UNTER UNS
Kundenmagazin | April 2021
Im Einsatz fürs tägliche Brot Seiten 6 und 7
CO2-neutral als Bank, nachhaltig für unsere Kunden 8 Wir feiern 10 Jahre acrevis
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Erfolgreich anlegen mit acrevis spektrum®
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inhalt
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aktuell
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porträt
Rückblick auf die acrevis Generalversammlung 2021
Im Einsatz fürs tägliche Brot: Panetarium AG 8
nachhaltigkeit acrevis als CO2-neutrales Unternehmen mit neuen
nachhaltigen Angeboten 10
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aktuell 2011 bis 2021: Wir feiern 10 Jahre acrevis anlegen
Erfolgreich anlegen mit dem Anlagemodell acrevis spektrum®
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persönlich
«Regionalbanken braucht es – acrevis ganz besonders.» kurzinfo 14
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editorial
Wandel und Beständigkeit Nichts ist so beständig wie der Wandel – dieses Zitat wird dem antiken Philosophen Heraklit zugeschrieben. Was zu seinen Lebzeiten um 500 vor Christus galt, gilt auch heute noch: Wir leben (nicht nur mit Blick auf die aktuelle Corona-Situation) in bewegten und bewegenden Zeiten. Da gilt es, eine gut austarierte Balance zwischen Veränderung und Kontinuität zu finden: Wertvolles ist achtsam zu bewahren und notwendige Weiterentwicklungen sind konsequent anzupacken. Als Bank erleben wir dieses Mit- und Nebeneinander von Veränderung und Beständigkeit in vielerlei Hinsicht. Wir können 2021 unser 10-jähriges Jubiläum feiern. Dieses erste, überaus erfolgreiche acrevis Jahrzehnt ist das jüngste Kapitel unserer langen, lebendigen Geschichte. Sie lässt sich bis ins Jahr 1821 zurückverfolgen, als vor exakt 200 Jahren die Sparkasse Trogen, eine unserer Vorgängerbanken, gegründet wurde. Wandel und gleichzeitige Kontinuität prägen auch unsere Gegenwart. Etwa wenn sich in unserem Verwaltungsrat durch Abgänge und Neuwahlen Veränderungen ergeben, dabei mit dem neuen, aber bestens bekannten Verwaltungs ratspräsidenten Stephan Weigelt auch die Fortführung von Bewährtem gewährleistet bleibt. Oder wenn wir mit dem Thema Nachhaltigkeit unsere Tradition als verantwortungsvolle Bank fortführen und gleichzeitig Weiterentwicklungen wie CO2 -Neutralität, nachhaltiges Gold oder nachhaltige Anlagelösungen anpacken. Und nicht zuletzt, wenn wir mit Firmenkunden über Jahre als verlässliche Partner verbunden sind und sie bei ihrer Entwicklung begleiten dürfen. Diese Themen, über die wir auf den folgenden Seiten berichten, zeigen deutlich: Wandel und Kontinuität sind zwar Gegensätze, sie können sich aber bestens ergänzen. Insbesondere dann, wenn wir Wandel nicht einfach passiv über uns ergehen lassen, sondern die damit einhergehenden Chancen proaktiv nutzen. Das gilt auch für uns als acrevis Bank AG. Und auch wenn sich vieles verändert und entwickelt, wollen wir dabei doch eines stets bewahren: Wir sind heute und bleiben auch in Zukunft Ihre acrevis, Ihre Bank fürs Leben. Ich wünsche Ihnen eine spannende Lektüre!
Dr. Michael Steiner
Vorsitzender der Geschäftsleitung
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aktuell
Wiederum im kleinen Kreis: 10. acrevis Generalversammlung Infolge der aktuellen Corona-Situation wurde die diesjährige acrevis GV wie schon die jenige im Vorjahr als rein statutarische Versammlung durchgeführt. Sie war insbesondere geprägt von der Verabschiedung zweier langjähriger VR-Mitglieder, Markus Isenrich (Verwaltungsratspräsident) und Suzanne Gut. Michèle Mégroz und Marcel Föllmi wurden neu in den VR gewählt. Stephan Weigelt übernimmt das Präsidium.
Nur sieben Personen fanden sich am Freitag, 9. April 2021, im Hotel Einstein in St.Gallen ein – Corona-konform mit Abstand und Masken. Der abtretende VR-Präsident Markus Isenrich (siehe Seite 5) bedauerte sehr, dass die GV ohne gesellschaftlichen Teil und ohne Publikum stattfinden musste: «Wir schätzen diesen Anlass, weil er Jahr für Jahr einen stimmigen Rahmen für spannende Begegnungen und einen angeregten Austausch bietet. Wir freuen uns darauf, unsere Aktionärinnen und Aktionäre am 1. April 2022 an der 11. GV endlich wieder persönlich begrüssen zu dürfen.» Das Thema Corona prägte nicht nur die GV, sondern das ganze acrevis Geschäftsjahr 2020, wobei die Bank wirt schaftlich nur in überschaubarem Ausmass tangiert wurde: «Der Reingewinn konnte um 5.0%, der Geschäftserfolg um 3.8% gesteigert werden, ebenso Anlagevolumen, Kunden ausleihungen und -gelder», so Isenrich. «Damit ist eine solide Basis für eine erfolgreiche Zukunft gelegt, was uns trotz 4
aller Herausforderungen und wirtschaftlichen Unsicherheiten positiv stimmt.» Ihre Aktionärsrechte konnten die rund 10’000 acrevis Aktionärinnen und Aktionäre mittels Abstimmungsanweisungen wahrnehmen – schriftlich per Post oder neu digital über ein E-Voting-Portal. Dabei folgten sie in allen Traktanden den Anträgen des Verwaltungsrats: Auch die vom Verwaltungsrat beantragte zusätzliche Jubiläumsdividende von CHF 3.00 pro Aktie wurde genehmigt.
Im Jahr 2011 aus dem Zusammenschluss der Bank CA St.Gallen AG und der swissregiobank AG entstanden, kann die acrevis Bank AG in diesem Jahr ihr 10-jähriges Bestehen feiern. Lesen Sie mehr zu diesem Jubiläum auf Seite 10 in diesem «unter uns».
aktuell Stephan Weigelt
Markus Isenrich
Markus Isenrich übergibt das Verwaltungsratspräsidium an Stephan Weigelt Bank in Bütschwil ab 1997, swissregiobank ab 2002 und acrevis seit 2011: Während 24 Jahren war Markus Isenrich für acrevis und ihre Vorgängerbanken im Verwaltungsrat tätig, davon 21 Jahre als Präsident. In dieser Zeit führte er die Unternehmen erfolgreich durch Zusammenschlüsse bis zur heutigen acrevis Bank mit Hauptsitz in St.Gallen und sieben Niederlassungen zwischen Bodensee und Zürichsee. Mit der 10. acrevis GV hat Markus Isenrich aufgrund des Erreichens der statutarischen Altersgrenze in der nächsten Amtsperiode seine Tätigkeit im Verwaltungsrat beendet. Stephan Weigelt, von der Generalversammlung als Verwaltungsrat bestätigt, wurde vom Verwaltungsrat als Nachfolger gewählt. Weigelt kennt die acrevis bestens: Von 2011 bis 2018 war er als Vorsitzender der Geschäftsleitung tätig, seit 2018 als Mitglied des Verwaltungsrats. Er bedankte sich sehr herzlich bei seinem Vorgänger: «Aktionäre, Mitarbeitende, Kunden und Verwaltungsrat sind Markus Isenrich zu grossem Dank verpflichtet. Er hat sich stets mit grossem Engagement, sehr viel Umsicht und ausgewiesener fachlicher Kompetenz für das Wohl des Unternehmens und seiner Anspruchsgruppen eingesetzt.» Ebenfalls mit Blick auf die statutarische Altersgrenze trat Suzanne Gut nicht mehr zur Wiederwahl in den Verwaltungsrat an. Sie wurde 1997 in den Verwaltungsrat der St.Gallischen Creditanstalt (Bank CA St.Gallen AG) gewählt und engagierte sich ebenfalls während 24 Jahren für acrevis
bzw. eine ihrer Vorgängerbanken. Dabei brachte sie umfang reiche betriebs- und bankwirtschaftliche Kenntnisse sowie ausgewiesene Kompetenz im Bereich Controlling ein. Suzanne Gut lancierte die Einführung zukunftsorientierter Planungs- sowie Steuerungsinstrumente, unterstützte die Geschäftsleitung bei wichtigen Veränderungsprozessen und sass seit 2016 dem Audit Committee bzw. dem Prüf- und Risikoausschuss vor. Als neue Mitglieder des Verwaltungsrats hat die Generalversammlung Michèle Mégroz (Speicherschwendi) und Marcel Föllmi (Pfäffikon SZ) gewählt. Für eine weitere Amtsdauer bestätigt wurden sodann Stephan Bärlocher (Bütschwil) und Christoph Meier (St.Gallen).
Suzanne Gut
Michèle Mégroz
Marcel Föllmi
«Regionalbanken braucht es – acrevis ganz besonders»: Der neue acrevis Verwaltungsratspräsident Stephan Weigelt im Porträt ab Seite 12 in diesem «unter uns».
GV-Spende für das Behinderten-Wohnheim Höfli, Wangen Anlässlich der GV spendet acrevis jeweils für jede teilnehmende Aktionärin und jeden teilnehmenden Aktionär 5 Franken an eine wohltätige und gemeinnützige Institution in ihrem Marktgebiet. An der Spende wurde auch an dieser GV festgehalten, trotz Fehlen des Publikums: 12’000 Franken gehen an das Behinderten-Wohnheim Höfli in Wangen, Schwyz. Diese Institution nimmt Menschen mit einer körperlichen oder geistigen Behinderung auf und fördert sie. «Wir möchten den uns anvertrauten Menschen ein bleibendes Zuhause und ein lebenswertes Umfeld bieten. Nach dem Motto «einander helfen und stützen – miteinander leben und lachen» sollen sie sich hier wohlfühlen und sich nach ihren persönlichen Wünschen und Neigungen entfalten und weiterentwickeln können», fasst Heimleiterin Andrea Fleischmann zusammen. Mit der acrevis Spende wird ein Ausflug mit allen Bewohnenden finanziert. «Wir freuen uns, dass wir einen Beitrag an einen geselligen, fröhlichen Tag leisten können», so der scheidende acrevis Verwaltungsratspräsident Markus Isenrich. Weitere Informationen: www.behindertenwohnheimhoefli.ch 5
porträt
Elisabeth, Lukas, Josef und Pascal Neff (von links nach rechts) freuen sich mit ihrem acrevis Kundenberater André Lutz (zweiter von rechts) über die duftenden, noch ofenwarmen Brote.
Ein Erlebnis bieten statt nur Hunger stillen Es begann als einzelne Bäckerei und ist heute ein wachsendes Filialnetz, das mit einer schweizweit einzigartigen Philosophie den Kundinnen und Kunden ein besonderes Erlebnis bietet: das «Panetarium» mit Hauptsitz in Sirnach. Hervorgegangen aus einer Idee, an die zunächst kaum einer richtig glaubte. 6
porträt
2004 entstand die Vision in einer kleinen Münchwiler Bäckerei; 2008 nahmen deren Inhaber, Josef und Elisabeth Neff aus Appenzell, diese Vision konkret in Angriff: Nach vielen Jahren in diversen leitenden Funktionen wollten sie in der Ostschweiz eine neue Marke rund um Backwaren kreieren – eine Premiummarke mit unverwechselbaren Kennzeichen. Spezialisiert dank einem beschränkten, dafür qualitativ umso hochwertigeren Sortiment, nur im Direktverkauf erhältlich. Angesprochen werden sollten mobile Kundinnen und Kunden, die keine Kompromisse beim Genuss machen wollen. Besonders sein Rund 13 Jahre später hat die Vision ein Gesicht erhalten. Da wären zum einen die acht Standorte in vier Kantonen. Vor allem aber gibt die Familie Neff der Marke ein Gesicht: Die Gründer Josef und Elisabeth Neff und ihre Söhne Pascal und Lukas, die nächste Generation. Inhaber Josef Neff skizziert seine damaligen Grundgedanken beim Aufbau: «Was will der Kunde von uns, wie können wir für ihn besonders sein, wie sind wir vom Start an vorne dabei?» Lukas Neff, einer von sechs Söhnen des Gründerpaars und Produktionsleiter des Panetariums, umschreibt die Umsetzung so: «Für uns war immer klar: Wir setzen auf Natur pur, ohne Chemie, wir geben unseren Backwaren Zeit, sich zu entwickeln, und unsere Rezepturen haben immer ein perfektes Endprodukt als Ziel.» Moderne Technologie hilft, steht aber nicht im Zentrum: Handarbeit ist Trumpf. «Unsere Produkte sollen nicht nur den Hunger stillen, sondern Genuss bieten und gut verträglich sein», so Josef Neff. Das erreiche man nur mit Fachleuten, die bei jedem Herstellungsschritt exakt wissen, wie er sich auswirkt und weiter optimiert werden kann. Für Qualität und Nachhaltigkeit Qualität steht im Fokus – aber nicht nur: Auch anderen Faktoren schenkt man viel Aufmerksamkeit, etwa der Nachhaltigkeit. «Ökologisch, sozial verträglich und ökonomisch sinnvoll, danach richten wir uns», fasst Josef Neff zusammen. «Altbrot, das als Tierfutter zum lokalen Bauern geht, die Verwertung von Lebensmittelabfällen in einer regionalen Biogasanlage, Verpackungsmaterial aus erneuer baren Materialien, die Verwendung lokaler Rohstoffe, deren Produzenten wir kennen. Auch dass wir elektrisch betriebene Fahrzeuge einsetzen oder unsere Photovoltaikanlage ausbauen – hier kommen ganz viele Puzzleteilchen zusammen mit dem Ziel, 2023 klimaneutral zu sein.» In der Unternehmensführung setzt die Familie Neff nebst klaren Werten auf Wertschätzung: «Das Miteinander, das ‹Wir› im Team wie auch mit unseren Geschäftspartnern ist uns wichtig.» Vertrauen zwischen Bank und Bäckerei Die Erfolgsgeschichte von heute begann indes nicht reibungslos. Als Josef und Elisabeth Neff mit ihren Plänen bei
Banken vorstellig wurden, gab man ihnen dort keine Chance. Die Idee, das Kapital zuerst in die Verkaufsstrategie zu stecken und sich erst danach der Produktion zu widmen, schien zu unkonventionell. «Niemand wollte die Logik dahinter sehen», erinnert sich Josef Neff. Anders bei acrevis, damals noch swissregiobank: «Dort glaubte man an unsere Vision. Seither pflegen wir eine konstante Partnerschaft, in der transparente Kommunikation und Verlässlichkeit gelebt werden.» André Lutz, Teamleiter Finanzierungen bei acrevis in Gossau, bestätigt das. «Das Panetarium hatte stets ein klares Konzept, jede Massnahme greift nahtlos in die andere, und wir wurden als Bank immer sehr früh in jeden nächsten möglichen Schritt einbezogen.» Das Vertrauen zwischen den Partnern sei gross: Beide Seiten wissen, wer in welchem Bereich seine Stärken hat, und ergänzen sich so ideal. Nachfolgeplanung aufgleisen Bis Ende 2022 wollen die Gründer die operative Leitung an Lukas und Pascal Neff abgeben, derzeit werden entsprechende Strukturen geschaffen. Das Panetarium soll auch unter neuer Führung bleiben, was es ist, die nächste Gene ration will darüber hinaus bestimmte Bereiche wie digitale Dienstleistungen ausbauen. Gibt es zum Schluss vielleicht doch das berühmte «Erfolgs rezept», nach dem alle Unternehmen suchen? Josef Neff schmunzelt. Für ihn sei es klar: «Meine Frau.» Elisabeth Neff sei es gewesen, die für die öffentliche Wahrnehmung des Panetariums steht. Immer hätten sie im Team gearbeitet, und mit dem eigenen Betrieb seien ihre Qualitäten voll zum Tragen gekommen. «Ich arbeite gerne mit Menschen, ob in unserem Team oder mit der Kundschaft», sagt sie selbst dazu. Das Ergebnis ist die Atmosphäre, die sich durch alle Filialen zieht. Denn was die Ostschweizer Premiummarke abhebt, sind nicht allein die Produkte, sondern viele kleine Details, die in der Summe zum Erlebnis werden. 7
aktuell
Nachhaltigkeit für uns als Bank und für unsere Kundinnen und Kunden Verantwortungsvolles Banking zeichnet acrevis seit der Gründung aus und bildet die Grundlage der Unternehmensstrategie – auch in Bezug auf Nachhaltigkeit: Wir leben neben unserer unternehmerischen auch unsere ökonomische, gesellschaftliche und ökologische Verantwortung. Bezüglich Letzterer haben wir 2020 einen wichtigen Meilenstein erreicht: acrevis ist vollumfänglich CO2 -neutral. Weitere Schritte zur langfristigen Reduktion des CO2 -Verbrauchs werden folgen.
Fruchtbare Böden als natürliche CO²-Senken im Bodenseeraum.
Jungpflanzen für gesunde Mangrovenwälder an Myanmars Küste.
acrevis hat im vergangenen Jahr ihren gesamten CO2 -Ausstoss kompensiert. Dafür wurden zwei Klimaschutzprojekte der Stiftung myclimate unterstützt, welche CO2 binden und dadurch für eine echte Kompensation sorgen.
Label der Stiftung myclimate Für die Kompensation des gesamten CO2 -Ausstosses wurde acrevis von der Stiftung myclimate mit dem Label «CO2 -neutrales Unternehmen» ausgezeichnet. «Über diese Auszeichnung haben wir uns sehr gefreut, wir wollen es aber nicht dabei belassen», bekräftigt Dr. Michael Steiner, Vorsitzender der Geschäftsleitung der acrevis Bank AG: «Denn die Kompensa tion ist das eine – langfristig wollen wir aber darüber hinaus verschiedene Massnahmen für eine pragmatische CO2 -Reduktion umsetzen, um so unseren Ausstoss nicht nur zu kompensieren, sondern zu senken und damit unseren ökologischen Fussabdruck zu optimieren. Dies entspricht unserem Bekenntnis zur Nachhaltigkeit und zum verantwortungsvollen Banking als integralem Bestandteil unseres Geschäftsmodells und unseres täglichen Handelns – heute wie auch in Zukunft.»
Projekte am Bodensee und in Myanmar Mit Blick auf die starke Verwurzelung in unserem Marktgebiet zwischen Bodensee und Zürichsee haben wir ganz bewusst auch ein regionales Projekt ausgewählt: In der Bodenseeregion fördert acrevis ein Pionier-Klimaschutzprogramm, bei dem fruchtbare Böden als natürliche CO2 -Senken dienen und Kohlenstoff in Ackerflächen speichern. Ebenfalls hoch ist die Wirkung im zweiten Projekt, wo mit dem eingesetzten Betrag sehr viel erreicht werden kann: In den Küstenregionen von Myanmar beteiligt sich acrevis an einem Projekt zur Aufforstung von Mangroven. Gesunde Mangrovenwälder nehmen dort nicht nur CO2 auf, sie tragen zum Schutz der Bevölkerung vor Naturkatastrophen bei und fördern auch die Biodiversität, indem sie einen wichtigen Lebensraum für bedrohte Arten erhalten. myclimate arbeitet dabei mit lokalen Partnern zusammen und beobachtet die Lage vor Ort genau. 8
Unternehmen myclimate.org/01-20-847945
aktuell
Vera Eigenmann
Der Bundesrat und die Schweizerische Bankiervereinigung haben sich zum Ziel gesetzt, die Schweiz zu einem führenden Standort im Bereich Sustainable Finance (nachhaltige Finanzaktivitäten) zu entwickeln. acrevis unterstützt dieses Ziel eines nachhaltigen Finanzsektors: Auch in Bezug auf unsere Geschäftstätigkeit und damit ganz konkret für unsere Kundinnen und Kunden haben wir das Thema Nachhaltigkeit vorangetrieben.
Auf Basis ihrer Nachhaltigkeitsstrategie hat acrevis verschiedene Produkte und Dienstleistungen weiterentwickelt. «Es ist uns ein wichtiges Anliegen, Nachhaltigkeit auch in unserem Kerngeschäft als Bank zu verankern», hält Vera Eigenmann, Leiterin Strategie & Geschäftsentwicklung (Bild), fest. «Dies betrifft insbesondere das Anlage- und Finanzierungsgeschäft. Seit vergangenem Jahr bieten wir ein nachhaltiges Vermögensverwaltungsmandat an, und ab Mai dieses Jahres werden unsere Kundinnen und Kunden von einer attraktiven Finanzierungslösung für nachhaltige Bauten und Renovationen profitieren können. Ergänzt wird die Palette mit nachhaltigem Gold in unserem Edelmetallsortiment. Wir sind überzeugt: Die Nachfrage nach nachhaltigen Bankprodukten wird weiter steigen. Wir freuen uns, unsere Kundinnen und Kunden auf diesem Weg in die Zukunft zu begleiten und zu beraten.» • Nachhaltig anlegen: Mit «acrevis invest expert Nachhaltigkeit» sorgen unsere erfahrenen Expertinnen und Experten für Ihre Vermögensverwaltung im Zeichen der Nachhaltigkeit. Wir investieren Ihr Vermögen in umwelt- und sozial verträgliche Anlageklassen. Dazu agieren wir am Puls der Märkte, überwachen Ihre Investitionen laufend und nutzen mit speziellen Anlagefonds gezielt ökologische und/oder sozial verantwortliche Anlagechancen. Als Richtschnur dienen die sogenannten ESG-Nachhaltigkeits kriterien, wobei ESG für ökologische, soziale und Unternehmensführungs-Faktoren (Environment, Social und Governance) steht. • Nachhaltiges Gold: Seit Januar 2021 bietet acrevis ausschliesslich zertifiziertes Green Gold von Valcambi an. Dieses Gold ist rückverfolgbar und wird nach strengen Richtlinien der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) und der London Bullion Market Association (LBMA) gemäss der «Responsible Gold Guidance» sowie des «Conflict Free Gold Standard» des
World Gold Council geschürft und raffiniert. Qualifizierte Minen, die ethisch und sozial verantwortungsvoll agieren, produzieren das Green Gold unter grösstmöglicher Beachtung der Menschenrechte und mit kontrollierten, umweltverträglichen Schürfmethoden. • Attraktive Finanzierung für nachhaltige Bauten und Renovationen: Für energetische Bauten gewährt acrevis einen grosszügigen Zinsrabatt auf eine SARON-Hypothek. Mit dieser nachhaltigen Hypothek* unterstützen wir aktiv nachhaltige Bauprojekte unserer Kundinnen und Kunden, beispielsweise Neubauten und gesamtheitliche Renovationen nach allen Minergie®-Standards oder Objekte mit einem Gebäudeenergieausweis der Kantone. Auch geplante oder bereits realisierte energetische Einzelmassnahmen wie zum Beispiel Wärmedämmungen, klimafreundliche Heizsysteme, Photovoltaikanlagen, Anlagen zur Wärmerückgewinnung oder hochwertige Dachbegrünungen werden von uns gefördert. Zudem leistet die acrevis Bank in Zusammenarbeit mit der gemeinnützigen Stiftung myclimate beim Abschluss einer nachhaltigen Hypothek eine CO2 -Kompensation mittels eines Klimaschutzprojektes. * Ab Mai 2021; Details demnächst auf unserer Website unter www.acrevis.ch/hypotheken oder anfordern mit dem Talon in der Heftmitte
Wollen Sie mehr erfahren rund um das Thema Nachhaltigkeit bei acrevis? Weitere Informationen können Sie mit dem Talon in der Heftmitte anfordern oder auf unserer Website unter www.acrevis.ch/nachhaltigkeit online nachlesen.
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aktuell Informationen zum acrevis Jubiläum.
acrevis feiert mit Anlässen, Spenden und sozialen Engagements Eine Geburtstagstorte für das erste Jahrzehnt: Die acrevis Bank AG entstand im Jahr 2011 aus dem Zusammenschluss der damaligen Bank CA St.Gallen AG und der swissregiobank AG. Dieses 10-jährige Jubiläum ist für uns ein Grund zu feiern – und das gleich dreifach.
Voller Freude und Dankbarkeit blicken wir auf ein erfolgreiches erstes acrevis Jahrzehnt zurück. Unsere Wurzeln reichen aber viel weiter zurück: Die älteste unserer Vorgängerbanken, die Sparkasse Trogen, wurde bereits 1821, also vor 200 Jahren, gegründet. Auf unsere lange Geschichte sind wir stolz und fühlen uns unserer Tradition auch heute noch in unserer täglichen Arbeit verpflichtet. Daher möchten wir unseren runden Geburtstag nicht nur mit unseren Kundinnen und Kunden feiern, sondern auch der Gesellschaft etwas Gutes tun. • Attraktive Jubiläumsanlässe: Wenn es die Pandemie zulässt, finden im Herbst an allen acht acrevis Standorten öffentliche Jubiläumsanlässe statt. Alles wollen wir noch nicht verraten, nur so viel: Vorbeikommen wird sich sicher lohnen! Detaillierte Informationen betreffend Daten und Programm gibt es zu gegebener Zeit in Ihrer acrevis Niederlassung, online unter www.acrevis.ch/jubilaeum und in den jeweiligen lokalen Medien. • Vielfältige Jubiläumsspenden: acrevis unterstützt jährlich rund 400 regionale Institutionen und Vereine in verschiedensten Bereichen durch Sponsorings, Vergabungen und Mitgliedschaften. Dieses gesellschaftliche Engagement führen wir auch im Jubiläumsjahr fort: Im Umfeld aller acrevis Niederlassungen werden wir wohltätige Institutionen und Organisationen sowie gemeinnützige Projekte mit 10
16 Jubiläumsspenden im Umfang von insgesamt 80’000 Franken unterstützen. Der erste Schritt, um eine solche Spende zu erhalten, ist eine unkomplizierte Bewerbung, die von Mitte April bis Mitte Juni eingereicht werden kann. Infos dazu finden Sie unter www.acrevis.ch/jubilaeum. Pro Niederlassung sichtet eine Jury, bestehend aus Mitarbeitenden der Niederlassungen sowie zwei externen Persönlichkeiten aus der Region, die Bewerbungen und kürt zwei Empfängerinnen oder Empfänger von jeweils 5000 Franken. Die starke Verwurzelung in der Region trägt dazu bei, geeignete Institutionen und Projekte zu finden. • Soziale Engagements: Als Bank ist es uns ein Anliegen, unsere gesellschaftliche Verantwortung auf verschiedenen Ebenen wahrzunehmen. Dafür werden unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Jubiläumsjahr auch ganz handfest tätig: Jede Niederlassung respektive jedes unserer Marktgebiete wird während 10 Tagen soziale Engagements mit einem Nutzen für die Allgemeinheit erbringen – ver antwortungsvoll, regional, leidenschaftlich, wie es auch unseren Unternehmenswerten entspricht. Wir sind der festen Überzeugung, dass Gutes tun auch einen selbst glücklich macht und hilft, den eigenen Horizont über den Beruf hinaus zu erweitern. Ideen für solche Einsätze werden in den Niederlassungen erarbeitet und sind damit ebenfalls ganz bewusst regional ausgerichtet.
anlegen
Umfassend analysieren, fundiert entscheiden Seit 2015 setzen wir auf acrevis spektrum®. Das von uns entwickelte, exklusive Anlagemodell ist seit Jahren erfolgreich und trägt dazu bei, dass die acrevis Anlage performance deutlich über dem Markt liegt – auch jetzt, in Zeiten des forcierten Wandels. Ein Blick ins acrevis Investment Center.
branchenübliche Fundamentalanalysen. Es ist viel sensorischer und ermöglicht breiter abgestützte Analysen», so Keller.
Florian Keller
Wie acrevis spektrum® funktioniert? Florian Keller, Leiter des acrevis Investment Centers, schmunzelt: «Eine mystische Kristallkugel haben auch wir nicht.» Die starke Performance von acrevis spektrum® basiert vielmehr auf harten Fakten. «Dabei fliesst auch die Persönlichkeit der Kundin oder des Kunden in das Modell ein, denn die persönliche Anlagestrategie ist zentrales Element jeder Anlagetätigkeit. In einem ersten Schritt ermitteln unsere Kundenberaterinnen und -berater dafür die individuellen Bedürfnisse und das jeweilige Anlegerprofil. Dabei definieren sie mit der Kundin oder dem Kunden präzise die Aufteilung zwischen sichereren und risikoreicheren, dafür renditeversprechenderen Geldanlagen.» Fundierte dreidimensionale Analyse Die acrevis Finanzmarktkompetenz kommt im zweiten Schritt zum Tragen. «Wir nehmen eine dreidimensionale Analyse vor: Die fundamentale Analyse untersucht die Gesamtwirtschaft – Länder, Märkte und Unternehmen – anhand von Kennzahlen. Die verhaltensbezogene Analyse befasst sich mit dem Verhalten der Marktteilnehmer, basierend auf wissenschaft lichen Erkenntnissen aus der Verhaltensökonomie. Und die technische Analyse nimmt Kursbewegungen und Kurvenmuster unter die Lupe, vergleicht sie mit historischen Entwick lungen und leitet daraus Trends für die Zukunft von Märkten, Anlageklassen und Einzeltiteln ab. Damit verfügt unser Anlagemodell über mehr Entscheidungsdimensionen als
Massgeschneiderte Vermögensbildung Die Analyseergebnisse werden vom Anlagekomitee (siehe Box) beurteilt und münden in strategische und taktische Gewichtungen von Anlageklassen (Aktien, Obligationen, Währungen, Edelmetalle usw.). Das 9-köpfige Team im acrevis Investment Center (Portfolio Management und Research & Advisory) erarbeitet auf dieser Basis Anlageempfehlungen, Kauf- und Verkaufsentscheide, die dann in der Vermögensverwaltung konkret umgesetzt werden. Mit modernsten Frühwarnsystemen werden die Investitionen auf Risiken überwacht und laufend optimiert. Florian Keller bringt es auf den Punkt: «Die Persönlichkeit der Anlegerin oder des Anlegers und unsere Finanzmarktkompetenz – diese Kombination erschliesst unseren Kundinnen und Kunden eine systematische und persönliche Betreuung für eine massgeschneiderte Vermögensbildung mit passendem Anlageportfolio.»
Das acrevis Anlagekomitee besteht aus Anlagespezia listen und Entscheidern. Es bündelt über 150 Jahre Finanzmarkterfahrung und steht für die Anlageent scheide ein. Die Fundamentalanalyse wird von acrevis Experten sichergestellt. Die verhaltensbezogenen Aspekte deckt Prof. Dr. Thorsten Hens ab. Der europaweit anerkannte Finanzmarktökonom ist Mitgründer der BhFS Behavioural Finance Solutions GmbH in Zürich. Für die technischen Analysen fliessen im Rahmen einer Partnerschaft mit Alfons Cortés von UNIFINANZ mit Sitz in Vaduz tägliche Marktmonitore systematisch in die dreidimensionale Finanzmarktanalysen von acrevis ein. Weitere Informationen zu acrevis spektrum® können Sie mit dem Talon in der Heftmitte anfordern oder unter www.acrevis.ch/spektrum abrufen.
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persönlich
«Regionalbanken braucht es – acrevis ganz besonders» Ein ganzes Berufsleben lang für die acrevis Bank AG und eine ihrer Vorgängerinnen: Kaum ein Name ist so eng verknüpft mit der Ostschweizer Regionalbank wie der von Stephan Weigelt. Geplant war das nicht – aber wohl doch auch kein Zufall. Denn zwischen ihm und «seiner» Bank gibt es viele Parallelen. Und vor allem: eine gemeinsame Philosophie.
Als Stephan Weigelt 1977 seine Lehrstelle bei der damaligen St.Gallischen Creditanstalt (später Bank CA St.Gallen AG) antrat, dachte er wohl kaum daran, dass er 44 Jahre später auf eine vollständige Laufbahn bei derselben Bank – unter neuem Namen – zurückblicken würde. Als junges Mitglied der Geschäftsleitung, als Vorsitzender derselben, inzwischen als Verwaltungsrat und nun Verwaltungsratspräsident.
Mit Überzeugung: Stephan Weigelt zum Thema «Verantwortungsvolles Banking und Nachhaltigkeit bei acrevis» in einem kurzen Video.
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Ein Fall von ewiger Treue? Weigelt lacht. Er versuche in der Tat, möglichst loyal zu sein. Vertrautheit und Kontinuität seien ihm sehr wichtig. Aber dieser Weg sei keineswegs geplant gewesen. «Im Gegenteil, wenn man jung ist, denkt man an Veränderungen, an neue Herausforderungen, das war bei mir nicht anders.»
persönlich
Immer neue Herausforderungen Dass Stephan Weigelt beim Gespräch über vier Jahrzehnte später immer noch auf den St.Galler Marktplatz hinausschauen kann, liegt daran, dass er hier all das gefunden hat, ohne sich beruflich zu verändern. Hinter ihm liege eine spannende Zeit, ein Wechsel habe sich schlicht erübrigt. Er erinnert daran, was alles geschehen ist in den 44 Jahren: Die Entstehung der Regionalbanken-Holding aus der Immobilienkrise heraus, die Fusionen, die schliesslich zur acrevis führten, die Digitalisierung, welche die Bankenwelt stark tangiert. Aber klar wird auch: Einfach irgendeine Bank hätte es für ihn wohl nicht sein können. Ob in seinen Jahren als Vorsitzender der Geschäftsleitung oder heute als Verwaltungsratspräsident: Für ihn sind Regionalbanken «etwas, das es braucht.» Denn neben Privatbanken seien sie die Letzten, die ohne Anbindung an den Staat funktionieren – «wirklich im freien Markt.» Das sei eine besondere Herausforderung, die gleichzeitig motiviere; man müsse eine besonders gute, immer wieder aussergewöhnliche Leistung bringen, um zu bestehen. Und das, ist Stephan Weigelt überzeugt, komme den Kundinnen und Kunden zugute, weil das Ergebnis ein leidenschaftliches Engagement ist. Die eigene Leistung zählt Ist es mehr als ein Klischee, dass Regionalbanken dank schlankeren Strukturen und mehr Bewegungsfreiheit flexibler sind und agiler funktionieren, vielleicht auch Hand bieten können für kreativere Lösungswege? «Ohne Frage bietet die Überschaubarkeit einer Regionalbank die Chance, besser auf individuelle Bedürfnisse eingehen zu können, schneller und kundenorientierter zu reagieren», so Weigelt. «Bei acrevis ist zudem das Bewusstsein ausgeprägt, dass es letztendlich immer auf die eigene Leistung ankommt, dass man verantwortlich ist für alles, was man tut. Und in Zeiten, in denen das Vertrauen als Basis zwischen Berater und Kunde wieder stärker geschätzt wird, ist das ein klarer Vorteil.» Der Wechsel von der operativen Seite in den Verwaltungsrat: Es war einerseits eine grosse Ehre, aber andererseits kein Sprung ins Unbekannte. Er selbst war in den letzten 25 Jahren bereits in anderen Verwaltungsräten aktiv, und bei acrevis sei das Verhältnis zwischen den beiden Ebenen immer ausgezeichnet gewesen. Damit meine er keineswegs eine dauernde Harmonie. «Das wäre nicht gut für ein Unternehmen», hält Stephan Weigelt fest: «Wir haben unterschiedliche Meinungen aber immer konstruktiv diskutiert. Und wenn es um Grundsätze wie die Ausrichtung und die Weiterentwicklung gegangen ist, waren sich Verwaltungsrat und Geschäfts leitung stets einig.» Mit 38 Jahren wurde Stephan Weigelt Chef der Bank. Schon damals habe man diskutiert: Wie lange kann jemand, der so jung in diese Rolle kommt, in dieser bleiben? Er habe dazu
Seit 44 Jahren engagiert für die acrevis Bank AG bzw. ihre Vorgängerbanken: Stephan Weigelt, neu in der Rolle als Präsident des Verwaltungsrats.
immer gesagt, dass er in dieser Rolle nicht bis zur ordentlichen Pensionierung sein werde. Unabhängig davon, wie gut es in dieser Zeit gelaufen sei, erreiche man doch den Punkt, an dem frische Kräfte nötig seien. Beratung als bleibende Qualität Die acrevis Bank AG hat inzwischen mehr als das halbe Leben von Stephan Weigelt eingenommen. Auf die Veränderungen in der Bankenwelt in den letzten Jahrzehnten angesprochen, ergreift Weigelt keine Wehmut. Es gebe nostalgische Erinnerungen an die alten Zeiten, aber das Wesentliche sei geblieben: «Die persönliche Beratung, gerade bei einer Regionalbank, ist immer noch essentiell. Das, zusammen mit der laufenden Anpassung an neue Bedürfnisse, ist das Erfolgsrezept.» Die Beratung: Damit ist Stephan Weigelt beim Thema, das ihm am Herzen liegt. Denn ihre Qualität kommt nicht von allein. Sie bedingt Kontinuität im Unternehmen. «Die Grundlage dafür ist der Umgang mit den Menschen, die für eine Bank arbeiten, die Wertschätzung und Fairness ihnen gegenüber. Das war mir stets wichtig hier bei acrevis. In jeder Rolle.» 13
März 2021
kurzinfo
Schweizerische Kriminalprävention Haus der Kantone Speichergasse 6 3001 Bern
Vorsicht vor Online-Anlagebetrug
www.skppsc.ch
Weiblichen Lebensgeschichten in Gossau auf der Spur Das Projekt «Frauenspur Gossau» macht Frauenwirken sichtbar: Für Frauengeschichten aus dem 20. Jahrhundert recherchierten 35 Spurensucherinnen zwei Jahre in Bibliotheken und Archiven und führten Interviews mit Zeitzeuginnen, Töchtern und Söhnen. Über 500 digitalisierte Nachrufe, 200 Zeitungsartikel und 60 Lebensberichte sind daraus entstanden. Sie zeigen, wie Frauen vieles im Hintergrund bewirkt und bewegt haben, wichtige Rollen ein- und soziale Aufgaben wahrgenommen, Brauchtum und Werte weitergegeben und ganz allgemein die lokale Gossauer Geschichte geprägt haben. Die Gossauer acrevis Niederlassung freut sich, das Projekt mit einem Sponsoringbeitrag zu unterstützen. Weitere Informationen: www.frauenspur-gossau.ch
Dieses Faltblatt entstand in Zusammenarbeit mit der Hochschule Luzern und «eBanking – aber sicher!».
Neue Anlageformen, die (unrealistisch) hohe Renditen versprechen – Trickbetrüger geben sich im Internet als progressive Finanzdienst leister aus und verleiten Kleinanleger zu Investitionen. Doch hinter dem vermeintlich grossen Gewinn verbergen sich vor allem hohe Risiken oder gar illegale Machenschaften. Beim Online-Anlagebetrug (engl. «investment fraud») landet das Geld in den Taschen der Betrüger, die ihre Opfer gekonnt umgarnen. Mit der Hochschule Luzern und der Plattform «eBanking – aber sicher» hat die interkantonale Fachstelle «Schweizerische Kriminalprävention» unter www.skppsc.ch in der Rubrik «Betrug» oder unter www.ebas.ch/ investmentfraud ein Faltblatt «Rendite genial? Verlust total! Was Sie über Online-Anlagebetrug wissen sollten» bereitgestellt.
www.ebas.ch | www.ebankingabersicher.ch
Aktionswoche «Cybersicherheit» vom 3. bis 7. Mai 2021 Das Internet bietet Kriminellen viele Möglichkeiten, Sie zu betrügen und sich zu bereichern. Machen Sie darum mit bei der Aktionswoche «Cybersicherheit»! Unter www.s-u-p-e-r.ch erhalten Sie vom 3. bis 7. Mai 2021 täglich einen Tipp für die sichere Nutzung des Internets und können sich für kostenlosen Webinare «Betrug», «Malware» und «Starke Passwörter» anmelden. Die Kampagne zur digitalen Sicherheit wird getragen von der Schweizerischen Kriminalprävention sowie kantonalen und städtischen Polizeikorps (www.skppsc.ch), von «eBanking – aber sicher!» (www.ebas.ch), vom Nationalen Zentrum für Cybersicherheit NCSC (www.ncsc.admin.ch/ncsc/de/home/infos-fuer/ infos-private.html) und von iBarry, der Plattform für Internet sicherheit (www.ibarry.ch).
Wünsche erfüllen dank der acrevis Weihnachtsspende 2020 Im Rahmen ihres nachhaltigen Engagements unterstützt acrevis jedes Jahr regionale Institutionen und Vereine in den Bereichen Soziales, Kultur, Sport und Wissenschaft durch Sponsorings, Vergabungen und Mitgliedschaften. Auch Spenden anlässlich der jährlichen Generalversammlung und zu Weihnachten unterstreichen diesen Anspruch eines verantwortungsvollen Bankings. Dem regionalen Gedanken von acrevis verpflichtet, wird dabei jeweils ein anderer Teil unseres Marktgebietes zwischen Bodensee und Zürichsee 14
berücksichtigt. So durfte die Niederlassung Wiesendangen vergangenen Dezember die Empfängerin der Weihnachtsspende auswählen und acrevis konnte der Stiftung Wunderlampe aus Winterthur einen Betrag von 5000 Franken übergeben. Seit 20 Jahren erfüllt diese Stiftung Herzenswünsche von Kindern und Jugendlichen, die im Alltag aufgrund von Krankheiten oder Behinderungen beeinträchtigt sind. Weitere Informationen zur Stiftung und Geschichten über erfüllte Wünsche: www.wunderlampe.ch
kurzinfo
Neue Leiterin des acrevis Marktgebiets Zürichsee: Martina Bigliardi Möhr Mitte Februar trat Martina Bigliardi Möhr die Stelle als Leiterin des Marktgebiets Zürichsee mit den Niederlassungen Lachen, Pfäffikon und Rapperswil an. Die ausgewiesene Bankerin verfügt über langjährige Erfahrung in Wealth Management, Corporate Banking und Structured Finance, die sie in leitenden Funktionen bei Banken in Zürich und im Ausland erworben hat. Sie waren lange für international ausgerichtete Banken tätig, jetzt sind Sie für eine regional verankerte Bank engagiert. Worin sehen Sie die Stärken von acrevis? Martina Bigliardi Möhr: Die ausgeprägte Kundennähe, kurze Entscheidungswege, der Ansatz der ganzheitlichen Beratung, die Bilanzstärke sowie die gezielte Verbindung der Bereiche Vermögensverwaltung und Firmenkundengeschäft bieten grosses Erfolgs potenzial. Die entsprechenden Wachstumschancen von acrevis bedeuten für mich Ansporn und zugleich Verpflichtung. Was sind Ihre Hauptaufgaben als Marktgebietsleiterin? Im Fokus stehen die allgemeine Verstärkung der Marktpräsenz im Gebiet Zürichsee und das weitere Geschäftswachstum der Bank. Ich freue mich speziell darauf, für die Gewinnung von Neu-Geschäft meine Erfahrung und mein Beziehungsnetz einzubringen sowie die Beraterinnen und Berater bei Bedarf in der Kundenbetreuung zu unterstützen. Auch die Chance auf enge Zusammenarbeit mit den acrevis Kompetenzzentren inspiriert und motiviert mich. Was bringen Sie als Persönlichkeit in die Bank ein? Das Bankgeschäft hat viel mit Grundeinstellungen und Werten zu tun. Ehrlichkeit, Offenheit für Neues, Menschenkenntnis, Verlässlichkeit und auch ein stetes Qualitätsbewusstsein gelten für das ganze Leben. Ganz klar: Im Privaten – Zusammensein und Austausch mit anderen, Auseinandersetzung mit Geschichte, Literatur und Kunst sowie Eintauchen in die Natur – schöpfe ich viel Kraft und Ideen, die ich in meine Arbeit einbringe. Diese Ganzheitlichkeit dürfte der Grund sein, weshalb ich sehr gerne arbeite und darin auch persönliche Bereicherung und Erfüllung finde.
Neuer Teamleiter Finanzieren in Wiesendangen: Reinhard Bachmair Auch in der acrevis Niederlassung Wiesendangen ist ein neues Gesicht zu sehen: Im Januar ist Reinhard Bachmair als neuer Teamleiter Finanzieren gestartet. «Ich freue mich darauf, in einem aufgestellten und motivierten Team individuelle Finanzierungslösungen für unsere Kundinnen und Kunden zu erarbeiten.» Für die neuen, vielfältigen Aufgaben, welche ihn bei acrevis erwarten, kann Reinhard Bachmair auf langjährige Erfahrungen aus verschiedenen Funktionen insbesondere im Finanzierungs- und Kreditbereich bei diversen Gross- und Regionalbanken zurückgreifen. «Herausforderungen anpacken, Verantwortung übernehmen und miteinander Ziele erreichen, das spornt mich an. Dabei schätze ich insbesondere die schnellen und kurzen Entscheidungs wege bei acrevis – ein echtes Plus für unsere Kundinnen und Kunden.»
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acrevis Bank AG Marktplatz 1 9004 St. Gallen Tel. 058 122 75 55 • info@acrevis.ch • acrevis.ch St. Gallen • Gossau SG • Wil SG • Bütschwil • Wiesendangen • Rapperswil-Jona • Pfäffikon SZ • Lachen SZ «unter uns», das Kundenmagazin der acrevis Bank AG, ist ein klimaneutrales Produkt und hat dafür das entsprechende Zertifikat von ClimatePartner erhalten.
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