Angst ĂBER DEN UMGANG MIT DER
Sie gehört zum urmenschlichen GefĂŒhlsspektrum, kann aber auch ausser Kontrolle geraten: Angst als Dauerzustand schrĂ€nkt die LebensqualitĂ€t stark ein â aber man kann lernen, besser damit umzugehen.
Dass Angst sich lokalisieren lĂ€sst, darĂŒber ist sich die Wissenschaft einig. Sie entsteht in der Amygdala, dem sogenannten Mandelkern im Geâ hirn, der Teil des limbischen Systems ist. Hier werden Emotionen bewertet und ĂŒber das Nerâ vensystem an das Grosshirn weitergeleitet. Wird ein Signal als gefĂ€hrlich eingestuft, hat dies eine AusschĂŒttung der Stresshormone Adrenalin und Cortisol zur Folge. Evolutionstechnisch ist das 24
durchaus sinnvoll, weil der Körper so auf potenâ zielle Gefahren reagieren kann: Er ist achtsamer und in Alarmbereitschaft. Die vielen Gesichter der Angst Ob Angst vor der Dunkelheit, vor Höhe, engen RĂ€umen, einer Reise im Flugzeug, PrĂŒfungsverâ sagen, grösseren Menschenansammlungen oder einer Krankheit: Die GrĂŒnde fĂŒr Angst sind vaâ