SEKTION ACS ZÜRICH

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Pirmin Grob gehört zu den besten Automobil-Mechatronikern der Schweiz. Warum ihn die Technik so begeistert, lesen Sie auf Seite 9.
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Pirmin Grob gehört zu den besten Automobil-Mechatronikern der Schweiz. Warum ihn die Technik so begeistert, lesen Sie auf Seite 9.
In Zusammenarbeit mit *HEV Schweiz **Tonhalle-Orchester Zürich
Bei allen Erlebnis- und Kulturreisen mit einem Linienflug ab Zürich werden Sie beim Abflug vom VIP-Service betreut, inkl. eigenem Check-in Schalter, separater Sicherheits- und Passkontrolle, Aufenthalt in der VIP-Lounge und Transport zum Flugzeug.
Die detaillierten Ausschreibungen der Reisen finden Sie unter www.acs-travel.ch/kulturreisen und www.acs-travel.ch/erlebnisreisen

4 Club-Infos
Einladung zur 122. GV
5 Club-Infos
Langjährige Mitgliedschaften
8 Dies & Das Baustellen und Umleitungen
9 Auto-Rookies
10 Fragen an Pirmin Grob
10 Kurse
ACS Fahrkurse 2026
11 Club-Infos
Mitglieder fragen – wir antworten
12 Politik & Verkehr
Gerichtsurteil Rosengartenstrasse
13 Politik & Verkehr
Nein zu automatischen Bussen
14 Classics Maserati MC20 Cielo
15 Classic Events
Peterson Automotive Museum in Los Angeles
16 Helenes Gedanken Gärtchendenken
Die «Automobile Leidenschaft» zeigt sich bei uns in vielen Facetten: von der Begeisterung für den Motorsport bis zum konsequenten Einsatz für Ihre Rechte im Strassenverkehr.
Die emotionale Seite erleben wir bei einzigartigen Events, die das Herz jedes Motorsport-Fans höherschlagen lassen. Merken Sie sich bereits jetzt den 18. und 19. April 2026 vor: Dann verwandeln die Auto-Renntage Frauenfeld –als einer der publikumsstärksten Motorsportanlässe der Schweiz – den Thurgau wieder in ein Mekka des Rennsports. Etwas nostalgischer, aber nicht weniger packend, wird es am 22. und 23. August 2026 beim Memorial Bergrennen Steckborn, das für seine beeindruckende Kulisse historischer Fahrzeuge bekannt ist.
Unsere Leidenschaft gilt aber auch Ihren Rechten als Autofahrerin und Autofahrer. Im vergangenen Jahr hat unsere Beschwerdestelle für Verkehrspolitik zahlreiche Anliegen geprüft und in sieben Fällen Rekurs eingelegt. Dank Ihrer Mitgliedschaft konnten wir diese Verfahren finanzieren und uns so gezielt gegen Einschränkungen des Verkehrsflusses einsetzen.
Unser verkehrspolitisches Engagement zeigt Wirkung: Der ACS wird von den Medien als Meinungsführer wahrgenommen. Die hohe Zahl an Berichten, Zitaten und aktiven Presseanfragen macht uns stolz und bestätigt uns darin, dass unsere Stimme Gewicht hat.
Wir machen 2026 genau so weiter: mit Herzblut für den Motorsport und einer starken Stimme in der Politik. Ganz im Zeichen unserer automobilen Leidenschaft.

Ihre Daniela Wallner Kern
Geschäftsführerin ACS Sektion Zürich wallner@acszh.ch
Herausgeber
ACS Sektion Zürich
Forchstrasse 95
CH-8032 Zürich
Tel. +41 44 387 75 00 acszh.ch info@acszh.ch
Inserate
ACS Sektion Zürich
Daniela Wallner Kern
Forchstrasse 95
CH-8032 Zürich
Tel. +41 44 387 75 00 wallner@acszh.ch
Redaktionsleiterin und Geschäftsführerin
Daniela Wallner Kern
Die Sektionsbeilage ACS Zürich ist eine Beilage zur Publikation AUTO.
Redaktion
Claudia A. Spitz
Ulli Safferling Beat Walti
Druck und Versand Bodan AG
Zelgstrasse 1
CH-8280 Kreuzlingen Tel. 071 686 52 52 druck@bodan-ag.ch
Verlag und Redaktion der Mantelpublikation AUTO = Automobilclub der Schweiz (ACS) Wasserwerkgasse 39 3000 Bern 13
Zur besseren Lesbarkeit wird teilweise die männliche Form verwendet; sie gilt in allen Fällen für alle Geschlechter.

7 24 h Nothilfe
Die ACS Assistance ist Tag und Nacht für Sie erreichbar.
Schweiz: 044 283 33 77
Ausland: +41 44 283 33 77
Schaden melden: Melden Sie uns Ihren Schadenfall schnell und unkompliziert!


Datum und Zeit
Montag, 27. April 2026, 18.00 Uhr bis 22.00 Uhr
Türöffnung: 17.30 Uhr
Ort
City Parking, Gessnerallee 14, in Zürich


1. Parkgeschoss
Traktandenliste
1. Begrüssung durch die Sektionspräsidentin Dr. Ruth Enzler
2. Wahl der Stimmenzähler
3. Protokoll der 121. GV vom Montag, 5. Mai 2025 (publiziert im AUTO-Magazin 4/25)
4. Abnahme Jahresbericht/Rechnungsabschluss sowie Entlastung von Vorstand und Geschäftsleitung
4.1. Jahresbericht 2025 (publiziert AUTO 2/26)
4.2. Jahresrechnung 2025 und Bilanz per 31.12.2025
4.3. Entlastung von Vorstand und Geschäftsleitung
4.4. Orientierung über den Kampffonds/verkehrspolitische Aktivitäten
5. Kenntnisnahme Budget 2026
6. Festsetzung der Mitgliederbeiträge 2027
7. Wahl der Revisionsstelle
8. Anträge der Mitglieder gemäss Artikel 13 der Statuten
9. Ehrungen
10. Verschiedenes
Unterhaltung: «Carlo Truzzi’s Schattenshow»
Die international bekannten Künstler Simona und Carlo Truzzi begeistern seit 25 Jahren mit ihrer einzigartigen Light and Shadow Show, in der sie die jahrtausendealte Kunst des Schattenspiels mit virtuoser Handarbeit und Humor neu interpretieren.
Anmeldung über acszh.ch/gv
Für die Teilnahme ist eine Anmeldung nötig.

Sponsoren

Langjährige Treue ist keine Selbstverständlichkeit – umso mehr erfüllt es uns mit Stolz und Dankbarkeit, jene Mitglieder der ACS Sektion Zürich zu ehren, die seit 40, 50, 60 oder gar 70 Jahren Teil unserer automobilen Gemeinschaft sind. Mit grosser Anerkennung und herzlichem Dank gratulieren wir den folgenden Jubilarinnen und Jubilaren zu ihrem besonderen Mitgliedschaftsjubiläum:






Katrin Ackeret Männedorf
Hans Ulrich Amacher Zwillikon
S. Aventaggiato Zollikon
Richard Badertscher Warth
Gilbert Baltzinger Nassenwil
Doris Bieri Hinteregg
Eveline Bini Dietikon
Ulrich Bird Birmensdorf ZH
Hans Peter Bochsler Wallisellen
Alex Boller Kilchberg ZH
Andreas Bouvard Zürich
Urs Bräker Maur
Hans Ulrich Brand Wiesendangen
Daniela F. Brooks Herrliberg
André Brutschin Rüti ZH
Josef Büeler Siebnen
Heidi Bülte Wallisellen
Roger Bürgi Kyburg
Thomas Camenisch Eglisau
Wanda Casutt Zürich
Mauro Contiero Schlieren









Ute Dangel Zürich
Bruno Dietiker Volketswil
Michael Donabauer Schindellegi
Daniel Dornbierer Oetwil am See
Jacques Egli Uitikon Waldegg
Thomas Eichin Affoltern am Albis
Kurt Englert Horgen
Thomas Escher Uitikon Waldegg
Gabor Fischer Hüntwangen
Karl Flury Bassersdorf
Markus Flury Dietlikon
Inge Frank Ehrikon
Martin Fuchs Embrach
Beatrice Galle Turbenthal
Jürg Gerster Küsnacht ZH
Roger Graf Bergdietikon
Walther Gross Zollikon
Paul Gutknecht Brüttisellen
Markus Hangartner Eglisau
Rolf Hanselmann Bonstetten
Paul Hemminger Büren NW






Rita Henger Au ZH
Jürg Hinder Gommiswald
Monika Hirzel Zürich
Brigitte Hoppeler Langnau am Albis
Marc Hunziker Adlikon b. Regensdorf
Dieter Kaelin Sulzbach
Gaby Kapaun Brüttisellen
Christian Keller Seon
Ines Keller-Bolli Bettwiesen
Peter Kienle Gattikon
Thomas Kirnbauer Zürich
Ferdinand J. Knecht Zürich
Walter Koch Regensdorf
Alex Krapf Niederhasli
Rudolf Kreutzer Rueun
Alain Krucker Illighausen
Beat Kunz Winterthur
Jovan Lalic Zürich
Vera Landolt Volketswil
Fortsetzung auf der Seite 6
Ferdi Lanzotti Kleinandelfingen
Judith Latinovic Lengnau AG
Michael Laubscher Bolken
Andreas Leu Pfäffikon ZH
Hanspeter Leuthold Horgen
Georg Looser Illnau
Germania Lorenz Dübendorf
Marco Louman Männedorf
Daniela Anna Lüssi Unternährer Zumikon
Gianfranco Machi Bettwiesen
Rolf Mangold Diessenhofen
Georgios Mazarakis Zürich
Andreas Meierhofer Zürich
Clemens Meisterhans Zuzwil SG
Venanzio Miccoli Zürich
Jakob Morgenegg Bargen SH
Friedel Müller Zumikon
Ruedi Müller Zumikon
Rolf Müller Zumikon
Denise Pasteur Brütten
Marco Pluess Ehrendingen






Monika Bär Erlenbach ZH
Hans Berger Zürich
Emil Bertschinger Greifensee
Bruno Bur Männedorf
Martin Byland Zollikon
Pietro Carpinelli Schlieren
Sektion Zürich
Urs Rechsteiner Wilen b. Wollerau
Tinka-Sie Ritz Dübendorf
Hans Rudolf Robmann L’heide/Lai
José Rodriguez Neftenbach
Michael Roth Zürich
Karl Ruzsics Kilchberg ZH
Margrit Ryffel Mönchaltorf
Wolfgang Sandfeld Herrliberg
Isabella Schatzmann Nürensdorf
Michael Scheibler Müllheim Dorf
Andreas Scheifele Ladir
Margrit Schulze Küsnacht ZH
Susanne Schwarb Zürich
Christoph Seiler Stallikon
Eduard Senn Oberhasli
Daniel Sieber Zürich
Roland Spiess Oberhasli
Marianne Spillmann Mönchaltorf
Maya R. Spühler Zürich
Erwin Stampanoni Dübendorf
Helen Starke Uitikon Waldegg
Willy P. Stelzer Volketswil




Thomas Stocker Schönenberg ZH
Margot Stucki Risch
Erika Tramonti Rorbas
Alois Ullmann Weinfelden
Erika J. Vanotti Männedorf
Daniel von Moos Tagelswangen
Bruno Voney Rudolfstetten
Eberhard Walther Boppelsen
Jakob Weber Küsnacht ZH
Ursula Weidmann Winterthur
René Wey Dietlikon
Daniel Widmer Gattikon
Reto Wieser Dielsdorf
Daniel Wild Amlikon-Bissegg
Markus Wipf Uerikon
Bianca Wortmann Wetzikon ZH
Doris Würscher Bülach
Peter Wüthrich Kilchberg ZH
Jean-Pierre Zala Bremgarten AG
Maria Zehnder Herrliberg
Samuel Zeller Bülach
Barbara Zürcher Adliswil






Max Dähler Lufingen
Jan Heinrich Dekanovsky Zürich
Andrea Dirler Meilen
Hildegard Feldmann Thalwil
Vera Ganz Bülach
Jean-Pierre Göbel Lenzerheide/Lai
Harald Goebel Grüt (Gossau ZH)
Klaus W. Grätz Zürich
Rene Graunke Feuerthalen
Robert Grossen Zollikon
Abraham Guggenheim Basel
Heinz Haeffner Figino
Andres Haller Wallisellen
Carol Hofer Uitikon Waldegg
Klaus Hoster Rüschlikon
Ingrid Hug Langnau am Albis
Bernhard Isliker Winterthur
Barbara Jaggi Oberengstringen
Alois Käppeli Celerina/Schlarigna
Hansrudolf Keller Dietikon
Ulrich Klenk Meilen
Eduard Kohli Esslingen
Ursula Kolly St. Silvester
Werner König Auslikon
Annemarie Kummer Erlenbach ZH
Heinz Kunz Liestal
Martin Künzler Fehraltorf
Ursula Lehmann Buchs ZH
Werner H. Baettig Embrach
Erna Bardos Zürich
Willy Bieler Arbaz
Franz Bodmer Küsnacht ZH
Alfred E. Bossard Berikon
Urs P. Bürgi Kilchberg ZH
Victor Burri Zürich
Elena Centenara Wallisellen
Rudolf D’Alessio Gansingen
Heinrich Dardel Kilchberg ZH
Richard De Taddeo Zürich
Hans Dietschweiler Meilen
Alice Dinkel Uetikon am See A. Eberle Horgen
C. August Egli Meilen
Renate Ehrler Hellikon
Carmen Elvira Ellinger Bellikon
Hans Jürgen Fehr Uerikon
Martin J. Fischer Küsnacht ZH
Katharina Forrer Zürich
Edgar Gautschi Zumikon
Alexander Geser Oberengstringen
Hans Gilgen Rumlikon
Josef Grand Forch
Beat Greinacher Herrliberg
Georges F. Gretener Horgen
Ueli Leuenberger Birmenstorf AG
Eva Leutwyler Kloten
Prisca Loosli Bassersdorf
Rolf J. Lottenbach Weggis
Egon Märchy Disentis/Mustér
Reinhard Meier Wangen/Dübendorf
Marcel Meisel Zollikerberg
Gianni Moccetti Meilen
Ursula Mohr Hombrechtikon
Yvonne Müller Zumikon
Paul Müller Dübendorf
Bruno Müller Langnau am Albis
René Oppliger Birmensdorf ZH
Sebastiano Pellegrino Horgen
Darko Perko Zürich
Alex Portmann Gossau ZH
Elisabeth Gretener Zürich
Vreny Gruber-Meier Forch
Hanspeter Grüninger Bäch SZ
Philippe Haas Zürich
Monica D. Hangartner Zürich
Monika Heer Zürich
Hans-R. Hintermüller Campello
Emil Hofer Bassersdorf
Esther M. Hörni Rüschlikon
Robert Hotz Bubikon
Helga Huber Zürich
Ernst Huber Hirzel
Friedrich Jakob Uetikon am See
Barbara Jakob Baumann Uetikon a. See Marlies Koelliker Zug
Carmen Krieg Adliswil
Marianne Kübler Zürich
Herta Leemann Meilen
Max Lipp Feusisberg
Hans-Werner Maier Oberterzen
Silvia Matthias Zürich
Arthur Metz Langnau am Albis
Pierre-André Müller Egg b. Zürich
Peter Müller Küsnacht ZH
Jakob M. Neuburger Zürich
Hans Neugel Oberengstringen
Werner Ringer Greifensee
Elisabeth Rellstab Uitikon Waldegg
Markus Roth Pfäffikon ZH
Martin Rübel Erlenbach ZH
Nilou Saxer Kilchberg ZH
Eva Schaetti Meilen
Josef Scherrer Erlenbach ZH
Marco Schiess Thalwil
Fritz Schwegler Schindellegi
Rolf Sigg Opfikon
E. Spring Zürich
Marianne Tobler Kilchberg ZH
Franziska Treichler Zürich
Charly Troxler Uitikon Waldegg
Beatrice Zwahlen Zollikon
Max Bodmer Kilchberg ZH
Moia Brunner Zürich
Ulrich P. Burgerstein Jona
Iris Frey Zollikon
Margarethe Graf Gontenbad
Lorenz W. Heer Zollikon
Max Hensel Zürich
Ernst Lips Wettswil
Walter Lüdi Weggis
Jan M. Schmidt Zürich
Ruth G. Schollenberger Wettswil
Ernst Schweizer Hombrechtikon
Rosmarie Risler Widen
Robert Ritter Fehraltorf
Ernst Ruch Zürich
Kurt Rüegg Appenzell Steinegg
Rudolf Saager Küsnacht ZH
Max Sammet Effretikon
Christoph Sautter Küsnacht ZH
Florian Schaer Falera
Werner Schärer Greifensee
François Schneider Hombrechtikon
Esther Seifert Meilen
Heinz Spross Zürich
Ulrich W. Stahel Zürich
Felix Stemmle Zürich
L. Peter Stieger Merenschwand
John J. Stobbs Herrliberg
Alfred Troesch Zollikon
Hans-Ulrich Trüb Zürich
Felix Tschudi Jona
Reinhard Vogler Oberengstringen
Andrea Robert Wallimann Maur
Hubert Walter Küsnacht ZH
Bettina Wigglesworth Gachnang
Rosmarie Wolfensberger Winterthur
Jürg Zehnder Herrliberg
Stephan Zimmermann Zürich
Madeleine Stehlin Hurden
Sonja Sulzer Winterthur
Hans-Rudolf Willimann Männedorf
Harry L. Wohlgroth Horgen
Prozent der Neuwagen 2025 waren in der Schweiz rein elektrisch.
Signalisationsverordnung
2.48 Schneeketten obligatorisch (Art. 29)

Reifendruck prüfen
Kälte senkt den Luftdruck im Pneu.
2.49 Halten verboten (Art. 30)

2.51 Zollhaltestelle (Art. 31)
Wie verhält man sich korrekt?
2.52 Polizei (Art. 31)
Was muss man beim Signal Zollhaltestelle tun?
Das Signal «Zollhaltestelle» verpflichtet den Führer zum Halten beim Zollamt. Verzichten die Zollorgane zeitweilig auf die Zollkontrolle, darf der Amtsplatz mit höchstens 20 km/h befahren werden.
2.53.1 Ende der Höchstgeschwindigkeit 50 generell (Art. 22)
2.50 Parkieren verboten (Art. 30)
2.53 Ende der Höchstgeschwindigkeit (Art. 32)
Das Tiefbauamt der Stadt Zürich informiert: 2026 starteten 134 neue Baustellen, bei weiteren 62 sind die Arbeiten bereits im Gange.
Zahlreiche Baustellen in der Stadt und im Kanton führen zu Einschränkungen im Verkehr. Prüfen Sie vor der Fahrt kurz die aktuelle Lage, und planen Sie genügend Zeitreserve ein. Oft lohnt sich ein kleiner Umweg.
2.54 Ende der Mindest-geschwindigkeit (Art. 32)
2.55 Ende des Überhol-verbotes (Art. 32)

Was fasziniert dich an Autos?
10 Fragen an Pirmin Grob von Kumschick Sports Cars AG in Schötz LU
Er schloss seine Ausbildung mit einer Ehrenmeldung ab und errang 2025 bei den Swiss Skills die Bronzemedaille: Pirmin Grob (20) gehört zu den besten Automobil-Mechatronikern der Schweiz und arbeitet im Betrieb seines Vaters, Chef und Lehrmeister der Kumschick Sports Cars AG in Schötz LU.
Deine Traumroute in der Schweiz?
Mich begeistert die Technik. Die Möglichkeit, Sportwagen für die Rennstrecke gezielt technisch weiterzuentwickeln, zu optimieren und das volle Potenzial auszuschöpfen ist meine grosse Passion und Faszination.
Seit wann schraubst du?
Eigentlich schon seit meiner Kindheit. Mit sechs oder sieben Jahren begann ich gemeinsam mit meinem Vater an klassischen Landmaschinen zu schrauben, später folgten Töffli und Autos. Während meiner Lehre habe ich dann bereits eigene, technisch anspruchsvolle Projekte umgesetzt.
Wann hast du dein erstes Auto gekauft?
Da war ich im zweiten Lehrjahr und hatte noch gar keinen Fahrausweis. Für einen Seven in sehr schlechtem Zustand haben meine ganzen Ersparnisse geradeso gereicht.
Und was fährst du jetzt?
Einen John Cooper Works Mini als Alltagsauto. Sein agiles Fahrverhalten macht schon ordentlich Spass.
Wie wichtig ist Autofahren für dich?
Sehr wichtig. Dies hat nicht nur aufgrund meines Berufes eine grosse Bedeutung, sondern auch in meiner Freizeit. Ich geniesse gemeinsame Abendausfahrten zum Beispiel über unsere tollen Bergpässe.
Klassiker wie Grimsel, Furka, Oberalp oder Susten stehen ganz oben auf der Liste. Wenn ich mehr Zeit habe, zieht es mich ins Bündnerland, wo es ebenfalls sehr spannende Strecken gibt.
Gibst du viel Geld pro Monat oder Jahr für deine Autos aus?
Grundsätzlich ist ein Mini kein Ferrari. Da ich als Automobilmechatroniker meine eigenen Stunden nicht rechnen muss, ist es überschaubar. Natürlich gönne ich mir da und dort besondere Upgrades.
Was war dein schönstes Erlebnis mit einem Auto?
Vor zwei Jahren die erste Probefahrt mit meinem Seven, nachdem ich Motor und Getriebe revidiert und optimiert hatte.
Du hast die freie Wahl – wie heisst dein Traumauto?
Da sage ich mal Lotus Exige V6. Dieses Konzept überzeugt mich sehr, und ich habe ja fast täglich mit diesen Modellen zu tun. Dank unseres Know-hows und unserer Infrastruktur kann ich sagen: Die Möglichkeiten, diesen Sportwagen zu einer noch kompromissloseren Rennstreckenwaffe zu modifizieren sind fast grenzenlos.
Wann bist du mit deiner Arbeit zufrieden?
Wenn ein Kunde mit einem Lachen aus dem Auto steigt und der Datenlogger gute Werte anzeigt.
www.kumschick.ch
ACS Fahrkurs Refresher
Kursdatum und Zeit
Samstag, 18. April 2026, 08.00–12.00 Uhr
Ort
Driving-Park, Ohrbühlstrasse 4, 8404 Winterthur
Kosten
ACS Mitglieder: CHF 175.–Informationen und Anmeldung acszh.ch/refresher
Prüfung gestern – Fahren heute
Kursdaten und Zeit
Mittwoch, 8. April 2026 Montag, 11. Mai 2026
Vormittag: 08.15–12.00 Uhr oder Nachmittag: 13.15–17.00 Uhr
Ort
Drive Z AG, Überlandstrasse 271, 8600 Dübendorf
Kosten
ACS Mitglieder: CHF 175.–, Nichtmitglieder: CHF 195.–
Informationen und Anmeldung Im Alter sicher Auto fahren. acszh.ch/pgfh
ACS Motorrad Warm-up
Kursdatum und Zeit
Samstag, 25. April 2026, 08.30–17.00 Uhr
Ort
Schweizer Zucker AG, Oberwiesenstrasse 101, 8501 Frauenfeld
Kosten
ACS Mitglieder: CHF 230.- pro Person, inkl. Mittagessen Informationen und Anmeldung acszh.ch/toeffkurs
Neuer Name, mehr Flexibilität – das Erlebnis bleibt! Eine fundierte und praxisnahe Ausbildung auf dem Weg zur Autoprüfung: kompakt, vielseitig und komplett in nur einer Woche. Für Jugendliche ab 16 Jahren!
Fahrstunden | Theorieprüfung | Nothelferkurs
Camp mit Übernachtung
Aparthotel Edy Bruggmann
Flumserberg (SG)
SO, 12. bis FR, 17. Juli 2026
Camp ohne Übernachtung
Driving-Park AG
Winterthur (ZH)
MO, 5. bis FR, 9. Oktober 2026

Kursdaten und Zeit
Sonntag, 3. Mai 2026, 08.30 bis 17.00 Uhr
Ort
Driving Center ASSR, Neue Dällikerstrasse 1, 8105 Regensdorf
Kosten
CHF 290.– für ACS Mitglieder (1 Person pro WoMo), CHF 260.– p. P. bei Doppelbesetzung, inkl. Mittagessen und Grill am Vorabend Informationen und Anmeldung acszh.ch/wohnmobil
Kursdatum und Zeit
Samstag, 9. Mai 2026, 13.00 bis 17.00 Uhr
Ort
Driving-Park AG, Albert-Einstein-Strasse 1, 8404 Winterthur Informationen und Anmeldung
Praxisnaher Einstieg in die Welt der Oldtimer für junge Fahrerinnen und Fahrer bis 30 Jahre. acszh.ch
Kursdatum und Zeit
Sonntag, 21. Juni 2026, Vormittag: 8.30-13.00 Uhr oder Nachmittag: 12.00–16.30 Uhr
Ort
Eventcenter Seelisberg, Laui 1, 6377 Seelisberg
Kosten
CHF 395.– für ACS Mitglieder, inkl. Mittagessen und Mietfahrzeug im Wert von CHF 250.–Informationen acszh.ch/drift
Exklusiver Driftkurs by Yves Meyer!
Wenn du schon immer mit einem Driftfahrzeug driften wolltest, ist dieser Kurs genau das Richtige für dich! Du driftest auf Gleitflächen sowie auf nassem Asphalt. Du trainierst die Drift-Technik bei verschiedenen Übungen wie Kurven, Slalom und Kreisfahren.
Datum und Uhrzeit
Sonntag 21. Juni 2026
Gruppe 1: 08.30–13.00 Uhr Gruppe 2: 12.00–16.30 Uhr


Ort
Eventcenter Seelisberg AG Laui 1, 6377 Seelisberg

«Ich habe vor zwei Jahren einen internationalen Führerausweis bestellt. Ist dieser noch gültig?»
Ja, der internationale Führerausweis ist drei Jahre gültig. Wir empfehlen Ihnen, ihn in nicht englischsprachigen Ländern ausserhalb der EU mitzuführen. Er dient als Übersetzung des nationalen Führerausweises und ist nur zusammen mit Ihrem originalen Schweizer Führerausweis gültig. Nach Ablauf stellen wir Ihnen gerne einen neuen bei uns in der ACS Geschäftsstelle aus.
ANHÄNGER VERSICHERT?
«Ist mein Anhänger im Falle einer Panne auch versichert?»
Ja, am versicherten Motorfahrzeug mitgeführte Anhänger sind ebenfalls mitversichert. Dies gilt auch dann, wenn nur der Anhänger von der Panne betroffen ist.
HÖHERE VERKEHRSABGABE. WIESO?
«Meine Rechnung für die Verkehrsabgabe ist plötzlich höher. Warum ist das so?»
Sie fahren einen Personenwagen der Energieeffizienzkategorie B mit einem CO₂-Ausstoss von weniger als 130 Gramm pro Kilometer. Dafür erhielten Sie ab dem Jahr der ersten Inverkehrsetzung sowie während der drei darauffolgenden Jahre einen Rabatt auf die Verkehrsabgabe. Dieser Rabatt ist nun abgelaufen, weshalb die Rechnung nun die vollen Verkehrsabgaben umfasst.
Aufgrund von Umbauarbeiten finden Sie uns vom 1. März bis 31. Mai 2026 an unserem temporären Standort:
Mühlebachstrasse 162
8008 Zürich.
ACS Beschwerdestelle
Verkehrspolitik
Verkehrspolitischer Rechtsdienst für Beratung in verwaltungsrechtlichen Fragen, bspw. Vorgehen gegen Parkplatzabbau.

Rechtsauskunft
Kostenlose Beratung bei rechtlichen Fragen rund um Auto und Verkehr.

Technischer Dienst
Beratung beim Kauf und Verkauf von Automobilen, Prüfung von Kostenvoranschlägen und vieles mehr.

ACS Medical Hotline
Kostenlose telefonische Beratung beim Schweizer Telemedizinanbieter Medi24.

Das Verwaltungsgericht des Kantons Zürich hat im Streit um Tempo 30 auf der Rosengartenstrasse einen weiteren Entscheid gefällt.

Ruth Enzler Baugeschichtliches Archiv, Wenger Timon
Dabei ging es jedoch nicht um das Temporegime selbst, sondern um eine reine Zuständigkeitsfrage.
Konkret kam das Gericht zum Schluss, dass die kantonale Sicherheitsdirektion als Rekursinstanz nicht unabhängig war, weil auch die Kantonspolizei dieser Direktion angehört. Ihr Entscheid wurde deshalb aufgehoben. Ob Tempo 30 auf der Rosengartenstrasse sachlich gerechtfertigt ist, bleibt ausdrücklich offen.
Damit ist die Ausgangslage unverändert: Die Rosengartenstrasse ist eine der wichtigsten Verkehrsachsen Zürichs und zentral für Pendler, Gewerbe und Rettungsdienste – kein Ort für Experimente mit Tempo 30. Zudem hat das Zürcher Stimmvolk die Mobilitätsinitiative deutlich angenommen und so klare Leitplanken für Hauptverkehrsachsen gesetzt.
Jetzt liegt der Entscheid beim Regierungsrat. Wir erwarten, dass er auf dieser Grundlage handelt und seiner Verantwortung für funktionierende Hauptverkehrsachsen gerecht wird.













Kameras, die Nummernschilder erfassen, Fristen messen und automatisch Bussen verschicken: Was nach Science-Fiction klingt, fordert eine Petition des Vereins Umverkehr.
Ruth Enzler
OpenAI DALL·E (Erstellung: ACS Zürich)
Autofahrerinnen und Autofahrer sollen mit 100 Franken gebüsst werden, wenn sie in ein Quartier fahren und es innert 15 Minuten wieder verlassen.
Die autokritischen Initianten wollen so Schleichverkehr bekämpfen. Der ACS Zürich stellt sich an vorderster Front dagegen. Nicht, weil er das Problem des Schleichverkehrs bestreitet, sondern weil dieser Ansatz grundsätzlich falsch ist.
Schleichverkehr entsteht dort, wo der Verkehr nicht flüssig geführt wird. Dann sucht er sich Ausweichrouten. Wer Quartierstrassen mit automatischen Bussen abschottet, betreibt Symptombekämpfung.
Diese Haltung fand grosse mediale Resonanz. Der «Tages-Anzeiger», Tele Z und der «Blick» griffen die Kritik des ACS auf. Die geforderten Eingriffe sind rechtlich problematisch. Die Bundesverfassung garantiert, dass Strassen grundsätzlich gebührenfrei benutzt werden können. Der ACS Zürich setzt stattdessen auf leistungsfähige Hauptachsen und eine Verkehrsplanung, die Wohnquartiere wirksam schützt.


Probe fahren leapmotor.net Leapmotor T03, Elektromotor 70kW (95 PS), UVP CHF 16’990.–, CO₂-Emissionen (kombiniert, WLTP): 0 g/km, Verbrauch (kombiniert, WLTP): 16.3 kWh/100 km, Energieeffizienzkategorie: B. Leapmotor C10 4x4 Design, Elektromotor 430kW (580 PS), UVP CHF 39’900.–, CO₂- Emissionen (kombiniert, WLTP): 0 g/km, Verbrauch (kombiniert, WLTP): 20.5 kWh/100 km, Energieeffizienzkategorie: C. B10, UVP CHF 29’900.–, 218 PS, 19.8 kWh/100km, 434 km Reichweite, CO₂ (kombiniert, WLTP) 0 g/km, Energieeffizienzkategorie B. Sämtliche Preise sind unverbindliche Nettopreisempfehlungen inkl. 8,1 % MwSt. Alle Informationen und Preise sind zum Zeitpunkt der Schaltung gültig, Allfällige Änderungen bei Fahrzeugen, Ausstattung oder
ARD

Als ich kürzlich unseren Grecale (ein tolles Auto notabene) zur Foitek-Garage in Altendorf zum Service brachte, durfte ich als Ersatzwagen einen Maserati MC20 Cielo in Empfang nehmen. Ich wollte schon lange einen Bericht über diesen herrlichen GT schreiben und bin Reto Foitek sehr dankbar, dass er mir dies ermöglicht hat.
Der MC20 glänzt mit angenehm ruhigen und dennoch fesselnden Formen, wo die meisten Hyper- und Supercars die ganz grosse Show zelebrieren und mit grossem Flügelwerk, Spoilern und Fanfaren die Bühne betreten. Nicht so der MC20. Seine Linien sind fliessend, elegant und präsentieren exklusives und teures Understatement, wie ein italienischer Gentleman eben.
Das Startprozedere ist so unaufgeregt wie der Rest der Bedienung. Alles liegt gut zur Hand, ist logisch und macht Sinn. Einzig der durch ein Display ersetzte Innenspiegel ist etwas gewöhnungsbedürftig.
Wenn es etwas gibt, was mich nicht restlos überzeugt hat, dann das Design des Interieurs. Obwohl sorgfältig verarbeitet und mit viel sichtbarem Karbon, hätte man sich vielleicht etwas mehr Kreativität gewünscht. Das Interieur der Cabrio-Konkurrenz aus Maranello schaut um einiges interessanter und hochwertiger aus.
Genug gestänkert, bei einem derart aussergewöhnlichen Automobil geht es vor allem um Dynamik, und hier mag der MC20 uneingeschränkt zu begeistern. Die ganze Struktur inkl. Karosserie besteht aus Karbon, und das Gewicht hält sich mit rund 1500 kg in Grenzen. Verschiedene Fahrmodi sind möglich; meist genügt es, die Stellung «GT» oder «Sport» am Drehschalter zu wählen. «Corsa» ist auf normalen Strassen irgendwie sinnlos, eröffnet aber auf geschlossener Strecke und ohne elektronisch induzierte Begrenzungen das ganze, schlicht atemberaubende Leistungsspektrum.
Im «GT»-Modus ist der MC20 der perfekte Cruiser, angenehm ruhig, komfortabel gefedert und macht so richtig Lust auf die ganz grosse Reise. Das mit dem Gepäck ist dann allerdings so eine Sache. Viel mehr als zwei mittlere (unbedingt wärmebeständige) Reisetaschen passen da nicht rein.
Das Umschalten in den «Sport»-Modus verwandelt den Maserati nachhaltig. Das Getriebe schaltet in Erwartung flotterer Gangart schon mal einen Gang zurück und Lenkung und Fahrwerk werden direkter und straffer.
Sowieso die Lenkung! Elektrisch und ultradirekt, reicht der kleinste Lenkeinschlag, und der Wagen ändert blitzartig die Richtung. Gewöhnungsbedürftig, aber wenn man sich mal daran gewöhnt hat, süchtig machend. Der Aufbau scheint sich auch in schnell gefahrenen
Kurven kaum zu neigen, und beim schnellen Rausbeschleunigen aus Kurven hält die Traction Control die 630 PS des Biturbo V6 zuverlässig in Schach.
Ein kleines Schwänzeln des Hecks sei erlaubt und weist auf weiteres Potenzial hin, quasi als kleines «Amuse-Geule». Auch im «Sport»-Modus ist der Wagen nicht aufdringlich laut. Es tönt nach viel Power, aber ohne nervtötendes Gespratzel beim Runterschalten.
Die Bremsen, bei diesem Exemplar waren die optionalen Carbon Brakes verbaut, scheinen anfänglich etwas unwillig bis sie die nötige Betriebstemperatur haben, aber dann sind sie sehr gut dosierbar und packen unerbittlich zu.
Der Maserati MC20 ist total «State of the Art» und verkörpert in schönster Weise die traditionelle Maserati-Philosophie des leistungsstarken und edlen Gentleman-GT. Es bleibt zu hoffen, dass er, trotz seines hohen Preises, diese glorreiche Marke in eine erfolgreiche Zukunft führen kann.
MÄRZ 2026
1 . März 2026
French-Cars-Treffen (CH)
Französische Automobilgeschichte par excellence CH-4552 Derendingen enter.ch
15. März 2026
American-Cars-Treffen (CH)
Tauchen Sie ein in die Welt der US-Legenden! CH-4552 Derendingen enter.ch
12. April 2026
Italian-Cars- & -Bikes-Treffen (CH)
Von Aprilia über Fiat und Lancia bis Vespa und Zagato CH-4552 Derendingen enter.ch
19. April 2026
Albisgütli Classics Cars & Bikes (CH)
Das Oldtimer-Treffen für Cars & Bikes in Zürich
CH-8045 Zürich albisguetli.ch
26. April 2026
Citroën-Treffen (CH)
Innovativ, charakterstark und mit unverwechselbarem
Design: Citroën steht seit über 100 Jahren für französischen Erfindergeist auf Rädern CH-4552 Derendingen enter.ch
Das Peterson Automotive Museum in Los Angeles
Ich war letzten Dezember von Triumph Motorcycles eingeladen, in der Nähe von Los Angeles die 2026er Bonneville-Modelle zu testen. Der erste Tag war noch ohne Programm, und so nutzte ich die Gelegenheit, mir einen lang gehegten Wunsch zu erfüllen und endlich einmal das berühmte PetersonAutomuseum zu besuchen. Vor dem Museum fand am selben Tag ein grosses Meeting von Dutzenden 356er Porsches statt. Auch ganz lustig, vor allem, wenn ein Strandbuggy von einem Fuhrmann-Viernockenwellen-Motor angetrieben wird. Diese Amis!
Das Museum ist, naja, irgendwie ja ganz toll, aber es fehlt die Liebe zum Detail. Architektonisch langweilig und zum Teil einfach eine grosse Einstellhalle. Gleich beim Eingang war ein «special display» mit AstonMartin-Leihgaben vom DB3S bis zum Walkyrie. Einen echten DB4GT Zagato sieht man nun auch nicht alle Tage, und das Auto ist und bleibt zum Niederknien schön. Ich bin vor vielen Jahren eines der 19 gebauten Originale nach einer Motorrevision ein Wochenende lang über weite Strecken in England gefahren, und das Erlebnis bleibt unvergesslich.
Die weiteren Exponate waren bunt gemischt, und es war schön, einige absolute «Blue Chip»-Autos französischer Provenienz aus der Mullin-Sammlung zu sehen. Ein Talbot Lago Teardrop, ein von Figoni Falaschi karossierter Delahaye 165 oder ein Bugatti 57S mit Vanvooren-Karosserie sind Art-décoMeisterwerke und so etwas wie ein heiliger Gral französischen Vorkriegsdesigns. Einfach atemberaubend.
Für mich fast noch spannender wurde es dann aber im «Vault». Dafür sind abermals 30 Dollar Eintritt zu bezahlen, und man darf dafür im Untergeschoss eine schmucklose Einstellhalle besichtigen. Die Autos stehen dicht an dicht gedrängt, und ein eigentliches Ausstellungskonzept fehlt. Aber was gibt es in diesem Gewusel alles zu entdecken!
Gleich zwei der wunderschönen Gurney Eagle Indy Renner standen neben einem McLaren M8E Can Am. Diverse Motorama Showcars aus den Fünfzigern liessen einer schönen, originalen Cobra 289 fast keinen Raum, und mittendrin stand einer von nur zwölf gebauten Mercedes Benz State Laundaulet mit dem langen Cabrioverdeck. Irre!
Einer von nur 51 gebauten Tucker 48 gehört offenbar in den USA in jede namhafte Sammlung. 47 Stück davon sollen immer noch existieren, ich möchte keinen davon.

1) Aston Martin DB4GT Zagato 1961
2) McLaren M8E/F 1971
3) Ferrari 125S 1947
4) Bugatti 57C Vanvooren 1939
Das nächste Highlight stand gleich nebenan, einer der bildschönen Continental Mk II von 1957. Erstbesitzer dieser Preziose war Mike Todd, Ehemann einer gewissen Elizabeth Taylor, und die hatte gleich zwei davon. Man gönnt sich ja sonst nichts. Diese Continental sind auch heute noch fantastische Autos. Ein MkII kostete in England damals das Anderthalbfache eines Rolls-Royces notabene. Ferrari und auch andere Europäer sind im «Vault» ziemlich spärlich vertreten, einen von nur zwei gebauten Erstlings-Ferrari 125S von 1947 gibts aber dennoch zu sehen. Echt?
In dubio pro! Herbert von Karajans früherer Ford GT40 in «Street Version» rundet das Ganze ab, bevor der Besucher kurz vor dem Ausgang noch fast über einen McLaren F1 und dessen Nachfolger, den Gordon Murray S1 LM, stolpert. Auto-Maxime bis zum bitteren Ende. Viel hilft eben doch viel.


Beat Walti rrmerlin@bluewin.ch


Manchmal frage ich mich, was sich gewisse Personen in der Verkehrspolitik überlegen. Dass eine Maut am Gotthard wieder ein Thema ist, ist durchaus nachzuvollziehen. Allerdings haben die Pläne einige Haken. Zuerst soll sie primär für die Ausländer gelten, im Visier sind vor allem Touristen, die von Deutschland nach Italien fahren. Nun ist es aber so, dass die EU ähnliche Pläne Deutschlands mit einer Strassenmaut für Ausländer unterbunden hat. Darum ist kaum zu erwarten, dass solche Pläne eine Chance haben können. Einmal mehr haben gewisse Politiker das Gefühl, dass die Schweiz machen kann, was sie will. Ausserdem ist zu befürchten, dass viele Durchreisende den Kosten ausweichen und so andere Übergänge nutzen, wie den San-Bernardino-Tunnel, und die Region ist auch bereits mit genug Durchgangsverkehr gesegnet.
Einmal mehr zeigt es sich, dass in der Verkehrspolitik kaum ganzheitlich gedacht wird, sondern jeder nur sein Gärtchen pflegt. Es ist an der Zeit, dass ein ganzheitliches Konzept für den alpenquerenden Verkehr entwickelt wird, das auch das Thema vier Spuren im Gotthardtunnel einbezieht. Es ist auch nur schwer nachzuvollziehen, warum Schweizer Touristen von einer Maut ausgenommen werden sollten. Ja, ich weiss, es ist etwas ketzerisch, aber in unserem östlichen Nachbarland bezahlen auch die Österreicher die volle Maut, wenn sie im Land reisen. Am Arlberg haben nur Anwohner und Pendler Anspruch auf eine reduzierte Durchfahrt, sie können entsprechende Mehrfahrtenkarten beziehen. Das wäre für mich auch ein für die Schweiz taugliches Modell. Ehrlich gesagt macht es für die Anwohner keinen Unterschied, ob nun Schweizer oder ausländische Nummernschilder die Strassen verstopfen, und im
Winter im Bündnerland kommen doch die meisten Wochenendskifahrer aus den Kantonen im Mittelland.
Gedanken habe ich mir auch über die Verkehrspläne unseres Bundesrates gemacht. Dabei ist folgender Satz gefallen: «Verkehrsprojekte müssen Jahrzehnte im Voraus geplant werden, damit sie da sind, wenn sie gebraucht werden.» Ich weiss nicht, wie dieser Satz zum Beispiel im Zürcher Oberland angekommen ist, das tagtäglich im Verkehr erstickt und seit Jahren wartet, dass es mit der Oberlandautobahn vorwärtsgeht. Immerhin ist sie jetzt im Planungshorizont bis 2045. Ja, ich weiss, die Umsetzung von Verkehrsprojekten dauert lange, aber für die Betroffenen ist ein Horizont von 20 Jahren nicht einmal ein Hoffnungsschimmer. Schon für meine Mutter war die Oberlandautobahn ein Thema. Sie ist vor gut drei Jahren mit 89 verstorben. Es gibt aber auch Beispiele, die keinen so grossen Horizont haben. Es könnte doch wirklich sein, dass Richtung St. Gallen der Gubrist in der schon fast schnellen Frist von nur zwei Jahren vierspurig läuft, da nun die Sanierung der zweiten Röhre begonnen hat!
Mit gärtnerischen Grüssen
Helene

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