mit Namen und S­ ignum des Verfassers gezeichnete Artikel entsprechen nicht unbedingt der Meinung der Schriftleitung. Für unverlangt eingesandte Manuskripte übernehmen Schriftleitung und Verlag keine Haftung. Bei Ein­s endungen an die Schriftleitung wird das Einverständnis zur vollen oder auszugsweisen Veröffent­lichung vor­a usgesetzt. Die Redaktion behält sich Kürzungen von Leserbriefen vor. Die systematische Ordnung der Zeitschrift sowie alle in ihr enthaltenen einzelnen Beiträge und Abbildungen sind urheberrechtlich geschützt. Mit der Annahme eines Beitrages zur Veröffentlichung erwirbt der Verlag vom Autor umfassende Nutzungsrechte in inhaltlich unbeschränkter und ausschließlicher Form, insbesondere Rechte zur weiteren Vervielfältigung und Verbreitung zu gewerblichen Zwecken mithilfe mechanischer, digitaler oder anderer Verfahren. Bis auf Widerruf (socialmedia@gentner.de) gilt dies auch für die Verwendung von Bildern, Graphiken sowie audiovisueller Werke in den Social Media-Kanälen Facebook, Twitter, Google+ und YouTube. Kein Teil dieser Zeitschrift darf außerhalb der engen Grenzen urheberrechtlicher Ausnahmebestimmungen ohne schriftliche Einwilligung des Verlages in irgendeiner Form – durch Foto­ kopie, Mikrofilm oder andere Verfahren – reproduziert oder in eine von Maschinen, insbesondere von Datenverarbeitungsanlagen verwendbare Sprache übertragen werden. Die Wiedergabe von Gebrauchsnamen, Handelsnamen, Warenbezeichnungen u. dgl. in dieser Zeitschrift berechtigt nicht zu der Annahme, dass solche Namen ohne Weiteres von jedermann benutzt werden dürfen; oft handelt es sich um gesetzlich geschützte eingetragene Warenzeichen, auch wenn sie nicht als solche gekennzeichnet sind. Erscheinungsweise: 12 Ausgaben pro Jahr jeweils zur Monatsmitte ISSN 0720-3489


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STELLENANGEBOTE Im Geschäftsbereich des Ministeriums für Soziales und Integration Baden-Württemberg ist bei nachfolgenden Landratsämtern im jeweiligen Gesundheitsamt die

Im Geschäftsbereich des Ministeriums für Soziales und Integration Baden-Württemberg ist bei nachfolgenden Landratsämtern im jeweiligen Gesundheitsamt die

Leitung des Gesundheitsamtes (w/m/d)

Stellvertretende Leitung des Gesundheitsamtes (w/m/d)

zum nächstmöglichen Zeitpunkt zu besetzen:

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• Landkreis Konstanz (Dienstort Radolfzell) • Zollernalbkreis (Dienstort Hechingen)

• Alb-Donau-Kreis (Dienstort Ulm) • Bodenseekreis (Dienstort Friedrichshafen)

Für die ausgeschriebene Funktion kommen nur Ärztinnen und Ärzte in Betracht, die die Weiterbildung für das Öffentliche Gesundheitswesen erfolgreich abgeschlossen haben oder eine als gleichwertig anerkannte Qualifikation vorweisen können.

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Informationen zum jeweiligen Landkreis finden Sie unter: www.lrakn.de und www.zollernalbkreis.de

Informationen zum jeweiligen Landkreis finden Sie unter: www.alb-donau-kreis.de und www.bodenseekreis.de

Die detaillierte Funktionsstellenbeschreibungen finden Sie unter: www.sozialministerium.baden-wuerttemberg.de/de/service/ stellenangebote

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Bewerbungen werden bis zum 9. April 2021 an folgende Adresse erbeten:

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Ministerium für Soziales und Integration Baden-Württemberg Else-Josenhans-Straße 6 Referat 15 70713 Stuttgart oder oegdPersonal@sm.bwl.de

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Nähere Informationen zum Bewerbungsverfahren erhalten Sie bei Frau Kirkici (Tel.: 0711 123-3588).

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seit 2006

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MINISTERIUM FÜR SOZIALES UND INTEGRATION

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STELLENANGEBOTE

MINISTERIUM FÜR SOZIALES UND INTEGRATION

Baden-Württemberg stärkt den Öffentlichen Gesundheitsdienst Im Geschäftsbereich des Ministeriums für Soziales und Integration Baden-Württemberg sind bei Gesundheitsämtern in den Landratsämtern zum nächstmöglichen Zeitpunkt unbefristete und befristete Vollzeit- und Teilzeitstellen für

Ärztinnen und Ärzte (w/m/d) zu besetzen. Die detaillierte Stellenausschreibung mit einer Übersicht der verfügbaren Stellen finden Sie unter: www.sozialministerium.baden-wuerttemberg.de/de/service/stellenangebote. Bewerbungen bitte bis zum 7. April 2021 an folgende Adresse: Ministerium für Soziales und Integration, Baden-Württemberg, Referat 15, Else-Josenhans-Straße 6, 70713 Stuttgart oder oegdPersonal@sm.bwl.de Nähere Informationen zum Bewerbungsverfahren erhalten Sie bei Frau Körner (Tel.: 0711 123-3578), Frau Kirkici (Tel.: 0711 123-3588) und Frau Hellweg (0711 123-3679).

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STELLENANGEBOTE Im Geschäftsbereich des Ministeriums für Soziales und Integration Baden-Württemberg sind bei den Gesundheitsämtern in den Landratsämtern als untere staatliche Verwaltungsbehörde zum nächstmöglichen Zeitpunkt folgende

Funktionsstellen für Ärztinnen und Ärzte (w/m/d) zu besetzen:

Die Schussental Klinik sucht für das Psychosomatische Fachkrankenhaus

FACHÄRZTIN/FACHARZT (w/m/d) FÜR PSYCHOSOMATISCHE MEDIZIN LEITUNG EINES THERAPEUTISCHEN SCHWERPUNKTS unbefristet, Stellenumfang mindestens 80% zum nächstmöglichen Zeitpunkt Ihre Aufgaben — fachärztliche Versorgung unserer Patientinnen und Patienten — fachliche Leitung der zugeordneten multiprofessionellen Teams — Weiterentwicklung unserer therapeutischen Konzepte — Mitarbeit in Leitungsgremien und bei der Aus-, Fort- und Weiterbildung Ihr Profil — Fachärztin/Facharzt für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie — oder Ärztin/Arzt in fortgeschrittener Weiterbildung Das dürfen Sie von uns erwarten Anspruchsvolle Tätigkeit, vielseitige Chancen der beruflichen Weiterentwicklung, überdurchschnittliche Vergütung entsprechend dem Tarifvertrag für Ärztinnen und Ärzte an Universitätskliniken. Bei Fragen steht Ihnen Herr Dr. Rahm, Chefarzt Psychosomatisches Fachkrankenhaus, unter 07525 93-2810 zur Verfügung. ung Informationen und Bewerb .de inik l-kl nta sse chu w.s ww

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• Leitung des Sachgebiets Gesundheitsschutz/Hygiene im Landkreis Böblingen (Dienstort Böblingen) • Leitung des Sachgebiets Kinderund Jugendärztlicher Dienst im Rems-Murr-Kreis (Dienstort Waiblingen) Die detaillierte Funktionsstellenbeschreibung finden Sie unter: www.sozialministerium.baden-wuerttemberg.de/de/service/ stellenangebote Informationen zum jeweiligen Landkreis finden Sie unter: www.landkreis-boeblingen.de und www.rems-murr-kreis.de Bewerbungen werden bis zum 6. April 2021 an folgende Adresse erbeten: Ministerium für Soziales und Integration Baden-Württemberg Else-Josenhans-Straße 6 Referat 15 70713 Stuttgart oder oegdPersonal@sm.bwl.de Nähere Informationen zum Bewerbungsverfahren erhalten Sie bei Frau Körner (Tel.: 0711 123-3578).

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Weitere Informationen zu dieser Stelle erhalten Sie von Frau Edelgard Rommel, Fachdienstleiterin Personal, Telefon 0731 185-1212 und im Internet www.alb-donau-kreis.de

Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung Online auf unserer Homepage oder direkt beim Landratsamt Alb-Donau-Kreis, Schillerstraße 30, 89077 Ulm bis 26. März 2021

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Birgit Traub Fachärztin für Arbeitsmedizin – B·A·D Heilbronn

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STELLENANGEBOTE

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Fachärztin für Kinder- und Jugendmedizin sucht Stelle in Kinderarztpraxis. Raum Heidelberg / Mannheim Kinderaerztin-HD@gmx.de

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Praxisteam sucht Nachfolger Nachdem unser Chef leider verstorben ist, suchen wir einen Nachfol­ ger/in für eine gut etablierte und umsatzstarke Praxis für Frauenheil­ kunde und Geburtshilfe mit einem motivierten, eingespielten Team. Die Praxis befindet sich im nördlichen Landkreis Karlsruhe, im Zent­ rum von Weingarten/Baden, einer rund 10.000 Einwohner zählenden Gemeinde mit sehr guter Infrastruktur (Anbindung öffentliche ­Ver­kehrsmittel, Parkplätze vor dem Haus, Apotheke nebenan). Helle Praxisräume, variabel zu entwickeln, BAG geeignet. Die Praxis umfasst eine Größe von 160 m², der Patientenstamm ­sowohl Kassen- als auch Privatpatienten. Interesse geweckt? Kontakt: doktor@praxis-geiselhart.de oder elke-geiselhart@web.de Tel.: 0151-19485511 oder 07244-2041

Wir suchen Sie als

Facharzt (m/w/d) für Innere Medizin oder für Allgemeinmedizin Eine detailierte Stellenausschreibung finden Sie auf www.hausarzt­plochingen.de/karriere

Bitte beachten Sie: Anzeigenschluss = Druckunterlagenschluss 182

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Ausbaufähige Hausarztpraxis in Konstanz sucht Nachfol­ger(in) zum Jahresende ´21. Ines@Ahlhelm.net

Allgemeinpraxis / NHV Stuttgart Abgabe 0171-2428224 boehner-mueller@stuttgartfasten.de

Praxisübernahme zu sehr guten Konditionen. Hausarztpraxis in der Nähe von Aalen/Ostalbkreis im Laufe des (nächsten) Jahres abzugeben (flexibel). Fördergelder vom Land und der KVBW bis zu 110.000 € (Bindung 5 Jahre). Diese Hausarztpraxis ist ertragreich, hat treue Patienten, freundliches, kompetentes Personal. Am Ort sind alle Schularten, gute Einkaufsmöglichkeiten, gute Infrastruktur und dennoch Nähe zu einer abwechslungsreichen Natur. Bauplätze noch erschwinglich. Geregelter Notdienst, ab Mai 2021 auch Notarztstandort nebenan. Einarbeitung und ­Begleitung vor der Übernahme möglich. Nähere Info: praxispartner-ostalb@t-online.de


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Zuschriften erbeten unter ÄBW 4457 an den Gentner Verlag, PF 10 17 42, 70015 Stuttgart.

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Internist und Infektiologe sucht PG oder BAG mit hausärztlichem Schwerpunkt im Raum Freiburg, zunächst angestellt in TZ (max. 80%) mit Option auf Einstieg/Übernahme eines Sitzes im Verlauf. Ab 6/21. Langjährige Klinikerfahrung, ein Jahr in hausärztlicher Praxis. E-Mail: cmglutz@gmx.de oder Tel.: 0176-22614292 Facharzt für Innere Medizin sucht Praxis für Allgemein­ medizin in Villingen-Schwenningen – gern zunächst auch im ­Anstellungsverhältnis. Zuschriften erbeten unter ÄBW 4150 an den Gentner Verlag, PF 10 17 42, 70015 Stuttgart.

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