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Ä r zteblatt Baden-Württemberg Amts- und Mitteilungsblatt der ärztlichen Körperschaften | ISSN 0720-3489 | E 1041 | 75. Jahrgang | Gentner Verlag
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Das Standardwerk – jetzt in der 3. vollständig überarbeiteten und erweiterten Auflage
Alles Wissenswerte für Ärzte, Tauchlehrer und Taucher auf 928 Seiten
Ch. Klingmann • K. Tetzlaff • C. M. Muth (Hrsg.)
Moderne Tauchmedizin ◾ Handbuch für Tauchlehrer, Taucher und Ärzte
3. vollständig überarbeitete und erweiterte Auflage 2019 ISBN: 978-3-87247-771-2 gebunden, 928 Seiten, 242 Abbildungen und 63 Tabellen Preis € 74,–, CHF 84,–
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Ja, bitte senden Sie mir ............. Exemplar(e) von Ch. Klingmann · K. Tetzlaff · C. M. Muth · (Hrsg.) „Moderne Tauchmedizin“ 3. vollständig überarbeitete und erweiterte Auflage 2019 (Best.-Nr. 77100), zum Preis von 74,– € gegen Rechnung zu.
Gentner Verlag Buchservice Medizin Postfach 101742 70015 Stuttgart M e h r I n f o r m at i o n e n u n d ve r s a n d kos te n f r e i o n l i n e b e s te l l e n
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Editorial Behutsame Reform statt radikaler Paradigmenwechsel
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Kammern und KV
Kopf des Asklepios, römische Kopie nach griechischem Original des 4. Jhs. v. Chr., Rom Büste des Hippokrates, röm. Kopie nach griech. Vorbild des 2. Jhs. v. Chr. Die Medizin der griechischen Antike war geprägt von einem gleichberechtigten Nebeneinander von Glaube und Kult auf der einen Seite und Wissenschaft und Philosophie auf der anderen Seite. Aus gehend von Epidauros verbreitete sich spätestens seit dem 6. Jh. v. Chr. der Kult des Heilgottes Asklepios, von dem man sich Heilung im Traum erhoffte. Die Römer übernahmen den Gott später als Aesculap. Der Arzt Hippokrates von Kos (5. / 4. Jh. v. Chr.) begründete daneben eine auf philosophischen und naturkundlichen Ansätzen beruhende Medizin: die Humoralpathologie. Der Mensch wurde dabei in ein komplexes Gesamtgefüge eingeordnet. Kern der Lehre war die Idee von vier Säften im menschlichen Körper, die in einem ausgewogenen Verhältnis zueinander stehen sollten. Das Ärzteblatt Baden-Württemberg präsentiert in diesem Jahr auf seinen Titelseiten einige der schönsten Exponate der Ausstellung „Medicus“ des Historischen Museums Pfalz in Speyer (museum.speyer.de), die wir im Kontext von Wartebereichen aus Praxis und Klinik zeigen. Ermöglicht wird dies durch die Baden-Württembergische Bank (BW-Bank). Die Bank verdeutlicht damit ihre enge Beziehung zur Medizin und zur Ärzteschaft im Südwesten, nicht zuletzt, weil ihre Beratungsspezialisten für Heilberufe seit über 25 Jahren kompetente Unterstützung und Beratung in allen wirtschaftlichen Fragen von Medizinern bieten. Die BW-Bank ist mit 26 Heilberufe-Standorten und 160 Filialen im Land vor Ort. Mehr Informationen zum umfangreichen Leistungsangebot für Heil berufler sowie zu den Kontaktdaten der Heilberufe-Standorte in Ihrer Nähe erhalten Sie unter www.bw-bank.de/heilberufe, per E-Mail an heilberufe@bw-bank.de oder telefonisch unter 07 11 / 1 24-4 50 19.
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„Zu hohe Fallzahlen und zu viele Leistungen“
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Kopf des Asklepios und Büste des Hippokrates
Gesetzentwurf für Notfalldienstreform Nachruf auf Dr. Karl-Gotthard von Buch Organspende nur nach Zustimmung Boys’Day Aktionstag am 26. März 2020 Pneumonien durch Coronavirus Interview: „Zu hohe Fallzahlen und zu viele Leistungen“ Klimawandel und Gesundheit Management Akademie der KVBW
Wirtschaft Neues aus der Finanzwelt
71 Medizinische Versorgung von Flüchtlingen
Schwerpunkt Medizinische Versorgung von Flüchtlingen Donaueschingen, drei Jahre und acht Monate Flüchtlings-Hotspot Samos Das Freiburger Refugium
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Vermischtes Interview: „Entscheidungsbereitschaft jedes Einzelnen wird gestärkt“ Landarztquote beschlossen Namen und Nachrichten PraxisBarometer Digitalisierung Ab 1. März: Impfpflicht gegen Masern Neue Bücher
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„Entscheidungsbereitschaft jedes Einzelnen wird gestärkt“
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Veranstaltungsübersicht 82 Bekanntmachungen 84 Impressum 105 Einem Teil dieser Ausgabe liegen Prospekte der Akademie der PVS Baden-Württemberg GmbH, Stuttgart, bei.
Ab 1. März: Impfpflicht gegen Masern
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Editorial Die neue Weiterbildungsordnung kommt
Behutsame Reform statt radikaler Paradigmenwechsel
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Dr. Klaus Baier
ie neue Weiterbildungsordnung kommt, begleitet von den üblichen Erwartungen und Befürchtungen. Das ist nicht verwunderlich für eine seit Langem angekündigte grundlegende Neuausrichtung der ärztlichen Weiterbildung. Zur Erinnerung: Der Startschuss zur Reform fiel in Nürnberg auf dem 115. Deutschen Ärztetag (2012) und damit zu einer Zeit, als Daniel Bahr (FDP) noch Bundesgesundheitsminister war. Unter Einbeziehung aller Fachgesellschaften und Berufsverbände wurden in den Folgejahren die fachlichen Grundlagen und deren didaktische Aufbereitung der (Muster-) Weiterbildungsordnung neu gefasst, ehe auf dem 121. Deutschen Ärztetag in Erfurt (2018) das neue Musterregelwerk schließlich beschlossen wurde. Nach intensiven Diskussionen und Konsentierungsprozessen lag der Ball damit bei den Landesärztekammern, die in unserem föderalen System letztlich für die Weiterbildungsordnung zuständig sind. In Baden-Württemberg hat sich der neu gewählte Vorstand der Landesärztekammer im April 2019 bewusst gegen ausführliche Grundsatzdiskussionen und landesspezifische Detaillösungen, sondern für eine zügige Umsetzung in enger Anlehnung an die Musterweiterbildungsord-
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Veranstaltungshinweis Die Baden-Württembergische Bank (BW-Bank) in Stuttgart veranstaltet ein Fachseminar für niederlassungswillige Mediziner. Titel: Existenzgründer-Seminar für Heilberufler. Inhalte: • Neugründung oder Übernahme • Kooperationsformen • Praxiswertermittlung • Investitions- und Kostenplanung • Finanzierung/Öffentliche Fördermittel Veranstaltungsort und -termin: 4. März 2020 (18.00 Uhr) in Stuttgart Information und Anmeldung: BW Bank Stuttgart, Carola Armborst, Telefon (07 11) 1 24-4 28 12, E-Mail: carola.armborst@bw-bank.de Teilnahmebedingungen: Die Teilnahme ist kostenfrei.
nung entschieden. Von der Vertreterversammlung der Landesärztekammer am 23. November 2019 beschlossen, kann die neue Weiterbildungsordnung nach aufsichtsrechtlicher Genehmigung durch das Sozialministerium wohl nun bald in Kraft treten. Wesentliche Neuerung der Weiterbildungsordnung ist der Umstieg auf eine flexible kompetenzbasierte Weiterbildung. Nicht mehr Zeiten und Zahlen sind das Maß der Dinge, sondern die eigentlichen Inhalte. Kompetenz meint dabei in bewährter Weise die während einer Facharzt-, Schwerpunkt- oder Zusatz-Weiterbildung erworbenen und nachgewiesenen Kenntnisse, Erfahrungen und Fertigkeiten. Diese werden in der neuen Weiterbildungsordnung künftig in „Kognitive und Methodenkompetenzen“ (Kenntnisse) und „Handlungskompetenzen“ (Erfahrungen und Fertigkeiten) strukturiert und in Weiterbildungsblöcken zusammengefasst. Fachlich empfohlene Weiterbildungspläne (FEWP) sollen zusätzliche Erläuterungen und Hilfestellungen geben. Sie sind aber noch nicht in allen Disziplinen verfügbar. Die vorgeschriebenen Weiterbildungsinhalte und Weiterbildungszeiten sind im neuen Regelwerk als Mindestanforderungen zu verstehen. Konsequenterweise finden sich im neuen Regelwerk deshalb Richtzahlen fast nur noch für den Nachweis von praktischen Erfahrungen und Fertigkeiten. Neu ist in diesem Zusammenhang auch, dass der Kompetenzzuwachs künftig verpflichtend kontinuierlich in einem elektronischen Logbuch dokumentiert werden soll. Vorbild für dieses bundesweite „eLogbuch“ ist übrigens die bei uns schon länger im Einsatz befindliche WebAnwendung „WBmed“. Neben prozessualen Veränderungen, zu denen auch die Möglichkeit der berufsbegleitenden Zusatzweiterbildungen gehört, bringt die neue Weiterbildungsordnung auch eine Reihe von neuen Zusatzweiterbildungen, die im Versorgungsalltag benötigt und nachgefragt werden. Dazu zählen etwa „Klinische Akut-
und Notfallmedizin“, „Spezielle Kardiologie für Erwachsene mit angeborenen Herzfehlern“ oder auch „Transplantationsmedizin“. Auch wenn die neue Muster-Weiterbildungsordnung beziehungsweise deren landesspezifische Umsetzung in Baden-Württemberg somit eine Vielzahl von Neuerungen bereithält, bleibt der von vielen erhoffte (oder befürchtete) radikale Umbruch aus. Die Umstellung auf eine kompetenzbasierte Weiterbildungsordnung rückt richtigerweise die Inhalte der Weiterbildung in den Fokus und löst sich von im Zweifel fragwürdigen Richtzahlen. Noch im Detail geklärt werden muss aber, was dies für die praktische Handhabung in der Weiterbildung bedeutet und auf welche konkreten Änderungen sich beispielsweise die Weiterbildungsbefugten einstellen müssen. Die praktische Umsetzung und Handhabung wird wohl vermutlich deutlich näher an der bestehenden Logik (mithin: Zeiten) angesiedelt sein, als es auf den ersten Blick scheint. Eines ist allerdings schon gewiss, alle Weiterbildungsbefugten werden in den nächsten Jahren eine neue Weiterbildungsbefugnis beantragen müssen. Die Vorbereitungen der Umsetzung der neuen Weiterbildungsordnung sind bei der Landesärztekammer mit ihren vier Bezirken bereits angelaufen. Begleitend zur Einführung sind dann auch Informationsveranstaltungen für alle Zielgruppen (Weiterbilder, Assistenten, Prüfer und Gutachter) geplant. Übergangsbestimmungen gewährleisten zudem, dass bereits begonnene Weiterbildungen nach den bisher geltenden Regelungen abgeschlossen werden können. Der Übergang zur neuen Weiterbildungsordnung erfolgt also gleitend – und damit hoffentlich ohne große Blessuren. Dr. Klaus Baier Präsident der Bezirksärztekammer Nordwürttemberg Vorsitzender des Ausschusses „Ärztliche Weiterbildung“ der Landesärztekammer Baden-Württemberg
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Kammern und KV
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Gesetzentwurf für Notfalldienstreform den niedergelassenen Ärzten und den Krankenhäusern; das sei eine positive Entwicklung. „Vor allem kommt das Gesetz der Klage der Krankenhäuser entgegen, dass ihre Notaufnahmen zu stark von Patienten genutzt werden, die eigentlich zum niedergelassenen Haus- oder Facharzt und nicht in die Klinikambulanzen gehören.“ Positiv beurteilte Dr. Fechner auch die Aufwertung des Rettungsdienstes, dem nun zusätzliche Kompetenzen gegeben werden sollen. Dr. Fechner betonte, dass BadenWürttemberg gute Voraussetzungen für eine Umsetzung der Regelungen habe. „Schon heute haben wir eine enge Kooperation mit den Krankenhäusern und betreiben mehr als 100 Notfallpraxen in den Kliniken und stellen damit den Notfalldienst sicher. Die Zusammenarbeit mit den Kliniken hat sich längst eingespielt und klappt hervorragend. Es ist kein Zufall, dass wir bei unseren Patientenumfragen immer Bestnoten bekommen. Darauf können wir aufbauen.“ Wesentlich aus Sicht des KVBWVizes sind auch die Änderungen in der Vergütung. „Der Notfalldienst ist künftig nicht mehr Teil der budgetierten Vergütung, sondern ist als eigener Finanzierungsbereich definiert.“ Gleichzeitig wies Dr. Fechner aber auch darauf hin, dass bei einer Reihe von Maßnahmen unklar ist, wie sie umgesetzt werden sollen: „Im Gesetz steht beispielsweise nicht, wo die Ärzte herkommen sollen, die künftig in den Integrierten Notfallzentren tagsüber den Dienst übernehmen sollen. Für die niedergelassenen Ärztinnen und Ärzte gibt es bisher nur eine Dienstverpflichtung außerhalb der Sprechstundenzeiten. Die Ärzte können ja tagsüber nicht ihre Praxen schließen, um dann im Krankenhaus in einem Integrierten Notfallzentrum den Dienst zu übernehmen.“ Unmittelbar nach Veröffentlichung des Referentenentwurfs hatte Dr. Susanne Johna, Vorsitzende des Marburger Bundes, die Vorschläge kritisiert: „Die Reform der Notfallversorgung soll Probleme lösen und nicht neue schaffen. In dieser Hinsicht bleibt der Gesetzentwurf hinter un-
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Kassenärztliche Vereinigung Baden-Württemberg zieht positives Fazit
nfang Januar hat das Bundesgesundheitsministerium einen Referentenentwurf zur Reform der Notfallversorgung in das parlamentarische Gesetzgebungsverfahren eingebracht. Ziel ist es, die ambulante, stationäre und rettungsdienstliche Notfallversorgung zu einem verbindlichen System der integrierten Notfallversorgung auszubauen. Die zentrale Lotsenfunktion soll ein „Gemeinsames Notfallleitsystem“ übernehmen, das in lebensbedrohlichen Notsituationen unter der von den Rettungsleitstellen betriebenen Rufnummer 112 und in allen anderen Fällen unter der von den Kassenärztlichen Vereinigungen betriebenen Rufnummer 116 117 rund um die Uhr erreichbar ist. Zudem soll es künftig an bestimmten Krankenhäusern zentrale, jederzeit zugängliche Einrichtungen für Notfallpatienten geben, sogenannte „Integrierte Notfallzentren“. Dort soll ebenfalls eine qualifizierte Ersteinschätzung des Behandlungsbedarfs stattfinden. Die Zentren sollen von den Krankenhäusern und den KVen gemeinsam unter fachlicher Leitung der Kassenärzte betrieben werden. Der Rettungsdienst wird dem Gesetzentwurf zufolge als eigener Leistungsbereich in die gesetzliche Krankenversicherung integriert. Die medizinische Notfallversorgung am Notfallort durch die Rettungsdienste der Länder sowie die Rettungsfahrt werden als eigenständige Leistungen anerkannt. Der stellvertretende Vorstandsvorsitzende der Kassenärztlichen Vereinigung Baden-Württemberg (KVBW), Dr. Johannes Fechner, hat ein positives erstes Fazit des Gesetzentwurfs gezogen: „Das Gesetz bringt die Notfallversorgung auf den richtigen Weg. Es nimmt die Kassenärztlichen Vereinigungen und damit die ambulante Versorgung stärker in die Pflicht und gibt gleichzeitig den Krankenhäusern eine institutionalisierte Rolle in der Notfallversorgung.“ Der Gesetzentwurf kläre damit die Verantwortlichkeiten und stelle gleichzeitig die Weichen für eine sektoren übergreifende Kooperation zwischen
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seren Erwartungen zurück.“ Die Idee der Integrierten Notfallzentren folge dem richtigen Ziel einer Zentrierung der Strukturen und Koordinierung der Behandlung, habe aber große Konstruktionsmängel. „Anstatt die regionalen Kooperationen zwischen Krankenhäusern und Kassenärztlichen Vereinigungen gesetzlich zu flankieren, sollen nun wirtschaftlich und organisatorisch abgetrennte Einrichtungen an den Kliniken entstehen, ohne dass die Krankenhausärztinnen und -ärzte an der Ausgestaltung beteiligt werden.“ Es stehe zu befürchten, dass sie einen erheblichen Anteil der Arbeitsbelastung in den Integrierten Notfallzentren schultern müssten, obwohl die fachliche Leitung bei den KVen liege. „So erreicht man keine vertrauensvolle Zusammenarbeit, wie sie gerade in der ambulanten Notfallversorgung unabdingbar ist“, sagte Dr. Johna. Positiv zu werten sei, dass mit dem Gemeinsamen Notfallleitsystem nunmehr die Zusammenarbeit von Rettungsleitstellen und Kassenärztlichen Vereinigungen einen verbindlichen Charakter bekomme.
Hinweis Leider wurde die Januar-Ausgabe des Ärzteblattes BadenWürttemberg zahlreichen Empfängern deutlich verspätet zugestellt. Grund hierfür war eine Panne beim Versanddienstleister. Redaktion und Verlag bitten um Nachsicht. Leserinnen und Leser, die das Heft gar nicht erhalten haben, mögen sich bitte per E-Mail melden: service@gentner.de
Ärztekongress im Rahmen der Fachmesse MEDIZIN vom 5. bis 7. Februar 2021
Call for Abstracts – Tagungsleiter gesucht!
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ie ärztliche Fortbildung ist für Sie ein essentieller Bestandteil Ihres Berufes und Sie möchten Ihren Beitrag dazu leisten? Sie möchten den 56. Ärztekongress im kommenden Jahr mitgestalten und ein Thema für einen Vortragsblock einreichen? Bewerben Sie sich als Tagungsleiter bei der Bezirksärztekammer Nordwürttemberg! Weitere Informationen und das Formular zur Einreichung von Themenvorschlägen finden Sie unter www.baek-nw.de e Fortbildungen und Kongresse e Ärztekongress 2021 „Call for Abstracts“ (oder über die Eingabe des Webcodes 9504 auf www.aerztekammer-bw.de). Bei Fragen wenden Sie sich gerne an: Bezirksärztekammer Nordwürttemberg, Fachbereich Fortbildung, Telefon (07 11) 7 69 81-211, E-Mail: fortbildung@baek-nw.de
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Kammern und KV
Nachruf auf Dr. Karl-Gotthard von Buch
Dr. K.-G. von Buch
Die baden-württembergische Ärzteschaft trauert um Dr. Karl-Gotthard von Buch, geboren am 2. November 1931, verstorben am 17. Januar 2020. Dr. von Buch begann seine ärztliche Laufbahn nach Studium und Promotion an der Medizinischen Universitätsklinik in Marburg. Seine weitere berufliche Tätigkeit führte ihn an die Chirurgische Universitätsklinik Köln und an die Baylor University, Houston Texas. 1970 führte sein Berufsweg ihn nach BadenWürttemberg, wo er zunächst an der Klinik am Eichert als Oberarzt in der allgemeinchirurgischen Abteilung tätig war. Von 1985 bis zu seinem Eintritt in den Ruhestand 1995 war Herr Dr. von Buch Ärztlicher Direktor der Klinik am Eichert. Sein ehrenamtliches Engagement im Bereich der ärztlichen Selbstverwaltung übte Herr Dr. von Buch in verschiedenen Funktionen aus. Von 1975 an war er Mitglied des Vorstandes der Kreisärzteschaft Göppingen und von 1995 bis 2001 stellvertretender Vorsitzender. Seit 1974 gehörte er der Delegiertenversammlung der Bezirksärztekammer Nordwürttemberg an und war von 1987 bis 1991 Mitglied des Vorstandes.
Dem Vorstand der Kassenärztlichen Vereinigung Nord-Württemberg gehörte er von 1993 bis 1996 an. In der Landesärztekammer Baden-Württemberg war Herr Dr. von Buch von 1983 bis 1994 Mitglied der Vertreterversammlung der Landesärztekammer BadenWürttemberg und von 1991 bis 1994 Mitglied des Umlageausschusses. Von 1995 bis 2015 war er Vorsitzender des Widerspruchsausschusses. Für sein berufspolitisches Engagement und seine Verdienste um den ärztlichen Berufsstand. 2001 ehrte die baden-württembergische Ärzteschaft Herrn Dr. von Buch anlässlich seines 70. Geburtstages mit der Albert-Schweitzer-Medaille Mit Herrn Dr. von Buch verlieren wir einen hochverdienten, allseits geschätzten Menschen. Wir danken ihm für sein Engagement für die baden-württem bergische Ärzteschaft. Unsere Anteilnahme gilt seiner Frau und seiner Familie. Die baden-württembergische Ärzteschaft wird Herrn Dr. von Buch ein ehrendes Andenken bewahren. Dr. Wolfgang Miller, Präsident Landesärztekammer Baden-Württemberg
Im Bundestag keine Mehrheit für Widerspruchslösung
Organspende nur nach Zustimmung
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Mehr zum Thema auf Seite 76: Interview mit Dr. Christina Schleicher, geschäftsführende Ärztin der Deutschen Stiftung Organtransplanta tion in BadenWürttemberg.
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er Bundestag hat sich Mitte Januar mehrheitlich gegen die Einführung einer Widerspruchsregelung bei der Organspende entschieden; der Gesetzentwurf von Gesundheitsminister Jens Spahn erhielt nur 292 Stimmen. Die erweiterte Zustimmungslösung, die eine Gruppe um die Grünen-Abgeordnete Annalena Baerbock erarbeitet hatte, erhielt dagegen 432 von 669 Stimmen. Dr. Wolfgang Miller, Präsident der Landesärztekammer BadenWürttemberg, kommentierte das Abstimmungsergebnis mit folgenden Worten: „Wir freuen uns, dass die Entscheidung des Deutschen Bundestags die jahrelange Diskussion in der Gesellschaft zum Abschluss bringt. Die Parlamentarier haben ohne Fraktionszwang klar entschieden, die individuelle Entscheidung jedes Einzelnen zur Organspende zu stärken. Seit Jahren setzt sich die Ärztekammer für
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Dr. W. Miller, Präsident der Landes ärztekammer Baden-Württemberg eine größere Spenden-Bereitschaft ein. Neben den laufenden Informationskampagnen wird das Thema durch das Gesetz präsent in unserem Alltag. Wir würden uns wünschen, dass darüber hinaus an unseren Allgemeinbildenden Schulen die Förde-
rung der Gesundheitskompetenz einen festen Platz bekommt. Damit könnte bereits bei der jungen Generation das Thema ohne Tabu kommuniziert werden. Nur wer informiert ist, wird seinen Organspende-Ausweis ausfüllen.“ Bereits im letzten Sommer hatte die verfasste Ärzteschaft in BadenWürttemberg den Staat und die Gesellschaft aufgefordert, alles dafür zu tun, die Spenden-Bereitschaft und die Transplantation von Organen zu befördern. Nach einem Beschluss der Vertreterversammlung der Landesärztekammer will die badenwürttembergische Ärzteschaft zur Förderung der Organspende-Bereitschaft und der Transplantation von Organen auf allen Ebenen sowie der Auswahl von Empfängern unter Einhaltung der ethischen Grundsätze beitragen, insbesondere durch Aufklärung, Information und Mitarbeit in Gremien.
management akademie der Kassenärztlichen Vereinigung Baden-Württemberg
Klischeefrei gegen den Fachkräftemangel
Boys’Day Aktionstag am 26. März 2020
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m 26. März 2020 findet zum zehnten Mal der „Boys’Day“ statt. Ein Aktionstag, an dem Jungen Berufe kennenlernen können, in denen überwiegend Frauen arbeiten. Veranstalter sind das Bundesjugendministerium und das Bundesbildungsministerium; zahlreiche Verbände aus Wirtschaft, Politik und Gesellschaft beteiligen sich.
Auch die Landesärztekammer Baden-Württemberg unterstützt den Jungen-Zukunftstag und bittet Ärztinnen und Ärzte, Krankenhäuser und ambulante medizinische Zentren, ihre Tore am Boys’Day zu öffnen und so Jungen und jungen Männern in ihrer Region einen Einblick in den Beruf des Medizinischen Fachangestellten zu ermöglichen. Kammerpräsident Dr. Wolfgang Miller betont: „Fördern Sie den Nachwuchs – frei von Geschlechterklischees. Mit etwas Glück treffen Sie an diesem Tag sogar Ihren zukünftigen Auszubildenden.“ Nach Überzeugung des Kammerpräsidenten ist gutes Personal eine wichtige Stütze ärztlicher Berufsausübung und will
Praxisleitfaden mit Beispiel zum Tagesablauf
frühzeitig begeistert werden: „Gerade im frauendominierten Beruf der Medizinischen Fachangestellten verstehen wir den Boys’Day als eine weitere Chance, motivierten Nachwuchs zu rekrutieren.“ Offene Praktikumsplätze können kostenlos in die Aktionslandkarte, das sogenannte „Boys’Day Radar“, unter www.boys-day.de/Radar eingetragen werden. Interessierte Jungen, Eltern und Lehrkräfte nutzen diese Plattform, um sich über regionale Angebote zu informieren und Kontakt aufzunehmen. Der Boys’Day gilt in der Regel als Schulveranstaltung, weshalb viele Teilnehmer von ihrer Schule freigestellt und gesetzlich unfallversichert sind. Informationen hierzu und ein Beispiel zum Tagesablauf für einen erfolgreichen Jungen-Zukunftstag in einer Arztpraxis sind im Praxisleitfaden zu finden. Alle Boys’Day Praktikanten unterliegen der Schweigepflicht. Für Fragen rund um den Boys’Day in Baden-Württemberg stehen Jannika Keitel und Max Wohltmann von der Regionaldirektion Baden-Württemberg der Bundesagentur für Arbeit zur Verfügung: Telefon (07 11) 9 41 15 15, E-Mail: Baden-Wuerttemberg.BoysDay@arbeitsagentur.de
Veranstaltungshinweis Die Management Akademie der Kassenärztlichen Vereinigung Baden-Württemberg (MAK) lädt gemeinsam mit der Deutschen Apotheker- und Ärztebank zu einer Fortbildungsveranstaltung für Mediziner ein.. Veranstaltungstitel: Erfolgsfaktor Personal: Mitarbeiterzufriedenheit und betriebswirtschaftliche Ziele im Einklang Ziele: In diesem Seminar lernen Sie Wege kennen, um für Ihre Mitarbeiter als Praxis attraktiver zu werden. Wir zeigen Ihnen, wie Sie die Mitarbeitersuche erfolgreich gestalten und durch familienfreundliche Angebote die Bewerberzahl und -qualität deutlich erhöhen. Sie wollen die individuelle Nettovergütung Ihrer Mitarbeiter anheben, ohne Ihre Kosten zu steigern? Wir verraten Ihnen wie! Aber Achtung: Mitarbeiterbindung ist komplex und lässt sich nicht allein über das Gehalt lösen. Lernen Sie, auf welche Faktoren es darüber hinaus ankommt und wie Sie mit pfiffigen Maßnahmen und neuen Impulsen die Leistungsfähigkeit im Team erhöhen und die Teambildung nachhaltig fördern. Weitere Informationen zur Veranstaltung finden Sie im Internet unter www.mak-bw.de. Referenten: • Sven Derlien, Diplom-Ökonom • Ina Wagner, Steuerberaterin Termin und Veranstaltungsort: • 11. März 2020 (15.00 Uhr bis ca. 19.00 Uhr), • apoBank Tübingen, Herrenberger Str. 85, 72070 Tübingen Information und Anmeldung: • Management Akademie der KV Baden-Württemberg, Telefon (07 11) 78 75-35 35, Fax (07 11) 78 75-48-38 88, E-Mail: info@mak-bw.de • oder Online-Anmeldung unter www.mak-bw.de Teilnahmegebühr: Die Teilnahme ist kostenlos, setzt jedoch eine Anmeldung voraus. Fortbildungspunkte: 5 Anzeige
Aktuelle Informationen für Ärztinnen und Ärzte
Pneumonien durch Coronavirus
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m 31. Dezember 2019 wurde das WHO-Landesbüro in China über eine Häufung von Lungenentzündungen mit unklarer Ursache in Wuhan, einer Metropole mit elf Millionen Einwohnern in der Provinz Hubei, informiert. Nach Angaben der WHO haben die chinesischen Behörden am 7. Januar 2020 ein neuartiges Coronavirus als Ursache der Erkrankung identifiziert. Das Virus gehört wie das SARSVirus zu den beta-Coronaviren. Der WHO zufolge bestand die Möglichkeit einer begrenzten Mensch-zu-Mensch
Übertragung, da sich eine Reihe von Erkrankungsfällen nicht anders erklären ließen. Mehrere solcher Menschzu-Mensch-Übertragungen wurden am 20. Januar 2020 von den chinesischen Behörden bestätigt, ebenso wie etwa ein Dutzend Erkrankungs fälle bei medizinischem Personal. Die Landesärztekammer BadenWürttemberg hat seit 22. Januar 2020 auf ihrer Website aktuelle Informationen für Ärztinnen und Ärzte zu dem neuartigen Coronavirus verlinkt. Weitere Informationen:
www.ärztekammer-bw.de
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Kammern und KV Interview · Sachverständigenrat-Chef zum Thema Ärztemangel und Nachwuchssicherung
„Zu hohe Fallzahlen und zu viele Leistungen“
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er Landeskongress Gesundheit Baden-Württemberg befasste sich Anfang Februar mit „Zukunftssicherung Gesundheit“. Einer der Hauptreferenten war Prof. Dr. Ferdinand Gerlach, Direktor des Instituts für Allgemeinmedizin der Goethe-Universität Frankfurt und Vorsitzender des Sachverständigenrates zur Begutachtung der Entwicklung im Gesundheitswesen. Mit dem Experten sprach ÄBW-Chefredakteur Dr. Oliver Erens.
In Deutschland gibt es fast 400.000 berufstätige Ärztinnen und Ärzte, das sind deutlich mehr als noch vor zehn Jahren. Und doch ist der Ärztemangel in aller Munde...?
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Prof. Dr. Ferdinand Gerlach: Wir haben in Deutschland in der Tat mehr berufstätige Ärztinnen und Ärzte als jemals zuvor. Und die Arztzahlen steigen seit Jahren kontinuierlich an. Nach der Wiedervereinigung 1990 waren es erst 238.000! Mit 4,1 Ärzten je 1.000 Einwohner liegt Deutschland international in der Spitzengruppe, auf Platz 5 von 29 OECD-Ländern. Tendenz steigend. Wenn es so weitergeht, sind wir schon bald das Land mit der höchsten Ärztedichte. Eine Mischung aus mehrfacher Fehlverteilung sowie Fehl- und Überversorgung führt dennoch zu einem vor Ort konkret erlebbaren, subjektiv gefühlten, aber eben nicht allgemeinen Ärztemangel. Die Gründe sind in Kliniken und Praxen ähnlich: Besonders problematisch – und häufig verkannt – ist etwa die in Deutschland sehr geringe Anzahl von nur 0,9 Ärzten je 1.000 Belegungstagen im Krankenhaus. In Dänemark zum Beispiel, wo insgesamt weniger Ärzte pro 1.000 Einwohner tätig sind, gibt es 3,7-mal so viele Ärzte am Klinikbett, also 3,3 je 1.000 Belegungstage. Obwohl Deutschland also insgesamt mehr Ärzte je Einwohner hat, sind es je Klinikpatient deutlich weniger. Schon diese Fehlverteilung erklärt den real „gefühlten Ärztemangel“. Hauptursachen sind zu hohe
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Fallzahlen und zu viele – teilweise unnötige – Leistungen in zu vielen deutschen Kliniken.
Und wie bewerten Sie die Situa tion in der ambulanten Versorgung? Mehr als die Hälfte der niedergelassenen Ärzte ist heute schon fast 55 Jahre alt und wird in einigen Jahren in den Ruhestand gehen. Prof. Dr. Ferdinand Gerlach: Im ambulanten Bereich dreht sich mit rekordverdächtigen – grob geschätzten – rund zwanzig Arzt-PatientKontakten je Einwohner und Jahr ebenfalls ein Hamsterrad. Haus- wie Facharztpraxen und auch die Notaufnahmen der Kliniken werden in Deutschland vielfach mit medizinisch unnötigen Patientenkontakten „verstopft“, weshalb, zum Teil infolge finanzieller Fehlanreize und mangelnder Steuerung der Inanspruchnahme, oftmals für ernsthaft erkrankte Patienten zu wenig Zeit und Raum zur Verfügung steht. Das frustriert alle Beteiligten und fühlt sich ebenfalls wie ein „Ärztemangel“ an. Da das Medizinstudium und die ärztliche Weiterbildung viel Zeit erfordern und eine Niederlassung zumeist erst in der vierten Lebensdekade erfolgt, lag das Durchschnitts- beziehungsweise Medianalter der niedergelassenen Ärztinnen und -ärzte schon immer relativ hoch. Der Nachwuchs
strebt heute auch oftmals nicht unbedingt eine Niederlassung an und möchte stattdessen anders – eher angestellt – und flexibler – eher in Teilzeit – arbeiten. Schwarzmalern zum Trotz steigt allerdings bereits seit 2005 der Anteil junger Ärzte unter 35 Jahre, nämlich von 15,4 auf 18,9 Prozent.
Sie sprechen in diesem Zusammenhang von Fehlverteilung. Wie ist das gemeint? Prof. Dr. Ferdinand Gerlach: Kritisch und weltweit einzigartig ist, dass in Deutschland rund 88 Prozent aller Facharzt-Anerkennungen in einem von inzwischen 79 spezialistischen Bereichen erfolgen und nur 11,8 Prozent der Absolventen einen Abschluss als Generalist erreichen, also Facharzt für Allgemeinmedizin oder Innere und Allgemeinmedizin. Zudem sind die meisten Ärzte dort tätig, wo sie am wenigsten benötigt werden: in wohlhabenden, überversorgten Quartieren der Ballungszentren. Ländliche Räume und ärmere Stadtteile sind hingegen mit zunehmender Unterversorgung konfrontiert. Die genannten Fakten – und noch viele mehr – sprechen, trotz veränderter Präferenzen und verringerter Arbeitszeiten des Nachwuchses, gegen einen generellen Ärztemangel in Deutschland. Sie weisen vielmehr deutlich auf ein Nebeneinander von Über-, Unter- und Fehlversorgung sowie eine mehrfache Fehlverteilung
Kammern und KV ärztlicher Fachkräfte hin: vor allem nach Regionen – Stadt versus Land – und nach Disziplinen – Spezialisten versus Generalisten.
Was schlagen Sie zum Kurieren dieser Symptome vor, doch nicht etwa die viel gepriesene „Landarztquote“? Prof. Dr. Ferdinand Gerlach: Zunächst sollten konsequent bestehende Strukturprobleme – Fehlverteilungen und Fehlanreize – beseitigt werden. Parallel können schneller wirksame Lösungen wie Arbeit im Team, Delegation an andere Gesundheitsberufe, Digitalisierung, Robotik, bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf, Wieder- und Quereinsteigerprogramme genutzt werden. Die „Landarztquote“ klingt auf den ersten Blick plausibel und ist daher für Politiker sehr attraktiv, bei genauerer Betrachtung ist sie aber weitgehend ungeeignet. Es gibt mindestens vier Gründe dagegen. Erster Grund: Sie verlangt 17- bis 19-jährigen Schülern, die gar nicht wissen können, worauf sie sich da einlassen, eine Entscheidung ab, die sechs Jahre Studium, durchschnittlich acht Jahre Weiterbildung und zehn verpflichtende Jahre als praktizierender Landarzt umfasst. In diesen insgesamt 24 Jahren wird im Leben eines jungen Menschen sehr viel passieren. Eine so frühe und weitreichende Entscheidung ist rein lebenspraktisch nicht sinnvoll und kaum zumutbar. Zweites Problem: Wenn man die Zulassung mit einer Konventionalstrafe von 250.000 Euro verbindet, wie dies in Nordrhein-Westfalen der Fall ist, bekommt ein Studienplatz erstmals ein Preisschild. Und damit wird er, vor allem für wohlhabende Eltern, schlicht käuflich. Man kann dann beispielsweise ganz nüchtern die Kosten für ein Studium in Budapest oder für eine aufwendige Studienplatzklage gegen das Risiko der Konventionalstrafe abwägen. Der dritte und wichtigste Grund: Die Tätigkeit von Landärzten wird nicht attraktiv dargestellt und beworben, sondern desavouiert. Die 1,0-Kandidaten „dürfen“ in der Stadt bleiben, weil es dort besser ist, die anderen mit dem schlechten Abitur „müssen“ aufs Land. Warum? Weil es dort so furchtbar und schlecht ist, dass da keiner hin will?
Und viertens: Es dauert alles viel zu lang. Wenn wir baldmöglichst die Landarztquote einführen, dann habe ich mit einem entsprechenden Vorlauf dennoch frühestens in 16 Jahren vielleicht den ersten Landquotenarzt. Wenn wir aber – wie mancherorts bereits erfolgreich praktiziert – bereits im Studium und freiwillig ansetzen, sind wir schneller und haben darüber hinaus intrinsisch positiv motivierte Studierende, die das auch selbst wollen und schon viel besser wissen, was auf sie zukommt. Internationale Studien zeigen, dass dieser Weg überlegen ist. Die Landarztquote wird jetzt dennoch in nahezu allen Flächenbundesländern eingeführt. Eine gezielte Förderung von speziellen Landarzt-Tracks wäre viel effektiver, inhaltlich besser und würde auch schneller wirken als einfach nur eine Quote zu beschließen. Die klingt zwar gut, ist aber letztlich vor allem für die Galerie. Erfreulicherweise werden ja das Fach Allgemeinmedizin und die ambulante Versorgung insgesamt im Rahmen des Masterplans Medizinstudium 2020 sowie in der neuen Approbationsordnung weiter gestärkt. Das ohnehin schon seit einigen Jahren steigende Interesse des Nachwuchses am Fach dürfte damit weiter zunehmen.
Welche Rolle spielt die Weiter bildung zukünftiger Allgemein mediziner? Prof. Dr. Ferdinand Gerlach: In Bezug auf die Weiterbildung haben wir mit den inzwischen bundesweit eingeführten Kompetenzzentren Weiterbildung bereits viel erreicht. Die Zustimmung sowohl bei den Ärzten in Weiterbildung als auch bei den Weiterbildern sowie die Teilnehmerzahlen steigen ständig. BadenWürttemberg und Hessen waren hier bundesweit beachtete Vorreiter. Wichtig sind dabei auch die Koordinierungsstellen Weiterbildung, bei denen Landesärztekammern, Kassenärztliche Vereinigungen, Krankenhausgesellschaften und Universitäten zumeist gut zusammenwirken. Wir haben die Talsohle bereits durchschritten, sehen eine stark steigende Zustimmung bei Studierenden sowie Ärzten in Weiterbildung und auch bereits deutlich steigende Abschlusszahlen von Fachärztinnen und -ärzten für Allgemeinmedizin. Ich bin optimistisch, dass es hier weiter vo-
rangeht. Wir haben allerdings aktuell noch nicht so viel Nachwuchs, wie wir benötigen. Wir brauchen für zwei alte Ärzte, die jetzt ausscheiden, ungefähr drei junge, die jetzt nachfolgen.
Neben der Aus- und Weiterbildung müssen sich ja eventuell auch die Rahmenbedingungen der Tätigkeit ändern. Was ist da aus Ihrer Sicht möglich und notwendig? Prof. Dr. Ferdinand Gerlach: Wir können und müssen schlicht attraktive Angebote machen, bei denen der Nachwuchs anbeißt: beispielsweise„Wohnen in der Stadt – Arbeiten auf dem Land“. Denkbar ist zum Beispiel, dass die junge Hausärztin der Zukunft mit ihrem Partner in der Stadt wohnt und in einem Gesundheitszentrum auf dem Land arbeitet. Wenn sie einen Dienstwagen zur Verfügung hat, die Kinderbetreuung organisiert wird, Teilzeitarbeit im Team sowie flexible Arbeitszeiten möglich sind und auch noch ein gewisser „Landarztzuschlag“ gezahlt wird, dann kann auch eine Tätigkeit im ländlichen Raum attraktiv werden. Als nicht attraktiv wird hingegen empfunden, dass man jungen Ärztinnen und Ärzten sagt: „Jetzt zieh‘ mit deiner Familie aus der Stadt weg und übernimm‘ als Einzelkämpfer eine Einzelpraxis mit zugehöriger Immobilie auf dem Land.“ Schon die Vorstellung, dafür einen Kredit aufnehmen und sich 30 Jahre an diesen Ort ketten zu müssen, wirkt auf die junge Generation vielfach abschreckend. Mit neuen, attraktiven Angeboten haben wir da sicher mehr Chancen. Anzeige
Niederlassungsseminar. MLP Seminare für Mediziner – aktuell in Stuttgart, Schw. Hall und Tübingen. Mittwoch, 18.03.2020, 19.00 Uhr | Derendingerstr. 50, 72072 Tübingen Mittwoch, 29.04.2020, 19.00 Uhr | Jahnstr. 4-6, 70597 Stuttgart Mittwoch, 06.05.2020, 19.00 Uhr | Stauffenbergstr. 35-37, 74523 Schw. Hall • Idealer Ablauf der Niederlassung • Kaufpreisermittlung, Finanzierung • Gesetzliche Rahmenbedingungen • Praxissuche Referenten: Tobias Krämer, Sina Altmann, Barbara Brenner und Misel Stojkovic. Die Seminargebühr übernimmt MLP. Anmeldung unter: Tel 0711 • 13258 • 196 Fax 0711 • 13258 • 80 med-seminare-stuttgart@mlp.de
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Kammern und KV Prominentes Thema beim diesjährigen Deutschen Ärztetag in Mainz
Zum Thema „Medi zinische Folgen des Klimawandels“ veranstaltet die Landesärztekammer Baden-Württemberg am 4. April 2020 ein Symposium in Stuttgart. Ausführliche Informationen dazu auf Seite 85.
Quelle der Grafik: Helmholtz (Icons: Shutterstock/Antun Hirsman, Flaticon)
Klimawandel und Gesundheit
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bereinstimmend wird der Klimawandel als eine der zentralen Gesundheitsfragen des 21. Jahrhunderts anerkannt. Der Klimawandel hat bereits jetzt ernsthafte Auswirkungen auf das menschliche Leben und die Gesundheit. Die meisten Klimaschutzmaßnahmen gehen zudem mit erheblichen Vorteilen für die Gesundheit einher. Der Weltärztebund (WMA) rief daher im Oktober 2017 in seiner Declaration On Health and Climate Change die nationalen Ärzteverbände dazu auf, Klimawandel und Gesundheit als prioritäre Aufgabe auf ihre Agenda zu setzen. Diesem Aufruf trägt der Deutsche Ärztetag in diesem Jahr Rechnung: „Klimawandel und Gesundheit“ wird prominentes Thema sein, das hat der letztjährige Deutsche Ärztetag in Münster beschlossen. Ein entsprechender Antrag war auch von badenwürttembergischen Delegierten mitgetragen worden, darunter Kammerpräsident Dr. Wolfgang Miller, Vorstandsmitglied Dr. Robin Maitra und Dr. Detlef Lorenzen. Als Referenten zum Tagesordnungspunkt „Klimaschutz ist Gesundheitsschutz“ sind vorgesehen: Priv.Doz. Dr. Peter Bobbert (Vorsitzender der AG „Vorbereitung 123. DÄT 2020: Klimawandel und Gesundheit“), Prof. Dr. Harald Lesch (Professor für Astrophysik am Lehrstuhl für Astronomie und Astrophysik der Ludwig-Maximili-
ans-Universität München und Wissenschaftsjournalist), Prof. Dr. Claudia Traidl-Hoffmann (Ordinaria und Direktorin am Lehrstuhl und Institut für Umweltmedizin, Technische Universität München und Helmholtzzentrum München, sowie Direktorin der Hoch-
schulambulanz für Umweltmedizin am Universitätsklinikum Augsburg) sowie Sylvia Hartmann, Ärztin aus Berlin. – Der Deutsche Ärztetag findet vom 19. bis 22. Mai 2020 in Mainz statt. Weitere Informationen:
www.aerztetag.de
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Umfangreiches Seminarangebot
Management Akademie der KVBW
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as Seminarangebot 2020 der Management Akademie (MAK) der Kassenärztlichen Vereinigung Baden-Württemberg (KVBW) bietet über 270 Angebote zu vielfältigen Themen der Praxisorganisation und -führung. Ein Deeskalationsseminar vermittelt beispielsweise, wie man in Gefahrensituationen angemessen reagiert. Refresherkurse helfen dabei, das Wissen auf dem Gebiet des Datenschutzes oder der Aufbereitung von Medizinprodukten zu aktualisieren.
2020 SEMINARPROGRAMM
MEHR AN KOMPETENZ FÜR DIE PRAXIS
management akademie der Kassenärztlichen Vereinigung Baden-Württemberg
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Die Management Akademie ist eine der größten Fortbildungseinrichtungen für Ärzte, Psychotherapeuten und deren Praxismitarbeiter in der Region. Über 8.000 Kursteilnehmer schenken der MAK jedes Jahr ihr Vertrauen. Die Seminare sind praxisnah gestaltet und ermöglichen ein Mehr an persönlicher, fachlicher und methodischer Kompetenz, die Kursteilnehmer bereits am nächsten Tag einsetzen können. Das vielfältige Kursangebot aus den
Bereichen Abrechnung/Verordnung, Betriebswirtschaft/Zulassung, Kommunikation, Praxisorganisation, Qualitätsmanagement sowie zur Qualitätssicherung und -förderung unterstützt Ärztinnen und Ärzte sowie deren Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in allen wichtigen Belangen des Alltags. Weitere Informationen:
www.mak-bw.de
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Wirtschaft Informationen der Baden-Württembergischen Bank
Neues aus der Finanzwelt Gold wert Gold ist derzeit beliebt – ob als Sammlerstück in Münzenform oder als Wertanlage. Warum das so ist und worauf es beim Goldkauf zu achten gilt, weiß Apostolos Vravosinos, Edelmetall-Experte bei der BadenWürttembergischen Bank. Weihnachten, Geburtstag, Hochzeit – bei der Wahl des richtigen Geschenks fällt die Wahl nicht selten auf Gold. Warum ist Gold so beliebt? Apostolos Vravosinos: Tatsächlich wird Gold gerne verschenkt – und zwar zu den verschiedensten Feierlichkeiten das ganze Jahr über. Zum einen liegt das natürlich am Sammlerwert, vor allem bei Goldmünzen. Zum anderen ist Gold für viele Menschen eine Wertanlage: Sie investieren in das Edelmetall, um sich langfristig gegen Finanz- und Währungskrisen abzusichern. Dabei kann man Gold entweder als Barren oder als Münze kaufen. Wer auf Barren setzt, möchte Gold so günstig wie möglich und in einer großen Auswahl an Gewichtseinheiten kaufen. Dabei ist es sehr wichtig, dass die Goldbarren von der London Bullion Market Association (LBMA), dem weltweit wichtigsten Handelsplatz für Gold und Silber, zertifiziert und somit gut handelbar sind. Was ist das Besondere an Münzen? Apostolos Vravosinos: Zu den Münzen zählen beispielsweise der Südafrikanische Krügerrand oder der Kanadische Maple Leaf. Wer hier inve-
stiert, legt Wert auf eine schöne Optik – und auf die internationale Bekanntheit der Münze. Denn das macht sie zu einer liquiden Wertanlage. Außerdem sind zum Beispiel KrügerrandMünzen mit Kupfer legiert. Dadurch sind die Münzen sehr robust. Wie hat sich der Goldpreis seit der Jahrtausendwende entwickelt? Apostolos Vravosinos: Von 2001 bis 2012 ist der Goldpreis auf knapp 1.900 US-Dollar pro Unze (31,1 Gramm) gestiegen. Das entspricht einem Anstieg von rund 600 Prozent. Danach folgte ein erheblicher Preisrückgang auf 1.200 US-Dollar pro Unze. Bis 2016 pendelte sich der Goldpreis dann bei rund 1.250 USDollar pro Unze ein. Seither befindet sich der Goldpreis wieder im Aufschwung – vor Kurzem wurde sogar ein Stand von über 1.400 Euro pro Unze erreicht, was dem Höchststand gemessen in Euro entspricht. Wie viel Geld investieren Verbraucher denn im Schnitt in Gold? Apostolos Vravosinos: Das hängt ganz davon ab, wie jemand finanziell aufgestellt ist und wie hoch seine Affinität zu dem Edelmetall ist. Ein Beispiel: Bei Verbrauchern, die Gold zur Krisenabsicherung kaufen, hat das Edelmetall meist einen Anteil von fünf bis zehn Prozent des liquiden Vermögens. Wer stark in die Wertbeständigkeit von Gold vertraut, investiert aber auch durchaus mehr. Welche goldenen Regeln sollten Verbraucher beachten, die in das Edelmetall investieren wollen?
Apostolos Vravosinos: Bei Verkäufern aus dem Internet sollten Interessenten besonders vorsichtig sein. Es ist schon passiert, dass Verbraucher vermeintlich günstige Goldbarren im Netz erstanden – doch die Barren waren lediglich mit einer Goldschicht überzogen. Deshalb ist es ratsam, Gold nur bei vertrauenswürdigen Edelmetallhändlern oder Banken zu kaufen. Sie erkennt man beispielsweise an Ihrer Mitgliedschaft im Berufsverband des Deutschen Münzenfachhandels e. V., in dem auch die BadenWürttembergische Bank Mitglied ist. Wie stellen Sie sicher, dass Sie Ihren Kunden hochwertiges Gold anbieten? Apostolos Vravosinos: Zum einen beziehen wir Gold überwiegend direkt aus den Scheideanstalten und Münzprägestätten. Zum anderen prüfen wir das Gold noch mit verschiedenen Verfahren, beispielsweise mithilfe von Wirbelstrommessungen, Magnetwaagen oder Röntgenfluoreszenz-Analyse. Das bietet unseren Kunden größtmögliche Sicherheit beim Goldkauf. Weitere Informationen:
www.bw-bank.de/muenzkabinett
A. Vravosinos Edelmetall- und Münzkabinett Baden-Württembergische Bank
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Die BW-Bank beherbergt ein Edelmetall- und Münzkabinett. Zum einen wird dort eine Ausstellung mit Münzen und M edaillen präsentiert – mitunter Raritäten. Diese ist frei z ugänglich. Zum anderen können dort auch Stücke erworben werden. Interessierte finden das Edelmetall- und Münzkabinett der BW-Bank in der Königstraße 3, Stuttgart. Die Öffnungszeiten sind montags bis freitags von 10 bis 13 Uhr sowie von 14 bis 17 Uhr. Anzeige
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Schwerpunkt Drei Beispiele, wie sich baden-württembergische Ärztinnen und Ärzte engagieren
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chon 2015 erklärte die Deutsche Ärzteschaft angesichts der hohen Zahl von Flüchtlingen, die in Deutschland Schutz suchten: „Für uns als Ärzte ist es bedeutungslos, woher ein Mensch kommt. Wir behandeln alle Menschen nach den gleichen Kriterien und wir wollen allen die gleiche Qualität zukommen lassen.“ Dass dies nicht bloße Lippenbekenntnisse waren, ist seither an vielen Stellen deutlich geworden. Zahlreiche baden-württembergische Ärztinnen und Ärzte waren und sind in der medizinischen Versorgung von Flüchtlingen engagiert. Das Ärzteblatt hat aus der Vielzahl von Initiativen drei herausgegriffen: Geregelte Abläufe waren 2015 in Deutschland angesichts der hohen Zahl von Flüchtlingen kaum anzutreffen. Inzwischen hat sich die Lage nicht nur stabilisiert, sondern sogar normalisiert. Einer, der dazu beigetragen hat, ist Dr. Christoph von Ascheraden aus St. Blasien. Er berichtet vom damaligen Hilferuf des Freiburger Regierungspräsidiums, wonach über 2.000 Flüchtlinge ohne ärztliche Versorgung seien. Und er erzählt eindrucksvoll, wie eine Handvoll Ärztinnen und Ärzten aus der Region in Donaueschingen eine funktionierende Ambulanz aufgebaut hat. Immer mehr Menschen fliehen über die Türkei nach Griechenland. Besonders deutlich wird das auf der Insel Samos: Hier leben knapp 5.000 Flüchtlinge in einem Camp, das für 700 Menschen geplant war. Ihre Versorgungslage ist dramatisch. Dr. Peta Becker-von Rose aus Heidelberg berichtet über ihre Erlebnisse vor Ort und wie sie ärztlich tätig wurde – nicht etwa im Camp, wo man sie unter Strafandrohung barsch abwies, sondern in der gut organisierten Praxis einer Nichtregierungseinrichtung.
Foto: iStock / Getty Images – RadekProcyk
Medizinische Versorgung von Flüchtlingen
Wer hilft Flüchtlingen, wenn sie die Erstaufnahmeeinrichtungen verlassen haben? Viele von ihnen beklagen einen schlechten Gesundheitszustand. Prof. Dr. Michael Wirsching hat sich mit zahlreichen Mitstreitern aktiv dafür eingesetzt, in Freiburg eine neuartige und niederschwellige Anlaufstelle für diese Menschen zu schaffen und ihnen möglichst schnelle und umfassende Teilhabe am bestehenden Versorgungssystem zu ermöglichen. Die Beratung des „Refugium Freiburg“ ist kostenlos, vertraulich und mit jedem Aufenthaltsstatus möglich. OE
Aufbau einer ärztlichen Ambulanz in der Erstaufnahmeeinrichtung Donaueschingen
Donaueschingen, drei Jahre und acht Monate
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m 23. Dezember 2015 um die Mittagszeit erhielt ich einen Anruf vom Regierungspräsidium Freiburg: „Wir haben ihre Telefonnummer von der Kassenärztlichen Vereinigung Baden-Württemberg. Können Sie uns helfen? In der Erstaufnahmeeinrichtung Donaueschingen sind 2.300 Flüchtlinge praktisch ohne ärztliche Versorgung.“ Ich fahre wenige Tage später hin, um mir einen Überblick zu verschaffen. In der ehemaligen Kaserne der Französischen Brigade wimmelt es von Menschen aus allen Krisengebieten der Welt: Syrer und Afghanen, Iraker und Kurden, Pakistani und Chinesen, Menschen vom Balkan, aus den Maghreb-Staaten und Westafrika. Die Krankenstation besteht aus drei Zimmern, einem Schreibtisch und einer Liege. Iris vom DRK versucht, die vielen Fragen und Wünsche zu beantworten, zu steuern. Sie verweist auf die Sprechstunde ab 14.00 Uhr, wenn zwei „Arabische Doktors“ – selbst Flüchtlinge – aus einer benachbarten Einrichtung kommen sollen. Im kleinen Vorraum drängen sich 40 bis
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50 Personen um die vorderen Plätze. Ich bin ratlos und werde gefragt: „Könnten Sie so zwei bis drei Stunden täglich kommen?“ Am 2. Januar 2016 komme ich zur ersten Sprechstunde um 9.00 Uhr an. Wir müssen erst einmal den Zugang zum Sprechzimmer mithilfe der Security organisieren. Einmal sind zwei Familien mit elf Personen gleichzeitig im Zimmer. Nach guten sechs Stunden fahre ich ziemlich geschafft nach Hause. Das kann niemand alleine schaffen! Ich wende mich an Kollegen, ebenfalls rüstige Rentner. In kurzer Zeit haben wir acht Ärzte in unserem Team. Die nächsten Schritte: Dienstplan gestalten, notwendige Einrichtung organisieren, Abläufe strukturieren. Bis Ende September 2019 werden wir tägliche Sprechstunden von vier bis sechs Stunden absolvieren, in den Spitzenzeiten auch samstags. Wir bauen ein Netzwerk mit den niedergelassenen Kollegen und Krankenhäusern vor Ort auf. Eine Psychotherapeutin mit Erfahrung in der Traumatherapie stößt hinzu. Ein Gynäkologe und ein Pädiater (beide über 80 Jahre alt) komplettieren unser Team.
Schwerpunkt Glückliche Gesichter und volles Engagement beim Fußballturnier und anschließendem Grillfest. Die Menschen wollen hierbleiben. Nur nicht zurück nach Italien, schon gar nicht nach Libyen. Auch in den Heimatländern sehen sie keine Perspektive, selbst wenn dort kein Krieg herrscht. Den Wünschen nach einem ärztlichen Attest zur Unterstützung des Bleiberechtes und Vermeidung drohender Abschiebung können wir nur in wenigen begründeten Fällen nachkommen. In diesem Spannungsfeld gibt es manche, auch kontroverse Diskussionen.
Foto: iStock / Getty Images – FatCamera
Die Patienten kommen mit allen Problemen zu uns, die wir aus unserer langjährigen Hausarzttätigkeit kennen. Darüber hinaus haben wir es mit vielfältigen Folgen der Flucht zu tun, die Monate und manchmal Jahre gedauert hat: frische und ältere Wunden, in Fehlstellung verheilte Frakturen, sichtbare und unsichtbare Folgen von Folterungen. Verängstigte, verzweifelte Menschen. Vielfältige psychosomatische Beschwerdebilder. Von den Afrikanern hören wir oft: „Doktor, my body is hot, I am burning.“ Tropenkrankheiten treffen wir selten an, eine davon ist die Bilharziose. Mit Dauer des Aufenthaltes tritt ein Problem der Flüchtlinge immer stärker in den Vordergrund: die Perspektivlosigkeit, vor allem der jungen Männer. Und unser Unvermögen, diesen Menschen zu helfen. Die meisten wollen etwas Sinnvolles tun, arbeiten und Geld verdienen. Auch Fußballprofi ist so ein Wunschziel, am liebsten beim SC Freiburg in der Bundesliga. Die Sprache ist oft eine große Barriere. Mit Englisch und Französisch kommen wir ein Stück weit. Aber Farsi und Dari, Uigurisch und chinesisch, kurdisch und türkisch sowie diverse Dialekte der Bantusprache liegen weit außerhalb unserer linguistischen Kompetenz. Wir behelfen uns mit ad hoc Übersetzern aus den Reihen der Security und Mitarbeitern des Regierungspräsidiums. Oder es helfen uns Familienangehörige, Freunde oder Mitflüchtlinge. Übersetzer-Apps führen teilweise zu grotesken Ergebnissen. Das ist alles andere als professionell, wir wissen es. Wir bräuchten wohl 25 zertifizierte Dolmetscher. Gibt es nicht. Wir versuchen Vertraulichkeit und Diskretion, so gut es geht, zu praktizieren. Die Behandlung von schwer traumatisierten Patienten ist kaum möglich: Durch die ständigen Verlegungen, die sehr kurzfristig mitgeteilt werden, ist eine komplexe Traumatherapie praktisch unmöglich. Das belastet auch uns und die speziell dafür engagierte Traumatherapeutin sehr. Gegen Ende unserer Zeit mutiert unser Camp (so der allgemeine Sprachgebrauch) zu einem neonatologischen Schwerpunkt. Viele Hochschwangere aus Westafrika sammeln sich in Donaueschingen. Zusammen mit dem Pädiater betreuen wir zirka 40 kleine süße Babys. Das Leben geht weiter.
In drei Jahren und acht Monaten haben wir über 21.000 Patientinnen und Patienten behandelt. Wir konnten die primärärztliche Versorgung sicherstellen. Notfälle und schwere Erkrankungen wurden nach medizinischer Dringlichkeit im Verbund mit Fachärzten und Kliniken versorgt. Die eingeschränkte Behandlungsmöglichkeit durch das Asylbewerber-Leistungsgesetz konnten wir nicht verhindern, aber im Einzelfall den Ermessensspielraum der Entscheidungsträger durch hartnäckige Beratung erweitern. Respekt und Menschlichkeit haben die Flüchtlinge auf ihrem langen Weg am meisten vermisst. Ärztliche und menschliche Empathie – auch wenn es mitunter nicht ganz einfach war – haben wir den uns anvertrauten Menschen geben können. Dr. Christoph von Ascheraden
Ärztliche Arbeit für eine Nichtregierungsorganisation auf der Ferieninsel
Flüchtlings-Hotspot Samos
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urz vor der Landung am Flughafen der Insel Samos wünschen die Flugbegleiter einen „wunderschönen Urlaub auf der Ferieninsel“. Erwarten wird mich das Hera-Heiligtum, von dessen überdimensional geplantem Tempel nur noch eine der monumentalen Säulen in den gnadenlos heißen Sommer-Sonnenhimmel aufragt. Hier geht man auch durch den über tausend Meter langen Eupalinus-Tunnel, der als Wasserleitung diente – eine um 530 v. Chr. unvorstellbare baumeisterliche Genieleistung. Und im Archäologischen Museum ist der phänomenale Riesenjüngling Kouros zu bestaunen, für den das Ausstellungsgebäude mehrfach umgebaut werden musste, da die Einzelteile – erst Torso, dann Kopf, dann Beine – zu verschiedenen Zeiten ausgegraben wurden.
Beim Blick aus dem Fenster des Museums laufen Menschen anderer Hautfarbe vorbei, einzeln, oder in Gruppen oder Familienverbänden mit vielen Kindern, Plastiktüten tragend, einen steilen Berg hinauf. Es ist sehr heiß. Viele hocken im Schatten der Museumsbauten, sie essen oder ruhen nur. Die steile Straße führt, teilweise mit Treppen, hinauf zum Flüchtlings-Hotspot, fort aus der Stadt, hin zum großem Eisengitter, das die Siedlung versperrt: Vor drei Jahren wurde ein Camp für etwa 650 Flüchtlinge gebaut, jetzt sollen zirka 5.000 bis 6.000 Menschen hier campieren – die genaue Zahl ist nicht bekannt. Direkt neben der ursprünglichen Flüchtlingsein richtung wuchert der sogenannte „Dschungel“: Das ist die unkontrolliert wachsende Zeltstadt in den umge-
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Internetauftritt von Med’EqualiTeam
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Schwerpunkt
Blick vom Berg des Flüchtlingscamps auf Samos
Die Ambulanz des Med’EqualiTeam
Die unkontrolliert wachsende Zeltstadt in der Umgebung des Flüchtlings-Camps
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benden Gehölzen. Die hier hausenden Menschen haben nur mit Sondererlaubnis Zutritt zum ursprünglichen Camp. Ob die Nahrung den Mindestanforderungen der UN-Flüchtlingsbestimmungen von 2.100 Kalorien entspricht? Nicht selten soll das Essen voller Maden sein, häufig nur aufgetaute Tiefkühlkost. Dazu gibt es pro Tag 1,5 Liter Wasser. Das Taschengeld beläuft sich auf 150 Euro monatlich. Die hygienischen Zustände sind unvorstellbar. Jede Nacht kommen Menschen in überfüllten Schlauchbooten an. Viele werden per Handynavigation von Flüchtlingen gesteuert, die dann für die teure, riskante Überfahrt einen Preisnachlass bekommen. Der Steuermann setzt einen Notruf ab, sobald griechische Gewässer erreicht sind, und gibt den Standort durch. Um später nicht zurückgeschickt zu werden, wird das Boot nicht selten aufgestochen. Das Flüchtlingscamp ist streng bewacht. Mein Versuch, mit dem Camp-Arzt Verbindung aufzunehmen, wurde schon im Vorfeld unterbunden: Es gibt keinen Zugang! Verboten! Ginge ich dennoch hin, würde ich von der Polizei in Verwahrung genommen und es drohe eine erhebliche Geldstrafe. Immer wieder hört man von Kollegen, denen genau das passiert ist. Auch Fotografieren ist strengstens untersagt. Vor einigen Monaten waren für medizinische Probleme angeblich zwei Mediziner zuständig, zurzeit soll keiner da sein. In Samos Stadt, sehr nah an der Aufstiegsstraße, befindet sich eine bemerkenswerte medizinische Ambulanz, betrieben von einer Nichtregierungsorganisation (NGO): Med’EqualiTeam. Hier wird an sechs Tagen in der Woche von 7 bis 15 Uhr kostenfreie, grundlegende medizinische Versorgung angeboten. Freiwillige aus der ganzen Welt arbeiten hier, viele Studenten, Menschen aus der Pflege oder sozialen Berufen, Ärztinnen und Ärzte für einige Wochen oder auch länger. Die meisten sind sehr jung und über das Internet auf die Einrichtung gestoßen. Alle verbindet der Wunsch, etwas Sinnvolles zu tun und das Wissen um die katastrophalen Bedingungen der Flüchtlinge. Die medizinischen Richtlinien des Med’EqualiTeam sind ausgerichtet nach den Statuten von „Ärzte ohne Grenzen“. Im räumlich beengten Wartebereich geht es laut und scheinbar chaotisch zu. Alle Patienten werden per Computer registriert und anschließend im Sinne einer Triage von Nicht-Medizinern gesehen, die die Anamnese und medizinische Grunddaten erheben. Sie versorgen dann auch Bagatellprobleme beispielsweise mit Schmerzmitteln, machen Wundversorgung (z. B. bei Rattenbissen), behandeln Durchfall und Verstopfung. Bei dieser Triage traf ich eine Medizinstudentin aus Österreich an, einen Krankenpfleger aus Italien oder einen Krankenpfleger aus Syrien, etc. Schmerzzustände, Insektenstiche, Magen-Darm-Erkrankungen, Wanzenbisse, Läuse, Flöhe, Krätze – alles Ausdruck der un sagbaren medizinischen, hygienischen und inhumanen Zustände. Die medizinischen Alltagsprobleme sind Ausdruck der katastrophalen Zustände und Lebens bedingungen im Camp. Ich habe als Ärztin für das Med’EqualiTeam gearbeitet, sah Patienten nach der Triage genauestens voruntersucht mit präziser Anamnese, Größe, Gewicht, Blutdruck, Puls und Temperatur. Alles händisch festgehalten auf einem DIN-A5-Blatt. Ein Sonografie-Gerät und ein gynäkolo-
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gischer Untersuchungsstuhl sind vorhanden. Ein TB-, HIVoder Hepatitis-Screening erfolgt nicht. Die Krankheitsbilder, unabhängig von den quälend juckenden Ungeziefer-Ekzemen und infizierten Rattenbissen, ähneln denen unserer Ambulanz in der Heidelberger Landeserstaufnahmeeinrichtung Patrick Henry-Village. Die medizinische Vorarbeit mit der Anamnese und den Grunddaten ist so vorbildlich und so hilfreich, dass das Arbeiten am Patienten in Samos unglaublich entspannt und schnell geht. Das scheinbare Chaos durch die vielen Akteure entpuppte sich als stringent und hoch effektiv. Abschließend wird der DIN-A5-Bogen eingescannt und ist somit jederzeit digital verfügbar. Die meisten Patienten in Samos kommen aus Afghanistan, Syrien oder der Demokratischen Republik Kongo. Die notwendige Sprachmittlung haben meistens
Ein großes Eisengitter versperrt das Flüchtlings-Camp Englisch sprechende sogenannte „Resident Translators“ übernommen, die im Camp auf Asylgenehmigung warten. Die notwendigsten Medikamente sind durch Spenden nach „Ärzte ohne Grenzen“-Standard aufge listet und stehen zur Verfügung. Tür an Tür zur Ambulanz befindet sich ein juristisches Büro der „Lawyers without Borders“, die sehr hilfreich bei allen Verfahrensfragen sind. Das Med’EqualiTeam ist in Samos vernetzt mit weiteren NGOs, die unterschiedliche Foci haben. Die Verantwortlichen treffen sich in einem zweiwöchentlichen Rhythmus. Die NGOs versuchen ihr Möglichstes, können aber das grundsätzliche strukturelle Problem nicht ausgleichen. Dass sich bis heute – trotz himmelschreiender Zustände – nichts verändert hat und die Europäische Union wie gelähmt zuschaut und offensichtlich Griechenland im Stich lässt, finde ich mehr als beschämend. Dr. Peta Becker-von Rose
Schwerpunkt Neue Wege der psychosozialen und gesundheitlichen Versorgung von Geflüchteten
Das Freiburger Refugium
Foto: iStock / Getty Images – beingbonny
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n Freiburg leben rund 4.000 Menschen mit Fluchtbiografien. Migration und Flucht bedingen erhöhte Gesundheitsrisiken. Diese sind meist die Folge existenzieller Belastungen (Aufenthaltsstatus, Wohnung, Familie, Job etc.) oder Trauma-Folgestörungen. Viele beklagen ihren schlechten Gesundheitszustand. Bedrückung, Erschöpfung und Mutlosigkeit sowie somatoforme Schmerzen und Schlafstörungen stehen im Vordergrund der Beschwerden. Die Weltgesundheitsorganisation empfiehlt multimodale (biopsychosoziale) sowie kultur- und sprachsensible Versorgungsangebote. Um diesen Empfehlungen gerecht zu werden, haben sich im Frühjahr 2018 Refudocs-Freiburg e. V. und der Caritasverband Freiburg-Stadt e. V. – zwei gemeinnützige und in der Flüchtlingsarbeit erfahrene Träger – zusammengeschlossen. Mit Unterstützung der Stadt Freiburg wurde eine neuartige und niederschwellige Anlaufstelle für Menschen mit Fluchtbiografie geschaffen. Ziel ist die möglichst schnelle und umfassende Teil habe am bestehenden Versorgungssystem. Dazu gibt es unterschiedliche Angebote: Psychosoziale Gespräche zur Klärung, Beratung, Krisenhilfe und gegebenenfalls Weitervermittlung. In der Regel braucht es im Mittel drei bis fünf zirka einstündige Termine, um die Problematiken zu verstehen und zu priorisieren. Verständnis, Unterstützung und Beratung können bereits eine entlastende Wirkung haben. Ist Weiterreichendes angezeigt (z. B. ambulante Psychotherapie), wird aufgeklärt und bei Motivation ein ambulanter Behandlungsplatz gesucht. Telefonische Vermittlung von Facharztterminen. Geschulte Koordinatorinnen vereinbaren – unterstützt durch fachkundige ehrenamtliche Ärztinnen und Ärzte – auf telefonische Anfrage Termine in Facharztpraxen, organisieren (inklusive Bezahlung) eine Dolmetscherunterstützung und klären den Versicherungsstatus. Weitere Angebote sind kunst- und körpertherapeutische Gruppen durch qualifizierte Honorarkräfte, niederschwellige psychologische Begleitung (wenn eine Weitervermittlung nicht möglich) ist, sowie der Zugang zu weiteren, mit dem Refugium verbundenen sozialtherapeutischen Angeboten des Caritasverbandes: frühe Hilfen für Familien, Step-in für Jugendliche und der Sozial psychiatrische Dienst. Als Grundregel gilt, dass das Refugium verantwortlich bleibt, bis eine tragfähige Lösung gefunden wurde. Patientinnen und Patienten können jederzeit wieder zurückkehren oder zurücküberwiesen werden, wenn der vorgeschlagene Lösungsweg nicht funktioniert. Die bisherigen Erfahrungen zeigen, dass das Konzept greift. In den ersten eineinhalb Jahren wurden 600 Geflüchtete allein oder mit Zugehörigen in rund 1.800 Gesprächen zur Problemklärung, Beratung oder Krisenhilfe gesehen. Dazu kamen nochmals über 2.000 telefonische Vermittlungen von Facharztterminen. Dolmetscherunterstützung war in etwa der Hälfte der psychosozialen Fälle und bei über 90 Prozent der Facharzttermine notwendig.
Das Refugium arbeitet in neun schönen Räumen in der Freiburger Altstadt. Diese werden vom Caritasverband bewirtschaftet, der auch die Personal- und Finanzverwaltung leistet. Die Finanzierung von 3,9 Vollzeitkräften, sowie der Honorarkräfte und Dolmetscher erfolgt aus Mitteln der Stadt, des Landes, des Bundes und durch Spenden. In einem interprofessionellen, Anzeige mittlerweile über 24-köpfigen Team arbeiten mit sehr unterschiedlichen Deputaten Fachärztinnen und -ärzte (Allgemeinmedizin, Innere Medizin, Gynäkologie, Pädiatrie, Psychiatrie, Psychosomatik), Psychologische Psychotherapeuten und Sozial therapeuten. Hinzu kommen 25 freiberufliche Dolmetscher und zwei Verwaltungs-Koordinationskräfte. Fünf sehr erfahrene niedergelassene Ärzte und Psychologische PsychotheErleben Sie die rapeuten betreiben mit KV-Genehmigung eine Zweigpraxis in den Räuder GE Versana Familie men des Refugiums. Alle ärztlichen Vorstände von RDF arbeiten ehrenin unserer Ausstellung in amtlich in der Koordinierungsstelle und in der fachlichen Leitung des Fellbach-Schmieden oder Refugiums. Aalen Als nächste Schritte sind geplant: Ausbau des Kooperationsnetzwerkes, Implementierung von Qualitätsmanagement, Team-Prozess-Supervision, nach Prozessevaluation, Profilerweiterung telefonischer durch Präventionsleistungen. Absprache Wir danken allen, die diese Arbeit ermöglicht haben: unser großartiges Team, die Ehrenamtlichen, unsere Kooperationspartner (insbesondere DRK und Diakonie), unsere Geldgeber und Unterstützer, insbesondere dem AMI der Stadt Freiburg.
neueste Generation
Prof. Dr. Michael Wirsching Weitere Informationen:
www.refugium-freiburg.de
C
Aalen · Tel.: 07361/ 92 48 80 Fellbach-Schmiden · Tel.: 0711/ 57 70 30 20
www.sonofair.de
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Vermischtes Interview · Dr. Schleicher fördert für die DSO den Organspendeprozess im Südwesten
„Entscheidungsbereitschaft jedes Einzelnen wird gestärkt“
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r. Christina Schleicher studierte in Heidelberg Medizin und bildete sich zur Fachärztin für Chirurgie und Viszeralchirurgie am Universitätsklinikum Münster weiter. Sie kennt das gesamte medizinische Spektrum von der Organentnahme bis zur Transplantation, da sie acht Jahre lang zum Explantationsdienst in Nord rhein-Westfalen gehörte. Seit 2012 ist sie Geschäftsführende Ärztin der Deutschen Stiftung Organtransplantation (DSO) in Baden-Württemberg. Mit der gebürtigen Stuttgarterin sprach ÄBWChefredakteur Dr. Oliver Erens.
Nach einigen „mageren“ Jahren sehen wir wieder steigende Organspendezahlen. Wie ist der aktuelle Stand in Baden-Württemberg? Dr. Christina Schleicher: 2018 war in Baden-Württemberg eine deutliche Zunahme der Zahl der Organspender zu verzeichnen. Es gab 126 Spender im Vergleich zu 95 im Jahr 2017. Im vergangenen Jahr hat sich die Zahl der Spender auf diesem Niveau konsolidiert. 118 Menschen haben in Baden-Württemberg nach dem Tod ihre Organe gespendet. Noch aussagekräftiger, weil wichtigster Parameter für die Spendererkennung in den Kliniken und Ausdruck einer vertrauensvollen Zusammenarbeit mit der DSO ist jedoch die Zahl der organspendebezogenen Kontaktaufnahmen aus den Krankenhäusern. Diese Zahl ist schon 2018 deutlich angestiegen von 285 auf 420. Und auch 2019 setzte sich der positive Trend fort mit 448 Meldungen möglicher Organspender an die DSO.
Der Bundestag hat das Gesetz zur Stärkung der Entscheidungsbereitschaft beschlossen und damit die geltende erweiterte Zustimmungslösung bei der Organspende bestätigt. Ihre Meinung dazu?
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Dr. Christina Schleicher: Für die über 9.000 Patienten auf den Wartelisten hätten wir natürlich den großen, konsequenten Schritt in Richtung Widerspruchsregelung gewünscht. Positiv sehen wir, dass der Wille der Abgeordneten zur Steigerung der Organspende in der intensiv geführten Debatte sehr deutlich zum Ausdruck gekommen ist und dass die Aufklärung der Bevölkerung und damit die Entscheidungsbereitschaft jedes Einzelnen gestärkt werden soll. Von einer Widerspruchsregelung hätten wir uns jedoch mehr positive Synergien, beispielsweise im Hinblick auf die Förderung des Denkens an die Organspende als Normalfall am Lebensende in den Krankenhäusern, versprochen.
Seit April 2019 gilt das bundesweite Gesetz zur Verbesserung der Zusammenarbeit und der Strukturen bei der Organspende. Was hat es im Südwesten bewirkt? Dr. Christina Schleicher: Mit dem Gesetz wurden die Rahmenbedingungen für die Organspende in den
Krankenhäusern deutlich verbessert. Ein wichtiger Punkt ist dabei die Stärkung der Rolle der Transplanta tionsbeauftragten. Mehr Zeit, An erkennung und Fortbildung sind die Schlüssel, damit sie diese anspruchsvolle Aufgabe auch entsprechend erfüllen können. Gleichzeitig erhalten die Krankenhäuser nun auch eine aufwandsgerechte Ver gütung für ihre Tätigkeit im Ablauf einer Organspende. Ein flächendeckendes Berichtssystem legt den Grundstein für den Aufbau eines Qualitätssicherungssystems. Dieses soll die Krankenhäuser beim Erkennen von möglichen Organspendern unterstützen. Erstmals ist in dem neuen Gesetz auch die Angehörigenbegleitung als wichtiges Anliegen bei der Organspende verankert. Das setzt ein sichtbares Zeichen für die Wertschätzung der Organspende in unserer Gesellschaft.
Das Gesetz hat auch die Transplantationsbeauftragten gestärkt. Was sind deren Aufgaben und lassen sich seit der Gesetzesänderung schon Effekte feststellen?
Vermischtes Dr. Christina Schleicher: Es ist noch zu früh, um Effekte der Gesetzesänderung festzustellen. Die neuen Rahmenbedingungen schaffen verbindliche Regelungen zur Freistellung der Transplantationsbeauftragten für ihre Tätigkeit und für die notwendigen Fortbildungen. Transplantationsbeauftragte haben für ihr Krankenhaus eine zentrale Schlüsselfunktion in der Organspende. Sie haben dafür Sorge zu tragen, dass die Entnahmekrankenhäuser ihrer Pflicht zur Meldung möglicher Organspender an die DSO nachkommen. Außerdem gehört es zu ihren Aufgaben, Angehörige von Spendern in angemessener Weise zu begleiten. Sie kümmern sich darum, dass die Zuständigkeiten und Handlungsabläufe zur Erfüllung des Transplantationsgesetzes festgelegt werden, sowie das ärztliche und pflegerische Personal im Entnahmekrankenhaus über die Bedeutung und den Prozess der Organspende regelmäßig informiert wird. Die Transplantationsbeauftragten sind in den Kliniken die wichtigsten Ansprechpartner für die Koordinatoren der DSO.
Die DSO und die Landesärztekammer bieten regelmäßig Kurse für Transplantationsbeauftragte an. Worum geht es dabei? Dr. Christina Schleicher: In BadenWürttemberg haben Transplantationsbeauftragte seit einigen Jahren die Möglichkeit, an aus Landesmitteln geförderten, curricularen Fortbildungen teilzunehmen, die umfassende Grundlagen der Organspende vermitteln. Zwar können nach den gesetzlichen Vorgaben nur Kolleginnen und Kollegen mit Facharzt anerkennung auf einem Gebiet mit intensivmedizinischen Weiterbildungsinhalten diese wichtige Aufgabe übernehmen. Da eine Organspende jedoch selbst in großen Kliniken ein seltenes Ereignis ist, stehen selbst diese erfahrenen Ärztinnen und Ärzte als Transplantationsbeauftragte vor neuen Herausforderungen. Die vorrangig auf praxisbezogenen Workshops basierten Kurse vermitteln das notwendige Praxiswissen und bieten reichlich Möglichkeit zum Erfahrungsaustausch untereinander. Die regelmäßig hohen Teilnehmerzahlen, die hervorragenden Rückmeldungen und nicht zuletzt
die steigende Zahl an organspendebezogenen Kontakten aus den Krankenhäusern bestätigen uns in dem Konzept.
Was müsste in den Kliniken geschehen, damit die Beauftragten noch erfolgreicher als bisher arbeiten können? Dr. Christina Schleicher: Wichtig für die Arbeit der Transplantationsbeauftragten ist die Unterstützung durch die Klinikleitung. Weiterhin würde es die Arbeit der Transplantationsbeauftragten einfacher machen, wenn sie bei der Frage nach einer Organspende davon ausgehen könnten, dass in den Familien bereits darüber gesprochen wurde und die Einstellung des Verstorbenen bekannt ist.
Was wird getan, um auch weitere Ärztinnen und Ärzte oder das Intensiv-Pflegepersonal fit für die Organspende zu machen? Dr. Christina Schleicher: Ein neues Förderprojekt der Baden-Württemberg Stiftung ermöglicht es seit Beginn des Jahres 2019 zusätzlich zu den Fortbildungen der Transplantationsbeauftragten, Workshops zum Thema Organspende auch für weitere Ärzte und Pflegende direkt vor Ort in den Entnahmekliniken anzubieten. Die Schulungsinhalte fokussieren auf die wichtigsten Verantwortungsbereiche der Krankenhäuser: Erkennung und intensivmedizinische Betreuung möglicher Organspender, Diagnostik des irreversiblen Hirnfunktionsausfalls, Gesprächsführung mit den Angehörigen und Durchführung der Organentnahme.
Was können ambulant oder stationär tätige Ärztinnen und Ärzte in ihrer täglichen Arbeit tun, um das Thema Organspende weiter voranzubringen? Dr. Christina Schleicher: Für viele Menschen sind Ärzte wichtige Ansprechpartner, wenn es um die Organspende geht. Daher ist die Auf klärung und Information der Patienten über die Möglichkeit und den Ablauf einer Organspende eine wichtige Aufgabe.
Medizinische Fakultäten müssen Schwerpunkt „Ländliche Hausarztmedizin“ einführen
Landarztquote beschlossen
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ie Regierungsfraktionen von Grünen und CDU in BadenWürttemberg haben sich Mitte Dezember auf einen Kompromiss zur „Landarztquote“ verständigt: Von 150 neuen Medizin-Studienplätzen im Lande sollen ab dem kommenden Wintersemester 75 Plätze über eine sogenannte Landarztquote vergeben werden. Abiturienten können dann auch ohne Einser-Schnitt Medizin studieren, wenn sie sich verpflichten, mindestens zehn Jahre als Arzt in einem unterversorgten Gebiet zu arbeiten. Wer die Landarztquote bei Aufnahme des Studiums in Anspruch nimmt und später die Auflage nicht erfüllt, sich mindestens zehn Jahre als Arzt in ländlichen Regionen niederzulassen, wird sanktioniert: Die Landesregierung sieht Nordrhein-Westfalen als Vorbild, wo bei Vertragsbruch 250.000 Euro fällig werden. Die Landesregierung hatte sich im jüngsten Doppelhaushalt darauf geeinigt, 150 zusätzliche Medizinstudienplätze zu schaffen. Doch die praktische Umsetzung war in der Landesregierung heftig umstritten: Die CDU drängte auf die Quote für alle neuen Studienplätze, die Grünen lehnten sie zunächst ab. Auch die Landesärztekammer Baden-Württemberg war bislang entschieden gegen eine „Landarztquote“. Zwang sei „ein ungeeignetes Mittel, um dem Mangel an Ärztinnen und Ärzten in ländlichen Regionen langfristig erfolgreich zu begegnen“. In Baden-Württemberg gibt es bislang 1500 Studienplätze für Humanmedizin an den medizinischen Fakultäten in Heidelberg, Mannheim, Freiburg, Ulm und Tübingen. Nach Angaben der Kassenärztlichen Vereinigung sind derzeit rund 600 Stellen für Hausärzte nicht besetzt; mehr als ein Drittel der rund 7.000 Hausärztinnen und -ärzte ist älter als 60 Jahre, etwa 1.300 sind sogar älter als 65. Ergänzend zur Landarztquote hat die Landesregierung beschlossen, dass die medizinischen Fakultäten einen Schwerpunkt „Ländliche Hausarztmedizin“ einzuführen haben. Allen Studenten der Humanmedizin steht es dann frei, sich im Laufe des Studiums für diesen Schwerpunkt zu entscheiden – außer den 75, die sich künftig über die Landarztquote fest verpflichten.
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Veranstaltungshinweis Die Baden-Württembergische Bank (BW-Bank) in Ulm veranstaltet ein Fachseminar für niederlassungswillige Mediziner. Titel: Existenzgründer-Seminar für Heilberufler. Inhalte: • Neugründung oder Übernahme • Kooperationsformen • Praxiswertermittlung • Investitions- und Kostenplanung • Finanzierung/Öffentliche Fördermittel Veranstaltungsort und -termin: 25. März 2020 (18.00 Uhr) in Ulm Information und Anmeldung: BW Bank Ulm, Bernhard Bock, Telefon (07 31) 14 24-111, E-Mail: Bernhard.bock@lbbw.de Teilnahmebedingungen: Die Teilnahme ist kostenfrei.
Vermischtes Neue Ämter und wichtige Auszeichnungen
Namen und Nachrichten Prof. Autenrieth wechselt nach Heidelberg Prof. Dr. Ingo Autenrieth wird neuer Vorstandsvorsitzender und Leitender Ärztlicher Direktor des Universitätsklinikums Heidelberg. Bisher ist er Mitglied des Vorstandes des Universitätsklinikums Tübingen, Dekan der Medizinischen Fakultät Tübingen sowie seit 2000 Ärztlicher Direktor des Instituts für Medizinische Mikrobiologie und Hygiene.
Prof. Dr. I. Autenrieth
Foto: AOK Baden-Württemberg
Prof. Dr. M. Halber
J. Bauernfeind
Förderung für Forschungsvorhaben von Dr. Ganner
Foto: Universitätsklinikum Ulm
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Prof. Dr. Michael Platten, Direktor der Neurologischen Klinik der Universitätsmedizin Mannheim und Leiter der Klinischen Kooperationseinheit Neuroimmunologie und Hirntumorimmunologie am Deutschen Krebsforschungszentrum, will gemeinsam mit seinem Team und der University of California, Santa Cruz, USA, eine Plattform entwickeln, mit deren Hilfe personalisierte tumorspezifische T-Zellrezeptoren für die adoptive T-Zelltherapie von Krebs identifiziert werden können. Die Baden-Württemberg Stiftung fördert das Projekt RE-IGNITE im Rahmen ihrer Förderlinie „Internationale Spitzenforschung“ über einen Zeitraum von drei Jahren mit insgesamt 595.000 Euro.
Hufeland-Preis 2020 ausgeschrieben
Im Rahmen des Brigitte-Schlieben-Lange-Programms fördern das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg und die Albert-Ludwigs-Universität das wissenschaftliche Qualifizierungsvorhaben von Dr. Athina Ganner. Dadurch kann sie die Voraussetzungen erlangen, die ihr zur Berufung auf eine Professur noch fehlen und ihre Habilitation voranbringen. Das Besondere an diesem Programm ist die Förderung von Wissenschaftlerinnen mit einem oder mehreren Kindern. Auf diese Weise unterstützt das Programm gezielt Forscherinnen dabei, eine wissenschaftliche Karriere mit ihrer Familie zu vereinbaren. Dr. Ganner will neue von-HippelLindau (VHL) -regulierte Mechanismen aufdecken, welche bei der Entstehung des klarzelligen Nierenzellkarzinoms eine Rolle spielen.
Der Hufeland-Preis wird alljährlich für die beste Arbeit auf dem Gebiet der Präventivmedizin und/oder der Versorgungsforschung vergeben und ist mit 20.000 Euro dotiert. Die Arbeit muss ein Thema der Gesundheitsvorsorge bzw. der auf Prävention bezogenen Versorgungsforschung, der Vorbeugung gegen Schäden oder Erkrankungen, die für die Gesundheit der Bevölkerung von Bedeutung sind, oder der vorbeugenden Maßnahmen gegen das Auftreten bestimmter Krankheiten oder Schäden, die bei vielen Betroffenen die Lebenserwartung beeinträchtigen oder Berufsunfähigkeit zur Folge haben können, zum Inhalt haben und geeignet sein, die Präventivmedizin in Deutschland zu fördern.
Bauernfeind neuer Südwest-AOK-Chef
Leibnitz-Preis geht nach Freiburg
Anfang des Jahres hat Johannes Bauernfeind die Nachfolge von Dr. Christopher Hermann an die Spitze der AOK Baden-Württemberg angetreten. Bauernfeind, von Hause Diplom-Volkswirt, ist seit vielen Jahren in verschiedenen Führungspositionen für die Krankenkasse verantwortlich tätig. Neben der Gestaltung der Gesundheits- und Pflegeversorgung im ländlichen Raum sei die alternde Gesellschaft in einer sich rasant digitalisierenden Welt die MetaHerausforderung an das Gesundheitswesen im kommenden Jahrzehnt, so der neue Chef der größten Krankenkasse im Südwesten. Die beste Gesundheitsversorgung der Versicherten stehe für ihn im Fokus.
Prof. Dr. Marco Prinz, Ärztlicher Direktor des Instituts für Neuropathologie am Universitätsklinikum der AlbertLudwigs-Universität Freiburg, erhält den Gottfried Wilhelm Leibniz-Preis 2020. Er wird für seine Forschungsarbeiten zum Immunsystem des Gehirns gewürdigt, den so genannten Mikroglia-Zellen. Diese werden mit der Entstehung von Krankheiten wie Alzheimer und Depression in Verbindung gebracht und könnten auch bei der Therapie von Hirntumoren künftig eine zentrale Rolle spielen. Die mit bis zu 2,5 Millionen Euro dotierte Auszeichnung gilt als wichtigster Forschungsförderpreis in Deutschland.
Hohes Amt für Prof. Buske
Prof. Dr. C. Buske
Baden-Württemberg Stiftung fördert Zusammenarbeit
Professor Dr. Christian Buske, Ärztlicher Direktor des Instituts für Experimentelle Tumorforschung am Universitätsklinikum Ulm am Comprehensive Cancer Center Ulm (CCCU), ist zum Präsidenten der German Lymphoma Alliance gewählt worden. Dabei handelt es sich um die größte Studiengruppe für maligne Lymphome in Deutschland und eine der größten ihrer Art in Europa, die sich zum Ziel gesetzt hat, die Therapieergebnisse für Patientinnen und Patienten mit malignem Lymphom in Deutschland nachhaltig zu verbessern.
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Weitere Informationen:
www.hufeland-preis.de
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The Decision Nach einem schweren Schicksalsschlag steht die junge Mutter Maria vor einer Entscheidung, die nicht nur ihre Tochter betrifft, sondern auch ihr eigenes Leben verändern wird. – Das badenwürttembergische Sozialministerium und weitere Einrichtungen haben das berührende Filmprojekt „The Decision“ der Filmakademie Baden-Württemberg unterstützt, mit dem dafür geworben wird, sich mit der Organspende auseinanderzusetzen.
Vermischtes
Einen der begehrten Freiburger Integrationspreise 2019 hat der Verein „Refudocs“ (siehe Seite 75) erhalten, der un bürokratisch medizinische Hilfe für Geflüchtete leistet. Über 100 Freiburger Ärztinnen und Ärzte haben sich für diesen Zweck zusammengeschlossen. Zu ihrem Hilfsangebot gehören unter anderem vor-Ort-Impfaktionen, bei denen 4.500 Impfungen in kürzester Zeit durchgeführt wurden, und interdisziplinäre vor-Ort-Sprechstunden. Bundesweit beachtete Maßstäbe haben die Refudocs bei der dolmetschergestützten Vermittlung Geflüchteter an Facharztpraxen gesetzt.
Paradigmenwechsel bei Personalvermittlung Die Personalsituation in deutschen Krankenhäusern verschärft sich. Damit tausende offene Arzt-Stellen besetzt werden, muss sich das Recruiting von Grund auf ändern, so das Gesundheitsnetz Süd. Mit seiner Online-Plattform „Jobs for Doctors“ will es bei der Stellenbesetzung das Prinzip „von Ärzten für Ärzte“ realisieren und Anonymität im Bewerbungsprozess bieten. Ziel: Die Arbeitgeber bewerben sich bei den Arbeitnehmern. Das Unternehmen setzt unter anderem auf digitale Liveevents, um dem Bedarf nach möglichst umfangreicher und authentischer Information gerecht zu werden.
Wichtige Aufgabe für Prof. Halber Prof. Dr. Marco Halber, Facharzt für Neurologie, ist neuer Leiter der Klinischen Landesregisterstelle des Krebsregisters Baden-Württemberg. Der Professor für Allgemeine Betriebswirtschaftslehre und Management in der Gesundheitswirtschaft (und frühere Geschäftsführer des Südwestdeutschen Tumorzentrums – Comprehensive Cancer Center Tübingen) sieht als wichtigste Kernaufgabe den weiteren Ausbau des Krebsregisters Baden-Württemberg und dessen Einbindung in die onkologische Versorgungstruktur in Baden-Württemberg. Durch den Aufbau von regionalen Qualitätskonferenzen und einer zielgruppengerechten Ergebnisrückmeldung an die Leistungserbringer sollen Ärzte und Patienten künftig direkt von dem Register profitieren.
Zwangsdigitalisierung beenden Ende November fassten die Delegierten des MEDI Verbundes eine Resolution, in der sie Gesundheitsminister Jens Spahn auffordern: „Beenden Sie die Zwangsdigitalisierung“. Patientendaten seien keine Bankdaten, sondern lebenslang gültig; zentrale Datenbanken mit diesen sensiblen Daten würden weltweit erfolgreich gehackt. Warum die Bundesregierung unter Kenntnis dieser Probleme Minister Spahn das Feld zur Zwangsdigitalisierung aller Beteiligten im Gesundheitswesen überlasse, sei nicht nachzuvollziehen, so die Delegierten. Sie forderten daher: Praxen und ihre Patientinnen und Patienten sollten selbst entscheiden, wer über ihre Daten verfügen dürfe. Eine weitere Absage erteilten die Delegierten dem Fairer-Kassenwettbewerb-Gesetz. „Das Gesetz ist bezüglich seines Verbots einer Verknüpfung von Diagnosen und Leistungen inkonsistent und realitätsfremd“, heißt es in dem Beschluss. Ein Verbot dieser Verknüpfung mache die Facharzt- und Hausarztverträge nicht nur in Baden-Württemberg zum Auslaufmodell.
Niedergelassene Ärztinnen und Ärzte sehen Nutzen in digitalen Anwendungen
PraxisBarometer Digitalisierung
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ie niedergelassenen Ärzte und Psychotherapeuten stehen der weiteren Digitalisierung offen gegenüber. Als besonders nutzbringend wird dabei das Praxismanagement bewertet. Das ergab das aktuelle PraxisBarometer Digitalisierung der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV), an dem sich mehr als 2.000 Praxen beteiligten. Die Ergebnisse der Befragung zeigen, dass die Digitalisierung in den Praxen schon weit vorangeschritten sei. Das gilt vor allem für die Bereiche Praxisorganisation sowie Dokumentation, in denen die Ärztinnen und Ärzte tatsächlich die Digitalisierung am stärksten als Fortschritt wahrnehmen. Skeptisch sind die Niedergelassenen aber hinsichtlich der Auswirkungen auf das Arzt-Patienten-Verhältnis; 43 Prozent befürchten eine Verschlechterung. Generell arbeiten niedergelassene Ärztinnen und Ärzte dem PraxisBarometer zufolge auf hohem Niveau zunehmend digital. 91 Prozent der Vertragsarztpraxen mit digitalen medizinischen Geräten haben diese zumindest teilweise an das Praxisverwaltungssystem angebunden, 67 Prozent der Hausärzte nutzen eine digitale Anwendung zur Erhöhung der Arzneimitteltherapiesicherheit. Auch ist der Anteil der Praxen, die Patientendokumentation, Praxismanagement und Qualitätsmanagement nahezu komplett digitalisiert haben, gestiegen. Der Befragung zufolge hat sich der Anteil der Praxen, die einen eher hohen Nutzen in digitalen Anwendungen sehen, im Vergleich zum Vorjahr von 13 auf 33 Prozent deutlich erhöht. Auch sind immer mehr Ärztinnen und Ärzte bereit, in ihrer Patientendokumentation einheitliche Standards für Anamnese, Befunderhebung und Therapie zu nutzen, um so den Austausch von Daten zu beschleunigen und zu vereinfachen. Rund Dreiviertel der Vertragsarztpraxen (76 Prozent) nutzen mehrheitlich oder vollständig die digitalisierte Patientendokumentation. Im Vorjahresvergleich lag der Wert noch bei 73 Prozent. Im Gegensatz dazu erfolgt die Kommunikation sowohl innerhalb des ambulanten Bereichs als auch zwischen den Sektoren, beispielsweise zwischen Praxen und Krankenhäusern, weiterhin weitgehend in Papierform (85 beziehungsweise 93 Prozent). Dabei erachten viele der Befragten gerade den digitalen Austausch mit niedergelassenen Kollegen als besonders vorteilhaft. Insbesondere der elektronische Arztbrief wird von knapp 60 Prozent der Praxen als nutzbringendste Anwendung der externen Praxiskommunikation eingeschätzt. Dass er dennoch kaum verwendet wird, liegt nach Ansicht der KBV unter anderem in der vom Gesetzgeber geforderten qualifizierten elektronischen Signatur (QES). Zudem geben viele Ärztinnen und Ärzte Sicherheitslücken im EDV-System als hemmenden Faktor für die weitere Digitalisierung an. Statt 54 Prozent (2018) nennen dies mittlerweile 60 Prozent der Befragten als stark hemmenden Faktor. Foto: iStock / Getty Images – Natali_Mis
Freiburger Integrationspreis für „Refudocs“
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Vermischtes Masernschutzgesetz bringt auch für medizinisches Personal neue Regelungen
Ab 1. März: Impfpflicht gegen Masern
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ür Menschen in Gemeinschaftsund Gesundheitseinrichtungen gilt ab 1. März 2020 eine Impfpflicht gegen Masern. Das entsprechende Gesetz hatte der Bundestag im November 2019 beschlossen; es soll dazu beitragen, die Impfquote zu erhöhen und mittelfristig eine Elimination der Masern in Deutschland zu erreichen. Der Nachweis über einen ausreichenden Impfschutz kann über den Impfausweis, das gelbe Kinderuntersuchungsheft oder ein ärztliches Attest erfolgen.
Foto: iStock / Getty Images – Astrid860
Die Weltgesundheitsorganisation WHO geht davon aus, dass Masern, Röteln und Polio ausgerottet werden können, wenn 95 Prozent der Bevölkerung eines Landes dagegen geimpft sind. Baden-Württemberg liegt mit einer landesweiten Impfquote von 89,7 Prozent für die zweimalige Masernimpfung bei den Schulanfängern 2019 unter der von der Weltgesundheitsorganisation WHO empfohlenen Quote. Mit 94,5 Prozent für drei Gaben Polio-Impfstoff und immerhin 87,8 Prozent für vier Gaben Polio-Impfstoff ist die landesweite Impfquote für einen vollständigen Impfschutz gegen Polio bei den Einschulungskindern 2019 zwar vergleichsweise gut, in verschiedenen Gemeinden liegen die Quoten jedoch unter 80 Prozent. Das „Gesetz für den Schutz vor Masern und zur Stärkung der Impfprävention“ (Masernschutzgesetz)
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sieht vor, dass Eltern vor Aufnahme ihres Kindes in eine Kindertages stätte oder Schule nachweisen müssen, dass das Kind gegen Masern geimpft oder bereits immun ist. Für Kinder, die bereits vor dem 1. März 2020 eine Kita oder Schule besuchen gilt eine Nachweisfrist bis zum 31. Juli 2021. Weigern sich Eltern, ihr in einer Gemeinschaftseinrichtung betreutes Kind impfen zu lassen, müssen Kitas, Schulen und andere Einrichtungen dies an das Gesundheitsamt melden. Dies entscheidet über das weitere Vorgehen und kann im Extremfall ein Bußgeld von bis zu 2.500 Euro verhängen. Nichtgeimpfte Kinder dürfen nicht in eine Kindertagespflegeeinrichtung, eine Kita oder einen Kindergarten aufgenommen werden. Nichtgeimpfte Kinder, die entsprechende Einrichtungen bereits besuchen, können vom Besuch ausgeschlossen werden. Schulpflichtige Kinder dürfen auch ohne Nachweis einer Masernschutzimpfung weiter die Schule besuchen, allerdings droht den Eltern ein Bußgeld. Wenn sie ihr Kind trotz Aufforderung nicht impfen lassen, können die einzelnen Bundesländer weitere Schritte einleiten bis hin zum Zwangsgeld. Impfpflicht besteht auch für Erzieherinnen und Erzieher in Kitas, für Lehrerinnen und Lehrer, Tagesmütter und für Beschäftigte in medizinischen Einrichtungen, wenn sie nach 1970 geboren sind. Zusätzlich gilt die Impfpflicht für Asyl- und Flüchtlingsunterkünfte. Sowohl Mitarbeiter als auch Bewohner solcher Einrichtungen müssen sich impfen lassen oder nachweisen, dass sie immun sind. Der Masern-Impfstatus muss vor Aufnahme in eine der genannten Einrichtungen oder vor Beginn der Tätigkeit in einer entsprechenden Einrichtung gegenüber der Leitung der Einrichtung nachgewiesen werden. Für Beschäftigte in entsprechenden Einrichtungen gilt eine Nachweisfrist bis zum 31. Juli 2021. Ein Bußgeld droht Einrichtungen, die sich nicht an die Regelungen zur Impfpflicht halten. Personal in Gemeinschafts- oder Gesundheitseinrichtungen, das keinen
ausreichenden Impfschutz nachweisen kann, darf keine Tätigkeit in diesen Einrichtungen aufnehmen. Wer mit einem ärztlichen Attest nachweist, dass eine Impfung aus gesundheitlichen Gründen nicht ratsam ist, ist von der Impfpflicht befreit. Außerdem sind vor 1970 Geborene von der Impfpflicht befreit, da sie die Masern mit hoher Wahrscheinlichkeit bereits durchgemacht haben und dadurch immun sind.
Medizinisches Personal Auch Beschäftigte in medizinischen Einrichtungen wie Arztpraxen, ambulanten Pflegediensten oder Krankenhäusern müssen geimpft sein oder ihre Immunität nachgewiesen haben: Medizinisches Praxispersonal, das ab dem 1. März 2020 eingestellt wird, muss einen ausreichenden Impfschutz gemäß der STIKO-Empfehlungen beziehungsweise eine Immunität gegen Masern nachweisen. Für Mitarbeitende, die schon länger beschäftigt sind, endet die Frist am 31. Juli 2021. In der Regel muss der Nachweis gegenüber der Leitung der Einrichtung erbracht werden. Künftig ist jeder Arzt unabhängig von seinem Fachgebiet zur Durchführung von Schutzimpfungen berechtigt. So können beispielsweise Frauenärzte nicht nur die Patientin, sondern auch deren Partner impfen und Pädiater auch die Eltern der Kinder und Jugendlichen. Neben dem Gesundheitsamt darf künftig jeder Arzt – also nicht nur der die Impfung durchführende Arzt – Schutzimpfungen in einen Impfausweis oder einer Impfbescheinigung nachtragen. Voraussetzung ist, dass der Patient die Impfung nachweist. Darüber hinaus ist in der Impfdokumentation verpflichtend über notwendige Folge- und Auffrischimpfungen mit Terminvorschlägen zu informieren, sodass der Versicherte diese rechtzeitig wahrnehmen kann. Das Masernschutzgesetz sieht zudem vor, dass Ärzte die Impfdokumentation auch elektronisch bestätigen dürfen und nicht wie bisher nur schriftlich.
Vermischtes
Neue Bücher
Medizinische Bewertung und Entschädigung von Verletzungen und Personenschäden
Referenz Nephrologie
K.-D. Thomann, 551 Seiten, Referenz-Verlag, ISBN 978-3943441277, 39,80 Euro
M. D. Alscher, 672 Seiten, Thieme, ISBN 978-3132400016, 249,00 Euro Der Medizinische Geschäftsführer des Robert-Bosch-Krankenhauses in Stuttgart behandelt als Herausgeber dieses Nachschlagewerkes die Nephrologie umfassend und übersichtlich. Gut verständlich und klar strukturiert liefert er aktuellstes Fachwissen präzise auf den Punkt sowie verlässliche Antworten auf alle Fragestellungen zu nephrologischen Krankheitsbildern, Leitsymptomen und Methoden, zudem präzise Therapiealgorithmen und Dosierungsempfehlungen.
Umfassende Informationen über die häufigsten körperlichen Verletzungen und seelischen Störungen nach Unfällen. Für jeden Körperschaden werden konkrete Hinweise zur Dauer der Arbeitsunfähigkeit, zur Minderung der Erwerbsfähigkeit, der Invalidität, zum Haushaltsführungsschaden, dem Grad der Behinderung bzw. der Schädigungsfolgen angegeben. Berücksichtigt werden die Auswirkungen vorübergehender und bleibender Beeinträchtigungen.
Pest! Eine Spurensuche
Angst in der Kunst
Westfälisches Landesmuseum, 720 Seiten, wbg Theiss, ISBN 978-3806239966, 40,00 Euro
K. Domschke, 200 Seiten, Kohlhammer, ISBN 978-3170351509, 49,00 Euro
Wie keine andere Krankheit hat sich die Pest ins kollektive Gedächtnis eingeschrieben. Der Ausstellungskatalog präsentiert ein einzigartiges Panorama. In Essays renommierter Autoren und anhand von eindrucksvollen Exponaten wird ein Bogen von der Steinzeit bis zum jüngsten Ausbruch auf Madagaskar gespannt. Ein großartiger Band über eine Seuche, die stets Bedrohung und Mythos zugleich war. – Die Sonderausstellung ist bis 10. Mai 2020 in Herne zu sehen.
Die Ärztliche Direktorin der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie des Uniklinikums Freiburg hat etwa 70 passende Gemälde und Skulpturen, Fotografien und Installationen zusammengetragen, die begleitet werden von freien Assoziationen aus dem Blickwinkel der Psychiatrie, Psychologie und Psychotherapie mit Ausflügen in die Kunstgeschichte, Kulturwissenschaft, Soziologie, Politik, Literatur, Musik, Philosophie und Theologie.
Zukunft der Gesundheit – vernetzt, digital, menschlich
Verwässerung und Verleugnung einer Gründungsgeschichte der Onkologie
J. Baas, 315 Seiten, MWV, ISBN 978-3954664672, 59,95 Euro
P. Voswinckel, 138 Seiten, DGHO, ISBN 978-3-9818079-8-1, kostenfrei zu beziehen über www.dgho.de
Die Digitalisierung wird das Gesundheitswesen in den nächsten zehn Jahren wohl grundlegend verändern. Was heute sektoren übergreifende Versorgung ist, wird in den kommenden Jahren zu Schlüsselbereichen der Vernetzung. Experten aus Versicherungswirtschaft, Versorgungsforschung und Gesundheitsversorgung präsentieren wesentliche Handlungsfelder und Optionen im digitalen Wandel des Gesundheitssystems.
Websites für Arztpraxen
Medicus: Die Macht des Wissens.
Websites für Arztpraxen Jörg Naumann erläutert Schritt für Schritt, wie man eine einfache, patientenorientierte Praxis-Website konzipiert. Der Autor zeigt, wie Praxisziele formuliert werden und man Zielgruppen anspricht und wie wichtig es ist, Inhalte in sinnvolle Kategorien zu ordnen und diese durch eine verständliche Navigation zu verbinden. Des Weiteren vermittelt der Autor Erkenntnisse und seine Erfahrungen über Designgrundsätze, psychologische Faktoren, Nutzer- und Suchmaschinenfreundlichkeit sowie Barrierefreiheit, die in die Entwicklung einer Website einfließen sollten. Das essential wendet sich an den interessierten Leser, der eine Praxis-Website erstellen oder einem Relaunch unterziehen möchte, insbesondere an Ärzte und Zahnärzte. Es hat dabei den Praxisgründer, Praxisinhaber oder Website-Verantwortlichen im Blick.
J. Naumann, 72 Seiten, Springer Vieweg, ISBN 978-3658244163, 14,99 Euro Der Inhalt
• Strategische Zielstellungen: vom leeren Blatt zum visuellen Design • Zusammenstellung von Inhalten aus dem Blickwinkel einer individuellen Praxis-Website • Nutzerfreundlichkeit und Barrierefreiheit berücksichtigen • Agentur und Briefing, Ausblick auf Umsetzung und Website-Pflege
Zu einem Zeitpunkt, als Deutsch neben Französisch noch führende Wissenschaftssprache war, schuf Ernst von Leyden nicht nur ein deutsches Krebskomitee, sondern gab grundlegende Anstöße für die weltweite Krebsforschung. Der Band zeichnet ein neuartiges Bild des institutionellen Mutterbodens, aus dem alle heutigen Krebsgesellschaften und -institutionen hervorgegangen und geprägt sind. Die Disziplin der Onkologie erlangt so ein historisches Gesicht.
Jörg Naumann
Websites
Schritt für Schritt-Anleitung für die Konzepfür Arztpraxen tion einer einfachen, patientenorientierten Ein Leitfaden zur Konzeption Praxis-Website: Formulierung von Praxiszielen, Ansprache von Zielgruppen, Kategorisierung, verständliche Navigation. Darüber hinaus De signgrundsätze, psychologische Faktoren, Nutzer- und Suchmaschinenfreundlichkeit sowie Barrierefreiheit. Der Fokus liegt auf Praxisgründern/-inhabern bzw. Website-Verantwortlichen für Erstellung/Relaunch einer Website.
400 Seiten, wbg Theiss in Wissenschaftliche Buchgesellschaft, ISBN 978-3806241037, 30,00 Euro
Die Zielgruppen
Ärzte, Zahnärzte, therapeutische Praxen, Praxisinhaber, Praxisgründer, Webdesigner, Agenturen, Dienstleistungsmarketer im Gesundheitsbereich, Gesundheitsmarketer Der Autor
Dr. med. Jörg Naumann ist Zahnarzt in Chemnitz. Er arbeitet neben seiner Praxistätigkeit an verschiedenen Websites und führt einen Verlag für elektronische Bücher.
ISBN 978-3-658-24416-3
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783658 244163
Ausgehend vom Roman „Der Medicus“ von Noah Gordon zeigt das Historische Museum der Pfalz derzeit eine einzigartige kulturhistorische Schau zur Geschichte der Medizin. Im Ausstellungskatalog beschreiben Fachwissenschaftler das Nebeneinander von magisch-religiösen, philosophischen und naturwissenschaftlichen Erklärungsansätzen in der medizinischen Praxis und Theorie. Großformatige Abbildungen ausgewählter Leihgaben zeichnen den Begleitband aus.
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Hypno-systemische Selbststeuerung Eine kompakte Auswahl praktischer Methoden der Selbststeuerung aus moderner Hypnose und Health-NLP der zweiten und dritten Generation zur Verwirklichung selbstkongruenter Ziele, Weiterentwicklung von Potenzialen, Gestaltung von Veränderung, Regulation von Emotionen, Entscheidungssicherheit und Verbesserung der Energiebilanz im Alltag.
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AK PSM e. V., Universitätsklinikum Freiburg, http://www.psychosomatik-weiterbildung.de/ Tel. (07 61) 27 06 51 50, Fax (07 61) 48 89 86 60 Die Deutsche Balintgesellschaft in Zusammenarbeit mit dem AK PSM e. V. und der Klinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie des Universitätsklinikum Freiburg AK PSM e. V., Universitätsklinikum Freiburg, http://www.psychosomatik-weiterbildung.de/ Tel. (07 61) 27 06 51 50, Fax (07 61) 48 89 86 60
AK PSM e. V., Universitätsklinikum Freiburg, http://www.psychosomatik-weiterbildung.de/ Tel. (07 61) 27 06 51 50, Fax (07 61) 48 89 86 60 AK PSM e. V., Universitätsklinikum Freiburg, http://www.psychosomatik-weiterbildung.de/ Tel. (07 61) 27 06 51 50, Fax (07 61) 48 89 86 60 AK PSM e. V., Universitätsklinikum Freiburg, http://www.psychosomatik-weiterbildung.de/ Tel. (07 61) 27 06 51 50, Fax (07 61) 48 89 86 60 AK PSM e. V., Universitätsklinikum Freiburg, http://www.psychosomatik-weiterbildung.de/ Tel. (07 61) 27 06 51 50, Fax (07 61) 48 89 86 60 AK PSM e. V., Universitätsklinikum Freiburg, http://www.psychosomatik-weiterbildung.de/ Tel. (07 61) 27 06 51 50, Fax (07 61) 48 89 86 60 AK PSM e. V., Universitätsklinikum Freiburg, http://www.psychosomatik-weiterbildung.de/ Tel. (07 61) 27 06 51 50, Fax (07 61) 48 89 86 60 AK PSM e. V., Universitätsklinikum Freiburg, http://www.psychosomatik-weiterbildung.de/ Tel. (07 61) 27 06 51 50, Fax (07 61) 48 89 86 60
Zum Gedenken Awni El-Musa, Mühlacker Dr. med. Jutta Weidner-Ratzel, Mannheim Christian Philippi, Schwäbisch Hall Dr. med. Friedrich Schmiede, Freiburg Dr. med. Wolfgang Grauer, Grosselfingen Dr. med. Margarete Wahl, Stuttgart Gretl Weimer, Stuttgart Dr. med. Waltraud Müller-Ziegner, Schwäbisch Hall Eugen Venercev, Appenweier Dr. med. Diethelm Gauß, Oberderdingen Dr. med. Eberhard Floetemeyer, Stuttgart Dr. med. Esther Schmid, Schorndorf Dr. med. Gabriele Brugger, Stuttgart Dr. med. habil. Helmut Schmidt, Bad Rappenau Birgit Aden-Schüler, Karlsruhe Andreas Müller, Weinheim Dr. med. Friedrich Spieth, Schorndorf Dr. med. Rolf-Dietrich von Pein, Hechingen Dr. med. Michael Maass, Immenstaad Dr. med. Gudrun Prier, Freiburg Dr. Ali Camlikbeli, Oberndorf Dr. med. Herta Weschke, Karlsruhe Hans Otto Scherieble, Esslingen am Neckar Dr. med. Frank Deml, Bad Wimpfen Dr. med. Elisabeth Seidenath, Baienfurt Dr. med. Arne Müller, Freiburg Evelyn Paas, Karlsruhe Dr. med. Hans Scheurlen, Neckargemünd Prof. Dr. med. Heinrich Witschel, Freiburg Claus Kuchheuser, Heidelberg Dr. med. Wolfgang Fiebelkorn, Achern Prof. Dr. med. Peter Tosberg, Ravensburg Dr. med. Albert Schmitt-Lechner, Stutensee Dr. med. Arnold Cremer, Wangen Edeltraut Müller-Küppers, Neckargemünd Dr. med. Georg Port, Biberach
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Wir trauern um unsere Kolleginnen und Kollegen * 12. 09. 1938 † 22. 03. 2010 * 18. 03. 1961 † 11. 06. 2018 * 16. 08. 1971 † 21. 08. 2019 * 30. 06. 1934 † 27. 08. 2019 * 07. 09. 1951 † 08. 10. 2019 * 24. 05. 1934 † 25. 10. 2019 * 08. 12. 1940 † 02. 11. 2019 * 13. 12. 1953 † 04. 11. 2019 * 14. 06. 1959 † 04. 11. 2019 * 31. 10. 1936 † 05. 11. 2019 * 28. 01. 1950 † 10. 11. 2019 * 19. 08. 1927 † 12. 11. 2019 * 07. 09. 1954 † 18. 11. 2019 * 14. 03. 1943 † 18. 11. 2019 * 30. 12. 1954 † 23. 11. 2019 * 18. 06. 1960 † 23. 11. 2019 * 06. 07. 1961 † 25. 11. 2019 * 14. 02. 1944 † 26. 11. 2019 * * * *
14. 09. 1941 08. 04. 1928 14.10. 1923 23. 06. 1924
† † † †
30. 11. 2019 02. 12. 2019 03. 12. 2019 06. 12. 2019
* 07. 07. 1957 † 09. 12. 2019 * 25. 07. 1940 † 10. 12. 2019 * 26. 01. 1932 † 10. 12. 2019 * 21. 10. 1941 † 11. 12. 2019 * 17. 08. 1956 † 11. 12. 2019 * 23. 04. 1929 † 13. 12. 2019 * 12. 07. 1937 † 14. 12. 2019 * 23. 01. 1948 † 18. 12. 2019 * 28. 11. 1942 † 19. 12. 2019 * 25. 06. 1930 † 19. 12. 2019 * 21. 04. 1941 † 20. 12. 2019 * 13. 04. 1932 † 21. 12. 2019 * 26. 08. 1927 † 23. 12. 2019 * 19. 10. 1928 † 26. 12. 2019
ÄBW 02 | 2020
Landesärztekammer Baden-Württemberg Geschäftsstelle: Jahnstraße 40 70597 Stuttgart ( Degerloch) Telefon (07 11) 7 69 89-0 Fax (07 11) 7 69 89-50
Weitere Infos unter www.läk-bw.de
Baustein Psychotherapie (tiefenpsychologisch fundiert) – Kurs I Erweitern Sie Ihre Kenntnisse für unbewusste, seelische Vor gänge und finden Sie dadurch effizienter Zugang zur inneren Situation des Patienten und zur Dynamik des psycho therapeutischen Dialogs. Nach den Richtlinien der Landes ärztekammer Baden-Württemberg sind theoretische und praktische Bausteine für die Weiterbildung zum Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, Kinder- und Jugendpsychiatrie und -psychotherapie, Psycho somatische Medizin und Psychotherapie sowie zur Erlangung der Zusatzbezeichnung Psychotherapie erforderlich. Hierfür wird 2020 der Kurs I von drei Blockkursen angeboten. Diese spannenden Themen bereiche erwarten Sie unter anderem: – Entwicklungspsychologie – Abwehrmechanismen – Grundlagen der Verhaltenstherapie – Grundzüge der Operationalisierten Psychodynamischen Diagnostik – Wirkfaktoren in der Psychotherapie – Unbewusstes und Traumdeutung – Übertragung/ Gegenübertragung Durchführung mit Fallsupervision, Technik sowie Theorieseminaren mit praktischem Charakter. Termin: 11.–16. Oktober 2020 Sonntag bis Freitag, ganztags
Veranstaltungsort: Tagungshaus Kloster Heiligkreuztal, Am Münster 7, 88499 Altheim Zielgruppe: Ärzte in Weiterbildung zum Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, Kinder- und Jugendpsychiatrie und Psychotherapie, Psychosomatische Medizin und Psychotherapie sowie in Zusatzweiterbildung Psychotherapie Teilnehmerbeitrag: 690,– Euro inkl. Seminarunterlagen, zzgl. Verpflegung und Übernachtung (falls gewünscht) Fortbildungspunkte: 55 Punkte Anmeldung: www.aerztekammer-bw.de/ portal e Login e Fortbildungsanmeldung/-angebot Ansprechpartner: Fachbereich Fortbildung, Jahnstr. 5, 70597 Stuttgart, Telefon (07 11) 7 69 81-562/-570, Fax (07 11) 7 69 81-500, E-Mail: fortbildung@baek-nw.de
Aktualisierungskurs nach § 48 der StrlSchV und Inhalten nach § 18 RöV und/oder § 30 StrlSchV (alt) Zielgruppe: Ärzte und Ärztinnen sowie medizinisch-technische Angestellte, deren berufliches Betätigungsfeld im Umgang mit Röntgenstrahlen liegt. Termin: Dienstag, 7. April 2020 11.00 Uhr s. t. bis ca. 19.00 Uhr. Kursort: Landesärztekammer Baden-Württemberg, Albert-Schweitzer-Saal. Seminarziel: Bescheinigung zum Erhalt der Fachkunde. Der Kurs ist von der Zentralen Stelle für die Vollzugsunterstützung beim Regierungspräsidium Tübingen als zuständiger Stelle anerkannt. Kursinhalte: – Arbeitsweise der Ärztlichen Stelle: Normen – Arbeitsweise der Ärztlichen Stelle: Anforderungen, Gonadenschutz, Einstelltechniken – Konstanzprüfungen: Filmverarbeitung, Prüfkörper, Mammographie
Bekanntmachungen – Anwendung ionisierender Strahlung, Röntgenverordnung, Diagnostische Referenzwerte – Physikalische Grundlagen (Dosisbegriffe, Dosisgrenzwerte, Dosis-CT): Äquivalentdosis, CTDI, DLP, Rechtfertigung – Leitlinien der Bundesärzte kammer: Film-Foliensysteme, Einblendung, Bildqualität – Was ist neu in der digitalen Welt – Aktuelle Rechtsvorschriften: Die neue Röntgenverordnung – Repetitorium – Abschlusstestat für RöV Kursleitung: PD Dr. Hans Hawighorst Veranstaltungsort: Landesärztekammer Baden-Württemberg, Jahnstraße 38a, 70597 Stuttgart-Degerloch, Albert-Schweitzer-Saal Teilnahmegebühr: 100 Euro; Gebühreneinzug erfolgt vor Ort in bar. Kursrücktritt: Bei einer Stornierung bis drei Wochen vor Kurs beginn in schriftlicher Form wird eine Bearbeitungsgebühr von 30 Euro berechnet. Bei Abmeldungen danach und bei Nichterscheinen wird die volle Seminargebühr erhoben. Der Veranstalter hat das Recht, bei nicht ausreichender Beteiligung die Veranstaltung abzu sagen. Weitergehende Ansprüche hat der Teilnehmer nicht. Anmeldung: Eine schriftliche Anmeldung unter Angabe von Name, Adresse, Wohnort, Tel./Fax oder E-Mail bei Frau Gabriele Fehrs, Ärztliche Stelle, Telefon (07 11) 7 69 89 67, Fax (07 11) 7 69 89 75, E-Mail: gabriele.fehrs@laek-bw.de ist erforderlich. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Anmeldungen werden in der Reihenfolge des Eingangs berücksichtigt.
Kurs Ernährungsmedizin nach dem Curriculum der Bundesärztekammer Im Mai 2020 veranstaltet die Landesärztekammer BadenWürttemberg erneut den Kurs Ernährungsmedizin nach dem Curriculum der Bundesärzte kammer. Der Kurs umfasst 100 Stunden und gliedert sich in ein eLearning Modul sowie eine 10-tägige Präsenzphase. Das eLearning-Modul vermittelt Grundlagen des Kurses und findet vor der Präsenzphase statt. Der Kurs kann nicht in getrennten Modulen gebucht werden. eLearning Modul: Zeitraum: 16. März 2020–3. Mai 2020 Präsenzphase: Veranstaltungsort: Jahnstr. 5, 70597 Stuttgart-Degerloch Termin: 4.–8. Mai 2020 und 11.–15. Mai 2020 ganztägig Programm/Inhalte: Montag, 4. Mai 2020 9.00–17.30 Uhr Dienstag, 5. Mai 2020 8.30–17.30 Uhr Mittwoch, 6. Mai 2020 8.30–16.00 Uhr Donnerstag, 7. Mai 2020 8.30–16.00 Uhr Freitag, 8. Mai 2020 8.30–14.00 Uhr Montag, 11. Mai 2020 8.30–16.00 Uhr Dienstag, 12. Mai 2020 8.30–16.00 Uhr Mittwoch, 13. Mai 2020 08.30–16.00 Uhr Donnerstag, 14. Mai 2020 8.30–16.00 Uhr Freitag, 15. Mai 2020 9.00–13.00 Uhr Bei den Zeitangaben kann es kurzfristig noch zu Veränderungen kommen. Block 1: Grundlagen der Ernährungsmedizin Block 2: Ernährungsmedizin und Prävention Block 3: Methoden, Organisation und Qualitätssicherung der Ernährungsmedizin Block 4: Enterale und parenterale Ernährung
Block 5: Therapie und Prävention ernährungsmedizinisch relevanter Krankheitsbilder Block 6: Seminar und Fallbeispiele Teilnehmerbeitrag: 1.500,– Euro Im Teilnehmerbeitrag sind der Zugang zur Lernplattform, die Kursunterlagen sowie die Verpflegung während der Präsenzphase enthalten. Nicht abgedeckt sind Kosten für Übernachtung und Abendessen. Anmeldung: Über das Portal der Landesärztekammer erforderlich. www.aerztekammer-bw.de/ portal e Login e Fortbildungsanmeldung/-angebot Fortbildungspunkte: Die Veranstaltung ist mit 120 Punkten auf das Fortbildungs zertifikat der Landesärztekammer Baden-Württemberg anerkannt. Ansprechpartner: Landesärztekammer BadenWürttemberg, Abteilung Fortbildung und Qualitäts sicherung, Frau Hagdorn, Jahnstr. 40, 70597 Stuttgart, Telefon (07 11) 7 69 89-830, Fax (07 11) 7 69 89-82, E-Mail: fortbildungen@laek-bw.de
Symposium „Medizinische Folgen des Klimawandels – Ursachen, Medizinische Auswirkungen, Anpassungs strategien und Handlungsoptionen“ eine Veranstaltung des Ausschusses „Prävention und Umwelt“ der Landesärztekammer Baden-Württemberg Termin: Samstag, 4. April 2020 9.00–16.00 Uhr
Veranstaltungsort: In den Räumen der Bezirksärztekammer Nordwürttemberg, Jahnstraße 5, 70597 Stuttgart-Degerloch Die Auswirkungen des Klima wandels auf Gesundheit und Krankheit werden zunehmend wichtiger. Der Weltärztebund hat deshalb 2017 die „Declaration On Health and Climate Change“ verabschiedet und dabei die nationalen Ärzteverbände aufgerufen Klimawandel und Gesundheit als prioritäre Aufgabe auf ihre Agenda zu setzen. Für Deutschland wurden im November 2019 mit Unterstützung der Ärztekammern erstmals sogenannte „Policy Briefs“ der Lancet Countdown Comission veröffentlicht, die auf der Grundlage von Klimadaten Handlungsempfehlungen für das Gesundheitswesen in Deutschland ausgesprochen haben. In diesem Sinne hat die Vertreterversammlung der Landesärztekammer Baden-Württemberg beschlossen, dem Thema durch ein Symposium zu mehr Beachtung zu verhelfen. Mit der Vorbereitung wurde der Ausschuss „Prävention und Umwelt“ beauftragt. Dieser hat für die Veranstaltung folgende Themenblöcke vorgesehen: – Klimawandel global und regional denken – Medizinische Folgen des Klimawandels – Aktivitäten aus dem Gesundheitswesen Die Teilnahme ist für alle interessierten Ärztinnen und Ärzte offen. Anzeige
Bekanntmachungen Moderation: Dr. med. Christoph Ehrensperger Programm: 9.00–9.15 Uhr Begrüßung und Einführung Dr. med. Wolfgang Miller, Präsident der Landesärzte kammer Baden-Württemberg Dr. med. Christoph Ehrensperger, Vorsitzender der Ausschusses „Prävention und Umwelt“ Klimawandel – Gesundheit global und regional denken 9.15–10.00 Uhr Wie steht es um die Erde und die Menschen? Planetary Health – ein umfassendes Gesundheitskonzept Prof. Dr. Dr.med. Sabine Gabrysch, Charité – Universitätsmedizin Berlin; Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung 10.00–10.45 Uhr N. N. 10.45–11.00 Uhr Kaffeepause Medizinische Folgen des Klimawandels 11.00–11.45 Uhr the heat is on: präventive und therapeutische Aufgaben der Ärzte bei Hitzewellen Prof. Dr. med. Clemens Becker, Robert-Bosch-Krankenhaus Stuttgart 11.45–12.30 Uhr Folgen des Klimawandels auf vektorübertragene Infektionen und Zoonosen Dr. Rainer Oehme, Landesgesundheitsamt Baden-Württemberg 12.30–13.15 Uhr Kardiovaskuläre Auswirkungen des Klimawandels Prof. Dr. med. Thomas Münzel, Johannes Gutenberg Universität Mainz 13.15–14.00 Uhr Mittagspause Aktivitäten aus dem Gesundheitswesen 14.00–14.45 Uhr Planetarer Notfall Klimakrise – Ärzt*innen als Change Agents für die große Transformation Dr. med. Martin Herrmann, KLUGDeutsche Allianz Klimawandel und Gesundheit e. V. 14.45–15.30 Uhr Gute Praxisbeispiele für Klima schutz in Krankenhäusern und Reha-Kliniken Dipl.-Ing. Annegret Dickhoff, BUND Berlin e. V.
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15.30–15.35 Uhr Videobotschaft Dr. Eckart von Hirschhausen 15.35–16.00 Uhr Resümee und Ausblick Teilnehmerbeitrag: 20,– Euro Anmeldung: Über das Portal der Landesärztekammer erforderlich. www.aerztekammer-bw.de/ portal e Login e Fortbildungsanmeldung/-angebot Fortbildungspunkte: Die Veranstaltung ist mit 8 Punkten auf das Fortbildungszertifikat der Landesärztekammer BadenWürttemberg anerkannt. Ansprechpartner: Landesärztekammer Baden-Württemberg, Abteilung Fortbildung und Qualitäts sicherung, Frau Hagdorn, Jahnstr. 40, 70597 Stuttgart, Telefon (07 11) 7 69 89-830, Fax (07 11) 7 69 89-82, E-Mail: sonja.hagdorn@laek-bw.de
Landeseinheitliche Zwischenprüfung 2020 für Medizinische Fachangestellte Die landeseinheitliche Zwischenprüfung für Medizinische Fach angestellte findet am Samstag, dem 25. Juli 2020 statt. Es wird darauf hingewiesen, dass die Verwendung von Hilfsmitteln wie Textausgabe der Gebührenordnung und dergleichen nicht gestattet sein wird. Handys dürfen zur Prüfung nicht mitgebracht werden.
Landeseinheitliche Abschlussprüfung 2020 für Medizinische Fachangestellte Der schriftliche Teil der Abschlussprüfung für Medizinische Fach angestellte beginnt am 26. Mai und wird am 27. Mai und 28. Mai 2020 fortgesetzt. Die Termine der praktischen Prüfung werden den Prüflingen von den Bezirksärztekammern bzw. den Berufsschulen jeweils mitgeteilt. Die Anmeldefrist zur Zulassung zur Prüfung endet am 15. März 2020 (vgl. §§ 7 und 10 der Prüfungsordnung für die Abschlussprüfung der Medizinischen Fachangestellten der Landesärztekammer Baden-Württemberg, Ärzteblatt 02/2007).
ÄBW 02 | 2020
Geschäftsstelle: Jahnstraße 5 70597 Stuttgart ( Degerloch) Telefon (07 11) 7 69 81-0 Fax (07 11) 7 69 81-5 00
Fortbildungen der Bezirksärztekammer Nordwürttemberg Anästhesiologie kompakt – für Fachärzte, Facharztanwärter und Interessierte Bisher bekannt als „Weiter bildungsinitiative Anästhe siologie“ wird die bewährte Veranstaltung ab 2020 im er weiterten Format angeboten. Das Seminar richtet sich im Besonderen an Assistenzärzte, die sich in der Vorbereitung zur Facharztprüfung Anästhesiologie befinden sowie an Fachärzte, die die Veranstaltung zum Auf frischen und zur Wiederholung ihres Wissens über relevante klinische Themen aus Anästhesie und Intensivmedizin nutzen möchten. Namhafte Referenten der Weiterbildungsinitiative Anästhesiologie präsentieren vier relevante Themenbereiche mittels inter aktiver Vorträge. Falldiskussionen am Nachmittag runden das Angebot ab. Um Sie ideal auf Ihre Facharztprüfung vorzubereiten, finden parallel zu den Vorträgen simulierte Facharztgespräche zur Prüfungsvorbereitung statt. (Hierfür ist eine gesonderte Anmeldung vorab erforderlich) Die Veranstaltung findet in Zusammenarbeit mit den Fachgesellschaften statt. Termin: Samstag, 7. März 2020 9.00–14.30 Uhr
Zielgruppe: Facharztanwärter/innen in der Anästhesiologie, Fachärzte der Anästhesiologie, Interessierte Ärzte Veranstaltungsort: Bezirksärztekammer Nordwürttemberg, Jahnstraße 5, 70597 Stuttgart Teilnehmerbeitrag: 120,– Euro (regulär), 90,– Euro (für Ärzte in Weiterbildung) inkl. Verpflegung und Seminarunterlagen Fortbildungspunkte: 7 Punkte Anmeldung: www.aerztekammer-bw.de/ portal e Login e Fortbildungsanmeldung/-angebot Ansprechpartner: Fachbereich Fortbildung, Jahnstr. 5, 70597 Stuttgart, Telefon (07 11) 7 69 81-562/-570, Fax (07 11) 7 69 81-500, E-Mail: fortbildung@baek-nw.de Änderungen bleiben vorbehalten.
Orthopädie und Unfallchirurgie kompakt – für Fachärzte, Facharztanwärter und Interessierte Sie befinden sich in der Wei terbildung und möchten einen kompakten Überblick über wichtige Themen erhalten? Sie sind bereits fachärztlich tätig und möchten die relevanten Neuerungen erfahren? Das Seminar richtet sich sowohl an Assistenzärzte, die sich in der Vorbereitung zur Facharztprüfung Orthopädie/Unfall chirurgie befinden als auch an Fachärzte, die die Veranstaltung zum Auffrischen und zur Wiederholung ihres Wissens über relevante klinische Themen aus der Orthopädie und Unfallchirurgie nutzen möchten. Namhafte Referenten präsentieren relevante Themenbereiche mittels interaktiver Vorträge. Die Aufteilung in Kleingruppen am Nachmittag rundet das Angebot ab. Hierbei wird sich eine Gruppe speziell mit der Prüfungsvorbereitung beschäftigen, in den weiteren Gruppen werden Fallbeispiele und Kasuistiken aus dem Klinik- und Praxisalltag besprochen und diskutiert. Termin: Samstag, 16. Mai 2020 9.00–16.15 Uhr
Bekanntmachungen Zielgruppe: Facharztanwärter/innen in der Orthopädie/ Unfallchirurgie, Fachärzte, Interessierte Ärzte Veranstaltungsort: Bezirksärztekammer Nordwürttemberg, Jahnstraße 5, 70597 Stuttgart Teilnehmerbeitrag: 120,– Euro (regulär), 90,– Euro (für Ärzte in Weiterbildung) inkl. Verpflegung und Seminarunterlagen Fortbildungspunkte: 9 Punkte Anmeldung: www.aerztekammer-bw.de/ portal e Login e Fortbildungsanmeldung/-angebot Ansprechpartner: Fachbereich Fortbildung, Jahnstr. 5, 70597 Stuttgart, Telefon (07 11) 7 69 81-562/-570, Fax (07 11) 7 6981-500, E-Mail: fortbildung@baek-nw.de Änderungen bleiben vorbehalten.
Fit für den Notfall – Grundlagen der Notfallversorgung Frischen Sie Ihre Notfallkennt nisse auf und reagieren Sie in Notfallsituationen kompetent und sicher. In Notfällen ist schnelles und sicheres Handeln gefragt. Erlernen Sie eine einfache und strukturierte Vorgehensweise zur Versorgung vitalbedrohter Patienten und gewinnen Sie Sicherheit bei der Behandlung von Notfällen. Neben der Reanimation in Theorie und Praxis üben Sie weitere lebensrettende Sofortmaßnahmen. Mit denen im Seminar erlernten neuesten Kenntnissen und Empfehlungen versorgen Sie vitalbedrohte Patienten, lernen neue Geräte kennen und testen den Umgang damit, um für den Ernstfall bestens vorbereitet zu sein. Nutzen Sie die Gelegenheit zu einer Diskussion mit anderen Interessierten und tauschen Sie sich mit Kollegen aus über Ihre Erfahrungen. Wichtig! Dieses Seminar ist Voraussetzung für die Teilnah me am Seminar „Praktisches Notfalltraining mit simulierten Notfallsituationen“. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt.
Terminauswahl: Samstag, 25. April 2020 9.00–13.00 Uhr Freitag, 26. Juni 2020 18.00–22.00 Uhr Mittwoch, 16. September 2020 18.00–22.00 Uhr Samstag, 28. November 2020 9.00–13.00 Uhr
Terminauswahl: Mittwoch, 19. Februar 2020 18.00–22.00 Uhr Samstag, 25. April 2020 14.00–18.00 Uhr Mittwoch, 30. September 2020 18.00–22.00 Uhr Samstag, 28. November 2020 14.00–18.00 Uhr
Zielgruppe: Ärzte aller Fachrichtungen Veranstaltungsort: Bezirksärztekammer Nordwürttemberg, Jahnstraße 5, 70597 Stuttgart Teilnehmerbeitrag: 65,– Euro inkl. Verpflegung und Seminarunterlagen Fortbildungspunkte: 7 Punkte Anmeldung: www.aerztekammer-bw.de/ portal e Login e Fortbildungsanmeldung/-angebot Ansprechpartner: Fachbereich Fortbildung, Jahnstr. 5, 70597 Stuttgart, Telefon (07 11) 7 69 81-562/-570, Fax (07 11) 7 69 81-500, E-Mail: fortbildung@baek-nw.de Änderungen bleiben vorbehalten.
Zielgruppe: Ärzte aller Fachrichtungen Veranstaltungsort: Bezirksärztekammer Nordwürttemberg, Jahnstraße 5, 70597 Stuttgart Teilnehmerbeitrag: 65,– Euro inkl. Verpflegung und Seminarunterlagen Fortbildungspunkte: 7 Punkte Anmeldung: www.aerztekammer-bw.de/ portal e Login e Fortbildungsanmeldung/-angebot Ansprechpartner: Fachbereich Fortbildung, Jahnstr. 5, 70597 Stuttgart, Telefon (07 11) 7 69 81-562/-570, Fax (07 11) 7 69 81-500, E-Mail: fortbildung@baek-nw.de Änderungen bleiben vorbehalten.
Fit für den Notfall – Praktisches Notfalltraining mit simulierten Notfallsituationen
Degerlocher Ethikgespräche
Überprüfen Sie Ihre Notfall kenntnisse und üben Sie anhand von nachgestellten Notfallsituationen. Hier behandeln Sie „echte“ Notfälle, nachgestellt von Darstellern und Phantomen – direkt vor Ort in Kleingruppen. Dies können Notfälle von Atemnot über Knochenbrüche bis hin zu reanimationspflichtigen Patienten sein. Sie stellen die richtige Diagnose, treffen die notwendigen Maßnahmen und erlangen Sicherheit im Umgang mit Notfallpatienten. Nutzen Sie die Gelegenheit zu einem Austausch Ihrer Eindrücke und Erfahrungen mit Kollegen und gewinnen Sie Sicherheit im Umgang mit Notfallsituationen. Wichtig! Voraussetzung für die Teilnahme an diesem Seminar ist der Besuch des Seminars „Grundlagen der Notfall versorgung“. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt.
Das Tagesthema am Mittwoch, den 11. März 2020 ist Schwangerschaftsabbruch – Menschenrecht und Tabu. Moralisch wurde und wird der Schwangerschaftsabbruch noch immer sehr unterschiedlich beurteilt und ruft immer wieder hohe Emotionen hervor. Für Ärztinnen und Ärzte besteht aber in jedem Fall die Pflicht, Patientinnen über die Möglichkeiten und Grenzen eines Schwangerschaftsabbruchs zu informieren. Im Rahmen der Diskussionen zum § 219a Strafgesetzbuch (Werbeverbot) hat sich das flächendeckende Angebot an Praxen und Krankenhäusern, die einen Schwangerschaftsabbruch durchführen, deutlich verschlechtert. Viele Kolleginnen und Kollegen wollen keine Abbrüche mehr durchführen, weil sie Repressalien von selbst ernannten Lebensschützern, Gerichten und der Presse befürchten. Hat sich die medizinethische Begründ barkeit zu Schwangerschafts abbrüchen in den letzten Jahren geändert?
Die Veranstaltung soll auf die gegenwärtige Situation in BadenWürttemberg hinweisen und anhand von Beispielen auf die schwierige konfliktäre Lage der beteiligten Ärzte, der Patientinnen und auch der psycho sozialen Beratungsstellen eingehen. Gibt es Lösungen für dieses Dilemma? Wir freuen uns auf spannende Gespräche und begrüßen Sie herzlich in unserem Haus. Termine: Mittwoch, 11. März 2020 18.00–21.45 Uhr Zielgruppe: Ärzte aller Fachrichtungen/Angehörige von Gesundheitsfachberufen/Seelsorger Veranstaltungsort: Bezirksärztekammer Nordwürttemberg, Jahnstraße 5, 70597 Stuttgart Teilnehmerbeitrag: 20,– Euro inkl. Verpflegung und Seminarunterlagen Fortbildungspunkte: 5 Punkte Anmeldung: www.aerztekammer-bw.de/ portal e Login e Fortbildungsanmeldung/-angebot Ansprechpartner: Fachbereich Fortbildung, Jahnstr. 5, 70597 Stuttgart, Telefon (07 11) 7 69 81-562/-570, Fax (07 11) 7 69 81-500, E-Mail: fortbildung@baek-nw.de Änderungen bleiben vorbehalten.
Akutfälle aller Fachgebiete Sie sind seit vielen Jahren ärzt lich tätig, in der eigenen Praxis oder als Vertreter, im Notfall dienst oder auch in der Klinik? Sie möchten sich auf dem Laufenden halten und interes sieren sich für Neuerungen in der Medizin auch fachgebiets übergreifend? Sie sind vielleicht schon im Ruhestand? Bei der Teilnahme am Notfalldienst werden Sie mit Patientenbeschwerden aus nahezu allen Bereichen der Medizin konfrontiert. Diese Fortbildung bietet Ihnen daher einen kompakten Überblick vom Auge bis zum Zeh, von der Haut bis zum Darm.
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Bekanntmachungen Wir vermitteln Ihnen die wichtigsten Informationen zu Krankheits-/Notfallbildern folgender Bereiche: – Kardiologie (u. a. akutes Koronarsyndrom, Hypertonie) – Pädiatrie (u. a. Infekte, Durchfall, Erbrechen) – Neurologie (u. a. Schlaganfall, Schwindel, Migräne) – HNO (u. a. Nasenbluten, Entzündungen) – Abdomen (u. a. Gastroenteritis, Bauchschmerzen) – Chirurgische Notfälle (u. a. Traumata, Wunden) – Gynäkologie (u. a. Blutungen) Anhand von detaillierten Fall beispielen und Vorträgen werden Ihnen die aktuellen Diagnostikund Therapieempfehlungen zu relevanten Krankheitsbildern nahegebracht. In praktischen Übungen können Sie Ihre Fähigkeiten und Ihr Wissen auffrischen. Selbstverständlich wird auf lebensbedrohliche Situationen bis hin zur Reanimationspflicht eingegangen. Sie haben schon länger keinen Blasenkatheter mehr gelegt oder eine Reanimation mit Hilfsmitteln durchgeführt? Beides können Sie hier am Phantom üben. Darüber hinaus werden wichtige organisatorische Fragen des Notfalldienstes in Baden-Württemberg geklärt. Termine: jeweils Freitagnachmittag bis Sonntagmittag 13.–15. März 2020 oder 6.–8. November 2020 Zielgruppe: Ärzte aller Fachrichtungen, Ärzte in Weiterbildung Veranstaltungsort: Bezirksärztekammer Nordwürttemberg, Jahnstraße 5, 70597 Stuttgart Teilnehmerbeitrag: 250,– Euro inkl. Verpflegung und Seminarunterlagen Fortbildungspunkte: 28 Punkte Anmeldung: www.aerztekammer-bw.de/ portal e Login e Fortbildungsanmeldung/-angebot
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Ansprechpartner: Fachbereich Fortbildung, Jahnstr. 5, 70597 Stuttgart, Telefon (07 11) 7 69 81-562/-570, Fax (07 11) 7 69 81-500, E-Mail: fortbildung@baek-nw.de Änderungen bleiben vorbehalten.
Ansprechpartner: Fachbereich Fortbildung, Jahnstr. 5, 70597 Stuttgart, Telefon (07 11) 7 69 81) 562/570, Fax (07 11) 7 69 81-500, E-Mail: fortbildung@baek-nw.de Änderungen bleiben vorbehalten.
Rechtliche Fragen in der Arztpraxis
Gelbfieberimpfung – Fortbildung für Ärzte
Sie haben rechtliche Fragen zur täglichen Arbeit in Ihrer Arztpraxis? Im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Rechtliche Fragen in der Arztpraxis“ werden verschiedene rechtliche Themen aufgegriffen und praxisnahe Hinweise vermittelt. Jede Veranstaltung widmet sich einem aktuellen Schwerpunktthema, das vorab bekannt gegeben wird. Am Mittwoch, den 18. März 2020 beantworten Ihnen die Experten Ihre Fragen zum Thema Praxis abgabe, Praxisnachfolge, Praxis übernahme Hochkarätige Referenten geben Ihnen Sicherheit, Tipps und Hilfestellungen für die weitere tägliche Arbeit. Gerne können Sie uns Ihre Fragen zum Thema vorab zukommen lassen. Nutzen Sie die Gelegenheit zum Austausch und zur Diskussion mit unseren Experten. Termine: jeweils Mittwoch, 18.00–20.30 Uhr 18. März 2020 17. Juni 2020 und 14. Oktober 2020 Zielgruppe: Niedergelassene Ärzte, leitende Mitarbeiter in Praxen und MVZs Veranstaltungsort: Bezirksärztekammer Nordwürttemberg, Jahnstraße 5, 70597 Stuttgart Teilnehmerbeitrag: 30,– Euro inkl. Seminarunterlagen und Verpflegung Fortbildungspunkte: 3 Punkte Anmeldung: www.aerztekammer-bw.de/ portal e Login e Fortbildungsanmeldung/-angebot
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Die Reisemedizin soll Reisenden allgemein, sowie chronisch Kranken, eine umfassende Vorbereitung für ihre Reise liefern. Sie beinhaltet dabei weit mehr als nur eine Beratung und die anschließende Durchführung von Schutzimpfungen gegen zum Beispiel Hepatitis, invasive Meningo kokken-Erkrankungen und Typhus. Neben Informationen zur Durchführung von Gelbfieberimpfungen, zur Zulassung als Gelbfieberimpfstelle und dem epidemiologischen Kontext der Endemiegebiete, stehen die aktuelle Weltseuchenlage, Reise impfungen sowie neue Impfstoffe und Impfrisiken im Mittelpunkt der Veranstaltung. Das Seminar wendet sich vorzugsweise an Ärzte, die in BadenWürttemberg bereits als Gelb fieberimpfstelle registriert sind. Darüber hinaus können alle, die sich in ihrer täglichen Praxis mit reisemedizinischen Fragestellungen befassen ebenso teilnehmen, wie an diesen Themen interessierte Ärzte aller Fachrichtungen. Diese Fortbildung ist vom Landesgesundheitsamt BadenWürttemberg für die Fortgel tung erteilter Ermächtigungen zur Gelbfieberimpfung anerkannt. Termin: Samstag, 21. März 2020 9.00–16.30 Uhr
Zielgruppe: Ärzte aller Fachrichtungen Veranstaltungsort: Bezirksärztekammer Nordwürttemberg, Jahnstraße 5, 70597 Stuttgart Teilnehmerbeitrag: 50,– Euro inkl. Verpflegung und Seminarunterlagen Fortbildungspunkte: 8 Punkte Anmeldung: www.aerztekammer-bw.de/ portal e Login e Fortbildungsanmeldung/-angebot Ansprechpartner: Fachbereich Fortbildung, Jahnstr. 5, 70597 Stuttgart, Telefon (07 11) 7 69 81-562/-570, Fax (07 11) 7 69 81-500, E-Mail: fortbildung@baek-nw.de Änderungen bleiben vorbehalten.
Grundlagen der Privatabrechnung (GOÄ) für Ärzte – Privatabrechnung – wie funktioniert sie? – Worauf muss ich achten? – Wie arbeite ich mit der GOÄ? – Welche Gebührensätze gibt es? Fragen, die sich vermutlich jede Ärztin und jeder Arzt stellt, der sich in einer eigenen Praxis niederlassen möchte. Dieses Seminar bietet Ihnen einen Einstieg oder eine Auf frischung der Grundlagen der Gebührenordnung für Ärzte. Gemeinsam werden wir alle Ihre offenen Fragen klären und uns einen Überblick über den recht lichen Rahmen, die Anforde rungen der Dokumentation, sowie den Unterschied zwischen EBM und GOÄ verschaffen. Das Seminar wird in Zusammenarbeit mit der PVS-Akademie veranstaltet. Inhalte: – Rechtliche Grundlagen und Bestimmungen der privatärztlichen Abrechnung – Aufbau der Gebührenordnung – Unterschiede zwischen EBM und GOÄ – Klärung und Anwendung wichtiger Begriffe – Arbeit mit der Gebühren ordnung – Fallbeispiele Lehrgangsmaterialien: – Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ) – Seminarskript
Bekanntmachungen Terminauswahl: jeweils Mittwoch, 15.00–19.00 Uhr 25. März 2020 oder 30. September 2020 Zielgruppe: Interessierte Ärzte aller Fach richtungen, insbesondere Berufseinsteiger und Wiedereinsteiger Veranstaltungsort: Bezirksärztekammer Nordwürttemberg, Jahnstraße 5, 70597 Stuttgart Teilnehmerbeitrag: 99,– Euro inkl. Seminarunterlagen Fortbildungspunkte: 5 Punkte Anmeldung: Akademie der PVS Baden-Württemberg GmbH, Bruno-Jacoby-Weg 12, 70597 Stuttgart, Telefon (07 11) 63 39 00 92, Fax (07 11) 63 39 00 94, E-Mail: info@pvs-akademie.de, www.pvs-akademie.de Ansprechpartner: Fachbereich Fortbildung, Jahnstr. 5, 70597 Stuttgart, Telefon (07 11) 7 69 81-562/-570, Fax (07 11) 7 69 81-500, E-Mail: fortbildung@baek-nw.de Änderungen bleiben vorbehalten.
Datenschutz in der Arztpraxis – neue Erkenntnisse aus zwei Jahren DSGVO Zwei Jahre nach Wirksam werden der Datenschutzgrund verordnung (DSGVO) gibt es vielfältige Erfahrungen mit der Umsetzung der datenschutz rechtlichen Vorschriften in Arztpraxen. Die Fortbildungsveranstaltung „Datenschutz in der Arztpraxis“ gibt Ihnen im Rahmen zweier Fachvorträge von Datenschutz experten einen Überblick über aktuelle Entwicklungen und liefert konkrete Empfehlungen und Hinweise, wie sie Ihre Praxisabläufe DSGVO-konform organisieren. Im Anschluss laden wir Sie zu einem Erfahrungsaustausch ein. Diskutieren Sie mit Experten an verschiedenen Themeninseln und tauschen Sie Ihre Erfahrungen mit Kollegen aus.
Inhalte der Veranstaltung: – Aktuelle Entwicklungen – Datenschutz in der Arztpraxis – praktische Erkenntnisse – Lage in Baden-Württemberg in Hinblick auf die DSGVO
Terminauswahl: jeweils Mittwoch, 18.00–22.00 Uhr 1. April 2020 22. Juli 2020 14. Oktober 2020
Termin: Mittwoch, 29. April 2020 18.00–21.30 Uhr
Zielgruppe: Ärzte aller Fachrichtungen Veranstaltungsort: Bezirksärztekammer Nordwürttemberg, Jahnstraße 5, 70597 Stuttgart Teilnehmerbeitrag: 65,– Euro inkl. Verpflegung und Seminarunterlagen Fortbildungspunkte: 6 Punkte Anmeldung: www.aerztekammer-bw.de/ portal e Login e Fortbildungsanmeldung/-angebot Ansprechpartner: Fachbereich Fortbildung, Jahnstr. 5, 70597 Stuttgart, Telefon (07 11) 7 69 81-562/-570, Fax (07 11) 7 69 81-500, E-Mail: fortbildung@baek-nw.de Änderungen bleiben vorbehalten.
Zielgruppe: Niedergelassene Ärzte aller Fachrichtungen, Praxismanager Veranstaltungsort: Bezirksärztekammer Nordwürttemberg, Jahnstraße 5, 70597 Stuttgart Teilnehmerbeitrag: 20,– Euro inkl. Verpflegung Fortbildungspunkte: 4 Punkte Anmeldung: www.aerztekammer-bw.de/ portal e Login e Fortbildungsanmeldung/-angebot Ansprechpartner: Fachbereich Fortbildung, Jahnstr. 5, 70597 Stuttgart, Telefon (07 11) 7 69 81-562/-570, Fax (07 11) 7 69 81-500, E-Mail: fortbildung@baek-nw.de Änderungen bleiben vorbehalten.
Fit für den Notfall – Der Kindernotfall Wissen Sie, wie ein Kind im Notfall richtig behandelt werden muss? Notfälle mit Kindern stellen immer besondere Heraus forderungen dar: – Wie beurteile ich die Vitalparameter des Kindes? – Wie muss ich Sauerstoff verabreichen? – Welche ist die richtige Dosierung der Notfallmedikamente? – Welches sind die häufigsten Kindernotfälle? All diese Fragen und mehr be antworten wir Ihnen gerne in unserem Seminar „Der Kindernotfall“. Nach einem theoretischen Teil steigen Sie direkt in die Praxis ein und können das Erlernte an Übungsphantomen in verschiedenen Altersklassen anwenden. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt.
Aufgrund der praktischen Übungen empfehlen wir das Tragen bequemer/sportlicher Kleidung!
Deeskalation und Selbst verteidigung im Berufsalltag Die Hemmschwelle zur Anwendung von Gewalt scheint immer weiter zu sinken. Dies kann in Verbindung mit einem scheinbar immer höheren Anspruch an eine sofortige und umfassende Versorgung in medizinischen Einrichtungen zu Konfliktsituationen zwischen Personal und Patienten führen. In diesen Konfliktsituationen ist ruhiges und kontrolliertes Handeln erforderlich. Aber wie können Sie und Ihr Personal angemessen reagieren? In unserer Veranstaltung „Deeskalation und Selbstverteidigung im Berufsalltag“ lernen Sie Möglichkeiten kennen, wie Sie und Ihr Personal auf solche Situationen deeskalierend einwirken können. Neben theoretischen Inhalten lernen Sie anhand von praktischen Übungen einfache Selbstverteidigungstechniken kennen und wie sie als letzte Alternative anzuwenden sind. Abschließend wird das Thema „Notwehr und deren Grenzen aus juristischer Sicht“ erläutert und bewertet.
Termin: Freitag, 27. Mai 2020 18.00–22.00 Uhr Zielgruppe: Ärzte aller Fachrichtungen, Angehörige von Gesundheitsfachberufen, Mitarbeiter medizinischer Einrichtungen mit Patientenkontakt Veranstaltungsort: Bezirksärztekammer Nordwürttemberg, Jahnstraße 5, 70597 Stuttgart Teilnehmerbeitrag: 65,– Euro inkl. Seminarunterlagen und Verpflegung Fortbildungspunkte: 5 Punkte Anmeldung: www.aerztekammer-bw.de/ portal e Login e Fortbildungsanmeldung/-angebot Ansprechpartner: Fachbereich Fortbildung, Jahnstr. 5, 70597 Stuttgart, Telefon (07 11) 7 69 81-562/-570, Fax (07 11) 7 69 81-500, E-Mail: fortbildung@baek-nw.de Änderungen bleiben vorbehalten.
Notfalltraining in Ihrer Arztpraxis Jemand wird im Wartezimmer bewusstlos, ein Patient erleidet einen Schlaganfall oder im schlimmsten Fall einen Herz-Kreislauf-Stillstand. Notfälle passieren! Sind Sie darauf vorbereitet? Wir unterstützen Sie bei der Vorbereitung in Ihrer Praxis. Unsere Trainer besprechen mit Ihnen den Ablauf im Notfall, geben Tipps zu Ihrer Ausstattung und üben mit Ihnen und Ihrem Team Notfallsituationen direkt vor Ort. Ziel des Trainings ist es, höhere Sicherheit in der Versorgung von Notfallpatienten zu vermitteln, die notfallmedizinischen Kenntnisse aufzufrischen und Ihr Personal als Einheit agieren zu lassen. Vom Erkennen eines Notfallpatienten bis zur Übergabe an den Notarzt wird die Behandlung und Organisation durchgesprochen und praktisch umgesetzt. Durch die Übung wird das Erlernte gefestigt.
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Bekanntmachungen Termin: individuell auf Anfrage/ Zeitrahmen 4 Stunden Zielgruppe: Ärzte aller Fachrichtungen, Praxisteam Veranstaltungsort: in Ihrer Praxis Ansprechpartner und Anmeldung: Fachbereich Arbeitsschutz & Notfallmedizin, Jahnstr. 5, 70597 Stuttgart, Telefon (07 11) 7 69 81-603/-605, Fax (07 11) 7 69 81-500, E-Mail: notfallmedizin@baek-nw.de Teilnehmerbeitrag: Die Kosten für ein Notfalltraining mit max. 10 Teilnehmern (größere Gruppen auf Anfrage) belaufen sich auf 220,– Euro zzgl. Fahrtkosten von 0,30 Euro/km. Änderungen bleiben vorbehalten.
Deeskalation in Ihrer Arztpraxis (Seminar für alle nieder gelassenen Ärzte inklusive ihrem Praxisteam) Reagieren Sie sicher und schützen Sie sich und ihr Team bei verbaler und körperlicher Gewalt! Ein gesteigertes Anspruchsdenken von Patienten an eine sofortige Versorgung in medizinischen Einrichtungen führt unter anderem immer häufiger zu Konflikt situationen zwischen Personal und Patienten. Ärztinnen und Ärzte sind Retter und Helfer. Sie verdienen für ihre Arbeit Respekt, Unterstützung und vor allem Schutz vor jeglicher Form verbaler und körperlicher Gewalt.“ (Resolution des Vorstandes der Bundesärztekammer vom 24. 08. 2018) Die Bezirksärztekammer Nordwürttemberg bietet Ihnen ein dafür speziell konzipiertes Training in Ihrer Arztpraxis. Sie lernen, auf aggressive Patienten deeskalierend einzuwirken und die Situation zu entschärfen. Neben dem theoretischen Handwerkszeug für die verbale Deeskalation lernen Sie zudem in Rollenspielen, die räumlichen Gegebenheiten Ihrer Praxis zu nutzen, Fallen zu vermeiden und sich anhand weniger und leicht zu erlernenden Tech-
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niken verteidigen zu können. Zudem erfahren Sie einige juristische Hintergründe, die in diesem Zusammenhang wichtig sind. Termine: individuell auf Anfrage/ Zeitrahmen 3 Stunden Zielgruppe: das komplette Praxisteam Veranstaltungsort: Ihre Praxis Teilnehmerbeitrag: Die Kosten für ein Training in Ihrer Praxis belaufen sich auf 180 Euro zzgl. Fahrtkosten von 0,30 Euro/km. Ansprechpartner und Anmeldung: Fachbereich Arbeitsschutz und Notfallmedizin, Jahnstr. 5, 70597 Stuttgart, Telefon (07 11) 7 69 81-603/-605, Fax (07 11) 7 69 81-500, E-Mail: notfallmedizin@baek-nw.de Änderungen bleiben vorbehalten.
13. Nordwürttemberger Impftag Als feste Größe in unserem Fortbildungsangebot liefert Ihnen der Nordwürttemberger Impftag seit nunmehr 13 Jahren nicht nur Antworten und Hilfestellungen in Fragen rund ums Impfen, sondern Sie erfahren hier mehr über das breite Spektrum unterschiedlicher Impfungen und wie Sie Ihre Patienten von notwendigen Impfungen überzeugen können. Aktuelle Empfehlungen der STIKO sind ebenso ein fester Bestandteil der Fortbildung wie Informationen zum Schutz vor aktuell auftretenden Infektionskrankheiten und Hinweise zur Reisemedizin Sie können einen großen Beitrag leisten, den Kollektiv schutz der Bevölkerung weiter zu sichern! In Zusammenarbeit mit dem Landesgesundheitsamt BadenWürttemberg und dem Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte e. V. Landesverband Baden-Württemberg. Diese Fortbildung ist vom Landesgesundheitsamt Baden-Württemberg für die Fortgeltung erteilter Ermächtigungen zur Gelbfieberimpfung anerkannt.
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Termin: Samstag, 11. Juli 2020 9.00–12.15 Uhr Zielgruppe: Ärzte aller Fachrichtungen Veranstaltungsort: Bezirksärztekammer Nordwürttemberg, Jahnstraße 5, 70597 Stuttgart Teilnehmerbeitrag: 20,– Euro inkl. Verpflegung Fortbildungspunkte: 4 Punkte Anmeldung: www.aerztekammer-bw.de/ portal e Login e Fortbildungsanmeldung/-angebot Ansprechpartner: Fachbereich Fortbildung, Jahnstr. 5, 70597 Stuttgart, Telefon (07 11) 7 69 81-562/-570, Fax (07 11) 7 69 81-500, E-Mail: fortbildung@baek-nw.de Änderungen bleiben vorbehalten.
Update Innere Medizin Sie wünschen sich einen um fassenden Überblick über Neues aus der Inneren Medizin? Das Update Innere Medizin bietet Ihnen aktuelle Leitlinien, hoch karätige Referenten und um fassende Informationen. Sie erhalten breitgefächertes Wissen aus den verschiedenen Disziplinen der Inneren Medizin und hilfreiche Tipps für die Praxis. Der Kurs ist konzipiert für Ärzte aller Fachrichtungen und empfiehlt sich auch zum Wiedereinstieg, als Auffrischung und für beginnende Ärzte. Folgende Inhalte erwarten Sie: • Kardiologie • Hypertonie • Rheumatologie • Gastroenterologie • Neues aus der Intensivund Notfallmedizin • Endokrinologie • Hämatologie • Onkologie • Pneumologie • Nephrologie Diese Fortbildung findet in Zusammenarbeit der Südwestdeutschen Gesellschaft für Innere Medizin e. V. und der Bezirksärztekammer Nordwürttemberg statt.
Termin: jeweils 9.00–18.15 Uhr Montag, 13. Juli 2020 und Dienstag, 14. Juli 2020 Zielgruppe: Ärzte aller Fachrichtungen, Ärzte in Weiterbildung Veranstaltungsort: Bezirksärztekammer Nordwürttemberg, Jahnstraße 5, 70597 Stuttgart Teilnehmerbeitrag: 240,– Euro inkl. Verpflegung und Seminarunterlagen, 160,– Euro (Mitglieder der Südwestdeutschen Gesellschaft für Innere Medizin e. V.) Fortbildungspunkte: 19 Punkte Anmeldung: www.aerztekammer-bw.de/ portal e Login e Fortbildungsanmeldung/-angebot Ansprechpartner: Fachbereich Fortbildung, Jahnstr. 5, 70597 Stuttgart, Telefon (07 11) 7 69 81-562/-570, Fax (07 11) 7 69 81-500, E-Mail: fortbildung@baek-nw.de Änderungen bleiben vorbehalten.
EKG-Basiskurs Gewinnen Sie Sicherheit und Routine in der EKG-Auswertung und werden Sie selbst aktiv. Dieses Seminar zielt darauf ab, Ihre Fähigkeiten bei der Bewertung von EKGs zu festigen und Sie zudem auf die Beurteilung von komplexeren HerzrhythmusStörungen vorzubereiten. Inhalte: – typische EKG-Bilder bei Linksherz- und Rechtsherzbelastung – Lungenembolie und chronisch obstruktive Lungenerkrankung – Definition des ST-Hebungs infarktes – Stadieneinteilung des Myokardinfarkt-EKGs – Grundzüge der bradykarden und tachykarden Herzrhythmusstörungen Sie erlernen diese wichtigen EKG-Bilder anhand von BeispielEKGs, die Sie selbstständig unter Anleitung auswerten. In einem abschließenden Workshop testen Sie ihr neu erlerntes Wissen. Eine Auffrischung der relevanten Grundlagen aus dem Medizin studium ist zur Vorbereitung auf den Kurs empfehlenswert.
Bekanntmachungen Termin: Montag, 20. Juli 2020 9.00–16.00 Uhr und Dienstag, 21. Juli 2020 9.00–15.00 Uhr Zielgruppe: Ärzte aller Fachrichtungen, Ärzte in Weiterbildung Veranstaltungsort: Bezirksärztekammer Nordwürttemberg, Jahnstraße 5, 70597 Stuttgart Teilnehmerbeitrag: 240,– Euro inkl. Verpflegung und Seminarunterlagen Fortbildungspunkte: 16 Punkte Anmeldung: www.aerztekammer-bw.de/ portal e Login e Fortbildungsanmeldung/-angebot Ansprechpartner: Fachbereich Fortbildung, Jahnstr. 5, 70597 Stuttgart, Telefon (07 11) 7 69 81-562/-570, Fax (07 11) 7 69 81-500, E-Mail: fortbildung@baek-nw.de Änderungen bleiben vorbehalten.
Bezirksärztekammer Nordbaden Kassenärztliche Vereinigung Baden-Württemberg
Die zur Nachbesetzung aus geschriebenen Vertragsarztsitze für alle Fachgruppen und für alle Planungsbereiche in BadenWürttemberg mit Zulassungs beschränkungen finden Sie auf der Website der Kassen ärztlichen Vereinigung Baden-Württemberg www.kvbawue.de / praxissitze Nach der seit 1. Januar 2013 geltenden Rechtslage muss der Antrag zur Nachbesetzung eines Vertragsarztsitzes beim Zulassungsausschuss gestellt werden. Dieser entscheidet, ob der Vertragsarztsitz in einem Planungsbereich, für den Zulassungsbeschränkungen angeordnet sind, weitergeführt werden soll. Sofern dies der Fall ist, hat die Kassenärztliche Vereinigung den Vertragsarztsitz unverzüglich auszuschreiben.
Geschäftsstelle: Zimmerstraße 4 76137 Karlsruhe Telefon (07 21) 1 60 24-0 Fax (07 21) 1 60 24-2 22
Fortbildungen der Bezirksärztekammer Nordbaden Bitte melden Sie sich zu unseren Fortbildungsveranstaltungen über unser Seminarverwaltungsprogramm (SVmed) im Portal der Landesärztekammer an: Bei einer Neuregistrierung im Portal (inkl. SVmed): www.aerztekammer-bw.de/ 10aerzte/00portal/ selbstregistrierung/ Bei bestehendem Konto in SVmed oder im Portal: https://elp25.com/svmed/bw/ Bei Rückfragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung. Bezirksärztekammer Nordbaden, Akademie für Ärztliche Fortbildung, Zimmerstr. 4, 76137 Karlsruhe, Telefon (07 21) 1 60 24-131/-132, Fax (07 21) 1 60 24-333, E-Mail: fortbildungsakademie@ baek-nb.de
Fortbildungsseminar „Wiedereinstieg in den Arztberuf“
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Stuttgarter Ärzteorchester 60 Jahre Jubiläumskonzert Freitag, 3. Juli 2020, 20.00 Uhr Ort: Kassenärztliche Vereinigung, Baden-Württemberg, Albstadtweg 11, Stuttgart-Möhringen Samstag, 4. Juli 2020, 20.00 Uhr Ort: Liederhalle Stuttgart, Mozartsaal Maximilian Schairer, Klavier Arnold Waßner, Dirigent Ludwig van Beethoven, Klavierkonzert Nr. 5 Es-Dur Peter Tschaikowsky, Sinfonie Nr. 5 e-Moll Eintritt 15,– Euro/5,– Euro (Schüler/Studenten) Karten für beide Konzerte unter www.reservix.de, Tickethotline (0 18 06) 70 07 33, an den ReservixVorverkaufsstellen und an der Abendkasse
Die Akademie für Ärztliche Fortbildung und der Ausschuss Ärztinnen der Bezirksärzte kammer Nordbaden veranstalten gemeinsam dieses fachüber greifende Refresher-Seminar zum Wiedereinstieg in den Arztberuf. Das übergeordnete Ziel der Veranstaltung ist es, Ärztinnen und Ärzten bei ihrer Rückkehr in den Beruf fachlich zu unterstützen. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer sollen durch ein breit gefächertes Inhaltsspektrum befähigt und ermutigt werden, ihre Ausbildung und ihre Erfahrung wieder praktisch im Beruf einzusetzen. Um Wissens lücken zu schließen, werden durch die Fachreferentinnen und Fachreferenten sowohl die medi-
zinischen Neuerungen der letzten zehn Jahre als auch Themen mit ganz aktuellem Bezug vermittelt. Über das fachliche Update hinaus bietet die Veranstaltung eine sehr gute Gelegenheit zur Vernetzung und zum kollegialen Austausch. Ergänzend zu den Theorieeinheiten wird eine Hospitation empfohlen, um eine enge Verknüpfung zu den täglichen Aufgaben und praxisbezogenen Herausforderungen des Berufes herzustellen. Als Referentinnen und Referenten stehen ausgewählte Experten zur Verfügung. Die Fortbildung gliedert sich in zwei Blöcke, die auf Wunsch auch unabhängig voneinander gebucht werden können. Die Akademie für Ärztliche Fortbildung ist seit 7. Februar 2017 eine nach dem Bildungszeit gesetz Baden-Württemberg anerkannte Bildungseinrichtung. Damit können Sie bis zu fünf Arbeitstage Bildungsurlaub bei Ihrem Arbeitgeber beantragen. Bitte beachten Sie, dass ein Antrag bis spätestens acht Wochen vor Beginn der Veranstaltung beim Arbeitgeber gestellt werden muss. Es besteht die Möglichkeit zur (Teil-)Erstattung der Teilnahmekosten durch die KV BadenWürttemberg, wenn Sie innerhalb eines Zeitraumes von 36 Monaten nach Absolvierung des Seminars in der vertragsärztlichen Versorgung tätig werden TeilnehmerInnen aus BadenWürttemberg können einen Zuschuss aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF) beantragen. Termine: Block 1: 9.–20. März 2020 Block 2: 22. Juni–3. Juli 2020 Mo–Fr, i. d. R. 9.00–14.30 Uhr Wissenschaftliche Leitung: Dr. med. Nicola BuhlingerGöpfarth, Fachärztin für Allgemeinmedizin, Pforzheim Vorsitzende Ausschuss Ärztinnen der Bezirksärztekammer Nordbaden Veranstaltungsort: Bezirksärztekammer Nordbaden, Zimmerstr. 4, 76137 Karlsruhe
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Bekanntmachungen Zielgruppe: approbierte Ärztinnen und Ärzte, die in den vergangenen Jahren keine ärztliche Tätigkeit ausgeübt haben. Gebühr: 520,– Euro pro Block, inkl. Seminarunterlagen und Verpflegung Fortbildungspunkte: 60 Punkte pro Block Anmeldung: Online über das Portal der Landesärzte kammer Baden-Württemberg: www.aerztekammer-bw.de/portal
Die Ärztliche Leichenschau – praktische Ausgestaltung und Zusammenarbeit mit der Polizei Die Ärztliche Leichenschau ist der letzte Dienst am Patienten. Neben der Feststellung des Todes, die durch einen Arzt erfolgen muss, dient die Leichenschau der Klärung der Todes ursache und der genaueren Umstände. Die Feststellung der Todesart steht für Mediziner und Polizei im Vordergrund. Ziele der Fortbildung sind Sicherheit bei der korrekten Durch führung einer Leichenschau und die einwandfreie Ausstellung der Todesbescheinigung, außerdem die zielgerichtete und positiv ausgestaltete Zusammenarbeit zwischen Ärzteschaft und Polizei. Die Grundlage hierfür bilden ein gegenseitiges Verständnis berufsbedingter Fragestellungen, Aufgaben und Zwänge sowie die praxisgerechte Handhabung und Umsetzung rechtlicher Vorgaben. Termin: Mittwoch, 25. März 2020 19.00–ca. 22.00 Uhr Referenten: Prof. Dr. med. univ. Kathrin Yen, Ärztliche Direktorin des Instituts für Rechts- und Verkehrsmedizin, Universitäts klinikum Heidelberg EKHK Michael Schimmel, Leiter des Dezernats für Kapital- und Branddelikte, Polizeipräsidium Karlsruhe KHK Michael Tyrtania, Dezernat für Kapital- und Branddelikte, Polizeipräsidium Karlsruhe Dr. med. Ulrich Wagner, Leiter der Abteilung Gesundheitsschutz, Dezernat IV, Gesundheitsamt, Landratsamt Karlsruhe
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Wissenschaftliche Leitung: Prof. Dr. med. Kathrin Yen, Ärztliche Direktorin des Instituts für Rechts- und Verkehrsmedizin, Universitätsklinikum Heidelberg Veranstaltungsort: Bezirksärztekammer Nordbaden, Zimmerstr. 4, 76137 Karlsruhe Zielgruppe: Ärztinnen und Ärzte aller Fachrichtungen Gebühr: 25,– Euro inkl. Seminarunterlagen und Verpflegung Fortbildungspunkte: 4 Punkte Anmeldung: Online über das Portal der Landesärzte kammer Baden-Württemberg: www.aerztekammer-bw.de/portal
Fortbildungsreihe „Klinische Sonographie“ Die Ultraschalluntersuchung ist eine relativ preiswerte, neben wirkungsarme und aussagefähige diagnostische Methode. Sie ist aber in besonderem Maße von der Kompetenz des Sonographeurs abhängig. In unserer Reihe können Sie Ihre sono graphischen Grundkenntnisse vertiefen. Nach einer kurzen Einführung werden klinische Casuistiken vorgestellt mit Demonstration sonographischer Befunde im klinischen Kontext (Anamnese, Labor, radiologische Schnittbildgebung etc). Indikationszeitpunkte, diagnostische Aussagekraft, technische Möglichkeiten, Grenzen und Akzeptanz der Ultraschalldiagnostik sollen kritisch gewürdigt werden. Im Anschluss können Sie eigene sonographische Problemfälle diskutieren, Ihre praktischen Kenntnisse erweitern und in gegenseitiger Untersuchung mit Ultraschallgeräten unter Anleitung üben. Termine: jeweils mittwochs, 16.00–ca. 20.00 Uhr 29. April 2020 „Appendicitis, Ileocoecitis und Divertikulitis“ 14. Oktober 2020 „Abdominelle Schmerzen“: sonographischer Beitrag zur Diagnostik – von der Mesente rialischämie bis zum verlorenen Gallenstein
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18. November 2020 „Beiträge der Sonographie zur Hypertoniediagnostik“: Farbduplexsonographie von Nierenarterienstenosen und deren Verlaufskontrolle nach Intervention, Darstellung von Nebennieren und Paraganglien Wissenschaftliche Leitung: Dr. med. Karl-Heinz Seitz, Oberarzt Medizinische Klinik I, Städtisches Klinikum Karlsruhe Veranstaltungsort: Bezirksärztekammer Nordbaden, Zimmerstr. 4, 76137 Karlsruhe Zielgruppe: In klinischer Ausbildung befindliche Kollegen, die bestimmte Themen im Rahmen der Spezialisierung evtl. nur eingeschränkt vertiefen können und niedergelassene Kollegen, die ihre Kenntnisse auffrischen wollen. Gebühr: 55,– Euro für Weiterbildungsassistenten/ 65,– Euro für Fachärzte inkl. Seminarunterlagen und Verpflegung Fortbildungspunkte: 8 Punkte, mit Lernerfolgskontrolle Anmeldung: Online über das Portal der Landesärzte kammer Baden-Württemberg: www.aerztekammer-bw.de/portal Die Teilnehmerzahl ist begrenzt!
Curriculare Fortbildung Krankenhaushygiene für hygienebeauftragte Ärztinnen/Ärzte Die 40-stündige Fortbildung wird vom Städtischen Klinikum Karlsruhe in Kooperation mit der Bezirksärztekammer Nordbaden angeboten und durchgeführt. Die Teilnahmebescheinigungen für den Fortbildungskurs erteilt die Ärztekammer. Der Kurs ist als Modul I des 200-stündigen Weiterbildungskurses zum Erwerb der Zusatzbezeichnung Medizinhygiene anerkannt. Nach der Verordnung des Sozialministeriums über die Hygiene und Infektionsprävention in medizinischen Einrichtungen (MedHygVO) vom 20. Juli 2012 sind Krankenhäuser, Einrichtungen für ambulantes Operieren, sowie Vorsorge- oder Rehabilitationseinrichtungen, in denen eine den Krankenhäusern
vergleichbare medizinische Versorgung erfolgt, verpflichtet, hygienebeauftragte Ärztinnen oder Ärzte zu bestellen. Als hygienebeauftragte Ärztin oder hygienebeauftragter Arzt darf nur bestellt werden, wer über eine mindestens zweijährige Berufserfahrung verfügt und an einer Fortbildung zum Erwerb der Qualifikation hygienebeauftragte Ärztin, hygienebeauftragter Arzt nach dem Curriculum der Bundesärztekammer mit Erfolg teilgenommen hat. Termin: 4.–8. Mai 2020 (Mo–Fr) Wissenschaftliche Leitung: Dr. med. Eberhard Kniehl, Leiter der Abteilung für Mikrobiologie und Krankenhaushygiene, Städtisches Klinikum Karlsruhe Veranstaltungsort: Städtisches Klinikum Karlsruhe Haus F, 1. OG, BBZ Seminarraum 2, Moltkestr. 90, 76133 Karlsruhe Gebühr: 550,– Euro inkl. Seminarunterlagen und Verpflegung Fortbildungspunkte: 40 Punkte Auskunft und Anmeldung: Fachlicher Ansprechpartner: Dr. Eberhard Kniehl, Telefon (07 21) 9 74-18 01, E-Mail: eberhard.kniehl@ klinikum-karlsruhe.de Anmeldung und Organisation: Geschäftsstelle BBz, Telefon (07 21) 9 74-75 40, E-Mail: bbz@klinikum-karlsruhe.de Die Teilnehmerzahl ist begrenzt!
Vorankündigung „Tag der Psychosomatik“ Psychosomatische Erkrankungen finden in allen Fachgebieten zunehmend an Bedeutung, die ganzheitliche Betrachtungsweise in der Medizin zeigt dabei auf, wie eng Körper und Psyche miteinander verflochten sind. Einerseits haben Patienten mit körperlichen Erkrankungen auch psychische Symptome, andererseits gibt es psychische und psychosomatische Erkrankungen, die mit körperlichen Symptomen einhergehen. Als Sonderform der Psychosomatischen Medizin beschäftigt sie sich zudem mit somatoformen Störungen.
Bekanntmachungen Am Tag der Psychosomatik erfahren Sie spannende Neuerungen der psychosomatischen Medizin, die in allen Fachgebieten zunehmend an Bedeutung gewinnt. In diesem Jahr thema tisieren wir psychosomatische Aspekte der Fibromyalgie sowie verschiedene psychosomatische Erkrankungen, wie zum Beispiel in der Gastroenterologie.
Workshops zu Curriculums erstellung, Feedbackgesprächen, didaktischen Methoden und Kommunikationstechniken sollen zusätzlich wichtige Hilfestellung leisten. Die beiden Termine sind unabhängig voneinander buchbar. Detaillierte Informationen zum Programm finden Sie in Kürze unter www.baek-nb.de
Termin: Samstag, 9. Mai 2020 voraussichtlich 9.00–ca. 13.00 Uhr
Termine: 11. Juli und 26. September 2020 jeweils Samstag, vorauss. 9.00–17.30 Uhr
Wissenschaftliche Leitung: Dr. med. Elisabeth Daikeler, niedergelassene FÄ für Psycho somatische Medizin und Psychotherapie Dr. med. Thomas Lohmann, Chefarzt der Klinik für Psycho somatische Medizin und Psychotherapie am Klinikum Nordschwarzwald Veranstaltungsort: Bezirksärztekammer Nordbaden, Zimmerstr. 4, 76137 Karlsruhe Zielgruppe: Ärztinnen und Ärzte aller Fachrichtungen Teilnahmebedingungen: Unsere ausführlichen Teilnahmebedingungen entnehmen Sie bitte der Homepage. Anmeldung: In Kürze online über das Portal der Landesärztekammer Baden-Württemberg: www.aerztekammer-bw.de
Train the Trainer Kurse – für Weiterbilder Angesichts der neuen Weiter bildungsordnung einerseits und einer zu geringen Anzahl an Ärztinnen und Ärzten in Weiterbildung andererseits wird es zunehmend wichtig, die Weiterbildung im ambulanten und stationären Sektor strukturiert und effizient zu gestalten und nach modernen Qualitätskriterien zu optimieren. Unser modular aufgebauter Kurs unterstützt Sie als Weiterbilder bei der täglichen Arbeit mit den ÄiW. Vermittelt werden wichtige Neuerungen der WBO samt eLogbuch sowie grundlegende Rahmenbedingungen organisatorischer und rechtlicher Natur.
Wissenschaftliche Leitung: Dr./Univ.Pisa Susanna Colopi-Glage, niedergelassene Fachärztin für Allgemeinmedizin, Vizepräsidentin der Bezirksärztekammer Nordbaden Veranstaltungsort: Bezirksärztekammer Nordbaden, Zimmerstr. 4, 76137 Karlsruhe Gebühr: 95,– Euro inkl. Seminarunterlagen und Verpflegung Zielgruppe: Fachärztinnen und Fachärzte, die als Weiterbilder Ärztinnen und Ärzte in Weiterbildung beschäftigen Anmeldung: Online über das Portal der Landesärzte kammer Baden-Württemberg: www.aerztekammer-bw.de/portal
Workshop „Wertschätzende Kommunikation“ für medizinische Fachangestellte In Zeiten überfüllter Praxen und eines teils erhöhten Erwartungsdrucks spielt der Erstkontakt mit PatientInnen eine entscheidende Rolle für das weitere Verhältnis zwischen Arzt(praxis) und Patienten. Hier wirkt sich die kommunikative Kompetenz von Medizinischen Fachangestellten außerordentlich positiv aus. Durch eine gelingende Kommunikation kann aber nicht nur der Kontakt mit Patienten bzw. deren Angehörigen positiver gestaltet, sondern auch die Kooperationsfähigkeit im Team gestärkt werden.
In unserem Workshop lernen die TeilnehmerInnen die „Wertschätzende Kommunikation“ als eine Methode, mit anderen einfühlend und zugleich geradlinig zu kommunizieren. Die TeilnehmerInnen erleben, wie sie berufliche Beziehungen so gestalten können, dass sie von Wertschätzung und Vertrauen geprägt sind. Auf der Grundlage eigener Beispiele aus ihrem beruflichen Alltag trainieren sie unter Anleitung einer qualifizierten und erfahrenen Trainerin ganz praxisnah (interaktiv, Rollenspiele, Fallbearbeitung) ein professionelles Kommunikationsverhalten. So lernen sie, ihre Fähigkeit zur Empathie zu erweitern und auch in schwierigen, emotionsgeladenen Situationen eine wertschätzende Haltung einzunehmen. Der Nutzen für die Teilnehmer Innen sowie letztlich für die Praxis zeigt sich in mehr Kooperation, größerer persönlicher Stabilität, effizienterer Ziel erreichung und empathischerem Kontakt zu Patienten und deren Angehörigen. Termin: Donnerstag, 17. September 2020 14.00–17.15 Uhr und Freitag, 18. September 2020 8.30–16.00 Uhr Referentin: Birgit Brand-Hörsting, Trainerin Wertschätzende Kommunikation (nach Dr. M. Rosenberg) Veranstaltungsort: Bezirksärztekammer Nordbaden, Zimmerstr. 4, 76137 Karlsruhe Zielgruppe: Medizinische Fachangestellte Gebühr: 130,– Euro inkl. Seminarunterlagen und Verpflegung Anmeldung: Online über das Portal der Landesärzte kammer Baden-Württemberg www.aerztekammer-bw.de Die Teilnehmerzahl ist auf 14 Personen beschränkt!
„Geriatrische Grundversorgung“ – 60-stündiges Basiscurriculum der Bundesärztekammer Die Gesellschaft wird immer älter – darauf müssen sich auch Ärztinnen und Ärzte vieler Fachrichtungen einstellen, sowohl in der ambulanten als auch in der stationären Betreuung. In den Weiterbildungsgängen vieler Fachgebiete sind geriatrische Themen und die besonderen Probleme des älteren und multimorbiden Patienten nicht sehr ausführlich berücksichtigt. An der Geriatrie interessierte Ärztinnen und Ärzte können seit geraumer Zeit die Zusatzweiterbildung „Geriatrie“ nach der Weiterbildungsordnung der Landesärztekammer BadenWürttemberg erwerben. Sie sieht aber eine Weiterbildungszeit von 18 Monaten bei einem zur Weiterbildung befugten Facharzt vor und ist inhaltlich so umfangreich, dass sie fast nur von den Fachärztinnen und Fachärzten für Allgemeinmedizin und Innere Medizin gewählt wird. Die Bundesärztekammer hat daher ein 60-stündiges Basis curriculum „Geriatrische Grundversorgung“ entwickelt. Dieses richtet sich an die Ärztinnen und Ärzte aller Fachgebiete, die die Zusatzbezeichnung Geriatrie nicht erwerben wollen, Ihre Kenntnisse über wesentliche Aspekte bei der Behandlung älterer Menschen aber vertiefen möchten. Das Curriculum ist in neun Module gegliedert, die in drei Abschnitte (jeweils ein Wochenende) eingeteilt wurden. Das Curriculum ist anrechen bar auf den Fortbildungs umfang von 160 Stunden, den die KV für die Abrechnung der Spezialisierten geriat rischen Diagnostik vorgibt. Programm: – Besonderheiten des alten Patienten – Geriatrische Syndrome und Altersspezifika ausgewählter Erkrankungen (in mehreren Teilen)
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Bekanntmachungen – Geriatrisches Basis-Assessment – Arzneimitteltherapie und nicht-medikamentöse Therapiemaßnahmen – Rechtliche und ethische Grundlagen – Einrichtungen geriatrischer Versorgung – Fallbeispiele Termine: 9.–11. Oktober 2020 6.–8. November 2020 und 4.–6. Dezember 2020 voraussichtlich jeweils Freitag ca. 15.00–18.30 Uhr Samstag ca. 9.00–18.00 Uhr und Sonntag ca. 9.00–14.30 Uhr Wissenschaftliche Leitung: Dr. med. Brigitte R. Metz, Chefärztin Geriatrisches Zentrum Karlsruhe und Klinik für Rehabilitative Geriatrie, ViDia Christliche Kliniken Karlsruhe, Standort Diakonissenkrankenhaus Veranstaltungsort: 1. und 2. Wochenende: Bezirksärztekammer Nordbaden, Zimmerstr. 4, 76137 Karlsruhe 3. Wochenende: ViDia Christliche Kliniken Karlsruhe, Standort Diakonissenkrankenhaus Karlsruhe-Rüppurr, Diakonissenstraße 28, 76199 Karlsruhe Zielgruppe: niedergelassene Ärztinnen und Ärzte Gebühr: 645,– Euro inkl. Verpflegung und Seminarunterlagen Fortbildungspunkte: 60 Punkte Anmeldung: Online über das Portal der Landesärzte kammer Baden-Württemberg www.aerztekammer-bw.de
Bezirksärztekammer Südbaden Geschäftsstelle: Sundgauallee 27 79114 Freiburg/Br. Telefon (07 61) 6 00 47-0 Fax (07 61) 89 28 68
Außerordentliche Vertreterversammlung der BÄK Südbaden in der 17. Legislaturperiode Die außerordentliche Vertreterversammlung der Bezirksärztekammer Südbaden findet am Samstag, den 07. März 2020 (Beginn 9.30 Uhr), im Haus der Ärzte, Freiburg, Sundgauallee 27 zu dem Thema „Neue (Muster-) Weiterbildungsordnung und eLogbuch“ statt. Herr Ulf Kester von der Firma Steadforce GmbH, München, stellt das eLogbuch vor.
Akademie für ärztliche Fort- und Weiterbildung Südbaden Bitte melden Sie sich zu unseren Fortbildungsveranstaltungen über unser Seminarverwaltungsprogramm (SVmed) in dem Portal der Landesärztekammer an: www.aerztekammer-bw.de/ portal a Login a Fortbildungsanmeldung/ -angebot Alle Veranstaltungen sind von der Landesärztekammer Baden-Württemberg aner kannt und auf das Fortbil dungszertifikat anrechenbar.
Eröffnungsveranstaltung Leitung: Frau Dr. med. Paula Hezler-Rusch, Präsidentin der Bezirksärztekammer Südbaden Impfen Notwendigkeit – Wirksamkeit – Risiken Termin: Mittwoch, 25. März 2020 Zeit: 18.30 Uhr s.t.–ca. 21.00 Uhr Ort: Hörsaal der Frauenklinik des Universitätsklinikums, Hugstetter Str. 55, 79106 Freiburg Entgelt: kostenfrei – Anmeldung erforderlich! Fortbildungspunkte: 3 Die Veranstaltung ist kostenfrei und auch für Nichtärzte offen. Ausführliche Informationen finden Sie Anfang 2020 auf unserer Homepage unter www.baek-sb.de/akademie
Antibiotic Stewardship (ABS) – Blended Learning Leitung: PD Dr. med. Sebastian Schulz-Stübner, Deutsches Beratungszentrum für Hygiene (BZH GmbH), Freiburg Ein Ziel der Deutschen Antibio tika – Resistenzstrategie (DART) der Bundesregierung ist neben der Prävention nosokomialer
Infektionen die Bekämpfung der Antibiotikaresistenzen durch Antibiotic Stewardship (ABS). Mit ABS sind „Strategien zum rationalen Einsatz von Antiinfektiva“ gemeint, das heißt ein systematisches, nachhaltiges Bemühen um Verbesserung und Sicherstellung einer rationalen Praxis zur Antiinfektivaverordnung. Der nach dem Curriculum der Bundesärztekammer gestaltete Kurs zum ABS-beauftragten Arzt stellt für die in klinischen Einrichtungen tätigen Ärzte ein Angebot dar, um ihre vorhandenen Kenntnisse und Erfahrungen in rationaler Antiinfektivastrategie systematisch weiter zu vertiefen und aufzufrischen. Nach erfolgreicher Ableistung des Kurses verfügen die Teilnehmer über folgende Kenntnisse/ Befähigungen zur Behandlung von Kindern/Erwachsenen: – Kenntnisse zu Antiinfektiva: Spektrum, Pharmakokinetik, Wechselwirkungen, unerwünschte Ereignisse und Wirkungen – Grundlagen der medizinischen Mikrobiologie, der Diagnostik und der antimikrobiellen Resistenztestung – Kenntnis und Implementierung einschlägiger AntibiotikaTherapieleitlinien – Beteiligung und Unterstützung von Kommunikations strukturen zu Antiinfektiva (u. a. Durchführung von Schulungen) – Kenntnisse und Befähigung zu Anwendungen beim Infektionsmanagement ABS-beauftragte Ärzte können in Analogie zum Hygiene beauftragten Arzt die Funktion eines abteilungsbezogenen Ansprechpartners wahrnehmen.
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Bekanntmachungen Die Befähigung zum ABS-beauftragten Arzt kann bereits im Rahmen der Weiterbildungszeit erworben werden. Der Kurs wird als Blended-Learning Kurs mit 20 E-Learning-Einheiten und 20 Lerneinheiten an 2 Präsenz tagen durchgeführt. Die E-Learning Einheiten müssen vor der Präsenzveranstaltung absolviert werden und schließen jeweils einzeln mit einer Lern erfolgskontrolle ab. Eine zusätzliche Prüfung vor oder an den Präsenztagen erfolgt nicht. Termin: E-Learning: ab 2. Juni 2020 Präsenztermine: 24./25. September 2020 Zeit: Donnerstag, 9.00 s.t.–ca. 18.45 Uhr Freitag, 8.00 s.t.–ca. 17.00 Uhr Ort: Haus der Ärzte, Sundgauallee 27, Freiburg Entgelt: 600,– Euro Fortbildungspunkte: 60
Hygienebeauftragter Arzt – Blended Learning Leitung: PD Dr. med. Sebastian Schulz-Stübner, Deutsches Beratungszentrum für Hygiene (BZH GmbH), Freiburg Zum Hygienebeauftragten Arzt kann nur bestellt werden, wer über eine mindestens zweijährige Berufserfahrung verfügt und spezielle Kenntnisse auf dem Gebiet der Hygiene und der medizinischen Mikrobiologie erworben hat. Die Mindestanforderung bein haltet den Besuch eines vierzigstündigen Kurses nach dem Curriculum der Bundesärztekammer. Regelmäßig bieten wir in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Beratungszentrum für Hygiene (BZH) die curriculäre Fortbildung „Hygienebeauftragter Arzt“ als Blended-Learning-Kurs mit einer verkürzen Anzahl von Präsenz tagen in Kombination mit E-Learning an. Der Kurs entspricht gleichzeitig dem Modul I der curriculären Fortbildung „Krankenhaushygiene“. Die inter netbasierten 20 Kurseinheiten stehen ab 2. März 2020 zur Verfügung. Die verbleibenden 20 Lerneinheiten werden in einem 2-Tages Kurs vorgestellt.
Die E-Learning Einheiten müssen vor der Präsenzveranstaltung absolviert werden und schließen jeweils einzeln mit einer Lern erfolgskontrolle ab. Eine zusätzliche Prüfung vor oder an den Präsenztagen erfolgt nicht. Die Präsenzveranstaltung findet am 18./19. Juni 2020 im Haus der Ärzte in Freiburg statt. Termine: Online-Phase ab 2. März 2020 Präsenztage 18./19. Juni 2020 Zeit: Donnerstag, 9.00 s.t.–ca. 18.45 Uhr Freitag, 8.00 s.t.–ca. 17.00 Uhr Ort: Haus der Ärzte, Sundgauallee 27, Freiburg Entgelt: 600,– Euro Fortbildungspunkte: 60
Medizinische Hypnose für Ärzte Leitung: PD Dr. med. Uwe Ross, Freiburg Einführungskurs In diesem einführenden Workshop werden auf der Basis aktueller neurophysiologischer Erkenntnisse wirkungsvolle Ad-hoc-Interventionen der modernen Hypnose bei akuten und chronischen Schmerzen, somatoformen Störungen, Schlafstörungen, Spannungszuständen, nichtorganischen Schwindelbeschwerden und Tinnitus praktisch erfahrbar vermittelt. In der täglichen Praxis angewendet, können die Beschwerden für den Patienten durch Hypnose Techniken unmittelbar erlebbar reduziert werden. Wesentlicher Vorteil hypnotherapeutischer Ansätze in der Behandlung dieser Störungen ist zudem, dass sie – konsequent ressourcen- und lösungsorientiert eingesetzt – vermehrt die unwillkürliche – unbewusste Erlebnisebene des Patienten einbeziehen und unter anderem bei Schmerz objektivierbare psychobiologische Wirkungen entfalten. Teilnehmerinnen und Teilnehmer erwerben methodische Fertigkeiten in der Anwendung spe zieller Hypnose-Techniken zur Beschwerdeminderung und zur Aktivierung innerer Ressourcen bei psychosomatischen Störungen sowie bei Spannungs zuständen, zum Beispiel vor medizinischen Eingriffen.
Termine: Samstag, 14. März 2020 Samstag, 26. September 2020 Zeit: 9.00 s.t.–16.00 Uhr Ort: Haus der Ärzte, Sundgauallee 27, Freiburg Entgelt: 100,– Euro Fortbildungspunkte: 10
Workshop „Impfen“ Leitung: Dr. med. Rosemarie Mazzola, Freiburg; Prof. Dr. Markus Hufnagel, Freiburg Die Impfprophylaxe zählt zu den wichtigsten Errungenschaften der modernen Medizin, und ohne Zweifel gibt es nationale und internationale Impferfolge – die Ausrottung der Pocken und die Rückdrängung der Kinderlähmung in ganz Europa sind die beiden prominentesten Beispiele. Es gibt in Deutschland aber auch Impfdefizite! Unzureichende Impfraten und in deren Folge MasernEpidemien sowie jedes Jahr aufs Neue vermeidbare Todesfälle durch Influenza. International kann Deutschland beim Impfen kaum mithalten. So sind beispielsweise Nord- und Südamerika, aber auch einige Staaten in Afrika masernfrei. Demgegenüber ist wissenschaftlich gut dokumentiert, dass die Deutschen Weltmeister im Export von Masern sind. Auch im Europäischen Vergleich steht Deutschland weit hinten, was die Impfvorsorge betrifft. Die Gründe sind vielfältig. Wesentlich ist sicherlich auch ein defizitärer Wissensstand der Ärzteschaft, wie Statistiken belegen. Trotz des schon bestehenden Fortbildungsangebots finden wir in Hausarztpraxen Impflücken zwischen 35 und 55 Prozent, bei den Frauenärzten mögen sich die Zahlen in einem ähnlichen Rahmen bewegen. Selbst bei Pädiatern gibt es mancherorts Impflücken zwischen 5 und 20 Prozent. In der Mehrzahl Routineleistungen, die einfach nur vergessen werden und das, obwohl Impfleistungen budgetneutral sind.
Inhalt des Seminars: – Grundlagen des Impfens, Epidemiologie-Impfstofftypen – Impfsystem in Deutschland – Impfpräventable Erkrankungen – Risiken, Nebenwirkungen – Impfen von Risikopatienten – Vorgehen in der Praxis – Diskussion von Fallbeispielen Termine: Samstag, 9. Mai 2020 Samstag, 12. Dezember 2020 Zeit: 9.00 s.t.–ca. 15.30 Uhr Ort: Freiburg Verwaltungskostenpauschale: 30,– Euro Fortbildungspunkte: 9
Notfallmedizin Leitung: Dr. med. Daniel Schmitz, Dr. med. Matthias Roth, Dr. med. Frank Koberne, Kompetenzzentrum Notfall medizin St. Josefskrankenhaus Freiburg, Matthias Ziegler, B. A., DRK BW
Notarztseminar zum Erwerb der Zusatzbezeichnung „Notfallmedizin“ gem. Curriculum der Bundesärztekammer Das Seminar wird entsprechend dem Curriculum der Bundes ärztekammer durchgeführt und ist bundesweit anerkannt. Die Teilnehmer erhalten eine qualitativ hochwertige Aus bildung im Bereich der Notfallmedizin auf Grundlage aktueller internationaler Richtlinien wie ERC und ATLS Algorithmen. Sichergestellt wird ein hoher Anteil an praktischen Übungen und Simulationen in kleinen Arbeitsgruppen. Einbezogen werden zudem alle an der Notfallversorgung beteiligten Organisationen wie Feuerwehr und Polizei. Termin: 23. November– 1. Dezember 2020 (Mo–Di, ohne Sonntag) Zeit: 8.00 s.t.–ca. 18.30 Uhr Ort: Haus der Ärzte, Sundgauallee 27, Freiburg Entgelt: 1.200,– Euro Fortbildungspunkte: 80
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Bekanntmachungen Notarztseminar zum Erwerb der Zusatzbezeichnung „Notfallmedizin“ gem. Curriculum der Bundesärztekammer in Villingen-Schwenningen Leitung: Dr. Sabine Merz, Zentrale Notaufnahme, Schwarzwald-Baar Klinikum VillingenSchwenningen, Dr. Manfred Kleimaier, Klinik für Anästhesie und Intensivmedizin, Schwarzwald-Baar Klinikum Villingen-Schwenningen, Matthias Ziegler B. A. DRK Landesschule Baden-Württemberg gGmbH, Bildungseinrichtung Villingen-Schwenningen Das Seminar wird entsprechend dem Curriculum der Bundes ärztekammer durchgeführt und ist bundesweit anerkannt. Die Teilnehmer erhalten eine qualitativ hochwertige Aus bildung im Bereich der Notfallmedizin auf Grundlage aktueller internationaler Richtlinien wie ERC und ATLS Algorithmen. Sichergestellt wird ein hoher Anteil an praktischen Übungen und Simulationen in kleinen Arbeitsgruppen. Seminarinhalte: – Grundlagen und Basistherapie – Internistische Notfälle I und II – Traumatologische Notfälle I und II – Spezielle Notfälle und Einsatztaktik Termin: 9. Mai–16. Mai 2020 (Sa–Sa, ohne Sonntag) Zeit: 8.00 s.t.–ca. 18.30 Uhr Ort: Schwarzwald-Baar Klinikum, Klinikstr. 11, 78052 Villingen-Schwenningen Entgelt: 1.200,– Euro Fortbildungspunkte: 80
Notfalltraining für Notärzte – Refresher-Kurs Leitung: Dr. med. Daniel Schmitz, Dr. med. Matthias Roth, Dr. med. Frank Koberne, Kompetenzzentrum Notfall medizin St. Josefskrankenhaus Freiburg Der Refresher-Kurs Notfalltraining für Notärzte wendet sich an Ärztinnen und Ärzte, die vor längerer Zeit die Zusatzqualifikation Notfallmedizin/Fachkunde nachweis Rettungsdienst erwor-
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ben haben und sich auf den Wiedereinstieg in die Notfall medizin vorbereiten möchten oder für Ihre Tätigkeit in der Notfallmedizin ein praxisnahes „Update“ benötigen. Kursinhalte: – Wiederholung der Grundlagen (Erstuntersuchung, Reanima tion, Atemwegssicherung) – Herzrhythmusstörungen und ihre Therapie – Kindernotfälle – besondere Notfälle – Traumaversorgung – Teaminteraktion und Crew Ressource Management Lernformen: Vorträge, Diskussionen, Praxistraining, Fallbesprechungen Die Tage sind einzeln buchbar. Wir empfehlen Ihnen jedoch alle 4 Tage zu besuchen, um Ihre Kenntnisse auf den aktuellen Stand zu bringen. Termine: Freitag, 26. Juni 2020 Samstag, 27. Juni 2020 Freitag, 17. Juli 2020 Samstag, 18. Juli 2020 Ort: Haus der Ärzte, Sundgauallee 27, Freiburg Zeit: jeweils 9.00 s.t.–ca. 18.30 Uhr Entgelt: 200,– Euro/Tag Fortbildungspunkte: 12 pro Tag
Notfalltraining für Ärzte Leitung: Dr. med. Daniel Schmitz, Dr. med. Matthias Roth, Dr. med. Frank Koberne, Kompetenzzentrum Notfall medizin St. Josefskrankenhaus Freiburg Grundkurs Medizinische Notfallsituationen können uns jeden Tag begegnen: in der Klinik, in unserer Praxis oder aber auf der Straße. Im entscheidenden Moment die richtigen Maßnahmen zu ergreifen und mit der lebensnotwendigen Therapie zu beginnen, gehört zu dem Anspruch, dem sich im Alltag jeder Arzt und jede Ärztin stellen muss. In diesem Tagesseminar wird Ihnen das Handwerkszeug für eine erfolgreiche Notfallversorgung vermittelt. Anhand von kurzen Vorträgen, praktischen Unterweisungen und realitätsnahen Übungen können Sie Ihr
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Notfallwissen auf den neusten Stand der Empfehlungen bringen und erlernen die richtigen Schritte der ärztlichen Erstversorgung und Notfallbehandlung. Nach Besuch des Grundkurses können Sie sich zu einem Notfalltraining der Themengebiete „Herz“, „Unfall“ oder „Kind“ anmelden. Kursinhalte: Grundlagen der Notfallversorgung – Reanimation – Beatmung und Atemwegssicherung – typische Notfallsituationen – Medikamentenapplikation – Teamführung und Notfall management Termin: Samstag, 9. Mai 2020 Ort: Haus der Ärzte, Sundgauallee 27, Freiburg Zeit: 9.00 s.t.–17.00 Uhr Entgelt: 200,– Euro Fortbildungspunkte: 11
Themengebiet „Unfall“ – Traumatologische Notfälle Medizinische Notfallsituationen können uns jeden Tag begegnen: in der Klinik, in unserer Praxis oder aber auf der Straße. Notfälle aus dem Bereich „Unfall“ spielen dabei sowohl im Straßenverkehr, in heimischer Umgebung oder beim Sport eine bedeutende Rolle. In diesem Tagesseminar erhalten Sie einen Überblick über die typischen traumatologischen Notfallbilder. Anhand von kurzen Vorträgen, praktischen Unter weisungen und realitätsnahen Übungen können Sie Ihr Notfallwissen auf den neusten Stand der Empfehlungen bringen und erlernen die richtigen Schritte der ärztlichen Erstversorgung und Notfallbehandlung bei Unfällen. Voraussetzung für die Teilnahme am Kurs ist der Besuch des Grundkurses oder vergleichbare Kenntnisse. Kursinhalte: Grundlagen der Notfall versorgung – strukturierte Untersuchung des Traumapatienten – Traumamechanismen – typische Verletzungsmuster – Erst versorgung und Immobilisation
Termin: Samstag, 7. März 2020 Ort: Haus der Ärzte, Sundgauallee 27, Freiburg Zeit: 9.00 s.t.–17.00 Uhr Entgelt: 200,– Euro Fortbildungspunkte: 11
Themengebiet „Herz“ – Kardiologische Notfälle Medizinische Notfallsituationen können uns jeden Tag begegnen: in der Klinik, in unserer Praxis oder aber auf der Straße. Notfälle aus dem Bereich „Kardiologie“ stellen dabei eine häufige Notfallkategorie dar. In diesem Tagesseminar erhalten Sie einen Überblick über die typischen kardiologischen Notfallbilder. Anhand von kurzen Vorträgen, praktischen Unter weisungen und realitätsnahen Übungen können Sie Ihr Notfallwissen auf den neusten Stand der Empfehlungen bringen und erlernen die richtigen Schritte der ärztlichen Erstversorgung und Notfallbehandlung bei kardiologischen Notfällen. Voraussetzung für die Teilnahme am Kurs ist der Besuch des Grundkurses oder vergleichbare Kenntnisse. Kursinhalte: Grundlagen der Notfallversorgung – Reanimation – Herz rhythmusstörungen – Herzinfarkt – akute Herzinsuffizienz – hypertensiver Notfall Termin: Samstag, 28. März 2020 Ort: DRK Landesschule Freiburg, Rimsinger Weg 15, 79111 Freiburg-Haid Zeit: 9.00 s.t.–17.00 Uhr Entgelt: 200,– Euro Fortbildungspunkte: 11
Themengebiet „Kind“ – Pädiatrische Notfälle Medizinische Notfallsituationen können uns jeden Tag begegnen: in der Klinik, in unserer Praxis oder aber auf der Straße. Notfälle aus dem Bereich „Pädiatrie“ stellen eine besondere Heraus forderung für jeden Arzt/jede Ärztin dar: Unsicherheiten im Umgang mit schwer erkrankten und verletzen Kindern sind dabei allgegenwärtig.
Bekanntmachungen In diesem Tagesseminar erhalten Sie einen Überblick über die typischen pädiatrischen Notfallbilder. Anhand von kurzen Vorträgen, praktischen Unter weisungen und realitätsnahen Übungen können Sie Ihr Notfallwissen auf den neusten Stand der Empfehlungen bringen und erlernen die richtigen Schritte der ärztlichen Erstversorgung und Notfallbehandlung bei Notfällen rund um Kinder. Voraussetzung für die Teilnahme am Kurs ist der Besuch des Grundkurses oder vergleichbare Kenntnisse. Kursinhalte: Grundlagen der Notfallversorgung beim Kind – Besonderheiten des kindlichen Organismus – typische Krankheitsbilder und Notfälle – typische Verletzungen bei Unfällen mit Kindern – Reanimation und Atemwegssicherung Termin: Samstag, 11. Juli 2020 Ort: Haus der Ärzte, Sundgauallee 27, Freiburg Zeit: 9.00 s.t.–17.00 Uhr Entgelt: 200,– Euro Fortbildungspunkte: 11
Notfalltraining für Arzt und Praxisteam Leitung: Dr. med. Stefan Leisinger, Maulburg Durchführung: Jürgen Weber, SIMED, Freiamt Im Praxisalltag kann es ganz unvorhersehbar zu verschiedensten Notfällen kommen. Es ist dann die Aufgabe des Praxisteams die Erstversorgung sicherzustellen, die Notfallmaßnahmen durchzuführen und lebensrettende Entscheidungen zu fällen. In diesem Tagesseminar werden Sie fit gemacht für den Notfall: bei kurzen Vorträgen, praktischen Übungen und Fallbeispielen lernen Sie im Praxisteam alles, was Sie im Notfall beherrschen müssen.
Kursinhalte: Grundlagen der Notfallversorgung – Reanimation – Beatmung und Atemwegssicherung – typische Notfallsituationen – Teamführung und Notfall management Bitte beachten Sie: Jeder Teil nehmer (Arzt & MFA) muss sich separat anmelden und dabei persönlich unseren AGB und Datenschutzbestimmungen zustimmen. Termine: Mittwoch, 17. Juni 2020 Ort: Aczepta Akademie gGmbH, Sundgauallee 92–96, 79110 Freiburg Mittwoch, 16. September 2020 Ort: Haus der Ärzte, Sundgauallee 27, Freiburg Zeit: jeweils 15.00 s.t.–19.00 Uhr Entgelt: 75,– Euro pro Person Fortbildungspunkte: jeweils 7
Palliativmedizin – Wochenendkurs (Basiskurs) Leitung: Dr. med. Tobias Reiber, Freiburg Der Basiskurs wird entsprechend den curricularen Vorgaben des Kursbuches Palliativmedizin der Bundesärztekammer und den Empfehlungen der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin e. V. durchgeführt und ist bundesweit anerkannt. Voraussetzungen zum Erwerb der Zusatzbezeichnung • Facharztanerkennung • 40 Stunden Kurs-Weiterbildung gemäß § 4 Abs. 8 in Palliativmedizin • Weiterbildungszeit: 12 Monate bei einem Weiterbildungsbefugten gemäß § 5 Abs. 1 Satz 2 oder anteilig ersetzbar durch 120 Stunden Fallseminar einschließlich Supervision Seit 2003 treffen sich im Rahmen der vom Arbeitskreis Palliativ medizin Freiburg durchgeführten und von der Akademie für ärztliche Fort- und Weiterbildung der Bezirksärztekammer Süd baden getragenen palliativmedizinischen Basiskurse Ärztinnen und Ärzte aus den unterschiedlichsten Fachgruppen, aus Praxis und Klinik, zur gemeinsamen Fortbildung. Schwerpunkte des Seminars sind die von der Deutschen Gesellschaft für Palliativ-
medizin gegliederten Inhalte, nämlich Schmerztherapie und Symptomkontrolle, Kommunikation und Ethik in gut ausge wogenem Verhältnis. Ob der Basiskurs als Ausgangspunkt einer intensivierten Ausbildung zum Palliativmediziner, einer Orientierung oder einer Rekapitulation bereits bekannter Fakten dient, ist dabei nebensächlich – der Kurs soll allen Interessierten eine Hilfe im beruflichen (und vielleicht auch persönlichen) Alltag sein. Voraussetzung für die Durch führung des Seminars ist eine Mindestteilnehmerzahl von 22 Personen. Termine: 16./17. Oktober und 13./14. November und 11./12. Dezember 2020 Zeit: freitags: 14.00 s.t.–18.30 Uhr samstags: 9.00 s.t.–18.30 Uhr Ort: Caritas Tagungszentrum, Freiburg Entgelt: 600,– Euro Fortbildungspunkte: 40
Palliativmedizin – Basisseminar Wochenkurs Leitung: Prof. Dr. med. Dipl.-Theol. Dipl.-Caritaswiss. Gerhild Becker MSc Palliative Care (King’s College London), Universitäts klinikum Freiburg, Lehrstuhl für Palliativmedizin Der Basiskurs wird entsprechend den curricularen Vorgaben des Kursbuches Palliativmedizin der Bundesärztekammer und den Empfehlungen der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin e. V. durchgeführt und ist bundesweit anerkannt. Voraussetzungen zum Erwerb der Zusatzbezeichnung • Facharztanerkennung • 40 Stunden Kurs-Weiterbildung gemäß § 4 Abs. 8 in Palliativmedizin • Weiterbildungszeit: 12 Monate bei einem Weiterbildungsbefugten gemäß § 5 Abs. 1 Satz 2 oder anteilig ersetzbar durch 120 Stunden Fallseminar einschließlich Supervision
Kursinhalte und Ziele: – Vermittlung von medizinischen Kenntnissen und Fertigkeiten – Reflexion der Angemessenheit diagnostischer und therapeutischer Maßnahmen – Sensibilisierung für eine bedürfnisorientierte und vorausschauende Betreuung – Vermittlung von Basiswissen in den Bereichen Ethik und Recht – Sensibilisierung für existentielle, spirituelle und psychosoziale Bedürfnisse der Patienten und ihrer Angehörigen – Besonderheiten der Kommunikation Termin: 1.–5. Februar 2021 Zeit: Montag–Freitag, 9.00 s.t.–ca. 17.30 Uhr Ort: Haus der Ärzte, Sundgauallee 27, Freiburg Entgelt: 600,– Euro Fortbildungspunkte: 40
Palliativmedizin Fallseminar Leitung: Prof. Dr. med. Dipl.-Theol. Dipl.-Caritaswiss. Gerhild Becker MSc Palliative Care (King’s College London), Lehrstuhl für Palliativmedizin, Universitätsklinikum Freiburg Das Kursangebot wendet sich an Ärztinnen und Ärzte in Klinik und Praxis, die bereits den Basiskurs Palliativmedizin (40 Kurseinheiten) erfolgreich absolviert haben und sich in der Betreuung Schwerkranker und Sterbender besonders engagieren möchten. Das Fallseminar ist multidisziplinär konzipiert und beachtet die Empfehlungen der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin e. V. und der Bundesärztekammer, die in Zusammenarbeit mit anderen medizinischen Fach gesellschaften erarbeitet wurden. Weiterhin werden Kursinhalte des German Program in Palliative Care Education genutzt (Verbundprojekt der durch die Deutsche Krebshilfe geförderten Akademien für Palliativmedizin in Zusammenarbeit mit der Harvard Medical School, Center for Palliative Care, Boston, USA und der Christopherus Akademie, Interdisziplinäres Zentrum für Palliativmedizin der Universität München).
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Bekanntmachungen Das Fallseminar besteht aus 3 Modulen à 40 Kurseinheiten, die sich über jeweils fünf Tage erstrecken. Modul 1 Der schwerkranke, sterbende Patient, sein soziales Umfeld und das behandelnde Team Modul 2 Der individuelle Prozess des Sterbens im gesellschaftlichen Kontext Modul 3 Professionelles Handeln in der Palliativmedizin Termine: Modul 1: 4.–8. Mai 2020 Modul 2: 15.–19. Juni 2020 Modul 3: 16.–20. November 2020 Zeit: Montag–Freitag, 9.00 s.t.–ca. 17.30 Uhr Ort: Haus der Ärzte, Sundgauallee 27, Freiburg Entgelt: 550,– Euro pro Modul Fortbildungspunkte: 120 (pro Modul 40 Punkte)
Prüferworkshop Leitung: Dr. med. Paula Hezler-Rusch, Konstanz Prüfer*innen in Facharztprüfungen müssen unterschiedlichste Anforderungen berücksichtigen. Ziel einer Prüfung ist es, die Kenntnisse und Fertigkeiten des Prüflings möglichst umfassend abzubilden, um zu einem objektiven und fairen Urteil zu gelangen. Die Prüfungsfragen sollten deshalb sowohl ein bestimmtes inhaltliches Spektrum abdecken, als auch im Schwierigkeitsgrad variieren. Weiter muss natürlich auch jede Prüfung bestimmten formalen Ansprüchen gerecht werden. Dies alles ist vom Prüfungs gremium während der Prüfung „in Echtzeit“ umzusetzen. Kursinhalte: • Rechtliche Aspekte bei der Abnahme von Prüfungen Dr. med. Paula Hezler-Rusch, Präsidentin der Bezirksärztekammer Südbaden • Prüfungsfragen entwickeln Dr. med. Irmgard StreitleinBöhme, Dr. med. Klaus Böhme MME, Abteilung für Allgemeinmedizin, Ruhr Universität Bochum
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• Prüfungssimulation Dr. med. Irmgard StreitleinBöhme, Dr. med. Klaus Böhme MME, Abteilung für Allgemeinmedizin, Ruhr Universität Bochum Termin: Freitag, 29. Mai 2020 Zeit: 14.00 s.t.–ca. 18.00 Uhr Ort: Haus der Ärzte, Sundgauallee 27, Freiburg Entgelt: 60,– Euro Fortbildungspunkte: 4
Psychosomatische Grundversorgung Die aktuelle Weiterbildungsordnung schreibt für nahezu alle Fachgebiete den Erwerb von Kenntnissen in psychosomatischer Grundversorgung vor. Diese Qualifikation kann durch Teilnahme an den Kursen entsprechend den jeweiligen Vorgaben der WBO erworben werden. Die Vorgaben beinhalten beispielsweise für KollegInnen in 5-jähriger Weiterbildung zum Facharzt für Allgemeinmedizin Kenntnisse über 80 Stunden Psychosomatik: 20 Std. Theorie, 30 Std. verbale Intervention sowie 30 Std. Balintgruppenarbeit. Diese werden durch den Besuch von 10 Samstagsterminen à 8 Stunden nach eigener Wahl nachgewiesen. Alternativ können auch 5 Samstagsveranstaltungen mit dem Wochenkurs PGV kombiniert werden. Dieser findet dreimal pro Jahr in der RehaKlinik Glotterbad bei Freiburg statt. Die Leistungen nach den EBMZiffern 35100/35110 (Theorie seminare, Reflexion der ArztPatient-Beziehung, verbale Interventionstechniken) dürfen nur von Ärzten erbracht werden, die eine Qualifikation durch Teilnahme an einem 80-stündigen Seminar erworben haben (z. B. 10 Samstagstermine des vorliegenden Curriculums, bei Kombination mit dem Blockkurs sind die Vorgaben der Psychotherapievereinbarung bez. der Balintoder patientenbezogenen Selbsterfahrungsgruppen zu beachten). Im Rahmen der Verträge zur hausarztzentrierten Versorgung (HZV) ist das Seminar PGV für die Qualifikation Psychosomatik anrechenbar.
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Termine: Samstagsveranstaltungen (8 Std.) 21. März 2020 Chronische Schmerzen 25. April 2020 Gesundheitliches Risikoverhalten am Beispiel Herzinfarkt und Diabetes 16. Mai 2020 Psychoonkologie am Beispiel Mammacarcinoms 20. Juni 2020 Angststörungen 25. Juli 2020 Motivierende Gesprächsführung 17. Oktober 2020 Spezifische Aspekte psychischer und psychosomatischer Störung bei Jugendlichen Zeit: 9.00 s.t.–16.00 Uhr Ort: Haus der Ärzte, Sundgauallee 27, Freiburg Entgelt: 100,– Euro pro Samstag Fortbildungspunkte: jeweils 8 Wochenkurs (40 Std.): Termin: 4.–8. Mai 2020 2.–6. November 2020 Zeit: Montag–Freitag, 9.00 s.t.–16.30 Uhr Ort: Rehaklinik Glotterbad, Glottertal Entgelt: 450,– Euro pro Kurs Fortbildungspunkte: 40
Reisemedizin Basisseminar Reisemedizin gem. Curriculum der Bundesärztekammer (32 Std.) „Reisemedizinische Gesundheitsberatung“ Leitung: Dr. Rosemarie Mazzola, Freiburg; Prof. Dr. med. Winfried Kern, Freiburg Das 32-stündige Seminar Reisemedizin vermittelt dem Arzt Basiswissen für eine qualifizierte, auf individuelle Bedürfnisse zugeschnittene reisemedizinische Beratung. In zwei Wochenendblöcken werden Grundlagen der Tropenmedizin behandelt, Gesundheitsrisiken im Zusammenhang mit Reisen aufgezeigt und die entsprechenden Vorsorgemaßnahmen besprochen. Aspekte der Flug-, Tauch- und Höhenmedizin sind ebenso Inhalt wie Erkrankungen bei Reiserück-
kehrern. In Ergänzung zu den Vorträgen wird aktuelles Lernund Informationsmaterial zur Verfügung gestellt und die Möglichkeit geboten, eigene „Problemfälle“ mit den Referenten zu erörtern. Teilnehmer, die das komplette Seminar absolviert haben, können am letzten Tag an einem MultipleChoice-Test teilnehmen. Bei erfolgreichem Abschluss erhalten Sie eine Teilnahmebescheinigung, die als Basis-Zertifikat „ReiseGesundheits-Beratung“ vom Deutschen Fachverband Reisemedizin (DFR) anerkannt wird. Die Bescheinigung „Reise medizinische Gesundheits beratung“ wird außerdem für die Beantragung zur Zulassung als Gelbfieberstelle benötigt. Termine: Teil 2: 6./7. März 2020 – Warteliste Zeit: jeweils Freitag und Samstag, ganztägig Ort: Glashaus, K.I.O.S.K. auf dem Rieselfeld e. V. Maria-von-Rudloff-Platz 2, 79111 Freiburg Termine: Teil 1: 29./30. Januar 2021 Teil 2: 5./6. März 2021 Zeit: jeweils Freitag und Samstag, ganztägig Ort: Haus der Ärzte, Sundgauallee 27, Freiburg Entgelt: 400,– Euro Fortbildungspunkte: 32
Aufbaumodule zum Erwerb des Fachzertifikats der Deutschen Fachgesellschaft für Reisemedizin e. V. (DFR) Leitung: Dr. Rosemarie Mazzola, Freiburg; Prof. Dr. Winfried Kern, Freiburg Die Reisemedizin versteht sich heute als fachgebietsübergreifende Disziplin. Eine umfassende Darstellung der vielseitigen Aspekte der Reisemedizin ist mit dem Basiszertifikat „Reisemedizinische Gesundheits-Beratung“ allein nicht mehr möglich. Daher hat die Deutsche Fachgesellschaft Reisemedizin (DFR) unter Berücksichtigung der Stellungnahmen internationaler Institu tionen (WHO, ISTM) einen Kanon von Themen und Kenntnissen
Bekanntmachungen zusammengestellt, der „Reise medizin“ nach heutigem Verständnis repräsentiert. Diese Konzeption ist in ein 128 Stunden umfassendes Curriculum eingeflossen als „Fachzertifikat Reisemedizin“. Nach dem Erwerb des Basiszertifikates, 32 Stunden sind weitere 13 Aufbaumodule mit nochmals insgesamt 96 Stunden zu absolvieren, die jeweils einen speziellen Schwerpunkt der Reisemedizin zum Thema haben. Zu jedem Modul ist eine Lernerfolgskontrolle erforderlich. Anschließend kann bei der Deutschen Fachgesellschaft für Reisemedizin e. V. (DFR) das Fachzertifikat Reisemedizin beantragt werden. Die folgenden Aufbaumodule werden im Zweijahresrhythmus angeboten: 1: Geomedizinische Länder kunde/Schlangen und Gifttiere 2: Internationaler Tourismus und Reiserecht/Kreuzfahrt/Schifffahrtsmedizin/Praxis der reisemedizinischen Beratung 3: Flugreisemedizin/Klima und Klimabelastungen 4: Trekking und Höhenmedizin/ Haut-/Sonnenschutz 5: Tauchsportmedizin 6: Internationale Arbeitseinsätze/ Langzeitaufenthalte 7: Risikogruppen und Reisen 8: Reisen mit chronischer Krankheit, Teil A 9: Reisen mit chronischer Krankheit, Teil B 10: Reisen mit chronischer Krankheit, Teil C 11: Unfälle und Reisemedizinische Assistance 12: Gesundheitsstörungen bei Reise-Rückkehrern 13: Ärztliche Reisebegleitung Ärzte und Ärztinnen, die sich nur für bestimmte Themen des Fachzertifikats interessieren, können selbstverständlich auch teilnehmen. Ebenso können Inhaber von Gelbfieberimpfstellen die jährlich geforderten 8 Fortbildungspunkte mit diesen Seminaren erwerben. Die Reihenfolge der Seminare (Basisseminar und Aufbaumodule) ist NICHT vorgeschrieben.
Termin: Modul 13: Samstag, 28. März 2020 Ort: Glashaus, K.I.O.S.K. auf dem Rieselfeld e. V. Maria-von-Rudloff-Platz 2, 79111 Freiburg Termine: jeweils Freitag/Samstag Module 3 und 5: 26./27. Juni 2020 Module 1 und 2: 23./24. Oktober 2020 Zeit: ganztägig Ort: Haus der Ärzte, Sundgauallee 27, Freiburg Entgelt: 200,– Euro/Wochenende, 100,– Euro Modul 13 Fortbildungspunkte: jeweils 16, 14 Punkte (Modul 6 und 12)
Reisemedizin Refresherseminar Leitung: Dr. Rosemarie Mazzola, Freiburg; Prof. Dr. med. Winfried Kern, Freiburg Für alle Kolleginnen und Kollegen, welche das Basisseminar „Reisemedizinische Gesundheitsberatung“ besucht haben oder vergleichbare Kenntnisse besitzen, bieten wir ein RefresherSeminar an. Besucher dieses Kurses erhalten einen Überblick über neue Entwicklungen auf dem Gebiet der Reisemedizin. So wird über die aktuelle Weltseuchenlage berichtet und auf Änderungen bei den Empfehlungen zur Malariaprophylaxe und zur Impfprävention hingewiesen. Abschließend haben die Teilnehmer die Möglichkeit, ihre reisemedizinischen Kenntnisse anhand einiger durch die Dozenten vorgestellten Kasuistiken zu testen sowie eigene Fallbeispiele einzubringen und mit den Referenten und Kollegen zu diskutieren. Das Basiszertifikat Reisemedizin des Deutschen Fachverbands Reisemedizin (DFR) und das DTGZertifikat Reisemedizin der Deutschen Gesellschaft für Tropen medizin und Internationale Gesundheit sind 3 Jahre gültig und können durch den Besuch eines Refresher-Seminars für weitere 3 Jahre erneuert werden. Dieses Refresher-Seminar wird für die Verlängerung des Basiszertifikats anerkannt.
Ebenso können Inhaber von Gelbfieberimpfstellen die jährlich geforderten Fortbildungspunkte mit diesem Seminar erwerben. Seminarinhalt: • Aktuelle Weltseuchenlage • Aktuelle Malariasituation und -Empfehlungen, • Aktuelle Impfempfehlungen – Änderungen und neue Impfstoffe Weitere Themen werden ca. vier Wochen vor Beginn veröffentlicht. Termin: geplant 6. Februar 2021 Zeit: 9.00 s.t.–16.30 Uhr Ort: Haus der Ärzte, Sundgauallee 27, Freiburg Entgelt: 100,– Euro Fortbildungspunkte: 10
Weiterbildungsseminar Spezielle Schmerztherapie, 80 Std. gemäß Curriculum der Bundesärztekammer Die Zusatzweiterbildung „Spezielle Schmerztherapie“ umfasst in Ergänzung zu einer Facharztkompetenz die Erkennung und Behandlung chronisch schmerzkranker Patienten, bei denen der Schmerz seine Leitund Warnfunktion verloren und einen selbstständigen Krankheitswert erlangt hat. Zum Erwerb der Zusatzbezeichnung ist neben der Absolvierung einer Weiterbildungszeit von 12 Monaten bei einem Weiter bildungsbefugten gem. § 5 Abs. 1 der Besuch eines 80-stündigen Weiterbildungskurses erforderlich. Der Gesamtkurs kann auch als Genehmigungsvoraussetzung zur Abrechnung von Leistun gen i. R. der Qualitätssiche rungsvereinbarung Akupunk tur der KV Baden-Württem berg dienen. Seminarinhalte: Block A: Grundwissen über Pathogenese, Diagnostik und Therapie von chronischen Schmerzen, Psychische Störungen mit Leitsymptom Schmerz und psychosomatische Wechselwirkungen bei chronischen Schmerzzuständen
Block B: Medikamentöse Schmerztherapie/Neuropathische Schmerzen, Interventionelle und andere nicht-medikamentöse Verfahren in der Schmerztherapie – Kopfschmerz Block C: Schmerzen bei vaskulären und viszeralen Erkrankungen, Schmerzen im Alter und bei Kindern und Jugendlichen, Tumorschmerz und Palliativmedizin Block D: Muskuloskelettale Schmerzen, Rückenschmerz, Schulter-Nackenschmerz, Muskelschmerz, weit verbreitete Schmerzen (widespread pain), Fibromyalgiek, Gelenkerkrankungen Der Besuch des Kurses wird auch solchen Kolleginnen und Kollegen empfohlen, die sich einen umfassenden Überblick über die aktuelle Entwicklung in der Schmerztherapie aneignen möchten. Termine: Block A und B: 19.–23. Juli 2021 geplant Block C und D: 18.–22. Oktober 2021 geplant Zeit: Montag–Freitag, 9.00 s.t.–ca. 16.30 Uhr Ort: Haus der Ärzte, Sundgauallee 27, Freiburg Entgelt: 800,– Euro Fortbildungspunkte: 80
Suchtmedizin Kursweiterbildung Suchtmedizin zur Erlangung der Zusatz bezeichnung gem. WBO 2006 Leitung: Dr. Rüdiger Gellert, Freiburg, Dr. Friedemann Hagenbuch, Zentrum f. Psychiatrie Emmendingen und Dr. Andreas Jähne, Rhein-Jura Klinik Bad Säckingen Suchttherapie geht alle an! Abhängigkeitserkrankungen begegnen beinahe täglich jeder Ärztin, jedem Arzt, ob in der Praxis oder im Krankenhaus tätig. Besonders der Substanzmissbrauch von Alkohol, Nikotin, stimulierenden Substanzen und auch Medikamenten bei Jugendlichen stellt eine unübersehbare Herausforderung für die Ärzteschaft insgesamt dar.
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Bekanntmachungen Suchtmedizin ist deshalb eine Querschnittsaufgabe für alle Fachgebiete, und sie ist keineswegs auf den relativ kleinen Kreis der Drogenabhängigen beschränkt. Die Fähigkeit zum Erkennen einer möglichen Abhängigkeitserkrankung bzw. Gefährdung – sei es nun durch Alkohol, Medikamente oder Drogen – gehört zum notwendigen Rüstzeug aller Ärztinnen und Ärzte. In der aktuellen Weiterbildungsordnung ist die Suchtmedizin als Zusatzweiterbildung geführt. Diese beinhaltet eine 50-stündige Kursweiterbildung sowie eine abschließende Prüfung. Ärzte, die nach der Kursweiterbildung substituieren, können bei der Kassenärztlichen Vereinigung einen Antrag auf Erstattung des Teilnahmeentgeltes stellen. Termin: 9.–13. März 2020 2.–16. Oktober 2020 Zeit: Montag–Freitag, 9.00 s.t.–18.00 Uhr Ort: Haus der Ärzte, Sundgauallee 27, Freiburg Entgelt: 600,– Euro Fortbildungspunkte: 50
Suchtmedizin – Sucht Update Leitung: Dr. Rüdiger Gellert, Freiburg, Dr. Friedemann Hagenbuch, Zentrum f. Psychiatrie Emmendingen und Dr. Andreas Jähne, Rhein-Jura Klinik Bad Säckingen
Aktuelle Aspekte der Suchtmedizin Um alle Inhaber dieses Zusatz titels sowie besonders am Thema Suchtmedizin interessierte Kolleginnen und Kollegen stets über aktuelle Entwicklungen auf diesem Fachgebiet zu informieren, bieten wir wieder ein Sucht Update an. In prägnanten Kurzreferaten werden suchtmedizinische Themen mit viel Raum für Diskussion und Austausch dargestellt. Die Referenten arbeiten größtenteils in „badischen“ Einrichtungen, so dass auch Fragen der lokalen Kooperation thematisiert werden können. Zielgruppe der Veranstaltung sind neben Ärztinnen
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und Ärzten alle anderen Berufsgruppen, die sich im stationären oder ambulanten Behandlungskontext mit Suchtfragen beschäftigen. Termin: Mittwoch, 11. November 2020 Zeit: 15.00–18.15 Uhr Ort: Haus der Ärzte, Sundgauallee 27, Freiburg Entgelt: kostenfrei Fortbildungspunkte: 4 Anmeldung erforderlich!
Suchtmedizinische Versorgung Fortbildung für Nichtärztliche Medizinische Fachberufe Leitung: Dr. med. Paula Hezler-Rusch, Konstanz 7 Prozent der erwachsenen Bevölkerung in Deutschland betreiben einen Alkoholmissbrauch oder sind alkohol abhängig. Zirka 3 Millionen gelten als medikamenten abhängig oder zumindest abhängigkeitsgefährdet. 600.000 Menschen sind abhängig von illegalen Drogen, konsumieren oder missbrauchen sie, davon sind 150.000 bis 180.000 opiatabhängig. 2015 hat die Bundesärztekammer in Zusammenarbeit mit der Deutschen Gesellschaft für Suchtmedizin ein Fortbildungscurriculum für die suchtmedizinische Versorgung erstellt. Der Verband der medizinischen Fachberufe war beteiligt. Das Curriculum umfasst 60 Stunden. Die Inhalte sind auf den Wahlteil der Fachwirtin für ambulante Versorgung anrechenbar. Die Fortbildung wird von der Akademie für ärztliche Fort- und Weiterbildung der Bezirksärztekammer Südbaden in Zusammenarbeit mit der Bezirksärztekammer Nordwürttemberg angeboten. 4 Stunden der 60 Stunden sind über eine Hausarbeit abzuleisten, die dann Grundlage eines abschließenden Kolloquiums ist. Zielgruppe: Medizinische Fachangestellte, Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen in Kliniken, Rehabilitations einrichtungen, Justiz, Praxen, Ambulanzen, im öffentlichen Gesundheitsdienst und Suchtberatungsstellen.
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Termine: jeweils Freitag/Samstag Teil 3: 28./29. Februar 2020 Teil 4: 13./14. März 2020 Ort: Haus der Ärzte, Sundgauallee 27, Freiburg Entgelt: 580,– Euro
Train the Trainer Leitung: Dr. med. Paula Hezler-Rusch, Konstanz Dieses Seminar soll ihnen die Planung und Durchführung von Weiterbildung in allen Fachgebieten erleichtern. Dabei werden die Referenten wichtige Hinweise zu den organisatorischen und rechtlichen Rahmenbedingungen einer anerkennungsfähigen Weiterbildung geben. Grundzüge medizindidaktischer Kenntnisse werden vermittelt. Weiter werden Vorschläge gemacht für Lernmöglichkeiten und -unter stützung, zum Beispiel im Rahmen von Weiterbildungs gesprächen, konstruktivem Feedback, sowie Fallbesprechungen. Auch administrative Aspekte werden aufgegriffen und die „Tools“, wie WB-med und Logbuch, in der aktuellen Form vorgestellt. Dieses Seminar ist ein Angebot an alle Fachärztinnen und Fachärzte, die als Weiterbilder*innen Ärztinnen und Ärzte in Weiter bildung beschäftigen. Kursinhalte: – WB-Plan, Vorbereitung des Arztes in Weiterbildung Dr. med. Paula Hezler-Rusch, Präsidentin der Bezirksärztekammer Südbaden – Arzt als Ausbilder: Pflichten eines WB-Befugten, Inhalte von Arbeitszeugnissen Dr. iur. Regine Kiesecker, Geschäftsführerin der Bezirksärztekammer Südwürttemberg – WB in der BÄK: WBmed, Logbuch, etc. Dr. med. Ulrich Voshaar, Vizepräsident der Bezirks ärztekammer Südbaden
– Arzt als Ausbilder: Voraussetzung für die KV-Förderung, Beschäftigung von Vertretern bzw. angestellten Ärzten Prof. Dr. med. Michael Faist, Sprecher des Bezirksbeirats Freiburg der Kassenärztlichen Vereinigung Baden-Württemberg – Medizindidaktik: Weiterbildungsziele, Lehr- und Lernmethoden, Lernerfolgskontrollen: Supervision und konstruktives Feedback, Weiterbildungsgespräche Dr. med. Irmgard Streitlein-Böhme, Dr. med. Klaus Böhme MME, Abteilung für Allgemeinmedizin, Ruhr Universität Bochum Termin: Samstag, 30. Mai 2020 Zeit: 10.00 s.t.–16.00 Uhr Ort: Haus der Ärzte, Sundgauallee 27, Freiburg Entgelt: 120,– Euro Fortbildungspunkte: 6
Ausführliche Informationen sowie den Link zur Anmeldung finden Sie auf unserer Homepage www.baek-sb.de/akademie Änderungen vorbehalten. Ansprechpartner: Akademie für Ärztliche Fortund Weiterbildung Südbaden, Sundgauallee 27, 79114 Freiburg, Telefon (07 61) 6 00-47 37/ 47 38/47 39/47 51, Fax (07 61) 6 00-47 44, E-Mail: akademie@baek-sb.de Bei Rückfragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.
Bekanntmachungen Bezirksärztekammer Südwürttemberg Geschäftsstelle: Haldenhaustraße 11 72770 Reutlingen Tel. (0 71 21) 9 17-24 15/-24 16 Fax (0 71 21) 9 17-24 00
Kurse der Bezirksärztekammer Südwürttemberg Fortbildungs-CD-ROM „Palliativmedizin“ Ärztinnen und Ärzte dürfen frei entscheiden, in welcher Fortbildungskategorie sie ihre Fortbildung absolvieren und CME-Punkte sammeln möchten. Mithilfe der von der Bezirksärztekammer Südwürttemberg entwickelten Fortbildungs-CDROM „Palliativmedizin“ können 10 Fortbildungspunkte erworben werden. Der Preis pro CD-ROM beträgt 39,– Euro.
Fortbildungs-Doppel-DVD „Internet- und PC-Spielsucht – Risiko ohne Altersbeschränkung?“ Am 29. 09. 2010 hatte die Bezirks ärztekammer Südwürttemberg in Zusammenarbeit mit der Universitätsklinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie und -psychotherapie Tübingen eine Fortbildungsveranstaltung mit dem Thema „Internet- und PC-Spielsucht – Risiko ohne Altersbeschränkung?“ durchgeführt. In den Beiträgen wurden ein Spiel exemplarisch beschrieben, die Spielsucht aus der Sicht betroffener Eltern und des Kinderund Jugendpsychiaters dargestellt, Aspekte von PC-Spiel und Gewalt aufgezeigt, die ambulante Therapie von PC-Spielsucht erläutert und die Möglichkeiten der Suchtprävention benannt.
Diese Veranstaltung wurde in Bild und Ton aufgezeichnet und in einer Fortbildungs-DoppelDVD verarbeitet. Bei richtiger Beantwortung von 70 Prozent der beiliegenden Fragen, die sich auf die Beiträge beziehen, können vier Fortbildungspunkte erworben werden. Der Preis pro Doppel-DVD beträgt 34,50 Euro.
Fortbildungs-Doppel-DVD „… was Ärzte und Patienten schon immer über Organspende wissen wollten“ Zu der kontrovers diskutierten Problematik der seit Jahren zurückgehenden Organspenden in Deutschland und BadenWürttemberg bietet die Bezirks ärztekammer Südwürttemberg eine Fortbildungs-Doppel-DVD an. Sie enthält die Aufzeichnung einer Fortbildung, die in Zusammenarbeit mit der Universitäts klinik für Allgemeine, Viszeralund Transplantationschirurgie Tübingen durchgeführt wurde. Die Beiträge befassen sich mit dem komplexen Prozess der Organspende, den Allokations kriterien von Notfall- und Warteliste, den sehr unterschiedlichen Zeitfenstern für die Transplanta tion der Organe, dem Ablauf bzw. der Logistik der notwendigen Kontrollen, den rechtlichen Rahmenbedingungen und den finanziellen Aspekten der GKV. Bei richtiger Beantwortung von 70 Prozent der beiliegenden Fragen, die sich auf die Beiträge beziehen, können sechs Fortbildungspunkte erworben werden. Der Preis pro Doppel-DVD beträgt 34,50 Euro.
Strukturierte curriculare Fortbildung „Medizinische Begutachtung“ Der medizinischen Begutachtung kommt in allen Fachgebieten eine zunehmende Relevanz zu. Dies gilt vor allem in BadenWürttemberg, da sich hier durch das Gesetz über den öffentlichen Gesundheitsdienst (Gesundheitsdienstgesetz – ÖGDG) vom 17. Dezember 2015 Aufgaben im Bereich der Begutachtung von den Gesundheitsämtern auf Ärzte und Einrichtungen außerhalb des Öffentlichen Gesundheitsdienstes verschoben haben. Die Nachfrage und der Bedarf an Gutachten durch Ärztinnen und Ärzte im niedergelassenen, stationären oder universitären Bereich steigen derzeit spürbar an. Um eine qualitätsgesicherte ärztliche Begutachtung zu unterstützen, bietet die Akademie für ärztliche Fortbildung bei der Bezirksärztekammer Südwürttemberg seit September 2016 die von der Bundesärztekammer entwickelte, strukturierte curriculäre Fortbildung „Medizinische Begutachtung“ an. Dieses Fortbildungscurriculum wendet sich an alle Ärztinnen und Ärzte, die Interesse haben, neben ihren medizinisch fachlichen Qualifikationen ihre Kenntnisse in der Gutachtenerstellung zu erhalten und zu vertiefen. Neben Grundlagen und fach übergreifendem Wissen werden auch einschlägige fachspezifische Kenntnisse vermittelt. Das Curriculum umfasst insgesamt 64 Stunden und besteht aus drei Modulen, die je nach Interesse und Fortbildungsbedarf in beliebiger Reihenfolge und einzeln absolviert werden können. Voraussetzungen für die Erlangung der Qualifikation zur Medizinischen Begutachtung nach dem Curriculum der Bundesärztekammer sind: • abgeschlossene Facharztweiterbildung • Absolvieren aller Module einschl. Nachweis jeweils eines Final- und eines Kausalitätsgutachtens • Bestehen der Lernerfolgs kontrolle
Termine: jeweils Samstag–Sonntag Teil II 15.–16. Februar 2020 9.–10. Mai 2020 (Anmeldungs-Nr. 11/2020) Leitung: Dr. med. Jörg Rether, Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie, Konsiliararzt Begutachtung, Berufsgenossenschaftliche Unfallklinik, Tübingen Ort: Ärztehaus, Haldenhaustr. 11, 72770 Reutlingen Gebühr: 440,– Euro Punkte: 35 Die Anmeldung wird vier Wochen vor Kursbeginn verbindlich. Bei einer Abmeldung bis zwei Wochen vor Kursbeginn wird eine Bearbeitungsgebühr von 50 Prozent erhoben. Bei späterer Absage oder Nichterscheinen wird die vollständige Gebühr erhoben. Falls die Mindestteilnehmerzahl vier Wochen vorher nicht erreicht ist, kann der Kurs abgesagt werden.
40-Stunden-Kurs „Palliativmedizin“ nach der Weiterbildungsordnung Mit der am 1. Mai 2006 in Kraft getretenen Weiterbildungsordnung der Landesärztekammer Baden-Württemberg, wurde die Zusatzbezeichnung „Palliativ medizin“ eingeführt. Zum Erwerb dieser Zusatzbezeichnung ist unter anderem die Absolvierung eines 40-stündigen Kurses erforderlich, für welchen die Bundesärztekammer ein Curriculum festgelegt hat. Dieser Kurs ist auch ein Angebot an Ärztinnen und Ärzte, die ihr Fachwissen über Palliativmedizin erweitern und ihre Patienten im Rahmen der AAPV gem. § 87 Abs. 1b SGB V palliativ medizinisch versorgen möchten. Termine: Freitag, 6. März 2020 14.00–18.00 Uhr Samstag, 7. März 2020 9.00–17.15 Uhr Sonntag, 8. März 2020 9.00–14.30 Uhr Freitag, 27. März 2020 14.00–18.00 Uhr Samstag, 28. März 2020 9.00–16.15/17.15 Uhr Sonntag, 29. März 2020 9.00–14.15 Uhr (Anmeldungs-Nr. 2/2020)
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Bekanntmachungen Leitung: Frau Dr. Paul, Tropenklinik Paul Lechler Krankenhaus, Oberärztin Palliativstation, Ärztl. Leiterin Tübinger Projekt Häusliche Betreuung Schwerkranker, Fachärztin für Innere Medizin, Hämatologie und Onkologie, Palliativmedizin – Akupunktur Ort: Ärztehaus, Haldenhaustr. 11, 72770 Reutlingen Mindestteilnehmerzahl: 25 Personen Gebühr: 490,– Euro Punkte: 40 Die Anmeldung wird vier Wochen vor Kursbeginn verbindlich. Bei einer Abmeldung bis zwei Wochen vor Kursbeginn wird eine Bearbeitungsgebühr von 50 Prozent erhoben. Bei späterer Absage oder Nichterscheinen wird die vollständige Gebühr erhoben. Falls die Mindestteilnehmerzahl vier Wochen vorher nicht erreicht ist, kann der Kurs abgesagt werden.
Stressbewältigung durch Achtsamkeit Die zunehmende berufliche Belastung und die unverändert schwierigen Arbeitsbedingungen für Ärztinnen und Ärzte in Deutschland sind unbestritten. Der Vorstand der Bezirksärztekammer Südwürttemberg hat entschieden, seinen Mitgliedern eine Fortbildungsveranstaltung über eine Therapiemethode zur Stressbewältigung anzubieten, welche wissenschaftlich erforscht und durch Studien untersucht wird. Damit haben die Teilnehmer nicht nur für sich selbst einen Benefit, sondern sie lernen ein Behandlungskonzept kennen, welches auch für Patienten in Frage kommen kann. Das Programm dieser Fortbildung besteht aus Vorträgen und praktischen Übungen. Termin: Samstag, 7. März 2020 9.00–16.45 Uhr (Anmeldungs-Nr. 19/2020) Leitung: Markus Zeh, DiplomPädagoge und MBSR-Lehrer, Tübingen Ort: Ärztehaus, Haldenhaustr. 11, 72770 Reutlingen Gebühr: 200,– Euro inkl. Verpflegung, Skript und Yoga-Matte Punkte: 10
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Die Anmeldung wird zwei Wochen vor Kursbeginn verbindlich. Bei einer Abmeldung bis eine Woche vor Kursbeginn wird eine Bearbeitungsgebühr von 50 Prozent erhoben. Bei späterer Absage oder Nichterscheinen wird die vollständige Gebühr erhoben. Falls die Mindestteilnehmerzahl fünf Tage vorher nicht erreicht ist, kann der Kurs abgesagt werden.
EKG-Basisseminar In diesem Seminar werden die Grundlagen der EKG-Befundung vermittelt, mögliche Störfaktoren bei der EKG-Ableitung besprochen und die typischen Veränderungen bei häufigen Herzerkrankungen dargestellt. Anschließend können die Teilnehmer in kleinen Gruppen an Fallbeispielen selbst EKGs auswerten und die Ergebnisse werden im Plenum diskutiert. Am Nachmittag steht die Rolle des EKGs in der Allgemeinarztpraxis im Mittelpunkt und es werden an Kasuistiken EKGBilder bei chron. Herzerkrankungen und bei Notfällen vorgestellt. Termin: Samstag, 14. März 2020 9.00–16.50 Uhr (Anmeldungs-Nr. 27/2020) Ort: Ärztehaus, Haldenhaustr. 11, 72770 Reutlingen Gebühr: 25,– Euro Punkte: 11 Die Anmeldung wird zwei Wochen vor Kursbeginn verbindlich. Bei einer Abmeldung bis eine Woche vor Kursbeginn wird eine Bearbeitungsgebühr von 50 Prozent erhoben. Bei späterer Absage oder Nichterscheinen wird die vollständige Gebühr erhoben. Falls die Mindestteilnehmerzahl fünf Tage vorher nicht erreicht ist, kann der Kurs abgesagt werden.
Fallseminare „Palliativmedizin“ Zum Erwerb der Zusatzbezeichnung „Palliativmedizin“ ist unter anderem der Nachweis einer zwölfmonatigen Tätigkeit bei einem Weiterbildungsbefugten erforderlich oder 120 Stunden Fallseminare einschließlich Supervision.
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Für diejenigen Ärztinnen und Ärzte, die sich für den Besuch von Fallseminaren entscheiden, werden die hierfür notwendigen Module I bis III angeboten. Termine: Modul I: 24.–27. Oktober 2020 Modul II: 28.–31. Oktober 2020 (Anmeldungsnummer 7/2020) Gebühr Module I und II zusammen: 890,– Euro Modul III: 18.–21. März 2020 (Anmeldungsnummer 4/2020) Modul III: 23.–26. September 2020 (Anmeldungsnummer 6/2020) Gebühr Modul III: je 440,– Euro Leitung: Dr. med. Christina Paul, Tropenklinik Paul Lechler Krankenhaus, Oberärztin Palliativstation, Ärztl. Leiterin Tübinger Projekt Häusliche Betreuung Schwerkranker, Fachärztin für Innere Medizin, Hämatologie und Onkologie, Palliativmedizin, Akupunktur Teilnehmerzahl: je 18 Personen Ort: Ärztehaus, Haldenhaustr. 11, 72770 Reutlingen Punkte: je Modul 40 Die Anmeldung wird vier Wochen vor Kursbeginn verbindlich. Bei einer Abmeldung bis zwei Wochen vor Kursbeginn wird eine Bearbeitungsgebühr von 50 Prozent erhoben. Bei späterer Absage oder Nichterscheinen wird die vollständige Gebühr erhoben. Falls die Mindestteilnehmerzahl vier Wochen vorher nicht erreicht ist, kann der Kurs abgesagt werden.
Allgemeinmedizin anzubieten, welches in 15 Themenblöcke gegliedert ist und an vier bis fünf Fortbildungstagen pro Jahr durchgeführt wird (ca. eine Fortbildung pro Quartal). Die Teilnahme an diesen Fortbildungsveranstaltungen ist auch Wiedereinsteigern, Refreshern und Kammermitgliedern in Vorbereitung auf den Kassenärztlichen Bereitschaftsdienst möglich. Termine: Samstag, 21. März 2020 Spezielle Aspekte der hausärztlichen Tätigkeit 9.00–17.00 Uhr (Anmeldungs-Nr. 14/2020) Samstag, 26. September 2020 Therapie chronisch kranker Patienten und die DMP’s 9.00–17.00 Uhr (Anmeldungs-Nr. 15/2020) Ort: Ärztehaus, Haldenhaustr. 11, 72770 Reutlingen Gebühr: je 25,– Euro Punkte: je 9 Die Anmeldung wird zwei Wochen vor Kursbeginn verbindlich. Bei einer Abmeldung bis eine Woche vor Kursbeginn wird eine Bearbeitungsgebühr von 50 Prozent erhoben. Bei späterer Absage oder Nichterscheinen wird die vollständige Gebühr erhoben. Falls die Mindestteilnehmerzahl fünf Tage vorher nicht erreicht ist, kann der Kurs abgesagt werden.
Seminar Allgemeinmedizin
Nach der Verordnung des Sozialministeriums über die Hygiene und Infektionsprävention in medizinischen Einrichtungen (MedHygVO) vom 20. 07. 2012 sind verschiedene medizinische Einrichtungen gem. § 1 Abs. 2 MedHygVO verpflichtet, hygienebeauftragte Ärztinnen und Ärzte zu bestellen. Um diese Funktion erfüllen zu können, ist eine Qualifikation erforderlich, die mit der erfolgreichen Absolvierung eines 40-Stunden Kurses „Hygienebeauftragter Arzt“ nach dem Curriculum der Bundesärzte kammer „Krankenhaushygiene“ Modul I erworben werden kann.
Seit einigen Jahren ist die Entwicklung der hausärztlichen Versorgung vor allem in ländlichen Gebieten bekanntermaßen besorgniserregend. Um Ärztinnen und Ärzte zu motivieren, sich für die Allgemeinmedizin zu interessieren, wurde auf verschiedenen Ebenen und durch verschiedene Institutionen eine Reihe von Projekten durchgeführt. Der Vorstand der Bezirksärztekammer Südwürttemberg hat in diesem Zusammenhang beschlossen, allen interessierten Ärztinnen und Ärzten ein Seminarprogramm
Hygiene-Update für Hygienebeauftragte Ärzte (gemäß § 9 Abs. 1 und 2 der Medizinischen Hygieneverordnung Baden-Württemberg von 2012)
Bekanntmachungen Nach § 9 Abs. 1 und 2 dieser Verordnung ist darüber hinaus das gesamte Hygienefach personal verpflichtet, mindestens im Abstand von zwei Jahren an Fortbildungsveranstaltungen zu Hygiene- und Infektionspräven tion teilzunehmen. Die Leitungen der betreffenden Einrichtungen haben sicherzustellen, dass das Personal an Fortbildungs veranstaltungen zu Hygiene- und Infektionsprävention teilnehmen kann. Termin: Samstag, 21. März 2020 9.00–16.30 Uhr (Anmeldungs-Nr. 8/2020) Leitung: PD Dr. med. Klaus Schröppel, Institut für Medizinhygiene, Ammerbuch Ort: Ärztehaus, Haldenhaustr. 11, 72770 Reutlingen Mindestteilnehmerzahl: 25 Gebühr: 100,– Euro Punkte: 8 Die Anmeldung wird zwei Wochen vor Kursbeginn verbindlich. Bei einer Abmeldung bis eine Woche vor Kursbeginn wird eine Bearbeitungsgebühr von 50 Prozent erhoben. Bei späterer Absage oder Nichterscheinen wird die vollständige Gebühr erhoben. Falls die Mindestteilnehmerzahl fünf Tage vorher nicht erreicht ist, kann der Kurs abgesagt werden.
50 Stunden Kurs-Weiterbildung Suchtmedizin (gem. § 4 Abs. 8 in Suchtmedizin) Termin: 30. März–3. April 2020 (Mo–Fr) (Anmeldungs-Nr. 37/2020) Leitung: Prof. Dr. med. Anil Batra, stellv. Ärztlicher Direktor, Universitätsklinik für Psychiatrie und Psychotherapie, Tübingen Ort: Universitätsklinik für Psychiatrie und Psychotherapie, Calwer Str. 14, 72076 Tübingen Gebühr: 800,– Euro (inkl. Skripten und Verpflegung) Punkte: 50 Die Anmeldung wird vier Wochen vor Kursbeginn verbindlich. Bei einer Abmeldung bis zwei Wochen vor Kursbeginn wird eine Bearbeitungsgebühr von 50 Prozent erhoben. Bei späterer Absage oder Nichterscheinen
wird die vollständige Gebühr erhoben. Falls die Mindestteilnehmerzahl vier Wochen vorher nicht erreicht ist, kann der Kurs abgesagt werden.
23. Gesundheitsforum Südwürttemberg 2020: Medizin zwischen Ökonomie und Profitorientierung Verschiedene Faktoren aus diversen Bereichen unserer Gesellschaft haben seit einigen Jahren im deutschen Gesundheitswesen eine Entwicklung ausgelöst, die von den meisten Beteiligten als besorgniserregend wahrgenommen wird. Inzwischen gibt es einige Stellen im ersten Gesundheitsmarkt mit dringendem Handlungsbedarf für eine Richtungskorrektur, um einer weiteren Fehlentwicklung entgegenzuwirken. Aus den zahlreichen Problemfeldern hat der Vorstand der Bezirksärztekammer Südwürttemberg die Auswirkungen des freien Spiels der Kräfte unserer Marktwirtschaft innerhalb des ersten Gesundheitsmarktes ausgewählt und das 23. Gesundheitsforum 2020 dem Thema „Medizin zwischen Ökonomie und Profitorientierung“ gewidmet. Termin: Samstag, 25. April 2020 10.00–15.00 Uhr (Anmeldungs-Nr. 18/2020) Leitung: Prof. Dr. med. Marko Wilke, Präsident der Bezirksärztekammer Südwürttemberg Programm: 10.00–10.15 Uhr Begrüßung der Teilnehmer Prof. Dr. med. Marko Wilke, Präsident der Bezirksärztekammer Südwürttemberg, Reutlingen 10.15–10.45 Uhr Der Einfluss zunehmender Kapitalisierung auf das Berufsbild Arzt Referent: Prof. Dr. med. Giovanni Maio, Universitätsprofessor für Bioethik und Geschichte der Medizin, Institut für Ethik und Geschichte der Medizin, Freiburg 10.45–11.15 Uhr Gesundheitspolitik und Krankenversorgung = Patientenorientierung im Mittelpunkt
Referent: Manne Lucha, MdL, Minister für Soziales und Integration Baden-Württemberg, Stuttgart 11.15–11.45 Uhr Das Krankenhaus – von der Krankenversorgung zum Marktplatz Referentin: Prof. Dr. med. Doris Henne-Bruns, Ärztliche Direktorin, Allgemein- und Viszeralchirurgie, Universitätsklinikum Ulm 11.45–12.15 Uhr Probleme der DRG-Finanzie rung am Beispiel Kinderund Jugendmedizin Referentin: Prof. Dr. Ingeborg Krägeloh-Mann, em. Ärztliche Direktorin, Abteilung III, Neuropädiatrie, Entwicklungsneurologie, Sozialpädiatrie, Universitätsklinik für Kinderund Jugendmedizin Tübingen 12.15–12.45 Uhr Mittagspause 12.45–13.10 Uhr Die Auswirkung der Kommer zialisierung in der ärztlichen Aus- und Weiterbildung Referent: Dr. med. Andreas Botzlar, 2. Vorsitzender Marburger Bund 13.10–13.35 Uhr Der niedergelassene Arzt 2020: Immer mehr Betriebswirtschaft und weniger Medizin? Referent: Dr. med. Norbert Metke, Vorsitzender der KV BadenWürttemberg 13.35–14.05 Uhr „Freiberufler-MVZ“ – das MEDI-Modell Referent: Dr. med. Werner Baumgärtner, Vorstandsvorsitzender MEDI GENO Deutschland 14.05–14.30 Uhr Der Arzt als Ökonom Referentin: Dr. med. Alexandra Weizel, Ärztliche Geschäftsführerin, St. Katharinen-Krankenhaus GmbH, Frankfurt 14.30–15.00 Uhr Diskussion mit den Referenten Leitung: Prof. Dr. med. Marko Wilke Ort: Neue Aula, Universität Tübingen Gebühr: kostenfrei Punkte: 6
Rhetorik-Seminar: Diskutieren und Argumentieren Termin: Samstag, 9. Mai 2020 9.00–17.00 Uhr (Anmeldungs-Nr. 44/20)
Leitung: Ursel Bachmann, Managementtraining und Coaching, Ulm Ort: Ärztehaus, Haldenhaustr. 11, 72770 Reutlingen Mindestteilnehmerzahl: 8 Gebühr: 120,– Euro Punkte: beantragt Die Anmeldung wird zwei Wochen vor Kursbeginn verbindlich. Bei einer Abmeldung bis eine Woche vor Kursbeginn wird eine Bearbeitungsgebühr von 50 Prozent erhoben. Bei späterer Absage oder Nichterscheinen wird die vollständige Gebühr erhoben. Falls die Mindestteilnehmerzahl fünf Tage vorher nicht erreicht ist, kann der Kurs abgesagt werden.
Notfälle im (Praxis-)Alltag: Refresherkurs auch für den ärztlichen Notfall- und Bereitschaftsdienst Der Ausgangspunkt in den einzelnen Fortbildungsveranstaltungen sind die oft im Vordergrund stehenden Leitsymptome möglicher Notfälle, die neben den notwendigen diagnostischen Schritten auch bereits parallel therapeutische Gegenmaßnahmen erfordern. Bei kleineren Notfällen werden dabei die Diagnostik und Therapie so dargestellt, dass der Patient ausreichend behandelt und der Notfall unter Kontrolle ist. Bei schwereren oder potenziell lebensgefährlichen Notfällen werden die ersten Maßnahmen vermittelt, damit der Patient in einem stabilen Zustand in ein Krankenhaus gebracht wird, welches die personellen und technischen Voraussetzungen für alle diagnostischen und therapeutischen Maßnahmen bietet. Die Referenten sind überwiegend Fachärzte für Allgemeinmedizin bzw. für Innere Medizin mit der Zusatzbezeichnung Notfallmedizin bzw. Fachkunde Rettungsdienst, die das Leitsymptom ihres Themas in einem 30-minütigen Referat mit den Erstmaßnahmen an Diagnostik und Therapie darstellen und anschließend ca. 15 Minuten mit den Teilnehmern offen gebliebene Fragen diskutieren. Einige fachspezifische Notfallsituationen werden von den jeweiligen Fachärzten vorgetragen.
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Bekanntmachungen Termine: jeweils Mittwoch, 16.30–18.50 Uhr 13. Mai 2020 Leitsymptome: Traumatologische Notfälle auf der Straße – Traumato logische Notfälle im Haus – Leichenschau oder der unbekannte Tote (Anmeldungs-Nr. 22/2020) 7. Oktober 2020 Leitsymptome: Übelkeit/Erbrechen/Durchfall – Akute Blutungen – Fieber unklarer Ursache (Anmeldungs-Nr. 23/2020) Ort: Ärztehaus, Haldenhaustr. 11, 72770 Reutlingen Gebühr: je 20,– Euro inkl. Skripte, Verpflegung und Getränke Punkte: je 3 Die Anmeldung wird zwei Wochen vor Kursbeginn verbindlich. Bei einer Abmeldung bis eine Woche vor Kursbeginn wird eine Bearbeitungsgebühr von 50 Prozent erhoben. Bei späterer Absage oder Nichterscheinen wird die vollständige Gebühr erhoben. Falls die Mindestteilnehmerzahl fünf Tage vorher nicht erreicht ist, kann der Kurs abgesagt werden.
Baustein Psychotherapie (Verhaltenstherapie) im Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie – Kurs I Für die Weiterbildung zum Arzt für Psychiatrie und Psychotherapie sowie für die Zusatzbezeichnung Psychotherapie sind nach den Richtlinien der Landesärztekammern theoretische und praktische Bausteine erforderlich. Dabei werden drei Blockkurse mit je 50 Stunden angeboten, welche – thematisch aufeinander aufbauend – im Abstand von einem Jahr durchgeführt werden. Die Kurse werden jedes Jahr an drei verschiedenen Standorten durchgeführt, sodass in jedem Jahr alle Kursteile entweder in Hornberg (Schwarzwald), Bamberg oder Borkum angeboten werden. Die Bezirksärztekammer Südwürttemberg führt in Zusammenarbeit mit der Universitäts klinik für Psychiatrie und Psychotherapie die Kurse für den
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Erwerb des Facharztes für Psychiatrie und Psychotherapie sowie für die Zusatzbezeichnung Psychotherapie durch. Die Weiterbildungsangebote umfassen Theoriekurse, Entspannungsverfahren, Selbsterfahrung und Fallsupervision und decken damit wichtige Inhalte entsprechend den Anforderungen der Richt linien der Landesärztekammer Baden-Württemberg ab. Termin: 17.–23. Mai 2020 (So–Sa) (Anmeldungs-Nr. 35/2020) Leitung: Prof. Dr. med. Anil Batra, stellv. Ärztlicher Direktor, Universitätsklinik für Psychiatrie und Psychotherapie, Tübingen Ort: Welcome Hotel Bamberg, Mußstr. 7, 96047 Bamberg Gebühr: 690,– Euro (Kosten für Unterkunft und Verpflegung sind in der Kursgebühr nicht enthalten) Punkte: beantragt Die Anmeldung wird vier Wochen vor Kursbeginn verbindlich. Bei einer Abmeldung bis zwei Wochen vor Kursbeginn wird eine Bearbeitungsgebühr von 50 Prozent erhoben. Bei späterer Absage oder Nichterscheinen wird die vollständige Gebühr erhoben. Falls die Mindestteilnehmerzahl vier Wochen vorher nicht erreicht ist, kann der Kurs abgesagt werden.
40-Stunden-Grundkurs zum Erwerb der Qualifikation „Hygienebeauftragter Arzt“ nach dem Curriculum der Bundesärztekammer „Krankenhaushygiene“ – Modul I Das Sozialministerium BadenWürttemberg hat am 20. Juli 2012 eine Verordnung über die Hygiene und Infektionsprävention in medizinischen Einrichtungen (MedHygVO) erlassen, die am 31. 07. 2012 in Kraft getreten ist und die unter anderem vorsieht, dass zur Sicherstellung der organisatorischen und personellen Voraussetzungen für die Einhaltung der anerkannten Regeln der Hygiene und Durchführung notwendiger hygienischer Maßnahmen, die Leiter von Krankenhäusern, Einrichtungen für ambulantes Operieren, Vorsorge- oder Rehabilitationseinrichtungen, in
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denen eine den Krankenhäusern vergleichbare medizinische Versorgung erfolgt, Dialyseeinrichtungen sowie Tageskliniken verpflichtet sind, hygienebeauftragte Ärztinnen und Ärzte zu bestellen. Ab dem 01. 01. 2020 müssen alle Ärztinnen und Ärzte, die die Funktion des Hygiene beauftragten Arztes ausüben wollen, diese Qualifikation nachweisen können. Für die Qualifikation ist eine mindestens zweijährige Berufs erfahrung sowie der erfolgreiche Besuch eines 40-stündigen Grundkurses erforderlich, den die Bezirksärztekammer Südwürttemberg im Ärztehaus Reutlingen anbietet. Termine: jeweils Freitag–Sonntag 15.–17. Mai und 19.–21. Juni 2020 (Anmeldungs-Nr. 9/2020) Leitung: PD Dr. med. Klaus Schröppel, Institut für Medizinhygiene, Ammerbuch; Dr. med. Jan Liese, Institut für Medizinische Mikrobiologie, Universitätsklinikum Tübingen Ort: Ärztehaus, Haldenhaustr. 11, 72770 Reutlingen Mindestteilnehmerzahl: 30 Gebühr: 600,– Euro Punkte: 40 Die Anmeldung wird vier Wochen vor Kursbeginn verbindlich. Bei einer Abmeldung bis zwei Wochen vor Kursbeginn wird eine Bearbeitungsgebühr von 50 Prozent erhoben. Bei späterer Absage oder Nichterscheinen wird die vollständige Gebühr erhoben. Falls die Mindestteilnehmerzahl vier Wochen vorher nicht erreicht ist, kann der Kurs abgesagt werden.
zur Notfallbehandlung hat nichts mit dem organisierten Ärztlichen Notfalldienst an sprechstundenfreien Tagen und an Wochen enden zu tun. Die Verpflichtung zur Hilfeleistung ist eine gesetzliche und berufsrechtliche Pflicht des Arztes und hat in der Ethik des ärztlichen Berufes ihre Basis. Dieses Seminar fasst das erforderliche Grundwissen für die erste ärztliche Hilfe zusammen: Notfallanamnese, Basis-Check des Notfallpatienten, Rettungskette, Lagerungsarten, Therapieschema bei Reanimation, Eigenschutz, Priorität der Maßnahmen, Ausstattung der Arzttasche, Notfallmedikamente. Termin: Samstag, 11. Juli 2020 9.00–13.15 Uhr (Anmeldungs-Nr. 32/2020) Leitung: Dr. med. Christian Milz, Facharzt für Innere Medizin, Notfallmedizin, leitender Notarzt, Leutkirch Ort: Ärztehaus, Haldenhaustr. 11, 72770 Reutlingen Gebühr: 25,– Euro inkl. Skripte, Verpflegung und Getränke Punkte: 5 Die Anmeldung wird zwei Wochen vor Kursbeginn verbindlich. Bei einer Abmeldung bis eine Woche vor Kursbeginn wird eine Bearbeitungsgebühr von 50 Prozent erhoben. Bei späterer Absage oder Nichterscheinen wird die vollständige Gebühr erhoben. Falls die Mindestteilnehmerzahl fünf Tage vorher nicht erreicht ist, kann der Kurs abgesagt werden.
Erste ärztliche Hilfe bei Notfallpatienten – Allgemeine Grundlagen
Das Impfen gehört ohne Zweifel zu den wichtigsten prophylaktischen Errungenschaften der modernen Medizin. Die Aus rottung der Pocken und Rückdrängung der Kinderlähmung in Europa sind ausgewiesene Beispiele erfolgreicher Impfprophylaxe. Es gibt in Deutschland aber auch Impfdefizite. Unzureichende Impfraten können zum Beispiel Masern-Epidemien oder vermeidbare Todesfälle durch Influenza zur Folge haben. Aus diesem Grund hat der Vorstand der Landesärztekammer schon
Zur Notfallbehandlung ist jeder approbierte Arzt verpflichtet, gleichgültig, welche Tätigkeit er ausübt, gleichgültig, ob er beamteter, angestellter oder niedergelassener Arzt ist. Auch Ärzte in Familienpause oder im Ruhestand trifft diese Verpflichtung zur Notfallbehandlung. Ausschlaggebend ist die Approbation als Arzt. Diese allgemeine Pflicht jedes approbierten Arztes
Impfseminar gemäß dem Curriculum der Bundesärztekammer
Impressum 1999 entschieden, dass Ärzte auch über die jeweiligen Gebietsgrenzen hinaus impfen dürfen. Der Besuch eines anerkannten Kurses über richtiges Impfen wird deshalb empfohlen. Der Vorstand der Bezirksärztekammer Südwürttemberg bietet seinen Kammermitgliedern einen Kurs an, der sich inhaltlich und zeitlich an dem Impf-Curriculum der Bundesärztekammer ausrichtet. Die Teilnehmer erhalten Gelegenheit, ihre Impfkenntnisse aufzufrischen, sich über den neuesten Stand der Grundlagen, Impfempfehlungen und Durchführung von Impfungen sowie über die Abrechnung von Impfleistungen und rechtliche Aspekte zu informieren. Es soll auch genügend Raum zum fachlichen Austausch und zur Beantwortung von Fragen durch die Referenten geben. Termin: Samstag, 12. September 2020 9.00–17.00 Uhr (Anmeldungs-Nr. 30/2020) Leitung: Prof. Dr. med. Marko Wilke, Präsident der Bezirksärztekammer Südwürttemberg Ort: Ärztehaus, Haldenhaustr. 11, 72770 Reutlingen Gebühr: 50,– Euro Punkte: 8 Die Anmeldung wird zwei Wochen vor Kursbeginn verbindlich. Bei einer Abmeldung bis eine Woche vor Kursbeginn wird eine Bearbeitungsgebühr von 50 Prozent erhoben. Bei späterer Absage oder Nichterscheinen wird die vollständige Gebühr erhoben. Falls die Mindestteilnehmerzahl fünf Tage vorher nicht erreicht ist, kann der Kurs abgesagt werden.
Megacode-Training In diesem Kurs wird die praktische Kompetenz für die Kardiopulmonale Reanimation (CRP) vermittelt. Zunächst wird der Reanimationsalgorithmus vorgestellt und der Ablauf der CRP bei unterschiedlichen Ausgangssituationen demonstriert. Danach üben die Teilnehmer in kleinen Gruppen praktisch das Vorgehen an Megacode-Puppen in simulierten Notfallsituationen.
Termin: Samstag, 7. November 2020 9.00–13.15 Uhr (Anmeldungs-Nr. 34/2020) Leitung: Dr. med. Christian Milz, Facharzt für Innere Medizin, Notfallmedizin, leitender Notarzt, Leutkirch Ort: Ärztehaus, Haldenhaustr. 11, 72770 Reutlingen Gebühr: 75,– Euro Punkte: 7 Die Anmeldung wird zwei Wochen vor Kursbeginn verbindlich. Bei einer Abmeldung bis eine Woche vor Kursbeginn wird eine Bearbeitungsgebühr von 50 Prozent erhoben. Bei späterer Absage oder Nichterscheinen wird die vollständige Gebühr erhoben. Falls die Mindestteilnehmerzahl fünf Tage vorher nicht erreicht ist, kann der Kurs abgesagt werden.
Notfallmanagement – Fortbildungen in Ihrer Arztpraxis – individuell – nach Absprache Dr. med. Karl-Otto Walz, Neue Str. 72, 89073 Ulm
Notfallmanagement – Fortbildungen in Ihrer Arztpraxis (Ravensburg, Friedrichshafen) – individuell – nach Absprache Dr. med. Christian Milz, Ottmannshofer Str. 44, 88299 Leutkirch Auskunft/Anmeldung: Akademie für Ärztliche Fortbildung bei der Bezirksärztekammer Südwürttemberg, Haldenhaustr. 11, 72770 Reutlingen, Telefon (0 71 21) 9 17-24 15 oder -24 16, Fax (0 71 21) 9 17-24 00, E-Mail: fortbildung@baek-sw.de
Hinweis:
Die Änderung der Zustelladresse für das ÄBW ist bitte ausschließlich an die zuständige Bezirksärztekammer zu melden.
Kompetenzzentrum Weiterbildung Baden-Württemberg (KWBW) Im Neuenheimer Feld 130.3 69120 Heidelberg Telefon (0 62 21) 56-71 75 kwbw.AMED@med.uni-heidelberg.de
weiterbildung-allgemeinmedizin.de
Angebot für Ärztinnen und Ärzte in Weiterbildung zum Facharzt für Allgemeinmedizin. Einstieg jederzeit möglich. Ziel: Das Weiterbildungsprogramm KWBW Verbundweiterbildungplus bietet ein kontinuierliches und strukturiertes Seminar- und Mentoring- Programm in persönlicher Atmosphäre mit Möglichkeit zum regionalen Austausch und Netzwerken. Kursinhalte: Unser industrieunabhängiges Seminarprogramm beinhaltet hausärztliche Themen wie • Das schmerzende Ohr • Hauterkrankungen • Orthopädische Untersuchungstechniken • Pädiatrie • Praxisorganisation und Abrechnung • Wundmanagement • u. v. m. Termine 2020 (Auswahl): • 20./21. 02. Günzburg • 20./21. 02. Bad Herrenalb • 19./20. 03. Unterreichenbach • 19./20. 03. Donaueschingen Alle Termine 2020 auf: www.kwbw.de
Herausgeber: Landesärztekammer Baden-Württemberg und Kassenärztliche Vereinigung Baden-Württemberg Herausgebergremium: Dr. med. Wolfgang Miller (Vorsitzender), Dr. med. Norbert Metke (stellv. Vorsitzender), Dr. med. Klaus Baier (Rechnungsführer), Dr. med. Frank-Dieter Braun, Dr. med. Johannes Fechner, Dr. med. Paula Hezler-Rusch, Prof. Dr. med. Christof Hofele, Dr. med. Anne Gräfin Vitzthum, Prof. Dr. med. Marko Wilke Verantwortlicher Chefredakteur: Dr. med. Oliver Erens (OE) Anschrift Redaktion: Jahnstraße 38 A, 70597 Stuttgart Postfach 70 03 61, 70573 Stuttgart Telefon +49 (0) 711 / 7 69 89-45 Telefax +49 (0) 711 / 7 69 89-8 59 aebw@aebw.de Verlag und Auftragsmanagement: Alfons W. Gentner Verlag GmbH & Co. KG Forststraße 131, 70193 Stuttgart Postfach 10 17 42, 70015 Stuttgart Anzeigenleitung: Axel Hollenbach Telefon +49 (0) 711 / 6 36 72-8 27 Telefax +49 (0) 711 / 6 36 72-7 60 hollenbach@gentner.de Auftrags-Management: Melanie Schweigler (Leitung) Telefon +49 (0) 711 / 6 367 2-8 62 schweigler@gentner.de Rudolf Beck Telefon +49 (0) 711 / 6 36 72-8 61 Telefax +49 (0) 711 / 6 36 72-7 60 beck@gentner.de Gesamtleitung Media Sales: Oliver Scheel (verantwortlich) Telefon +49 (0) 711 / 6 36 72-8 37 Telefax +49 (0) 711 / 6 36 72-7 60 scheel@gentner.de Z. Zt. ist Anzeigenpreisliste Nr. 63 vom 1. 1. 2020 gültig. Layout und Gestaltung: GreenTomato GmbH, Stuttgart Druck: Vogel Druck und Medienservice GmbH, Höchberg Internet: www.ärzteblatt-bw.de Bezugspreise: Inland: jährlich 112,90 € zzgl. Versandkosten 21,00 € (inkl. der jeweils gült igen MwSt.). EU-Länder-E mpfänger mit UST-ID-Nr. und Ausland: jährlich 112,90 € zzgl. Versandkosten 36,00 € EU-Länder ohne UST-ID-Nr.: jährlich 112,90 € zzgl. Versandkosten 36,00 € zzgl. MwSt. (Export- oder Importland). Einzelheft: 15,00 € zzgl. Versandkosten. Bei Neubestellungen gelten die zum Zeitpunkt des Bestell eingangs gültigen Bezugspreise. Durch den Kammerbeitrag ist der Bezugspreis für Mitglieder der Landesärztekammer Baden-Württemberg abgegolten. Bezugsbedingungen: Bestellungen sind jederzeit beim Leserservice oder bei Buchhandlungen im In- und Ausland möglich. Abonnements verlängern sich um ein Jahr, wenn sie nicht schriftlich mit einer Frist von drei Monaten zum Ende des Bezugsjahres beim Leserservice gekündigt werden. Die Abonnementpreise werden im Voraus in Rechnung gestellt oder bei Teilnahme am Lastschriftverfahren bei den Kreditinstituten abgebucht. Redaktionsschluss für redaktionelle Beiträge ist jeweils der 15. des vorangehenden Monats. Mit Namen und S ignum des Verfassers gezeichnete Artikel entsprechen nicht unbedingt der Meinung der Schriftleitung. Für unverlangt eingesandte Manuskripte übernehmen Schriftleitung und Verlag keine Haftung. Bei Eins endungen an die Schriftleitung wird das Einverständnis zur vollen oder auszugsweisen Veröffentlichung vora usgesetzt. Die Redaktion behält sich Kürzungen von Leserbriefen vor. Die systematische Ordnung der Zeitschrift sowie alle in ihr enthaltenen einzelnen Beiträge und Abbildungen sind urheberrechtlich geschützt. Mit der Annahme eines Beitrages zur Veröffentlichung erwirbt der Verlag vom Autor umfassende Nutzungsrechte in inhaltlich unbeschränkter und ausschließlicher Form, insbesondere Rechte zur weiteren Vervielfältigung und Verbreitung zu gewerblichen Zwecken mithilfe mechanischer, digitaler oder anderer Verfahren. Bis auf Widerruf (socialmedia@gentner.de) gilt dies auch für die Verwendung von Bildern, Graphiken sowie audiovisueller Werke in den Social Media-Kanälen Facebook, Twitter, Google+ und YouTube. Kein Teil dieser Zeitschrift darf außerhalb der engen Grenzen urheberrechtlicher Ausnahmebestimmungen ohne schriftliche Einwilligung des Verlages in irgendeiner Form – durch Foto kopie, Mikrofilm oder andere Verfahren – reproduziert oder in eine von Maschinen, insbesondere von Datenverarbeitungsanlagen verwendbare Sprache übertragen werden. Die Wiedergabe von Gebrauchsnamen, Handelsnamen, Warenbezeichnungen u. dgl. in dieser Zeitschrift berechtigt nicht zu der Annahme, dass solche Namen ohne Weiteres von jedermann benutzt werden dürfen; oft handelt es sich um gesetzlich geschützte eingetragene Warenzeichen, auch wenn sie nicht als solche gekennzeichnet sind. Erscheinungsweise: 12 Ausgaben pro Jahr jeweils zur Monatsmitte ISSN 0720-3489
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Karlsruhe/Ettlingen/Rastatt Wir bieten FA/WBA (m,w,d) Innere Medizin, Allgemeinmedizin oder Diabetologie flexible und familienfreundliche Arbeitszeitmodelle im Ärzteteam. in Teil- oder Vollzeit. admin@patricia-kappler.de
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Frustriert im Krankenhausjob, zu viele Dienste, keine Zeit für Patienten, keinen „Bock“ mehr? Mit uns kommt die Lösung! Wir suchen ab sofort ein/e Weiterbildungsassistent/in in Teil- oder Vollzeit. Auch Quereinsteiger willkommen, 36 Monate Weiterbildungsbefugnis. Schon gewusst? Anästhesist kann nach 2 Jahren FA für Allgemeinmedizin werden. Wir sind eine große Allgemeinpraxis/diabetologische Schwerpunktpraxis in Ludwigshafen. Wir bieten ein überdurchschnittliches Gehalt, 38,5 Stundenwoche, 40 Tage Urlaub. Flexible Arbeitszeit, keine Nacht- und Wochenenddienste. E-Mail: hausarztzentrum-ludwigshafen@gmx.de – Tel. 0171 / 4254943
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„Artenschutz“ in Karlsruhe Hausärzte „alter Schule“ sind bekanntlich vom Aussterben bedroht. Darum suche ich kollegiale Verstärkung durch FA/FÄ für Innere oder Allgemeinmedizin: moderne Praxisausstattung inkl. Sono, supernettes Praxisteam, gute Bezahlung, Fortbildung, reichlich Urlaub, Voll- oder Teilzeit. Zuschriften erbeten unter ÄBW 10928 an den Gentner Verlag, PF 10 17 42, 70015 Stuttgart.
STELLENANGEBOTE
Als „Die Forschungsuniversität in der Helmholtz-Gemeinschaft“ schafft und vermittelt das KIT Wissen für Gesellschaft und Umwelt. Ziel ist es, zu den globalen Herausforderungen maßgebliche Beiträge in den Feldern Energie, Mobilität und Information zu leisten. Daran arbeiten am KIT rund 9.300 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auf einer breiten disziplinären Basis in Forschung, Lehre und Innovation zusammen. Für die arbeitsmedizinische Betreuung des KIT und seiner Beschäftigten suchen die Medizinischen Dienste zum nächstmöglichen Zeitpunkt, eine/einen
Ärztin/Arzt für Arbeitsmedizin/ Betriebsmedizin oder Ärztin/Arzt zur Weiterbildung im Fach Arbeitsmedizin (w/m/d) Ihr Aufgabengebiet umfasst die arbeitsmedizinische Betreuung der Mitarbeiter/-innen im Großforschungs- und Universitätsbereich gemäß gesetzlicher Vorgaben, die Erstversorgung bei Unfällen oder sonstigen medizinischen Notfällen, die Mitwirkung beim betrieblichen Eingliederungsmanagement, reisemedizinische Beratungen und Aufgaben im Rahmen des Betrieblichen Gesundheitsmanagements. Darüber hinaus gehört die Mitbetreuung der Strahlenunfallambulanz zu Ihren Aufgaben; ebenso ist die Teilnahme an der strahlenschutzärztlichen Rufbereitschaft gewünscht, sofern die fachlichen Voraussetzungen vorliegen. Einstellungsvoraussetzung für die Facharztstelle ist die Facharztqualifikation Arbeitsmedizin bzw. die Zusatzbezeichnung Betriebsmedizin. Der Erwerb der Strahlenschutzermächtigung ist gewünscht, falls nicht bereits vorhanden. Diese Position ist unbefristet. Einstellungsvoraussetzung für die Weiterbildungsstelle ist der Nachweis der klinischen Weiterbildungszeit von mindestens 24 Monaten in einem Gebiet der unmittelbaren Patientenversorgung. Die Einstellung erfolgt zunächst befristet auf die Dauer der Weiterbildung. Gute Englischkenntnisse und Teamfähigkeit sind erwünscht. Wir bieten Ihnen ein interessantes und vielseitiges arbeitsmedizinisches Umfeld, Teamarbeit im Rahmen der Medizinischen Dienste des KIT, gute Vereinbarkeit von Beruf und Familie, geregelte Arbeitszeit, Weiterbildungsmöglichkeiten, z. B. Erwerb der Strahlenschutzermächtigung, Vergütung nach TV-L. Bei vorliegenden Voraussetzungen besteht zudem die Möglichkeit zur Teilnahme an der Rufbereitschaft. Bei entsprechender Eignung werden schwerbehinderte Menschen bevorzugt berücksichtigt. Bewerben Sie sich bitte online (http://www.pse.kit.edu/job/) bis zum 29.02.2020 unter Angabe der Ausschreibung-Nr. 672/2019 und der Kennziffer 10 bei Frau Wenz, Karlsruher Institut für Technologie, Personalservice, Hermann-von-Helmholtz-Platz 1, 76344 Eggenstein-Leopoldshafen. Fachliche Auskünfte erteilen Ihnen gerne Frau Dr. Andrea Stahl, Tel.: 0721/608-22068. Weitere Informationen finden Sie im Internet: www.kit.edu Zertifikat seit 2010 audit familiengerechte hochschule
Arzt in Weiterbildung (m/w/d) / Facharzt (m/w/d) MEDIAN Klinik Wilhelmsheim, Oppenweiler Die MEDIAN Klinik Wilhelmsheim ist eine Klinik der MEDIAN West GmbH mit 212 Betten. Wir bieten abstinenten, alkoholund medikamentenabhängigen Patienten eine umfassende allgemeinmedizinisch-internistische, psychiatrische und psychotherapeutische Behandlung, die in einem multiprofessionellen Team aus Ärzten, Psychotherapeuten, Sozialarbeitern, Physio-, Sport- und Kunsttherapeuten durchgeführt wird. Für die allgemeinmedizinische/internistische Behandlung unserer Patienten suchen wir zum nächstmöglichen Zeitpunkt einen Arzt in Weiterbildung (m/w/d) oder Facharzt (m/w/d) als Teamarzt in Teil- oder Vollzeit. Die Stelle eignet sich besonders gut für Berufs- oder Wiedereinsteiger sowie Ärzte in der Weiterbildung zum Allgemeinmediziner, da im Kliniksetting hausärztliche Diagnostik und Therapie unter Anleitung durch die internistische Oberärztin durchgeführt wird. Ihre Aufgabenschwerpunkte: • Aufnahmeuntersuchung, regelmäßige Visiten • Diagnostik (Spirometrie, Sonographie, 24-h-EKG/24-h-Blutdruckmessung, Belastungs-EKG) • Multiprofessionelle Zusammenarbeit in Teams • Sozialmedizinische Beurteilung Wir bieten: • Vergütung in Anlehnung zum Marburger Bund Facharzttarif (Entgeltgruppe II, Stufe 1) • Planbare Arbeitszeiten durch elektives Aufnahmemanagement ohne Notfallaufnahmen • Flexible Arbeitszeiten mit Gleitzeitregelung und elektronischer Zeiterfassung • Möglichkeit einer intensiven, begleitenden Diagnostik und Therapie bei langer Aufenthaltsdauer der Patienten (8-20 Wochen) • Erkrankungsbilder primär aus dem allgemeinmedizinischen Spektrum • Ein kollegiales Team mit Verständnis für die kleinen und großen „Ausnahmesituationen“ (elternfreundlich) • Kaum Bereitschaftsdienste bei geringer Inanspruchnahme (Bereitschaftsdienststufe A) • Der Chefarzt besitzt eine einjährige Weiterbildungsermächtigung für Psychiatrie und Psychotherapie, die internistische Oberärztin verfügt über eine sechsmonatige Weiterbidungsermächtigung für Innere Medizin/Allgemeinmedizin. • Eine wunderschöne Umgebung, Wohnungsmöglichkeit Wir haben Ihr Interesse geweckt? Sollten Sie weitere Informationen wünschen, freut sich unsere Oberärztin Frau Dr. Heinz über Ihre Kontaktaufnahme, unter Telefon 07193 52268 oder über E-Mail an: gabriela.heinz@median-kliniken.de Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung postalisch / per E-Mail an: MEDIAN Klinik Wilhelmsheim Personalabteilung, Haus I Wilhelmsheim 11 · 71570 Oppenweiler wilhelmsheim-kontakt@median-kliniken.de www.median-kliniken.de
KIT – Die Forschungsuniversität in der Helmholtz-Gemeinschaft
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STELLENANGEBOTE
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Das Siloah St. Trudpert Klinikum in Pforzheim – Akademisches Lehrkrankenhaus der Universität Heidelberg – verfügt über knapp 500 Betten in elf Kliniken: Allgemein-, Viszeral- und Thoraxchirurgie, Anästhesie, Gefäßchirurgie, Gynäkologie und Geburtshilfe, HNO, Innere Medizin (Allgemeine Innere, Kardiologie und Pneumologie), Orthopädie und Unfallchirurgie, Psychosomatik sowie Urologie. Das Institut für Diagnostische und Interventionelle Radiologie versorgt das Klinikum mit seinen elf Kliniken und den dazugehörigen Ambulanzen mit allen gängigen radiologischen Leistungen. Einen großen Raum nehmen dabei die Schnittbilduntersuchungen (MRT und 64-Zeilen CT) sowie Interventionen an CT und Angiografie ein. Wir suchen zum nächstmöglichen Zeitpunkt einen
Facharzt für Radiologie (m/w/d) in Teilzeit (50 %)
WAS WIR IHNEN BIETEN: – Sie erhalten eine attraktive Vergütung, eine Poolbeteiligung sowie
eine betriebliche Altersversorgung.
– Wir unterstützen Sie bei externen Fortbildungen. – Wir bieten, falls gewünscht, einen Heimarbeitsplatz mit Installation
eines vollwertigen PACS-Anschlusses.
– Familienfreundliche Arbeitsbedingungen mit zwei trägereigenen
Kindertagesstätten (ab 11 Monaten) auf dem Klinikgelände und in unmittelbarer Nähe des Klinikums sind uns ein besonderes Anliegen.
IHR PROFIL: – Sie sind Facharzt für (diagnostische) Radiologie. – Sie besitzen sehr gute Kenntnisse in der Schnittbilddiagnostik. – Sie haben idealerweise Erfahrungen mit Interventionen in CT und
Angiografie.
WAS SIE ERWARTET: – Sie unterstützen unser Team (1/2/4) vor allem in der Schnittbild-
diagnostik, bei Interesse aber auch in der Intervention.
– Die Befundung der Schnittbilder kann zu einem großen Teil in
Heimarbeit erfolgen, Ausmaß und Zeiten wären im Team abzusprechen. – Sie nehmen am Rufbereitschaftsdienst teil – Erfahrungen in der Intervention wären hier hilfreich, aber nicht Voraussetzung. Für zusätzliche Informationen steht Ihnen der Chefarzt, Herr Dr. Volker Kugler, unter der Telefonnummer 07231 498-8801 oder per E-Mail an v.kugler@siloah.de gerne zur Verfügung. Spricht Sie diese Herausforderung an? Dann freuen wir uns auf Ihre Bewerbung! Werden Sie Teil unseres Teams und senden Sie Ihre vollständigen Bewerbungsunterlagen bitte ausschließlich über das Bewerbungsportal an uns. SILOAH ST. TRUDPERT KLINIKUM
Wilferdinger Straße 67 75179 Pforzheim
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STELLENANGEBOTE
Werden Sie Teil eines starken Teams! Wir sind eine überörtliche Gemeinschaftspraxis in Esslingen a. N. bzw. Ostfildern und suchen einen Verstärken Sie uns sofort als Facharzt für Allgemeinmedizin / Facharzt für Innere Medizin (m/w) für die ambulante Betreuung unserer Hausbesuchs- und Heimpatienten (80% - 100%) Der Medizinische Verbund Bottwar betreibt hausärztliche Versorgungspraxen an mehreren Standorten in den Landkreisen Ludwigsburg, Heilbronn und Rems/Murr mit dem Fachbereich Allgemeinmedizin und Dermatologie. Ihr Einsatz… - Als erfahrener Facharzt für Allgemeinmedizin und/oder Innere Medizin betreuen Sie selbstständig ambulant unsere Hausbesuchs- und Heimpatienten - Ihr Aufgabenspektrum umfasst die hausärztliche Behandlung vom Husten bis zum Herzinfarkt Sie sind unsere erste Wahl… - Sie sind Facharzt für Allgemein- oder Innere Medizin - Sie sind teamorientiert, bringen Engagement mit und haben Freude an der Behandlung von ambulanten Patienten - Sie verfügen über ausgeprägtes Organisationsvermögen, kommunikatives und pädagogisches Geschick sowie eine strukturierte Arbeitsweise Wir sind Ihre erste Wahl… - Wir bieten eine eigenverantwortliche und abwechslungsreiche Tätigkeit in einer angenehmen Arbeitsatmosphäre - Wir bieten eine 5-Tagewoche und freie Wochenenden, losgelöst vom Schichtsystem - Wir bieten eine übertarifliche Vergütung sowie eine betriebliche Altersvorsorge - Wir bieten Zuschüsse zur Betreuung nicht schulpflichtiger Kinder - Wir bieten eine mitarbeiterorientierte Unternehmenskultur mit flachen Hierarchien - Wir bieten eine intensive Einarbeitungsphase durch unser professionelles Praxisteam Wir freuen uns auf Ihre Bewerbungsunterlagen an: Dr. med. Manfred Frenzel, Großbottwarer Straße 5, 71720 Oberstenfeld oder an t.froehlich@m-v-bottwar.de www.m-v-bottwar.de
Recurion
Modernes MVZ der Hausärzte und Internisten Recurion hausärztliche Praxisgemeinschaft anModerne mehrere Standorten in Stuttgart und Umgebung Modernes MVZ der und an mehreren Orten inHausärzte Stuttgart undInternisten Umgebung sucht an mehrere Standortensucht in Stuttgart und Umgebung Medizinische Fachangestellte / Arzthelfer/-in sucht
Facharzt- / in fürTelefonist/-in Allgemeinmedizin / Innere Medizinische Fachangestellte / Arzthelfer/-in Tel.Tel. 0172-715 29/ robix40@web.de robix40@web.de 0172 715 85 85 29 Telefonist/-in Tel. 0172 715 85 29 / robix40@web.de
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Weiterbildungsassistenten (m/w/d) für Allgemeinmedizin FA für Allgemeinmedizin/Internist (m/w/d) der Teil unserer vielseitigen und modernen Praxis wird und unser Team vervollständigt. – große Allgemeinarztpraxis (zwei Partner/innen, vier Weiterbildungsassistenten/innen) – 20 Min. bis Stuttgart – keine Dienste, geregelte Arbeitszeiten – Voll- oder Teilzeitstelle – familiäres Arbeitsumfeld – überdurchschnittliche Bezahlung – Praxisausstattung auf dem modernsten Stand der Technik Web: www.hausarzt-esslingen.de Mail: info@hausarzt-esslingen.de
Die Sankt Rochus Kliniken sind ein modernes, interdisziplinäres Rehabilitations zentrum für die Bereiche Neurologie, Orthopädie, Kardiologie und Geriatrie mit 403 Betten. Der Standort Bad Schönborn liegt verkehrsgünstig an der A 5 und A 6 und nahe den Universitätsstädten Heidelberg, Karlsruhe und Mannheim.
Wir suchen zum nächstmöglichen Zeitpunkt für die Klinik für Neurologie (Phase B und Phasen C/D)
Oberärzte Neurologie oder Neurochirurgie/Innere Medizin/Anästhesie (m/w/d) in Voll- oder Teilzeit Assistenzärzte für die Kliniken für Neurologie und Geriatrie (m/w/d) in Voll- oder Teilzeit Die Klinik für Neurologie verfügt über 168 Betten der Rehaphasen B, C und D sowie eine Tagesklinik für ambulante Rehabilitation. Die Behandlung erfolgt überwiegend als Anschlussheilbehandlung nach Krankenhausaufenthalt. Der Stellenschlüssel ist 1-5-11 VK. Die Klinik für Geriatrie verfügt über 85 Betten, Stellenschlüssel 1-2-4 VK. Als großes Rehabilitationszentrum bieten wir Ihnen die Möglichkeit einer breiten klinischen Tätigkeit mit interdisziplinärem und ganzheit lichem Ansatz bei familienfreundlichen Arbeitszeiten in einem netten und kollegialen Team. Weiterbildungsbefugnisse liegen im Hause für die folgenden Fachbereiche vor: Neurologie (1,5 Jahre) Sozialmedizin (1 Jahr) Rehabilitationswesen (1 Jahr) Geriatrie (1 Jahr) Physikalische und Rehabilitative Medizin (3 Jahre) Der vollständige Erwerb der Zusatzbezeichnungen Sozialmedizin und Rehabilitationswesen sowie des FEES-Zertifikats der DGN sind möglich und werden ausdrücklich gefördert und finanziell unterstützt. Auch Ihre sonstigen Arbeitsschwerpunkte werden wir gerne fördern und unterstützen. Für nähere Informationen steht Ihnen das Sekretariat des Ärztlichen Direktors, Prof. Dr. Rössy, (Tel.: 07253/82 5201), gerne zur Verfügung. Weitere Informationen zu unseren Kliniken finden Sie unter www.sankt-rochus-kliniken.de. Haben wir Ihr Interesse geweckt? Dann richten Sie Ihre vollständige Bewerbung bitte an: Sankt Rochus Kliniken – Personalwesen – Sankt-Rochus-Allee 1-11, 76669 Bad Schönborn Wir bevorzugen Bewerbungen via Mail im PDF-Format: personalwesen@sankt-rochus-kliniken.de
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Zur Verstärkung unseres Teams in Karlsruhe suchen wir ab sofort einen
Prüfarzt (m/w/d) in Voll- oder Teilzeit oder auf Honorarbasis Sie suchen eine Aufgabe, die Ihre Fähigkeiten als Arzt fordert und Ihnen gleichzeitig Raum lässt für Ihre Familie und Freizeitgestaltung? Die Anerkennung Ihrer Leistung soll sich auch in einem attraktiven Gehalt widerspiegeln? Bei uns ist das möglich. Ihre Aufgaben: • Betreuung der Patienten während der gesamten Studie • Durchführung der Patientenvisiten inklusive umfangreicher Diagnostik • Teilnahme an Initiierungs- und Monitorvisiten Ihr Profil: • Abgeschlossenes Hochschulstudium und Facharztanerkennung (vorzugsweise Innere Medizin oder Allgemeinmedizin) • klinische Berufserfahrung und idealerweise Erfahrung in der Durchführung klinischer Studien • gute Englischkenntnisse von Vorteil Wir bieten: • Ein interessantes und abwechslungsreiches Aufgabengebiet • Einen anspruchsvollen Arbeitsplatz in einem engagierten Mitarbeiterteam • Eine umfassende, auf Ihren Kenntnisstand ausgerichtete Einarbeitung • Eine überdurchschnittliche Vergütung • Flexible Arbeitszeiten
Sind Sie interessiert? Dann senden Sie Ihre aussagekräftige elektronische Bewerbung mit Angabe des frühestmöglichen Eintrittstermins an Frau Pérez-Hadel unter: bewerbung@kfgn.de. Für Fragen steht Ihnen Frau Pérez-Hadel auch gern vorab unter 0511/1697650 zur Verfügung
Arbeiten am Bodensee in einem kleinen motivierten Team? Begeisterung für die ultraschallgesteuerte Regionalanästhesie? Freude an optimalen Prozessen in ambulanter und stationärer Anästhesie? Wir haben da etwas für Sie! Für unsere Außenstelle in Friedrichshafen suchen wir zum nächstmöglichen Zeitpunkt in Teilzeit (40 – 60 %) eine/n
Facharzt für Anästhesiologie (m/w/d)
Auch Weiterbildungsassistenten sind willkommen!
Sie bringen mit: • langjährige Berufserfahrung • professionelles Arbeiten im Team • eigenständige Arbeitsweise • Flexibilität, Motivation und Kreativität Wir bieten: • Neues OP-Zentrum mit Privatklinik • Eingriffsspektrum Orthopädie und Ästhetische Chirurgie • übertarifliche Vergütung • flexible Arbeitszeiten • Teaching in ultraschallgesteuerter Regionalanästhesie • Nettes und persönliches Team • Unterkunftsmöglichkeiten vor Ort Bewerbung an: m.diehr@medizi.de www.medizi.de
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Tel.: (07 11) 63 67 28 61 Tel.: (07 11) 63 67 28 27
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STELLENANGEBOTE Für den Aufbau von flexiblen und vertrauensvollen Kooperationen suchen wir ab sofort in der ambulanten Versorgung tätige
Die Rehaplus GmbH in Ulm bietet Ihren Patientinnen und Patienten wohnortnahe, individuelle medizinische Betreuung und ambulante Rehabilitation nach Operationen, Unfall- oder Sportverletzungen sowie bei orthopädischen Erkrankungen. Wir suchen zum 01. 04. 2020 in Vollzeit oder Teilzeit (mind. 25 Stunden): – Facharzt (m/w/d) für Orthopädie und Unfallchirurgie oder – Facharzt (m/w/d) für physikalisch-rehabilitative Medizin oder – Assistenzarzt (m/w/d) in Weiterbildung (Weiterbildungs berechtigung für ein Jahr Orthopädie liegt vor) Wir bieten: – Angemessene Bezahlung – Unbefristeter Arbeitsvertrag – Möglichkeit zur Privatliquidation – Angenehmes Arbeitsklima in einem jungen, innovativen Team mit flachen Hierarchien – Unsere Mitarbeiter profitieren von Mitarbeiter-Benefits (Sonderkonditionen bei mehr als 250 Online-Shops) Kontaktmöglichkeit Haben wir Ihr Interesse geweckt? Dann bewerben Sie sich gerne per Mail eller@reha-plus.de Rehaplus GmbH | Wilhelmstraße 22 | 89073 Ulm Telefon: 0731 60402 | Fax: 0731 60069 Internet: www.reha-plus.de | E-Mail: eller@reha-plus.de
Fachärzte für Neurologie / Psychiatrie / Pneumologie (m/w/d). Sie suchen für Ihre Patienten moderne Behandlungsalternativen, ohne das Budget zu belasten? Es reizt Sie, durch Ihren fachärztlichen Beitrag direkten Einfluss auf die Entwicklungen in der klinischen Forschung zu nehmen, ohne dafür zu viel Zeit aufbringen zu müssen? Mit uns ist das möglich! Wir bieten: • Erleichterten Zugang zur Beteiligung an klinischen Studien • Ein engagiertes und auf klinische Studien spezialisiertes Team • Höchste Flexibilität in der Abstimmung der Studientätigkeiten: Sie bestimmen das Ausmaß an Zeit und Art – Wir kümmern uns um den Rest • Umfassende Studienorganisation und Qualitästmanagement • Faire, überdurchschnittliche Vergütung Ihre Aufgaben: • Fachärztliche Betreuung der Studienpatienten während der Studie • Idealerweise Bereitstellung eines Studienraumes • Durchführung der ärztlichen Tätigkeiten im Rahmen von Studienvisiten
Ihr Profil: • Abgeschlossenes Hochschulstudium und Facharztanerkennung in den Bereichen Neurologie, Psychiatrie oder Pneumologie • Klinische Berufserfahrung und idealerweise Erfahrung in der Durchführung klinischer Studien • Englischkenntnisse von Vorteil
Sind Sie interessiert? Dann wenden Sie sich bitten an Herrn Dr. Axel Nordhoff, Manager für Kooperation und Entwicklung, nordhoff@kfgn.de; bei Fragen vorab gern telefonisch unter 040-696 322 296. Klinische Forschung Karlsruhe GmbH, Ettlinger-Tor-Platz 3, 76137 Karlsruhe Ein Standort der kfgn | Site Operations & Services
IBBK Da einer unserer Mitarbeiter in seinen wohlverdienten Ruhestand geht, wollen wir die Stelle (Voll- oder Teilzeit) eines festangestellten medizinischen Gutachters (w/m/d) an unserer Begutachtungsstelle für Fahreignung in Stuttgart neu besetzen. Dem Gesetzgeber folgend müssen Bewerber folgende Anforderungen erfüllen: – Arzt mit mindestens zweijähriger klinischer Tätigkeit oder Facharzt (insbesondere innere Medizin, Psychiatrie, Neurologie), – zusätzlich mindestens einjährige Praxis in der Begutachtung der Eignung von Kraftfahrern in einer Begutachtungsstelle für Fahreignung – ggf. kann eine entsprechende Qualifizierung bei uns erfolgen IBBK GmbH besteht seit 2002 als privat geführter unabhängiger Träger von Begutachtungsstellen für Fahreignung. Unsere Qualität lebt wesentlich von unseren hoch spezialisierten Teams aus medizinischen und psychologischen Gutachtern und den Mitarbeiterinnen der Verwaltung, die vor Ort zusammen an der Erstellung von behördlich veranlassten medizinisch-psychologischen Gutachten und fachärztlichen Gutachten arbeiten. Mehr über uns finden Sie unter www.ibbk-gmbh.de Wenn Sie noch Fragen haben: 0221-9228875 oder richten Sie ihre Bewerbungsunterlagen an: IBBK GmbH, Marzellenstr. 23, 50668 Köln oder info@ibbk-gmbh.de FÄ/FA Frauenheilkunde mit SB Reproduktionsmedizin/Gyn.Endok. zur Mitarbeit in einem großen IVF-Zentrum/Endokrinol. Labor in Mittel deutschland gesucht. Sprachkenntnisse türkisch/russisch von Vorteil. TZ/VZ-Tätigkeit möglich. Bewerbungen erbeten an ivf-zentrum@gmx.de
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OBERARZT (M/W/D) für PSYCHIATRIE UND PSYCHOTHERAPIE in Teil-/ Vollzeit DARAUF KÖNNEN SIE SICH FREUEN • Eine vielseitige Tätigkeit im Spektrum psychiatrischer und psychosomatischer Erkrankungen mit einer an Ihre Bedürfnisse angepassten Supervision • Ein offenes, flexibles, leistungsbereites und ausgesprochen kooperatives Team • Einen sicheren Arbeitsplatz in einer modernen Klinik • Optionen: Fort- und Weiterbildungen, Unterrichts- und Gutachtertätigkeit
Ansprechpartnerin: Chefärztin Frau Prof. PMU Dr. Isa Sammet isa.sammet@christophsbad.de Klinikum Christophsbad, Faurndauer Str. 6-28, 73035 Göppingen christophsbad.de/karriere bewerbung@christophsbad.de
Fachärztin/Facharzt Allgemeinmedizin oder Innere Medizin für internistische Hausarztpraxis gesucht. Wir suchen zur Verstärkung unseres Teams eine FÄ/einen FA Allgemeinmedizin oder Innere Medizin. Unsere Praxis ist neuwertig und modern ausgestattet. Eine Anstellung ist flexibel (20 – 40 Stunden pro Woche) möglich und variabel/familienfreundlich gestaltbar. Bei Interesse Kontakt per email unter: aerzteimhofgut@t-online.de
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Sie sind Facharzt/-ärztin für Psychiatrie oder fortgeschritten
Rhein-Neckar-Kreis
in Ihrer Facharztausbildung. – haben Freude an der Arbeit mit psychisch Erkrankten – arbeiten gern und leistungsbereit im Team – sind motiviert, empathisch und verantwortungsbewusst. Wir sind eine große Gemeinschaftspraxis aus 5 Fachärzten für Psychiatrie und Psychotherapie bzw. Neurologie in der schönen Südpfalz. Unsere Praxis ist 2019 komplett renoviert und mit neusten Geräten und EDV ausgestattet worden. Wir bieten Ihnen: – übertarifliche Bezahlung und die Möglichkeit für Zusatzeinnahmen – ggf. die Option zur späteren Übernahme eines hälftigen oder ganzen Sitzes – sehr gute Organisationsstrukturen, damit Sie genügend Zeit für Ihre Patienten haben – regen fachlichen Austausch, ein sehr angenehmes Arbeitsklima – geregelte Arbeitszeiten mit der Möglichkeit, einen Teil der Schreibtischtätigkeiten von zuhause aus durchführen zu können. – Voll- oder Teilzeittätigkeit – Möglichkeit zur persönlichen Schwerpunktsetzung
Mit knapp 6.000 Beschäftigten ist der Rhein-Neckar-Kreis einer der größten kommunalen Arbeitergeber in der Region. Wir bieten moderne und zukunftssichere Arbeitsplätze in vielseitigen Bereichen. Werden Sie Teil unseres Teams, wir suchen zum nächstmöglichen Zeitpunkt
mehrere Ärzte (m/w/d) im Bereich Begutachtung nach Bundesteilhabegesetz (BTHG)
Die Eingruppierung erfolgt entsprechend der persönlichen Voraussetzungen bis EG 15 TVöD. Haben wir Ihr Interesse geweckt? Dann bewerben Sie sich über unser Bewerberportal auf der Homepage www.rhein-neckar-kreis.de/stellen. Hier finden Sie ausführliche Informationen zu den Ausschreibungen.
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Haben wir Ihr Interesse geweckt? Dann freuen wir uns darauf, Sie kennenzulernen! ZNS Südpfalz, Rülzheim, Tel: 07272/9343011 bewerbung@zns-suedpfalz.de
Gewerbliche Schule Tübingen sucht Lehrkräfte im Fach Gesundheit. Nebenberuflich oder im Direkteinstieg mit Aussicht auf Lebenszeitverbeamtung. Voraussetzung abgeschl. Hochschulstudium. poststelle@gs-tuebingen.de 07071 / 978 212
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FACH- ODER ASSISTENZARZT (M/W/D) für PSYCHIATRIE UND PSYCHOTHERAPIE Vollzeit il-/ in Te
Junger Internist sucht zur Verstärkung seiner hausärztlichen Praxis eine(n) Facharzt/-ärztin (Allgemeinmedizin oder Innere Medizin) zur (Teilzeit-) Anstellung. Es erwartet Sie in der Nähe zum Städt. Klinikum eine eigen verantwortliche Tätigkeit in familiärer Atmosphäre, ein breites Patienten spektrum sowie eine angemessene Bezahlung. Sonographie/Duplex/Echo/Lufu/Ergo vorhanden. Bewerbungen bitte an Praxis Dr. Kai Lang, Blücherstr. 1, 76185 Karlsruhe, info@dr-lang-karlsruhe.de
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Ansprechpartnerin: Chefärztin Frau Prof. PMU Dr. Isa Sammet isa.sammet@christophsbad.de
Die sysTelios Klinik ist die private Akutklinik für psychosomatische Gesundheitsentwicklung und Psychotherapie mit der hypnosystemischen Grundhaltung in Siedelsbrunn im Odenwald. Wir bieten Raum und Rahmen für ein ganzheitlich ausgerichtetes Therapiekonzept. Unser Team sucht Sie:
Klinikum Christophsbad, Faurndauer Str. 6-28, 73035 Göppingen christophsbad.de/karriere bewerbung@christophsbad.de
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Facharzt/-ärztin für Kinder- und Jugendmedizin
Ab sofort gesucht, Voll- / Teilzeit / Vertretung und unbefristet Wir sind eine moderne Gemeinschaftspraxis mit breitem diagnostischem Spektrum. Wir repräsentieren die gesamte Breite der Allgemein- und Kinder- und Jugendmedizin. Unsere Praxis verfügt über eine sehr gute technische Ausstattung in modernen, freundlichen Räumen. Es erwartet sie ein nettes, kompetentes Team. Eine gute Work-Life Balance und kollegialer Austausch ist uns wichtig. Facharztpraxis für Allgemeinmedizin A. Strathmann und C. Haas und Kinder- und Jugendmedizin Dr. med. J. Morgenthaler Goethestraße 1 * 68775 Ketsch * Tel.: 06202- 64 1 64 oder 69 24 33 E-Mail: arzt-ketsch@web.de
Für die Abteilung für Kinder- und Jugendpsychiatrie und Psychotherapie suchen wir zum nächstmöglichen Zeitpunkt
Oberarzt (w/m/d) Assistenzarzt (w/m/d)
in Voll oder Teilzeit (nach Absprache)
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Dr. med. Carmen Ciré
Fachärztin für Allgemeinmedizin, Sportmedizin, Flugmedizin Zur Erweiterung meiner modernen Hausarztpraxis mit Fliegerärztlicher Untersuchungsstelle in Walldorf/Baden suche ich: Facharzt für Innere Medizin oder Allgemeinmedizin (m/w/d) zur Anstellung für 15 Stunden pro Woche (kurzfristig als Vertretung und langfristig nach Zulassung durch die KV) und/oder Weiterbildungsassistent Allgemeinmedizin (m/w/d) Telefon: 06227 813310 Email: info@hausaerztin-walldorf.de www.hausaerztin-walldorf.de
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Anzeigenschluss für die Ausgabe 3/2020 ist der
26. Februar 2020
Tauchtauglichkeit Tauchtauglichkeit zertifi zertifiziert ziert
Herausgeber ◾ Gesellschaft für Tauchund Überdruckmedizin (GTÜM) ◾ Österreichische Gesellschaft für Tauch- und Hyperbarmedizin (ÖGTH)
Checkliste Tauchtauglichkeit ◾ Untersuchungsstandards und Empfehlungen
der Gesellschaft für Tauch- und Überdruckmedizin (GTÜM) und der Österreichischen Gesellschaft für Tauch- und Hyperbarmedizin (ÖGTH)
Unter Mitarbeit zahlreicher Fachautoren 2., vollständig überarbeitete Auflage 2014; ISBN 978-3-87247-747-7; Gebunden, 448 Seiten, 40,– €; 50,– sFr
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