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Oliver Goldinger, Immobilienexperte aus dem Thurgau – tritt 2026 am Samstag in der LOC-Kategorie an.
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Oliver Goldinger, Immobilienexperte aus dem Thurgau – tritt 2026 am Samstag in der LOC-Kategorie an.


Seine ersten Rennkilometer absolvierte Oliver Goldinger bei den ACS AutoRenntagen in Frauenfeld. Der 37-jährige Thurgauer startete vergangenes Jahr in der Schnupperkategorie – nachdem er zuvor beim Rennsport am Simulator auf den Geschmack gekommen war.
Text Werner J. Haller, Pressechef ACS Auto-Renntage Frauenfeld 2026 / Bilder zVg
Mit seiner Laufbestzeit von 2:33,49 Minuten für die 3,2 Kilometer lange Piste auf der Allmend Frauenfeld belegte Oliver Goldinger im Vorjahr den dritten Platz in der Schnupperkategorie. Der Thurgauer fuhr einen Toyota GR Yaris, der Sieger Renato Breny (2:26,45 Minuten) einen BMW M2 G87 und der zweitplatzierte Marc von Tobel (2:28,30) einen Porsche 911 GT3 RS. «Mit anderen Worten, wir waren eine buntgemischte, 21-köpfige Truppe, die zusammen wirklich sehr viel Spass hatte», erinnert sich Goldinger.
Der Immobilienexperte Oliver Goldinger war einst ein passionierter Motorradfahrer, «aber als ich 25-jährig war, hatte die Arbeit Priorität». Jahre später entdeckte er den Rennsport am Computer – Simracing. 2025 belegte Goldinger beim ACS-SIM-Cup Thurgau den zweiten Platz. «Manuel Winkler bekam als Sieger einen Startplatz in der Schnupperkategorie der ACS Auto-Renntage Frauenfeld. Dort wollte ich auch dabei sein und mich mit meinem ewigen Sim-Rivalen
auf einer richtigen Rennstrecke messen – und ihn dort zu schlagen versuchen», erinnert sich Goldinger mit einem Schmunzeln.
Gerade noch rechtzeitig
Er hatte vorerst genug vom simulierten Rennsport. «Schon länger hatte ich damit geliebäugelt, einmal bei einem echten Rennen am Start zu stehen. Also kaufte ich mir vor den Auto-Renntagen Frauenfeld 2025 einen Toyota GR Yaris. Nachdem ich das Auto eingefahren hatte, brachte ich es zum Garagisten, mit dem Auftrag, mir einen besseren Sitz einzubauen.» Der Spezialist sollte dann auch gleich noch bessere Reifen aufziehen und die Bremskühlung optimieren. «Einen Tag vor dem Rennwochenende in Frauenfeld war das Auto parat.»
Oliver Goldinger riskierte nach dem Rennen der Schnupperkategorie auch einen Blick auf die Rangliste der Kategorie LOC2 bis 3000
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APRIL
18./19. April
26. ACS Auto-Renntage Frauenfeld
18. April
Historische Gleichmässigkeitsprüfung an den Auto-Renntagen Frauenfeld 19. April
Old- & Youngtimer-Treffen an den Auto-Renntagen Frauenfeld 24.–26. April
ACS Mitgliederreise «Grand Prix de Monaco Historique»
JUNI
3. Juni
Old- & Youngtimer-Höck I
12. Juni
114. Generalversammlung ACS Thurgau
AUGUST
12. August
Old- & Youngtimer-Höck II 22./23. August
Memorial-Bergrennen Steckborn
SEPTEMBER
5. September
ACS Oldtimer-Ausfahrt
13. September
ACS Auto-Treff
OKTOBER
25. Oktober
20. Oldtimermesse St. Gallen
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Kubikzentimeter Hubraum. «Das Feld umfasste 15 Fahrer, mit meiner Bestzeit wäre ich Achter geworden. Das freute mich sehr!» LOC ist im nationalen Rennsport sozusagen die Einsteigerklasse, bevor man die NAT-Fahrerlizenz erwerben kann und in der Schweizer Slalommeisterschaft startberechtigt ist. In der LOC ist das Feld auch nicht mehr buntgemischt wie in der Schnupperkategorie, man wird je nach Auto in unterschiedliche Hubraumklassen eingeteilt.
Am Wochenende des 18./19. April 2026, wenn in Frauenfeld die 26. ACS Auto-Renntage stattfinden, steigt Goldinger erneut in seinen Toyota GR Yaris, aber dieses Mal in der LOC-Kategorie. «Ich bin gespannt, ob ich mich auch eine Stufe höher bewähre, aber vor allem, ob ich mich verbessern kann und eine schnellere Laufzeit schaffe.» Nach dem Umstieg von der Rennsimulation auf die reale Rennstrecke sei er selbst die Messlatte, die Platzierung innerhalb der LOC-Kategorie sei vorerst zweitrangig. «Auch wenn ich gegen mich selbst fahre, ist der Druck gross genug», sagt er und lacht.
Möchte Goldinger dereinst in der Schweizer Slalommeisterschaft antreten, müsste er innerhalb von zwei Jahren vier LOC-Resultate vorweisen. Doch beim Saisonstart der Slalom-SM in Frauenfeld soll es bleiben, weitere Einsätze hat Goldinger dieses Jahr keine geplant. «Der Aufwand für weitere Rennen in der Schweiz ist mir neben der Arbeit zu gross. Ich will einfach mitfahren und Spass haben. Ich muss kein Rennfahrer werden, um meine Passion ausleben zu können.» Goldinger fährt neben dem Slalom in Frauenfeld bisweilen auch Trackdays auf Rundstrecken.
Vom Simulator profitiert
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Der Aufwand für einen Slalom wie in Frauenfeld sei auch so nicht zu unterschätzen. «Zur eigenen Sicherheit sollten Themen wie Druckluft und Bremsen einen schon inte -
ressieren», mahnt der Frauenfelder. «Ich habe Rundenzeiten am Simulator auch auf echten Rennstrecken hinbekommen. Es ist erstaunlich, wie sehr man von einem Simulator profitieren kann, bevor man in einem echten Auto über eine Rennstrecke fährt. Was der Computer dich allerdings nicht lehrt, ist, dass man auf einer echten Rennstrecke noch eine ganze Portion mehr Mut benötigt», sagt Goldinger schmunzelnd. Das Beispiel Oliver Goldinger zeigt, wie verhältnismässig einfach der Schritt von einem Rennen am Computer zu einem Rennen auf einer echten Strecke ist. Die Schnupperkategorie in Frauenfeld ist einzigartig. Das Startgeld für den unkomplizierten Einstieg in den Motorsport beträgt 195 Franken. Mit dem eigenen Auto fährt man für einen Besichtigungslauf sowie je zwei Trainings- und Rennläufe über den 3,2 Kilometer langen und mit 49 Toren gespickten Rennkurs. «Die Schnupperkategorie in Frauenfeld ist ein sehr lässiger Event», betont Oliver Goldinger.
Weitere Informationen finden Sie in der aktuellen Ausgabe des ACS AUTO auf Seite 15.
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Zum 6. Mal wird das Memorial-Bergrennen Steckborn am 22./23. August 2026 zum Treffpunkt für Liebhaber historischer Fahrzeuge und begeistert mit Tradition, Fahrkultur und besonderer Atmosphäre.
Text Claude Schönherr, Präsident Verein Freunde des Bergrennens Steckborn / Bilder menzi-motorsportfotos.ch
Über 300 Renn- und Sportwagen sowie Oldtimer und Motorräder sorgen für packende Momente auf der traditionsreichen Bergrennstrecke und machen das Memorial-Bergrennen zu einem Höhepunkt im Veranstaltungskalender. Spannung liegt in der Luft – das 6. Memorial-Bergrennen ist ein Highlight in der ganzen Region. Das fesselnde Geschehen auf der rund 3,2 Kilometer langen Bergrennstrecke bietet ein unvergessliches Erlebnis. Die atemberaubende Kulisse des Untersees ist einmalig; ein Besuch des Memorials ist fast ein Muss, ist es doch die einzige Bergrennen-Veranstaltung im Thurgau. Die Nachhaltigkeit ist auch dieses Mal ein Thema. So werden die Teilnehmenden motiviert, mit Synfuel zu fahren (ca. 85 % CO₂-neutrales synthetisches Benzin), und sie tragen mit einem Obolus zum Erhalt und zur Pflege des Waldes bei. Motorsportbegeisterte und alle Besucher, die ein tolles Fest erleben wollen, kommen am Memorial-Bergrennen voll auf ihre Kosten. Ein unvergessliches Wochenende, bei dem nicht nur die Geschwindigkeit zählt.
Die Nähe zu Fahrzeugen, Teilnehmenden und Teams ist einmalig – nicht nur auf der Bergrennstrecke, für deren Rennbetrieb der ACS Thurgau als Rennpartner verantwortlich ist, sondern auch in den verschiedenen Fahrerlagern, insbesondere im Fahrerlager im Städtchen Steckborn entlang der Seestrasse, wo echtes Boxengassen-Feeling aufkommt.
Mit den SBB fast direkt ins Fahrerlager: Die empfohlene Anreise mit den SBB endet am Bahnhof Steckborn – quasi mitten im Fahrerlager und der Boxengasse. Für den Individualverkehr stehen genügend Parkplätze zur Verfügung.
Einer der Höhepunkte in diesem Jahr wird der Showblock sein: Ein illustres Feld mit bekannten Rennfahrern aus Gegenwart und Vergangenheit. In diesem Feld werden erneut Fahrzeuge mit Geschichte zu bestaunen sein. So hat bereits der Jaguar XK 120 (Sieger 1955) wieder zugesagt, und sogar ein Rennfahrer, dreimaliger Sieger des
24-Stunden-Rennens von Le Mans, wird dabei sein.
Die Anmeldungen zum Memorial-Bergrennen können bereits über die Homepage «go4race.ch» getätigt werden. Weitere umfassende Informationen für Zuschauer und Fahrer werden laufend auf der Homepage «bergrennen-steckborn.ch» aufgeschaltet. Verpassen Sie keine News und folgen Sie uns auf der Homepage sowie auf Facebook und Instagram.

Jaguar XK 120 Alu (1949) – Siegerfahrzeug von 1955 wieder am Start.
Der Verein Freunde des Bergrennens Steckborn feiert dieses Jahr sein 20-Jahr-Jubiläum. Eine Sonderausstellung im Museum Turmhof in Steckborn widmet sich diesem freudigen Ereignis. Die Ausstellung dauert vom 30. Mai bis 18. Oktober 2026 und ist zu den üblichen Öffnungszeiten allen interessierten Besuchern zugänglich. Ein Besuch lohnt sich: Man erfährt viel über die Geschichte seit 1955 bis heute, und sogar Kurzfilme der verschiedenen Bergrennen können bestaunt werden – die Atmosphäre ist dabei fast hautnah erlebbar. Ein Wettbewerb im Museum lässt zudem das Herz von Ratefüchsen höherschlagen, denn attraktive Preise warten auf die ausgelosten Gewinner.


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SCHUTZ BEI KONZERTTICKETS
«Ich bin kurz vor einem Konzert erkrankt und konnte nicht teilnehmen –übernimmt meine ACS Reiseversicherung die Ticketkosten?»
Ja, In den Mitgliedschaften ACS Travel, ACS Classic & Travel sowie ACS Premium ist eine Ticketkostenversicherung enthalten. Diese übernimmt die Kosten für Ihr Konzert- oder Veranstaltungsticket, wenn Sie krankheitsbedingt nicht teilnehmen können.
HACKERANGRIFF
«Bei einem Hackerangriff wurden die Zugangsdaten meines Bankkontos für missbräuchliche Transaktionen verwendet. Die Bank lehnt es ab, für den Schaden aufzukommen. Bin ich beim ACS versichert?»
REISEVERSICHERUNG BEI BUSINESS-TRIPS?
«Ich bin manchmal auf Geschäftsreise. Bin ich mit der Reiseversicherung auch bei geschäftlichen Reisen versichert?»
Nein, Ihre Reiseversicherung deckt ausschliesslich Privatreisen. Geschäftliche Reisen oder Anlässe sind ausgeschlossen und somit nicht versichert. Bitte klären Sie mit Ihrem Arbeitgeber, ob Geschäftsreisen firmenseitig versichert sind. Dies betrifft die Mitgliedschaften ACS Travel, ACS Classic & Travel und ACS Premium.
Ja – sofern Sie zusätzlich zu Ihrer ACS Mitgliedschaft den «ACS Cyberschutz» abgeschlossen haben. Diese optionale Zusatzversicherung übernimmt Vermögensschäden infolge Diebstahls persönlicher Daten. Die maximale Versicherungssumme pro Ereignis beträgt CHF 20 000.–.
Auf der ACS Rechtsberatungs-Hotline wird immer wieder die Frage gestellt, wieso nach einem Unfall mehrere Behördenstellen involviert sind und worauf man achten muss. Zusammengefasst geht es um Folgendes:
Verstösst ein Lenker gegen Strassenverkehrsvorschriften und ist mehr als nur eine Ordnungsbusse zu erwarten, gibt es immer zwei Verfahren. Ein Strafverfahren bei der Strafuntersuchungsbehörde am Ort der Widerhandlung (im Thurgau: Staatsanwaltschaft) einerseits und ein Verwaltungsverfahren (Administrativmassnahmen) beim Strassenverkehrsamt andererseits. Die beiden Verfahren werden zwar von zwei separaten Behörden geführt, sind aber dennoch eng miteinander verbunden. Der im Strafverfahren erhobene Sachverhalt ist für beide Verfahren relevant und hat somit auch Einfluss auf die Dauer des Führerausweisentzugs. Will man folglich einen Führerausweisentzug vermeiden oder mildern, muss man sich schon im Strafverfahren gegen die erhobenen Vorwürfe wehren und diese richtigstellen. Andernfalls hat man später dann das Nachsehen.
Es kommt auch vor, dass das Strassenverkehrsamt sich schon vor der Staatsanwaltschaft beim fehlbaren Lenker meldet. In diesem Fall empfiehlt sich, das Administrativmassnahmenverfahren schriftlich sistieren zu lassen und vorerst den Ausgang des Strafverfahrens abzuwarten. Wurde ein Führerausweisentzug bereits verfügt und vollzogen und kommt man dann doch ohne Strafe davon, kann man gegen den Entzug nachträglich nichts mehr unternehmen und hat somit den Führerschein grundlos abgegeben.
Ich wünsche Ihnen jederzeit eine sichere und unfallfreie Fahrt.
Dieser Beitrag erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit und stellt keine Rechtsberatung dar.





