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Ärzteblatt Baden-Württemberg 01-2021

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Ä r zteblatt Baden-Württemberg

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Amts- und Mitteilungsblatt der ärztlichen Körperschaften | ISSN 0720-3489 | E 1041 | 76. Jahrgang | Gentner Verlag

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Editorial Unabhängige Arzneimittelinformationen

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Kammern und KV

Blutdruck-Messung Die Geschichte der Blutdruck-Messung begann vermutlich um 1713, als Stephen Hales (1677 – 1761) erstmals die invasive Messung des Blutdrucks im Veterinärbereich vornahm. Ein frühes Gerät der indirekten arteriellen Druckmessung am Menschen war der Sphygmograph des deutschen Physiologen Karl von Vierordt (1818 – 1884). Eine einfache Variante des Sphygmomanometers mit Quecksilber wurde vom italienischen Arzt Scipione Riva-Rocci entwickelt und 1896 veröffentlicht. 1901 entdeckte Harvey Cushing diese Methode auf einer Italienreise, verbesserte sie für die klinische Anwendung und popularisierte sie. Um 1905 wurde vom russischen Militärarzt Nikolai Sergejewitsch Korotkow diese Methode durch Einsatz des Stethoskops zwecks Hörens der später nach ihm be­ nannten Korotkow-Geräusche die Methode um die Messung des diastolischen Drucks erweitert. Auf den Titelseiten zeigt das Ärzteblatt Baden-Württemberg in diesem Jahr Motive aus dem ärztlichen Alltag; auf allen Titel­ motiven stehen die Patienten im Mittelpunkt. Ermöglicht wird die Serie durch die BadenWürttembergische Bank (BW-Bank). Die Bank verdeutlicht damit ihre enge Beziehung zur Medizin und zur Ärzteschaft im Südwesten, nicht zuletzt, weil ihre Beratungsspezialisten für Heilberufe seit über 25 Jahren kompetente Unterstützung und Beratung in allen wirtschaftlichen Fragen von Medizinern bieten. Die BW-Bank ist mit 22 HeilberufeStandorten und 160 Filialen im Land vor Ort.

Weiterbildungsbefugnis Medizinhistoriker Dr. Wuttke aus Ulm geehrt Vorbereitung der Corona-Impfung Personalakquise für Impfzentren erfolgreich Besonnenheit statt Panik Corona-Report Weitere ePA-Inhalte MFA-Gehälter steigen Traumatisierte Geflüchtete

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Aktuelles zu Corona und zur Impfung

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Um auf die Möglichkeit der Corona-Impfung aufmerksam zu machen, ist ein Hobbypilot in der Form einer Spritze über Baden-Württemberg unterwegs gewesen. Der Flug erstreckte sich über hunderte Kilometer zwischen Friedrichs­ hafen und Ulm; die Aufzeichnung der Flugdaten zeigt das perfekte Abbild des Impfwerkzeugs.

Traumatisierte Geflüchtete

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Veranstaltungsübersicht 21 Bekanntmachungen 24 Impressum 51 „Ohne die Hausärzte geht es nicht“

Mehr Informationen zum umfangreichen Leistungsangebot für ­Heil­berufler sowie zu den Kontaktdaten der Heilberufe-Standorte in I­hrer ­Nähe erhalten Sie unter: www.bw-bank.de/heilberufe E-Mail: heilberufe@bw-bank.de Telefon: 07 11 / 1 24-4 50 21

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Vermischtes Namen und Nachrichten „Ohne die Hausärzte geht es nicht“ Handreichung zu Gesundheits-Apps Hohe Akzeptanz für DiGAs Keine Patienten-Triage per Attest Wegweisende Beschlüsse „Durch Mangelernährung steigt die Sterblichkeit“ Intensivstation live Im Dauereinsatz gegen Corona Kompetenzverbund Personalisierte Onkologie Mehrheit der MVZ zufrieden

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Inhalt

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Dieser Ausgabe liegen Prospekte der PVS Privatärztliche Verrechnungsstelle Baden-Württemberg eG, Stuttgart, bei.

„Durch Mangelernährung steigt die Sterblichkeit“

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Editorial Vielfältiges Wirken der Arzneimittelkommission der deutschen Ärzteschaft

Unabhängige Arzneimittelinformationen

U Prof. Dr. W. Niebling

nsicherheit und der Umgang mit Unsicherheit sind prägende Determinanten ärztlichen Handelns und wissenschaftlichen Erkenntnisgewinns. In wunderbarer Weise hat dies William Osler (1849-1919), einer der großen Ärzte seiner Zeit, zum Ausdruck gebracht. Er charakterisierte die Medizin als eine Wissenschaft der Unsicherheit und der Kunst (im Umgang mit) der Wahrscheinlichkeit. Ärztliche Empirie und Kompetenz müssen jedoch durch wissenschaftlich-valide Belege und Entscheidungshilfen unterstützt und ergänzt werden. Gerade für eine rationale Arzneimitteltherapie sind unabhängige und evidenzbasierte Informationen eine bedingende Voraussetzung. Die Realität jedoch zeichnet ein noch immer anderes Bild. So ist klinische Arzneimittelforschung überwiegend kommerziell motiviert und finanziert. Es gibt überzeugende Belege, dass industriegesponserte Studien zu Medikamenten häufiger „günstige“ Ergebnisse hinsichtlich Wirksamkeit, Nebenwirkungen und Schlussfolgerungen als nicht industriegesponserte Studien zeigten. Laut FSA-Transparenzkodex (Freiwillige Selbstkontrolle für die Arzneimittelindustrie e.  V.) wurden 2019

Weiterbildungsbefugnis Ärztinnen und Ärzte, die in verantwortlicher Leitung die Weiterbildung an einer zugelassenen Weiterbildungsstätte durchführen, müssen von der Ärztekammer hierfür befugt sein. Am 1. Juli 2020 ist in Baden-Württemberg eine neue Weiterbildungsordnung in Kraft getreten. Für eine dreijährige Übergangszeit (bis zum 30. Juni 2023) ist es möglich, dass Ärztinnen und Ärzte, die eine Weiter­ bildungsbefugnis nach der „alten“ Weiterbildungsordnung (WBO 2006) besitzen, auch nach der neuen Weiterbildungsordnung weiterbilden können. Für Ärztinnen und Ärzte, die eine Weiter­ bildungsbefugnis nach WBO 2020 bereits jetzt anstreben, steht im Portal der Landesärztekammer Baden-Württemberg ein elektronisches Antragsverfahren zur Verfügung: In einem ersten Schritt ist eine sogenannte Vorabauskunft auszufüllen, die der zuständigen Bezirksärztekammer zugeht. Auf deren Grundlage stellt diese dann einen individualisierten Erhebungsbogen zur Verfügung. Vorabauskunft im Portal der Landesärztekammer

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von 55 pharmazeutischen Unternehmen Zahlungen in Höhe von 629 Millionen Euro an Ärztinnen und Ärzte sowie medizinische Organisationen und Einrichtungen geleistet, davon rund 107 Millionen Euro an Personen für Fortbildungen und Vortragshonorare. Nur 20 Prozent der Empfänger haben einer namentlichen Nennung zugestimmt. Trotz der Forderung der Bundes­ ärztekammer, dass ärztliche Fort­ bildungen frei von wirtschaftlichen Interessen sein sollen, werden Fachkongresse und Fortbildungsveranstaltungen noch immer von pharmazeutischen Unternehmen beziehungsweise Medizinprodukteherstellern (mit-) finanziert. Finanzielle, aber auch immaterielle Interessenkonflikte von Leitlinienautoren bergen das Risiko einer inhaltlichen Beeinflussung von Leitlinien durch pharmazeutische Unternehmen, aber auch durch Kostenträger. So hatten nur zwei von 18 Autoren der 2019 publizierten Leitlinien zum Management von Dyslipidämien der European Society of Cardiology und der European Atherosclerosis Society keine Interessenkonflikte. Unabhängige Arzneimittelinformationen sind eine Kernaufgabe der Arzneimittelkommission der deutschen Ärzteschaft (AkdÄ). Die AkdÄ blickt auf eine über 100-jährige Tradition zurück. Seit 1952 besteht sie in ihrer jetzigen Form als Fachausschuss der Bundesärztekammer. Ihr gehören 40 ordentliche und 140 außerordentliche Mitglieder aus allen Bereichen der Medizin an. Ihr wichtigster Auftrag ist die unabhängige und kritische Information der deutschen Ärzteschaft über alle Bereiche der Arzneimitteltherapie und -sicherheit. Voraussetzung dafür ist die Unabhängigkeit ihrer Mitglieder und Mitarbeiter. Seit 2014 macht die AkdÄ alle relevanten Interessenkonflikte ihrer Mitglieder öffentlich. Ihrer Kernaufgabe der unab­ hängigen Arzneimittelinformationen kommt die AkdÄ unter anderem mit zahlreichen Publikationen nach: So erscheint Arzneiverordnung in der Praxis (AVP) vierteljährlich als kosten-

freie Online-Version; besondere Schwerpunkte bilden kritische Übersichten zum therapeutischen Stellenwert von Arzneimitteln. Wirkstoff AKTUELL wird von der Kassenärztlichen Bundesvereinigung in Zusammenarbeit mit der AkdÄ erstellt und bietet neutrale Informationen zu Indikation und therapeutischem Nutzen von kostenträchtigen Arzneimitteln. Der Service Neue Arzneimittel informiert zeitnah nach Zulassung in der EU und der frühen Nutzenbewertung zu vertragsärztlich relevanten Arzneimitteln und erläutert den GBA-Beschluss zur frühen Nutzenbewertung. AkdÄ-Leitfäden haben das Ziel, die Ärzteschaft bei einer zweckmäßigen und evidenzbasierten Therapieentscheidung zu unterstützen. Der Newsletter Drug Safety Mail weist zeitnah per E-Mail auf Risikoinformationen zu Arzneimitteln hin. Daneben kommt die AkdÄ zahlreichen weiteren Aufgaben nach, von denen nur einige wenige genannt seien: In ihrer Funktion als stellungsnahmeberechtigte Organisation beteiligt sie sich am Verfahren der frühen Nutzungsbewertung von Arzneimitteln und an den GBA-Beratungen zu Fragen der Vergleichstherapie. Hinsichtlich Pharmakovigilanz steht für UAW-Meldungen ein Berichtsbogen in Papierform und als Online-Dokument zur Verfügung. Der Fachausschuss für Transparenz und Unabhängigkeit der AkdÄ entwickelt und verbreitet Strategien zur Erfassung, zur Vermeidung und zum Umgang mit Interessenkonflikten. Er erarbeitet Stellungnahmen zu kritischen Themen wie dem Stellenwert von Anwendungsbeobachtungen oder einer verpflichtenden Transparenz von Interessenkonflikten durch Industriebeziehungen. Unabhängige Arzneimittelinformation ist ein weites Feld, von dem hier nur ein kleiner Ausschnitt beleuchtet werden konnte. Es ist ein langer Weg, den es sich aber zu gehen lohnt, schon im Interesse unserer Patientinnen und Patienten. Prof. Dr. Wilhelm Niebling Stellvertretender Vorsitzender der Arzneimittelkommission der deutschen Ärzteschaft


Kammern und KV Ehrenzeichen der deutschen Ärzteschaft für berufliche Lebensleistung

Medizinhistoriker Dr. Wuttke aus Ulm geehrt Foto: OE

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us den Händen des Präsidenten der Landesärztekammer Baden-Württemberg, Dr. Wolfgang Miller, hat Dr. phil. Walter Wuttke aus Ulm das Ehrenzeichen der Deutschen Ärzteschaft empfangen. Der gebürtige Bremer Walter Wuttke studierte Theaterwissenschaften, Germanistik, Philosophie, Pädagogik, Lateinische Philologie und Medizingeschichte. 1969 schloss er seine Promotion zum Dr. phil. ab. Von 1970 bis 1980 war er wissenschaftlicher Assistent am Institut für Geschichte der Medizin der Universität Tübingen. Danach wechselte er bis 1981 an das Ludwig-Uhland Institut für Empirische Kulturwissenschaft in Tübingen. Unmittelbar anschließend wurde er bis Ende 1984 wissenschaftlicher Leiter an der neu aufgebauten KZ-Gedenkstätte „Dokumentationszentrum Oberer Kuhberg“ in Ulm, wo er bis heute lebt. 1980 veröffentlichte der Medizinhistoriker „Medizin im National­ sozialismus – ein Arbeitsbuch“. Dabei ist hervorzuheben, dass zum Zeitpunkt der Forschung von Dr. Wuttke die Aufarbeitung zur nationalsozialistischen Medizin noch völlig unzureichend war und auch insbesondere in der Ärzteschaft hatte es noch keine kritische Auseinanderset-

Fr. Wuttke, Dr. W. Wuttke, Kammerpräsident Dr. W. Miller zung zu der Rolle im Nationalsozialismus gegeben. Seine Publikationen befassten sich früh mit medizinhistorischen Themen, auch der Arzt-PatientBeziehung, die er zum Nachteil des Patienten patriarchalisch geprägt sah. So deckte er auf, dass bereits weit vor dem Zweiten Weltkrieg – nämlich seit Ende des 19. Jahr­ hunderts – Vertreter der ärztlichen Profession Patientinnen und Patienten unter Missachtung der Menschenwürde kategorisierten.

Die Aufarbeitung der Rolle der Ärzteschaft in der NS-Zeit auch gegen Widerstände angestoßen und das Bewusstsein in der Ärzteschaft geschaffen zu haben, ärztliche Täter nicht weiter zu ehren und als solche nicht unbenannt zu belassen, sind Grund genug für eine Aus­ zeichnung. In Anerkennung seiner beruflichen Lebensleistung wurde ihm auf Beschluss des Vorstandes der Bundesärztekammer das Ehrenzeichen der Deutschen Ärzteschaft verliehen.

Die Social-MediaKanäle der Landesärzte­kammer:

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Kammern und KV Aktuelle und wichtige Informationen für die Ärzteschaften im Südwesten

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ie Ärzteschaften in den Stadtund Landkreisen BadenWürttembergs sind seit jeher wichtiges Bindeglied zwischen der Ärztekammer und den Ärztinnen und Ärzten sowie – über die jeweiligen Vorsitzenden – beispielsweise auch in die regionalen Gesundheitskonferenzen. Durch die kurzen Wege zur „Ärztekammer vor Ort“ sind die Ärzteschaften in allen Landesteilen regional bestens vernetzt. Die Landesärztekammer versorgt die Vorsitzenden der Ärzteschaften unter den Vorzeichen der Coronapandemie unter anderem kontinuierlich mit aktuellen und wichtigen Informationen, die in deren Arbeit einfließen können. Anfang Dezember stand ein kurzfristig anberaumtes Treffen zwischen Kammervorstand und den Ärzteschaftsvorsitzenden auf der Agenda; einmal mehr als Webkonferenz mit Interaktions- und Rückfragemöglichkeiten. Im Mittelpunkt des virtuellen Meetings: die Vorbereitungen auf die bevorstehende Corona-Impfung. Kammerpräsident Dr. Wolfgang Miller gab den rund 50 Teilnehmern zunächst ein tagesaktuelles Update und einen Einblick in das Bundesbeziehungsweise Landes-Impfkonzept mit neun zentralen und zirka 50 kommunalen Impfzentren. Außerdem stellte er das erst kurz zuvor veröffentlichte Impfkonzept der Ständigen Impfkommission am RobertKoch-Institut vor. Der Landesärztekammer kommt eine zentrale Rolle zu: Sie unterstützt zentrale und kommunale Impfzentren sowie mobile Impfteams bei der Personalgewinnung. Seit der ersten Welle hat die Kammer einen Per­ sonalpool aufgebaut, an den sich Bedarfsträger mittels strukturierter Abfrage wenden. Sodann fragt die Ärztekammer ihren Personalpool anhand der strukturierten Stellenbeschreibung ab und sammelt Rückmeldungen von interessierten Ärztinnen und Ärzten aus dem Pool. Diese „Bewerbungen“ werden schließlich geclustert an den jeweiligen Bedarfsträger weitergegeben. – Dieses Verfahren habe sich nicht nur eingespielt, sondern inzwischen

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Vorbereitung der Corona-Impfung

auch vielfach bewährt, betonte Kammerpräsident Dr. Miller Wohin wenden sich Ärztinnen und Ärzte, die bereit zur Mitarbeit sind – sei es beispielsweise für die Durchführung von Impfungen, für die Impfaufklärung, für die Infektionsketten-Nachverfolgung, etc.? Die Website der Landesärztekammer stellt hierzu aktuelle Informationen bereit (siehe auch Seite 7).

Hinzu kämen die mobilen Impfteams. Entscheidend seien die Rahmenbedingungen, denn die logistischen Herausforderungen (unter anderem Lieferfähigkeit, Kühlkette, Resuspension, Nachbeobachtungszeit) seien groß. Die Priorisierung bestimmter Impfkollektive erfolge gemäß gemeinsamem Positionspapier von STIKO, Ethikrat und Leopoldina. Nach Prof. Kaisers Worten werde die Impfung aller Impfwilligen mehrere Monate in Anspruch nehmen; mit einer baldigen Änderung der Lage rechne er daher vorläufig nicht.

Video über den Impfzentrum-Testlauf

Aktuelle Informationen für Ärztinnen und Ärzte, die zur Mitarbeit in Impfzentren bereit sind Weitere medizinische und orga­ nisatorische Aspekte der Impfung gegen das Coronavirus SARS-CoV-2 erläuterte der leitende Direktor und Vorstandsvorsitzende am Universitätsklinikum Ulm, Prof. Dr. Udo X. Kaisers, den Ärzteschaftsvorsitzenden. So berichtete er einführend über den Stand der Forschung und dass aktuell 48 Impfstoffe klinisch getestet würden und 164 in vorklinischer Entwicklung seien. Für eine Herdenimmunität sei eine 70-prozentige Impfquote erforderlich. Er betonte dabei, dass bislang nicht vorhersagbar sei, ob eine durch Impfung erzielte Immunität auch die VirusTransmission reduziere oder gar unterbinde. Prof. Kaisers führte aus, dass die zentralen Impfzentren ab Mitte Dezember 2020 einsatzbereit sein sollen, während die Kreisimpfzentren erst Mitte Januar 2021 starten würden; ihr Betrieb sei bis Ende Juni vorgesehen.

Ein erster Testlauf in der Donauhalle Ulm, der sehr medienwirksam begleitet wurde, sei erfolgreich gewesen, so Prof. Kaisers, der sehr zuversichtlich war, dass die bisherigen Konzepte aufgehen werden. Die Vorsitzenden der Ärzteschaften verfolgten die Ausführungen der beiden Referenten sehr interessiert und stellten zahlreiche gezielte Nachfragen, unter anderem zu potenziellen Risiken, Nebenwirkungen und Kontraindikationen der Corona-Impfung. Auch mögliche Haftungsfragen wurden angesprochen sowie der Umgang mit bereits an COVID-Erkrankten, die aber offenbar keine bleibende Immunität ausbilden und daher ebenfalls geimpft werden sollten. Zum Abschluss der 90-minütigen Informationsveranstaltung erfuhren die Ärzteschaftsvorsitzenden, dass die Landesärztekammer ab 1. Januar 2021 die Möglichkeit schaffen wird, (Fortbildungs-) Veranstaltungen für die Ärzteschaften und ihre Mitglieder in virtuellen Räumen anzubieten. Da auch weiterhin damit zu rechnen ist, dass Präsenz-Veranstaltungen nur im eingeschränkten Kreis oder gar nicht stattfinden können, wurde die Schaffung dieser Option allenthalben sehr begrüßt.


Kammern und KV Erfreulich hohe Bereitschaft von Ärztinnen und Ärzten zur Mitarbeit

Personalakquise für Impfzentren erfolgreich

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ie Bereitschaft der badenwürttembergischen Ärztinnen und Ärzte, in den Zentralen Corona-Impfzentren sowie den Impfzentren auf Kreisebene mitzuarbeiten, ist erfreulich hoch. Die Kassenärztliche Vereinigung (KVBW) konnte bis Anfang Januar über 5.100 Vertragsärztinnen und -ärzte registrieren. Bei der Landesärztekammer haben sich über 6.000 Ärztinnen und Ärzte ­gemeldet. Im Portal der Landesärztekammer Baden-Württemberg werden seitens der Impfzentren Stellenanzeigen und Bedarfsanfragen eingestellt werden. Interessierte Ärztinnen und Ärzte können diese im Portal einsehen und sich dort direkt zurückmelden. Nähere Informationen zum Vorgehen sind auf der Website der Landesärztekammer Baden-Württemberg zu finden (siehe auch Seite 6).

Impfzentren Der Start der Corona-Impfungen Ende Dezember 2020 in den neun Zentralen Impfzentren in Freiburg, Offenburg, Karlsruhe, Heidelberg, Stuttgart (2), Rot am See, Tübingen und Ulm verlief erfolgreich. Ziel ist es, bis zum Erscheinen dieser Ausgabe auch die Vorbereitungen für die Kreisimpfzentren in den Stadt- und Landkreisen abzuschließen. Zusätzlich sind mobile Teams unterwegs, um Menschen zu erreichen, die in ihrer Mobilität eingeschränkt sind.

Mammutaufgabe „Die geplante Impfung von bis zu zehn Millionen Baden-Württembergern gegen das Corona-Virus ist eine Mammutaufgabe, die sich nur in einem gemeinsamen Kraftakt ­bewältigen lässt“, sagte der KVBWVorstandsvorsitzende, Dr. Norbert Metke. „Die Maßnahmen der ärztlichen Körperschaften sind mit der Landesregierung abgestimmt, wir tauschen uns beispielsweise jede Woche mehrfach mit dem Sozialministerium aus“, betonte Kammerpräsident Dr. Wolfgang Miller. Die Chefs der beiden ärztlichen Körperschaften dankten ausdrücklich allen Freiwilligen für ihre Bereitschaft zur Mithilfe und ihr aktives Tun.

Bereitschaft zur Impfung Kammerpräsident Dr. Miller hatte sich schon Mitte Dezember gegenüber der Deutschen Presse-Agentur zuversichtlich gegeben, dass sich genug Menschen im Land impfen lassen werden - umso mehr, wenn die Älteren den Wirkstoff ohne größere Nebenwirkungen vertragen. „Wir würden nicht mit den Älteren anfangen, wenn wir nicht überzeugt wären, dass der Impfstoff sicher ist“, betonte er. Dr. Miller erwartete zudem einen regelrechten Impf-Schub durch die Hausärzte, die den Menschen dann Sorgen und Bedenken nehmen könnten.

Rahmenbedingungen für Impfung Die ärztlichen Körperschaften haben für ihre Mitglieder die Einsatz-Rahmenbedingungen geregelt, darunter die Honorierung sowie die Organisation der Abrechnung. Für die Tätigkeit in den Impfzentren wurde gesetzlicher Unfallversicherungsschutz zugesagt. Auch hinsichtlich der Haftung sind die Ärztinnen und Ärzte abgesichert; für mögliche Impfschäden greift die Staatshaftung: Für in den Impfzentren tätige Ärztinnen und Ärzte sowie für die medizinischen Fachangestellten wurde seitens des Sozialministeriums eine Haftpflichtversicherung abgeschlossen. Ergänzend haben erste BerufshaftpflichtVersicherer ihre Policen angepasst; wer in den Corona-Impfzentren oder in der Praxis impfe, sei demnach über die bereits bestehende Police versichert. Die Erweiterung des Versicherungsschutzes greife unabhängig vom vereinbarten Versicherungsumfang; bei Unklarheiten sollte man im Einzelfall direkt bei seinem Ver­ sicherer nachfragen

und Ärzte im vergangenen Jahr Enormes geleistet, jeder an seinem Platz. Neben dem Regelbetrieb waren Zusatzdienste in allen Bereichen ärztlicher Tätigkeit zu stemmen, egal ob in Praxis, Klinik, Abstrichzentren, Fieberambulanzen oder im Öffentlichen Gesundheitsdienst.“ Die Kolleginnen und Kollegen aus Klinik und Praxis seien zusammengerückt, die Ärztekammer und die Kassenärztliche Vereinigung hätten sich in diesem Jahr so intensiv abgestimmt wie wohl nie zuvor. „Eine weitere Bedrohung wird nur von uns allen gemeinsam abzuwehren sein. Wir dürfen uns nicht instrumentalisieren lassen von Skeptikern, Coronaleugnern oder Feinden unserer Demokratie. Ärztinnen und Ärzte besitzen zu Recht das Vertrauen der Menschen. Dieses Vertrauen darf nicht missbraucht werden, um Unsicherheit und Misstrauen zu schüren.“

management akademie der Kassenärztlichen Vereinigung Baden-Württemberg

Klinik und Praxis zusammengerückt Kammerpräsident Dr. Wolfgang Miller und Vizepräsidentin Agnes Trasselli betonten kurz vor Weihnachten in einer Rundmail an die Kammermitglieder: „Wir haben als Ärztinnen

Portal Landesärztekammer

Karte Impfzentren

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Veranstaltungshinweis Die Management Akademie der Kassenärztlichen Vereinigung Baden-Württemberg (MAK) lädt zu einer Fortbildungs­ veranstaltung für Ärzt*innen und Psychotherapeut*innen ein. Veranstaltungstitel: Praxis sucht Nachfolger Ziele: Sie denken kurz- oder mittelfristig an eine Übergabe Ihrer Praxis? Dann sollten die Weichen für eine reibungslose Praxisnachfolge jetzt richtig gestellt werden. Vom optimalen Abgabezeitpunkt über die Wahl des Nachfolgers bis hin zur Gestaltung der Praxisübertragung gibt es viel zu regeln. In diesem Seminar verdeut­ lichen wir, wie zukünftige Praxisabgeber ihre berechtigten Interessen als Unternehmer wahren können. Wir zeigen auf, was Sie beachten müssen, damit eine reibungslose Praxis­ übergabe zulassungs- und privatrechtlich gelingen kann. Weitere Informationen zur Veranstaltung finden Sie im Internet unter www.mak-bw.de. Referenten: •  Iris Bauer, Diplom-Betriebswirtin (BA), KV Baden-Württemberg •  Matthias Engelter, Betriebswirt (VWA), KV Baden-Württemberg Termin und Veranstaltungsort: •  20. März 2021 (10.00 Uhr bis ca. 13.00 Uhr), KVBW Stuttgart, Albstadtweg 11, 70567 Stuttgart Information und Anmeldung: •  Management Akademie der KV Baden-Württemberg, Telefon (07 11) 78 75-35 35, Fax (07 11) 78 75-48-38 88, E-Mail: info@mak-bw.de •  oder Online-Anmeldung unter www.mak-bw.de Teilnahmegebühr: 69,– Euro (inklusive Unterlagen, Verpflegung, Getränke). Fortbildungspunkte: 4


Kammern und KV Südwest-Ärzteschaft zum Umgang mit der eigenen Gesundheit in der Pandemie

Besonnenheit statt Panik

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nfang Dezember 2020 lobte die Landesärztekammer Baden-Württemberg die Bürgerinnen und Bürger im Südwesten für ihren bisherigen Umgang mit den Belastungen und Einschränkungen während der Corona-Pandemie. Gleichzeitig rief sie auch weiterhin zu einem verantwortungsvollen Umgang mit gesundheitlichen Themen auf und sensibilisierte gerade chronisch Kranke für Aufmerksamkeit gegenüber der Corona-Ansteckungsgefahr. „Nach wie vor gilt: Besonnenheit statt Panik“, sagte Dr. Wolfgang Miller, Präsident der Landesärztekammer. „Selbstverständlich muss die aktuelle Corona-Situation im Land weiterhin sehr ernstgenommen werden. Es ist wichtig, dass alle Bürgerinnen und Bürger und vor allem alle Patienten stets mit Bedacht handeln und auf sich und andere achtgeben.“ Mit Blick auf die teils angespannte Lage im Gesundheitssektor bat Dr. Miller: „Man sollte auch Verständnis zeigen, wenn es manchmal an der ein oder anderen Stelle im Praxis- und Klinikbetrieb etwas Zeit braucht.“

Wöchentliches Update

Corona-Report

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it dem Corona-Report bietet die Kassenärztliche Bundesvereinigung gemeinsam mit dem Zentralinstitut Corona-Report für die kassenärztliche Versorgung (Zi) ein wöchentliches Update. Der Report enthält unter anderem Daten zur Testung, zur Zahl der Infizierten (auch beim Klinik- und Praxispersonal), zu 7-TageInzidenzen, zur Belegung der Intensivbetten, zu Todesfällen und zur Fallsterblichkeit sowie Vorwarnzeit. Regionale und internationale Zahlen ergänzen die Übersicht. Die übersichtlich aufbereiteten Daten werden jeweils mit den Daten der Vorwoche verglichen. Außerdem gibt es zu allen Parametern Daten aus dem Frühjahr und Sommer 2020. Das Zi, das für den Report verschiedene Datenquellen auswertet, stellt auf seiner Internetseite weiterführende Informationen auch auf Länder- und Kreisebene bereit. Der wöchentliche Dienst mit Zahlen zur Corona-Pandemie kann kostenlos abonniert werden.

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Die ganz überwiegende Mehrzahl der Menschen verhalte sich mit eben jener Umsicht und Rücksicht gegenüber anderen, betonte Dr. Miller. Es werde jedoch von Einzelnen berichtet, die dem medizinischen Personal in Praxis oder Klinik mit Ungeduld und/oder Aggression begegnen – etwa, wenn sie unverzüglich einen Corona-Testabstrich fordern und sich selbst als Corona-Notfall einstufen, wenn Testergebnisse auf sich warten lassen oder wenn andere Patienten vor ihnen zur Behandlung aufgerufen werden. „Bei allem Verständnis für die subjektiv als bedrohlich empfundene Lage: Vieles ist aufwendiger und dauert etwas länger unter Coronabedingungen, auch in der medizinischen Versorgung“, so Dr. Miller. Der Kammerpräsident warb stattdessen dafür, dem im Verlauf der Pandemie gewachsenen Erfahrungsschatz der Ärzteschaft sowie ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu vertrauen: Praxis- und Behandlungsabläufe seien eingespielt, Ärztinnen und Ärzte hätten Routine bei der Patientensteuerung und bei der Priorisierung von Patienten entwickelt. Selbstverständlich seien die Teams in den Arztpraxen und Kliniken bestens darin geübt, Notfälle zu erkennen und schnell Behandlungsmaßnahmen einzuleiten. „Die Patientinnen und Patienten können sicher sein, dass sich alle Beteiligten bestmöglich und mit höchsten Qualitätsansprüchen um die Behandlung der Menschen kümmern“, versicherte Dr. Miller. Gleichzeitig wies der Kammerpräsident auf die seit Monaten anhaltende starke Beanspruchung der Ärztinnen und Ärzte, der Medizinischen Fachangestellten und der Pflegeteams hin. In den Praxen und Kliniken arbeite man teils an der Belastungsgrenze, um die Gesundheitsversorgung aufrechtzuerhalten. Dazu kämen beispielsweise noch Hygieneund Abstandskonzepte, die zum Eigen- und Patientenschutz kontinuierlich überarbeitet und überwacht werden müssten, sowie das Organisieren und Verwalten der medizi-

nischen Schutzausrüstung. Dies alles binde Kapazitäten, sagte der Kammerpräsident. Wenn es gelegentlich zu Verzögerungen im Ablauf oder Wartezeiten komme, sei das der fordernden Situation geschuldet, die alle gleichermaßen in Beschlag nehme. Die Ärztekammer wies darauf hin, dass Patienten nach wie vor Untersuchungen und Behandlungen nicht ohne Rücksprache verschieben oder gar absagen sollten. In vielen Fällen biete es sich an, im Vorfeld des Termins in der Praxis oder in der Klinik anzurufen. So könne zusammen ausgelotet werden, ob der Arztbesuch wahrgenommen werden soll und was beachtet werden muss. Die Bevölkerung und insbesondere chronisch Kranke sollten auch Erkältungssymptome nicht ignorieren, sondern zunächst die Hausarztpraxis anrufen, um weitere Schritte zu klären. Die Landesärztekammer riet außerdem eindringlich dazu, sich mit dem Thema Impfung gegen das Coronavirus zu beschäftigen – die Lage Anfang Dezember lasse darauf hoffen, dass in absehbarer Zeit Impfstoffe gegen das Virus zur Verfügung stehen und mit der schrittweisen Immunisierung der Bevölkerung begonnen werden könne. Impfungen seien medizinisch gesehen ein Segen und gehörten zu den effektivsten Waffen der modernen Medizin, betonte Kammerpräsident Dr. Miller: „Impfstoffe sind grundsätzlich sehr sicher, wirksam und gut verträglich. Wir sehnen daher den Impfstoff gegen das Coronavirus herbei, denn er kann viel dazu beitragen, die Pandemie einzudämmen und gerade auch Risikogruppen vor schweren Krankheitsverläufen zu schützen.“ Auf der anderen Seite distanziert sich die Landesärztekammer von all jenen, die die Gefahren der Corona-Pandemie herunterspielen, sie leugnen oder in Verschwörungstheorien einbetten. „Für die ganz überwiegende Mehrzahl der über 70.000 Ärztinnen und Ärzte im Land sind derartige Aussagen eine Zumutung“, stellte Dr. Miller einmal mehr klar.


Kammern und KV Mutterpass und Kinder-Untersuchungsheft digitalisiert

Weitere ePA-Inhalte

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it Mutterpass und KinderUntersuchungsheft liegen nun zwei weitere medizinische Informationsobjekte (MIOs) vor. Sie sollen unter anderem in der elektronischen Patientenakte (ePA) eingesetzt werden. „Mit Mutterpass und U-Heft haben wir nun zwei weitere wichtige Papierdokumente digitalisiert. Wir haben unsere Hausaufgaben gemacht und pünktlich alle vier geforderten MIOs für die ePA abgeliefert“, sagte der Vorstandsvorsitzende der Kassenärztlichen Vereinigung (KBV), Dr. Andreas Gassen. In Zukunft sind alle relevanten Daten aus diesen Dokumenten immer griffbereit. Das kann dazu beitragen, dass sich die Versorgung weiter verbessert. Denn durch die standardisierte Dokumentation der Inhalte können die Daten sektorenübergreifend genutzt und ausgetauscht werden – beispielsweise bei unvorhergesehenen Krankenhausaufenthalten.

„Um dieses Ziel zu erreichen, haben wir zahlreiche Institutionen des Gesundheitswesens in die Entwicklung der MIOs eingebunden“, hob der stellvertretende KBV-Vorstandsvorsitzende Dr. Stephan Hofmeister hervor. Eigens dafür wurde die Kommentierungsplattform mio.kbv.de eingerichtet. „Jeder konnte sich beteiligen. Insgesamt haben wir uns mit über 1.800 Kommentaren befasst“, betonte er. Das Ergebnis sei der Grundstein für strukturierte Daten in der elektronischen Patientenakte. „Die vier planmäßig fertiggestellten MIOs sind erst der Anfang. 2021 wird unter anderem das International Patient Summary (IPS) – eine international verwendbare Patientenkurzakte – folgen.“, sagte Vorstandsmitglied Dr. Thomas Kriedel. Geplant sind außerdem MIOs zu Pflegedokumenten, dem Krankenhaus-Entlassbrief und Laborbefunden. Die Entwicklungsaufgaben werden dabei

wesentlich von der neu gegründeten KBV-Tochter „mio42 GmbH“ übernommen. Mit der Festlegung der MIOs Mutterpass und U-Heft bleibt die KBV bei der Standardisierung der Inhalte für die ePA auch zeitlich auf Kurs. Das Ziel der Fertigstellung von vier MIOs im Jahr 2020 wurde erreicht. Dies gelang unter anderem durch die erfolgreiche Zusammenarbeit mit zahlreichen Institutionen des Gesundheitswesens. Mit der Einbindung in die ePA werden die MIOs auch bei den behandelnden und pflegenden Akteuren für besseren und schnelleren Austausch dank strukturierter Daten sorgen. Bis es so weit ist, werden allerdings 2021 zunächst die Hersteller und Anbieter gefragt sein, die die MIOs in ihren Software-Produkten umsetzen. Planmäßig in der Versorgung eingesetzt werden die MIOs als Teil der ePA dann voraussichtlich ab dem ersten Quartal 2022.

In loser Folge informiert das Ärzteblatt BadenWürttemberg über die Digitalisierung im Gesundheitswesen. Zuletzt haben wir folgende Beiträge veröffentlicht: Heft 12/2020: Der elektronische Medikationsplan Heft 11/2020: Notfalldatenmanagement Heft 10/2020: Digitalisierung – Wir sind dabei/Der Verzeichnisdienst der Telematik­ infrastruktur/ Ethische Aspekte von Gesundheits-Apps Heft 9/2020: Der eHBA kann bestellt werden Heft 8/2020: Startanwendungen der Telematikinfrastruktur

Einigung in zweiter Tarifrunde auf wegweisenden Abschluss

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n ihrer zweiten Verhandlungsrunde haben sich die Tarifparteien Verband medizinischer Fachberufe e. V. und Arbeitsgemeinschaft zur Regelung der Arbeitsbedingungen der Arzthelferinnen/Medizinischen Fachangestellten (MFA) auf einen wegweisenden Abschluss geeinigt: Neben einzelnen Detailänderungen wurden ein bis zum 31. Dezember 2021 befristeter Tarifvertrag zur Kurzarbeit und eine Gesamtsteigerung des Gehaltes von 12 Prozent in mehreren Stufen bis zum 31. Dezember 2023 vereinbart.

Der Verband medizinischer Fachberufe und die Arbeitsgemeinschaft zur Regelung der Arbeits­ bedingungen der Arzthelferinnen/ Medizinischen Fachangestellten, die Tarifpartei der ärztlichen Arbeit­ geber, erklärten gemeinsam, dass dieser Abschluss die große Wertschätzung für die Leistung der Medizinischen Fachangestellten unterstreiche. Besonders in der Zeit der Pandemie zeige sich, wie wichtig eine funktionierende ambulante Versorgung sei.

Foto: iStock / Getty Images – AleksandarGeorgiev

MFA-Gehälter steigen

Details zur Tariferhöhung

© brunorbs | iStock

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Kammern und KV Versorgungsbericht zeigt Mängel auf und benennt Lösungsansätze

Traumatisierte Flüchtlinge leiden lebenslänglich unter den seelischen und körperlichen Verletzungen, die ihnen zugefügt wurden. Um die traumatischen Erfahrungen verarbeiten zu können und den Anforderungen des Alltags gewachsen zu sein, benötigen sie professionelle Hilfe.

Die Hilfsangebote sowie bestehenden Versorgungsdefizite und -probleme dokumentiert der vorliegende 3. Versorgungsbericht, herausgegeben von der Landesärztekammer Baden-Württemberg und der Landespsychotherapeutenkammer Baden-Württemberg.

B. Lackus-Reitter

Dr. R. Maitra MPH

Zum Download: Versorgungsbericht

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Traumatisierte Geflüchtete

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iele Flüchtlinge, die nach BadenWürttemberg kommen, sind psychisch schwer traumatisiert. Die psychotherapeutische Versorgungslage ist hierzulande aber meist unzureichend, vielen kann nicht effektiv geholfen werden. Dies sind zentrale Erkenntnisse des neuen Berichts zur Versorgung traumatisierter Geflüchteter, den die Landesärztekammer und die Landespsychotherapeutenkammer Baden-Württemberg am Tag der Menschenrechte am 10. Dezember 2020 vorgestellt haben. Beide Organisationen appellierten an die Landespolitik, die psychotherapeutische Versorgungslage zu verbessern. „Die schwierige Situation, in der sich traumatisierte Geflüchtete befinden, wird zu wenig wahrgenommen“, sagte Dr. Robin Maitra, Menschenrechtsbeauftragter der Landesärztekammer. „Mit dem Versorgungsbericht wollen wir aufzeigen, dass das Leid dieser Menschen nicht ausgeblendet werden darf.“ Birgitt Lackus-Reitter, die Menschenrechtsbeauftragte der Landespsychotherapeutenkammer, ergänzte: „Uns geht es nicht nur darum, Mängel aufzuzeigen. Wir benennen auch Lösungsansätze, um Menschen, die dringend Hilfe brauchen, effektiv in Therapie zu bringen.“ Wodurch werden Menschen in der Heimat und auf der Flucht psychisch belastet? Was sind die Hürden, die effektive psychotherapeutische Hilfe in der Praxis oder in der psychiatrischen Klinik erschweren – und wie sind sie zu überwinden? Wie können die Psychosozialen Zentren (PSZ) in Baden-Württemberg, bei denen vorrangig traumatisierte Geflüchtete Hilfe finden, gestärkt werden? Zu diesen Themen liefert der Versorgungsbericht Antworten und Analysen. Zu den großen Hürden, die ins­ besondere den Zugang zur Psycho­ therapie, aber auch deren effektive Durchführung erschweren, zählen unter anderem sehr lange Wartezeiten auf einen Therapieplatz, großer bürokratischer Aufwand bis zur Kostenübernahme von Therapien, das gänzliche Fehlen psychotherapeutischer Angebote im ambulanten Sektor sowie Personalmangel in psychiat-

3. Versorgungsbericht Baden-Württemberg

Traumatisierte Geflüchtete

3. Versorgungsbericht Baden-Württemberg

Traumatisierte Geflüchtete

rischen Einrichtungen. Zentrale Probleme bei der Behandlung traumatisierter Geflüchteter sind vor allem Sprach- und Kulturbarrieren zwischen Therapeut und Patient sowie die Tatsache, dass professionelle und geschulte Dolmetscher im Rahmen der Therapie allzu oft nicht finanziert werden. In der Folge müssen viele Therapeuten selbst für Dolmetscher-Kosten aufkommen, auf ehrenamtliche Angebote ausweichen oder können gar nicht mit Behandlungen beginnen. Der Versorgungsbericht beschäftigt sich auch eingehend mit den neun Psychosozialen Zentren in BadenWürttemberg. 2019 konnten die Zentren mehr als 2.500 traumatisierten Geflüchteten helfen. Auch ohne Berücksichtigung der sehr hohen Dunkelziffer ist der Versorgungsbedarf allerdings viel höher: Die Zentren stoßen an ihre Kapazitätsgrenzen und können in vielen Fällen nicht im eigentlich benötigten Umfang helfen. Der im Bericht enthaltene Maßnahmenkatalog listet auf, wie sich die Situation grundlegend verbessern lässt. So fordern die Kammern unter anderem Politik und Verwaltung auf, den Einsatz von professionellen und geschulten Dolmetschern zu finanzieren, um Behandlungen effektiver durchführen zu können. Darüber hinaus wird gefordert, die Psychosozialen Zentren durch regelmäßige öffentliche Zuwendungen stabil und langfristig abzusichern – damit sich die

Zentren langfristig um die Geflüchteten-Versorgung kümmern können. Aktuell bestehen bei den Zentren zu viele Abhängigkeiten von Förder- und Spendengeldern, zudem müssen öffentliche Gelder unter hohem Aufwand stets neu beantragt werden. Landesärztekammer und Landespsychotherapeutenkammer verwiesen darauf, dass sich die Landespolitik vor Jahren bindend verpflichtet hatte, die Situation zu ändern: Bereits 2014 hatte das Land Baden-Württemberg mit der Verabschiedung des Flüchtlingsaufnahmegesetzes die EU-Aufnahmerichtlinie für besonders Schutzbedürftige 2013/33/EU in Landesrecht überführt und sich damit zur notwendigen medizinisch-psychotherapeutischen Versorgung Geflüchteter bekannt. Auch im 2016 geschlossenen Koalitionsvertrag der aktuellen Landesregierung findet sich eine Passage, die eine Verbesserung der Lage thematisiert. „Wir hoffen, dass diese Verlautbarungen kein Lippenbekenntnis sind“, betonten die Menschenrechtsbeauftragten der Kammern. „Wir appellieren auch vor dem Hintergrund der Landtagswahlen im kommenden Jahr an aktuelle und zukünftig politisch Verantwortliche, mit Entschlossenheit an der Umsetzung zu arbeiten. Gerade vor dem Hintergrund der Versorgung und Integration Geflüchteter darf das Thema nicht vernachlässigt werden.“ Als zusätzliches Hindernis sahen die Menschenrechtsbeauftragten die Corona-Pandemie, die die öffentliche Wahrnehmung dominierte. Es sei zu befürchten, dass die Nöte traumatisierter Geflohener weiterhin kaum wahrgenommen werden, sagte Dr. Maitra. „Dabei sind es gerade Geflüchtete, die oft durch problematische Lebensverhältnisse Hygieneregeln nicht einhalten können und besonders gefährdet sind, sich zu infizieren und die Infektion weiterzutragen.“ Lackus-Reitter ergänzte: „Sie sind es auch, denen coronabedingte Kontaktreduktion und soziale Isolation wegen ihrer belasteten Psyche besonders stark zusetzen.“ – Corona sei damit ein weiterer gewichtiger Anlass, Versorgungsverbesserungen schnell in die Wege zu leiten.


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Vermischtes Winterstein-Preis geht nach Heidelberg

Neue Ämter und wichtige Auszeichnungen

Namen und Nachrichten

Eine neue Methode, um gestressten Herzmuskelzellen „zuhören“ zu können, haben Forscher des Universitätsklinikums Heidelberg entwickelt. Im Rahmen der Forschungsarbeiten wurden Proteine identifiziert, die bei einem Herzinfarkt eine Rolle spielen und eine Grundlage für mögliche therapeutische Ansätze geschaffen. Prof. Dr. Florian Leuschner und Tim Christian Kuhn von der Klinik für Kardiologie, Angiologie und Pneumologie des Universitätsklinikums Heidelberg haben für ihre Arbeit jetzt den mit 10.000 Euro dotierten Wilhelm P. Winterstein-Preis der Deutschen Herzstiftung erhalten. Mit dem neuen Analyseverfahren, das sie in Kooperation mit weiteren Forschenden des Universitätsklinikums entwickelt haben, lässt sich untersuchen, wie Herzmuskelzellen nach einem Herzinfarkt kommunizieren.

Stabwechsel beim Landesgesundheitsamt

Dr. G. Roller

Zum 1. Februar wird Dr. Gottfried Roller, bisheriger Leiter des Gesundheitsamts beim Landratsamt Reutlingen, neuer Leiter des Landesgesundheitsamts Baden-Württemberg. Der 50-jährige Facharzt für Allgemeinmedizin, Facharzt für öffentliches Gesundheitswesen, Sozial- und Umweltmedizin ist seit 2002 auf unterschiedlichen Ebenen im Öffentlichen Gesundheitsdienst und war mehrere Jahre im Sozialministerium Baden-Württemberg tätig. In der Leitung des Landesgesundheitsamts folgt er auf Dr. Karlin Stark, die die Leitung des Gesundheitsamts in Ludwigsburg übernehmen wird.

Foto: Sabine Arndt

Dr. E. Hemberger

Prof. Dr. H. Monyer

Die Präsidentin der Baden-Württembergischen Versorgungsanstalt für Ärzte, Zahnärzte und Tierärzte, die Zahnärztin Dr. Eva Hemberger, ist neue stellvertretende Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft berufsständischer Versorgungseinrichtungen. Diese vertritt als Spitzenorganisation die Interessen von insgesamt bundesweit 90 berufsständischen Versorgungswerken für die Angehörigen der verkammerten Freien Berufe. Neuer Präsident der Arbeitsgemeinschaft ist Rudolf Henke, gleichzeitig Präsident der Ärztekammer Nordrhein.

Hohe Auszeichnung für Prof. Monyer

Preis der sozialen Selbstverwaltung

Die Heidelberger Neurobiologin und Hirnforscherin Prof. Dr. Hannah Monyer wird mit dem LautenschlägerForschungspreis 2020 geehrt. Der Schwerpunkt ihrer Forschung liegt auf den molekularen Mechanismen, die zu synchronen neuronalen Netzwerkaktivitäten führen und somit auch kognitive Prozesse wie Lernen und Erinnern ermöglichen. Die Wissenschaftlerin war federführend an mehreren bahnbrechenden und international weithin sichtbaren Entdeckungen beteiligt, insbesondere zu den sogenannten hemmenden Inter- und Projektionsneuronen. In jüngerer Zeit gilt ihr Forschungsinteresse insbesondere der Funktion spezifischer hemmender Interneurone in neuronalen „Schaltkreisen“, die bis hin zur Verhaltensebene Wirkung entfalten.

Beim vdek-Zukunftspreis 2020 war das Diakoneo Diak Klinikum Schwäbisch Hall erfolgreich: Es errang den mit 3.000 Euro dotierten dritten Platz für sein Projekt „Altersgerechte Krankenhausstruktur – Ehrenamtliche unterstützen“. Die Klinik arbeitet eng mit Ehrenamtlichen zusammen, die den Krankenhausaufenthalt insbesondere für alte und schwer erkrankte Menschen sowie deren Angehörigen erleichtern. Überzeugt hat die Jury die gute Zusammenarbeit von Ehrenamtlichen mit Ärzten und Pflegekräften.

Erfolg für Dr. Mentrup

Dr. F. Mentrup

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Foto: Uniklinikum Heidelberg

Hohes Amt für Dr. Hemberger

Der seit 2013 amtierende Karlsruher Oberbürgermeister Dr. Frank Mentrup bleibt weitere acht Jahre im Amt. Der 56-jährige SPD-Politiker, der zudem von den Grünen unterstützt wurde, holte Anfang Dezember 2020 bereits im ersten Wahlgang die erforderliche absolute Mehrheit. Nach seinem Medizinstudium in Heidelberg und Mannheim war er am Zentralinstitut für Seelische Gesundheit Mannheim und an der Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie am Städtischen Klinikum Karlsruhe tätig gewesen.

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Jerusalema Dance Landkreis Tuttlingen 2020 wurde der Song „Jeru­ salema“ durch selbstaufgenommene Tanzvideos von Menschen aller Altersgruppen zu einem weltweiten viralen Hit. Anfang Dezember hat auch der Landkreis Tuttlingen teilgenommen: Zahlreiche Mitarbeiterinnen und Mit- Tuttlinger Video arbeiter des lokalen Gesundheits- bei YouTube wesens haben sich für das Projekt engagiert und tanzten zum Lied des afrikanischen Künstlers „Master KG“, darunter Arztpraxen, das Klinikum, das Corona-Abstrichzentrum, Pflegedienste etc.


Vermischtes Interview · Verbands-Chef Dr. Dietsche über die Lehren der letzten Monate

„Ohne die Hausärzte geht es nicht“

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ie Coronapandemie hat die Arbeit der Ärzteschaft und insbesondere der Hausärzte vielfach neu definiert, und sicherlich werden auch die Landtagswahlen zu Veränderungen führen. Über den Wandel sprach ÄBW-Chefredakteur Dr. Oliver Erens mit dem Vorsitzenden des baden-württembergischen Hausärzteverbandes, Dr. Berthold Dietsche.

Infrastrukturfragen sind genauso ausschlaggebend wie eine ordentliche Bezahlung der erbrachten Leistungen. Nur ein Zusammenspiel der Partner kann hier zu Erfolgen führen. Die Landarztquote wird als politisches Instrument genutzt, anstatt wirkliche Veränderungen in der Hausarztmedizin zu bewirken. Das Problem Hausarztmangel ist nicht mit der Quote zu lösen.

Gerade in der Pandemie hat sich der ambulante Schutzwall bewährt. Was haben Sie aus den letzten Monaten gelernt?

Die Digitalisierung ist in aller Munde – wo hilft sie der Hausarztpraxis?

Dr. B. Dietsche: Die letzten Monate haben sehr deutlich gezeigt, wie wichtig die ambulante hausärztliche Versorgung ist. Nicht ohne Grund wird uns Hausärzten von vielen Seiten bestätigt, dass die hausärztliche Versorgung der Grundpfeiler unseres Systems ist. Wir konnten in BadenWürttemberg gerade durch die hausarztzentrierte Versorgung HZV den Teilnehmern auch die notwendige Sicherheit bieten. Über unsere Pauschalen haben die Teilnehmer keine finanziellen Einbußen erlitten. Mein Fazit: Ohne die Hausärzte geht es nicht, und die HZV hat eine harte Bewährungsprobe bestens bestanden.

Der Ärztemangel war zuletzt medial weniger präsent. Wie klappt die Verteilung von Hausärztinnen und -ärzten in Stadt und Land? Dr. B. Dietsche: Zu diesem Thema haben wir uns in den letzten Jahren immer wieder geäußert und auf die vielen Aktivitäten des Verbandes verwiesen. Leider sind unsere Botschaften nicht immer gehört worden. An der Situation hat sich nichts geändert. Das Landärzteprogramm in Baden-Württemberg wird vielleicht erst in Jahren greifen und hilft in der aktuellen Lage nicht. Dass sich junge Medizininnen und Mediziner nur bedingt auf dem Land niederlassen, hängt mit vielen Faktoren zusammen.

Dr. B. Dietsche: Wir sind für Digitalisierung, wollen aber mitreden. Die Erfahrungen der letzten Monate haben uns deutlich gezeigt, dass digitale Prozesse eindeutige Vorteile gegenüber dem gegenwärtigen System haben. Ärztliche Leistungen als Fernbehandlung mittels Video und Telefon werden auch in Zukunft einen deutlich höheren Stellenwert haben als vor der Pandemie. Dazu gehört auch die Implantierung weiterer telemedizinscher Anwendungen. Eine mit uns Hausärzten abgestimmte Digitalisierung wird unseren Praxisalltag erleichtern. Mit der elektronischen Arztvernetzung sind wir im Rahmen des AOK-Hausarztvertrages bereits erfolgreich gestartet. Etwas Vergleichbares brauchen wir natürlich auch in der Regelversorgung. Aber so, wie die TI-Infrastruktur momentan umgesetzt werden soll, ist es nach wie vor nicht akzeptabel, wie allseits bekannt sein dürfte. Wichtig ist, dass die Prozesse abgestimmt sind und die Kolleginnen und Kollegen bei notwendigen Investitionen unterstützt werden.

Ihre Wünsche an die künftige Landesregierung? Dr. B. Dietsche: Die Hausarztpraxen müssen gerade nach den jüngsten Erfahrungen mehr gefördert werden. Als erste Anlaufstelle bei allen gesundheitlichen Anliegen der Patienten ist die Hausarztpraxis der Grundpfeiler unseres Systems. Die HZV hat sich bestens bewährt und

muss weiter ausgebaut werden. Dazu zählt auch eine bessere Anbindung an die stationäre Versorgung, die ebenfalls weiter ausgebaut werden muss, um die Versorgung strukturell effektiver und effizienter zu gestalten. Wir fordern eine äquivalente Vergütung der erbrachten Leistungen nach dem Grundsatz: „Gleiches Geld für gleiche Leistungen“. Die Freiberuflichkeit muss weiter gefördert werden. Originäre hausärztliche Tätigkeiten dürfen nicht an andere Akteure im Gesundheitsbereich übertragen werden. Die bewährten Strukturen der Delegationsmöglichkeiten wie beispielsweise VERAH sollten hingegen weiter gefördert werden. Große Teile der Bevölkerung verfügen nach wie vor nur über eine eingeschränkte Gesundheitskompetenz, was nachweislich zu einer Zunahme der Inanspruchnahme medizinischer Ressourcen führt, gerade bei den Hausärzten. Wir fordern die Verbesserung der Gesundheitskompetenz mit Unterstützung der Hausärzte, beispielsweise durch eine engere Kooperation der Ministerien, Modelltage an Schulen oder Unterrichtsmodulen zur Verbesserung der Gesundheitskompetenz.

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Dr. B. Dietsche

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Vermischtes Antworten auf drängende Fragen von Ärztinnen und Ärzten

Handreichung zu Gesundheits-Apps

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Download Handreichung

edizinische Apps gibt es in Hülle und Fülle. Sie können zum Beispiel den Blutdruck aufzeichnen, an Medikamente erinnern oder Informationen liefern. Seit Oktober 2020 können sich Patientinnen und Patienten geprüfte Apps sogar verschreiben lassen. Doch die digitalen Angebote werfen viele Fragen auf. Die neue Handreichung „Gesundheits-Apps im klinischen Alltag“ von Bundesärztekammer und Kassenärztlicher Bundesvereinigung liefert Ärztinnen und Ärzten jetzt wichtige Antworten für die tägliche Praxis. Die Handreichung wird von der Bundesärztekammer und der Kassenärztlichen Bundesvereinigung herausgegeben. Mit der Durchführung, Organisation und methodischen Begleitung wurde das Ärztliche Zentrum für Qualität in der Medizin (ÄZQ) beauftragt. Ein Expertenkreis hat das

ÄZQ bei der Erstellung unterstützt. Dort waren Fachleute aus ärztlicher Selbstverwaltung, Medizin, Informatik, Digitalisierung, Selbsthilfe und Medizinjournalismus vertreten. Die Handreichung gibt einen Überblick über Nutzen und Risiken der digitalen Möglichkeiten und erklärt, was es mit dem „Digitalisierungsgesetz“ und den „DiGAs“ auf sich hat. Sie macht deutlich, woran man gute von schlechten Gesundheits-Apps unterscheiden kann. Wer sich ausführlicher mit einem Thema beschäftigen möchte, findet Hinweise auf weitere Informationsangebote und verlässliche Anlaufstellen. Außerdem erfahren Ärztinnen und Ärzte anhand von zahlreichen Fallbeispielen unter anderem, was sie beachten sollten, wenn eine Patientin oder ein Patient ihre Meinung zu einer App hören möchte oder ihnen unabgesprochen digitale

Daten übermittelt. GesundheitsApps können jedoch nicht nur Patientinnen und Patienten unterstützen, sondern auch Ärztinnen und Ärzten den Berufsalltag erleichtern. Sie können beispielsweise Leitlinienwissen anbieten oder die Kommunikation im Kollegenkreis erleichtern. Auch hier hilft die Handreichung, Fallstricke zu erkennen und zeigt Lösungen auf. Die Handreichung beinhaltet auch ein Informationsblatt für Patientinnen und Patienten. Dieses soll das Bewusstsein für Risiken schärfen und gibt Tipps, wie Nutzende Gefahren verringern und Datenmissbrauch vermeiden können, wenn sie eine Gesundheits-App anwenden möchten. Ärztinnen, Ärzte und andere medizinische Fachleute können das zweiseitige Informationsblatt herunterladen, ausdrucken und an Interessierte weitergeben.

Jeder Vierte will Gesundheits-Apps verschreiben

Hohe Akzeptanz für DiGAs

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Foto: iStock / Getty Images – Prykhodov

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b zur Behandlung von Migräne, Schlafstörungen oder Tinnitus: Seit Oktober können sich Versicherte Gesundheits-Apps für das Tablet oder Smartphone auf Rezept verschreiben lassen. Bei den Ärztinnen und Ärzten in Deutschland stößt diese Möglichkeit auf großes Interesse: So sagt jeder Vierte (24 Prozent), von nun an digitale Gesundheitsanwendungen (DiGAs) verordnen zu wollen. Allerdings haben das erst 2 Prozent bereits getan. Das hat eine Umfrage ergeben, die der Digitalverband Bitkom zusammen mit dem Ärzteverband Hartmannbund durchgeführt hat. Demnach hält ein Großteil der Ärzte, die bereits eine GesundheitsApp verschrieben haben oder dies tun werden, diese für eine sinnvolle Ergänzung zum medizinischen Standardangebot (68 Prozent). 29 Prozent

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sind der Meinung, dass digitale Gesundheits-Apps in bestimmten Fällen sogar konventionelle Therapien ersetzen werden. Ebenfalls fast 3 von 10 Ärzten (29 Prozent) fordern, das Angebot an Gesundheits-Apps solle schnell ausgebaut werden. Bei den jüngeren Ärzten zwischen 25 und 44 Jahren, die Gesundheits-Apps verschreiben wollen oder dies bereits getan haben, sagt dies mehr als jeder Zweite (53 Prozent) – und damit deutlich mehr als bei den Ärzten ab 45 Jahren (11 Prozent). Insgesamt gibt es unter den Ärztinnen und Ärzten in Deutschland noch einen großen Informationsbedarf, was Nutzen und Indikation der Gesundheits-Apps betrifft. Die Mehrheit von 58 Prozent der Ärzte, die digitale Gesundheitsanwendungen jetzt oder künftig verschreiben, wünscht sich eine zentrale Plattform,

auf der sich Ärzte und Patienten über die verfügbaren digitalen Gesundheitsanwendungen informieren können. Zugleich weiß jeder zehnte Mediziner (10 Prozent) generell nicht, was eine digitale Gesundheitsanwendung überhaupt ist. Weitere 15 Prozent antworteten auf die Frage, ob sie eine solche App bereits verschrieben haben oder künftig verschreiben wollen mit „weiß nicht“. 28 Prozent der Ärztinnen und Ärzte wollen auch künftig ihren Patienten keine Gesundheits-App verschreiben. Die Mehrheit aus dieser Gruppe (57 Prozent) führt Datenschutzbedenken als Grund an, weitere 41 Prozent mangelndes Vertrauen in die Technologie (41 Prozent). Mehr als jeder Dritte (37 Prozent) verfügt über zu wenige Informationen über digitale Gesundheitsanwendungen.


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Komplettlösung für Video-/Telesprechstunden: Sicher & komfortabel Die Telemedizin gewinnt gerade in Zeiten von COVID-19 immer mehr an Bedeutung. So bieten sich etwa Telesprechstunden für Patienten an, die einfach nur Fragen abklären möchten, für die nicht unbedingt direkter Kontakt notwendig ist, aber auch um Wegstrecken und Wartezeiten zu sparen oder das Ansteckungsrisiko durch den Patientenandrang in Praxen zu reduzieren. Wichtig ist dabei natürlich nicht nur die komfortable Kommunikation mit den Patienten, sondern auch die Sicherheit des Systems. Das Videokonferenz-Software-Möbel-System „teleCONSULT“ aus dem Medien- und Technikhaus „infoWERK“ mit integrierter Software ermöglicht eine sichere Kommunikation zwischen Arzt und Patient sowie Teamgespräche mit bis zu 12 Teilnehmern. Dabei bedient sich das System keiner Cloudlösung, bei der Signale über unbekannte Wege in unbekannten Rechenzentren geroutet werden, sondern es beinhaltet einen eigenen Videokonferenz-Server und eine Endezu-Ende verschlüsselte Punkt-zu-Punkt-Verbindung zwischen der Ärztin/dem Arzt und seinen Gesprächspartnern. teleCONSULT ist ein Software-Möbel-System für Telesprechstunden, das sich in die Praxisräumlichkeiten einfügt und durch eine spezielle Kameraposition dem Gesprächspartner beziehungsweise dem Patienten den Eindruck gibt, der Ärztin oder dem Arzt persönlich gegenüberzusitzen. Außerdem kann das System auch für klassische, lokale Präsentationen verwendet werden: Dazu wird das Bild vom Notebook per HDMI oder kabellos per MiraCast auf den Großbildschirm übertragen.

Erschienen in der Österreichischen Ärztezeitung, Ausgabe 23/24 vom 15. Dezember 2020

So läuft eine teleCONSULT-Telesprechstunde ab: • Die Patientin/der Patient erhält einen Link von der Ordination. • Durch einen Klick auf den Link via Handy oder PC öffnet die Patientin/der Patient den virtuellen Warteraum. • Die Ärztin/der Arzt sieht, wer sich im Warteraum aufhält und kann die Besprechung durch einen Klick starten. • Das Gespräch erfolgt per Audio und Video – fast als würde man sich persönlich gegenübersitzen. • Die Patientin/der Patient sieht die Ärztin/den Arzt aus gewohntem Blickwinkel und in gewohnter Position hinter dem Schreib- oder Besprechungstisch.

• Man kann Dokumente uploaden, diese gemeinsam anschauen und darin Markierungen vornehmen. Die Vorteile der teleCONSULT-Lösung auf einen Blick: • Neueste Software, schnell und einfach bedienbar • Professionelle Audio- und Video-Technologie: Hohe Tonqualität durch kabelloses Sennheiser Schwanenhalsmikrofon und FullHD-Kamera mit schwenk- und neigbarem Kamerakopf für gestochen scharfes Bild ermöglichen eine Kommunikation mit Live-Charakter • Sichere Kommunikation zwischen Ärztin/Arzt und Patient sowie für Teamgespräche mit bis zu 12 Teilnehmern • Nutzbar auch mit jeder anderen Webkonferenz-Software wie Skype, Teams etc. • Drei vorprogrammierbare Kameraausrichtungs-Presets, wählbar mittels Fernbedienung • Möglichkeit der Verwendung des eigenen Logos und der Corporate-Design-Farben • Gehäuse von USM Haller Möbel und hohe Verarbeitungsqualität von infoWERK Sicherheit hat oberste Priorität Die integrierte Webkonferenz-App bietet eine Ende-zu-Ende verschlüsselte Punkt-zu-Punkt-Verbindung zwischen Ärztin/Arzt und Gesprächspartnern und garantiert Vertraulichkeit auf höchstem Niveau. Preis für das Komplettsystem Im Leasing inklusive Softwareservice und Updates um Euro 187,pro Monat bei fünf Jahren Laufzeit erhältlich.

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Vermischtes Dr. Baumgärtner: Entwurf zur Impfverordnung realitätsfern und Zumutung

Keine Patienten-Triage per Attest

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it dem im November 2020 in Kraft getretenen Dritten Bevölkerungsschutzgesetz wurde das Bundesministerium für Gesundheit ermächtigt, im Falle einer festgestellten epidemischen Lage von nationaler Tragweite eine Rechtsverordnung ohne Zustimmung des Bundesrates zu erlassen, in der der Anspruch auf die Schutzimpfung geregelt wird. Den ersten Entwurf dieser Impfverordnung sah Mitte Dezember MEDI GENO Deutschland kritisch; Vorstandsvorsitzender Dr. Werner Baumgärtner sagte: „Unsere Teams sind seit Monaten durch die Einhaltung von Hygienestandards, Abstandsregelungen, durch zusätzliche Bürokratie und Aufklärungsarbeit maximal belastet.“ Der Betreuungsaufwand für einzelne Patienten habe sich durch die Coronakrise deutlich erhöht. Wegen

der Hygieneregeln könnten pro Stunde weniger Patientinnen und Patienten versorgt werden. „Trotzdem haben wir unseren Anteil zur Bewältigung der Pandemie geleistet, ohne Lob der politisch Verantwortlichen für unsere Medizinischen Fachangestellten; von einer Zuwendung aus Steuergeldern wie in anderen Gesundheitsberufen ganz zu schweigen“, so Dr. Baumgärtner weiter. Der Verordnungsentwurf des Bundesgesundheitsministeriums sah vor, dass Impfwillige in Arztpraxen ein ärztliches Attest zum Preis von 5 Euro erhalten sollten. Dabei sollte vom behandelnden Arzt oder von der Ärztin „das krankheitsbedingt erhöhte Risiko für einen schweren oder tödlichen Verlauf in Bezug auf die Coronavirus-Krankheit-2019“ attestiert werden. Der Verband lehnte eine Triage der Patienten per Attest

klar ab: „Das ist Aufgabe des Staates und muss über ein Einladungssystem umgesetzt werden, wie es das zum Beispiel beim Mammographie-Screening gibt“, erklärte Dr. Baumgärtner. „Wenn wir jetzt noch jeden Tag unsere Arbeitszeit mit der Ausstellung von Attesten und den dafür notwendigen Gesprächen verlieren, geht das zulasten der akut unvd chronisch kranken Patientinnen und Patienten.“ Zudem seien 5 Euro pro Attest nicht kostendeckend und „eine Zumutung“. Dr. Baumgärtner zog einen Vergleich heran: „Die Verlängerung eines Jahresfischereischeins beim Amt für öffentliche Ordnung, die ähnlich aufwendig ist wie das Ausstellen der Covid-Atteste, kostet aktuell 95 Euro.“ An der außerbudgetären Bezahlung von 5 Euro „erkennt man die Wertschätzung unserer Arbeit und die unserer Angestellten.“

Entschließungen der Delegiertenversammlung des MEDI Verbundes

Wegweisende Beschlüsse

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ie Delegiertenversammlung des MEDI Verbundes hat sich im Dezember 2020 in Stuttgart unter anderem mit der Elektronischen Patientenakte und der Telematikinfrastruktur befasst. In einer Entschließung forderten die Delegierten eine sichere digitale Vernetzung der Praxen mit dezentraler Speicherung von Patientendaten und einer Arzt-zu-ArztKommunikation, die von den Verbänden oder Körperschaften gehostet werde. Die ePa als Kommunikationsmedium zwischen Arztpraxen, Krankenhäusern, Pflegeeinrichtungen, Apotheken etc. sei ein Irrweg, heißt es in der Entschließung. Nur ein Teil der Bevölkerung werde die ePa aus Gründen des Datenschutzes nutzen. Zudem könnten die medizinischen Inhalte durch Patienten verändert werden, was nach Überzeugung der Delegierten die Behandlungssicherheit gefährden werde. In einer weiteren Entschließung stellten die Abgeordneten fest, dass Deutschland im Rahmen der Pandemie

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so gut gefahren sei, liege auch an seinem gegliederten Gesundheitssystem. Dieses sei weltweit einmalig und hat sich bewährt, obwohl es seit Jahren politisch wenig gefördert, allenfalls dauerreformiert werde. Auch der hohe Einsatz der 500.000 Medizinischen Fachangestellten, die ebenfalls unter schwierigen Bedingungen seit Ausbruch der Pandemie arbeiten müssten, finde politisch wenig Beachtung und Anerkennung. Dankbarkeit zeigten hingegen die Patientinnen und Patienten. Wolle man eine schnelle und sichere Durchimpfung der Bevölkerung, so werde dies ohne die Ärztinnen und Ärzte kaum gelingen, auch wenn politisch über andere Szenarien diskutiert werde. Impfen gehöre in ärztliche Hand, zumal hier auch die Impfkomplikationen behandelt würden. Eine dezentrale Impfung in den Praxen sei nicht nur schnell umsetzbar, sondern auch sicher, was die Behandlung von Komplikationen und die Vermeidung von Neuansteckungen durch funktionierende Hygienekonzepte angehe.

Die Förderung von Selektivverträgen war Gegenstand einer weiteren Entschließung. Seit Jahren werde eine gesetzliche Förderung von Facharztverträgen gefordert, was bisher nicht erfolgt sei. Im Gegensatz dazu würden jetzt sogar die bestehenden Versorgungsverträge insbesondere in Baden-Württemberg durch die Auswirkungen des FaireKassenwahl-Gesetzes gefährdet, was zu einer Verschlechterung der Ver­ sorgung der Bevölkerung führe. Man entzieht hier den gesetzlichen Krankenkassen die Mittel, die beispielsweise durch den Abschluss von Versorgungsverträgen einge­ spart wurden, die jetzt aber dringend gebraucht würden, um den Anschub weiterer Versorgungsverträge zu finanzieren. „Hier besteht noch dringender Änderungsbedarf, den Worten der politisch Verantwortlichen, die Versorgungsverträge fördern zu wollen, sollten endlich Taten folgen“, so der Beschluss der Delegierten.


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Vermischtes Interview · Tübinger Modell für Ernährungsmanagement im Krankenhaus

„Durch Mangelernährung steigt die Sterblichkeit“

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Der Fragebogen zum Ernährungsmanagement

angelernährung klingt nicht nur sehr viel harmloser als sie ist, sie ist auch deutlich weiter verbreitet als angenommen: Durchschnittlich jeder vierte Patient ist bei der stationären Aufnahme bereits mangelernährt. Mit PD Dr. Michael Adolph, Oberarzt und Ärzt­ licher Leiter der Stabsstelle Ernährungsmanagement, sprach ÄBWChefredakteur Dr. Oliver Erens.

Dr. M. Adolph: Mehr als ein Viertel der Patientinnen und Patienten treten ihren Krankenhausaufenthalt bereits mangelernährt an – meist unentdeckt. Risikogruppen sind vor allem onkologische, geriatrische und chirurgische Patientinnen und Patienten, die ohnehin einen Großteil der stationären Personen abbilden und im Krankenhaus noch weiter an Gewicht verlieren. Die Folge sind oftmals Infektionen und Komplikationen, die eine zusätzliche Diagnostik und Therapie erfordern und den Krankenhausaufenthalt verlängern. Die Lebensqualität der Betroffenen sinkt erheblich, während die Sterblichkeit steigt: Studien belegen, dass 25 Prozent der Tumorkranken nicht an ihrer onkologischen Erkrankung versterben, sondern an den Folgen von Mangelernährung. Das ist nicht nur menschlich besonders dramatisch, sondern belastet zudem die Krankenhausbudgets in hohem Maße. Beides zusammen Grund genug für den Vorstand, bereits 2015 den Grundstein für unsere heutige Stabsstelle Ernährungsmanagement zu legen.

An welcher Stelle kommt das Ernährungsmanagement bei Ihnen ins Spiel? Dr. M. Adolph: Direkt bei der stationären Aufnahme erfolgt bei den meisten Patientinnen und Patienten ein explizites Screening auf Mangelernährung – so lassen sich Risikopersonen zuverlässig erfassen. Filtern sich dabei Auffälligkeiten heraus, wird unser Nutrition Support Team (NST) um-

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Foto: Verena Müller

In Tübingen wurde das Ernährungsmanagement frühzeitig etabliert. Wie kam es dazu?

Dr. M. Adolph gehend ins Boot geholt. Der exakte Bedarf für eine Ernährungstherapie wird anschließend durch ein genaueres Ernährungsassessment erhoben. Dann folgt die Planung und Umsetzung der Ernährungstherapie – die reicht von einfachen Möglichkeiten wie Nahrungsergänzung oder Kostumstellung bis hin zur enteralen oder parenteralen künstlichen Ernährung. Den Verlauf der Maßnahmen überwachen wir engmaschig und passen sie bedarfsgerecht an. Nicht nur die Betroffenen profitieren vom großen Erfolg einer individuellen Ernährungstherapie, auch die Ärztinnen und Ärzte sowie das „System“ Krankenhaus werden durch mobilere, selbstständigere und schneller genesene Patientinnen und Patienten vielseitig entlastet.

Sie haben das Thema auch auf die politische Agenda gesetzt. Warum? Und wie sind Sie vorgegangen? Dr. M. Adolph: Ernährungsscreening und -therapie spielen in den deutschen Krankenhäusern nicht ansatzweise die Rolle, die ihnen durch den Bedarf zusteht – nur geschätzte vier Prozent der Kliniken verfügen über ein spezielles Ernährungsteam. Um dem entgegenzuwirken, haben Prof. Dr. Michael Bamberg, Leitender Ärztlicher Direktor und Vorstandsvorsitzender des Universitätsklinikums

Tübingen, und ich das Thema Mangelernährung 2018 im baden-württembergischen Landtag vorgestellt. Auf Grundlage dessen hat das Ministerium für Soziales und Integration mit unserer Unterstützung eine Arbeitsgruppe hierzu ins Leben gerufen und das Projekt „Prävention und Therapie von Mangelernährung“ in unsere Hände gelegt. Gestartet sind wir damit am 1. Oktober 2020.

Was ist das genaue Ziel des Projekts? Dr. M. Adolph: Wir haben einen Fragebogen konzipiert, den Gesundheitsminister Lucha Anfang des Jahres an alle Krankenhäuser im Land versandt hat. Damit soll der Status quo der ernährungstherapeutischen Versorgung respektive der Ernährungsteams in Baden-Württemberg ermittelt werden. Unser primäres Ziel ist es, alle Krankenhäuser im Land für das tiefgreifende Thema Mangelernährung zu sensibilisieren. Und wir bieten Unterstützung an, wenn andere Häuser das „Tübinger Modell“ auch bei sich integrieren möchten. Damit das gelingen kann, bitten wir alle Kolleginnen und Kollegen, unseren Online-Fragebogen bis zum 22. Februar 2021 auszufüllen und uns so bei unserem Projekt für mehr Patientenwohl und dem verantwortungsvollen Umgang mit den finanziellen Mitteln der Krankenhäuser zu unterstützen.


Vermischtes Wie sieht die intensivmedizinische Behandlung eines Covid-19-Patienten aus?

Intensivstation live

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ie werden Patientinnen und Patienten mit einem schweren Covid-19-Verlauf auf der Intensivstation behandelt und wie können sich Medizinstudierende auf diesen Ernstfall optimal vorbereiten? „Die intime Wirklichkeit einer komplexen intensivmedizinischen Behandlung von Covid-19-Patientinnen und Patienten kann nur schwer dargestellt werden”, weiß Prof. Dr. Bernhard Hirt, Leiter des Instituts für Klinische Anatomie und Zellanalytik. Um den Medizinstudierenden diese Behandlung so nah wie möglich zu bringen, haben das Universitätsklinikum und die Universität Tübingen einen besonderen Weg gewählt. Mithilfe eines Schauspielpatienten haben Ärztinnen und Ärzte gemeinsam mit Studierenden der Humanmedizin und Intensivpflegekräften in einem Nachbau einer vollwertig ausgestatteten Intensivstation im Praktikumsraum des Anatomischen Instituts die Behandlung eines Covid-19-Patienten realitätsge-

treu nachgestellt. Nüchtern und ohne sensationsheischende Effekte zeigt das Lehrvideo die intensivmedizinische Behandlung eines jungen Mannes, der drei Tage nach einem positiven Coronatest zunehmend unter Atemnot leidet. Simuliert wird der realistische Weg eines Covid-19-Patienten, der intubiert, mit den notwendigen Zugängen versorgt wird und eine künstliche Sauerstoffanreicherung des Blutes mithilfe einer ECMO-Therapie erhält. Während sich das Intensivteam, bestehend aus Pflegekräften, ärztlichem Personal, Physiotherapeuten und Cardiotechnikern, professionell und akribisch um den Erhalt der körperlichen Funktionen kümmert, kommt es bei dem Patienten zu einer langsamen Erholung der Lungenfunktion. Das Video wird in Vorlesungen eingesetzt, dient aber auch zur Aufklärung der Öffentlichkeit. „Wie die Behandlung von Covid-Patienten auf der Intensivstation tatsächlich aussieht, ist für viele Menschen nur schwer vor-

stellbar. Gerade deswegen sind diese Bilder so wertvoll und eindrücklich”, erklärt Michael Schlotterer, Bereichsleitung Pflege in der Anästhesie und Intensivmedizin. „Tägliche Neuinfektionen, verfügbare Intensivbetten, Anzahl der Beatmungsgeräte: In der Öffentlichkeit geht es häufig nur um diese harten Fakten”, so PD Dr. Helene Häberle, Leitende Oberärztin der Intensivstation. „Die Leistung des Einzelnen und die große Verantwortung des ärztlichen und pflegerischen Personals verliert man leider manchmal aus den Augen.“ Das Institut für Klinische Anatomie und Zellanalytik der Medizinischen Fakultät Tübingen hat das Lehrvideo der Reihe „Sectio chirurgica“ gemeinsam mit den Studierenden gedreht. Das Drehbuch verfasst haben die Medizinstudierenden gemeinsam mit Intensivmedizinern, Regie und Technik übernahmen ebenfalls die Studierenden in Zusammenarbeit mit den Mitarbeitenden der Anatomie.

Zum „Sectio chirurgica“-Video

SWR-Dokumentation zeigt Erfolge und Rückschläge im Kampf gegen das Virus

Im Dauereinsatz gegen Corona

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er Arzt und hauptberufliche SWR-Autor Dr. Patrick Hünerfeld hat seit Beginn der Coronapandemie Patientinnen und Patienten sowie Ärztinnen und Ärzte im Kampf gegen die Krankheit in der Uniklinik Freiburg begleitet. Seine Dokumentation „betrifft: Die Lebensretter – im Dauereinsatz gegen Corona“ wurde Mitte Dezember 2020 im SWR Fernsehen ausgestrahlt und ist jederzeit in der SWR-Mediathek abrufbar. Der Film erzählt die bewegenden Geschichten der Menschen, die in der Uniklinik Freiburg mit Corona zu tun haben. Er schildert eindringlich und einfühlsam die Erfolge und Rückschläge im Kampf gegen das Virus und zeigt Ärztinnen und Ärzte, die seit der ersten Corona-Infektionswelle im Frühjahr um das Leben von Erkrank-

ten mit schweren Verläufen kämpfen. Menschen in Medizin und Pflege mussten lernen, wie die neuartige Krankheit am besten therapiert werden kann. Mit steigenden Infektionszahlen stehen sie nun wieder vor der Frage, wie Corona-Erkrankte betreut werden können und zugleich der reguläre Krankenhausbetrieb aufrechterhalten werden kann. Und wie Kliniken mit dem Mangel an geschulten Pflegekräften in den Intensivstationen umgehen. Zudem führt die Dokumentation menschliche Schicksale vor Augen. Barbara – selbst Ärztin – war eine der ersten Corona-Patientinnen in Deutschland. Auf der Intensivstation der Freiburger Uniklinik kämpfte sie ums Überleben. Schließlich besiegte sie das Virus. Sie berichtet von den Langzeitfolgen der Erkrankung. Auch

Patient Klemens ist nur knapp dem Tod entkommen. Er war monatelang auf der Intensivstation, dabei knapp drei Wochen an der Herz-Lungenmaschine. Noch immer leidet er unter den Folgen seiner Corona-Erkrankung.

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Die Sendung in der SWR-Mediathek

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Vermischtes Krebshilfe und Land fördern Netzwerk für innovative Krankenversorgung der Zukunft

Kompetenzverbund Personalisierte Onkologie

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ie Onkologischen Spitzenzentren (CCC) und Zentren für Personalisierte Medizin (ZPM) der Universitätsklinika Freiburg, Heidelberg, Tübingen und Ulm haben sich zu einem „Kompetenzverbund Personalisierte Onkologie BadenWürttemberg“ zusammengeschlossen und gemeinsam Förderungen der Deutschen Krebshilfe und des Landes Baden-Württemberg eingeworben. Durch Bündelung der Expertise an den vier Spitzenzentren und ZPM wird ein Netzwerk für innovative Studienaktivitäten eingerichtet, welches das Diagnostik- und Behandlungsangebot für Patientinnen und Patienten mit fortgeschrittener Krebserkrankung nachhaltig verbessern soll. Unterstützt durch die Drittmittelförderungen baut der ZPM-Verbund Versorgungsstrukturen für die Personalisierte Medizin auf, um die neuesten Diagnostik- und Therapiemöglichkeiten möglichst allen Patientinnen und Patienten verfügbar zu machen. Die vier baden-württembergischen Universitätsklinika haben in den letzten Jahren interdisziplinäre ZPM aufgebaut und in die Klinik- und

CCC-Strukturen integriert, um die neuesten molekularen Diagnostikmethoden und individualisierten Therapien in die Versorgung zu überführen und gemeinsam neue Maßstäbe in der Personalisierten Medizin zu setzen. Die vier ZPM haben dazu gemeinsame Standards und Qualitätsmerkmale für Molekulare Tumorboards (MTBs) abgestimmt, die ein zentrales Element der Patientenversorgung an den Zentren darstellen. Darüber hinaus werden im ZPMVerbund die molekularen und klinischen Daten erfasst, um den Erkenntnisgewinn zur Wirksamkeit neuer Arzneimittel zu beschleunigen. Durch die ZPM soll zunächst die Diagnose und Behandlung von Patientinnen und Patienten mit fortgeschrittener Krebserkrankung durch maßgeschneiderte Therapieentscheidungen verbessert werden. Im nächsten Schritt ist eine Ausweitung der Personalisierten Medizin auf weitere Krankheitsgebiete, wie Erkrankungen des Immunsystems vorgesehen. Im Rahmen von Förderprojekten der Deutschen Krebshilfe und des Landes Baden-Württemberg bilden

die vier CCCs und ZPM einen „Kompetenzverbund Personalisierte Onkologie“ und werden in den nächsten drei Jahren eine vernetzte Studienstruktur aufbauen. Durch ein breites Studienangebot und neue Studienformate sollen möglichst viele Patientinnen und Patienten Zugang zu klinischen Studien und neuen Medikamenten erhalten. Um die Angebote der personalisierten Krebsmedizin landesweit verfügbar zu machen, werden sich die ZPM bis 2022 mit großen Krankenhäusern in der Region, die hohe Expertise in der Versorgung von Krebspatienten aufweisen, vernetzen. Während die molekulare Diagnostik und die Beratungsleistung der MTBs an den ZPM angeboten werden, soll die Umsetzung der personalisierten Behandlung möglichst heimatnah erfolgen. Diese neuen Strukturen sollen den einzelnen Patientinnen und Patienten eine Versorgung im Sinne der Personalisierten Medizin ermöglichen und den Weg zu einer nationalen Initiative der Personalisierten Medizin ebnen, die von den ZPM Baden-Württemberg maßgeblich gestaltet wird.

Wirtschaftliche Lage von Medizinischen Versorgungszentren positiv bewertet

Mehrheit der MVZ zufrieden

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und 60 Prozent der Medizinischen Versorgungszentren (MVZ) in Deutschland haben das Jahr 2017 mit einem Gewinn abgeschlossen. Etwa drei Viertel der teilnehmenden MVZ schätzen ihre Gesamtsituation als (eher) gut ein. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Befragung des Zentralinstituts für die kassenärztliche Versorgung (Zi). Bei den durch Vertragsärzte betriebenen MVZ lagen 84 Prozent in der Gewinnzone, bei denen durch Dritte, also etwa durch Krankenhäuser oder Kommunen geführten MVZ lag dieser Anteil hingegen nur bei 47 Prozent. Diese Unterschiede korrespondieren mit der abweichenden Gewinndefinition bei GmbH und GbR.

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MVZ bieten überwiegend fach­ übergreifende Versorgungsangebote. Im Durchschnitt wiesen die MVZ 3,6 verschiedene Fachrichtungen beziehungsweise Fachabteilungen auf. Bei den von Vertragsärzten geführten MVZ standen die hausärztlich tätigen Abteilungen mit 46 Prozent auf Platz 1 der häufigsten Abteilungen. Auch bei den nicht-vertragsärztlich geführten MVZ waren die hausärztlichen Abteilungen mit 41 Prozent am stärksten vertreten. 50 Prozent der teilnehmenden MVZ sind ausschließlich im fachärztlichen Versorgungsbereich tätig. Der Anteil rein hausärztlicher MVZ ist mit 7 Prozent am geringsten. Diese Verteilung spiegelt sich auch in den Anteilen fachübergreifend tätiger MVZ in der Erhebung wider (82 Prozent).

Den aktuellen Trend einer weiterhin steigenden Anzahl von Ärztinnen und Psychotherapeutinnen in MVZ bestätigen die Erhebungsergebnisse. Im Mittel sind sieben angestellte Ärztinnen beziehungsweise Psychotherapeutinnen in MVZ tätig. Während die Anzahl Angestellter in den Krankenhaus-MVZ höher liegt als in den vertragsärztlich getragenen MVZ (acht bzw. fünf), ist hingegen mehr Personal im nicht-ärztlichen medizinischen Bereich in Vertragsarzt-MVZ angestellt (18 bzw. 11 Beschäftigte). In die Untersuchung gingen die Angaben von bundesweit insgesamt 212 MVZ ein, die im Zeitraum Januar bis März 2019 an einer Online-Befragung des Zi teilge­ nommen haben.


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AK PSM e. V., Universitätsklinikum Freiburg, http://www.psychosomatik-weiterbildung.de/ Tel. (07 61) 27 06 51 50, Fax (07 61) 48 89 86 60 AK PSM e. V., Universitätsklinikum Freiburg, http://www.psychosomatik-weiterbildung.de/ Tel. (07 61) 27 06 51 50, Fax (07 61) 48 89 86 60


Zum Gedenken Prof. Dr. med. Klaus Schenck, Ravensburg Dr. med. Melitta Peters, Friedrichshafen Dr. med. Hanne Kraus, Kehl Dr. med. Helmar Kauer, Konstanz Dr. med. Bernd Dannenmaier, Emmendingen Dr. med. Gisela Phély-Bobin, Müllheim Dr. med. Marion Faulhaber, Heidelberg Dr. med. Bassilios Burazanis, Villingen-Schwenningen Maria Fischer, Kehl Dr. med. Bruno Hankeln, Hambrücken Dr. med. Heinrich Kovacsics, Ehingen Dr. med. Kurt Fischer, Staufen Dr. med. Walter Feiser, Oberkirch Ralf Gorille, Oberriexingen Dr. med. Ulrich Wendel, Ludwigsburg Dr. med. Rolf Marquart, Allensbach Dr. med. Rainer Hainecker, Böblingen Prof. Dr. med. Horst Fritsch, Weinheim Dr. medic/IMF Neumarkt Ludwig Ritter, Stuttgart Dr. med. Wolfgang Wolfers, Siegburg Gertrud Karcher, Kuppenheim Dr. med. Meinhard Krieger, Karlsruhe Dr. med. Wilhelm Thal, Ettlingen Dr. med. Gerhard Berger, Heidelberg Dr. med. Karin Kauffmann, Wangen Prof. Dr. med. Günther Reinhardt, Ulm Dr. med. Hermann von Greve-Dierfeld, Freiburg Dr. med. Ilse Hofmeister, Stuttgart Prof. Dr. med. Andreas Zehle, Friedrichshafen Dr. med. Stefan König, Tübingen Britta Schneider, Heddesheim Dr. med. Ina-Maria Walter, Eningen unter Achalm Dr. med. Volker Glatz, Neckargemünd

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Wir trauern um unsere Kolleginnen und Kollegen

* 29. 08. 1928 † 02. 05. 2020 * 18. 11. 1919 † 01. 07. 2020 * 05. 03. 1924 † 17. 09. 2020 * 25. 02. 1943 † 14. 10. 2020 * 19. 03. 1951 † 18. 10. 2020

Erläuterung zur Veröffentlichung des Jahresabschlusses 2019

Landesärztekammer Baden-Württemberg Geschäftsstelle: ­Jahnstraße 40 70597 Stuttgart (­ Degerloch) Telefon (07 11) 7 69 89-0 Fax (07 11) 7 69 89-50

Weitere Infos unter www.läk-bw.de

* 16. 03. 1921 † 22. 10. 2020 * 21. 09. 1968 † 26. 10. 2020 * 12. 12. 1935 † 28. 10. 2020 * 09. 01. 1958 † 30. 10. 2020

Jahresergebnis der Landesärztekammer Baden-Württemberg 2019

* 08. 02. 1918 † 02. 11. 2020 * 26. 08. 1941 † 03. 11. 2020 * 28. 06. 1926 † 05. 11. 2020 * 22. 03. 1934 † 06. 11. 2020 * 08. 04. 1974 † 07. 11. 2020 * 15. 06. 1938 † 07. 11. 2020 * 14. 03. 1925 † 09. 11. 2020 * 01. 12. 1943 † 10. 11. 2020 * 24. 02. 1933 † 14. 11. 2020 * 25. 08. 1926 † 14. 11. 2020 * 24. 11. 1938 † 17. 11. 2020 * 06. 11. 1921 † 19. 11. 2020 * 04. 11. 1935 † 19. 11. 2020 * 05. 11. 1940 † 19. 11. 2020 * 04. 12. 1940 † 21. 11. 2020 * 24. 01. 1940 † 24. 11. 2020 * 15. 06. 1933 † 24. 11. 2020 * 19. 04. 1937 † 25. 11. 2020

Aufwendungen Personalkosten Reisekosten und Entschädigungen Betriebs- und Sachkosten Bankgebühren und Versicherungen Repräsentationskosten Beiträge an die Bundes­ärztekammer Gebäudekosten und Abschreibungen Erträge Kammerbeiträge Geldbußen und Berufsgerichtsbarkeit Weiterbildung, Fortbildung, Akademie Ethikkommission Ärztliche Stelle Sonstige Gebühreneinnahmen Ausbildungsgebühren Sonstige Erträge Eigeneinrichtungen

* 06. 04. 1923 † 26. 11. 2020 * 02. 10. 1937 † 27. 11. 2020 * 27. 01. 1959 † 28. 11. 2020 * 22. 04. 1976 † 30. 11. 2020 * 29. 06. 1927 † 01. 12. 2020 * 25. 03. 1942 † 02. 12. 2020

ÄBW 01 | 2021

Gemäß § 11 Abs. 3 Satz 1 der Satzung wurde der Jahresabschluss 2019 der Landesärztekammer Baden-Württemberg im ersten Halbjahr 2020 durch die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Bansbach GmbH aus Stuttgart geprüft. Die Vertreterversammlung hat den Jahresabschluss am 4. Dezember 2020 abgenommen und dem Vorstand der ­Landesärztekammer Entlastung erteilt.

Jahresergebnis

2018

14.542.673,74 €

13.550.072,16 €

6.642.401,56 €

6.128.579,00 €

3.950.825,81 €

4.396.409,24 €

432.230,19 € 1.131.050,23 €

446.037,87 € 1.038.648,04 €

2.268.989,98 €

2.151.662,60 €

3.352.842,19 €

3.106.466,96 €

32.321.013,70 €

30.817.875,87 €

24.898.138,03 €

24.485.312,88 €

43.010,39 €

99.023,65 €

1.897.065,80 € 696.313,00 € 763.940,00 €

1.791.828,74 € 774.962,00 € 741.360,00 €

959.482,70 € 494.184,89 € 892.526,62 € 11.114,17 €

1.034.495,40 € 537.683,58 € 931.931,55 € 11.790,08 €

30.655.775,60 €

30.408.387,88 €

– 1.665.238,10 €

– 409.487,99 €


Bekanntmachungen Satzung der Landesärztekammer Baden-Württemberg zur Änderung der Meldeordnung vom 16. Dezember 2020 Aufgrund von §§ 9, 10 Nummer 13 des Heilberufe-Kammergesetzes in der Fassung der Bekanntmachung vom 16. März 1995 (GBl. S. 314), zuletzt geändert durch Gesetz vom 17. Dezember 2015 (GBl. S. 1234) hat die Vertreterversammlung der Landesärztekammer Baden-Württemberg am 04. Dezember 2020 folgende Satzung beschlossen:

§2 Erlaubnis zur Neufassung Präsident/-in und Schriftführer/-in können den Wortlaut dieser Satzung in der im Zeitpunkt der Bekanntmachung geltenden Fassung mit neuer Paragraphenfolge bekannt machen und Unstimmigkeiten des Wortlauts beseitigen.

§1 §3 Inkrafttreten

Die Meldeordnung der Landesärztekammer Baden-Württemberg vom 1. Dezember 2013 (ÄBW 2013, S. 504), zuletzt geändert durch Satzung vom 28. Januar 2015 (ÄBW 2015, S. 124), wird wie folgt geändert: 1.  § 1 Absatz 1 erhält folgende Fassung: „(1) Der Landesärztekammer gehören alle Ärztinnen und Ärzte an, die bestallt oder approbiert sind oder eine Erlaubnis zur Ausübung des ärztlichen Berufes besitzen und im Land ihren Beruf ausüben oder, falls sie ihren Beruf nicht ausüben, im Land ihren Wohnsitz haben (Pflichtmitgliedschaft). Satz 1 gilt entsprechend für die Zugehörigkeit zu den Bezirksärztekammern und den Ärzteschaften; die Ausübung einer ehrenamtlichen Tätigkeit innerhalb der Landesärztekammer oder ihrer Untergliederungen bleibt hierbei unberücksichtigt, ebenso eine Unterbrechung der ärztlichen Tätigkeit durch Mutterschutz und/oder Elternzeit, so lange keine anderweitige ärztliche Tätigkeit aufgenommen wird. Bei Ärztinnen und Ärzten, die an mehreren Orten innerhalb des Landes ihren Beruf ausüben, bestimmt sich die Zugehörigkeit zu einer Bezirksärztekammer und einer Ärzteschaft nach dem Ort der über­ wiegenden Tätigkeit. Die Mitglieder der Landesvertreterversammlung und der Bezirksvertreterversammlungen sowie deren Ersatzpersonen können durch schriftliche Erklärung bestimmen, dass sie bis zum Ablauf der Wahlperiode derjenigen Bezirksärztekammer und Ärzteschaft weiterhin angehören, der sie bis zum Zeitpunkt ihrer Wahl angehört haben, wenn sich im Laufe der Wahlperiode ihre Zugehörigkeit nach den Sätzen 2 und 3 innerhalb der Landesärztekammer Baden-Württemberg ändert. Die Erklärung ist schriftlich innerhalb eines Monats nach Eintritt der Änderung gegenüber der Landesärztekammer oder den betroffenen Bezirksärztekammern abzugeben. Die Erklärung ist für die Dauer der Wahlperiode bindend.“ 2.  § 1 Absatz 3 erhält folgende Fassung: „(3) Jedes Kammermitglied, das im Land seinen Beruf ausübt, ist verpflichtet, sich innerhalb eines Monats nach Beginn der Mitgliedschaft bei der für den Ort seiner beruflichen Tätigkeit zuständigen Bezirks­ ärztekammer unter Angabe seiner Personalien, des Ortes und der Art seiner Beschäftigung sowie unter Angabe seiner Wohnanschrift schriftlich anzumelden. Jedes Kammermitglied, das seinen Beruf nicht ausübt, aber im Land seinen Wohnsitz hat, ist ebenfalls verpflichtet, sich innerhalb eines Monats nach der Wohnsitznahme bei der für den Wohnort zuständigen Bezirksärztekammer unter Angabe seiner Personalien sowie seiner Wohnanschrift schriftlich anzumelden. Hat die Landesärzte­ kammer für die Anmeldung nach den Sätzen 1 und 2 einen Vordruck (Meldebogen) eingeführt, so ist dieser zu verwenden.“ 3.  In § 2 Absatz 1 Buchstabe a) werden das Komma und die Worte „die Privatanschrift“ gestrichen.

Die Satzung tritt am ersten Tag des auf die Bekanntmachung im Ärzteblatt Baden-Württemberg folgenden Monats in Kraft. Vorstehende Satzung zur Änderung der Meldeordnung der Landes­ ärztekammer Baden-Württemberg wird nach Genehmigung mit Erlass des Ministeriums für Soziales und Integration Baden-Württemberg vom 08. Dezember 2020 Az.: 31-5415.2-006/1, hiermit ausgefertigt und bekannt gemacht. Stuttgart, den 16. Dezember 2020 Dr. med. Wolfgang Miller Dr. med. Robin T. Maitra, MPH Präsident Schriftführer

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Bekanntmachungen

Geschäftsstelle: ­Jahnstraße 5 70597 Stuttgart (­ Degerloch) Telefon (07 11) 7 69 81-0 Fax (07 11) 7 69 81-5 00

Fortbildungen der Bezirksärztekammer Nordwürttemberg Im Zusammenhang mit der ­Corona-Pandemie behalten wir uns weiterhin vor, Fort­ bildungen ggf. kurzfristig ­abzusagen bzw. unsere ­Veranstaltungen als WebSeminare durchzuführen. Bitte informieren Sie sich zum aktuellen Stand auf der Homepage bzw. telefonisch oder per Mail, ob und in welcher Form die Fortbildung stattfindet.

56. Ärztekongress im Rahmen der Fachmesse MEDIZIN 28. bis 30. Januar 2022 (Fr–Sa) CALL FOR ABSTRACTS – 56. Ärztekongress 2022 Tagungsleiter gesucht! DER ÄRZTEKONGRESS: Seit 1964 veranstaltet die Bezirks­ ärztekammer Nordwürttemberg mit nur einer Ausnahme 2021 immer zu Jahresbeginn ihren dreitägigen Ärztekongress im Rahmen der Fachmesse MEDIZIN. Er stellt eine der wichtigsten Fortbildungsplattformen in Süddeutschland dar, auf der sich Ärztinnen und Ärzte aus Praxis und Klinik sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus verschiedenen Institutionen des Gesundheitswesens treffen. Sie nutzen die Gelegenheit zum direkten und interdisziplinären Austausch mit erfahrenen Referenten sowie Kolleginnen und Kollegen. Zudem bietet der Kongress für Ärztinnen und Ärzte die Möglichkeit, bis zu 22 Fortbildungspunkte zu sammeln, denn er

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steht für interdisziplinäre, hochkarätige Vorträge und Seminare mit Fokus auf der praktischen Anwendung medizinischer Verfahren. Auf diese Weise leistet der Kongress einen wichtigen Beitrag zur fächerübergreifenden ärztlichen Fortbildung. Sie haben ein interessantes Thema, das Sie für den 56. Ärztekongress 2022 einreichen möchten? Dann bewerben Sie sich als Tagungsleiter bei der Bezirks­ ärztekammer Nordwürttemberg! Was sollten Sie mitbringen? •  Sie sind Arzt/Ärztin mit mehrjähriger Erfahrung als Referent/-in? •  Sie wollen einen 1,5-stündigen Vortragsblock, der inhaltlich auf den Ärztekongress abgestimmt ist, gestalten und gegebenenfalls weitere Referenten hinzuziehen? •  Die ärztliche Fortbildung ist für Sie ein essentieller Bestandteil Ihres Berufes und Sie möchten Ihren Beitrag dazu leisten? Dies alles trifft auf Sie zu? Dann unterstützen Sie uns mit Ihrem Beitrag und bewerben Sie sich als Tagungsleiter für den 56. Ärztekongress! Selbst­ verständlich erhalten Sie für Ihr Engagement eine Aufwands­ entschädigung. Nutzen Sie für Ihre Bewerbung bitte unser Formular und beachten Sie unsere Hinweise zur Einreichung von Abstracts. Das Formular finden Sie unter: www.baek-nw.de e Fortbildungen und Kongresse e Ärztekongress 2022 – Call for Abstracts Bitte beachten Sie, dass nur vollständig ausgefüllte Formulare berücksichtigt werden können. Einsendeschluss ist der 12. März 2021. WICHTIGER HINWEIS Alle eingereichten Vorschläge werden durch den AkademieAusschuss der Bezirksärzte­ kammer Nordwürttemberg im April 2021 bewertet. Die abschließende Entscheidung über die Annahme oder Ablehnung erfolgt durch den Vorstand der Bezirksärztekammer Nordwürttemberg.

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Alle Autoren werden über die Annahme bzw. Ablehnung ihres Themenvorschlags bis spätestens Mitte Juni 2021 schriftlich informiert. Bei Fragen wenden Sie sich gerne an: Bezirksärztekammer Nordwürttemberg, Fachbereich Fortbildung, Jahnstr. 5, 70597 Stuttgart, Telefon (07 11) 7 69 81-211, Fax (07 11) 7 69 81-500, E-Mail: fortbildung@baek-nw.de

Fit für den Notfall – Grundlagen der Notfallversorgung Frischen Sie Ihre Notfallkenntnisse auf und reagieren Sie in Notfallsituationen kompetent und sicher. In Notfällen ist schnelles und sicheres Handeln gefragt. Erlernen Sie eine einfache und strukturierte Vorgehensweise zur Versorgung vitalbedrohter Patienten und gewinnen Sie Sicherheit bei der Behandlung von Notfällen. Neben der Reanimation in Theorie und Praxis üben Sie weitere lebensrettende Sofortmaßnahmen ein. Darüber hinaus testen Sie den Umgang mit neuen Geräten und bringen Ihre Kenntnisse ebenso wie Ihr Wissen über geltende Empfehlungen auf den aktuellsten Stand, um für den Ernstfall bestens vorbereitet zu sein. Nutzen Sie die Gelegenheit zu einer Diskussion mit anderen Interessierten und tauschen Sie sich mit Kollegen über Ihre Erfahrungen aus. Wichtig! Dieses Seminar ist Voraussetzung für die Teilnahme am Seminar „Praktisches Notfalltraining mit simulierten Notfallsituationen“. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Terminauswahl: Mittwoch, 20. Januar 2021 18.00–22.00 Uhr Samstag, 27. Februar 2021 9.00–13.00 Uhr Mittwoch, 14. April 2021 18.00–22.00 Uhr Freitag, 24. September 2021 18.00–22.00 Uhr Samstag, 27. November 2021 9.00–13.00 Uhr

Zielgruppe: Ärzte aller Fachrichtungen Anmeldung: www.aerztekammer-bw.de/ portal e Login e Fortbildungsanmeldung/-angebot Ansprechpartner: Fachbereich Fortbildung, Jahnstr. 5, 70597 Stuttgart, Telefon (07 11) 7 69 81-211, Fax (07 11) 7 69 81-500, Mail: fortbildung@baek-nw.de Teilnehmerbeitrag: 65,– Euro inkl. Verpflegung und Seminarunterlagen Veranstaltungsort: Bezirksärztekammer Nordwürttemberg, Jahnstraße 5, 70597 Stuttgart Fortbildungspunkte: 7 Punkte Änderungen bleiben vorbehalten.

Fit für den Notfall – Praktisches Notfalltraining mit simulierten Notfallsituationen Überprüfen Sie Ihre Notfallkenntnisse und üben Sie anhand von nachgestellten Notfallsituationen. Hier behandeln Sie „echte“ Notfälle, nachgestellt von Darstellern und Phantomen – direkt vor Ort in Kleingruppen. Dies können Notfälle von Atemnot über Knochenbrüche bis hin zu reanimationspflichtigen Patienten sein. Sie stellen die richtige Diagnose, treffen die notwendigen Maßnahmen und erlangen Sicherheit im Umgang mit Notfallpatienten. Nutzen Sie die Gelegenheit zu einem Austausch Ihrer Eindrücke und Erfahrungen mit Kollegen und gewinnen Sie Sicherheit im Umgang mit Notfallsituationen. Wichtig! Voraussetzung für die Teilnahme an diesem Seminar ist der Besuch des Seminars „Grundlagen der Notfall­ versorgung“. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Terminauswahl: Samstag, 27. Februar 2021 14.00–18.00 Uhr Mittwoch, 21. April 2021 18.00–22.00 Uhr Freitag, 1. Oktober 2021 18.00–22.00 Uhr Samstag, 27. November 2021 14.00–18.00 Uhr


Bekanntmachungen Zielgruppe: Ärzte aller Fachrichtungen Anmeldung: www.aerztekammer-bw.de/ portal e Login e Fortbildungsanmeldung/-angebot Ansprechpartner: Fachbereich Fortbildung, Jahnstr. 5, 70597 Stuttgart, Telefon (07 11) 7 69 81-211, Fax (07 11) 7 69 81-500, Mail: fortbildung@baek-nw.de Teilnehmerbeitrag: 65,– Euro inkl. Verpflegung und Seminarunterlagen Veranstaltungsort: Bezirksärztekammer Nordwürttemberg, Jahnstraße 5, 70597 Stuttgart Fortbildungspunkte: 7 Punkte Änderungen bleiben vorbehalten.

Zielgruppe: Ärzte aller Fachrichtungen Anmeldung: www.aerztekammer-bw.de/ portal e Login e Fortbildungsanmeldung/-angebot Ansprechpartner: Fachbereich Fortbildung, Jahnstr. 5, 70597 Stuttgart, Telefon (07 11) 76981-211, Fax (07 11) 7 69 81-500, E-Mail: fortbildung@baek-nw.de Teilnehmerbeitrag: 65,– Euro inkl. Verpflegung und Seminarunterlagen Veranstaltungsort: Bezirksärztekammer Nordwürttemberg, Jahnstraße 5, 70597 Stuttgart Fortbildungspunkte: 6 Punkte Änderungen bleiben vorbehalten.

Fit für den Notfall – Der Kindernotfall

Curriculum – Psychosomatische Grundversorgung

Wissen Sie, wie ein Kind im Notfall richtig behandelt werden muss? Notfälle mit Kindern stellen immer besondere Herausforderungen dar: •  Wie beurteile ich die Vitalparameter des Kindes? •  Wie muss ich Sauerstoff verabreichen? •  Welche ist die richtige Dosierung der Notfallmedikamente? •  Welches sind die häufigsten Kindernotfälle? All diese Fragen und mehr be­ antworten wir Ihnen gerne in unserem Seminar „Der Kindernotfall“. Nach einem theoretischen Teil steigen Sie direkt in die Praxis ein und können das Erlernte an Übungsphantomen in verschiedenen Altersklassen anwenden. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt.

Erweitern Sie Ihre Kenntnisse, Fertigkeiten und Einstellungen bei der Gestaltung der ArztPatienten-Beziehung, in der frühzeitigen und zutreffenden Diagnose psychischer und psychosomatischer Störungen und bei der Weitervermittlung der Patienten in eine fach­ spezifische Behandlung. Im Laufe dieses Kurses erlernen Sie grundlegende theoretische Konzepte der Psychosomatik, wichtige Aspekte der ärztlichen Gesprächsführung mit psycho­ somatischen Patienten und Sie erhalten eine Einführung in die Balintgruppenarbeit. Diese Kompetenzen ermöglichen Ihnen, psychische, funktionelle, psychosomatische und somatopsychische Erkrankungen besser zu erkennen, im Rahmen Ihres Fachgebietes durch verbale Interventionen zu behandeln und wichtige Weichenstellungen zum Wohle Ihrer Patienten vorzunehmen. Der 80-stündige Kurs richtet sich nach dem Curriculum „Psycho­ somatische Grundversorgung“ der Bundesärztekammer aus dem Jahr 2001 und erfüllt die inhaltlichen Anforderungen der KBV (nach den Ziffern 35100 und 35110 des EBM) und der aktuellen Weiterbildungsordnung der Landesärztekammer Baden-Württemberg.

Terminauswahl: jeweils Mittwoch 24. Februar 2021 9. Juni 2021 17. November 2021 jeweils von 18.00–22.00 Uhr

Themenschwerpunkte: •  Definition und Perspektiven der Psychosomatik •  die Entstehung von psycho­ somatischen und psychischen Erkrankungen psycho­ therapeutische Verfahren und Institutionen •  Patienten mit Persönlichkeitsstörungen, Angststörungen und Psychosomatosen Suchtbehandlung •  somatopsychische Störungen •  chronische Erkrankungen und Palliativmedizin •  Angst-, Ess- sowie Sexualstörungen •  Dissoziative Störungen •  Suizidalität Terminauswahl: jeweils samstags, 9.00–16.15 Uhr 23. Januar 2021 13. März 2021 17. April 2021 8. Mai 2021 26. Juni 2021 17. Juli 2021 25. September 2021 16. Oktober 2021 20. November 2021 4. Dezember 2021 Zielgruppe: Ärzte aller Fachrichtungen Anmeldung: www.aerztekammer-bw.de/ portal e Login e Fortbildungsanmeldung/-angebot Ansprechpartner: Fachbereich Fortbildung, Jahnstr. 5, 70597 Stuttgart, Telefon (07 11) 7 69 81-211, Fax (07 11) 7 69 81-500, E-Mail: fortbildung@baek-nw.de Teilnehmerbeitrag: 98,– Euro inkl. Verpflegung und Seminarunterlagen Veranstaltungsort: Bezirksärztekammer Nordwürttemberg, tJahnstraße 5, 70597 Stuttgart Fortbildungspunkte: 8 Punkte je Termin (80 Punkte gesamt) Änderungen bleiben vorbehalten.

Degerlocher Ethikgespräch Stehen auch Sie oft vor wichtigen Entscheidungen in der Praxis oder im Krankenhaus, bei denen Sie nicht nur medizinisch sinnvolle, sondern auch ethische Aspekte berücksichtigen müssen? Die Degerlocher Ethikgespräche sollen Ihnen helfen, hierbei Sicherheit zu erlangen. Zusammen erörtern wir im Plenum und in Kleingruppen ethische Fragestellungen aus Ihrem Behandlungs- und Pflegealltag. Dabei wird insbesondere auf das allgemeine Wohlergehen und die Berücksichtigung des Willens der Patienten geachtet. Das Tagesthema am Mittwoch, den 3. Februar 2021 lautet „Ethische Herausforderungen von Big Data und künstlicher Intelligenz in der Medizin“. Wir freuen uns auf einen intensiven Austausch mit Ihnen durch spannende Fragestellungen. Termine: jeweils Mittwoch, 18.00–21.45 Uhr 3. Februar 2021 (Nachholtermin vom 21. Oktober 2020) 10. März 2021 16. Juni 2021 27. Oktober 2021 Zielgruppe: Ärzte aller Fachrichtungen, Angehörige von Gesundheitsfachberufen, Seelsorger Anmeldung: www.aerztekammer-bw.de/ portal e Login e Fortbildungsanmeldung/-angebot Ansprechpartner: Fachbereich Fortbildung, Jahnstr. 5, 70597 Stuttgart, Telefon (07 11) 7 69 81-211, Fax (07 11) 7 69 81-500, E-Mail: fortbildung@baek-nw.de Teilnehmerbeitrag: 20,– Euro Veranstaltungsort: online Fortbildungspunkte: 5 Punkte Änderungen bleiben vorbehalten.

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Bekanntmachungen 6. ISTN – Interdisziplinärer Stuttgarter Tag der Notfallmedizin

Antibiotic-Stewardship (ABS) – Beauftragter Arzt

Jeder Patient ist interdisziplinär, sobald er verschiedene Symptome aufzeigt. Erst mit einer Diagnosestellung wird er einer Fachdisziplin zugeordnet. Der Weg vom Symptom zur Diagnose ist dabei elementar und nicht immer eindeutig. Wer begleitet die Patienten auf diesem Weg? Das sind im ambulanten Bereich die Hausärzte. Im stationären Bereich nehmen diese Rolle die Notfallmediziner in einer interdisziplinären Notfallambulanz wahr. Seien sie gespannt auf praktische Fallbeispiele die die Interdisziplinarität zwischen den Fachrichtungen beleuchten und die Zusammenarbeit zwischen ambulanter und stationärer Medizin voranbringen. Zudem haben Sie die Möglichkeit, vorab eigene Fälle zu nennen, welche anschließend im Plenum behandelt werden.

Fortbildungsangebot der Bezirksärztekammern Nordwürttemberg und der Bezirksärztekammer Südbaden in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Beratungszentrum für Hygiene

Termin: Samstag, 6. Februar 2021 9.00–13.00 Uhr Zielgruppe: Ärzte aller Fachrichtungen, Ärzte in Weiterbildung Anmeldung: https://www.aerztekammer-bw.de/ portal e Login e Fortbildungsanmeldung/-angebot Ansprechpartner: Fachbereich Fortbildung, Jahnstr. 5, 70597 Stuttgart, Telefon (07 11) 7 69 81-211, Fax (07 11) 7 69 81-500, E-Mail: fortbildung@baek-nw.de Teilnehmerbeitrag: 40,– Euro Veranstaltungsort: Bezirksärztekammer Nordwürttemberg, Jahnstraße 5, 70597 Stuttgart Fortbildungspunkte: 5 Punkte Änderungen bleiben vorbehalten.

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Krankenhausinfektionen und Antibiotikaresistenzen haben in den vergangenen Jahren stark zugenommen. Ein rationaler und effektiver Einsatz von Antibiotika kann den Problemen der Resistenzentwicklung entgegenwirken und zu einer verbesserten Patientensicherheit führen. Die Bundesregierung hat dafür die Deutsche Antibiotika-Resistenzstrategie (DART) entwickelt, die neben der Prävention nosokomialer Infektionen auf die Bekämpfung von Antibiotika­ resistenzen durch einen rationalen Einsatz von Antiinfektiva, dem Antibiotic Stewardship (ABS), abzielt. Der Kurs zum ABS-beauftragten Arzt, der nach dem Curriculum der Bundesärztekammer aufgebaut ist, ermöglicht Ihnen, Ihre Kenntnisse und Erfahrungen in rationaler Antiinfektivastrategie aufzufrischen und zu vertiefen. ABS-beauftragte Ärzte können als abteilungsbezogene Ansprechpartner für Fragen rund um einen rationalen Antibiotikaeinsatz im Krankenhaus als Anlaufstelle fungieren. Der Kurs behandelt unter anderem: •  Antiinfektiva: Grundlagen und Bandbreite •  Pharmakokinetik und Wechselwirkungen von Antiinfektiva •  Infektions- und Resistenzepidemiologie •  Strategien zur Sicherung rationaler AntibiotikaAnwendung im Krankenhaus •  Perioperative Antibiotikaprophylaxe und Infektionsmanagement Die Fortbildung besteht aus 20 Unterrichtseinheiten (UE) im Selbststudium (E-Learning) sowie zwei Online-Seminaren. Das E-Learning muss vor den Präsenztagen abgeschlossen sein. Der Kurs wird in Zusammenarbeit mit dem Deutschen

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Beratungszentrum für Hygiene (BZH GmbH) in Freiburg durchgeführt. Die Befähigung zum ABS-beauftragten Arzt kann bereits im Rahmen der Weiter­ bildungszeit erworben werden. BDA-Mitglieder erhalten während der Präsenzveranstaltung ein Exemplar des Buches „Antibiotika bei Infektionen mit multiresistenten Erregern“ bei Vorlage Ihrer Mitglieds­ karte. Termin: E-Learning: ab Freitag, 20. August 2021 Präsenztermine: 22.–23. November 2021(Mo–Di) Zielgruppe: Klinikärzte aller Fachrichtungen Anmeldung: www.aerztekammer-bw.de/ portal e Login e Fortbildungsanmeldung/-angebot Ansprechpartner: Fachbereich Fortbildung, Jahnstr. 5, 70597 Stuttgart, Telefon (07 11) 7 69 81-211, Fax (07 11) 7 69 81-500, E-Mail: fortbildung@baek-nw.de Teilnehmerbeitrag: 600,– Euro Veranstaltungsort: online Fortbildungspunkte: 60 Punkte Änderungen bleiben vorbehalten.

Anästhesiologie kompakt – für Fachärzte, Facharztanwärter und Interessierte Auch im Jahr 2021 wird diese Veranstaltung im erweiterten Format angeboten. Das Seminar richtet sich im Besonderen an Assistenzärzte, die sich in der Vorbereitung zur Facharztprüfung Anästhesiologie befinden sowie an Fachärzte, die die Veranstaltung zum Auf­ frischen und zur Wiederholung ihres Wissens über relevante klinische Themen aus Anästhesie und Intensivmedizin nutzen möchten. Namhafte Referenten der Weiterbildungsinitiative Anästhesiologie präsentieren vier relevante Themenbereiche mittels inter­ aktiver Vorträge. Falldiskussionen am Nachmittag runden das Angebot ab. Um Sie ideal auf Ihre Facharztprüfung vorzubereiten, finden parallel zu den Vorträgen

simulierte Facharztgespräche zur Prüfungsvorbereitung statt. (Hierfür ist eine gesonderte Anmeldung vorab erforderlich) Die Veranstaltung findet in Zusammenarbeit mit den Fachgesellschaften statt. Termin: Samstag, 6. März 2021 9.00–14.30 Uhr Zielgruppe: Facharztanwärter/ -innen in der Anästhesiologie, Fachärzte der Anästhesiologie, Interessierte Ärzte Anmeldung: https://www.aerztekammer-bw.de/ portal e Login e Fortbildungsanmeldung/-angebot Ansprechpartner: Fachbereich Fortbildung, Jahnstr. 5, 70597 Stuttgart, Telefon (07 11) 7 69 81-211, Fax (07 11) 7 69 81-500, E-Mail: fortbildung@baek-nw.de Teilnehmerbeitrag: 120,– Euro (regulär), 90,– Euro (für Ärzte in Weiterbildung) Veranstaltungsort: Bezirksärztekammer Nordwürttemberg, Jahnstraße 5, 70597 Stuttgart Fortbildungspunkte: 7 Punkte Änderungen bleiben vorbehalten.

Akutfälle aller Fachgebiete Sie sind seit vielen Jahren ärztlich tätig, in der eigenen Praxis oder als Vertreter, im Notfalldienst oder auch in der Klinik? Sie möchten sich auf dem Laufenden halten und interessieren sich für Neuerungen in der Medizin auch fachgebietsübergreifend? Sie sind vielleicht schon im Ruhestand? Dann ist die Fortbildung Akut­ fälle aller Fachgebiete ideal, um Ihr Know-how zu erweitern und auf den neuesten Stand zu bringen, denn: Sobald Sie im Notfalldienst tätig sind, werden Sie mit Patientenbeschwerden aus nahezu allen Bereichen der Medizin konfrontiert. Entsprechend erhalten Sie einen kompakten Überblick vom Auge bis zum Zeh, von der Haut bis zum Darm. Wir vermitteln Ihnen die wichtigsten Informationen zu Krankheits-/Notfallbildern folgender Bereiche:


Bekanntmachungen •  Kardiologie (u. a. akutes Koronarsyndrom, Hypertonie) •  Pädiatrie (u. a. Infekte, Durchfall, Erbrechen) •  Neurologie (u. a. Schlaganfall, Schwindel, Migräne) •  HNO (u. a. Nasenbluten, Entzündungen) •  Abdomen (u. a. Gastroenteritis, Bauchschmerzen) •  Chirurgische Notfälle (u. a. Traumata, Wunden) •  Gynäkologie (u. a. Blutungen) Anhand von detaillierten Fall­ beispielen und Vorträgen werden Ihnen die aktuellen Diagnostikund Therapieempfehlungen zu relevanten Krankheitsbildern nahegebracht. In praktischen Übungen können Sie Ihre Fähigkeiten und Ihr Wissen auffrischen. Selbstverständlich wird auf lebensbedrohliche Situationen bis hin zur Reanimationspflicht eingegangen. Sie haben schon länger keinen Blasenkatheter mehr gelegt oder eine Reanimation mit Hilfsmitteln durchgeführt? Beides können Sie hier am Phantom üben. Darüber hinaus werden wichtige organisatorische Fragen des Notfalldienstes in Baden-Württemberg geklärt. Termine: jeweils Freitagnachmittag bis Sonntagmittag 12.–14. März 2021 oder 12.–14. November 2021 Zielgruppe: Ärzte aller Fachrichtungen, Ärzte in Weiterbildung Anmeldung: https://www.aerztekammer-bw.de/ portal e Login e Fortbildungsanmeldung/-angebot Ansprechpartner: Fachbereich Fortbildung, Jahnstr. 5, 70597 Stuttgart, Telefon (07 11) 7 69 81-211, Fax (07 11) 7 69 81-500, E-Mail: fortbildung@baek-nw.de Teilnehmerbeitrag: 250,– Euro Veranstaltungsort: Bezirksärztekammer Nordwürttemberg, tJahnstraße 5, 70597 Stuttgart Fortbildungspunkte: 28 Punkte Änderungen bleiben vorbehalten.

Rechtliche Fragen in der Arztpraxis Sie haben rechtliche Fragen zur täglichen Arbeit in Ihrer Arztpraxis? Im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Rechtliche Fragen in der Arztpraxis“ werden verschiedene rechtliche Themen aufgegriffen und praxisnahe Hinweise vermittelt. Jede Veranstaltung widmet sich einem aktuellen Schwerpunktthema, das vorab bekannt gegeben wird. Am Mittwoch, den 17. März 2021 beantworten Ihnen die Experten Ihre Fragen zum Thema Praxisabgabe, Praxisnachfolge, Praxisübernahme. Unsere Referenten geben Ihnen Sicherheit, Tipps und Hilfe­ stellungen für die weitere tägliche Arbeit. Gerne können Sie uns Ihre Fragen zum Thema vorab zukommen lassen. Nutzen Sie die Gelegenheit zum Austausch und zur Diskussion mit unseren Experten. Termine: jeweils Mittwoch, 18.00–20.30 Uhr 17. März 2021 als Onlineseminar 12. Mai 2021 als Onlineseminar 30. Juni 2021 als Präsenzfortbildung 6. Oktober 2021 als Onlineseminar Zielgruppe: Niedergelassene Ärzte, leitende Mitarbeiter in Praxen und MVZs Anmeldung: www.aerztekammer-bw.de/ portal e Login e Fortbildungsanmeldung/-angebot Ansprechpartner: Fachbereich Fortbildung, Jahnstr. 5, 70597 Stuttgart, Telefon (07 11) 7 69 81-211, Fax (07 11) 7 69 81-500, E-Mail: fortbildung@baek-nw.de Teilnehmerbeitrag: 30,– Euro Veranstaltungsort: Bezirksärztekammer Nordwürttemberg, Jahnstraße 5, 70597 Stuttgart Fortbildungspunkte: 3 Punkte Änderungen bleiben vorbehalten

Grundlagen der Privatabrechnung (GOÄ) für Ärzte •  Privatabrechnung – wie funktioniert sie? •  Worauf muss ich achten? •  Wie arbeite ich mit der GOÄ? •  Welche Gebührensätze gibt es? Fragen, die sich vermutlich jede Ärztin und jeder Arzt stellt, der sich in einer eigenen Praxis niederlassen möchte. Dieses Seminar bietet Ihnen einen Einstieg oder eine Auf­ frischung der Grundlagen der Gebührenordnung für Ärzte. Gemeinsam werden wir alle Ihre offenen Fragen klären und uns einen Überblick über den recht­ lichen Rahmen, die Anforde­ rungen der Dokumentation, sowie den Unterschied zwischen EBM und GOÄ verschaffen. Das Seminar wird in Zusammenarbeit mit der PVS-Akademie veranstaltet. Inhalte: •  Rechtliche Grundlagen und Bestimmungen der privatärztlichen Abrechnung •  Aufbau der Gebührenordnung •  Unterschiede zwischen EBM und GOÄ •  Klärung und Anwendung wichtiger Begriffe •  Arbeit mit der Gebühren­ ordnung •  Fallbeispiele Lehrgangsmaterialien: •  Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ) •  Seminarskript Terminauswahl: jeweils Mittwoch, 14.00–18.00 Uhr 24. März 2021 als Online-Seminar 29. September 2021 als Präsenzfortbildung Zielgruppe: Interessierte Ärzte aller Fach­ richtungen, insbesondere Berufseinsteiger und Wiedereinsteiger Anmeldung: Akademie der PVS Baden-Württemberg GmbH, Bruno-Jacoby-Weg 12, 70597 Stuttgart, Telefon (07 11) 63 39 00 92, Fax (07 11) 63 39 00 94, E-Mail: info@pvs-akademie.de; www.pvs-akademie.de

Ansprechpartner: Fachbereich Fortbildung, Jahnstr. 5, 70597 Stuttgart, Telefon (07 11) 7 69 81-211, Fax (07 11) 7 69 81-500, E-Mail: fortbildung@baek-nw.de Teilnehmerbeitrag: 99,– Euro inkl. Seminarunterlagen Veranstaltungsort: Online oder Bezirksärztekammer Nordwürttemberg, Jahnstraße 5, 70597 Stuttgart Fortbildungspunkte: 5 Punkte Änderungen bleiben vorbehalten.

Deeskalation und Selbst­ verteidigung im Berufsalltag Die Hemmschwelle zur Anwendung von Gewalt scheint immer weiter zu sinken. Dies kann in Verbindung mit einem scheinbar immer höheren Anspruch an eine sofortige und umfassende Versorgung in medizinischen Einrichtungen zu Konfliktsituationen zwischen Personal und Patienten führen. In diesen Konfliktsituationen ist ruhiges und kontrolliertes Handeln erforderlich. Aber wie können Sie und Ihr Personal angemessen reagieren? In unserer Veranstaltung „Deeskalation und Selbstverteidigung im Berufsalltag“ lernen Sie Möglichkeiten kennen, wie Sie und Ihr Personal auf solche Situationen deeskalierend einwirken können. Neben theoretischen Inhalten lernen Sie anhand von praktischen Übungen einfache Selbstverteidigungstechniken kennen und wie sie als letzte Alternative anzuwenden sind. Abschließend wird das Thema „Notwehr und deren Grenzen aus juristischer Sicht“ erläutert und bewertet. Aufgrund der praktischen Übungen empfehlen wir das Tragen bequemer/ sportlicher Kleidung. Termine: Mittwoch, 28. April 2021 Freitag, 17. September 2021 jeweils 18.00–22.00 Uhr

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Bekanntmachungen Zielgruppe: Ärzte aller Fachrichtungen, Angehörige von Gesundheitsfachberufen, Mitarbeiter medizinischer Einrichtungen mit Patientenkontakt Anmeldung: www.aerztekammer-bw.de/ portal e Login e Fortbildungsanmeldung/-angebot Ansprechpartner: Fachbereich Fortbildung, Jahnstr. 5, 70597 Stuttgart, Telefon (07 11) 7 69 81-211, Fax (07 11) 7 69 81-500, E-Mail: fortbildung@baek-nw.de Teilnehmerbeitrag: 65,– Euro Veranstaltungsort: Bezirksärztekammer Nordwürttemberg, Jahnstraße 5, 70597 Stuttgart Fortbildungspunkte: 5 Punkte Änderungen bleiben vorbehalten.

Orthopädie und Unfallchirurgie kompakt – für Fachärzte, Facharztanwärter und Interessierte Sie befinden sich in der Weiterbildung und möchten einen kompakten Überblick über wichtige Themen erhalten? Sie sind bereits fachärztlich tätig und möchten die relevanten Neuerungen erfahren? Das Seminar richtet sich sowohl an Assistenzärzte, die sich in der Vorbereitung zur Facharztprüfung Orthopädie/Unfallchirurgie befinden als auch an Fachärzte, die die Veranstaltung zum Auf­ frischen und zur Wiederholung ihres Wissens über relevante klinische Themen aus der Orthopädie und Unfallchirurgie nutzen möchten. Namhafte Referenten präsen­ tieren relevante Themenbereiche mittels interaktiver Vorträge. Die Aufteilung in Kleingruppen am Nachmittag rundet das Angebot ab. Hierbei wird sich eine Gruppe speziell mit der Prüfungsvorbereitung beschäftigen, in den weiteren Gruppen werden Fallbeispiele und Kasuistiken aus dem Klinik- und Praxis­ alltag besprochen und diskutiert. Termin: Samstag 19. Juni 2021 9.00–16.15 Uhr

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Zielgruppe: Facharztanwärter/-innen in der Orthopädie/Unfallchirurgie, Fachärzte, Interessierte Ärzte Anmeldung: www.aerztekammer-bw.de/ portal e Login e Fortbildungsanmeldung/-angebot Ansprechpartner: Fachbereich Fortbildung, Jahnstr. 5, 70597 Stuttgart, Telefon (07 11) 7 69 81-211, Fax (07 11) 7 69 81-500, E-Mail: fortbildung@baek-nw.de Teilnehmerbeitrag: 120,– Euro (regulär), 90,– Euro (für Ärzte in Weiterbildung) Veranstaltungsort: Bezirksärztekammer Nordwürttemberg, Jahnstraße 5, 70597 Stuttgart Fortbildungspunkte: 9 Punkte Änderungen bleiben vorbehalten.

Termin: Samstag, 10. Juli 2021 9.00–12.15 Uhr

13. Nordwürttemberger Impftag

Update Innere Medizin

Als feste Größe in unserem Fortbildungsangebot liefert Ihnen der Nordwürttemberger Impftag seit nunmehr 13 Jahren nicht nur Antworten und Hilfestellungen in Fragen rund ums Impfen, sondern auch über das breite Spektrum unterschiedlicher Stoffe und die überzeugende Gesprächsführung mit impfskeptischen Patienten. Darüber hinaus sind aktuelle Empfehlungen der STIKO ebenso ein fester Bestandteil der Fort­ bildung wie Informationen zum Schutz vor aktuell auftretenden Infektionskrankheiten und Hinweise zur Reisemedizin Sie können einen großen Beitrag leisten, um den Kollektivschutz der Bevölkerung weiter zu sichern! Zu diesem Zweck arbeiten wir bei den Nordwürttemberger Impftagen mit dem Landes­ gesundheitsamt Baden-Württemberg und dem Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte e. V. Landesverband Baden-Württemberg zusammen. Diese Fortbildung ist vom Landesgesundheitsamt Baden-Württemberg für die Fortgeltung erteilter Ermächtigungen zur Gelbfieberimpfung anerkannt.

Sie wünschen sich einen umfassenden Überblick über die neuesten Entwicklungen aus der Inneren Medizin? Unser Update bietet Ihnen aktuelle Leitlinien, hochkarätige Referenten und umfassende Informationen. Sie erhalten breitgefächertes Wissen aus den verschiedenen Disziplinen der Inneren Medizin und hilfreiche Tipps für die Praxis. Der Kurs ist für Ärzte aller Fachrichtungen konzipiert und empfiehlt sich auch zum Wiedereinstieg, als Auffrischung und für Ärzte am Beginn Ihrer Tätigkeit. Folgende Inhalte erwarten Sie: •  Kardiologie •  Hypertonie •  Rheumatologie •  Gastroenterologie •  Neues aus der Intensivund Notfallmedizin •  Endokrinologie •  Hämatologie •  Onkologie •  Pneumologie •  Nephrologie Diese Fortbildung findet in Zusammenarbeit mit der Südwestdeutschen Gesellschaft für Innere Medizin e. V. und der Bezirksärztekammer Nordwürttemberg statt.

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Zielgruppe: Ärzte aller Fachrichtungen Anmeldung: www.aerztekammer-bw.de/ portal e Login e Fortbildungsanmeldung/-angebot Ansprechpartner: Fachbereich Fortbildung, Jahnstr. 5, 70597 Stuttgart, Telefon (07 11) 7 69 81-211, Fax (07 11) 7 69 81-500, E-Mail: fortbildung@baek-nw.de Teilnehmerbeitrag: 20,– Euro Veranstaltungsort: Bezirksärztekammer Nordwürttemberg, Jahnstraße 5, 70597 Stuttgart Fortbildungspunkte: 4 Punkte Änderungen bleiben vorbehalten.

Termin: Montag, 12. Juli 2021 und Dienstag, 13. Juli 2021, jeweils 9.00–18.15 Uhr Zielgruppe: Ärzte aller Fachrichtungen, Ärzte in Weiterbildung Anmeldung: www.aerztekammer-bw.de/ portal e Login e Fortbildungsanmeldung/-angebot Ansprechpartner: Fachbereich Fortbildung, Jahnstr. 5, 70597 Stuttgart, Telefon (07 11) 7 69 81-211, Fax (07 11) 7 69 81-500, E-Mail: fortbildung@baek-nw.de Teilnehmerbeitrag: 240,– Euro, 160,– Euro für Mitglieder der Südwestdeutschen Gesellschaft für Innere Medizin e. V. Veranstaltungsort: Bezirksärztekammer Nordwürttemberg, Jahnstraße 5, 70597 Stuttgart Fortbildungspunkte: 19 Punkte Änderungen bleiben vorbehalten.

EKG-Basiskurs Gewinnen Sie Sicherheit und Routine in der EKG-Auswertung und werden Sie selbst aktiv. Dieses Seminar zielt darauf ab, Ihre Fähigkeiten bei der Bewertung von EKGs zu festigen und bereitet Sie zudem auf die Beurteilung von komplexeren HerzrhythmusStörungen vor. Inhalte: •  Typische EKG-Bilder bei Linksherz- und Rechtsherzbelastung •  Lungenembolie und chronisch obstruktive Lungenerkrankung •  Definition des ST-Hebungs­ infarktes •  Stadieneinteilung des Myokardinfarkt-EKGs •  Grundzüge der bradykarden und tachykarden Herzrhythmusstörungen Sie werten diese wichtigen EKG-Bilder unter Anleitung anhand von Beispiel-EKG selbstständig. In einem abschließenden Workshop setzen Sie Ihr aktualisiertes Wissen direkt um. Eine Auffrischung der relevanten Grundlagen aus dem Medizin­ studium ist zur Vorbereitung auf den Kurs empfehlenswert.


Bekanntmachungen Termin: Montag, 19. Juli 2021 9.00–16.00 Uhr und Dienstag, 20. Juli 2021 9.00–15.00 Uhr Zielgruppe: Ärzte aller Fachrichtungen, Ärzte in Weiterbildung Anmeldung: www.aerztekammer-bw.de e Login e Fortbildungsanmeldung/-angebot Ansprechpartner: Fachbereich Fortbildung, Jahnstr. 5, 70597 Stuttgart, Telefon (07 11) 7 69 81-211, Fax (07 11) 7 69 81-500, E-Mail: fortbildung@baek-nw.de Teilnehmerbeitrag: 240,– Euro Veranstaltungsort: Bezirksärztekammer Nordwürttemberg, Jahnstraße 5, 70597 Stuttgart Fortbildungspunkte: 16 Punkte Änderungen bleiben vorbehalten.

Sonographie-Refresherkurs Ultraschall von der Locke bis zur Socke – Tipps und Tricks für Profis! Dies ist das Motto unseres Sonographie-Refresherkurses. In kompakten Vorträgen von erfahrenen DEGUM-Kursleitern und -Ausbildern frischen Sie Ihr Ultraschallwissen für verschiedene Körperregionen auf. Anschließend üben Sie das Erlernte ausführlich in Klein­ gruppen, indem Sie mit hochwertigen Sonographie-Geräten an Modellen schallen dürfen. Inhalte: •  Schilddrüse und Hals •  Gallenblase und Leberhilus •  Leber •  Thorax •  Niere und Nebenniere t•  Magen-Darmtrakt •  Aorta und tiefe Beinvenen •  Pankreas Der Kurs erfüllt die DEGUM-Richtlinien. Die Veranstaltung findet in Zusammenarbeit mit dem Verein für Medizinische Weiterbildung Stuttgart e. V. statt. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Termin: Dienstag, 20. Juli 2021 13.00–20.00 Uhr

Zielgruppe: Ärzte aller Fachrichtungen mit mehrjähriger B-Bild-Sonographie Vorerfahrung Anmeldung: www.aerztekammer-bw.de/ portal e Login e Fortbildungsanmeldung/-angebot Ansprechpartner: Fachbereich Fortbildung, Jahnstr. 5, 70597 Stuttgart, Telefon (07 11) 76981-211, Fax (07 11) 7 69 81-500, E-Mail: fortbildung@baek-nw.de Teilnehmerbeitrag: 150,– Euro inkl. Verpflegung und Seminarunterlagen Veranstaltungsort: Bezirksärztekammer Nordwürttemberg, Jahnstraße 5, 70597 Stuttgart Fortbildungspunkte: 10 Punkte Änderungen bleiben vorbehalten.

Zielgruppe: Ärzte aller Fachrichtungen ohne Ultraschall-Erfahrung, Ärzte in Weiterbildung Anmeldung: www.aerztekammer-bw.de/ portal e Login e Fortbildungsanmeldung/-angebot Ansprechpartner: Fachbereich Fortbildung, Jahnstraße 5, 70597 Stuttgart, Telefon (07 11) 7 69 81-211, Fax (07 11) 7 69 81-500, E-Mail: fortbildung@baek-nw.de Teilnehmerbeitrag: 480,– Euro inkl. Verpflegung und Seminarunterlagen Veranstaltungsort: Bezirksärztekammer Nordwürttemberg, Jahnstraße 5, 70597 Stuttgart Fortbildungspunkte: 29 Punkte Änderungen bleiben vorbehalten.

Zielgruppe: Ärzte aller Fachrichtungen mit mehrjähriger B-Bild-Sonographie Vorerfahrung Anmeldung: www.aerztekammer-bw.de/ portal e Login e Fortbildungsanmeldung/-angebot Ansprechpartner: Fachbereich Fortbildung, Jahnstr. 5, 70597 Stuttgart, Telefon (07 11) 7 69 81-211, Fax (07 11) 7 69 81-500, E-Mail: fortbildung@baek-nw.de Teilnehmerbeitrag: 200,– Euro inkl. Verpflegung und Seminarunterlagen Veranstaltungsort: Bezirksärztekammer Nordwürttemberg, Jahnstraße 5, 70597 Stuttgart Fortbildungspunkte: 10 Punkte Änderungen bleiben vorbehalten.

Sonographie-Grundkurs inkl. Notfallsonographie (fächerübergreifend)

Sonographie-Farbdopplerkurs

30. Psychosomatischer Tag

Sie möchten die FarbdopplerSonographie kompakt und praktisch orientiert erlernen? Aufbauend auf Ihren mehrjährigen Sonographie-Kenntnissen geben Ihnen erfahrene DEGUMKursleiter und -Ausbilder eine Einführung in die FarbdopplerSonographie verschiedenster Körperregionen. Nach der Theorie üben Sie das Erlernte direkt in Kleingruppen an Probanden. Für diesen praktischen Teil werden Ihnen von uns hochwertige SonographieGeräte zur Verfügung gestellt. Inhalte: •  Grundlagen, Geräteeinstellung •  A. carotis •  Beinvenen •  Beinarterien •  Abdomen •  Schilddrüse •  Reinfaller und Befunddokumentation Der Kurs erfüllt die DEGUM-Richt­ linien (als Refresher-Kurs und als Modul „Gefäßdiagnostik“). Die Veranstaltung findet in Zusammenarbeit mit dem Verein für Medizinische Weiterbildung Stuttgart e. V. statt. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt.

Sie können keine körperliche Ursache der Beschwerden Ihres Patienten feststellen? Sie vermuten, dass hinter den somatischen Beschwerden ein psychisches Leiden steckt? Für eine umfassende Behandlung Ihrer Patienten ist eine konti­ nuierliche Auffrischung und Erweiterung Ihrer Kenntnisse im Fachgebiet der Psychosomatik essentiell. Bereits während der Weiterbildung kristallisiert sich die Bedeutung fundierter psychosomatischer Kenntnisse heraus. Um diese weiter zu vertiefen, laden wir Sie zum 30. Psychos­ omatischen Tag ein. Neben dem Curriculum Psychosomatische Grundversorgung bietet der Psychosomatische Tag ihnen seit 30 Jahren topaktuelle und spannende Themen mit hervor­ ragenden Referenten, damit Sie Ihre Fachkenntnisse über das Wechselspiel zwischen Körper und Psyche erweitern können. Die Teilnahme am Psycho­ somatischen Tag kann auf die curriculare Fortbildung Psychosomatische Grundversorgung angerechnet werden.

Termin: Sonntag, 25. Juli 2021 9.00–17.00 Uhr

Termin: Samstag, 9. Oktober 2021 9.00–16.15 Uhr

Sie möchten Ultraschall­ diagnostik unter Anleitung von der Pike auf lernen? Sie wollen Basisultraschall­ diagnostik in der Notfall­ medizin betreiben? In diesem Seminar lernen Sie die Grundlagen der Sonographie des Abdomens, der Thorax-organe, der Schilddrüse und der Beinvenen kennen. Dabei besteht rund die Hälfte des Kurses aus praktischen Übungen, bei denen Sie sich in Kleingruppen gegenseitig schallen. Begleitet wird der Kurs von erfahrenen DEGUMKursleitern und -Ausbildern. Der Kurs erfüllt die DEGUM-Richtlinien. Die Veranstaltung findet in Zusammenarbeit mit dem Verein für Medizinische Weiterbildung Stuttgart e. V. statt. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Termine: 21.–23. Juli 2021 Mittwochmittag bis Freitagabend oder 26.–28. Juli 2021 Montagmittag bis Mittwochabend

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Bekanntmachungen Zielgruppe: Ärzte aller Fachrichtungen Anmeldung: www.aerztekammer-bw.de/ portal e Login e Fortbildungsanmeldung/-angebot Ansprechpartner: Fachbereich Fortbildung, Jahnstr. 5, 70597 Stuttgart, Telefon (07 11) 7 69 81-211, Fax (07 11) 7 69 81-500, E-Mail: fortbildung@baek-nw.de Teilnehmerbeitrag: 98,– Euro Veranstaltungsort: Bezirksärztekammer Nordwürttemberg, tJahnstraße 5, 70597 Stuttgart Fortbildungspunkte: 8 Punkte Änderungen vorbehalten

Baustein Psychotherapie (tiefenpsychologisch fundiert) – Kurs II Erweitern Sie Ihre Kenntnisse für unbewusste, seelische Vorgänge und finden Sie dadurch effizienter Zugang zur inneren Situation des Patienten und zur Dynamik des psychotherapeutischen Dialogs. Eignen Sie sich gleichzeitig die von den Richtlinien der Landesärztekammer Baden-Württemberg vorge­ gebenen theoretischen und praktischen Bausteine für die Weiterbildung zum Facharzt für: •  Psychiatrie und Psychotherapie •  Kinder- und Jugendpsychiatrie und -psychotherapie •  Psychosomatische Medizin und Psychotherapie sowie für die Zusatzbezeichnung Psychotherapie an. Hierfür wird 2021 der Kurs II von drei Blockkursen angeboten. Diese spannenden Themen­ bereiche erwarten Sie u. a.: •  Behandlung psychosomatischer Patienten •  Psychosenbehandlung •  Operationalisierte Psycho­ dynamische Diagnostik (OPD) •  Akutbehandlung und Krisenintervention •  Gruppentherapie •  Essstörungen •  Spezifika der ambulanten Behandlung und der Behandlung von Kindern und Jugendlichen •  Durchführung mit Fallsuper­ vision, Technik sowie praxis­ orientierten Seminaren.

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Termin: 10.–15. Oktober 2021 Sonntag bis Freitag, ganztags Zielgruppe: Ärzte in Weiterbildung zum Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, Kinder- und Jugend­ psychiatrie und -psychotherapie, Psychosomatische Medizin und Psychotherapie sowie in Zusatzweiterbildung Psychotherapie Anmeldung: www.aerztekammer-bw.de/ portal e Login e Fortbildungsanmeldung/-angebot Ansprechpartner: Fachbereich Fortbildung, Bezirksärztekammer Nordwürttemberg, Jahnstr. 5, 70597 Stuttgart, Telefon (07 11) 7 69 81-211, Fax (07 11) 7 69 81-500, E-Mail: fortbildung@baek-nw.de Veranstaltungsort: Kloster Heiligkreuztal, Am Münster 7, 88499 Heiligkreuztal Teilnehmerbeitrag: 690,– Euro inkl. Seminarunterlagen, zzgl. Verpflegung und Übernachtung (falls gewünscht) Fortbildungspunkte: 55 Punkte Änderungen bleiben vorbehalten.

Beratung zur Patientenverfügung und gesundheitliche Vorausplanung – eine Aufgabe für Hausärzte Die Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht ist eine wichtige Möglichkeit für Ihre Patienten, ihr Recht auf Selbstbestimmung wahrzunehmen und eigenständig zu entscheiden, welche medizinischen und lebenserhaltenden Maßnahmen ergriffen werden sollen, wenn sie im Ernstfall dazu nicht mehr in der Lage sind. Die ärztliche Beratung zur Patientenverfügung ist ein anspruchsvolles und sensibles Thema, bei dem Sie als Arzt ethische, rechtliche und medizinische Gesichtspunkte berücksichtigen müssen.

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Im Rahmen dieses Seminars werden nachfolgende Fragestellungen zur Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht geklärt und diskutiert, um Ihnen praktische Hilfestellungen für Ihren Praxisalltag an die Hand zu geben: •  Wie können Sie Patienten bestmöglich zum Thema Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht beraten? •  Welche Bedeutung und welche Konsequenzen haben Vorsorgevollmachten und Patientenverfügungen in Ihrer praktischen ärztlichen Tätigkeit? •  Wie sind die gesetzlichen Regelungen zur Patienten­ verfügung? Innerhalb der Veranstaltung wird der Inhalt der relevanten Gesetze besprochen und ein evaluiertes und seit Jahren erprobtes regionales Beratungsangebot der Esslinger Initiative e. V. vorgestellt. Die konkreten Inhalte des Programmes werden noch bekanntgegeben. Termine: Freitag, 15. Oktober 2021 13.30–17.00 Uhr Zielgruppe: Ärzte aller Fachrichtungen Anmeldung: www.aerztekammer-bw.de/ portal e Login e Fortbildungsanmeldung/-angebot Ansprechpartner: Fachbereich Fortbildung, Jahnstr. 5, 70597 Stuttgart, Telefon (07 11) 7 69 81-211, Fax (07 11) 7 69 81-500, E-Mail: fortbildung@baek-nw.de Teilnehmerbeitrag: 60,– Euro Veranstaltungsort: Bezirksärztekammer Nordwürttemberg, Jahnstraße 5, 70597 Stuttgart Fortbildungspunkte: 5 Punkte Änderungen bleiben vorbehalten.

Offene Rechnungen in der Arzt­ praxis – wie gehe ich damit um? Ihre Patienten bezahlen ihre Rechnungen nicht und Sie wissen nicht, wie Sie damit am besten umgehen welche Schritte Sie wann einleiten sollen? Kein Problem, wir erarbeiten mit Ihnen gemeinsam Lösungsansätze zum Umgang mit offenen Rechnungen. Mit unserer Unterstützung können Sie die Hand­ habung für Ihre Praxis optimieren, um in Zukunft sicher auf ähnliche Situationen reagieren zu können. Inhalte des Workshops sind: •  Professioneller Umgang mit Nichtzahlern •  Sinnvolle Mahnläufe in Ihrer Arztpraxis •  Erstellung eines gerichtlichen Mahnbescheides •  Ratenzahlung •  Abgabe der offenen Forderungen an einen Dienstleister – sinnvoll oder nicht? •  Verjährung Termin: Samstag, 23. Oktober 2021 10.00–16.15 Uhr Zielgruppe: Ärzte aller Fachrichtungen, Medizinische Fachan­ gestellte, Abrechnungspersonal Anmeldung: www.aerztekammer-bw.de/ portal e Login e Fortbildungsanmeldung/-angebot Ansprechpartner: Fachbereich Fortbildung, Jahnstr. 5, 70597 Stuttgart, Telefon (07 11) 7 69 81-211, Fax (07 11) 7 69 81-500, E-Mail: fortbildung@baek-nw.de Teilnehmerbeitrag: 70,– Euro inkl. Verpflegung und Seminarunterlagen Veranstaltungsort: Bezirksärztekammer Nordwürttemberg, Jahnstraße 5, 70597 Stuttgart Fortbildungspunkte: 7 Punkte Änderungen bleiben vorbehalten.


Bekanntmachungen 10. Stuttgarter Tag für Infektiologie In Zusammenarbeit mit dem Zentrum für Infektiologie – dem Netzwerk infektiologisch tätiger Ärzte aus Klinik, Praxis und Labor – bietet die Bezirks­ ärztekammer Nordwürttemberg den Stuttgarter Tag für Infektiologie an. Hier erfahren Sie Neuigkeiten zu aktuellen Herausforderungen und vertiefen Ihre Kenntnisse in Prävention, Diagnostik und Therapie von Infektionen. Die Veranstaltung zielt darauf ab, Ihre Kompetenz für Fragestellungen im vielfältigen Bereich der Infektiologie zu stärken. Die Veranstaltung widmet sich einem aktuellen Schwerpunktthema, das im Vorfeld bekannt gegeben wird. Wir laden Sie herzlich zu diesem spannenden Tag mit viel Raum für Diskussion ein und begrüßen Sie auch im Namen unseres Kooperationspartners Zentrum für Infektiologie Stuttgart (ZIS)! Diese Fortbildung ist vom Landesgesundheitsamt Baden-Württemberg für die Fortgeltung erteilter Ermächtigungen zur Gelbfieberimpfung anerkannt. Termin: Samstag, 13. November 2021 9.00–14.45 Uhr Zielgruppe: Ärzte aller Fachrichtungen Anmeldung: www.aerztekammer-bw.de/ portal e Login e Fortbildungsanmeldung/-angebot Ansprechpartner: Fachbereich Fortbildung, Jahnstr. 5, 70597 Stuttgart, Telefon (07 11) 7 69 81-211, Fax (07 11) 7 69 81-500, E-Mail: fortbildung@baek-nw.de Teilnehmerbeitrag: 20,– Euro Veranstaltungsort: Bezirksärztekammer Nordwürttemberg, Jahnstraße 5, 70597 Stuttgart Fortbildungspunkte: 6 Punkte Änderungen bleiben vorbehalten.

Bezirksärztekammer Nordbaden Geschäftsstelle: Zimmerstraße 4 76137 Karlsruhe Telefon (07 21) 1 60 24-0  Fax (07 21) 1 60 24-2 22

Fortbildungen der Bezirksärztekammer Nordbaden Im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie behalten wir uns weiterhin vor, Fort­ bildungen ggf. kurzfristig abzusagen bzw. unsere Veranstaltungen als WebSeminare durchzuführen. Bitte informieren Sie sich zum aktuellen Stand auf der Homepage bzw. telefonisch oder per Mail, ob und in welcher Form die Fortbildung stattfindet. Zu Präsenzveranstaltungen nicht zugelassen werden können Personen, die ungeschützten Kontakt zu mit vom Coronavirus infizierten Personen hatten, die sich innerhalb der letzten 14 Tage in einem ausländischen Corona-Risikogebiet aufge­ halten haben oder die selbst Symptome von Covid-19 vorweisen. Bitte melden Sie sich zu unseren Fortbildungsveranstaltungen über unser Seminarverwaltungsprogramm (SVmed) im Portal der Landesärztekammer an: Bei einer Neuregistrierung im Portal (inkl. SVmed): www.aerztekammer-bw.de/ 10aerzte/00portal/ selbstregistrierung/ Bei bestehendem Konto in SVmed oder im Portal: https://elp25.com/svmed/bw/ Bei Rückfragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung. Bezirksärztekammer Nordbaden, Akademie für Ärztliche Fortbildung, Zimmerstr. 4, 76137 Karlsruhe, Telefon (07 21) 1 60 24-131/-132, Fax (07 21) 1 60 24-333, E-Mail: fortbildungsakademie@ baek-nb.de

Als Web-Seminar: Wie man aus Krisen Chancen machen kann – Kompetenzaktivierende systematisch-Lösungsorientierte (hypnosystemischer) Konzepte Situationen (gesellschaftliche, familiäre, in Organisationen usw.) oder persönliche Entwicklungen werden dann als Krise erlebt, wenn bisher vertraute psychische und/oder interaktionelle Muster zusammenbrechen oder nicht mehr wirksam passen. Damit verbunden erleben Menschen Ohnmacht, Konfusion, mangelnde oder ganz fehlende Selbstwirksamkeit. Dies kann massive Angst, Verzweiflung, Sinnverlust oder auch Aggression auslösen und zu Lösungsversuchen führen, die gerade wieder destruktiv verstärkende Wirkung ergeben und so das Krisenerleben noch verstärken. Solche Prozesse können auch bei Menschen in Helfer*innen-Rollen wieder eigene Ängste, Hilflosigkeit oder auch Aggressionen oder Konfusion auslösen. Dennoch sind auch in solchen schwierigen Situationen bei den Betroffenen immer auch sehr viele hilfreiche Kompetenzen in ihrem unbewussten ErlebnisRepertoire vorhanden, diese sind dann nur dissoziiert, sodass die Betroffenen in diesen Momenten keinen wirksamen Zugang zu ihnen finden. Im Beitrag wird vermittelt a)  wie man die Entstehung und Aufrechterhaltung solcher destruktiven Krisen-Prozesse systematisch beschreiben und verstehbar machen kann; b)  wie man gezielt auch Menschen mit intensivem KrisenErleben gut „abholen“ und mit ihnen in kooperativen Kontakt kommen kann. c)  wie man Betroffenen schnell und wirksam helfen kann, die destruktive Kraft des KrisenErlebens zu unterbrechen und sogar nutzbar machen kann dafür, dann d)  die „schlummernden“ hilfreichen Kompetenzen in ihrem unbewussten „ErfahrungsRepertoire“ wieder wirksam zu reaktiveren und zu Kontextangemessenen Lösungsschritten zu kommen.

e)  und dazu, wie man auch Helfer*innen gut dabei unter­ stützen kann, den schnell aus­ lösbaren inneren Druck in dieser Rolle wieder in eine gesunde, Kraft gebende Balance zu bringen, die zieldienliche Handlungsfähigkeit ermöglicht. Termin: Mittwoch, 20. Januar 2021 18.00–ca. 19.30 Uhr Referent: Dr. med. Dipl. rer. pol. Gunther Schmidt, Facharzt für psycho­ somatische Medizin und Psychotherapie, Ärztlicher Direktor der sysTelios Privatklinik Siedelsbrunn für Psychotherapie und psychosomatische Gesundheitsentwicklung, Leiter des Miltion-EricksonInstituts Heidelberg. Wissenschaftliche Leitung: Dr. med. Thomas Lohmann, Chefarzt der Klinik für Psychos­ omatische Medizin und Psychotherapie am Klinikum Nordschwarzwald Dr. med. Elisabeth Daikeler, niedergelassene Fachärztin für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie Veranstaltungsart: Web-Seminar – kurz vor Veranstaltung erhalten Sie einen Link. Zielgruppe: Ärztinnen und Ärzte aller Fachrichtungen Gebühr: 15,– Euro Fortbildungspunkte: 2 Anmeldung: Online über das Portal der Landesärzte­ kammer Baden-Württemberg www.aerztekammer-bw.de/portal Die Teilnehmerzahl ist technisch bedingt leider begrenzt!

Train the Trainer Kurse – für Weiterbilder (Modul 2) Angesichts der neuen Weiter­ bildungsordnung einerseits und einer zu geringen Anzahl an Ärztinnen und Ärzten in Weiterbildung andererseits wird es zunehmend wichtig, die Weiterbildung im ambulanten und stationären Sektor strukturiert und effizient zu gestalten und nach modernen Qualitätskriterien zu optimieren.

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Bekanntmachungen Unser modular aufgebauter Kurs unterstützt Sie als Weiterbilder bei der täglichen Arbeit mit den ÄiW. Vermittelt werden wichtige Neuerungen der WBO samt eLogbuch sowie grundlegende Rahmenbedingungen organisatorischer und rechtlicher Natur. Workshops zu Curriculums­ erstellung, Feedbackgesprächen, didaktischen Methoden und Kommunikationstechniken sollen zusätzlich wichtige Hilfestellung leisten. Angesprochen sind alle Fach­ ärztinnen und Fachärzte, die als Weiterbilder Ärztinnen und Ärzte in Weiterbildung beschäftigen oder dies künftig tun wollen. Modul 1 hat bereits im September 2020 stattgefunden, Modul 2 ist aber auch für neue TeilnehmerInnen offen. Termin Modul 2: Samstag, 30. Januar 2021 9.00–17.30 Uhr Referenten Modul 2: Julia Fackert, LL. M., Rechtsreferentin der Bezirks­ ärztekammer Nordbaden Dr. med. Folkert Fehr, niedergelassener Facharzt für Kinder- und Jugendmedizin, Mitglied des Arbeitsausschusses des Weiterbildungsausschusses der Bezirksärztekammer Nordbaden Carsten Mohrhardt, Facharzt für Orthopädie und Unfall­ chirurgie, Vorsitzender des Weiterbildungsausschusses der Bezirksärztekammer Nordbaden Prof. Dr. med. Marcus Siebolds, Facharzt für Innere Medizin, Dekan des Fachbereichs Gesundheitswesen der Katholischen Hochschule Nordrhein-Westfalen, Abteilung Köln Wissenschaftliche Leitung: Dr./Univ. Pisa Susanna Colopi-Glage, niedergelassene Fachärztin für Allgemeinmedizin, Vizepräsidentin der Bezirks­ ärztekammer Nordbaden Veranstaltungsort: Bezirksärztekammer Nordbaden, Zimmerstr. 4, 76137 Karlsruhe

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Zielgruppe: Fachärztinnen und Fachärzte, die als Weiterbilder Ärztinnen und Ärzte in Weiterbildung beschäftigen oder dies künftig tun wollen. Gebühr: 95,– Euro pro Modul, inkl. Seminarunterlagen und Verpflegung Anmeldung: Online über das Portal der Landesärzte­ kammer Baden-Württemberg www.aerztekammer-bw.de/portal Die Teilnehmerzahl ist auf 24 Personen begrenzt!

Als Web-Seminar: Kindeswohlgefährdung: terkennen und handeln! Leider ist das Wohl vieler Kinder in Deutschland auch im Jahr 2020 noch massiv gefährdet; zehntausende werden alljährlich Opfer von Straftaten, sexuell missbraucht, körperlich und seelisch misshandelt. In einigen Fällen hat die diesjährige Pandemie mit ihren Maßnahmen zu einer Eskalation der Gewalt in Familien geführt. Die Prävention schwerwiegender Gewalttaten und je nach Fall deren strafrechtliche Verfolgung ebenso wie der Schutz der Betroffenen erfordert ein breites Netz, in dem die jeweils Beteiligten gut kooperieren. Ärztinnen und Ärzte der Grundversorgung sollen hier nach dem seit 1. Januar 2012 geltenden Bundeskinderschutzgesetzes (BKiSchG) eine entscheidende Rolle einnehmen. Im Bundes­ kinderschutzgesetz wurde Ärzten erstmals erlaubt, sich mit der „insoweit erfahrenen Fachkraft“, die im Jugendamt angesiedelt ist, schon im Verdachtsfall ohne Bruch der Schweigepflicht zu beraten und diese zu informieren. Sofern nötig dürfen Ärztinnen und Ärzte auch unter Bruch der ärztlichen Schweigepflicht dem Jugendamt über eine Kindeswohlgefährdung Mitteilung machen.

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Für die Ärzteschaft von wesentlicher Bedeutung enthält das BKiSchG einheitliche Regelungen zur einzelfallbezogenen Zusammenarbeit mit dem Jugendamt. In unserer Online-Fortbildung werden zunächst die verschiedenen Formen der Kindeswohlgefährdung und deren Erkennung auch im Verdachtsfall erläutert, welche Strategien es in der Zusammenarbeit gibt und wie weit oder eng die juristischen Grenzen gesteckt sind. Außerdem erhalten Sie Informa­ tionen zur konkreten Kooperation mit der Stadt/den Kommunen und zum weiteren Prozedere, nachdem die Meldung einer Ärztin/eines Arztes an das Jugendamt bzw. den Sozialen Dienst erfolgt ist. Termin: Freitag, 12. Februar 2021 18.00–ca. 20.00 Uhr Referenten: Karl Prömpeler-Kuhn, Facharzt für Kinder- und Jugendmedizin, 1. Vorsitzender Deutscher Kinderschutzbund, Ortsverband Karlsruhe AGDir. a. D. Reinhold Buhr, Kammeranwalt der Bezirks­ ärztekammer Nordbaden Wissenschaftliche Leitung: Dr. med. Elisabeth Daikeler, niedergelassene Fachärztin für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie Veranstaltungsart: Web-Seminar – rechtzeitig vor Veranstaltung erhalten Sie einen Link. Zielgruppe: Hausärzte, Kinderärzte, Gynäkologen und Psycho­ therapeuten, Ärztinnen und Ärzte aller Fachrichtungen Gebühr: 15,– Euro Fortbildungspunkte: 2 beantragt Anmeldung: Online über das Portal der Landesärzte­ kammer Baden-Württemberg www.aerztekammer-bw.de/portal Die Teilnehmerzahl ist technisch bedingt leider begrenzt!

Fortbildung: Kompaktkurs Notfallmedizin (gem. Weiterbildungs­ ordnung zur Erlangung der Zusatzweiterbildung „Notfallmedizin“) Zum zweiten Male bietet die Akademie für Ärztliche Fortbildung der Bezirksärztekammer Nordbaden in Kooperation mit der DRK-Medizinakademie einen Kompaktkurs Notfallmedizin („80 Stundenkurs“) in Karlsruhe an. Die Inhalte des Kurses richten sich nach dem Curriculum der Bundesärztekammer. Die Teilnahme am Weiterbildungskurs steht allen approbierten Ärzten und Ärztinnen sowie Ärzten und Ärztinnen mit einer Berufserlaubnis zur vorübergehenden Ausübung des Berufs nach § 10 der Bundesärzteordnung (BÄO) offen. Die Voraussetzungen zum Erwerb der Zusatzweiterbildung „Notfallmedizin“ sind nicht bundeseinheitlich geregelt. Bitte informieren Sie sich bei der für Sie zuständigen Ärztekammer. Die Akademie für Ärztliche Fortbildung ist eine nach dem Bildungszeitgesetz BadenWürttemberg anerkannte Bildungseinrichtung. Damit können Sie als Arbeitnehmer/in in BadenWürttemberg bis zu fünf Arbeitstage Bildungsurlaub bei Ihrem Arbeitgeber beantragen. Bitte beachten Sie, dass ein Antrag bis spätestens acht Wochen vor Beginn der Veranstaltung beim Arbeitgeber gestellt werden muss. Wenn Sie in einem anderen Bundesland Ihre Tätigkeit ausüben, gelten die Regelungen des jeweiligen länderspezifischen Bildungszeitgesetzes. Termin: 6.–13. März 2021 (Sa–Sa) ganztägig


Bekanntmachungen Kursleitung: Dr. med. Heiko Baumann, DESA, MHBA, FA für Anästhesiologie, ZWB Notfallmedizin, Intensiv­ medizin und Palliativmedizin, FK Leitender Notarzt, ViDia Christliche Kliniken Karlsruhe, Standort St. Vincentius-Kliniken Lutz Zöller, FA für Anästhesiologie, ZWB Notfallmedizin und Intensivmedizin, FK Leitender Notarzt, ViDia Christliche Kliniken Karlsruhe, Standort Diakonissenkrankenhaus Wissenschaftliche Leitung: Prof. Dr. med. Bernd-Dieter Gonska, FA für Innere Medizin, SP Kardiologie, ehem. Direktor der Klinik für Kardiologie, Intensivmedizin und Angiologie, ViDia Christliche Kliniken Karlsruhe, Standort St. Vincentius-Kliniken Wissenschaftlicher Beirat: Dr. med. Thomas Arldt, Direktor der Klinik für Anästhesie, Intensiv- und Notfallmedizin, ViDia Christliche Kliniken Karlsruhe, Standort Diakonissenkrankenhaus Prof. Dr. med. Michael Henrich D. Phil. M. A., Direktor der Klinik für Anästhesie, Intensiv- und Notfallmedizin, ViDia Christliche Kliniken Karlsruhe, Standort St. Vincentius-Kliniken Prof. Dr. med. Franz Kehl, Direktor der Klinik für Anästhesie und Intensivmedizin, Städtisches Klinikum Karlsruhe Veranstaltungsort: Bezirksärztekammer Nordbaden, Zimmerstr. 4, 76137 Karlsruhe Zielgruppe: approbierte Ärztinnen und Ärzte mit Berufserlaubnis, die die Zusatzweiterbildung Notfallmedizin erlangen möchten Gebühr: 1.090,– Euro inkl. Seminarunterlagen und Tagesverpflegung Fortbildungspunkte: 80 Punkte Weitere Informationen: www.drk-karlsruhe.de/notarztkurs Anmeldung: Online über das Portal der Landesärzte­ kammer Baden-Württemberg www.aerztekammer-bw.de/portal Die Teilnehmerzahl ist begrenzt!

Als Web-Seminar: Medizinische Notfälle an Bord von Flugzeugen Die Zahl der Flugreisenden steigt von Jahr zu Jahr und damit auch das Risiko von medizinischen Notfällen bei älteren Menschen, Menschen mit Vorerkrankungen oder auch bei Gesunden. Tritt ein medizinischer Zwischenfall an Bord eines Flugzeuges auf, wird in der Regel nach einem anwesenden Arzt gefragt. Nach deutschem Recht ist ein Arzt verpflichtet, medizinische Hilfe zu leisten. Doch was bedeutet dies in einem Flugzeug? Zahlreiche Fragen kommen auf: Wie sieht das medizinische Equipment an Bord aus? Ist eine außerplanmäßige Zwischenlandung nötig? Welches Haftungsrecht gilt an Bord? Damit Ärztinnen und Ärzte in dieser außergewöhnlichen Belastungssituation souverän agieren, adäquate Entscheidungen treffen und angemessene Behandlungsformen anwenden können, sollen ihnen Handlungsgrundsätze und Orientierungshilfen vermittelt werden. Aufgrund der aktuellen Situation wird diese Fortbildung als Web-Seminar angeboten. Termin: Mittwoch, 24. März 2021 19.00–22.00 Uhr Referenten: Dr. med. Christopher Neuhaus, FA für Anästhesiologie, Notfallmedizin, Universitätsklinikum Heidelberg, Mitglied im Vorstand der Deutschen Gesellschaft für Luft- und Raumfahrtmedizin e. V. Julius Springer, Senior First Officer A380, CRM-Trainer, Deutsche Lufthansa AG Wissenschaftliche Leitung: Dr. med. Christopher Neuhaus Veranstaltungsart: Web-Seminar – kurz vor Veranstaltung erhalten Sie einen Link.

Zielgruppe: Ärztinnen und Ärzte aller Fachrichtungen Gebühr: 25,– Euro Fortbildungspunkte: 4 Anmeldung: Online über das Portal der Landesärzte­ kammer Baden-Württemberg www.aerztekammer-bw.de/portal Die Teilnehmerzahl ist technisch bedingt leider begrenzt!

Fortbildung des Ausschusses Ärztinnen: Workshop „Erfolgreicher kommunizieren“ Ob Einzelgespräche, Meetings oder konkrete Arbeitssituationen in hierarchisch unterschiedlichen Konstellationen: Für den Erfolg oder Misserfolg im Gespräch mit anderen Ärztinnen und Ärzten ist die Art der Kommunikation und des Auftretens manchmal entscheidender als die Sach­ kompetenz: Die notwendige Überzeugungskraft, Souveränität und Glaubwürdigkeit hängen in hohem Maße von sprachlichem Ausdrucksvermögen, Körpersprache, Stimme, psychologischem Geschick, Rollenverständnis und innerer Haltung ab. Insgesamt stellt die Kommunikationsfähigkeit einen wesentlichen Aspekt persönlicher Sozialkompetenz dar, die gerade im beruflichen Alltag immer unverzichtbarer wird. In diesem Workshop in deutscher Sprache wird bei maximal 7 Teilnehmenden sehr individuell auf die persönlichen sprecherischen und sprachlichen Voraussetzungen eingegangen. Unter Wahrung ihrer Sprecherpersönlichkeit und unterstützt durch Videoanalysen und Simulationen, werden anhand konkreter beruflicher Situationen und von Beispielen Ihre Stärken hervorgehoben und eventuelle Schwächen abgemildert. Termine: Freitag, 23. April 2021 14.00–18.30 Uhr und Samstag, 24. April 2021 9.00–13.30 Uhr

Referentin: Wilma Küspert, Sprechwissenschaftliche Beratung, Training, Coaching Wissenschaftliche Leitung: Dr. med. Nicola BuhlingerGöpfarth, Fachärztin für Allgemeinmedizin, Pforzheim Vorsitzende Ausschuss Ärztinnen der Bezirksärzte­ kammer Nordbaden Veranstaltungsort: Bezirksärztekammer Nordbaden, Zimmerstr. 4, 76137 Karlsruhe Zielgruppe: Ärztinnen und Ärzte aller Fachrichtungen Gebühr: 295,– Euro inkl. Seminarunterlagen und Verpflegung Fortbildungspunkte: 14 Punkte Anmeldung: Online über das Portal der Landesärzte­ kammer Baden-Württemberg www.aerztekammer-bw.de/portal Die Teilnehmerzahl ist auf 7 Personen begrenzt!

„Geriatrische Grundversorgung“ – 60-stündiges Basiscurriculum der Bundesärztekammer Die Gesellschaft wird immer älter – darauf müssen sich auch Ärztinnen und Ärzte vieler Fachrichtungen einstellen, sowohl in der ambulanten als auch in der stationären Betreuung. In den Weiterbildungsgängen vieler Fachgebiete sind geriatrische Themen und die besonderen Probleme des älteren und multimorbiden Patienten nicht sehr ausführlich berücksichtigt. An der Geriatrie interessierte Ärztinnen und Ärzte können seit geraumer Zeit die Zusatzweiterbildung „Geriatrie“ nach der Weiterbildungsordnung der Landesärztekammer BadenWürttemberg erwerben. Sie sieht aber eine Weiterbildungszeit von 18 Monaten bei einem zur Weiterbildung befugten Facharzt vor und ist inhaltlich so umfangreich, dass sie fast nur von den Fachärztinnen und Fachärzten für Allgemeinmedizin und Innere Medizin gewählt wird.

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Bekanntmachungen Die Bundesärztekammer hat daher ein 60-stündiges Basis­ curriculum „Geriatrische Grundversorgung“ entwickelt. Dieses richtet sich an die Ärztinnen und Ärzte aller Fachgebiete, die die Zusatzbezeichnung Geriatrie nicht erwerben wollen, ihre Kenntnisse über wesentliche Aspekte bei der Behandlung älterer Menschen aber vertiefen möchten. Das Curriculum ist in neun Module gegliedert, die in drei Abschnitte (jeweils ein Wochenende) eingeteilt wurden. Das Curriculum ist anrechenbar auf den Fortbildungs­ umfang von 160 Stunden, den die KV für die Abrechnung der Spezialisierten geriatrischen Diagnostik vorgibt. Programm: –  Besonderheiten des alten Patienten –  Geriatrische Syndrome und Altersspezifika ausgewählter Erkrankungen (in mehreren Teilen) –  Geriatrisches Basis-Assessment –  Arzneimitteltherapie und nicht-medikamentöse Therapiemaßnahmen –  Rechtliche und ethische Grundlagen –  Einrichtungen geriatrischer Versorgung –  Fallbeispiele Termine: 7.–9. Mai 2021 11.–13. Juni 2021 und 16.–18. Juli 2021 Voraussichtlich jeweils Freitag, ca. 15.00–18.30 Uhr, Samstag, ca. 9.00–18.00 Uhr und Sonntag, ca. 9.00–14.30 Uhr Wissenschaftliche Leitung: Dr. med. Brigitte R. Metz, Chefärztin Geriatrisches Zentrum Karlsruhe und Klinik für Rehabilitative Geriatrie, ViDia Christliche Kliniken Karlsruhe, Standort Diakonissenkrankenhaus

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Veranstaltungsort: 1. Wochenende: ViDia Christliche Kliniken Karlsruhe, Standort Diakonissenkrankenhaus Karlsruhe-Rüppurr, Diakonissenstraße 28, 76199 Karlsruhe 2. und 3. Wochenende: Bezirksärztekammer Nordbaden, Zimmerstr. 4, 76137 Karlsruhe Zielgruppe: niedergelassene Ärztinnen und Ärzte Gebühr: 645,– Euro inkl. Verpflegung und Seminarunterlagen Fortbildungspunkte: 60 Punkte Anmeldung: Online über das Portal der Landesärzte­ kammer Baden-Württemberg www.aerztekammer-bw.de Die Teilnehmerzahl ist begrenzt!

Fortbildung für Weiterbildungs­ assistenten „Not in der Notfall­ ambulanz? – Berufseinsteiger­ seminar für Kliniker“ Wie handle ich richtig bei meinem ersten Dienst in der Notfallambulanz, beim ersten Nachtdienst? In diesem Fortbildungsseminar in Heidelberg geben erfahrene Fachärzte ihren KollegInnen Rüstzeug für die ersten Dienste an die Hand. In abwechslungsreichen Kurz­ vorträgen werden klassische Probleme der Patientenversorgung in der Notfallambulanz präsentiert. Welche Diagnostik ist indiziert? Wo und wie wird der Patient weiterversorgt? Das Spektrum reicht von der Interpreta­ tion von EKG-und Laborbefunden über Antibiotikatherapie bis hin zu neurologischen Patienten in der Notfallambulanz. An den theoretischen Teil schließt sich ein kleines Praktikum an, in welchem neben der Versorgung lebensbedrohlicher Notfälle auch praktische Einblicke in die Akut-Echokardiographie sowie die Akut-Abdomensonographie gegeben werden. TeilnehmerInnen an den „Willkommensabenden für Neuapprobierte“ der Bezirksärztekammer Nordbaden erhalten rabattierten Zugang zur Fortbildung. Die nächsten Termine sind der 28. April und der 15. September 2021. Einladungen hierzu erfolgen separat.

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Termin: Samstag, 3. Juli 2021 9.00–ca. 16.00 Uhr Wissenschaftliche Leitung: Prof. Dr. med. Norbert Frey, Ärztlicher Direktor der Medizinische Klinik III, Kardiologie, Angiologie, Pneumologie, Universitätsklinikum Heidelberg PD Dr. med. Michael Preusch, Oberarzt, Gesamtleitung Intensivmedizin, Medizinische Klinik III, Kardiologie, Angiologie, Pneumologie, Universitäts­ klinikum Heidelberg Veranstaltungsort: Universitätsklinikum Heidelberg, Medizinische Klinik, Hörsaal, Im Neuenheimer Feld 410, 69120 Heidelberg Zielgruppe: Ärzte und Ärztinnen in Weiterbildung Gebühr: 50,– Euro inkl. Seminarunterlagen und Verpflegung Fortbildungspunkte: 7 Punkte beantragt Anmeldung: Online über das Portal der Landesärzte­ kammer Baden-Württemberg www.aerztekammer-bw.de Die Teilnehmerzahl ist begrenzt!

Workshop „Wertschätzende Kommunikation“ für medizinische Fachangestellte In Zeiten überfüllter Praxen und eines teils erhöhten Erwartungsdrucks spielt der Erstkontakt mit PatientInnen eine entscheidende Rolle für das weitere Verhältnis zwischen Arzt(praxis) und Patienten. Hier wirkt sich die kommunikative Kompetenz von Medizinischen Fachangestellten außerordentlich positiv aus. Durch eine gelingende Kommunikation kann aber nicht nur der Kontakt mit Patienten bzw. deren Angehörigen positiver gestaltet, sondern auch die Kooperationsfähigkeit im Team gestärkt werden.

In unserem Workshop lernen die TeilnehmerInnen die „Wertschätzende Kommunikation“ als eine Methode, mit anderen einfühlend und zugleich geradlinig zu kommunizieren. Die TeilnehmerInnen erleben, wie sie berufliche Beziehungen so gestalten können, dass sie von Wertschätzung und Vertrauen geprägt sind. Auf der Grundlage eigener Beispiele aus ihrem beruflichen Alltag trainieren sie unter Anleitung einer qualifizierten und erfahrenen Trainerin ganz praxisnah (interaktiv, Rollenspiele, Fallbearbeitung) ein professionelles Kommunikationsverhalten. So lernen sie, ihre Fähigkeit zur Empathie zu erweitern und auch in schwierigen, emotionsgeladenen Situationen eine wertschätzende Haltung einzunehmen. Der Nutzen für die TeilnehmerInnen sowie letztlich für die Praxis zeigt sich in mehr Kooperation, größerer persönlicher Stabilität, effizienterer Ziel­ erreichung und empathischerem Kontakt zu Patienten und deren Angehörigen. Termine: Donnerstag, 23. September 2021 14.00–17.15 Uhr und Freitag, 24. September 2021 8.30–16.00 Uhr Referentin: Birgit Brand-Hörsting, Trainerin Wertschätzende Kommunikation (nach Dr. M. Rosenberg) Veranstaltungsort: Bezirksärztekammer Nordbaden, Zimmerstr. 4, 76137 Karlsruhe Zielgruppe: Medizinische Fachangestellte Gebühr: 130,– Euro inkl. Seminarunterlagen und Verpflegung Teilnahmebedingungen: Unsere ausführlichen Teilnahmebedingungen entnehmen Sie bitte der Homepage. Anmeldung: Online über das Portal der Landesärzte­ kammer Baden-Württemberg www.aerztekammer-bw.de Die Teilnehmerzahl ist auf 14 Personen begrenzt!


Bekanntmachungen Bezirksärztekammer Südbaden Geschäftsstelle: Sundgauallee 27 79114 Freiburg/Br. Telefon (07 61) 6 00 47-0 Fax (07 61) 89 28 68

Akademie für ärztliche Fort- und Weiterbildung Südbaden Im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie behalten wir uns weiterhin vor, Fort­ bildungen ggf. kurzfristig abzusagen bzw. unsere Veranstaltungen als Web- Seminare durchzuführen. Bitte infor­ mieren Sie sich zum aktuellen Stand auf der Homepage bzw. telefonisch oder per Mail, ob und in welcher Form die Fortbildung stattfindet. Bitte melden Sie sich zu unseren Fortbildungsveranstaltungen über unser Seminarverwaltungsprogramm (SVmed) in dem Portal der Landesärztekammer an: www.aerztekammer-bw.de/ portal a Login a Fortbildungsanmeldung/ -angebot Alle Veranstaltungen sind von der Landesärztekammer BW anerkannt und auf das Fortbildungszertifikat anrechenbar.

Antibiotic Stewardship (ABS) – Blended Learning Leitung: PD Dr. med. Sebastian Schulz-Stübner, Deutsches Beratungszentrum für Hygiene (BZH GmbH), Freiburg Ein Ziel der Deutschen Antibio­ tika-Resistenzstrategie (DART) der Bundesregierung ist neben der Prävention nosokomialer Infektionen die Bekämpfung der Antibiotikaresistenzen durch Antibiotic Stewardship (ABS).

Mit ABS sind „Strategien zum rationalen Einsatz von Antiinfektiva“ gemeint, das heißt ein systematisches, nachhaltiges Bemühen um Verbesserung und Sicherstellung einer rationalen Praxis zur Antiinfektivaverordnung. Der nach dem Curriculum der Bundesärztekammer gestaltete Kurs zum ABS-beauftragten Arzt stellt für die in klinischen Einrichtungen tätigen Ärzte ein Angebot dar, um ihre vor­ handenen Kenntnisse und Erfahrungen in rationaler Anti­ infektivastrategie systematisch weiter zu vertiefen und aufzufrischen. Nach erfolgreicher Ableistung des Kurses verfügen die Teilnehmer über folgende Kenntnisse/ Befähigungen zur Behandlung von Kindern/Erwachsenen: –  Kenntnisse zu Antiinfektiva: Spektrum, Pharmakokinetik, Wechselwirkungen, unerwünschte Ereignisse und Wirkungen –  Grundlagen der medizinischen Mikrobiologie, der Diagnostik und der antimikrobiellen Resistenztestung –  Kenntnis und Implementierung einschlägiger AntibiotikaTherapieleitlinien –  Beteiligung und Unterstützung von Kommunikations­ strukturen zu Antiinfektiva (u. a. Durchführung von Schulungen) –  Kenntnisse und Befähigung zu Anwendungen beim Infektionsmanagement ABS-beauftragte Ärzte können in Analogie zum Hygiene­ beauftragten Arzt die Funktion eines abteilungsbezogenen Ansprechpartners wahrnehmen. Die Befähigung zum ABS-beauftragten Arzt kann bereits im Rahmen der Weiterbildungszeit erworben werden. Der Kurs wird als Blended Learning mit 20 E-Learning-Einheiten und daran anschließenden 2 Präsenztagen mit nochmals 20 Lern­ einheiten durchgeführt. Die E-Learning-Einheiten müssen vor der Präsenzver­ anstaltung absolviert werden und schließen jeweils einzeln mit einer Lernerfolgskontrolle ab. Eine zusätzliche Prüfung vor oder an den Präsenztagen erfolgt nicht.

Termine: E-Learning: ab Montag, 4. Januar 2021 Präsenztermine (Live-Online-Seminar): 22./23. April 2021 E-Learning: ab Dienstag, 1. Juni 2021 Präsenztermine (Live-Online-Seminar): 30. September–1. Oktober 2021 Zeit: Donnerstag, 9.00 s.t.–ca. 18.45 Uhr Freitag, 8.00 s.t.–ca. 17.00 Uhr Ort: online Entgelt: 600,– Euro Fortbildungspunkte: 60

Hygienebeauftragter Arzt – Blended Learning

Termine: E-Learning: ab Montag, 1. März 2021 Präsenztage (Live-Online-Seminar): 10.und 11. Juni 2021 E-Learning: ab Mittwoch, 1. September 2021 Präsenztage (Live-Online-Seminar): 2. und 3. Dezember 2021 Zeit: Donnerstag, 9.00 s.t.–ca. 18.45 Uhr Freitag, 8.00 s.t.–ca. 17.00 Uhr Ort: online Entgelt: 600,– Euro Fortbildungspunkte: 60

Info zu Weiterbildung und Logbuch

Leitung: PD Dr. med. Sebastian Schulz-Stübner, Deutsches Beratungszentrum für Hygiene (BZH GmbH), Freiburg Zum Hygienebeauftragten Arzt kann nur bestellt werden, wer über eine mindestens zweijährige Berufserfahrung verfügt und spezielle Kenntnisse auf dem Gebiet der Hygiene und der medizinischen Mikrobiologie erworben hat. Die Mindestanforderung bein­ haltet den Besuch eines vierzigstündigen Kurses nach dem Curriculum der Bundesärztekammer. Regelmäßig bieten wir in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Beratungszentrum für Hygiene (BZH) die curriculäre Fortbildung „Hygienebeauftragter Arzt“ als Blended Learning mit einer verkürzen Anzahl von Präsenztagen in Kombination mit E-Learning an. Der Kurs entspricht gleich­ zeitig dem Modul I der curri­ culären Fortbildung „Krankenhaushygiene“. Die internet­ basierten 20 Kurseinheiten müssen vor der Präsenz­ veranstaltung absolviert werden. Die verbleibenden 20 Lerneinheiten werden in einem 2-Tages-Präsenzkurs vorgestellt. Die E-LearningEinheiten müssen vor der Präsenzveranstaltung absolviert werden und schließen jeweils einzeln mit einer Lernerfolgs­ kontrolle ab. Eine zusätzliche Prüfung vor oder an den Präsenztagen erfolgt nicht.

Leitung: Dr. med. Peter Tränkle, Vorsitzender des Weiterbildungsausschusses der Bezirksärzte­ kammer Südbaden Dieses Seminar ist ein Angebot an alle, die frisch approbiert sind oder sich bereits in der Weiterbildung zum Facharzt befinden. Nach der Approbation erfolgt der Berufseinstieg als Assistenzarzt und damit beginnt für junge Ärztinnen und Ärzte die Fach­ arztausbildung. In Deutschland ist eine mehrjährige Ausbildung Voraussetzung für den Titel des Facharztes. Die Ausbildung erfordert in der Regel 5 bis 6 Jahre Weiterbildungszeit, dabei ist die Dauer abhängig vom gewählten Fachbereich. In dieser Veranstaltung wollen wir alle Fragen rund um Weiterbildung und Logbuch beantworten. Kursinhalte: Begrüßung Dr. med. Paula Hezler-Rusch, Präsidentin der Bezirksärzte­ kammer Südbaden Praktische Aspekte der Weiterbildung: Auf was muss ich achten? Dr. med. Peter Tränkle, Vorsitzender des Weiterbildungsausschusses der Bezirksärzte­ kammer Südbaden Formale Aspekte der Weiterbildung: Was benötige ich zur Bean­ tragung des Facharzttitels? Dipl. Verwaltungswirt Andreas Vögele, Abteilung Weiterbildung, Bezirksärztekammer Südbaden

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Bekanntmachungen Erfahrungen aus Sicht der Weiterzubildenden Dr. med. Sarah Wendel; Dr. med. Kristina Unteregger; Dr. med. Teresa Henle Neue Weiterbildungsordnung und E-Logbuch Dr. med. Peter Tränkle, Vorsitzender des Weiterbildungsausschusses der Bezirksärzte­ kammer Südbaden Termin: Montag, 25. Januar 2021 Zeit: 18.00–ca. 21.15 Uhr Ort: Haus der Ärzte, Sundgauallee 27, Freiburg Entgelt: kostenfrei – Anmeldung erforderlich Fortbildungspunkte: 4

Medizinische Hypnose für Ärzte Leitung: PD Dr. med. Uwe Ross, Freiburg Einführungskurs In diesem einführenden Workshop werden auf der Basis aktueller neurophysiologischer Erkenntnisse wirkungsvolle Ad-hoc-Interventionen der modernen Hypnose bei akuten und chronischen Schmerzen, somatoformen Störungen, Schlafstörungen, Spannungszuständen, nichtorganischen Schwindelbeschwerden und Tinnitus praktisch erfahrbar vermittelt. In der täglichen Praxis angewendet, können die Beschwerden für den Patienten durch HypnoseTechniken unmittelbar erlebbar reduziert werden. Wesentlicher Vorteil hypnotherapeutischer Ansätze in der Behandlung dieser Störungen ist zudem, dass sie – konsequent ressourcen- und lösungsorientiert eingesetzt – vermehrt die unwillkürlich – unbewusste Erlebnisebene des Patienten einbeziehen und u. a. bei Schmerz objektivierbare psychobiologische Wirkungen entfalten. Teilnehmerinnen und Teilnehmer erwerben methodische Fertigkeiten in der Anwendung spezieller HypnoseTechniken zur Beschwerde­ minderung und zur Aktivierung innerer Ressourcen bei psycho­ somatischen Störungen sowie bei Spannungszuständen, zum Beispiel vor medizinischen Eingriffen.

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Termine: 27. März 2021 (Warteliste) 25. September 2021 Zeit: samstags, 9.00 s.t.–16.00 Uhr Ort: Haus der Ärzte, Sundgauallee 27, Freiburg Entgelt: 100,– Euro Fortbildungspunkte: 10

Workshop „Impfen“ Leitung: Dr. med. Rosemarie Mazzola, Freiburg Prof. Dr. Markus Hufnagel, Freiburg Die Impfprophylaxe zählt zu den wichtigsten Errungenschaften der modernen Medizin, und ohne Zweifel gibt es nationale und internationale Impferfolge – die Ausrottung der Pocken und die Rückdrängung der Kinderlähmung in ganz Europa sind die beiden prominentesten Beispiele. Es gibt in Deutschland aber auch Impfdefizite! Unzureichende Impfraten und in deren Folge MasernEpidemien sowie jedes Jahr aufs Neue vermeidbare Todesfälle durch Influenza. International kann Deutschland beim Impfen kaum mithalten. So sind beispielsweise Nord- und Südamerika, aber auch einige Staaten in Afrika masernfrei. Demgegenüber ist wissenschaftlich gut dokumentiert, dass die Deutschen Weltmeister im Export von Masern sind. Auch im Europäischen Vergleich steht Deutschland weit hinten, was die Impfvorsorge betrifft. Die Gründe sind vielfältig. Wesentlich ist sicherlich auch ein defizitärer Wissensstand der Ärzteschaft, wie Statistiken belegen. Trotz des schon bestehenden Fortbildungsangebots finden wir in Hausarztpraxen Impflücken zwischen 35 und 55 Prozent, bei den Frauenärzten mögen sich die Zahlen in einem ähnlichen Rahmen bewegen. Selbst bei Pädiatern gibt es mancherorts Impflücken zwischen 5 und 20 Prozent. In der Mehrzahl Routineleistungen, die einfach nur vergessen werden und das, obwohl Impfleistungen budgetneutral sind.

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Inhalt des Seminars: –  Grundlagen des Impfens, Epidemiologie-Impfstofftypen –  Impfsystem in Deutschland –  Impfpräventable Erkrankungen –  Risiken, Nebenwirkungen –  Impfen von Risikopatienten –  Vorgehen in der Praxis –  Diskussion von Fallbeispielen Termine: 20. Februar 2021 8. Mai 2021 Zeit: samstags, 9.00 s.t.–ca. 15.30 Uhr Ort: Haus der Ärzte, Sundgauallee 27, Freiburg Verwaltungskostenpauschale: Entgelt: 50,– Euro Fortbildungspunkte: 9

Notfallmedizin Leitung: Dr. med. Daniel Schmitz, Dr. med. Daniel Herschel, Kompetenzzentrum Notfall­ medizin St. Josefskrankenhaus Freiburg, Matthias Ziegler B. A., DRK BW

Notarztseminar zum Erwerb der Zusatzbezeichnung „Notfallmedizin“ gem. Curriculum der Bundesärztekammer in Freiburg Das Seminar wird entsprechend dem Curriculum der Bundes­ ärztekammer durchgeführt und ist bundesweit anerkannt. Die Teilnehmer erhalten eine qualitativ hochwertige Aus­ bildung im Bereich der Notfallmedizin auf Grundlage aktueller internationaler Richtlinien wie ERC und ATLS Algorithmen. Sichergestellt wird ein hoher Anteil an praktischen Übungen und Simulationen in kleinen Arbeitsgruppen. Einbezogen werden zudem alle an der Notfallversorgung beteiligten Organisationen wie Feuerwehr und Polizei. Seminarinhalte: –  Grundlagen und Basistherapie –  Internistische Notfälle I und II –  Traumatologische Notfälle I und II –  Spezielle Notfälle und Einsatztaktik

Termin: 22.–30. November 2021 (Mo–Di, ohne Sonntag) Zeit: 8.00 s.t.–ca. 18.30 Uhr Ort: Berufsfeuerwehr, Eschholzstraße 118, 79115 Freiburg Entgelt: 1.200,– Euro Fortbildungspunkte: 80

Notarztseminar zum Erwerb der Zusatzbezeichnung „Notfallmedizin“ gem. Curriculum der Bundesärztekammer in Villingen-Schwenningen Leitung: Prof. Dr. med. Bernhard Kumle, Direktor der Klinik für Akut und Notfallmedizin, Prof. Dr. med. Sebastian G. Russo, MaHM, DEAA, Direktor der Klinik für Anästhesiologie, Intensiv-, Notfall- und Schmerzmedizin, Dr. Manfred Kleimaier, Klinik für Anästhesie und Intensivmedizin, Schwarzwald-Baar Klinikum Villingen-Schwenningen, Matthias Ziegler B. A. DRK Landesschule Baden-Württemberg gGmbH Das Seminar wird entsprechend dem Curriculum der Bundes­ ärztekammer durchgeführt und ist bundesweit anerkannt. Die Teilnehmer erhalten eine qualitativ hochwertige Aus­ bildung im Bereich der Notfallmedizin auf Grundlage aktueller internationaler Richtlinien wie ERC und ATLS Algorithmen. Sichergestellt wird ein hoher Anteil an praktischen Übungen und Simulationen in kleinen Arbeitsgruppen. Seminarinhalte: –  Grundlagen und Basistherapie –  Internistische Notfälle I und II –  Traumatologische Notfälle I und II –  Spezielle Notfälle und Einsatztaktik Termin: 24. April–1. Mai 2021 (Sa–Sa) Zeit: 8.00 s.t.–ca. 18.30 Uhr Ort: Schwarzwald-Baar Klinikum, Klinikstr. 11, 78052 Villingen-Schwenningen Entgelt: 1.200,– Euro Fortbildungspunkte: 80


Bekanntmachungen Notfalltraining für Notärzte – Refresher-Kurs Leitung: Dr. med. Daniel Schmitz, Dr. med. Christian Schaller, Dr. med. Daniel Herschel, Kompetenzzentrum Notfall­ medizin St. Josefskrankenhaus Freiburg, Matthias Ziegler B. A., DRK BW Der Refresher-Kurs Notfalltraining für Notärzte wendet sich an Ärztinnen und Ärzte, die vor längerer Zeit die Zusatzqualifikation Notfallmedizin/Fachkunde­ nachweis Rettungsdienst erworben haben und sich auf den Wiedereinstieg in die Notfall­ medizin vorbereiten möchten oder für Ihre Tätigkeit in der Notfallmedizin ein praxisnahes „Update“ benötigen. Kursinhalte: Tag 1: Wiederholung der Grundlagen (Erstuntersuchung, Reanimation, Atemwegssicherung), Herzrhythmusstörungen und ihre Therapie Tag 2: Kindernotfälle Tag 3: Traumaversorgung Tag 4: Chirurgische Skills, Notfallnarkose, Teaminteraktion und Crew Ressource Management Lernformen: Vorträge, Diskussionen, Praxistraining, Fallbesprechungen Wir empfehlen Ihnen alle 4 Tage zu besuchen, um Ihre Kenntnisse auf den aktuellen Stand zu bringen. Die Tage sind auch einzeln buchbar. Termine: Freitag, 25. Juni 2021 Samstag, 26. Juni 2021 Freitag, 16. Juli 2021 Samstag, 17. Juli 2021 Zeit: jeweils 9.00 s.t.–ca. 18.30 Uhr Ort: Haus der Ärzte, Sundgauallee 27, Freiburg oder DRK Landesschule Baden-Württemberg gGmbH, Rimsinger Weg 15 Entgelt: 200,– Euro/Tag Fortbildungspunkte: 12 pro Tag

Notfalltraining für Ärzte Leitung: Dr. med. Daniel Schmitz, Dr. med. Christian Schaller, Dr. med. Daniel Herschel, Kompetenzzentrum Notfall­ medizin St. Josefskrankenhaus Freiburg, Matthias Ziegler B. A., DRK BW Grundkurs Medizinische Notfallsituationen können uns jeden Tag begegnen: in der Klinik, in unserer Praxis oder aber auf der Straße. Im entscheidenden Moment die richtigen Maßnahmen zu ergreifen und mit der lebensnotwendigen Therapie zu beginnen, gehört zu dem Anspruch, dem sich im Alltag jeder Arzt und jede Ärztin stellen muss. In diesem Tagesseminar wird Ihnen das Handwerkszeug für eine erfolgreiche Notfallversorgung vermittelt. Anhand von kurzen Vorträgen, praktischen Unterweisungen und realitätsnahen Übungen können Sie Ihr Notfallwissen auf den neuesten Stand der Empfehlungen bringen und erlernen die richtigen Schritte der ärztlichen Erstversorgung und Notfallbehandlung. Nach Besuch des Grundkurses können Sie sich zu einem Notfalltraining der Themengebiete „Herz“, „Unfall“ oder „Kind“ anmelden. Kursinhalte: Grundlagen der Notfallversorgung – Reanimation – Beatmung und Atemwegssicherung – typische Notfallsituationen – Medikamentenapplikation – Teamführung und Notfall­ management Termine: 16. Januar 2021 (Warteliste) 8. Mai 2021 Zeit: samstags, 9.00 s.t.–17.00 Uhr Ort: DRK Landesschule BadenWürttemberg gGmbH, Rimsinger Weg 15A, Freiburg Entgelt: 200,– Euro Fortbildungspunkte: 11

Themengebiet „Unfall“ – Traumatologische Notfälle Medizinische Notfallsituationen können uns jeden Tag begegnen: in der Klinik, in unserer Praxis oder aber auf der Straße. Notfälle aus dem Bereich „Unfall“ spielen dabei sowohl im Straßenverkehr, in heimischer Umgebung oder beim Sport eine bedeutende Rolle. In diesem Tagesseminar erhalten Sie einen Überblick über die typischen traumatologischen Notfallbilder. Anhand von kurzen Vorträgen, praktischen Unter­ weisungen und realitätsnahen Übungen können Sie Ihr Notfallwissen auf den neuesten Stand der Empfehlungen bringen und erlernen die richtigen Schritte der ärztlichen Erstversorgung und Notfallbehandlung bei Unfällen. Voraussetzung für die Teilnahme am Kurs ist der Besuch des Grundkurses oder vergleichbare Kenntnisse. Kursinhalte: Grundlagen der Notfall­ versorgung, strukturierte Untersuchung des Traumapatienten, Traumamechanismen, typische Verletzungsmuster, Erst­ versorgung und Immobilisation Termin: Samstag, 20. Februar 2021 Ort: DRK Landesschule Baden-Württemberg gGmbH, Rimsinger Weg 15A, Freiburg Zeit: 9.00 s.t.–17.00 Uhr Entgelt: 200,– Euro Fortbildungspunkte: 11

Themengebiet „Herz“ – Kardiologische Notfälle Medizinische Notfallsituationen können uns jeden Tag begegnen: in der Klinik, in unserer Praxis oder aber auf der Straße. Notfälle aus dem Bereich „Kardiologie“ stellen dabei eine häufige Notfallkategorie dar. In diesem Tagesseminar erhalten Sie einen Überblick über die typischen kardiologischen Notfallbilder. Anhand von kurzen Vorträgen, praktischen Unter­ weisungen und realitätsnahen Übungen können Sie Ihr Notfallwissen auf den neuesten Stand der Empfehlungen bringen und

erlernen die richtigen Schritte der ärztlichen Erstversorgung und Notfallbehandlung bei kardiologischen Notfällen. Voraussetzung für die Teilnahme am Kurs ist der Besuch des Grundkurses oder vergleichbare Kenntnisse. Kursinhalte: Grundlagen der Notfallversorgung, Reanimation, Herz­ rhythmusstörungen, Herzinfarkt, akute Herzinsuffizienz, hypertensiver Notfall Termin: Samstag, 27. März 2021 Zeit: 9.00 s.t.–17.00 Uhr Ort: DRK Landesschule Baden-Württemberg gGmbH, Rimsinger Weg 15A, Freiburg Entgelt: 200,– Euro Fortbildungspunkte: 11

Themengebiet „Kind“ – Pädiatrische Notfälle Medizinische Notfallsituationen können uns jeden Tag begegnen: in der Klinik, in unserer Praxis oder aber auf der Straße. Notfälle aus dem Bereich „Pädiatrie“ stellen eine besondere Heraus­ forderung für jeden Arzt/jede Ärztin dar: Unsicherheiten im Umgang mit schwer erkrankten und verletzen Kindern sind dabei allgegenwärtig. In diesem Tagesseminar erhalten Sie einen Überblick über die typischen pädiatrischen Notfallbilder. Anhand von kurzen Vorträgen, praktischen Unter­ weisungen und realitätsnahen Übungen können Sie Ihr Notfallwissen auf den neuesten Stand der Empfehlungen bringen und erlernen die richtigen Schritte der ärztlichen Erstversorgung und Notfallbehandlung bei Notfällen rund um Kinder. Voraussetzung für die Teilnahme am Kurs ist der Besuch des Grundkurses oder vergleichbare Kenntnisse. Kursinhalte: Grundlagen der Notfallversorgung beim Kind, Besonderheiten des kindlichen Organismus, typische Krankheitsbilder und Notfälle, typische Verletzungen bei Unfällen mit Kindern, Reanimation und Atemwegssicherung

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Bekanntmachungen Termin: Samstag, 10. Juli 2021 Zeit: 9.00 s.t.–17.00 Uhr Ort: DRK Landesschule Baden-Württemberg gGmbH, Rimsinger Weg 15A, Freiburg Entgelt: 200,– Euro Fortbildungspunkte: 11

Notfalltraining für Arzt und Praxisteam Leitung: Dr. med. Stefan Leisinger, Maulburg Durchführung: Jürgen Weber, SIMED, Freiamt Im Praxisalltag kann es ganz unvorhersehbar zu verschiedensten Notfällen kommen. Es ist dann die Aufgabe des Praxisteams die Erstversorgung sicherzustellen, die Notfallmaßnahmen durchzuführen und lebensrettende Entscheidungen zu fällen. In diesem Tagesseminar werden Sie fit gemacht für den Notfall: bei kurzen Vorträgen, praktischen Übungen und Fallbeispielen lernen Sie im Praxisteam alles, was Sie im Notfall beherrschen müssen. Kursinhalte: –  Grundlagen der Notfall­ versorgung Reanimation – Beatmung und Atemwegs­ sicherung –  typische Notfallsituationen –  Teamführung und Notfallmanagement Bitte beachten Sie: Teilnehmende (Arzt & MFA) müssen sich separat anmelden und dabei jeweils persönlich unseren AGB und Datenschutzbestimmungen zustimmen. Termine: 16. Juni 2021 29. September 2021 Zeit: jeweils Mittwoch, 15.00 s.t.–19.00 Uhr Ort: Haus der Ärzte, Sundgauallee 27, Freiburg Entgelt: 75,– Euro pro Person Fortbildungspunkte: 7

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Palliativmedizin – Wochenendkurs (Basiskurs)

Palliativmedizin – Basisseminar Wochenkurs

Leitung: Dr. med. Michael Sigler, Freiburg Der Basiskurs wird entsprechend den curricularen Vorgaben des Kursbuches Palliativmedizin der Bundesärztekammer und den Empfehlungen der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin e. V. durchgeführt und ist bundesweit anerkannt. Voraussetzungen zum Erwerb der Zusatzbezeichnung –  Facharztanerkennung –  40 Stunden Kurs-Weiter­ bildung gemäß § 4 Abs. 8 in Palliativmedizin –  Weiterbildungszeit: 12 Monate bei einem Weiterbildungs­ befugten gemäß § 5 Abs. 1 Satz 2 oder anteilig ersetzbar durch 120 Stunden Fallseminar einschließlich Supervision Seit 2003 treffen sich im Rahmen der vom Arbeitskreis Palliativ­ medizin Freiburg durchgeführten und von der Akademie für ärztliche Fort- und Weiterbildung der Bezirksärztekammer Süd­ baden getragenen palliativmedizinischen Basiskurse Ärztinnen und Ärzte aus den unterschiedlichsten Fachgruppen, aus Praxis und Klinik, zur gemeinsamen Fortbildung. Schwerpunkte des Seminars sind die von der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin gegliederten Inhalte, nämlich Schmerztherapie und Symptomkontrolle, Kommunikation und Ethik in gut ausge­ wogenem Verhältnis. Ob der Basiskurs als Ausgangspunkt einer intensivierten Ausbildung zum Palliativmediziner, einer Orientierung oder einer Rekapitulation bereits bekannter Fakten dient, ist dabei nebensächlich – der Kurs soll allen Interessierten eine Hilfe im beruflichen (und vielleicht auch persönlichen) Alltag sein. Termine: 22./23. Oktober 2021 und 19./20. November 2021 und 10./11. Dezember 2021 Zeit: freitags, 14.00 s.t.–18.30 Uhr, samstags, 9.00 s.t.–18.30 Uhr Ort: Caritas Tagungszentrum, Freiburg Entgelt: 600,– Euro Fortbildungspunkte: 40

Leitung: Prof. Dr. med. Dipl.-Theol. Dipl.-Caritaswiss. Gerhild Becker MSc Palliative Care (King’s College London), Universitäts­ klinikum Freiburg, Lehrstuhl für Palliativmedizin Der Basiskurs wird entsprechend den curricularen Vorgaben des Kursbuches Palliativmedizin der Bundesärztekammer und den Empfehlungen der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin e. V. durchgeführt und ist bundesweit anerkannt. Voraussetzungen zum Erwerb der Zusatzbezeichnung –  Facharztanerkennung –  40 Stunden Kurs-Weiter­ bildung gemäß § 4 Abs. 8 in Palliativmedizin –  Weiterbildungszeit: 12 Monate bei einem Weiterbildungs­ befugten gemäß § 5 Abs. 1 Satz 2 oder anteilig ersetzbar durch 120 Stunden Fallseminar einschließlich Supervision Kursinhalte und Ziele: –  Vermittlung von medizinischen Kenntnissen und Fertigkeiten –  Reflexion der Angemessenheit diagnostischer und therapeutischer Maßnahmen –  Sensibilisierung für eine bedürfnisorientierte und vorausschauende Betreuung –  Vermittlung von Basiswissen in den Bereichen Ethik und Recht –  Sensibilisierung für existentielle, spirituelle und psychosoziale Bedürfnisse der Patienten und ihrer Angehörigen –  Besonderheiten der Kommunikation Termin: 31. Januar–5. Februar 2021 (Warteliste) Zeit: Montag–Freitag, 9.00 s.t.–ca. 17.30 Uhr Ort: Haus der Ärzte, Sundgauallee 27, Freiburg Entgelt: 600,– Euro Fortbildungspunkte: 40

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Palliativmedizin Fallseminar Leitung: Prof. Dr. med. Dipl.-Theol. Dipl.-Caritaswiss. Gerhild Becker MSc Palliative Care (King’s College London), Lehrstuhl für Palliativmedizin, Universitätsklinikum Freiburg Das Kursangebot wendet sich an Ärztinnen und Ärzte in Klinik und Praxis, die bereits den Basiskurs Palliativmedizin (40 Kurseinheiten) erfolgreich absolviert haben und sich in der Betreuung Schwerkranker und Sterbender besonders engagieren möchten. Das Fallseminar ist multidisziplinär konzipiert und beachtet die Empfehlungen der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin e. V. und der Bundesärztekammer, die in Zusammenarbeit mit anderen medizinischen Fach­ gesellschaften erarbeitet wurden. Weiterhin werden Kursinhalte des German Program in Palliative Care Education genutzt (Verbundprojekt der durch die Deutsche Krebshilfe geförderten Akademien für Palliativmedizin in Zusammenarbeit mit der Harvard Medical School, Center for Palliative Care, Boston, USA und der Christopherus Akademie, Interdisziplinäres Zentrum für Palliativmedizin der Universität München). Das Fallseminar besteht aus 3 Modulen à 40 Kurseinheiten, die sich über jeweils fünf Tage erstrecken. Modul 1 Der schwerkranke, sterbende Patient, sein soziales Umfeld und das behandelnde Team Modul 2 Der individuelle Prozess des Sterbens im gesellschaftlichen Kontext Modul 3 Professionelles Handeln in der Palliativmedizin Termine: Modul 1: 3.–7. Mai 2021 (Warteliste) Modul 2: 19.–23. Juli 2021 (Warteliste) Modul 3: 4.–8. Oktober 2021 (Warteliste) Zeit: Montag–Freitag, 9.00 s.t.–ca. 17.30 Uhr Ort: Haus der Ärzte, Sundgauallee 27, Freiburg Entgelt: 550,– Euro pro Modul Fortbildungspunkte: 120 (pro Modul 40 Punkte)


Bekanntmachungen Prüferworkshop Leitung: Dr. med. Paula Hezler-Rusch, Konstanz Prüfer*innen in Facharztprüfungen müssen unterschiedlichste Anforderungen berücksichtigen. Ziel einer Prüfung ist es, die Kenntnisse und Fertigkeiten des Prüflings möglichst umfassend abzubilden, um zu einem objektiven und fairen Urteil zu gelangen. Die Prüfungsfragen sollten deshalb sowohl ein bestimmtes inhaltliches Spektrum abdecken als auch im Schwierigkeitsgrad variieren. Weiter muss natürlich auch jede Prüfung bestimmten formalen Ansprüchen gerecht werden. Dies alles ist vom Prüfungs­ gremium während der Prüfung „in Echtzeit“ umzusetzen. Kursinhalte: Rechtliche Aspekte bei der Abnahme von Prüfungen Dr. med. Paula Hezler-Rusch, Präsidentin der Bezirksärzte­ kammer Südbaden Prüfungsfragen entwickeln Dr. med. Irmgard StreitleinBöhme, Dr. med. Klaus Böhme MME, Abteilung für Allgemeinmedizin, Ruhr Universität Bochum Prüfungssimulation Dr. med. Irmgard StreitleinBöhme, Dr. med. Klaus Böhme MME, Abteilung für Allgemeinmedizin, Ruhr Universität Bochum Termin: Freitag, 29. Oktober 2021 (geplant) Zeit: 14.00 s.t.–ca. 18.00 Uhr Ort: Haus der Ärzte, Sundgauallee 27, Freiburg Entgelt: 60,– Euro Fortbildungspunkte: 4

Psychosomatische Grundversorgung Die aktuelle Weiterbildungsordnung schreibt für nahezu alle Fachgebiete den Erwerb von Kenntnissen in psychosomatischer Grundversorgung vor. Diese Qualifikation kann durch Teilnahme an den Kursen entsprechend den jeweiligen Vorgaben der WBO erworben werden.

Die Vorgaben beinhalten beispielsweise für KollegInnen in 5-jähriger Weiterbildung zum Facharzt für Allgemeinmedizin Kenntnisse über 80 Stunden Psychosomatik: 20 Std. Theorie, 30 Std. verbale Intervention sowie 30 Std. Balintgruppenarbeit. Diese werden durch den Besuch von 10 Samstagsterminen à 8 Stunden nach eigener Wahl nachgewiesen. Alternativ können auch 5 Samstagsveranstaltungen mit dem Wochenkurs PGV kombiniert werden. Dieser findet in der Rehaklinik Glotterbad bei Freiburg statt. Die Leistungen nach den EBMZiffern 35100/35110 (Theorie­ seminare, Reflexion der ArztPatient-Beziehung, verbale Interventionstechniken) dürfen nur von Ärzten erbracht werden, die eine Qualifikation durch Teilnahme an einem 80-stündigen Seminar erworben haben (z. B. 10 Samstagstermine des vorliegenden Curriculums; bei Kombination mit dem Blockkurs sind die Vorgaben der Psychotherapievereinbarung bez. der Balintoder patientenbezogenen Selbsterfahrungsgruppen zu beachten). Im Rahmen der Verträge zur hausarztzentrierten Versorgung (HZV) ist das Seminar PGV für die Qualifikation Psychosomatik anrechenbar. Samstagsveranstaltungen (8 Std.) 23. Januar 2021 (Warteliste) N. N. 27. Februar 2021 (Warteliste) Angststörungen 13. März 2021 Motivierende Gesprächsführung 20. März 2021 (Warteliste) Vor die Therapie haben die Götter die Diagnose gestellt – Ökonomische Wege zu einer validen Diagnosestellung 24. April 2021 (geplant) N. N. 12. Juni 2021 Suchterkrankungen Zeit: jeweils 9.00 s.t.–16.00 Uhr Ort: Haus der Ärzte, Sundgauallee 27, Freiburg Entgelt: 100,– Euro pro Samstag Fortbildungspunkte: jeweils 8

Wochenkurs (40 Std.): Termine: 1.–5. Februar 2021 (Warteliste) 17.–21. Mai 2021 (Warteliste) 8.–12. November 2021 Zeit: Montag–Freitag, 9.00 s.t.–16.30 Uhr Ort: N. N. Entgelt: 450,– Euro pro Kurs Fortbildungspunkte: 40

eLearning zur Diagnosestellung psychischer Störungen Leitung: Prof. Dr. Mathias Berger In diesem E-Learning im Themenbereich Psychosomatische Grundversorgung erfahren Sie, wie Sie effizient und kompetent die wichtigsten psychischen Störungen diagnostizieren können. Anhand von Video-Demonstra­ tionen wird die Vorgehensweise bei verschiedenen Störungs­ bildern gezeigt. Sie bekommen Anleitungen für diagnostische Interviews als Download und können diese in Ihrer täglichen Praxis anwenden. Als Besonderheit zur Unterstützung bei der praktischen Umsetzung können Sie einen Erfahrungsbericht einreichen und bekommen professionelles Feedback. Nach Zahlungseingang steht Ihnen das E-Learning rund um die Uhr zur Verfügung. Die Bearbeitung dauert insgesamt ca. 6 Stunden und endet mit einem Abschlusstest. Das erfolgreichen abgeschlossene eLearning kombiniert mit dem Besuch der zusätzlich angebotenen Balintgruppe kann als Ersatz für einen PräsenzSamstag anerkannt werden. Termin: 24. Juli 2021 Ort: online Entgelt: 80,– Euro Fortbildungspunkte: 16 Details und Anmeldung: www.baek-sb.de/akademie

Reisemedizin Basisseminar Reisemedizin gem. Curriculum der Bundesärztekammer (32 Std.) „Reisemedizinische Gesundheitsberatung“ Leitung: Dr. Rosemarie Mazzola, Freiburg; Prof. Dr. med. Winfried Kern, Freiburg Das 32-stündige Seminar Reisemedizin vermittelt dem Arzt Basiswissen für eine qualifizierte, auf individuelle Bedürfnisse zugeschnittene reisemedizinische Beratung. In zwei Wochenendblöcken werden Grundlagen der Tropenmedizin behandelt, Gesundheitsrisiken im Zusammenhang mit Reisen aufgezeigt und die entsprechenden Vorsorgemaßnahmen besprochen. Aspekte der Flug-, Tauch- und Höhenmedizin sind ebenso Inhalt wie Erkrankungen bei Reiserückkehrern. In Ergänzung zu den Vorträgen wird aktuelles Lernund Informationsmaterial zur Verfügung gestellt und die Möglichkeit geboten, eigene „Problemfälle“ mit den Referenten zu erörtern. Teilnehmer, die das komplette Seminar absolviert haben, können am letzten Tag an einem MultipleChoice-Test teilnehmen. Bei erfolgreichem Abschluss erhalten Sie eine Teilnahmebescheinigung, die als Basis-Zertifikat „ReiseGesundheits-Beratung“ vom Deutschen Fachverband Reisemedizin (DFR) anerkannt wird. Die Bescheinigung „Reise­ medizinische Gesundheits­ beratung“ wird außerdem für die Beantragung zur Zulassung als Gelbfieberstelle benötigt. Termine: Teil 1: 29. und 30. Januar 2021 Teil 2: 5. und 6. März 2021 Zeit: jeweils Freitag und Samstag, ganztägig Ort: online Entgelt: 500,– Euro Fortbildungspunkte: 32

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Bekanntmachungen Aufbaumodule zum Erwerb des Fachzertifikats der Deutschen Fachgesellschaft für Reisemedizin e. V. (DFR) Leitung: Dr. Rosemarie Mazzola, Freiburg; Prof. Dr. Winfried Kern, Freiburg Die Reisemedizin versteht sich heute als fachgebietsübergreifende Disziplin. Eine umfassende Darstellung der vielseitigen Aspekte der Reisemedizin ist mit dem Basiszertifikat „Reisemedizinische Gesundheits-Beratung“ allein nicht mehr möglich. Daher hat die Deutsche Fachgesellschaft Reisemedizin (DFR) unter Berücksichtigung der Stellungnahmen internationaler Institu­ tionen (WHO, ISTM) einen Kanon von Themen und Kenntnissen zusammengestellt, der „Reise­ medizin“ nach heutigem Verständnis repräsentiert. Diese Konzeption ist in ein 128 Stunden umfassendes Curriculum eingeflossen als „Fachzertifikat Reisemedizin“. Nach dem Erwerb des Basiszertifikates (32 Stunden) sind weitere 13 Aufbaumodule mit nochmals insgesamt 96 Stunden zu absolvieren, die jeweils einen speziellen Schwerpunkt der Reisemedizin zum Thema haben. Zu jedem Modul ist eine Lernerfolgskontrolle erforderlich. Anschließend kann bei der Deutschen Fachgesellschaft für Reisemedizin e. V. (DFR) das Fachzertifikat Reisemedizin beantragt werden. Die folgenden Aufbaumodule werden im Zweijahresrhythmus angeboten: 1:  Geomedizinische Länder­ kunde/Schlangen und Gifttiere 2:  Internationaler Tourismus und Reiserecht/Kreuzfahrt/Schifffahrtsmedizin/Praxis der reisemedizinischen Beratung 3: Flugreisemedizin/ Klima und Klimabelastungen 4:  Trekking und Höhenmedizin/ Haut-/Sonnenschutz 5: Tauchsportmedizin 6:  Internationale Arbeitseinsätze/ Langzeitaufenthalte 7:  Risikogruppen und Reisen 8:  Reisen mit chronischer Krankheit, Teil A 9:  Reisen mit chronischer Krankheit, Teil B

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10:  Reisen mit chronischer Krankheit, Teil C 11:  Unfälle und Reisemedizinische Assistance 12: Gesundheitsstörungen bei Reise-Rückkehrern 13:  Ärztliche Reisebegleitung Ärzte und Ärztinnen, die sich nur für bestimmte Themen des Fachzertifikats interessieren, können selbstverständlich auch teilnehmen. Ebenso können Inhaber von Gelbfieberimpfstellen die jährlich geforderten 8 Fortbildungspunkte mit diesen Seminaren erwerben. Die Reihenfolge der Seminare (Basisseminar und Aufbaumodule) ist NICHT vorgeschrieben. Termine: jeweils Freitag und Samstag Module 9 und 10: 15. und 16. Januar 2021 – online Module 1 und 2: 12.und 13. Februar 2021 – online Module 7 und 8: 25. und 26. Juni 2021 Module 6 und 12: 16. und 17. Juli.2021 Module 11 und 4: 22. und 23. Oktober 2021 Zeit: ganztägig Ort: Haus der Ärzte, Sundgauallee 27, Freiburg Entgelt: 200,– Euro/Wochenende Fortbildungspunkte: jeweils 16, 14 Punkte (Modul 11 und 4)

Reisemedizin Refresher-Seminar Leitung: Dr. Rosemarie Mazzola, Freiburg; Prof. Dr. med. Winfried Kern, Freiburg Alles ändert sich ständig, so auch die Präsenz der Infektionserreger und die Empfehlungen in der Reisemedizin. Bereits vorhandene Erreger breiten sich aus, neue Infek­ tionen treten auf: Die reisemedizinischen Empfehlungen werden angepasst und neue Impfstoffe auf den Markt gebracht. Für alle Kolleginnen und Kollegen, welche das Basisseminar „Reisemedizinische Gesundheitsberatung“ besucht haben oder vergleichbare Kenntnisse besitzen, bieten wir daher ein Refresher-Seminar an.

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Besucher dieses Kurses erhalten einen Überblick über neue Entwicklungen auf dem Gebiet der Reisemedizin. So wird die aktuelle Weltseuchenlage vorgestellt und auf Änderungen bei den Empfehlungen zur Malariaprophylaxe und zur Impfprävention hingewiesen. Die Dozenten besprechen, auch anhand von Kasuistiken, interessante reiseund tropenmedizinische Themen. Darüber hinaus haben die Teilnehmer die Möglichkeit, eigene Fallbeispiele einzubringen und mit den Referenten und Kollegen zu diskutieren. Das Basiszertifikat Reisemedizin und das Fachzertifikat der Deutschen Fachgesellschaft Reisemedizin (DFR) sowie das DTG-Zertifikat Reisemedizin der Deutschen Gesellschaft für Tropenmedizin und globale Gesundheit (DTG) sind 3 Jahre gültig, das Basis-Zertifikat des Centrums für Reisemedizin Düsseldorf (CRM) ist 2 Jahre gültig. Sie erhalten im Anschluss an das Refresherseminar eine Teilnahmebescheinigung. Dieses Refresher-Seminar wird von der DFR, der DTG und des CRM für die Verlängerung der Basiszerti­fikate und anteilig für die Ver­längerung des Fachzertifikats anerkannt. Ebenso wird das Refresherseminar für die Ver­längerung der Ermächtigung zur Gelbfieberimpfung anerkannt. Seminarinhalt: –  Aktuelle Weltseuchenlage –  Aktuelle Malariasituation und -empfehlungen, –  Aktuelle Impfempfehlungen, Änderungen und neue Impfstoffe Weitere Themen werden ca. 4 Wochen vor Beginn veröffentlicht Termin: Samstag, 6. Februar 2021 Zeit: 9.00 s.t.–16.30 Uhr Ort: Ev. Chrischona-Gemeinde Freiburg, Windausstrasse 15, 79110 Freiburg Entgelt: 100,– Euro Fortbildungspunkte: 10

Weiterbildungsseminar Spezielle Schmerztherapie, 80 Std. gemäß Curriculum der Bundesärztekammer Die Zusatzweiterbildung „Spezielle Schmerztherapie“ umfasst in Ergänzung zu einer Facharztkompetenz die Erkennung und Behandlung chronisch schmerzkranker Patienten, bei denen der Schmerz seine Leitund Warnfunktion verloren und einen selbstständigen Krankheitswert erlangt hat. Zum Erwerb der Zusatzbezeichnung ist neben der Absolvierung einer Weiterbildungszeit von 12 Monaten bei einem Weiter­ bildungsbefugten gem. § 5 Abs. 1 der Besuch eines 80-stündigen Weiterbildungskurses erforderlich. Der Gesamtkurs kann auch als Genehmigungsvoraussetzung zur Abrechnung von Leistungen i. R. der Qualitätssicherungsvereinbarung Akupunktur der KV Baden-Württemberg dienen. Seminarinhalte: Block A: Grundwissen über Pathogenese, Diagnostik und Therapie von chronischen Schmerzen, Psychische Störungen mit Leitsymptom Schmerz und psychosomatische Wechselwirkungen bei chronischen Schmerzzuständen Block B: Medikamentöse Schmerztherapie/Neuropathische Schmerzen, Interventionelle und andere nicht-medikamentöse Verfahren in der Schmerztherapie – Kopfschmerz Block C: Schmerzen bei vaskulären und viszeralen Erkrankungen, Schmerzen im Alter und bei Kindern und Jugendlichen, Tumorschmerz und Palliativmedizin Block D: Muskuloskelettale Schmerzen, Rückenschmerz, Schulter-Nackenschmerz, Muskelschmerz, weit verbreitete Schmerzen (widespread pain), Fibromyalgie, Gelenkerkrankungen Der Besuch des Kurses wird auch solchen Kolleginnen und Kollegen empfohlen, die sich einen umfassenden Überblick über die aktuelle Entwicklung in der Schmerztherapie aneignen möchten.


Bekanntmachungen Die Blöcke sind einzeln buchbar. Termine: Block A und B: 19.–23. Juli 2021 Block C und D: 18.–22. Oktober 2021 Zeit: Montag–Freitag, 9.00 s.t.–ca. 16.30 Uhr Ort: Haus der Ärzte, Sundgauallee 27, Freiburg Entgelt: 800,– Euro Fortbildungspunkte: 80

Termine: 22.–26. Februar 2021 (Warteliste) 11.–15. Oktober 2021 Zeit: Montag–Freitag, 9.00 s.t.–18.00 Uhr Ort: Haus der Ärzte, Sundgauallee 27, Freiburg Entgelt: 600,– Euro Fortbildungspunkte: 50

Suchtmedizin

Leitung: Dr. Rüdiger Gellert, Freiburg, Dr. Friedemann Hagenbuch, Zentrum f. Psychiatrie Emmendingen und Dr. Andreas Jähne, Rhein-Jura Klinik Bad Säckingen

Kursweiterbildung Suchtmedizin zur Erlangung der Zusatz­ bezeichnung gem. WBO 2006 Leitung: Dr. Rüdiger Gellert, Freiburg, Dr. Friedemann Hagenbuch, Zentrum f. Psychiatrie Emmendingen und Dr. Andreas Jähne, Rhein-Jura Klinik Bad Säckingen Suchttherapie geht alle an! Abhängigkeitserkrankungen begegnen beinahe täglich jeder Ärztin, jedem Arzt, ob in der Praxis oder im Krankenhaus tätig. Besonders der Substanzmissbrauch von Alkohol, Nikotin, stimulierenden Substanzen und auch Medikamenten bei Jugendlichen stellt eine unübersehbare Herausforderung für die Ärzteschaft insgesamt dar. Suchtmedizin ist deshalb eine Querschnittsaufgabe für alle Fachgebiete, und sie ist keineswegs auf den relativ kleinen Kreis der Drogenabhängigen beschränkt. Die Fähigkeit zum Erkennen einer möglichen Abhängigkeitserkrankung bzw. Gefährdung – sei es nun durch Alkohol, Medikamente oder Drogen – gehört zum notwendigen Rüstzeug aller Ärztinnen und Ärzte. In der aktuellen Weiterbildungsordnung ist die Suchtmedizin als Zusatzweiterbildung geführt. Diese beinhaltet eine 50-stündige Kursweiterbildung sowie eine abschließende Prüfung. Ärzte, die nach der Kursweiterbildung substituieren, können bei der Kassenärztlichen Vereinigung einen Antrag auf Erstattung des Teilnahmeentgeltes stellen.

Suchtmedizin – Sucht Update

Aktuelle Aspekte der Suchtmedizin Um alle Inhaber dieses Zusatz­ titels sowie besonders am Thema Suchtmedizin interessierte Kolleginnen und Kollegen stets über aktuelle Entwicklungen auf diesem Fachgebiet zu informieren, bieten wir wieder ein Sucht Update an. In prägnanten Kurzreferaten werden suchtmedizinische Themen mit viel Raum für Diskussion und Austausch dargestellt. Die Referenten arbeiten größtenteils in „badischen“ Einrichtungen, so dass auch Fragen der lokalen Kooperation thematisiert werden können. Zielgruppe der Veranstaltung sind neben Ärztinnen und Ärzten alle anderen Berufsgruppen, die sich im stationären oder ambulanten Behandlungskontext mit Suchtfragen beschäftigen. Termin: geplant für Mittwoch, 10. November 2021 Zeit: 15.00–18.15 Uhr Ort: Haus der Ärzte, Sundgauallee 27, Freiburg Entgelt: kostenfrei Fortbildungspunkte: 4 Anmeldung erforderlich!

Suchtmedizinische Versorgung Fortbildung für Nichtärztliche Medizinische Fachberufe Leitung: Dr. med. Paula Hezler-Rusch, Konstanz 7 Prozent der erwachsenen Bevölkerung in Deutschland betreiben einen Alkoholmiss-

brauch oder sind alkohol­ abhängig. Zirka 3 Millionen gelten als medikamenten­ abhängig oder zumindest abhängigkeitsgefährdet. 600.000 Menschen sind abhängig von illegalen Drogen, konsumieren oder missbrauchen sie, davon sind 150.000 bis 180.000 opiatabhängig. 2015 hat die Bundesärztekammer in Zusammenarbeit mit der Deutschen Gesellschaft für Suchtmedizin ein Fortbildungscurriculum für die suchtmedizinische Versorgung erstellt. Der Verband der medizinischen Fachberufe war beteiligt. Das Curriculum umfasst 60 Stunden. Die Inhalte sind auf den Wahlteil der Fachwirtin für ambulante Versorgung anrechenbar. Die Fortbildung wird von der Akademie für ärztliche Fort- und Weiterbildung der Bezirksärztekammer Südbaden in Zusammenarbeit mit der Bezirksärztekammer Nordwürttemberg angeboten. 4 Stunden der 60 Stunden sind über eine Hausarbeit abzuleisten, die dann Grundlage eines abschließenden Kolloquiums ist. Zielgruppe: Medizinische Fachangestellte, Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen in Kliniken, Rehabilitations­ einrichtungen, Justiz, Praxen, Ambulanzen, im öffentlichen Gesundheitsdienst und in Suchtberatungsstellen. Termine: jeweils Freitag und Samstag Teil 1: 29. und 30. Januar 2021 Teil 2: 12. und 13. Februar 2021 Teil 3: 5. und 6. März 2021 Teil 4: 16. und 17. April 2021 Ort: Haus der Ärzte, Sundgauallee 27, Freiburg Entgelt: 580,– Euro

Train the Trainer Leitung: Dr. med. Paula Hezler-Rusch, Konstanz Dieses Seminar soll ihnen die Planung und Durchführung von Weiterbildung in allen Fachgebieten erleichtern. Dabei werden die Referenten wichtige Hinweise zu den organisatorischen und rechtlichen Rahmenbedingungen einer anerkennungsfähigen Weiterbildung geben. Grundzüge

medizindidaktischer Kenntnisse werden vermittelt. Weiter werden Vorschläge gemacht für Lernmöglichkeiten und -unter­ stützung, zum Beispiel im Rahmen von Weiterbildungs­ gesprächen, konstruktivem Feedback, sowie Fallbesprechungen. Auch administrative Aspekte werden aufgegriffen und die „Tools“, wie WB-med und Logbuch, in der aktuellen Form vorgestellt. Dieses Seminar ist ein Angebot an alle Fachärztinnen und Fachärzte, die als Weiterbilder*innen Ärztinnen und Ärzte in Weiter­ bildung beschäftigen. Kursinhalte: WB-Plan, Vorbereitung des Arztes in Weiterbildung Dr. med. Paula Hezler-Rusch, Präsidentin der Bezirksärzte­ kammer Südbaden Arzt als Ausbilder: Pflichten eines WB-Befugten, Inhalte von Arbeitszeugnissen Dr. iur. Regine Kiesecker, Geschäftsführerin der Bezirks­ ärztekammer Südwürttemberg WB in der BÄK: WBmed, Logbuch, etc. Dr. med. Ulrich Voshaar, Vizepräsident der Bezirks­ ärztekammer Südbaden Arzt als Ausbilder: Voraus­ setzung für die KV-Förderung, Beschäftigung von Vertretern bzw. angestellten Ärzten Prof. Dr. med. Michael Faist, Sprecher des Bezirksbeirats Freiburg der Kassenärztlichen Vereinigung Baden-Württemberg Medizindidaktik: Weiterbildungsziele, Lehr- und Lernmethoden, Lernerfolgskontrollen: Supervision und konstruktives Feedback, Weiterbildungsgespräche Dr. med. Irmgard Streitlein-Böhme, Dr. med. Klaus Böhme MME, Abteilung für Allgemeinmedizin, Ruhr Universität Bochum Termine: 30. Januar 2021 oder 30. Oktober 2021 Zeit: samstags, 10.00 s.t.–16.00 Uhr Ort: Haus der Ärzte, Sundgauallee 27, Freiburg Entgelt: 120,– Euro Fortbildungspunkte: 6

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Bekanntmachungen Train the Trainer KWBW-Modul (online) Leitung: Dr. med. Martina Bischoff, KWBW Verbund­ weiterbildung plus, Freiburg Dieses Seminar ist ein Angebot an alle Fachärztinnen und Fachärzte, die Ärzte in Weiterbildung zum Facharzt für Allgemein­ medizin anleiten. Sie bekommen Hinweise zu den Besonderheiten der ambulanten Weiterbildung mit der neuen kompetenzbasierten Weiter­ bildungsordnung. Es wird ein Strukturmodel für die WB der ÄiW vorgestellt und die Über­ tragung auf die eigene Praxis erarbeitet. Unter anderem werden das Kompetenzzentrum Weiterbildung Baden-Württemberg (KWBW) und die Weiter­ bildung im Verbund vorgestellt. Das KWBW-Modul versteht sich als Zusatzmodul zum Train the Trainer-Seminar am Folgetag. Kursinhalte: –  Einführung in das Thema WB Allgemeinmedizin, Erfahrungsaustausch als WBB –  Besonderheiten in der ambulanten WB Allgemeinmedizin –  Gemeinsam Weiterbilden in der KWBW Verbunds­ weiterbildung plus –  Weiterbilden im KWBW – Förderung, Anträge, P1Pauschale, Online-Netzwerke –  Struktur der Weiterbildung in der täglichen Praxis Termin: jeweils Freitag 29. Januar 2021 oder 29. Oktober 2021 Entgelt: 60,– Euro Fortbildungspunkte: 5 Anmeldung erforderlich! Auskunft: Information und Anmeldung: www.baek-sb.de/akademie Akademie für Ärztliche Fortund Weiterbildung Südbaden, Sundgauallee 27, 79114 Freiburg, Telefon (07 61) 6 00-47 37/ 47 38/47 39, Fax (07 61) 6 00-47 44, E-Mail: akademie@baek-sb.de Bei Rückfragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung. Änderungen bleiben vorbehalten.

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Bezirksärztekammer Südwürttemberg Geschäftsstelle: ­Haldenhaustraße 11 72770 Reutlingen Tel. (0 71 21) 9 17-24 15/-24 16 Fax (0 71 21) 9 17-24 00

Kurse der Bezirksärztekammer Südwürttemberg Die hier angekündigten Veranstaltungen stehen unter dem Vorbehalt der weiteren Entwicklung der COVID-19 Pandemielage. Es kann nicht ausgeschlossen werden, dass Veranstaltungen entfallen oder aufgrund neuer Hygiene-Vorgaben ggf. in Form von Web-Seminaren durchgeführt werden müssen. Die Teilnehmer werden in einem solchen Fall rechtzeitig darüber informiert. Die Anrechnung der Fortbildungspunkte bleibt auch in einem solchen Fall erhalten.

Kinderinfektiologie am Samstag – Aktuelles und Spezielles für den Kinderarzt – WEB-SEMINAR COVID-19 führt es uns täglich vor Augen – Infektionskrankheiten haben trotz moderner Diagnostik und Therapie auch weiterhin eine enorme Bedeutung. Gerade in der ambulanten Pädiatrie nehmen infektiologische Krankheitsbilder einen breiten Raum ein. In Zusammenarbeit mit der Deutschen Gesellschaft Pädiatrische Infektiologie (DGPI) und dem Comprehensive Infectious Disease Center Tübingen (CIDIC) haben wir für unser Seminar „Kinderinfektiologie am Samstag“ daher verschiedene praxisrelevante Themen aus der ganzen Breite der pädiatrischen Infektiologie zusammengestellt.

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Im ersten Themenblock beleuchten wir aktuelle Entwicklungen zu Atemwegsinfektionen – natürlich zu SARS-CoV-2, aber auch zum Einsatz von Point-of-Care Tests und neuer infektiologischer Diagnostik, sowie allgemein zum Antibiotikaeinsatz in der ambulanten Pädiatrie. Im zweiten Themenblock wollen wir auf einige spezielle Konstellationen genauer eingehen. Hierzu gehören Tipps zur Behandlung rezidivierender Infektionen durch Parasiten und Würmer, aber auch spezielle Impfindikationen jenseits der STIKO Regelimpfungen sowie die infektiologische Versorgung von Flüchtlingen im Kindes- und Jugendalter. Programm: •  Welche Bedeutung haben Sars-Cov-2, Influenza und RSV in der kinderärztlichen Praxis? •  Sinnvoll oder sinnlos – Laborergebnisse in der Kinderinfektiologie Perspektivenwechsel: –  Sicht eines niedergelassenen Arztes –  Sicht des Klinikers –  Sicht des Mikrobiologen/ Virologen •  Antibiotika in der ambulanten Pädiatrie – wann, welche und wie lange? •  Rezidivierende Skabiesund Enterobius-Infektionen – was tun? •  Spezielle Impfindikationen jenseits der STIKO-Empfehlungen (inkl. Tipps zum Umgang mit Impfskeptikern?) •  Migranten Grundversorgung für Niedergelassene •  Fallbasiertes, interaktives Wissensquiz 1104ab Termin: Samstag, 23. Januar 2021 9.00–17.00 Uhr (Anmeldungs-Nr. 50/2021) Wissenschaftliche Leitung: Dr. med. Hanna Renk, Kinder- und Jugendärztin, Universitätsklinikum Tübingen Gebühr: 50,– Euro Punkte: 7 Anmeldung:

Erste ärztliche Hilfe bei Notfallpatienten – Allgemeine Grundlagen Zur Notfallbehandlung ist jeder approbierte Arzt verpflichtet, gleichgültig, welche Tätigkeit er ausübt, gleichgültig, ob er beamteter, angestellter oder niedergelassener Arzt ist. Auch Ärzte in Familienpause oder im Ruhestand trifft diese Verpflichtung zur Notfallbehandlung. Ausschlaggebend ist die Approbation als Arzt. Diese allgemeine Pflicht jedes approbierten Arztes zur Notfallbehandlung hat nichts mit dem organisierten Ärztlichen Notfalldienst an sprechstundenfreien Tagen und an Wochen­ enden zu tun. Die Verpflichtung zur Hilfeleistung ist eine gesetzliche und berufsrechtliche Pflicht des Arztes und hat in der Ethik des ärztlichen Berufes ihre Basis. Dieses Seminar fasst das erforderliche Grundwissen für die erste ärztliche Hilfe zusammen: Notfallanamnese, Basis-Check des Notfallpatienten, Rettungs1104ab kette, Lagerungsarten, Therapieschema bei Reanimation, Eigenschutz, Priorität der Maßnahmen, Ausstattung der Arzttasche, Notfallmedikamente. Termin: Samstag, 30. Januar 2021 9.00–13.15 Uhr (Anmeldungs-Nr. 33/2021) Leitung: Dr. med. Christian Milz, Facharzt für Innere Medizin, Notfallmedizin, leitender Notarzt, Leutkirch Ort: Ärztehaus, Haldenhaustr. 11, 72770 Reutlingen Gebühr: 35,– Euro inkl. Skripte, Verpflegung und Getränke Punkte: 5 Anmeldung:


Bekanntmachungen Peripartale psychische Erkrankungen (PPE) – Risiko für Mutter und Kind Psychische Erkrankungen rund um die Schwangerschaft, Geburt und das Wochenbett werden in unserer Gesellschaft tabuisiert, verschwiegen und oft nicht wahrgenommen. Allerdings stellen sie für Schwangere und junge Mütter eine zusätzliche Herausforderung dar und sind als Risikofaktoren für das Kindeswohl bekannt. Ohne adäquate Behandlung können peripartale psychische Erkrankungen schwere Folgen für die Mutter selbst, die Mutter-KindBeziehung bis hin zur Kindeswohlgefährdung und für die Partnerschaft haben. Ziel des Kurses ist es Gynäkologen, Hebammen sowie Haus-, Allgemein- und Kinderärzte als die primären Ansprechpartner betroffener Frauen in der Peripartalperiode 1104ab für charakteristische Störungsbilder und deren Therapiemöglichkeiten zu sensibilisieren. Anhand praxisnaher Empfehlungen werden diagnostische und therapeutische Handlungskompetenzen für den klinischen Alltag vermittelt, um die betroffenen Frauen zu unterstützen und ggf. zu motivieren, psychiatrisch-psychotherapeutische Frühinterventionen und Unterstützungsangebote der Jugendhilfe in Anspruch zu nehmen. Termin: Samstag, 6. März 2021 9.00–14.00 Uhr (Anmeldungs-Nr. 49/2021) Leitung: Dr. med. Joachim Suder, Facharzt für Kinder- und Jugendmedizin, Tübingen Ort: Ärztehaus, Haldenhaustr. 11, 72770 Reutlingen Gebühr: 35,– Euro Punkte: 6 Anmeldung:

EKG-Basisseminar In diesem Seminar werden die Grundlagen der EKG-Befundung vermittelt, mögliche Störfaktoren bei der EKG-Ableitung besprochen und die typischen Veränderungen bei häufigen Herzerkrankungen dargestellt. Anschließend können die Teilnehmer in kleinen Gruppen an Fallbeispielen selbst EKGs auswerten und die Ergebnisse werden im Plenum diskutiert. Am Nachmittag steht die Rolle des EKGs in der Praxis im Mittelpunkt und es werden an Kasuistiken EKG-Bilder bei chron. Herzerkrankungen und bei Notfällen vorgestellt. Termin: Samstag, 13. März 2021 9.00–16.50 Uhr (Anmeldungs-Nr. 29/2021) Ort: Ärztehaus, Haldenhaustr. 11, 72770 Reutlingen Gebühr: 35,– Euro Punkte: 11 Anmeldung:

Stressbewältigung durch Achtsamkeit Die wachsende berufliche Belastung und die unverändert schwierigen Arbeitsbedingungen für Ärztinnen und Ärzte sind unbestritten. Die physischen und psychischen Anforderungen, die durch den Umgang mit kranken und sterbenden Menschen, durch den permanenten Zeitdruck und die ökonomischen Herausforderungen entstehen, führen zu einer zunehmenden Verschärfung der angespannten Situation. Das erfahrungsorientierte Seminar „Stressbewältigung durch Achtsamkeit“ basiert auf dem „Mindfulness-Based Stress Reduction Programm“ (MBSR). Dieses Programm wurde Ende der siebziger Jahre in den USA von Prof. Dr. Jon Kabat-Zinn an der Universitätsklinik von Massachusetts entwickelt. Inzwischen belegen zahlreiche wissenschaftliche Studien die Wirksamkeit dieses Programms.

Grundlage des Seminars ist die intensive Schulung der Achtsamkeit im Alltag und in der Stille. Achtsamkeit bedeutet, die Aufmerksamkeit immer wieder zum gegenwärtigen Moment zurückzubringen. Durch geleitete Meditationen und sanfte Körperübungen lernen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer, Atmung, Körper­ empfindungen, Gedanken und Gefühle wahrzunehmen ohne sie zu bewerten. Die Praxis der Achtsamkeit befähigt dazu, die gewohnheitsmäßigen Verhaltensweisen im Umgang mit innerem und äußerem Stress, mit Krankheiten und Schwierigkeiten zu erkennen. Die Teilnehmerinnen und Teil­ nehmer lernen immer wieder innezuhalten und den Heraus­ forderungen des Lebens mit mehr Ruhe, Klarheit und Akzeptanz zu begegnen. Ziele des Seminars sind: •  Verständnis für die Grundlagen der Achtsamkeitspraxis zu bekommen •  eigene Erfahrungen mit Achtsamkeits-Übungen zu machen •  Anregungen zu erhalten, um Achtsamkeit in den eigenen Alltag bzw. Berufs­ alltag zu integrieren •  ein Behandlungskonzept kennenzulernen, das auch bei den Patienten zur Anwendung kommen kann Termin: Samstag, 20. März 2021 9.00–16.45 Uhr (Anmeldungs-Nr. 20/2021) Leitung: Markus Zeh, Diplom-Pädagoge und MBSR-Lehrer, Tübingen Ort: Ärztehaus, Haldenhaustr. 11, 72770 Reutlingen Gebühr: 200,– Euro inkl. Ver­ pflegung, Skript und Yoga-Matte Punkte: 10 Anmeldung:

Suchtmedizinische Grundversorgung Seminar zum Erwerb der Zusatzbezeichnung Suchtmedizin (50 h) gemäß (Muster-) Kursbuch Suchtmedizinische Grundversorgung der Weiterbildungsordnung der Landesärztekammer BadenWürttemberg (WBO 2020) Die Zusatzweiterbildung Suchtmedizinische Grundversorgung umfasst in Ergänzung zu einer Facharztkompetenz die Vorbeugung, Erkennung, Behandlung und Rehabilitation von Krankheitsbildern im Zusammenhang mit dem schädlichen Gebrauch suchterzeugender Stoffe und nicht-stoffgebundener Sucht­ erkrankungen. Die Themenschwerpunkte umfassen: •  Ätiologie von Suchtkrankheiten und deren Vorbeugung, Erkennung, Behandlung und Rehabilitation •  Pharmakologie suchterzeugender Stoffe: –  Entzugs- und Substitutionsbehandlung –  Kriseninterventionen –  Erkennung psychiatrischer und somatischer Erkrankungen im Zusammenhang mit Suchterkrankungen und Indikationsstellung zur weiterführenden Behandlung Neben den genannten Theorie­ inhalten werden Schwerpunkte in der Praxisarbeit, motivierenden Gesprächsführung, auf dem Erwerb von Fertigkeiten in der Motivationsbehandlung sowie in Themenbereichen wie nicht-stoffgebundene Abhängigkeiten und Tabakabhängigkeit vermittelt. Zielgruppe sind alle Fachärzte im ambulanten und stationären Bereich sowie Weiterbildungs­ assistenten mit Interessens­ gebieten im Bereich der Suchtmedizin. Voraussetzungen zum Erwerb der Zusatzbezeichnung Sucht­ medizinische Grundversorgung in Baden-Württemberg sind: •  Facharztanerkennung •  50 Stunden Kurs-Weiterbildung •  Abschließende Prüfung bei der Ärztekammer

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Bekanntmachungen Termin: 22.–26. März 2021 (Mo–Fr) (Anmeldungs-Nr. 39/2021) Leitung: Prof. Dr. med. Anil Batra, stellv. Ärztlicher Direktor, Universitätsklinik für Psychiatrie und Psychotherapie, Tübingen Ort: Universitätsklinik für Psychiatrie und Psychotherapie, Calwer Str. 14, 72076 Tübingen Gebühr: 850,– Euro (inkl. Skripten und Verpflegung) Punkte: 50 Anmeldung:

Fallseminare „Palliativmedizin“ In der Palliativmedizin geht es um die ganzheitliche Behandlung von Menschen mit einer unheilbaren, fortschreitenden Erkrankung und begrenzter Lebenserwartung. Mit der Weiterbildungsordnung 2006 der Landesärztekammer Baden-Württemberg wurde die Zusatzbezeichnung „Palliativ­ medizin“ eingeführt. Zu ihrem Erwerb ist unter anderem das Absolvieren eines Grundkurses (40 Unterrichtseinheiten) sowie eine 12-monatige stationäre Tätigkeit bei einem Weiterbildungsbefugten oder 120 Unterrichtseinheiten (UE) im Rahmen von Fallseminaren inkl. Super­ vision erforderlich. Für Ärzte, die sich für den Besuch von Fallseminaren entschieden haben, werden die dafür notwendigen Module I bis III mit jeweils 40 UE angeboten. Diese Module sind nach dem Curriculum der Bundesärzte­ kammer und den Empfehlungen der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin e. V. strukturiert. Modul I (40 UE): Der schwerkranke, sterbende Patient, sein soziales Umfeld und das behandelnde Team •  Kommunikation, psychosoziale Aspekte, soziales Umfeld, Symptomkontrolle Modul II (40 UE): Der indivi­ duelle Prozess des Sterbens im gesellschaftlichen Kontext •  Ethik, Trauer, Symptomkontrolle

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Modul III (40 UE): Professionelles Handeln in der Palliativmedizin •  Bearbeitung komplexer Fragestellungen aus dem palliativmedizinischen Arbeitsfeld anhand von Fallbeispielen Termine: Modul I: 23.–26. Oktober 2021 (Sa–Di) Modul II: 27.–30. Oktober 2021 (Mi–Sa) (Anmeldungsnummer 7/2021) Gebühr Module I und II zusammen: 980,– Euro Modul III: 24.–27. März 2021 (Mi–Sa) (Anmeldungsnummer4/2021) Modul III: 15.–18. September 2021 (Mi–Sa) (Anmeldungsnummer 6/2021) Modul III: 17.–20. November 2021 (Mi–Sa) (Anmeldungsnummer 85/2021) Gebühr Modul III: 490,– Euro Leitung: Dr. med. Christina Paul, Tropenklinik Paul Lechler Krankenhaus, Oberärztin Palliativstation, Ärztl. Leiterin Tübinger Projekt Häusliche Betreuung Schwerkranker, Fachärztin für Innere Medizin, Hämatologie und Onkologie, Palliativmedizin, Akupunktur Teilnehmerzahl: je 12 Personen Ort: Ärztehaus, Haldenhaustr. 11, 72770 Reutlingen Punkte: je Modul 40 Anmeldung:

Seminarreihe Allgemeinmedizin Ärztliche Tätigkeit unterliegt einem stetigen Wandel. Neue wissenschaftliche Erkenntnisse, sich ändernde Tätigkeitsschwerpunkte und wechselnde Anforderungen haben Konsequenzen für den beruflichen und persönlichen Alltag des Arztes. Dieser Entwicklung wollen wir mit den Seminaren Allgemeinmedizin begegnen.

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Diese Seminarreihe richtet sich an alle interessierten Ärztinnen und Ärzte in Vorbereitung auf die Facharztprüfung, sowie an interessierte und langjährig tätige Ärztinnen und Ärzte aller Fachrichtungen, die die Seminare als Aktualisierungsfortbildung nutzen möchten. Die Themenblöcke, die in der Regel einmal pro Quartal angeboten werden, behandeln kompakt, aber ausführlich unter anderem die häufigsten Krankheitsbilder im hausärztlichen Bereich. Der Fokus liegt dabei auf der Praxisrelevanz und bietet aktuelle und interdisziplinäre Einblicke in diagnostische und therapeutische Entwicklungen. Die Teilnahme an diesen Fortbildungsveranstaltungen ist auch für Wiedereinsteiger, Refresher und alle Kammermitglieder, zum Beispiel auch für die Vorbereitung auf den Kassenärztlichen Bereitschaftsdienst möglich. ! Hinweis an Ärztinnen und Ärzte in Weiterbildung Allgemein­ medizin: Bitte beachten Sie auch das Seminarangebot der Verbundweiterbildung KWBW (www.kwbw.de) Spezielle Aspekte der hausärztlichen Tätigkeit Hausärztliche Tätigkeit zeichnet sich durch große Vielfalt aus. Einige dieser unterschiedlichen Facetten werden in diesem Seminar aufgegriffen und im kollegialen Austausch mit Ihnen erörtert. Die Themen des Seminars u mfassen: •  „Abwartendes Offenlassen“ und Entscheidungsfindung •  Spezifische Arbeitsweise des Hausarztes, Sozialmedizin, Atteste, Rehabilitation, AU •  „Normales“ ärztliches Gespräch und Kommunikation •  In Problemsituationen: Schwierige Patienten, schlimme Diagnosen, Patienten mit Migrationshintergrund •  Bekanntes und Neues zur Leichenschau •  „Unausgewähltes Krankengut“: Häufigkeit Infekte/Schmerz/ Kasuistiken •  Besondere Aspekte der Familienmedizin: Pflege, Schweigepflicht

Termin: Samstag, 27. März 2021 9.00–16.45 Uhr (Anmeldungs-Nr. 15/2021) Leitung: Dr. med. Manfred Eissler, niedergelassener Facharzt für Allgemeinmedizin, Reutlingen Ort: Ärztehaus, Haldenhaustr. 11, 72770 Reutlingen Gebühr: 50,– Euro Punkte: 9 Anmeldung:

Gesundheitsforum 2021 Digitalisierung in der Medizin: Fluch, Segen, Bedrohung? Die Digitalisierung erfasst immer breitere Bereiche unserer Lebenswelten, und macht vor dem Gesundheitswesen natürlich nicht halt. Viele Aspekte ärztlichen Handelns sind „analog“ kaum noch denkbar, und einige Entwicklungen der letzten Jahre sind durch die Corona-Pandemie nochmal beschleunigt worden. Der Vorstand der Bezirksärztekammer hat daher beschlossen, das Gesundheitsforum 2021 der „Digitalisierung in der Medizin“ zu widmen. Eine Einführung in die Thematik übernimmt ein ausgewiesener Experte aus unseren Reihen in seinem Keynote-Vortrag. Danach spannen wir einen breiten Bogen und beschäftigen uns mit der Veränderung der ärztlichen Rolle, den Möglichkeiten der künstlichen Intelligenz und den Chancen, die eine Digitalisierung für Frauen im Besonderen mit sich bringen könnte. Allerdings gehen wir auch auf die möglichen Belastungen durch mehr Bürokratie und die neuen Bedrohungen durch Cyberkriminalität ein. Wir freuen uns auf sehr profilierte Vortragende aus dem Bezirk, dem Land und dem Bund!


Bekanntmachungen Aufgrund der aktuellen Umstände wird es wahrscheinlich das erste Gesundheitsforum der Bezirks­ ärztekammer Südwürttemberg werden, das wir mindestens auch als Live-Online-Veranstaltung anbieten werden. Denn das Gesundheitsforum ist seit vielen Jahren die traditionell größte und „politischste“ Veranstaltung unserer Kammer, und wir halten es für wichtig, dass die Stimme der Ärzteschaft in dieser für unsere Zukunft so zentralen Diskussion gehört wird. Programm: Medizin auf dem digitalen Highway Dr. med. Matthias Fabian, Vorsitzender des Ausschusses IT im Gesundheitswesen, Landesärztekammer Baden-Württemberg Änderungen im ärztlichen Selbstverständnis in Zeiten von Dr. Google und Siri Regina Müller, Institut für Ethik und Geschichte der Medizin, Universität Tübingen Big data und personalisierte Medizin: Was kann „Künstliche Intelligenz“ für die Medizin tun? Prof. Dr. rer. nat. Philipp Berens, Forschungsinstitut für Augen­ heilkunde, Werner Reichardt Centrum für Integrative Neurowissenschaften, Universität Tübingen Diskussion mit den Referenten Digitaler Datenberg – mehr Bürokratie für den Arzt? Dr. med. Rainer Beck, Leiter der Sektion Phoniatrie und Pädaudiologie (komm.), Universitätsklinikum Freiburg Frauen in der digitalisierten Medizin Prof. Dr. med. Sylvia Thun, eHealth und Interoperabilität, Berliner Institut für Gesundheitsforschung Cyberkriminalität: Tatort Medizin Mitarbeiter der Zentralen Ansprechstelle Cybercrime, Landeskriminalamt Baden-Württemberg Diskussion mit den Referenten und Verabschiedung

Termin: Samstag, 17. April 2021 10.00–14.30 Uhr (Anmeldungs-Nr. 19/2021) Leitung: Prof. Dr. med. Marko Wilke, Präsident der Bezirksärztekammer Südwürttemberg Ort: Ärztehaus, Haldenhaustr. 11, 72770 Reutlingen Dieses Seminar kann ggf. auch als ein Hybrid- oder ein Live-Online-Seminar stattfinden. Gebühr: kostenfrei Punkte: 6 Anmeldung:

Medizinische Begutachtung Die medizinische Begutachtung nimmt in allen Fachgebieten der Medizin an Bedeutung zu. Die Nachfrage und der Bedarf an Gutachten durch Ärztinnen und Ärzte im niedergelassenen, stationären oder universitären Bereich steigen spürbar an. Um eine qualitätsgesicherte ärztliche Begutachtung zu unterstützen, bietet die Bezirksärztekammer Südwürttemberg die von der Bundesärztekammer entwickelte, strukturierte curri­ culare Fortbildung „Medizinische Begutachtung“ an. Das Curriculum wendet sich an alle Ärztinnen und Ärzte, die Interesse haben, neben ihren medizinischen fachlichen Qualifikationen ihr Wissen in der Gutachtenerstellung zu erweitern und zu vertiefen. Neben Grund­ lagen und fachübergreifendem Wissen werden auch einschlägige fachspezifische Kenntnisse von ausgewiesenen, langjährig gutachterlich tätigen Experten vermittelt. Notwendige Voraussetzungen für das Erlangen der Qualifikation zur Medizinischen Begutachtung nach dem Curriculum der Bundesärztekammer sind: •  Abgeschlossene Facharztweiterbildung •  Teilnahme an allen 3 Modulen des Kurses •  Erstellen eines Final- und eines Kausalitätsgutachtens •  Bestandene Lernerfolgskontrolle

Das Curriculum umfasst 64 Unterrichtseinheiten (UE) und besteht aus drei Modulen, die einzeln, aber in vorgeschriebener Reihenfolge I, II, III zu absolvieren sind. Lerninhalte Modul I (40 UE): Dieses Modul befasst sich ausführlich mit den Grundlagen der Medizinischen Begutachtung: •  Allgemeine medizinische und rechtliche Grundlagen •  Zustandsbegutachtung I: Leistungsfähigkeit im Arbeitsund Erwerbsleben, Rehabilita­ tion, Schwerbehindertenrecht •  Kausalitätsbezogene Begutachtung: Haftpflichtversicherung, gesetzliche und private Unfall­ versicherung, Arzthaftpflicht •  Zustandsbegutachtung II: Pflegeversicherung, Private Kranken- sowie Berufs­ unfähigkeitsversicherung Modul II (8 UE): Im Vordergrund dieses Moduls stehen die fachübergreifenden Aspekte der Medizinischen Begutachtung: •  Aussagekraft medizinischer Befunderhebung •  Beschwerdenvalidierung •  Psychosomatische Aspekte •  Aspekte der Schmerz­ begutachtung •  Kultursensible Aspekte der Begutachtung •  Allgemeine Leistungs­ beurteilung Modul III (16 UE): In diesem Modul werden fachspezifische Aspekte der Medizinischen Begutachtung in zwei parallelen Sitzungen für die beiden Fächergruppen: •  Orthopädie/Unfallchirurgie •  Neurologie/Psychiatrie vermittelt. Themen im Bereich Orthopädie/Unfallchirurgie: •  Sozialmedizinische Bedeutung •  Spezielle Erkrankungen/ Funktionsstörungen •  Hüftgelenkserkrankungen vs. Unfallschäden •  Berufserkrankungen •  Arzthaftung

Themen im Bereich Neurologie/Psychiatrie •  Sozialmedizinische Bedeutung •  Gemeinsame Aspekte dieser Fächergruppe •  Spezielle Erkrankungen/ Funktionsstörungen Termine: Modul I: 24.–25. April 2021 (Sa–So) und 7.–9. Mai 2021 (Fr–So) Modul II: Freitag, 22. Oktober 2021 Modul III: 23.–24. Oktober 2021 (Sa–So) jeweils 9.00–16.45 Uhr Leitung: Dr. med. Benjamin Liske, Facharzt für Neurologie, Psychiatrie und Psychotherapie, Verkehrsmedizin, Zertifizierter Gutachter der Deutschen Gesellschaft für Neurowissenschaftliche Begutachtung in den Fachbereichen Neurologie, Psychiatrie und Psychotherapie Ort: 24.–25. April 2021 und 7.–9. Mai 2021 Hotel Fortuna, Carl-Zeiss-Straße 75, 72770 Reutlingen 22.–24. Oktober 2021 Ärztehaus, Haldenhaustr. 11, 72770 Reutlingen Gebühr: Modul I: 520,– Euro Modul II: 100,– Euro Modul III: 200,– Euro Punkte: Modul I: 40 Modul II: 8 Modul III: 16 Anmeldung:

Megacode-Training In diesem Kurs wird die praktische Kompetenz für die Kardiopulmonale Reanimation (CRP) vermittelt. Zunächst wird der Reanimationsalgorithmus vorgestellt und der Ablauf der CRP bei unterschiedlichen Ausgangssituationen demonstriert. Danach üben die Teilnehmer in kleinen Gruppen praktisch das Vorgehen an Megacode-Puppen in simulierten Notfallsituationen.

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Bekanntmachungen Termin: Samstag, 8. Mai 2021 9.00–13.15 Uhr (Anmeldungs-Nr. 35/2021) Leitung: Dr. med. Christian Milz, Facharzt für Innere Medizin, Notfallmedizin, leitender Notarzt, Leutkirch Ort: Ärztehaus, Haldenhaustr. 11, 72770 Reutlingen Gebühr: 75,– Euro Punkte: 7 Anmeldung:

Baustein Psychotherapie (Verhaltenstherapie) im Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie – Kurs II Für die Weiterbildung zum Arzt für Psychiatrie und Psycho­ therapie sowie für die Zusatz­ bezeichnung Psychotherapie sind nach den Richtlinien der Landes­ ärztekammern theoretische und praktische Bausteine erforderlich. Dabei werden drei Blockkurse mit je 50 Stunden angeboten, welche – thematisch aufeinander aufbauend – im Abstand von einem Jahr durchgeführt werden. Die Kurse werden jedes Jahr an drei verschiedenen Standorten durchgeführt, sodass in jedem Jahr alle Kursteile entweder in Hornberg (Schwarzwald), Bamberg oder Borkum angeboten werden. Die Bezirksärztekammer Südwürttemberg führt in Zusammenarbeit mit der Uni­ versitätsklinik für Psychiatrie und Psychotherapie die Kurse für den Erwerb des Facharztes für Psychiatrie und Psychotherapie sowie für die Zusatzbezeichnung Psychotherapie durch. Die Weiterbildungsangebote umfassen Theoriekurse, Entspannungs­ verfahren, Selbsterfahrung und Fallsupervision und decken damit wichtige Inhalte entsprechend den Anforderungen der Richt­ linien der Landesärztekammer Baden-Württemberg ab.

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Termin: 9.–15. Mai 2021 (So–Sa) (Anmeldungs-Nr. 37/2021) Leitung: Prof. Dr. med. Anil Batra, stellv. Ärztlicher Direktor, Universitätsklinik für Psychiatrie und Psychotherapie, Tübingen Ort: Welcome Hotel Bamberg, Mußstr. 7, 96047 Bamberg Gebühr: 740,– Euro (Kosten für Unterkunft und Verpflegung sind in der Kursgebühr nicht enthalten) Punkte: beantragt Anmeldung:

Baustein Psychotherapie – Systemische Therapie: Aufbaukurs I Die systemische Therapie ist seit November 2018 das vierte Richtlinienverfahren in der Psychotherapie. Es ist gleichzeitig das erste Verfahren, das auf Grundlagen der evidenzbasierten Medizin in das Kassensystem aufgenommen wurde. Dieses Curriculum richtet sich an Ärzte mit einer abgeschlossenen oder weit fortgeschrittenen Psychotherapieausbildung in Verhaltenstherapie, Tiefenpsychologie oder Psychoanalyse. Es ermöglicht den Erwerb des Zusatztitels Psychotherapie (Systemische Therapie). Den systemischen Ansatz kennzeichnet eine starke Orientierung an der Kommunikation und dem Kontext um ein Problem. Anliegen- und Auftragsklärung sind von zentraler Bedeutung. Ursprünglich entwickelt für die Arbeit im Mehrpersonensetting, gibt es heute eine Vielzahl von Konzepten und Methoden für das einzeltherapeutische Setting. Ein Ziel der Arbeit ist es, eine Perspektivenerweiterung beim Patienten und im System anzustoßen, um so neue hilfreiche Handlungsoptionen zu ermöglichen.

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Die Theorie wird – unter der Voraussetzung, dass bereits Theoriekenntnisse in einem anderen Psychotherapieverfahren erworben wurden – in zwei 50h-Wochenblöcken absolviert. Der erste Teil (Aufbaukurs I) wird in Bamberg am 9. bis 15. Mai 2021 stattfinden, der zweite Teil (Aufbaukurs II) folgt im Jahr 2022 ebenfalls in Bamberg. Lerninhalte: Aufbaukurs I (50h) hat den Schwerpunkt, die theoretischen Grundlagen und Basistechniken der systemischen Psychotherapie zu vermitteln. Eine Technik ist nicht per se eine systemische Methode, sondern sie wird das erst, wenn sie mit einer systemischen Haltung (Systemtheorie) durchgeführt wird. Die verschiedenen systemischen Schulen, sowie deren unterschiedliche Schwerpunkte werden vorgestellt und vermittelt. Im Aufbaukurs II (50h, im Jahr 2022) werden störungs­ unspezifische und störungs­ spezifische systemische Behandlungskonzepte vorgestellt und die jeweiligen Techniken geübt. Der Besuch von Aufbaukurs II kann nur erfolgen, wenn zuvor Aufbaukurs I absolviert wurde. Termin: 9.–15. Mai 2021 (So–Sa) (Anmeldungs-Nr. 53/2021) Leitung: Prof. Dr. med. Anil Batra, stellv. Ärztlicher Direktor, Universitätsklinik für Psychiatrie und Psychotherapie, Tübingen Dozent: Dr. med. Hagen Böser, Ärztlicher Psychotherapeut (VT), systemischer Lehrtherapeut und lehrender Supervisor (Systemische Gesellschaft), ACT-Trainer Ort: Welcome Hotel Bamberg, Mußstr. 7, 96047 Bamberg Gebühr: 740,– Euro (Kosten für Unterkunft und Verpflegung sind in der Kursgebühr nicht enthalten) Punkte: beantragt Anmeldung:

Stressmedizin eLearning I: Mittwoch, 12. Mai–Freitag, 11. Juni 2021 Präsenzphase I: 12.–13. Juni 2021 (Sa–So) und eLearning II: Montag, 14. Juni 2021–Freitag, 9. Juli 2021 Präsenzphase II: 10.–11. Juli 2021 (Sa–So) Uhrzeiten Präsenzphasen: jeweils 9.00–17.00 Uhr (Anmeldungs-Nr. 52/2021) Die Fortbildungsveranstaltung „Stressmedizin“ vermittelt die Inhalte des Curriculums der drei Landesärztekammern BadenWürttemberg, Westfalen-Lippe, und Rheinland-Pfalz. Diese Fortbildung wird in Form von „Blended Learning“ angeboten, das heiße sie besteht aus zwei Präsenzphasen von jeweils 16 Unterrichtseinheiten (UE) und zwei eLearning-Phasen von 7 UE und 13 UE. Vier Wochen vor der ersten Präsenzphase erhalten die Teilnehmenden einen Zugang zur elektronischen Lernplattform, in der sie die Inhalte der ersten eLearning-Phase bearbeiten. Zwischen den beiden Präsenzphasen findet eine weitere 13 UE umfassende eLearning-Phase statt. Ziel dieses Curriculums ist es, •  Ärztinnen und Ärzten, •  Ärztlichen und Psychologischen Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten, •  Angehörigen anderer Medizinischer Fachberufe, für die das Erkennen und der Umgang mit stressbezogenen Aspekten von Erkrankungen eine wesentliche Komponente ihrer beruflichen Tätigkeit darstellen, eine wissenschaftlich orientierte, systematische und standardisierte modular aufgebaute Fort­ bildung im Bereich der Stress­ medizin zu vermitteln. Die Fortbildung schließt mit einer Lernerfolgskontrolle ab. Modul I: Das Modul I des Kurses „Stressmedizin“ umfasst insgesamt 39 Unterrichteinheiten (UE). Den Einstieg in den Kurs bildet das eLearning-Modul.


Bekanntmachungen Das gesamte Modul I zielt auf die Vermittlung von Epidemiologie, Ätiologie und Nosologie, der Prävention, der Diagnostik und Früherkennung sowie Frühintervention, der Behandlung und der Rehabilitation bei Stress­ erkrankungen. Weitere wichtige Aspekte sind die Förderung der biopsychosozialen Betrachtung von Stress und Stresserkrankungen. Dabei werden sowohl interaktionelle Aspekte im Umgang mit Patienten als auch Selbsterfahrungsaspekte bei der eigenen beruflichen Tätigkeit berücksichtigt. Termine: eLearning I: Mittwoch, 12. Mai 2021– Freitag, 11. Juni 2021 •  Allgemeine Grundlagen zu Stress auf der Basis des Biopsychosozialen Modells Präsenzphase I: 12.–13. Juni 2021 (Sa–So) •  Arztgesundheit – Persönliche Erfahrungen mit Stress •  Theorien und Modelle zu Stress •  Erscheinungsformen von Stress Präsenzphase II: 10.–11. Juli 2021 (Sa–So) •  Diagnostik bei Stress •  Interventionen bei Stress Modul II: Die Inhalte des Moduls II beziehen sich auf fachspezifische Krankheiten und deren Folgen bzw. Interventionen und die damit verbundenen Belastungen. Es zielt dabei auf die interdisziplinäre und interprofessionelle Betrachtung stressbedingter Erkrankungen und deren Folgen bzw. Interventionen auf der Basis eines biopsychosozialen Ansatzes. Das Modul II des Kurses „Stressmedizin“ ist ausschließlich als eLearning-Selbststudium konzipiert. eLearning II: Montag, 14. Juni 2021–Freitag, 9. Juli 2021 Es werden stressrelevante Aspekte in folgenden medizinischen Bereichen vermittelt: •  Herz-Kreislauf-Erkrankungen •  Magen-Darm-Erkrankungen •  Neurologische Erkrankungen •  Krebserkrankungen •  Erkrankungen des Bewegungsapparates

•  Gynäkologische Erkrankungen •  Erkrankungen bei Kindern •  Hautkrankheiten •  HNO-Erkrankungen •  Zahnerkrankungen •  Psychische Erkrankungen •  Schmerzmedizin Leitung: Prof. Dr. med. Anil Batra, stellv. Ärztlicher Direktor, Universitätsklinik für Psychiatrie und Psychotherapie, Tübingen Ort: Ärztehaus, Haldenhaustr. 11, 72770 Reutlingen Gebühr: 950,– Euro Punkte: beantragt Anmeldung:

Notfälle im (Praxis-)Alltag: Refresherkurs auch für den ärztlichen Notfall- und Bereitschaftsdienst Der Ausgangspunkt für das jeweilige Seminar sind die oft im Vordergrund stehenden Leitsymptome möglicher Notfälle, die neben den notwendigen diagnostischen Schritten auch bereits parallel therapeutische Gegenmaßnahmen erfordern. Bei kleineren Notfällen werden dabei die Diagnostik und Therapie so dargestellt, dass der Patient unmittelbar behandelt und der Notfall unter Kontrolle gebracht wird. Bei schwereren oder potenziell lebensgefährlichen Notfällen werden die erforderlichen ersten Maßnahmen vermittelt, damit der Patient in einem stabilen Zustand in ein Krankenhaus gebracht werden und dort weiter behandelt werden kann. Bei den Referenten handelt es sich überwiegend um Fachärzte für Allgemeinmedizin bzw. für Innere Medizin mit der Zusatz­ bezeichnung Notfallmedizin bzw. Fachkunde Rettungsdienst. Sie stellen das jeweilige Leit­ symptom im Rahmen eines 30-minütigen Referats vor und gehen dabei die diagnostischen und therapeutischen Erstmaßnahmen ein. Anschließend werden mit den Teilnehmern offen gebliebene Fragen ausführlich diskutiert.

Leitsymptome: Atemnot – Lähmungen und Krämpfe – Bewusstseinsstörung In diesem Seminar werden folgende Leitsymptome praxisnah erörtert: •  „Ich krieg plötzlich schlecht Luft“ – akute Atemnot •  Lähmungen und Krämpfe •  Bewusstseinsstörung – von verwirrt bis ohnmächtig Termin: Mtittwoch, 9. Juni 2021 16.30–18.50 Uhr (Anmeldungs-Nr. 23/2021) Ort: Ärztehaus, Haldenhaustr. 11, 72770 Reutlingen Gebühr: 25,– Euro inkl. Skripte, Verpflegung und Getränke Punkte: 3 Anmeldung:

Psychoonkologie Update 2021 Die onkologische Versorgung von krebskranken Patientinnen und Patienten bringt vielseitige Fragen und Herausforderungen, nicht nur in der somatischen Behandlung, mit sich. Häufig werden existenzielle Themen wie Fragen nach dem Lebenssinn, Umgang mit Ängsten und dem Lebensende in der weiteren Behandlung relevant. Sie sind dadurch auch mit dem emotionalen Leid ihrer Patientinnen und Patienten konfrontiert und sollen dabei gleichzeitig der souveräne Experte sein, aber auch empathisch auf die psychische Befindlichkeit eingehen. Um diesen vielseitigen Anforderungen gerecht werden zu können, ist es wichtig, sowohl aktuelle medizinische Kenntnisse als auch psychoonkologische Interven­ tionen im Behandlungsalltag gezielt einsetzen zu können. Das Seminar möchte auf die Besonderheiten in der Arbeit mit krebskranken Menschen eingehen und konkrete Heran­ gehensweisen für die praktische ärztliche Arbeit aufzeigen. Es soll dabei auf ein ganzheitliches Behandlungs- und Krankheitsverständnis eingegangen werden sowie die Bedürfnisse der psychosozialen Versorgung

von krebserkrankten Menschen in der akuten, palliativen als auch in der Survivor-Phase aufzeigen. Anhand von Fallbeispielen und Übungen sollen praxisnahe Einblicke in die Psychoonkologie und deren Herausforderungen gegeben werden. Am Schluss des Seminares, wird es noch Zeit für die Reflexion eigener Fälle im Rahmen einer kollegialen Diskussionsrunde geben. Ziel des Seminares ist es, dass Sie praktische Anregungen, Ideen und Tipps für ihren beruflichen Alltag mitnehmen und sich dadurch für die (psychoonkologische) Behandlung krebskranker Anmeldung: Menschen gut gerüstet fühlen. Geänderter Termin! Termin: Samstag, 19. Juni 2021 9.00–16.00 Uhr (Anmeldungs-Nr. 18/2021) Leitung: Dr. Dipl.-Psych. Johanna Graf, Komm. Leiterin psychoonkologischer Dienst, Anmeldung: Universitätsklinikum Tübingen Ort: Ärztehaus, Haldenhaustr. 11, 72770 Reutlingen Gebühr: 50,– Euro Punkte: 8 Die Veranstaltung ist als spezifische Fortbildung im DMP Brustkrebs bei der KV BW Anmeldung: anerkannt. Anmeldung:

Rhetorik-Seminar: Anmeldung: Diskutieren und Argumentieren Gespräche und Verhandlungen sind Teil des ärztlichen Alltags, sei es in Teamsitzungen, bei Mitarbeitergesprächen oder wichtigen Vertragsverhandlungen. Und auch in Diskus­ Anmeldung: sionen und Debatten sollten Sie ihren Standpunkt vertreten und erklären können. In dem Seminar lernen Sie grundlegende Mechanismen der Dialogrhetorik kennen. Sie üben selbstsicher aufzutreten und Ihren eigenen Standpunkt glaubwürdig und überzeugend darzustellen. Anmeldung:

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Bekanntmachungen Als Teilnehmer und Teilnehmerin dieses Seminars erfahren und üben Sie, wie Sie sich auf eine Diskussion oder Verhandlung vorbereiten, wie Sie anschaulich und überzeugend argumentieren und wie Sie Ihren Standpunkt selbstbewusst vertreten. Dabei verbinden sich praktische Gesprächs- und Verhandlungs­ szenarien mit Videoanalysen und individuellem Feedback sowie praxisgerechten Einblicken in aktuelle Erkenntnisse der Rhetorik und Kommunikationswissenschaft. Termin: Samstag, 19. Juni 2021 9.00–17.00 Uhr (Anmeldungs-Nr. 45/2021) Leitung: Prof. Dr. Olaf Kramer, Professor für Rhetorik und Wissenskommunikation, Universität Tübingen Seminarinhalt: •  Eine Argumentation logisch aufbauen •  Sich verständlich ausdrücken •  Die richtigen Fragen stellen •  Aktiv zuhören •  Fair argumentieren •  Unfaire Argumente abwehren •  Positiv formulieren •  Passende Körpersignale senden •  Mit Diskussionspartnern respektvoll umgehen Ort: Ärztehaus, Haldenhaustr. 11, 72770 Reutlingen Gebühr: 120,– Euro Punkte: 11 Anmeldung:

Hygienebeauftragter Arzt: Hygiene Update (8h) Der Hygiene-Update-Kurs findet gemäß § 9 Abs. 1 und 2 der Medizinischen Hygieneverordnung Baden-Württemberg (MedHygVO) vom 20. 07. 2012 statt und umfasst 8 Stunden. Er richtet sich an alle zum Hygienebeauftragten Arzt qualifizierten Ärzte, die verpflichtet sind, regelmäßig im Abstand von zwei Jahren an Fortbildungs­ veranstaltungen zu Hygieneund Infektionsprävention teilzunehmen und so das bestehende Wissen zu vertiefen bzw. zu aktualisieren.

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Folgende Themengebiete werden im Rahmen des Update-Kurses behandelt: •  Alltag des hygienebeauftragten Arztes •  Tätigkeit in der OP-Abteilung •  Infektionserfassung und Erregersurveillance •  Akute respiratorische Erkrankungen: proaktive Phase, Management, aktuelle Entwicklung •  Postoperative Wundinfektionen – Kasuistiken •  Aktuelle Daten bzgl. Resistenzentwicklungen und Antibiotika-Einsatz Termin: Samstag, 19. Juni 2021 9.00–16.30 Uhr (Anmeldungs-Nr. 9/2021) Leitung: PD Dr. med. Klaus Schröz Euro Punkte: 8 Anmeldung:

Hygienebeauftragter Arzt: Grundkurs (40h) Die Medizinhygieneverordnung des Sozialministeriums BadenWürttemberg vom 20. Juli 2012 regelt unter anderem, die Sicherstellung der organisatorischen und personellen Voraussetzungen für die Einhaltung der anerkannten Regeln der Hygiene und Durchführung notwendiger hygienischer Maßnahmen. Die Verordnung gilt nicht nur für Krankenhäuser, sondern auch für Einrichtungen für Ambulantes Operieren, Vorsorge-, Rehabilitations- und Dialyseeinrichtungen, Tageskliniken und Arztpraxen, in denen invasive Eingriffe vorgenommen werden. Die curriculare Fortbildung „Hygienebeauftragter Arzt“ entspricht den Inhalten des Moduls I – Grundkurs „Hygienebeauf­ tragter Arzt“ der strukturierten curricularen Fortbildung „Krankenhaushygiene“ gemäß des Curriculums der Bundesärztekammer. Für den Erwerb der Qualifikation zum „Hygienebeauftragten Arzt“ sind daher erforderlich:

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•  eine mindestens zweijährige Berufserfahrung •  der erfolgreiche Besuch dieses 40 h Grundkurses Der Grundkurs „Hygiene­ beauftragter Arzt“ schließt mit einer Lernerfolgskontrolle ab. Zu den behandelten Themen im Grundkurs gehören u. a.: •  Gesetzliche und normative Regelungen im Krankenhaus und in der Arztpraxis •  Hygienemanagement und Aufgaben des Hygienefachpersonals •  Nosokomiale bzw. behand­ lungsassoziierte Infektionen •  Surveillance von nosokomialen bzw. behandlungsassoziierten Infektionen •  Grundlagen der mikro­ biologischen Diagnostik •  Grundlagen der rationalen Antibiotikatherapie in Klinik und Praxis und Resistenztestung •  Ausbruchmanagement •  Hygienemaßnahmen beim Umgang mit infektiösen Patienten •  Begehungen, Analysen und Umgebungsuntersuchungen Verfahrensweisen zur •  Prävention von nosokomialen bzw. behandlungsassoziierten Infektionen •  Hygieneanforderungen in verschiedenen Bereichen •  Haut-, Schleimhautund Wundantiseptik •  Aufbereitung von Medizin­ produkten, Desinfektion, Sterilisation •  Hände-, Lebensmittelund Küchenhygiene •  Schutzkleidung und -ausrüstung Termin: 24.–28. Juni 2021 (Do–Mo) (Anmeldungs-Nr. 10/2021) jeweils 9.00–17.00 Uhr Leitung: PD Dr. med. Klaus Schröppel, Institut für Medizinhygiene, Ammerbuch Ort: Ärztehaus, Haldenhaustr. 11, 72770 Reutlingen Gebühr: 600,– Euro Punkte: 40 Anmeldung:

Kommunikationstraining – In schwierigen Situationen das Richtige sagen Ungefähr 200.000 Gespräche führt ein Arzt im Laufe seines Berufslebens. Dies verdeutlicht, wie wichtig eine gelingende Gesprächsführung für eine stabile Patient-Arzt-Beziehung ist, denn je besser der Arzt auf den Patienten eingehen und sich in sein Gegenüber hinein­ versetzen kann, desto größer wird der Therapieerfolg und die daraus resultierende Compliance des Patienten. Dabei steht nicht nur die verbale Kommunikation im Vordergrund, sondern jene der intuitiven oder nonverbalen Kommunikation, mittels Mimik, Körpersprache, Gestik, Sprach­ melodie und Sprachbilder. Diese Erkenntnis erscheint im Praxis­ alltag als selbstverständlich, es ist jedoch äußerst bedeutsam sich immer wieder ihrer Grundmaxime zu vergegenwärtigen, vor allem in schwierigen ArztPatienten-Gesprächssituationen, in einer hochmodernen, technisierten, evidenzbasierten Medizin. Hauptsächlich das subjektive Erleben des Patienten entscheidet darüber, ob die Kommunikation zwischen Arzt und Patient gelingt oder entgleist. Wenn dies bereits im „normalen“ ärztlichen Gespräch zuweilen nicht leicht ist, wie verhält es sich dann erst in „schwierigen“ Gesprächssituationen, das heißt in schwierigen Situationen das Richtige zu sagen. Dieses Seminar behandelt sowohl den Umgang mit „schwierigen“ Gesprächssituationen als auch mit „schwierigen“ Patienten. Dabei sollen sowohl Grund­ komponenten einer zwischenmenschlichen Kommunikation als auch spezifische Grundlagen einer ärztlichen Gesprächs­ führung vermittelt werden, basierend auf den Grundmaximen der Authentizität, Akzeptanz und Empathie. Ebenfalls soll auf die eigenen Ressourcen im Umgang mit „schwierigen“ Patienten Bezug genommen werden, wie Sie sich in schwierigen Gesprächs­ situationen stabilisieren können.


Anmeldung: Für den Praxisbezug werden interaktive Sequenzen angeboten und durchgeführt (in Form von Kleingruppenarbeiten, „Unternehmensdrama“, Aufstellungen, etc.). Geänderter Termin! Anmeldung: Termin: Samstag, 11. September 2021 9.00–16.30 Uhr (Anmeldungs-Nr. 48/2021) Leitung: Christina Zeep, Diplom-Psychologin, Mitarbeiterin der Sektion für Suchtmedizin und Sucht­ forschung, Universitätsklinik für Anmeldung: Psychiatrie und Psychotherapie, Tübingen Ort: Ärztehaus, Haldenhaustr. 11, 72770 Reutlingen Gebühr: 120,– Euro Punkte: 10 Die Veranstaltung ist als Fortbildung im DMP Brustkrebs bei der KV BW Anmeldung: anerkannt. Anmeldung:

Seminarreihe Allgemeinmedizin: Anmeldung: Kopfschmerz-Schwindel-Rückenschmerzen – Häufige Krankheitsbilder in der Hausarztpraxis Die Diagnose und Therapie von Schmerzen gehören zu den wesentlichen ärztlichen Aufgaben, deren Bedeutung aufgrund der sich stetig ändernden gesellAnmeldung: schaftlichen und demografischen Gegebenheiten zunimmt und einem stetigen Wandel aus­ gesetzt ist. In diesem Seminar werden die Komplexität von Schmerzen und der sie beeinflussenden Faktoren – und hier speziell der Kopf- und Rückenschmerzen – von Experten praxisnah beleuchtet. Zum anderen werden die Behandlungsoptionen aus unterschiedlicher Sicht vorgestellt und mit Ihnen diskutiert. Die Themen des Seminars umfassen:

Impressum

Anmeldung: •  Häufige Kopfschmerzformen und Möglichkeiten der Therapie – mit oder ohne Medikamente •  Degenerative Wirbelsäulen­ erkrankungen: Wie diagnos­ tizieren und Ressourcen Anmeldung: orientiert therapieren? •  Schwindel verstehen: Relevante Schwindelsyndrome und praxistaugliche Therapie •  Erkrankungen der Schulter: Einfache und praktische Untersuchung und Diagnosestellung •  Osteoporose: Als VolkserkranAnmeldung: kung weiter unterschätzt. Grundlagen und Spezielles für den Alltag •  Schmerztherapie •  Physiotherapie: Tests und Übungen für die Wirbelsäule Diese Seminarreihe richtet sich sowohl an interessierte und langjährig tätige Ärztinnen und Ärzte Anmeldung: aller Fachrichtungen, die die Seminare als Aktualisierungs­ fortbildung nutzen möchten, als auch an alle interessierten Ärztinnen und Ärzte in Vorbereitung auf ihre Facharztprüfung. Geänderter Termin! Termin: Samstag, 25. September 2021 Anmeldung: 9.00–16.15 Uhr (Anmeldungs-Nr. 47/2021) Leitung: Prof. Dr. med. Philip Kasten, Orthopädisch Chirurgisches Centrum Tübingen Ort: Ärztehaus, Haldenhaustr. 11, 72770 Reutlingen Gebühr: 50,– Euro Anmeldung: Punkte: 8 Anmeldung:

Notfallmanagement – Fortbildungen in Ihrer Arztpraxis •  individuell •  nach Absprache Dr. med. Karl-Otto Walz, Neue Str. 72, 89073 Ulm

Notfallmanagement – Fortbildungen in Ihrer Arztpraxis (Ravensburg, Friedrichshafen) •  individuell •  nach Absprache Dr. med. Christian Milz, Ottmannshofer Str. 44, 88299 Leutkirch

Fortbildungs-Doppel-DVD „Internet- und PC-Spielsucht – Risiko ohne Altersbeschränkung?“ Am 29. 09. 2010 hatte die Bezirksärztekammer Südwürttemberg in Zusammenarbeit mit der Universitätsklinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie und -psychotherapie Tübingen eine Fortbildungsveranstaltung mit dem Thema „Internet- und PC-Spielsucht – Risiko ohne Altersbeschränkung?“ durchgeführt. In den Beiträgen wurden ein Spiel exemplarisch beschrieben, die Spielsucht aus der Sicht betroffener Eltern und des Kinderund Jugendpsychiaters dargestellt, Aspekte von PC-Spiel und Gewalt aufgezeigt, die ambulante Therapie von PC-Spielsucht erläutert und die Möglichkeiten der Suchtprävention benannt. Diese Veranstaltung wurde in Bild und Ton aufgezeichnet und in einer Fortbildungs-DoppelDVD verarbeitet. Bei richtiger Beantwortung von 70 Prozent der beiliegenden Fragen, die sich auf die Beiträge beziehen, können vier Fortbildungspunkte erworben werden. Der Preis pro Doppel-DVD beträgt 34,50 Euro. Auskunft/Anmeldung: Akademie für Ärztliche Fortbildung bei der Bezirksärztekammer Südwürttemberg, Haldenhaustr. 11, 72770 Reutlingen, Telefon (0 71 21) 9 17-24 15 oder -24 16, Fax (0 71 21) 9 17-24 00, E-Mail: fortbildung@baek-sw.de

Hinweis:

Die Änderung der Zustelladresse für das ÄBW ist bitte ­ausschließlich an die zuständige Bezirks­ärztekammer zu melden. Weitere Informationen: www.ärzteblatt-bw.de

Herausgeber: Landesärztekammer Baden-Württemberg und Kassenärztliche Vereinigung Baden-Württemberg Herausgebergremium: Dr. med. Wolfgang Miller (Vorsitzender), Dr. med. Norbert Metke (stellv. Vorsitzender), Dr. med. Klaus Baier (Rechnungsführer), Dr. med. Frank-Dieter Braun, Dr. med. Johannes Fechner, Dr. med. Paula Hezler-Rusch, Prof. Dr. med. Christof Hofele, Dr. med. Anne Gräfin Vitzthum, Prof. Dr. med. Marko Wilke Verantwortlicher Chefredakteur: Dr. med. Oliver Erens (OE) Anschrift Redaktion: Jahnstraße 38 A, 70597 Stuttgart Postfach 70 03 61, 70573 Stuttgart Telefon +49 (0) 711 / 7 69 89-45 aebw@aebw.de Verlag und Auftragsmanagement: Alfons W. Gentner Verlag GmbH & Co. KG Forststraße 131, 70193 Stuttgart Postfach 10 17 42, 70015 Stuttgart Anzeigenleitung: Axel Hollenbach Telefon +49 (0) 711 / 6 36 72-8 27 Telefax +49 (0) 711 / 6 36 72-7 60 hollenbach@gentner.de Auftrags-Management: Melanie Schweigler (Leitung) Telefon +49 (0) 711 / 6 367 2-8 62 schweigler@gentner.de Rudolf Beck Telefon +49 (0) 711 / 6 36 72-8 61 Telefax +49 (0) 711 / 6 36 72-7 60 beck@gentner.de Gesamtleitung Media Sales: Oliver Scheel (verantwortlich) Telefon +49 (0) 711 / 6 36 72-8 37 Telefax +49 (0) 711 / 6 36 72-7 60 scheel@gentner.de Z. Zt. ist Anzeigenpreisliste Nr. 64 vom 1. 1. 2021 gültig. Layout und Gestaltung: GreenTomato GmbH, Stuttgart Druck: Vogel Druck und Medienservice GmbH, Höchberg Internet: www.ärzteblatt-bw.de Bezugspreise: Inland: jährlich 112,90 € zzgl. Versand­kosten 21,00 € (inkl. der ­jeweils gül­t igen MwSt.). EU-Länder-­E mpfänger mit UST-ID-Nr. und Ausland: jährlich 112,90 € zzgl. Versandkosten 36,00 € EU-Länder ohne UST-ID-Nr.: jährlich 112,90 € zzgl. Versandkosten 36,00 € zzgl. MwSt. (Export- oder Importland). Einzelheft: 15,00 € zzgl. Versandkosten. Bei Neubestellungen gelten die zum Zeitpunkt des Bestell­ eingangs gültigen Bezugspreise. Durch den Kammerbeitrag ist der Bezugspreis für Mitglieder der Landesärztekammer Baden-Württemberg abgegolten. Bezugsbedingungen: Bestellungen sind jederzeit beim Leserservice oder bei Buchhandlungen im In- und Ausland möglich. Abonnements ver­längern sich um ein Jahr, wenn sie nicht schriftlich mit einer Frist von drei Monaten zum Ende des Bezugsjahres beim Leserservice gekündigt werden. Die Abonnementpreise werden im Voraus in Rechnung gestellt oder bei Teilnahme am Lastschriftverfahren bei den ­Kreditinstituten abgebucht. Redaktionsschluss für redaktionelle Beiträge ist jeweils der 15. des vorangehenden Monats. Mit Namen und S­ ignum des Verfassers gezeichnete Artikel entsprechen nicht unbedingt der Meinung der Schriftleitung. Für unverlangt eingesandte Manuskripte übernehmen Schriftleitung und Verlag keine Haftung. Bei Ein­s endungen an die Schriftleitung wird das Einverständnis zur vollen oder auszugsweisen Veröffent­lichung vor­a usgesetzt. Die Redaktion behält sich Kürzungen von Leserbriefen vor. Die systematische Ordnung der Zeitschrift sowie alle in ihr enthaltenen einzelnen Beiträge und Abbildungen sind urheberrechtlich geschützt. Mit der Annahme eines Beitrages zur Veröffentlichung erwirbt der Verlag vom Autor umfassende Nutzungsrechte in inhaltlich unbeschränkter und ausschließlicher Form, insbesondere Rechte zur weiteren Vervielfältigung und Verbreitung zu gewerblichen Zwecken mithilfe mechanischer, digitaler oder anderer Verfahren. Bis auf Widerruf (socialmedia@gentner.de) gilt dies auch für die Verwendung von Bildern, Graphiken sowie audiovisueller Werke in den Social Media-Kanälen Facebook, Twitter, Google+ und YouTube. Kein Teil dieser Zeitschrift darf außerhalb der engen Grenzen urheberrechtlicher Ausnahmebestimmungen ohne schriftliche Einwilligung des Verlages in irgendeiner Form – durch Foto­ kopie, Mikrofilm oder andere Verfahren – reproduziert oder in eine von Maschinen, insbesondere von Datenverarbeitungsanlagen verwendbare Sprache übertragen werden. Die Wiedergabe von Gebrauchsnamen, Handelsnamen, Warenbezeichnungen u. dgl. in dieser Zeitschrift berechtigt nicht zu der Annahme, dass solche Namen ohne Weiteres von jedermann benutzt werden dürfen; oft handelt es sich um gesetzlich geschützte eingetragene Warenzeichen, auch wenn sie nicht als solche gekennzeichnet sind. Erscheinungsweise: 12 Ausgaben pro Jahr jeweils zur Monatsmitte ISSN 0720-3489


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Die SRH RPK Karlsbad, Rehabilitationseinrichtung für Psychisch Kranke, unterstützt Menschen beim persönlichen und beruflichen Neustart nach einer psychischen Erkrankung. Individuelle Therapien, soziales Training, Berufstherapie und Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben bereiten Rehabilitanden auf ein eigenständiges Leben in der Gesellschaft und Arbeitswelt vor. Wir gehören zur SRH – einem führenden Anbieter von Bildungs- und Gesundheitsdienstleistungen mit 15.500 Mitarbeitern. Die SRH betreibt private Hochschulen, Bildungszentren, Schulen und Krankenhäuser. Zur Verstärkung unseres wachsenden und dynamischen Teams in Karlsbad suchen wir zum nächstmöglichen Zeitpunkt einen Facharzt w/m/d für Psychiatrie und Psychotherapie in Voll- oder Teilzeit. Ihre Aufgabe: ❙❙ Psychiatrisch-psychotherapeutische Diagnostik und Behandlung im längerfristigen bezugstherapeutischen Rahmen im Einzel- und Gruppensetting ❙❙ Durchführen und ggf. Erlernen der sozialmedizinischen Leistungsbeurteilung in Zusammenarbeit mit dem interdisziplinären Team ❙❙ Ärztliches Berichts- und Dokumentationswesen ❙❙ Vertretung des ärztlichen Leiters der Einrichtung ❙❙ Weiterentwicklung störungsspezifischer Rehabilitationskonzepte Ihr Profil: ❙❙ Abgeschlossene Facharztausbildung im Fachgebiet Psychiatrie und Psychotherapie oder vergleichbare Qualifikation ❙❙ Wertschätzendes, sozial kompetentes Auftreten ❙❙ Freude an Zusammenarbeit und Kommunikation in interdisziplinären Teams ❙❙ Interesse an Fragestellungen störungsspezifischer Behandlung und Rehabilitation an der Schnittstelle zur sozialen und beruflichen Integration ❙❙ Freude an Führungsaufgaben und Gestaltungsspielraum Wir bieten Ihnen einen interessanten, familienfreundlichen Arbeitsplatz ohne Nacht- oder Wochenenddienste. Dabei steht die tatsächliche Arbeit mit unseren Rehabilitanden im Vordergrund. Fort- und Weiterbildung fördern wir in Absprache mit Ihnen, den Erwerb der Zusatzbezeichnung Rehabilitationswesen unterstützen wir aktiv. Ihre Fragen beantwortet: Dr. Gustav Wirtz, Leitender Arzt, Telefon +49 (0) 7202 91-3068 Bewerben Sie sich vorzugsweise online über unser Karriere-Portal unter der Kennziffer 6298-5A.

BESUCHEN SIE UNS UNTER: WWW.SRH-KARRIERE.DE ÄBW 01 | 2021

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STELLENANGEBOTE

Mitarbeit im Kreisimpfzentrum Ludwigsburg

Zeit für den Menschen. Zeit zum Leben.

Wir bieten für Ärztinnen und Ärzte (m/w/d) und Medizinische Fachangestellte (m/w/d) zeitlich befristete Mitarbeit im neu zu errichtenden Impfzentrum Ludwigsburg ab dem 15. 01. 2021 an. Möglichkeiten des Einsatzes – Frühschicht – Spätschicht – Wochenende Teamfähigkeit und Freude an der Mitarbeit sind erwünscht. Bei Interesse wenden Sie sich bitte an bewerbung@med-koop.de Tel. 0172-7752401

Sie legen Wert auf ein Umfeld mit viel Eigenständigkeit und flachen Hierarchien? Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz sind für Sie wesentliche Ziele? Dann kommen Sie zu uns! Bundesweit betreut der AMD der BG BAU GmbH, als Tochterunternehmen der BG BAU, ca. 500.000 Betriebe und ca. 2,8 Millionen Versicherte. Wir sind spezialisiert auf das Bauhaupt- und Baunebengewerbe, große Reinigungs- und Serviceunternehmen. Unseren Mitgliedsunternehmen bieten wir das gesamte Spektrum der Arbeitsmedizin mit innovativen Lösungen für den Arbeits- und Gesundheitsschutz. Setzen Sie sich gemeinsam mit uns ein – für Sicherheit, Gesundheit und Prävention in einer spannenden Branche!

Karlsruhe / Ettlingen / Rastatt Wir bieten FA / WBA (m, w, d) Innere Medizin, Allgemeinmedizin oder Diabetologie flexible und familienfreundliche Arbeitszeitmodelle im Ärzteteam. in Teil- oder Vollzeit. admin@patricia-kappler.de

Wir suchen für unsere Standorte Karlsruhe, Böblingen, Singen, Ravensburg und Würzburg-Höchberg je einen

Facharzt (m/w/d) für Arbeitsmedizin oder Arzt (m/w/d) in Weiterbildung Arbeitsmedizin

AUGEN Facharzt (m/w/d) für Region Alpenland (Allgäu). Im Team oder eigenständig. TZ möglich. Bewerbung bitte an bewerbung@ augenklinik-kempten.de

Wir bieten … • Vereinbarkeit von Familie und Beruf durch flexible Arbeitszeitmodelle ohne Nacht-, Bereitschaftsund Wochenenddienste • Finanzierung der Weiterbildung zum Facharzt (m/w/d) für Arbeitsmedizin • Fundierte Weiterbildung durch vielseitige Tätigkeiten in einem interessanten Umfeld • Attraktive Vergütung an einem sicheren Arbeitsplatz mit guter Work-Life-Balance • Interessante Zukunftsperspektiven und Aufstiegsmöglichkeiten in einem stabilen, wachsenden Unternehmen • Dienstfahrzeug, auch zur privaten Nutzung

Kinderarztpraxis in Karlsruhe sucht WB-Assistent:in in Teil- od. Vollzeit. WB-Ermächtigung Allg.Pädiatrie 2 Jahre vorhanden. Email: praxis@kaplan-dorow.de

Sie als Experte … • sind präventiv tätig und betreuen und beraten unsere Mitgliedsbetriebe zum Arbeits- und Gesundheitsschutz • arbeiten in einem kollegialen Team in unserem arbeitsmedizinischen Kompetenzzentrum und im Außendienst mit qualifiziertem Assistenzpersonal • erkennen arbeitsbedingte Erkrankungen frühzeitig und helfen diese zu verhindern • sind Berater (m/w/d) beim betrieblichen Gesundheitsmanagement in Unternehmen • wirken bei der individuellen beruflichen und medizinischen Rehabilitation mit

Die Stellen sind ab sofort in Vollzeit zu besetzen. Grundsätzlich sind die Stellen in Teilzeit geeignet. Schwerbehinderte Bewerbende werden bei gleicher Eignung und Qualifikation besonders berücksichtigt. Das klingt nach einer interessanten Position für Sie? Dann freuen wir uns auf Ihre aussagekräftige Bewerbung! Diese senden Sie bitte mit Angabe Ihrer Gehaltsvorstellung sowie Ihrem Wunschstandort in der Betreffzeile, in einem PDF-Dokument per E-Mail an amd-bewerbung-sued@amd.bgbau.de Unsere Regionalleitung Frau Dr. Vasilache-Schlemmer steht Ihnen in fachlichen Fragen unter der Telefonnummer +49 (0) 898897-910 gern zur Verfügung. Berufsgenossenschaft der Bauwirtschaft Region Süd – Fachabteilung Personal • Am Knie 6 • 81241 München

Anzeigendisposition  Tel.: (07 11) 63 67 28 61

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in 71665 Vaihingen / Enz sucht Nachfolger / Partner /  Weiterbildungsassistent/in.

Zuschriften erbeten unter ÄBW 2944 an den Gentner Verlag, PF 10 17 42, 70015 Stuttgart.

www.amd.bgbau.de

Wir erwarten … • Ausbildung zum Facharzt (m/w/d) für Arbeitsmedizin oder Arzt (m/w/d) in Weiterbildung Arbeitsmedizin mit mind. 24 Monaten Weiterbildungszeit in der Inneren Medizin/Allgemeinmedizin oder patientennaher Versorgung • Sicheres Auftreten, Teamfähigkeit und Engagement • PKW-Führerschein (Klasse B)

Gemeinschaftspraxis Allgemein / Innere Medizin

HNO Praxis Heidelberg Stadt TEILZEIT-Mitarbeit f. FÄ / FA Dr. Jens-Peter Hittel, Tel. 0 62 21 / 9 14 07 60 Görresstr. 22, 69126 Heidelberg

Bitte beachten Sie, dass im Gegensatz zu anderen Diensten im ÄBW Chiffreanzeigen möglich sind, die Ihre Anonymität gewährleisten! ÄBW-markt, der etablierte und effektive Stellenmarkt!

Anzeigenverkauf  Tel.: (07 11) 63 67 28 27


STELLENANGEBOTE

Sie suchen eine neue Herausforderung und möchten sich ganz auf die hausärztliche Versorgung der Patienten konzentrieren? Dann freuen wir uns auf Ihre Bewerbung als Facharzt (m/w/d) für Innere Medizin oder Allgemeinmedizin in Voll-/Teilzeit Weiterbildungsassistent (m/w/d) für Allgemeinmedizin in Voll-/Teilzeit Wir bieten Ihnen eine Anstellung in innovativen Teams an mehreren Standorten in und um Ludwigsburg bis nach Weil der Stadt. Eine ausgewogene Work-Life-Balance, regelmäßiger Austausch und Fortbildungen im Ärzteteam gehören zu den Vorteilen unseres Medizinischen Versorgungszentrums. Administrative Aufgaben werden zentral erledigt. Bitte richten Sie Ihre aussagefähige Bewerbung an bewerbung@dr-kolepke.de Kontakt für Fragen: Frau Branz 0157-30392448

Naturheilzentrum Ammerbuch

Stellenangebot der Landeshauptstadt Stuttgart Wir suchen für unser Gesundheitsamt eine/-n

Fachärztin/Facharzt bzw. Arzt/Ärztin (m/w/d) Die Stelle (Teilzeit, unbefristet) ist in Besoldungsgruppe A14 / Entgeltgruppe 15 TVöD bewertet und zum 1. März 2021 zu besetzen. Kennzahl: 53/0056/2020 Bewerbungsfrist: 4. Februar 2021 Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung! Den vollständigen Ausschreibungstext sowie Einzelheiten zum Bewerbungsverfahren finden Sie unter

www.stuttgart.de/stellenangebote

Kleinanzeigen im Ärzteblatt Baden-Württemberg

Wir suchen ärztliche Verstärkung mit der Möglichkeit der späteren Übernahme für gut eingeführte

Privatpraxis

in naturheilmedizinischem Zentrum Nähe Tübingen. Schwerpunkte Homöopathie / F.X.Mayr-Medizin / TCM / anthroposophische Medizin /Körpertherapie. www.naturheilzentrum-ammerbuch.de Kontakt: dr@nhz-ammerbuch.de

Wir suchen Sie! Nette/n freundliche/n Ärztin/Arzt für Honorartätigkeit als Gutachter gesucht. Wir führen Fahreignungsbegutachtungen bei verkehrsauffälligen Kraftfahrern durch. In unserem Team in Balingen, Singen suchen wir ärztliche Verstärkung. Voraussetzung sind mindestens 2 Jahre Berufserfahrung als approbierter Arzt. Wir freuen uns über Ihre Bewerbung. Zuschriften per E-Mail an: andrea.haeussler@tuev-sued.de FA/FÄ NEUROLOGIE GESUCHT- VZ/TZ ab 1.2./1.3.21 für große Neurolog.-Psychiatr. Praxis in HEIDELBERG-ZENTRUM --> über uns: www.neurologie-psychiatrie-heidelberg.de --> Fragen? wenden Sie sich gerne an Frau Hartmann: 0160-94146754 --> Bewerbung an: praxis@neurologie-psychiatrie-heidelberg.de

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STELLENANGEBOTE

KOOPERATION Suche erfahrenen Internisten oder Allgemeinmediziner in Stuttgart oder Umgebung, der/die in einer Gutachterpraxis mithilft. Es geht um die gründliche ­körperl. Unters. von Gutachtenpatienten (Einarbeitung gewährleistet). Arbeitszeit frei wählbar. Honorar 65 €/h, gerne auch Ärztin mit Familie oder Arzt/ Ärztin im Ruhestand (Echo und Lufu wäre von Vorteil, aber keine Bedingung). Anfrage unter 01728941205.

Zeit für den Menschen. Zeit zum Leben.

Sie legen Wert auf ein Umfeld mit viel Eigenständigkeit und flachen Hierarchien? Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz sind für Sie wesentliche Ziele?

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Dann kommen Sie zu uns! Bundesweit betreut der AMD der BG BAU GmbH, als Tochterunternehmen der BG BAU, ca. 500.000 Betriebe und ca. 2,8 Millionen Versicherte. Wir sind spezialisiert auf das Bauhaupt- und Baunebengewerbe, große Reinigungs- und Serviceunternehmen. Unseren Mitgliedsunternehmen bieten wir das gesamte Spektrum der Arbeitsmedizin mit innovativen Lösungen für den Arbeits- und Gesundheitsschutz. Setzen Sie sich gemeinsam mit uns ein – für Sicherheit, Gesundheit und Prävention in einer spannenden Branche!

NEUBAU | Praxisflächen in 4-stöckigem Ärztehaus zu vermieten 74731 Walldürn – Stadtmitte | Q1, 2022 Praxisfläche von 120 m² – 350 m² teilbar. Raumaufteilung erfolgt nach Ihren Wünschen, Tiefgarage, Aufzug, Ladenlokal (Apotheke, Bäcke­rei) sowie Wohnungen im OG. Preis auf Anfrage gem. Ausbau

Wir suchen für unseren Standort Würzburg-Höchberg einen

Facharzt (m/w/d) für Arbeitsmedizin als Zentrumsleitung Wir bieten … • Vereinbarkeit von Familie und Beruf durch flexible Arbeitszeitmodelle ohne Nacht-, Bereitschaftsund Wochenenddienste • Eigenständigkeit und Führungsverantwortung • Vielseitige Tätigkeiten durch eine große Bandbreite der Arbeitsmedizin • Attraktive Vergütung an einem sicheren Arbeitsplatz mit guter Work-Life-Balance • Interessante Zukunftsperspektiven in einem stabilen, wachsenden Unternehmen • Dienstfahrzeug, auch zur privaten Nutzung

Hollerbach-Bau GmbH Maximilian W. Glatz T +49 172 25 999 74, M glatz@hollerbach-bau.de

Sie als Experte … • sind zuständig für die fachliche, personelle und organisatorische Leitung des Zentrums • sind präventiv tätig und betreuen und beraten unsere Mitgliedsbetriebe zum Arbeits- und Gesundheitsschutz • arbeiten in einem kollegialen Team in unserem arbeitsmedizinischen Kompetenzzentrum und im Außendienst mit qualifiziertem Assistenzpersonal • erkennen arbeitsbedingte Erkrankungen frühzeitig und helfen diese zu verhindern • sind Berater (m/w/d) beim betrieblichen Gesundheitsmanagement in Unternehmen • wirken bei der individuellen beruflichen und medizinischen Rehabilitation mit

Die Stelle ist ab sofort unbefristet in Vollzeit zu besetzen. Grundsätzlich ist die Stelle in Teilzeit geeignet. Schwerbehinderte Bewerbende werden bei gleicher Eignung und Qualifikation besonders berücksichtigt. Das klingt nach einer interessanten Position für Sie? Dann freuen wir uns auf Ihre aussagekräftige Bewerbung! Diese senden Sie bitte mit Angabe Ihrer Gehaltsvorstellung und der Referenznummer S_3035_WüH20_ZL_1 in einem PDF-Dokument per E-Mail an amd-bewerbung-sued@amd.bgbau.de Unsere Regionalleitung Frau Dr. Vasilache-Schlemmer steht Ihnen in fachlichen Fragen unter der Telefonnummer +49 (0) 898897-910 gern zur Verfügung. Berufsgenossenschaft der Bauwirtschaft Region Süd – Fachabteilung Personal • Am Knie 6 • 81241 München

Nachfolge gesucht für

große Kinderarztpraxis am Bodensee (Westufer)

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Wir erwarten … • Facharzt (m/w/d) für Arbeitsmedizin • Mehrjährige Erfahrung als Betriebsarzt (m/w/d) bei der Betreuung von Betrieben • Weiterbildungsermächtigung im Fachgebiet Arbeitsmedizin • Sicheres Auftreten und Führungserfahrung • Kontaktfreudigkeit, Teamfähigkeit und Engagement • PKW-Führerschein (Klasse B)

PRAXISABGABE

Anzeigendisposition  Tel.: (07 11) 63 67 28 61  Anzeigenverkauf  Tel.: (07 11) 63 67 28 27

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langjährig etabliert hohe Scheinzahl überdurchschnittl. Privatanteil hoher Neugeborenenanteil. 2 KV-Sitze möglich. Zuschriften erbeten unter ÄBW 2625 an den Gentner Verlag, PF 10 17 42, 70015 Stuttgart.

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SEMINARE / VERANSTALTUNGEN

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1. Telelernphase: 12. 04. – 05. 05. 2021 1. Präsenzphase: 06. 05. – 09. 05. 2021 2. Telelernphase:  02. 11. – 22. 11. 2021 2. Telelernphase:  02. 11. – 22. 11. 2021

Fallseminare

Fallseminar 3: von 14. – 16. 05. 2021 in Freiburg Fallseminar 3: von 18. – 20. 06. 2021 in München Fallseminar 1: von 16. – 18. 07. 2021 in Freiburg

Spezialseminar

Therapie der Adipositas Grad II und III in Offenbach von 11. – 13. 06. 2021 in Offenbach Weitere Infos und Anmeldung unter: www.daem.de Reichsgrafenstr. 11, 79102 Freiburg E-Mail: info@daem.de

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Ä rzteblatt Baden-Württemberg ÄBW 01 | 2021

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Dr. med. Andreas Wende Rechtsanwalt und Arzt Fachanwalt für Medizinrecht

Dr. jur. Maike Erbsen

Rechtsanwältin Fachanwältin für Medizinrecht

Dr. jur. Heike Müller-Bischoff Rechtsanwältin Fachanwältin für Medizinrecht

MEDIZIN- UND ARZTRECHT FÜR HEILBERUFE

Dr. med. Eckart Feifel

Arzthaftungsrecht Arztstrafrecht Vertragsrecht Vertragsarztrecht Berufsrecht Gebührenrecht

Rechtsanwalt und Arzt Fachanwalt für Medizinrecht

Andrea Hartmann

Rechtsanwältin Fachanwältin für Medizinrecht

Rechtsanwältin Fachanwältin für Medizinrecht

Marienstraße 41 70178 Stuttgart Tel.: 0711 664818–0 E-Mail: kanzlei@we-er.de

Richard Zimmerling

www.wende-erbsen.de

Catrin Klink

Rechtsanwalt Fachanwalt für Medizinrecht Fachanwalt für Verkehrsrecht

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weitere anerkannte Kurse: Zusatzbezeichnungen Spezielle Schmerztherapie und Akupunktur, ebenso für KV-Qualifikation, auch als Kompaktkurse nächste Kurse: 22.01.21 Stuttgart • 05.02.21 Bad Nauheim • 13.02.21 Berchtesgaden Tel.: (06 41) 2 50 22 92 CAN Colleg Akupunktur und Fax: (06 41) 2 50 22 97 Naturheilkunde GmbH Fontaneweg 8 35398 Giessen E-Mail: Info@CANkurs.com Weitere Kurse, Orte, Termine auch im Internet: www.CANkurs.com

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Facharzt- / in fürTelefonist/-in Allgemeinmedizin / Innere Medizinische Fachangestellte / Arzthelfer/-in Tel. 0172-715 bewerbung@recurion.net Tel. 017285 71529 85 29 / robix40@web.de Telefonist/-in Flexibles, innovatives Arbeitsumfeld Tel. 0172 715 85 29 / robix40@web.de in der Praxis oder von zu Hause aus (Videosprechstunde)


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