Skip to main content

Da steckt viel Feines und Gesundes drin

Page 1

unter uns

02 2023

Kundenmagazin

Neubau in Lachen sowie Umbauten in St. Gallen und Gossau Wie nachhaltiges Anlegen Wirkung entfalten kann Spannende Begegnungen an regionalen Anlässen

Da steckt viel Feines und Gesundes drin


Inhalt

4

4 AFürktuell Sie da – hybrid aufgestellt: Mit unseren acht Niederlassungen sind wir physisch erreichbar, mit unserem neuen acrevis Kundenportal digital.

6

Porträt 6 Sorgfältig verarbeitete Früchte aus der Region: In ihrer Saftfabrik produziert Jungunternehmerin Selina Tanner feine und gesunde Smoothies.

8 InAktuell Wil und Pfäffikon haben im Sommer zwei neue Niederlassungsleiter ihre Arbeit aufgenommen. Im Doppelinterview stellen sie sich kurz vor.

9 AAlsktuell regional verankerte Bank unterstützt acrevis zahlreiche Vereine, Organisationen und Institutionen in der Region. Wir stellen zwei unserer vielfältigen Sponsoringengagements vor.

10

anlegen 10 NWieachhaltig nachhaltiges Anlegen wirkt und warum es sich lohnen kann – Alessandro Poletti, Leiter Research & Advisory, bringt es auf den Punkt. ückblicke 11 RMessen, Feste und Festivals: acrevis war an verschiedenen Anlässen im Marktgebiet vertreten – wir blicken zurück. Porträt 12 Mit Leidenschaft für Zahlen und Menschen

gleichermassen: Verwaltungsrat Patrick Vogler. urzinfos 14 KWissenswertes aus der acrevis Bank und aus dem acrevis Marktgebiet.

2

12


Editorial

Präsent sein auf ganz vielen Ebenen Regional – so lautet einer der Werte, welche sich die acrevis Bank auf die Fahnen geschrieben hat. Mit unseren acht Niederlassungen zwischen Bodensee und Zürichsee sind wir eine erfolgreiche, stark lokal verankerte Regionalbank. Darauf sind wir stolz: Wir freuen uns, dort präsent und aktiv zu sein, wo auch unsere Bezugsgruppen zu Hause sind. Unsere Bezugsgruppen, das sind unsere rund 57'000 Kundinnen und Kunden, unsere gut 11'000 Aktionärinnen und Aktionäre sowie unsere rund 190 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Diese regionale Ausrichtung bedeutet auch, dass wir uns dort bestens auskennen, wo wir als Bank mit unseren Angeboten und Dienstleistungen von Finanzieren bis Anlegen, von Vorsorge bis Finanzplanung, von Konto bis Karte tätig sind – wir kennen das wirtschaftliche, aber auch das gesellschaftliche Leben in unserem Marktgebiet. Das hilft uns dabei, Ihre Bedürfnisse als Kundinnen und Kunden konkret erfassen und verstehen zu können und Sie ganz individuell zu beraten. Unsere lokale Verbundenheit und unseren engen Bezug zu unserem Marktgebiet können Sie auch in dieser «unter uns»-Ausgabe wieder in Wort und Bild entdecken: beispielsweise im Kundenporträt, im Beitrag zu zwei neuen beziehungsweise verlängerten Sponsoringpartnerschaften oder in Kurztexten zu verschiedenen Veranstaltungen, an denen acrevis präsent war. Ein Bericht zu unserem Niederlassungsneubau in Lachen sowie zu Umbauarbeiten an unserem Hauptsitz in St. Gallen und in unserer Niederlassung Gossau zeigt zudem, dass uns unsere physische Präsenz am Herzen liegt: Wir investieren in unsere Standorte, weil wir nicht nur Ihre Bank fürs Leben, sondern ebenfalls Ihre Bank vor Ort sind und bleiben wollen. Auch in unsere virtuelle Präsenz investieren wir, indem wir unsere digitalen Kanäle wie unsere Website und unser Kundenportal stetig weiterentwickeln – wir sind auch online gerne für Sie da! Ich wünsche Ihnen eine spannende Lektüre.

Dr. Michael Steiner Vorsitzender der Geschäftsleitung

3


Aktuell

Vor Ort und digital erreichbar Der hybride Ansatz von acrevis: Wir wollen für unsere Kundinnen und Kunden auf verschiedenen Kanälen da sein. Physisch mit unseren acht Niederlassungen sowie digital mit Live-Videoberatung, Mobile App und E-Banking. Letzteres wurde im September ins neue acrevis Kundenportal integriert. Zahlungen erfassen, Börsenaufträge erteilen, Konto- und Depotinformationen abrufen: Im acrevis E-Banking erledigen Sie Ihre Bankgeschäfte online, unkompliziert, sicher und rund um die Uhr. Diese bewährten Funktionalitäten wurden beibehalten und um weitere digitale Dienstleistungen ergänzt, die zentral im neuen acrevis Kundenportal zu finden sind. Komfortabel und effizient Das Zugangssymbol befindet sich wie gewohnt oben rechts auf unserer Website www.acrevis.ch. Nach einem Mausklick gelangen Nutzerinnen und Nutzer auf das acrevis Kundenportal. Hier können sie die verschiedenen Dienstleistungen auswählen und nutzen. Für einige Dienstleistungen ist ein Login mit den bestehenden E-Banking-Zugangsdaten erforderlich. Neben dem Einstieg in das gewohnte E-Banking beinhaltet das Kundenportal unter anderem Dienstleistungen wie Kontoeröffnung, Hypothekenablösung, Betragskündigung oder den Angebotsfinder für Geldanlagen. Ebenfalls integriert sind ein digitaler Dokumentenaustausch mit der persönlichen Ansprechpartnerin oder dem persönlichen Ansprechpartner sowie Funktionen zur Termin­ vereinbarung, zur Live-Videoberatung oder für Supportanfragen. Damit ermöglicht das acrevis Kundenportal unseren Kundinnen und Kunden wie auch uns als Bank eine komfortable und effiziente Abwicklung verschiedener Bankleistungen – unabhängig vom Ort und von unseren Öffnungszeiten. Zentrales Standbein des hybriden Ansatzes Die Umsetzung und Einführung des Kundenportals war ein umfangreiches und anspruchsvolles Projekt, das alle Beteiligten 4

stark gefordert hat. Doch der Aufwand hat sich gelohnt, darin ist sich das ganze Projektteam einig: «Mit dem acrevis Kundenportal stellen wir für unsere bestehenden und potenziellen Kundinnen und Kunden einen wichtigen digitalen Zugang zur acrevis sicher. Es dient als zentrales Standbein unseres hybriden Ansatzes, der physische und digitale Kanäle umfassend kombiniert und die persönliche Kundenbetreuung wirkungsvoll ergänzt. Darüber hinaus bietet es uns einen zusätzlichen, direkten Kommunika­ tionskanal zu unseren Kundinnen und Kunden, der kontinuierlich ausgebaut wird. Ganz nach Ihren Bedürfnissen – digital und physisch – sind wir heute und in Zukunft gerne für Sie da – als Ihre Bank fürs Leben.»

acrevis Kundenportal Wie logge ich mich in das neue acrevis Kundenportal ein und wie funktioniert es konkret? Unser Erklärvideo zeigt es Ihnen. acrevis.ch/news/e-banking-zugang-via-kundenportal Wir entwickeln unser Kundenportal laufend mit zusätzlichen Dienstleistungen weiter und freuen uns über Ihr Feedback! acrevis.ch/kundenportal/feedback


Aktuell

Umbauten mit dem Fokus auf Beratung und Austausch Ebenso wichtig wie die digitale ist uns die physische Präsenz: Wir freuen uns immer, wenn wir unsere Kundinnen und Kunden bei uns begrüssen dürfen. Dabei passen wir unsere Standorte laufend den aktuellen Kundenbedürfnissen an. Neue Niederlassung in Lachen. Das bisherige acrevis Gebäude an der Mittleren Bahnhofstrasse 2 in Lachen stammt von 1962 und erfüllt die Ansprüche an ein modernes, nachhaltiges Bankund Wohngebäude nicht mehr. Am bisherigen Standort wird daher ein fünfgeschossiger Neubau mit einer Banknutzung im Erdgeschoss, sieben Wohnungen in den Obergeschossen und einer zweigeschossigen Garage realisiert. Nach dem Rückbau des alten Gebäudes ab Januar 2023 wurde zuerst eine sieben Meter tiefe Baugrube ausgehoben. Darin wurden die Fundamentplatte und die ersten Wände betoniert, Werk- und Kanalisations­ leitungen eingebaut sowie anschliessend die Baugrube bis zum gewünschten Terrainniveau wieder aufgefüllt. So wächst das neue Bankgebäude in Lachen Schritt für Schritt in die Höhe. Umbauten in den Kundenhallen in St. Gallen und Gossau. Am Hauptsitz am Marktplatz 1 in St. Gallen und in der Niederlassung Gossau wurden in den Kundenhallen kleinere bauliche Anpassungen vorgenommen. Dabei wurde insbesondere die Schalterfläche ein Stück reduziert, weil die Zahl der reinen Schaltertransaktionen laufend abnimmt. Der neu gewonnene Platz kommt der indivi­ duellen Beratung zugute: Aus mobilen Modulen wurde ein halb offener, flexibler Raum geschaffen und einladend möbliert sowie mit moderner Infrastruktur wie grossformatigen Bildschirmen ausgerüstet. Hierher können sich unsere Mitarbeitenden mit Kundinnen und Kunden für das stetig steigende Bedürfnis nach persönlichen Beratungen rund um die digitalen Dienstleistungen von acrevis zurückziehen. Aber auch Beratungen zu unseren Basisangeboten von Kontoeröffnungen bis Kartenbestellungen sind dort unkompliziert möglich.

Neubau Niederlassung in Lachen.

Beratung im Fokus: Umbauten in Gossau (oben) und St. Gallen (unten).

Neuorganisation in St. Gallen. Die Beratung stand auch bei weiteren Anpassungen in St. Gallen im Fokus: Alle Beratungs­ zimmer wurden im 3. Obergeschoss zusammengezogen und einladend gestaltet. Im 2. Obergeschoss haben neu die Teams Finanzieren und Private Banking ihre Arbeitsplätze. So sind die beiden Fachbereiche nicht mehr durch eine Etage getrennt. Diese Nähe fördert den Informationsfluss, stärkt die Kooperation und reduziert Schnittstellen. Das gilt auch für die Integration des Kundendienstes, die im gleichen Zuge erfolgte. Das Ziel der Umbau- und Zügelaktion konnte erreicht werden: acrevis lebt kein Silo-Denken, sondern pflegt ein konstruktives Miteinander, eine enge Zusammenarbeit mit kurzen Wegen und einem guten, direkten Austausch zwischen den Fachbereichen. Das bringt klare Vorteile für unsere Kundinnen und Kunden, denen wir so individuelle Lösungen mit einer kompetenten Rundumsicht auf ihre Finanzen anbieten können. 5


Porträt

Gesundes und Feines aus der Region Erdbeere, Himbeere, Apfel, Aprikose, Karotte, Rhabarber, aber auch Pfefferminze, Spinat, Pastinaken, Ingwer, Basilikum oder Hagenbutte: Da stecken ganz viele Früchte, Gemüse und Kräuter in den kleinen Smoothie-Flaschen aus der Herisauer Saftfabrik. Und hinter dieser Saftfabrik wiederum steckt die acrevis Kundin Selina Tanner mit ihrer Firma Wertvoll ST. Gegründet hat die 28-jährige Jungunternehmerin die GmbH 2021: «Nach der Ausbildung zur Kleinkinderzieherin zog es mich nach Zürich, wo ich in der Gastronomie gearbeitet habe. Eine Anfrage von zwei Bekannten brachte mich zurück in die Ostschweiz und in die Selbständigkeit: Sie wollten in ihrer Konzept-Kleiderboutique ein kleines Gastro-Angebot integrieren. Ich bin ins kalte Wasser gesprungen», erinnert sich die gebürtige Herisauerin, die auf einem Bauernhof aufgewachsen ist: «In drei Wochen entstand auf 14 m2 Fläche eine kleine Saftbar. Ich habe direkt vor Ort frische Säfte zubereitet und ausgeschenkt.»

6

Weil die Boutique in der Corona-Pandemie geschlossen blieb, entwickelte Selina Tanner einen Take-away- und Lieferservice. «Daraus entstand die Idee für mein Unternehmen Wertvoll ST.» Eine Idee, die gut angekommen ist – die kleine Firma wuchs stetig. Heute ist die Saftfabrik in Herisau zu Hause. Dort teilt sich Selina Tanner eine 100 m2 grosse Produktionshalle mit zwei anderen Food-Jungunternehmen und stösst mittlerweile an Grenzen: «Mit der bisherigen Kapazität konnte ich die Nach­ frage nicht mehr abdecken, sodass ich einen Produktionspartner gesucht und in einer Manufaktur aus Gossau gefunden habe.»


Porträt Fein und gesund Für Selina Tanner ein grosser Schritt: «Zuvor habe ich jeden einzelnen Saft selbst gemixt, abgeschmeckt und abgefüllt, nun musste ich das ein Stück weit aus der Hand geben.» Dabei wird nach wie vor nach ihren Rezepturen gearbeitet. «Fixe Rezepte gab es eigentlich nicht», lacht die Jungunternehmerin. «Die Zutaten sind nicht immer gleich. Mal sind sie süsser, mal steckt mehr Aroma drin – beim Mischen war ich flexibel.» Immer gleichgeblieben ist aber eines: «Die Säfte sollen nicht nur fein, sondern dank wertvoller Inhaltsstoffe auch gesund sein. Zentral sind gute Rohstoffe, eine sorgfältige Verarbeitung und die richtige Methode, um die Smoothies haltbar zu machen.» Selina Tanner setzt auf Hochdruck-Kalt-Pasteurisierung: Statt mit Hitze, die Vitaminen, Nähr- und Mineralstoffen schadet, wird der Fruchtsaft mit Wasserdruck haltbar gemacht. «Ganz ohne Zusatzstoffe und Konservierungsmittel sind unsere Säfte so drei Wochen geniessbar.» Direkter, persönlicher Kontakt Die Säfte werden in der regionalen Gastronomie, als Geschenk­ boxen und im Abo vertrieben: Abonnentinnen und Abonnenten erhalten wöchentlich eine Smoothiebox mit sieben Flaschen – in der näheren Region persönlich ausgeliefert von Selina Tanner, darüber hinaus durch die Post. Grössere Mengen bietet die Saft­fabrik auf Bestellung an: «So wie acrevis meine Säfte kürzlich im Rahmen einer Kampagne verteilt hat, kann ich immer wieder Firmen für Samplings, Messen oder Events beliefern.» Derzeit konzentriert sich die Herisauerin auf die Ostschweiz. «Mir ist der regionale Bezug sehr wichtig. Das gilt nicht nur für die Kundschaft, sondern auch für Produktionspartner sowie Rohstoff­ produzentinnen und -produzenten. Ich will wissen, wo mein Ausgangsmaterial herkommt, und schätze den persön­lichen Austausch mit den Landwirten. Wir haben vor der Haustüre so viele tolle, auch saisonale Sachen, da braucht es nichts aus Übersee», betont Selina Tanner. Ihr Anspruch: «Einwandfreie Qualität, weil man das direkt im Smoothie schmeckt.» Das bezieht sich aber nicht aufs Optische: «Mit meiner Firma engagiere ich mich gegen Foodwaste – ich finde es schade, wenn Lebensmittel einfach weggeworfen werden. Daher finden bei mir krumme Rüebli zweiter Klasse ebenso Verwendung wie etwa Äpfel oder Beeren, die für den Grosshandel die falschen Masse aufweisen.» Sie schmunzelt: «Gerade bei Beeren sind mir die kleinen sowieso am liebsten – die schmecken umso aromatischer.»

Herausforderungen anpacken Apropos schmecken: Selina Tanners Smoothies bestehen aus drei, maximal vier Zutaten. «Ganz bewusst, ich will, dass jede Zutat richtig zur Geltung kommt.» Das schliesse leider gewisse Dinge aus: «Kirschen wären zwar sehr fein, gehen aber in einem Mix unter. Eine Zutat darf aber auch nicht allzu stark dominieren. Darum geht etwa Stangensellerie nicht, auch wenn er sehr gesund wäre», hält die Jungunternehmerin bedauernd fest, nur um dann rasch nachzuschieben: «Aber wer weiss, vielleicht finde ich ja einmal ein Rezept, in dem es doch passt.» Das entspreche ihrem Naturell: «Ich denke immer positiv und packe Heraus­ forderungen gerne an. Das gilt auch für meinen Schritt in die Selbständigkeit, den ich noch nie bereut habe.» Regional auch bei der Bank Bei Lieferanten und Partnern setzt die Wertvoll-Chefin auf die Region – auch betreffend Bank: «An der acrevis schätze ich genau diese regionale Verankerung und die persönliche Betreuung. Hier habe ich kein anonymes Callcenter am Telefon, sondern direkt meinen Berater.» Im Falle von Selina Tanner ist das Patrick Merz, Kundenberater Finanzieren in der Nieder­ lassung Gossau. «Ich habe oftmals mit Immobilienfirmen oder Industrieunternehmen zu tun – da ist die Saftfabrik eine spannende Abwechslung.» Zusammen mit einem Treuhänder konnte Patrick Merz Selina Tanner bei der Unternehmens­ gründung begleiten und sie mit passenden Bankdienstleistungen unterstützen. «Ich verfolge die Entwicklung des jungen Unter­ nehmens gespannt. Als acrevis Bank begleiten wir Unternehmen über die verschiedenen Entwicklungsphasen hinweg – von der Unternehmensgründung bis zur Finanzierung von Unter­ nehmensliegenschaften oder Investitionen in den Maschinenpark. Wenn es dereinst bei Selina Tanner ebenfalls um solche Fragestellungen geht, dann freue ich mich, gemeinsam wieder passende Lösungen zu entwickeln.»

Mit Sorgfalt und viel Handarbeit Schritt für Schritt zum leckeren und gesunden Saft. Jungunternehmerin Selina Tanner mit ihrem acrevis Kundenberater Patrick Merz.

7


Aktuell

Mauro Radzinski und Augusto Brigante, bitte übernehmen! In den Niederlassungen Pfäffikon und Wil der acrevis Bank haben im Sommer zwei neue Niederlassungsleiter die Arbeit aufgenommen: Mauro Radzinski und Augusto Brigante. In einem kurzen Doppelinterview blicken sie auf ihren Start zurück, beschreiben «ihre» acrevis und zeigen auf, was ihnen in ihrer Arbeit besonders wichtig ist. Sie haben am 1. August bzw. am 1. Juli Ihre Arbeit in Wil respektive in Pfäffikon aufgenommen. Was ist Ihnen von den ersten Tagen, Wochen und Monaten besonders in Erinnerung geblieben?

Regional, kompetent, unabhängig und leidenschaftlich – diese Werte hat sich acrevis auf die Fahne geschrieben. Wie bringen Sie persönlich dies konkret in Ihre Arbeit und in Ihre Niederlassung ein?

Mauro Radzinski, Niederlassungsleiter Pfäffikon: Am meisten in Erinnerung geblieben sind mir definitiv die neuen Kolleginnen und Kollegen, die mich allesamt mit offenen Armen willkommen geheissen haben. Nicht nur im Marktgebiet Zürichsee, in dem meine Niederlassung liegt, sondern in der gesamten acrevis Bank. Das Herz respektive die Firmenkultur spürt man sehr gut. Man hilft sich gegenseitig, sei es bei den verschiedenen Systemen oder bei der Erarbeitung einer indivi­duellen Lösung für Kundinnen und Kunden. Auch die Tatsache, dass jede und jeder im Team neue Ideen und Vorschläge ein­bringen darf, zeigt den gegensei­ tigen Respekt und den Mut, Neues auszuprobieren.

Mauro Radzinski: Mit grosser Überzeugung oute ich mich als acrevis Mitarbeiter, unabhängig davon, wo ich unterwegs bin, sei es im Sportverein, unter Freunden oder an diversen Veranstaltungen. Für mich hat acrevis nicht nur acht, sondern rund 190 Filialen – das entspricht der Anzahl der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Denn jede und jeder von ihnen hat eigene Netzwerke, welche wir in der regionalen Marktbearbeitung nutzen und ausbauen können.

Augusto Brigante, Niederlassungsleiter Wil: Nebst der Rückkehr (zumindest aus beruflicher Perspektive) in meine Geburts- und Heimatstadt Wil bleibt mir der herzliche Empfang prägend in Erinnerung. Die ersten Tage waren grösstenteils dem Kennen­ lernen des Teams in Wil gewidmet, gezeichnet durch viele ehrliche und offene Gespräche mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Ich werte dies als ein Vertrauensvotum, welches es zurückzugeben gilt, um gestärkt weiter an der Entwicklung der Niederlassung Wil zu arbeiten.

Augusto Brigante: Mit regionaler Nähe, mit persönlicher Betreuung, mit kompetenter 360°-Beratung, mit einem echten Verständnis für das Kundenbedürfnis aus einer gesamtheitlichen Perspektive, mit wirklichem Mehrwert – so möchte ich Kundinnen und Kunden in Wil und der umliegenden Region von uns überzeugen und für uns gewinnen. Dabei lege ich grossen Wert auf Persönlichkeit und Identität, denn nur wer weiss, wer er ist und wofür er einsteht, kann Begeisterung entfachen und etwas bewegen.

acrevis steht für verantwortungsvolles Banking. Was liegt Ihnen dabei besonders am Herzen? Mauro Radzinski: Eine individuelle Kontaktplanung ist mir enorm wichtig. Jede Kundin und jeder Kunde soll uns als verlässlichen Partner wahrnehmen und spüren. Sie oder er muss wissen: Sobald irgendeine Finanzfrage auftaucht, soll sie oder er uns kontaktieren im Wissen darum, dass bei uns die passende Lösung erarbeitet wird. Ganz nach dem Motto: Wir sind da für Sie – als Ihre Bank fürs Leben!

Mauro Radzinski (links), seit 1. August 2023 Niederlassungsleiter in Pfäffikon SZ, und Augusto Brigante, seit 1. Juli 2023 Niederlassungsleiter in Wil.

8

Augusto Brigante: Wenn wir die Kundinnen- und Kundenbedürfnisse ins Zentrum stellen, verantwortungsvoll mit Ressourcen umgehen – vom Papier im Drucker bis zur eigenen «WorkLife-Balance» – sowie ein profitables, nachhaltiges Wachstum anstreben, dann handeln wir verantwortungsvoll. Nicht das schnelle Geschäft, sondern die gesamtheitliche, langjährige Beziehung zu den Kundinnen und Kunden bringt uns nach­haltigen Erfolg!


Aktuell

Kunst und gesellschaftlich relevante Themen Als lokal verankerte Bank liegen uns gesellschaftliche Beiträge für unsere Region am Herzen. Deshalb sind wir stolz darauf, diverse Projekte oder Institutionen in den Bereichen Sport, Kultur, Soziales und Wissenschaft als Sponsorin zu unterstützen. Dabei pflegen wir verschiedene langjährige Partnerschaften und regelmässig kommen neue dazu. Konstruktive, konkrete und konzeptuelle Kunst mit einem Bezug zur Schweiz und zur acrevis Region – das Museum Haus Konstruktiv Seit 2021 unterstützt die acrevis Bank das Museum Haus Konstruktiv in Zürich als Projektpartnerin. Der Fokus dabei liegt auf Ausstellungen von Schweizer Kunstschaffenden wie Yves Netzhammer, Marguerite Hersberger oder Hedi Mertens. Diese Künstlerinnen und Künstler sind Teil der kreativen Dynamik des Museums beziehungsweise der Stiftung für konstruktive, konkrete und konzeptuelle Kunst als Trägerin. Ursprünglich auf drei Jahre ausgelegt, wird die Projektpartnerschaft zwischen dem Museum und acrevis um ein weiteres Jahr bis 2024 verlängert: «Die Ausstellungen im Museum Haus Konstruktiv schaffen spannende Berührungspunkte mit dem Werken und Wirken der gezeigten Künstlerinnen und Künstler und stellen einen interessanten Dialog mit der Gegenwartskunst her», erklärt Martina Bigliardi Möhr, Leiterin Marktgebiet Zürichsee der acrevis Bank. «Wir freuen uns, diese Bemühungen als Projektpartnerin zu unterstützen – umso mehr, wenn die Künstlerin wie im Falle von Hedi Mertens, einer der bedeutenden abstrakten Künstlerinnen der Schweiz, einen direkten Bezug zum Gebiet hat, in dem die acrevis tätig ist: Sie wurde als Berta Hedwig Eberle im sankt-gallischen Gossau geboren, ihre Eltern haben dort die Dorfmühle betrieben.»

Marguerite Hersberger, Farbschatten Nr. 6, 2022 / Foto: Stefan Altenburger

Spannende Themen in all ihren Facetten – das Montagsforum Ein Thema aus verschiedenen Perspektiven beleuchten und dabei auch neue, überraschende Zusammenhänge entdecken – das bietet das St. Galler Montagsforum seit 2014 mit interdiszipli­nären Vortragsreihen im Pfalzkeller St. Gallen und seit 2020 auch mit Online-Übertragungen. «Sicherheit», «Generationenverantwortung», «Ewig leben oder lieber gesund sterben»: Das Themenspektrum ist weit gefächert. Dem Montagsforum gelingt es immer wieder, anerkannte Persönlich­keiten sowie Expertinnen und Experten zu gewinnen. Es entstand nach dem Modell des Montagsforums in Dornbirn, Österreich, und in Partnerschaft mit der Universität St. Gallen. Trägerschaft des Montagsforums ist der gemeinnützige Verein Bildungs- und Kulturforum Ostschweiz, präsidiert von Prof. em. Dr. Yvette Sánchez von der Universität St. Gallen. Für seine Tätigkeit ist der Verein auf Sponsoren angewiesen. «Die Themen der Vortragszyklen sind gesellschaftlich relevant, sie umfassen nebst theoretischem Hintergrundwissen auch persönliche Anregungen und tragen zum Erkenntnisgewinn des ‹Grossen und Ganzen› bei – eine sehr spannende Ausgangslage», betont Michael Steiner, Vorsitzender der Geschäftsleitung der acrevis Bank. «Wir unter­ stützen das Montagsforum daher gerne ab Frühling 2024 für drei Jahre als Sponsorin.»

Weitere Informationen zum Museum Haus Konstruktiv und zum Montagsforum respektive zu aktuellen Ausstellungen, Themen und Terminen sind unter www.hauskonstruktiv.ch bzw. unter www.montagsforum.ch zu finden. 9


Nachhaltig anlegen

Warum sich nachhaltiges Anlegen lohnen kann Geld nachhaltig investieren und etwas bewegen – das geht auch für Privatanleger. Nachhaltigkeitskriterien beim Anlegen zu beachten kann sich positiv auf die erzielte Rendite auswirken sowie zu tieferen Umwelt-, Klima- und sozialen Risiken beitragen.

Wichtige Grundlagen bei nachhaltigen Anlagen sind ESG-Kriterien, die für Umwelt- und Klimaschutz, soziale Verantwortung und eine moderne Unternehmensführung stehen (Environment, Social, Governance). Was ist dabei zu beachten und wie gut funktioniert Nachhaltigkeit im Anlagebereich wirklich?

Dank nachhaltigen Anlagen reduzieren Anlegerinnen und Anleger zwar ihre Risiken, aber verpasst man so nicht auch Renditechancen? Dass sich mit Öl- oder ähnlichen Firmen teils gute Renditen erzielen lassen, zeigte das letzte Jahr. Es gab aber auch andere Jahre. Zudem ist eine hohe Dividende nicht immer ein gutes Zeichen: Statt Gewinne auszuschütten, könnte das Unternehmen in neue Projekte, in Innovationen oder eben in die Nachhaltigkeit investieren. Mittel- bis langfristig führt dies unserer Ansicht nach zu einer besseren risikoadjustierten Rendite.

Was kann ich als Privatanleger mit nachhaltigen Anlagen effektiv bewirken? Indem zum Beispiel gewisse Anlagen nicht mehr gekauft werden, kann man ein Zeichen setzen: Eine sinkende Nachfrage kann das Unternehmen motivieren, sich zu ändern, vor allem, wenn viele Anlegerinnen und Anleger diese Strategie fahren. Zudem kann man gezielt in Firmen investieren, die Ressourcen sparsam nutzen, auf inno­ vative Produkte setzen und fair mit Produzenten und Mitarbeitenden umgehen.

Ein passiv verwalteter nachhaltiger Indexfonds oder ein aktiv verwalteter Nachhaltigkeitsfonds – was erzielt mehr Wirkung? Punkto positiver Wirkung sind aktive Fonds wohl besser: Ein aktives Instrument wie z.B. ein Impact-Fonds verfolgt ein spezifisches soziales und/oder ökologisches Ziel und investiert entsprechend. Anders passive Instrumente, die primär einfach einen Index abbilden. Doch auch passive Fonds haben eine Wirkung, indem sie z.B. ihr Stimmrecht an der Generalversammlung des betreffenden Unternehmens ausüben.

Alessandro Poletti

Leiter Research & Advisory acrevis Bank AG

Wie gut funktionieren nachhaltige Anlagen in der Praxis? Die Wirkung lässt sich nicht pauschal, sondern nur im Einzelfall beurteilen. Anlagefonds können durch ihr Handeln einen positiven Einfluss auf die Welt haben – etwa ein Themenfonds im Bereich Wassertechnologien, der mit Teilen seiner Gebühreneinnahmen Trinkwasserprojekte in Entwicklungsländern realisiert. Die Renditeperspektive zeigt zudem, dass nachhaltige Anlagen mittel- bis langfristig durchaus funktionieren. Zu erwähnen ist aber, dass in den letzten Jahren viel Geld in nachhaltige Bereiche geflossen ist und auch dies zur guten Renditeentwicklung beigetragen hat.

Rechtliche Hinweise: Bei diesen Informationen handelt es sich um Werbung. Die Informationen wurden durch die acrevis Bank AG zusammengetragen und stammen aus Quellen, welche wir für zuverlässig erachten. Trotzdem können wir weder für ihre Vollständigkeit noch Richtigkeit garantieren. Die unverbindlichen Richtkurse können je nach Marktlage rasch ändern. Wertentwick­ lungen der Vergangenheit lassen keine verlässlichen Rückschlüsse auf die zukünftige Wertentwicklung eines Finanzinstruments zu. Für tagesaktuelle handelbare Volumen und Preise kontaktieren Sie bitte die Bank. Diese Informationen sind weder ein Angebot noch eine Empfehlung. Diese Informationen können nicht die persönlichen Anlageziele und finanziellen Verhältnisse der Anlegerin oder des Anlegers berücksichtigen. Ferner prüfen wir weder die Angemessenheit noch die Eignung der Aktien für Sie. Eine Haftung für allfällige Schäden, die direkt oder indirekt mit den vorliegenden Informationen zusammenhängen, ist ausgeschlossen. Wir weisen Sie darauf hin, dass Aktien risikobehaftete Finanzinstrumente darstellen, aus denen im schlimmsten Fall ein Totalverlust resultieren kann.

10

Welche Kennzahlen sind für eine objektive Beurteilung der Nachhaltigkeit zentral? Das hängt unter anderem von der Anlageklasse ab. Bei Aktien und Obligationen beurteilt die acrevis Bank primär die nicht gemanagten Risiken, dies anhand eines ESGRisiko-Scores. Daneben werden weitere Faktoren betrachtet, etwa der CO 2 -Ausstoss oder der Anteil kontroverser Themen. Ebenso relevant sind eine glaubwürdige und transparente Nachhaltigkeitsstrategie sowie die Berichterstattung dazu. Wie können Anleger mit einer nachhaltigen Anlage Wirkung erzielen und bei Unternehmen etwas bewegen für mehr Nachhaltigkeit? Für zielgerichteten Einfluss wählt man Fonds, die sich aktiv einbringen, bspw. über ESG-konformes Stimmverhalten an der GV oder indem Fondsmanager direkt das Gespräch mit den Unternehmen zu Nach­ haltigkeitsthemen suchen, um so Druck auszuüben.

Weitere Informationen erhalten Sie bei Ihrer acrevis Beraterin oder Ihrem acrevis Berater sowie online auf unserer Website unter acrevis.ch/nachhaltig-anlegen


Rückblicke

Für vielfältige Begegnungen Kompetent, unabhängig und leidenschaftlich sowie regional – diese vier Kernwerte leben wir bei der acrevis Bank AG. Als stark verankerte Regionalbank nehmen wir am gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Leben an unseren insgesamt acht Standorten zwischen Bodensee und Zürichsee aktiv teil, wie diese vier Beispiele zeigen. Toggenburger Messe TOM Vom 12. bis 14. Mai 2023 öffnete die Toggenburger Messe TOM ihre Tore – und fast 16'000 Besucherinnen und Besucher strömten auf das Messeareal rund um die Markthalle Wattwil! Gut 150 Gewerbe-, Industrie- und Dienstleistungs­betriebe hiessen sie willkommen. Und mittendrin der acrevis Stand, betreut von Albulena Morina, Leiterin der Niederlassung Bütschwil, und ihrem Team. «Wir haben uns sehr über die vielen Kontakte und Begegnungen gefreut – bei Fragen rund ums Geld, bei einer kleinen Erfrischung oder beim spannenden Gewinnspiel mit attraktiven Preisen», blickt Albulena Morina auf eine gelungene Messe zurück.

New Orleans meets St. Gallen Gut 8251 Kilometer sind's von New Orleans in Louisiana bis nach St. Gallen. Einmal im Jahr schrumpft diese Distanz zum Katzensprung, wenn «New Orleans meets St. Gallen» Südstaatenfeeling und -musik in die Gallusstadt bringt: Am 20. Juni 2023 wurde vor den diversen Bühnen, an den vielen Ständen und nicht zuletzt an der acrevis Bar im Festzelt auf der Südseite des Bankgebäudes direkt am Marktplatz ausgelassen getanzt, gefeiert, geplaudert. Bartheke statt Bankschalter, Zapfhahn statt PC – zahlreiche acrevis Mitarbeitende wagten sich als Bar-Helfende auf etwas ungewohntes Terrain und genossen die Begegnungen mit Kundinnen, Kunden und weiteren Gästen im speziellen Rahmen.

Stadtfest Wil Festmeile in der Oberen Bahnhofstrasse Wil: Zahlreiche Vereinsbeizli luden am 8. Juli 2023 am Stadtfest zum geselligen Verweilen ein. Das Team der acrevis Bank Wil hatte sich mit «Chez Grande Maman» vom Wiler Alterszentrum Sonnenhof der Thurvita AG zusammengetan: Am gemeinsamen Stand wurden «Grosis Suntigsbraten, Ofe-Härdöpfel und Öpfelchüechli» serviert, zubereitet nach alten Rezept-Schätzen der Sonnenhof-Bewohnerinnen. Aber natürlich konnte am gemütlichen Stand nicht nur geschlemmt werden, er bot auch einen stimmigen Rahmen für angeregte Gespräche des acrevis Teams mit vielen interessierten Passantinnen und Passanten.

Gewerbeausstellung Wiesendangen 56 Unternehmen präsentierten sich, ihre Produkte und Dienstleistungen am 7. und 8. Oktober 2023 an der 8. Wiesendanger Gewerbeausstellung. Bei der acrevis Bank gegenüber dem Gemeindehaus drehte sich alles um knifflige Hindernisse und kleine Bälle: Auf die zahlreichen Besucherinnen und Besucher wartete ein Minigolf-Wettbewerb. Alle Teilnehmenden konnten sich über einen kleinen Sofortpreis freuen, unter den besten Spielerinnen und Spielern wurden zudem sechs attraktive Hauptpreise verlost. Ralf Stoob, Leiter Marktgebiet Toggenburg-Wil-Winterthur: «Natürlich durften auch Speis und Trank nicht fehlen – so war der stimmige Rahmen für Begegnungen in gemütlicher Runde perfekt.»

11


Porträt

Leidenschaft für Zahlen und Menschen

Ohne eine tief verankerte, stimmige, gelebte Kultur und ein ehrliches, konstruktives Miteinander auf allen Stufen und in allen Gremien eines Unternehmens geht es nicht, davon ist Patrick Vogler überzeugt. Als Mitglied des Verwaltungsrats der acrevis Bank AG kann er diese Überzeugung ebenso einbringen wie seinen breit gefächerten beruflichen Hintergrund. Die Welt der Zahlen faszinierte Patrick Vogler schon früh – in einer Banklehre mit Berufsmittelschule BMS fand er den idealen Einstieg. Nach einem Austauschjahr in Montreux und einer Tätigkeit im Kreditbereich einer Bank absolvierte er an der Fachhochschule St. Gallen ein Studium zum Betriebsökonomen FH. Es folgten die Ausbildung zum eidg. dipl. Wirtschaftsprüfer und ein Masterstudium in Corporate Finance. Beruflich machte Patrick Vogler bei der Wirtschaftsprüfungs- und Beratungs­ gesellschaft KPMG Karriere, für die er während zehn Jahren tätig war, zuletzt als stellvertretender Direktor sowie Audit und Advisory Director in St. Gallen und Zürich. Zwei Jahre arbeitete er für KPMG in Melbourne, Australien. «Ich unterstützte dort Firmen bei der Implementierung der International Financial Reporting Standards IFRS als neue internationale Rechnungslegungs­vorschriften für Unternehmen und konnte auch Schulungen für Mitarbeitende und Kunden durchführen – eine ebenso spannende wie intensive Zeit.» Sprung ins kalte Wasser Die nächste berufliche Station in der Schweiz führte Patrick Vogler ins Rheintal: «Eines meiner ersten KPMG-Mandate als Buchprüfer und Revisor war das einstige Kurhotel und heutige Grand Resort Bad Ragaz. 2007 erhielt ich eine Anfrage vom damaligen neuen CEO, einem erfahrenen Hotelier. Er sei auf der Suche nach einem Stellvertreter und Chief Financial Officer CFO, ob ich Interesse habe?» Der Entscheid sei ihm leichtgefallen: «Die Tourismusbranche hat mich gereizt, ebenso das geplante 12

180-Millionen-Bauprojekt zur Erneuerung der Kurhotel-Anlage.» Es sei ein ziemlicher Sprung ins kalte Wasser gewesen, zumal er auch stark in die operativen Belange des Hotelbetriebs ein­ge­bunden worden sei. Vom CFO zum CEO Ein Studium an der Cornell University, einer renommierten Hotelfachschule in Ithaca, New York, lieferte ergänzend zur Berufs­ praxis das theoretische Rüstzeug. «In meinen neuneinhalb Jahren als CFO konnte ich viel lernen – die Chance, im Juli 2017 selbst die Leitung des Grand Resorts Bad Ragaz zu übernehmen, habe ich daher gerne gepackt», so Patrick Vogler. Spannend seien nebst dem umfassenden Angebot des Grand Resorts mit Hotellerie, den acht Restaurationen mit mittlerweile 3 Michelin-StarBetrieben, zwei Golfplätzen und Thermalbad vor allem auch der Bereich Medizin und die Kooperation mit der Klinik Valens gewesen, die im Hotel einen stetig wachsenden Standort betrieben habe. «Ohne ein starkes Team in der Geschäftsleitung und engagierte Mitarbeitende wäre das alles nicht möglich gewesen. Die vielfältigen Kontakte, das konstruktive Miteinander und der kollegiale Umgang haben mir immer sehr viel bedeutet.» Gelebte Werte Rund 700 Personen hat das Bad-Ragaz-Team umfasst. «Bei dieser Grösse sind eine klare Strategie, ein wertschätzender Umgang und eine gemeinsame Kultur unabdingbar», bekräftigt Patrick Vogler. Das schätze er auch bei seinem Engagement als


Porträt

Mitglied des acrevis Verwaltungsrats: «In der ganzen Bank werden die Werte regional, kompetent, unabhängig und leidenschaftlich wirklich gelebt – das macht das verantwortungsvolle Banking von acrevis aus und ist für die Kundinnen und Kunden spürbar.» Eine nahbare Führung sowie eine klare Strategie tragen das Ihre dazu bei, dass die Bank erfolgreich wirtschaftet und auch als Arbeitgeberin attraktiv ist: «Die grosse Zahl an langjährigen Mitarbeitenden unterstreicht das», so Vogler. «Das kommt auch den Kundinnen und Kunden wieder zugute, die von erfahrenen Expertinnen und Experten umfassend, langfristig ausgerichtet und individuell beraten werden.» Das entspreche genau seiner Vorstellung von Kundenorientierung: «Es geht darum, die Bedürfnisse des Gegenübers zu verstehen und dann die beste Lösung zu suchen, indem man auch das scheinbar Unmögliche möglich macht, ohne aber den Blick für das Realistische zu verlieren. Es braucht immer ein feines Gespür und ein aus­ge­wogenes Augenmass.» Das gelte bei acrevis nicht nur für die Beziehung mit den Kundinnen und Kunden, sondern auch für viele andere Belange – für die ehrlichen Nachhaltigkeits­ bemühungen etwa oder auch für die ausgewogene Risikopolitik. Die berufliche Vergangenheit einbringen Im Juni 2022 hat Patrick Vogler das Grand Resort Bad Ragaz aus familiären Gründen verlassen: «Meiner Frau wurde eine spannende neue Herausforderung mit mehr Verantwortung und höherem Pensum angeboten. Mit unseren drei Kindern und meinem Job war das aber nicht realistisch – als CEO eines grossen Hotels ist man auch am Abend und an Wochenenden sehr stark eingespannt.» Er habe sich daher zu einer beruflichen Veränderung entschieden: «Ein ‹Teilzeit-Hotelier› wollte ich nicht sein, das geht nur ganz oder gar nicht.»

“

Zahlen und Menschen – ich finde das eine so spannend wie das andere!

”

Heute ist Patrick Vogler quasi selbständig und engagiert sich als Berater in verschiedenen Firmen sowie in diversen Stiftungsund Verwaltungsräten. Zudem ist er als Gastdozent für Finanzen und Hotellerie an der Fachhochschule Graubünden in Chur und als Mitglied der Geschäftsprüfungskommission seiner Wohn­ gemeinde Thal tätig. Die Themen der Mandate von Patrick Vogler sind breit gefächert, wobei sich alle von seiner beruflichen Vergangenheit ableiten: Der Finanzbereich ist ebenso vertreten wie die Themen Immobilien und Bau, Hospitality und Tourismus sowie Medizin und Gesundheit im Alter. «Langweilig wird es mir sicher nicht, und das ist auch gut so – Stillstand wäre für mich Rückschritt», lacht Vogler. Eines sei allen diesen Engagements gemeinsam: «Bei allen Unternehmen, in denen ich mich einbringe, passen die Kultur, der vertrauensvolle, verlässliche und ehrliche Umgang untereinander – für mich ein Muss.»

Sportlich unterwegs in der Natur: In seiner Freizeit zieht es acrevis Verwaltungsrat Patrick Vogler mit der Familie aufs Bike, auf den Tennisplatz, mit dem Snowboard oder den Langlaufski in den Schnee oder wandernd in die Berge. 13


Kurzinfos

Lernende bei acrevis Auch Banken sind auf kompetente, gut ausgebildete Fachkräfte angewiesen. Im Sinne der Nachwuchsförderung bietet die acrevis Bank jährlich vier bis fünf engagierten, motivierten und talentierten Persönlichkeiten einen Ausbildungsplatz für die Kaufmännische Grundbildung EFZ Branche Bank an.

Neben der schulischen Ausbildung zur Vermittlung von Fach- und Hintergrundwissen rund um vielfältige Bank- und Finanzthemen arbeiten die Lernenden in allen Fachabteilungen von acrevis mit. Betreut von ihren Berufs- und Praxisausbildenden lernen sie so während vier Jahren auch das praktische Bankhandwerk und den abwechslungsreichen Arbeitsalltag kennen. Im vergangenen Sommer konnten vier Lernende ihre Ausbildung bei der acrevis Bank erfolgreich abschliessen. Wir gratulieren Marit Heschele, Silvan Ruhstaller, Josephine D’Hondt und Renato Bühlmann (Bild links) ganz herzlich zu dieser Leistung und wünschen ihnen auf ihrem weiteren Berufsweg bei acrevis oder einer anderen Bank alles Gute, viel Erfolg und viel persönliche Erfüllung. Anfang August sind mit Elio Biraghi, Tim Hummel, Edona Beadini, Marvin Loibl und Laura Mancic fünf neue Banklernende bei acrevis eingetreten (Bild rechts). Wir freuen uns, sie in diesem neuen Lebensabschnitt zu begleiten und zu unterstützen. Ebenso freuen wir uns, dass wir mit Gian Schubnell erstmals einen Mediamatik-Lernenden bei uns ausbilden dürfen. Er unterstützt das MarketingTeam insbesondere bei der Realisation von ansprechenden Bild- und Videoinhalten für die Website oder die Social-Media-Kanäle.

Hallo, ich bin Miro! Für den ersten Sparbatzen: Als Bank fürs Leben begleiten wir unsere Kundinnen und Kunden bereits als Kinder, wenn sie erstmals mit Geld und damit mit einem Aspekt aus der Welt der Erwachsenen in Berührung kommen. Dank unserem acrevis Konto «sparen kids» lernen Kinder mit unserem Maskottchen «Miro» spielerisch und mit viel Freude das Thema Geld kennen. Gemeinsam schaffen wir damit die Grundlage für die Erfüllung kleiner und grosser Träume. Das passende Bankangebot bis zum 14. Altersjahr: Bei Eröffnung des ersten Sparkontos schenken wir jedem Kind unser «Miro»-Kässeli und ein Sparguthaben von CHF 20. Bei jeder Einzahlung auf sein Sparkonto sammelt das Kind wertvolle Sparpunkte in Form von Stickern. Volle Sparpunktebögen können an unseren acht acrevis Standorten vom Bodensee bis zum Zürichsee gegen tolle Spielsachen aus einer Geschenkevitrine eingetauscht werden.

14


Kurzinfos

Ihre Träume, Ihre Ziele, Ihre persönliche acrevis Finanzplanung Eine Wandergruppe auf einem Treck, OL-Läuferinnen und -Läufer im Wald, Schatzsucherinnen und -sucher – sie alle brauchen einen Plan, wenn sie ihr Ziel erreichen wollen. Das gilt auch bezüglich Finanzen: Eine sorgfältige und fundierte Planung ist die beste Voraussetzung dafür, die eigenen Ziele zu erreichen und Träume wahr werden zu lassen. In den eigenen vier Wänden wohnen, die Familie finanziell absichern, eine berufliche Auszeit nehmen, das Studium der Kinder unterstützen oder für ein sorgenfreies Leben im Alter sparen – die Träume sind so individuell und vielfältig wie die Menschen. Ganz egal, wie Ihre persönlichen Ziele und Ihre Bedürfnisse aussehen: Mit der umfassenden und weitsichtigen Finanzplanung von acrevis können Sie die Weichen dahingehend stellen, dass Ihre Wünsche nicht bloss vage Träume bleiben, sondern sich tatsächlich realisieren lassen. Wir freuen uns, Sie auf diesem Weg zu begleiten. Dabei beginnt jeder Weg mit dem ersten Schritt – dazu laden wir Sie gerne ein, kostenlos und unverbindlich: Kontaktieren Sie uns mit dem Talon in der Heftmitte für Ihr persönliches Erstgespräch oder für die Teilnahme an einem acrevis Finanzplanungsanlass in einer Niederlassung in Ihrer Nähe. Wir sind gerne für Sie da – als Ihre Bank fürs Leben!

Kontaktloser Bargeldbezug Near Field Communication, kurz NFC, steht für die kontaktlose Datenübertragung von einem Gerät zu einem anderen. Immer mehr moderne Bancomaten sind mit dieser Technologie aus­ gestattet. Gleich dem kontaktlosen Zahlen an einer Ladenkasse können Sie für einen Bargeldbezug Ihre acrevis Debit Mastercard oder via MobilePayment* Ihr Smartphone oder Ihre Smartwatch an einem solchen NFC-Bancomaten in die Nähe des entsprechenden Lesegeräts halten. Alle erforderlichen Daten werden drahtlos übertragen und die Transaktion wird autorisiert, ohne dass Sie die Karte in den Automaten einstecken müssen, das schont die Karte und schützt Sie zusätzlich vor Kartenbetrug. Dabei ist die Sicherheit gewährleistet: NFC-Bancomaten verwenden Ver­schlüsselungen und Authentifizierungen, um sicherzustellen, dass Ihre Transaktionen geschützt sind. Die acrevis Bancomaten in Gossau (Poststrasse 4 und Lerchen­ strasse 44), Pfäffikon (Churerstrasse 24), Rapperswil-Jona (Hauptplatz 6) und Wil (Dufourstrasse 11) sowie in St. Gallen (Marktplatz 1) bieten Ihnen diese Funktion neu ebenfalls an. Weitere Informationen finden Sie auf der acrevis Homepage unter www.acrevis.ch/karten oder www.acrevis.ch/mobilepayment. * Voraussetzung für MobilePayment: Sie verknüpfen dafür einmalig Ihre acrevis Debit Mastercard direkt mit der entsprechenden MobilePayment-App auf Ihrem mobilen Gerät.

Vom Grossplakat zur praktischen Tasche 4,36 mal 2,72 Meter, je knapp 12 Quadratmeter: Das sind die Masse beziehungsweise Flächen von zwei Grossplakaten, welche die acrevis Bank im Rahmen einer Kampagne im Marktgebiet Zürichsee während zwei Augustwochen bespielt hat. Unter anderem mit dem Slogan «Ihre Schweizer Regionalbank vor Ort. Am Hauptplatz in Rapperswil.» wurde auf einen der vier zentralen Werte von acrevis hingewiesen: Wir sind nicht nur kompetent, unab­hängig und leidenschaftlich, sondern auch ganz bewusst regional. Damit sind wir genau dort verankert und tätig, wo auch unsere Kundinnen und Kunden zu Hause sind – als Ihre Bank fürs Leben und Ihre Bank vor Ort mit unseren acht Standorten zwischen Bodensee und Zürichsee. Nach Abschluss der Kampagne

n ache m t i M und n! nne gewi

wurden die beiden Grossplakate­nicht einfach entsorgt, sondern im Sinne der Nach­haltigkeit weiterver­ wertet. Die beiden Plakate haben quasi ein zweites Leben erhalten: Aus dem Netzmaterial wurden im Appenzellerland schöne und stabile Taschen beispielsweise als praktische Einkaufshelferinnen genäht. Möchten auch Sie eine solche Tasche haben? Dann senden Sie uns den Talon in der Heftmitte ausgefüllt zurück. Unsere «Glücksfee» wird aus allen eingesandten Talons zehn glückliche Gewinnerinnen und Gewinner ziehen, denen wir gerne eine acrevis Tasche schicken werden. Wir drücken die Daumen und wünschen viel Glück.

15


Wissenswertes und Aktuelles

rund um Finanzthemen auf ganz unterschiedlichen Kanälen Neben klassischen Drucksachen wie unserem Kunden­ magazin «unter uns» gewinnen Online-Kanäle wie unsere Website acrevis.ch oder unsere Plattform blog.acrevis.ch zunehmend an Bedeutung. Social Media wie Facebook, LinkedIn und Instagram sind ebenfalls nicht mehr wegzudenken – wir freuen uns, wenn Sie uns auch dort als interessierte Beobachterinnen und Beobachter folgen!

Oder möchten Sie regelmässig mit unseren digitalen News­lettern über verschiedenste Themen aus der Finanzwelt informiert werden? Bleiben Sie stets auf dem Laufenden: • Newsletter «acrevis Daily»: Täglich informieren wir Sie noch vor Eröffnung der Schweizer Börse zu Unternehmen aus aller Welt. • Newsletter «acrevis Börse aktuell»: Jeden Freitag präsentieren Ihnen unsere Expertinnen und Experten auf TELE TOP ihre Einschätzung zu aktuellen Finanzthemen. • Newsletter «acrevis Hypothekarflash»: Mit dem «acrevis Hypothekarflash» informieren wir Sie viermal pro Jahr über aktuelle Entwicklungen im Hypothekarzinsbereich. • Newsletter «acrevis invest»: In unserem Anlagemagazin «acrevis invest» informieren wir Sie dreimal jährlich über aktuelle Anlagethemen. Jetzt kostenlos abonnieren unter www.acrevis.ch/newsletter

acrevis Bank AG Marktplatz 1 9004 St. Gallen Tel. 058 122 75 55 • info@acrevis.ch • acrevis.ch St. Gallen • Gossau SG • Wil SG • Bütschwil • Wiesendangen • Rapperswil-Jona • Pfäffikon SZ • Lachen SZ

Gedruckt auf Refutura-Papier FCS-Recycling-Papier / zu 100 % aus Altpapier

SC2023032203


Turn static files into dynamic content formats.

Create a flipbook
Da steckt viel Feines und Gesundes drin by acrevis Bank - Issuu