»Ein großes Thema – möglicherweise das größtmögliche überhaupt ...« Roger Berhalter,
St. Galler Tagblatt
MANDALA
Umschlag vorne: Kuppel einer Moschee, Sydney, 2019 Foto: Candalepas Associates Vordere Klappe: Carl Gustav Jung: Das Gefüge sämtlicher Welten, 1916 Foto: Stefan Rasch (HZ-SWJZ) Hintere Klappe: Foto: Sidonia Kolster Umschlag hinten: Links: Hieronymus Bosch: Das himmlische Paradies, um 1505–1515 Foto: Peter van Ham (MPGV)
Rechts: Barnett Newman: Ohne Titel – Die Leere, 1946 Foto: CCA (BNFNY)
978-3-89790-674-7 9 783897 906747 >
AUF DER SUCHE NACH ERLEUCHTUNG
Das aus dem indischen Kulturraum stammende Mandala bezeichnet im ursprünglichen Sinne einen heiligen Kreis. Es dient als Meditationshilfe und ist gleichzeitig künstleri sche Übersetzung der in visionären Schauen erkannten Inhalte. Doch nicht nur in Tibet und anderen asiatischen Ländern sind Mandalas weit verbreitet. Die ihnen zu grunde liegenden Prinzipien finden sich in den Bildwerken und der Architektur nahezu eines jeden Kulturraums der Welt.
H E I L I G E G E O M E T R I E I N D E N S P I R I T U E L L E N K Ü N S T E N D E R W E LT
HEILIGE GEOMETRIE IN DEN SPIRITUELLEN KÜNSTEN DER WELT
Mitte: Sarvavid Vairochana Mandala, Nepal, Dolpo (?), 16. Jh. Foto: Christian Murtin (FAB-TMG)
P E T E R VA N H A M
Peter van Ham, Forscher, Autor, Fotograf und Ausstellungskura tor mit Sitz in Frankfurt am Main, bereist seit 40 Jahren die Welt mit Schwerpunkt Asien, Indien, Himalaya und Tibetischer Kultur raum. 15 internationale Buch publikationen, zehn internatio nale Ausstellungen und fünf TV-Dokumentationen sind bis her seinen Forschungen entsprungen, für die er in die Royal Asiatic Society und die Royal Geographical Society, London, sowie in den Explorers Club, New York, auf genommen wurde. Seit 20 Jahren ist er 1. Vorsitzender der Gesellschaft für Bewahrung und Förderung des Kulturel len Erbes Asiens (SPAH e.V.), die zahlreiche internationale Projekte verwirklicht.
P E T E R VA N H A M
MANDALA
AUF DER SUCHE NACH ERLEUCHTUNG
Die »heilige Geometrie« wird in allen Religionen und spi rituellen Traditionen seit Jahrtausenden als Möglichkeit eingesetzt, metaphysische Erfahrungen visuell darzustel len. Bis heute greifen Künstler und Architekten auf die uralten Symboliken geometrischer Grundformen zur Umsetzung sakraler Inhalte zurück. Anhand von Meister werken aus bedeutenden Museums- und Privatsamm lungen und Fotografien herausragender Bauwerke und faszinierender Rituale bietet das Buch eine erste Zusam menschau und Untersuchung des Phänomens der heili gen Geometrie in Kunst und Architektur unterschied lichster Kulturen sowie der ihnen zugrunde liegenden Weltanschauungen.
»Die fachlich saubere Darstellung der vielen künstlerischen Parallelen zwischen den unterschiedlichen spirituellen Traditionen, die hier aufgezeigt werden, fesselt! Ihre erstaunlichen Gemeinsamkeiten werden auf spannende, inspirierende und völkerverbindende Weise vermittelt und dabei zahlreiche Konzepte konzise und anschaulich erklärt – so gab es das in der Literatur bislang noch nicht!« Dr. Vivian Wagner, Sinologin,
vormals Dozentin u. a. an den Universitäten München und Heidelberg