unter uns
02 2021
Kundenmagazin
10 Jahre acrevis: ein Jubiläum mit vielen Facetten Nachhaltig drucken und versenden Videoberatung: das Beste aus zwei Welten
Alles fliesst: Pumpenlösungen für alle Bedürfnisse
Inhalt
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6 ktuell 4 Aacrevis feiert – ein Jubiläum mit vielen Facetten orträt 6 PAlles fliesst, wenn das Team von Pumpen Lechner am Werk ist
achhaltigkeit 8 NWeniger und umweltfreundlicher: das neue Refutura-Papier bei acrevis
ktuell 10 AEine fundierte Planung für Ihre Finanzen
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Aktuell
Das Beste aus zwei Welten mit der neuen acrevis Videoberatung
12 PDasorträt Toggenburg als Herzensangelegenheit:
Verwaltungsrat Stephan Bärlocher urzinfo 14 KSponsorings und andere News
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Editorial
Vergangenheit, Zukunft und geschenkte Augenblicke «Vergangenheit ist Geschichte, Zukunft ist ein Geheimnis und jeder Augenblick ein Geschenk.» Diese Zeilen hat die deutsche Liedermacherin Ina Deter gesungen. Jeder Augenblick ist ein Geschenk, da stimme ich Ina Deter zu. Bestes Beispiel dafür waren unsere Jubiläumsanlässe – nebst Spenden sowie sozialen Mitarbeitenden-Engagements Teil unserer Jubiläumsaktivitäten. Unseren 10. Geburtstag haben wir an allen acht Standorten mit Kundinnen und Kunden sowie mit der regionalen Bevölkerung gefeiert. Jede Begegnung, jedes Gespräch bei Speis und Trank, jedes Lachen, ja jeder Augenblick dieser Anlässe waren für mich und für die ganze acrevis Familie ein Geschenk. Danke, dass Sie mit uns gefeiert und mit uns viele unvergessliche Augenblicke geteilt haben! Auch die anderen Aussagen von Ina Deter treffen zu, wobei ich sie für mich noch ergänzt habe: Die Vergangenheit ist Geschichte – und das Fundament der Gegenwart. Denn die Vergangenheit, das sind unsere Wurzeln, die uns bis in die Gegenwart tragen und diese prägen. So halten wir als acrevis heute noch die Werte hoch, die unsere Vorgängerbanken begründet haben, und leben regionale Verbundenheit, verantwortungsvolles Banking und Nachhaltigkeit jeden Tag. Die Zukunft ist ein Geheimnis – sie lässt sich aber in der Gegenwart schon gestalten. Sicher, nicht jede Entwicklung muss oder kann vorweggenommen werden. Zumindest aber in finanzieller Hinsicht lohnt es sich, vorausschauend zu planen: Mit der umfassenden, weitsichtigen acrevis Finanzplanung stellen Sie Ihre Zukunft, Wünsche und Träume auf eine solide Grundlage – ganz egal, wie Ihre Ziele aussehen. Sprechen Sie Ihre Kundenberaterin oder Ihren Kundenberater darauf an, gerne unterstützen wir Sie mit einer kompetenten Finanzplanung. Mehr zum Jubiläum, zu unserem Engagement betreffend Nachhaltigkeit, zur Finanzplanung und zu weiteren Themen rund um acrevis finden Sie im vorliegenden «unter uns»-Magazin. Sie haben es sicher schon bemerkt – mit dieser Ausgabe erscheint das «unter uns» in einem neuen Kleid. Dabei haben wir Neues entwickelt und Bewährtes beibehalten mit dem Ziel eines für Sie noch ansprechenderen Magazins. Unverändert geblieben ist der Inhalt: abwechslungsreiche Informationen rund um acrevis und die Finanzwelt. Ich wünsche Ihnen eine spannende Lektüre!
Dr. Michael Steiner Vorsitzender der Geschäftsleitung
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Aktuell
acrevis feiert – ein Jubiläum mit vielen Facetten Trotz Corona-Umständen: 2021 war für uns ein Jahr zum Feiern! Die acrevis Bank AG entstand 2011 aus dem Zusammenschluss der Bank CA St. Gallen AG und der swissregiobank AG. Voller Freude und Dankbarkeit blicken wir in diesem Jahr auf ein erfolgreiches erstes acrevis Jahrzehnt zurück. Unseren runden Geburtstag haben wir auf vielfältige Art und Weise gefeiert.
Zwar mussten wir unsere Jubiläums-Generalversammlung mit Blick auf die Corona-Situation schweren Herzens absagen. Unsere Aktionärinnen und Aktionäre konnten sich aber dennoch über eine Jubiläumsdividende freuen. Auch ein Fest mit allen aktiven und pensionierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern fiel leider Corona zum Opfer – aber aufgeschoben ist nicht aufgehoben, der Anlass ist nun für 2022 geplant. 4
Für unsere Kundinnen und Kunden sowie die regionale Bevölkerung fanden am 23. September 2021 an allen acht Niederlassungen Jubiläumsanlässe mit Speis und Trank und musikalischer Umrahmung oder anderen Attraktionen statt. Bei einem Jubiläumswettbewerb gab es dabei acht acrevis Aktien im Wert von je über 1300 Franken sowie weitere attraktive Preise zu gewinnen. Herzlichen Dank fürs zahlreiche Vorbeikommen, das fröhliche
Aktuell
Mitfeiern und all die guten Gespräche im Rahmen dieser Anlässe sowie für die rege Wettbewerbsteilnahme! Die Gewinnerinnen und Gewinner wurden persönlich benachrichtigt. Mit insgesamt 80’000 Franken als Jubiläumsspenden haben wir Vereine und Institutionen sowie gemeinnützige Projekte im Umfeld unserer Niederlassungen unterstützt. Wir waren überwältigt von der Fülle der eingereichten Projekte – sowohl von der Anzahl als auch von der Vielfalt an Themen und Bereichen, in denen sich Menschen in unserer Region für andere engagieren. Ihnen allen gebührt von ganzem Herzen ein Dankeschön! Die von lokalen Jurys gekürten glücklichen Empfängerinnen und Empfänger der 16 Jubiläumsspenden von je 5000 Franken durften ihre SpendenChecks Ende August entgegennehmen. Parallel dazu haben sich unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auch ganz handfest engagiert – ob Geschäftsleitungsmitglieder oder Lernende: In unserem Marktgebiet zwischen Bodensee und
Zürichsee haben wir insgesamt 65 Tage soziale Engagements geleistet beziehungsweise leisten sie noch bis Ende Jahr. Gemüse rüsten in der Gassenküche St. Gallen, Wanderwege instand stellen im Toggenburg, bei der «Poschtitäsche» in Wil Lebensmittel für die Abgabe an Bedürftige vorbereiten, anpacken am Mittagstisch Tavola in Gossau, im Pflegezentrum Wiesental in Wiesendangen bei der Betreuung von Bewohnenden mithelfen oder mit der Pro Natura Neophyten bekämpfen im Kaltbrunner Riet: Wir freuen uns, dass wir an so verschiedenen Orten anpacken und damit einen kleinen persönlichen Beitrag für die Gesellschaft leisten können – verantwortungsvoll, regional, leidenschaftlich, wie es auch unseren Unternehmenswerten entspricht. Die Bilder auf dieser Doppelseite geben einen kleinen Einblick in unser intensives und vielfältiges Jubiläumsjahr. Mehr zu den sozialen Engagements sowie zu den Empfängerinnen und Empfängern der 16 Jubiläumsspenden können Sie unter acrevis.ch/jubilaeum nachlesen. 5
Porträt
Alles fliesst Eine Schachtabdeckung aus Gusseisen, 60 Zentimeter im Durchmesser, das ist oftmals alles, was zu sehen ist, wenn das Team von Pumpen Lechner ein Projekt abgeschlossen hat. Was das Unternehmen herstellt, hat aber meist ganz andere Dimensionen – und das wortwörtlich.
Alles im (Durch-)Blick: Patrick Lechner, Geschäftsführer der Pumpen Lechner GmbH, Peter Wegmann, Teamleiter Finanzieren im Marktgebiet Zürichsee der acrevis Bank, und Jarko Sebik, Mitglied der Geschäftsleitung der Pumpen Lechner GmbH (von links). 6
Am Kranhaken baumelt ein Pumpenschacht aus Polyethylen. 3,3 Tonnen bringt er auf die Waage und mit einer Länge von 9,3 Metern ist er der zweithöchste stehend eingebaute Schacht, der je das Werksgelände im glarnerischen Bilten verlassen hat. Wenn er im Untergrund fertig angeschlossen ist, wird er das Abwasser einer grossen Liegenschaft zwischenspeichern, ehe es von Pumpen auf das Niveau der höher liegenden Kanalisation hinaufbefördert wird. Geliefert wird er komplett ausgerüstet mit Pumpen, Anschlussstutzen und Druckleitungen, Rückschlagven tilen und Absperrschiebern. Quasi schlüsselfertig und bereit für die Inbetriebnahme durch ein Serviceteam von Pumpen Lechner. Start in der heimischen Garage Angefangen hat alles 1993 als Einzelfirma in der EinfamilienhausGarage des Firmengründers Richard Lechner, später zügelte man in einen etwas grösseren Stall, seit 2010 residiert die Firma in Bilten und an einem zweiten Fertigungsstandort in Weesen. Von hier aus deckt sie die ganze deutschsprachige Schweiz und das grenznahe Ausland ab. «Wir sind kontinuierlich gewachsen», hält Patrick Lechner fest. Der Sohn des Gründers hat das Unternehmen 2017 übernommen und leitet es nun als Geschäftsführer, unterstützt von drei weiteren Mitgliedern in der Geschäftsleitung. Für ein konstruktives Miteinander Ob die Übergabe von der 1. an die 2. Generation gut funktioniert habe? Patrick Lechner und Jarko Sebik, in der Geschäftsleitung für Marketing, Vertrieb und Schulungen zuständig, bejahen: «Reibungslos – nicht zuletzt dank der guten Vorbereitung der Nachfolgeregelung durch die acrevis Bank, unsere Hausbank.» acrevis sei für Pumpen Lechner ein verlässlicher Partner, die Unterstützung etwa bei den diversen Bau- und Ausbauvorhaben dank des guten Drahts zu Peter Wegmann, Teamleiter Finanzieren in der acrevis Bank Pfäffikon, stets unkompliziert. Auch Wegmann schätzt die Zusammenarbeit: «Schon der Austausch mit dem Firmengründer war konstruktiv und angenehm, die heutige Geschäftsleitung führt das gute Miteinander nahtlos fort.»
Individuelle Lösungen erarbeiten Im Zentrum stehe das Kundenbedürfnis, betont Patrick Lechner: «Die Anlagen werden individuell gefertigt. Für die Pumpen arbeiten wir mit 21 internationalen Lieferanten zusammen, so können wir immer die passende Lösung liefern.» Massgeschneiderte Anlagen – das setzt viel Know-how und Erfahrung voraus. Der Geschäftsführer ist froh um viele langjährige Mitarbeitende: «Unser 77-köpfiges Team bringt es auf 425 Dienstjahre.» Ein gutes Arbeitsklima ist ihm wichtig. Gepflegt wird dies – wenn es Corona zulässt – gerne auch im werkseigenen «Bier-Pavillon», einem Holzhäuschen in einer Ecke des Areals. «Handfestes Team-Building», schmunzelt Lechner: «Alle haben beim Bau angepackt. Der Aussendienst etwa hat die Wände gestrichen, andere haben die Theke aus Polyethylen erstellt.» Dank guter Zusammenarbeit mit den Lieferanten – die bis zu sechs Meter langen Kunststoff-Rohlinge kommen aus Österreich und Italien, die Elektronik aus Italien und Deutschland, die Pumpen aus aller Welt – habe man auch von den derzeit teils erschwerten Lieferbedingungen im globalen Handel wenig bemerkt. «Einzig unser internes Lager haben wir aufgestockt, um die aktuell sehr hohen Preisaufschläge abfedern zu können.» Ob man dafür genügend Platz gehabt habe? Ein Blick übers Firmenareal zeigt, dass nicht wirklich viel freie Fläche bleibt. «Wir platzen aus allen Nähten», bestätigen Lechner und Sebik. «Die Auftragsbücher sind voll, wir könnten von der Fläche wie auch vom Personal her stetig weiterwachsen, auch im immer wichtiger werdenden Service bereich.» Ein Luxusproblem – bei dessen Bewältigung acrevis als Finanzierungspartnerin gerne weiter Hand bietet.
Innovative Firma für breite Produktepalette Draussen ist der eindrückliche Pumpenschacht zwischenzeitlich auf einem Tieflader abtransportiert worden. In den Hallen wird derweil eifrig weitergearbeitet – an Anlagen in verschiedenster Grösse wird gesägt, gefräst, gebohrt und geschweisst. Der Kunststoff Polyethylen lässt sich wie Holz bearbeiten. «Es braucht keine riesigen Maschinen, Schnitte machen wir beispielsweise mit einer handelsüblichen Handkreissäge», erklärt Patrick Lechner. Die schwarzen Späne, die dabei anfallen, werden weiterverwendet und erhalten ein neues Leben als Blumentöpfe oder Abfallsäcke. Gut 2000 Anlagen pro Jahr verlassen die Fertigung. Alle im Abwasserbereich? Jarko Sebik schüttelt den Kopf: «Das ist zwar ein wichtiges, aber nicht unser einziges Standbein.» Die Palette ist breit, das Unternehmen innovativ: «Regen- und Grundwassernutzungen, Retentionen, mobile Provisorien mit einer Fördermenge bis zu mehreren Tausend Litern pro Sekunde, Brunnenstuben, Kanalisations- und Kabelschlaufschächte, Pumpensteuerungen, aber auch Schwimmteiche, Gartenteiche oder imposante Springbrunnen, Pumpen und Reservoirs für Wasserversorgungen – von Trink- über Regen- bis hin zu Schmutzwasser mit oder ohne Fäkalien bewältigen unsere Anlagen alles.» Dabei kommt die Firma zum Zug, wenn zu wenig, aber auch wenn zu viel Wasser da ist: «Bei Trockenheit Alpen über kilometerlange Leitungen mit Trinkwasser versorgen oder bei Überschwemmungen Wasser abpumpen – mit 300 Mietpumpen und Reservepumpen für die Feuerwehr sind wir auf alles vorbereitet.»
Von aussen...
Für die individuell massgefertigten Anlagen wird Polyethylen-Kunststoff verschweisst.
...und von innen. 7
Aktuell
Weniger und umweltfreundlicheres Papier Für ihre Drucksachen setzt acrevis neu auf Refutura-Papier, das zu 100 % aus Altpapier besteht. Zusätzlich steht ein Adressdrucker für Kuverts im Einsatz. Damit lassen sich Papier und Kunststoff einsparen – das eine in Form zusätzlicher Adressblätter, das andere in Form des Materials, aus dem die Sichtfenster der Kuverts gemacht sind.
Rund 790’000 Seiten jährlich für das Anlegermagazin «invest» und gut 830’000 Seiten für das Kundenmagazin «unter uns». Dazu unzählige Produktbeschriebe und Informationsbroschüren, individuelle Unterlagen wie Verträge oder Konto- und Depotaus züge für die 55’000 Kundinnen und Kunden. Und nicht zuletzt alljährlich Aktionärsbriefe, Geschäfts- und Semesterberichte für die rund 10’000 Aktionärinnen und Aktionäre von acrevis: Zwar ist heutzutage vieles auf digitalem Wege möglich, Gedrucktes gibt es aber weiterhin. «Auch wenn wir uns laufend darum bemühen, die Papiermenge zu reduzieren, ist das nicht in allen Fällen möglich. In gewissen Bereichen sind gedruckte Unterlagen nicht wegzudenken, zudem benötigt die Entwicklung in Richtung volldigitaler Lösungen Zeit», hält Christian Gentsch, Mitglied der acrevis Geschäftsleitung und Leiter des Bereichs Logistik, fest.
Belinda Pitti, Mitarbeiterin Spedition der FinanzLogistik, «füttert» den Kuvertdrucker mit Umschlägen, die vom Gerät automatisch individuell adressiert werden.
Trotz des neuen Kuvertdruckers wurde gerade diese «unter uns»-Ausgabe noch mit herkömmlichen Fensterkuverts und Adressträgern versandt – wieso? Auch das ist gelebte Nachhaltigkeit: Der Lagerbestand umfasste noch rund 26’000 Kuverts und Blätter für Adressträger, das entspricht fast genau der Menge, die für einen Versand des acrevis Kundenmagazins benötigt wird. Statt die Umschläge also ungenutzt zu entsorgen, wurden sie nun sinnvoll aufgebraucht. Diverse andere Versände erfolgten bereits ohne Fensterkuverts und zusätzliche Adressträger. Und falls für spezifische Versände auch künftig doch einmal Fenster kuverts benötigt werden, wird konsequent auf Umschläge mit umweltfreundlicheren Fenstern gesetzt.
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Zu 100 % aus Altpapier Mit Blick auf die Nachhaltigkeit und die Reduktion des ökologischen Fussabdrucks setzt acrevis bei ihren Drucksachen daher auf ein neues, umweltfreundlicheres Papier. Christian Gentsch: «Das Papier der Refutura-Linie stammt zu 100 % aus Faserrohstoffen, die dem Recyclingkreislauf entnommen sind. Es besteht also vollumfänglich aus Altpapier und ist dank kurzer Transportwege der Rohstoffe auch sehr emissionsarm.» Das Forest Stewardship Council (FSC) hat das Refutura-Papier zertifiziert. Dafür kontrolliert die Non-Profit-Organisation die Herkunft des Altpapiers und macht den Beschaffungsprozess nachvollziehbar. Und auch mit dem «Blauen Engel» wurde das Refutura-Papier ausgezeichnet. Das Umweltzeichen bestätigt, dass das Papier aus 100 % Altpapier besteht sowie energie- und wassersparend und besonders schadstoffarm hergestellt wird. Keine zusätzlichen Adressträger mehr Die meisten Unterlagen und Magazine von acrevis werden in grossen Kuverts mit Adress-Sichtfenstern versandt. Bislang musste dabei vor dem eigentlichen Inhalt ein sogenannter Adressträger eingelegt werden: ein zusätzliches A4-Blatt, auf dem lediglich die Zustelladresse aufgedruckt wurde und das ansonsten leer war. «Diesen Papieraufwand wollten wir reduzieren, ohne aber die Flexibilität hinsichtlich Adressierung und Personalisierung zu verlieren», so Christian Gentsch. Ein Kuvertdrucker für acrevis brachte die Lösung. Betrieben wird das Gerät von der Finanz-Logistik AG in St. Gallen, der Christian Gentsch als Geschäftsführer vorsteht. Das Unternehmen, an dem die
Sich vernetzen und aktiv einbringen acrevis ist dem Verein Swiss Sustainable Finance (SSF) beigetreten. Die Organisation und acrevis massgeblich beteiligt ist und das für sie wie auch für Dritte diverse Bankdienstleistungen im Backoffice- und IT-Bereich erbringt, wickelt alle acrevis Versände ab. Mehrere Zehntausend Blätter pro Jahr «Statt auf ein Zusatzblatt drucken wir die Adresse nun automatisiert direkt auf den Umschlag. Über alle acrevis Versände gerechnet, spart das im Jahr mehrere Zehntausend Seiten Papier ein», zeigt Christian Gentsch die Dimensionen auf. «Zudem kann bei den Kuverts auf die Sichtfenster verzichtet werden, was dem Papierkreislauf zugutekommt: Die Fenster aus Kunststoff müssen im Aufbereitungsprozess teils sehr aufwendig ebenso aus dem Altpapier entfernt werden wie der Leim der Fensterverklebungen.» Stephan Moser, Leiter des Bereichs Spedition in der Finanz-Logistik AG, ist mit dem neuen Gerät zufrieden: «Die Prozesse haben sich eingespielt, das Handling von Versänden mit dem neuen Kuvertdrucker funktioniert reibungslos.» Weil das Gerät ein wenig wie ein Gepäckscanner an einem Flughafen aussehe, habe es auch schon einen Spitznamen erhalten, schmunzelt Moser: «Welcome to security check» steht auf einem Plakat an der Wand, daneben prangt das Logo «Fin(n)air», das mit zwei «n» auf die finnische Fluggesellschaft und mit einem «n» auf das interne Kürzel «FIN» der Finanz-Logistik AG anspielt. Effiziente Rohstoff- und Energienutzung Verantwortungsvolles Banking geht für acrevis über nachhaltige Bankprodukte hinaus. Christian Gentsch: «Wir möchten unseren Bankbetrieb nachhaltig gestalten. So sind wir beispielsweise seit 2020 CO2-neutral und tragen zum Ziel des Bundesrates bei, dass die Schweiz bis 2050 klimaneutral ist. Das heisst, dass wir als Bank schonend mit Ressourcen umgehen. Mit effizienter Rohstoff- und Energienutzung leisten wir einen Beitrag zu einer nachhaltigen Entwicklung. Zum Beispiel bei der Strom- und Wärmeversorgung, bei der Bauweise unserer Bankgebäude, bei der Beschaffung und Nutzung von elektrischen Geräten und Fahrzeugen oder eben auch bei der Verwendung von Papier.»
ihre rund 186 Mitglieder wollen die Position der Schweiz als führende Stimme und Akteurin im Bereich der nachhaltigen Finanzen stärken.
«Unser Ziel ist es, bezüglich Nachhaltigkeit eine führende Rolle im Regionalbankenmarkt einzunehmen. Wir haben daher Nachhaltigkeit als eines unserer Schwerpunktthemen definiert», hält Dr. Michael Steiner, Vorsitzender der Geschäftsleitung von acrevis, fest. «Dieser Schwerpunkt deckt sich mit dem erklärten Ziel des Bundesrates und der Schweizerischen Bankiervereinigung, die Schweiz zum international führenden Hub im Bereich Sustainable Finance zu entwickeln.» Um sich im Bereich nachhaltiger Finanzen gezielt zu vernetzen, hat sich acrevis um die Aufnahme in den nationalen Verein Swiss Sustainable Finance (SSF) beworben und wurde im September als Mitglied aufgenommen. Der Verein wurde 2014 gegründet. Als Plattform bündelt er das breite Fachwissen im Bereich nachhaltiger Finanzen und setzt sich mit seinen Mitgliedern und Netzwerkpartnern – darunter Finanzdienstleister, Investoren, Research-Organisationen, Bildungseinrichtungen und Organe der öffentlichen Hand – dafür ein, gesellschaftliche und umweltbezogene Themen im Anlage- und Finanzierungsgeschäft zu fördern. Dies eröffnet nicht nur vielfältige Chancen, sondern stärkt auch gezielt den Schweizer Finanzplatz. Michael Steiner: «Wir freuen uns sehr, uns im SSF mit den anderen Mitgliedern austauschen und uns beispielsweise in Arbeitsgruppen aktiv einbringen zu können.» Weitere Informationen zum Verein SSF unter sustainablefinance.ch
Verschiedene nachhaltige Bankprodukte von acrevis Verantwortungsvolles Banking und damit auch Nachhaltigkeit sind in der Unternehmensstrategie von acrevis verankert. In allen Geschäftsfeldern, insbesondere im Anlage- und Kreditgeschäft, bieten wir unseren Kundinnen und Kunden explizit nachhaltige Bankprodukte wie das Vermögensverwaltungsmandat «acrevis invest expert Nachhaltigkeit» oder eine nachhaltige Hypothek an. Eine kurze Übersicht über die verschiedenen nachhaltigen Bankprodukte von acrevis sowie die Vorteile, von denen Sie als Kundinnen und Kunden ganz direkt profitieren, können Sie über den nebenstehenden QR-Code als PDF herunterladen oder mit dem Talon in der Heftmitte in gedruckter Form bestellen. Natürlich können Sie auch Ihre Kundenberaterin oder Ihren Kundenberater auf unsere nachhaltigen Bankprodukte ansprechen – wir beraten Sie gerne.
Weitere Informationen zum nachhaltigen Engagement von acrevis finden Sie unter acrevis.ch/nachhaltigkeit 9
Aktuell
Ihre Finanzen verdienen eine fundierte Planung Auf einer Wanderung, im Beruf, im Training, beim Hausbau: Wer vorausschauend und sorgfältig plant, erhöht seine Chance, gesteckte Ziele zu erreichen. Das gilt auch, wenn es um Geld geht.
ZweiVarianten Varianten der acrevis Finanzplanung Zwei der acrevis Finanzplanung Check
Im Alltag treffen wir viele grosse und kleine Entscheidungen. Dazu kommen Ereignisse und Entwicklungen von aussen, die sich direkt oder indirekt auf unser Leben auswirken. «All dies kann zu Turbulenzen führen, Unsicherheiten auslösen oder Risiken mit sich bringen, auch in finanzieller Hinsicht», hält Brigitte Weber, Leiterin Finanzplanung der acrevis Bank, fest. «Die meisten Menschen suchen Stabilität und Verlässlichkeit. Eine Finanzplanung hilft, Unsicherheiten zu reduzieren und Risiken einzuschränken, indem sie Zusammenhänge transparent darstellt, Handlungsempfehlungen vermittelt und Optimierungspotenzial aufzeigt.» So individuell wie Sie Die eigenen Wünsche und Träume auf eine verlässliche Grundlage stellen: «Mit einer umfassenden, weitsichtigen Finanzplanung ist das möglich», so Brigitte Weber. In den eigenen vier Wänden wohnen, eine Familie gründen und die Lieben finanziell absichern, ein Sabbatical als Auszeit nutzen oder für ein sorgenfreies Leben im Alter sparen: «Ziele, die man sich fürs Leben oder für einzelne Lebensabschnitte setzt, gibt es viele – und sie sind so individuell wie Sie! Weil sich nicht alle Situationen und Rahmenbedingungen über einen Kamm scheren lassen, erstellen wir Ihre Finanzplanung ganz persönlich auf Sie und Ihre Bedürfnisse zugeschnitten.» Als Grundlage dient eine Gegenüberstellung der persönlichen Ziele und der jeweiligen finanziellen Situation. «Zwei Varianten stehen Ihnen zur Verfügung: Finanzplanung Check liefert Ihnen einen klaren Überblick, eine Finanzplanung 360° eine feinteilige Rundumsicht. Kurz und knackig oder ausführlich und detailliert – nach einem kostenlosen, unverbindlichen Erstgespräch können Sie sich entscheiden.» Begleiten als Bank fürs Leben Zu einem guten Plan gehört auch eine konsequente Umsetzung. Bankgeschäfte sind Vertrauenssache, gebaut auf einer verläss lichen Beziehung. «Das gilt auch für eine Finanzplanung», betont Brigitte Weber. «Sie ist nicht nur eine Momentaufnahme, sondern hat eine zukunftsgerichtete Perspektive. Darum braucht es im Bereich Finanzplanung neben einer umfassenden Beratung auch eine langfristige Begleitung. Wir sind gerne für Sie da – als Brigitte Weber Leiterin Finanzplanung Ihre Bank fürs Leben!» 10
Kostenloses Erstgespräch Bestandesaufnahme fi nanzielle Ist-Situation
360° Kostenloses Erstgespräch Bestandesaufnahme fi nanzielle Ist-Situation
Ihre Lebenssituation sowie Wünsche, Ziele und Pläne für die Zukunft
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Nicht warten, sondern loslegen: Vereinbaren Sie noch heute Ihr unverbindliches, kostenloses Erstgespräch – telefonisch oder mit nebenstehendem QR-Code. Weitere Informationen finden Sie unter acrevis.ch/finanzplanung
Aktuell
Das Beste aus zwei Welten: die neue acrevis Videoberatung Die eigene Kundenberaterin oder den eigenen Kundenberater quasi persönlich treffen, ohne aus dem Haus zu gehen? Die neue Videoberatung von acrevis macht es möglich und verwandelt jeden beliebigen Ort in ein acrevis Beratungszimmer. Für ihre Kundinnen und Kunden ist die acrevis Bank auf verschiedenen Kanälen erreichbar – telefonisch, per Post oder E-Mail, über den Online-Schalter oder vor Ort in einer der acht Niederlassungen zwischen Bodensee und Zürichsee. Dabei ist der Bankensektor im Wandel: Digitale Angebote und Online-Services nehmen zu. Teile des Bankgeschäfts verlagern sich immer mehr vom traditionellen Schalter ins Internet, wobei die Corona-Pandemie dies noch akzentuiert hat. Persönlicher Austausch wird geschätzt acrevis verfolgt die aktuellen Entwicklungen aufmerksam und gestaltet den Wandel aktiv mit – dort, wo es Sinn macht: «Allein auf das Internet zu setzen, wäre falsch», ist Dr. Michael Steiner, Vorsitzender der acrevis Geschäftsleitung, überzeugt: «Auch wenn vieles online machbar ist, schätzen unsere Kundinnen und Kunden weiterhin den persönlichen Austausch mit uns als Bank, mit ihrer Kundenberaterin oder ihrem Kundenberater. Unsere individuelle Beratung, die langjährige Erfahrung und Kompetenz unserer Expertinnen und Experten sowie unsere gesamtheitliche Betrachtung der Kundensituation sind es, die zu unkomplizierten, massgeschneiderten Lösungen führen.» Zwei Welten zusammenführen Digitale Möglichkeiten und persönliche Beratung müssen allerdings kein Widerspruch sein, wenn man das Beste aus beiden Welten nimmt und zusammenführt.
Mit diesem Ziel wurde das Projekt «acrevis Videoberatung» umgesetzt: In allen Niederlassungen wurden Videostationen für die Kundenberaterinnen und Kundenberater installiert. Die Kundin oder der Kunde wählt sich über einen vorgängig zugestellten Meeting-Link ein und nimmt vor der Webcam des eigenen Computers oder Tablets gleichsam Platz im virtuellen Beratungszimmer. Eine Software-Installation ist nicht notwendig, das System läuft vollumfänglich im Internetbrowser. Bis zu drei Parteien können vernetzt werden, so ist bei Bedarf etwa der Beizug eines weiteren Spezialisten möglich. Alle Teilnehmenden können sich über das System live in Bild und Ton sowie über eine Chat-Funktion mit dem Gegenüber austauschen. Auch das gegenseitige Zeigen des eigenen Bildschirmes ist einfach möglich. Erprobt und sicher Eingesetzt wird eine Software, die bei acrevis bereits für die zwei videogestützten digitalen Kundenhallen in Rapperswil und Wil im Einsatz steht. «Die damit gemachten positiven Erfahrungen waren ebenso ausschlaggebend für die Wahl dieser Lösung wie auch der Sicherheitsaspekt durch eine End-to-End-Verschlüsselung und den Server-Standort in der Schweiz», erklärt Priska Wälli, die zuständige Projektleiterin Digitalisierung bei der Finanz-Logistik AG. «Für einen optimalen Einsatz wurden alle Kundenberaterinnen und -berater von acrevis geschult, sodass sie sämtliche Möglichkeiten der Videoberatung nutzen und ihren Kundinnen und Kunden seit Anfang Oktober anbieten können.» Auch seitens der Kundin oder des Kunden kann eine Videoberatung unkompliziert initiiert werden: Im acrevis Online-Schalter steht ein entsprechender Link zur Verfügung. Der Videoanruf wird während den Schalterzeiten vom Kundendienst entgegengenommen und direkt bearbeitet oder an die zuständige Abteilung weitervermittelt. «Wir sind überzeugt, dass die acrevis Videoberatung ein weiterer wertvoller Kanal für einen individuellen Kontakt und eine persönliche Beratung ist. So sind wir überall da für unsere Kundinnen und Kunden – als ihre Bank fürs Leben», bekräftigt Michael Steiner.
[Bild eines KuBes an einer Video-Station FOLGT]
Ist Ihr Interesse geweckt? Sprechen Sie Ihre Kundenberaterin oder Ihren Kundenberater auf die neue Möglichkeit der Videoberatung an oder nutzen Sie den Online-Schalter über den nebenstehenden QR-Code.
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Porträt
Das Toggenburg als Herzensangelegenheit Seit 2008 setzt Stephan Bärlocher sein Wissen und seine Erfahrung als Verwaltungsrat der acrevis Bank ein. Zahlen waren sein ganzes Berufsleben lang sein Metier. Doch noch wichtiger ist ihm die enge Zusammenarbeit mit Menschen. Deshalb wird für ihn auch mit 65 noch nicht Schluss sein.
Die Bank Bütschwil war wohl die erste Bank, die Stephan Bär locher als Kind wahrnahm. Er wuchs im Dorf auf und ist bis heute dem Toggenburg treu geblieben. Damals konnte der heute 64-Jährige allerdings nicht ahnen, dass er einst eine verant wortungsvolle Aufgabe für die «Dorfbank» übernehmen würde, die später in der swissregiobank und danach in der acrevis Bank aufging. «Schon mein Grossvater war dort Kunde, die ganze Familie eigentlich», erinnert er sich. Bärlocher steht vor dem Fuhrpark der Regio 144 AG in Rüti im Kanton Zürich, dem Rettungsunternehmen für die Region Zürichsee-Oberland-Linth. Hier leitet er Finanzen und Controlling. Diese
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Bereiche unterstehen ihm auch am Spital Linth in Uznach, seinem anderen Beschäftigungsort, wo er als stellvertretender Spitaldirektor wirkt. Ein Team aus Rettungssanitätern wird gerade zu einem Einsatz gerufen. Konzentriert machen sie sich bereit, jeder Griff sitzt, nach wenigen Sekunden ist das Fahrzeug auf der Strasse. Er sei der Einzige hier, der keinen Rettungswagen fahren dürfe, aber das sei wohl auch besser so, sagt Bärlocher schmunzelnd. Spricht er über Regio 144, ist ihm anzuhören, dass er stolz darauf ist, ein Teil des Ganzen zu sein. «Die Atmosphäre hier ist eine ganz besondere, die Aufgabe schweisst die Menschen zusammen.» Jeder interessiere sich für den anderen, man unterstütze
Porträt
sich gegenseitig. Er sei immer wieder beeindruckt von der Leistung, welche die Rettungssanitäter erbringen, «und dennoch haben wir hier am Stützpunkt keineswegs ein gestresstes, hektisches Klima». Verantwortung teilen, Kompetenzen trennen Der vierfache Vater und dreifache Grossvater stiess 2008 als Verwaltungsrat zur damaligen swissregiobank. Bis zu diesem Frühjahr gehörte er dem Kredit- und Führungsausschuss an, seither ist er Mitglied des Kredit- und Prüfungsausschusses. Beides passt perfekt: Es geht um Zahlen – aber eben auch um Menschen. Stephan Bärlocher erinnert sich, dass seine Aufgabe zu Beginn noch anders aussah als heute. Man habe damals als Verwaltungsrat vertieft in einzelne Kreditgeschäfte geschaut, heute sei das Sache der operativen Organe und nicht des strategischen Gremiums. «Das ist auch richtig so», sagt Bärlocher, «die Verantwortung teilen wir gemeinsam, aber die Kompetenzen sind getrennt.» Rasante Umwälzungen in vielen Bereichen brachte auch die Digitalisierung. Es sei ihm und seinen Kolleginnen und Kollegen im Verwaltungsrat immer bewusst gewesen, dass es für eine Regionalbank schwierig sei, den digitalen Wandel eigenständig zu realisieren. Deshalb habe man sich früh für die Zusammenarbeit in Netzwerken entschieden. «Es ist wichtig zu wissen, was man selbst kann und was man besser einkauft.» Digitale Instrumente seien Werkzeuge für eine Bank, aber nicht ihr Kerngeschäft. Bankgeschäfte als Vertrauenssache Bei der Digitalisierung gehe es zudem nicht nur um technische, sondern auch um ganz grundsätzliche Fragen: «Wie viel Digi talisierung erträgt die Kundschaft?» Für die jüngere Generation sei der Einsatz moderner Hilfsmittel selbstverständlich. Aber eine Bankbeziehung sei nach wie vor eine Vertrauenssache, für viele Kundinnen und Kunden sei es immer noch schön, ein direktes Gegenüber zu haben. Denn geht es um einen Kredit oder eine Hypothek, komme vieles auf den Tisch, das man im Alltag niemandem erzähle. Das sei im Grunde ähnlich wie bei seiner Tätigkeit im Spital Linth, «Krankenakten macht man ja auch nicht öffentlich». In seine Rolle als Verwaltungsrat fand Stephan Bärlocher vor rund 13 Jahren schnell. Dabei half ihm, dass er nach der Handelsma tura einst bei einer Bank gearbeitet hatte. Mit 40 wechselte er ins Gesundheitswesen, er wurde zum Verwalter des Spitals Wattwil gewählt. Die Anfrage habe ihn damals gleichermassen überrascht und gefreut. Den Wechsel habe er nie bereut, denn der Gesundheitsbereich sei ideal für jemanden, der gerne mit Menschen arbeitet. Bis 2012 engagierte sich Bärlocher zudem als Parlamentarier im St. Galler Kantonsrat – und setzte sich dort nicht zuletzt für das Toggenburg ein. Schwärmen vom Toggenburg Dieses ist für ihn weit mehr als nur ein Wohnort, es sei «eine Herzensangelegenheit». Seine Frau stammt aus Walenstadt, und der einzige Streitpunkt zwischen ihnen sei gelegentlich die
Es geht um Zahlen – aber eben auch um Menschen: Stephan Bärlocher, seit 2008 Mitglied des acrevis Verwaltungsrats.
Frage, welche Ansicht der Churfirsten die Vorder- und welche die Rückseite sei, so Bärlocher lachend. Ernster wird er, wenn er angesprochen wird auf den Ruf des Toggenburgs als «serbelnde» Region, den man hin und wieder vernimmt. Der Strukturwandel in den 70er-Jahren rund um Textil- und Landwirtschaft habe wohl keine Gegend so hart getroffen wie das Toggenburg. «Angesichts dessen haben wir uns aber eigentlich gut erholt, und ich bin auch zuversichtlich, was die Zukunft betrifft.» Die Region biete beim genauen Blick viele Vorteile. Wattwil als Zentrum sei gut erschlossen und erreichbar, die Umfahrungsstrassen seien ein Segen. «Und ausserdem ist es einfach sehr schön bei uns», fügt Bärlocher an. Vor allem für jemanden wie ihn, der gerne wandert, Velo fährt und mit den Langlaufskiern unterwegs ist. «Das kann man bei uns alles in nächster Nähe tun.» Wohnen, wo andere Ferien machen: Der bei Immobilienfirmen gern geäusserte Spruch trifft aufs Toggenburg zu. Stimme das Wetter, fahre er sogar dann und wann mit dem Velo zur Arbeit. Rund 25 Kilometer sind das, aber sie haben es in sich – immerhin liegt der Ricken dazwischen. Aktiv auch nach 65 Stephan Bärlocher nähert sich einer besonderen Marke, dem Alter von 65 Jahren. Von einem allzu plötzlichen Ende aller Aktivitäten hält er aber nichts. Er plant, über die offizielle Pensionierung hinaus noch zwei Jahre für Regio 144 zu arbeiten. Auch als Verwaltungsrat von acrevis will er bis auf Weiteres weiter machen: «Solange ich gesund bin, mache ich es gerne.» Wichtig sei aber, dass er nicht einfach präsent sei, sondern der Bank einen Mehrwert bringe. «Und ob ich das tue, das müssen andere definieren, nicht ich selbst.» 13
Kurzinfo
Von Kunst bis Sport: acrevis ist vielfältig engagiert In ihrem Marktgebiet zwischen Bodensee und Zürichsee unterstützt acrevis rund 400 regionale Institutionen und Vereine durch Sponsorings, Vergabungen und Mitgliedschaften.
Museum Haus Konstruktiv, Zürich
Velo-Lieferdienst viaVelo.sg
Das Museum Haus Konstruktiv ist die führende Institution für konstruktive, konkrete und konzeptuelle Kunst in der Schweiz und geniesst international hohes Ansehen. Geprägt von den Errungenschaften der Zürcher Konkreten um Max Bill, Camille Graeser und andere in den 1930er- bis 1950er-Jahren, ist diese Kunstform von der Landkarte der Moderne nicht mehr wegzudenken. Dieses kunsthistorische Erbe möchte das Museum lebendig halten und in jährlich sechs bis neun Wechselaus stellungen mit der Kunst der Gegenwart verknüpfen. Martina Bigliardi, Leiterin des Marktgebiets Zürichsee bei acrevis: «Mit unserem auf drei Jahre angelegten Sponsoring möchten wir einerseits Kreativität im Spannungsfeld Kunst – Architektur – Design unterstützen und andererseits unseren Kunden im Rahmen von Anlässen ganz besondere Kunsterlebnisse ermöglichen. Ich freue mich sehr auf diese Partnerschaft.» acrevis unterstützt Ausstellungsprogramme mit Fokus auf das Schweizer Kunstschaffen, 2022 etwa die Ausstellung des Schweizer Künstlers Yves Netzhammer.
In der St. Galler Innenstadt einkaufen und sich die schweren Taschen einfach liefern lassen – viaVelo.sg machts möglich. Getragen wird das vorerst bis 2023 laufende Projekt von der Stadt St. Gallen, von Pro City St. Gallen, der AGGLO St. Gallen – Bodensee und dem St. Galler Velokurier «Die Fliege». Rund 30 Geschäfte bieten die ökologische Dienstleistung an. Dank eines Sponsorings der acrevis Bank AG und der Unterstützung durch den Energiefonds ist das Angebot für den Detailhandel neu kostenlos, Kundinnen und Kunden bezahlen 5 Franken pro Lieferung. Michael Steiner, Vorsitzender der acrevis Geschäftsleitung: «Nachhaltigkeit und Stärkung der lokalen Wirtschaft – diese Aspekte von viaVelo.sg decken sich bestens mit dem nachhaltigen Engagement und der starken regionalen Verbundenheit von acrevis!»
Weitere Informationen online unter hauskonstruktiv.ch
Das runde Leder
Jetzt aktuell: Noch bis am 16. Januar 2022 zeigt das Museum Haus Konstruktiv die Ausstellung «Ordnung ist der Saum des Chaos» zum vielschichtigen Werk des in St.Gallen geborenen und aufgewachsenen Plastikers und Zeichners Florin Granwehr (1942–2019). Foto: Stefan Altenburger
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Weitere Informationen online unter viavelo.sg
Das Zentrum Wiesental in Wiesendangen bietet Raum für betagte und pflegebedürftige Menschen, die ihren Lebensabend in geborgener Gemeinschaft verbringen möchten. Während der Fussball-EM im Juli unterstützte die acrevis Bank Wiesendangen ein Public Viewing für Wiesental-Bewohnende, Nachbarn und Gäste mit einem Beitrag. Ralf Stoob, Leiter des acrevis Marktgebiets Toggenburg – Wil – Wiesendangen: «Alle Anwesenden genossen den Match der Schweizer Nati unter freiem Himmel im Wiesental-Garten. Schön, dass wir mit unserem Zustupf zum gelungenen Anlass beitragen konnten.» Eine Nummer kleiner, zumindest in Bezug auf die Bälle, war die St.Galler Stadtmeisterschaft im Tischfussball Ende August: An diesem Turnier des Tischfussball-Clubs St. Gallen (TFCSG) konnten Spielerinnen und Spieler aus der ganzen Schweiz Punkte für die Qualifikation zur Schweizer Meisterschaft sammeln. Auch diesen Anlass hat acrevis mit einem Beitrag unterstützt. «Spannende Spiele, begeisterte Spielerinnen und Spieler – was will man mehr», freut sich Simon Eggenberger, Teamleiter Digital Banking & Frontoffice bei acrevis und selbst aktiver Tischfussballer, über das Sponsoring.
Die neue acrevis Debit Mastercard – die praktische Karte für jeden Tag
Die Debit Mastercard löst die Maestro-Karte ab. Die neue Debitkarte bietet sämtliche Funktionen der Maestro-Karte und bietet darüber hinaus viele neue Vorteile. Wie gewohnt können Nutzerinnen und Nutzer damit Bargeld am Bancomaten beziehen sowie kontaktlos in Geschäften und Restaurants bezahlen, im In- wie im Ausland. Zusätzlich kann mit der Debit Mastercard online im Internet oder in AppStores bezahlt werden, für Abonnementsdienste (bspw. SBB-Billette, Netflix etc.) lassen sich die Kartendaten einfach hinterlegen. Die Karte kann zudem dem Mobile Wallet hinzugefügt werden, sodass künftig auch Bezahlen mit dem Smartphone ganz einfach wird. In Verbindung mit der App debiX+ sind eine selbstständige Kartenverwaltung und höchste Sicherheit bei Online-Zahlungen garantiert.
Der laufende Austausch der bestehenden Maestro-Karten beginnt im November. Inhaberinnen oder Inhaber einer acrevis Maestro-Karte erhalten ihre neue Debit Unsere Mastercard per Post nach Hause geschickt. g: Empfehlun r Ihre Karte fü Detaillierte Infos online unter . ag T en jed acrevis.ch/debitmastercard
Das St.Gallerland in prächtigen Bildern Der Kanton St.Gallen ist sowohl landschaftlich als auch historisch gesehen überaus vielfältig. Im Bildband «Faszinierendes St.Gallerland» präsentiert Roland Gerth mit seinen Fotografien diese Fülle zwischen Fürstenland und Sarganserland. Ergänzt werden die eindrücklichen Aufnahmen von Naturstätten, Siedlungen und Einzelbauten durch eine kulturhistorische Einleitung sowie sachlich fundierte Legenden von Dorothee Guggenheimer und Stefan Sonderegger. Das schön gestaltete Buch, das im AS Verlag erschienen ist, lädt ein zu einer erlebnisreichen Entdeckungsreise von Rapperswil bis St.Margrethen und von Vättis bis Wil. Im St.Gallerland zwischen Bodensee und Zürichsee ist auch acrevis zu Hause und mit fünf ihrer insgesamt acht Niederlassungen vertreten – Grund genug, um das spannende Buchprojekt mit einem Beitrag zu unterstützen. Davon profitieren auch die Kundinnen und Kunden von acrevis: Sie können das 176 Seiten umfassende Buch, das ab Mitte November im Handel erhältlich ist, zum Vorzugspreis von CHF 28.– statt CHF 42.80 (zuzüglich CHF 5.– Versandkostenanteil, ab 2 Ex. ohne Versandkosten) beim Verlag kaufen.
Vergünstigte Bestellungen sind bis zum 31. Januar 2022 mit dem Talon in der Heftmitte oder unter as-verlag.ch direkt im OnlineShop des Verlages mit dem Rabattcode RGSG9000X möglich.
Willkommen beim neuen acrevis Online-Schalter Den Bankschalter direkt zu Hause in den eigenen vier Wänden oder irgendwo unterwegs? Der neue acrevis Online-Schalter bietet einen sicheren Kanal, über den Kundinnen und Kunden nicht nur mit acrevis in Kontakt treten, sondern auch verschiedene digitale Services selbstständig beziehen können – zielgerichtet, massgeschneidert sowie zeit- und ortsunabhängig. Adressänderungen erfassen, direkt ein Konto eröffnen oder eine Hypothek ablösen, den Angebots-Finder für Anlagelösungen nutzen oder Börsenkurse verfolgen, einen Termin vereinbaren oder Kontakt aufnehmen – der Online-Schalter von acrevis bietet verschiedene Funktionen und wird laufend weiter ausgebaut. Weitere Informationen online unter acrevis.ch/online-schalter 15
Immer bestens informiert mit acrevis – neu auch in unserem Blog und auf Instagram Unser fundiertes Fachwissen und unsere langjährigen Erfah rungen teilen – als beratungsstarke Expertenbank machen wir das gerne! Sie profitieren gleich mehrfach davon, sei es in individuellen Gesprächen mit unseren Kundenberaterinnen und -beratern oder in Form vielfältiger digitaler oder gedruckter Kommunikationsinstrumente. Unser Anlegermagazin «invest» erscheint dreimal, unser Kundenmagazin «unter uns» zweimal jährlich. Auch unsere Website www.acrevis.ch bietet viele Informationen von «A» wie «Anlegen» bis «Z» wie «Zahlungskonten». In der Börsensendung «acrevis
invest» auf Tele Top beleuchten wir jeden Freitag aktuelle Entwicklungen an den Börsen, in der Sendung «Geld» auf TVO alle zwei Wochen zentrale Themen aus der Finanz- und Bankenwelt. Zudem versenden wir mit «acrevis daily» einen täglichen Newsletter und sind auf YouTube, Facebook und LinkedIn aktiv. Die Welt der Kommunikation entwickelt sich stetig. Wir bleiben für Sie am Ball und überprüfen unsere Kanäle regelmässig bzw. erweitern sie laufend. Ganz neu für Sie: Instagram als zusätzlicher Social-Media-Kanal und ein eigener acrevis Blog. Schauen Sie auch hier vorbei – es lohnt sich!
Expertenwissen im Blog
Grüezi, hallo und guten Tag auf Instagram
Inhalte auf Social-Media-Kanälen sind ebenso kurz wie flüchtig. Finanzielle Fragestellungen können aber sehr komplex sein, sodass sie eine umfangreichere Auseinandersetzung verdienen. Den angemessenen Platz dafür bietet unser eigener Blog unter blog.acrevis.ch
Instagram ist eine Online-Plattform bzw. eine kostenlose App fürs Smartphone, auf der Fotos und Videos hochge laden werden können. Unter instagram.com/acrevisbank stellen wir uns als Bank vor und geben Einblicke in unser Unternehmen und unsere tägliche Arbeit.
Unsere erfahrenen Expertinnen und Experten schreiben über Aktualitäten, aber auch Hintergründe zu verschiedensten Themen rund um finanzielle Belange oder die Bankenwelt. Regelmässig werden neue Beiträge publiziert, die sich einfach durchsuchen und filtern lassen.
Als Social-Media-Plattform lebt Instagram auch von der Interaktion: Mit einem Herz-, Sprechblasen- und Papierflieger- Icon können Posts gelikt (mit «Gefällt mir» markieren), geteilt (im eigenen Instagram-Kanal verbreiten) und kommentiert werden.
Alle Publikationen und Fernsehsendungen sowie Bestellmöglichkeiten finden Sie unter acrevis.ch/publikationen
acrevis Bank AG Marktplatz 1 9004 St. Gallen Tel. 058 122 75 55 • info@acrevis.ch • acrevis.ch St. Gallen • Gossau SG • Wil SG • Bütschwil • Wiesendangen • Rapperswil-Jona • Pfäffikon SZ • Lachen SZ
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