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360° Alpenland - Regionsmagazin Sommer 2026

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SOMMER 2026

DAS MAGAZIN FÜR ALLE, DIE DAS 360° ALPENLAND LEBEN.

Editorial

Das Gute liegt so nah In dieser Ausgabe Paradies vor der Tür Eine neue Tourismusdestination stellt sich vor

7 ausgezeichnete Hütten – und unsere liebsten Touren, um sie zu erreichen

Der Geschmack von daheim Gutes fürs Picknick und die Brettljause

Veranstaltungen Die schönsten Feste und Erlebnisse in der Region

Hast du schon einmal bei Sonnenaufgang hoch oben am Berg eine Yogasession erlebt – oder einen Kurs besucht, in dem man Bierbrauen lernt? Wusstest du, dass in den Hügeln bei Bad Hall Wein gedeiht? Oder dass sich in unserem Nationalpark so viele Schmetterlingsarten tummeln, wie in keinem anderen österreichischen Schutzgebiet? Ganz ehrlich: Mich versetzt die Schönheit und Vielfalt unserer Region tagtäglich aufs Neue ins Staunen. In unserem kleinen, feinen Magazin, das ab sofort zweimal im Jahr im Postkasten landen wird, möchten wir von besonderen Menschen, atemberaubenden Naturerlebnis­ sen, kulinarischen Köstlichkeiten, erst­­klassigen Genussadressen und stimmungsvollen Veranstaltungen erzählen. Es ist eine Einladung, im 360° Alpenland auf Entdeckungsreise zu gehen, die Schätze unserer Heimat mit neuen Augen zu betrachten und vielleicht auch Unbekanntes zu finden. In den vergangenen Monaten ist viel passiert, worauf wir stolz sein können. Als 360° Alpenland präsentierten sich

Pyhrn-Priel, Bad Hall sowie Steyr und die Nationalpark Region touristisch erstmals unter einem Dach. Aus vormals getrennten Regionen wurde eine Destination, aus vielen Ideen wurde ein gemeinsamer Auftritt. Ein Prozess, der geprägt war von intensiver Zusammenarbeit, einer klaren Vision und dem Ziel, eine zukunftsfähige touristische Marke zu schaffen. Denn eine starke Tourismusregion ist mehr als ein Reiseziel: Sie schafft Arbeitsplätze, belebt Ortskerne und stärkt die Lebensqualität für alle, die hier leben und arbeiten. Entstanden ist eine neue touristische Identität, die urbane Zentren mit alpinen Landschaften, weitläufigen Wäldern und traditionsreicher Kultur verbindet und die vielen Facetten des südlichen Ober­ österreichs als Ganzes sichtbar macht. Der Start ist gelungen – jetzt wollen wir die Geschichte des 360° Alpenland weiterschreiben. Vor allem aber hoffen wir, dass dieses Magazin dazu inspiriert, Neues auszuprobieren und sich selbst öfter eine kleine Auszeit zu gönnen. Wenn der Sommerurlaub vorbei ist und der Alltag wieder einkehrt, müssen die nächsten Urlaubsmomente nicht lange

Corinna Polz

Geschäftsführung 3600 Alpenland

auf sich warten lassen. Denn die schönsten Erlebnisse liegen manchmal näher, als man denkt. Oft sogar direkt vor der Haustür. Es gibt immer noch einen Weg zu entdecken, einen Gipfel zu erklimmen, einen See zu umrunden, ein Fest zu besuchen. In diesem Sinne: Viel Freude beim Lesen, Entdecken und Verlieben in die vielen kleinen und großen Besonderheiten unserer Region!

Eure

Corinna Polz


360° Alpenland:

Eine Region, die keine Grenzen kennt Wie aus einem historischen Karteneintrag die touristische Identität einer Region entstand – und warum im 360° Alpenland Vielfalt zur größten Stärke wird.

Viele Köpfe beugen sich über eine alte Landkarte. Auf der Suche nach einem Namen für die neue Tourismusdestination wurde diskutiert, verworfen, neu gedacht. Auf der Karte ist an Stelle unserer heutigen Tourismusregion das Wort „Alpen“ zu lesen. Plötzlich ist er da, der gemein­same Gedanke. Genau das ist es. Genau das kann unsere gemeinsame Klammer sein. Während „Alpen“ die emotionale Verwurzelung in der alpinen Identität Oberösterreichs widerspiegelt, steht „Land“ für die Weite und Größe unserer Region. Das „360°“ im Namen repräsentiert eine ganzjährige Erlebnisvielfalt. Wer das 360° Alpen­land besucht, muss sich nicht entscheiden. Nicht zwischen Stadt und Berg, nicht zwischen Aktivur­laub und Erholung, nicht zwischen Natur und Kul­tur. Genau dieses Versprechen bringt auch die Kam­pagne auf den Punkt: „Mach Urlaub, wie DU willst.“ Mit der neuen Marke 360° Alpenland wird erstmals eine Region sichtbar vereint, die sich von den alpinen Erlebnisräumen rund um Pyhrn-Priel über den Nationalpark Kalkalpen bis zu den Städten Steyr, Bad Hall und Kirchdorf erstreckt. Insgesamt 30 Gemeinden treten nun unter einem gemeinsamen Dach auf und bündeln ihre touristischen Stärken zu einem Gesamtangebot,

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Durch Fels und Gischt

Sie ist ziemlich sicher die einzige Klamm mit Doktortitel und sicher die längste Klamm in Oberösterreich. Benannt ist die Dr. Vogelgesang-Klamm nach dem Gemeindearzt Dr. Moritz Vogelgesang aus Spital am Pyhrn, der sich für eine Begehbarmachung der eineinhalb Kilometer langen wildromantischen Felsenschlucht einsetzte. Über Holzstege und 500 Stufen geht es stetig aufwärts, immer vorbei am herabstürzenden Wasser. www.360alpenland.com/klamm

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König des Toten Gebirges

Mit 2.515 Metern ist der Große Priel der höchste Gipfel des Toten Gebirges. Sein leuchtend rotes Gipfelkreuz übt auf Bergsteiger eine besondere Anziehungskraft aus. Vom Prielschutzhaus führt der Weg über den hochalpinen Normalanstieg oder über den Priel-Klettersteig zum Gipfel. Mit 2.130 Metern Länge zählt letzterer zu den anspruchsvollsten Klettersteigen der Ostalpen und ist Österreichs längster Klettersteig. www.360alpenland.com/grosser-priel

360° ALPENLAND

das in Oberösterreich einzigartig ist. Das Ergebnis ist eine Marke, die Vielfalt zur Stärke macht: Atemberaubende Gipfel, weitläufige Wälder und die Wildnis des Nationalparks treffen auf historische Städte, Gesundheitsangebote, regionale Kulinarik und gelebtes Brauchtum. Gäste können heute auf einem Berggipfel stehen, morgen durch die Stadt flanieren und den Tag beim Wellnessen ausklingen lassen. Hinter dem 360° Alpenland steht ein intensiver Entwicklungsprozess, bei dem an einer zukunftsfähigen touristischen Identität gearbeitet wurde. Die neue Marke ist weit mehr als ein Logo – sie ist Ausdruck eines gemeinsamen Verständnisses davon, wie sich die Region zwischen Pyhrn und Priel, rund um die Städte Steyr, Bad Hall und Kirchdorf, den Nationalpark Kalkalpen sowie Kremstal, Steyrtal und Ennstal touristisch präsentieren möchte. Mit einer neuen Website, gebündelten Kommunika­ tionskanälen und einem einheitlichen Markenauftritt gewinnt das 360° ­ Alpenland an Sichtbarkeit und Strahlkraft – weit über die Regionsgrenzen hinaus.

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Auf Schienen hoch hinaus

In nur wenigen Minuten bringt einen Europas s­chnellste Standseilbahn auf 1.400 Meter Seehöhe. Oben ange­ kommen, wartet das Wanderparadies Wurzeralm. Ein Tipp ist der Rundwanderweg „2 Millionen Jahre in 2 Stun­den”, der um das größte Nieder- und Hochmoor im östlichen Kalkalpengebiet führt oder der 4,5 Kilometer lange Singletrail durch mittelschweres Gelände von der Bergstation Wurzer­ alm zur Talstation. www.360alpenland.com/wurzeralm

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Kreatives Kloster

In einem früheren Leben war das Stift Schlierbach eine Burg. Sie verwahrloste und wurde Jahrhunderte später ein lebendiger Ort des Glaubens. Heute leben 23 Mönche im Stift. Wer lernen möchte, wie man Blüten zu Salben verarbeitet, Bier für den Hausgebrauch braut oder aus Blumen herbstliche Kränze bindet, ist im Bildungszentrum mit seinem umfangreichen Kursangebot genau richtig. www.stift-schlierbach.at

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Land der Hütten

Zwischen dem Toten Gebirge, dem Reichraminger Hinterge­ birge, den Haller Mauern und dem Alpenvorland erstreckt sich eine Kulturlandschaft, die für ihre landschaftliche Viel­falt, ihren Artenreichtum und ihre Hüttenkultur bekannt ist. Mehr als 60 bewirtschaftete Hütten laden hier zum Ver­weilen ein – jede mit ihrem ganz eigenen Charakter, ihrer Geschichte und ihren hausgemachten Köstlichkeiten. www.360alpenland.com/almen

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Tief einatmen

Schon mal eine Gradiergrotte besucht? Falls nicht, gleich einen Knopf ins Taschentuch machen und das bei nächster Gelegenheit nachholen. In diesem Freiluftinhalatorium im Bad Haller Kurpark rieseln rund tausend Liter Jodwasser pro Stunde über Weißdorn-Bündel und werden dabei fein zerstäubt. Die angereicherte Umgebungsluft unterstützt die Linderung von Atemwegserkrankungen, tiefe Atemzüge bauen Stress ab. www.360alpenland.com/atmen

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Da schau her! 30

Gemeinden umfasst das 360° Alpenland – es

reicht von Dietach im Norden bis Spital am Pyhrn im Süden, von Gaflenz im Osten bis Klaus im Westen.

30

Mitarbeiter entwickeln und vermarkten Erlebnis­

se für Gäste und Einheimische, sorgen dafür, dass alle bestens informiert sind und unterstützen Vermieterinnen und Vermieter.

605

Nächtigungsbetriebe gibt es im 360° Alpen-

land. Von der Wertschöpfung im Tourismus profitieren aber nicht nur Hotels und Gastronomie, sondern auch kleine Geschäfte, Direktvermarkter, Freizeiteinrichtungen oder Kulturbetriebe.

1,176.247

Nächtigungen gab es im Jahr

2025, davon knapp 60 Prozent im Sommer. Die meisten

Urlauber kommen übrigens aus ­Österreich, Deutschland und der Tschechischen Republik.

2.150

Kilometer Wanderwege und 1.418 Kilome-

ter Radwege ­machen die Region zu einem attraktiven Ziel für Aktivurlauber.

Mit der Pyhrn-Priel SaisonCard nutzen Einheimische viele Angebote kostenlos – von Bergbahnen über geführte Erlebniswanderungen bis hin zu geführten Rundgängen und einem Eintritt in die Therme Mediterrana. Gültig ist sie von 1. Mai bis 1. November 2026. www.saisoncard.at

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Auf Zeitreise

Über 1.000 Jahre Geschichte lassen sich in Steyr erleben. Etwa bei einem Rundgang mit dem Nachtwächter, der in ­alter Tracht, ausgestattet mit Hellebarde, Laterne und allerlei Geschichten und Sagen, durch die Stadt führt.­ Höhepunkt ist der Aufstieg auf den Stadtpfarrkirchenturm bei Einbruch der Dunkelheit, von wo aus man einen atemberaubenden Blick über die Dächer der Stadt genießt. www.360alpenland.com/tour von unserer Radtouren-Expertin Linda: „Für sportliche Gravler und E-Mountainbiker empfehle ich gerne die Rundtour über den Hirschkogelsattel nach Brunnbach und zurück nach Reichraming. Wer genügend Kraft in den Beinen hat, plant einen Abstecher zur Anlaufalm ein.“

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Durch 11 Tunnel radeln

Der Hintergebirgsradweg R9 führt auf der ehema­ ligen Waldbahn-Trasse von Reichraming ins Herz des Nationalparks. Die Waldbahn ging ab 1920 in Betrieb, als nach einem großen Windwurf und Borkenkäferbefall eine Million Festmeter Holz aus dem Hintergebirge abtransportiert werden musste. Entlang der historischen Strecke radelt man durch kühle Wälder und elf Tunnel, fast immer mit Blick aufs Wasser. www.360alpenland.com/radeln

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Kletterparadies Ennstal

Rund um Losenstein, Laussa, Großraming und Weyer spannt sich ein dichtes Netz aus 25 Klettergärten mit nahezu 1.000 Routen – die größte Klettergartendichte Österreichs. Wände aus festem Kalk, mit Linien vom entspannten Familienanstieg bis zum 11. Schwierigkeitsgrad warten. Das Kletterzentrum Trattenbach mit der Weißen­ steinerwand und dem Klettersteig Beisteinmauer ist nur eines von vielen lohnenden Zielen. www.360alpenland.com/klettergaerten

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Abenteuer Wildnis

Mehr als 1.600 Schmetterlingsarten leben im Nationalpark Kalkalpen – in keinem anderen Schutzgebiet Öster­ reichs sind so viele Arten bekannt. Auch der Steinadler und der Luchs sind wieder heimisch in der letzten großen Waldwildnis Österreichs. Bei einer geführten Ranger-Tour lässt sich der Nationalpark mit seinen Buchen­urwäldern, die auch UNESCO-Weltnaturerbe sind, besonders eindrucksvoll entdecken. www.kalkalpen.at

360° ALPENLAND


Einkehr mit Ausblick

Stüberl niederlassen. Wenn man Glück hat, gibts auch noch einen Schweinsbraten. Man muss nur aufpassen, dass man rechtzeitig wieder in Richtung Tal aufbricht, weil es gar so gemütlich ist.

Die Steyrerhütte:

Aussichtsreicher Logenplatz

Bei einer Einkehr auf der Steyrerhütte wird schnell klar, warum Andrea und H ­ arry Herndl ihren Arbeitsplatz als den schöns­ ten der Welt bezeichnen. Vor einem spannt sich die Bergkulisse vom Sengsengebirge über die Haller Mauern und das Gesäuse bis zum Toten Gebirge auf. Gemeinsam sorgen die Hüttenwirtsleute dort am Fuße des Kasbergs das ganze Jahr über für das Wohl ihrer Gäste. Auf den Teller kommt frisch gekochte Hausmannskost aus regionalen Produkten, besonders beliebt sind die handgeformten Kaspressherzen in der Rindssuppe und Knödel mit Krautsalat. Von Mitte September bis Anfang Oktober gibt es eine Jagdsperre – vor Tourstart unbedingt informieren!

Die Wiederlechnerhütte: Hüttengaudi und Herzlichkeit

Direkt bei der Bergstation der Wurzer­almStandseilbahn liegt die Wiederlech­ nerhütte. Ob in der gemütlichen Gaststube oder im Garten vor der urigen Alm­hütte mit ihren grünen Fensterläden – hier genießt man zünftige Schmankerl und durchaus Überraschendes – es stehen Schwammerlgulasch mit Semmelknödel ebenso auf der Speisekarte wie nepalesische Spezialitäten. Und auch Gastfreundschaft wird bei Familie Aspetz­ berger großgeschrieben.

Die Zellerhütte:

Ein Platz wie aus dem Bilderbuch

Der Spätsommer ist eine wunderbare Zeit für Almwanderungen. Die Tage sind lang, oben ist es stets eine Spur kühler als im Tal und oft wartet als lohnendes Ziel eine Hütte. Falstaff hat die besten Almhütten Österreichs ausgezeichnet, sieben davon im 360° Alpenland.

Die Bosruckhütte:

Ein Erlebnis für die Familie

Unter den Sonnenschirmen vor der Bosruckhütte lässt es sich wunderbar entspannen, während die Kleinen am Bach vor der Hütte spielen. Seit mehr als zehn Jahren schwingt Familie Pal hier den Kochlöffel. Nikoletta und Gabor servieren Hausmannskost wie Schweinsbraten, Käsespätzle und verschiedene Jausen. Sie erwecken die Hütte jedes Jahr Anfang Mai aus dem Winterschlaf und haben bis Ende Oktober täglich geöffnet. Die Bosruckhütte ist mit dem Auto erreichbar, vom Parkplatz sind es nur zwei Minuten zu Fuß.

Die Ennser Hütte:

Gutes aus dem Holzofen

Wenn das Knistern des alten Holzofens die Küche erfüllt, beginnt auf der Ennser Hütte der Tag. Auf ihm kochen die Wirtsleute Helga und Erwin Zeiselberger wie

LAND & LEUTE

anno dazumal traditionelle Hüttenkost wie überbackene Kaspreßknödel mit warmem Krautsalat, Beuschel und flaumige Buchteln. 2013 haben die beiden dem Tal den Rücken gekehrt, um beruflich auf der Alm hoch oben über Großraming ihr Glück zu finden. Mit regionalen Zutaten verwöhnen sie das ganze Jahr über Wanderer und Mountainbiker und beherbergen auch Übernachtungsgäste.

sie waren schon zuvor einmal Pächter der Hütte. Wer eine Brettljause mit Bratl, Speck, Käse und Aufstrichen bestellt, findet darauf jede Menge Köstlichkeiten vor, die aus der Umgebung stammen. 2015 wurde das Rohrauerhaus als erste alpine Hütte in Oberösterreich mit dem österreichischen Umweltzeichen ausgezeichnet.

Das Schobersteinhaus:

Zwei Freunde, eine Leidenschaft

Das Rohrauerhaus:

100 Jahre Gastfreundschaft

Auf 1.308 Metern gelegen, ist das Rohrauerhaus am Pyhrgasgatterl seit mehr als 100 Jahren ein Basislager für hungrige Wanderer. Benannt nach dem Gründer der Na­turfreunde, Alois Rohrauer, ist das Haus bis heute ein Ort, an dem Gastfreundschaft gelebt wird. Diese Saison übernehmen mit Marek und Anetta Borbely zwei alte Bekannte wieder die Bewirtung –

Manche Orte lassen einen die Zeit völlig vergessen. Wie die Zellerhütte: Von der Terrasse aus reicht der Blick vom Sengsengebirge und Reichraminger Hinter­ gebirge bis ins Windischgarstner- und Stodertal. Seit 2025 serviert Deni Popper mit ihrem Team hier herzhafte Hüttenschmankerl. Die Abendsonnen-Terrasse hinter der Hütte bietet ein grandioses Panorama auf die Bergriesen des Toten Gebirges.

Auf einem sonnigen Hochplateau liegt das Schobersteinhaus. Geführt wird es von Stephan Zeilermayr und Roland Grillmayr. Die beiden Freunde waren auch vor ihrer Zeit als Hüttenwirte schon mit dem Schobersteinhaus verbunden: Der eine als Kellner, und der andere als Stammgast. Geöffnet ist die Hütte ganzjährig – das freut besonders jene, die an kühleren Tagen unterwegs sind und sich mit einer heißen Frittatensuppe im

Die schönsten Almen und Hütten

Eine gute Übersicht zu den Hütten im 360° Alpenland, Öffnungszeiten sowie Tourentipps bietet die Broschüre ­„ Almen und Hütten“. Erhältlich ist sie unter www.360alpenland.com/ kataloge

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Unsere liebsten Touren Über die Ennser Hütte auf den Almkogel

3-Hütten-Wanderung

Vom Parkplatz im Ortsteil Grünau in Spital am Pyhrn führt der Weg zuerst über Holzstufen entlang des tosenden Wassers durch die Dr. Vogelgesang-Klamm. Gerade an warmen Tagen ein Naturerlebnis, das unter die Haut geht. Nach knapp eineinhalb Stunden ist die Bosruckhütte ein guter Platz für eine Rast. Weiter führt die Wanderung teils auf einem Forstweg, teils über einen Steig zum Rohrauerhaus. Von dort wandert man rund 45 Minuten durch ein Waldstück und über Almwiesen zum Hofalmsattel, nach einem kurzen Abstieg erreicht man die Hofalm auf 1.305 Metern mit toller Aussicht. Über Steig Nr. 614 geht es in rund zwei Stunden zurück zum Parkplatz.

Vom Parkplatz Bamacher in Großraming geht es durch Wälder begleitet vom stetigen Rauschen des Bachs bergauf. Nach einer Stunde und 10 Minuten erreicht man die ­Ennser Hütte, ab da wandert man noch ca. 40 Minuten weiter auf den Almkogel. Kurz ins Gipfelbuch eintragen, dann geht es zurück zur Hütte, die mit ihren gemütlichen Bierbänken und dem Blick über das Ennstal zu einer Erfrischung einlädt. Dauer: 1:50 h zum Gipfel / Schwierigkeit: mittel

Dauer: 5 h / Schwierigkeit: mittel

Warum unser Tourismusverbands-Urgestein Jürgen die Tour so gern weiterempfiehlt? „Weil sie alles verbindet, was das 360° Alpenland ausmacht: das kraftvolle Erlebnis der Dr. Vogelgesang-Klamm, gemütliche Hütten, weite Ausblicke und eine abwechslungsreiche Rundstrecke, die dich wieder zurück an deinen Ausgangspunkt bringt.“

Aus dem Brunnental auf die Steyrerhütte

Schon der Ausgangspunkt im idyllischen Steyrling gefällt mir jedes Mal aufs Neue. Zunächst geht es durch den Katzengraben auf einer Forststraße bergauf, die schließlich in einen Wanderweg übergeht. Von hier an werden mit jedem Höhenmeter die Ausblicke schöner, bis man schließlich auf der Terrasse der Steyrerhütte sitzt und den beeindruckenden Blick auf die markanten Nordabfälle des Toten Gebirges rund um Großen und Kleinen Priel sowie den Schermberg genießen kann. Genau diese Mischung aus gemütlicher Hütteneinkehr und dem großartigen Panorama macht den Reiz dieser Tour für mich aus. Dauer: 3 h / Schwierigkeit: leicht

Auf den Lagelsberg über die Zellerhütte

Vom Parkplatz Schafferteich wandert man zuerst meist durch einen Hochwald zur Talstation der Materialseilbahn. Weiter geht es zuerst mäßig steil, dann über viele steile Serpentinen aufwärts mit teilweise herrlichem Blick auf die Prielgruppe zur Zellerhütte. Nach einer gemütlichen Rast führt die Wanderung noch ca. eine Stunde über den Schallerkogel weiter auf den Gipfel des Lagelsberg auf 2.008 Metern. Retour auf dem gleichen Weg.

Gefragt nach ihrer Lieblingswanderung, muss Vanessa nicht lang überlegen. „Auf den Almkogel! Herrliche Ausblicke, und danach auf der Hütte ein G’Spritzter mit einem Bratlfettbrot – ein Träumchen!“ sagt sie. „Besonders interessant ist auch der neue Geotrail, der entlang des Wanderwegs in vier Stationen die Erd- und Naturgeschichte der Region erzählt.“

Von Trattenbach aufs Schobersteinhaus

Dauer: 5:27 h / Schwierigkeit: mittel

Brigitte ist unser wandelndes Lexikon, wenn es um Wanderungen in der Region geht und übrigens auch die erste Obfrau des Heimat- und Museumsvereins Windischgarsten. Warum die Tour ihr Tipp ist? „Der Weg zur Hütte ist hervorragend markiert und wird durch liebevoll gestaltete Schnitzereien von Siegi zu etwas ganz Besonderem. Ein köstlicher Strudel oder fluffiger Kaiserschmarrn auf der Hütte runden die Wanderung perfekt ab.“

Dauer: 2:45 h Schwierigkeit: leicht

Über den Südostgrat auf das Warscheneck

„Für mich ist die Terrasse der Steyrerhütte jedes Mal wieder ein Highlight. Nach dem Aufstieg dort zu sitzen, gut zu essen und die Aussicht zu genießen, hat einfach etwas“, so Stephi. Sie teilt ihre Bergtouren privat auch mit ihrer „Höhenluft Sucht“-Community und schreibt aktuell an einem Buch über das Tote Gebirge.

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Eine landschaftlich einmalige Rundtour im kargen Gelände des Warschen­ eck: Mit der Standseilbahn geht es zur Bergstation Wurzeralm, nach kurzem Fußweg weiter mit dem FrauenkarSessellift zu dessen Bergstation. Ab hier erfolgt der Anstieg über leichte Kletterstellen (Schwierigkeitsgrad I) hi­­nauf zum Widerlechnerstein. Von dort führt die Route entlang des aussichtsreichen Grats bis zu den versicherten Passagen (A/B). Am Gipfel des Warschenecks lädt das eindrucksvolle Panorama zu einer ausgiebigen Rast ein. Der Abstieg führt über den Toten Mann und Brunnsteinersee zurück zur Wurzeralm, wo man sich auf der Wiederlechnerhütte stärken kann. Trittsicherheit ist für diese Tour erforderlich, weniger Geübten wird eine Klettersteigausrüstung empfohlen. Dauer: 5 h Schwierigkeit: schwer

Stetig bergauf führt der gut markierte und problemlose, aber stellenweise steile Weg vom Parkplatz Klausriegler zum Schobersteinhaus: über eine Weide, durch Wälder und anschließend über ein Hochplateau auf den Gipfel des Schoberstein. In unmittelbarer Nähe lädt das Schobersteinhaus zu einer Einkehr ein, bevor es auf dem gleichen Weg wieder zurück geht.

„Es ist großartig, die ersten Höhenmeter mit der Standseilbahn und der Frauenkarseilbahn zurückzulegen und dann direkt im interessanten alpinen Gelände zu starten“, schwärmt Julia von der Tour. Die leidenschaftliche Alpinistin und Bergretterin aus Hinterstoder schätzt die Mischung aus schöner, aussichtsreicher Grat­ wanderung und leichter Kletterei.

Aufs Schobersteinhaus wandert unsere Steyrerin Kerstin am liebsten von Trattenbach aus. „Weil man in kurzer Zeit auf knapp 1.300 Metern steht und oben fantastische Ausblicke und gutes Essen genießt. Die Tour ist auch als sportliche After-Work-Tour empfehlenswert.“

UNSERE LIEBSTEN TOUREN


So schmeckt das Alpenland

Auf unseren Bauernmärkten und in den Hofläden warten allerlei regionale Köstlichkeiten. Bauernmarkt Bad Hall Jeden Freitag von 14-17 Uhr in der Eduard-Bach-Straße in Bad Hall

Bauernmarkt Steyr Jeden Donnerstag und Samstag von 7:30-11:30 Uhr am Stadtplatz Steyr

Frischemarkt Kirchdorf Jeden Freitag von 9-13 Uhr am Simon-Redtenbacher-Platz in Kirchdorf an der Krems

Bauernmarkt Schlierbach Jeden Samstag von 8-11:30 Uhr in der Bauernmarkthalle neben dem Gasthaus Schröcker

Spitaler Dorfladen Geöffnet jeden Freitag von 8:30-18:00 Uhr und jeden Samstag von 8:30-12:30 Uhr

ESSEN & TRINKEN

Ein Korb voller Heimat

Knuspriges Brot, würziger Käse, feine Wurst, ein gut gekühlter Wein – und dazu ein lauschiges Platzerl mit schöner Aussicht. Mehr braucht es nicht für einen genussvollen Nachmittag im Grünen. Wir haben regionale Spezialitäten zusammengestellt, die sich bestens für den Picknickkorb eignen.

Seit Generationen heiß geliebt hier Brot im Holz­ofen gebacken – von Generationen an Frühaufstehern, die ihr Handwerk mit derselben Sorgfalt und Leidenschaft ausüben wie einst ihre Vorgänger. Das Herz der Backstube ist der über 50 Tonnen schwere original „Altdeutsche Backofen“. Befeuert wird er mit Fichtenholz aus heimischen Wäldern, persönlich geliefert von einem Holzbauern aus Reichraming. Der Ofen kühlt niemals aus und hat selbst nach einer Woche Stillstand noch 100 Grad in seinem Inneren. Für die charakteristischen RöstDer Holzofen verleiht den beliebten Schaupp-Weckerln ihren charakteristischen Geschmack. aromen und den unverwechselbaren Geschmack, Es gibt Düfte, die man sofort mit Heimat der das Brot weit über Maria Neustift verbindet. Wie der von frisch gebacke­nem hinaus bekannt gemacht hat, wird es diBrot. In der Holzofenbäckerei Schaupp rekt auf eine bis zu 380 Grad heiße Nain Maria Neustift liegt er schon seit mehr tursteinplatte aus porösem Tuffgestein als 100 Jahren in der Luft. Seit­­dem wird gelegt. Sie sorgt dafür, dass das Brot

an seiner Unterseite nicht verbrennt. Ebenso wichtig für den Geschmack sind hochwertige, regionale Zutaten und der Verzicht auf künstliche Zusatzstoffe. Gutes Brot braucht Zeit, Erfahrung und Menschen, die lieben, was sie tun – davon ist Wolfgang Schaupp überzeugt. Und so verlassen täglich Roggen- und Natursauerteigbrote, Dinkelvollkornweckerl, Knoblauchstangerl, Bagels, Nou­ gat-Croissants, Schaumrollen, Kokoskuppeln und natürlich die beliebten Schaupp-Semmerl die Backstube. Wer den Duft frisch gebackenen Brotes mit nach Hause nehmen möchte, findet das Brot und Gebäck von Schaupp dort, wo es entsteht – in der Bäckerei in Maria Neustift – oder in der Filiale in der Enge Gasse in Steyr. www.derschaupp.at

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Wildes aus dem Stodertal Wer glaubt, Wild komme nur zur Jagdzeit auf den Teller, wird in Hinterstoder eines Besseren belehrt. Im Hofladen des Herzogs von Württemberg warten das ganze Jahr feine Wildspezialitäten auf Genießer. Das Rotwild, Gamswild und Rehwild stammt aus den umliegenden Wäldern des herzoglichen Forst- und Jagdbetriebs in Hinterstoder. Ein achtsamer Umgang mit dem Wild und seinem Lebensraum gehört hier seit jeher zum Selbstverständnis. Die Berufsjäger arbeiten mit großer Sorgfalt und Respekt vor der Natur – eine Haltung, die sich auch in der ausgezeichneten Qualität der Produkte widerspiegelt. Die Edelteile kommen küchenfertig und knochenfrei vakuumiert in den Hofladen, und sie sind außerhalb der Saison auch tiefgekühlt bis ins Frühjahr hinein erhältlich. Die übrigen Stücke werden zu

Spezialitäten wie Hirschbutzerl, Hirschsalami, Hirschwurst, Hirschschinken, Gams­wurzn, Wildcabanossi, Wein­beißer, Bratwürste, Käsegriller, Leberkäse, WildBurger und Wildleberpasteten mit grünem Pfeffer oder Preiselbeeren veredelt. Bei der großen Auswahl nimmt man sich im Hofladen Zeit für eine persönliche Beratung. Gemeinsam findet sich das richtige Stück Wild – und auf Wunsch auch der passende hauseigene Wein dazu. Der Hofladen ist Montag bis Freitag geöffnet und befindet sich beim Forsthaus des Herzog von Württembergischen Forstund Jagdbetriebes am Prielerweg 4 in Hinterstoder. Ein Besuch lohnt sich nicht nur für Wildliebhaber, sondern für alle, die gern über den Tellerrand hinauskosten und Freude daran haben, neue regionale Spezialitäten kennenzulernen.

Hirschbutzerl, Gamswurzn, Wildcabanossi und Wildleberpasten gibt es im Hofladen des Herzog von Württembergischen Forst- und Jagdbetriebes in Hinterstoder.

Für seine würzigen Weichkäse wie den Schlosskäse ist die Käserei Schlierbach bekannt.

Wo Zeit für den Geschmack sorgt Ein guter Käse hat es nie eilig. In der BioKäserei Schlierbach arbeitet hinter den Mauern des Stifts daher vor allem die Zeit. Und natürlich die Käsemeister – sie stellen nach besonderen Rezepturen aus Kuh-, Schaf- und Ziegenmilch Käsespezialitäten her, die weit über Oberösterreich hinaus geschätzt werden. Allen voran der Schlierbacher Schlosskäse, mit dem vor mehr als 100 Jahren alles begann. Am Jakobitag 1924 gründete Bruder Leonhard die Käserei und schuf mit dem feinwürzigen Weichkäse mit Rotkultur ihre erste Spezialität. Bis heute ist der Schlosskäse das Herzstück des Sortiments. Längst gehören auch weitere Weichkäse wie der Bio-Paulus, Bio-Petrus oder Bio-Bacchus, Frischkäse, cremiger Ziegencamembert, Schaftopfen oder der mediterrane HALLO Cheese Grillkäse zum Sortiment.

Geblieben ist auch die Überzeugung, dass guter Käse vor allem eines braucht: beste Rohstoffe. Deshalb arbeitet die Käserei eng mit bäuerlichen Familienbetrieben zu­sammen und verarbeitet seit 2012 ausschließlich Bio-Milch aus dem Traun-, Hausruck-, Mühl- und Mostviertel. Dort genießen die Tiere regelmäßigen Auslauf und erhalten nur artgerechtes Futter. Auch Nachhaltigkeit gehört zum Selbstverständnis der Käserei. Ressourcenschonende Verpackungen, kurze Transportwege und ein bewusster Umgang mit den natürlichen Ressourcen begleiten den Weg vom Stall bis zum fertigen Käse. Erhältlich sind die Käsespezialitäten im Panoramashop des Stifts Schlierbach – gemeinsam mit vielen weiteren regionalen Köstlichkeiten und handgefertigten Schätzen zum Mitnehmen. www.kaeserei-schlierbach.at

A guates Tröpferl Zwischen Streuobstwiesen, Feldern und dem sanften Hügelland rund um Bad Hall wachsen Pflanzen, mit denen wohl nur wenige rechnen würden: Weinstöcke. Hier hat sich ein Winzer einen Traum erfüllt. Armin Rogl ist der erste Weinbauer der Kurstadt. Seit 2017 bewirtschaftet er Weingärten in den Ortsteilen Großmengersdorf und Furtberg – mit Fachwissen, Geduld und der Überzeugung, dass guter Wein nicht im Keller entsteht, sondern im Weingarten. ­Seine Weine tragen eine ­klare Handschrift: fruch­tig, geradlinig und vielseitig, gemacht für gesellige Runden ebenso wie als Begleiter zur regionalen Küche. Auf drei Hektar gedeihen rund 10.000 Rebstöcke der Sorten Grüner Veltliner, Muskateller und Grauburgunder. Mit

von unserer Bad Hallerin Carolin: „Bis Oktober werden jeden letzten Sonntag im Monat geführte Wanderungen vom Kurpark Bad Hall zum Weingut Rogl angeboten. Dort gibt die Winzerfamilie interessante Einblicke in das Handwerk des Weinbaus und es werden Weißweine und naturtrüber Traubensaft verkostet. Der Rückweg erfolgt zu Fuß oder mit dem Weinshuttle.” Im Weingarten von Armin Rogl reifen Trauben heran, aus denen fruchtige Weine entstehen. Bei einer Weingartenführung erhalten Besucher spannende Einblicke in den Weinbau.

sei­nem fundiertem Wissen in der Nutzpflanzenkunde beobachtet Armin Rogl seine Weingärten aufmerksam und arbeitet möglichst im Einklang mit der Natur. Begrünte Fahrgassen fördern die Artenvielfalt und den Humusaufbau, bei der Pflege der Rebstöcke setzt er auf mechanische und händische Arbeit. Sein Grundsatz ist einfach: Was die Natur hervorbringt, soll im Keller bewahrt – nicht SEITE 7

verändert – werden. Besonders schön lässt sich diese Philosophie direkt dort erleben, wo die Trauben wachsen. Bei einer Weinbergführung mit Verkostung führt Armin Rogl seine Gäste durch die Reben und erzählt vom Lauf eines Weinjahres. Mit Blick über das 360° Alpenland wird dabei spürbar, dass Weinbau auch in Oberösterreich längst eine Heimat gefunden hat. www.weinbaurogl.at ESSEN & TRINKEN


Veranstaltungen Gelebtes Brauchtum, hochkarätige Konzerte, traditionelle Feste und außergewöhnliche Erlebnisse: Einige Höhepunkte im Spätsommer und Herbst.

Feste & Brauchtum

Mehr Informationen zu den Veranstaltungen im 360° Alpenland: www.360alpenland.com/ veranstaltungen

Musik & Literatur

20. September 2026

17.-18. Oktober 2026

27.-30. August 2026

10. Oktober - 7. November 2026

Spital am Pyhrn

Steyr-Gleink

Schlierbach

Bad Hall

Neun Stationen öffnen in Oberweng ihre Tore und laden Besucher dazu ein, ihre hausgemachten Erzeugnisse zu verkosten. Zu probieren gibt es Milchprodukte, Brot, Fleischspezialitäten, Mehlspeisen, Most und Schnaps. Wer mag, kann selbst Hand anlegen und sich an bäuerlichen Tätigkeiten versuchen. Ein Erlebnis für die ganze Familie – der Eintritt ist frei.

Handgefertigtes und Kunstvolles, schöne Geschenkideen und kulinarische Köstlichkeiten werden den Besuchern zum Kauf, Schmökern und Kosten angeboten. Das Rahmenprogramm bilden Kirchen- und Orgelführungen, Darbietungen des Musikvereins Gleink und die des Märchenerzählers Helmut Wittmann: Er zieht Besucher mit Zaubermärchen zum Herbst und Sagen aus dem Steyrtal in seinen Bann.

Vier Tage Literaturgenuss: An unterschiedlichen Orten in Schlierbach erwartet Besucherinnen und Besucher ein Programm mit mehr als 20 Literaturveranstaltungen, darunter eine Schreibwerkstatt mit der Poetry-Slammerin Agnes Maier, Lesungen, ein Literaturfrühstück, Programmpunkte für Kinder sowie zwei Konzerte. Infos und Tickets unter: www.literarischenahversorger.at

Mit „Evita“ präsentiert das Stadttheater Bad Hall einen Welterfolg des MusicalGiganten Sir Andrew Lloyd Webber. Die künstlerische Leitung und Regie übernimmt Susanne Kerbl. Gemeinsam mit dem musikalischen Leiter Gottfried Angerer und einem internationalen Cast wird das Stadttheater von Bad Hall einmal mehr Heimstätte eines weltberühmten Musical-Klassikers. Vorverkaufskarten gibt es online unter: www.stadttheater-badhall.com

Oberwenger Hofroas

Herbstmarkt im Stift Gleink

27. September 2026

26. Oktober 2026

Windischgarsten

Steinbach an der Steyr

Produkte von Gastronomen und Bäuerinnen der Region genießen, über die Handwerksmeile schlendern, OldtimerTraktoren bewundern und den Tieren im Streichelzoo einen Besuch abstatten: Das Programm beim MostbauernSonntag in Windischgarsten ist so bunt wie der Herbst. Für musikalische Unterhaltung sorgen heimische Künstler und Musikanten.

Am Nationalfeiertag lockt ein kulinarischer und künstlerischer Spaziergang durch die Hochgasse in Steinbach an der Steyr. Besonders schön lässt sich die Veranstaltung mit einer Fahrt in der Steyrtal Museumsbahn kombinieren, Österreichs ältester 760mm-Schmalspurbahn. Um 10:30 ist Abfahrt am Steyrer Lokalbahnhof, zurück geht es um 15:30 ab Grünburg.

Mostbauern-Sonntag

Schmankerlroas

Erlebnis

OÖ. Literaturfestival

30. August - 5. September 2026 Großraming & andere Orte

K&K Festival

Eine Woche lang lädt das Kammermusik & Kalkalpen Festival zu stimmungsvollen Konzertabenden mit internationalen Ensembles: Am Programm stehen das INEO Quartett in Leonstein, das Trio Sheilak in Großraming, das Cuore Trio in Weyer, das Archai Trio in Molln und zum Abschluss das Karelia Quartett in der Brunnbach Kirche in Großraming. VVK Tickets gibt’s im Nationalparkzentrum Kalkalpen.

3.-4., 10.-11., 17.-18. Oktober 2026 Adlwang

Adlwanger Kirtag

Das traditionelle Fest, auch als die „Goldenen Samstagsnächte“ bekannt, lockt an den ersten drei Wochenenden im Oktober mit einem bunten Markt, Fahrgeschäften, der Adlwanger Wies'n und regionalen Spezialitäten. Der Kirtag hat seinen Ursprung in der Wallfahrt des 17. und 18. Jahrhunderts. Nach Abschluss der Erntearbeiten pilgerte die Landbevölkerung zur Mutter Gottes nach Adl­ wang. Im Anschluss war noch etwas Zeit für Unterhaltung und den Marktbesuch.

5. September 2026

12. September 2026

Hinterstoder

Steyr

Umgeben von eindrucksvollen Gipfeln erlebt man die Magie des frühen Morgens bei einer Sonnenaufgangsfahrt mit YogaSession am Schafkogelsee. Mit der 10er Hössbahn geht’s zuerst bis zur Mittelstation, dann weiter zur Bergstation auf 1.860 Meter. Start der Yogaeinheit ist um 6:30 Uhr. Für ein anschließendes Frühstück in der Löger Hütt'n oder im HössSalettl sollte man vorab reservieren. www.hiwu.at/tickets

Historisches Ambiente trifft auf moderne Beats: Beim FM4 Unlimited verwandelt sich das Schloss Lamberg wieder in eine außergewöhnliche Open-Air-Kulisse für elektronische Musik. Auf zwei Floors sorgen Künstlerinnen und Künstler für einzigartige Sounds und eine unvergessliche Nacht voller Musik und Tanz. Wer danach noch weiterfeiern möchte: Die Afterparty findet im Kulturverein Röda statt. Tickets unter: www.unlimitedsteyr.at

Bergglühen & Yoga

Musicalfestspiele „Evita“

FM4 Unlimited in Steyr

Ganzjährig Bad Hall

Konzerte des Kurorchesters

Seit 1855 prägt das Kurorchester das kulturelle Leben von Bad Hall. Heute begeistert es das ganze Jahr über mit seinem Programm: Von Mai bis September erklingen im Musikpavillon im Herzen des Kurparks jeden Sonntag sowie an Feiertagen beliebte Operetten- und Filmmelo­ dien, beschwingte Evergreens oder moderne Arrangements. Von Oktober bis April kann man das Orchester in unterschiedlichen Ensembleformationen im Gästezentrum erleben. IMPRESSUM Herausgeber: Alpenland Tourismus GmbH Bahnhofstraße 2, 4580 Windischgarsten | +43 50 360 360 360 info@360alpenland.com | www.360alpenland.com Konzeption/Layout: Inspiranto GmbH Urstein Süd 15, 5412 Puch | www.inspiranto.com Druck: Medienfabrik Graz Dreihackengasse 20, 8020 Graz | www.mfg.at Illustration: Andreas Posselt Fotos: Titelseite: Alpenland Tourismus GmbH/Stefan Mayerhofer | Alpenland Tourismus GmbH/Max Habich | Seite 4: HIWU/Daniel Hinterramskogler | Seite 6: Alpenland Tourismus GmbH/what if media e.U. | Pia Haas | Seite 7: Elisa­ beth Schachenhofer | Oberösterreich Tourismus/Alpenland Tourismus GmbH/Stefan Mayerhofer | Armin Rogl | Stefan Mayerhofer | Seite 8: Bezirksrundschau | Alpenland Tourismus Gmbh/Daniel Hinter­ramskogler | Gemeinde Adlwang | Beatrix Hofstetter | Gemeinde Steinbach an der Steyr | HIWU/Daniel Hinterramskogler | www.literarischenahversorger.at | Eva Pötzl | Niklas Schnaubelt | Hans-Peter Holnsteiner | Georg Schlemmer Irrtümer & Auslassungen vorbehalten. Ausgabe August 2026

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