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Das Magazin des Automobil Club der Schweiz | Edition Deutschschweiz

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AUTO

AUTOMOBILE LEIDENSCHAFT. SEIT 1898.

Verkehrspolitik

ERSATZABGABE FÜR

Weil die Anzahl von Elektroautos steigt, sinken die Einnahmen aus der Mineralölsteuer. Der Bundesrat will diese Ausfälle mit einer Ersatzabgabe kompensieren

Technik

TIEF

Mit 233 737 Neuzulassungen 2025 blieb der Schweizer Markt in der Krise. Der beliebteste Neuwagen ist der VW Tiguan (Bild)

Dieselfahrer können dank HVO100 den CO₂­Ausstoss um 85 % reduzieren

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VERKEHR ’45 –

DIE MOBILITÄTSPLÄNE DES BUNDESRATS

Liebe Leserinnen, liebe Leser

Ende Januar 2026 hat der Bundesrat die Eckpunkte für den Ausbau der nationalen Verkehrsinfrastruktur bis ins Jahr 2045 festgelegt und der Öffentlichkeit vorgestellt. Dabei stütze er sich auf das Gutachten von Prof. Dr. Ulrich Weidmann der ETH Zürich sowie auf die Analysen der zuständigen Bundesämter. Ziel des Bundesrats ist eine gezielte und koordinierte Weiterentwicklung von Schiene, Strasse und Agglomerationsverkehr. Im Zuge seiner Ausbaupläne beauftragt er das Eidgenössische Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (UVEK), eine entsprechende Vernehmlassungsvorlage auszuarbeiten. Diese soll bis Ende Juni 2026 vorliegen.

den, und zwar den mutmasslichen, noch nicht garantierten Betrag, der sich im entsprechenden Nationalstrassen­ und Agglomerationsverkehrsfonds (NAF) befinden sollte.

Die Vernehmlassungsvorlage «Verkehr ’45» soll die Kapazitäten auf der Schiene erhöhen, die Engpässe auf dem Nationalstrassennetz reduzieren und die Verkehrsprojekte in den Agglomerationen fördern. Damit will der Bundesrat zum ersten Mal den Ausbau der Verkehrsinfrastruktur über alle Verkehrsträger in einer gemeinsamen Vorlage bündeln. Ein strategischer Schritt, der nach dem Nein an der Urne zum Nationalstrassenausbaupaket STEP 2030 im November 2024, Sinn macht und die Chancen auf eine Befürwortung durch die Schweizer Stimmbevölkerung erhöhen soll. Dies vor allem auch deshalb, weil der Bundesrat für den Ausbau der Bahninfrastruktur einen Budgetrahmen von CHF 24 Milliarden vorsieht (rund CHF 10 Milliarden mehr, als dem entsprechenden Bahninfrastrukturfonds – BIF – normalerweise zur Verfügung stünden). Für die Beseitigung von Engpässen auf den Nationalstrassen und in den Agglomerationen veranschlagt er für den gleichen Zeitraum ein Budget von CHF 9 Milliar­

Als Einnahmequelle zur Finanzierung der geplanten Bahnausbauprojekte sieht der Bundesrat nämlich vor, dass bis 2030 befristete Mehrwertsteuerpromille zu verlängern, um den BIF damit bis 2045 eben mit zusätzlichen rund CHF 10 Milliarden zu alimentieren. Die Finanzierung der Projekte für die Nationalstrasse und den Agglomerationsverkehr soll hingegen durch die geplanten Entnahmen aus dem NAF sichergestellt werden. Dabei geht der Bundesrat für die Planung der benötigten Mittel vom vorgesehenen Inkrafttreten der Abgabe für Elektrofahrzeuge im Jahr 2030 aus. Ob diese Mittel allerdings bereits ab dann zur Verfügung stehen werden, darf bezweifelt werden. Vor allem wenn man die Stimmen berücksichtigt, die sich Ende des letzten Jahres während des Vernehmlassungsverfahrens haben verlauten lassen.

Sowohl die Pläne des Bundesrats zur Bewältigung der künftigen Mobilitätsbedürfnisse im Rahmen des «Verkehrs ’45» als auch diejenigen zur Einführung einer Abgabe für Elektrofahrzeuge werden im und ausserhalb vom Parlament noch viel zu reden geben. Der ACS wird sich dafür einsetzen, dass in beiden Fällen, die beste Lösung für die Automobilistinnen und Automobilisten gefunden werden kann.

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EDITORIAL 03 | Mobilitätspläne des Bundesrats

POLITIK 06 | Ersatzabgabe für Elektrofahrzeuge

JOURNAL 08 | Automarkt Schweiz 2025

10 | Tag der Schweizer Garagen

NEUHEITEN 12 | Nissan Micra

13 | Kia EV2 15 | Fiat 500 Hybrid

TECHNIK 16 | Viel tiefere Emissionen dank HVO100

KOLUMNE 18 | Jules Ballinari mit grossem Potenzial

CLASSIC 19 | Youngstar Awards 2026

20 | Faszination Jura & Château Salavaux

22 | Lenzerheide Motor Classics 2026

24 | Monteverdi Track-Day 2026

MOTORSPORT 26 | Mathias Schläppi: 30 Jahre Motorsport 28 | Nationaler Rennkalender 2026

29 | Defender Trophy

RATGEBER 30 | Autoleasing-Vertrag

SICHERHEIT 31 | Studie zu Cannabis und Autofahren

JOURNAL 32 | Mehr Bewegungsfreiheit

34 | Fahrberichte / Quiz

Impressum

Verlag ACS AUTO © Automobil Club der Schweiz (ACS) Wasserwerkgasse 39

CH-3000 Bern 13 Tel. +41 31 328 31 11 acs.ch, info@acs.ch

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Berichte

Titelbild und Testbericht können einem Advertorial entsprechen, wobei die Redaktion jeglicher Verpflichtung freibleibend und ohne Fremdeinsprache die Beurteilung des Objekts vornimmt. Für unaufgefordert zugesandte Berichte, Manuskripte, Bilder/ Fotos und Dateien übernimmt die Redaktion keine Verantwortung bzw. Haftung.

Erscheinungsweise

8 Ausgaben pro Jahr. Für die ACS Mitglieder in den Clubleistungen enthalten.

Auflage

51 069 Exemplare (WEMF-beglaubigt 09/2025) Nachdruck nur unter Quellenangabe und mit Bewilligung des Verlags gestattet.

Titelbild VW Tiguan/ Werk

Verpackung

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Die Schutzumschlagfolie dieser Broschüre wird umweltschonend aus recycelter Altfolie in der Schweiz hergestellt. produziert mit naturstrom

ALLE ST r ASSENBENUTZE r SOLLEN IH r EN BEIT r AG LEISTEN, ABE r NICHT UM JEDEN P r EIS

Durch die steigende Anzahl von Elektroautos sinken die Einnahmen aus der Mineralölsteuer. Um den Unterhalt und Ausbau unserer Nationalstrassen langfristig sicherzustellen, sollen gemäss dem Bundesrat diese Ausfälle durch eine Besteuerung von E-Fahrzeugen, eine sogenannte «Ersatzabgabe für Elektrofahrzeuge», kompensiert werden.

Zu der geplanten Ersatzabgabe für Elektrofahrzeuge hat der Bundesrat im Herbst des letzten Jahres ein Vernehmlassungsverfahren eröffnet. Vorgeschlagen wurden darin zwei unterschiedliche Varianten für die Erhebung der entsprechenden Ersatzabgabe: Die Variante «Fahrleistung» und die Variante «Ladestrom». Der ACS hat im Rahmen des Vernehmlassungsverfahrens selbstverständlich Stellung genommen.

Grundsätzlich unterstützt der ACS das Prinzip, wonach alle Strassenbenutzer zu deren Unterhalt und Ausbau beitragen

sollen und dies unabhängig von der Antriebsart ihres Fahrzeugs. Aus Sicht des ACS dürfen mit der geplanten Ersatzabgabe aber lediglich die Einnahmen kompensiert werden, die dem Bund durch die Elek­

MINDEREINNAHMEN BEI DER MINERALÖLSTEUER ERSETZEN

trifizierung des Fahrzeugsparks verloren gehen. Das heisst, er darf mit den Einnahmen nur die Mindereinnahmen bei der Mi­

neralölsteuer ersetzen. Zudem sind wir der Ansicht, dass eine Abgabe mit einem einfachen, kostengünstigen System erhoben werden muss, das den Datenschutz sicherstellt und keine Grundlage zur Einführung eines Road Pricings bietet. Ein solches lehnt der ACS nämlich kategorisch ab. Die vorgesehene Abgabe muss auch im Hinblick auf andere Ziele in Bezug auf die Dekarbonisierung ausgewogen sein und darf beispielsweise nicht zulasten der Autoimporteure gehen, die heute mit zusätzlichen Abgaben bestraft werden, wenn sie nicht genügend Elektrofahrzeuge verkaufen.

Ein ETH-Gutachten bestätigt die Dringlichkeit des Ausbaus des A1-Abschnitts «Grauholz» bei Bern von sechs auf acht Spuren spätestens nach 2045 – wenn finanziell möglich aber bereits früher.

es in der

KEINE EINSEITIGKEIT!

Die vom Bundesrat vorgeschlagene Variante «Fahrleistung» haben wir in unserer Stellungnahme dezidiert abgelehnt, da diese aus unserer Sicht die Grundlage zur Einführung eines Road Pricings darstellt, respektive einem solchen gleichkommen könnte. Ein einseitiges Road Pricing lehnt der ACS wie bereits erwähnt, seit jeher kategorisch ab. Der zweiten vorgeschlagenen Variante, der Variante «Ladestrom» stehen wir – vom Prinzip her – positiver gegenüber, da die Abgabe beim «Tanken» also an der Ladestation bezahlt würde, so wie dies für Fahrzeuge mit fossilem Antrieb an der Zapfsäule der Fall ist. Diese Variante ist aus unserer Sicht allerdings sehr aufwändig und kostenintensiv in der Umsetzung, weshalb sie nicht mehrheitsfähig sein dürfte. Da beide vom Bund vorgeschlagenen Varianten von diversen Seiten her auf Widerstand stossen, müsste aus unserer Sicht eine alternative Variante, wie beispielsweise – zumindest während einer Übergangsphase – eine Pauschalabgabe, erarbeitet werden.

STARKER GEGENWIND

Auch im Parlament werden die Vorschläge des Bundesrats bezüglich der Ersatzabgabe für Elektrofahrzeuge für grosse Diskussionen sorgen. Eine Lösung für das Was, Wie und Wann wird voraussichtlich nicht so schnell gefunden werden, zumal sowohl die Variante «Fahrleistung» als

auch die Variante «Ladestrom» auf starken Gegenwind – nicht zuletzt auch aus den linken Reihen des Parlaments – stossen, was die Zielvorgabe des Bundesrats für eine Einführung bis im Jahr 2030 als wenig realistisch erscheinen lässt.

ERSATZABGABE FÜR

ELEKTROFAHRZEUGE NACH HINTEN VERSCHIEBEN

Der ACS steht einer Aufschiebung des Zeitpunkts der Einführung über das Jahr 2030 hinaus grundsätzlich offen gegenüber. Wir sind der Meinung, dass wenn sich eine Einführung aufgrund des Widerstands gegen die beiden vorgeschlagenen Varianten nicht per 2030 realisieren lässt, eine Verschiebung unerlässlich wird. Eine zeitliche Verschiebung der Einführung würde der ACS auch unterstützen, wenn sich der geplante Zeitpunkt per 2030 auf andere Ziele in Bezug auf die Dekarbonisierung als nachteilig erweisen sollte, wobei wir dagegen sind, den Einführungszeitpunkt vom prozentualen Anteil der Elektrofahrzeuge an der gesamten Fahrzeugflotte in der Schweiz abhängig zu machen. Falls sich die Einführung der geplanten Ersatzabgabe für Elektrofahrzeuge tatsächlich nach hinten verschiebt, würde dies die Finanzierungsplanung des

Bundesrats für den Ausbau der Nationalstrassen und Agglomerationsprogramme, sowie für den ordentlichen Unterhalt des Nationalstrassennetztes, im Rahmen der Bewältigung der künftigen Mobilitätsbedürfnisse, kurz «Verkehr ’45», die der Bundesrat Ende Januar beschlossen und der Öffentlichkeit präsentiert hat, über den Haufen werfen. Der Bundesrat setzt nämlich bei der Finanzierung dieser Projekte darauf, dass dem Nationalstrassenund Agglomerationsfonds (NAF) diese zusätzlichen Mittel ab dem Jahr 2030 zur Verfügung stehen und damit die Mindereinnahmen aus der Mineralölsteuer kompensieren werden.

IM INTERESSE DER MITGLIEDER

Der ACS wird sich auch im Rahmen der parlamentarischen Debatte bezüglich der Finanzierung des Nationalstrassennetzes im Interesse seiner Mitglieder einbringen, um sicherzustellen, dass auch zukünftig ausreichende Mittel zu deren Instandhaltung und Weiterentwicklung zur Verfügung stehen werden. Ein intaktes Strassennetz, die Beseitigung von Engpässen und damit die Sicherstellung unserer Mobilität hat für uns oberste Priorität.

Text Carolin Kiefer / Bilder ASTRA/zvg

Weil
Schweiz immer mehr Steckerfahrzeuge gibt, sinken die Einnahmen aus der Mineralölsteuer substanziell.

AUTOMARKT 2025

HISTORISCHES TIEF

Mit 233 737 Neuzulassungen erreichte der Schweizer Automarkt im Jahr 2025 das schlechteste Ergebnis seit mehr als einem Vierteljahrhundert. Nur rund ein Drittel davon sind Steckerfahrzeuge, womit das politische Ziel (50 Prozent) deutlich verfehlt wurde.

Der Schweizer Gesamtmarkt bleibt damit weiterhin markant unter dem langjährigen Vorkrisenniveau von über 300 000 Immatrikulationen pro Jahr. Gegenüber dem Vorjahr wurden 2025 rund 6000 Fahrzeuge weniger neu zugelassen, was einem Rückgang von 2,4 % entspricht. Wie auto ­schweiz, der Interessenvertreter der Autoimporteure betont, resultiere dieser massive Volumenverlust aufgrund der marktfremden CO2­Vorgaben, überdurchschnittlich hohen Energiepreisen und konjunkturellen Unsicherheiten, was sowohl die Konsumentinnen und Konsumenten als auch die Gewerbetreibenden belasten würden. Dadurch werde die Erneuerung des Fahrzeugparks tendenziell vertagt. Das zeigt auch die letzte Erhebung des Bundesamts für Statistik, die das aktuelle Durchschnittsalter eines Fahrzeugs in der Schweiz mit 10,5 Jahren beziffert, während es im Jahr 2000 noch mehr als drei Jahre (7,4) tiefer lag.

«FEHLGELEITETE KLIMAPOLITIK»

Peter Grünenfelder, Präsident von auto ­schweiz, hält nicht mit Kritik zurück:

«Diese Entwicklung ist das Resultat einer fehlgeleiteten Klimapolitik mit einer europaweit einzigartigen CO2­Überregulierung, die gravierende Folgen für die Importeure, Händler und die Schweizer Autowirtschaft insgesamt hat. Die Bundespolitik muss sich endlich an den Marktrealitäten ausrichten. Die CO2­freie Mobilität kann nicht mit horrenden Strafzahlungen und Planwirtschaft, sondern nur mit Technologieoffenheit, einem funktionierenden Ökosystem und finanziellen Anreizen erreicht werden. Es braucht neben dem Wegfall der Sanktionen den Verzicht auf neue Elektrofahrzeug­Steuern und die Abschaffung des vierprozentigen Importzolls.»

BUSSEN BELASTEN MASSIV

Ein besonderer Dorn im Auge ist den Autoimporteuren die Sanktionspolitik, mit der die Schweiz europaweit isoliert sei. Aufgrund der schleppenden Nachfrage nach Steckerfahrzeugen müssen die Importeure für 2025 insgesamt mit Bussen in dreistelliger Millionenhöhe rechnen. Trotz eines deutlich gewachsenen Angebots im Bereich der Steckerfahrzeuge, also Vollzeitstromer (BEV) und Plug­in­Hyb ­

rid­Modelle (PHEV), sei deren Marktanteil und somit die Nachfrage seitens der Kunden nicht wie erhofft gestiegen. Im letzten Jahr verteilte sich der Marktanteil auf 22,8 % BEV (53 250 Fahrzeuge) und 11,2 % PHEV (26 189). Damit liegen die Steckerfahrzeuge zusammen nur noch knapp hinter den Hybrid­Modellen, die insgesamt 35 % (82 603) ausmachen. Wolle man ein beschleunigtes Wachstum von emissionsarmen Fahrzeugen erreichen, brauche es eine E­mobilitätsfreundliche Politik samt tieferen Strompreisen sowie einen weiteren markanten Ausbau der öffentlichen Ladeinfrastruktur, fordert Thomas Rücker, Direktor von auto ­schweiz.

Der Start ins Auto ­Jahr 2026 verheisst hingegen nichts Gutes: Gerade einmal etwas mehr als 14 000 neue Personenwagen wurden in der Schweiz und im Fürstentum Liechtenstein immatrikuliert. Das ist gegenüber dem Vorjahr ein weiteres Minus von satten 5,1 %.

TIGUAN AUF DEM SIEGERPODEST

Im Rennen um das meistverkaufte Fahrzeug 2025 lieferten sich in der Schweiz der VW Tiguan und der Tesla Model Y ein

Tesla Model Y
Mercedes GLC-Klasse
VW Tiguan

Kopf­an­Kopf­Duell mit wechselnder Führung. Am Ende schaffte das deutsche SUV mit 5181 Immatrikulationen den Sprung auf das Siegerpodest, allerdings nur 101 Einheiten vor dem Tesla­Erfolgsmodell und schon deutlich vor dem Drittplatzierten, der GLC­Klasse von Mercedes­Benz (4299).

Die beliebteste Marke von Frau und Herr Schweizer bleibt jedoch die VW­Tochter Škoda, auch wenn es der Serien­ Champion Octavia für einmal nicht mehr in die Spitzengruppe schaffte. Mit dem Kodiaq (5.), Karoq (6.), Elroq (7.), Octavia (11.), Fabia (13.) und Enyaq (15.) klassierten sich die Tschechen gleich mit sechs Modellen in den Top 15.

EUROPÄISCHER MARKT IM PLUS

Im Gegensatz zur Schweiz wuchs der Automarkt in Europa wieder leicht. Total wurden im letzten Jahr 13,271 Millionen Neuzulassungen von Personenwagen registriert, was einem Plus von 2,4 % gegenüber 2024 entspricht. Ausschlaggebend für das positive Resultat waren allerdings primär zwei grosse Märkte: Spanien (+12,9 %) und das Vereinigte Königreich (+ 3,5 %).

Auf Konzernebene baute Volkswagen (VW, Audi, Seat/Cupra, Škoda, Porsche, Lamborghini, Bentley) seine Leaderposition aus. Die Wolfsburger verkauften 3,571 Millionen Fahrzeuge, realisierten damit ein Plus gegenüber dem Vorjahr von 5,1 % und erreichten einen Marktanteil von 26,9 %. Auf Platz zwei verbleibt der Stellantis­Konzern (u.a. Peugeot, Citroën, DS Automobiles, Fiat, Alfa Romeo, Jeep, Lan­

Mit kleineren und preisgünstigeren Modellen wie dem neuen Renault Twingo wollen die Hersteller die Elektrifizierung in Europa schneller voranbringen.

cia, Opel, Maserati) mit 1,893 Millionen Einheiten, was allerdings einem Rückgang von 3,9 % entspricht. Der Marktanteil des Konzerns mit Hauptsitz in Amsterdam beträgt 14,3 %. Ebenfalls wieder auf das Podest hat es die Renault­ Group mit 1,358 Millionen Einheiten (+5,9 %) und einem Marktanteil von 10,2 % geschafft. Dahinter folgen Hyundai/Kia (1,043 Millionen/ ­2,0 %/7,9 %), die BMW­ Group (970 279/ +5,1 %/7,3 %) und der Toyota­Konzern (0,931 Millionen/­ 6,9 %/7,0 %). Doch schon einen deutlichen Abstand haben Mercedes­Benz (0,681 Millionen/­ 0,6 %/5,1 %) und Ford (0,426 Millionen/+0,1 %/3,2 %).

Einen starken Aufschwung erlebten auf europäischer Ebene die beiden chinesischen Hersteller SAIC Motor (u.a. MG und Maxus) mit 0,306 Millionen Immatrikulationen (+24,9 %) und BYD mit 0,188 Millionen Fahrzeugen (+268,6 %), wobei ihr Marktanteil mit 2,3 bzw. 1,3 % immer noch bescheiden ist. Grosser Verlierer des letzten Jahres war Tesla, dessen Verkaufszah­

len um 26,9 % auf 0,239 Millionen Fahrzeuge (Marktanteil 1,8 %) abgesackt sind.

SANDERO BLEIBT EUROPAMEISTER

Das meistverkaufte Fahrzeug in Europa bleibt laut Statistik der ACEA (Association des Constructeurs Européens d’Automobiles) der Kompaktwagen Dacia Sandero. Die rumänische Renault­ Tochter musste bei ihrem preisbewussten Erfolgsmodell zwar einen Rückgang von 11 % auf 238 500 Einheiten hinnehmen, vermochte aber wie im Vorjahr den zweitplatzierten Renault Clio (229 300/+6 %) erneut auf Distanz zu halten. Dahinter folgen der VW T­Roc (210 100/+4 %), der VW Golf (194 500/ ­10 %), der Toyota Yaris Cross (190 000/ ­2 %), der Schweiz­Bestseller VW Tiguan (187 000/+17 %), der Peugeot 208 (184 900/ ­8 %), der Peugeot 2008 (171 000/+6 %), der Dacia Duster (168 900/­4 %) und der Opel Corsa (165 800/+2 %).

Text Markus Rutishauser Bilder Markus Rutishauer/Werk

Renault Clio
VW T-Toc
Dacia Sandero

Der Tag der Schweizer Garagen hat sich inzwischen zum Jahresauftakt als fester Bestandteil in der Automobilbranche etabliert. An die 20. Austragung kamen rund 860 Teilnehmende.

TAG DER SCHWEIZER GARAGEN

DIE ZUKUNFT LIEGT IM WANDEL

Die gesellschaftlichen und technologischen Veränderungen standen am 20. Tag der Schweizer Garagen des AGVS im Zentrum. Eine Zukunft geben Experten der Branche vor allem dann, wenn sie sich auf den Wandel einlässt.

Mit rund 860 Teilnehmenden richtet der Auto ­ Gewerbe ­Verband AGVS mit dem traditionellen Tag der Schweizer Garagisten die wohl grösste Veranstaltung im Automobilsektor aus. Wie bereits bei früheren AGVS­Tagungen lag Mitte Januar das Hauptgewicht auch auf der nunmehr 20. Ausführung auf dem Blick in die Zukunft, respektive darauf, was es für eine Garage braucht, um auch in Zukunft ihre Aufgaben als Teil der systemrelevanten Branche wahrnehmen zu können.

Hierfür hatte der AGVS bei der HSG St.Gallen die Studien «Garage 2035» in

Auftrag gegeben. Die wohl wichtigste Erkenntnis daraus ist die anhaltend bedeutsame Rolle, die das Auto spielen wird. Diesen Schluss zieht die Studie unter anderem aus der Befragung der sogenannten Gen Z, welche in zehn Jahren die wichtigste Käufergruppe darstellen wird. So besitzen 92 % der Befragten aus der Gen Z heute schon einen Führerschein, 41 % der Befragten nutzen ihr Auto mindestens drei

Mal in der Woche, und 78 % wollen sich bis 2035 generell ein Auto oder ein neues Auto anschaffen.

WAS UNS ANTREIBT

Also ist trotz demografischer Verschiebung von einer positiven Zukunft für das Autogewerbe auszugehen. Für die Branche bedeutet dies, dass sie gut daran tut, sich auf die für sie relevanten Treiber

Zukunftsgestaltung und Realitätsabwägung – Sophie Berset, Geschäftsführerin der Garage Berset SA, unterzieht den Vortrag von Ralph Panoff und die Studie «Garage 2035» einem Realitätscheck. Die HSG-Studie wurde von Studienleiterin Ingrid BauerHänsel, Student Bruno Aebli und Uni-Mitarbeiter Maximilian Breitruck vorgestellt.

AGVS-Geschäftsführer Christian Wyssmann und AGVS-Zentralpräsident

Manfred Wellauer stellen die E-Occasionen-Kampagne vor. Durch die Tagung führt Maria Victoria Haas.

der kommenden Jahre einzustellen. Drei der vier wichtigsten Treiber liegen gemäss HSG ­Studie im Einflussbereich der Garagen selbst. Es sind dies erstens die technologischen Veränderungen, wie der Übergang in die Elektromobilität, zweitens das Kundenverhalten, wie digitalisierte Interaktionen, und drittens ganz allgemein die Personalentwicklung.

in Beringen SH wirbt für den transparenten Umgang mit den Kunden und um echte Fakturierung.

Die neuen Technologien – das sieht man bereits heute bei der Elektromobilität und bei den digitalen Diensten – verlangen vor allem von der Sales­Abteilung eine grosse Umstellung, denn es ist mit dem Autokauf längst nicht mehr getan, es braucht mehr Beratung. Etwas plakativ gesagt, wird der erfolgreiche Verkäufer der Zukunft zu einem Energie ­ und Digitalberater. Und die hohe Digitalaffinität von Millennials bringt einerseits höhere Erwartungen an die Online ­ und Social­Media­Präsenz einer Garage, andererseits schafft sie zugleich neue Möglichkeiten für die Betriebe. So kann eine moderne Online ­Markenpräsenz anziehend für junge Talente wirken, was wiederum die Auswirkungen des Fachkräftemangels mildert.

DIENST AM KUNDEN

Bei all diesen Auswirkungen betonen die Studie und weitere Redner der Tagung klar, dass die eigentliche Serviceleistung einer Garage am Auto zentral für deren Erfolg bleibt. Digitale Dienste erleichtern die Interaktion zwischen Kunde und Garage, ergänzt durch kompetente Vor­ Ort­Beratung – hybride Serviceleistungen also. Bei deren Umsetzung kommen zwar neue Lösungen zum Tragen, es gelten aber meist die altbekannten Grundregeln, wie Kostenwahrheit im Betrieb und Transparenz für den Kunden.

Beide Themen gehen Hand in Hand, denn wenn die Garage ihre Kosten nicht richtig verrechnet, läuft sie Gefahr, unrentabel zu werden. Dies unterstreicht der Transformationsexperte Ralph Panoff in einem detaillierten Referat auf der Tagung. Und Luca Jaquet, Geschäftsführer der Steiggarage in Schaffhausen, bekräftigt aus der Praxis, dass die Preise von Serviceleistungen grundsätzlich gut akzeptiert werden, wenn sie transparent kommuniziert sind.

KAMPAGNE ZU DEN

E-OCCASIONEN

Ebenfalls mit der E­Mobilität im Zusammenhang steht eine neue, bislang wenig diskutierte Herausforderung fürs Garagengewerbe: die E­Mobil­ Occasionen, die wegen Bedenken am Batteriezustand oft sehr lange auf dem Hof stehen. Gemeinsam mit dem Bundesamt für Energie BFE und auto ­schweiz sollen E­ Occasionen von Steh­ wieder zu Fahrzeugen werden. Vor allem gilt es gemäss Christian Wyssmann, AGVS­ Geschäftsführer, die Zweifel am Batterie ­Zustand gebrauchter E­Mobile auszuräumen.

Ein Batterie ­ Gesundheitscheck ist dabei keine Hexerei und dauert auch nur eine knappe halbe Stunde, doch liegt die Schwierigkeit laut Wyssmann darin, die grundsätzlich guten Praxiserfahrungen mit modernen E­Mobil­Batterien den Autofahrenden zu kommunizieren. Diese

Erfahrungen zeigen, dass in den meisten Fällen die Hochvoltbatterie länger funktioniert, als das Auto selbst gefahren wird. So dürfte eine E­Autobatterie gemäss BFE­Annahmen eine Lebensdauer von bis zu 450 000 Kilometer aufweisen (Batterie mit 300 Kilometern Reichweite, 1500 Ladezyklen). Ein weiteres neues Betätigungsfeld also, mit dem Garagen die Zukunft mitgestalten können.

ASTRA-Direktor Jürg Röthlisberger übernahm spontan die politische Einschätzung für den kurzfristig erkrankten Bundesrat Albert Rösti.

Überhaupt: Gestalten statt Verwalten, Agieren statt Reagieren ist auch der Aufruf, den AGVS­Zentralpräsident Manfred Wellauer einleitend ans Publikum herangetragen hat. Dieses Motto zog sich direkt und indirekt durch die ganze Tagung und fand beim Thema Aus­ und Weiterbildung einen innovativen Abschluss. So mischt die Autobranche aktiv bei der Berufswahlplattform «Lehrberufe Live!» mit. Wie der Verantwortliche Michael Raablauf erklärt, senden auf ihr vier Mal im Jahr Lernende aus ihrem Lehrbetrieb via Handy­Stream direkt in die Klassenzimmer der Primarund Sekundarschulen und erzählen von ihrer Arbeit und ihren Erfahrungen. Via Live ­ Chat können Fragen gestellt und beantwortet werden. Mit dieser kundengruppengerechten Form der Kommunikation schon in der Berufswahlentscheidung sorgt der AGVS für einen inspirierenden Schlusspunkt des diesjährigen Blicks in die Garagen­Zukunft.

Text und Bilder Martin Schatzmann

Luca Jaquet von der Steiggarage AG

Das Fahrwerk des Nissan Micra ist eine Spur komfortabler justiert wie beim Plattformbruder von Renault. Die Lenkung ist relativ direkt abgestimmt.

NISSAN MICRA

VOLL AUF STROM

Nach über sechs Millionen seit 1983 verkauften Fahrzeugen wechselt Nissan die Klaviatur seines Erfolgsmodells: Bei der 6. Generation des Micra gibt es keine Verbrennermotoren mehr im Angebot.

Die seit 1999 bestehende Allianz zwischen Renault und Nissan hat nach Jahren der Neuausrichtung und Unsicherheiten frischen Wind erhalten. Die beiden neuen CEOs François Provost (Renault, seit 1. Juli 2025) und Ivan Espinosa (Nissan, seit 1. April 2025) beleben die zeitweise arg ins Stocken geratene Partnerschaft wieder. Vor allem bei der Entwicklung von Elektroautos spannen sie zusammen. So beim neuen Nissan Mirca, der auf der AmpRSmall­Plattform des Renault 5 basiert. Beide werden im nordfranzösischen Douai produziert.

Innen teilen sich der Micra und der R5 die Displayoptik und das Infotainmentsystem auf Google-Basis.

In technischer Hinsicht haben die beiden Elektroautos naturgemäss viele Gemeinsamkeiten, optisch gehen sie hingegen unterschiedliche Wege. Hier der französische Retro­Beau, dort der aufgrund seiner runden (Scheinwerfer­)Augen eher knuffelig anmutende Japaner. Natürlich versucht Nissan beim Micra möglichst viel Eigenständigkeit zu bewahren. Beim Exterieur gelingt das überzeugend – auch mit anderen Farben. Gleich 14 Farbkombinationen, darunter auch solche mit silbernem oder schwarzem Dach, stehen zur Auswahl. Innen gleichen sich die Plattform­Brüder deutlich mehr, insbesondere bei den praktisch identischen Armaturen inklusive des Infotainmentsystems auf Google­Basis. Während Renault seine Kunden beim Fünfer aber mit einem Baguette­Halter überrascht, sucht man im Micra vergeblich nach der Sushi­Box. Dagegen sind R5 und Micra beim Platzangebot wieder auf Augenhöhe: Beide sind 2+2­Sitzer mit einem guten Raumgefühl auf den Vordersitzen.

ZWEI BATTERIEGRÖSSEN

Für den 3,97 Meter kurzen und rund 1,5 Tonnen schweren Japaner sind zwei

Grössen des Lithium­Ionen­Akkus verfügbar. Als Basis dient die 40 ­kWh­Batterie mit einer Leistung von 122 PS (90 kW) und einer WLTP­Reichweite von 317 km. In der Schweiz dürften sich erfahrungsgemäss die grosse Mehrheit der Kunden für die 52­kWh­Version mit 150 PS (110 kW), 215 Nm Drehmoment und 350 bis 400 km Reichweite entscheiden. Sie beschleunigt in acht Sekunden von 0 auf 100 km/h und wird bis zu 150 km/h schnell. Im Gegensatz zum Renault 5 bietet der Nissan Micra von Beginn weg Schaltpaddels für verschiedene Rekuperationsmodi inklusive One ­Paddel­Funktion. Dazu gibt es vier Fahrmodi: Comfort, Eco (Leistung auf 50 kW reduziert), Sport und Perso. Ebenfalls bereits bei der Einstiegsversion an Bord ist eine Wärmepumpe. Die maximale Ladeleistung liegt bei 80 bzw. 100 kW (AC mit 11 kW). An einer DC­Schnellladestation soll damit eine Wiederaufladung von 15 auf 80 Prozent in 30 Minuten möglich sein.

Unter dem schmucken Heck bietet der Micra mit 326 bis maximal 1100 Liter einen der grössten Stauräume im Segment.

Der Micra steht seit Januar bei den Nissan­Händlern. Die Einstiegsversion (40 kWh) gibt es ab CHF 28 200.–. Das stärkere Modell startet bei CHF 34 700.–. Dazu bietet Nissan Schweiz exklusiv für alle beim Markenhändler gekauften Micra eine 7­Jahr­ Garantie.

Wie Laurent Fessy, seit 1. Januar neuer Markendirektor von Nissan Switzerland, bekanntgab, folgt bereits im Juni dieses Jahres die Neuauflage des Elektropioniers Nissan Leaf als Kompakt­ Crossover. Und für 2027 stehen der Elektro ­Juke und der neue Primastar EV mit bis zu neun Sitzplätzen in den Startlöchern.

Text Markus Rutishauser / Bilder Werk

1 Neuling im Segment der B-SUVs: Der vollelektrische Kia EV2 misst in der Länge etwas über vier Meter und orientiert sich designmässig an seinen Markenbrüdern. 2 Praktischer Kleiner: Die kastenartige Form und der hohe Aufbau erlauben viel Nutzwert im Interieur.

3 Wie die Grossen: In Sachen Infotainment, Fahrassistenten und grösstenteils auch Platzangebot erfordert der Kia EV2 keine Kompromisse.

KIA EV2

LOGISCHE VERKLEINERUNG

Weil Europäer kleine SUVs lieben, legt Kia mit dem EV2 extra für sie eines auf. Der Neuling soll fast alles so gut können wie seine grösseren

Brüder EV3 und EV4. Manches sogar besser.

Exakt 4,06 Meter ist der Kia EV2 kurz. Kombiniert mit seiner Höhe von 1,57 Metern fährt er mitten rein ins boomende Segment der B­SUVs, das in Europa laufend wächst. Vor allem auf Kosten der gewöhnlichen Kleinwagen, die mehr und mehr aus der Mode kommen. So gesehen trifft Kia den Nerv der Zeit. Nur bedingt gilt das derzeit für die Antriebstechnik, denn der EV2 ist wie alle EV­Modelle von Kia ein Stromer. Und solche tun sich in Europa ja immer noch schwer. Kia lässt sich davon aber nicht beirren, schliesslich zeigt der Elektrotrend eindeutig nach oben. Und abgesehen davon, dass der EV2 im boomenden Segment der B­SUVs antritt, bietet er auch handfeste Vorzüge.

Bei der Entwicklung des EV2, der in der Slowakei exklusiv für Europa gebaut wird, hat Kia auf vorhandene Technik der grös­

seren EV­Modelle gesetzt. So nutzt das vorerst kleinste Kia­SUV nicht nur eine zwar verkürzte, aber technisch identische Plattform wie der EV3 und der EV4, sondern auch deren Software. Das zeigt sich unter anderem beim breiten Dreifachbildschirm, der 12,3­Zoll­Instrumentendisplay, 5,3­Zoll­Klimabedienpanel sowie 12,3­Zoll­Infotainment vereint und Over­the­Air­Updates erlaubt – also wie bei den Grossen.

Ebenfalls keine Abstriche müssen in Sachen Fahrassistenten in Kauf genommen werden. So stehen beispielsweise ein Autobahnassistent, Totwinkelmonitor und nicht zuletzt eine Ein­ und Ausparkfunktion per Fernbedienung zur Verfügung – je nach gewählter Ausstattungslinie serienmässig oder optional.

Wählbar ist für den EV2 auch das Sitzlayout: Er fährt entweder als Fünf­ oder als Viersitzer vor, wobei Letzterer im Fond zwei individuell verschiebbare Einzelsitze mit neigbarer Lehne bietet. Damit können die Beinfreiheit für die Passagiere und das Kofferraumvolumen bedarfsgerecht maximiert werden. Das Platzangebot ist aber selbst bei der Priorisierung des Gepäckabteils (das dann 403 Liter schluckt) ausgezeichnet.

GENÜGENDE

BIS SEHR GUTE REICHWEITE

Weitere 15 Liter Stauraum gibt es im serienmässigen Frunk, also dem Fach un­

ter der Motorhaube, in dem das Ladekabel (der EV2 kann übrigens bidirektional laden) untergebracht wird. Einen solchen vermisst man beispielsweise im EV4 – Vorteil EV2.

Kleine Abstriche gegenüber EV4 & Co. müssen hingegen beim Antriebsstrang gemacht werden, denn der EV2 ist mit maximal 147 PS schwächer als sie motorisiert, wird wohl nur mit Frontantrieb zu haben sein und hat mit Akkukapazitäten von 42,2 kWh (Standard Range) respektive 61 kWh (Long Range) auch kleinere Batterien. Die anvisierten WLTP­Reichweiten von 317 und 448 Kilometern entsprechen im Segmentvergleich jedoch gutem Durchschnitt respektive einem veritablen Spitzenwert. Zudem sind diese Angaben bei Kia erfahrungsgemäss sehr realitätsnah.

Das Gleiche gilt für die Ladezeiten, denn Kia hält die maximale Ladeleistung eher tief, will lieber die Ladekurve möglichst lange oben halten. Genaue Angaben gibt es noch nicht, doch für eine Füllung von 10 auf 80 Prozent am Schnelllader soll jeweils eine halbe Stunde genügen. An der Wallbox ist der EV2 sogar schneller als viele seiner grösseren Brüder, denn als erster Kia kann er direkt zur Markteinführung im Sommer 22 kW ziehen. Die Preise sind noch nicht bekannt.

Text Simon Tottoli / Bilder Werk

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1 Der Fiat 500 Hybrid ist primär ein Stadtauto für Singles oder Leute mit wenig Platzbedarf. 2 Der Kofferraum bietet maximal Platz für zwei bis drei Einkaufstaschen. 3 Die 3+1-Version (kommt später) bietet auf der rechten Fahrzeugseite eine zusätzliche Tür.

FIAT 500 HYBRID

ZURÜCK ZU DEN WURZELN

Die Stellantis­Tochter Fiat geht bei seinem Stadtfloh Cinquecento (500) den umgekehrten Weg: Auf die Elektroversion lassen die Turiner einen teilelektrifizierten Verbrenner folgen.

Über sieben Millionen Exemplare des Cinquecento sind in zwei Perioden gebaut worden: Von 1957 bis 1975 im Werk Mirafiori in Turin und seit seiner Neulancierung von 2007 bis 2024 in Polen. Jetzt kehrt der verlorene Sohn in die Heimat zurück und wird wieder in seinem Stammwerk gefertigt. Zurück zu den Wurzeln gehen die Norditaliener auch bei der Motorisierung. Wie andere Hersteller passt sich Fiat der Marktentwicklung an und stellt seinem Elektrozwerg eine Verbrennerversion zur Seite.

Angetrieben wird sie von einem 65 PS starken 1,0 ­Liter­Dreizylinder­Benziner, der beim Anfahren und Beschleunigen auf die Unterstützung eines Elektromotors zählen darf. Der WLTP­Verbrauch des Fronttrieblers soll laut Hersteller bei 5,3 l/100 km liegen. Gekoppelt ist der Antrieb exklusiv an ein manuelles 6 ­ Gang­ Getriebe «Made in Italy». Ein Automatikgetriebe gibt es auch nicht gegen Aufpreis, weil es

dafür schlichtweg keinen Platz im Motorraum gibt. Es war für die Ingenieure bereits eine grosse Herausforderung, die ursprünglich für den reinen Elektroantrieb entwickelte Plattform den Bedürfnissen eines Verbrennermotors mit Schaltgetriebe und Abgasanlage anzupassen.

FÜR

SINGLES UND DIE STADT

Aufgrund der Abmessungen (L/B/H 3,62/1,68/1,53 m) ist das Platzangebot im 2+2­Sitzer wenig überraschend überschaubar. Dafür passt der knapp 1,1 Tonnen leichte Italo ­Floh in praktisch jede noch so kleine Parklücke – und der Wendekreis ist eine wahre Freude. Die Fahrleistungen sind moderat: Ampelstarts sind zwar definitiv nicht seine Stärke (0 ­100 km/h in 16,2 Sekunden), doch zumindest die Höchstgeschwindigkeit von 155 km/h genügt für Schweizer Strassen allemal. Das Fahrwerk ist überraschend komfortabel, die Lenkung präzise direkt und das manuelle Schalten flüssig möglich.

Das Interieur präsentiert sich sehr ordentlich verarbeitet und die verwendeten Materialien angesichts des Kostendrucks ansprechend. Es gibt sogar veganes Leder und einen attraktiven Bi­ Color­Look. Über den 10,25­Zoll­Zentraldisplay lassen sich die wichtigsten Einstellungen vornehmen. Ein Navigationssystem sucht man hingegen vergeblich. Immerhin lässt sich das System einfach mit dem Smartphone verbinden und so GoogleMaps verwenden.

DREI VERSIONEN UND AUSSTATTUNGEN

Es gibt zwar nur eine Motorisierung, von dieser aber gleich drei Versionen. So ist der Fiat 500 Hybrid als Berlina, (Faltdach)­ Cabrio und als 3+1­Version bestellbar. Letztere verfügt auf der rechten Seite über eine zweite Tür. Beim Einstiegsmodell «Pop» (CHF 19 880.–) sind Stahlräder, schwarze Stoffsitze und eine manuelle Klimaanlage verbaut. Die Einführungsedition «Icon» für CHF 21 990.– umfasst Leichtmetallräder und zusätzlich das 10,25­Zoll­Zentraldisplay sowie einen Tempomaten. Die Topversion heisst «La Prima» und bietet für CHF 23 490.– zusätzlich beheizbare Kunstledersitze und ein für dieses Segment vollständiges Programm an Fahrassistenzsystemen.

Text Markus Rutishauser / Bilder Werk/mru

Das Fahrerdisplay ist gut ablesbar und der Schalthebel komfortabel hoch positioniert. Den grossen Zentralbildschirm gibt es erst ab der mittleren Ausstattungsstufe.

MASSIV TIEFERE

EMISSIONEN

Viel Geld wird in der Verkehrswende für die ElektroMobilität verwendet. Doch inzwischen können auch Dieselfahrer ihren CO 2 -Ausstoss ohne Umstieg klar reduzieren. Das Zauberwort heisst HVO100.

Agrola ist einer der Anbieter, die in der Schweiz bereits an zahlreichen Tankstellen mit dem umweltfreundlichen Diesel-Ersatz HVO präsent sind. Hier in Thörishaus bei Bern liegt der Aufpreis zum Diesel bei 7 Rappen pro Liter, kann aber an anderen Tankstellen und bei anderen Anbietern differieren.

Zu m Erreichen der Klimaziele 2050 gehört die E­Mobilität zweifelsohne zu den Schlüsseltechnologien, doch der Weg zur Wende erweist sich als steiniger als erhofft. Der Hochlauf der E­Mobil­Verkäufe erfolgt zwar recht zügig, bleibt aber hinter dem Zwischenziel der Schweizer Roadmap ­E­Mobilität zurück (Anteil Neuzulassung Steckerfahrzeuge Ende 2025 bei nur 34 statt der angepeilten 50 %). Entsprechend forderte auto ­schweiz Mitte Januar erneut eine dringende Kurskorrektur der hiesigen Automobilpolitik.

Dabei trägt nicht nur die E­Mobilität zur Reduktion des CO2­Abdrucks bei.

Aus wissenschaftlicher Sicht ist es nämlich nicht relevant, mit welcher Technologie herumgefahren wird, vielmehr zählt, dass die genutzte Energie aus nachhaltiger Quelle stammt. Kommt in einem Verbrennungsmotor nachhaltiger Treibstoff zum Einsatz, ist der Wagen umweltfreundlicher unterwegs als beispielsweise ein E­Mobil, das mit Kohlestromanteil geladen wird. Mit HVO100 ist ein solcher Alternativtreibstoff für Diesel auch in der Schweiz nun zunehmend verfügbar.

90 % WENIGER CO 2 MIT HVO100

Dass HVO100 bislang kaum in unser Bewusstsein dringen konnte, ist seiner

noch jungen Geschichte geschuldet: Die erste Tankstelle, an welcher HVO100 jederzeit bezogen werden kann, wurde erst im Februar 2025 bei André König in Lyss eröffnet. Seither wächst das Tankstellennetz und umfasst heute im Schweizer Mittelland gut 50 Tankstellen, Tendenz weiter steigend.

HVO steht für Hydrotreated Vegetable Oils (mit Wasserstoff behandelte Pflanzenöle), und basiert auf gebrauchten Speiseölen, tierischen Fetten aus Lebensmittelindustrie und Fischverarbeitung, aber auch aus Abfallstoffen aus der Zellstoffproduktion. Von der Herstellung bis zur Verbrennung (Well­to ­Wheel) hat HVO100 gegenüber fossilem Diesel einen um 85 bis 90 % geringeren CO2­Fussabdruck. Auch andere Schadstoffe, wie Stickoxide und Feinstaub, fallen in substanziell geringerer Menge an. Die verbleibenden 10 bis 15 % CO2 werden in der Herstellung und beim Transport verursacht. Da sich in der Schweiz die erste HVO ­RafALTERNATIVE TREIBSTOFFE: HVO100 FÜR DIESELMOTOREN

HVO ist der erste alternative Treibstoff, der in der Schweiz nun in breitem Mass erhältlich ist und der sich praktisch uneingeschränkt in jedem Dieselfahrzeug (auch Baustelle und Landwirtschaft) einsetzen lässt.

HVO100 kann getankt werden, ohne am Fahrzeug (Auto und Lkw) die geringste Modifikation vornehmen zu müssen.

finerie erst im Bau befindet, kommt unser HVO vorerst aus Finnland und Asien.

FÜR WELCHE MOTOREN?

«Aus technischer Sicht spricht nichts gegen HVO in Dieselmotoren», sagt Christian Bach, Abteilungsleiter Chemische Energieträger und Fahrzeugsysteme bei der Empa. Inzwischen haben die meisten Fahrzeughersteller ihre Motoren für HVO freigegeben. HVO ist ein sogenannter Drop ­in­Treibstoff, der ohne jegliche Vorkehrungen getankt und in beliebigem Mischverhältnis mit Diesel einsetzbar ist. HVO100 bezeichnet den reinen HVO, also ohne Dieselanteil.

HVO besteht primär aus gesättigten Kohlenwasserstoffen, mit äusserst geringem Sauerstoffanteil, zudem sind weder Schwefel noch aromatische Verbindungen enthalten. Dadurch bietet HVO mehrere Vorteile gegenüber fossilem Diesel und Bio ­Diesel (Fame). Bei praktisch unverändertem Verbrauch ist HVO sehr alterungsbeständig und kaum anfällig auf tiefe Temperaturen (keine Sommer­/Winterdiesel­Problematik). Weiter riecht HVO weder beim Betanken noch beim Verbrennen. Und der sehr geringe Sauerstoffanteil reduziert den Russ in der Verbrennung, sodass Abgasfilter weniger verstopfen und Brennräume, Ventile und Einspritzdüsen nicht mehr verrussen.

AKTIVER UMWELTSCHUTZ

«Das Problem von HVO ist die Herkunft der verwendeten Rohstoffe», sagt Christian Bach und betont, dass HVO wirklich nur auf Abfallrohstoffen basieren dürfe. Dies will auch der Gesetzgeber sicherstellen und verlangt in der Schweiz und in Europa eine Herkunftszertifizierung beim

importierten Treibstoff. Während in Europa diese eine Zertifizierung reicht, verlangt die Schweiz eine zusätzliche zweite Zertifizierung. Auf HVO entfällt hierzulande auch dann nur die Mineralölsteuer, wenn der Swiss­Finish mit doppelter Zertifizierung erfüllt ist. Auf diese Weise wird unter anderem sichergestellt, dass HVO in der Schweiz tatsächlich nicht in Konkurrenz zur Lebensmittelproduktion steht. Mit diesen Abfallrohstoffen entsteht übrigens auch eine neue Kreislaufwirtschaft, in welcher gebrauchte Ressourcen wiederverwendet, statt kostenintensiv entsorgt werden.

Diese Nachhaltigkeit führt dazu, dass Firmen neben der Elektrifizierung neuer Fahrzeuge zunehmend den CO2­Ausstoss ihrer Bestandesfahrzeuge mit HVO verringern. Ein Beispiel ist die in Events tätige Daktiv AG mit einer Lieferwagenflotte. Seit Anfang 2025 ist die Firmentankstelle auf HVO100 umgestellt, was den CO2­Ausstoss (Scope 1+2) um circa 75 % senkt. Neben der CO2­Reduktion führt Daktiv­ Geschäftsführer Martin Moser weitere Vorteile von HVO ins Feld wie Haltbarkeit, geringere Geruchsentwicklung und die weniger «ölige» Treibstoff­Konsistenz. Negatives, wie

etwa verringerte Motorenleistung, wusste Daktiv aus der Praxis nicht zu berichten.

MEHRPREIS

Nachteilig sieht Martin Moser lediglich den etwas höheren Preis. Er liegt in der Schweiz an der Zapfsäule etwa 7 bis 20 Rappen pro Liter über herkömmlichem Diesel. Agrola begründet dies unter anderem mit der aufwändigeren Produktion und den strengeren Nachhaltigkeitsstandards. Gleichwohl – wer sein Diesel­Auto mit HVO100 betankt, verringert schon heute ohne zusätzliche Investitionen seinen CO2­Fussabdruck auf einen Schlag um 85 bis 90 %. Beim Benzin ist diesbezüglich noch Geduld gefragt, denn Alternativtreibstoffe für Benzin werden vorerst nicht in grösseren Mengen verfügbar sein. Neben dem Energielieferanten New Process Energies aus Felben­Wellhausen TG, der auch die Tankstelle André König und die Daktiv AG beliefert, ist HVO an immer mehr Tankstellen anzutreffen, wie bei Agrola, Socar/Tamoil, Volenergy und Voegtlin­Meyer. Eine ständig aktualisierte HVO ­Tankstellenkarte für die Schweiz und ganz Europa sowie zahlreiche Informationen zu HVO findet sich online unter: hvo100.team

Text und Bilder

Martin Schatzmann

Die Tankkarte für HVO100 (rote Symbole) auf https://hvo100.team, Stand Ende Januar 2026. Infos zur Tankstelle, die angeklickt wird, erscheinen links von der Karte.

NACHWUCHS MIT GROSSEM POTENZIAL

Jules Ballinari ist erst neun Jahre alt und gehört bereits zu den vielversprechenden Nachwuchsfahrern im Schweizer Kartsport, die vom Automobil Club der Schweiz (ACS) unterstützt werden. In der Saison 2025 absolvierte er sein erstes komplettes Jahr in der Kategorie Rotax Micro – mit beeindruckenden Resultaten und bemerkenswerter Reife.

Der Motorsport ist Teil seiner DNA: Vater Ivan Ballinari, Schweizer Rallye ­Meister 2018 und 2019, begleitet Jules heute als Mechaniker, während Mutter Laura an jedem Rennwochenende an seiner Seite ist. Abseits der Rennstrecke spielt Jules gerne Fussball und Eishockey – auf der Piste überzeugt er jedoch mit Konzentration, Fairness und Ehrgeiz.

CHANCENGLEICHHEIT

Die Wahl der Rotax­Kategorie steht für Chancengleichheit: identisches Material für alle Fahrer, der Fokus liegt ausschliesslich auf dem fahrerischen Können. Bereits beim ersten Rennen in Franciacorta sorgte Jules für Aufsehen und gewann auf Anhieb. Auch international bestätigte er sein Talent mit mehreren Polepositions und Siegen.

Ein schwerer Unfall im Frühling 2025 bedeutete eine mehrmonatige Zwangspause. Doch Jules kehrte stärker zurück: Beim Comeback im Schweizer Meisterschaftslauf in Lévier (F) gewann er sofort wieder. Weitere Highlights folgten in Ala di Trento sowie in Sarno, wo er sich in einem hochkarätigen internationalen Feld durchsetzte und als bester Independent­Fahrer glänzte.

Bereits in seinem Comeback-Rennen konnte der junge Tessiner wieder die Siegerfaust in den Himmel strecken.

Das emotionale Saisonfinale in Jesolo – auf jener Strecke, auf der sich der Unfall ereignet hatte – krönte Jules mit einem weiteren Sieg. Die Bilanz: sechs Polepositions in sechs Rennen, fünf Siege und ein sechster Rang.

NÄCHSTER SCHRITT

Für 2026 plant Jules den Schritt in die Kategorie Mini. Schule bleibt aber oberste Priorität. Sportlich freut er sich auf neue Herausforderungen und träumt davon, eines Tages an den Rotax Grand Finals teilzunehmen.

Mit Jules Ballinari unterstützt der ACS einen jungen Ambassador, der sportliche Leistung, Fairness und Durchhaltewillen beispielhaft verkörpert – Werte, die den Schweizer Motorsport von morgen prägen.

Text und Bilder zVg

Nach einer Verletzungspause kehrte Jules Ballinari noch stärker auf die Strecke zurück.

YOUNGSTAR AWARDS 2026

GRAMMIES FÜR YOUNGTIMER

Die marken- und modellunabhängigen «YOUNGSTAR Awards 2026» versprechen am 6. Juni 2026 auf dem Gelände der Arthaios AG in Dänikon einen Tag voller Adrenalin, Nostalgie und lockerer Benzingespräche.

Eg al ob Europäer, Asiat oder Amerikaner – bei den «YOUNGSTAR Awards 2026» sind alle Personenwagen willkommen, die dem typischen Erscheinungsbild eines Youngtimers der Baujahre 1975 bis 2006 entsprechen. Angefangen bei den klassischen Limousinen über die eleganten Coupés bis hin zu den frechen Roadstern – und jeder mit eigener Historie sowie den Charme einer vergoldeten Epoche versprühend. Klassische Oldtimer mit Veteranenstatus oder Fahr ­

zeuge, die deutlich älter sind, sind dagegen von der Teilnahme ausgeschlossen.

Voraussetzung für eine Teilnahme ist zudem, dass die Youngtimer im Strassenverkehr zugelassen sind. Das Organisationskomitee behält sich das Recht vor, Fahrzeuge abzulehnen, die nicht dem Charakter oder dem Erscheinungsbild des Events entsprechen.

BEWERTUNGSKRITERIEN

Die Besitzer der Youngtimer haben bei den «YOUNGSTAR Awards 2026» die Möglichkeit, Preise und Pokale in zwei Kategorien zu gewinnen. In der Kategorie A «Persönliche Geschichte & Stil» wird die emotionale Bindung zwischen dem Besitzer und dem Fahrzeug bewertet. Hier liegt der Fokus auf persönlichen Geschichten und authentischen Erlebnissen.

In der Kategorie B findet die «Klassische Bewertung» durch eine Fachjury statt. Bewertet werden der Erhaltungsund Restaurationszustand, die Originalgetreue sowie die stilgerechten Umbauten sowie natürlich der Pflegezustand und die Präsentation vor Ort.

Aus den insgesamt 50 Fahrzeugen qualifizieren sich die besten zehn für die nächste Runde. Nach der Bewertung durch die Fachjury, ist es fortan an den Besitzern, bis zum 4. Oktober 2026 möglichst viele Stimmen für ihren Youngtimer zu generieren und sie unter youngstar-awards.ch voten zu lassen. Das Voting fliesst schlussendlich zu 40 Prozent in die Gesamtwertung mit ein. Beim Finale am 7. November 2026 im Rahmen der Auto Zürich sollen in beiden Kategorien die jeweils besten drei prämiert und die jeweiligen Titelträger zum «YOUNGSTAR 2026» gekürt werden.

JETZT ANMELDEN!

Die Teilnehmerplätze sind auf 50 Fahrzeuge limitiert, getreu dem Motto «First come, first served». Die Anmeldung und das Zuschauervoting finden ausschliesslich online unter youngstar-awards.ch oder über den im Inserat abgebildeten QR­ Code statt. Anmeldeschluss ist der 31. März 2026. Die Teilnahmegebühr für die Wettbewerbe beträgt jeweils CHF 25.– pro Fahrzeug.

Text pd

youngstar-awards.ch

@youngstar_awards

hello@youngstar-awards.ch

Wettbewerb & Show

Wettbewerb in zwei Kategorien!

FASZINATION & CHÂTEAU SALAVAUX JURA

Abseits des Mainstreams eine malerische Landschaft sowie Unbekanntes erleben – das bietet der exklusive ACS Classic Drive durch den Jura vom 21. bis 22. Mai 2026. (Die Ausfahrt vom 19. bis 20. Mai 2026 ist bereits ausgebucht).

Der Jura gehört zu den weniger bekannten Regionen der Schweiz. Er fasziniert mit malerischen Landschaften, einem Hochland mit weiten Weiden, freilebenden Pferden, mächtigen Fichtenensembles und reichhaltigen Kultur. Haben Sie Lust auf den Jura und mehr? Ja, dann melden Sie sich an zur zweitägigen Ausfahrt durch den wunderschönen Jura mit krönendem Abschlus im Château Salavaux nahe dem Murtensee.

Etappe 1

BALSTHAL – SCHELTEN –GOLFPLATZ LES BOIS

Wir starten in Balsthal und erleben mit der Fahrt über den 1051 m.ü.M. hohen Scheltenpass einen ersten Höhepunkt. Er führt vom solothurnischen Ramliswil durch das Guldental in den Jura nach Mervelier bei Delémont. Die Hauptstadt des Jura umfahren wir auf der Trans­Jura­Autobahn und biegen bei Glovelier ab auf die

gut ausgebaute Kantonsstrasse, die hinauf führt auf den nordöstlichen Jurakamm der Franches Montagnes. Via Saint Brais gelangen wir nach Saignelégier, dem Hauptort der Freiberge und bekannt durch den Marché ­ Concours national de chevaux, der jedes Jahr Tausende von Besuchern begeistert.

Wir bleiben auf der Jurahochebene bis zum Golfplatz Les Bois, der 10 km vor

Marché-Concours national de chevaux in Saignelégier.
Mittagshalt auf dem Golfplatz Les Bois.
Genussvolle Fahrt durch den Jura.

Das

La Chaux­de ­Fonds liegt. Dort erwartet uns im Clubhaus ein feiner Lunch.

Etappe 2

VON LES BOIS ZUM MUSÉ LATÉNIUM, HAUTERIVE

Am Nachmittag führt uns eine attraktive Route nach Sonvilier und weiter über den Col de Pontines hinunter durch das Val­ de ­Ruz nach Neuchâtel und Hauterive zum Musée Laténium, dem grössten archäologischen Museum der Schweiz. Im idyllisch gelegenen Park an den Gestaden des Neuenburgersees tauchen wir ein in die Vergangenheit. Authentische Nachbauten von Pfahlbausiedlungen geben einen Einblick in das Leben unserer Vorfahren sowie in die Landschaften, die ihren Alltag prägten. Im Museum zeigt eine spannende und modern gestaltete Präsentation, eine Vielzahl faszinierender Fundstücke, deren Ursprünge von der Prähistorie bis zur Renaissance reichen.

Etappe 3

VOM LATÉNIUM ZUM CHARMANTEN CH ÂTEAU SALAVAUX

Nach dem Museumsbesuch und einer Kaffee ­Pause nehmen wir die letzte und kürzeste Etappe unter die Räder. Wir umfahren das Ende des Neuenburgersees und biegen vor Cudrefin in Richtung Murtensee ab. Vorbei am Hafen von Vallamand erreichen schon bald das Château Salavaux.

Die beiden Berner Patrizierfamilien von Wattenwyl und Bindnemmer erbauten das Schloss im Jahr 1592. Im 20. Jahrhundert wurde es zu einem Hotel mit Restaurant ausgebaut. In den letzten Jahren erfolgte eine achtsame Renovation, und seit 2021 erstrahlt das Château Salavaux in frischem Glanz. Es begeistert die Gäste mit seinem authentischen Charme im Einklang einer zeitgenössischen komfortablen Einrichtung sowie einer ausgezeichneten Küche. Mit seiner Grösse von maximal

Programm

DONNERSTAG, 21. MAI 2026

Ab 09.15 Eintreffen im Kornhaus, Balsthal Kaffee und Gipfeli sowie Abgabe der Unterlagen

09.45 Briefing

10.00 Fahrt nach Roadbook im Konvoi zum Golfplatz Les Bois 84 km / 1 h 35 min

11.45 Lunch im Restaurant Les Bois

13.20 Weiterfahrt über Sonvilier, Val-de-Ruz nach Hauterive zum Musée Laténium 47 km / 60 min

14.30 Geführte Besichtigung durch das Musée Laténium Erfrischungen in der Caféteria

16.00 Weiterfahrt an den Murtensee zum Château Salavaux 21 km / 25 min

16.30 Check-in

18.30 Welcome Drink

19.30 Nachtessen im Restaurant des Châteaux

FREITAG, 22. MAI 2026

Frühstück-Buffet mit Seesicht Auschecken Individuelle Heimfahrt

23 Zimmern passt es hervorragend für unseren Event, weshalb wir das Château Salavaux gleich zweimal exklusiv für uns gebucht haben.

RASCHES ANMELDEN LOHNT SICH!

Die Anzahl Teilnehmende ist beschränkt, weshalb eine rasche Anmeldung empfehlenswert ist auf der ACS Homepage acs.ch/de/events.

Angebot ACS Classic Drive Jura

DONNERSTAG, 21. MAI –

FREITAG, 22. MAI 2026

ACS SPEZIALPREIS ALLES INKLUSIVE

Für Fragen steht Christoph Bleile, 079 666 92 69, christoph.bleile@acs.ch, gerne zur Verfügung.

Text Christoph Bleile

Bilder Markus Straub, Christoph Bleile, zVg

 Übernachtung im Château Salavaux inkl. Frühstück

 Apéro und Dinner im Schloss inkl. Getränke (Wein, Wasser, Kaffee etc.)

 Lunch im Golf Club Les Bois inkl. Getränke (ohne Alkohol)

 Geführte Besichtigung im Musée Laténium und Kaffee-Pause

 Kaffee, Gipfeli im Kornhaus, Balsthal

 Road Book und Rallye-Schild

CHF 440.– pro Person im DZ Superior

CHF 460.– pro Person im DZ Deluxe

CHF 580.– für Einzelpersonen im Superior-Zimmer Aufpreis für Nicht-ACS Mitglieder: CHF 100.–Gruppengrösse ca. 20 Fzg. und 40 Personen

Das Laténium in Hauterive gilt als grösstes archäologisches Museum der Schweiz.
charmante Château Salavaux beim Murtensee begeistert rundum.

DAS ALPENMONACO RUFT!

«75 Years Motor Racing Lenzerheide» lautet das

Motto der diesjährigen Lenzerheide Motor Classics. Ein Wochenende mit historischem Motorsport und Action der Sonderklasse vor grossem Publikum ist angesagt. Wiederum dabei ist der ACS mit einem eigenen Feld, das einen spannenden Mix von sportiven Young- und Oldtimern zeigt.

Die Lenzerheide Motor Classics (LMC) ist seit Jahren ein einzigartiger Motorsport­Anlass, der ein grosses Publikum vor idyllischer Kulisse anzieht. Geboten werden Demonstrationsfahrten von historischen Renn­ und Sportwagen sowie Motorrädern, die in leistungsbezogene Felder eingeteilt wer­

den. Und da Sicherheit oberste Priorität hat, gibt es weder Zeitmessung noch Ranglisten, und Überholen ist verboten, ausser nach Absprache in einer neutralen Zone vor dem Start.

Geht die Rennstrecke in Monaco dem Meer entlang, so führt diese hier am wunderschönen Heidsee entlang. Der Start des

Motorsport hautnah erleben in den Boxenstrassen.

2,5 Kilometer langen Rundkurses befindet sich ausgangs Lenzerheide in Richtung Valbella. Es folgen sehr schnelle Passagen bis zur Talstation der Rothorn­Bahn. Nach einer scharfen Rechtskurve führt der Kurs über die Dieschen­Strasse wieder zurück zum Start.

SPORTIVE KLASSIKER BIS

JAHRGANG 2006 WILLKOMMEN

Der ACS lanciert wiederum ein spannendes Feld sportiver Young­ und Oldtimer mit Jahrgang 2006 und älter. Dabei können Piloten die Rennstrecke während 25 Minuten volle Pulle umrunden – ein unvergessliches Erlebnis! Denn wo sonst kann man seinem «Liebling» so die Sporen geben. Aber es ist kein Rennen. Sportives Fahren ist angesagt, und jeder fährt sein passendes Tempo. Aus Sicherheitsgründen be­

Spannendes ACS Feld mit Classics-Car pur

… und einigen schnellen Youngtimern.

steht eine Helm­Pflicht, und Beifahrer sind nicht erlaubt.

WOCHENENDE VOLLER GENUSS

Auch wenn an diesem Wochenende der historische Motorsport im Vorder­

Feines Essen und Gemütlichkeit sind Programm.

grund steht, so bietet die Region noch einiges mehr – Wandern, Biken, Golfen oder einfach die Seele baumeln lassen in der fantastischen Bergwelt. Deshalb konzent­

Perfekte Lage: Das Hotel Seehof in Valbella.

riert sich der ACS Drive auf einen einzigen Einsatz am Samstagmittag. Perfekt also, um den Aufenthalt ganz nach dem eigenen Gusto zu gestalten und eventuell zu verlängern.

Für gepflegtes Essen und Nächtigen haben wir wiederum das gemütliche Hotel Seehof in Valbella ausgesucht. Es begeistert durch seine perfekte Lage mit herrlichem See ­ und Alpenblick sowie der ausgezeichneten Kulinarik und Gastfreundschaft. Und die Rennstrecke der LMC ist zu Fuss in 15 Minuten erreichbar.

C LASSIC

Sehen und gesehen werden am Corso durch Lenzerheide.

OPTION RACE-DINNER

Neu können die ACS Gäste am Samstagabend am Race ­Dinner im Valbella Resort teilnehmen. Sie haben somit die Wahl, im Hotel das 3­ Gang­Menü zu geniessen oder gegen einen Aufpreis, der die Getränke einschliesst, am Race ­Dinner teilzunehmen. Das Valbella Resort liegt 1,3 Kilometer vom Hotel Seehof entfernt.

RASCHE ANMELDUNG EMPFEHLENSWERT

Für das ACS Feld werden 25 Klassiker zugelassen. Anmeldungen werden nach deren Eintreffen berücksichtigt. Anmeldeschluss ist der 15. April 2026. Bitte melden Sie sich online an auf acs.ch/de/events.

Für weitere Fragen steht Christoph Bleile per Mail christoph.bleile@acs.ch oder per Telefon 079 666 92 69 gerne zur Verfügung.

ZUSÄTZLICHE INFORMATIONEN lenzerheidemotorclassics.ch seehof-valbella.ch

Text Christoph Bleile

Bilder Ruth Wyss, dream-cars.ch, zVg

NUR NOCH WENIGE PLÄTZE FREI!

Das vorgesehene Programm (Änderungen vorbehalten):

FREITAG, 29. MAI 2026

Ab 15.00 Check-in im Hotel Seehof, Valbella 16.00 Welcome Drink und Infos im Hotel

Fahrt zum Fahrerlager bei der Rothornbahn 17.00 Fahrerbriefing anschl. Corso durch Lenzerheide

Reichhaltiger Apéro im Zentrum Rückfahrt zum Hotel 20.15 Dinner im Hotel

SAMSTAG, 30. MAI 2026

SPEZIALPREIS FÜR

ACS MITGLIEDER

Reichhaltiges Frühstücksbuffet

12.30 Besammlung im Hotel Fahrt zur Rennstrecke zum Aufstellen für den ACS Classic Drive

13.00 Start

13.30 Ende der Demonstrations-Fahrten, anschl. individuelles Programm Heimreise oder Verlängerung bis Sonntag bis 31. Mai 2026

Race-Dinner im Valbella Resort am Samstag, 30. Mai 2026 um 19.00

Das exklusive Angebot umfasst:

 2 Personen im Doppel-Zimmer oder Junior Suite inkl. Nachtessen (ohne Getränke) im Hotel Seehof, Valbella

 Teilnahme am ACS Drive an der LMC

 Start-Nummer

 Corso durch Lenzerheide mit reichhaltigem Apéro für 2 Personen

Seeblick-Doppelzimmer mit Balkon, inkl. HP, 2 Pers. CHF 760.–Verlängerung bis 31. Mai 2026, inkl. HP, 2 Pers. CHF 1090.–Aufpreis Junior-Suite pro Nacht CHF 40.–Einzelperson inkl. HP CHF 550.–

Verlängerung bis 31. Mai 2026 inkl. HP CHF 740.–

Aufpreis Race-Dinner am 30. Mai 2026 im Valbella Resort inkl. Getränke pro Person CHF 40.–Tiefgarage: Parkplatz pro Nacht (limitierte Anzahl) CHF 12.–Aufpreis für Nicht-ACS Mitglieder CHF 100.–Teilnahme nur am ACS Drive, Sa., 30. Mai 2026 CHF 180.–

Im offenen Rennwagen-Feld:

Der Monteverdi F1 zieht gleich am Royale Racing S2000M vorbei.

EINLADUNG ZUM SPORTFAHRER RENDEZ-VOUS AUF DEM CIRCUIT TAZIO NUVOLARI

MONTEVERDI TRACK-DAY

Der ACS ist zu Gast am attraktiven Track-Day des Monteverdi-Clubs, der am Dienstag, 16. Juni 2026, auf der Piste des Circuit Tazio Nuvolari stattfindet. Dabei stehen sportliches Fahren auf der Rennstrecke sowie geselliges Zusammensein an erster Stelle.

Der Track­Day auf dem modernen Circuit Tazio Nuvolari, der jeweils vom Monteverdi­ Club durchgeführt wird, begeistert die Teilnehmenden durch seine Vielfalt, die es so nirgends gibt. Die Piloten können schnelle Runden drehen wie’s beliebt – ob sportlicher Kleinwagen, Limousine, Kombi, klassischer Sportwagen oder offene Formel­Fahrzeuge spielt keine Rolle. Der ACS ist als Gast eingeladen, und so kommen die Mitglieder in

den Genuss eines spannenden und unvergesslichen Motorsport­Events.

EIN BUNTES FELD SCHÖN AUFGETEILT

Wie erwähnt, sind an diesem Anlass alle Arten von sportiven Fahrzeugen und Rennwagen zugelassen. Das ergibt ein buntes Feld, das in offene Rennwagen und geschlossene Sportwagen aufgeteilt wird. Nur an den Boxen stehen alle Autos nebeneinander. Gerade die Vielfalt der Fahrzeu­

ge macht den ganz besonderen Reiz dieses Track­Day aus. So reichte die Palette im letzten Jahr vom Renault Clio Cup über Limousinen und Sportwagen bis zum Formel 1 Monteverdi.

SPORTLICHES FAHREN UNTER ANLEITUNG

Ebenfalls sehr willkommen sind an diesem Event sportliche Fahrer, die noch nie oder nur wenig auf einer Rennstrecke gefahren sind. Für diese Teilnehmen­

Roadsters und Sportwagen haben viel Spass auf dem Circuit. Das Feld ist bunt gemischt. Der Respekt untereinander gross.

den steht auf Wunsch der versierte ACS Rennsport­Instruktor und ehemalige Schweizer Motorsport­Meister Bruno Jäggi zur Verfügung. Ziel des Coachings ist die Vermittlung einer sportlichen Fahrtechnik in Theorie und Praxis, die anschliessend auf dem Circuit ausgiebig in freier Fahrt erlebt werden kann.

CIRCUIT TAZIO NUVOLARI

Dieser moderne und sehr sichere Rundkurs wurde 2024 erweitert. Er weist nun eine Streckenlänge von 5,2 Kilometer auf und verfügt über ein flexibles Streckenlayout. Somit können verschiedene Gruppen die Sektoren der Piste nutzen, ohne sich zu tangieren. Der Circuit Tazio Nuvolari bei Cervesina ist ab der Grenze Chiasso in rund 1 ½ Stunden erreichbar.

HOSPITALITY

Bereits ist ein Kontingent an Zimmern für die Nacht von Montag, 15. Juni auf Dienstag, 16. Juni 2026, im Hotel Il Castello di San Gaudenzio in Cervesina vorreserviert. Ein charmantes, historisches Gebäude mit 4­Sterne ­Komfort (Klima­Anlage, Pool etc.), grossem Park und attraktiven Preisen (DZ ca. CHF 150.–). Es liegt perfekt nur fünf Kilometer von

der Rennstrecke entfernt. Das gemütliche Nachtessen wird in der Cascina Belvedere sein, die sich auf dem Circuit befindet. Wer vor Ort bleiben will, kann auch mit dem Camper an der Rennstrecke übernachten. Hotel und Nachtessen sind im Preis nicht inbegriffen.

ZULASSUNG,

ANMELDUNG UND BESTÄTIGUNG

Wie gesagt, sind alle Fahrzeuge zugelassen, und es braucht keinen zusätzlichen Aufwand, ausser einem Helm. Ebenfalls sind Beifahrer*innen erlaubt. Die Rennstrecke steht von 8 bis 18 Uhr zur Verfügung. Wie das Programm im Detail aussieht, wird aufgrund der Anmeldungen zu einem späteren Zeitpunkt festgelegt und kommuniziert.

de/events. Anmeldeschluss ist der 30. Mai 2026.

Wir bestätigen Ihre Anmeldung und leiten diese weiter an den Monteverdi Club, von dem Sie weitere Informationen zum Event sowie die Rechnung erhalten werden. Nutzen Sie diesen spannenden An­

Als Gast­Klub können beim Monteverdi Track­Day maximal 20 Fahrzeuge von ACS Mitgliedern teilnehmen.

Bitte sich möglichst umgehend anmelden auf der ACS­Homepage unter acs.ch/

für alle Renn- und Sportwagen mit hoher Sicherheit: Der 2024 ausgebaute, 5,2 km

Circuit

Nuvolari bei Cervesina.

lass, um ihr sportives Fahrzeug ausgiebig – und auf Wunsch mit Coaching – auf einer tollen und sicheren Rennstrecke bewegen zu können. Ein unvergessliches Erlebnis. Für weitere Fragen steht Christoph Bleile, 079 666 92 69, christoph.bleile@acs.ch, jederzeit gerne zur Verfügung.

Text Christoph Bleile Bilder HOTshots by t.p.hofer, zVg

ATTRAKTIVES ANGEBOT

Das Angebot für ACS Mitglieder umfasst:

▶ Ausgiebiges freies Fahren auf der Piste

▶ Coaching durch MotorsportInstruktor

▶ Reichhaltiges Mittagsessen

ACS Mitglieder CHF 570.–(1 Fahrer, 1 Fzg.)

Nicht-ACS Mitglieder CHF 620.–Beifahrer*innen CHF 50.–

Klassiker par excellence: Porsche 911 SC 3,0 mit Entenbürzel.
Links ein Reynard Formel 4000, davor ein Reynard Opel Lotus vom Monteverdi Racing Team.
Optimal
lange
Tazio
Macht dem Namen alle Ehre: Il Castello di San Gaudenzio in Cervesina.

Seit 2024 greift Mathias Schläppi im Deutschen Rallye Cup DRC an. Nach Platz 3 2025 wird er im Peugeot 208 R2 dort auch 2026 auf Titeljagd gehen.

SCHRITT UM SCHRITT

Mathias Schläppi blickt auf rund 30 Jahre Motorsport zurück. Schritt für Schritt hat sich der Meiringer in der nationalen und internationalen Motorsportszene einen Namen geschaffen.

Wer drei Jahrzehnte durchhält, hat gelernt, mit improvisierten Lösungen umzugehen: Kabelbinder statt Ersatzteil, Nachtarbeit statt Schlaf und immer der feste Glaube, dass es «morgen schon irgendwie passen wird». Diese Zeit formte Mathias Schläppis Stil – pragmatisch, leidenschaftlich und mit einem feinen Gespür dafür, was ein Fahrzeug braucht.

69 Slaloms, 25 Bergrennen, 198 Rundstreckenrennen sowie sieben 24­Stunden­Rennen schmücken Schläppis Palmarès. Doch wer den ehrgeizigen Meiringer kennt, weiss, dass das für ihn noch lange nicht das Ende der (Motorsport­)­Fahnenstange ist. Doch wer ist dieser Allrounder?

QUEREINSTEIGER

Aus den Anfängen: 1997 fährt Mathias Schläppi mit seinem Peugeot 309 GTI erste Podiumsplätze ein.

Statt über den Kartsport wird Schläppi über einen ungewöhnlichen Weg vom Motorsportvirus infiziert. «Mir fehlten dafür die finanziellen Mittel. Stattdessen habe ich mit meinem Vater und meinem Onkel Bergrennen besucht», erinnert sich Schläppi. «Darüber hinaus schraubte ich am Kart eines Bekannten. Und mit der Ausbildung zum Automechaniker sowie dem Job beim DTC vertiefte ich meine technische Basis.»

1997 gibt er mit einem Peugeot 309 GTI sein Motorsportdebüt. Zwölf Slaloms

und Bergslaloms warten auf ihn. Erstmals schnuppert er Siegerluft, steht dreimal zuoberst auf dem Podest und holt sich Rang 3 im Firestone Firehawk Cup. Die zweite Slalom­Saison beendet er bereits mit 18 Podestplätzen.

TRAUM ERFÜLLT

Doch er will mehr und unternimmt erste Gehversuche in anderen Motorsportdisziplinen. Über die Bergrennen bis hin zu internationalen Rund­ und Langstreckenrennen lernt er alle Facetten des Rennsports kennen. «Mein Vorsatz war von jeher, nicht in grossen Schritten, sondern ‹step by step› meine Erfahrungen zu machen», sagt der Meiringer.

Schnell wird die Rennszene auf ihn aufmerksam. Auch andere Motorsportler wollen von seinem Know­how profitieren. Schläppi soll deren «Arbeitsgeräte» optimieren. 2000 gründet er das Schläppi Racing Team und amtet künftig als Fahrer, Instruktor und Teamchef. Immer bereit, sein Wissen auch an junge Piloten weiterzugeben. Bis 2004 heimsen er und seine Teammitglieder mehrere Meister­ und Vizemeistertitel in der Renault Clio Speed Trophy Suisse sowie dem Renault Clio Cup Deutschland ein.

Gleich in seinem ersten Jahr in der ADAC Procar Serie holt er sich 2005 mit seinem MG SZ den Meistertitel.

Von 2000 bis 2004 heimst er mehrere Meister- und Vizemeistertitel in der Renault Clio Speed Trophy Suisse sowie beim Renault Clio Cup Deutschland ein.

2005 startet Schläppi so richtig durch. «Mit dem Start in der ADAC Procar­Serie ging für mich ein Traum in Erfüllung. Dass ich schon im ersten Jahr mit einem MG ZS Meister wurde, war eines, wenn nicht sogar das Highlight meiner Karriere.» Und nachdem er 2006 Vizemeister wird – dies­

Lange Zeit auf Meisterkurs: Am Ende belegen Schläppi (rechts) und Dominique Juple Platz 3 in der Gesamtwertung des Deutschen Rallye Cup DRC.

mal auf einem Toyota Corolla –, packt er die Chance beim Schopf und macht aus seinem Hobby einen Beruf. Zusammen mit seiner damaligen Partnerin und heutigen Ehefrau Sandra gründet der zweifache Familienvater die Schläppi Race­Tec GmbH. Schläppi: «Die Firmengründung ist aus meinen vielen Motorsportaktivitäten heraus entstanden. Die Fähigkeiten, die ich mir im Rennsport angeeignet habe, kann ich auch im Geschäftlichen sehr gut anwenden. So schliesst sich der Kreis wieder.»

STARKES TEAM

Doch wie bringt man das alles unter einen Hut? «Hinter jedem erfolgreichen Mann steht eine ganz starke Frau», sagt Schläppi. «Sandra hält mir organisatorisch den Rücken frei, fängt Rückschläge auf und schafft die Basis, um Projekte konsequent umzusetzen – auch in schwierigen Phasen.»

Und das ist 2005 am Ende der erfolgreichen Saison in der ADAC Procar­Serie nötig. «Seinerzeit ist beim Schweizer Team, für das ich startete, punkto Kommunikation einiges schiefgelaufen, sodass ich zum ersten Mal Angst um meine finanziellen Mittel hatte», weiss Schläppi. «Obwohl man bereits vor dem MG ­Projekt schon zweimal Insolvenz angemeldet hatte, rührte man alles mit der grossen Kelle an und war genauso schnell wieder von der Bildfläche verschwunden.»

den letzten 30 Jahren immer Vollgas zu geben», zieht Schläppi Bilanz. «Du musst schon mehr mit Verstand fahren und auf den Punkt abliefern. Hinzu kommt, dass du plötzlich nach Aufschrieb fährst und dich auf die Ansagen deines Co­Piloten hundertprozentig verlassen musst.»

Ein Lernprozess, der 2025 erste Früchte trägt und mit Platz 3 in der Gesamtwertung belohnt wird. Lange Zeit sind Mathi­

Zeichen gesetzt: Erstmals verpasste der Meiringer seinem Hyundai i30 TCR beim Bergrennen in Ayent-Anzére synthetisches Benzin und siegt mit grünen Startnummern und neuem TCR-Rekord.

Woran sich Schläppi gern zurückerinnert, sind die Projekte, die er mit dem deutschen Rennstall Scherer Sport durchziehen durfte. «Dass, was da abging, war an Professionalität kaum zu übertreffen. Wir sind wie Werkspiloten behandelt worden und errrangen 2022 und 2023 mit dem Audi RS 3 LMS und Cupra Leon Competición die Klassensiege in der TCR­Klasse bei den Langstreckenrennen am Nürburgring.»

AUF ZU NEUEN UFERN

Mit dem Rallyesport hat der begeisterte Skifahrer seit 2024 eine neue Herausforderung gefunden. Im deutschen RAVENOL DMSB­Rallye­ Cup DRC überzeugt er mit ersten Podestplätzen. «Ich musste lernen, mich zurückzunehmen und nicht wie in

as Schläppi und sein Co ­Pilot Dominique Juple auf Titelkurs und müssen erst beim Saisonfinale der Konkurrenz den Vortritt lassen. «Wegen eines Rundenfehlers sowie aufgrund einer verkehrten Einstufung in der Klasse verloren wir wichtige Meisterschaftspunkte», bilanziert Schläppi.

Doch Schläppi wäre nicht Schläppi, wenn er 2026 nicht versuchen würde, die offenen Rechnungen im Deutschen Rallye Cup DRC zu begleichen. «Wir werden in den nächsten Wochen die Details ausarbeiten und hoffen natürlich auf den einen oder anderen, der uns unterstützt. Einen Teil dazu sollen die Fan­Pakete beitragen, welche die Fans und Gönner erwerben können.» Vielleicht klappt es ja dann mit dem ersten Rallye­Titel seiner Karriere.

Text Jörg Petersen / Bilder zVg

RENNKALENDER 2026

Datum

21.02. Cours Commissaire de Piste CFR ycutullic@accontrole.ch

07.03. Cours Commissaire de Piste «Rallye» ycutullic@accontrole.ch

16./17.03. Lizenzausbildungskurs Hockenheim fahrkurs.ch

21.03. Funktionärsausbildungskurs Büren a. A motorsport.ch

27./28.03. Critérium Jurassien criterium-jurassien.ch

27./28.03. Critérium Jurassien (VHRS) criterium-jurassien.ch

27.–28.03. Slalom-Testtage Ambri equipebernoise.ch

08.–11.04. Porsche Sports Cup Suisse Portimao (P) porschemotorsportclubsuisse.ch

18./19.04. Slalom Frauenfeld acs-thurgau.ch

25./26.04. Slalom de Bière (Doppellauf) slalom-de-biere.ch

30.04.–02.05. Porsche Sports Cup Suisse Monza (I) porschemotorsportclubsuisse.ch

02./03.05. Slalom Ambri (Doppellauf) equipebernoise.ch

16./17.05. Slalom de Bure slalomdebure.ch

28.–30.05. Rallye du Chablais rdch.ch

28.–30.05. Rallye du Chablais VHC rdch.ch

28.–30.05. Rallye du Chablais VHRS/VMRS rdch.ch

06./07.06. Bergrennen Hemberg bergrennen-hemberg.ch

07.06. Slalom Ybrig squadratuermli.clubdesk.com

13./14.06. Course de Côte La Roche - La Berra courselaberra.ch

20./21.06. Slalom Chamblon ecuriedunord.ch

Quelle: motorsport.ch / Stand: 3. Februar 2026

Datum Anlass Internet

26.–28.06. Porsche Sports Cup Suisse Imola (I) porschemotorsportclubsuisse.ch

28.06. Bergrennen Reitnau equipebernoise.ch

05.07. Slalom Seewen amc-schwyz.ch

10./11.07. Rallye de Bourgogne-Côte Chalonnaise

16.–18.07. Porsche Sports Cup Suisse Spielberg (A) porschemotorsportclubsuisse.ch

25./26.07. Course de Côte Ayent-Anzère ayent-anzere.ch

14.–16.08. Course de Côte St.Ursanne–Les Rangiers rangiers.ch

29./30.08. Bergrennen Oberhallau bergrennen-oberhallau.ch

03.–06.09. Arosa Classic Car (Historisch) arosaclassiccar.ch

11.–13.09. Bernina Grand Turismo (Historisch) bernina-granturismo. com

12./13.09. Bergrennen Gurnigel gurnigelrennen.ch

18./19.09. Rallye del Ticino rallyticino.com

19./20.09. Course de Côte Châtel-St-Denis ecuriedeslions.ch

21.–22.09. Lizenzausbildungskurs Hockenheim fahrkurs.ch

24.–26.09. Porsche Sports Cup Mugello (I) porschemotorsportclubsuisse.ch

04.10. Slalom TCS du Bas-Monsieur scuderia-taifyn.net

22.–24.10. Porsche Sports Cup Suisse Misano (I) porschemotorsportclubsuisse.ch

29.–31.10. Rallye International du Valais riv.ch

29.–31.10. Rallye International du Valais (VHC) riv.ch

29.–31.10. Rallye International du Valais (VHRS) riv.ch

Kollektiv-Bewerberlizenz via ACS

Wer als Teilnehmender an offiziellen Motorsportveranstaltungen starten will, muss neben der Fahrerlizenz auch über eine Bewerberlizenz verfügen. Diese ist bei den Lizenzen LOC und REG direkt inbegriffen. Bei den übrigen Lizenzen muss sie separat erworben werden.

Jede Fahrerin und jeder Fahrer kann gegen ein Entgelt bei Auto Sport Schweiz eine auf ihren bzw. seinen Namen lauten -

de Privat-Bewerberlizenz lösen. Alternativ besteht aber auch die Möglichkeit, unter der Kollektiv-Bewerberlizenz, einer sogenannten Renngemeinschaft, zu starten. Im Rahmen seines Engagements im Rennsport hat der ACS eine Kollektiv-Bewerberlizenz gelöst und ermöglicht so seinen Mitgliedern, unter dieser zu starten (auch für Karting verfügbar). Nach Erhalt wird die erforderliche Vollmacht in -

nert Wochenfrist kostenlos zugestellt. Die Fahrerlizenz selbst ist nicht über den ACS erwerbbar – bitte dafür direkt Kontakt mit Auto Sport Schweiz aufnehmen.

Text red

Neuer Name, bekanntes

Konzept: Die Defender Trophy 2026 lockt die Teilnehmenden als Abenteuerreise voller Herausforderungen.

DEFENDER TROPHY

LÖWEN STATT KAMELE

Land Rover lanciert mit der Defender Trophy eine neue Abenteuerchallenge. Sie erinnert stark an die legendäre Camel Trophy, rückt aber anstelle einer Zigarettenmarke mit Kamellogo den Schutz von Löwen & Co. ins Zentrum.

In den 1980er­ und 1990er­Jahren zählte sie zu den ganz grossen Abenteuern für Normalsterbliche:

Die Camel Trophy führte Wagemutige in abgelegene Urwälder und Wüsten, wo sie mit ihren Fahrzeugen herausfordernde Routen und knifflige Spezialaufgaben bewältigen mussten. Mitmachen wollten Jahr für Jahr Zehntausende, dabei sein konnten aber jeweils nur ein paar wenige.

Der Name des Events war kein Zufall, denn er wurde tatsächlich von der Zigarettenmarke mit dem Kamellogo erfunden – respektive von ihrer Werbeagentur. Weil es für eine Durchführung der Camel Trophy aber keine Glimmstängel, sondern vor allem geländetaugliche Fahrzeuge brauchte, konnte sich Land Rover als Co ­Sponsor ebenfalls bestens ins Szene setzen.

WOHLTÄTIGES COMEBACK

Heute würde eine Camel Trophy nicht nur wegen der Zigarettenwerbung in Ungnade fallen. Denn die Folgen für die Umwelt waren nicht bloss positiv. Vor allem

bei den letzten Durchführungen stiess die Trophy auf harsche Kritik seitens Umweltverbänden, weil ausser den Teamfahrzeugen noch viele weitere mit Journalisten, Material und Verpflegung durch die Natur pflügten.

So gesehen, erscheint es fast etwas gewagt, dass Land Rover die Trophy nun für seine Submarke Defender wiederbelebt. Doch die Briten wollen mit der neuen Defender Trophy, die Ende Oktober und Anfang November 2026 in Südafrika Premiere feiert, etwas Gutes tun. Im Fokus steht die Partnerschaft mit der Non­Profit­ Organisation Tusk. Diese setzt sich für die Biodiversität auf dem afrikanischen Kontinent ein und fördert unter anderem den Natur­ und Wildtierschutz.

BEWERBUNG BIS 10. MÄRZ

«Die Teilnehmenden der Defender Trophy 2026 werden im Rahmen des Events aktiv mit Tusk zusammenarbeiten und Naturschutzmassnahmen unterstützen», erklärt der Defender­Markendirektor Fe ­

derico Funaro. Ausserdem sollen nach Abschluss der Trophy einige Wettbewerbsfahrzeuge an Tusk übergeben werden. Die auf dem Defender 110 basierende Trophy Edition ist dank ihrer spezifischen Geländeausstattung schliesslich perfekt für die Bedürfnisse der Naturschützer geeignet.

Die Defender Trophy Edition steht übrigens auch als Sondermodell in Gelb oder Grün ab CHF 121 100.– bei den hiesigen Händlern. Ein Startplatz an der Trophy, bei der alle Spesen von Land Rover übernommen und auch die Fahrzeuge gestellt werden, ist aber nicht im Kaufpreis inbegriffen. Wer in Südafrika an den Start gehen will, muss sich zuerst für die regionale Qualifikation bewerben und dort dann reüssieren.

Für Europa findet der Qualifikationsevent diesen Juni in Spanien statt. Bewerben können sich alle Abenteuerlustigen, die mindestens 23 Jahre alt sind, Englisch beherrschen, über einen gültigen Führerschein und Reisepass verfügen sowie 50 Meter schwimmen können, noch bis zum 10. März 2026 (QR­ Code für die Anmeldung untenstehend).

Text Simon Tottoli / Bild pd

WENN ES ZUM

VE r UNT r EUUNGSTATBESTAND KOMMT

Wir möchten in dieser Ausgabe ein besonderes

Thema behandeln, nämlich jenes der Veruntreuung, die im Rahmen eines im Automobilbereich weit verbreiteten Vertrags auftreten kann, konkret des Leasingvertrags. Da die Veruntreuung gemäss der Definition des Strafgesetzbuches (Art. 10 StGB) zu den Verbrechen zählt und von Amtes wegen verfolgt wird (ausser bei Veruntreuung zum Nachteil von Angehörigen oder Familienmitgliedern) und mit einer Freiheitsstrafe von bis zu fünf Jahren bedroht ist, kann diese Frage von erheblicher Bedeutung sein.

Zunächst folgt eine kurze Erinnerung an die wesentlichen Elemente des Leasingvertrags sowie an die Rechte und Pflichten der Parteien:

Der Leasingvertrag, auch Kredit­Leasing genannt, ist ein Vertrag, durch den eine Person einer anderen für eine bestimmte Dauer den Gebrauch und die Nutzung einer beweglichen oder unbeweglichen Sache überlässt, welche zuvor bei einem Dritten erworben wurde, gegen Zahlung periodischer Leasingraten.

DREI VERTRAGSPARTEIEN

Am Leasingvertrag sind drei Parteien beteiligt: Erstens der Leasinggeber (Leasinggesellschaft), der das Fahrzeug von einem Drittlieferanten erwirbt und es anschliessend einer zweiten Person, dem Leasingnehmer, zur Verfügung stellt. Der Leasingnehmer ist die Person (Fahrzeughalter im tatsächlichen Sinn), die das Fahrzeug gegen Zahlung einer periodischen Leasingrate nutzen darf, welche an den Leasinggeber zu entrichten ist. Drittens gibt es den Drittlieferanten (Autohändler), der das Eigentum an der Sache gegen Zahlung des Kaufpreises, den er vom Leasinggeber erhält, auf diesen überträgt.

In einer solchen Konstellation ist daran zu erinnern, dass die Hauptpflicht des Leasingnehmers in der Zahlung der Leasingraten besteht. Darüber hinaus besteht eine Unterhaltspflicht, wonach der Leasingnehmer den wirtschaftlichen Wert des Fahrzeugs zu erhalten hat. Dies setzt insbesondere voraus, dass er das Fahrzeug seinem Zweck entsprechend nutzt und jeden übermässigen Gebrauch vermeidet. Schliesslich ist festzuhalten, dass der Leasingnehmer nach Ablauf der Vertragsdauer verpflichtet ist, das Fahrzeug der Leasinggesellschaft zurückzugeben. Was das Eigentum an der Sache, konkret am Fahrzeug, betrifft, ist hervorzuheben, dass dieses während der gesamten Vertragsdauer beim Leasinggeber verbleibt.

ZAHLUNGSPFLICHT ZENTRAL

Nach dieser Klarstellung stellt sich die Frage, weshalb und auf welche Weise es im Rahmen eines solchen Vertrags zu einer

Veruntreuung durch den Leasingnehmer kommen kann. In der Praxis kommt es regelmässig vor, dass der Leasingnehmer aus dem einen oder anderen Grund in Zahlungsverzug gerät. Zur Erinnerung: Die Pflicht zur Zahlung der Leasingraten ist zentraler Bestandteil des Vertrags. Im Falle eines Zahlungsverzugs ist der Leasinggeber berechtigt, den Vertrag aufzulösen. Dieses Recht stützt sich auf das Obligationenrecht (oder das Bundesgesetz über den Konsumkredit), ist jedoch häufig ausdrücklich im Vertrag sowie in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen der Leasinggesellschaft vorgesehen.

Das Fahrzeug, welches im Eigentum des Leasinggebers steht, dessen Gebrauch jedoch dem Leasingnehmer überlassen wird, gilt als anvertraute Sache (woraus sich der Tatbestand der Veruntreuung ergibt). Nach Beendigung des Leasingvertrags ist der Leasingnehmer verpflichtet, das Fahrzeug an einem von der Leasinggesellschaft bezeichneten Ort zurückzugeben. Gerade bei der unterlassenen Rückgabe des Fahrzeugs nach Vertragsauflösung und bei der fortgesetzten widerrechtlichen Nutzung entsteht in den meisten Fällen der Tatbestand der Veruntreuung.

STRAFRECHTLICHE KONSEQUENZEN

Tatsächlich kommt es vor, dass der Leasingnehmer trotz ausstehender Zahlungen und entgegen seinen vertraglichen Pflichten beschliesst, das Fahrzeug weiterhin zu nutzen. Dabei ist zu beachten, dass es ab diesem Zeitpunkt nicht mehr lediglich um zivil­ oder finanzrechtliche Aspekte geht, sondern um strafrechtliche Konsequenzen. Die Nichtzahlung der Leasingraten führt zur Vertragsauflösung und begründet die Pflicht zur Rückgabe einer anvertrauten Sache. Wird diese Sache nicht zurückgegeben, erstattet die Leasinggesellschaft Anzeige wegen Veruntreuung. Gerade hier ist es entscheidend, sich der eigenen Pflichten und Risiken bewusst zu sein. Nicht zu zahlen ist das eine – das Fahrzeug weiterhin zu behalten, ist etwas ganz anderes.

Text Johann Fumeaux, Rechtsanwalt, Präsident ACS Sektion Wallis Bild Pixabay.com

STUDIE ZU CANNABIS UND AUTOFAH r EN

TEILNEHMENDE GESUCHT

Für eine wissenschaftliche Fahrstudie, in der der Einfluss von Cannabis auf das Fahrverhalten untersucht wird, suchen die Universitäten von Bern und St. Gallen sowie die ETH Zürich freiwillige Teilnehmende.

Probandinnen und Probanden gesucht

Wir suchen Teilnehmende für eine wissenschaftliche Fahrstudie mit Cannabis. Ziel ist es, mit Ihrer Unterstützung eine neue Technologie zu entwickeln, die eine tatsächliche Fahrbeeinträchtigung durch Cannabiswirkung objektiv im Fahrzeug erkennen kann. So wollen wir dazu beitragen, die Sicherheit im Strassenverkehr zu verbessern.

Wer kann teilnehmen?

Personen, die im Besitz eines definitiven Führerausweises Kat. B sind, regelmässig Auto fahren und mehrmals pro Monat Cannabis konsumieren («recreational» Konsum).

Was ist die Aufgabe?

Durchführen verschiedener Fahraufgaben auf einer abgesperrten Teststrecke sowohl unter Cannabiseinfluss (nach dem Rauchen eines Joints, bestehend aus einer 1:1­Mischung aus Tabak und Cannabis mit 18 % THC / < 1 % CBD) als auch ohne. Einige Teilnehmende werden der Referenzgruppe zugewiesen und erhalten kein Cannabis. Die Zuteilung zu einer Gruppe erfolgt zufällig.

Wie viel Zeit ist notwendig?

Ein Telefongespräch, in dem wir gemeinsam klären, ob Sie für die Studie geeignet sind (circa 30 Minuten), sowie zwei Studienbesuche: der erste am Institut für Rechtsmedizin Bern (circa 2 Stunden) zur Voruntersuchung und der zweite auf dem Waffenplatz Thun (für Konsum und Fahrten, circa 8,5 Stunden). Beide Studienbesuche finden innerhalb von rund einem Monat statt.

Wie sieht die Entschädigung aus?

Teilnehmende erhalten bis zu CHF 250 als Aufwandsentschädigung zur Deckung der Ihnen entstehenden Kosten. Zusätzlich er­

halten sie am zweiten Studientag eine kostenlose Verpflegung und werden bei Bedarf zum Bahnhof Thun gebracht.

Alle Daten werden vertraulich behandelt. Für die Versuchspersonen ergibt sich kein medizinischer Nutzen.

Wollen Sie uns helfen, die Strassen sicherer zu machen und durch Cannabiskonsum verursachte Verkehrsunfälle zu verhindern? Dann melden Sie sich bei uns.

Kontakt: Christoph Karl Heck

E-Mail: hchristo@ethz.ch

Telefon: 044 632 59 26

Mehr Infos und Anmeldung

Bitte beachten Sie, dass Ihre Daten bei Zustandekommen eines Kontakts mit uns registriert werden. Sollten Sie an einer Studienteilnahme nicht interessiert sein, werden Ihre Daten unverzüglich gelöscht.

Text und Bild zVg

Der Bundesrat modernisiert die Fahrausbildung: Der Kurs über Verkehrskunde (VKU) behandelt nun auch den sicheren Umgang mit Fahrerassistenz- und Automatisierungssystemen. Darüber hinaus ist die Teilnahme am Verkehrskundeunterricht nun obligatorisch, um sich für die

theoretische Prüfung anzumelden. So können die im Unterricht erworbenen Kenntnisse bereits in der ersten Fahrstunde in die Praxis umgesetzt werden. Mit diesen Änderungen möchte der Bundesrat die Verkehrssicherheit weiter verbessern.

An 13 Schweizer Europcar-Standorten stehen rollstuhlgängige VW Caddy bereit.

STIFTUNG CEREBRAL

MEHR BEWEGUNGSFREIHEIT

Mobilität ist der Schlüssel zu einem selbstbestimmten Leben und daher auch ein zentrales Thema für Menschen mit einer Beeinträchtigung. Unterwegs sein heisst dabei sein und teilhaben. Die Stiftung Cerebral hilft mit verschiedenen Angeboten, die persönliche Mobilität der Betroffenen zu fördern und zu erhalten.

Fr eunde treffen, Besorgungen machen, Ausflüge unternehmen – was für viele von uns ganz selbstverständlich ist und kaum je einer vorherigen Überlegung bedarf, bleibt für Menschen mit einer körperlichen Beeinträchtigung oftmals ein unerfüllbarer Wunschtraum. Damit sie individuell unterwegs sein können,

Die Stiftung Cerebral bietet gemeinsam mit der Waeber Mobility AG kostenlose Sicherheitsworkshops für Fahrerinnen und Fahrer von Kleinbussen in Institutionen an.

braucht es ein grosses Mass an vorheriger Planung. Spontane Reisen sind da leider oft kaum möglich. Die Stiftung Cerebral setzt sich seit ihrer Gründung vor bald 65 Jahren dafür ein, dass Menschen mit cerebralen Bewegungsbeeinträchtigungen möglichst unkompliziert mobil sein und ihren Alltag nach ihren Wünschen gestalten können, ohne dafür stets auf fremde Hilfe angewiesen zu sein.

FINANZIELLE HILFE

Dazu gehört beispielsweise die finanzielle Unterstützung beim Kauf und behindertengerechten Ausbau von Fahrzeugen, damit Familien mit einem beeinträchtigten Kind im Rollstuhl weiterhin mit dem eigenen Auto unterwegs sein können. Die Stiftung Cerebral unterstützt die Betroffenen aber auch dabei, selbst die Fahrprüfung zu absolvieren. Hierfür stellt sie eine moderne Flotte von bedarfsgerechten Fahrschulautos zur Verfügung, die von speziell geschulten Fahrlehrerinnen und Fahrlehrern in der ganzen Schweiz ausgeliehen werden können. Die Fahrschulautos können auf die jeweilige Beeinträchtigung der Fahrschülerin bzw. des Fahrschülers angepasst

Mehr Mobilität, mehr Lebensqualität: Betroffene lernen in bedarfsgerechten Fahrschulautos.

werden und verbleiben für die Dauer der Fahrausbildung bei der jeweiligen Fahrschule. Die Fahrprüfung zu absolvieren, bedeutet für die beeinträchtigten Fahrschülerinnen und Fahrschüler ein grosses Stück persönliche Freiheit.

MEHR MOBILITÄT

Auch beeinträchtigten Menschen, die selbst nicht Autofahren können, verhilft die Stiftung Cerebral mit verschiedenen

Angeboten zu mehr Bewegungsfreiheit. So werden zum Beispiel regelmässig Mobilitätsgutscheine an Institutionen, in denen erwachsene Betroffene leben und arbeiten, abgegeben. Diese Gutscheine sind für private Fahrten mit Behindertenfahrdiensten vorgesehen und werden von zahlreichen Anbietern als Zahlungsmittel akzeptiert. So können die jeweiligen Bewohnerinnen und Bewohner sorglos unterwegs sein und Fahrten unternehmen, ohne damit ihr ohnehin oft schmales Budget zusätzlich zu belasten. Das schenkt Lebensfreude und sorgt gleichzeitig für willkommene Abwechslung im Alltag. Ein weiteres wichtiges Mobilitätsangebot der Stiftung Cerebral ist die Vermietung von Autos und Kleinbussen, in denen auch Menschen im Rollstuhl mitfahren können. Die Fahrzeuge können von Familien, aber auch von Institutionen einfach und zu günstigen Konditionen gemietet werden.

Für die Autovermietung arbeitet die Stiftung Cerebral mit der Firma Europcar als Partnerin zusammen. Aktuell stehen an 13 Europcar­Standorten rund um grosse Schweizer Städte rollstuhlgängige «VW Caddy» bereit. Die Fahrzeuge erfüllen die Sicherheitsaspekte nach heutigem Stand der Technik sowie der geltenden Normen und Gesetze für das Mitführen von Personen im Hand­ oder Elektrorollstuhl und bieten Platz für eine Person im Rollstuhl. Da die Stiftung Cerebral die behinderungs­

bedingten Mehrkosten für die Mietfahrzeuge übernimmt, entstehen den Nutzern keine höheren Mietkosten, als wenn sie ein normales Auto mieten würden.

An drei verschiedenen Standorten in Zürich Schlieren, Bern Wankdorf und Le Mont­sur­Lausanne vermietet die Stiftung Cerebral zudem moderne, rollstuhlgängige Kleinbusse. Finanziert wurden diese von der Cosanum AG, einer langjährigen Partnerin der Stiftung Cerebral. Die Kleinbusse bieten Platz für insgesamt acht Personen –wovon zwei Fahrgäste im Rollstuhl befördert werden können. Neben einer Person im Handrollstuhl findet auch eine im Elektrorollstuhl Platz. Alle Fahrzeuge genügen höchsten Sicherheitsstandards und sind mit modernen Rollstuhl­Rückhaltesystemen ausgestattet. Die Sparmassnahmen der öffentlichen Hand sorgen dafür, dass sich viele Institutionen in der Schweiz keine eigenen neuen Fahrzeuge anschaffen können. Spontane Tagesausflüge und Ferienreisen sind ohne eigenes Fahrzeug aber mit einem riesigen Aufwand und einer langen vorherigen Planung verbunden. Die Kleinbusvermietung der Stiftung Cerebral kommt da gerade recht: Sie verhilft den betroffenen Institutionen ganz unkompliziert und preiswert zu mehr Mobilität und ist deshalb für viele von ihnen kaum mehr wegzudenken.

Transportgutscheine machen Mobilität möglich.

SICHER UNTERWEGS

Zum Thema Mobilität gehört auch das Thema Sicherheit mit dazu. Die Stiftung Cerebral bietet deshalb gemeinsam mit der Waeber Mobility AG kostenlose Sicherheitsworkshops für Fahrerinnen und Fahrer von Kleinbussen in Institutionen an. Diese Workshops sollen die Sicherheit bei Fahrten mit Menschen im Rollstuhl erhöhen und werden direkt vor Ort bei den teilnehmenden Institutionen durchgeführt. Diese können ihn

entweder gleich mit ihren eigenen Fahrzeugen oder aber mit einem Mietbus der Stiftung Cerebral absolvieren. Im Kurs erfahren die Teilnehmerinnen und Teilnehmer Wissenswertes rund um die Beförderung von Menschen im Rollstuhl, lernen alle gängigen Rollstuhl­Rückhaltesysteme kennen und haben genügend Zeit, um sich in Ruhe mit ihrer Handhabung vertraut zu machen. Denn: Werden beispielsweise die verschiedenen Gurte und Haken für die Befestigung des Rollstuhls im Innern des Fahrzeugs am falschen Ort angebracht, kann das im Falle einer abrupten Bremsung oder eines Unfalls fatale Folgen haben. Gleiches gilt für die Kopf­ und Rückenstützen. Diese schützen nur, wenn sie auch wirklich korrekt eingestellt sind.

Texte Nina Cava / Bilder Stiftung Cerebral INFO

Die Stiftung Cerebral wurde 1961 gegründet und ist eine private Organisation der Schweizerischen Behindertenhilfe. Mittlerweile werden rund 10 000 Betroffene und ihre Familien in der ganzen Schweiz unterstützt. Die Hilfe setzt dort an, wo die öffentliche Hand oder Versicherungen nicht oder nur teilweise unterstützen können. Ziel ist es, dass möglichst viele Menschen mit einer cerebralen Bewegungsbeeinträchtigung ein möglichst selbstbestimmtes und unbeschwertes Leben führen können. Die Stiftung finanziert sich ausschliesslich über Spenden, Erbschaften und Legate, ist als gemeinnützig anerkannt und wird von der ZEWO kontrolliert. Wer mag, kann auch zweckgebunden für ein bestimmtes Projekt spenden, zum Beispiel für die Anschaffung von Spezialvelos oder geländegängiger Rollstühle.

Die Cosanum AG vermietet moderne, rollstuhlgängige Kleinbusse.

ACS.CH

AUTOBEST: Tests mit Finalisten

QR-CODE SCANNEN

ACS EVENTS 2026

Automobile Leidenschaft live erleben – dafür stehen die zahlreichen ACS Events. Von Fahrkursen über Motorsportrennen bis hin zum spektakulären Erlebnis im Formelauto

ACS QUIZ 1/2026

1. Wohin führen, gemäss Sprichwort, alle Wege? Wien Rom Paris

2. Eine Warnweste ist in der Regel gelb, orange oder … braun schwarz rot

– der ACS lässt die Herzen der Autofans höherschlagen. Alle Events finden Sie im ACS Eventkalender unter acs.ch/de/events

LÖSUNGSWORT

3. Wie nennt man Fahrgemeinschaften, bei denen sich mehrere Personen ein Auto teilen?

Vehicleparts Carpooling Mobilepooling

4. In welchem Land wurde der aktuelle (2025) F­1­Weltmeister Lando Norris geboren?

England Australien USA

5. Welches Logo hatte die Automarke Pontiac?

Pfeilspitze Zielscheibe Zelt

6. Wie nennt man die Energierückgewinnung beim Bremsen?

Exaration Approbation Rekuperation

7. Wie breit ist ein einzelner Balken bei einem Fussgängerstreifen?

8. Wie viele Autos hatte die 1912 gesunkene Titanic an Bord? keines eines drei

Teilnahmebedingungen:

Mit der Teilnahme akzeptiert der Teilnehmer diese Teilnahmebedingungen. Teilnahmeberechtigt sind ausschliesslich Mitglieder des Automobil Clubs der Schweiz. Der Gewinner wird persönlich vom Automobil Club der Schweiz benachrichtigt. Barauszahlung und Rechtsweg sind ausgeschlossen.

Teilnahmeschluss ist der 3. April 2026 (Poststempel)

Preis: Eine Übernachtung in einem Benvenuti-Hotel inklusive Frühstück für zwei Personen. Sie und Ihre Begleitung logieren in einem der modernen Doppelzimmer. benvenuti.ch

Senden Sie uns eine Postkarte mit dem Vermerk «ACS Rätsel» und dem Lösungswort, Ihrer Mitgliedsnummer und Adresse an unten stehende Adresse oder senden Sie uns das Lösungswort online unter acs.ch/auto-raetsel zu.

Automobil Club der Schweiz Wasserwerkgasse 39 CH-3000 Bern 13

Lösu ngswort Ausgabe 08/25 GET r IEBE

Škoda Fabia 130
Cupra Terramar
Alpine A290
Subaru WRX

FREUNDE WERBEN LOHNT SICH –

CHF 50.– TANKGUTSCHEIN FÜR BEIDE!

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Scannen Sie den QR-Code, erstellen Sie Ihren persönlichen Empfehlungslink und senden Sie ihn an Ihre Freunde. Sobald sich Ihr Freund oder Ihre Freundin als neues ACS Mitglied anmeldet, erhalten beide einen Tankgutschein im Wert von CHF 50.–.

So einfach geht’s:

• QR-Code scannen

• Persönlichen Link an Freunde senden

• Beide profitieren – je CHF 50.– Tankgutschein sichern

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